Verbesserungsvorschlag Vorstellung Offene Bibel auf der Webseite

„Die Bibel zugänglich zu machen – das ist das Anliegen der Offenen Bibel.“ — Da denken sich die Meisten sicher, dass die Bibel doch bereits zugänglich ist. Man kann sich problemlos eine verständliche Bibel kaufen (zehn Euro), wer kein Geld hat kann sich sogar eine schenken lassen oder online lesen (http://www.bibel-online.net./ AFAIK gemeinfrei). Warum dann eine weiter Bibelübersetzung? „Unsere drei Übersetzungen […] dürfen frei genutzt, bearbeitet und kopiert werden.“ Da denken sich die meisten Menschen vermutlich, dass man das doch schon kann. Ich kann eine gedruckte Bibel frei nutzen, ich kann die Bibeltexte online nutzen und kopieren und die meisten werden denken, dass man sie dann ja auch bearbeiten kann, da vielen Menschen das Urheberrecht nicht klar ist. Ich will gerade jemandem von der Offenen Bibel erzählen und wollte einfach die Webseite angeben aber ich finde die Erklärung zum Sinn der Offenen Bibel nicht genau genug. Sie sollte eigentlich ausreichen aber ich vermute eben, dass es einigen Leuten nicht klar wird. Daher fände ich es sinnvoller, deutlich zu machen, dass man für das Verbreiten und Bearbeiten von aktuellen, verständlichen Bibelübersetzungen Lizenzgebühren zahlen muss, wie auch bei http://www.bibleserver.com./ angedeutet ist. Ich würde auf der Startseite schreiben: „Eine leicht verständliche Bibelübersetzung [es gibt ja alte, unverständliche, gemeinfreie Bibelübersetzungen] frei kopieren, bearbeiten und verwenden können — ohne Lizenzgebühren zahlen zu müssen — das ist das Anliegen der Offenen Bibel. Jeder kann mitmachen, an neuen Bibelübersetzungen (Studien- und Lesefassung sowie Bibel in Leichter Sprache) zu arbeiten, welche ohne Lizenzgebühren kopiert, bearbeitet oden sonst wie genutzt werden dürfen.“ Auch die Überschrift ist nicht deutlich denn sagt, dass man bei diesem Bibelprojekt mitmachen kann, erklärt aber nicht, wozu eine weitere Bibelübersetzung. Verständlicher wäre z. B.: „Offene Bibel: zur freien, kostenlosen Verwendung“ mit „ein Bibelprojekt zum Mitmachen“ als Untertitel damit auch sofort klar ist, dass man mitmachen kann. Unter „mehr über uns …“ würde ich dann sofort noch mal deutlicher erklären, dass aktuelle, verständliche Bibelübersetzungen nicht einfach frei verwendet werden dürfen. Und das macht ja den Unterschied der Offenen Bibel aus. Es gibt verständliche Übersetzungen, es gibt gemeinfreie Übersetzungen, welche aber altmodisch/unverständlich sind und digitale Ausgaben gibt es auch. Bibel in Leichter Sprache gibt es wohl noch nicht, wäre also auch noch mal was. Unter „Freie Verfügbarkeit“ wird dann zwar erklärt, dass die Offene Bibel „zu jedem Zweck frei verwendet werden darf. Alle anderen deutschen Bibelübersetzungen sind entweder aus urheberrechtlichen Gründen nur eingeschränkt nutzbar, oder sie berücksichtigen aufgrund ihres Alters weder den modernen Sprachgebrauch noch den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand.“ Aber erst nach der Hälfte der Seite. Bis dahin fragt man sich immer, was es soll, da es ja schon viele Bibelübersetzungen gibt welche erfüllen, was zu erst angeführt wird. Wenn jemand auf die Seite geht ist also nicht so leicht ersichtlich, warum wir das machen. Also diese Erklärung https://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=%C3%9Cber_uns#Freie_Ve... ist doch das Wichtigste.

Ich will mich der Kritik gerne in allen Punkten anschließen und stimme dafür, dass wir endlich mal einen Startseitentext wirklich gemeinschaftlich (und damit meine ich: öffentlich) entwerfen. Der erste stammte von Wolfgang und hat am Anfang ganz gut getaugt, dann hat mal eine Gruppe einen auf einem OfBi-Treffen von 1-2 Jahren entworfen, aber ich glaube, der gegenwärtige ist wieder ein anderer, der auch nicht öffentlich diskutiert wurde und von dem ich auch nicht weiß, woher er stammt.
Während der zweite Absatz in Ordnung geht, finde ich wie du weder die Überschrift noch den ersten Satz besonders informativ. Und die Sache mit den drei Übersetzungen verwirrt, das habe ich beim Markusprojekt erfahren. 
Was in den Text gehört, ist natürlich auch eine Frage der Zielgruppe. Ich bin schon länger der Meinung, dass wir auf unserer Seite das Lesen und das Arbeiten trennen müssen.
Und hier kommen wir dann zum Neudesign (von dem man nur sporadisch hört, aber das könnte meine Schuld sein, weil ich nicht auf dem Treffen war :-) ) und ultimativ der Frage, was auf der Startseite zentral präsentiert werden soll. Ja, ein Info-Text muss auch dazugehören, aber der müsste auch zum Seitenlayout passen.
Ich schlage deshalb vor, dass wir
 - uns gemeinsam überlegen, wie die neue Startseite aussehen soll. Dass Patrick damit auch noch experimentiert, sieht man, wenn er gelegentlich mal die Testversion auf http://patszim.volans.uberspace.de/ aktualisiert. Ich bin sicher, er freut sich, wenn wir ihm denken helfen. Oder, Patrick? 
 - einen passenden Startseiten-Text im Wiki entwerfen.
Super wäre es auch, wenn wir ein paar Details erfahren, wie: Wie weit ist das Re-Design? Lohnt es sich noch, erstmal den alten Text zu überarbeiten? 
Das Design können wir evtl. in einem anderen Foren-Thread, in Blogs oder im Wiki besprechen.

An Design und Inhalt will ich jetzt eigentlich gar nicht mehr so viel drehen. Die einzigen Sachen die jetzt noch auf meiner Liste stehen sind rein technischer Natur. Die wären:

  • Single Sign-On
  • Loginknöpfe
  • CSS basierte Navigationsleiste als Fallback

Für weitere Designideen bin ich dankbar, solange sie nicht von meinen abweichen :-P. Spaß beiseite, man kann schon noch was an Aufbau und Design drehen. Sollte aber mit allen abgestimmt sein. Der aktuelle Stand ist die Einigung die wir vor ein paar Monaten mal erzielt haben (einzige Ausnahme: Dass da jetzt das Logo in groß und nicht das Diagramm ist, das ist  eine Änderugn von mir und noch nicht abgesprochen). Und: Ich bin schwer dafür wenn die technischen Anforderungen alle erfüllt sind, die Seite so schnell wie möglich live zu schalten. Dann sieht man mal endlich was, ich muss nicht mehr an der alten Seite rumreparieren und es kann mit den Folgeschritten weiter gehen (Wikidesign auf dreispaltig umstellen, Seitenleiste weg, Wiki-Validator aktivieren, automatische Modulgenerierung, Druck :-).
Ich bin ab nächste Woche aber erstmal 2 Wochen im Urlaub, da geht's warscheinlich nicht groß weiter. Und das Single Sign-On hängt bei einem Dritten.

Auf http://patszim.volans.uberspace.de/ sind 69 Fehler im XHTML-Code:

http://validator.w3.org./check?uri=patszim.volans.uberspace.de

Prüft ihr eigentlich nicht auf Fehler? Ich würde jetzt aber auch HTML5 verwenden und nicht XHTML.

Ansonsten muss die Seite natürlich benutzerfreundlich sein, also auch barrierefrei, ohne JavaScript zu nutzen.

Nein, ich habe bisher nicht auf Fehler geprüft. Da kümmer ich mich drum, wenn die Seite sonst fertig ist. Vorher ist das vergebliche Liebesmühe. Und dann sind ein Haufen von den Fehlern einfach nicht fixbar, weil sie teils gar nicht in meinen Anpassungen sind, sondern in dem Theme, das ich benutze, und da bin ich mir nicht sicher, ob ich mir die Mühe machen will in fremdem Code nach Fehlern zu suchen und zusätzlich meinen Upstreamanschluss verliere, weil ich das Theme an allen möglichen Stellen individualisieren muss.

