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	<title>Die Offene Bibel - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-23T08:07:42Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Offenbarung_7&amp;diff=24133</id>
		<title>Offenbarung 7</title>
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		<updated>2016-06-03T14:20:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}}Danach sah ich vier Engel, die auf den vier Ecken der Erde standen [und] die vier Winde der Erde festhielten (kontrollierten),&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die … standen [und] … festhielten&#039;&#039; AcP, mit zwei durch „und“ aneinandergehängten Relativsätzen aufgelöst. Möglich auch: „sah, dass/wie … standen...“ Oder das 1. Ptz. könnte adverbial sein, eine andere Auflösung wäre dann: „die, während/wobei sie … standen, … festhielten“&amp;lt;/ref&amp;gt; weil (mit dem Ziel, dass; damit) kein Wind gegen (auf) die Erde oder gegen (auf) das Meer oder gegen (auf) irgendeinen Baum wehen sollte&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;weil … wehen sollte&#039;&#039; Gr. final ἵνα, was meist mit „damit“ übersetzt wird, aber hier eine holprige Formulierung mit Konjunktiv erforderlich machen würde. Die Übersetzung mit &#039;&#039;weil&#039;&#039; und finalem Modalverb ist im Deutschen natürlicher. Eine andere Alternative wäre „mit dem Ziel, dass“ oder auch „um zu verhindern, dass … wehte“.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|2}}Und ich sah einen anderen Engel, der vom Aufgang der Sonne (der aufgehenden Sonne) her heraufstieg [und] den Siegelstempel (Petschaft, Siegel) des Lebendigen Gottes dabei hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der … hinabstieg [und] … hatte&#039;&#039; Dieselbe Konstruktion wie in 7,1.&amp;lt;/ref&amp;gt; und er rief [mit] lauter Stimme&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[mit] lauter Stimme&#039;&#039; Appositiver Genitiv?&amp;lt;/ref&amp;gt; den vier Engeln zu, denen [die Gewalt (Fähigkeit, Macht)] {ihnen}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;{ihnen}&#039;&#039; Wohl in einem Versuch, einen hebräischen Relativsatz nachzubilden, setzt Johannes hier ein überflüssiges Demonstrativpronomen als (nach dem Relativpronomen) zweites Subjekt.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zuzufügen,&lt;br /&gt;
{{S|3}}{und sagte}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;{und sagte}&#039;&#039; Im Deutschen überflüssiges, modales Ptc. coni., das im Griechischen die zitierte Rede einleitet.&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Fügt weder der Erde noch dem Meer noch den Bäumen Schaden zu&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „Fügt der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu“&amp;lt;/ref&amp;gt;, bis wir die Sklaven unseres Gottes auf ihren Stirnen gekennzeichnet (versiegelt, markiert) haben!“&lt;br /&gt;
{{S|4}}Und ich hörte die Anzahl der Gekennzeichneten (Versiegelten, Markierten), 144 000, gekennzeichnet (versiegelt, markiert) aus jedem Stamm der Kinder Israels (Söhne Israels; Israeliten):&lt;br /&gt;
{{S|5}}Aus [dem] Stamm Juda 12 000 Gekennzeichnete (Versiegelte, Markierte), aus [dem] Stamm Ruben 12 000, aus [dem] Stamm Gad 12 000,&lt;br /&gt;
{{S|6}}aus [dem] Stamm Ascher 12 000, aus [dem] Stamm Naftali 12 000, aus [dem] Stamm Manasse 12 000,&lt;br /&gt;
{{S|7}}aus [dem] Stamm Simeon 12 000, aus [dem] Stamm Levi 12 000, aus [dem] Stamm Issachar 12 000,&lt;br /&gt;
{{S|8}}aus [dem] Stamm Sebulon 12 000, aus [dem] Stamm Josef 12 000, aus [dem] Stamm Benjamin 12 000 Gekennzeichnete (Versiegelte, Markierte).&lt;br /&gt;
{{S|9}}Nach diesen [Ereignissen] sah ich {und siehe} eine große Menschenmasse, die niemand {sie} zählen konnte, aus jeder Nation (Volk) und [allen] Stämmen, {und} Völkern und Sprachen vor dem Thron und vor dem Lamm (Schaf) stehen. Sie waren in weiße Gewänder gekleidet und [trugen] Palmenzweige in ihren Händen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Sie waren … gekleidet&#039;&#039; Ptz. pf. Pass. 3. Pl. m. Modales Ptc. coni., hier auch wegen der Constructio ad sensum als separater HS aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}}Und sie riefen (rufen) [mit] lauter Stimme {und sagten (sagen)}: „Die Rettung [verdanken wir?] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt,&amp;lt;ref&amp;gt;Substantiviertes Ptz., als Relativsatz aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Lamm (Schaf)!“&lt;br /&gt;
{{S|11}}Und alle Engel standen rings um den Thron und die Ältesten (Greise) und die vier Lebewesen und fielen vor dem Thron auf ihre Gesichter und beteten Gott an&lt;br /&gt;
{{S|12}}{und sagten}: „Amen (Ja), das Lob und die Herrlichkeit und die Weisheit und die Dankbarkeit (Dank) und die Ehre und die Macht und die Kraft [gebühren (gehören)] unserem Gott bis in die Ewigkeiten (Zeitalter) der Ewigkeiten (Zeitalter)&amp;lt;ref&amp;gt;Verschiedene deutsche Übersetzungen: „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ oder „in alle Ewigkeit“&amp;lt;/ref&amp;gt;, amen!“&lt;br /&gt;
{{S|13}}Und einer von den Ältesten (Greisen) wandte sich&amp;lt;ref&amp;gt;W. „entgegnete/antwortete“&amp;lt;/ref&amp;gt; an mich und fragte&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;und fragte&#039;&#039; Als „und“-Kombination aufgelöstes temporales oder modales Ptc. coni. Man könnte es (wie anderswo im Kapitel und der ganzen Offb) auch ganz weglassen, weil es die wörtliche Rede einleitet. &amp;lt;/ref&amp;gt;: „Diejenigen, die in die weißen Gewänder (Kleider) gekleidet sind&amp;lt;ref&amp;gt;Substantiviertes Ptz., als Relativsatz aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; – wer sind sie und woher sind sie gekommen?“&lt;br /&gt;
{{S|14}}und ich sagte zu ihm: „Mein Herr, du weißt [es].“ Und er sagte zu mir: „Es sind diejenigen, die aus der größten (großen) Bedrängnis gekommen sind, und sie haben ihre Gewänder (Kleider) gewaschen und sie mit dem (im) Blut des Lammes (Schafs) weiß gemacht (geweißt).&lt;br /&gt;
{{S|15}}Aus diesem Grund (Deshalb) sind sie vor dem Thron Gottes und dienen (verehren) ihm Tag und Nacht in seinem Tempel, und der auf dem Thron Sitzende wird über (bei) ihnen wohnen (sein Zelt aufschlagen).&lt;br /&gt;
{{S|16}}Sie werden nicht mehr hungern und nicht mehr dürsten, und weder die Sonne noch irgendeine Hitze werden auf sie niederdrücken,&lt;br /&gt;
{{S|17}}weil das Lamm (Schaf) in der Mitte des Thrones ihr Hirte ist (sie weidet) und sie zu Quellen frischen Wassers führt, und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Offenbarung_5&amp;diff=24132</id>
		<title>Offenbarung 5</title>
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		<updated>2016-06-03T14:20:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}}Und ich sah auf (in) der rechten [Hand] des auf dem Thron Sitzenden eine Schriftrolle (ein Dokument, Buch), auf der Innen- und der Rückseite (innen und außen) beschrieben, [mit] sieben Siegeln versiegelt.&lt;br /&gt;
{{S|2}}Und ich sah, wie (dass) ein starker (mächtiger) Engel mit lauter Stimme verkündete&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;sah, wie (dass) … verkündete&#039;&#039; [[Partizip|AcP]]. &#039;&#039;Wie (dass)&#039;&#039; wurde eingefügt, um den AcP richtig aufzulösen.&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Wer [ist] würdig, die Schriftrolle (das Dokument, Buch) zu öffnen und ihre Siegel aufzubrechen?“&lt;br /&gt;
{{S|3}}Und niemand, weder im Himmel noch auf der Erde noch unter der Erde, war in der Lage (vermochte), die Schriftrolle (das Dokument, Buch) zu öffnen oder hineinzusehen (sie anzusehen/zu sehen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;hineinzusehen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;hineinzusehen&#039;&#039; So die meisten Übersetzungen sinngemäß. W. „sie zu sehen“ (vgl. REB), damit ist wahrscheinlich der Blick auf den Inhalt gemeint.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|4}}Und ich begann heftig zu weinen (weinte heftig)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;ich begann heftig zu weinen&#039;&#039; Konativ verstandenes Imperfekt, das dann den Beginn der Handlung beschreibt, was gut in den Kontext passt.&amp;lt;/ref&amp;gt;, weil niemand für würdig befunden wurde, die Schriftrolle (das Dokument, Buch) zu öffnen oder hineinzusehen (sie anzusehen/zu sehen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;hineinzusehen&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|5}}Und einer von den Ältesten (Greisen) sagte zu mir: „Weine nicht! Schau, der Löwe aus dem Stamm Juda{{par|Genesis|49|9|10}}, die Wurzel Davids{{par|Jesaja|11|10}} hat gesiegt, [um nun] die Schriftrolle (das Dokument, Buch) und ihre sieben Siegel zu öffnen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[um nun] zu öffnen&#039;&#039; Der Infinitiv-NS scheint resultative Funktion zu haben. In der Lesefassung könnte er deutlich konsekutiv oder final übersetzt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;!“&lt;br /&gt;
{{S|6}}Und ich sah, dass (wie) in der Mitte des Thrones und der vier Lebewesen und in der Mitte der Ältesten (Greise) ein Lamm (Schaf)&amp;lt;ref name=&amp;quot;lamm&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Lamm&#039;&#039; Obwohl hier mit ἀρνίον ein allgemeinerer Begriff für Lamm gebraucht wird, der hier, aber etwa auch in Offb 13:11 einen gehörnten Bock bezeichnen kann, ist mit dem Titel doch Jesus gemeint, der schon früh einerseits mit dem Gottesknecht, der wie ein Lamm litt (Jes 53,7, vgl. Apg 8,32), und andererseits mit dem Passalamm und seiner sühnenden Funktion (Joh 19,36; 1Kor 5,7; TWNT ἀμνός) identifiziert wurde. Ἀρνίον bedeutete vormals etwa „Lämmchen“, hatte diese spezifische Bedeutung allerdings zur Zeit des NT verloren.  Wahrscheinlich schwingen in dem nur in Offb gebrauchten Hoheitstitel die beiden Konnotationen „(gehörnter, wehrhafter) Bock“ und „(Opfer)Lamm“ gleichermaßen mit (TWNT ἀρνίον).&amp;lt;/ref&amp;gt;{{par|Jesaja|53|7}}{{par|Apostelgeschichte|8|32}}{{par|Johannes|19|36}}{{par|1_Korinther|5|7}} stand&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;sah, dass (wie) … stand&#039;&#039; [[Partizip|AcP]]. &#039;&#039;Dass (wie)&#039;&#039; wurde eingefügt, um den AcP richtig aufzulösen.&amp;lt;/ref&amp;gt; [und aussah], als sei es (wie) geschlachtet (ermordet).{{par|Offenbarung|13|3}} Es hatte sieben Hörner und sieben Augen – das sind die sieben Geister Gottes, ausgesandt&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Es hatte und ausgesandt&#039;&#039; Adverbiale Partizipien, jeweils modal als unabhängiger HS bzw. als Attribut aufgelöst. Beide hätte man auch als Relativsätze auflösen können.&amp;lt;/ref&amp;gt; in die ganze Welt.&lt;br /&gt;
{{S|7}}Und es kam (ging) und nahm [die Schriftrolle (das Dokument, Buch)] aus der rechten [Hand] dessen, der auf dem Thron saß&amp;lt;ref&amp;gt;Substantiviertes Partizip, hier als Relativsatz aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|8}}Und als er die Schriftrolle (das Dokument, Buch) empfing (nahm, in Empfang nahm, erhielt, in die Hand nahm), fielen die vier Lebewesen und die 24 Ältesten (Greise) vor dem Lamm (Schaf)&amp;lt;ref name=&amp;quot;lamm&amp;quot;/&amp;gt; nieder, wobei jeder [von ihnen] eine Zither (Harfe, Lyra)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Zither&#039;&#039; Eine Art kleiner Harfe mit 10-12 Saiten, ein Instrument, das im Tempelgottesdienst Verwendung fand und auch hier darauf anspielt (Osborne 2002, 258).&amp;lt;/ref&amp;gt; und goldene Schüsseln (Schalen) voller Weihrauch hielt (hatte)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;wobei hatte&#039;&#039; Als modaler Nebensatz aufgelöstes [[Partizip|Ptc. Coni.]] (präs. 3. Pl.). Der Plural wurde im Deutschen als Singular wiedergegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; – das&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;das&#039;&#039; Gemeint sind wahrscheinlich nur die Schüsseln mit Weihrauch (vgl. Beale 1999, 357f.).&amp;lt;/ref&amp;gt; sind die Gebete der Heiligen –,&lt;br /&gt;
{{S|9}}und sie sangen ein neues Lied {mit dem Text}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;{mit dem Text}&#039;&#039; W. „sagend/wobei sie sagten“. &#039;&#039;Mit dem Text&#039;&#039; stellt eine paraphasierende Übersetzung als modale Präpositionalphrase dar. Das Partizip markiert nämlich in einer satzzeichenlosen Schrift den Beginn des Zitats, zeigt hier also an, welchen Text das Lied hatte.&amp;lt;/ref&amp;gt;: &lt;br /&gt;
„Würdig bist du, die Schriftrolle (das Dokument, Buch) zu empfangen (zu nehmen, in Empfang zu nehmen, erhalten) und ihre Siegel zu öffnen,{{par|Offenbarung|4|11}} denn (weil) du wurdest geschlachtet (ermordet) und hast [für] Gott&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[für] Gott&#039;&#039;  [[Die griechischen Kasus#Dativ|Dativus commodi]].&amp;lt;/ref&amp;gt; mit (durch, mithilfe, anhand) deinem Blut [Menschen] (uns) aus jedem Stamm, {und} [jeder] Sprache, {und} [jedem] Volk und [jeder] Nation (Volk) erworben (losgekauft, ausgelöst){{par|Daniel|7|14}}&lt;br /&gt;
{{S|10}}und sie [für] unseren Gott&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[für] unseren Gott&#039;&#039; [[Die griechischen Kasus#Dativ|Dativus commodi]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [zu] einem Königreich und [zu] Priestern gemacht, und sie werden als Könige über die (auf der) Erde herrschen (regieren; Könige sein)!“&lt;br /&gt;
{{S|11}}Und ich sah, und hörte [die] Stimmen (den Klang)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Stimmen&#039;&#039; W. „Stimme“. Im Deutschen ist ein Plural erforderlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; vieler Engel um den Thron herum und der Lebewesen und der Ältesten (Greise), und ihre Anzahl betrug (war) zehntausend mal zehntausend und tausend mal tausend&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;zehntausend mal zehntausend und tausend mal tausend&#039;&#039; Gr. μυριάδες μυριάδων bzw. χιλιάδες χιλιάδων, W. etwa „(Zehn)tausende der (Zehn)tausend“. Statt „Zehntausende“ übersetzen gerade englische Übersetzungen sowie Zür „Myriaden“.&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
{{S|12}}die mit lauter Stimme riefen (sagten):&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die … riefen&#039;&#039; Ptc. coni., modal als Relativsatz aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Würdig ist das Lamm (Schaf)&amp;lt;ref name=&amp;quot;lamm&amp;quot;/&amp;gt;, das geschlachtet wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Attributives [[Ptz.]] pf. Pass.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Macht, und den Reichtum, {und} Weisheit, {und} Kraft, {und} Ehre, {und} Herrlichkeit und Lob zu empfangen!“{{par|Offenbarung|4|11}}&lt;br /&gt;
{{S|13}}Und die ganze Schöpfung, {die} im Himmel, {und} auf der Erde und unter der Erde und im (auf dem) Meer und alles, was in ihnen ist, hörte ich rufen (sagen)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;rufen&#039;&#039; Prädikatives Partizip (AcP). Auch möglich: „...hörte, wie sie riefen“&amp;lt;/ref&amp;gt;: &lt;br /&gt;
„Dem, der auf dem Thron sitzt und dem Lamm (Schaf) [gebührt] das Lob und die Ehre, {und} die Herrlichkeit und die Herrschaft bis in die Ewigkeiten (Zeitalter) der Ewigkeiten (Zeitalter)&amp;lt;ref&amp;gt;Verschiedene deutsche Übersetzungen: „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ oder „in alle Ewigkeit“&amp;lt;/ref&amp;gt;!“&lt;br /&gt;
{{S|14}}Und die vier Lebewesen riefen (antworteten, sagten): „Amen!“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Amen&#039;&#039; Beteuerungsformel, sinngemäß etwa „So ist es!“ (vgl. LN 72.6). In deutschen Übersetzungen bei Aussprüchen Jesu gelegentlich „Wahrlich!“&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Ältesten fielen nieder und beteten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Offenbarung_4&amp;diff=24131</id>
		<title>Offenbarung 4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Offenbarung_4&amp;diff=24131"/>
		<updated>2016-06-03T14:20:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}}Danach sah ich {und schau} eine offen stehende Tür im Himmel, und die Stimme – die erste, die ich wie eine Posaune mit mir sprechen&amp;lt;ref&amp;gt;Prädikatives Ptz. (AcP), als Infinitivsatz übersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehört hatte – sprach&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht ein adverbiales Partizip, wo eigentlich ein Indikativ zu erwarten wäre (so die Übersetzung). Ein Semitismus? Ein fehlendes Prädikat, ersetzt durch ein pleonastisches Ptz.? Muss man genauer erforschen.&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Komm herauf, dann (und) werde ich dir zeigen, was danach geschehen muss!“&amp;lt;ref&amp;gt;„danach geschehen muss“ So die Zeichensetzung im NA28. Das SBLGNT zählt „danach“ zum nächsten Satz (V. 2) und liest „was geschehen muss! Danach...“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|2}}Plötzlich (sofort) befand ich mich im Geist – und schau, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß jemand,&lt;br /&gt;
{{S|3}}und der [da] saß, [war] [in seinem] Aussehen (Erscheinungsbild)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[in seinem] Aussehen&#039;&#039; Dativ&amp;lt;/ref&amp;gt; [dem] Edelstein (Stein) Jaspis (Jaspisstein) und Sarder (Karneol) ähnlich, und ein Regenbogen [war] rings um den Thron, [in seinem] Aussehen (Erscheinungsbild) Smaragden&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Smaragden&#039;&#039; Gr. das entsprechende Adjektiv σμαράγδινος.&amp;lt;/ref&amp;gt; ähnlich.{{par|Ezechiel|1|26|28}}&lt;br /&gt;
{{S|4}}Und rings um den Thron [standen] 24 Throne, und auf den Thronen saßen&amp;lt;ref name=&amp;quot;praed_partizip&amp;quot;&amp;gt;Prädikatives [[Partizip]].&amp;lt;/ref&amp;gt; 24 Älteste (Greise), gekleidet&amp;lt;ref&amp;gt;Modales [[Ptc. Coni.]].&amp;lt;/ref&amp;gt; in weiße Gewänder (Kleidung), und auf ihren Köpfen [hatten sie] goldene Siegeskränze.&lt;br /&gt;
{{S|5}}Und aus den Thronen kamen Lichtstrahlen (Blitze), {und} Geräusche (Stimmen) und Donner. Und sieben Lampen [mit] Feuer&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[mit] Feuer&#039;&#039; Genitivus materiae?.&amp;lt;/ref&amp;gt; brannten&amp;lt;ref name=&amp;quot;praed_partizip&amp;quot;/&amp;gt; vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes,&lt;br /&gt;
{{S|6}}und vor dem Thron [befand sich etwas (eine Fläche?)] wie ein gläsernes Meer, Kristall ähnlich. Und inmitten des Thrones und rings um den Thron [standen] vier Lebewesen voller Augen vorne und hinten&lt;br /&gt;
{{S|7}}und das erste Lebewesen [war] einem Löwen ähnlich, {und} das zweite Lebewesen [war] einem Jungstier ähnlich, {und} das dritte Lebewesen hatte&amp;lt;ref name=&amp;quot;praed_partizip&amp;quot;/&amp;gt; ein Gesicht wie ein Mensch&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;wie ein Mensch&#039;&#039; wörtlich &#039;&#039;Gesicht wie [das] eines Menschen&#039;&#039;, was jedoch im Deutschen unnötig kompliziert klingt. Die Aussage bleibt unverändert.&amp;lt;/ref&amp;gt;, {und} das vierte Lebewesen [war] einem fliegenden Adler ähnlich.&lt;br /&gt;
{{S|8}}Und die vier Lebewesen (Gestalten, Tiere, Geschöpfe), eines wie das andere {von ihnen} je sechs Flügel habend&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;habend&#039;&#039; Adverbiales [[Partizip]], wohl modalen Sinnes. Es wurde hier nicht in einen Nebensatz aufgelöst, um den seltsamen Satzbau zu erhalten, der in der durch das Partizip markierten Parenthese im Singular, sonst aber im Plural formuliert ist. &amp;lt;/ref&amp;gt;, sind außen (außen herum) und innen voller Augen. Und sie rufen Tag und Nacht ohne Unterbrechung&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Und sie rufen Tag und Nacht ohne Unterbrechung&#039;&#039; Wörtlich etwa &#039;&#039;sie haben Tag und Nacht keine Unterbrechung, weil (wobei) sie rufen (sprechen)&#039;&#039;. Die Formulierung lenkt das Augenmerk auf den Aspekt der Pausenlosigkeit und schiebt die eigentliche Tätigkeit erst hinterher. Das adverbiale Partizip λέγοντες kann dabei modal („wobei“) oder kausal („weil“/„denn“) übersetzt werden. &#039;&#039;ohne Unterbrechung&#039;&#039; Der griechischen HS wurde als Präpositionalphrase übersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Heilig, heilig, heilig [ist] der Herr (JHWH), Gott, der Allmächtige (Zebaot), Der War (Gewesene) und Der Ist (Seiende) und Der Kommen Wird (Kommende)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Der War (Gewesene) und Der Ist (Seiende) und Der Kommen Wird (Kommende)&#039;&#039; Substantivierte [[Partizip|Partizipien]], je als Relativsatz aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;!“{{par|Offenbarung|1|8}}&lt;br /&gt;
{{S|9}}Und immer wenn die Lebewesen dem auf dem Thron Sitzenden Herrlichkeit und Ehre und Dank geben (geben werden)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;gaben (geben werden)&#039;&#039; Hier steht im Griechischen eine Futur-Form – wohl als Semitismus als formales äquivalent des hebräischen Imperfekts, das hier nicht Zukunfts-, sondern iterative Bedeutung hätte. Dementsprechend wurde das Verb als Gegenwartsform übersetzt. Es könnte aber auch sein, dass Johannes mit den Ellipsen in V. 7, den Präsensformen in V. 8 und dem hier gebrauchten Futur eine ewig währende Zeitlosigkeit ausdrücken möchte.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der lebt&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der lebt&#039;&#039; Als Relativsatz aufgelöstes substantiviertes Partizip.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis in die Ewigkeiten (Zeitalter) der Ewigkeiten (Zeitalter)&amp;lt;ref name=&amp;quot;versch_uebers&amp;quot;&amp;gt;Verschiedene deutsche Übersetzungen: &#039;&#039;von Ewigkeit zu Ewigkeit&#039;&#039; oder &#039;&#039;in alle Ewigkeit&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
{{S|10}}werfen sich (werden sich niederwerfen)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Fußnote zur Futurform in V. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; die 24 Ältesten (Greise) vor dem auf dem Thron Sitzenden nieder und beten den an, der bis in die Ewigkeiten (Zeitalter) der Ewigkeiten (Zeitalter)&amp;lt;ref name=&amp;quot;versch_uebers&amp;quot;/&amp;gt; lebt&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der lebt&#039;&#039; Als Relativsatz aufgelöstes substantiviertes Partizip.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und sie werfen ihre Siegeskränze vor den Thron, wobei (während) sie rufen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;wobei (während) sie rufen&#039;&#039; Modal oder temporal aufzulösendes adverbiales Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{{S|11}}„Würdig bist du, unser Herr und Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu empfangen (zu ergreifen, anzunehmen, zu nehmen),{{par|Offenbarung|5|12}} denn du hast alles (alle [Dinge]) erschaffen, und durch deinen Willen waren (existierten) sie und wurden sie erschaffen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Offenbarung_1&amp;diff=24130</id>
		<title>Offenbarung 1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Offenbarung_1&amp;diff=24130"/>
		<updated>2016-06-03T14:20:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Eine (die) Offenbarung Jesu Christi&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Offenbarung Jesu Christi&#039;&#039; Dem Kontext nach ein subjektiver Genitiv auctoris („Offenbarung durch Jesus Christus“), nicht ein objektiver („Offenbarung über Jesus Christus“)(Osborne 2002, 52). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Offenbarung&#039;&#039; bezeichnet hier die Enthüllung von Unbekanntem, nämlich der unmittelbar bevorstehenden Zukunft (&#039;&#039;was in Kürze geschehen muss&#039;&#039;; ebd. 52f.). Dabei nimmt Johannes sprachliche und strukturelle Anleihen an [[Daniel_2#28|Dan 2,28-30]] sowie [[Daniel_2#45|2,45-47]], wobei er den von Daniel erwarteten Zeitpunkt der Erfüllung der Prophetie ἐπʼ ἐσχάτων τῶν ἡμερῶν „in den letzten Tagen“ durch ἐν τάχει &#039;&#039;in Kürze&#039;&#039; ersetzt (Beale 1999, 181f.). &amp;lt;/ref&amp;gt;, die ihm Gott gegeben hat, [um] seinen Sklaven (Knechten, Dienern) das (die [Dinge], die) zu zeigen, was in Kürze (sehr bald) geschehen muss, und [die (was)] er erklärt (gezeigt) hat, indem er sie durch seinen Engel seinem Sklaven (Knecht, Diener) Johannes gesandt hat,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;indem er ... gesandt hat&#039;&#039; Adverbiales Ptz. Aor., als modaler Nebensatz aufgelöst. Möglich wäre auch modal „erklärt und ... gesandt hat“ oder finaler „erklärt und dazu ... gesandt hat“.&amp;lt;/ref&amp;gt;{{par|Daniel|2|28|30}}{{par|Daniel|2|45}}&lt;br /&gt;
{{S|2}} der Gottes Aussage (Wort) und das Zeugnis (Martyrium) Jesu Christi bezeugt hat – [alles], was er gesehen hat.{{par|Daniel|2|28|30}}{{par|1_Johannes|1|1|2}} &lt;br /&gt;
{{S|3}} Wie glücklich [sind] derjenige, der die Worte dieser Prophetie verliest (vorliest), sowie (und) diejenigen, die sie hören und das darin (in ihr) Geschriebene beachten (befolgen, einhalten), denn der Zeitpunkt (die Zeit) [ist] nahe. &lt;br /&gt;
{{S|4}} Johannes an die sieben Gemeinden in Asien: [Ich wünsche euch] Gnade und Frieden von Der Ist und Der War und Der Kommen Wird, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron [sind], &lt;br /&gt;
{{S|5}} und von Jesus Christus, der treue Zeuge,&amp;lt;ref&amp;gt;[Fußnote: Schiefe Grammatik erklären.] &amp;lt;/ref&amp;gt; der Erstgeborene (Erste) der Toten und der Herrscher [über] die Könige&amp;lt;ref&amp;gt;Objektiver Genitiv.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Erde. &lt;br /&gt;
Dem, der uns liebt, und uns von unseren Sünden erlöst hat mit (durch; in) seinem Blut – &lt;br /&gt;
{{S|6}} und er hat uns [zu] einem Königreich gemacht, [zu] Priestern [vor] Gott,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Gott, seinem Vater&#039;&#039; Epexegetisches καὶ, sinngemäß also nicht „Gott und seinem Vater“, sondern „Gott, d.h. seinem Vater“. Die Auflösung als epexegetischer Einschub kommt dem sehr nahe. &amp;lt;/ref&amp;gt; seinem Vater – ihm [gebührt] die Herrlichkeit und die Herrschaft bis in die Ewigkeiten (Zeitalter) der Ewigkeiten (Zeitalter)&amp;lt;ref&amp;gt;Verschiedene deutsche Übersetzungen: „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ oder „in alle Ewigkeit“&amp;lt;/ref&amp;gt;, amen. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Schau, er kommt mit den Wolken,{{par|Daniel|7|13}}{{par|Matthäus|24|30}}{{par|Matthäus|26|64}}{{par|Markus|14|62}}{{par|Lukas|21|27}}{{par|Offenbarung|14|14}} und es wird ihn jedes Auge sehen, auch (und) diejenigen, die ihn durchbohrt haben,{{par|Sacharja|12|10}}{{par|Johannes|19|37}} und es werden alle Völker (Stämme) der Erde ihn beklagen.{{par|Sacharja|12|10|14}}{{par|Genesis|28|14}} Ja, amen.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Ich bin das Alpha und das Omega, sagt JHWH (Herr)&amp;lt;ref&amp;gt;Gr. κύριος &#039;&#039;Herr&#039;&#039; wird hier völlig untypisch ohne Artikel gebraucht und verweist damit vermutlich auf den atl. Gottesnamen JHWH, der im Griechischen gewöhnlich mit „Herr“ übersetzt wurde. &amp;lt;/ref&amp;gt;, der Gott, Der Ist (Seiende) und Der War (Gewesene) und Der Kommen Wird (Kommende),&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Der Ist (Seiende) und Der War (Gewesene) und Der Kommen Wird (Kommende)&#039;&#039; Substantivierte [[Partizip|Partizipien]], je als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; der Allmächtige (Zebaot).{{par|Offenbarung|4|8}} &lt;br /&gt;
{{S|9}} Ich, Johannes, euer Bruder und Teilhaber am Leiden (Not, Schwierigkeiten, Trübsal) und der Königsherrschaft (Reich, Königreich) und Ausdauer (Geduld, Ausharren) in Jesus, befand mich auf der Insel, die Patmos genannt wird,&amp;lt;ref&amp;gt;Attributives [[Partizip|Ptz.]] Präs. Pass., als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; wegen (aufgrund) des Wortes Gottes&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Wort Gottes&#039;&#039; Könnte ein [[Die griechischen Kasus#Genitiv|Genitivus]] auctoris („Wort von Gott“) oder ein Genitivus epexegeticus („Wort über Gott“) sein. An dieser Stelle lässt die Übersetzung das offen. &amp;lt;/ref&amp;gt; und des Zeugnisses (der Bezeugung) Jesu.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes macht an dieser Stelle nicht klar, ob er sich in Gottes Auftrag nach Patmos begeben hat, oder ob er wegen seiner Predigttätigkeit dorthin verbannt wurde, wie es die frühkirchliche Tradition überliefert. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Ich befand mich im Geist am Tag des Herrn&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Tag des Herrn&#039;&#039; Das ist der Sonntag. Gr. κυριακῇ ἡμέρᾳ, etwa „der zum Herrn gehörige Tag“. &amp;lt;/ref&amp;gt; und ich hörte hinter mir eine Stimme, laut wie eine Trompete (laute Stimme wie eine Trompete)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Laut wie eine Trompete/laute Stimme wie eine Trompete&#039;&#039; Im zweiten Fall wäre gemeint, dass die Stimme wie eine Trompete klingt. Dass die Stimme so laut ist wie eine Trompete, scheint da näher zu liegen. &amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
{{S|11}} die sprach (rief, sagte)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die sprach&#039;&#039; [[Partizip|Adverbiales Ptz.]], als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt;: „Was du siehst, schreibe in ein Buch und sende den sieben Gemeinden, nach Ephesus, {und} nach Smyrna, {und} nach Pergamon, {und} nach Thyatira, {und} nach Sardis, {und} nach Philadelphia und nach Laodizäa!“&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und ich wandte (drehte) mich um, [um] die Stimme zu sehen, die mit mir sprach, und als (indem) ich mich umwandte (umdrehte),&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;als (indem) ich mich umwandte&#039;&#039; Temporal oder modal aufzulösendes [[Partizip|Ptz. coni.]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; sah ich sieben goldene Lampenständer (Leuchter), &lt;br /&gt;
{{S|13}} und in der Mitte der Lampenständer (Leuchter) einen ähnlich [den] Sohn eines Menschen (Menschensohn)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Sohn eines Menschen (Menschensohn)&#039;&#039; Es handelt sich entweder um einen Bezug [Rest der Fußnote zu ergänzen!]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[den]&#039;&#039; Im Griechischen würde man hier wie im Deutschen den Dativ erwarten – doch Johannes benutzt den Akkusativ. Will er durch den grammatischen Fehler bewusst auf das Buch Daniel zurückverweisen wie schon in Vv. 4-5 (so Beale 1999, 210)? Die Übersetzung versucht, diese Merkwürdigkeit zu erhalten. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Er trug (der trug; war gekleidet in) einen langen Mantel und hatte einen goldenen Gürtel um seine Brust geschnallt.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Er trug/der trug&#039;&#039; und &#039;&#039;hatte geschnallt&#039;&#039; Adverbiale [[Partizip|Ptzn.]] Pf. Pass., je modal als unabhängiger Hauptsatz (Klammer: Relativsatz) aufgelöst. Etwas mechanischer formuliert: „war gekleidet [in] … war gegürtet [mit]“.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;um seine Brust geschnallt&#039;&#039; Der Gürtel war ein breiter Tuchgürtel, in dessen Falten kleine Gegenstände und Geld aufbewahrt werden konnten, und der den gesamten Bauch bis hoch zur Brust bedecken konnte (LN 6.178). Während Arbeiter den Gürtel um die Hüfte tragen mussten, um ihre Tunica einzustecken, trugen Würdenträger ihn über die Brust (Osborne 2002, 89). &amp;lt;/ref&amp;gt;{{par|Daniel|10|5}}&lt;br /&gt;
{{S|14}} Sein Kopf und seine Haare {aber} [waren] weiß wie weiße Wolle, wie Schnee,{{par|Daniel|7|9}} und seine Augen [sahen aus (waren)] wie eine Feuerflamme&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Feuerflamme&#039;&#039; Gr. „Flamme [aus] Feuer“ (der [[Die griechischen Kasus#Genitiv|Genitiv]] beschreibt eine Eigenschaft). Im Deutschen empfindet man die Information, dass es sich um eine Flamme „aus Feuer“ handelt, als überflüssig, hier scheint es jedoch zum Sprachgebrauch zu gehören. &amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
{{S|15}} und seine Füße [waren] polierter Bronze ähnlich, wie im Ofen gebrannt,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;wie im Ofen gebrannt&#039;&#039; Worauf sich diese Näherbeschreibung bezieht, ist unklar. Das Partizip steht nämlich im Genitiv und hat damit kein direktes Bezugswort. Dass der Text scheinbar Flexionsfehler enthält, ist ein typisches Merkmal der Offenbarung. Einige davon, wie in V. 4, lassen sich gut als Anspielungen auf das AT erklären. Hier fällt das schwerer. Denkbar ist höchstens, dass es sich um einen [[Partizip|Gen. abs.]] handelt. Beschrieben würde dann die Bronze (so Thomas nach Beale 1999, 210). &amp;lt;/ref&amp;gt; und seine Stimme [klang] wie das Geräusch (die Stimme) vieler Gewässer, &lt;br /&gt;
{{S|16}} und er hielt&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;hielt&#039;&#039; und &#039;&#039;kam heraus&#039;&#039; Prädikative Partizipien (oder evtl. modale adverbiale Ptz.), als Indikative übersetzt. &amp;lt;/ref&amp;gt; in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund kam ein zweischneidiges, scharfes Schwert heraus, und sein Gesicht scheint wie die Sonne in ihrer Kraft. &lt;br /&gt;
{{S|17}} Und als ich ihn sah, fiel ich vor (auf) seine Füße wie tot – und er legte seine Rechte auf mich und sagte&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;und sagte&#039;&#039; Mit „und“-Kombination aufgelöstes, modales [[Partizip|Ptc. coni.]]. &amp;lt;/ref&amp;gt;: „Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte, &lt;br /&gt;
{{S|18}} und der Lebende – und ich wurde tot und schau, ich bin lebendig bis in die Ewigkeiten (Zeitalter) der Ewigkeiten (Zeitalter)&amp;lt;ref&amp;gt;Verschiedene deutsche Übersetzungen: „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ oder „in alle Ewigkeit“.&amp;lt;/ref&amp;gt; - und ich habe die Schlüssel [zu] Tod und Hades&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Schlüssel [zu] Tod und Hades&#039;&#039; [[Die griechischen Kasus#Genitiv|Genitivus obiectivus]], w. „Schlüssel des Todes und des Hades“&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|19}} Schreibe daher (nun) [die Dinge] auf, die du gesehen hast: (gesehen hast und)&amp;lt;ref&amp;gt;Gr. &amp;quot;und&amp;quot; ist hier vermutlich explikativ zu verstehen. Es hat also etwa die Übersetzung &amp;quot;d.h.&amp;quot;. Hier ist es als Doppelpunkt wiedergegeben. &amp;lt;/ref&amp;gt; die sind und die noch (später, danach) stattfinden (geschehen) werden. &lt;br /&gt;
{{S|20}} Das Geheimnis der sieben Sterne, die du in (über) meiner Rechten gesehen hast, und die sieben goldenen Lampenständer (Leuchter): Die sieben Sterne sind Engel (Boten) der sieben Gemeinden, und die sieben Lampenständer (Leuchter) sind die sieben Gemeinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Johannes_5&amp;diff=24129</id>
		<title>1 Johannes 5</title>
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		<updated>2016-06-03T14:20:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
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{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus (Messias) ist, ist aus {dem} Gott geboren (gezeugt, entstanden), und jeder, der den Gebärenden (Zeugenden) liebt, liebt auch den aus ihm Geborenen (Gezeugten).&lt;br /&gt;
{{S|2}} Daran erkennen wir, daß wir die Kinder {des} Gottes lieben, daß (wenn) wir {den} Gott lieben und seine Gebote halten (tun).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Das nämlich ist die Liebe {des} Gottes, daß wir seine Gebote halten (bewahren) – und seine Gebot sind nicht schwer.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Denn alles, was aus (von) Gott geboren (gezeugt, entstanden) ist, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: Unser Glaube.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wer aber ist [der (es),] der die Welt besiegt, wenn nicht der, der glaubt, daß Jesus der Sohn {des} Gottes ist? &lt;br /&gt;
{{S|6}} Diese ist es (der), der durch Wasser und Blut gekommen ist, Jesus Christus.  Nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist [es (der),] der bezeugt, denn (daß) der Geist ist die Wahrheit (ist).&lt;br /&gt;
{{S|7}} Denn drei sind [es], die Zeugnis geben (ablegen; bezeugen),&amp;lt;ref&amp;gt;Das hier in nur wenigen griechischen und ansonsten nur lateinischen Manuskripten eingefügte sogenannte Comma Johanneum ist mit Sicherheit als sekundär und nicht zum originalen Text gehörig zu betrachten.  Cf. Metzger, Bruce M., United Bible Societies (1994). A Textual Commentary on the Greek New Testament.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|8}} Der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind in das eine (eins).&lt;br /&gt;
{{S|9}} Wenn wir das Zeugnis der Menschen annehmen – das Zeugnis Gotte ist größer, weil dies das Zeugnis Gottes ist, daß er über (für) seinen Sohne Zeugnis gegeben (abgelegt; bezeugt) hat.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Wer an den Sohn Gottes glaubt, hat das Zeugnis in sich; wer Gott nicht glaubt, macht [aus ihm] einen Lügner, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, das Gott über (für) seinen Sohn gegeben (abgelegt; bezeugt) hat.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und dies ist das Zeugnis,&amp;lt;ref&amp;gt;Im Griechischen steht „μαρτυρία“.&amp;lt;/ref&amp;gt; dass Gott uns ewiges Leben gab und dieses Leben in seinem Sohn ist.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Wer den Sohn hat, hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Dies (Diese Dinge) habe ich Euch – denen, die an den Namen des Sohnes Gottes glauben – geschrieben, damit Ihr wisst, dass Ihr ewiges Leben habt.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und dies ist die Freimütigkeit (Zuversicht gutes Zutrauen, Offenheit), welche wir zu ihm haben, dass, wenn wir irgendetwas erbitten nach (gemäß) seinem Willen, er uns hört (erhört).&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und wenn wir wissen, dass er uns erhört (hört) in Bezug auf [alles], was (immer) wir erbitten, wissen wir, dass wir alles (das Erbetene, die erbeteten Dinge) haben, was (die) wir erbeten haben.&lt;br /&gt;
{{S|16}} Wenn einer seinen Bruder sündigen sieht mit einer (eine) Sünde[, die] nicht zum Tod [führt], soll (wird) er [für ihn] bitten, und er (Gott) wird ihm Leben geben - denen die nicht zum Tod sündigen. Es gibt Sünde[, die] zum Tod [führt]. Nicht über diese (jene) sage ich, daß er bitten soll.&lt;br /&gt;
{{S|17}} Jedes Unrecht [Jede Ungerechtigkeit] ist Sünde, und es gibt Sünde[, die nicht] zum Tod [führt].&lt;br /&gt;
{{S|18}} Wir wissen, daß jeder, der aus (von) Gott geboren (gezeugt) ist, nicht sündigt, sondern, wer aus (von) Gott geboren (gezeugt) wurde, den bewahrt er&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. Gott. Vgl. Rudolf Schnackenburg, Die Johannesbriefe, Freiburg, Basel, Wien 1984, S. 280 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; (der hütet sich), und der Böse (Schlechte) berührt (erreicht) ihn nicht.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Wir wissen, daß wir aus Gott sind und die ganze Welt im (in [der Sphäre des]) Bösen (Schlechten, Argen) liegt.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns gegeben hat das Erkenntnisvermögen (Verstehen, Sinn), damit wir erkennen den Wahrhaftigen und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und [das] ewige Leben.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Kindlein (Kinderchen)&amp;lt;ref&amp;gt;Deminutiv von Kinder.&amp;lt;/ref&amp;gt;, hütet (schützt) euch {selbst} vor den Bildern (Trugbildern, Götzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Johannes_4&amp;diff=24128</id>
		<title>1 Johannes 4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Johannes_4&amp;diff=24128"/>
		<updated>2016-06-03T14:20:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} [Meine] Lieben (Geliebten), vertraut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von (aus) Gott sind, denn viele Lügenpropheten (falsche Propheten) sind in die Welt gekommen.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus [als] im Fleisch gekommen&amp;lt;ref&amp;gt;Oder „dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist“. Attr. [[Partizip]] Pf. &amp;lt;/ref&amp;gt; bekennt, ist von Gott,&lt;br /&gt;
{{S|3}} und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht von Gott; und so ein&amp;lt;ref&amp;gt;W. „dieser“&amp;lt;/ref&amp;gt; [Geist] ist der [Geist] des Antichristen – desjenigen [, von dem] ihr gehört habt, dass er kommt, und er ist [auch] jetzt schon in der Welt.&lt;br /&gt;
{{S|4}} &#039;&#039;Ihr&#039;&#039; seid von Gott, [meine] Kinder, und ihr habt sie besiegt, denn derjenige [Geist] in euch ist besser (größer) als derjenige in der Welt.&lt;br /&gt;
{{S|5}} &#039;&#039;Sie&#039;&#039; sind von (aus) der Welt, aus diesem Grund (deshalb) sprechen sie [wie] von (aus) der Welt, und die Welt hört auf sie.&lt;br /&gt;
