Frage zu Zeilenumbrüchen (Hebräisch)

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Stellenweise kommen im AT ja in Fällen direkter Rede oder bei Poesie Zeilenumbrüche vor. Ich habe bisher nur Prosa übersetzt, allerdings bin ich jetzt schon zum zweiten Mal an einer Stelle, wo die meisten Übersetzungen direkte Rede in Versform (also eingerückt und mit besonderen Zeilenumbrüchen) wiedergeben (die erste war Simsons Rätsel in Ri 14, jetzt hänge ich in Gen 2,23). Ich habe ein klein wenig gesucht (in zwei Grammatiken), aber keine Hinweise gefunden, woran das festgemacht wird. Liefert der hebräische Text denn irgendwelche Anhaltspunkte für solche Deutungen? Oder ist das eine rein stilistische Maßnahme genau wie etwa das einfügen von Zwischenüberschriften? 

Ich würde mal sagen, dass an beiden Stellen ein Parallelismus membrorum vorliegt und es deshalb als poetisch zu erkennen ist.

So weit ich weiß, sind die Zeilenumbrüche in der BHS Layout-Entscheidungen der Herausgeber. Ich habe aber im Vorwort zur BHS keine Information hierzu bekommen.

Das mit dem Parallelismus membrorum klingt sinnvoll. Sollte das Konsequenzen für unseren Satz im Wiki haben? 
@Olaf: Ist die BHS denn in der Druckausgabe tatsächlich so formatiert? Ich arbeite hier nur mit meiner Bibelsoftware, und da sind jedenfalls keine Umbrüche. Die Internetversion (die von bibelwissenschaft.de) macht nach jedem Vers einen Zeilenumbruch.

Die Druckausgabe macht Zeilenumbrüche an allen Stellen, die die Herausgeber für poetisch halten.

Sorry, das hätte ich auch aus deiner ersten Antwort lesen können. Nächstes Mal werde ich genauer lesen.