Hi Patrick, danke für die nützlichen Infos! Dass wir das mal gemeinsam beschlossen haben, ist ganz an mir vorbeigegangen. Weiß nicht, wie das passiert ist! :-) Öffentlich diskutiert wurde das aber nicht, oder? (Wenn doch, war ich im Tiefschlaf.)
Aber nicht schlimm: Dann können wir zumindest mit dem Text arbeiten, der auf dem Testserver steht. Da ich nicht weiß, wer für den verantwortlich ist, kann ich mich dabei hoffentlich davor schützen, jemandem auf die Füße zu steigen, der hier Zeit und Mühe investiert hat. In jedem Fall: ganz herzlichen Dank dafür, auch wenn ich mir wünschen würde, dass wir das von Anfang an gemeinsam gemacht hätten.
Der Text lautet momentan: 
"Wir sind die Offene Bibel.
Die Offene Bibel ist ein Mitmach-Projekt für neue Bibelübersetzungen. Dabei ist uns wichtig:

  1. Freiwillige mit unterschiedlichen Kompetenzen und aus verschiedenen Konfessionen sind herzlich willkommen.
  2. Durch ein mehrschrittiges Vorgehen möchten wir gemeinsam eine zuverlässige Qualität erreichen (Übersetzung aus dem Urtext, systematische Überprüfung anhand der wissenschaftlichen Literatur).
  3. Unsere Texte sind frei ver­fügbar, dürfen kopiert und weitergegeben oder bearbeitet werden.1

1 Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
Quellenangabe: offene-bibel.de
[Link: Zum Bibeltext]"
 
Vorweg: Ich bin selbst sicher nicht der beste Texter und will hier auch in Demut auftreten, aber das hindert uns sicher nicht daran, unsere Arbeit zu evaluieren und zu verbessern, oder? Daher gehe ich das ganze jetzt mal ganz objektiv und ungeblümt an, weil wir alle erwachsene Männer sind und wissen, dass niemand von uns alleine so gut arbeitet wie wir alle zusammen.
Was ist toll an diesem Text? Ich finde vier dicke Pluspunkte: 

  • Einladendes Gemeinschaftsgefühl.
  • Klare Präsentation.
  • Verständliche Sprache.
  • Es ist clever, dass der Text den Rahmen des Projekts beschreibt und unser Herzstück, die Übersetzung, nach weiter unten in einen eigenen Abschnitt verlagert. Auch das trägt zur Prägnanz und Übersichtlichkeit bei und macht die Präsentation plastisch.

Insofern super, und der Text ist definitiv besser als derjenige, den wir gerade haben!
 
Aber ich bin mit einigem nicht zufrieden. Was man definitiv verbessern sollte: 

  1. Der Text enthält drei nummerierte Unterpunkte, eine Fußnote und eine Klammer! Das ist ein dickes NEIN-NEIN für einen Werbetext, der locken soll!
  2. Der Text hat kein Ziel, enthält keine Aufforderung zum Handeln. Weder zum Lesen, noch zur Mitarbeit. Noch formuliert der Text ausdrücklich, welches Ziel die Offene Bibel verfolgt.
  3. Der Text spricht den Leser nur indirekt an. Das kann möglicherweise so bleiben, aber man sollte prüfen, ob man noch direkter auf den Leser eingehen kann.
  4. Der Text ist zwar irgendwie idealistisch und gemeinschaftlich, aber dabei immer noch eher steril. Er ist zwar irgendwie emotional, schafft aber beim Lesen keine Begeisterung. Das merkt man zum einen an den Beobachtungen in Kritikpunkt 1, zum anderen auch an so trockenen Begriffen wie "Kompetenzen", "Konfessionen", "Qualität" und dem Inhalt fast der gesamtem Klammer. Das ist zu abstrakt. Der Text sagt: Wir machen da sowas, aber sind nicht so davon überzeugt, dass wir seine Qualitäten preisen können.
  5. Inhaltlich ist der Text vage. Wir finden hier alle wichtigen Details zur Arbeitsweise und Lizenz, aber nicht eines zum Charakter der Übersetzung. Das beginnt bei der Überschrift, die nur Gemeinschaftsgefühl ("Wir sind die 99%?"), aber wenig Informationen enthält. Dass weiter unten die Übersetzung vorgestellt wird, ist zwar clever, dennoch sollten die Übersetzungsbeispiele schon in diesem Text vorbereitet werden. Andernfalls fehlt Wesentliches.

 
Ich würde den Text ehrlich gesagt am liebsten gleich neu entwerfen. Ich glaube, der Text ist ganz gut gelungen und definitiv ein Fortschritt. Aber noch immer haben wir nicht öffentlich darüber diskutiert, und die Mängel sind ein wichtiger Grund, dass dieser Text nicht mehr als ein Zwischenschritt sein kann.
Arbeiten wir zunächst an Zielgruppe und Stoßrichtung, von daher können wir dann Inhalte und Begeisterungsfähigkeit planen. Inhaltlich sollten wir dann im Anschluss 1. auf Erwähnung aller wesentlichen Fakten, 2. auf übersichtliche Beantwortung der W-Fragen und auf eine Handlungsaufforderung am Ende achten.
Unsers Zielgruppe besteht meines Erachtens aus allen Besuchern. WIr haben ja nur einen Text, der alle gleichermaßen ansprechen soll. Das Gute daran ist, dass wir übersichtlich bleiben.
Was soll der Zweck des Textes sein? Ich sage: 1. Information, 2. Motivation a) zum Lesen und b) zur Beteiligung. Diese Motivation erreichen wir durch einen professionellen Eindruck von Text und Startseite sowie durch Identifikation/Inspiration.
 
Was sind die wesentlichen Inhalte, die wir vermitteln wollen? 
1. Ziel des Projekts. Wenn wir das nicht in einem Satz auf den Punkt bringen können, haben wir noch Arbeit vor uns. Ich meine, unser Ziel ist es, eine frei verfügbare, hochwertige moderne Bibelübersetzung zu kreieren. Vielleicht können wir das ganze in einem inspirierenden Mission Statement verpacken.
2. Ausgestaltung des Projekts. Ich denke da zunächst
a) an die Studienfassung, die das Fundament bildet, aber natürlich auch die anderen beiden Fassungen.
b) die die gemeinschaftliche, ökumenische Arbeitsweise.
c) Nebenprojekte wären erwägenswert, aber eine kurze Andeutung könnte schon reichen.
3. Charakter des Projekts: Wie die Studienfassung aussieht, welche anderen Fassungen wir planen, die Lizenz, und in irgendeiner Form auch, wie weit wir sind (und wenn nur herauskommt, dass die Übersetzung "in Arbeit" ist bzw. geplant ist).
4. Einladung zur Mitarbeit.
5. (Eingeschränkte) Einladung zum Testen und Lesen.
 
Was meines Erachtens nicht in den Text muss: 
1. Die genaue Lizenz. Das wird den meisten Lesern nichts sagen und kann locker auf "Über uns" bleiben.
2. Zu viele Details zur Qualitätssicherung. Das wirkt trocken. Es reicht, wenn wir vermitteln, dass wir sorgfältig an einem hochwertigen Produkt arbeiten. Das können wir begeisternd vermitteln. Vielleicht können wir die mehrschrittige Arbeitsweise als Beleg anführen.
3. "Mitmach-Projekt". Das trifft zwar irgendwie den Kern, klingt aber auch irgendwie, mit Verlaub, nach Kindergarten. Man nennt ja auch einen Fußballverein, eine Demostration oder eine Kirchengemeinde nicht so, auch nicht die Wikipedia – obwohl der Begriff sachlich richtig wäre.
Das Wort "Qualität" sollten wir vermeiden, genau wie andere bürokratische oder Management-Begriffe, oder Wörter wie "wissenschaftlich", "Exegese", etc. Dasselbe können wir mit "sorgfältig", "zuverlässig", "hochwertig", "genau" oder "beste" ausdrücken. Statt "freier Lizenz" o.ä. benutzen wir einen Nebensatz, der den praktischen Nutzen beschreibt (so ähnlich, wie das gerade Punkt 3 ja schon vormacht). Auf dieser Ebene erreichen wir dann auch den interessierten Bibelleser.
Der Text muss sich wie die Lesefassung an den normalen Bibelleser richten und ihn begeistern. Dieser Text ist der erste Kontakt des Lesers mit unserer Übersetzung! Wenn der Text lebensnah formuliert ist, wenn er überzeugt und begeistert, dann geht der Leser mit derselben Erwartung an die Übersetzung.
Ist der Text ein Aufzählung voller abstrakter Begriffe mit vagem Wir-Gefühl, aber ohne unseren Glauben, unsere Mission zum Ausdruck zu bringen, wird der Leser dieselbe Schwammigkeit auch in der Übersetzung erwarten. Und ihr vielleicht gar nicht erst eine Chance geben.

Dieser Text ist die Visitenkarte unserer Übersetzung. Dieser Text wird wesentlich die Erstwahrnehmung unserer Besucher bestimmen. Dieser Text ist noch wichtiger als die Beispielübersetzung darunter!
 