{{S|6}} &#039;&#039;Wir&#039;&#039; sind von (aus) Gott. Wer (jeder, der) Gott kennt,&amp;lt;ref&amp;gt;W. „der Gott Kennende“. Subst. [[Partizip]], mit Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; hört auf uns. Wer nicht von (aus) Gott ist, hört nicht auf uns. Auf diese Weise (daran) erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist der Falschheit (Lüge).&lt;br /&gt;
{{S|7}} [Meine] Lieben (Geliebten), wir wollen einander lieben&amp;lt;ref&amp;gt;Kohortativer [[Griechische_Verbformen|Konjunktiv]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, denn die Liebe ist von (aus) Gott, und jeder, der liebt,&amp;lt;ref&amp;gt;W. „jeder {der} Liebende“. Subst. [[Partizip]], mit Relativsatz aufgelöst. Anders als in V. 6 steht hier ausdrücklich „jeder“. &amp;lt;/ref&amp;gt; ist von (aus) Gott geboren {worden}&amp;lt;ref&amp;gt;Beim gr. [[Griechische_Verbformen|Perfekt]] steht das gegenwärtige Ergebnis einer vergangenen Handlung im Vordergrund. &amp;lt;/ref&amp;gt; und kennt Gott.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Wer nicht liebt,&amp;lt;ref&amp;gt;W. „der nicht Liebende“. Subst. [[Partizip]], mit Relativsatz aufgelöst (vgl. V. 6). &amp;lt;/ref&amp;gt; hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Darin hat sich die Liebe Gottes in (unter) uns gezeigt (ist klar/sichtbar geworden), dass Gott seinen einzigen (einzigartigen)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;einzigen (einzigartigen)&#039;&#039; So die neueren Wörterbücher (LN 58.52: „unique“, übersetzt diese Stelle aber mit „only“). Früher hat man aus den verwendeten Wurzeln noch die Bedeutung „eingeboren“ i.S.v. „der einzige [seinen Eltern] geborene“ herleiten wollen (so noch Büchsel, μονογενής (TWNT), der „einzigartig“ jedoch als Nebenbedeutung anerkennt). &amp;lt;/ref&amp;gt; Sohn in die Welt gesandt hat, damit (sodass) wir leben können (leben).&lt;br /&gt;
{{S|10}} Darin ist Liebe, nicht weil (dass) &#039;&#039;wir Gott&#039;&#039; geliebt haben, sondern weil (dass) &#039;&#039;er uns&#039;&#039; geliebt und seinen Sohn [als] Mittel zur Vergebung (Sühneopfer; [zur] Sühne)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Mittel zur Vergebung&#039;&#039; So LN 40.12. &#039;&#039;Sühneopfer&#039;&#039; So NGÜ, NeÜ. &#039;&#039;Sühne&#039;&#039; so weitere Übersetzungen (z.B. Zür). &amp;lt;/ref&amp;gt; unserer Sünden gesandt hat.&lt;br /&gt;
{{S|11}} [Meine] Lieben (Geliebten), wenn Gott uns auf diese Weise (so sehr) geliebt hat, dann (und) &#039;&#039;müssen wir&#039;&#039; (sind wir verpflichtet) einander lieben!&lt;br /&gt;
{{S|12}} Gott hat [noch] niemals jemand gesehen. [Aber] wenn wir einander lieben, dann lebt (bleibt) er in (unter) uns und seine Liebe ist in (unter) uns vollkommen geworden.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Auf diese Weise (daran) erkennen (wissen) wir, dass wir in ihm leben (bleiben) und er in uns, weil er uns [Anteil] an seinem Geist&amp;lt;ref&amp;gt;W. &amp;quot;[einen Teil] von seinem Geist&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; gegeben hat.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und &#039;&#039;wir haben gesehen und bezeugen&#039;&#039;, dass der Vater den Sohn [als] Retter der Welt gesandt hat.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Wenn sich jemand dazu bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, lebt (bleibt) Gott in ihm und er in Gott.&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und &#039;&#039;wir&#039;&#039; haben die Liebe &#039;&#039;erkannt und [ihr] geglaubt&#039;&#039;, die Gott uns gegenüber (in uns) hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt (bleibt),&amp;lt;ref&amp;gt;W. „der in der Liebe Lebende“. Subst. [[Partizip]], mit Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; lebt (bleibt) in Gott, und Gott lebt (bleibt) in ihm.&lt;br /&gt;
{{S|17}} Auf diese Weise (darin) ist die Liebe mit uns vollkommen geworden, damit wir am Tag des Gerichts Zuversicht (Mut) haben, denn (dass) genau wie er (jener), [so] sind auch wir in dieser Welt.  &lt;br /&gt;
{{S|18}} &#039;&#039;Angst&#039;&#039; gibt es nicht in der Liebe. Vielmehr (sondern) die vollkommene Liebe wirft die Angst hinaus, denn die Angst hat [mit] Bestrafung [zu tun], und (aber) wer sich fürchtet,&amp;lt;ref&amp;gt;W. „der sich Fürchtende“. Subst. [[Partizip]], mit Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; ist nicht in der Liebe vollkommen geworden.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Wir lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Wenn jemand sagt: „Ich liebe Gott“, und [dabei] seinen Bruder (sein Geschwister) hasst, so ist er ein Lügner: Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er [bereits] gesehen hat, dann kann er Gott, den er nicht gesehen hat, nicht lieben. &lt;br /&gt;
{{S|21}} Und dieses Gebot haben wir von ihm: Dass wer Gott liebt, auch seinen Bruder liebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Johannes_3&amp;diff=24127</id>
		<title>1 Johannes 3</title>
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		<updated>2016-06-03T14:20:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Seht, welche (was für eine) Liebe uns der Vater geschenkt (gegeben) hat, daß wir Kinder Gottes genannt werden (werden sollen; heißen, heißen sollen) – und wir sind [es] auch. Deshalb kennt (erkennt) die Welt uns nicht, weil sie ihn nicht gekannt (erkannt) hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes und es ist noch nicht sichtbar (offenbar) geworden (gemacht worden), was wir sein werden. Wir wissen, daß wir, wenn es sichtbar (offenbar; gemacht) wird (er erscheinen wird), ihm ähnlich (gleich) sein werden, weil wir ihn sehen werden, wie er ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, heiligt (reinigt) sich, so wie er (jener) heilig (rein) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Jeder, der sündigt (die Sünde tut), handelt auch gesetzwidrig (gesetzlos; tut auch die Gesetzwidrigkeit, Gesetzlosigkeit), und die Sünde ist die Gesetzwidrigkeit (Gesetzlosigkeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und Ihr wißt, dass jener erschienen ist, damit er die Sünden trägt (wegnimmt), und in ihm ist keine Sünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht. Jeder der sündigt, hat ihn nicht gesehen und ihn nicht erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Kinder (Kindlein), keiner soll Euch in die Irre führen (täuschen, verführen): Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie jener gerecht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Wer die Sünde tut, ist vom (aus dem) Teufel (Satan), denn der Teufel (Satan) sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, daß er die Werke des Teufels (Satans) zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Jeder, der aus Gott geboren (gezeugt) ist, sündigt nicht (tut nicht Sünde), denn sein&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. Gottes.&amp;lt;/ref&amp;gt; Samen bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren (gezeugt) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Daran (Darin) sind die Kinder Gottes erkennbar (sichtbar, offenbar) und die Kinder des Teufels (Satans): Jeder, der Gerechtigkeit nicht tut, ist nicht aus Gott, und der, der seinen Bruder nicht liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Denn dieses ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Nicht wie Kain[, der] aus dem Bösen (Schlechten) war und seinen Bruder ermordete (schlachtete). Und weshalb ermordete (schlachtete) er ihn? Weil seine Werke böse (schlecht) waren, die aber seines Bruders gerecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Wundert&amp;lt;ref&amp;gt;Die Übersetzung folgt SBL. NA27 beginnt den Satz mit καὶ (Und) in eckigen Klammern, die „considerable doubt that it belongs there“ andeuten. Cf. Metzger, Bruce M., United Bible Societies (1994). A Textual Commentary on the Greek New Testament.&amp;lt;/ref&amp;gt; Euch nicht, Brüder, wenn die Welt Euch haßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Wir wissen, dass wir hinübergegangen sind vom (aus dem) Tod in das Leben, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder (Menschenmörder), und Ihr wißt, dass kein (jeder) Mörder (Menschenmörder) ewiges Leben (nicht) bleibend in sich (ihm) hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Daran (Darin) haben wir die Liebe erkannt, dass jener für uns sein Leben (seine Seele) hingegeben (eingesetzt) hat. Auch müssen (sind verpflichtet) für die Brüder das Leben (die Seele) hinzugeben (einzusetzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Wenn einer (Wer) also die Lebensnotwendigkeiten (das Leben; Vermögen in) der Welt hat und [er] sieht seinen Bruder Not leiden (haben) und verschließt sein Herz (Innerstes) vor ihm, wie bleibt ([kann, (soll)]) die Liebe Gottes in ihm (bleiben)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Kinder (Kindlein), laßt uns nicht mit (einem) Wort und nicht mit der Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Daran (Darin)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Übersetzung folgt SBL. Ähnlich wie in Vers 13 beginnt NA27 den Satz mit καὶ in eckigen Klammern.&amp;lt;/ref&amp;gt; werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und vor ihm (ihm gegenüber, in seiner Gegenwart) werden wir unser Herz überzeugen (beruhigen),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} dass, wenn ([in Bezug auf alles], dessentwegen) das Herz uns verurteilt, {dass} (denn) Gott (ist) größer ist als unser Herz und (kennt) alles kennt.&amp;lt;ref&amp;gt;Die hier als erste Alternative vorgeschlagene Übersetzung deutet πείσομεν in V. 19 als „wir überzeugen“ und versteht das zweite ὅτι (dass) als redundante (deswegen in geschweiften Klammern ausgelassene) Wiederholung des ersten ὅτι am Anfang des Verses. Allerdings gibt es eine solche Konstruktion an keiner anderen Stelle im johanneischen Schrifttum. (Vgl. Rudolf Schnackenburg, Die Johannesbriefe, Freiburg, Basel, Wien 1984, S. 202.) Alternativ kann die Konstruktion so verstanden werden, daß mit ὅτι ἐὰν „ein verallgemeinernder Relativsatz mit konditionalem Charakter“ beginnt, und mit dem zweiten ὅτι (weil, denn) ein „regulärer Kausalsatz“. (Ebd.) Diesem Vorschlag entspricht die zweite Übersetzungsvariante, die πείσομεν in V. 19 als „wir beruhigen“ versteht.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Geliebte, wenn das Herz uns nicht verurteilt&amp;lt;ref&amp;gt;Die Übersetzung ist sowohl mit NA28 (ἡ καρδία [ἡμῶν] μὴ καταγινώσκῃ {C}) wie mit SBL (ἡ καρδία μὴ καταγινώσκῃ ἡμῶν⸃) vereinbar. NA28 könnte auch übersetzt werden: „wenn unser Herz nicht verurteilt“. Sachlich ist in jedem Fall gemeint „wenn unser Herz uns nicht verurteilt“ (ἡ καρδία ἡμῶν μὴ καταγινώσκῃ ἡμῶν), was sich in der Mehrheit der Manuskripte findet.&amp;lt;/ref&amp;gt;, haben wir Zuversicht (Freimut, Offenheit, offenen Zugang) gegenüber (zu) Gott,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} und was immer wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das (vor) ihm Angenehme tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Und dies ist sein Gebot, daß wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander liebern, wie er [es] uns als (ein) Gebot gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und wer seine Gebote hält, bleibt in ihm und er in ihm; und daran (darin) erkennen wir, daß er in uns bleibt: an (aus) dem Geist, den er uns gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Johannes_2&amp;diff=24126</id>
		<title>1 Johannes 2</title>
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		<updated>2016-06-03T14:20:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Meine Kinder, dieses schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, haben wir einen Parakleten (Fürsprecher, Helfer, Beistand) bei dem Vater, Jesus Christus [den] Gerechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht für die unseren allein, sondern auch für die ganze Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und daran (darin) erkennen wir, daß wir ihn erkannt haben, daß (wenn) wir seine Gebote halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Wer sagt: {Daß} „Ich habe ihn erkannt“ und seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und in diesem ist die Wahrheit nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wer immer sein Wort bewahrt (hält), in diesem ist die Liebe Gottes wahrhaft (wirklich) vollendet. Daran (Darin) erkenn wir, daß wir in ihm sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wer behauptet (sagt) in ihm zu bleiben, muß (ist verpflichtet), wie jener wandelte, auch selbst&amp;lt;ref&amp;gt;NA28 fügt nach  αὐτὸς noch οὕτως (so) als unsicher in eckigen Klammern an.&amp;lt;/ref&amp;gt; (zu) wandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Geliebte, ich schreibe Euch nicht ein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das Ihr von Anfang an hattet. Das Gebot, das alte ist das Wort, das Ihr gehört habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Dann aber (Wiederum) schreibe ich Euch [doch] ein neues Gebot, das wahrhaftig (wahr, wirklich) in ihm ist und in Euch, denn die Finsternis (Dunkelheit) vergeht und das Licht, das wahre scheint schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Wer behauptet (sagt) in dem Licht zu sein und seinen Bruder haßt, ist in der Finsternis (Dunkelheit) bis jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und in (an) ihm&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. „in dem Liebenden“ oder möglicherweise auch „im Licht“.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist kein Anstoß (Ärgerniss).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis (Dunkelheit) und wandelt in der Finsternis (Dunkelheit) und weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis (Dunkelheit) seine Augen blind gemacht (geblendet) hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Ich schreibe Euch, Kinder, dass (weil) Euch die Sünden vergeben (erlassen; worden) sind wegen seines Namens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Ich schreibe Euch, Väter, dass (weil) Ihr den[, der] von Anfang an [ist (war)], erkannt habt. Ich schreibe Euch, Jünglinge, dass (weil) Ihr den Bösen (Schlechten) besiegt habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Ich habe Euch geschrieben (schreibe Euch), Kinder, dass (weil) Ihr den Vater erkannt habt. Ich habe Euch geschrieben (schreibe Euch), Väter, dass (weil) Ihr den[, der] von Anfang an [ist (war)], erkannt habt. Ich habe Euch geschrieben (schreibe Euch), Jünglinge, dass (weil) Ihr stark seid und das Wort Gottes in Euch bleibt und Ihr den Bösen (Schlechten) besiegt habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Liebt nicht die Welt und nicht die Dinge (das, was) in der Welt ([ist]). Wenn einer die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters (zum Vater) nicht in ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Denn alles {das} in der Welt, die Begierde (Lust) des Fleisches und die Begierde (Lust) der Augen und der Hochmut (Stolz) des Lebens (Vermögens), ist nicht vom (aus dem) Vater, sondern von (aus) der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und die Welt vergeht und ihre Begierde (Lust), wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in {die} Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Kinder, [es] ist [die] letzte Stunde, und wie Ihr gehört habt, daß ein Antichristus (der Antichrist) kommt, sind jetzt auch viele Antichristusse (Antichriste) geworden (entstanden, da), woran (woraus, woher) wir erkennen, daß [es die] letzte Stunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Von (Aus) uns gingen (kamen) sie aus (heraus), aber sie waren nicht von (aus) uns. Wenn sie nämlich von (aus) uns gewesen wären, wären sie bei (mit) uns geblieben – aber damit offenbar wird (sie offenbar gemacht werden), dass sie alle nicht (nicht alle) von (aus) uns sind [sind sie von uns gegangen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und Ihr habt eine Salbung&amp;lt;ref&amp;gt;Meint wohl den Heiligen Geist.&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heiligen und wißt  alle (seid alle Wissende, wißt es alle)&amp;lt;ref&amp;gt;NA28, SBL und die hier vorgeschlagenen Übersetzungen lesen οἴδατε πάντες d.h. „ihr alle wißt“. Das Problem dieser – schwierigeren –Lesart ist das Fehlen eine Objekts des Wissens. Eine Erklärung dafür könnte sein, daß tatsächlich objektlos und emphatisch einfach der Status von Wissenden gemeint ist, womit auch keine Angabe eines Objekts notwendig wäre. Alternativ könnte ein Objekt des Wissens ergänzt werden, naheliegenderweise das im ersten Satzteil Affirmierte. Der folgende Vers spricht für die erste Alternative. Die einfachere Lesart οἴδατε πάντα, die sich ebenfalls in vielen Handschriften findet, umgeht zwar das Problem des fehlenden Objekts, im folgenden Vers wird die Idee eines Allwissens allerdings nicht aufgegriffen. Vgl. Rudolf Schnackenburg, Die Johannesbriefe, Freiburg, Basel, Wien 1984, S. 154 und zu den Gründen für die von NA27 gewählte Lesart auch Metzger, Bruce M., United Bible Societies (1994). A Textual Commentary on the Greek New Testament.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Ich habe Euch nicht geschrieben (schreibe Euch nicht), dass (weil) Ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern dass (weil) Ihr sie kennt, und dass (weil) jede Lüge nicht aus der Wahrheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Wer ist der Lügner, wenn nicht [der,] der leugnet, dass Jesus {nicht} der Christus ist? Dieser ist der Antichristus (Antichrist), der den Vater und den Sohn leugnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt (anerkennt), hat auch den Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} (Ihr [nun:]) Was Ihr von Anfang an gehört habt, bleibe in Euch. Wenn in Euch bleibt, was Ihr von Anfang an gehört habt, bleibt auch Ihr im Sohn und im Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und dieses ist die Zusage (die Verheißung das Versprechen), die (das) er (selbst) uns gegeben (zugesagt, verheißen, versprochen) hat: das ewige Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Dies (Diese Dinge) schreibe (habe) ich Euch (geschrieben) über diejenigen, die Euch in die Irre führen (verführen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und Ihr [nun]: Die Salbung, die Ihr empfangen habt von ihm, bleibt in Euch, und Ihr habt [es] nicht nötig, daß einer Euch belehrt. Sondern, wie seine Salbung Euch über alles belehrt, und sie (es) wahr (wahrhaftig) ist und nicht Lüge ist ([so] ist sie (es) auch wahr (wahrhaftig) und nicht Lüge), und wie sie Euch belehrt hat, [so] bleibt (Ihr) in ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Und nun, Kinder, bleibt in ihm, damit wir, wenn er erscheint (offenbart wird, sichtbar gemacht wird), Zuversicht (Freude) haben und nicht beschämt werden von ihm in seiner Ankunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} Wenn Ihr wißt, dass er gerecht ist, [so] erkennt (Ihr), dass jeder&amp;lt;ref&amp;gt;Die Übersetzung folgt SBL. NA28 fügt nach ὅτι (dass) καὶ (auch) an.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der die Gerechtigkeit tut, aus ihm geboren (gezeugt) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Johannes_1&amp;diff=24125</id>
		<title>1 Johannes 1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Johannes_1&amp;diff=24125"/>
		<updated>2016-06-03T14:20:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen haben, was wir geschaut und unsere Hände berührt haben, über das Wort des Lebens –&lt;br /&gt;
{{S|2}} und das Leben ist erschienen (wurde offenbar, sichtbar), und wir sahen und bezeugen und verkünden Euch das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns erschienen ist –&lt;br /&gt;
{{S|3}} was wir [also] gesehen und gehört haben, verkünden wir auch Euch, damit auch Ihr mit uns Gemeinschaft habt. Und unsere Gemeinschaft mit dem Vater ist {aber} auch [Gemeinschaft] mit seinem Sohn Jesus Christus.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und dies (diese Dinge) schreiben wir, damit unsere Freue vollkommen sei.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und das ist die Botschaft (Nachricht), die wir gehört haben von ihm und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und überhaupt (absolut) keine Finsternis (Dunkel) in ihm ist.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wenn wir sagen, daß wir mit ihm Gemeinschaft haben und in der Dunkelheit (in der Finsterniss, im Finstern) wandeln (leben), lügen wir und tun die Wahrheit nicht.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Wenn wir aber im Licht wandeln (leben), wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Wenn wir sagen, dass wir Sünde nicht in uns haben, betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns.&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Jakobus_5&amp;diff=24124</id>
		<title>Jakobus 5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Jakobus_5&amp;diff=24124"/>
		<updated>2016-06-03T14:20:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Zuverlässige Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Nun, ihr Reichen, weint und heult wegen der Nöte, die euch bevor stehen.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Euren Reichtum habt ihr verloren und eure Gewänder sind von Motten zerfressen.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Euer Gold und Silber sind verrostet und ihr Rost wird ein Beweis gegen euch sein und euer Fleisch wie Feuer fressen. Ihr habt in den letzten Tagen Reichtümer gesammelt.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Der Lohn, den ihr euren Erntearbeitern nicht gezahlt habt, schreit, und der Herr Zebaot hat die Schreie der Erntearbeiter gehört.&lt;br /&gt;
{{L|5}} Ihr habt auf der Erde geschwelgt und ein üppiges Leben geführt und euch am Schlachttag gemästet,&lt;br /&gt;
{{L|6}} ihr habt den Gerechten verurteilt und ermordet, er hat euch keinen Widerstand geleistet.&lt;br /&gt;
{{L|7}} Deshalb wartet geduldig, Geschwister, bis zur Wiederkunft des Herrn. Auch ein Bauer ist geduldig und wartet auf die Ernte, bis sie reif ist.&lt;br /&gt;
{{L|8}} So wartet auch ihr geduldig und fasst Mut, weil der Herr bald wiederkommt.&lt;br /&gt;
{{L|9}} Seid nicht böse aufeinander, Geschwister, damit ihr nicht verurteilt werdet; denn der Richter ist bald da.&lt;br /&gt;
{{L|10}} Nehmt euch, Geschwister, im Leiden und im Ausharren die Propheten zum Vorbild, die im Namen des Herrn sprachen.&lt;br /&gt;
{{L|11}} Die durchgehalten haben, können sich glücklich schätzen: Ihr habt von Hiobs Standhaftigkeit gehört und das vom Herrn herbei geführte Ende gesehen, dass der Herr voller Erbarmen und mitleidig ist.&lt;br /&gt;
{{L|12}} Vor allen Dingen aber, meine Geschwister, schwört weder beim Himmel, noch bei der Erde, oder bei irgend einem anderen Eid. Wenn ihr „ja“ sagt, sollt ihr „ja“ meinen, ebenso bei „nein“, damit ihr nicht verurteilt werdet.&lt;br /&gt;
{{L|13}} Geschieht einem von euch ein Unglück, soll er beten, geht es einem gut, soll er Loblieder singen;&lt;br /&gt;
{{L|14}} Ist jemand krank, soll er die Ältesten der Gemeinde rufen und sie sollen für ihn beten und ihn mit Öl im Namen des Herrn salben.&lt;br /&gt;
{{L|15}} Und das Gebet im Glauben wird den Kranken retten und der Herr ihm Kraft geben; und wenn er gesündigt hat, wird ihm vergeben werden.&lt;br /&gt;
{{L|16}} Also bekennt einander eure Sünden und betet für einander, damit ihr geheilt werdet. Das wirksame Gebet eines Gerechten bewirkt viel.&lt;br /&gt;
{{L|17}} Elija war ein Mensch wie wir, und er betete inständig, dass es nicht regnen würde, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht;&lt;br /&gt;
{{L|18}} und er betete wieder, und es regnete und die Pflanzen begannen zu blühen.&lt;br /&gt;
{{L|19}} Meine Geschwister, wenn einer von euch vom rechten Weg abkommt und jemand ihn wieder auf den rechten Weg bringt,&lt;br /&gt;
{{L|20}} soll er wissen, dass derjenige, der einen Sünder von seinem Irrweg auf den rechten Weg zurück geführt hat, seine Seele vom Tod erretten und eine Menge Sünden zudecken wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Wohlan nun, [ihr] Reichen, weint [und] heult&amp;lt;ref&amp;gt;Modal aufgelöstes Ptc. coni.&amp;lt;/ref&amp;gt; über eure Nöte (Elende, Mühsale. Alternativ: „über euren Nöten“), die [euch] bevorstehen&amp;lt;ref&amp;gt;Das hier gebrauchte Ptz. Präsens hat normalerweise eine durative/iterative Aspektbedeutung, die hier vermutlich aber in den Hintergrund tritt.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|2}} Euer Reichtum ist vermodert&amp;lt;ref&amp;gt;Hier und im Folgenden (bis einschließlich 3a) steht das Perfekt, das den Ist-Zustand hervorhebt. Hier wird es möglicherweise futuristisch gebraucht (NSS), analog zum hebräischen Perfekt. Durch die Hervorhebung des Zustands im griechischen Perfekt wird betont, dass der beschriebene Sachverhalt noch nicht eingetroffen ist, aber schon verbindlich festgelegt wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; und eure Gewänder sind [von] Motten zerfressen {worden}&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „mottenzerfressen geworden“&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|3}} Euer Gold und Silber sind verrostet&amp;lt;ref&amp;gt;Da Gold weder rostet noch anläuft, ist dies entweder eine stilistische Übertreibung oder es müsste alternativ etwa „angelaufen“ oder „matt/stumpf geworden“ heißen (Blomberg/Kamell).&amp;lt;/ref&amp;gt; und ihr Rost (Gift) wird [gegen] euch zum Beweis (Zeugnis) sein&amp;lt;ref&amp;gt;Kommunikativ: „dienen“&amp;lt;/ref&amp;gt; und euer Fleisch&amp;lt;ref&amp;gt;Im Original im Plural.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie Feuer fressen. Ihr habt in den letzten Tagen [Reichtümer]&amp;lt;ref&amp;gt;Durch das Verb impliziert (cf. B/A, NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; gesammelt. &lt;br /&gt;
{{S|4}} Seht (Siehe), der Lohn der Arbeiter, die eure Felder abmähen&amp;lt;ref&amp;gt;Attr. Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der [ihnen] von euch vorenthalten wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Ptz. Pf. Pass.; attributives Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt;, schreit,&amp;lt;ref&amp;gt;Alternativ: „der [ihnen] vorenthalten wurde, schreit von euch...“&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Schreie der Erntearbeiter sind zu den Ohren [des] Herrn Zebaot&amp;lt;ref&amp;gt;Transkribiert „Sabaoth“. Alternativ auch mit Übersetzung des hebräischen Worts: „Herr der Heerscharen“&amp;lt;/ref&amp;gt; hingekommen. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Ihr habt geschwelgt&amp;lt;ref&amp;gt;Oder kommunikativer: „habt ein üppiges Leben geführt“ (NSS)&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Erde und üppig gelebt&amp;lt;ref&amp;gt;Oder kommunikativer: „habt euch dem Vergnügen hingegeben“ (NSS)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ihr habt eure Herzen am&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „an [einem]“&amp;lt;/ref&amp;gt; Schlachttag&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „Tag der Schlachtung“. Dies kann sich konkret auf einen gewöhnlichen Schlachttag beziehen, der im Leben der Reichen sicherlich regelmäßig vorkam, spielt aber auf den Tag von Gottes Gericht an.&amp;lt;/ref&amp;gt; gemästet (ernährt, gefüttert), &lt;br /&gt;
{{S|6}} ihr habt den Gerechten&amp;lt;ref&amp;gt;Die Deutung dieses Begriffs bestimmt, ob es sich um ein generisches Maskulinum oder ein bestimmtes Individuum handelt. In jedem Fall geht es hier um einen prototypischen „Gerechten“. „Der Gerechte“ bezeichnet im frühen Christentum häufig Jesus. Das größte Problem mit dieser Deutung ist jedoch, dass der letzte Satzteil im Präsens steht – was auf einen fortlaufenden oder kurz zurückliegenden Vorgang hinweist. Der Kontext weist aber eher auf Tagelöhner oder Leibeigene hin, die auf den täglichen Lohn zum Überleben angewiesen sind. Wird der Lohn vorenthalten, muss der Arbeiter verhungern (cf. Blomberg/Kamell).&amp;lt;/ref&amp;gt; verurteilt [und] ermordet (getötet),&amp;lt;ref&amp;gt;Oder „ihr habt verurteilt, ihr habt den Gerechten ermordet“ (so die wortlautgetreue REB).&amp;lt;/ref&amp;gt; er leistet euch keinen Widerstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Der letzte Satzteil ist vom vorherigen eigentümlich abgetrennt. Manche Exegeten sehen das als Grund, ein „obwohl“ zu ergänzen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|7}} Deshalb (Nun) wartet geduldig, Geschwister, bis zur Wiederkunft&amp;lt;ref&amp;gt;Im NT Terminus technicus für die Parusie (Wiederkunft Christi). Bezeichnet außerbiblisch den offiziellen Besuch eines hohen Amtsträgers (z.B. des Kaisers) an einem Ort oder die Epiphanie eines Gottes (so NSS; dort Bezug auf „EWNT 3, Sp. 103“). In der Normalbedeutung „Anwesenheit, Kommen, Ankunft“.&amp;lt;/ref&amp;gt; des Herrn. Seht (Siehe), der Bauer erwartet die kostbare Frucht der Erde, indem er geduldig auf sie wartet,&amp;lt;ref&amp;gt;Auflösung eines modalen Ptc. coni., alternativ temp. Oder „und geduldig auf sie wartet“.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis sie den Früh- und den Spätregen empfangen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Anspielung auf Hos 6,4 (Bauckham).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|8}} Auch ihr, wartet geduldig, stärkt eure Herzen, weil die Wiederkunft des Herrn nahe {gekommen} ist&amp;lt;ref&amp;gt;Das hier verwendete griechische Perfekt betont das Resultat eines Vorgangs, weswegen hier mit Zustandspassiv übersetzt wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt;!&lt;br /&gt;
{{S|9}} Murrt nicht gegen einander,&amp;lt;ref&amp;gt;Imperativ Präsens. Oder: „Hört auf, …“ Im Gegensatz zum unmarkierten Imp. Aor. hat dieser häufig negativ die Bedeutung „hör(t) auf, … zu tun“ bzw. positiv „Tu(t) … weiterhin/immer wieder“ haben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geschwister, damit ihr nicht verurteilt werdet; seht (siehe), der Richter steht [schon] vor den Türen. &lt;br /&gt;
{{S|10}} Nehmt euch, Geschwister, im Leiden und im Ausharren die Propheten [zum] Vorbild (Beispiel), die im Namen des Herrn sprachen. &lt;br /&gt;
{{S|11}} Seht (Siehe), wir preisen jene glücklich, die durchgehalten haben&amp;lt;ref&amp;gt;Auflösung eines subst. Ptz. Aor. Kann ein Rückbezug auf die Propheten sein, ist aber offen formuliert.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Ihr habt [vom] Durchhalten (Ausdauer, Standhaftigkeit)&amp;lt;ref&amp;gt;Cf. 1,3&amp;lt;/ref&amp;gt; Hiobs gehört und das [vom] Herrn [herbeigeführte] Ende&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „das Ende [des] Herrn“. Genitivus auctoris (NSS). Oder „vom Herrn [bewirkte] Ende“, etc (so alle wichtigen deutschen Übersetzungen, NASB, NIV). Dies passt am besten in den Kontext und würde dann auf das Ende hindeuten, für das Gott in Hiobs Geschichte gesorgt hat. Dann würde „Herr“ für Gott den Vater stehen. Alternativ „das Ziel/den Zweck des Herrn gesehen, dass... “ (ESV, NET). Eine alternative Deutung würde den ersten κυριος als Jesus verstehen; die Übersetzung wäre dann „das Ende des Herrn“, also Jesu Kreuzestod. Dies würde erklären, warum, nachdem in V. 10 Propheten (Pl.) erwähnt wurden, in V. 11 dann nur Hiob genannt wird (die spätere Erwähnung von Elija passt nicht mehr in den Kontext). Das größte Problem mit dieser Deutung ist aber, dass κυριος im selben Vers einmal Jesus und einmal Gott den Vater bezeichnen würde.&amp;lt;/ref&amp;gt; gesehen, dass der Herr voller Erbarmen und mitleidig ist. &lt;br /&gt;
{{S|12}} Vor allen [Dingen] aber, meine Geschwister, schwört&amp;lt;ref&amp;gt;Imp. Präs. Dieser markiert gelegentlich die Aufforderung, etwas weiterhin/immer wieder zu tun bzw.(endgültig) mit etwas aufzuhören.&amp;lt;/ref&amp;gt; weder beim Himmel, noch bei der Erde, oder bei irgendeinem anderen Eid. Vielmehr soll euer Ja ein Ja und euer Nein ein Nein sein&amp;lt;ref&amp;gt;3. Sg. Imp. Präs.; s. o.&amp;lt;/ref&amp;gt;, damit ihr nicht dem Gericht verfallt&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „damit ihr nicht unter das Gericht fallt“&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|13}} Erleidet einer von (unter) euch ein Unglück, soll er beten&amp;lt;ref&amp;gt;3. Sg. Imp. Präs.; s. o.&amp;lt;/ref&amp;gt;; ist einer guten Mutes, soll er Loblieder singen&amp;lt;ref&amp;gt;3. Sg. Imp. Präs.; s. o.&amp;lt;/ref&amp;gt;;&amp;lt;ref&amp;gt;Die drei Bedingungssätze in diesem und dem folgenden Vers können auch als direkte Fragen verstanden werden. Meine Übesetzung folgt der Zeichensetzung im NA27.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|14}} Ist einer von (unter) euch krank (schwach)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Definition des Wortes wäre wohl „durch Krankheit geschwächt“ (Cf. B/A)&amp;lt;/ref&amp;gt;, soll er die Ältesten der Gemeinde herbeirufen&amp;lt;ref&amp;gt;3. Sg. Imp. Präs.; s. o.&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie sollen über ihn (für ihn) beten&amp;lt;ref&amp;gt;3. Pl. Imp. Aor. Med.&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] ihn [mit] Öl&amp;lt;ref&amp;gt;Instrumentaler Dativ.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Namen des Herrn salben&amp;lt;ref&amp;gt;Adv. Ptz. Aor., das vorzeitig oder gleichzeitig übersetzt werden kann; hier modal interpretiert und mit „und + Verb“ übersetzt. Oder „indem sie ihn ... salben“. Alternativ temporal: „nachdem sie ihn … gesalbt haben“, „während sie ihn … salben“.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|15}} Und das Gebet [im]&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „des Glaubens“; Gen. pertinentiae (Das Gebet geschieht im Glauben.; NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; Glauben wird den Kranken (Ermüdeten) retten und der Herr ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „wenn er ein Sünden begangen habender ist“ (Ptz. Pf.); periphrastisch (umschreibend; NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt;, wird ihm vergeben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Prospektiver Konditionalsatz (Eventualis). Der Vers sieht Krankheit also nicht im Zusammenhang mit Sünde.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|16}} Also bekennt einander [eure] Sünden und betet für einander, dass (damit) ihr geheilt werdet. [Das] wirksame&amp;lt;ref&amp;gt;Ptz. Med., hier attributiv aufgelöst (B/A, NSS, REB, EÜ, NGÜ). Oder: „das wirksame Gebet...“, „das Gebet …, das wirksam ist“. Adverbial konditional: „wenn es ernstlich ist“ (LUT, Menge, SLT). NSS deutet kausal-begründend: „da es [ja]  wirksam ist“. Blomberg deutet temporal/konditional (dann als Ermunterung für die Leser) und übersetzt „wenn es ausgeführt wird“. Hierzu müssten noch Stimmen weiterer Kommentare ergänzt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gebet (Bitte) eines Gerechten vermag viel. &lt;br /&gt;
{{S|17}} Elija war ein Mensch von gleicher Art [wie] wir, und er betete inständig&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „er betete [dem] Gebet“; dies ist ein Dat. modi, also „er betete mit einem Gebet“ (Semitismus). Übersetzung nach Blomberg, NSS.&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass es nicht regnen würde&amp;lt;ref&amp;gt;Hier offenbar eine „Nachbildung des hebr. infinitivus absolutus“ (NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt;, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht auf der Erde (auf die Erde); &lt;br /&gt;
{{S|18}} und er betete wieder, und der Himmel ließ es regnen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „gab Regen“&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Erde brachte ihre Frucht hervor. &lt;br /&gt;
{{S|19}} Meine Geschwister, wenn einer von (unter) euch von der Wahrheit abirrt (in die Irre geht) und jemand ihn [wieder] auf den rechten Weg bringt, &lt;br /&gt;
{{S|20}} soll er wissen&amp;lt;ref&amp;gt;3. Sg. Imp. &amp;lt;/ref&amp;gt;, dass derjenige, der einen Sünder von seinem Irrweg&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „von [der] Verirrung/vom Irrtum seines Weges“&amp;lt;/ref&amp;gt; auf den rechten Weg zurückgeführt hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Auflösung eines subst. Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Seele (Leben) vom Tod erretten und eine Menge Sünden zudecken wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vv. 19-20: Gewöhnlicher, prospektiver Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
Die vorliegende Übersetzung (SF) entstand für ein Studienprojekt, bei dem der gesamte Jakobusbrief übersetzt, mit Kommentaren abgeglichen und exegesiert werden sollte. Allerdings folgt die Übersetzung nicht immer Offene-Bibel-Konventionen: So wurden so gut wie alle Partizipien (bis auf einige substantivierte) aufgelöst und die Sätze so natürlich wie möglich aufgebaut, ohne die Genauigkeit zu beeinträchtigen oder den griechischen Satzbau aufzubrechen. Der Imperativ in der dritten Person wurde gewöhnlich mit dem Hilfsverb „sollen“ übersetzt (jeweils vermerkt); auf Aspektbedeutung und Sinnrichtung (bei adverbialen Partizipien u.a.) wurde besonderer Wert gelegt. Beim Übersetzen wurde auch auf den Transport des Textsinns geachtet und stellenweise Vorschläge und Anmerkungen zur kommunikativen Übersetzung gemacht (jedoch unvollständig). Der gesamte Text wurde unter Zuhilfenahme des Neuen sprachlichen Schlüssels (NSS), der Kurzgrammatik zum ntl. Griechisch (KG) und dem Wörterbuch von Bauer/Aland (B/A) übersetzt und, stellenweise ausführlich, mit dem exegetischen Kommentar von Blomberg u. Kamell abgeglichen. Wo es nützlich erschien, wurden wichtige deutsche Übersetzungen in den Fußnoten zitiert (LUT, EU, Menge, REB, SLT, NGÜ), teilweise auch englische (NIV, NASB, ESV, NET). An kritischen Stellen wurden die Jakobuskommentare von M. Dibelius und L.T. Johnson, teilweise auch F. Mußner konsultiert. Weitere Referenzen entstammen entweder der Diskussion während der Vorlesung (so Maier, Louw/Nida), der Pflichtlektüre (so Bauckham) oder den genannten Quellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lückenhaft ist noch der Abgleich mit Kommentaren in den Kapiteln 4 und v.a. 5 (dort meist auch angegeben). Bei manchen Angaben wurden die Quellen nicht angegeben; entweder weil sie mit jeder Grammatik zu verifizieren sind, oder weil sie meinem NSS oder Blomberg/Kamell entstammen und ich es schlichtweg vergaß. Nicht jedes Wort oder jede Wendung erhielt bei der Ergründung der tatsächlichen Bedeutung die Aufmerksamkeit, die sie verdienten, auch wenn ich sicherlich die brennendsten Probleme erhellen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine ursprüngliche Übersetzung enthielt Anführungszeichen. Wo diese noch bestehen, habe ich sie entweder übersehen, oder sie dienen der Abgrenzung eines Zitats (z.B. 4,6). Vielleicht sind beim Kopieren der Verse und Transport der Fußnoten Fehler entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde die Übersetzung wohl weiter pflegen und auch noch eine Einleitung verfassen (es sei denn jemand anderes ist schneller :-) ). --[[Benutzer:Ben|Ben]] 15:11, 21. Feb. 2010 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Jakobus_4&amp;diff=24123</id>
		<title>Jakobus 4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Jakobus_4&amp;diff=24123"/>
		<updated>2016-06-03T14:20:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Zuverlässige Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Woher kommen denn die Kämpfe, und woher der Streit unter euch? Kommen sie nicht von euren Wünschen, dass ihr mal das Eine, mal das Andere wollt?&lt;br /&gt;
{{L|2}} Ihr möchtet viel haben und habt doch nichts, ihr mordet und seid eifersüchtig und erreicht doch nichts; ihr kämpft und führt Kriege; ihr habt nichts, weil ihr um nichts bittet;&lt;br /&gt;
{{L|3}} ihr bittet und erhaltet doch nichts, weil ihr in böser Absicht für euch bittet, damit ihr Spaß haben könnt.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass es Feindschaft mit Gott ist, wenn euch das Irdische so wichtig ist? Also erweist sich jeder, dem das Irdische wichtig ist, als Feind Gottes.&lt;br /&gt;
{{L|5}} Oder meint ihr, dass die Schrift umsonst sagt: „Eifersüchtig verlangt es ihn nach dem Geist, den er in uns wohnen ließ,&lt;br /&gt;
{{L|6}} aber er gibt um so größere Gnade“? Deswegen sagt sie auch: „Gott stellt sich den Hochmütigen entgegen, den Geringen aber gibt er Gnade.“&lt;br /&gt;
{{L|7}} Also ordnet euch Gott unter, doch widersteht dem Teufel, dann wird er von euch fliehen;&lt;br /&gt;
{{L|8}} nähert euch Gott, dann nähert er sich euch. Reinigt eure Hände, ihr Sünder, und eure Herzen, ihr Unentschiedenen!&lt;br /&gt;
{{L|9}} Seid traurig, klagt und weint! Euer Lachen soll sich in Trauer verwandeln und eure Freude in Niedergeschlagenheit!&lt;br /&gt;
{{L|10}} Demütigt euch vor dem Herrn, dann wird er euch erhöhen!&lt;br /&gt;
{{L|11}} Hört auf, schlecht über einander zu reden, Geschwister! Wer seine Geschwister verleumdet oder verurteilt, der verleumdet und verurteilt das Gesetz — aber wenn du das Gesetz verurteilst, bist du nicht Täter des Gesetzes, sondern Richter.&lt;br /&gt;
