Das Markus-Projekt

Im November beginnt etwas Großes. Wie bereits mehrfach angedeutet, wird sich bei der Offenen Bibel einiges tun. Wir wollen gemeinsam das Markusevangelium übersetzen - und zwar nicht einfach so, sondern unter professioneller Anleitung. Wir stellen vor: Das Markus-Projekt.

Was ist das Markus-Projekt?

Ben hat dank eines Sponsors die Möglichkeit, gemeinsam mit der Community der Offenen Bibel das Markusevangelium fertigzustellen. Ab dem 1. November wird er über fünf Monate bei dem Projekt die Fäden ziehen. Das Ziel ist eine fertige Studienfassung des Markusevangeliums, die dann als Basis für weitere Fassungen wie etwa die Lesefassung und die Fassung in Leichter Sprache dienen kann. Das heißt: Ben motiviert und koordiniert. Er läd zum Mit-Übersetzen ein und ist bei allen aufkommenden Fragen und Problemen Ansprechpartner.

Durch die gemeinsame, betreute Arbeit wollen wir nicht nur ungeübten Übersetzern die Möglichkeit bieten, unter professioneller Anleitung ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und zu vertiefen. Es geht auch darum, dauerhaft weitere Übersetzer für die Offene Bibel zu gewinnen. Was sich nicht innerhalb der Community delegieren lässt, wird von Ben selbst übersetzt bzw. erarbeitet. Zudem wird Ben in einem eigenen Blog über den Übersetzungsprozess schreiben und in sozialen Medien immer wieder Updates posten und für die weitere Mitarbeit werben.

Die Offene Bibel profitiert von dem Markus-Projekt in mehrfacher Hinsicht. Neben der Fertigstellung eines ganzen Buchs als Studienfassung hoffen wir, durch die Aktion unsere Bekanntheit zu steigern und unsere Community zu vergrößern.

Wir laden euch als Community ein, eure Gedanken, Vorschläge und Kritik in die Vorbereitungen des Markus-Projekts mit einzubringen. Auf der dieser Wiki-Seite wird das Projekt vorerst koordiniert – dort findet ihr alles, was wir bisher erarbeitet haben.

Kommentare

Danke an Fabian, Maike und Ben für das Schreiben dieses News-Artikels! Ein paar Hintergrund-Infos vom Vorstand des Offene Bibel e.V.: Ben wird in dieser Zeit nicht vom Verein bezahlt, sondern hat einen Vertrag direkt mit dem Spender. Auch wenn wir dankenswerterweise von beiden in den Entscheidungsfindungsprozess einbezogen sind, stehen wir in dieser Sache nicht in einer rechtlichen Beziehung zu Ben und freuen uns einfach nur, dass diese tolle Sache geklappt hat. Dieses Modell ist in anderen Open-Source-Projekten sehr üblich: Hier wird häufiger jemand von einem Firma bezahlt, ohne dass die Firma damit eine Kontrolle über das Open-Source-Projekt gewänne. Wir unterstützen das Projekt natürlich aus vollem Herzen und laden die Community ein, sich ebenfalls von Anfang auf dieses Experiment einzulassen und konstruktiv zu begleiten. Da die ganze Community eine wichtige Rolle spielt beim Erfolg des Markus-Projektes, bitten wir bei Interesse um frühzeitige Beteiligung bei der Ausarbeitung des genauen Konzeptes. Neben dem edlen Spender danken wir allen Teilnehmern des Offene-Bibel-Treffens, wo wir bereits sehr produktiv waren! Wolfgang und Olaf

 Es scheint, als wolle der edle Spender anonym bleiben?

Ja das scheint so und ist so. Nachfolgespenderinnen und -spender sind hochwillkommen :)

Das wäre natürlich ultimativ. :-)

 Dann beginnt: Das Bibel-Projekt. Oh warte, das haben wir ja schon ;-)

Das Markus-Projekt ist für uns ziemlich interessant, da wir hauptsächlich nach komplettierten Bibelbüchern gehen, weil sonst die Bearbeitung zu aufwändig wäre und hinterher fehlendes trotzdem noch ergänzt werden müsste. Wenn also das Markus-Evangelium komplett übersetzt sein sollte, würden wir voraussichtlich dessen Aufbereitung zu PDF, EPUB und HTML besorgen (hinsichtlich PDF würdet ihr euch wahrscheinlich ein moderneres Layout wünschen als unsere LaTeX-Standard-Ausgabe?). Außerdem würden wir das Markus-Evangelium der Offenen Bibel dann auch gleich für Übersetzungs-Vergleiche heranziehen. Das PDF könnte ferner dann sogar in gedruckter Form zu haben sein.

Spannend! Es würde mich echt freuen, wenn sich so eine Dynamik entwickeln würde.