Wie sollte der Text strukturiert sein? 
0. Möglicherweise ein aufmerksamkeitsheischender und den Tonfall angebender Aufhänger. Das kann ein interessanter Fakt sein, der Neugierde weckt oder einen Mangel beschreibt, der direkt unsere Motivation für das Projekt begründet, oder es kann gleich am Anfang eine inspirierende Handlungsanweisung sein, die unseren Glauben auf den Leser überträgt. Dieser Aufhänger sollte übrigens schon in der Überschrift anfangen.
1. Das Was, die wichtigste W-Frage. Schritt 0 liefert die Vorlage, um unser Projekt und sein Ziel hier klarsichtig, aber mit Feuerwerk vorzustellen. Nach dem Ziel des Projekts stellen wir die Übersetzung vor. Details erfolgen entweder jetzt oder nach Schritt 2:
2. Die zweitwichtigste W-Frage, das "So What?". Jede gute Rede und hoffentlich jede Predigt sagt dem Hörer innerhalb von 5 Minuten, warum er weiter zuhören sollte. Jeder gute Text tut das innerhalb der ersten paar Sätze. Haben wir einen guten Aufhänger in Schritt 0, der Aufmerksamkeit weckt, dann haben wir den Leser schon gepackt und gewinnen etwas Platz, den wir bei der Kürze des Texts wohl auch brauchen, um nach dem Was das So what? anzubringen. Unser So what muss die Frage beantworten: "Warum sollte ich den Text fertiglesen? Warum sollte ich auf der Seite weiterklicken?"
Die beiden Schritte 1 und 2 kann man nicht streng von einander trennen, weil die Qualitäten und Eigenschaften unserer Übersetzung natürlich das So What? beeinflussen können. Eine andere Variante wäre, nach dem Mission Statement (1.) zunächst 2. erfolgen zu lassen und dann die Vorzüge des Projekts zur Überzeugung des Lesers, quasi als Argumente des So What? verwenden.
3. Einladung. Wenn der Leser abgeholt und eingefangen ist, wenn er sieht, warum er sich unserem Projekt anschließen sollte, dann haben wir den Effekt aufgebaut, den wir brauchen, um ihn einzuladen – zur Mitarbeit oder zum Probelesen.
4. Handlungsaufforderung. Hier setzen wir die richtigen Links und formulieren schlau, damit der Besucher 1. die Übersetzung liest, 2. sich weitere Informationen beschafft und 3. optimalerweise gleich selbst mitmacht.
5. Das Übersetzungsbeispiel, das wir jetzt schon haben, ist recht gut und sollte da bleiben. Es hilft, dem Leser die Übersetzung anschaulich zu machen.
Ich will jetzt nicht gleich losschreiben. Dieser Kommentar ist schon zu lang. und ich möchte erstmal wissen, ob andere meine Einwände und meine Vorschläge teilen und den Text mitformulieren würden. Bitte schreibt doch, was ihr denkt! 

Find ich gut, das nochmal öffentlich zu überarbeiten. Deine Vorlage und Gedanken sind ein super Startschuss.
Das Einzige was mir jetzt spontan inhaltlich einfällt ist, dass der Text auf der Startseite nicht zu lang werden sollte. Ich glaube/denke/vermute, der TL;DR (zu lang, hab's nicht gelesen) Effekt auf Startseiten ist nicht zu unterschätzen. Deshalb lieber die Über uns Seite für genauere Erklärungen verwenden und die Startseite nur mit dem Inhalt füllen, der als Eye catcher notwendig ist und der minimal notwendige Kontext um die Offene Bibel nicht falsch einzuschätzen.
Zum Vergleich mal ein paar (hoffentlich in irgendeiner Weise vergleichbare) Webseiten die mir eingefallen sind (es lohnt sich teilweise auch die Über uns Seiten anzuschauen):
http://www.gnome.org/
https://www.python.org/
https://www.kde.org/
http://www.apple.com/
http://www.perl.org/
https://www.paypal.com/
http://git-scm.com/
https://gitorious.org/
Man sollte beim Vergleichen bedenken: Projekte/Firmen die gemein hin bekannt sind (z.B. Apple) müssen sich nicht mehr selbst vorstellen, sind also nur sehr bedingt direkt vergleichbar.
 
p.s. Die Testseite wie sie jetzt ist, ist das Ergebnis von einer (kleinen) Feedbackrunde per E-Mail gestartet am 26.4.2014.
pp.s. Du trittst zumindest mir nicht auf die Füße. ;-)
 

Hallo,
Bens Überlegungen dazu, was der Text „soll“, finde ich inhaltlich alle sehr stimmig. Die Frage ist vor allem eine der Umsetzung.
Ich persönlich finde Schritt-für-Schritt-Verbesserungen einfacher als ein „Wir fangen bei Null an“ – aber manchmal ist es ja in der Tat hilfreich, ein paar ganz andere Vorschläge zu haben. Ich bin sehr gespannt.
Jedenfalls freue mich sehr über konkrete Vorschläge, die den Text weder länger machen noch Wesentliches herauskürzen. 
Liebe Grüße, Olaf

Ach, jetzt habe ich die eMail auch gefunden. Leider haben wir Olafs Text-Vorschlag dann gar nicht mehr weiter besprochen (soweit ich das sehe). Kein Wunder, ich glaube, ich kam damals auch nicht dazu, mir seinen Text anzuschauen.
Du hast völlig recht, der Text sollte gleichzeitig kurz und knackig sein! Da muss jedes Wort sitzen. Ich würde vorschlagen: Maximal 6-7 kurze Sätze oder auch drei mittellange Sätze.
Danke für die super Beispielseiten!
Wir sehen bei allen bis auf Apple und Paypal, dass ein übersichtlicher Text mit grafisch dargestellten "Argumenten" unterstützt wird. (Die beiden anderen verzichten auf den Text zugunsten der grafischen Argumente.) Also sind wir mit dem neuen Design auf der richtigen Spur. Die drei Fassungen sind genau das, was wir direkt auf der Startseite präsentieren müssen, wie es das Neudesign vormacht!
Auf der KDE-Seite fällt der Text so trocken aus, dass ich nach der ersten Zeile instinktiv woanders hingesprungen bin. KDE fehlt auch ein aufmerksamkeitsheischender Aufhänger. Die Seite hat zudem keinen klaren Blickfang, also ein Zentrum, von dem aus man als Besucher die Seite erkundet.
Besonders schön sind die Seiten von GNOME, PERL und Python. GNOME ist super aufgeräumt und abgestimmt. Der Text spricht mich (neben einem schönen Screenshot) direkt an und sagt mir gleich in gewählten Worten, was ich davon habe. Zwei Buttons laden dazu ein, mehr zu erkunden (erste Handlungsaufforderung), zwei abgesetzte Texte darunter, mitzuarbeiten oder zu spenden (zweite, sauber getrennte Handlungsaufforderung). So muss es sein! 
Lektion: 1. Welche Handlungsaufforderungen können wir anbringen? 2. Welche Grafik können wir neben dem Text präsentieren? Gibt es noch etwas besseres als unser Logo in Übergröße? 
Python is ganz ähnlich, auch wenn es mit einem Slider arbeitet, was wir nicht momentan geplant haben. Darunter sagt ein einziger Satz alles Wesentliche und lädt zum Weiterlesen ein. Allerdings ist die Startseite insgesamt zu gedrängt, hat zu viele Menüs und ist zu dunkel.
Lektion: 1. Ein Slider könnte uns wertvollen Platz für Anschauungsobjekte liefern (jede Fassung einzeln präsentieren?), wenn wir in Zukunft weiter an der Seite arbeiten wollen. 2. Wir sollten darauf achten, nicht zu viele Optionen zu liefern, die Seite nicht zu gedrängt zu gestalten und ein ausgewogenes Farbbild wählen.
PERL hat einen klaren Blickfang, spricht den User emotional an und hat einen einzigen Kernsatz. Ich weiß zwar nicht, warum das Kamel da ist, aber es stört nicht, sondern hilft, den Blick zu lenken. Die Seite ist farblich ganz gut gelungen. Toll finde ich auch das recht klare Menü. Die Handlungsanweisungen werden aber unübersichtlich, es gibt eine unter dem Kernsatz, eine im Menü (Get involved), dann möglicherweise noch einige unter der zentralen Grafik. Die Seite ist auch etwas zu gedrängt und präsentiert unter dem Blickfang zu viele Elemente gleichzeitig.
Lektion: z.B. 1. Eine Grafik kann helfen, Blicke zu lenken. 2. Klare Menüs sorgen für Übersicht.
Das war jetzt zwar nicht alles textspezifisch, aber ich habe doch ziemlich viel gelernt. Ich glaube, besonders von der GNOME-Seite können wir uns Präsentation, Textlänge, Wahl der Grafik und die richtigen Abstände zwischen den Elementen abschauen.
Jetzt warte ich einfach mal, ob noch mehr von anderen kommt, und dann können wir ggfs. auf der schon oben vorgeschlagenen Wiki-Seite loslegen, jetzt, wo wir hoffentlich die gleiche Vision haben.
(Oh Mann, ich sollte wirklich lieber arbeiten. :-) )
EDIT: Jetzt habe ich Olafs Post gesehen. Wir können natürlich auch versuchen, den vorhandenen Text umzuarbeiten bzw. Elemente zu übernehmen. Ich hätte eine Neuformulierung vorgenommen, damit wir ihn gleich auf unser Ziel hin ausarbeiten können. Wir könnten auch beides versuchen und dann sehen, was wir dabei lernen. :-)

