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Eigentlich wollte ich in diesem Blog nur vermerken, dass ich Markus 2 fertig durchgesehen und erweitert habe. Es ging recht schnell, weil das Kapitel eines der kürzeren ist. Dann dachte ich: Wie wäre es mit einem Dankeschön für all die geleistete Arbeit an unsere ehrenamtlichen Helfer? Eine Viertelstunde später merke ich: Die eigentliche Nachricht ist euer unglaubliches Engagement seit dem Start des Markusprojekts!

Gerade habe ich die letzten Verse von Markus 1 fertig korrigiert! Das Kapitel wartet jetzt auf einige nette Probeleser, die auf der Diskussionsseite auch gerne ihre Meinung äußern dürfen! Wenn es bis in zwei Wochen keine Rückmeldungen gibt, werde ich das Kapitel kraft meines Amtes als Qualitätsmoderator in den Status "Studienfassung erfüllt die meisten Kriterien" befördern.

Bei der Planung konnte ich mich nicht entscheiden, wie diese Blog-Serie heißen sollte – „Wie eine gute Studienfassung entsteht“ oder „Was eine gute Studienfassung ausmacht“? Beide Fragen will ich beantworten. Am Ende habe ich mich für die erste Möglichkeit entschieden, denn das Wesen einer guten Studienfassung lernen wir sowieso kennen, wenn wir uns der Frage widmen, wie eine gute Studienfassung überhaupt zustande kommt. Ich will also anhand mehrerer Beispiele beleuchten, wie aus einer Erstübersetzung eine „fertige“ Studienfassung entsteht.

Ja, welche Kommentare gibt es zum Markusevangelium, und welche sind am besten geeignet für die Arbeit mit unserer Bibelübersetzung? Es gibt natürlich Kommentare mit ganz unterschiedlichen Ansätzen. Ein Gros der Kommentare, die z. B. bei der Predigtvorbereitung oder zum persönlichen Bibelstudium beliebt sind, taugen zur Bibelübersetzung nicht viel. Ihre große Stärke ist es, dass sie den Bibeltext erklären und theologisch anwenden.

Die letzten beiden Wochen waren für mich – turbulent. Ein lange geplanter Roadtrip anlässlich des amerikanischen Erntedankfests stand plötzlich unserem (verschobenen!) Projektstart im Weg. Unsere Rückreise verzögerte sich aus verschiedenen Umständen um eine Woche. Einen Tag vor Projektbeginn gab es bei meinen Gastgebern plötzlich kein Internet mehr, sodass ich eine andere Lösung finden musste. Ihr könnt es euch sicherlich gut vorstellen: Zwischendurch kam ich nur gelegentlich zum arbeiten.

Los geht's! Heute ist der offizielle Start vom Markusprojekt!
Was ist das Markusprojekt?

Die Offene Bibel will verändern, wie Menschen die Bibel lesen. Statt einem einzigen deutschen Text erarbeiten freiwillige Übersetzer für das Internetprojekt zwei Übersetzungen, die einander ergänzen. Die eine Übersetzung zeigt die sprachlichen und kulturellen Feinheiten des Bibeltexts wie eine sehr genaue Studienbibel. Die andere ist in zeitgemäßer Sprache gehalten. Projektleiter Wolfgang Loest verspricht: „Die Offene Bibel ist gleichzeitig die genaueste und auch eine der verständlichsten deutschen Übersetzungen.“ Daneben ist das Konzept für eine Fassung in „leichter Sprache“ in Arbeit.

Liebe Mit-Bibler, 
Soeben habe ich von der Seite "Einführung" die Kategorie:Einstieg wieder entfernt, zu der einzig die Seite "Einführung" gehört hat. Das hat einen alten Groll in mir wiedererweckt: Ich frage mich schon länger, ob die Kategorien überhaupt sinnvoll sind. Oder zumindest: Ob viele unserer Kategorien sinnvoll sind. 
Im Prinzip haben wir drei Kategorien von Kategorien (*g*):

In den letzten Wochen sind im Rahmen der Vorbereitung für das Markusprojekt schon einige Texte entstanden, die wir für den Einstieg für notwendig halten, gerade die neue Mithelfen-Seite und meine Arbeit an einer ausführlichen Anleitung zur Studienfassung.

Fast zwei Wochen habe ich jetzt nichts von mir hören lassen, und nur wer die Veränderungen an der Webseite aufmerksam verfolgt, wird bemerkt haben, was wir erreicht haben, seit wir den Start für das Markusprojekt auf unbestimmte Zeit verschoben haben.