{{L|12}} Einer ist der Gesetzgeber und Richter, der die Macht hat zu retten und zu vernichten. Aber wer bist du, dass du deine Mitmenschen verurteilst?&lt;br /&gt;
{{L|13}} Jetzt zu euch, die ihr sagt: „Heute und morgen wollen wir in diese oder jene Stadt gehen und ein Jahr lang handeln und Gewinn machen;&lt;br /&gt;
{{L|14}} die nicht wisst, wie euer Leben morgen sein wird — ihr seid nämlich Rauch, der nur kurz sichtbar ist und dann verschwindet.&lt;br /&gt;
{{L|15}} Statt dessen sollt ihr sagend: „Wenn der Herr will, dann werden wir leben und dieses oder jenes tun.“&lt;br /&gt;
{{L|16}} Nun aber prahlt ihr und gebt an. Jede derartige Prahlerei ist böse!&lt;br /&gt;
{{L|17}} Also ist es für den, der weiß, was Gutes zu tun ist und es nicht tut, Sünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Woher [kommen] denn die Kämpfe (Kriege, Streitereien), und woher der Streit&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „die Streite“&amp;lt;/ref&amp;gt; unter euch? [Kommen sie] nicht von&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „[Kommen sie] nicht daher: aus euren...“. Alternativ: „[Kommen sie] nicht daher, dass eure Gelüste...“&amp;lt;/ref&amp;gt; euren Gelüsten, die [ständig] in euren Gliedern streiten&amp;lt;ref&amp;gt;Der deutsche Relativsatz stellt die Auflösung eines attributiven Ptz. Präsens dar. Wegen der möglichen iterativen/durativen Aspektbedeutung des griechischen Ptz. Präsens wurde „[ständig]“ eingefügt. Möglich wäre etwa auch „unaufhörlich“, „unausgesetzt“, etc.&amp;lt;/ref&amp;gt;? &lt;br /&gt;
{{S|2}} Ihr begehrt und habt [doch]&amp;lt;ref&amp;gt;Hier (wie weiter unten im Vers) wurde das „doch“ eingefügt, um den adversativen Charakter der Konjunktion zu unterstreichen.&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht, ihr mordet (tötet; beneidet)&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses Wort will sich nicht so recht in den Kontext einfügen, schon gar nicht in ein Paar mit „ihr seid eifersüchtig“. Eine Vergeistlichung oder Abschwächung des Begriffs würde Schwierigkeiten aufwerfen. Blomberg schlägt darum eine alternative Zeichensetzung vor, die den Vers nach „φονεύετε“ trennt. So käme man zu zwei Wortpaaren, die ein drittes zur Folge haben: „Ihr begeht und habt [doch] nicht, [also] mordet ihr“ Das Problem dieser Auslegung ist, dass sie 1. „φονεύετε“ immer noch nicht erklären kann (Dibelius), 2. dass der konsekutive Zusammenhang schwer im Text zu finden wäre. Dibelius u.a. vermuten eine Textverderbnis und lesen „φθονεῖτε“ („ihr beneidet“), einen semantischen Nachbarn von „ζηλοῦτε“ („ihr begehrt“). Johnson wendet sich dagegen und schließt sich Blomberg an. In unserer Übersetzung bleibt das Problem bewusst offen (cf. Mußner).&amp;lt;/ref&amp;gt; und seid eifersüchtig und könnt [doch] nichts&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „nicht“. Bei allen Erwähnungen von „nicht“ in Vv. 2f. bleibt das Objekt im Text unerwähnt. Das macht beim Übersetzen manchmal das Einsetzen von „nichts“ erforderlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; erreichen; ihr kämpft (streitet, zankt) und führt Kriege (kämpft); ihr habt nicht, weil ihr nicht (nichts) für euch bittet (fordert)&amp;lt;ref&amp;gt;Das Wort steht im Medium; alternativ könnte es auch als „weil ihr selbst nicht bittet“ verstanden werden (Blomberg/Kamell). Dibelius ignoriert das Medium ganz, Mußner lässt offen. Selbiges gilt für 3b.&amp;lt;/ref&amp;gt;;&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Verben der 2. Ps. Pl. im Vers stehen im Präsens. Der Text deutet damit an, dass dies ein Vorgang ist, der unablässig bzw. immer wieder zu beobachten ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} ihr bittet und erhaltet [doch] nichts&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „nicht“. Vgl. dritte Fußnote in V. 2. &amp;lt;/ref&amp;gt;, weil ihr [in] böser [Absicht]&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „böse“, „schlecht“ (Adverb). Im Deutschen muss umschrieben werden; der letzte Satzteil macht klar, dass das Adverb sich auf böse Hintergedanken bezieht. Denkbar auch „[mit] bösen [Hintergedanken]“ u.ä. oder schlicht „falsch“ (so Blomberg/Kamell).&amp;lt;/ref&amp;gt; für euch bittet (fordert), um (damit) [es] für eure Gelüste auszugeben. &lt;br /&gt;
{{S|4}} [Ihr] Ehebrecher&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „Ehebrecherinnen“. Es ist unklar, warum hier die weibliche Form gewählt wurde. In einem semitischen Schreiben wie Jak ist die wahrscheinlichste Erklärung, dass der Autor auf atl. Prophezeiungen anspielt, in denen Israel als Ehebrecherin bezeichnet wird. Alternativ könnte sich die feminine Form auch auf die Gemeinde als Braut Christi beziehen, die durch die Freundschaft mit der Welt Ehebruch begeht (nach Blomberg/Kamell cf. Dibelius, Johnson).&amp;lt;/ref&amp;gt;, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft (Liebe) [zur] Welt Feindschaft [mit] Gott ist? Also erweist (macht) sich&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „stellt sich hin“ (cf. [[Jakobus_3#s6|3,6]]). Auch hier kann die Form sowohl medial, als auch passiv sein. Das Medium würde die Rolle des Menschen hervorheben, das Passiv die zwingende Konsequenz: Ein Freund der Welt muss dann zwangsläufig ein Feind Gottes sein. Beides erscheint plausibel; hier wurde die Auflösung als Medium gewählt, die wie in [[Jakobus_3#s6|3,6]] etwas plausibler erscheint. Weitere Übersetzungsmöglichkeiten: „macht sich“ (B/A, Blomberg), „stellt sich auf“, „erweist sich“ (NSS), „wird“ (falls passiv; NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; jeder, der&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „Wer immer also ... sein will, erweist...“&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Freund der Welt sein will, [als] Feind Gottes. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Oder meint ihr, dass die Schrift umsonst sagt: Eifersüchtig&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Zur Eifersucht“ = „eifersüchtig“ (nach NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; verlangt [es] ihn [nach] dem Geist,&amp;lt;ref&amp;gt;So die meisten Übersetzer. Alternativ: „Der Geist, den ..., verlangt eifersüchtig“ → „Der Geist ... hat ein eifersüchtiges Verlangen“. Diese Deutung wird von einer Minderheit vertreten (SLT, Luther 1912, NIV, NET, cf. NET Fußnote 4 zu 4,5). Oder: „Den [menschlichen] Geist verlangt es nach Eifersucht“ (nach Maier). Dies würde den Übergang zu V. 6 deutlich natürlicher machen.&amp;lt;/ref&amp;gt; den er in uns wohnen ließ,&amp;lt;ref&amp;gt;Oder „dem er in uns eine Wohnung gab“. Der byzantinische Text bezeugt hier „wohnt“ (Ein Unterschied von wenigen Buchstaben). Weil der vorher erwähnte Geist sowohl Subjekt als auch Objekt sein kann, stünde dann „der in uns wohnt“ (NET Fußnote 3 zu 4,5).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|6}} aber er gibt umso größere Gnade?&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zuordnung des Zitats ist kaum möglich. Mußner vermutet ein Zitat aus einem unbekannten Apokryphon. Es gibt Anleihen an [[Exodus_20#s5|2Mose 20,5]], wo allerdings der Geist nicht erwähnt wird. Genauso umstritten ist die Länge des Zitats – wahlweise mit oder ohne 6a. Einige Kommentatoren glauben, dass 5a sich auf das bisher Gesagte bezieht, 5b also nicht das Zitat ist. Die Deutung hängt von der Interpretation von „Geist“ sowie, damit verbunden, dem Verständnis des Subjekts des Zitats ab. NA27 deutet – mit dem Fragezeichen am Ende von 6a – die längere Variante des Zitats an (Blomberg/Kamell). Andere vermuten einen ausschließlichen Bezug zum Schriftzitat in V. 6 (Dibelius, Johnson).&amp;lt;/ref&amp;gt; Deswegen sagt sie [auch]: „Gott stellt sich den Hochmütigen entgegen, den Geringen (Unbedeutenden; Demütigen&amp;lt;ref&amp;gt;Dann im Gegensatz zu den „Hochmütigen“&amp;lt;/ref&amp;gt;) aber gibt er Gnade.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sprichwörter_3#s34|Sprichwörter 3,34]] nach der Septuaginta.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|7}} Also ordnet [euch] Gott unter, doch widersteht dem Teufel, dann (und) er wird von euch fliehen&amp;lt;ref&amp;gt;Hier medial, was sich aber nicht ohne Weiteres ins Deutsche übertragen lässt.&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
{{S|8}} nähert euch&amp;lt;ref&amp;gt;B/A: „tretet vor Gott“. Mit dieser Übersetzung würde aber die parallele Übersetzung des zweiten Satzteils nicht funktionieren.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gott, dann (und) nähert er sich euch. Reinigt [eure] Hände, [ihr] Sünder, und läutert (reinigt, heiligt) [eure] Herzen, [ihr] Zweisinnigen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Zweiseelige“ (cf. [[Jakobus_1#s8|1,8]]). Das heißt ungefähr: „mit geteiltem Herzen“ (SLT), „in seinem Innersten gespalten“ (NGÜ); einer, der in religiös-sittlicher Unentschiedenheit lebt (Mußner). Es ist das Gegenteil der Einheit Gottes, die im Brief betont wird und die nach Jak unser Ziel sein soll.&amp;lt;/ref&amp;gt;! &lt;br /&gt;
{{S|9}} Seid bedrückt (wehklagt), {und} klagt (trauert) und weint! Euer Lachen soll sich in Trauer verwandeln&amp;lt;ref&amp;gt;3. Sg. Imp.&amp;lt;/ref&amp;gt; und eure Freude in Niedergeschlagenheit!&lt;br /&gt;
{{S|10}} Demütigt (erniedrigt)&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „Werdet erniedrigt“.&amp;lt;/ref&amp;gt; euch vor [dem] Herrn, dann (und) wird er euch erhöhen!&lt;br /&gt;
{{S|11}} [Hört auf], einander zu verleumden (schlecht zu machen, schlecht über einander zu reden) (Verleumdet einander nicht)&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: μή + Imperativ Präsens. Im Gegensatz zum unmarkierten Imp. Aor. fordert dieser häufig dazu auf, mit einer Handlung weiterzumachen bzw. aufzuhören, oder etwas immer wieder bzw. niemals zu tun. Dies ist aber nicht zwingend.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Geschwister! Wer [seinen] Bruder&amp;lt;ref&amp;gt;Hier sind selbstverständlich auch die Schwestern (im Herrn) gemeint. Aus Gründen der Genauigkeit und Einfachheit wurde hier aber auf eine Paraphrasierung verzichtet. In der Lesefassung sollte man dann „oder seine Schwester“ hinzufügen oder „seinen Mitchristen“ daraus machen.&amp;lt;/ref&amp;gt; verleumdet oder seinen Bruder verurteilt&amp;lt;ref&amp;gt;Hier Auflösung zweier attributiver Partizipien. Alternativ kann substantiviert aufgelöst werden: „Der Verleumdende … der Richtende“ (wörtlich).&amp;lt;/ref&amp;gt;, der verleumdet [das] Gesetz und verurteilt [das] Gesetz — wenn du aber [das] Gesetz verurteilst, bist du nicht Täter [des] Gesetzes, sondern [sein] Richter.&amp;lt;ref&amp;gt;Indefiniter Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|12}} Einer ist&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „Es gibt einen...“&amp;lt;/ref&amp;gt; der Gesetzgeber und Richter, der die Macht hat (vermag, kann) zu retten und zu vernichten. Du aber, wer bist du, der [du deinen] Mitmenschen (Nächsten) verurteilst&amp;lt;ref&amp;gt;Attr. Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt;? &lt;br /&gt;
{{S|13}} Jetzt zu euch&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlicher: „Wohlan nun“ (B/A, NSS)&amp;lt;/ref&amp;gt;, die ihr sagt&amp;lt;ref&amp;gt;Attr. Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Heute oder morgen wollen&amp;lt;ref&amp;gt;Alle folgenden Verben modales Futur: Eine Absichtserklärung (NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; wir in die oder die (diese oder jene) Stadt gehen und dort ein Jahr verbringen, {und} Handel treiben und Gewinn machen“;&lt;br /&gt;
{{S|14}} die ihr ([als] solche, die)&amp;lt;ref&amp;gt;Mit kausalem Nebensinn: „da ihr nicht wisst...“ (NSS)&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht wisst, wie euer Leben morgen [sein wird]&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „...wisst die [Dinge] des morgigen [Tages] wie {beschaffen} [ist] euer Leben“. Alternativ (unter Vernachlässigung der im NA27 gesetzten Interpunktion): „...wisst, [was] morgen [sein wird]. Was ist euer Leben?“ &amp;lt;/ref&amp;gt; — ihr seid nämlich&amp;lt;ref&amp;gt;Hier folgt die Übersetzung dem Standardtext (NA27). Gewichtige ständige Zeugen erster Ordnung stehen hier nebeneinander, sodass eine Entscheidung anhand innerer Kriterien (Standardtext als lectio brevior und difficilior) möglich ist, wenn auch unsicher. Eine inhaltliche Verschiebung ergibt sich nicht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dampf (Rauch), der [nur] kurze Zeit sichtbar ist (sichtbar wird&amp;lt;ref&amp;gt;B/A, NSS.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;lt;ref&amp;gt;Attr. Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dann (danach) verschwindet&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „wird er unsichtbar gemacht“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Dagegen (stattdessen) [sollt]&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht im Griechischen ein τοὺ + Inf., was, wenn es unabhängig steht, imperativisch verwendet werden kann (Blomberg). Alternativ „statt dass ihr sagt“ (so REB).&amp;lt;/ref&amp;gt; ihr sagen: „Wenn der Herr will, dann werden wir leben und dieses oder jenes tun.“&amp;lt;ref&amp;gt;Spezieller (im Gegensatz zum generellen) prospektiver Konditionalsatz: Versuch der Berechnung der Folgen einer zukünftigen Handlung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|16}} Nun (jetzt) aber rühmt ihr euch in&amp;lt;ref&amp;gt;Vielleicht „mit“ (cf. NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; euren Prahlereien. Alles (jede Art) deartige (solche) Rühmen ist böse!&lt;br /&gt;
{{S|17}} Also (nun)&amp;lt;ref&amp;gt;Der durch die Verwendung von „οὖν“ („also“) implizierte Zusammenhang zu den vorhergehenden Sätzen ist schwer zu erkennen. Der Zusammenhang besteht wohl zum vorhergehenden Text; alternativ auch zum darauffolgenden. Der Satz dient als Scharnier zwischen den beiden Textabschnitten, wobei er gleichzeitig recht allgemein formuliert ist. (Belege nötig.)&amp;lt;/ref&amp;gt; ist es [für den], der weiß (versteht&amp;lt;ref&amp;gt;Johnson.&amp;lt;/ref&amp;gt;), [was] Gutes zu tun [ist] (Gutes zu tun weiß) und es nicht tut&amp;lt;ref&amp;gt;Beide Verben der 3. Ps. sind subst. Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt;, {ihm} Sünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
===Vv. 13-17:===&lt;br /&gt;
Die Übersetzung folgt dem Standardtext. Wenn auch z. T. gut bezeugte Varianten vorliegen, so erreicht keine das Gewicht der Zeugen für das NTG. Inhaltlich tragen diese Varianten ohnehin nichts aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vv. 1-12:===&lt;br /&gt;
Die Verse 1-12 der Studienfassung entstanden für ein Studienprojekt, bei dem der gesamte Jakobusbrief übersetzt, mit Kommentaren abgeglichen und exegesiert werden sollte. Verse 13-17 waren bereits vorhanden und sind der hervorrragenden Arbeit von [[Benutzer:Tomtegubben82|Tomtegubben82]] zu danken, dessen Übersetzungen ich um meine Fußnoten und Varianten ergänzt und mit meinen Erkenntnissen abgeglichen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings folgt meine Übersetzung nicht immer Offene-Bibel-Konventionen: So wurden so gut wie alle Partizipien (bis auf einige substantivierte) aufgelöst und die Sätze so natürlich wie möglich aufgebaut, ohne die Genauigkeit zu beeinträchtigen oder den griechischen Satzbau aufzubrechen. Der Imperativ in der dritten Person wurde gewöhnlich mit dem Hilfsverb „sollen“ übersetzt (jeweils vermerkt); auf Aspektbedeutung und Sinnrichtung (bei adverbialen Partizipien u.a.) wurde besonderer Wert gelegt. Beim Übersetzen wurde auch auf den Transport des Textsinns geachtet und stellenweise Vorschläge und Anmerkungen zur kommunikativen Übersetzung gemacht (jedoch unvollständig). Der gesamte Text wurde unter Zuhilfenahme des Neuen sprachlichen Schlüssels (NSS), der Kurzgrammatik zum ntl. Griechisch (KG) und dem Wörterbuch von Bauer/Aland (B/A) übersetzt und, stellenweise ausführlich, mit dem exegetischen Kommentar von Blomberg u. Kamell abgeglichen. Wo es nützlich erschien, wurden wichtige deutsche Übersetzungen in den Fußnoten zitiert (LUT, EU, Menge, REB, SLT, NGÜ), teilweise auch englische (NIV, NASB, ESV, NET). An kritischen Stellen wurden die Jakobuskommentare von M. Dibelius und L.T. Johnson, teilweise auch F. Mußner konsultiert. Weitere Referenzen entstammen entweder der Diskussion während der Vorlesung (so Maier, Louw/Nida), der Pflichtlektüre (so Bauckham) oder den genannten Quellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lückenhaft ist noch der Abgleich mit Kommentaren in den Kapiteln 4 und v.a. 5 (dort meist auch angegeben). Bei manchen Angaben wurden die Quellen nicht angegeben; entweder weil sie mit jeder Grammatik zu verifizieren sind, oder weil sie meinem NSS oder Blomberg/Kamell entstammen und ich es schlichtweg vergaß. Nicht jedes Wort oder jede Wendung erhielt bei der Ergründung der tatsächlichen Bedeutung die Aufmerksamkeit, die sie verdienten, auch wenn ich sicherlich die brennendsten Probleme erhellen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine ursprüngliche Übersetzung enthielt Anführungszeichen. Wo diese noch bestehen, habe ich sie entweder übersehen, oder sie dienen der Abgrenzung eines Zitats (z.B. 4,6). Vielleicht sind beim Kopieren der Verse und Transport der Fußnoten Fehler entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde die Übersetzung wohl weiter pflegen und auch noch eine Einleitung verfassen (es sei denn jemand anderes ist schneller :-) ). --[[Benutzer:Ben|Ben]] 15:17, 21. Feb. 2010 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Jakobus_3&amp;diff=24122</id>
		<title>Jakobus 3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Jakobus_3&amp;diff=24122"/>
		<updated>2016-06-03T14:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Zuverlässige Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Es sollen nicht viele von euch Lehrer werden, meine Geschwister, denn wir Lehrer werden strenger verurteilt.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Denn wir alle sündigen in vieler Hinsicht. Wenn jemand beim Reden nicht sündigt, ist er ein reifer Mensch, der auch den ganzen Körper im Zaum halten kann.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Mit Zügeln lenken wir den Kopf eines Pferdes und damit gehorcht uns ihr ganzer Körper.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Schaut euch mal Schiffe an: Obwohl sie groß sind und von rauen Winden getrieben werden, lenkt sie ein kleines Steuerruder, wohin der Steuermann möchte.&lt;br /&gt;
{{L|5}} So ist auch die Zunge ein kleines Glied und prahlt doch mit großen Dingen. Auch ein kleines Feuer kann einen großen Wald in Brand setzen.&lt;br /&gt;
{{L|6}} Auch die Zunge ist ein Feuer: Als das Unrecht steht die Zunge unter unseren Gliedern da; sie, die den ganzen Körper beschmutzt und den Kreis des Lebens in Brand setzt, wird selbst von der Hölle in Brand gesetzt.&lt;br /&gt;
{{L|7}} Jedes Säugetier und auch die Vögel, Kriechtiere wie auch Meerestiere wird vom Menschen gezähmt,&lt;br /&gt;
{{L|8}} aber die Zunge kann kein Mensch bändigen, das ruhelose, unkontrollierte, wankelmütige Übel, voller tödlichen Gifts.&lt;br /&gt;
{{L|9}} Mit ihr loben wir den Herrn und Vater, und mit ihr verfluchen die Menschen, die nach der Ähnlichkeit Gottes erschaffen sind:&lt;br /&gt;
{{L|10}} aus dem selben Mund kommt Segen und Fluch. Das darf nicht sein, meine Geschwister!&lt;br /&gt;
{{L|11}} Kommt aus der selben Quellen denn auch süßes und bitteres Wasser?&lt;br /&gt;
{{L|12}} Meine Geschwister, können an einem Feigenbaum Oliven wachsen, oder an einem Weinstock Feigen? Auch aus einer salzigen Quelle kommt kein Süßwasser.&lt;br /&gt;
{{L|13}} Wer unter euch ist weise und gebildet? Er soll durch gute Lebensführung seine Werke in Bescheidenheit aus Weisheit erweisen!&lt;br /&gt;
{{L|14}} Aber wenn ihr eifersüchtig und egoistisch seid, gebt nicht an und lügt nicht!&lt;br /&gt;
{{L|15}} Dies ist keine göttliche Weisheit, sondern irdisch, weltlich, natürlich und dämonisch.&lt;br /&gt;
{{L|16}} Denn wo immer es Eifersucht und Selbstsucht gibt, dort gibt es Unordnung und jede Art von Gemeinheiten.&lt;br /&gt;
{{L|17}} Doch die göttliche Weisheit ist zuerst rein, dann friedfertig, gütig, folgsam, voller Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch und ohne Heuchelei.&lt;br /&gt;
{{L|18}} Und die Ernte der Gerechtigkeit wird in Frieden gesät für jene, die Frieden stiften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Nicht viele [von euch sollen] Lehrer werden,&amp;lt;ref&amp;gt;In der deutschen Übersetzung ist es schwierig, die beiden Teile des Imperativs, „nicht viele [von euch]“ („[von euch]“ impliziert durch die Form des Verbs) und „werdet Lehrer“ zusammenzubringen. Die eheste wörtliche Entsprechung wäre „Nicht viele [von euch] werdet Lehrer[!]“. Als die nächstliegende Auflösung erschien die Umwandlung in einen indirekten Befehl.&amp;lt;/ref&amp;gt; meine Geschwister, denn ihr wisst,&amp;lt;ref&amp;gt;Kausal aufgelöstes attributives Ptz. Hier bieten sich wohl keine alternativen Sinnrichtungen zur Auflösung an.&amp;lt;/ref&amp;gt; dass wir [Lehrer] ein strengeres Urteil empfangen werden. &lt;br /&gt;
{{S|2}} Denn wir alle straucheln (stoßen an)&amp;lt;ref&amp;gt;Im geistlichen Sinn auch als „fehlen“, „sündigen“. Vorgeschlagene Bedeutung hier: „wir alle begehen viele Sünden“ (B/A, NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; vielfach (in vieler Hinsicht). Wenn jemand beim Reden&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „im Wort“&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht strauchelt, [ist] er ein vollendeter (reifer, erwachsener) Mensch (Mann)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Generisches Maskulinum]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, fähig, auch den ganzen Körper zu zügeln (in Zaum zu halten).&amp;lt;ref&amp;gt;Indefiniter Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} {aber} Wenn wir den Pferden&amp;lt;ref&amp;gt;Ursprünglich ein Genitiv.&amp;lt;/ref&amp;gt; {das} Zaumzeug (Zügel) ins Maul&amp;lt;ref&amp;gt;Ursprünglich im Plural.&amp;lt;/ref&amp;gt; legen, damit sie uns gehorchen,&amp;lt;ref&amp;gt;Auflösung eines „εἰς τὸ“ + Inf.&amp;lt;/ref&amp;gt; dann&amp;lt;ref&amp;gt;Konsekutives καί.&amp;lt;/ref&amp;gt; lenken wir ihren ganzen Körper.&amp;lt;ref&amp;gt;Indefiniter Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|4}} Seht (Siehe) auch die Schiffe: Obwohl sie so groß sind und von rauen Winden getrieben werden,&amp;lt;ref&amp;gt;Im Urtext zwei Ptc. coni., hier konzessiv aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; werden sie von einem winzigen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „von [dem] kleinsten“. Muss hier elativisch verstanden werden: „sehr klein“, „winzig“&amp;lt;/ref&amp;gt; Steuerruder gelenkt, wohin die Absicht (Drang, Eifer, Trachten)&amp;lt;ref&amp;gt;Eine gute kommunikative Übersetzung könnte „Belieben“ sein.&amp;lt;/ref&amp;gt; des Steuermanns wünscht.&lt;br /&gt;
{{S|5}} So ist auch die Zunge ein kleines Glied und prahlt [doch mit] großen [Dingen]. Seht (Siehe), welch kleines Feuer welch großen Wald (Holz) anzündet! &lt;br /&gt;
{{S|6}} Auch die Zunge [ist] ein Feuer: [Als] die Welt des Unrechts&amp;lt;ref&amp;gt;Gen. qualitatis. Kommunikativ kann „Welt voller Unrecht“, „von Unrecht beherrschte Welt“, etc. übersetzt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; steht&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „sich hinstellen“ (cf. 4,4). Die Form kann sowohl medial (Blomberg/Kamell), als auch passivisch (Mußner, Johnson, NSS) sein. Die mediale Deutung betont die Rolle der Zunge, die passivische diejenige Gottes oder ähnlicher Größen. Weil letztere Lösung aber Fragen offen ließe, entscheidet sich Blomberg für eine mediale Deutung. Johnson präferiert im Blick auf 4:4 die passivische Lösung. Meine Übersetzung (nach einem Vorschlag im NSS) lässt das Problem ein Stück weit offen, weil sie sich auf das Ergebnis konzentriert („dastehen“ kann das Resultat des Hinstellens oder des sich Hinstellens sein). Alternativ zu „dastehen“ kann auch übersetzt werden: „sich erweisen als“ (NSS), „sich darstellen“ (Dibelius), „sich machen/ernennen zu“ (Blomberg/Kamell, Johnson, B/A). Der überlieferte Text ist an dieser Stelle vermutlich fehlerhaft (Dibelius, B/A).&amp;lt;/ref&amp;gt; die Zunge unter unseren Gliedern da;&amp;lt;ref&amp;gt;Oder „Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt des Unrechts unter unsere Glieder gesetzt.“ (Mußner, Martin (zitiert bei Blomberg/Kamell).) Dazu wäre alternative Zeichensetzung vonnöten: Statt dem Semikolon (hochgesetzter Punkt) wie im NTG wäre dann hinter „πῦρ“ ein Komma zu setzen. Dadurch könnte der zweite Satz des Verses als Apposition verstanden werden: „Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt des Unrechts unter unsere Glieder gesetzt.“ Diese Variante sei u.a. von der TNIV und in früheren Edition des UBS-Testaments gewählt worden (Blomberg/Kamell).&amp;lt;/ref&amp;gt; sie, die den ganzen Körper beschmutzt und das Rad&amp;lt;ref&amp;gt;Je nach Akzentsetzung entweder „Rad“ oder „Bahn/Kurs“; bezeichnet allgemein etwas Rundes (Johnson; dort auf Englisch „course“; von mir entsprechend übersetzt).&amp;lt;/ref&amp;gt; des Werdens&amp;lt;ref&amp;gt;NSS: „Rad des Werdens/Daseins, hier wohl sprichwörtl. für Umkreis des Lebens (Mußner, Jak, S. 164f), Lebenslauf“. Aus „dem Sprachgebrauch der orphischen Mysterien“ (B/A) (cf. Dibelius, Kittel) → „Rad des Werdens“, „Lebenslauf“; klares Zeugnis für griechischen Einfluss (Johnson). Blomberg merkt an, dass der Begriff zur Abfassungszeit wohl schon abgegriffen war und hier nicht zu technisch gesehen werden sollte (seine Übersetzung: „Lauf des Daseins/der Existenz“). Menge: „das (rollende) Rad des Seins (d.h. den ganzen Lauf des Lebens = die ganze Lebensbahn)“, LUT „die ganze Welt“, ELB „Lauf des Daseins“, SLT „Umkreis des Lebens“, NGÜ „die ganze menschliche Existenz“, GNB „unser Leben von der Geburt bis zum Tod“.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Brand setzt,&amp;lt;ref&amp;gt;Auflösung zweier attributiver Partizipien als Relativsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird [selbst] von der Hölle&amp;lt;ref&amp;gt;Oder „Gehenna“. Hier werden die sehr semitischen Wurzeln des Schreibens offensichtlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Brand gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Das dritte attr. Ptz. Präs., hier im Pass., scheint semantisch von den übrigen getrennt zu sein. Alternativ: „sie beschmutzt ... und ... setzt ... in Brand und wird...“. Wörtlich: „die ... beschmutzende ... und ... in Brand setzende ... und ... in Brand gesetzt werdende.“&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|7}} Jede&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses unbestimmte „πασα“ kann auch allgemeiner als „alle möglichen...“ übersetzt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Art [der] Säugetiere&amp;lt;ref&amp;gt;Eigentlich nur „Tiere“; im Kontrast zu den anderen Tierarten im Kontext muss hier jedoch genauer übersetzt werden. Möglich: „Vierfüßler“ (B/A), „Säugetiere“, „Landtiere“, „vierfüßige Tiere“ (NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; wie auch [der] Vögel, [der] Kriechtiere wie auch [der] Meerestiere wird gezähmt und ist [durch] die menschliche Art (Natur)&amp;lt;ref&amp;gt;Dat. auctoris.&amp;lt;/ref&amp;gt; gezähmt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht im Urtext ein Pf., das „worden“ tritt also hinter das Resultat des „ist“ zurück.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &lt;br /&gt;
{{S|8}} aber die Zunge vermag kein Mensch&amp;lt;ref&amp;gt;Gen. partitivus. Wörtlich: „keiner/niemand [der] Menschen“&amp;lt;/ref&amp;gt; zu bändigen, [das]&amp;lt;ref&amp;gt;Alternativ: „[sie ist] ein“&amp;lt;/ref&amp;gt; ruhelose (unruhige&amp;lt;ref&amp;gt;B/A&amp;lt;/ref&amp;gt;, unkontrollierte&amp;lt;ref&amp;gt;Blomberg/Kamell&amp;lt;/ref&amp;gt;, wankelmütige&amp;lt;ref&amp;gt;Cf. 1,8&amp;lt;/ref&amp;gt;) Übel, voller tödlichen (todbringenden) Gifts.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Mit ihr&amp;lt;ref&amp;gt;Instrumental (NSS). Wörtlich: „Durch sie“. Analog später im Vers.&amp;lt;/ref&amp;gt; loben (reden wir gut von) wir den Herrn und Vater, und mit ihr verfluchen die Menschen, die nach der Ähnlichkeit (Gleichheit, Übereinstimmung. Klassisch: Bild, Ebenbild) Gottes erschaffen sind&amp;lt;ref&amp;gt;Attr. Ptz. Pf. Pass. Das griechische Pf. wurde hier, wie es seiner Bedeutung am ehesten entspricht, als Zustandsperfekt übersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&amp;lt;ref&amp;gt;Frei zitiert nach 1 Mose 1,26f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|10}} aus demselben Mund kommt Segen und Fluch. Es darf nicht sein, meine Geschwister, [dass]&amp;lt;ref&amp;gt;Auflösung eines AcI.&amp;lt;/ref&amp;gt; dies so geschieht!&lt;br /&gt;
{{S|11}} Lässt etwa die Quelle aus derselben Öffnung süßes und bitteres [Wasser]&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „das Süße und das Bittere“&amp;lt;/ref&amp;gt; quellen? &lt;br /&gt;
{{S|12}} Meine Geschwister, kann etwa ein Feigenbaum Oliven hervorbringen, oder ein Weinstock Feigen? Auch eine salzige [Quelle]&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „das Salzige“&amp;lt;/ref&amp;gt; [kann] kein Süßwasser&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „süßes Wasser“&amp;lt;/ref&amp;gt; hervorbringen. &lt;br /&gt;
{{S|13}} Wer [ist] weise und kundig (verständig, gebildet)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Bedeutung des Wortes ist die von anwendbarer Kundigkeit (Blomberg/Kamell). Kommunikativ vielleicht „erfahren“.&amp;lt;/ref&amp;gt; unter euch? Er soll durch&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „aus“&amp;lt;/ref&amp;gt; {die} gute Lebensführung seine Werke in (durch) Bescheidenheit (Demut, Sanftmut)&amp;lt;ref&amp;gt;ie eigentliche Bedeutung ist wohl die eines „sanften Charakters“ im Gegensatz einem aufbrausenden Charakter (cf. Louw/Nida).&amp;lt;/ref&amp;gt; [aus] Weisheit&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „Bescheidenheit [der] Weisheit“; Gen. pertinentiae, also „Bescheidenheit, die von Weisheit kommt“.&amp;lt;/ref&amp;gt; erweisen (muss erweisen&amp;lt;ref&amp;gt;Blomberg/Kamell.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;lt;ref&amp;gt;Da der deutsche Imperativ in der 3. Person nicht vorkommt, muss mit „soll“ oder „muss“ umschrieben werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;!&lt;br /&gt;
{{S|14}} Aber wenn ihr bittere Eifersucht und Selbstsucht in eurem Herzen habt, rühmt euch nicht&amp;lt;ref&amp;gt;Dies ist ein Imperativ Präsens. Im Gegensatz zum unmarkierten Imp. Aor. kann dieser auch die Bedeutung „hört auf, … zu tun“ haben. Blomberg merkt hier an, dass diese Bedeutungsnuance nicht unbedingt vorkommen muss.&amp;lt;/ref&amp;gt; und lügt [nicht] wider die Wahrheit!&amp;lt;ref&amp;gt;Indefiniter Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|15}} Dies ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt&amp;lt;ref&amp;gt;Attributive Auflösung. Wörtlich „ist … herabkommend“. Alternativ periphrastisch: „Diese Weisheit kommt nicht von oben herab...“&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern [ist] irdisch, weltlich, natürlich&amp;lt;ref&amp;gt;So Dibelius u.a.; bei ihm Herleitung aus Parallelen zur gnostischen Frömmigkeit. Wörtlich „seelisch“. Im NT wird der Begriff aber nur für das Diesseitige im Gegensatz zum Geistlichen verwendet (B/A, Dibelius, Johnson). Oder „irdisch gesinnt“ (NSS), „sinnlich“ (Menge, ELB; aber missverständlich, da es hier eben nur um den Kontrast zum Geistlichen geht), „niedrig“ (LUT), „eigennützig“ (EU). Kommunikativ vielleicht „weltlich/diesseitig ausgerichtet“.&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] dämonisch. &lt;br /&gt;
{{S|16}} Denn wo [immer es] Eifersucht und Selbstsucht [gibt], dort [gibt es] Unordnung (Unruhe) und jede [Art von]&amp;lt;ref&amp;gt;Nach der Bedeutung dieses unbestimmten „πάν“ eingefügt (Johnson).&amp;lt;/ref&amp;gt; gemeinem (niederem, schlimmem)&amp;lt;ref&amp;gt;Der Begriff drückt Niedrigkeit, Gemeinheit, Gewöhnlichkeit in einem sehr negativen Sinn aus (Johnson).&amp;lt;/ref&amp;gt; Tun (Sache, Tat; Rechtsstreit&amp;lt;ref&amp;gt;Johnson&amp;lt;/ref&amp;gt;). &lt;br /&gt;
{{S|17}} Doch die Weisheit, [die] von oben [kommt], ist {zwar} zuerst rein, dann friedfertig, gütig (nachgiebig, milde), folgsam (belehrbar, gehorsam&amp;lt;ref&amp;gt;LUT u.a. (SLT, NGÜ): „lässt sich etwas sagen“&amp;lt;/ref&amp;gt;), voller Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch [und] ohne Heuchelei.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und (aber)&amp;lt;ref&amp;gt;Hier als koordinierender Textkonnektor (Blomberg/Kamell). Alternativ adversativ. Könnte auch einen leichten Kontrast als Aufruf zum Handeln darstellen (Johnson).&amp;lt;/ref&amp;gt; [die] Ernte&amp;lt;ref&amp;gt;So Blomberg/Kamell. Wörtlich „Frucht“.&amp;lt;/ref&amp;gt; [der] Gerechtigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Wohl ein Gen. subiectivus: die Frucht &#039;&#039;ist&#039;&#039; Gerechtigkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird in Frieden gesät für&amp;lt;ref&amp;gt;Hier als Dat. commodi verstanden (Dibelius, Johnson, Blomberg/Kamell). Alternativ als Dat. auctoris: „von jenen, die...“. Dann käme aber der Frieden doppelt vor (Dibelius).&amp;lt;/ref&amp;gt; jene, die Frieden stiften&amp;lt;ref&amp;gt;Attributives/substantiviertes Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Jakobus_2&amp;diff=24121</id>
		<title>Jakobus 2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Jakobus_2&amp;diff=24121"/>
		<updated>2016-06-03T14:20:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Zuverlässige Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Meine Geschwister, glaubt an unseren herrlichen Herrn Jesus Christus, nicht an Parteilichkeit!&lt;br /&gt;
{{L|2}} Denn wenn ein gut gekleideter Mann mit goldenen Ringen an den Fingern und ein Armer in schmutziger Kleidung in eure Synagoge kommt,&lt;br /&gt;
{{L|3}} dann kümmert ihr euch um den gut gekleideten Mann und bietet ihm einen guten Platz an, doch dem Armen nur einen Stehplatz oder Fußschemel!&lt;br /&gt;
{{L|4}} Habt ihr da nicht schon geurteilt und seid schlechte Richter geworden?&lt;br /&gt;
{{L|5}} Hört, meine geliebten Geschwister: Hat Gott nicht diese Armen erwählt, um Reiche im Glauben und Erben des Reichen zu sein, das er denen versprochen hat, die ihn lieben?&lt;br /&gt;
{{L|6}} Doch ihr verachtet die Armen. Werdet ihr nicht von den Reichen unterdrückt und verklagt?&lt;br /&gt;
{{L|7}} Reden nicht gerade sie schlecht über euch?&lt;br /&gt;
{{L|8}} Wenn ihr wirklich nach dem königlichen Gesetz der Schrift „Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!“ handelt, dann handelt ihr richtig.&lt;br /&gt;
{{L|9}} Wenn ihr aber einige Menschen bevorzugt, sündigt ihr, indem ihr nicht nach dem Gesetz handelt.&lt;br /&gt;
{{L|10}} Denn wer auch nur gegen ein Gebot verstößt, wird an allen Geboten schuldig.&lt;br /&gt;
{{L|11}} Wer sagte: „Du sollst nicht die Ehe brechen!“, der sagte auch: „Du sollst nicht morden!“ Wenn du keinen Ehebruch begehst, aber mordest, hast du gegen das Gesetz verstoßen.&lt;br /&gt;
{{L|12}} Redet und handelt als wenn ihr einmal nach dem Gesetz der Freiheit gerichtet werden wollt.&lt;br /&gt;
{{L|13}} Denn wer unbarmherzig ist, der wird auch unbarmherzig verurteilt werden — die Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Was nützt es, meine Geschwister, wenn jemand behauptet, zu glauben, aber nichts Gutes tut? Kann der Glaube ihn retten?&lt;br /&gt;
{{L|15}} Wenn jemand weder Nahrung noch Kleidung hat&lt;br /&gt;
{{L|16}} und einer von euch sagt zu ihm: „Lebe wohl, wärme dich auf und iss dich satt!“, aber ihr gebt ihm nicht, was er dafür braucht, was hilft ihm das?&lt;br /&gt;
{{L|17}} So ist auch der Glaube ohne gute Taten tot.&lt;br /&gt;
{{L|18}} Aber es wird jemand sagen: „Du glaubst und ich tue Gutes — zeige mir deinen Glauben ohne gute Taten, und ich werde dir aus meinen guten Taten deinen Glauben zeigen.“&lt;br /&gt;
{{L|19}} Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt — Da hast du Recht! Auch die Dämonen glauben das und haben Angst!&lt;br /&gt;
{{L|20}} Versteht, ihr einfältigen Leute, dass der Glaube ohne gute Taten nutzlos ist!&lt;br /&gt;
{{L|21}} Wurde nicht Abraham, unser Vater, wegen seiner guten Taten frei gesprochen, als er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opfern wollte?&lt;br /&gt;
{{L|22}} Du siehst, dass der Glaube mit seinen guten Taten zusammen wirkte und durch die guten Taten der Glaube zur Vollendung gelangte,&lt;br /&gt;
{{L|23}} und die Vorhersage der Schrift: „Abraham glaubte Gott, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“ wurde wahr und er wurde „Freund Gottes“ genannt.&lt;br /&gt;
{{L|24}} Ihr seht, dass der Mensch wegen seiner guten Taten frei gesprochen wird und nicht nur wegen seines Glaubens.&lt;br /&gt;
{{L|25}} Wurde nicht auch so die Prostituierte Rahab wegen ihrer guten Tat frei gesprochen, als sie die Boten gastlich aufnahm und auf einem anderen Weg hinaus führte?&lt;br /&gt;
{{L|26}} Denn wie der Körper ohne Geist tot ist, ist auch der Glaube ohne gute Taten tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Meine Geschwister (Brüder, Brüder [und Schwestern]), habt den Glauben [an] unseren Herrn&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Glauben unseres Herrn“. Gen. subi.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Herrlichkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Im Urtext: „unseren Herrn Jesus Christus der Herrlichkeit“. Es gibt verschiedene Deutungsmöglichkeiten: 1. als Gen. qualitatis: „unseren herrlichen Herrn Jesus Christus“ (Dibelius, Johnson). In manchen Übersetzungen zu finden. 2. Grammatikalisch möglich, wenn auch im Rest der Bibel nicht anzutreffen wäre die Deutung als Apposition – der „Herr Jesus Christus“ würde also als „Herrlichkeit“ bezeichnet. Blomberg/Kamell ziehen diese Übersetzung vor. 3. als Gen. obiectivus; dann Glauben an die „Herrlichkeit des Herrn...“. 4. Als Titel Jesu, dann „Herrn Jesus Christus der Herrlichkeit“ (Bauckham). 5. Als attributiver Genitiv, wie hier gewählt (Mußner). Das erscheint am natürlichsten, außerdem haben sich die Übersetzer aller wichtigen deutschen Bibelübersetzungen für diese Variante entschieden. Nur Menge differenziert: „unsern Herrn Jesus Christus, (den Herrn) der Herrlichkeit“. Die nächstbeste Lösung ist wohl Option 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Jesus Christus, nicht in Parteilichkeit!&lt;br /&gt;
{{S|2}} Denn wenn in eure Synagoge&amp;lt;ref&amp;gt;Oder neutraler „Versammlung“, dann wohl als christlicher Gottesdienst (cf. Dibelius, Mußner, Johnson, Blomberg/Kamell). Blomberg sieht hier eine christliche Gerichtsszene. So werde in Vv. 1-4 Gerichtssprache verwendet. Weiter verwende der Autor συναγωγή und nicht ἐκκλησία (wie in [[Jakobus_5#s14|5,14]]) – das wäre der einzige Fall im NT, wo das Wort einen christlichen Gottesdienst meint. Auch könne der Autor auf [[Levitikus_19#s15|3. Mose 19,15]] angespielt haben, was wieder auf eine Gerichtssituation hinweisen könnte. Und in V. 6 wird erwähnt, wie die Reichen die Armen verklagen. Andererseits könne der Gebrauch von συναγωγή auf den jüdischen Kontext oder ein frühes Entstehungsdatum des Briefs hinweisen, und die Szene wäre sehr leicht auch in einem Gottesdienst vorstellbar (Blomberg/Kamell). Dibelius wendet aber ein, dass es nicht als Beleg für einen jüdischen Hintergrund herhalten kann.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Mann mit goldenen Ringen an den Fingern&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Griechisch ein einziges Adjektiv, „goldfingrig“.&amp;lt;/ref&amp;gt; in prächtiger&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „strahlender“, „glänzender“&amp;lt;/ref&amp;gt; Kleidung kommt, {es kommt} aber auch ein Armer in schmutziger Kleidung, &lt;br /&gt;
{{S|3}} und (doch) ihr kümmert euch um denjenigen, der die prächtige Kleidung trägt&amp;lt;ref&amp;gt;Subst. [[Partizip|Ptz]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, und sagt: Setze du dich hier auf den guten Platz&amp;lt;ref&amp;gt; Wörtlich: „hierher [auf diesen] gut[en Platz]“&amp;lt;/ref&amp;gt;!, doch (und) zu dem Armen sagt ihr: Stelle du dich [dorthin] oder setze dich da&amp;lt;ref&amp;gt;Variante im Urtext: ἐκεῖ („da“) steht in manchen Handschriften hinter κάθου („setze dich“). Übersetzung dann: „Du stehe oder setze dich dort...“ (gefunden im NSS; sollte noch belegt werden).&amp;lt;/ref&amp;gt; unten [auf] meinen Fußschemel!,&lt;br /&gt;