Ich hab auch mal ein bisschen gesurft.
Ich habe ein bisschen ein Problem mit dieser "missionarischen" Ausrichtung von Bens Vorschlag. Natürlich soll die Startseite werben, aber ich habe beim Surfen jetzt ganz viele Seiten entdeckt, die das auf eine richtig unerträgliche Weise tun (z.B. TheWord:  "Tired of mediocre, expensive or just too complex Bible Software? Download theWord 4. Bible Software without a Price.") - So etwas will ich keinesfalls.
Aber gleichzeitig hat Ben schon recht; eine Startseite muss keine Informationen zu geben (wie ich das z.B. bei ganz vielen kleinen deutschen Wikis auf der Startseite gesehen habe), sondern Ideen und Anreize vermitteln, die zum Auf-der-Seite-Bleiben verleiten. 
Ich bin daher für einen Mittelweg: Es gibt einen Startseiten-Typ, der nicht mit Projekteinführungen und nicht mit Anbiederei arbeitet, sondern mit Eyecatchern und Schlagwörtern (e-sword.net z.B. empfand ich da als ein ganz schönes Beispiel), und das könnten wir auch ganz gut: Wir haben ja diese wundervolle Catchphrase "Nur offene Bücher können gelesen werden". 
 
Wenn ich mich mal an diesem Startseitentyp orientiere: Vielleicht irgendwie so?:
 

Wenn auf der Webseite steht, das sie barrierefrei ist, „für alle Menschen nutzbar — unabhängig von technischen Voraussetzungen“, dann muss das auch so sein. Nicht wie beim Logo der „Leichten Sprache“, das einfach auf Bücher gepappt wird, die keine Leichte Sprache sind. Barrierefrei ist nicht nur „Leichte Sprache“ sondern dass die Webseite keine Hindernisse bietet, da. h. auflösungsunabhängig, mit Tastatur zu bedienen, übersichtlich, Schrift problemlos vergrößerbar, auch nutzbar wenn CSS deaktiviert oder anderes CSS-Design für bessere Lesbarkeit verwendet wird (Windows 10 hat deshalb extra einen „Lesemodus“ für Webseiten, weil viele Webseiten eben nicht barrierefrei sind, aber das geht nicht problemlos mit jeder Webseite, weil sie schlecht erstellt sind), die Webseite darf auf keinen Fall JavaScript voraussetzen und noch einige andere Punkte. Zum Beispiel kann schon der Wolkenhintergrund bei Leuten mit Sehschwierigkeiten eine Barriere sein, den Text zu lesen. Das dann als barrierefrei zu bezeichen ist das, was Michael(?) in seinem Vortrag beim Treffen Samstag morgen über das Logo der „Leichten Sprache“ gesagt hat, man nehme den Leuten deren Errungenschaft wieder weg, und das ist ja genau das, was ihr nicht wollt.

http://www.barrierefreies-webdesign.de/knowhow/

Ich bin bei der Formulierung jetzt einfach mal davon ausgegangen, dass Barrierefreiheit mindestens längerfristig wirklich ein Ziel wird (es passt einfach so wunderbar zu unserem Grundziel der "Offenheit"). Z.B. die Machbarkeit der Javascript-unabhängige Programmierung der Seite wird gerade in der Technik-Mailinglist diskutiert. 
Aber das ist ja nur ein Entwurf, nagel mich nicht auf das fest, was ich da draufgeschrieben habe :)
Mit dem Hintergrund habt ihr zwei eigentlich recht. Wie sieht das denn ohne Hintergrund aus - wäre so was zu langweilig?:

Ohne Hintergrundbild ist auf jeden Fall besser zu lesen. Hintergrundbilder sollte man nicht verwenden, weil sie eine Seite eben schlecht lesbar machen. Was nicht heißt, dass der Hintergrund weiß sein muss. In heller Farbe ist der Hintergrund sicher kein Problem. Was man auch machen kann ist den Hintergrund bei Text in einer hellen Farbe zu machen so wie es im unteren Kasten auf dem Screenshot ist. Aber die drei Punkte einfach so auf das Bild klatschen ist ganz schlecht. Sehr schlechter Stil. Quasi-Anfänger-Stil.

Bei mir sind Webseiten eh immer weiß weil das „Design“ (was eigentlich keines ist) von vielen Webseiten eben schlecht ist. Kenne die offene Bibel auch nur so:

die Machbarkeit der Javascript-unabhängige Programmierung der Seite wird gerade in der Technik-Mailinglist diskutiert.
Was gibt es denn da zu diskutieren? Ist doch kein Problem, das zu machen.

Jede Webseite soll barrierefrei sein, nicht nur weil man als Ziel „Offenheit“ hat. Webseiten sollen für alle Menschen zugänglich sein, auch für Blinde und andere. Dafür wurde HTML entwickelt. Aber leider verstehen das viele „Webentwickler“ nicht oder bekommen es einfach nicht auf die Reihe, obwohl es total simpel ist.

Hallo,
ich würde gerne ein paar grunsätzliche Punkte klarstellen:

  • Wir wollen eine Webseite die nach dem aktuell technisch Möglichen möglichst allen zugänglich ist. Das umfasst auch Blinde, Menschen mit schlechter sicht (viele alte Menschen) und die ganz normalen.
  • Wir wollen eine Webseite die von der Benutzbarkeit und Aussehen möglichst viele Menschen positiv anspricht. Dazu gehört was Aussehen und Benutzbarkeit angeht dem aktuellen Stil zu folgen. Über Kunst kann man sich streiten. So ist das auch mit diesem Punkt.
  • Wir haben nur begrenzte Kapazitäten (in so ziemlich jeder Hinsicht).
  • Es gibt noch keine fertige neue Webseite. Alles was bisher da ist, ist ein Zwischenstand.

Ich spreche hier mal im voraus vom wir, weil ich denke dass es zu diesen Punkten einen Konsens bei allen hier gibt. Wenn jemand anderer Meinung ist, dann bitte verzeiht mir meine Voreile, ihr dürft gerne widersprechen.

@Mongoose: Bin ja auch ein Anfänger - ich habe von Webdesign doch keine Ahnung. Dafür gibts ja Patrick und dich :)
@Patrick: 4x Zustimmung (nur was du mit "dem aktuellen Stil folgen" meinst, verstehe ich nicht ganz. Ich gehe einfach mal davon aus, dass ich dir auch da zustimmen würde^^).
Übrigens hoffe ich, dass dich das nicht nervt, dass ich jetzt einfach ein eigenes Mockup gebastelt habe. Ich hab nur nach einem Weg gesucht, wie man deinen Entwurf und Bens Vorschläge kombinieren könnte, habe aber ja - wie gesagt - gar keine Ahnung von Webdesign.
Und wenn man mich nach meiner Amateur-Meinung fragen würde: ich finde deinen Entwurf definitiv nicht so schlimm, wie sich das in Bens Post anhören könnte; er ist auf jeden Fall um einige Welten besser als unsere aktuelle Startseite.
@Dorothee: Gerade fällt mir ja auf, dass ich auf dem Entwurf ja jetzt auch von "sprachlichen Einschränkungen" gesprochen habe. Das ist auch doof, oder?
@all: Übrigens hätte ich auch mal was Grundsätzliches: Ich habe den Eindruck, dass unser Kommunikationsstil in letzter Zeit ein bisschen sehr polemisch und "ungeblümt" ist. Weiß nicht, woran das liegt und vielleicht habe ich da auch nur den falschen Eindruck, aber falls nicht: Wollen wir das mal wieder abstellen? 

Volle Zustimmung. :-)

Jau, Patrick! Du machst hier ganz tolle Arbeit! Sowohl Patricks momentanes Design als auch Olafs Text sind besser als das, was wir vorher hatten.
Es ist immer gut, wenn man jemanden hat, der sehr empfänglich für Stimmungen ist. Wenn ich etwas verbessern möchte, schalte ich manchmal in den übergründlichen und ein bisschen polemischen Modus. Das ist bei mir ein Ausdruck von Arbeitseifer, und irgendwie ist das Teil meiner Persönlichkeit. Sorry! Definitiv nicht böse gemeint! 
Sebastian, meinst du denn, die Barrierefreiheit müsste man so explizit bewerben? Bisher haben wir das nicht gemacht. VIelleicht ist Barrierefreiheit etwas, das man eher positiv wahrnimmt, wenn es vorbildlich umgesetzt ist? 
Patrick, mich würde auch interessieren, was du mit dem "aktuellen Stil" meinst. Wie viel Spielraum haben wir denn? Käme so etwas wie Sebastians Entwurf beispielsweise noch in Betracht? 

