Crowdfunding-Kampagne 2013 - Fahrplan - Update

Update: Der Plan wird mangels Helfern (oder irgendwelcher weiterer Reaktionen) für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt.
Im Forum haben wir diesen Monat den Vorschlag diskutiert, ob wir diesen Sommer eine Crowdfunding-Kampagne organisieren, um für einige Wochen einen "professionellen" Übersetzer (meine Wenigkeit) für eine noch zu definierende Tätigkeit bezahlen zu können. (Details gibt es auf der verlinkten Seite.) Es hat sich erfreulicherweise eine rege Diskussion entwickelt und es scheint niemanden zu geben, der das Vorhaben grundsätzlich kritisch sieht. Auch wenn die Diskussion natürlich noch weiter gehen kann, möchte ich den nächsten Planungsschritt beginnen. 
Das besondere am Crowdfunding im Vergleich zur normalen Spendensuche oder Sponsorenwerbung ist, dass man viele Unterstützer für eine Sache begeistern und daran teilhaben lassen kann. Wir werden Aufmerksamkeit erhalten, viele neue Fans, bestimmt auch neue Helfer und Mitübersetzer. Das sind Dinge, die die herkömmliche Sponsorensuche nicht in dem Umfang leisten kann. Das Konzept birgt aber auch besondere Gefahren: Die Unterstützer muss man erstmal erreichen und so effektiv ansprechen, dass sie auch Geld geben. Und dann muss man sie bei Laune halten - und dazu bringen, dass sie das Projekt noch weiter bekannt machen. In Deutschland, so habe ich vor kurzem gelesen, hat ein Crowdfunding-Projekt Erfolgschancen von gerade einmal 30%.
Es gilt also, alles von Anfang an generalstabsmäßig zu planen, wenn wir Erfolg haben wollen. Deshalb fangen wir frühzeitig an. Die Kampagne wird sich nicht von selbst finanzieren - sondern wir müssen kräftig netzwerken, damit unser Ziel Realität wird. Der Schwarm muss sozusagen dafür sorgen, dass der Schwarm der Offenen Bibel Geld gibt. Das wird auch kein Alleingang. Wir werden zusammenhelfen müssen.
Beginnen wir das Ganze doch mal mit einem Fahrplan. Der ist wichtig, wenn wir das Projekt richtig angehen wollen. Er wird uns helfen, den gesteckten Zeitrahmen einzuhalten. Und er vermittelt einen Eindruck von den Tätigkeiten, die notwendig sein werden. Mit einem Fahrplan können wir schon vorab Zuständigkeiten verteilen und werden später von unerwarteten Situationen nicht so leicht überrascht.
Ich habe mal einen entworfen. Ich schlage vor, dass wir uns zunächst zusammen die einzelnen Planungsschritte überlegen und hier - recht allgemein - festhalten. Wenn ihr deshalb auf der Liste unten etwas vermisst, dann meldet euch. Wenn das Ergebnis auf allgemeine Zufriedenheit stößt, kommt dieser Fahrplan auf eine Wiki-Seite, wo wir ihn gemeinsam bearbeiten können. Jeder Punkt wird dann zu einer Zwischenüberschrift, unter der wir ihn weiter diskutieren und noch genauer planen können. Wichtig wird dann sein, dass wir überlegen, was passieren muss und wie viel Zeit das erfordern wird. Vor allem, sind wir dann aber darauf angewiesen, dass sich freiwillige Helfer melden. Zunächst aber lasst uns mit der Gliederung beginnen. Hier ist mein Vorschlag. Was haltet ihr davon? Was habe ich vergessen? Was schätze ich falsch ein? Ich freue mich über euer Feedback.
1. Analyse (bis Mai)
Kann die Kampagne Erfolg haben?
* Geht der Vorstoß in die richtige Richtung?
* Haben wir das Netzwerk mit der nötigen Zugkraft? Wenn nicht, wie können wir unser Netzwerk vergrößern?
* ist das Produkt „Offene Bibel“ relevant genug? Wie können es noch relevanter darstellen?
* Erste Überlegungen zu Vorbereitungen
* Für den Verein abzustimmende Inhalte vorbereiten

2. Beschluss des Vereins (Ende Mai?)

3. Vorbereitung (Mai-Juli)
* Aufgaben zuweisen
* Wahl der Plattform
* Medien vorbereiten (Videos, Pressemitteilungen, Infotexte, eMails, Logo?),
* Kontakte aktivieren, Kommunkationskanäle (Blogs, Zeitschriften, Gemeinden) vorbereiten
* Rechtliche Aspekte (Anstellungsverhältnis, Verein) klären
* Kampagnen-Rahmen stecken: Eckdaten, erwartete Leistungen, Geldsumme, Belohnungen
* Evtl. notwendige Arbeiten an Webseite/Wiki o.a. Bereichen?

4. Start der Kampagne (Juli/August)
* Betreuung der Unterstützer (Kontakt, Reaktionen auf Wünsche etc.)
* Weitere Werbung (Inhalte: Texte, Videos; Kommunikationskanäle)

5. Erfüllung der gesteckten Ziele (September, Oktober-Jan)
* Weitere Kommunikation (Reaktionen, weitere Inhalte)
* Bearbeitung der Belohnungen
* Papierkram (Arbeitsverhältnis, Spenden?)