{{S|4}} habt ihr da nicht in eurem Inneren (in eurem Herzen; untereinander)&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „in euch selbst“ oder „untereinander“. Die meisten Übersetzungen entscheiden sich für die reziproke Deutung. So etwa Menge: „seid ihr da nicht in Zwiespalt (oder: Widerspruch) mit euch selbst geraten“. HfA: „Habt ihr da nicht mit zweierlei Maß gemessen.“&amp;lt;/ref&amp;gt; unterschieden&amp;lt;ref&amp;gt;Dasselbe Wort wird weiter oben für „zweifeln, Bedenken haben“ verwendet, kommt hier aber in seiner Grundbedeutung vor.&amp;lt;/ref&amp;gt; und seid Richter [mit] böser Gesinnung&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „Richter schlechter Gedanken“. Kann auch als „eine schlechte Entscheidungen fällen“ interpretiert und frei übersetzt werden (NSS). Die „Gesinnung“ kann sowohl für „leise“ wie „laute“ Gedanken stehen (Blomberg/Kamell).&amp;lt;/ref&amp;gt; geworden?&amp;lt;ref&amp;gt;Vv. 2-4 sind ein gewöhnlicher, prospektiver Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|5}} Hört, meine geliebten Geschwister (Brüder, Brüder [und Schwestern]): Hat (Erwählt nicht) Gott sich nicht die [in den Augen] der Welt&amp;lt;ref&amp;gt;„[in den Augen] der Welt“: Hier als „ethischer Dativ“ (Blomberg/Kamell) interpretiert, was das Augenmerk nicht auf ihre materielle Armut, sondern ihre niedrige Stellung lenkt. Möglich wäre auch die Deutung als lokaler („die Armen, die in der Welt sind“) oder „Dativ der Hinsicht“ („die Armen in Hinsicht auf weltliche Güter“).&amp;lt;/ref&amp;gt; Armen [dazu] erwählt&amp;lt;ref&amp;gt;Der Aorist könnte gnomisch sein. Dann: „Erwählt Gott nicht...?“ (Blomberg/Kamell).&amp;lt;/ref&amp;gt;, [um] Reiche im (durch den) Glauben und Erben des Reiches [zu sein]&amp;lt;ref&amp;gt;Alternativ: „als Reiche...“. LUT bezieht „erwählt“ auch auf die „Reichen“ und „Erben“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das er denen verheißen hat, die ihn lieben? &lt;br /&gt;
{{S|6}} Doch ihr habt den Armen verachtet (verächtlich behandelt). Unterdrücken (Behandeln ... gewalttätig) euch nicht die Reichen, und schleppen [nicht]&amp;lt;ref&amp;gt;Das οὐχ am Satzanfang bezieht sich auch auf dieses Verb.&amp;lt;/ref&amp;gt; sie euch vor Gericht? &lt;br /&gt;
{{S|7}} Lästern nicht [gerade] sie den guten Namen, der über euch ausgerufen wurde?&lt;br /&gt;
{{S|8}} Wenn ihr wirklich [das] königliche Gesetz gemäß der Schrift erfüllt, „Liebe&amp;lt;ref&amp;gt;Eigentlich ein Futur; drückt ein besonders starkes Gebot aus.&amp;lt;/ref&amp;gt; deinen Mitmenschen (Nächsten) wie dich selbst!“,{{par|Levitikus|19|18}} [dann] handelt ihr gut (richtig)&amp;lt;ref&amp;gt;Das Adverb καλῶς bezeichnet hier das moralisch Richtige. In V. 3 bezeichnet es dagegen einen angemessenen, bequemen Sitzplatz... &amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;Indefiniter Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|9}} Wenn ihr aber bestimmte Menschen bevorzugt („parteiisch handelt/urteilt“, „die Person anseht“&amp;lt;ref&amp;gt;so NSS&amp;lt;/ref&amp;gt;), begeht ihr Sünde, indem ihr vom Gesetz als Übertreter&amp;lt;ref&amp;gt;So wörtlich. Lt. B/A hier auch „Sünder“.&amp;lt;/ref&amp;gt; überführt werdet&amp;lt;ref&amp;gt;Modale Auflösung des Ptc. coni. Möglicherweise auch kausal („weil … ihr überführt werdet“) bzw. einfach mit „und“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;Indefiniter Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Denn wer das ganze Gesetz einhält (bewahrt), aber in einem [einzigen Punkt (Gebot)] strauchelt&amp;lt;ref&amp;gt;Bedeutung: „auch nur gegen ein Gebot verstößt“ &amp;lt;/ref&amp;gt;, ist [dadurch an] allen [Geboten] schuldig geworden&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht im Urtext ein Pf., das das Resultat einer Handlung betont; daher die Einfügung „[dadurch]“.Es ist unklar, ob mit „in Einem“ – „in Allen“ einzelne Gebote oder ähnliche Bereiche gemeint sind. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|11}} Denn derjenige, der sagte: „Brich die Ehe nicht!“, der sagte auch: „Morde nicht!“{{par|Exodus|20|13|14}}&amp;lt;ref&amp;gt;Aus 2. Mose 20,14.13. Beide Gebote stehen hier im prohibitiver Konjunktiv, während sie in der LXX – analog zum Hebräischen – im verneinten Futur stehen, was eine ähnlich starke Verneinung ist. Hier also etwas sinngemäßer wiedergegeben. &amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn du aber [jetzt zwar] keinen (nicht) Ehebruch begehst, aber mordest, bist du [dadurch] ein Gesetzesbrecher geworden&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht im Urtext ein Pf., das das Resultat einer Handlung betont; daher die Einfügung „[dadurch]“. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;Indefiniter Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|12}} Sprecht {so} und handelt {so} wie [Menschen] (als [solche]), die einmal nach&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „durch“. Alternativ „anhand“, „auf Grundlage“.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Gesetz der Freiheit gerichtet  (werden wollen)&amp;lt;ref&amp;gt;Attr. Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|13}} Denn das Gericht [ist] („[soll … sein]“, „[wird … sein]“) unbarmherzig [gegenüber] demjenigen, der keine Barmherzigkeit geübt hat – [die] Barmherzigkeit triumphiert über [das] Gericht. &lt;br /&gt;
{{S|14}} Was nützt es,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Was [ist] der Nutzen“.&amp;lt;/ref&amp;gt; meine Geschwister, wenn jemand Glauben zu haben behauptet, aber keine Werke hat?&amp;lt;ref&amp;gt;Prospektiver Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermag der Glaube etwa, ihn zu retten? &lt;br /&gt;
{{S|15}} Wenn ein Bruder oder eine Schwester nackt (dürftig gekleidet) sind und ihnen die tägliche Nahrung fehlt, &lt;br /&gt;
{{S|16}} aber einer von euch zu ihnen sagt: „Geht hin in Frieden&amp;lt;ref&amp;gt;Griechischer Abschiedsgruß. Lt. B/A entspricht das etwa dem Dt. „Bleiben Sie gesund!“. Alternativ sicher auch „Leb wohl!“ o. ä.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wärmt euch und esst euch satt!“, aber ihr gebt ihnen nicht, was für den Leib erforderlich ist&amp;lt;ref&amp;gt;Vulgo: „was sie zum Leben brauchen“, „das Lebensnotwendige“&amp;lt;/ref&amp;gt;, was nützt das&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Was [ist] der Nutzen“ (cf. 14).&amp;lt;/ref&amp;gt;?&amp;lt;ref&amp;gt;Vv. 15-16: Wieder ein prospektiver Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|17}} So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke [zur Folge] hat, für sich allein tot.&amp;lt;ref&amp;gt;Prospektiver Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|18}} Aber jemand wird sagen: Du hast Glauben und ich habe Werke – zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken meinen Glauben zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Es gibt verschiedene Theorien darüber, wie weit die direkte Rede reicht. Davon ist die Bedeutung der Stelle abhängig. Blomberg zählt verschiedene Möglichkeiten auf: 1. Lässt Jakobus hier einen fiktiven Gegner zu Wort kommen? 2. Wie weit verläuft seine Rede? 3. Kommt dazu noch ein fiktiver Verbündeter? 4. Oder handelt es sich um einen fiktiven, etwas langsamen Zuhörer, der weiterer Erklärung bedarf? (So bei Bauckham; von Blomberg unberücksichtigt.) 5. Denkbar wäre auch, „Du hast Glauben?“ als Frage zu formulieren; alles weitere wäre dann die Antwort des Autors. Blomberg entscheidet sich dafür, dass der Autor indirekte Rede verwendete – das „ich“ beziehe sich also auf ihn, das „du“ auf sein Gegenüber (Blomberg/Kamell).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|19}} Du glaubst, dass es [nur] einen Gott gibt&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „dass nur [einer] Gott ist?“. Alternativ als Frage: „Glaubst du, dass es nur einen Gott gibt?“&amp;lt;/ref&amp;gt; – Du hast recht!&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Du handelst gut/richtig!“&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Dämonen glauben [das] und zittern (schaudern)! &lt;br /&gt;
{{S|20}} Willst du [wohl] einsehen&amp;lt;ref&amp;gt;Oder in Form einer echten Frage: „Willst du wissen/einsehen...“ (so bei Blomberg/Kamell).&amp;lt;/ref&amp;gt;, o törichter Mensch, dass der Glaube ohne Werke nutzlos ist? &lt;br /&gt;
{{S|21}} Wurde nicht Abraham, unser Vater, aufgrund [seiner] Werke für gerecht erklärt (freigesprochen&amp;lt;ref&amp;gt;Von B/A präferiert.&amp;lt;/ref&amp;gt;), als er Isaak, seinen Sohn, auf dem Altar [als Opfer] darbrachte&amp;lt;ref&amp;gt;Hier temporale Auflösung des attributiven Ptz. Alternativ modal „indem er … darbrachte“, möglicherweise auch kausal „weil/da“. Neben der gleichzeitigen Übersetzung kann das Ptz. Aor. auch vorzeitig übersetzt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;? &lt;br /&gt;
{{S|22}} Du siehst, dass der Glaube mit seinen&amp;lt;ref&amp;gt;I.e. Abrahams.&amp;lt;/ref&amp;gt; Werken zusammenwirkte&amp;lt;ref&amp;gt;Imperfekt; mit durativer/iterativer Bedeutung; hier vielleicht als schrittweise Prozess zu deuten.&amp;lt;/ref&amp;gt; und durch die&amp;lt;ref&amp;gt;Oder dem Kontext nach „[seine]“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Werke der Glaube zur Vollendung gelangte, &lt;br /&gt;
{{S|23}} und die Schrift wurde erfüllt, die besagt&amp;lt;ref&amp;gt;Attr. Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Abraham {aber} glaubte Gott, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“{{par|Genesis|15|6}}{{par|Galater|3|6}}{{par|Römer|4|3}}{{par|Römer|4|22}}, und er wurde „Freund Gottes“ genannt. &lt;br /&gt;
{{S|24}} Ihr seht, dass [der] Mensch aufgrund seiner Werke für gerecht erklärt (freigesprochen&amp;lt;ref&amp;gt;So B/A.&amp;lt;/ref&amp;gt;) wird und nicht aufgrund [des] Glaubens allein. &lt;br /&gt;
{{S|25}} Wurde {aber} nicht genauso auch die Prostituierte Rahab aufgrund von Werken für gerecht erklärt (freigesprochen&amp;lt;ref&amp;gt;So B/A.&amp;lt;/ref&amp;gt;), als sie die Boten gastlich aufnahm und [auf] einem anderen Weg&amp;lt;ref&amp;gt;Dat. modi.&amp;lt;/ref&amp;gt; hinausführte?&amp;lt;ref&amp;gt;Hier temporale Auflösung zweier Ptc. coni. Alternativ auch modal: „indem“ oder kausal: „weil“&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|26}} Denn genau wie der Körper ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
Die vorliegende Übersetzung (SF) entstand für ein Studienprojekt, bei dem der gesamte Jakobusbrief übersetzt, mit Kommentaren abgeglichen und exegesiert werden sollte. Allerdings folgt die Übersetzung nicht immer Offene-Bibel-Konventionen: So wurden so gut wie alle Partizipien (bis auf einige substantivierte) aufgelöst und die Sätze so natürlich wie möglich aufgebaut, ohne die Genauigkeit zu beeinträchtigen oder den griechischen Satzbau aufzubrechen. Der Imperativ in der dritten Person wurde gewöhnlich mit dem Hilfsverb „sollen“ übersetzt (jeweils vermerkt); auf Aspektbedeutung und Sinnrichtung (bei adverbialen Partizipien u.a.) wurde besonderer Wert gelegt. Beim Übersetzen wurde auch auf den Transport des Textsinns geachtet und stellenweise Vorschläge und Anmerkungen zur kommunikativen Übersetzung gemacht (jedoch unvollständig). Der gesamte Text wurde unter Zuhilfenahme des Neuen sprachlichen Schlüssels (NSS), der Kurzgrammatik zum ntl. Griechisch (KG) und dem Wörterbuch von Bauer/Aland (B/A) übersetzt und, stellenweise ausführlich, mit dem exegetischen Kommentar von Blomberg u. Kamell abgeglichen. Wo es nützlich erschien, wurden wichtige deutsche Übersetzungen in den Fußnoten zitiert (LUT, EU, Menge, REB, SLT, NGÜ), teilweise auch englische (NIV, NASB, ESV, NET). An kritischen Stellen wurden die Jakobuskommentare von M. Dibelius und L.T. Johnson, teilweise auch F. Mußner konsultiert. Weitere Referenzen entstammen entweder der Diskussion während der Vorlesung (so Maier, Louw/Nida), der Pflichtlektüre (so Bauckham) oder den genannten Quellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lückenhaft ist noch der Abgleich mit Kommentaren in den Kapiteln 4 und v.a. 5 (dort meist auch angegeben). Bei manchen Angaben wurden die Quellen nicht angegeben; entweder weil sie mit jeder Grammatik zu verifizieren sind, oder weil sie meinem NSS oder Blomberg/Kamell entstammen und ich es schlichtweg vergaß. Nicht jedes Wort oder jede Wendung erhielt bei der Ergründung der tatsächlichen Bedeutung die Aufmerksamkeit, die sie verdienten, auch wenn ich sicherlich die brennendsten Probleme erhellen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine ursprüngliche Übersetzung enthielt Anführungszeichen. Wo diese noch bestehen, habe ich sie entweder übersehen, oder sie dienen der Abgrenzung eines Zitats (z.B. 4,6). Vielleicht sind beim Kopieren der Verse und Transport der Fußnoten Fehler entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde die Übersetzung wohl weiter pflegen und auch noch eine Einleitung verfassen (es sei denn jemand anderes ist schneller :-) ). --[[Benutzer:Ben|Ben]] 15:12, 21. Feb. 2010 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Jakobus_1&amp;diff=24120</id>
		<title>Jakobus 1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Jakobus_1&amp;diff=24120"/>
		<updated>2016-06-03T14:20:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Zuverlässige Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Von Jakobus, einem Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
an die zerstreuten zwölf Stämme Israels.&amp;lt;ref&amp;gt;Hinter der Formulierung „die zerstreuten zwölf Stämme Israels“ steht die Vorstellung, dass Gott ganz Israel aufgrund seiner Sündhaftigkeit in die ganze Welt zerstreut hat, dass sie aber am Ende der Zeiten - bei der Wiederkunft Christi - wieder gesammelt werden, auf dass Gott mit ihnen ein „neues Reich Gottes“ errichten könne. Dass sich dieser Begriff schon im „Briefkopf“ des Jakobusbriefs findet, macht daraus eine Art „Anleitung“ zum Lesen des Jakobusbriefs: Im folgenden wird er sich besonders auf diesen Zustand des Zerstreut-seins beziehen und Anweisungen geben, wie man sich während dieser Zeit der Zerstreut-heit bis zur Wiederkunft Christi zu verhalten hat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grüße!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|2}} Freut euch, wenn ihr verschiedene Prüfungen bestehen müsst, meine Geschwister,&lt;br /&gt;
{{L|3}} weil ihr dann wisst, dass, wenn der Glaube geprüft wird, Standhaftigkeit entsteht.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Diese Eigenschaft soll dann zu einem gesamten Werk werden, damit ihr vollkommen und fehlerlos seid, indem ihr alle Punkte erfüllt.&lt;br /&gt;
{{L|5}} Wenn es aber einen unter euch gibt, dem es an Weisheit mangelt, so soll er Gott, den großzügigen und vorbehaltlosen, darum bitten. Und sie wird ihm gegeben werden.&lt;br /&gt;
{{L|6}} Er soll aber im Glauben bitten und dabei keinerlei Bedenken oder Zweifel haben: Denn wer zweifelt, ist wie eine Meereswoge die hin- und hergetrieben wird.&lt;br /&gt;
{{L|7}} Nämlich sollte jener Mensch nicht glauben,&lt;br /&gt;
{{L|8}} dass er etwas vom Herrn bekommt, wenn sein Herz geteilt ist und er unsicher auf seinen Wegen geht.&lt;br /&gt;
{{L|9}} Statt dessen soll sich der geringe Bruder seiner hohen Stellung rühmen,&lt;br /&gt;
{{L|10}} der reiche Bruder aber seiner Erniedrigung, denn er wird wie eine vertrocknete Pflanze vergehen.&lt;br /&gt;
{{L|11}} Denn wenn die Sonne die Luft erhitzt und die Pflanzen vertrocknen, vergeht ihre Schönheit. Genau so wird auch der Reiche im Laufe seines Lebens verwelken.&lt;br /&gt;
{{L|12}} Glücklich ist, wer geprüft wird, denn wenn er die Prüfung besteht, wird er das ewige Leben erhalten, wie Gott es denen versprochen hat, die ihn lieben.&lt;br /&gt;
{{L|13}} Niemand soll sagen: Gott stellt mich auf die Probe! — denn Gott kann vom Bösen nicht auf die Probe gestellt werden; er stellt auch niemanden auf die Probe.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Vielmehr stellt sich jeder selber durch Begierde auf die Probe.&lt;br /&gt;
{{L|15}} Wenn die Begierde zu groß wird, sündigt man, und Sünde führt zum Tod.&lt;br /&gt;
{{L|16}} Lasst euch nicht täuschen, meine geliebten Geschwister!&lt;br /&gt;
{{L|17}} Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Lichter, bei dem es weder Veränderung noch Verfinsterung durch eine Wende gibt.&lt;br /&gt;
{{L|18}} Aus freiem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir gewissermaßen die Erstlingsgabe seiner Geschöpfe sind.&lt;br /&gt;
{{L|19}} Denkt daran, meine geliebten Geschwister: Jeder Mensch soll immer bereit sein, zuzuhören, aber bedacht reden und nicht schnell zürnen.&lt;br /&gt;
{{L|20}} Denn zürnen macht einen Menschen vor Gott nicht gerecht.&lt;br /&gt;
{{L|21}} Deshalb legt alles Unsaubere und Schlechte ab und nehmt das eingepflanzte Wort, das eure Seelen retten kann, in Bescheidenheit auf.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Betrügt euch aber nicht, indem ihr Gottes Botschaft nur hört, aber nicht nach ihr handelt!&lt;br /&gt;
{{L|23}} Denn wer nur hört, aber nicht handelt, ist wie ein Mann, der sein Gesicht in einem Spiegel betrachtet —&lt;br /&gt;
{{L|24}} denn er betrachtet sich, aber wenn er weg geht, vergisst er sofort, wie er aussah.&lt;br /&gt;
{{L|25}} Wer das vollkommene Gesetz der Freiheit studiert und es nicht vergisst, indem er kein vergesslicher Hörer, sondern jemand wird der danach handelt, der wird durch seine Taten selig sein.&lt;br /&gt;
{{L|26}} Wenn jemand fromm zu sein scheint, aber schlecht redet und im Herzen nicht fromm ist, dessen Gottesverehrung ist wertlos.&lt;br /&gt;
{{L|27}} Reine und unbefleckte Gottesverehrung vor unserem Gott und Vater besteht darin, Waisen und Witwen aus ihrer schweren Lage zu helfen und sich nichts zu Schulden kommen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Jakobus, ein Sklave (Knecht, Diener) Gottes und des Herrn Jesus Christus,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
an die zwölf Stämme in der Zerstreuung (Diaspora).&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die zwölf Stämme in der Zerstreuung (Diaspora)&#039;&#039; – Der Ausdruck lässt sich auf zwei Weisen verstehen: (1) „Zerstreuung (Diaspora)“ bezeichnet die Orte, an denen die Angehörigen der „zwölf Stämme“ zerstreut sind; die Phrase ist dann restriktiv zu lesen: „[Nur] an diejenigen Angehörigen der zwölf Stämme Israels, die in der Diaspora leben.“ – der Brief richtete sich dann v.a. an die Heidenchristen außerhalb Israels. (2) „Zerstreuung (Diaspora)“ bezeichnet den Zustand des Zerstreut-seins; die Phrase ist dann deskriptiv zu lesen: „An die Angehörigen der zerstreuten zwölf Stämme“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier ist sehr wahrscheinlich letzteres die richtige Deutung; denn im Hintergrund steht eine etwas komplexere Vorstellung: Die „Zerstreuung“ eines Volkes war der Inbegriff seiner Niederlage und Vernichtung. In der Folge der verschiedenen Zerstreuungen Israels – v.a. der babylonischen Gefangenschaft – entwickelte sich daher im alten Judentum die Hoffnung, Gott würde am Ende der Zeiten das zerstreute Israel von „allen Enden der Erde“ wieder zusammensammeln und dann mit ihnen ein „Reich Gottes“ errichten, eine Art „Himmel auf Erden“ (s. z.B. [[Psalm 147#s2 |Ps 147,2]]; [[Jesaja 11#s12 |Jes 11,12]]; [[Jesaja 14#s1 |14,1]]; [[Jesaja 43#s5 |54,5f]]; [[Jeremia 31#s10 |Jer 31,10]]; [[Ezechiel 28#s25 |Ez 28,25]] u.ö.). Diese Vorstellung wurde im Laufe der Zeit erweitert: (a) Der Zustand der Zerstreuung wurde als Strafe Gottes für die Sündhaftigkeit Israels verstanden (s. z.B. [[Nehemia 1#s8 |Neh 1,8f]]), (b) Jesus bringt die Sammlung des zerstreuten Israels mit seiner - des Menschensohns - Wiederkunft am Ende der Zeiten in Zusammenhang.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Vorstellung steht im Hintergrund des Jakobusbriefs; der weitere Inhalt besteht dann in einer Reihe ethischer Anweisungen, denen, anstatt zu sündigen, „geduldig bis zur Wiederkunft des Herrn“ (5,7) Folge zu leisten ist, damit ein so sich Bewährender am nahe bevorstehenden Ende der Zeit „das Leben als Siegeskranz empfangen“ wird (1,12).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unsicher allerdings ist, ob der Brief sich dann allgemein an &#039;&#039;alle Angehörigen der zwölf Stämme&#039;&#039; richtet, oder ob diese Vorstellung von der Sammlung der zwölf Stämme im Jakobusbrief auf die &#039;&#039;Christusgläubigen&#039;&#039; übertragen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grüße!&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Jakobus eröffnet seinen Brief mit dem Standard-Briefpräskript seiner Zeit, der in etwa dem Briefkopf heutiger Briefe entspricht: &#039;&#039;Absender (Nominativ), Adressat (Dativ), Gruß (imperativischer Infinitiv)&#039;&#039; (vgl. z.B. Burchard 2000, S. 47). In die LF muss das freier übersetzt werden; sehr gut z.B. BB:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Jakobus,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diener Gottes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
und des Herrn Jesus Christus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An das Volk Gottes,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
das wie die zwölf Stämme Israels&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
über die ganze Welt verstreut lebt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich grüße euch.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|2}} Haltet es für ganze (nichts als) Freude (Haltet es für nichts anderes denn als einen Grund zur Freude), meine Brüder (Geschwister)&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Entsprechend dem Stil seiner Zeit spricht Jakobus hier nur die männlichen „Brüder“ an; die weiblichen „Schwestern“ sind aber sehr sicher mitgemeint (-&amp;gt; [[Generisches Maskulinum]]). Der Begriff bezeichnet Mit-angehörige der selben Gesellschaftsgruppe, zu der auch der Sprecher/Schreiber gehört, und stellt sie mit sich auf eine Stufe (so gut Hartin 2003, S. 56: „He does not address them from the status of authority, but from their own level“). Besonders interessant ist in unserem Kontext, dass mit diesem Begriff bisweilen auch die Zusammengehörigkeit gerade weit entfernter Personen oder Gruppen unterstrichen werden kann; s. z.B. [[2Makkabäer 1#s1 |2Makk 1,1]] (dazu vgl. ebd.). Gerade in einem Brief an die &#039;&#039;zerstreuten zwölf Stämme&#039;&#039; ist er daher besonders passend.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
, wenn (wann immer) ihr in verschiedenste (vielfältige) Prüfungen (Versuchungen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Hinter dem Begriff πειρασμός &#039;&#039;Versuchung&#039;&#039; steht die altjüdische Vorstellung, dass Gott immer wieder Unheil über den gläubigen Menschen bringt, damit dieser sich in diesen Bewährungsproben als rechter Gottesdiener bewähren kann (s. z.B. [[Genesis 22#s1 |Gen 22,1]]; [[Exodus 16#s4 |Ex 16,4]]; [[Richter 3#s1 |Ri 3,1-4]]; [[Psalm 26#s2 |Ps 26,2]]; [[Sirach 2#s1 |Sir 2,1]]; vgl. auch [[Matthäus_6#note_m|Mt 6,12 FN m]]). Jakobus führt weiter aus: Wer diese Bewährungsproben besteht, gewinnt damit „Standhaftigkeit“, und impliziert ist wohl: Wer standhaft bleibt und sich außerdem „vollkommener Werke“ befleißigt, wird dann am Ende der Zeit auch aus der Zerstreuung gesammelt werden (s.o.; s. z.B. auch [[Markus 13#s13 |Mk 13,13]]; [[1 Petrus 1#s6 |1Pet 1,6f]]; ähnlich [[Römer 5#s3 |Röm 5,3-5]]). In Vv. 13-15 wandelt Jakobus diese Vorstellung jedoch ab: Es ist gerade nicht Gott, der diese Versuchungen über einen Menschen bringt; sie erwachsen allein aus den sündhaften Begierden des Menschen (vgl. z.B. Kloppenborg 2010, S. 68f; Wilson 2002, S. 159). Entsprechend wird Jakobus dann im Folgenden auch v.a. vor menschlichen Schwächen warnen (z.B.: Impulsivität (1,19-21), Voreingenommenheit (2,1-9), lose Zunge (3,2-12), Streitsucht (3,13-18), Liebe zur Welt (4,1-4) usw.) und ihnen tugendhaftes Verhalten entgegenstellen. Besonders wichtig: Es ist gerade nicht allein die Standhaftigkeit im Glauben (V. 3), die gerecht macht (wie z.B. [[Markus 13#s4 |Mk 13,4-13.21-23]] das nahelegen könnte) - unabdingbar sind außerdem die &#039;&#039;Werke&#039;&#039; des Glaubens (2,14-26).&amp;lt;/ref&amp;gt; fallt, &lt;br /&gt;
{{S|3}} da ihr [ja] wisst (im Wissen, wisst!)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Partizip#Die_Sinnrichtungen Ptz. coni.], hier als kausaler Nebensatz aufgelöst (oder als Präpositionalphrase, so Klammer). Einige Ausleger verstehen das Partizip auch imperativisches Partizip („wisst“&amp;lt;!-- Beleg --&amp;gt;). &amp;lt;/ref&amp;gt;, &lt;br /&gt;
dass die Erprobung (die Bewährung) eures Glaubens (das Erprobte an eurem Glauben) Standhaftigkeit (Ausharren, Geduld, Ausdauer, Standhaftigkeit)&amp;lt;ref&amp;gt;Der Begriff hat eine sehr aktive Bedeutung – es wird nicht nur abgewartet, sondern auch entsprechend gehandelt (Dibelius 1964, 101; Blomberg 2008, 49; Mußner 1964, 65f.). &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
hervorbringt (bewirkt). &lt;br /&gt;
{{S|4}} Die Standhaftigkeit {aber}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;δέ &#039;&#039;aber&#039;&#039; zur Markierung der Klimax (Grosvenor/Zerwick): Es folgt nun die zentrale Aussage dieses ersten Abschnitts Vv. 2-4. In der LF sollte das kommunikativer übersetzt werden; gut z.B. NeÜ: „[... - und] die Standhaftigkeit wiederum soll...“.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
soll ein vollkommenes Werk (vollkommenes Handeln)&amp;lt;ref&amp;gt;Oder sinngemäßer: „Ausgang“ (cf. Johnson 1995, 178).&amp;lt;/ref&amp;gt;  [zur Folge] haben (zu einem vollkommenen Werk führen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Der Imperativ Präsens markiert hier, dass nicht &#039;&#039;ein Mal ein&#039;&#039; vollkommenes Werk Folge der Standhaftigkeit sein soll, sondern dass vollkommene Werke &#039;&#039;prinzipiell&#039;&#039; die Folge der Standhaftigkeit sein sollen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
, damit (:)&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;ἵνα &#039;&#039;damit&#039;&#039; ließe sich auch als epexegetisches ἵνα (dazu z.B. Zerwick §410) verstehen: „Die Standhaftigkeit soll zu einem vollkommenen Werk führen: Ihr sollt vollkommen und vollständig und in nichts mangelhaft sein.“ Berücksichtigt man nur V. 4, läge das eigentlich sogar näher als die finale Deutung („... zu einem vollkommenen Werk führen, damit ihr vollkommen und vollständig seid...“), denn das Ausführen vollkommener Werke ist ja nicht die Voraussetzung der Vollkommenheit, sondern umgekehrt sollte man meinen, dass Vollkommenheit Voraussetzung vollkommener Werke ist. Doch siehe [http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Jakobus_1#note_m FN m].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
ihr vollkommen und vollständig und (indem, wenn, weil ihr)&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Auflösung eines [http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Partizip#Die_Sinnrichtungen Ptz. coni.] durch &#039;&#039;und&#039;&#039;-Koordination. Möglich auch modal, temporal, kausal (so Klammer).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
in nichts mangelhaft seid.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wenn es [dafür] aber (Wenn es {aber})&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;S. vorige FN.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
einem (jemandem)&amp;lt;ref name=&amp;quot;generisch&amp;quot;&amp;gt;Wieder spricht Jakobus einzig männliche Leser an, meint aber auch die weiblichen Leser mit (-&amp;gt; [[Generisches Maskulinum]]). Für die LF sei jeweils - falls vorhanden - die Übersetzungsalternative in der Klammer empfohlen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
von euch an Weisheit&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039; - Jakobus&#039; Verständnis von „Weisheit“ entspricht v.a. dem Weisheitskonzept der frühjüdischen Schriften: (1) Weisheit ist nicht etwas, das man von selbst erlangen könnte, sondern zunächst eine &#039;&#039;Gabe Gottes&#039;&#039; (s. Vv. 5.17; vgl. z.B. [[Jesaja 11#s2 |Jes 11,2]]; [[Sprichwörter 1#s7 |Spr 1,7]]; [[Sprichwörter 2#s6 |2,6]]; [[Jesus Sirach 39,5 |Sir 39,5]]; [[Weisheit 7#s7 |Weish 7,7]].[[Weisheit 7#s15 |15]].[[Weisheit 7#s25 |25f]]; [[1Korinther 2#s13 |1Kor 2,13]]; [[1Korinther 12#s8 |12,8]]; [[Epheser 1#s17 |Eph 1,17]] u.ö.). Und (2) führt sie anders als die „irdische Weisheit“ (i.S.v. „Wissenschaft“, vgl. z.B. [[1Korinther 1#s19 |1Kor 1,19-22]]; [[1Korinther 2#s6 |2,6f]]) nicht zunächst zu Erkenntnis und Wissen, sondern befähigt zu &#039;&#039;gottgefälligem Handeln&#039;&#039; (s. [[Jakobus 3#s17 |Jak 3,17]]; vgl. [[Weisheit 7#s22 |Weish 7,22f]]; [[Weisheit 8#s6 |Weish 8,6-8]]; [[Weisheit 9#s1 |9,1-4]].[[Weisheit 9#s9 |9-12]].[[Weisheit 9#s17 |17f]]; [http://de.wikisource.org/wiki/Das_vierte_Buch_der_Makkab%C3%A4er 4Makk 1,18-35] u.ö.). Gerade dieser zweite Aspekt macht klar, warum Jakobus in seinem Brief die Weisheit so betont: Für Jakobus ist der Mensch zur Vollkommenheit berufen, und Vollkommenheit erlangt er, indem er den aus den sündhaften Begierden des Menschenherzens erwachsenden Versuchungen widersteht (s. [http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Jakobus_1#note_e FN e]) - und hierfür ist nach dem Verständnis des altjüdischen Schrifttums &#039;&#039;Weisheit&#039;&#039; vonnöten, s. die obigen Stellen; besonders eindrücklich 4Makk 1,18f.28-30: &lt;br /&gt;
: „Der Weisheit Arten sind Klugheit, Gerechtigkeit, Starkmut und Mäßigung. / Die Klugheit ist die trefflichste von allen; / durch sie beherrscht ja die Vernunft die Triebe. [...] Lust und Schmerz sind gleichsam zwei Bäume im Leib und in der Seele, / und so gibt es auch viele Nebenzweige dieser Triebe. / Nun putzt die Allgärtnerin Vernunft sie alle entweder aus / oder beschneidet, umwickelt und begießt sie / oder verpflanzt sie und veredelt so auf jede Weise / das Gestrüpp der Neigungen und Triebe. / Die Vernunft ist ja die Führerin der Tugenden, / aber die Selbstherrin über die Triebe.“ (Üs. nach [http://de.wikisource.org/wiki/Das_vierte_Buch_der_Makkab%C3%A4er Rießler 1928])&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
mangelt, soll er [sie] von Gott, der allen großzügig (vorbehaltlos)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;großzügig (vorbehaltlos)&#039;&#039; - Beide Deutungen des Wortes sind möglich; Gott ist also je nach Verständnis entweder lediglich ein vorbehaltloser Geber (der also bedingungslos gibt) oder sogar ein großzügiger Geber. Die Deutung mit „großzügig“ könnte an die aus [[Lukas_11#s9|Lk 11,9-13]] par [[Matthäus_7#s7|Mt 7,7-11]] bekannte Jesustradition anknüpfen und scheint außerdem besser in den Kontext zu passen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
und ohne Vorwürfe&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Auflösung eines [http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Partizip#Die_Sinnrichtungen adv. Ptz.] durch Substantivierung und Koordination „und“. Das Wort heißt meistens eher „(be)schimpfen“. Es bezieht sich hier vermutlich darauf, dass Gott sich nicht darüber beklagt, dass er Weisheit geben „muss“ (BA). &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
gibt,&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Auflösung eines attributiven Ptz. als Relativsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
erbitten - und sie wird ihm gegeben werden.{{par|Sprichwörter|2|6}}{{par|Matthäus|7|7}}&lt;br /&gt;
{{S|6}} Er soll (Man muss)&amp;lt;ref name=&amp;quot;generisch&amp;quot; /&amp;gt; {aber} im Glauben [darum] bitten&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Der Imperativ Präsens (statt Aorist) markiert hier, dass nicht &#039;&#039;ein Mal&#039;&#039;, sondern entweder &#039;&#039;prinzipiell&#039;&#039; oder &#039;&#039;immer wieder&#039;&#039; gebeten werden soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[und dabei] keinesfalls zweifeln&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Modales [http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Partizip#Die_Sinnrichtungen adv. Ptz.], mit „und“-Konstruktion aufgelöst. Es sollen also keine Bedenken gegen die Bereitwilligkeit Gottes zu geben bestehen (Blomberg 2008, 52).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
(keinerlei Bedenken haben): Denn wer zweifelt&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Subst. Ptz. aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin- und hergetrieben wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Der letzte Nebensatz ersetzt im Deutschen zwei attributive Ptz., die sich wie Adjektive direkt auf die Meereswoge beziehen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|7}} Jener (So ein, ein solcher)&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;ἐκεῖνος &#039;&#039;jener&#039;&#039; muss nicht auf τις &#039;&#039;einer, jemand&#039;&#039; in V. 5 zurückverweisen, sondern kann auch abschätzig auf die Beschreibung „dieser Art von Mensch“ in V. 6 Bezug nehmen: „Eine &#039;&#039;solche&#039;&#039; Person...“; „wenn man &#039;&#039;so&#039;&#039; drauf ist...“ (vgl. Burchard 2000, S. 61; so fast alle Üss.).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Mensch soll nämlich nicht meinen, dass er etwas vom Herrn erhalten wird, &lt;br /&gt;
{{S|8}} [er ist] ein Mann (Mensch)&amp;lt;ref name=&amp;quot;generisch&amp;quot; /&amp;gt; geteilten Herzens&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „zweiseeliger Mann/Mensch“ (cf. [[Jakobus_4#s8|4,8]]). Das heißt ungefähr: „mit geteiltem Herzen“ (SLT), „in seinem Innersten gespalten“ (NGÜ). Das Konzept bezeichnet das Gegenteil der ungeteilten Hingabe zu Gott (Mußner 1964, 72). Da der Begriff vor Jak nicht belegt ist, könnte der Autor ihn sogar erfunden haben, das Konzept ist aber schon im AT bekannt (Johnson 1995, 180). BA, NSS schlagen die Übersetzung „ein Zweifler“ vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;,{{par|Jakobus|4|8}} wankelmütig auf allen seinen Wegen&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wege&amp;quot;&amp;gt;Jakobus greift mit seiner Rede von den „Wegen“ des Zweiseeligen und den „Reisen“ des Reichen auf die Vorstellung vom „Lebensweg“ zurück: Gott hat dem Menschen den „Weg“ gezeigt, dem man folgen soll, und wenn man diesem von Gott gewiesenen Weg geradewegs folgt, verhält man sich gottgefällig. Kennzeichnend für Frevler oder Sünder dagegen ist, dass sie von diesen Wegen „abweichen“ ([[Exodus 32#s8 |Ex 32,8]]; [[Deuteronomium 9#s16 |Dtn 9,16]]; [[Deuteronomium 11#s26 |11,26-28]]; [[Richter 2#s17 |Ri 2,17]]; [[1Könige 22#s43 |1Kön 22,43]] || [[2Chroniken 20#s32 |2Chr 20,32]]; [[2Könige 22#s2 |2Kön 22,2]] || [[2Chroniken 34#s2 |2Chr 34,2]]), daher werden sie dann auch mitten auf ihren Wegen - d.i. mitten in ihrem Leben (vgl. Burchard 2000; Hartin 2003; McKnight 2011: „[mitten] in seinen Aktivitäten/seinem Leben“) - „vergehen“ (vgl. noch [[Psalm 1#s6 |Ps 1,6]]; [[Psalm 2#s12 |2,12]]). Was nun die „Zweiseeligen“ tun, ist ganz absurd: Nicht nur weichen sie nach rechts oder links vom von Gott gewiesenen Weg ab - sondern sie übertorkeln ihn: Sie schwanken darauf herum; wenden sich mal nach hier und mal nach dort, folgen dann wieder für kurze Zeit dem Weg und beginnen dann wieder zu wanken - sie sind jene, denen die Richtung in ihrem Leben fehlt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|9}} Stattdessen&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Übersetzung von δὲ wurde gewählt, um den doppelten Gegensatz auszudrücken, der durch die beiden δὲ in Vv. 9-10 entsteht.&amp;lt;/ref&amp;gt; soll (darf) sich der geringe (demütige, arme) Bruder&amp;lt;ref&amp;gt;zu „Bruder“ s. [http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Jakobus_1#note_d FN d]&amp;lt;/ref&amp;gt; seiner hohen Stellung (Erhöhung) rühmen, &lt;br /&gt;
{{S|10}} der reiche [Bruder]&amp;lt;ref&amp;gt;Mußner 1964, 74; Moo; Blomberg 2008, 57 halten ὁ πλούσιος („der Reiche“) für ein Adjektiv, zu dem ὁ ἀδελφὸς („der Bruder“) aus dem vorherigen Satz zu ergänzen ist. Dagegen sieht etwa Dibelius &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;1964, 114f. ὁ πλούσιος als Substantiv. Hier wurde die erste Möglichkeit gewählt, weil es zynisch wäre anzunehmen, dass sich nach Jak jeder Reiche, nicht nur Christen, seiner kommenden Erniedrigung brüsten soll, auch wenn er gar nicht daran glaubt. Auch in den folgenden Kapiteln werden reiche Gemeindemitglieder erwähnt, sodass es natürlich erscheint, hier davon auszugehen, dass der „Reiche“ ebenso ein „reicher Bruder“ ist (cf. Diskussion bei Blomberg 2008, 57) - Allerdings legt der Autor möglicherweise gar kein Augenmerk auf diese Unterscheidung, sondern spricht, in der Tradition der Weisheitsliteratur, allgemein von den Reichen.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber seiner Erniedrigung, denn er wird wie eine Grasblüte&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Blume/Blüte des Grases“. Hat hier wohl die Bedeutung von Unkraut im Gegensatz zu kultivierten Pflanzen (BA). Das Bild von der Kurzlebigkeit des Grases wird auch im AT gerne als Bild für die Vergänglichkeit gebraucht (so [[Jesaja_40#s6|Jes 40,6]]; [[Psalm_90#s5|Ps 90,5-7]]; Dibelius &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;1964, 115)&amp;lt;/ref&amp;gt; vergehen.{{par|Jesaja|40|6}}{{par|Psalm|90|5|7}}&lt;br /&gt;
{{S|11}} Denn die Sonne geht (ging&lt;br /&gt;
)&amp;lt;ref name=&amp;quot;gnomisch&amp;quot;&amp;gt;Im Griechischen steht hier die Verbform „Aorist“. Entweder wird dadurch markiert, dass V. 11 die Geschichte einer Blume erzählt („Die Sonne ging auf und mit ihr kam der heiße Wind, und sie vertrockneten das Gras... Ebenso wird der Reiche...“), oder - wesentlich wahrscheinlicher - die Verbform wird als „gnomischer Aorist“ verwendet und schildert das Verdorren der Blume als überzeitliches Gleichnis („So, wie wenn die Sonne aufgeht und der heiße Wind aufkommt und sie die Blume vertrocknen lassen..., wird auch der Reiche...“).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
mit dem heißen Wind&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Der verwendete Begriff kann sowohl für Hitze, als auch für sengend heißen Wind stehen. Aber die Hitze wird erst am frühen Nachmittag besonders drückend, während der heiße Wüstenwind den ganzen Tag über weht. Deshalb wurde diese Lösung vorgezogen (Blomberg 2008, 56).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
auf und vertrocknet (vertrocknete)&amp;lt;ref name=&amp;quot;gnomisch&amp;quot; /&amp;gt; das Gras und seine Blüte fällt (fiel)&amp;lt;ref name=&amp;quot;gnomisch&amp;quot; /&amp;gt; ab, und die Schönheit ihres Aussehens vergeht (verging)&amp;lt;ref name=&amp;quot;gnomisch&amp;quot; /&amp;gt;. Genau so wird auch der Reiche auf seinen Reisen (in seinem Lebenswandel)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wege&amp;quot; /&amp;gt; verwelken (dahinschwinden).&amp;lt;ref&amp;gt;Alle präsentisch übersetzten Verben in diesem Vers stehen im Urtext im gnomischen Aorist.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|12}} Glücklich [ist] der Mensch (Mann)&amp;lt;ref&amp;gt;Die meisten Handschriften lesen hier „Mann“, jedoch mit klar [[Generisches Maskulinum|generischer Bedeutung]] (Blomberg 2008, 69).&amp;lt;/ref&amp;gt;, der eine Bewährungsprobe (Prüfung, Versuchung)&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist, wie oben, keine geistliche Versuchung, sondern allgemein eine Schwierigkeit, eine „Prüfung“ im Leben. S. [[Jakobus_1#s2|Vv. 2-4]] (Blomberg 2008, 69).&amp;lt;/ref&amp;gt; [standhaft]&amp;lt;ref&amp;gt;Die Einfügung soll der Bedeutung des Verbs näher kommen.&amp;lt;/ref&amp;gt; erträgt, denn wenn (weil, indem)&amp;lt;ref&amp;gt;Adv. Ptz. Aor., temporal aufgelöst; alternativ auch kausal, modal. Wörtlich: „als ein erprobt (bewährt, tüchtig, angesehen) Gewordenener“.&amp;lt;/ref&amp;gt; er sich [darin] bewiesen hat (bewährt), wird er den Siegeskranz des Lebens&amp;lt;ref&amp;gt;Gen. epexegeticus (NSS). „Siegeskranz, welcher das Leben ist“ (Blomberg 2008, 69).&amp;lt;/ref&amp;gt; empfangen, den [Gott (Christus)]&amp;lt;ref&amp;gt;Viele Handschriften ergänzen an dieser Stelle zusätzlich als Subjekt „der Herr“ oder „Gott“; die schwierigere und kürzere (und damit wohl ursprüngliche) Lesart ist jedoch diejenige ohne explizites Subjekt (Johnson 1995, 188).&amp;lt;/ref&amp;gt; denen verheißen hat, die ihn lieben&amp;lt;ref&amp;gt;Subst. [[Partizip|Ptz.]], hier aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|13}} Niemand soll in einer Bewährungsprobe (niemand, der [gerade] versucht (geprüft) wird)&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Kein Versuchter (Geprüfter, Auf-die-Probe-Gestellter)“ (Attr. Ptz. Präs.)&amp;lt;/ref&amp;gt; sagen&amp;lt;ref&amp;gt;3. Sg. Imp.&amp;lt;/ref&amp;gt;, {dass}&amp;lt;ref&amp;gt;ὅτι recitativum.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Ich werde von Gott auf die Probe gestellt (geprüft, versucht)! – denn Gott kann nicht vom Bösen auf die Probe gestellt (versucht) (zum Bösen versucht) werden&amp;lt;ref&amp;gt;Die Bedeutung des Adjektivs ist an dieser Stelle nicht sicher zu ermitteln. Der Text ist auf zwei Arten deutbar: „Gott ist im [im] Bösen unerfahren“ oder „Gott ist des Bösen nicht versuchbar / ohne Versuchung / unversucht“. Hier wird der Genitiv „des Bösen“ als Gen. separationis gedeutet, Gott kann also nicht „zum Bösen“ versucht werden (Dibelius &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;1964, 122f.; Johnson 1995, 192f.; Mußner 1964, 87f.; NSS). Alternative Gen. der Richtung: „Gott kann nicht zum Bösen versucht werden“.&amp;lt;/ref&amp;gt;; er stellt selbst auch niemanden auf die Probe (versucht selbst auch niemanden). &lt;br /&gt;