Hallo,
ich finde Sebastians Idee, den Blick auf mehrere zentrale Worte zu lenken, sehr gelungen.
Ich schlage aber vor, dass wir noch weiter gehen: Wir könnten zunächst nur diese Worte anzeigen und die erläuternden Sätze erst als Mouseover einblenden (kombiniert mit einem Link für weitere Informationen zu diesem Punkt).
Das ermöglicht es uns dann, die Zuverlässigkeit und die konfessionelle Offenheit wieder hineinzunehmen, die ich für sehr wichtig halte.
Insgesamt könnte das so aussehen:
 
Nur offene Bücher können gelesen werden!
Deshalb arbeiten wir gemeinsam an neuen Bibelübersetzungen.
zuverlässig                                               verständlich
                              freie Lizenz
 
ökumenisch                                   offen zum Mitmachen
 
Die 5 Punkte wären dann Links zu Abschnitten in der Über-uns-Seite,  jeweils mit Text im Titel-Attribut:

  • zuverlässig: Durch ein mehrschrittiges Vorgehen möchten wir gemeinsam eine zuverlässige Qualität erreichen (Übersetzung aus dem Urtext, systematische Überprüfung anhand der wissenschaftlichen Literatur). [mehr dazu …]
  • verständlich: Wir legen Wert darauf, dass alle Menschen die Anliegen der Bibeltexte verstehen können. Darum erstellen wir mehrere Fassungen, unter unterem auch für Menschen mit Lernschwierigkeiten. [mehr dazu …]
  • freie Lizenz: Unsere Texte dürfen kopiert und auch für eigene Zwecke bearbeitet und weitergegeben werden. (Creative-Commons-Lizenz: CC-BY-SA) [mehr dazu …]
  • ökumenisch: Unser Projekt lebt von ökumenischer Offenheit. [mehr dazu …]
  • offen zum Mitmachen: Unsere Mitwirkende sind ganz unterschiedliche Frauen und Männer. Wir freuen uns auch über Deine Fähigkeiten und Kenntnissen. [mehr dazu …]

 
Liebe Grüße, Olaf
PS: Der Wichtigkeit eines freundlichen Umgangston ist gar nicht zu überschätzen. Ich weiß, dass wir einige Mitwirkende bereits beinahe verloren hätten, weil der Stil der Diskussionen sie abgeschreckt hat. 
PPS: Es kann eine Weile dauern, bis Patrick antwortet.
 

@Olaf:
Das ist klug! Das finde ich super.
Hast du schon eine Idee, wie man das grafisch umsetzen könnte? Schlagwörter um das Logo herum, z.B.?

 
Um die Sätze konzentriert durchzulesen, bin ich heute zu müde; mache ich morgen. Habe aber einen sehr guten Eindruck; ich wrde morgen daher wohl v.a. versuchen, nach leichter zu lesenden Alternativen zu suchen. Wenn ich darf :)
@Ben:
Ja, mittlerweile schon. Wenn ich mir unsere aktuell aktiven User ansehe, dann sehe ich da u.a. Dorothee, die ausschließlich Leichte Sprache macht, Michael, der ausschließlich Leichte Sprache macht, Olaf, der der Koordinator des LS-Teams ist, Xobin, der gerade beginnt, Leichte Sprache zu übersetzen, Patrick, der gerade stellvertretend für alle unser längerfristiges Ziel der Barrierefreiheit bestätigt hat, und Mongoose, der von fast nichts anderem redet^^. (Und dich und mich, die wir uns gerade auch an einer Fassung in Leichter Sprache die Zähne ausbeißen). Und ich sehe, dass wir zu anderen Projekten Kontakt bisher nur über unsere freie Lizenz (-> freie Bibel) und eben über die Leichte Sprache geknüpft haben (->Evangelium in Leichter Sprache); mittlerweile ist das also wirklich, wirklich zentral für die OfBi. Hätte ich gedacht.

Sebastian, lass das dumme @-Zeichen, oder fühlst du dich nicht angesprochen, wenn man kein @-Zeichen vor deinen Namen schreibt?

Barrierefreiheit sollte Standard sein, so wie fehlerfreier HTML-Code. Das sollte man daher nicht bewerben. Man merkt es. Dazu gehört auch, dass man die Webseite problemlos mit einem Touchdisplay bedienen können solle.

Hallo Mongoose,

persönlich bevorzuge ich „Hallo“, „Hi“ oder „Liebe·r“ vor dem @, finde das alles aber noch wesentlich freundlicher als eine nackte Anrede. Zugleich respektiere ich, dass es da verschiedene Konventionen und Vorlieben gibt.

Von den vielen kleinen Kritikpunkten, auf die du uns in den letzten Wochen hingewiesen hast, ist die Mehrheit inhaltlich angemessen. Aber kannst du versuchen, dabei weniger schroff zu formulieren? Zum einen sind wir hier alle ehrenamtlich tätig und haben nur begrenzte Zeit für die Offene Bibel, weshalb ein pauschales „man sollte“ oder „ihr solltet“ die Probleme nicht löst. Zum anderen sind Formulierungen wie „dumm“ in jedem Fall unangemessen.

Als Offene-Bibel-Projekt laden wir Frauen und Männer aus ganz unterschiedlichen Hintergründen zum Mitmachen ein. Deshalb ist ein freundlicher Umgang wichtig: Nur so bieten wir neuen Leuten einen Raum, in dem sie sich willkommen fühlen. In der Vergangenheit habe ich hierauf zu wenig geachtet. Kürzlich habe ich erfahren, dass wir dadurch potentielle Mitwirkende verprellt haben. Das war vor deiner Zeit, Mongoose, aber du kannst mithelfen, dass es in Zukunft anders wird. Danke!

Beste Grüße, Olaf

Wenn du in einem Gespräch mit mehreren Leuten bist und du während des Gespräches jemanden ansprichst, sagst du dann auch „Hallo“ oder „Liebe/r“? Also ich mache das nicht und habe auch noch nie gehört, dass das jemand macht. Ebenso wenig habe ich gehört, dass jemand in einem Gespräch mit „at“ angeredet wurde.

Ehrenamtlich tätig zu sein ist doch keine Ausrede dafür, keine gute Arbeit zu machen. Vor allem da es ja nicht mehr Zeit kostet, es richtig zu machen. Also wenn ich X Stunden brauche, um etwas nicht gut zu machen, aber einfach auch X Stunden bräuchte, um es gut zu machen, warum sollte man es dann nicht gut machen? Wobei es meist sogar so ist, dass es schneller und einfacher ist, es gut zu machen. Es ist keine Frage der Zeit.

Man kann auch Mitwirkende mit eben dieser schlechten Webseite verprellen, eben solche welche ihr durch die Barrieren, die ihr gebaut habt, verprellt. Und deshalb sage ich, was falsch ist, und diese Dinge sind auch dumm, eben deshalb. Die Formulierung ist da nicht unangemessen.

http://www.itespresso.de/2009/10/12/website-navigation-ueberfordert-inte...

Ruhig, Brauner - Wir sitzen ja dran; sieht man ja :) 
Du ja übrigens auch - warum schreibst du denn eigentlich immer "Ihr"?
Zur Formulierung: Ich habe mir vor einiger Zeit, als ich gemerkt habe, dass ich mich im Internet auch öfters im Tonfall vergreife, folgendes von Hieronymus zu eigen gemacht:
Doch Schluß mit solchen Quängeleien! Aufrichtige Brüderschaft soll zwischen uns bestehen. Wenn wir uns wieder schreiben, dann sollen es keine Briefe voller spitzfindiger Fragen sein, sondern ihr Inhalt soll nur Liebe atmen.
(Und das gerade von Hieronmymus, der kein sehr leichter Mensch war...)
Das ist doch gerade für eine Website über die Bibel ne ganz schöne Empfehlung? 
Ich gebe mal ein Beispiel (spoken a bit tongue-in-cheek):
Lieber Olaf:
Ich danke dir für deine Einschätzung; ich persönlich finde aber, dass man die direkte Anrede im Internet genau so gut auch weglassen kann - vis-à-vis macht das ja auch niemand. Meine Meinung! Aber vielleicht hilft das ja, meine Position nachzuvollziehen.

Das ist wahr, wir arbeiten hier ehrenamtlich. Eine schöne Sache! Aber es bedeutet ja eigentlich keinen zeitlichen Mehraufwand, eine Website barrierefrei zu programmieren, daher müsste das doch auch uns Ehrenamtlichen möglich sein (?). Und es wäre so wichtig - Barrieren können User abschrecken.
Bei der Gelegenheit aber noch mal herzlichen Dank an alle, die bisher so gute Arbeit geleistet haben! Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht krumm, wenn ich offen ausspreche, was meiner Meinung nach noch verbesserungswürdig ist (ich weiß ja, dass viel Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß in diese Seite geflossen sind), aber es könnte die Seite wirklich voranbringen.

