Umfang der OB

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Ich hab mal eine ketzerische Frage. Ist ernstlich geplant zusätzlich zum AT und NT auch noch die deuterokanonischen Schriften in Studien- und Lesefassung zu erstellen?
Schon so ist der Umfang der geplanten Arbeit immens, wie Ben zurecht bemerkt hat im Zitat:  und manchmal frage ich mich, ob ich mich bei der Offenen Bibel nicht verhoben habe.

Im Übrigen habe ich gemerkt, dass noch kein einziges Kapitel der deutorokanonischen Schriften fertig ist. Gute Voraussetzungen für ein feierliches Begräbnis, finde ich.
Lieben Gruß Norbert

Hallo Aaron. Diese Deuterokaninischen Schriften gehören fest in den katholischen Kanon hinein. Da dies ein ökumenisches Projekt ist, gehören sie also dazu. Punkt.
Ich glaube, dass Ben eher seinen eigenen Arbeitsaufwand meint, und nicht den Umfang, oder irre ich mich, Ben?
Übrigens: Ich sitze gerade im neuen Offene Bibel-Shirt auf dem Kirchentag! Yeahh!

Richtig. :-) 
Vom Konzept her ist die Offene Bibel ja so angelegt, dass theoretisch auch andere christliche Texte übersetzt werden könnten. Die Bibelübersetzung ist zwar der Hauptteil, aber das Projekt ist ja eben offen. Ob sich jemand findet, um die Deuterokanonischen zu übersetzen, ist eine andere Frage. Wir nehmen, was wir kriegen, ohne uns durch die Möglichkeiten unter Druck setzen zu lassen.
Ansonsten kann ich mir gut vorstellen, irgendwann in ein paar Jahren, wenn die Bibel soweit "fertig" ist und ich "nichts mehr" zu tun habe, auch ein paar Perikopen aus den Apokryphen zu übersetzen (genau wie ich auch schon mit dem verwegenen Gedanken gespielt habe, evtl. gemeinfreie christliche Schriften aus dem Englischen zu übersetzen, oder es möglich wäre, frühneuzeitliche Luther-Schriften in modernes Deutsch zu übertragen...).

Zitat:   oder es möglich wäre, frühneuzeitliche Luther-Schriften in modernes Deutsch zu übertragen...).
Ich lese gern in den Originalbriefen Martin Luthers. Die sind im alten Lutherdeutsch köstlich.  Der Reiz würde bei einer Übertragung in modernes Deutsch verloren gehen.
Anders wäre es sicherlich bei theologischen Schriften. Da käme es dann weniger auf Stilblüten an als auf die Substanz der gewichtigen Aussagen.

Wahr ja nur ein Beispiel! (Aber ich meine auch nicht so sehr, diese Schriften umzuschreiben, als die Rechtschreibung auf den neusten Stand zu bringen und heute veraltete Wörter zu ersetzen/kommentieren.)