{{S|14}} Vielmehr&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Übersetzung von δὲ wurde gewählt, um den Argumentationsgang wie im Urtext aufrecht zu erhalten.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird jeder auf die Probe gestellt (versucht), indem (weil, während, wenn) er von der eigenen Begierde fortgerissen und verlockt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Modale Auflösung zweier adv. Ptz. Alternativ kausal, temporal, konditional.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|15}} Daraufhin, wenn die Begierde schwanger geworden ist&amp;lt;ref&amp;gt;Ptc. coni. Aor.; temporal aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;, gebiert sie Sünde; und die Sünde, wenn sie ans Ziel gelangt (erwachsen geworden) ist&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Futur. Die Alternative „erwachsen geworden“ passt in den Sinn der Metapher von der Begierde, dem Gebären und Erwachsenwerden der Sünde (Blomberg 2008, 72).&amp;lt;/ref&amp;gt;, gebiert Tod. &lt;br /&gt;
{{S|16}} Lasst euch nicht täuschen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Werdet nicht getäuscht“. Alternativ auch aktiv: „Täuscht euch nicht“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, meine geliebten Geschwister! &lt;br /&gt;
{{S|17}} Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt {herab} (ist) von oben{{par|Jakobus|3|15|17}}{{par|Johannes|3|31}},&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „von oben ist herabkommend vom...“ (Ptz. Präs. Akt.). Dabei ist nicht klar, ob „herabkommend“ zu „ist“ gehört oder einen abhängigen partizipiellen Nebensatz einleitet. Der erste Fall wurde hier angenommen; das Ptz. ist dann prädikativ und periphrastisch (so Dibelius, &amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt;1964, 130; Blomberg 2008, 73f.). Im zweiten Fall wäre das Ptz. entweder als kausales Ptc. coni.: „ist von oben, weil es … kommt“ (Mußner 1964, 91) oder attributiv zu verstehen: „ist von oben, welches … kommt“ (Johnson 1995, 196). Die periphrastische Deutung stützt sich auf die Wortstellung (Blomberg 2008, 74); für die als Nebensatz spricht, „daß es Jak nicht auf das ‚Herabsteigen‘ ankommt, sondern auf die Herkunft ‚von oben‘“ (Mußner 1964, 91).&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Vater der Lichter&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint sind wohl die Himmelskörper als natürliche Lichtquellen (vgl. Johnson 1995, 196).&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei dem es weder Veränderung noch Verfinsterung (Schatten) durch eine (nach einer) Wende&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „[der] Wende (Gen.) Verfinsterung“. Lt. BA war τροπῆ wohl einmal ein astrologischer Terminus technicus, der wohl „Sonnenwende“ bedeutete. Diese Denotation sei aber in der Koine verloren gegangen. &amp;lt;/ref&amp;gt; gibt. &lt;br /&gt;
{{S|18}} Aus [freiem] Willen (Weil er [es so] wollte)&amp;lt;ref&amp;gt;Substantivische Auflösung eines kausalen oder modalen Ptz. Aor. Pass. (wörtlich „gewillt habend“).&amp;lt;/ref&amp;gt; hat er uns [durch] das Wort der Wahrheit&amp;lt;ref&amp;gt;Dat. instrumentalis.&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren, damit (um) wir gewissermaßen die Erstlingsgabe seiner Geschöpfe sind.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Denkt daran (Wisst [dies], Ihr wisst)&amp;lt;ref&amp;gt;So NSS. Wörtlich „Wisst“ (Imp.) oder „Ihr wisst“ (Ind., so Johnson 1995, 198). Hier als Imperativ gedeutet. Alternativ „Wisst dies:“ (Blomberg 2008, 85; Mußner 1964, 99).&amp;lt;/ref&amp;gt;, meine geliebten Geschwister: Jeder Mensch soll schnell [dazu bereit] sein zuzuhören, [aber] langsam [bereit] zu sprechen [und] langsam [bereit] zum Zorn. &lt;br /&gt;
{{S|20}} Denn [der] Zorn eines Menschen&amp;lt;ref&amp;gt;Hier verwendet der Autor „Mann“ wieder im generischen Sinne als Synomym für „Mensch“ (Blomberg/Kamell).&amp;lt;/ref&amp;gt; bewirkt nicht [die] Gerechtigkeit vor Gott&amp;lt;ref&amp;gt;Gen. subi.: also die Gerechtigkeit vor Gott/nach der Gott urteilt. Kann umschrieben werden: „was vor Gott gerecht ist“ (So Lut, EU, NGÜ). Wörtlich „Gerechtigkeit Gottes“ (so bei RevElb, SLT).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;Alternativ nach NSS: „erfüllt nicht die von Gott gesetzte Gerechtigkeit.“&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|21}} Deshalb legt alle Unsauberkeit und übermäßige Schlechtigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „[alles] Übermaß der Schlechtigkeit“. Die Bedeutung ist eindeutig nicht „alle Schlechtigkeit, die ihr übrig habt“, sondern „von der es so viel gibt“.&amp;lt;/ref&amp;gt; ab [und]&amp;lt;ref&amp;gt;Das Verb des ersten Satzteils ist ein Ptz. Aor., das sowohl vorzeitig, als auch gleichzeitig gedeutet werden kann. Deshalb alternativ: „Nachdem/Wenn/Weil ihr ...abgelegt habt“.&amp;lt;/ref&amp;gt; nehmt das eingepflanzte Wort, das eure Seelen zu retten vermag, in Bescheidenheit&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „in Freundlichkeit“. Weil dieser Teil im Griechischen zwischen genau zwischen den beiden imperativischen Teilsätzen steht, ist seine Zuordnung nicht ganz klar. Die meisten Übersetzer beziehen es jedoch auf den zweiten Teil (So auch bei Blomberg/Kamell).&amp;lt;/ref&amp;gt; auf.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Aber werdet Täter [des] Wortes und nicht nur [seine] Hörer, die sich selbst betrügen&amp;lt;ref&amp;gt;Attr. od. adv. (modales) Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt;! &lt;br /&gt;
{{S|23}} Denn wenn jemand Hörer [des] Wortes ist, aber&amp;lt;ref&amp;gt;Adversatives καί, das entsprechend wiedergegeben wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht [sein] Täter, gleicht dieser einem Mann, der sein natürliches Gesicht&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „natürliches Aussehen“ (So NSS). Wörtlich: „Aussehen/Gesicht der Schöpfung“. Dabei handelt es sich um einen Semitismus, der auch einfach mit „Gesicht“ übersetzt werden kann.&amp;lt;/ref&amp;gt; in einem Spiegel betrachtet&amp;lt;ref&amp;gt;Attr. Ptz. Das Wort meint nicht ein flüchtiges, sondern ein genaues Betrachten (Blomberg/Kamell). Spiegel in der Antike waren gewöhnlich aus poliertem Metall. Denkbar ist ein Bezug, wonach man sich darin nicht besonders gut erkennen konnte, deshalb musste man schon genauer hinschauen. Andererseits cf. 2Kor 3,18, wo von einem ziemlich klaren Spiegel gesprochen zu werden scheint. Eine kommunikative Übersetzung könnte darum „studiert“ lauten. So auch im nächsten Vers.&amp;lt;/ref&amp;gt; –&amp;lt;ref&amp;gt;Indefiniter Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|24}} denn er betrachtet sich&amp;lt;ref&amp;gt;Die ersten drei Verben dieses Satzes stehen eigentlich im gnomischen Aorist/Perfekt.&amp;lt;/ref&amp;gt; und geht weg und vergisst sofort, wie er aussah&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „wie er beschaffen war“&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|25}} Wer sich aber in [das] vollkommene Gesetz der Freiheit vertieft&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „vorbeugt“. Alternativ vorzeitig: „vertieft hat“. Hier wieder gnomisch gedeutet.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dabei bleibt&amp;lt;ref&amp;gt;Oder vorzeitig: „geblieben ist“&amp;lt;/ref&amp;gt;, indem er kein vergesslicher Hörer&amp;lt;ref&amp;gt;Gen. qualitatis. Wörtlich: „Hörer der Vergesslichkeit“&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern ein Täter des Werkes [Gottes] wird&amp;lt;ref&amp;gt;Oder vorzeitig: „geworden ist“. Das modale Ptz. Aor. Pass. lässt sich analog zu den vorhergehenden Verben verschieden auflösen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der wird durch sein Tun (in seinem Tun) selig sein. &lt;br /&gt;
{{S|26}} Wenn jemand gottesfürchtig (fromm) zu sein scheint (meint), aber [dabei]&amp;lt;ref&amp;gt;Eingefügt, um die durativ-iterative Bedeutung des aufgelösten attr. Ptz. Präs. besser zu erfassen.&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Zunge nicht im Zaum hält, sondern sein Herz betrügt&amp;lt;ref&amp;gt;Attr. Ptz. Präs.&amp;lt;/ref&amp;gt;, dessen Gottesverehrung [ist] wertlos.&amp;lt;ref&amp;gt;Indefiniter Konditionalsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|27}} Reine und unbefleckte Gottesverehrung vor [unserem] Gott und Vater besteht darin&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „ist dies“&amp;lt;/ref&amp;gt;, Waisen und Witwen in ihrer bedrängten Lage zu besuchen [und] sich selbst vor der Welt unbefleckt (fehlerlos, makellos, untadelig) zu bewahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Titus_3&amp;diff=24119</id>
		<title>Titus 3</title>
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		<updated>2016-06-03T14:20:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}}Erinnere sie weiterhin daran, Regierungen und Gewalten als Herrschern untertan und gehorsam zu sein, bereit zu sein für jedes gute Werk,&lt;br /&gt;
{{S|2}}von niemandem schlecht zu reden, nicht streitsüchtig zu sein, sondern vernünftig, indem sie mild sind zu jedem.&lt;br /&gt;
{{S|3}}Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, irregeführt, Sklaven von mancherlei Begierden und Vergnügungen, lebten in Schlechtigkeit und Neid dahin, waren verhasst und hassten einander.&lt;br /&gt;
{{S|4}}Als die Güte und die Liebe {zu} den Menschen, die auf der Seite des Retters ist, bekannt wurde, &lt;br /&gt;
{{S|5}}wurden wir gerettet, nicht aus den Taten (Werken), die wir in Gerechtigkeit ausübten, sondern gemäß seiner Barmherzigkeit durch das Bad, das uns zum Leben brachte, und durch unsere Erneuerung durch heiligen Geist.&lt;br /&gt;
{{S|6}}Diesen Geist goss er durch Jesus Christus, unseren Retter, reichlich über uns aus,&lt;br /&gt;
{{S|7}}damit wir, nachdem wir kraft dessen unverdienter Güte gerecht gesprochen worden sind, Erben wurden gemäß einer Hoffnung auf ewiges Leben.&lt;br /&gt;
{{S|8}}Das Wort ist zuverlässig und ich möchte, dass du über diese Dinge stets feste Aussagen machst, damit die, die Gott geglaubt haben, ihren Sinn darauf gerichtet halten unaufhörlich vortreffliche Werke zu tun. Diese Dinge sind vortrefflich und den Menschen nützlich.&lt;br /&gt;
{{S|9}}Doch meide dumme Streitfragen und Geschlechtsregister und Streit und Streitigkeiten wegen des Gesetzes (Gebote), denn sie machen keinen Sinn und sind überflüssig.&lt;br /&gt;
{{S|10}}Weist denjenigen ab, der eine Sekte unterstützt, nach mehreren ernsten Ermahnungen,&lt;br /&gt;
{{S|11}}da du ja weißt, dass ein solcher vom Weg abgewandelt und sündigt, wodurch er sich selbst verurteilt.&lt;br /&gt;
{{S|12}}Wenn ich Artemas oder Tychikus zu dir sende, so tu dein Äußerstes, zu mir nach Nikopolis zu kommen, denn ich habe beschlossen, dort zu überwintern.&lt;br /&gt;
{{S|13}}Rüste Zenas, den Gesetzeskundigen, und Apollos für ihre Reise sorgfältig aus, damit sie allen haben, was benötigt wird.&lt;br /&gt;
{{S|14}}Doch lass unsere Leute auch lernen, weiter vortreffliche Taten (Werke) zu tun, um so dessen dringende Bedürfnisse zu decken, damit sie keine Angst bekommen.&lt;br /&gt;
{{S|15}}Grüßt alle, die hier bei mir sind, grüßt die, die im Glauben Zuneigung zu uns haben. Mögen sie teil an den unverdienten Güte mit euch allen haben.&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Titus_2&amp;diff=24118</id>
		<title>Titus 2</title>
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		<updated>2016-06-03T14:20:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}Du jedoch, rede weiterhin das, was sich für die gesunde Lehre ziemt.&lt;br /&gt;
{{L|2}}Mögen die betagten Männer mäßig sein in den Gewohnheiten, ernsthaft, einen klaren Verstand, stark (gesund) im Glauben, in der Liebe, im Ausharren.&lt;br /&gt;
{{L|3}}Auch die betroffenen Frauen von ehrerbietigem Verhalten (Benehmen), nicht verleumderisch noch alkoholhabhängig sein, Lehrerinnen des Guten,&lt;br /&gt;
{{L|4}}damit sie die Jungen Frauen nicht auf dumme Gedanken bringen, damit sie ihre Familie (Ehemänner und Kinder) lieben, &lt;br /&gt;
{{L|5}}nicht verrückt werden, keusch bleiben, fleißig ihren Haushalt führen (im Haus arbeiten) brav (gut) sind und ihre Ehemänner respektieren (unterwerfen), damit Gottes Wort keinen schlechten Ruf bekommt (gelästert wird).&lt;br /&gt;
{{L|6}}Das gilt auch für die jungen Männer, damit sie nicht durchdrehen, &lt;br /&gt;
{{L|7}}dadurch dass sie in allem als gutes Vorbild hervorgehen, wobei du Unverdorbenheit bekundest in deinem Lehren, Ernsthaftigkeit,&lt;br /&gt;
{{L|8}}ordentlichen Wortschatz, wo niemand was auszusetzen hat, damit seine Gegner sich zu schämen beginnen, da er keine Kritik an uns findet.&lt;br /&gt;
{{L|9}}Mögen alle Sklaven sich ihren Besitzern und dessen Besitz (Vermögen) unterwerfen und nicht widersprechen, was den Besitzer erfreuen soll,&lt;br /&gt;
{{L|10}}nichts klauen, sondern die Treue bewahren, so dass sie die Lehre unseres Retters, Gottes, in allen Dingen schmücken.&lt;br /&gt;
{{L|11}}Denn die unverdiente Güte Gottes, die allen Arten von Menschen Rettung bringt, ist bekannt geworden&lt;br /&gt;
{{L|12}}und unterweist uns, Gottlosigkeit und weltliche Begierden von uns zu weisen und inmitten dieses gegenwärtigen Systems der Dinge mit gesundem Sinn und Gerechtigkeit und Gottergebenheit zu leben,&lt;br /&gt;
{{L|13}}während wir auf die beglückende Hoffnung und das Offenbarwerden der Herrlichkeit des großen Gottes und des Retters von uns, Christus Jesus, warten,&lt;br /&gt;
{{L|14}}der sich selbst für uns hingegeben hat, damit er uns von jeder Art Gesetzlosigkeit befreie und für sich ein Volk reinige, das insbesondere sein eigen ist, eifrig für vortreffliche Werke.&lt;br /&gt;
{{L|15}}Fahre fort, diese Dinge zu reden und zu ermahnen und mit voller Befehlsgewalt zurechtzuweisen. Möge dich niemand je verachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}}Du jedoch, rede weiterhin das, was sich für die gesunde Lehre ziemt.&lt;br /&gt;
{{S|2}}Mögen die betagten Männer mäßig sein in den Gewohnheiten, ernsthaft, einen klaren Verstand, stark (gesund) im Glauben, in der Liebe, im Ausharren.&lt;br /&gt;
{{S|3}}Auch die betroffenen Frauen von ehrerbietigem Verhalten (Benehmen), nicht verleumderisch noch alkoholhabhängig sein, Lehrerinnen des Guten,&lt;br /&gt;
{{S|4}}damit sie die Jungen Frauen nicht auf dumme Gedanken bringen, damit sie ihre Familie (Ehemänner und Kinder) lieben, &lt;br /&gt;
{{S|5}}nicht verrückt werden, keusch bleiben, fleißig ihren Haushalt führen (im Haus arbeiten) brav (gut) sind und ihre Ehemänner respektieren (unterwerfen), damit Gottes Wort keinen schlechten Ruf bekommt (gelästert wird).&lt;br /&gt;
{{S|6}}Das gilt auch für die jungen Männer, damit sie nicht durchdrehen, &lt;br /&gt;
{{S|7}}dadurch dass sie in allem als gutes Vorbild hervorgehen, wobei du Unverdorbenheit bekundest in deinem Lehren, Ernsthaftigkeit,&lt;br /&gt;
{{S|8}}ordentlichen Wortschatz, wo niemand was auszusetzen hat, damit seine Gegner sich zu schämen beginnen, da er keine Kritik an uns findet.&lt;br /&gt;
{{S|9}}Mögen alle Sklaven sich ihren Besitzern und dessen Besitz (Vermögen) unterwerfen und nicht widersprechen, was den Besitzer erfreuen soll,&lt;br /&gt;
{{S|10}}nichts klauen, sondern die Treue bewahren, so dass sie die Lehre unseres Retters, Gottes, in allen Dingen schmücken.&lt;br /&gt;
{{S|11}}Denn die unverdiente Güte Gottes, die allen Arten von Menschen Rettung bringt, ist bekannt geworden&lt;br /&gt;
{{S|12}}und unterweist uns, Gottlosigkeit und weltliche Begierden von uns zu weisen und inmitten dieses gegenwärtigen Systems der Dinge mit gesundem Sinn und Gerechtigkeit und Gottergebenheit zu leben,&lt;br /&gt;
{{S|13}}während wir auf die beglückende Hoffnung und das Offenbarwerden der Herrlichkeit des großen Gottes und des Retters von uns, Christus Jesus, warten,&lt;br /&gt;
{{S|14}}der sich selbst für uns hingegeben hat, damit er uns von jeder Art Gesetzlosigkeit befreie und für sich ein Volk reinige, das insbesondere sein eigen ist, eifrig für vortreffliche Werke.&lt;br /&gt;
{{S|15}}Fahre fort, diese Dinge zu reden und zu ermahnen und mit voller Befehlsgewalt zurechtzuweisen. Möge dich niemand je verachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Titus_1&amp;diff=24117</id>
		<title>Titus 1</title>
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		<updated>2016-06-03T14:20:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Paulus, ein Sklave (Diener) Gottes und ein Apostel Jesu Christi gemäß dem Glauben der Auserwählten Gottes und der genauen Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottergebenheit entspricht,&lt;br /&gt;
{{S|2}}wegen der Hoffnung auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügen kann, vor langer Zeit verheißen hat,&lt;br /&gt;
{{S|3}}wohingegen er zu seinen eigenen bestimmten Zeiten sein Wort in der Verkündigung offenbar machte, mit der ich betraut worden bin, nach dem Befehl unseres Retters, Gottes -&lt;br /&gt;
{{S|4}}an Titus, ein echtes Kind gemäß einem gemeinsamen Glauben.&lt;br /&gt;
{{S|5}}Deswegen habe ich dich auf Kreta gelassen, damit du die Dinge berichtigst, die mangelhaft waren und von den Städten Ernennungen von Ältesten (älteren Männern) vornimmst, wie ich es dir gesagt habe,&lt;br /&gt;
{{S|6}}wenn irgendjemand ungeklagt ist, ein Ehemann, der gläubige Kinder hat, die sich auch nicht schuldig gemacht haben in Widerspenstigkeit oder Ausschweifungen.&lt;br /&gt;
{{S|7}}Denn als Verwalter Gottes muss ein Mann frei sein von jener Anklage als Aufseher, nicht egoistisch, sollte Selbstbeherrschung haben, starke Nerven haben, kein Alkoholiker, kein Schlägertyp, kein Abzocker (Betrüger),&lt;br /&gt;
{{S|8}}sondern gastfreundlich sein und die Gerechtigkeit (das Gute) lieben, einen klaren Verstand haben und loyal sein,&lt;br /&gt;
{{S|9}}am zuverlässigen Wort festhaltend, was sein Können des Lehrens betrifft, damit er in der Lage ist, durch die gesunde Lehre sowohl zu ermahnen, als auch die Widersprechenden zurechtzuweisen.  &lt;br /&gt;
{{S|10}}Denn es sind viele, die widerspenstig sind oder hochnäsige Lästerer (Schwätzer), und welche die Verwirrung stiften, ausgerechnet diese halten die Beschneidung noch für angebracht.&lt;br /&gt;
{{S|11}}Es ist notwendig, sie zum Schweigen zu bringen (den Mund zu stopfen), da es die sind, die ganze Familien (Haushalte) in ihren Bann ziehen, indem sie diese über den Tisch ziehen, indem sie sie Dinge lehren, die sich nicht gehören.&lt;br /&gt;
{{S|12}}Einer von ihnen, ihr eigener Prophet, hat gesagt: Kreter sind immer Lügner, schädliche wilde Tiere, unbeschäftigte Fresser.&lt;br /&gt;
{{S|13}}Das ist die Realität, darum hört nicht auf, sie streng zurechtzuweisen, damit sie im Glauben wieder gesund werden;&lt;br /&gt;
{{S|14}}und jüdische Märchenfiguren (Fabeln) und Gebote, die von den Menschen stammen und nichts mit dem Glauben zu tun haben (von der Wahrheit abwenden), sollt ihr einfach ignorieren.&lt;br /&gt;
{{S|15}}Den Reinen sind alle Dinge rein. Den Unreinen (Befleckten) und Ungläubigen aber, denen ist nichts heilig (rein), sondern sowohl ihr Sinn als auch ihr Gewissen ist befleckt.&lt;br /&gt;
{{S|16}} Sie behaupten öffentlich, Gott zu kennen, doch an ihrer Lebensweise ist ihre Gottlosigkeit gut zu erkennen, denn für jedes gute Werk sind sie nicht geeignet, noch gehorsam; sie sind verabscheuungswürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Kolosser_1&amp;diff=24116</id>
		<title>Kolosser 1</title>
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		<updated>2016-06-03T14:19:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung in Arbeit}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung folgt später}}&lt;br /&gt;
{{Zuverlässige Studienfassung|Vers 1-8 und 21-23}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung|Vers 24-27}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|2}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|3}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|4}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|5}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|6}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|7}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|8}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|9}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|10}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|11}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|12}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|13}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|14}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|15}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|16}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|17}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|18}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|19}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|20}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|21}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|22}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|23}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|24}} Jetzt freue ich mich, dass ich für euch leide und damit an eurer statt am eigenen Leibe ergänze, was an den Drangsalen zum Kommen Christi noch fehlt. Ich tue das für seinen Leib, das ist die Gemeinde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|25}} deren Diener ich geworden bin. Gott hat mir den Auftrag dazu gegeben, bei euch das Wort Gottes voll auszubreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|26}} Es ist das Geheimnis, das verborgen gewesen war seit Ewigkeiten und Generationen. Jetzt aber wurde es seinen Heiligen offenbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|27}} Gott wollte ihnen zeigen, wie reich und herrlich dieses Geheimnis ist, das unter den Völkern verkündigt wurde, dass nämlich Christus in euch ist; er verbürgt die Herrlichkeit Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Paulus, Apostel [von] Christus Jesus durch den Willen Gottes, und Timotheus&amp;lt;ref&amp;gt;Timotheus war ein enger Mitarbeiter des Apostels Paulus, der auch in [[2_Korinther_1#s1|2Kor 1,1]]; [[Philipper_1#s1|Phil 1,1]]; [[Philemon#s1|Phlm 1]] als Mitverfasser erwähnt wird; zusammen mit Silvanus auch in [[1_Thessalonicher_1#s1|1Thess 1,1]]; [[2_Thessalonicher_1#s1|2Thess 1,1]]. Nach den Angaben der Apostelgeschichte nahm Paulus ihn aufgrund seines guten Rufs unter den Gläubigen während seiner zweiten Missionsreise in Derbe in sein Mitarbeiterteam auf ([[Apostelgeschichte_16#s1|Apg 16,1-3]]). Er war Paulus meistgeschätzter Mitarbeiter (O&#039;Brien 1982, 3). Es ist unklar, welche Rolle er bei der Abfassung des Briefes spielte, wenn die Angabe nicht pseudepigraphisch ist. Gut denkbare Gründe für seine Erwähnung (oder Beteiligung) sind, dass er den Adressaten persönlich bekannt war (Moo 2008, 76) oder die Zuverlässigkeit seiner Lehre garantiert werden sollte (O&#039;Brien 1982, 3). &amp;lt;/ref&amp;gt; der Bruder&lt;br /&gt;
{{S|2}} [an] die Heiligen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die Heiligen&#039;&#039; Die Mehrzahl der Übersetzungen (Ausnahmen: REB, SLT, Menge, EÜ) interpretieren „heilig“ wie hier als substantiviert, sodass die Adressaten nicht als „heilige Geschwister“, sondern als „Heilige“ etc. angesprochen werden. Diese Übersetzung beruht auf Parallelen zu anderen Präskripten von Paulusbriefen (Röm, 1Kor, Phil, Eph), wo „heilig“ immer substantiviert gebraucht wird (O&#039;Brien 1982, 3). Die Bezeichnung der Empfänger als „Heilige“ spielt auf die atl. Tradition (so [[Exodus_19#s6| Ex 19,6]]; [[Levitikus_11#s44|Lev 11,44]] und mehrfach in [[Daniel_7#s18|Daniel 7]]) von Israel als heiligem Volk an (vgl. NGÜ, NIV, NLT), die nun auf die Gläubigen angewandt wird (Moo 2008, 78). &amp;lt;/ref&amp;gt; in Kolossä, {und} die treuen (gläubigen)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die entsprechende Fußnote zu Eph 1,1. &amp;lt;/ref&amp;gt; Geschwister (Brüder [und Schwestern]; Brüder)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Generisches Maskulinum]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; in Christus (an Christus Glaubenden)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;in Christus&#039;&#039; (sowie das ausführlichere „in Christus Jesus“, [[Kolosser_1#s4|Kol 1,4]]) ist bei Paulus ein Lieblingsattribut, das häufig und in den verschiedensten Kontexten Anwendung findet (vgl. etwa analog [[Epheser_1#s1|Eph 1,1]]). In Kol kommt es sonst nur noch in [[Kolosser_1#s28|1,28]] vor. Wegen dieser Vielfalt ist seine genaue Aussageabsicht unmöglich zu definieren; es scheint jedoch insgesamt eine Zugehörigkeit zu Christus und der neuen Realität zu signalisieren (den „geistlichen Aufenthaltsort“ (Moo 2008, 77)), die er geschaffen hat. Wer diesem neuen Zeitalter noch nicht angehört, ist noch „in Adam“ (etwa [[1_Korinther_15#s22|1Kor 15,22]]; [[2_Korinther_5#s14|2Kor 5,14-17]]; [[Römer_5#s12|Röm 5,12-21]]) (Moo 2008, 77, vgl. O&#039;Brien 1982, 4). &amp;lt;/ref&amp;gt; (die heiligen und treuen Geschwister; die Heiligen, {und} die treuen Geschwister ... in Kolossä). Gnade [sei mit] euch und Frieden von Gott, unserem Vater&amp;lt;ref&amp;gt;Einige Handschriften (u.a. die wichtigen alexandrinischen {{Hebr}}א{{Hebr ende}}, A sowie der Mehrheitstext) ergänzen „und des Herrn Jesus Christus“, vielleicht in direkter Anlehnung an [[Epheser_2#s2|Eph 2,2]], weswegen er in NA27 wohl als sekundär eingestuft wird. Der Teil fehlt u.a. in B, D, 33, 1739. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|3}} Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus,{{par|Epheser|1|3}} jedes Mal (immer wieder, ständig), wenn wir für euch beten (für euch, wenn wir beten),&amp;lt;ref&amp;gt;Temporal aufgelöstes Ptz. coni. SLT löst stattdessen modal auf: „indem wir allezeit für euch beten“. Nicht nur „für euch“, sondern theoretisch auch „immer wieder“ könnte sich neben „danken“ auch auf „beten“ beziehen (vgl. Moo 2008, 83; so etwa NASB). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Solche Danksagungsformeln wie hier sind in der griechischen Antike am Anfang von Briefen verbreitet und finden sich u.a. in [[Epheser_1#s16|Eph 1,16]] &amp;amp; [[1_Thessalonicher_1#s2|1Thess 1,2]] (O&#039;Brien 1982, 8). &amp;lt;/ref&amp;gt;{{par|Epheser|1|16}}{{par|1_Thessalonicher|1|2}}&lt;br /&gt;
{{S|4}} weil wir [von] eurem Glauben (Vertrauen) in (an) Christus Jesus&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Fußnote in V. 2 bei „in Christus“. &amp;lt;/ref&amp;gt; gehört haben&amp;lt;ref&amp;gt;Kausal aufgelöstes Ptz. coni. (vgl. Moo 2008, 84). Möglich theoretisch auch temporal: „seit“&amp;lt;/ref&amp;gt; und [von] der Liebe, die ihr gegenüber (zu) allen Heiligen habt,&lt;br /&gt;
{{S|5}} aufgrund (wegen)&amp;lt;ref&amp;gt;Der Bezugspunkt dieser Präposition ist im gr. Urtext nicht eindeutig. Gewöhnlich wird V. 5 auf die „Liebe“ (V. 4) bezogen (also Liebe aufgrund der Hoffnung), aber auch ein Rückbezug auf „danken“ (V. 3) ist möglich (also: „Wir danken Gott (3) … wegen der Hoffnung“). Die erste Möglichkeit ist wegen des unmittelbareren Kontexts wahrscheinlicher und natürlicher, zudem hat der Autor bereits mit V. 4 einen Grund für seinen Dank genannt (dass das Partizip ἀκούσαντες so gemeint ist, geht aus der Diskursstruktur klar hervor)(Moo 2008, 85). &amp;lt;/ref&amp;gt; der (durch die) Hoffnung, die im Himmel&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich ein Plural. &amp;lt;/ref&amp;gt; [auf] euch wartet (für euch bereit/vorhanden/reserviert ist),{{par|1_Petrus|1|4|5}}{{par|Titus|1|2}} [von] der ihr schon zuvor (vorher)&amp;lt;ref&amp;gt;Wenn eine gezielte Betonung des „vorher“ (im Gegensatz zu „schon“) intendiert ist, dann bezieht sich das vielleicht auf die Zeit, wo Epaphras in Kolossä evangelisierte, vor dem Aufkommen der Irrlehre, die mit dem Brief bekämpft wird (so seit Moule 1898, 67; vgl. Moo 2008, 86). &amp;lt;/ref&amp;gt; durch das (im) Wort (die Botschaft) der Wahrheit, das Evangelium (wahre Wort des Evangeliums)&amp;lt;ref&amp;gt;W: „Wort der Wahrheit des Evangeliums“. Wie die drei Begriffe durch die beiden Genitive semantisch verknüpft werden sollen, geht nicht aus ihnen hervor. Die gewählte Auflösung – mit „Evangelium“ als Apposition – ist die häufigste (ESV, NET, NRSV, LEB, HCSB). Die 1. alternative Deutung in der Klammer (nach NIV) versteht „der Wahrheit“ als attributiven Genitiv, also wie ein Adjektiv. Es ist auch möglich, jeden der Genitive als näher bestimmende Apposition zu verstehen, dann sinngemäß: „Wort/Botschaft, das die Wahrheit ist, nämlich das Evangelium“ (so Moo 2008, 86f., vgl. O&#039;Brien 1982, 12). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ἐν („in“ (lokal), „durch“ (instr.)) kann hier entweder instrumental gemeint sein (und betont dann die Weise, auf die sie die Hoffnung bekamen) oder lokal (dann wäre hervorgehoben, dass die Hoffnung inhaltlicher Teil des Evangeliums ist). &amp;lt;/ref&amp;gt; gehört habt, &lt;br /&gt;
{{S|6}} das zu euch gekommen ist,&amp;lt;ref&amp;gt;Attributives Ptz. Aor., als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; [das Evangelium], wie es auch auf (in) der ganzen Welt&amp;lt;ref&amp;gt;Mit der „ganzen Welt“ ist im Denken des Verfassers zunächst die zivilisierte, bekannte Welt der städtischen Zentren des römischen Reichs samt angrenzenden Gebieten gemeint. Oder es ist ganz einfach eine Übertreibung, die er gebraucht, um den Erfolg des Evangeliums zu unterstreichen (vgl. Moo 2008, 89; O&#039;Brien 1982, 13). &amp;lt;/ref&amp;gt; Frucht bringt und sich verbreitet, so wie [es ja] auch unter (in) euch [geschieht]&amp;lt;ref&amp;gt;Vers 6 wird durch die doppelte Verwendung von καθώς („(genau) wie“) stilistisch holprig (vgl. Moo 2008, 87f.). Viele Übersetzungen lassen deshalb mit dem ersten „wie“ einen neuen Satz beginnen, sodass sich der folgende Satzteil nicht auf den vorhergehenden, sondern auf den darauffolgenden bezieht (so EÜ, NGÜ, Menge, Zürcher, NET, NRSV, HCSB), etwa so: „... das zu euch gekommen ist. &#039;&#039;So wie&#039;&#039; es auch auf der ganzen Welt Frucht bringt und sich verbreitet, &#039;&#039;so&#039;&#039; [geschieht es] auch unter euch...“ Gestützt wird das durch einige unwichtige Textzeugen, die an der Stelle noch ein „und“ einfügen, wo der Satz getrennt wird. Dabei wird allerdings das zweite καθώς als „so“ übersetzt – eigentlich würde man in diesem Fall οὕτως („so“) erwarten ([http://books.google.de/books?id=9ZaqEqJcySIC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=isbn%3A0567044718&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA91#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Wilson 2005, 91]). Das möchte Wilson mit der Textstruktur erklären (ebd.). S.a. die Fußnote bei „wie“ in V. 7. &amp;lt;/ref&amp;gt; seit dem Tag, [als] ihr [es] gehört und die Gnade Gottes wirklich (in Wahrheit)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;wirklich (in Wahrheit)&#039;&#039; Explizit so NIV, NRSV, vgl. Moo 2008, 89, den Sinn von „wirklich, tatsächlich“ hat ἐν ἀληθείᾳ („in Wahrheit“) u.a. in [[Matthäus_22#s16|Mt 22,16]]; [[Johannes_17#s19|Joh 17,19]]; [[2_Johannes#s1|2Joh 1]]; [[3_Johannes#s1|3Joh 1]] sowie [[Tobit_14#s7|Tob 14,7]]; [[Psalm_144s#18|Ps 144,18]] (LXX) (vgl. LN 70.4). Für den Sinn als „wahr“ in „[als] wahr erkannt“ (Klammer, vgl. GNB) vgl. etwa [[2_Korinther_7#s14|2Kor 7,14]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; verstanden (erkannt)([als] wahr erkannt) habt&amp;lt;ref&amp;gt;„gehört“ lässt sich auch nach vorne beziehen, dann: „seit dem Tag, als ihr die Gnade Gottes gehört und wirklich verstanden habt“. „hören“ bezieht sich jedoch eher auf das Evangelium, das man als eine Botschaft tatsächlich hören kann, wohingegen Gottes Gnade nur aus gehörtem abzuleiten oder zu erfahren wäre. &amp;lt;/ref&amp;gt; – &lt;br /&gt;
{{S|7}} [das Evangelium], wie&amp;lt;ref&amp;gt;καθώς („(genau) wie“) scheint hier die beiden Sätze auf sehr allgemeine Weise zu verbinden (Moo 2008, 89), viele Übersetzungen lassen es weg. Hier wurde analog zu 6b übersetzt, um die parallele Struktur zu unterstreichen. &amp;lt;/ref&amp;gt; ihr [es] von unserem geliebten Mitsklaven Epaphras&amp;lt;ref&amp;gt;Epaphras wird sonst nur in [[Kolosser_4#s12|Kol 4,12f.]] und [[Philemon#s23|Phlm 23]] erwähnt, entsprechend wenig ist über ihn bekannt. Man kann nur vermuten, dass er aus Kolossä stammte und vielleicht durch Paulus zum Glauben gefunden hatte, bevor er dort evangelisierte. Es handelt sich bei dem Namen um eine zu einem eigenständigen Namen gewordene Kurzform von „Epaphroditus“. Epaphras ist deshalb vermutlich nicht mit dem in [[Philipper_2#s25|Phil 2,25]]; [[Philipper_4#s18|4,18]] genannten Paulus-Mitarbeiter identisch (Moo 2008, 90). &amp;lt;/ref&amp;gt; gelernt habt, der ein treuer Diener Christi an unserer Stelle (für euch)&amp;lt;ref&amp;gt;Hier ist textkritisch nicht klar, ob „für uns“ (ὑπὲρ ἡμῶν) oder „für euch“ (ὑπὲρ ὑμῶν) zu lesen sein sollte. Der Unterschied besteht aus einem Buchstaben. Die interne Evidenz ist ausgeglichen. „euch“ wäre schwieriger zu verstehen, aber der Kontext scheint klar für „uns“ zu sprechen ([http://books.google.de/books?id=9ZaqEqJcySIC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=isbn%3A0567044718&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA96#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Wilson 2005, 96]). NA27 (mit den meisten dt. Übersetzungen) zieht „euch“ vor, weil „uns“ einen Flüchtigkeitsfehler aufgrund des schon kurz vorher vorkommenden ἡμῶν vermutet. Die externe Evidenz (𝔓&amp;lt;sup&amp;gt;46&amp;lt;/sup&amp;gt; {{Hebr}}א{{Hebr ende}}* A B D* F G 326* 1505, dagegen u.a. {{Hebr}}א{{Hebr ende}}² C D 33 1739) spricht jedoch für „uns“, entsprechend die Präferenz in SBLGNT (zudem EÜ, Menge; vgl. [http://books.google.de/books?id=9ZaqEqJcySIC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=isbn%3A0567044718&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA95#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Wilson 2005, 95f.]; Moo 2008, 91; NET Kol 1,7 Fußnote 16; O&#039;Brien 1982, 16). Deshalb wurde „uns“ bzw. „an unserer Stelle“ der Vorzug gegeben. &amp;lt;/ref&amp;gt; ist, &lt;br /&gt;
{{S|8}} der [es] auch [war, der] uns eure Liebe durch [den] (im) Geist&amp;lt;ref&amp;gt; ἐν („in“ (örtl.), „durch“ (instr.)) ist hier wohl instrumental gemeint. Die demonstrierte Liebe wird also durch den Heiligen Geist verursacht (Moo 2008, 91f., vgl. EÜ, NGÜ, Menge). &amp;lt;/ref&amp;gt; deutlich gemacht (aufgezeigt, offenbart) hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Auflösung eines attributiven Ptz. Aor. als Relativsatz. Möglich wäre auch eine „und“-Kombination. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} und [auch] euch:&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;und [auch] euch&#039;&#039; Nach unserem Verständnis hängt καὶ ὑμᾶς „und/auch euch“ als Objekt von dem Prädikat ἀποκαταλλάξαι in V. 20 ab (so z.B. Moule 1898, 86, auch NLB, NGÜ, NEÜ). Es wäre auch möglich, es mit dem Prädikat ἀποκατηλλάγητε des nächsten Verses (22) in Verbindung zu bringen, aber das würde einen sehr komplizierten Satzbau voraussetzen (so die meisten Exegeten). Denkbar wird das nur im Zusammenhang mit der von den meisten Übersetzungen bevorzugten textkritischen Lesart des Prädikats in V. 22, wo es als dessen Objekt nötig ist (Warum wir eine andere Lesart vorziehen, steht in der [[Kolosser_1#note_ae|Fußnote dort]]). Wäre dieses Verständnis korrekt, dann führte der Verfasser den hier begonnenen Satz (nach dem unmittelbar folgenden Einschub) in V. 22 auf andere Weise fort, nämlich adversativ (also durch „aber“) damit verknüpft (vgl. die übersichtliche Aufstellung der möglichen Deutungen bei Williams 1907, 55f.). &amp;lt;/ref&amp;gt; ihr mögt [ja] früher (einmal) Fremde (entfremdet)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Fremde&#039;&#039; Als Substantiv gebrauchtes Ptz. Pf. Pass., w. also „entfremdet“. Im NT nur 3x und nur im Ptz. Pf. Pass., immer resultativ und im Zusammenhang mit der Bundesgemeinschaft bzw. Beziehung mit Gott gebraucht ([[Epheser_2#s12|Eph 2,12]]; [[Epheser_4#s18|4,18]], vgl. TWNT, ἀπαλλοτριόω). Auffällig ist, dass hier das erwartete Lokal-Objekt fehlt: wir also nicht erfahren, wovon die Adressaten einmal entfremdet waren. &amp;lt;/ref&amp;gt; und innerlich (in eurer Gesinnung, Denkweise, Geisteshaltung)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;innerlich&#039;&#039; Der Dativ τῇ διανοίᾳ gibt entweder den Ort oder den Bezug dieser Einstellung an (Moo 2008, 140). διάνοια steht im Griechischen eigentlich zunächst für den Verstand, übersetzt jedoch im AT gelegentlich das hebräische Wort für Herz (BA). Im NT werden die beiden Begriffe sogar austauschbar gebraucht (O&#039;Brien 1982, 66f.). Es bezeichnet den Sitz und Ursprung menschlichen Fühlens und Denkens. Dagegen tendiert LN 30.15 eher zu „Denkweise“. &amp;lt;/ref&amp;gt; Feinde aufgrund (in)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;aufgrund (in)&#039;&#039; Kausale Interpretation von „in“, vgl. EÜ. Nicht klar ist, ob das böse Verhalten Grundlage oder Zeugnis der feindlichen Geisteshaltung ist. Darum alternativ: „[wie es] in [eurem] bösen Verhalten [zum Ausdruck kommt]“. &amp;lt;/ref&amp;gt; [eures] bösen Verhaltens (Taten, Werken) gewesen sein,&amp;lt;ref&amp;gt;Als konzessiv verbundener Hauptsatz aufgelöstes Participium coniunctum (Ptz. Präs. Akk.). Möglich wäre auch eine Auflösung als Relativsatz, eine stärkere konzessive („obwohl“) oder temporale Deutung („während, als“). S.a. [[Kolosser_1#note_x|V. 21, Fußnote 1]]. &amp;lt;/ref&amp;gt;{{par|Epheser|2|12}}{{par|Epheser|4|18}}&lt;br /&gt;
{{S|22}} aber jetzt wurdet ihr (hat [er euch]) kraft (mittels, anhand, durch, mit, in)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;kraft&#039;&#039; ἐν + Dat. wird hier instrumental gebraucht (LN 90.10). Nur durch die hier gebrauchte Umschreibung lässt es sich im Deutschen vom kurz darauf mit „durch“ übersetzten διὰ (LN 89.76) unterscheiden. REB, SLT (vgl. ZÜR, Menge) wörtlich, aber ungenau: „in dem Leib seines Fleisches durch den Tod“&amp;lt;/ref&amp;gt; seines fleischlichen Körpers&amp;lt;ref&amp;gt;W: „seinen Körper des Fleisches“. Der attr. Genitiv drückt die Beschaffenheit des Bezugsworts aus. Gemeint ist mit dem „fleischlichen Körper“ wohl ein „sterblicher“ (Moo 2008, 142), der gedanklich klar von der Gemeinde als „Körper Christi“ abgegrenzt werden soll (Schweizer &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;1980, 76). &amp;lt;/ref&amp;gt; durch den Tod versöhnt&amp;lt;ref&amp;gt;Textkritik: Die meisten Zeugen lesen Pf. Akt. ἀποκατήλλαξεν „er hat euch versöhnt“. Mit der Passivform ἀποκατηλλάγητε „ihr wurde versöhnt“ folgen wir B (auch P46, 33 mit dem Schreibfehler ἀποκαταλλάγητε; mit SBLGNT, LEB, H.Moule 1898, 86f., [http://archive.org/stream/stpaulsepistles00lighgoog#page/n327/mode/1up/search/22 J.Lightfoot 1875, 317f.] und B.Metzger, Textual Commentary, London &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;1975, 622)). Trotz der geringen Bezeugung ist das für uns die wahrscheinlichere, weil schwierigere Lesart, die vor allen Dingen die Entstehung der übrigen erklären kann (auch Alter und Qualität der Zeugen überzeugen). Allerdings stellt sie einen Abbruch des in 21 mit καὶ ὑμᾶς „und ihr“ begonnenen Satzes dar (Anakoluth; für unser alternatives Verständnis vgl. [[Kolosser_1#note_x|Fußnote dort]]) und nimmt auch dem folgenden Infinitivsatz das Subjekt. Für viele Ausleger ist das zu schwer vorstellbar. (Vgl. [http://books.google.de/books?id=9ZaqEqJcySIC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA159#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Wilson 2005, 159f.]; Metzger &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;1975, 621f.; NET Kol 1,21, Fußnote 42; O&#039;Brien 1982, 64). &amp;lt;/ref&amp;gt;, um euch in seinen Augen (vor sich) [als] heilig und fehlerlos (makellos, tadellos) und unbescholten (makellos, ohne Anklage)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;unbescholten&#039;&#039; (vgl. ZÜR, E.Schweizer). Im Gegensatz zum vorhergehenden Wort geht es um rechtliche Tadellosigkeit (dort eher um moralische bzw. geistliche). Die Übersetzungen geben eine gute Vorstellung des Konzepts. Menge (vgl. SLT): „unanklagbar“, REB: „unsträflich“, LUT, NLB, NEÜ: „makellos“, EÜ: „schuldlos“, NGÜ: „gegen die keine Anklage mehr erhoben werden kann“ &amp;lt;/ref&amp;gt; zu präsentieren (zu machen, vor sich hinzustellen)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;zu präsentieren&#039;&#039; So die englischen Übersetzungen; NEÜ. &#039;&#039;hinzustellen&#039;&#039; So die meisten deutschen Übersetzungen. &#039;&#039;zu machen&#039;&#039; So LN 13.11, NGÜ. Das Verb παρίστημι wird im NT häufig im Zusammenhang mit Gottes Endgericht gebraucht (vgl. Parallelstellen; Moo 2008, 142). Die Interpretation von κατενώπιον αὐτοῦ (entweder „in seinen Augen“ oder „vor sich“) hängt von der Übersetzung des Verbs ab. &amp;lt;/ref&amp;gt;,{{par|Epheser|2|12|13}}{{par|Epheser|5|27}}{{par|2_Korinther|11|2}}{{par|Römer|14|10}}{{par|Kolosser|1|28}}&lt;br /&gt;