Liebe Grüße,
Mongoose

Olaf, deinen Formulierungsvorschlag finde ich sehr „schmalzig“.

Was ist „ich persönlich“? Ist das was anderes als „ich“? Und dann muss es ja auch „ich unpersönlich“ geben. Aber was soll das sein?

„dass man die direkte Anrede im Internet genau so gut auch weglassen kann“

Falsch. Sonst weiß man ja nicht unbedingt, wer gemeint ist. Natürlich spricht man Leute „vis-à-vis“ auch an. Aber während eines Gespräches tut man nicht so, als wenn man sich gerade trifft und begrüßt. Wenn man im Internet mit jemandem redet, muss man ihn auch nicht bei jeder neuen Aussage anreden. Schreibt man mit mehreren, ist das natürlich etwas Anderes, damit man sofort weiß, wer gemeint ist.

„Meine Meinung!“ — „Schön, dass es deine Meinung ist, du kannst deine Meinung gerne haben, aber ich bin anderer Meinung.” Also? Lassen wir „Meinungen” einfach weg und reden über Tatsachen.

„Bei der Gelegenheit aber noch mal herzlichen Dank an alle, die bisher so gute Arbeit geleistet haben!“ Immer schön Honig um den Mund schmieren. Und wenn es „gute Arbeit” war, gäbe es keinen Punkt, der verbessert werden muss.

„meiner Meinung nach“ Das macht die ganze Aussage wieder irrelevant, denn es ist ja nur meine Meinung.

„ich weiß ja, dass viel Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß in diese Seite geflossen sind“ Ziemlich eine der bescheuertsten Begründungen. Denn man kann auch mit „viel Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß“ Mist bauen. Was zählt, ist Kompetenz.

„aber es könnte die Seite wirklich voran bringen.“

Nein, nicht „könnte”, es wird es auch!

Meine Aussagen sind keine Vermutungen. Wenn ich etwas vermute, schreibe ich „ich vermute”.

„Wir sitzen ja dran; sieht man ja :)“ Bis jetzt habe ich noch nicht viel gesehen.

„Du ja übrigens auch - warum schreibst du denn eigentlich immer "Ihr"?“

Falsch. Ich habe diese Webseite nicht aufgebaut. Das wart ihr, AFAIK.

Den Nick unter den Post zu schreiben, ist überflüssig, da über dem Post immer angezeigt wird, von wem der Post ist. Es ist falsch, Gewohnheiten, welche aus Gründen für andere Umstände richtig waren, auf alles zu übertragen. So wie das QWERTZ-Layout. Bei einem mit Hand geschriebenem Brief war das mit Mittelalter vielleicht in Ordnung. Wobei es offensichtlich besser ist, an den Anfang zu schreiben, von wem der Brief ist. Wurde das früher nicht auch gemacht, dass man erst geschrieben hat, wer an wen schreibt? Bei einem mit Hand geschriebenem Brief sollte es auch wohl auch die Funktion erfüllen, die Echtheit des Briefes deutlich zu machen. Wobei das natürlich recht leicht zu fälschen ist. Aber wenn man den Brief mit einer Unterschrift beendet hat, ist es nicht mehr so leicht, noch etwas hinzuzufügen. Was mit dem Postskriptum dann aber wieder „ad absurdum“ geführt wurde. Wobei das Postskriptum eh unsinnig ist, denn man sieht ja, dass es „nach dem Geschriebenen“ steht. In digitaler Kommunikation ist es dann sogar dreifach unsinnig, da man diese einfach bearbeiten kann.

Von „Viele Grüße“ halte ich auch nichts. Was sind Grüße? Man begrüßt sich doch, wenn man sich trifft, am besten mit „Schön dich zu sehen!“ Was soll das unter einem Brief oder Beitrag? Ich weiß, dass man „Grüße sendet”. Aber ich kann mir darunter nichts vorstellen und daher damit auch nichts anfangen. Ein Zeichen, dass man an jemanden denkt, kann das auch nicht sein. Bei einem Brief weiß man das eh, weil man ja gerade einen Brief an die Person gesendet hat. In anderen Fällen ist es auch unsinnig, z. B. bei einem Telefonat, wenn eine dritte Person „Grüße ausrichten“ lässt. Diese muss dann ja Kenntnis von der Kommunikation haben, und dieses erinnert sie an die Person. Es kann also nicht die Funktion haben, dass man von sich aus an diese Person denkt. Und wenn einem eine Person wichtig ist, dann ruft man sie an, schreibt einen Brief oder so. Wenn mich eine Person nur durch andere Personen „grüßen“ lässt, dann bin ich der Person offenbar nicht wichtig, da sie mich nie anruft, mir nie schreibt oder so. Wozu also das „Grüße senden“? Höflichkeit ist es nicht, eher unhöflich. Wobei ich das Wort „Höflichkeit/höflich“ nicht mag, weil es so komisch verwendet wird. Ich ziehe „nett/freundlich” vor, finde ich aussagekräftiger. Und es ist nicht nett und nicht freundlich, nicht mit mir zu kommunizieren, aber „Grüße zu senden”. Wenn jemand mir sagt, dass er mich von jemandem grüßen soll, kann ich damit nichts anfangen. Eher frage ich mich, warum der Grüßende nicht mit mir kommuniziert, z. B. anruft oder mir schreibt. Ich achte auf das Verhalten der Menschen; wenn jemand mir sagt, er mag mich, aber sich nicht so verhält, dann glaube ich das meist nicht (gibt Ausnahmen, z. B. wenn mich eine Frau liebt, ich aber kein Interesse an ihr habe und sie dann Abstand hält).

„Spitzfinde Fragen“ sind etwas anderes, als etwas deutlich anzusprechen. Spitzfindige Fragen sind nicht gut. Sie sind nur dafür da, andere Menschen herein zu legen. Ungefähr: „Sie sind doch universell einsetzbar, oder?” — „Natürlich!“ — „Gut, dann können Sie hier sauber machen!” Und mache ich das etwa? „Aufrichtige Brüderschaft” heißt, dass man sagt, wenn etwas nicht in Ordnung ist, und das klar und deutlich.

Ich weiß noch nichts über Hieronymus (Tippfehler bei dir? Welchen meinst du? https://de.wikipedia.org./wiki/Hieronymus#Bekannte_Namenstr.C3.A4ger ;) ) aber es kann sein, dass er eben deshalb kein „leichter Mensch“ war. Findest du einen Menschen, der dich nur positiv kritisiert, leichter als jemand, der dir auch sagt, was du besser machen kannst? Findest du bestimmt.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Kritik „gut verpackt“ werden muss. Damit sie nicht weh tut. Damit schwächt man sie aber ab. So wie du es mit deinem Beispiel sehr gut gezeigt hast. Wenn ein Chef „nett“ kritisiert, verbessern sich Mitarbeiter nicht sehr. Sagt er aber direkt, was man nicht gut macht und das man sich da verbessern muss, dann wirkt das auch; tut aber halt auch weh.

Ich denke, dass das an der Einstellung der Menschen liegt. Sie fühlen sich dann ja verletzt. Aber warum fühlen sie sich verletzt? Es ist doch gut, wenn jemand einem sagt, was man besser machen kann. Und das direkt. Wenn man eine gute Webseite erstellen will, sollte man sich freuen, wenn jemand einem sagt, was man besser machen kann. Wenn alle sagen: „Ja, ist schon ziemlich toll …” dann denkt man, die Webseite ist ziemlich toll. „ … du könntest noch …” Ja man könnte, aber die Webseite ist ja schon ziemlich toll, also reicht das, man könnte ja immer noch etwas machen. Und so bleibt es dann bei einer schlechten Webseite.

Wenn ich etwas gut finde, sage ich aber auch. Wenn eine Webseite fehlerfreien HTML-Code hat, freut mich das, obwohl es normal sein solle, und ich lobe es. Weil es leider nicht normal ist. Ebenso wenn sie andere gute Eigenschaften hat, welche die meisten Webseiten nicht haben, z. B. ohne JavaScript nutzbar oder auflösungsunabhängig ist.

Wenn ich etwas gemacht habe und um Kritik bitte, dann möchte ich nicht nur hören, was überdurchschnittlich gut ist sondern auch, was man besser machen kann, denn ich möchte Sachen gut machen.

Ehrlich sein und höflich sein sind zwei grundverschiedene Dinge. "Dein Code ist im Prinzip in Ordnung, aber an diesen zwei Dingen sollte man besser noch feilen" und "Dein Code ist voll zum Kotzen" sind beide gleich ehrlich und ich sehe auch nicht, wo die eine Version undeutlicher wäre als die andere. Nur ist die eine Version höflicher als die andere - der einzige Unterschied ist, dass du mit der zweiten Version Leute vor den Kopf stößt.
Es ist egal, ob du mir das glaubst oder nicht; entscheidend ist nur, dass hier ein anderer Umgangston herrscht, den du auch klar erkennen können solltest: Wir sind hier ehrlich und höflich. Es ist ein singulärer Irrtum, wenn du glaubst, einfach die Regeln der Höflichkeit ignorieren zu können. Also lass das bitte - das ist hier unangemessen.
Frohe Weihnachten.

