2 Johannes

Aus Die Offene Bibel

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Status: Ungeprüfte Studienfassung – Eine erste Übersetzung aus dem Urtext ist komplett, aber noch nicht mit den Übersetzungskriterien abgeglichen und nach den Standards der Qualitätssicherung abgesichert worden und sollte weiter verbessert und geprüft werden. Auf der Diskussionsseite ist Platz für Verbesserungsvorschläge, konstruktive Anmerkungen und zum Dokumentieren der Arbeit am Urtext.
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Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Anmerkungen

Studienfassung (2 Johannes)

1Der Älteste (ältere Mann) an die auserwählte (edle) Frau und ihre Kinder, die ich in Wahrheit liebe, und nicht ich allein, sondern auch alle, die die Wahrheit kennen gelernt haben 2wegen der Wahrheit, die in uns bleibt, und siea wird für immer mit uns sein. 3Unverdiente Güte (Gnade) wird mit uns sein, Barmherzigkeit [und] Frieden von Gott, [dem] Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, mit Wahrheit und Liebe. 4Ich freue mich sehr, weil (dass) ich von deinen Kindern einige gefunden habe, die in der Wahrheit leben (wandeln), so wie wir vom Vater ein Gebot empfangen haben. 5Und nun bitte ich dich, edle Frau, als [jemand,] der dir nicht ein neues Gebot schreibt, sondern eines, das wir von Anfang an gehabt haben, dass wir einander lieben. 6Und das bedeutet Liebe: Dass wir weiterhin nach seinen Geboten leben (wandeln). Dies ist das Gebot, so wie ihr von Anfang an gehört habt, dass ihr [weiterhin]b darinc wandeln sollt. 7Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, [ Personen, ] die das Kommen Jesu Christi im Fleisch nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist! 8Gebt acht auf euch selbst, damit ihr die Dinge nicht verliert, die wir erarbeitet haben, sondern dass ihr vollen Lohn erlangen mögt. 9Jeder, der vorausgeht ([noch] weitergeht) und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat auch den Vater und seinen Sohn (sowohl den Vater als auch den Sohn). 10Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht mitbringt ([bei sich] trägt), nehmt ihn nicht in [euer] Haus auf und sagt ihm keine Grüße. 11Denn wer ihm Grüße sagt, nimmt an seinen bösen Taten teil. 12Obwohl ich euch viele Dinge zu schreiben habe, will ich dies nicht mit Papier und Tinte tun, sondern ich hoffe, zu euch zu kommen und mit euch von Angesicht zu Angesicht zu reden, damit ihrd Freude in vollem Maße haben mögt. 13Die Kinder deiner auserwählten Schwester senden dir ihre Grüße.

Anmerkungen

ad.i. die Wahrheit (Zurück zu v.2)
bwandeln ist in Präsensform. Es geht also nicht um einmaligen Gehorsam, sondern andauernd (durativ linear) oder immer wieder (durativ iterativ). (Zurück zu v.6)
cZu klären: bezieht sich das auf das Gebot oder auf die Liebe? Siebenthal/Haubeck favorisiert Liebe, aber grammatikalisch würde ich eher Gebot vermuten (beides ist weiblich). (Zurück zu v.6)
dTextkritikDer Versuch, aus den überlieferten Bibelhandschriften die ursprünglichste Textversion zu ermitteln. Im AT gilt der sogenannte „Masoretische Text“ als Richtschnur, er ist allerdings teilweise über 2000 Jahre jünger als der zu ermittelnde „Urtext“ und kann daher Überlieferungsfehler enthalten. Atl. Textkritik versucht, durch den Vergleich mit anderen erhaltenen Textversionen solche womöglich fehlerhaften Stellen zu berichtigen. Bisweilen sind dabei Textänderungen nötig, die überhaupt kein Fundament in den alten Textzeugen haben, sondern nur auf Vermutungen basieren. Das NT ist wesentlich besser überliefert: Eine Vielzahl älterer Manuskripte sind erhalten. Allerdings gibt es keinen Ausgangstext mit einem dem Masoretischen Text vergleichbaren Stellenwert. Die ntl. Textkritik wägt daher Textvarianten aus unterschiedlichen Texttraditionen gegeneinander ab, um zu beurteilen, welche Variante die ursprünglichere ist.: NA28Aland, Barbara & Kurt/Johannes Karavidopoulos, u.a.: Nestle-Aland. Novum Testamentum Graece. Münster, 28. revidierte Auflage 2012. hat "unsere Freude". (Zurück zu v.12)
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