{{S|23}} wenn (sofern) ihr denn weiter im Glauben bleibt, auf einem festen Fundament (fest gegründet)&amp;lt;ref&amp;gt;Adv. Ptz. Pf. Pass., zeigt die Art und Weise (modal) oder die Ursache (kausal) des Verweilens „im Glauben“ an. Hier (modal) direkt als Artangabe aufgelöst; denkbar wären auch ein verdeutlichendes „[und zwar]“ oder „[indem]“&amp;lt;/ref&amp;gt; und sicher, und nicht von der Hoffnung des Evangeliums abgebracht werdet,&amp;lt;ref&amp;gt;Adv. Ptz. Präs. Pass., zeigt die Art und Weise (modal) oder die Ursache (kausal) an. Hier als gleichwertiger Hauptsatz modal mit „und“-Kombination aufgelöst. Anhand der Wortwahl ist erkennbar, dass es als Erweiterung der Bedingung „im Glauben bleiben“ und nicht als Kontrast zu „fest gegründet und sicher“ zu verstehen ist (Williams 1907, 61). &amp;lt;/ref&amp;gt; das ihr gehört habt, [des Evangeliums],&amp;lt;ref&amp;gt;Die Wiedergabe dieser Nebensatzreihe stößt im Deutschen an Grenzen. Der zweite Relativsatz „das in der ganzen Schöpfung...“ ist mit einem attributiven Partizip eng an das Objekt (das Evangelium) gebunden, wird aber durch den ersten Relativsatz „οὗ ἠκούσατε“ („das ihr gehört habt“) davon getrennt. Im Deutschen deshalb die Einfügung, die, dem Griechischen ähnlich, neu beim Objekt ansetzt. (Mit neuen Hauptsatz, aber ähnlich bei ZÜR, NGÜ, NEÜ, NET, HCSB)&amp;lt;/ref&amp;gt; das in [der] ganzen Schöpfung unter dem Himmel&amp;lt;ref&amp;gt;Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie diese problematische Aussage gewertet werden könnte (denn wörtlich genommen, ist sie nicht wahr): 1. Es könnte sich um eine Vorgangsbeschreibung handeln (das Ptz. Aor. muss keine Vergangenheitsbedeutung haben), 2. Es könnte sich um einen Bezug auf die „allgemeine Offenbarung“ Gottes in der Schöpfung handeln, 3. Es handelt sich um eine Übertreibung (so Moo 2008, 146.). Vgl. [[Kolosser_1#note_o|V. 6, Fußnote o]], dann als Entsprechung zu Versöhnung aller Dinge in V. 20 (Moo 2008, 147). &amp;lt;/ref&amp;gt; verkündet wurde (wird), dem ich, Paulus, [zum] Diener geworden bin.{{par|Epheser|3|7}}{{par|Epheser|3|17}}&lt;br /&gt;
{{S|24}} &amp;lt;ref&amp;gt;Vers 24 bis 29 sind im griechischen Original ein Satz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jetzt freue ich mich&amp;lt;ref&amp;gt;„Das wunderliche &#039;chaíro&#039; könnte man ... interpretieren als &#039;ich bin stolz, zu solchem Opfer gewürdigt zu sein&#039;“ - Hans-Joachim Uhde in: GPM 54/1, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Leiden für euch und ergänze [stellvertretend für euch], was an den Drangsalen Christi noch fehlt&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtl.: „Ich ergänze/ fülle stellvertretend auf den Mangel an Drangsalen Christi“. Es geht hier nicht um die Vorstellung, dass die Leiden Jesu ergänzungsbedürftig wären; das griech. Wort &#039;thlípsis&#039; bezeichnet die (endzeitlichen) Drangsale - es geht also um die Bedrängnisse, die zur Parusie (Wiederkunft) Christi noch fehlen. Es muss hier genau unterschieden werden zwischen „satisfaktorischem“ und „aedifikatorischem“ Leiden!, vgl. Schweizer, EKK XII, S.91.&amp;lt;/ref&amp;gt;, an meinem Körper für seinen Leib, das ist die Gemeinde,&lt;br /&gt;
{{S|25}} deren Diener ich geworden bin nach dem Auftrag (Amt, Heilsplan)&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt sich bei oikonomía um einen umfassenden Plan; im Griech. wurden Dekrete der Behörde so bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gottes, den er mir gegeben hat, bei euch das Wort Gottes zur Fülle zu bringen&amp;lt;ref&amp;gt;Dahinter steht die Vorstellung [[Römer_15#s19|Röm 15,19]]. Paulus rühmt sich da, das Evangelium von Jerusalem aus „ringsumher bis nach Illyrien“ „voll ausgerichtet“ (Luther 1984) zu haben. Wie wir wissen, war Paulus nur in Städten missionarisch tätig. Er hat also keineswegs dieses ganze, riesige Gebiet missioniert, sondern hat entweder a) in den Städten die Verkündigung begonnen mit dem Gedanken, dass sie von dort aus in das umliegende Gebiet getragen wird, oder er war b) der Auffassung, dass Gott eine best. Anzahl von Gläubigen (= die „Vollzahl“) vorherbestimmt hat, die er zu finden und denen er das Evangelium zu sagen hatte. Diese Vorstellung des Paulus liegt hier zugrunde. Es geht darum, die Völker der damals bekannten Welt mit der Verkündigung des Evangeliums zu erreichen, damit die Parusie Jesu eintreten kann. Das ist der „Zug Christi durch die Völker“ (Schweizer, EKK XII, 89).&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
{{S|26}} [nämlich] das Geheimnis, das verborgen gewesen ist&amp;lt;ref&amp;gt;Perf. pass.&amp;lt;/ref&amp;gt; seit Ewigkeiten und Generationen – jetzt aber wurde es seinen Heiligen offenbart,&amp;lt;ref&amp;gt;Hier liegt ein (in mehreren Briefen aufzuweisendes) Revelationsschema (Offenarungsschema) vor: das Geheimnis ist verschwiegen/ verborgen seit ewigen Zeiten - es wird aber jetzt auf Anordnung Gottes den Heiden (Völkern) kundgegeben. Damit wird die grundsätzliche Unzugänglichkeit Gottes betont und eine Sonderstellung der „Heiligen“ (= die Heidenchristliche Gemeinde), vgl. Schweizer, EKK XII, 87f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|27}} denen Gott kundtun (offenbaren) wollte, was der Reichtum der Herrlichkeit&amp;lt;ref&amp;gt;dóxa ist aus dem säkularen Griech. nur i.S. von „Meinung“, „Ansehen“ bekannt. Vom atl. &#039;kabod&#039; bzw. von der späteren Vorstellung der &#039;schekina&#039; Gottes gewinnt es im NT einen neuen Sinn, vgl. Schweizer, EKK XII, S. 88, Anm. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt; dieses Geheimnisses bei den Völkern ist, das ist Christus in (bei, unter)&amp;lt;ref&amp;gt;Es ist nicht irrelevant, die wie Präposition &#039;en&#039; mit Dativ hier übersetzt wird. Liest man „Christus in euch“, hat man die mystische Vorstellung, dass Christus in den Gläubigen gegenwärtig ist (z.B. beim Abendmahl). „Christus unter euch“ denkt an die Gemeinde als Leib Christi, d.h. Christus ist in der Gesamtheit der Gemeinde gegenwärtig (s.o. Vers 24), nicht im einzelnen Christen. „Christus bei euch“ ist demgegenüber eine distanzierte Betrachtungsweise: Christus ist z.B. im Abendmahl gegenwärtig, aber nicht so unmittelbar, dass man ihm im einzelnen Gläubigen („in“) oder in der Gemeinde („unter“) begegnen könnte.&amp;lt;/ref&amp;gt; euch, die Hoffnung&amp;lt;ref&amp;gt;Schweizer, EKK XII, S.81 und 89, schlägt vor, hier „Vorgabe“ zu übersetzen, weil „Hoffnung“ hier das schon im Himmel Bereitliegende bezeichnet. „Aus der &#039;Hoffnung, in der gehofft wird&#039; ist die &#039;Hoffnung, die gehofft wird&#039; geworden“ (a.a.O., S., 35)&amp;lt;/ref&amp;gt; der Herrlichkeit,&lt;br /&gt;
{{S|28}} den wir verkündigen, indem&amp;lt;ref&amp;gt;Adverbiales Partizip modal aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; wir jeden Menschen ermahnen (zurechtweisen, ans Herz legen) und jeden Menschen lehren in aller Weisheit, damit wir jeden Menschen vollkommen (vollendet, reif, eingeweiht) in Christus präsentieren (darstellen, erweisen);&lt;br /&gt;
{{S|29}} worum ich mich auch bemühe und&amp;lt;ref&amp;gt;Adverbiales Partizip modal durch „und“-Kombination aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; mich abkämpfe&amp;lt;ref&amp;gt;agón bezeichnet den Wettkampf, nicht den Krieg.&amp;lt;/ref&amp;gt;, getragen von&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtl. Präposition katá mit Akk. „längs-hin, durch-hin, gemäß, nach“, eigentl.: „von oben bis unten über etwas hin“&amp;lt;/ref&amp;gt; seiner&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. Christi.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wirksamkeit, die in mir wirksam ist in Kraft (kräftig wirksam ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Epheser_3&amp;diff=24115</id>
		<title>Epheser 3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Epheser_3&amp;diff=24115"/>
		<updated>2016-06-03T14:19:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}}Deshalb bin ich, Paulus, der Gefangene Christi Jesu für euch, die (Heiden-)Völker &lt;br /&gt;
{{S|2}}- vorausgesetzt, ihr habt von der Verantwortung gehört, die Gott mir aus Gnade für euch gegeben hat. &lt;br /&gt;
{{S|3}}Denn durch eine Offenbarung wurde mir das Geheimnis kund getan. Dies habe ich euch zuvor in wenigen [Worten/ Sätzen] geschrieben, &lt;br /&gt;
{{S|4}}damit ihr es lest und meine Einsicht im Geheimnis des Christus verstehen könnt. &lt;br /&gt;
{{S|5}}In früheren &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: In anderen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generationen wurde [dieses Geheimnis] den Menschen &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: den Söhnen der Menschen.&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht zu erkennen gegeben, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart wurde, &lt;br /&gt;
{{S|6}} dass [nämlich] die (Heiden-)Völker Miterben und Teil des Leibes und Teilhaber der Verheißungen sind &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich stehen hier Adjektive: miterbend und zum selben Leib gehörend und teilhabend.&amp;lt;/ref&amp;gt; [und zwar] durch Christus Jesus durch das Evangelium. &lt;br /&gt;
{{S|7}}Dem [Evangelium] diene ich &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: dem (Bezug nehmend auf &#039;Evangelium&#039;) ich ein Diener wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; gemäß der Gnadengabe, die mir zuteil wurde aufgrund seines wunderbaren Wirkens &amp;lt;ref&amp;gt;Gen. epexegeticus aufgelöst, wörtlich: des Wirkens seiner Wunder&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|8}}Mir, dem geringsten unter allen Heiligen, wurde diese Gnade zuteil, den (Heiden-)Völkern den unbegreiflichen Reichtum der Gnade Christi als Evangelium zu verkünden &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: zu evangelisieren, oder: als frohe Botschaft weiter zu geben&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|9}} und allen den Heilsplan, &amp;lt;ref&amp;gt;Im Grundtext derselbe Ausdruck oikonomia wie in Vers 2 (Verwaltung)&amp;lt;/ref&amp;gt; das Geheimnis &amp;lt;ref&amp;gt;Gen. epexegeticus aufgelöst, wörtlich: den Heilsplan (Verantwortung, Auftrag, Haushaltsführung) des Geheimnisses.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu beleuchten, das von Ewigkeit &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: Ewigkeiten, Äonen.&amp;lt;/ref&amp;gt; [bei] Gott, der alles geschaffen hat, verborgen gewesen ist. &lt;br /&gt;
{{S|10}}So  &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: Damit; Auf dass.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird unter den Führern und Mächten, die im Himmel &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: in den himmlisch (Welten).&amp;lt;/ref&amp;gt; sind die vielfältige Weisheit Gottes bekannt gemacht, &lt;br /&gt;
{{S|11}}[und zwar] nach dem ewigen Vorsatz, &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: Vorsatz der Ewigkeiten.&amp;lt;/ref&amp;gt; den er in Christus Jesus, unserem Herrn umgesetzt &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: getan&amp;lt;/ref&amp;gt; hat.&lt;br /&gt;
{{S|12}}In ihm [, Christus Jesus] haben wie in innere Freiheit &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: Freimut, Offenheit, Vertrauen&amp;lt;/ref&amp;gt; und einen Zugang im Vertrauen durch den Glauben an ihn &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: durch seinen Glauben; Ich deute das als Gen. objectivus: der Glaube zu ihm hin.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|13}}Deshalb bitte ich [immer wieder/ ständig]&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „immer wieder“ oder „ständig“. Die Formulierung trägt dem linearen Aspekt des Präsensstamms Rechnung.&amp;lt;/ref&amp;gt; [darum], in meinen Leiden (oder: Leiden (pl.); Drangsale) für euch nicht müde zu werde, die zu eurem Ruhm dienen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: die euer Ruhm ist. Das Relativpronomen steht im Grundtext im Sing. f., kann sich aber nur auf „Leiden“ (Dat. pl. f.) beziehen.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}}Deswegen beuge ich meine Knie&amp;lt;ref&amp;gt;Das Beugen des Knies ist eine Gebetsstellung, ein Zeichen religiöser Devotion. Im weltl. Bereich ein Zeichen des Respektes vor dem höher Stehenden.&amp;lt;/ref&amp;gt; vor dem Vater, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}}von dem jedes Geschlecht&amp;lt;ref&amp;gt;πάτρια bezeichnet die Abstammung in der Manneslinie = das Geschlecht, der Familienstamm.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Himmel &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: in den Himmeln.&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf Erden seinen Namen hat &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: benannt wird, „seinen Namen hat“ trägt dem linearen Aspekt des Präsensstamms Rechnung.&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}}dass er es euch nach seinem herrlichen Reichtum&amp;lt;ref&amp;gt;Gen. epexegeticus aufgelöst, wörtl.: nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt; gebe (schenke) Kraft, zu erstarken durch seinen Geist im (für den)&amp;lt;ref&amp;gt;εἰς steht in der Koine für ἐν, BDR § 205, kann aber auch mit &amp;quot;für&amp;quot; übersetzt werden, BDR § 207, Anm. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; inwendigen (inneren) Menschen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}}dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, in Liebe, die&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], relativisch aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; fest verwurzelt und gegründet (fundiert) ist&amp;lt;ref&amp;gt;Koordinierende Partizipien nach verbum finitum, indikativ. Sinn, BDR §468, Anm. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}}damit ihr imstande seid, [zusammen] mit allen Heiligen zu begreifen&amp;lt;ref&amp;gt;Infinitv als Ergänzung zum Verb, BDR § 392.&amp;lt;/ref&amp;gt;, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe [der Liebe Christi]&amp;lt;ref&amp;gt;Es legt sich nahe, hier die Liebe (Christi oder zu Christus) zu ergänzen, einen direkten Bezug dazu gibt es im Text aber nicht: Die Liebe ἀγαπή ist im Griech. Femininum, die Nomina stehen im Neutrum. Schnackenburg spricht von den „kosmischen Dimensionen“ des „göttlichen Heilsmysteriums“ (S. 154).&amp;lt;/ref&amp;gt; ausmacht (ist),&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{{S|19}}und zu erkennen, dass die Liebe Christi (die Liebe zu Christus)&amp;lt;ref&amp;gt;Genitivus subiectivus oder obiectivus?&amp;lt;/ref&amp;gt;  die Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet mit aller Fülle Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}}Dem aber, der imstande ist, Größeres zu tun als alles, was [immer] wir erbitten oder ausdenken mögen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. BW Sp. 1660.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch die Kraft, die in uns wirkt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}}dem sei Ehre in der Gemeinde (Kirche?) und in Christus Jesus für alle Geschlechter bis in alle Ewigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: der Ewigkeit der Ewigkeiten&amp;lt;/ref&amp;gt;, Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Epheser_2&amp;diff=24114</id>
		<title>Epheser 2</title>
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		<updated>2016-06-03T14:19:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} &lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Auch (Und) wir waren aufgrund unserer Vergehen und Sünden tot,&lt;br /&gt;
{{S|2}} die wir früher begangen&amp;lt;ref&amp;gt;wörtlich: in denen wir früher wandelten&amp;lt;/ref&amp;gt; hatten. [Wir lebten] nach den Regeln dieser Welt, nach den Regeln dessen, der über das Luftreich herrscht&amp;lt;ref&amp;gt;= Satan oder Beliar, Strack-Billerbeck verweist auf Test Benj 3 und Philo; so auch vorgeschlagen bei Louw-Nida&amp;lt;/ref&amp;gt;, das ist der Geist&amp;lt;ref&amp;gt;wörtlich: des Geistes; Gen. epexegeticus wurde aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt;, der nun in den Ungehorsamen am Werke ist.&lt;br /&gt;
{{S|3}} Darin habt auch ihr gelebt, als ihr eurem natürlichen Verlangen nachgabt und den Wünschen und Gedanken [dieses Verlangens] Folge leistetet. Wir waren von Natur aus dem Zorn [Gottes] verfallen, wie die übrigen [nicht erlösten Menschen] auch.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Aber Gott ist reich an Erbarmen. Wegen seiner großen Liebe zu uns hat er uns,&amp;lt;ref&amp;gt;wörtlich: wegen seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|5}} obwohl wir aufgrund der Vergehen tot waren, zusammen mit Christus lebendig gemacht - ihr seid aus Gnade gerettet -&lt;br /&gt;
{{S|6}} und [er hat] uns mit Christus Jesus zusammen auferweckt und in die himmlischen [Welten] versetzt.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Damit beweist er den kommenden Zeitaltern den überaus großen Reichtum seiner Gnade:&amp;lt;ref&amp;gt;wörtlich: , damit er den überaus großen Reichtum seiner Gnade in Güte an uns in Christus Jesus beweist&amp;lt;/ref&amp;gt; indem er sich an uns durch Christus Jesus gütig zeigte.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Denn ihr seid aus Gnade gerettet worden aufgrund des Glaubens. Und dies [geschah] nicht aus eurer eigenen Kraft&amp;lt;ref&amp;gt;wörtlich: Und dieses nicht aus euch&amp;lt;/ref&amp;gt; heraus, es ist die Gabe Gottes.&lt;br /&gt;
{{S|9}} [Es geschah] nicht aufgrund der [vermeintlich guten] Werke (Nicht aus Werken), damit niemand sich [der Rettung wegen selbst] rühme.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Denn wir sind sein Werk&amp;lt;ref&amp;gt;Werk und Werke sind im Grundtext verschiedene Begriffe. Werk geht evtl. auf Ps 142,5 LXX zurück (das Werk deiner Hände), für Werke steht ἔργον bzw. ἔργοις (derselbe Begriff wie in Vers 9)&amp;lt;/ref&amp;gt;, [und wir sind] durch Christus Jesus zum Zweck guter Werke geschaffen worden, die Gott vorbereitet hat, damit wir in ihnen leben.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Deshalb erinnert euch [stets&amp;lt;ref&amp;gt;„stets“ trägt dem linearen Aspekt des Präsensstamms Rechnung.&amp;lt;/ref&amp;gt;] daran, dass ihr früher zu den Menschen [gerechnet wurdet], die ihrem natürlichen Verlangen nachgeben&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtl.: „die (Heiden)Völker im Fleisch“&amp;lt;/ref&amp;gt;- von denen, die sich „Beschneidung“, nennen, [es handelt sich hier um] eine Beschneidung von Menschenhand, wurdet ihr „Vorhaut“ genannt -&lt;br /&gt;
{{S|12}} denn zu jener Zeit lebtet ihr ohne Christus, [ihr wart] aus dem Bürgerrecht Israels ausgeschlossen, und [in Bezug auf die] Bundesschlüsse, das heißt in Bezug auf die Verheißung&amp;lt;ref&amp;gt;Gen. epexegeticus aufgelöst, wörtl.: Feinde der Bundesschlüsse der Verheißung.&amp;lt;/ref&amp;gt; [wart ihr] Fremde, die keine Hoffnung hatten, Gottlose in der Welt.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Jetzt allerdings, in Christus Jesus, wurdet ihr, die ihr früher fern [wart], durch das Blut des Christus [in die] Nähe [Gottes gerückt]&amp;lt;ref&amp;gt;Im Grundtext stehen „fern“ und „nah“ ohne Verb.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Denn &#039;&#039;er&#039;&#039; bedeutet für uns Frieden [mit Gott]. Er hat die beiden[, Bürger und Fremde] zu Einem gemacht hat und die Wand zerstört, die [Bürger und Fremde von einander] trennte&amp;lt;ref&amp;gt;Gen. epexegeticus aufgelöst, wörtl.: „die Trennwand des Zaunes“&amp;lt;/ref&amp;gt;. [Er hat] mit seinen Leib die Feindschaft [zwischen beiden aufgehoben],&lt;br /&gt;
{{S|15}} [und] das Gesetz, [das heißt] die in Einzelsatzungen verfassten Gebote&amp;lt;ref&amp;gt;Gen. epexegeticus aufgelöst, wörtl.: „das Gesetz der Gebote in Einzelsatzungen“&amp;lt;/ref&amp;gt;, außer Kraft gesetzt, um die zwei in sich zu &#039;&#039;einem&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Im Grundtext steht ein Zahlwort.&amp;lt;/ref&amp;gt; neuen Menschen zu machen und Frieden zu schaffen.&lt;br /&gt;
{{S|16}} {Und} durch das Kreuz versöhnte er die beiden in einem Leib für Gott, indem er die Feindschaft darin (in ihm)&amp;lt;ref&amp;gt;Im Grundtext steht en auto („in ihm“). Das kann sich auch auf Gott beziehen, der Bezug zum Kreuz ist m.E. naheliegender.&amp;lt;/ref&amp;gt; tötete.&lt;br /&gt;
{{S|17}} {Und} Er als er kam, verkündete euch, die ihr fern [wart], Frieden, und Frieden denen, die nahe [sind]&amp;lt;ref&amp;gt;Im Grundtext stehen „fern“ und „nah“ ohne Verb.&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
{{S|18}} denn durch ihn[, den Christus,] haben wir, die beiden in &#039;&#039;einem&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Im Grundtext steht ein Zahlwort.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geist [ständigen]&amp;lt;ref&amp;gt;„ständigen“ trägt dem linearen Aspekt des Präsensstamms Rechnung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugang zum Vater.&lt;br /&gt;
{{S|19}} So seid ihr jetzt nicht mehr Fremde und rechtlose Ausländer (Fremde)&amp;lt;ref&amp;gt;Ich habe mich für diese Wortwahl entschieden, um eine Doppelung (xenoi=Fremde; paroikeoi=Fremde) zu vermeiden. Außerdem habe ich weiter oben xenoi auch mit „Fremde“ wiedergegeben. Paroikia kann unter anderem „Aufenthalt als Nichtbürger an einem fremden Ort im Status der Rechtlosigkeit“, vgl. [[Apostelgeschichte_13#s7|Apg 13,7]] (paroikia), [[Exodus_2#s22|Ex 2,22]] LXX (paroikos)&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern {ihr seid} Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Ihr wurdet auf den Grund der Apostel und Propheten gebaut, und Christus Jesus ist der Eckstein [dieses Fundaments].&lt;br /&gt;
{{S|21}} Durch ihn[, Christus,] wird der ganze Bau zusammengefügt und wächst [beständig]&amp;lt;ref&amp;gt;„beständig“ trägt dem linearen Aspekt des Präsensstamms Rechnung.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu einem heiligen Tempel für dem Herrn.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Durch ihn[, Christus,] werdet auch ihr durch den Geist [stetig]&amp;lt;ref&amp;gt;„stetig“ trägt dem linearen Aspekt des Präsensstamms Rechnung.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu  einer Wohnung Gottes mitgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verse 4-7 sind im Grundtext ein Satz. Durch Auflösung des Partizip Präsens zu Anfang Vers 4, die Vereinfachung (siehe 4b), den Zusatz in Vers 6 und die Umwandlung von „Güte“ in „sich gütig zeigen“ in Vers 7 wird das ganze etwas überschaubarer.&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Epheser_1&amp;diff=24113</id>
		<title>Epheser 1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Epheser_1&amp;diff=24113"/>
		<updated>2016-06-03T14:19:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;kommt später&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Paulus, (ein) Apostel von Christus (des Messias) Jesus nach (durch) dem Willen Gottes, ([schreibt]) [an] die Heiligen, die in Ephesus&amp;lt;ref&amp;gt;Die Ortsangabe„in Ephesus“ ist in einigen wenigen wichtigen Manuskripten des NT nicht enthalten (𝔓&amp;lt;sup&amp;gt;46&amp;lt;/sup&amp;gt; {{Hebr}}א{{Hebr ende}}‎* B* 6. 424&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt;. 1739; Mcion&amp;lt;sup&amp;gt;T, E&amp;lt;/sup&amp;gt; Origenes Basilius). Der Rest bezeugt sie durchweg. Ohne die Ortsangabe wirkt der Satz trunkiert und ergibt keinen Sinn, denn „die sind“ bliebe ohne weitere Bestimmung (vgl. BDR §413.4). Etliche Versuche, die Adresse ohne die Ortsangabe zu erklären, scheinen daran zu scheitern, dass Kirchenväter mit Griechisch als Muttersprache, wie Origenes und Basilius, denen die Ortsangabe ebenfalls unbekannt war, große Probleme mit einer richtigen Deutung hatten ([http://books.google.com/books?id=-W6fW9YTVqEC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA2#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Best, Eph 1:1, in: Best (Hg.), Essays in Ephesians 1997, 3f.]). Auch die seit Beza vertretene Theorie ist unwahrscheinlich, wonach der Brief als Rundschreiben an mehrere Gemeinden gerichtet war, jedoch hauptsächlich Kopien des Exemplars von Ephesus überlebten. Sie scheitert an fehlender textkritischer Bezeugung anderer Exemplare, an der starken Tradition der Zuschreibung an Ephesus sowie daran, dass in den fraglichen Zeugen nicht nur der Ortsname, sondern auch „in“ fehlt ([http://books.google.com/books?id=-W6fW9YTVqEC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA10#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Best, Eph 1:1, in: Best (Hg.), Essays in Ephesians 1997, 10f.]). Doch auch der überlieferte Text ist schwierig zu verstehen (vgl. übernächste Fußnote). Obendrein ist der Text an eine Gruppe adressiert, die dem Autor wohl nicht persönlich bekannt war ([[Epheser_1#s15|1,15]]; [[Epheser_3#s2|3,2]]; [[Epheser_4#s21|4,21]]), es fehlen auch Grüße oder andere persönliche Referenzen (vgl. Thielman 2010, 15) – obwohl Paulus nach [[Apostelgeschichte_19#s10|Apg 19,10]] doch über zwei Jahre in Ephesus lehrte. Eine Erklärung muss spekulativ bleiben. Die wenigsten Schwierigkeiten macht es wohl, entweder die Echtheit der Ortsangabe anzunehmen. Dann hätte ein Abschreiber den Brief universalisieren wollen (Thielman 2010, 36). Oder man geht von einer sehr frühen, womöglich absichtlichen Verstümmelung des nicht mehr bekannten Originaltexts aus (der vielleicht gar keine Ortsangabe enthielt). Wegen der einstimmigen Zuschreibung an Ephesus im Brieftitel aller Textzeugen hätten dann Abschreiber die Lücke mit der Ortsangabe gefüllt. - Alternative Übersetzungen, die den Text ohne „in Ephesus“ interpretieren, sind in der Klammer zu finden. Eine ausführliche Analyse der Adresse gibt es in Zukunft hoffentlich im Einleitungs- oder Kommentarteil. &amp;lt;/ref&amp;gt; sind,&amp;lt;ref&amp;gt;Auflösung eines attr. Ptz. präs. als Relativsatz. &amp;lt;/ref&amp;gt; {und} die Gläubigen (Treuen) in (durch, an) Christus Jesus&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die Gläubigen (Treuen) in (durch, an) Christus Jesus&#039;&#039;, d.h. „in der Gemeinschaft mit Christus Jesus Stehenden“ (TWNT, ἒν, B.3.); oder: „die an Christus Jesus Glaubenden“ ([http://books.google.com/books?id=uu4IJ8cccqAC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA177#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Sellin, Adresse und Intention des Eph, in: Trowitzsch (Hg.), Paulus, Apostel Jesu Christi. FS Günter Klein, 177]) doch dann würde man eher ἒις erwarten. „in Christus Jesus“ deutet hier auf Gemeinschaft und Zugehörigkeit ([http://books.google.de/books?id=cz-3LzhHIrIC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;pg=PA103#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Simojoki, In Christus. Epheser 1,1-14, in Dahl (Hg.), Kurze Auslegung des Epheserbriefs, 103]). Alternativ könnte sich „in Christus Jesus“ auch auf Paulus&#039; Gruß selbst beziehen. &amp;lt;/ref&amp;gt;{{par|Epheser|1|15}}.&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „an die Heiligen, die in Ephesus und gläubig in Christus Jesus sind“, „die Heiligen, die auch gläubig/treu in Christus Jesus sind“, „die Heiligen, also die Gläubigen in Christus Jesus“. Der Satzbau ist schwierig, egal zu welcher Lösung man hinsichtlich der Echtheit der Ortsangabe (vgl. erste Fußnote) kommt (vgl. [http://books.google.com/books?id=WfQKPH3-dysC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA98#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=true Best 1998, 98]). Der Text teilt die Empfänger scheinbar in zwei Gruppen auf: die Heiligen (in Ephesus) sowie die Gläubigen in Christus (vgl. erste Alternative). Sellin 2008, 69f. (vgl. Hoehner 2002, 147) schlägt dagegen vor, das „und“ als explikativ zu verstehen; die zweite Gruppe wäre dann Näherbestimmung der ersten. Übersetzen könnte man das dann als Relativsatz, wie es hier geschehen ist, oder mit „also“. Da der griechische Satzbau mit beiden Objekten in jedem Fall dieselbe Gruppe bezeichnet, wurde „und“ ausgeklammert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|2}} Gnade ([sei (ist)]) euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus&amp;lt;ref&amp;gt;Theoretisch auch möglich: „...Gott, dem Vater von euch und von Jesus Christus“. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|3}} Gepriesen (gelobt) [sei] der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus,{{par|Kolosser|1|3}} der uns mit dem ganzen (allem) geistlichen Segen in den himmlischen [Orten] durch (in) Christus gesegnet hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Subst. Ptz. als Relativsatz aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|4}} genau wie (weil)&amp;lt;ref&amp;gt;Das Wort kann hier neben „wie“ auch „weil“ (so Hoehner &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;2006, 175) bedeuten oder leitet hier vielleicht ein Zitat unbekannten Ursprungs ein (Barth, &amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt;1981, 79). &amp;lt;/ref&amp;gt; er sich uns in ihm vor der Erschaffung&amp;lt;ref&amp;gt;Das Wort, das strikt als so etwas wie „Hinwerfung“ übersetzt werden kann, bedeutet im klassischen Griechisch je nach Kontext u.a. Aussaat oder Grundsteinlegung. Im NT bezeichnet es mit Ausnahme von [[Hebräer_11#s11|Hebr 11,11]] die Erschaffung der Welt und steht in einem heilsgeschichtlichen Zusammenhang ([[Matthäus_13#s35|Mt 13,35]]; [[Matthäus_25#s34|25,34]]; [[Lukas_11#s50|Lk 11,50]]; [[Johannes_17#s24|Jh 17,24]]; [[Hebräer_4#s3|Hebr 4,3]]; [[Hebräer_9#s26|9,26]]; [[1_Petrus_1#s20|1Petr 1,20]]; [[Offenbarung_13#s8|Offb 13,8]]; [[Offenbarung_17#s8|17,8]]; vgl. TWNT, καταβολή). &amp;lt;/ref&amp;gt; der Welt erwählt (ausgesucht; in Liebe erwählt)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. nächste Fußnote bei „in Liebe“. ἐκλέγω („erwählen“), hier im Medium mit reflexiver Bedeutung, wird in der Bibel nur im Zusammenhang einer freien Entscheidung aufgrund bekannter Optionen benützt ([[Genesis_13#s11|13,11]]; [[Deuteronomium_14#s2|Dtn 14,2]]; [[Deuteronomium_30#s19|30,19]][[1_Samuel_16#1|1Sam 16,1-13]]; [[Lukas_6#s13|Lk 6,13]]), ohne Verpflichtung ([[Deuteronomium_7#s6|Dtn 7,6-8]]) oder notwendigerweise vorhandene Vorzüge ([[Jakobus_2#s5|Jak 2,5]]). Nie kommt Abneigung gegenüber dem nicht ausgewählten Subjekt oder Objekt zum Ausdruck. Die mediale Verbform drückt hier Gottes persönliches Interesse aus (Hoehner &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;2006, 187f.).&amp;lt;/ref&amp;gt; hat, um {wir} heilig und fehlerlos (untadelig), in Liebe,&amp;lt;ref&amp;gt;„in Liebe“ steht eigentlich ganz am Ende von [[Epheser_1#s4|4]], also noch hinter „vor ihm“. Es bezieht sich entweder auf das Erwählen, auf „heilig und fehlerlos“ oder auf das Vorherbestimmen ([[Epheser_1#s5|5]]). Aufgrund der sehr ähnlichen Satzstellung im Kontext der gesamten Segensformel (3-14) bildet es wohl einen Nachschub zu den Eigenschaften der „vor ihm Stehenden“ ([[Epheser_1#s4|4]]) (Hoehner &amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;2006, 183ff.). &amp;lt;/ref&amp;gt; vor ihm zu sein, &lt;br /&gt;
{{S|5}} als (indem, und, wobei, weil) er euch zur Adoption (Annahme an Sohnes (Kindes) statt; Sohnschaft) durch Christus für (zu) sich (ihn) vorherbestimmt hat aufgrund (gemäß, nach, wegen) des Wohlgefallens (freien Entschlusses) seines Willens,&lt;br /&gt;
{{S|6}} zum Lob der Herrlichkeit (des Ruhmes) seiner Gunst (Huld, Wohlwollen), mit der er uns beglückt (gesegnet, begnadet) hat durch (in) den Geliebten. &lt;br /&gt;
{{S|7}} In ihm (durch ihn)&amp;lt;ref name=&amp;quot;relat&amp;quot;&amp;gt;Relativischer Satzanschluss. Ursprünglich bilden die Verse 3-14 eine einzige Satzkette. &amp;lt;/ref&amp;gt; haben wir die Erlösung (Freikauf, Loskauf) durch sein Blut, die Vergebung [unserer] Vergehen (Sünden) nach dem Reichtum (Fülle) seiner Gnade,&lt;br /&gt;
{{S|8}} die er in&amp;lt;ref&amp;gt;Eigentlich εἰς, also „in... hinein“.&amp;lt;/ref&amp;gt; euch überreich gemacht hat (hat überströmen lassen; reichlich gewährt hat) in aller Weisheit und Einsicht (Klugheit),&lt;br /&gt;
{{S|9}} er hat uns das Geheimnis seines Willens bekannt gemacht (offenbart, mitgeteilt), nach seinem Wohlgefallen, das er in sich selbst beschlossen hat (sich vorgenommen hat)&lt;br /&gt;
{{S|10}} zur Durchführung (Verwirklichung) [bei] der Erfüllung der Zeiten:&amp;lt;ref&amp;gt;Konstruktion mit doppeltem Genitiv, die laut NSS sinngemäß etwa auf „wenn die richtige Zeit gekommen ist“ hinausläuft. Dann etwa „dessen Ausführung/Durchführung/Verwirklichung er sich für dann vorgenommen hat, wenn die richtige Zeit gekommen ist“.&amp;lt;/ref&amp;gt; alle [Dinge] (alles) in (durch) Christus zusammenzufassen&amp;lt;ref&amp;gt;Das bezieht sich auf den Plan, der das Geheimnis (μυστήριον) darstellt. Zur Verdeutlichung der vorangehende Doppelpunkt. Bedeutungsnuance des Verbs: „alles in/unter einer Haupteinheit zusammenfassen“. &amp;lt;/ref&amp;gt;, die [Dinge] im&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „auf (dem)“&amp;lt;/ref&amp;gt; Himmel und die [Dinge] auf der Erde, in ihm. &lt;br /&gt;
{{S|11}} In ihm (durch ihn)&amp;lt;ref name=&amp;quot;relat&amp;quot; /&amp;gt; fiel uns auch das Los zu, als (weil) wir vorherbestimmt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Temporal (kausal) aufgelöstes Ptz. conj.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach dem Plan (Absicht, Vorsatz) dessen, der alles bewirkt&amp;lt;ref&amp;gt;Substantiviertes Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach der Absicht (Beschluss, Ratschluss) seines Willens, &lt;br /&gt;
{{S|12}} damit (um) wir zum Lob{{par|Epheser|1|6}} seiner Herrlichkeit schon vorher Hoffnung haben&amp;lt;ref&amp;gt;Prädikatives Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch (in) Christus. &lt;br /&gt;
{{S|13}} Durch (in) ihn (diesen){{par|Epheser|1|11}} habt ihr auch das Wort (Aussage, Ausspruch, Rede) der Wahrheit gehört, das Evangelium (gute Nachricht, Freudenbotschaft) unserer Errettung; seit (nachdem)&amp;lt;ref&amp;gt;Ingressiver Aorist, temporal.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihr an ihn glaubt (auf ihn vertraut), seid ihr versiegelt worden [mit] dem verheißenen Heiligen Geist&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „Heiligen Geist der Verheißung“. Ein solcher Gen. qualitatis bedeutet dasselbe wie ein deutsches attributives Adjektiv.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &lt;br /&gt;
{{S|14}} der die Anzahlung unseres Erbes ist, [bis] zur Erlösung [seines] Eigentums (Besitzes, Erwerbs, Gewinns), zum Lob seiner Herrlichkeit (Ehre). &lt;br /&gt;
{{S|15}} Deshalb (Darum, Aus diesem Grund) – weil (seit, nachdem) auch (sogar) ich von eurem&amp;lt;ref&amp;gt;Eigtl. καθ᾽ ὑμᾶς, hier als Entsprechung des Gen. poss. (s.a. KG §289). &amp;lt;/ref&amp;gt; Glauben im (an den) Herrn Jesus&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Epheser_1#note_c|Fußnote c]] zu V. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; und eurer Liebe für alle Heiligen gehört habe&amp;lt;ref&amp;gt;Kausal (temporal) aufgelöstes Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt; –&lt;br /&gt;
{{S|16}} höre ich nicht auf, für euch zu danken&amp;lt;ref&amp;gt;Präd. Ptz. (s.a. KG §435). Übersetzungsvorschlag NSS: „ich danke unaufhörlich“&amp;lt;/ref&amp;gt;, wenn ich bei meinen Gebeten [an euch (daran)] denke&amp;lt;ref&amp;gt;Von παύομαι („aufhören“) abhängiger Gen. abs., wohl temp./gleichzeitig (iterativ?) zu verstehen (Ptz. Präs. Med. Gen. Sg. M.). Auf diese Gebete beziehen sich die Wünsche der folgenden beiden Verse. &amp;lt;/ref&amp;gt; (mich erinnere),{{par|Kolosser|1|3}}{{par|1_Thessalonicher|1|2}}&lt;br /&gt;
{{S|17}} damit (dass)&amp;lt;ref&amp;gt;Obwohl im vorigen Vers noch von einem Dankgebet die Rede ist, zeigt die Konjunktion ἵνα an, dass der Verfasser in 17-19 seine Gebetsanliegen für die Adressaten auflistet. &amp;lt;/ref&amp;gt; der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit (des Glanzes)&amp;lt;ref&amp;gt;Wohl Gen. qual.: ~„der glänzende/herrliche/ruhmreiche Vater“ (NSS)&amp;lt;/ref&amp;gt;, euch [den (einen)] Geist&amp;lt;ref&amp;gt;Die Bedeutung des Worts unklar: Geht es um den Heiligen Geist oder „einen Geist“ als eine Art geistige Fähigkeit? Sogar eine adjektivische Deutung wäre möglich: „geistliche Weisheit und Offenbarung“ &amp;lt;/ref&amp;gt; [der] Weisheit und [der] Offenbarung (Enthüllung) bei (in)&amp;lt;ref&amp;gt;S. B/A ἐν II.3 (NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; der Erkenntnis seiner selbst&amp;lt;ref&amp;gt;Wohl Gen. obi. (NSS) – Sinn der Konstruktion wäre dann etwa: „beim Prozess der Erkenntnis Gottes“&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt, &lt;br /&gt;
{{S|18}} [zudem] erleuchtete&amp;lt;ref&amp;gt;Attributives Ptz. Pf. Pass. Akk. Pl. M., bezieht sich auf δώῃ („gibt“ V. 17, daher die Verdeutlichung [zudem]). NSS sieht einen doppelten Akkusativ: „Er gebe euch Herzensaugen als erleuchtete = er gebe/mache, dass eure Herzensaugen erleuchtet sind.“ Etwas freier ist die Auflösung: Er gebe „euren Herzen erleuchtete Augen“ (so Menge). &amp;lt;/ref&amp;gt; Augen eurer Herzen, sodass ihr wisst, von welcher Art (welches, was) die Hoffnung seiner Berufung (Einladung) ist,&amp;lt;ref&amp;gt;Also sinngemäß „zu welcher Hoffnung er euch berufen hat“ (NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; von welcher Art (welches, was) der Reichtum (die Fülle) der Herrlichkeit (Majestät) seines Erbes unter (in) den Heiligen [ist], &lt;br /&gt;
{{S|19}}und wie sich seine&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: und was die&amp;lt;/ref&amp;gt; überragend große Macht&amp;lt;ref&amp;gt;Genitiv aufgelöst, wörtlich: die überragende Größe seiner Macht.&amp;lt;/ref&amp;gt; in uns, den Gläubigen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip umgewandelt, wörtlich: die glauben.&amp;lt;/ref&amp;gt; gemäß seines übernatürlichen Eingreifens&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: gemäß seiner Wirksamkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Kraft und Stärke [auswirkt]&amp;lt;ref&amp;gt;Genitivus epexegeticus aufgelöst, wörtlich: gemäß des übernatürlichen Eingreifens (oder: gemäß der Wirkung) der Kraft seiner Stärke.&amp;lt;/ref&amp;gt;[auswirkt].&lt;br /&gt;
{{S|20}}Diese(s übernatürliche Eingreifen) wirkte in dem Christus, und [so] hat er ihn von den Toten auferweckt und ihn zu seiner Rechten im Himmel&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: in den himmlischen (Welten).&amp;lt;/ref&amp;gt; gesetzt,&lt;br /&gt;
{{S|21}}[und er thront] über jeder Führung und Macht und Kraft und Herrschaft und [über] jedem Namen, den es gibt&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: der genannt ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; [gesetzt],[und das gilt] nicht nur für dieses, sondern auch für das kommende Zeitalter.&lt;br /&gt;
{{S|22}}Und er [,Gott]hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn der Gemeinde als Haupt über alles gegeben.&lt;br /&gt;
{{S|23}}Diese [Gemeinde] ist&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: Welche ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Körper&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: Leib.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [sie ist] die Fülle desjenigen, der alles in allem ausfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Galater_4&amp;diff=24112</id>
		<title>Galater 4</title>
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		<updated>2016-06-03T14:19:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
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{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
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{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
{{L|25}}&lt;br /&gt;
{{L|26}}&lt;br /&gt;
{{L|27}}&lt;br /&gt;
{{L|28}}&lt;br /&gt;
{{L|29}}&lt;br /&gt;
{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet [ihn] nichts von einem Sklaven, [auch wenn/obwohl] er ein Herr von allem (aller Dinge) ist,&lt;br /&gt;
{{S|2}} sondern er ist unter einem Vormund und [unter] einem Verwalter (Hausverwalter) bis zu dem vom Vater festgesetzten Tag (Termin).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Wie (ebenso, so) auch wir: Als wir unmündig waren, waren wir unter den Elementargeistern der Welt geknechtet (versklavt).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Weil aber die Fülle (Erfüllung) der Zeit&amp;lt;ref&amp;gt;τὸ πλήρωμα τοῦ χρόνου, d.h. „Zeit der Erfüllung“.&amp;lt;/ref&amp;gt; gekommen war, hat Gott seinen Sohn entsandt (gesandt), der aus (von) einer Frau geboren wurde, der unter dem Gesetz geboren wurde,&lt;br /&gt;
{{S|5}} damit er [alle], die unter dem Gesetz [sind], freikauft, damit wir die Adoption (Kindschaft)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Annahme der Menschen durch Gott als seine Kinder.&amp;lt;/ref&amp;gt; erhielten (empfingen).&lt;br /&gt;
{{S|6}} Weil ihr aber Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohns in unsere Herzen entsandt, der ruft: Abba, Vater!&lt;br /&gt;
{{S|7}} Somit bist du nicht mehr Sklave (Knecht), sondern Kind: Wenn [du] aber Kind [bist], [dann/so bist du] auch Erbe durch Gott.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Aber damals, als ihr zwar Gott nicht gesehen habt, habt ihr denen gedient, die nach der Natur keine Götter sind:&lt;br /&gt;
{{S|9}} Nun aber, nachdem (da) ihr Gott erkannt habt (kennt), ja vielmehr von Gott erkannt worden seid, wie kehrt ihr nochmals zu den schwachen (kraftlosen) und unfähigen (armseligen) Elementargeistern zurück, denen ihr nochmals von neuem (wiederum) dienen wollt?&lt;br /&gt;