Hallo Mongoose, frohe Weihnachten!

Der Beitrag, auf den Du antwortest, war nicht von mir, sondern von Sebastian.

Anrede und Unterschrift sind also vielleicht doch nicht überflüssig …

Ich möchte Dich noch einmal dringend bitten, meinen letzten Beitrag aufmerksam zu lesen, da in der Zwischenzeit bereits Leute konkret gesagt haben, dass Deine Beiträge sie von der Offenen Bibel „auf Distanz halten“.

Olaf

*OffTopic*
Hallo Mongoose,
du hast es jetzt mindestens von drei Leuten gehört, dein Umgangston gefällt ihnen nicht (und mir auch nicht!).
Jeder von uns ist eine andere Umgangsform gewohnt (jeder ist in einem anderen Teil des Internets "aufgewachsen") und jeder von uns hat bisher versucht, die anderen zu verstehen und mit deren Schriftform klar zu kommen.
Die Grenze ist jedoch dort erreicht, wo verletzt wird und dies ist leider deinerseits geschehen. Ich vermute und lese aus deinen Äußerungen heraus, dass das unabsichtlich und mit dem Ziel einer Verbesserung geschah. Die Wahrnehmung, dass du verletzt hast und dass du sogar einen Kommunikationsabbruch heraufbeschworen hast, sollte dir klar machen, dass du  etwas an deiner Kommunikation ändern musst, wenn du hier schreibst. Mir ist klar, dass es woanders ruppiger und direkter zu geht, ja manchmal durchaus auch an der Grenze der Beleidigung oder Geringschätzung, aber das will ich hier nicht sehen. Jeder der hier etwas dazu beiträgt, tut das freiwillig. Alleine deshalb hat jeder Wertschätzung verdient. Wir sind kein gewinnorientiertes Unternehmen, dass für Ergebnisse ihre Mitarbeitenden einem schlechten Arbeitsklima aussetzt. Es ist gut, wenn wir uns verbessern können, aber Verbesserungsvorschläge kommen auch mit Wertschätzung an (und erhöhen gleichzeitig die Motivation).
In der Hoffnung, dass ich nicht die Projektleiterkeule rausholen muss...
Wolfgang

„Anrede und Unterschrift sind also vielleicht doch nicht überflüssig“

Vermutlich hat das „Lieber Olaf“ mich durcheinander gebracht; kann es leider nicht bearbeiten.

Was ich schreibe, ist nie unfreundlich gemeint. Ich habe Gründe, warum ich so schreibe, habe ich ja erklärt.

„Dein Code ist voll zum Kotzen“ habe ich nie gesagt.

Ich habe hier viele Verbesserungsvorschläge gemacht. Was wurde damit gemacht? Es wurde geschrieben, dass sie gut sind. Das war’s. Umgesetzt wurde nichts. Mir gibt das das Gefühl, dass es nicht interessiert.

Aktuelles und deutliches Beispiel ist „Korrekt. Mir egal.“.

Ich fühle mich da auch ein bisschen „verarscht”.

„Es ist gut, wenn wir uns verbessern können, aber Verbesserungsvorschläge kommen auch mit Wertschätzung an“

Meine Verbesserungsvorschläge werden wohl nicht wertgeschätzt. Und warum werden sie nicht angenommen, wenn es doch gut ist, sich verbessern zu können? Seit ich hier bin, wurde nichts verbessert.

Das mit dem „unfreundlich“ kann ich nicht nachvollziehen. Und ich finde den Umgang hier „wie in Watte gepackt, wie in einer Kuschelecke”. Alles ist toll, alles, was man macht, ist toll, egal, was es ist und was und wie man es macht. Wenn ich dann sage: „Das ist nicht toll” bekomme ich Ärger.

Für mich sieht es hier jetzt so aus, dass „alles toll” ist und nichts verbessert wird. Weil ja alles toll ist.

„dass du etwas an deiner Kommunikation ändern musst“ Warum MUSS ICH und nicht andere?

„Jeder der hier etwas dazu beiträgt, tut das freiwillig. Alleine deshalb hat jeder Wertschätzung verdient.“ Man sollte jeden wert schätzen, unabhängig davon, was er tut. Allerdings muss ich nicht alles, was jeder tut, wert schätzen.

Und Wertschätzung sieht für mich so aus, dass ich jemandem sage, wenn er etwas besser machen kann. Wenn z. B. jemand aus Versehen seine Kleidung beschmutzt hat und ihm das nicht auffällt (vielleicht weil er es am Rücken nicht sehen kann) dann sollte man auch zu ihm gehen und ihm das mitteilen, damit er nicht weiter so herum läuft und noch mehr Leute es sehen. Wertschätzung bedeutet für mich nicht, ihm das „höflicherweise“ nicht zu sagen, weil es ihn kränken könnte.

Aber wenn so darauf reagiert wird und das, was ich sage, nicht gewünscht ist, lasse ich es.

Tja; also zum Thema "Tonfall" sollte jetzt doch genug geschrieben worden sein. Wenn das dein Eindruck ist - dass der Umgang hier wie in Watte gepackt, wie in einer Kuschelecke ist... dann ist das doch gut. Dann orientiere dich einfach daran: "Bei Offene Bibel herrscht ein Kommunikationsstil wie in Watte gepackt, wie in einer Kuschelecke - also schreibe ich auch so, wenn ich auf Offene Bibel schreibe". 
Aber zum Tema Verbesserungsvorschläge: Auch das liegt natürlich darin, dass hier alle ehrenamtlich mitarbeiten: Man kann nicht erwarten, dass etwas vorgeschlagen wird (und sei es noch so sinnvoll) und die anderen dann sofort springen. Kleines Beispiel: Güntzel Schmidt hat jetzt coolerweise Jer 3 ganz eingestellt. Den müsste jetzt auf lange Sicht ein Zweitleser am Urtext checken. Aber weil hier alle ehrenamtlich mitarbeiten, würde Güntzel nicht fordern, dass sich sofort einer an Jer 3 macht, weil er jetzt eine Erstübersetzung eingestellt hat, sondern wie alle warten, bis ein Zweitleser Lust auf Jer 3 hat.
Es gibt hier einige Dinge, die unbedingt anstehen - neben der Aktualisierung des Statussystems z.B. die Entscheidung, wie die FN-Gattung "technische Fußnote" umgesetzt werden soll, der Abschluss der Diskussion "Übersetzungskriterien der SF", die Aktualisierung der Qualitätskriterien, das Basteln einer LF-Qualitätskritieren, die Prüfung, ob sich OfBi völlig "ent-javascript-isiert werden kann etc. Das dauert einfach, und deshalb muss man sich bei diesem Ehrenamtlichenprojekt damit bescheiden, dass es bisweilen auch ein bisschen länger dauern kann. Dass das frustrierend sein kann, verstehe ich; aber gleichzeitig muss doch wohl klar sein, dass das nichts mit mangelnder Wertschätzung oder gar "Verarsche" zu tun hat.
Frohes Neues!
 

„dann ist das doch gut.“

Eben nicht, weil man nicht schreiben darf, dass etwas schlecht ist. Wenn etwas schlecht ist, schreibe ich das. Wenn jemand etwas falsch macht, schreibe ich das. Aber das will man hier nicht. Man darf nur schreiben, dass alles toll ist.

Du musst mir nicht sagen, dass hier alle freiwillig arbeiten und deshalb alles sofort gemacht wird. Das weiß ich und ist nicht das Problem. Allerdings wird an einigen Stellen die Arbeit immer größer, je länger man wartet. Man muss in mehr Kapiteln die Status aktualisieren, je länger man mit der Statussystem-Aktualisierung wartet. Wenn man sich Arbeit vermeiden möchte, sollte man das so schnell wie möglich aktualisieren. Ebenso bei der „technischen Fußnote“.

Ich wünsche allen 99999⁹⁹⁹⁹⁹ €.

Dieses Thema wird hiermit geschlossen. Was für eine leidige Diskussion. Auf dass wir uns erinnern: 
1. Korinther 13,4: 
Die Liebe ist sanftmütig (langmütig), mild (freundlich) {ist die Liebe}; die Liebe ist nicht aggressiv (ereifert sich nicht?), sie ist nicht prahlsüchtig, sie ist nicht hochmütig (arrogant),
 

Hallo,

Patrick hatte bisher sehr gute Ideen, was ein klares und elegantes Design angeht. Falls er meine inhaltlichen Überlegungen mag, dann hat er bestimmt bessere Design-Ideen als ich. Bei der Technik, die dafür eingesetzt werden könnte, kann ich ihn dann falls nötig aber gerne wieder beraten.