{{S|10}} Ihr beachtet (beobachtet, befolgt) Tage und den Neumond und die Festzeiten und das Jahr&amp;lt;ref&amp;gt;Es könnten hier bestimmte festliche Jahrestage (z.B. Neujahrsfest) oder eine Anspielung auf das Sabbatjahr gemeint sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
{{S|11}} ich fürchte (habe Angst) um euch, dass ich mich vielleicht umsonst um euch abgemüht habe.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Seid wie ich, denn auch ich [bin] wie ihr, Brüder, ich bitte euch. In keiner Weise habt ihr mir Unrecht getan (verunglimpft):&lt;br /&gt;
{{S|13}} Ihr wisst aber, dass ich durch die Schwäche (Krankheit) des Fleisches euch vormals (einst) das Evangelium verkündet habe,&lt;br /&gt;
{{S|14}} und dass ihr die Anfechtung in meinem Fleisch nicht verachtet noch gespuckt habt&amp;lt;ref&amp;gt;Im Sinne einer apotropäischen Geste: Ausspucken zur Abwehr von Bösem oder Krankheit.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern ihr habt mich wie einen Engel (Boten) Gottes aufgenommen, wie Christus Jesus.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Wo also [ist] eure Seligkeit? Ich nämlich bezeuge euch, dass ihr, wenn möglich, eure Augen ausgestochen und mir gegeben hättet! &lt;br /&gt;
{{S|16}} Bin ich daher euer Feind geworden, weil ich wahrhaftig zu euch rede?&lt;br /&gt;
{{S|17}} Sie werben um euch (bemühen sich eifrig) nicht löblich (sittlich, nützlich), sondern sie wollen euch ausschließen, damit ihr euch um sie eifrig bemüht (wirbt):&lt;br /&gt;
{{S|18}} Gut aber [ist es], stets im Löblichen (Nützlichen, Guten) geworben zu werden und nicht nur, weil ich bei euch anwesend bin.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Meine Kinder, welche ich wieder unter Schmerzen gebäre, bis Christus in euch Gestalt annimmt (sich formt):&lt;br /&gt;
{{S|20}} ich wollte aber jetzt anwesend sein bei euch und meine Stimme verändern&amp;lt;ref&amp;gt;Mit der dt. Bedeutung von: „einen anderen Ton anschlagen“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, denn ich bin ratlos (in Verlegenheit, in Ungewissheit) euretwegen.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Sagt mir, die ihr unter dem Gesetz sein wollt, hört ihr das Gesetz nicht?&lt;br /&gt;
{{S|22}} Es ist nämlich geschrieben {worden}, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Sklavin und einen von der Freien.&lt;br /&gt;
{{S|23}} Aber der von der Sklavin ist nach dem Fleisch gezeugt (geboren) worden, der von der Freien aber durch die Verheißung.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Dieses ist allegorisch gemeint: denn diese [Frauen] sind zwei Testamente (Verfügungen, Willenserklärungen), eines vom Berg Sinai, das in die Sklaverei (Knechtschaft) [hinein] zeugt (gebiert), das ist Hagar.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Hagar aber ist der Berg Sinai in Arabien: es entspricht (ist gleichzusetzen mit) aber dem jetzigen Jerusalem, denn es ist mit seinen Kindern versklavt.&lt;br /&gt;
{{S|26}} Das obere&amp;lt;ref&amp;gt;Im Sinne von „himmlisch“, „künftig“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jerusalem aber ist frei, das ist unsere Mutter.&lt;br /&gt;
{{S|27}} Es ist nämlich geschrieben {worden}: Freue dich, Unfruchtbare, die nicht gebiert; lass [Jubel] hervorbrechen (entfessele) und schreie (rufe laut), die nicht unter Schmerzen gebiert: denn viele [sind] die Kinder der Einsamen, mehr als die, die den Mann hat!{{par|Jesaja|54|1}}&lt;br /&gt;
{{S|28}} Ihr aber, Brüder, seid wie Issak Kinder der Verheißung.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Aber wie damals der nach dem Fleisch Geborene, den nach dem Geist [Geborenen] verfolgte, so auch jetzt (nun).&lt;br /&gt;
{{S|30}} Aber was sagt die Schrift? Werfe heraus die Sklavin und ihren Sohn: denn keinesfalls wird der Sohn der Sklavin mit dem Sohn der Freien erben (Erbe sein).{{par|Genesis|21|10}}&lt;br /&gt;
{{S|31}} Deshalb, Brüder, sind wir nicht Kinder einer Sklavin, sondern der Freien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Galater_3&amp;diff=24111</id>
		<title>Galater 3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Galater_3&amp;diff=24111"/>
		<updated>2016-06-03T14:19:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; {{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Ihr törichten Galater, wer hat euch verwirrt, euch, die den auferstandenen Jesus Christus gesehen habt?&lt;br /&gt;
{{L|2}} Ich will nur eines wissen: Handelt ihr wegen Vorschriften so oder weil ihr glaubt?&lt;br /&gt;
{{L|3}} Deshalb versteht ihr nichts, weil ihr gläubig angefangen habt, und es nun nur noch als Pflicht seht?&lt;br /&gt;
{{L|4}} Was ihr erlebt habt, hat alles nichts gebracht? Wenn es wenigstens auch umsonst war!&lt;br /&gt;
{{L|5}} Wer euch vom Glauben erzählt und unter euch Wunder tut, macht er das wegen Vorschriften oder weil er Glauben?&lt;br /&gt;
{{L|6}} So wie Abraham an Gott glaubte und er dadurch gerecht wurde.&lt;br /&gt;
{{L|7}} Erkennt also, dass die, die glauben, Söhne Abrahams sind.&lt;br /&gt;
{{L|8}} Die Schrift sagt aber vorher, dass Gott auch die Heiden gerecht macht, wenn sie an ihn glauben, sie sagt Abraham voraus: „Durch dich werden alle Heiden gesegnet werden.“&lt;br /&gt;
{{L|9}} Deshalb sind die, die glauben, durch Abraham gesegnet.&lt;br /&gt;
{{L|10}} Denn die, die nur nach Vorschriften handeln, auf denen liegt ein Fluch, denn es ist geschrieben: Verflucht ist jeder, der sich nicht in Allem an die Vorschriften hält.&lt;br /&gt;
{{L|11}} Aber es ist klar, dass man so bei Gott nicht gerecht werden kann, denn: der Gerechte handelt wegen seines Glaubens;&lt;br /&gt;
{{L|12}} aber Vorschriften sind nicht Glaube, sondern: Wer sich nach Vorschriften richtet, handelt nach ihnen.&lt;br /&gt;
{{L|13}} Christus hat uns von diesem Fluch befreit, indem er den Fluch auf sich genommen hat, denn es ist geschrieben: Verflucht ist jeder, der gekreuzigt wird,&lt;br /&gt;
{{L|14}} damit die Heiden den Segen Abrahams erhalten können in Christus Jesus, und wir Vergebung und ewiges Leben erhalten durch den Glauben.&lt;br /&gt;
{{L|15}} Brüder, ein menschliches Beispiel: Selbst ein rechtskräftig gewordenes Testament eines Menschen ändert niemand.&lt;br /&gt;
{{L|16}} Abraham und seinem Nachkommen wurde das ewige Leben zugesagt. Es heißt nicht: und den Nachkommen, also mehrere, sondern nur einen: und deinem Nachkommen, das ist Christus.&lt;br /&gt;
{{L|17}} Dies aber sage ich: Ein Testament, das von Gott bestätigt wurde, macht die 430 Jahre danach entstandenen Vorschriften nicht ungültig, so dass die Verheißung vom ewigen Leben unwirksam würde.&lt;br /&gt;
{{L|18}} Wenn man durch Einhaltung von Vorschriften in das Reich Gottes kommen würde, dann nicht durch eine Zusage; Aber Gott hat Abraham aus Gnade das ewige Leben geschenkt.&lt;br /&gt;
{{L|19}} Warum gibt es denn die Vorschriften? Wegen der Übertretung wurde es hinzugefügt, bis der Nachkomme kommt, dem die Zusage gilt, durch Engel angeordnet, durch die Hand eines Vermittlers.&lt;br /&gt;
{{L|20}} Der Vermittler ist aber nicht einer, Gott aber ist einer.&lt;br /&gt;
{{L|21}} Sind dann die Vorschriften gegen die Zusage Gottes? Keineswegs! Denn wenn die Vorschriften Leben geben könnten, dann würde man durch Halten der Vorschriften auch gerecht werden.&lt;br /&gt;
{{L|22}} aber nach der Schrift ist alles schuldig, damit man durch Glaube die Vergebung und das ewige Leben erhält.&lt;br /&gt;
{{L|23}} Aber bevor wir den Glauben hatten, standen wir unter dem Gesetz und mussten auf den Glauben warten,&lt;br /&gt;
{{L|24}} so dass das Gesetz unser Pädagoge geworden ist in Christus, damit wir durch den Glauben gerecht würden;&lt;br /&gt;
{{L|25}} Aber da wir jetzt den Glauben haben, sind wir nicht mehr unter einem Pädagogen.&lt;br /&gt;
{{L|26}} Ihr seid nämlich alle Kinder Gottes durch den Glauben an Christus Jesus.&lt;br /&gt;
{{L|27}} Denn ihr alle, die in Christus getauft wurden, habt Christus in euch aufgenommen.&lt;br /&gt;
{{L|28}} Hier sind keine Juden oder Griechen, hier sind keine Sklaven oder Unfreie, hier ist niemand männlich oder weiblich: Ihr seid alle eins in Christus Jesus.&lt;br /&gt;
{{L|29}} Wenn ihr aber Christi seid, seid ihr folglich der Nachkomme Abrahams, und euch gehört das Reich Gottes wie es versprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} {O} [Ihr] unverständigen (unvernünftigen, törichten) Galater, wer hat euch verhext (verzaubert, geblendet), denen der gekreuzigte&amp;lt;ref&amp;gt;ἐσταυρωμένος (Part. perf. pass.) steht im Griechischen in hervorgehobener Satzendstellung. Das Geschehen der Kreuzigung in der Vergangenheit wirkt bis ins heute hinein.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jesus Christus vor Augen gestellt (gemalt, aufgezeigt) wurde?&lt;br /&gt;
{{S|2}} Dies allein (eine, nur) will ich erfahren (wissen, lernen) von euch: habt ihr den Geist aus Werken des Gesetzes empfangen oder aus der Botschaft (Predigt) des Glaubens?&lt;br /&gt;
{{S|3}} Deshalb seid ihr Unverständige (So Unverständige seid ihr), weil (denn) ihr im Geist angefangen (begonnen) habt [und] nun im Fleisch zum Ende kommen (enden) wollt?&amp;lt;ref&amp;gt;oder: Begonnen [habt ihr] im Geist und im Fleisch wollt ihr enden?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|4}} So viel (groß) habt ihr umsonst (vergeblich, ohne Grund) erlebt (gelitten)? Wenn [es] wenigstens (wirklich) auch (doch) umsonst [war]!&lt;br /&gt;
{{S|5}} Der euch also den Geist gewährt (gibt, darreicht) und tut (wirkt) Wunderwerke (Wunder, Krafttaten) unter euch, [tut er es] aus Werken des Gesetzes oder aus der Botschaft (Predigt) des Glaubens?&lt;br /&gt;
{{S|6}} Ebenso (gerade so) wie Abraham [an] Gott glaubte (vertraute) und [es] ihm zur Gerechtigkeit angerechnet wurde;{{par|Genesis|15|6}}&lt;br /&gt;
{{S|7}} erkennt also (daran), dass die aus Glauben [sind], diese sind Söhne (Kinder) Abrahams.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Die Schrift sieht aber voraus, dass Gott aus Glauben die Heiden (Völker) gerecht [macht], [sie] verkündete (das Evangelium vorausverkünden) {dem} Abraham voraus: „In dir werden (sind) alle Heiden (Völker) gesegnet werden.“{{par|Genesis|12|3}}&lt;br /&gt;
{{S|9}} Deshalb (daher, also) [sind] die aus Glauben gesegnet mit glaubenden (gläubigen, dem Glauben des) Abraham&amp;lt;ref&amp;gt;NGÜ, NIW und andere gehen einen Schritt weiter und übersetzen in etwa: „Abraham, dem Mann des Glaubens“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Denn (Nämlich) welche (Wie viele) aus den Werken des Gesetzes sind, sind unter einem Fluch; es ist nämlich (denn) geschrieben: verflucht [ist] jeder, der nicht verharrt (bleibt) in allem (allen Dingen), was geschrieben ist im Buch des Gesetzes, dass [man] {es} tun [soll]&amp;lt;ref&amp;gt;oder: der nicht verharrt in allen Dingen, was geschrieben …, um sie (d.h. alle Dinge) zu tun.&amp;lt;/ref&amp;gt;.{{par|Deuteronomium|27|26}}&lt;br /&gt;
{{S|11}} Dass aber im Gesetz keiner gerecht wird vor (bei) Gott, [ist] offenkundig (klar, offenbar), denn: der Gerechte wird aus Glauben leben;&amp;lt;ref&amp;gt;Grammatisch ist ebenfalls denkbar: Aber da sich im (durch das) Gesetz niemand rechtfertigen kann, ist vor Gott offenkundig, dass der Gerechte aus Glauben leben wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;{{par|Habakuk|2|4}}&lt;br /&gt;
{{S|12}} das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: wer es&amp;lt;ref&amp;gt;Eigentlich steht hier der Plural, da der Bezug zu „den Werken des Gesetzes“ aber im Deutschen nicht deutlich wird, wurde hier der Singular bewählt. Dasselbe gilt für das nachfolgende „aus ihm“, was eigentlich „aus ihnen“ heißen müsste.&amp;lt;/ref&amp;gt; tut, wird aus ihm leben.{{par|Levitikus|18|5}}&lt;br /&gt;
{{S|13}} Christus hat uns freigekauft (losgekauft, erlöst) vom Fluch des Gesetzes, indem (als) er für uns ein Fluch geworden ist,&amp;lt;ref&amp;gt;Modal aufgelöstes Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt; denn es ist geschrieben: Verflucht [ist (sei)] jeder, der an einem Holz hängt&amp;lt;ref&amp;gt;Substantiviertes Ptz.&amp;lt;/ref&amp;gt;,{{par|Deuteronomium|21|23}}&lt;br /&gt;
{{S|14}} damit (so dass) unter den Heiden (Völkern) der Segen (Segensgabe, Segensgut) {des} Abrahams entsteht (werde, komme)&amp;lt;ref&amp;gt;vorzeitig und punktuelle Übersetzung möglich&amp;lt;/ref&amp;gt; in (durch) Christus Jesus, so dass (damit) wir die Verheißung des Geistes erhalten (empfangen) durch den Glauben.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Brüder, wie ein Mensch&amp;lt;ref&amp;gt;Im Sinne von „nach Menschenart“.&amp;lt;/ref&amp;gt; sage ich: Selbst ein rechtskräftig gewordenes (festgelegtes) Testament eines Menschen hebt niemand auf oder fügt [ihm etwas] hinzu.&lt;br /&gt;
{{S|16}} {Dem} Abraham aber sind die Verheißungen zugesagt und seinem Samen (Nachkommen). Man sagt (es heißt) nicht: und den Samen (die Nachkommen), wie über viele, sondern wie über einen: und deinem Samen,{{par|Genesis|22|18}} das (welcher) ist Christus.&lt;br /&gt;
{{S|17}} Dies aber sage ich: Ein Testament&amp;lt;ref&amp;gt;Im Akkusativ, meint: „In Bezug auf ein Testament“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das zuvor von Gott bestätigt wurde (rechtskräftig gemacht wurde), [macht] das vierhundertdreißig Jahren danach entstandene Gesetz nicht ungültig, so dass die Verheißung unwirksam (zunichte, beseitigt) würde.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Wenn nämlich aus dem Gesetz das Erbe [käme], [käme es] nicht mehr aus der Verheißung; {dem} Abraham aber hat es Gott durch die Verheißung Gnade geschenkt (erwiesen).&lt;br /&gt;
{{S|19}} Warum denn das Gesetz? (Was [soll (ist)] nun das Gesetz?) Um der Übertretungen willen (Wegen der…) wurde [es] hinzugefügt, bis der Same (Nachkomme) kommt, dem die Verheißung [gilt], durch Engel (Boten) angeordnet, durch die Hand eines Mittlers (Vermittlers).&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „…durch Engel angeordnet in der Hand eines Mittlers.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|20}} Der Mittler (Vermittler) aber ist nicht von einem {einzigen}, Gott aber ist einer (eins).&lt;br /&gt;
{{S|21}} [Ist] demnach (also) das Gesetz gegen die Verheißung Gottes&amp;lt;ref&amp;gt;P 46 u.a. lassen gegenüber der Mehrheitslesart das τοῦ θεοῦ weg.&amp;lt;/ref&amp;gt;? Keineswegs (Ausgeschlossen)!&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: Gal 2,17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn nämlich ein Gesetz gegeben wäre, das lebendig machen könnte [kann], dann wäre im (aus dem) Gesetz die Gerechtigkeit;&lt;br /&gt;
{{S|22}} aber die Schrift hat alles unter die Sünde zusammengeschlossen (eingeschlossen), damit die Verheißung aus dem Glauben [an] Jesus Christus den Glaubenden gegeben werde.&lt;br /&gt;
{{S|23}} Vordem (Früher, Bevor) aber der Glaube in Erscheinung trat (kam), waren wir unter dem Gesetz verwahrt, zusammengeschlossen (eingeschlossen) auf Glauben hin, der offenbart werden sollte,&lt;br /&gt;
{{S|24}} sodass das Gesetz unser Pädagoge (Lehrer, Zuchtmeister)&amp;lt;ref&amp;gt;Hier wurde der griechische Begriff παιδαγωγóς verdeutscht. Gemeint ist nicht allgemein ein Erzieher (διδάσκαλος), sondern der Pädagoge war in der Antike ein Sklave, der die Kinder des Herrn betreute (sie also etwa zur Schule führte). Diese Pädagogen waren für ihre Strenge bekannt, weshalb wohl Luther den Begriff mit „Zuchtmeister“ übersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt; geworden ist in (auf … hin) Christus, damit wir aus Glauben gerecht (gerechtfertigt) würden (werden);&lt;br /&gt;
{{S|25}} nachdem (als, weil) der Glaube aber gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Pädagogen (Lehrer, Zuchtmeister).&lt;br /&gt;
{{S|26}} Alle nämlich seid ihr Söhne (Kinder) Gottes durch den Glauben (das Vertrauen) an (in) Christus Jesus.&lt;br /&gt;
{{S|27}} Denn ihr alle (wie viele [von euch]), die auf (in … hinein) Christus getauft wurdet, habt Christus angezogen (in … gehüllt, bekleidet).&lt;br /&gt;
{{S|28}} Es gibt keinen (Hier sind nicht) Juden auch nicht Griechen, es gibt keinen Sklaven auch nicht Freien, es gibt nicht männlich und weiblich: alle nämlich seid ihr eins (einer) in Christus Jesus.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Wenn ihr aber Christi (des Christus) seid, seid ihr folglich der Same Nachkomme Abrahams, [und] Erben nach (gemäß) der Verheißung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anfang des Kapitels weist ungewöhnliche Satzstellungen und diverse Verbauslassenung auf, was vielfach damit interpretiert wird, dass Paulus hier seine Wut auch stilistisch zum Ausdruck bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Galater_2&amp;diff=24110</id>
		<title>Galater 2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Galater_2&amp;diff=24110"/>
		<updated>2016-06-03T14:19:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Darauf (Alsbald), nach vierzehn Jahren ging ich zurück hinauf nach Jerusalem, mit Barnabas und nahm {zugleich} auch Titus mit;&lt;br /&gt;
{{S|2}} ich ging aber gemäß einer Offenbarung hinauf; und ich teilte (darlegen) ihnen das Evangelium mit, das ich verkündige (predigen) unter (in) den Heiden (Völkern), aber den Angesehenen für sich (gesondert), [in der Besorgnis], dass ich mich vergeblich&amp;lt;ref&amp;gt;So NSS. Wörtlich: „ins Leere“.&amp;lt;/ref&amp;gt; (ohne Erfolg) anstrenge (abmühe) oder angestrengt (abgemüht) habe.&lt;br /&gt;
{{S|3}} Aber nicht einmal Titus, der bei mir [war], der Grieche ist, wurde gezwungen sich beschneiden zu lassen;&lt;br /&gt;
{{S|4}} wegen (durch) der eingeschlichenen Falsch-Brüder (falschen Brüder) aber, alle, die sich eingeschlichen haben um unsere Freiheit auszukundschaften (belauern), die wir in Christus Jesus haben, um uns zu knechten (zum Sklaven machen),&lt;br /&gt;
{{S|5}} denen gaben wir nicht einmal (auch nicht) eine Stunde (kurze Zeit, einen Augenblick) in Unterwerfung (unterwürfig) nach (weichen), damit die Wahrheit des Evangeliums bei euch bleibe.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Von denen aber, die etwas zu sein schienen - was für welche sie auch immer waren, kümmert mich aber nicht;&amp;lt;ref&amp;gt;Auch: „ist mir aber gleichgültig“.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Person (Angesicht) des Menschen sieht Gott nicht an&amp;lt;ref&amp;gt;Im Sinne von unparteiisch sein.&amp;lt;/ref&amp;gt; - die Angesehenen legten mir nämlich nichts auf,&lt;br /&gt;
{{S|7}} sondern im Gegenteil, als sie sahen, dass mir das Evangelium der Vorhaut&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. das Evangelium der Unbeschnittenheit, also für die Heiden.&amp;lt;/ref&amp;gt; anvertraut war ebenso wie Petrus [das] der Beschnittenen,&lt;br /&gt;
{{S|8}} - denn der, der in Petrus im Apostelamt (Aussendung) der Unbeschnittenen wirksam war, war auch in mir für (in) die Heiden (Völker) wirksam -,&lt;br /&gt;
{{S|9}} und als sie die Gnade erkannten, die mir gegeben wurde, reichten Jakobus und Kephas und Johannes, die als Säulen angesehen sind, mir und Barnabas die Bruderhand (rechte Hand der Gemeinschaft), damit wir unter (in) die Heiden (Völker), sie aber unter (in) die Beschnittenen [gingen];&lt;br /&gt;
{{S|10}} nur sollten wir die Armen (Bettelnden) bedenken, was ich auch [stets] bestrebt war {dies} zu tun.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Als (Nachdem) aber Kephas nach Antiochia kam, stellte ich mich ihm im Angesicht&amp;lt;ref&amp;gt;Im Sinne von: „von Angesicht zu Angesicht“.&amp;lt;/ref&amp;gt; entgegen (widersetze, trat...entgegen), weil er verurteilt war.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Denn bevor einige von Jakobus kamen, hat er mit den Heiden (Völkern) zusammen gegessen; als ich aber kam, zog er sich zurück und sonderte sich selbst ab, weil er die aus den Beschnittenen fürchtete.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und mit ihm heuchelten auch&amp;lt;ref&amp;gt;P 46 u.a. lassen gegenüber der Mehrheitslesart das καὶ weg.&amp;lt;/ref&amp;gt; die anderen Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint sind hier die Judenchristen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sodass auch Barnabas mitgerissen wurde von ihrer Heuchelei (Verstellung).&lt;br /&gt;
{{S|14}} Aber als ich sah, dass sie nicht recht gehen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlicher Sinn von ὀρθοποδοῦσιν: „mit geraden Füßen laufen“.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach der Wahrheit des Evangeliums, sagte ich Kephas gegenüber (in Gegenwart von) allen: wenn du, der du ein Jude bist, heidnisch und nicht jüdisch (nach jüdischer Sitte) lebst, warum nötigst (zwingst) du die Heiden (Völker), jüdisch zu leben?&lt;br /&gt;
{{S|15}} Wir [sind] von Natur Juden und nicht Sünder von (aus) den Heiden (Völkern);&lt;br /&gt;
{{S|16}} Weil wir aber&amp;lt;ref&amp;gt;P 46 u.a. lassen gegenüber der Mehrheitslesart das δὲ weg.&amp;lt;/ref&amp;gt; wissen&amp;lt;ref&amp;gt;Adv. Ptz., hier kausal (NSS)&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass ein Mensch nicht gerechtfertigt wird aufgrund von (aus) Werken (Taten, Leistungen) des Gesetzes, außer durch [den] Glauben [an]&amp;lt;ref&amp;gt;Der hier verwendete Genitiv ist wahrscheinlich ein Genitivus obiectivus, obwohl er auch als subiectivus gedeutet werden kann. Sinn dann: „Glaube, den Jesus Christus zeigte“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, so dass (damit) wir gerechtfertigt werden werden aufgrund des (aus dem) Glaubens [an]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe weiter oben im Vers.&amp;lt;/ref&amp;gt; Christus und nicht aufgrund von (aus) Werken des Gesetzes, denn aufgrund von (aus) Werken des Gesetzes wird kein Fleisch gerechtfertigt werden&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „wird alles Fleisch nicht gerechtfertigt werden“.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|17}} Wenn wir aber, die wir anstreben gerechtfertigt zu werden in Christus, auch selbst als Sünder erkannt werden, ist dann Christus etwa ein Diener der Sünde? Das geschehe nicht! (Keineswegs!)&amp;lt;ref&amp;gt;Starke Verneinung nach rhetorischen Fragen. Martin Luther übersetzte hier „Das sei ferne!“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|18}} Wenn ich nämlich das, was ich zerstört habe, wieder aufbaue, erweise (stelle...dar) ich mich selbst als Übertreter (Sünder).&lt;br /&gt;
{{S|19}} Denn ich bin durch das Gesetz [dem] Gesetz abgestorben (gestorben), damit ich Gott lebe. Ich wurde mit Christus gekreuzigt;&lt;br /&gt;
{{S|20}} ich lebe, aber nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber nun im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, in dem an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst meinetwegen ausgeliefert (übergeben) hat.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Ich verwerfe nicht die Gnade Gottes; wenn aber durch das Gesetz Gerechtigkeit [kommt], wäre Christus umsonst (vergebens, zwecklos) gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Galater_1&amp;diff=24109</id>
		<title>Galater 1</title>
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		<updated>2016-06-03T14:19:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung|Vers 1-3}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}} Paulus, kein menschlicher Apostel, auch nicht durch einen Menschen berufen sondern durch Jesus Christus und Gott den Vater, der ihn auferstehen ließ von den Toten,&lt;br /&gt;
{{L|2}} an die Gemeinde in Galatien von mir und allen Geschwistern die bei mir sind: &lt;br /&gt;
{{L|3}} Gnade euch und Frieden von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Paulus, ein Apostel nicht von Menschen, auch nicht durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und [durch] Gott [den] Vater, der ihn auferweckt hat von (aus) den Toten,&lt;br /&gt;
{{S|2}} und alle Brüder mit mir&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. „die bei mir sind“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, den (an die, für die) Gemeinden von Galatien:&lt;br /&gt;
{{S|3}} Gnade [sei (ist)] euch und Frieden von (durch) Gott, unserem Vater, und [dem] (unserem)&amp;lt;ref&amp;gt;Es ist möglich ἡμῶν auch auf „Herrn Jesus Christus“ zu beziehen, zumal das SBLGNT hier sogar eine andere Wortstellung hat: πατρὸς καὶ κυρίου ἡμῶν Ἰησοῦ Χριστοῦ&amp;lt;/ref&amp;gt;  Herrn Jesus Christus {her},&lt;br /&gt;
{{S|4}} der sich selbst wegen (um … willen, für) unserer Sünden gegeben hat, um uns zu befreien (herauszureißen, für sich auszuwählen, herauszuführen) aus der gegenwärtigen schlechten Zeit (Welt, Leben) nach (gemäß) dem Willen (Wohlgefallen) Gottes und unseres Vaters,&lt;br /&gt;
{{S|5}} dem [sei] Ehre (Herrlichkeit) von Ewigkeit zu Ewigkeit (in alle Ewigkeit, die Zeiten der Zeiten). Amen.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Ich staune (Ich bin verwundert), dass ihr so (derart) schnell abgefallen seid von dem, der euch durch die Gnade Christi gerufen (in der Gnade Christi berufen) hat, zu einem anderen Evangelium,&lt;br /&gt;
{{S|7}} [obwohl] es kein anderes gibt (es nicht anders ist), wenn nicht (außer) irgendwelche es sind&amp;lt;ref&amp;gt;oder: außer es gibt irgendwelche&amp;lt;/ref&amp;gt;, die euch verwirren und das Evangelium Christi umkehren (verkehren, umwenden, zunichte machen) wollen.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Aber auch, wenn wir oder ein Engel (Bote) aus dem Himmel euch&amp;lt;ref&amp;gt;Umstrittene Lesart.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein anderes Evangelium verkünden würden&amp;lt;ref&amp;gt;Eigtl. ein Sg.&amp;lt;/ref&amp;gt;, als wir euch verkündet haben, dem sei das Anathema&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt sich hier um eine feststehende Fluchformel. Wörtlich heißt es „das Aufgestellte“ und meinte ursprünglich ein Weihegeschenk für eine Gottheit im Tempel. Sie kann auch übersetzt werden mit „der sei [dem Zorn Gottes] übergeben“ oder „der sei verflucht“.&amp;lt;/ref&amp;gt;!&lt;br /&gt;
{{S|9}} Wie wir vorher gesagt haben (früher gesagt haben), sage ich jetzt auch wieder: wenn jemand euch ein anderes Evangelium verkündigt, als (gegen das, was) ihr empfangen habt (bekamt, erhieltet), dem sei das Anathema!&lt;br /&gt;
{{S|10}} Überrede (Überzeuge, Mache ich ... geneigt) ich jetzt {nämlich} Menschen oder {den} Gott? Oder versuche (wünsche) ich, Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich kein Sklave (Diener, Knecht) Christi.&amp;lt;ref&amp;gt;Oder wörtlicher Satzbau: „…so wäre ich Christi Sklave nicht.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|11}} Denn ich teile euch mit (gebe euch zu erkennen, offenbare euch), Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht nach (gemäß) Menschen ist:&lt;br /&gt;
{{S|12}} denn ich habe es nicht von einem Menschen empfangen oder (und nicht) gelernt (wurde [es] gelehrt), sondern durch [eine] Offenbarung Jesu Christi.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Ihr habt ja von meinem früheren Lebenswandel im Judentum (jüdische Art zu glauben) gehört, nämlich dass&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „dass“. „Nämlich“ ergänzend eingefügt, um die Funktion als Einleitewort eines erklärenden Satzes zu unterstreichen (s. Louw/Nida 91.15).&amp;lt;/ref&amp;gt; ich überschwänglich (im Übermaß, über alle Maße) die Gemeinde Gottes verfolgt habe und sie zerstört habe (vernichtete, vertilgte),&lt;br /&gt;
{{S|14}} und [mehr] Fortschritte gemacht habe im Judentum als viele Altersgenossen in meinem Volk; noch mehr war ich ein Eiferer (eifrige Anhänger) meiner väterlichen&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. „vom Vater stammenden“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überlieferungen.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Als es aber Gott gefiel (beschließen, wollen), der mich auserwählt hatte vom Leib meiner Mutter an und berufen durch seine Gnade,&lt;br /&gt;
{{S|16}} seinen Sohn in mir zu offenbaren, damit ich ihn verkündige unter (in) den Völkern, beriet (sich an jmd. wenden) ich mich nicht sofort mit Fleisch und Blut,&lt;br /&gt;
{{S|17}} ich ging auch nicht hinauf nach Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „zu den Aposteln vor mir“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern ging hinunter nach Arabien und kehrte wieder nach Damaskus zurück.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Später, nach drei Jahren, ging ich hinauf nach Jerusalem um Kephas&amp;lt;ref&amp;gt;Aramäischer Beiname des Simon (griech. Petrus).&amp;lt;/ref&amp;gt; zu besuchen (kennenzulernen) und blieb bei ihm fünfzehn Tage,&lt;br /&gt;
{{S|19}} einen anderen der Apostel sah ich aber nicht, außer (doch) Jakobus, den Bruder des Herrn.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Was ich euch aber schreibe – seht, vor den Augen (Gegenwart) Gottes, dass ich nicht lüge!&lt;br /&gt;
{{S|21}} Danach ging ich in die Gegenden (Landstriche) von Syrien und Zilizien:&lt;br /&gt;
{{S|22}} ich war von Angesicht unbekannt&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. persönlich nicht bekannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Gemeinden von Judäa, denen in Christus&amp;lt;ref&amp;gt;Oder „die in Christus sind“.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|23}} Sie hatten aber nur gehört, dass der, der uns einstmals verfolgt hatte (der unser einstiger Verfolger [war]), nun den Glauben verkündigt, den er einstmals zerstörte&amp;lt;ref&amp;gt;Imperfekt (konativ).&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
{{S|24}} und sie priesen (rühmten, ehrten)&amp;lt;ref&amp;gt;Imperfekt.&amp;lt;/ref&amp;gt; meinetwegen &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „in mir“ (kausal). So NSS nach BDR §219,2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=2_Korinther_2&amp;diff=24108</id>
		<title>2 Korinther 2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=2_Korinther_2&amp;diff=24108"/>
		<updated>2016-06-03T14:19:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung in Arbeit}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung folgt später}}&lt;br /&gt;
{{Zuverlässige Studienfassung|Vers 14-17}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung kann erstellt werden|Vers 14-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}}&lt;br /&gt;
{{S|2}}&lt;br /&gt;
{{S|3}}&lt;br /&gt;
{{S|4}}&lt;br /&gt;
{{S|5}}&lt;br /&gt;
{{S|6}}&lt;br /&gt;
{{S|7}}&lt;br /&gt;
{{S|8}}&lt;br /&gt;
{{S|9}}&lt;br /&gt;
{{S|10}}&lt;br /&gt;
{{S|11}}&lt;br /&gt;
{{S|12}}&lt;br /&gt;
{{S|13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Aber Dank [sei] {dem} Gott, der uns zu allen Zeiten (immer)&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich mehr in Richtung „jedes Mal, wenn...“, „bei jeder Gelegenheit“, was hier aber missverständlich wäre.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Triumphzug herumführt (triumphieren lässt; bekannt macht) in (durch) Christus und den Duft (Geruch) seiner Kenntnis (Wissen, Erkenntnis)&amp;lt;ref&amp;gt;Gen. epexegeticus.&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannt macht&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der herumführt&#039;&#039; und &#039;&#039;bekannt macht&#039;&#039; Auflösung zweier attr. [[Ptz]].&amp;lt;/ref&amp;gt; (sichtbar macht; sehen lässt; zeigt)&amp;lt;ref&amp;gt;Duft ist in der Regel nicht sichtbar, deshalb wurde das Wort in einem allgemeineren Sinn übersetzt. „Sichtbar machen“ ist allerdings ebenso denkbar, weil Paulus hier vielleicht an Weihrauch denkt.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch uns an jedem Ort; &lt;br /&gt;
{{S|15}} denn wir sind der Wohlgeruch (liebliche Duft) Christi, [der zu] Gott [aufsteigt]&amp;lt;ref&amp;gt;Oder als [[Dativus commodi]]: „für Gott“; eine mögliche Übersetzung der Stelle wäre dann „wir leben für Gott als Wohlgeruch Christi“ (nach Mofatt bei Harris).&amp;lt;/ref&amp;gt; unter (bei) denen, die gerettet werden und unter (bei) denen, die verloren gehen&amp;lt;ref&amp;gt;Auflösung zweier subst. [[Ptz]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, &lt;br /&gt;
{{S|16}} [für] die einen ein Geruch (Duft) vom Tod zum Tod („[der] zum Tod [führt]“), [für] die anderen ein Geruch (Duft) vom Leben zum Leben („[der] zum Leben [führt]“). Und wer [ist] ([wäre]) für diese [Dinge] (dafür) geeignet (zulänglich, würdig)? &lt;br /&gt;
{{S|17}} Denn wir sind nicht wie die vielen, die Geschäfte machen (Handel treiben)&amp;lt;ref&amp;gt;Auflösung eines subst. [[Ptz]]. Alternativ nach Harris periphrastisches Verständnis durch direkten Bezug auf „wir sind“. Die Übersetzung lautete dann „wir machen nicht, wie so viele, Geschäfte...“&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem Wort Gottes, sondern als [Menschen] aus Lauterkeit (Aufrichtigkeit, reiner Gesinnung), {sondern} als von Gott&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. wohl „von Gott [Beauftragte]“&amp;lt;/ref&amp;gt; vor Gott&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. wohl „[in der Verantwortung] vor Gott“&amp;lt;/ref&amp;gt; in Christus verkünden wir [es] (sprechen wir&amp;lt;ref&amp;gt;So wörtlich. Der semantische Bezug zum „Wort Gottes“ ist im Griechischen wohl zumindest andeutungsweise vorhanden, wird bei wörtlicher Übersetzung (als „sprechen wir“) aber unberücksichtigt gelassen.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Korinther_13&amp;diff=24107</id>
		<title>1 Korinther 13</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Korinther_13&amp;diff=24107"/>
		<updated>2016-06-03T14:19:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Selbst wenn ich alle Sprachen der Erde sprechen könnte, sogar die Sprache der Engel, aber nicht lieben würde, wäre alles, was ich sagen würde, leer und sinnlos, wie ein schallender Gong oder eine klingende Zimbel.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Und selbst wenn ich prophezeien könnte und alle Geheimnisse und Gottes Pläne kennen würde, und selbst wenn ich genug glauben würde, um Berge versetzen zu können, aber nicht lieben würde, dann wäre ich nichts.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Und selbst wenn ich mein ganzes Vermögen spenden und mich stellen würde um als Märtyrer verbrannt zu werden, aber nicht lieben würde, dann würde es mir nichts nützen.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Die Liebe ist sanftmütig und freundlich, sie ist nicht streitlustig, sie prahlt nicht, sie ist nicht überheblich,&lt;br /&gt;
{{L|5}} sie ist nicht unanständig, sie ist nicht von sich eingenommen, sie ist nicht unbeherrscht, sie dürstet nicht nach Rache.&lt;br /&gt;
{{L|6}} Sie erfreut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sondern erfreut sich an der Wahrheit;&lt;br /&gt;
{{L|7}} sie vergibt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.&lt;br /&gt;
{{L|8}} Die Liebe hört nie auf. Ob es nun Prophetien seien — sie werden vergehen; ob es Sprachen seien — sie werden aufhören; ob es Erkenntnis sei — sie wird vergehen.&lt;br /&gt;
{{L|9}} Denn wir können nur bruchstückhaft erkennen und prophezeien,&lt;br /&gt;
{{L|10}} aber so bald das Vollkommene kommt, wird das Bruchstückhafte vergehen.&lt;br /&gt;
{{L|11}} Als ich ein Kind war und noch nicht reden konnte, lallte ich wie ein Kind, dachte ich wie ein Kind, urteilte ich wie ein Kind; seit ich ein Mann geworden bin, habe ich die Dinge des Kindes vergehen lassen.&lt;br /&gt;
{{L|12}} Denn wir sehen jetzt indirekt und undeutlich in einem Bronzespiegel, dann aber von Angesicht zu Angesicht, jetzt erkenne ich nur teilweise, dann aber werde ich so erkennen, wie auch ich erkannt worden bin.&lt;br /&gt;
{{L|13}} Übrig bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe — diese drei; und die Größte von ihnen ist die Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Wenn ich (einer)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ich&amp;quot;&amp;gt;Im Griechischen lässt sich eine Rede auch in der 1. Person Singular formulieren, wenn man damit generelle Aussagen aus der Perspektive einer exemplarischen 3. Person zu machen will (vgl. z.B. Pappas 2013, S. 81; Wallace, S. 391f - wie man das ja z.B. auch aus der dt. Umgangssprache kennt: „Wenn ich jetzt hergehe und behaupte, das sei eine generelle Aussage, muss ich dafür auch Argumente bringen.“ = „Wenn &#039;&#039;man&#039;&#039; behauptet, das sei...“). Die ersten drei Verse könnten also auch nicht aus der Perspektive speziell von Paulus, sondern aus der einer nicht näher bestimmten exemplarischen Person gesprochen sein (so z.B. auch Fitzmyer 2008, S. 492; Lang 1994, S. 182): „Gesetzt, es gäbe einen, der die Sprachen der Menschen spräche und die der Engel...“ usw. Das ist hier gar nicht unwahrscheinlich (s. [[1 Korinther 12#s31 |1 Kor 12,31]]: Kap. 13 ist ein allgemeines Lehrstück), allerdings könnte V. 11 nahelegen, dass Paulus das ganze Lehrstück an &#039;&#039;seinem&#039;&#039; Beispiel entwickelt (so z.B. Collins 1999b, S. 472 - vielleicht aber auch nicht, s. [http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=1_Korinther_13#note_w FN w]); in der LF sollte man daher zumindest vorerst wohl eher beim „ich“ bleiben.&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Sprachen der Menschen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;in den Sprachen der Menschen spräche&#039;&#039; - Der Ausdruck „die Sprach&#039;&#039;en&#039;&#039; (Plural!) der Menschen“ steht wohl nicht für bloße Eloquenz (so z.B. B/N, KAR), sondern für die Gabe der „Xenoglossie“, wie sie z.B. in [[Apostelgeschichte 2#s4 |Apg 2,4]] beschrieben wird - also die Gabe, in fremden Sprachen sprechen zu können, ohne diese gelernt zu haben. Gemeint ist also: „Wenn ich die Gabe hätte, in allen Sprachen der Erde sprechen zu können“.&amp;lt;/ref&amp;gt; spräche (spreche)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irrealis&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;spräche (spreche)&#039;&#039; - Wenn es richtig ist, dass Paulus hier sein Lehrstück an seinem Beispiel vorführt (s. [http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=1_Korinther_13#note_a FN a]), könnte man überlegen, die Verben in den drei Bedingungen je nicht als Irrealis („spräche [- was nicht so ist]“), sondern als reale Bedingung („spreche [- wie das gelegentlich der Fall ist]“) zu lesen (so zumindest im ersten Vers einige; z.B. Grosvenor/Zerwick): Paulus gibt selbst an, nicht nur prinzipiell ebenfalls über die Gabe der Zungenrede zu verfügen, sondern sogar noch viel ausgeprägter als die Korinther (s. [[1 Korinther 14#s18 |1 Kor 14,18]]), und in seiner Wundermacht steht er den Aposteln in nichts nach (s. [[2 Korinther 12#s12 |2 Kor 12,12]]). Aber spätestens V. 3 zeigt deutlich, dass hier von rein hypothetischen Bedingungen auszugehen ist. Übersetze daher jeweils im Irrealis: „spräche“ statt „spreche“ etc.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder (und [selbst]) [in der] der Engel&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[in der] der Engel&#039;&#039; soll die Rede von der Gabe der Xenoglossie entweder noch einmal steigern - also etwa „Wenn ich die Gabe hätte, in allen Sprachen der Erde sprechen zu können - ja, selbst in der der Engel...“ (so z.B. Fitzmyer 2008, S. 491f; s. z.B. GN, HfA, KAM), oder es ist hier die Gabe der „Glossolalie“ gemeint, von der auch [[1 Korinther 12 |1 Kor 12]] und [[1 Korinther 14 |1 Kor 14]] sprechen. Als „Glossolalie“ bezeichnet man die Gabe, in Ekstase unzusammenhängende Silben von sich zu geben, die als von Gott eingegebenes Sprechen angesehen wurden (zum Phänomen vgl. z.B. [http://www.ekd.de/ezw/Publikationen_2152.php Hempelmann 2010]). In diesem Falle würde Paulus also nacheinander die beiden verschiedenen mit Sprache zusammenhängenden Gnadengaben Xenoglossie und Glossolalie nennen (so z.B. Fee 1987, S. 630). Letzteres ist wahrscheinlicher, weil eben von Glossolalie direkt zuvor die Rede war und im folgenden Kapitel zum Hauptthema werden wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;, aber keine Liebe hätte (habe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irrealis&amp;quot; /&amp;gt;, nicht liebte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Liebe haben&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;keine Liebe hätte (nicht liebte)&#039;&#039; + &#039;&#039;Prophetie hätte (prophezeite)&#039;&#039; + &#039;&#039;Glauben hätte (glaubte)&#039;&#039; - Die Ausdrücke „Liebe/Prophetie/Glauben haben“ sind wohl nicht nur gehobene Ausdrücke für „lieben/prophezeien/glauben“ (so z.B. Fee 1987, S. 631; auch B/N: „wenn ich nicht liebte“), sondern sollen zum Ausdruck bringen, dass die Liebe, Prophetie und Glaube zu den &#039;&#039;Gnadengaben&#039;&#039; gehören, von denen in [[1 Korinther 12 |1 Kor 12]]; [[1 Korinther 14 |14]] die Rede ist (Conzelmann 1981, S. 270: „Sie [=die Liebe] ist eine Grund-Eigenschaft [...]: Man „hat“ sie [...].“). V. 1 etwa meint also: „Gesetzt, ich hätte die Gabe der Xenoglossie oder die der Glossolalie, nicht aber die Gabe der Liebe...“.&amp;lt;/ref&amp;gt;), dann wäre (bin)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irrealis&amp;quot; /&amp;gt; ich (er)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ich&amp;quot; /&amp;gt; ein schallender Gong (Kupfer)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Gong (Kupfer)&#039;&#039; - W. „schallendes Kupfer“, gemeint ist ein Lärm- oder Musikinstrument: ein „Becken aus Erz“ (EWNT III, S. 1086). „Gong“ gut &lt;br /&gt;