Zu dem Themenfeld „Barrierefreiheit“ zählt auch Leichte Sprache, aber meistens ist damit an ein Weblayout gedacht, dass Menschen mit visuellen oder körperlichen Einschränkungen nicht im Weg ist. Innerhalb der Leichte-Sprache-Szene taucht das Wort eher selten auf.

Barrierefreies Webdesign ist mit persönlich ein sehr großes Anliegen. Häufige Fehler zu vermeiden, ist dabei relativ einfach, aber echte Barrierefreiheit zu erreichen (WCAG 2.0 Triple-A) ist wirlich Arbeit. Da mir die Zeit fehlt, dass für die Offene Bibel ernsthaft anzugehen, würde ich eher vorschlagen, dass wir die größten Fehler vermeiden, ohne gleich mit dem Wort zu werben.

Liebe Grüße, Olaf

Es ist sinnvoll, direkt von der Startseite

  • Menschen mit geringem Wortschatz und
  • geringer Ausdrucksfähigkeit und
  • kurzer Konzentrationsfähigkeit

einen Zugang zu gebrauchsfertigen Texten in Leichter Sprache zu ermöglichen.
Eine Testgruppe aus der skizzierten Zielgruppe könnte sich die Seite angucken und Rückmeldungen geben.
Nach meiner Erfahrungen legt diese Zielgruppe Wert auf erfahrbare Teilhabe. Es ist motivierend, wenn es gelingt. Darum würde ich Erklärungen nicht in den Vordergrund stellen (was wir wie und warum machen, sowas halt).
Der Vorgang wäre:
Startseite -> da steht Leichte Sprache -> klick ich drauf -> da sind Überschriften von Bibeltexten mit einem ansprechenden Bild -> klick ich drauf -> les ich -> versteh ich (-> macht mich neugierig) -> mach ich gerne wieder
Die Ordnung der "Unterseite" in Leichter Sprache könnte bei den wenigen Texten, die wir bisher haben, eine Liste sein, die sich zwar am Inhaltsverzeichnis der Bibel orientiert, aber nicht auf Vollständigkeit aus ist. Darum brauchen wir auf der Seite auch keine Kapitelliste. Die verwirtt den Endbenutzer nur. Im Arbeitsbereich der neuen Seiten sollte trotzdem der Verweis auf die Leichte Sprache komplett und vollständig vorhanden sein, so dass ein Genie in der Lage sein könnte, den Hebräerbrief in Leichte Sprache zu übersetzen.

Das http://patszim.volans.uberspace.de/ gefällt mir.

  • einladend
  • hell
  • übersichtlich

Beim jetzigen Design merkt man sofort, dass es Arbeit ist. Das vorgeschlagene Design lädt ein, sich alles anzugucken. Auch wenn das, was danach kommt, dem Alten noch sehr ähnelnd, kommt es mir leichter vor.
Das Design gefällt mir auch gut, allerdings ist der weiße Hintergrund mir zu hell. Der könnte vielleicht etwas abgedunkelt sein, ohne dass man den Kontrast kaputt macht? Zum Beispiel #dedede
Wenn es umgesetzt werden sollte, würde ich es gern noch mal auf Barrierefreiheit checken.
Den Text würde ich ändern: http://patszim.volans.uberspace.de/kurzinfo
Statt "Die auch von geistig engeschränkten Menschen verstehbare Bibel in Leichter Sprache"
hätte ich lieber sowas: "Die Bibel in Leichter Sprache fühlt sich der Bewegung People First verpflichtet, die die Leichte Sprache für Menschen mit geistiger Behinderung entwickelt hat."
Auf jeden Fall sollte da nicht "eingeschränkt" stehen.
 

In Richtung von Sebastians Antwort: 
Mir ging es nicht um eine "missionarische Ausrichtung", sondern ich wollte gemeinsam grundsätzliche Prinzipien finden, auf deren Grundlage unser Text nicht nur steril informieren, sondern auch inspirieren und einladen kann. Von daher sind Sebastian und ich auf einer Linie. Einladen ja, amerikanische "Schmierigkeit" nein! ;-)
Ein Einwand gegen die e-Sword-Seite ist, dass die Seite gar nicht um Mitarbeiter wirbt. Es ist auch gar kein Open-Source-Projekt! Klar, dass dann auch der Text nicht werben muss. Nett
Sebastians Vorschlag finde ich unabhängig davon recht gelungen. Toll, dass du dir gleich die Mühe eines Mockups gemacht hast! Ich glaube, diese Präsentation wäre eine mögliche Lösung. Eine Startseite auf dieser Grundlage kann ich mir grundsätzlich gut vorstellen.
Aber wie das beim Design so ist: Man arbeitet niemals nur mit einem Konzept, sondern versucht erstmal, so viele wie möglich zu finden. Dann überlegt man, welcher der beste ist. Aber das hängt natürlich davon ab, ob noch jemand andere Ideen hat. :-)
Bei Sebastians Entwurf könnte ich mir gut vorstellen, dass wir die drei Textabschnitte rechts der Grafik noch mit weiterführenden Links oder Buttons versehen.
Intuitiv würde ich auch sagen, dass man den Text im linken Block (wo die Grafik ist) vielleicht noch verbessern kann, müsste mir aber überlegen, wie.
 
Zu Dorothee: 
Mir war nicht ganz klar, von welchem Design du in deinem Kommentar sprichst. Hast du die ganze Zeit vom Entwurf der verlinkten Testseite gesprochen, oder auch von Sebastians Vorschlag? 
Zur Vorstellung in Leichte Sprache müssen wir m.E. gar nicht viele Worte verlieren. Die Erklärung könnte auch schon ein Link auf Wikipedia o.ä. liefern. Das ist sicherlich diplomatischer als alles, was wir an verkürzten Erklärungen anbringen könnten, oder? 
 
Zwei Dinge, die mich am neuen Design grundsätzlich noch nicht ganz befriedigen: 
1. Der Wolken-Hintergrund. Eigentlich eine nette Idee, die auch nicht schlecht aussieht, aber hier funktioniert er einfach nicht. Das Bild hat zu starke Kontraste und ist zu aufdringlich. So stielt der Hintergrund dem Text und der Grafik die Show. Ist natürlich schwer, etwas Besseres zu finden. Wie wäre es mit einer neutraleren Textur in zurückhaltenderer, angenehmerer Farbe? 
2. Das zentrale Logo. Das OfBi-Logo sollte mal wie ein aufgeschlagenes Buch mit geschwungenen Kanten aussehen. Jetzt sieht es eher aus wie ein wappenförmiger Schild. Massiv, aus Beton. Das ist nicht der Eindruck, den wir vermitteln wollen, oder? 
Der andere Aspekt mit dem Logo ist, dass wir es schon im Titel haben und es hier eigentlich nur als Platzhalter für etwas besseres sitzt. Denn das Logo vermittelt ja keine Aussage, sondern springt einem erstmal etwas irritierend ins Gesicht. ;-) Fällt irgendjemandem eine bessere Grafik ein, die wir hier präsentieren könnten? 
Ein Beispiel ist das Logo dieses Instituts: http://www.israelogie.de/ Ich finde es wunderbar, wie der Baum (und auch einige Grafiken und Fotos, die das Institut benutzt) den Charakter von Israel einfängt. Er konkretisiert Klima und Fremdheit, er ist ein organisches Element, das den Namen sehr schön ergänzt. Wenn wir eine ähnlich gelungene Grafik finden könnten, die irgendwie die Bibel oder unsere Arbeit ästhetisch vermittelt, wäre das genial! 
 
Die Frage nach dem Hintergrund und nach der Grafik laden übrigens dazu ein, dass wir uns vielleicht sogar ein einzigartiges grafisches Theme überlegen, das zum leichten und minimalistischen Seitendesign passt, aber der Seite gleichzeitig ein Alleinstellungsmerkmal gibt und die Blicke auf das Wesentliche lenkt, nämlich den Text und die Links/Buttons. Das wäre vielleicht eine Überlegung wert.

Dorothee hat mein Mockup noch gar nicht gesehen gehabt, als sie geantwortet hat; den hab ich nachträglich eingefügt. 
e-sword fand ich nur einen sehr schönen Vertreter dieses Mittelweg-Startseiten-stils, deswegen habe ich das verlinkt. Mir hat nur der Stil und das Layout sehr gefallen.
Das mit dem Logo und dass es wie ein Schild wirkt, haben übrigens unsere KBW-Freunde (ich glaube, sie waren es) auch gesagt. Witzig. Und bedenkenswert. Ich weiß, was das Wappen bedeuten soll, deswegen sehe ich das auch als Buch. Kann ich gar nicht einschätzen, wie das jemand wahrnimmt, der das nicht weiß.
 

Möh... Dabei war ich so stolz, Internet-slang zu beherrschen :)