nach BB, GN, NGÜ, NL u.a.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Verb für „schallen“ ist nicht negativ konnotiert, wie einige Üss. das nahelegen könnten (z.B. BigS, NeÜ: „ein schepperndes Blech“) - im Griechischen können etwa auch Hymnen, Loblieder oder Zimbeln „erschallen“. Gemeint ist also nicht: „Wenn ich lieblos rede, klinge ich hässlich“, sondern „Wenn ich lieblos rede, bin ich nicht mehr als ein Musikinstrument [das aber durchaus schön klingen kann]“ = „Dann gebe ich nur &#039;&#039;leeres&#039;&#039; Gebrabbel und Gebabbel von mir.“&amp;lt;/ref&amp;gt; oder eine klingende (lärmende)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;klingende (lärmende)&#039;&#039; - auch das Wort für „klingen“ ist nicht negativ konnotiert (so die meisten Üss: „lärmend“); die „klingende Zimbel“ stammt aus Ps 150,5 LXX, wo es sogar im Parallelismus zur „schön schallenden (NETS: melodischen) Zimbel“ steht. Konnotiert ist aber stets die &#039;&#039;Lautheit&#039;&#039; des Klingens.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Paulus hat hier im Griechischen ein kleines Wortspiel eingebaut: Wenn er selbst in den Sprachen der Menschen und der Engel &#039;&#039;lalo&#039;&#039; („spräche“), wäre er nicht mehr als eine &#039;&#039;alalazon&#039;&#039; („klingende“) Zimbel; und dies &#039;&#039;alalazon&#039;&#039; klingt ähnlich wie &#039;&#039;alalon&#039;&#039; („nicht sprechend, sprachlos“) - was die Inhaltslosigkeit der Laute von Gong und Handbecken noch unterstreicht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zimbel&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Zimbel&#039;&#039; - metallene Handbecken, s. [https://de.wikipedia.org/wiki/Zimbel Wikipedia/Zimbel].&amp;lt;/ref&amp;gt; {geworden}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;{&amp;lt;s&amp;gt;geworden&amp;lt;/s&amp;gt;}&#039;&#039; - nicht: „wäre geworden“: das Perfekt markiert hier keinen Tempus, sd. markiert den Satz als hypothetisch (vgl. BDR §344).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und wenn ich (einer)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ich&amp;quot; /&amp;gt; Prophetie hätte (habe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irrealis&amp;quot; /&amp;gt;, prophezeite&amp;lt;ref name=&amp;quot;Liebe haben&amp;quot; /&amp;gt;) und alle Geheimnisse und jede Erkenntnis (Wissen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einsicht&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Erkenntnis (Wissen)&#039;&#039; ist nicht im Sinne von „(Gewinnung von) Sachwissen“ zu verstehen, sondern meint die Gabe der „Einsicht“ (s. [[1 Korinther 12#s8 |1 Kor 12,8]]), „[...] weil diese den Inhalt der Prophetie bilden. Der Prophet redet auf Grund göttlicher Offenbarung durch den Geist, der ihm Einblick in den Heilsplan Gottes gewährt und situationserhellende Weisungen für den Weg der Gemeinde schenkt.“ (Lang 1994, S. 182).&amp;lt;/ref&amp;gt; wüsste (weiß)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irrealis&amp;quot; /&amp;gt;, und wenn ich (einer)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ich&amp;quot; /&amp;gt; allen (genügend) Glauben hätte (habe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irrealis&amp;quot; /&amp;gt;, glaubte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Liebe haben&amp;quot; /&amp;gt;), um Berge zu versetzen, aber keine Liebe hätte (habe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irrealis&amp;quot; /&amp;gt;, liebte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Liebe haben&amp;quot; /&amp;gt;), dann wäre (bin)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irrealis&amp;quot; /&amp;gt; ich (er)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ich&amp;quot; /&amp;gt; nichts.&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und wenn ich (einer)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ich&amp;quot; /&amp;gt; all meine (seine)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ich&amp;quot; /&amp;gt; Besitztümer austeilen würde (austeilt)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irrealis&amp;quot; /&amp;gt; und wenn ich (er)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ich&amp;quot; /&amp;gt; meinen (seinen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ich&amp;quot; /&amp;gt; Körper ausliefern würde (ausliefert)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irrealis&amp;quot; /&amp;gt;, damit ich&amp;lt;ref name=&amp;quot;ich&amp;quot; /&amp;gt; verbrannt (so dass ich gerühmt)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Beide Varianten sich recht stark bezeugt und einander so ähnlich, dass sie sich auch als Abschreibefehler erklären lassen würden (&#039;&#039;kauthesomai&#039;&#039;: „damit ich verbrannt würde“ - &#039;&#039;kauchesomai&#039;&#039;: damit ich gerühmt würde). Zu Argumenten für die zweite Lesart vgl. gut Metzger 1994, S. 498; auch Fitzmyer 2008, S. 494 - aber was sollte denn der Sinn dieser Lesart sein (vgl. Fee 1987, S. 629: „the basic difficulty that anyone has ever had with [this] reading [....] is to find an adequate sense for it.“)? „Wenn ich all meine Besitztümer austeilen und meinen Körper ausliefern würde, um anzugeben...“? Der Sinn von Lesart 1 dagegen ist klar; bezeichnet würde mit „damit ich verbrannt würde“ der Feuertod des Märtyrers (s. z.B. [[Daniel 3#s19 |Dan 3,19]]; [[Hebräer 11#s34 |Heb 11,34]]) und fügte sich so gut in den Rest des Abschnittes; so deshalb auch Collins 1999b, S. 476f; Fee 1987, S. 629; Lang 1994, S. 183. „Verbrannt werden“ ist daher wohl vorzuziehen.&amp;lt;/ref&amp;gt; würde, aber keine Liebe hätte (habe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irrealis&amp;quot; /&amp;gt;, liebte &amp;lt;ref name=&amp;quot;Liebe haben&amp;quot; /&amp;gt;), dann würde es mir (ihm)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ich&amp;quot; /&amp;gt; nichts nützen (nützt es mir nichts)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irrealis&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Die Liebe ist sanftmütig (langmütig)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;sanftmütig (langmütig)&#039;&#039; - Oft auch: „geduldig“; vgl. z.B. auch Lang 1994, S. 184: „Sie gibt nicht nach dem ersten Fehlschlag auf, sondern ist geduldig und hat den langen Atem [...]“ - also wohl „beharrlich“. Die &#039;&#039;makrothumia&#039;&#039; ist in LXX und NT aber fast stets entweder eine Eigenschaft Gottes - nämlich seine „Charaktereigenschaft“, nicht gleich die verdiente Strafe über Menschen zu verhängen, sondern „nachsichtig, langmütig“ zu sein - oder eine christliche Tugend - nämlich die, aufwallendem Zorn nicht nachzugeben (EWNT II, S. 937), also die, „sanftmütig“ zu sein. Als „sanftmütig“ passt es auch besser zum folgenden „mild“ und „nicht jähzornig“, mit denen sie ohnehin häufiger in einem Atemzug genannt wird (s. z.B. [[2 Korinther 6#s6 |2 Kor 6,6]]; [[Galater 5#s22 |Gal 5,22]]; [[Kolosser 3#s12 |Kol 3,12]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;, mild (freundlich)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;mild (freundlich)&#039;&#039; - meist: „freundlich“; oft auch: „gütig“. Das Verb &#039;&#039;chresteuomai&#039;&#039; ist in der Bibel ein Hapax legomenon; die Bed. lässt sich aber erschließen aus dem verwandten Wort &#039;&#039;chrestotes&#039;&#039;, das bes. mit Gott als Subjekt oft (wie hier) zusammen mit &#039;&#039;makrothumia&#039;&#039; („Sanftmut, Langmut“) und als Gegenbegriff von &#039;&#039;orge&#039;&#039; („Zorn“) verwendet wird: Es ist die &#039;&#039;Freundlichkeit&#039;&#039;, in der kein Zorn aufkommt, oder die &#039;&#039;Milde&#039;&#039;, in der man seinen Zorn zurückhält (vgl. EWNT III, S. 1140f).&amp;lt;/ref&amp;gt; {ist die Liebe}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Die Liebe ist sanftmütig, die Liebe ist mild, die Liebe ereifert sich nicht&#039;&#039; - In einigen Handschriften fehlt das dritte „die Liebe“; das zweite und dieses eventuelle dritte „die Liebe“ ließe sich jeweils entweder dem vorigen oder dem folgenden Verb zuordnen. Möglich wäre also jede der folgenden Auflösungen:&lt;br /&gt;
# Die Liebe ist sanftmütig; mild ist die Liebe. Es ist nicht aggressiv die Liebe, ist nicht prahlsüchtig, ist nicht hochmütig...&lt;br /&gt;
# Die Liebe ist sanftmütig, mild, die Liebe ist nicht aggressiv, die Liebe ist nicht prahlsüchtig, ist nicht hochmütig...&lt;br /&gt;
# Die Liebe ist sanftmütig; mild ist die Liebe, ist nicht aggressiv, ist nicht prahlsüchtig, ist nicht hochmütig...&lt;br /&gt;
# Die Liebe ist sanftmütig, mild; die Liebe ist nicht aggressiv, ist nicht prahlsüchtig, ist nicht hochmütig...&lt;br /&gt;
Insgesamt ist eine Entscheidung hier nicht wirklich möglich; auch die wissenschaftlichen Editionen entscheiden sich nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anm. d. Üs.&#039;&#039;&#039; (S.W.): Wäre ich Paulus, hätte ich wegen der Gleichmäßigkeit eher (4) als (1) und eher (1) als (2) und (3) gewählt (ähnlich z.B. Zuntz 1953, S. 68). Wäre ich LF-Übersetzer, würde ich mich daher für Version (4) entscheiden, aber das ist wohl ganz subjektiv (vielleicht aber dennoch hilfreich für einen LF-Übersetzer).&amp;lt;/ref&amp;gt;; die Liebe ist nicht aggressiv (ereifert sich nicht?)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;ist nicht aggressiv (ereifert sich nicht?)&#039;&#039; - Eher nicht: „ist nicht neidisch/eifersüchtig“ (so die meisten); das Wort bezeichnet hier - wie auch in anderen Lasterkatalogen im NT - eine leidenschaftliche feindselige Einstellung gegenüber anderen, die die menschliche Gemeinschaft vergiftet (EWNT II, S. 248f) und die offenbar unter den Korinthern recht verbreitet war (s. [[1 Korinther 3#s3 |1 Kor 3,3]]). Besser daher „ist nicht aggressiv/streitlustig/...“. Das „eifert nicht“ in vielen Üss. ist darauf zurückzuführen, dass das Wort im Gr. auch im positiven Sinne für „Eifrigkeit“ stehen kann und viele Übersetzungen offenbar glaubten, mit der Übersetzung „sich ereifern“ eine gemäßigte Konkordanz wahren zu können. Das ist hier nicht ratsam.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sie ist nicht prahlsüchtig, sie ist nicht hochmütig (arrogant), {{S|5}} sie ist nicht unsittlich (schamlos), sie strebt nicht nach dem Ihrigen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;strebt nicht nach dem Ihrigen&#039;&#039;, d.h. sie „verfolgt nicht ihre eigenen Interessen“, „ist nicht selbstsüchtig“ (s. [[1 Korinther 10#s24 |1 Kor 10,24]]; [[Philipper 2#s4 |Phil 2,4]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;, sie ist nicht [leicht] reizbar, sie rechnet das Schlechte (Böse) nicht an&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;sie rechnet das Schlechte nicht an&#039;&#039; - Recht gut viele Üss: „sie ist nicht nachtragend“, „trägt das Böse nicht nach“. Sinngemäßer viele eng. Üss.: „It doesn&#039;t keep record of wrongs“; denn gemeint ist eher: „Über Böses sieht sie (von vornherein) hinweg“ (EWNT II, S. 865f; Fee 1987, S. 639): Die Liebe ist &#039;&#039;nachsichtig&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|6}} Sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Litotes: Nicht i.S.v. „sie ist nicht gerade ein Sadist“, sd. von „Ungerechtigkeit ist ihr absolut verhasst“ (Fee 1987, S. 639: „Love absolutely rejects that most pernicious form of rejoicing over evil...“&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern sie freut sich über&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;über&#039;&#039; - nicht: „freut sich &#039;&#039;mit&#039;&#039; der Wahrheit“; s. BDAG: „In this case the compound has the same mng. as the simple verb [...:] &#039;&#039;it does not rejoice over injustice, but rejoices in the truth&#039;&#039; 1 Cor 13:6 [...]“.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Wahrheit;&lt;br /&gt;
{{S|7}} sie bedeckt (vergibt, erträgt)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;bedeckt (vergibt, erträgt)&#039;&#039; - wohl Semitismus: Das hebräische &#039;&#039;kasah&#039;&#039; („bedecken“) bezeichnet einen Akt des „Vergebens“; so daher z.B. auch HfA: „Sie ist immer bereit, zu verzeihen“; MEN: „Sie deckt alles zu (=entschuldigt alles)“; ähnlich B/N. Vgl. auch Lang 1994, S. 185: „„Die Liebe deckt auch der Sünden Menge“ ([[1 Petrus 4#s8 |1 Pet 4,8]]; vgl. [[Sprichwörter 10#s12 |Spr 10,12]]; [[Jakobus 5#s20 |Jak 5,20]]). Sie trägt angetanes Unrecht nicht nach, sondern ermöglicht einen Neuanfang durch Vergebung, die aus der göttlichen Liebe und Vergebung erwächst (vgl. [[Matthäus 6#s12 |Mt 6,12]]; [[Kolosser 3#s13 |Kol 3,13]]).“. Alternativ: „Sie erträgt alles“ (s. [[1 Thessalonicher 3#s1 |1 Thess 3,1.5]]; so die meisten) - was aber ja schon durch das „sie erduldet alles“ am Ende von V. 7 abgedeckt ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Die Liebe kommt niemals zu Fall&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;kommt niemals zu Fall&#039;&#039; - W.: „fällt niemals“; Wortspiel im Griechischen: Der Ausdruck ist sowohl lesbar als „sie hört niemals auf“, ist unvergänglich (EWNT III, S. 215) oder als stehende Wendung für „sie sündigt niemals“ (vgl. EWNT III, S. 215). Gelesen nach der ersten Bedeutung fällt hier zum ersten Mal die zentrale Aussage der folgenden Verse, gelesen nach der zweiten Bedeutung wird die Aussage zur Spitzenaussage der vorangegangenen Charakterisierung der Liebe. Dahin, dass die Aussage wohl bewusst mehrdeutig formuliert ist, weist auch schon die Struktur des Kapitels: V. 8a steht im Zentrum der „quer“ zur Kapitelstruktur verlaufenden Konstrastierung der drei Gnadengaben „Glaube“, „Hoffnung“ und „Liebe“ einerseits und „Sprachen“, „Prophetie“ und „Einsicht“ andererseits (s. [http://www.offene-bibel.de/wiki/images/e/e8/Mehrdeutigkeit_1Kor_13%2C8.png hier]). „Die Liebe kommt niemals zu Fall“ ist also die zentrale Brückenaussage des Kapitels.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ob es dagegen Prophetien [seien] - sie werden vergehen; ob es Sprachen [seien] - sie werden aufhören; ob es Erkenntnis (Wissen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einsicht&amp;quot; /&amp;gt; [sei] - sie wird vergehen.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Denn [nur] bruchstückhaft erkennen wir (haben wir Einsicht) und bruchstückhaft prophezeien wir,&lt;br /&gt;
{{S|10}} aber sobald das Vollkommene (Vollständige)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;das Vollkommene (Vollständige)&#039;&#039; - gemeint ist sehr wahrscheinlich das Ende der Zeiten (vgl. z.B. Fitzmyer 2008, S. 498); hier nicht als „das Letzte“ (&#039;&#039;to telos&#039;&#039;), sondern als „das Vollkommene/Vollständige“ (&#039;&#039;to teleion&#039;&#039;) bezeichnet, um es mit dem „Bruchstückhaften“ zu kontrastieren. Collins 1999b übersetzt denn auch einfach: „When the end comes the partial will pass away.“; ähnlich BB: „das Endgültige“; EÜ, HER05, JJ, R-S: „Das Vollendete“, KAR, PAT, Pfäfflin, WIL: „Die Vollendung“.&amp;lt;/ref&amp;gt; kommt, wird das Bruchstückhafte vergehen.&lt;br /&gt;
{{S|11}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Analogie&amp;quot;&amp;gt;V. 11 und V. 12b tragen nichts inhaltlich Neues zum Kapitel bei, sondern sind zu verstehen als erläuternde Analogien (vgl. Fee 1987, S 646): „Sprachengabe, Prophetie und Einsicht sind Brüchstückhaftes, und alles Bruchstrückhafte wird am Ende der Zeiten vergehen. [Das kann man sich so veranschaulichen:] Als ich ein Kind war...“ und „Jetzt sehen wir nur indirekt - wie in einem Spiegel -, dann aber von Angesicht zu Angesicht - [ungefähr so, wie z.B. auch] ich jetzt bruchstückhaft erkenne, dann aber so erkennen werde, wie auch ich erkannt worden bin.“&amp;lt;br /&amp;gt;Die Argumentationsstruktur des letzten Abschnittes geht also in etwa so: „Prophetie, Sprachengabe und Einsicht sind so toll nicht, denn sie werden vergehen, und ohnehin erkennen wir Gott vermittels dieser Gaben zwar bereits jetzt, aber nur bruchstückhaft (Vv. 8b-10). 2: Später aber - nämlich: wenn das Vollkommene kommt - werden wir Gott vollständig und von Angesicht zu Angesicht erkennen (Vv. 10.12a). 3: Ergo bleiben uns/haben Bestand (s. [http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=1_Korinther_13#note_ac FN ac]) einzig Glaube, Hoffnung und Liebe (V. 13).“&amp;lt;/ref&amp;gt; Als ich ein Kind&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kind&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Kind&#039;&#039; - W. „kindlich“; das Kind steht im NT häufiger übertragen für Unwissenheit und meint ursprünglich den, der noch nicht in der Lage war, zu sprechen. Zusammen mit „sprechen wie ein &#039;&#039;nepios&#039;&#039;“ und „urteilen/argumentieren wie ein &#039;&#039;nepios&#039;&#039;“ weckt das Wort in einem griechischen Leser also die Assoziation eines lallenden Kleinkinds, das Unsinn von sich gibt.&amp;lt;/ref&amp;gt; war, redete ich wie ein Kind&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kind&amp;quot; /&amp;gt;, dachte ich wie ein Kind&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kind&amp;quot; /&amp;gt;, urteilte (argumentierte) ich wie ein Kind&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kind&amp;quot; /&amp;gt;; seit ich ein Mann geworden bin (nun, da ich ein Mann bin), habe ich die [Dinge] des&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die [Dinge] des&#039;&#039; - W.: „das des Kindes“ = „diese kindlichen Eigenschaften“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kindes&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kind&amp;quot; /&amp;gt; vergehen lassen.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Denn wir sehen jetzt in einem Rätsel (indirekt, undeutlich)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;in einem Rätsel (indirekt, undeutlich)&#039;&#039; - „indirekt“ gut nach BDAG. Dies ist hier vermutlich gemeint: Korinth war berühmt für seine Kupferprodukte; u.a. auch für seine qualitativ hochwertigen Bronzespiegel. Gemeint ist also wohl weniger „verzerrt wie in einem Spiegel“, sondern „nicht direkt (von „Angesicht zu Angesicht“), sondern indirekt - wie in einem Spiegel“. Objekt dieses „Sehens“ ist sicher Gott: Im Bild vom „Spiegel“, in der Wendung „von Angesicht zu Angesicht“ und dem Ausdruck „erkennen, wie ich erkannt worden bin“ kommt jeweils eine Reziprozität zum Ausdruck: Man blickt auf einen Zurückblickenden.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch einen (in einem)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;durch einen (in einem)&#039;&#039; - Gr. Idiom; im Gr. sieht man etwas nicht „in einem“, sd. „durch einen“ Spiegel. Übersetze „in einem Spiegel“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Spiegel, dann aber (und erst dann) von Angesicht zu Angesicht; jetzt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Analogie&amp;quot; /&amp;gt; erkenne ich bruchstückhaft, dann aber (und erst dann) werde ich [so] erkennen, wie auch ich erkannt worden bin&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;wie auch ich erkannt worden bin&#039;&#039; - Paulinische „Sondertheologie“: Dass ein Mensch Gott erkennen kann, erfordert, dass zuvor Gott diesen Menschen „erkannt“ hat; s. [[1 Korinther 8#s3 |1 Kor 8,3]]; [[Galater 4#s9 |Gal 4,9]]. Dieses Theologumenon arbeitet mit einem Wortspiel: Im Hebräischen meint der Ausdruck, dass Gott einen Menschen „erkennt“, dass er &#039;&#039;fürsorglich an ihm handelt&#039;&#039; (THAT I, S. 691f; s. z.B. [[Exodus 33#s12 |Ex 33,12]]; [[Psalm 1#s6 |Ps 1,6]]; [[Nahum 1#s7 |Nah 1,7]]): Gott muss zunächst einen Menschen „erkennen“ - d.h. hier: die Gnade gewähren, dass &#039;&#039;dieser Mensch ihn&#039;&#039; erkennen könne - bevor dieser ihn erkennen kann (vgl. z.B. Conzelmann 1981, S. 279; Lang 1994, S. 188; Fitzmyer 2008, S. 500f).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Jetzt aber bleiben&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;bleiben&#039;&#039; - Wortspiel im Griechischen:&lt;br /&gt;
# „bleiben“ i.S.v. „übrig bleiben“: Selbst die Gaben der Prophetie und der Einsicht vermitteln nur bruchstückhaftes Wissen; erst am Ende der Zeiten werden wir Gott „von Angesicht zu Angesicht“ erkennen können. Was also „übrig bleibt“ - da ja Einsicht, Prophetie etc. soeben für unzureichend erklärt worden sind - sind Glaube, Hoffnung, Liebe. -&amp;gt; „&#039;&#039;Und damit&#039;&#039; (zum logischen &#039;&#039;nuni de&#039;&#039; („Jetzt aber“) vgl. BDAG, S. 682; Fitzmyer 2008, S. 501 u.ö.) &#039;&#039;bleiben uns einzig Glaube, Hoffnung und Liebe - diese drei.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
# „bleiben“ i.S.v. „Bestand haben“: Alles Bruchstückhafte wird vergehen; das aktuell einzig Existierende, das dauerhaft Bestand haben wird, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. -&amp;gt; „&#039;&#039;Das aktuell einzig Unvergängliche sind Glaube, Hoffnung und Liebe - diese drei.&#039;&#039;“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Glaube, Hoffnung, Liebe – diese drei; und (aber) die Größte von ihnen [ist] die Liebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Korinther_4&amp;diff=24106</id>
		<title>1 Korinther 4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Korinther_4&amp;diff=24106"/>
		<updated>2016-06-03T14:19:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} So&amp;lt;ref&amp;gt;οὓτως fasst zusammen, weist nicht auf das folgende ὡς voraus … ὡς ist dann natürlich nicht zurückweisend, sondern gleichbedeutend mit dem doppelten Akkusativ, Conzelmann, S. 101, Anm. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; soll man (wörtl.: Mensch) uns ansehen (bewerten) als Diener (Gehilfen) Christi und Verwalter der Geheimnisse (Mysterien) Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Hierbei weiterhin (also) verlangt (fordert) man von den Verwaltern, dass einer treu (zuverlässig) sich zeigt (erscheint, sich erweist, erfunden wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Mir aber ist es völlig gleichgültig&amp;lt;ref&amp;gt;wörtl.: mir wird es zu etwas ganz Geringfügigem&amp;lt;/ref&amp;gt;, ob&amp;lt;ref&amp;gt;ἳνα hier nicht final; es vertritt den Infinitiv, Blass-Debrunner-Rehkopf § 393&amp;lt;/ref&amp;gt; ich von euch beurteilt werde oder von einem menschlichen [Gerichts-]Tag. Und nicht nur das, sondern&amp;lt;ref&amp;gt;ἀλλά führt Hinzukommends stark ein, Blass-Debrunner-Rehkopf § 448,6&amp;lt;/ref&amp;gt; ich beurteile auch mich selbst nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Denn ich bin mir nichts&amp;lt;ref&amp;gt;i.S. von: keiner Schuld&amp;lt;/ref&amp;gt; bewusst, aber dadurch (damit) bin ich nicht gerechtfertigt; der mich aber beurteilt, ist der Herr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Deshalb (daher) richtet (nicht etwas =) nichts vor der Zeit&amp;lt;ref&amp;gt;καιρός = die Endzeit, die mit dem Kommen Jesu das Gericht bringt&amp;lt;/ref&amp;gt; bis der Herr kommen wird, der auch ans Licht bringen (aufdecken) wird das im Finsteren Verborgene und offenbaren wird die Absichten der Herzen&amp;lt;ref&amp;gt;das Herz als Sitz des Willens und der Gedanken&amp;lt;/ref&amp;gt;. Und dann wird Anerkennung (Lob) werden jedem von Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Dies aber, Brüder, bringe ich zur Darstellung (exemplifiziere) an mir und Apollon um euretwillen, damit ihr an uns lernt das&amp;lt;ref&amp;gt;τὸ weist auf einen anerkannten Grundsatz hin. Was der aber bedeutet, ist unverständlich. Handelt es sich evtl. um eine Glosse (i.S. von: du sollst nicht über die Spalte hinaus schreiben)? vgl. Conzelmann, S. 105&amp;lt;/ref&amp;gt; „Nicht über [das hinaus], was geschrieben steht“, damit ihr euch nicht einer für den einen aufbläht&amp;lt;ref&amp;gt;i.S. von hochmütig sein&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen den anderen&amp;lt;ref&amp;gt;gemeint ist: damit ihr euch nicht aufbläht, der einzelne (Korinther) für den einen (Apostel, dem er anhängt, und damit) gegen den anderen, Bauer, Wörterbuch Sp. 1719&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? Was aber hast (besitzt) du, was du nicht [als Geschenk] empfingst? Wenn du es aber auch [als Geschenk] empfangen hast, was rühmst du dich, als hättest du es nicht [als Geschenk] empfangen&amp;lt;ref&amp;gt;ergänze: sondern dir selbst erworben&amp;lt;/ref&amp;gt;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Schon seid ihr satt!&amp;lt;ref&amp;gt;ihr glaubt, nichts mehr an geistlicher Nahrung nötig zu haben, Bauer, Wörterbuch Sp. 879. Es handelt sich um ironische Feststellungen&amp;lt;/ref&amp;gt;Schon seid ihr reich! Ohne uns kamt ihr zur Herrschaft! Und wenn ihr doch wenigstens zur Herrschaft gekommen wäret, damit auch wir an eurer Herrschaft teilnähmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Ich meine (glaube) nämlich, Gott hat uns, die Apostel, als geringste (unterste) hingestellt, wie dem Tode Verfallene&amp;lt;ref&amp;gt;Bild aus dem Gladiatorenkampf&amp;lt;/ref&amp;gt;, weil wir ein Schauspiel geworden sind der Welt und Engeln und Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Wir [sind] töricht um Christi willen, ihr [seid] klug (verständig) in Christus; wir [sind] schwach, ihr [seid] stark; ihr [seid] vornehm (berühmt), wir [sind] ungeehrt (unansehnlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Bis zur jetzigen Stunde hungern wir, {und} dürsten wir, {und} sind wir schlecht gekleidet, {und} werden geohrfeigt, {und} sind unstet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} und mühen (plagen) uns, Arbeitende mit den eigenen Händen. Geschmäht werdend segnen wir, verfolgt werdend dulden wir,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} verlästert werdend trösten wir. Wir sind gleichsam zum Abschaum (zu Sündenböcken)&amp;lt;ref&amp;gt;der Begriff περικαθάρμα bedeutet wörtlich &amp;quot;von allen Seiten reinigen&amp;quot; und bezeichnet das, was bei einer Generalreinigung entfernt wird = den Schmutz, den Auswurf, den Unrat, auch als Bezeichnung eines &amp;quot;Auswurfs der Menschheit&amp;quot; bei Epiktet (3,22,78). Da durch Entfernung des Auswurfs Reinigung erzielt wird, kann das Wort auch den Sinn von &amp;quot;das Sühnofper, das Lösegeld&amp;quot; gewinnen; deshalb kann man es hier, v.a. wg. des folgenden περιψήμα, mit &amp;quot;Sündenböcken&amp;quot; übersetzen, Bauer, Wörterbuch, Sp. 1284&amp;lt;/ref&amp;gt; der Welt geworden, der Unrat (Schmutz, Abschaum)&amp;lt;ref&amp;gt;die selbe Bedeutung wie das vorige Wort: das, was beim Reinigungsprozess abgeht&amp;lt;/ref&amp;gt; aller bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Nicht euch beschämend schreibe ich das, sondern wie meine geliebten Kinder euch zurechtweisend (weise ich euch zurecht)&amp;lt;ref&amp;gt;Nestle-Aland hat das Partizip; einige gewichtige Handschriften bezeugen aber auch die 1.Sg.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Wenn ihr nämlich [auch] unzählige Pädagogen (Knabenführer, Hofmeister)&amp;lt;ref&amp;gt;nicht zu verwechseln mit dem Lehrer! Den Pädagogen unterstand die äußere Erziehung der Knaben und Jünglinge, nicht jedoch der eigentliche Unterricht, Bauer, Wörterbuch Sp. 1195f&amp;lt;/ref&amp;gt; in Christus habt,&amp;lt;ref&amp;gt;Iterativus der Gegenwart: so oft = wenn&amp;lt;/ref&amp;gt; [habt] ihr aber nicht viele Väter: denn in Christus Jesus durch das Evangelium habe ich euch gezeugt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Ich bitte euch nun: werdet meine Nachahmer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Deshalb habe ich euch Timotheus geschickt, der ist mein geliebtes Kind und treu im Herrn, der wird euch erinnern an meine Wege (Wandel, Handlungsweise) in Christus Jesus, wie ich überall in jeder Gemeinde lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Dass ich aber nicht zu euch kommen würde, haben sich einige aufgeblasen (gebrüstet);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} ich werde aber bald (schnell, eilig, sofort) zu euch kommen, wenn der Herr will&amp;lt;ref&amp;gt;Futuralis&amp;lt;/ref&amp;gt;, und ich will erkunden nicht nur das Wort der Aufgeblasenen, sondern auch die Kraft (Vollmacht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Denn das Reich Gottes [besteht] nicht im Wort&amp;lt;ref&amp;gt;oder: beruht auf dem Wort&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern in der Kraft (Vollmacht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Was wollt ihr? Soll ich mit der Rute zu euch kommen, oder in der Liebe und mit dem Geist der Sanftmut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Korinther_3&amp;diff=24105</id>
		<title>1 Korinther 3</title>
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		<updated>2016-06-03T14:19:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Ich aber, Brüder, vermochte (konnte) nicht mit euch zu reden wie zu Geistlichen&amp;lt;ref&amp;gt;gemeint sind natürlich nicht kirchliche Amtsträger, sondern solche, die den Hl. Geist haben&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern wie zu Fleichschlichen&amp;lt;ref&amp;gt;ein unglücklicher Ausdruck; gemeint ist: sie gehören der Sphäre des σάρξ, des &amp;quot;Fleisches&amp;quot; an, dem Paulus das πνεύμα gegenüberstellt. Es geht nicht um eine Dichotomie zwischen Leib und Seele, sondern um die göttliche und die menschliche Sphäre. Vllt. ist der Begriff &amp;quot;Materialisten&amp;quot; angemessener, aber er ist durch die philosoph. Theorie vorbelastet&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie zu Kindern (Unreifen, Unmündigen) in Bezug auf Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Milch ließ ich euch trinken, nicht [feste] Speise; denn ihr konntet [sie] noch nicht [essen, verdauen]. Aber nicht einmal jetzt könnt ihr,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} noch nämlich seid ihr fleischlich (materialistisch). Da&amp;lt;ref&amp;gt;ὅπου kausal = ἐπεί, Conzelmann S. 88 Anm. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; nämlich in euch Aggressivität (Streitlust)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Aggressivität (Streitlust)&#039;&#039; - meist: „Eifersucht“, doch das Wort bezeichnet hier - wie oft - eine leidenschaftliche feindselige Einstellung gegenüber anderen, die die menschliche Gemeinschaft vergiftet (EWNT II, S. 248f). Treffender daher „Aggressivität/Streitlust/...“.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Zorn (ist =) herrscht, seid ihr da nicht fleischlich (materialistisch) und lebt nach menschlicher Weise (Stil)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Denn wenn einer sagt: Ich bin Pauliner&amp;lt;ref&amp;gt;wörtl.: des Paulus - es geht um verschiedene &amp;quot;Parteien&amp;quot;, die sich nach den Personen benennen, die sie getauft haben&amp;lt;/ref&amp;gt;, ein anderer aber: ich Apolliner, seid ihr dann nicht Menschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Was ist denn Apollos? Was aber ist Paulus? Diener (Helfer), durch die ihr gläubig geworden seid, und jeder [so], wie der Herr gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Ich habe angepflanzt, Apollos hat gegossen (bewässert), aber Gott hat wachsen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Sodass weder der etwas ist, der pflanzt, noch der, der begießt, sondern der, der wachsen lässt, Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Wer anpflanzt (wörtl.: der Anpflanzende) aber und wer gießt (wörtl.: der Gießende) sind eins, jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen gemäß der eigenen Arbeit (Mühe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Gottes Mithelfer nämlich sind wir, Gottes Ackerfeld, Gottes Bau (Gebäude) seid ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben (geschenkt) wurde, habe ich wie ein weiser (sachverständiger) Baumeister den Grundstein (das Fundament) gelegt, ein anderer aber baut darauf auf. Jeder aber sehe, wie er darauf aufbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Denn einen anderen Grundstein (ein anderes Fundament) kann niemand legen als das (Liegende =), das gelegt ist, das ist Jesus Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Wenn aber jemand auf den Grundstein (das Fundament) Gold, Silber, Edelstein, Holz, Gras (Heu)&amp;lt;ref&amp;gt;als Baustoff, z.B. Grashütte&amp;lt;/ref&amp;gt;, Stroh aufbaut,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} wird das Werk eines jeden offenbar (sichtbar, kenntlich, bekannt) werden, denn der Tag&amp;lt;ref&amp;gt;Paulus meint den &amp;quot;Tag des Herrn&amp;quot;, nicht wie im Sprichwort: &amp;quot;Die Sonne bringt es an den Tag&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wird es offenbar machen (kundtun), denn (weil) im Feuer wird es offenbart (aufgedeckt, ans Licht gebracht). Und wie das Werk eines jeden beschaffen ist, wird das Feuer prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Wenn jemandes Werk bleiben wird, das er aufgebaut hat, wird er Lohn empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Wenn jemandes Werk verbrennen wird, wird er Schaden leiden (bestraft werden), er selbst aber wird gerettet werden, aber so (derartig) wie durch Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Wisst ihr nicht, dass ihr ein Tempel Gottes seid und der Geist Gottes in euch wohnt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet (zerstört, verdirbt, zugrunde richtet), wird Gott diesen vernichten (zerstören, verderben, zugrunde richten); denn der Tempel des Herrn ist heilig - das seid ihr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Keiner soll sich selbst betrügen: wenn jemand als Weise gilt bei euch in dieser Weltzeit (Äon), soll er ein Narr werden, damit er weise wird (um weise zu werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott. Denn es steht geschrieben (Hiob 5,12f): „Der die Weisen fängt in ihrer Verschlagenheit“,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} und wiederum (Psalm 93,11): „Der Herr (er)kennt die Gedanken der Weisen, dass sie nichtig (eitel) sind“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} So soll sich keiner rühmen bei den Menschen. Denn alles ist euer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} ob Paulus, Apollos, Kephas, die Welt, das Leben, der Tod, Gegenwärtiges oder Zukünftiges: alles ist euer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Korinther_2&amp;diff=24104</id>
		<title>1 Korinther 2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Korinther_2&amp;diff=24104"/>
		<updated>2016-06-03T14:19:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Auch ich, kommend zu Euch, Geschwister [wörtl.: Brüder], bin nicht gekommen hervorragend&amp;lt;ref&amp;gt;κατά zur Bezeichnung der Art und Weise, Bauer Wörterbuch Sp. 1665&amp;lt;/ref&amp;gt; in Rede oder Weisheit, verkündigend euch das Geheimnis Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Denn nicht habe ich gemeint etwas zu wissen bei euch außer Jesus Christus und diesen [als] Gekreuzigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und ich in Schwachheit und Furcht und vielem Zittern zeigte ich&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; mich bei euch,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} und meine Rede&amp;lt;ref&amp;gt;λόγος (hier Sg.)  hat eine breites Bedeutungsfeld: Sprechen, Ausspruch, Aussage, Rede, Gegenstand (der Rede) usw.&amp;lt;/ref&amp;gt; und meine Verkündigung [zeigte sich]&amp;lt;ref&amp;gt;der Satz ist noch abhängig vom Verb ἐγενόμην Vers 3&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht in überredender, geschwätziger Weisheit&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Ausdruck ist textkritisch schwierig; die verschiedenen Handschriften bilden unterschiedliche Lesarten. Eine Aufstellung findet man bei Conzelmann, S. 71f. Er entscheidet aufgrund der Qualität der Handschriften für den auch im Nestle-Aland abgedruckten Text.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern im Beweis des Geistes und der Kraft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} damit euer Glaube nicht in menschlicher Weisheit [sei =] bestünde, sondern in der Kraft Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Weisheit aber reden wir zu den Vollkommenen (Vollendeten, Volljährigen, Eingeweihten), eine Weisheit aber nicht dieses Weltalters (Äons) noch der Herrscher dieses Weltalters (Äons), des vergänglichen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} sondern wir reden von Gottes Weisheit im Geheimnis, dem geheimgehaltenen&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer, Wörterbuch Sp. 1049 übersetzt den Satz: &amp;quot;wir reden Gottes Weisheit in Form eines Geheimnisses (ἐν μυστηρίῳ = in geheimnisvoller Weise oder = heimlich, so dass es kein Unbefugter vernimmt&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, das vorherbestimmt hat Gott vor aller Weltzeit (Äonen) zu unserer Herrlichkeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} das keiner der Herrscher dieses Weltalters (Äons) erkannt hat. Wenn&amp;lt;ref&amp;gt;Irrealis der Vergangenheit&amp;lt;/ref&amp;gt; nämlich sie es erkannt hätten, hätten sie nicht den Herrn der Herrlichkeit gekreuzigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Aber (sondern) wie geschrieben steht:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Das Zitat kann weder im AT noch im außerkanonischen jüdischen Schrifttum nachgewiesen werden. Nach Origenes stammt es aus der Elia-Apokalypse&amp;quot;, Conzelmann, S. 81 und Anm. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;was&amp;lt;ref&amp;gt;ἃ ist sowohl Subjekt als auch Objekt. &amp;quot;Angesichts der Doppelrolle von ἃ als Subjekt und Objekt sind alle Versuche, den Satzbau zu retten, vergeblich&amp;quot; Conzelmann, S. 73 und S. 82&amp;lt;/ref&amp;gt; das Auge nicht sah und das Ohr nicht hörte&lt;br /&gt;
und auf das Herz des Menschen nicht aufstieg&amp;lt;ref&amp;gt;gemeint ist: ein Gedanke steigt in uns auf, weil das Herz als Sitz des Denkens galt, Bauer, Wörterbuch Sp. 100&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
[das ist,] was bereitete Gott denen, die ihn lieben&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Uns aber offenbarte [es] Gott durch den Geist; denn der Geist erforscht (ergründet) alles, auch die Tiefe&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer, Wörterbuch Sp. 259: &amp;quot;Die Abgründe des göttlichen Wesens&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Wer denn kennt von den Menschen das [Wesen] des Menschen wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist? So auch das [Wesen] Gottes kennt keiner außer der Geist Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott [ist], damit wir wissen&amp;lt;ref&amp;gt;Einige sehr alte Handschriften, darunter der Papyrus 46, bieten die Lesart ίδωμεν, wir sehen; diese Lesart läst sich als Verschreibung aufgrund Itazismus erklären (εἰ und ἰ wurden in der Konine gleich ausgesprochen)&amp;lt;/ref&amp;gt; [das uns von Gott Geschenkte =] was uns von Gott geschenkt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Das&amp;lt;ref&amp;gt;Relativpronomen, schließt an τὰ χαρισθέντα = das [von Gott] Geschenkte Vers 12 an&amp;lt;/ref&amp;gt; reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit beigebracht (gelehrt) sind, sondern vom Geist beigebracht (gelehrt), als geistliche [Menschen] Geistliches deutend (auslegend).&amp;lt;ref&amp;gt;συγκρίνω kann auch &amp;quot;vergleichen&amp;quot; bedeuten. Bauer, Wörterbuch Sp. 1534 gibt als Übersetzungsalternative an: &amp;quot;indem wir mit Geistesgaben und Offenbarungen (die wir schon besitzen) Geistesgaben und Offenbarungen (die wir erhalten) vergleichen (und sie danach beurteilen)&amp;quot;. Es kommt darauf an, ob man πνευματικοῖς als Instrumentalis bzw. freieren Dativus sociativus ansieht, der die Art und Weise bezeichnet (Blass-Debrunner-Rehkopf § 195 bzw. § 198) = mit Geistesgaben, oder ob man ihn als Dativ der Person ansieht = als geistliche [Menschen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Ein diesseitiger&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer, Wörterbuch Sp. 1768: &amp;quot;ein Mensch, der nur über eine irdische ψυχή verfügt, ohne von Gottes Geist berührt zu sein&amp;quot; - ψυχή kann mit Seele, aber auch mit (irdisches) Leben übersetzt werden&amp;lt;/ref&amp;gt; Mensch aber nimmt nicht das [Wesen?] des Geistes Gottes an; denn ihm [ist =] erscheint es als Torheit, und er kann nicht erkennen, weil [es] geistlich&amp;lt;ref&amp;gt;Adverb&amp;lt;/ref&amp;gt; beurteilt wird&amp;lt;ref&amp;gt;vllt kann man sogar übersetzen ... werden muss, vgl. Conzelmann, S. 73). In der Gnosis hat die ψυχή eine negative Bedeutung - sie steht dem πνεῦμα gegenüber (Trennung des Menschen in Leib und Seele). Bei Paulus ist diese Stufe noch nicht erreicht, zumal er seine These nicht aus der dichotomischen Beschaffenheit des Menschen begründet wie die Gnosis, sondern aus der Begegnung mit der Offenbarung, vgl. Conzelmann, S. 86f&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Aber der geistliche [Mensch] beurteilt Alles, er selbst aber wird von niemandem beurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Denn „wer hat den Ratschluss des Herrn erkannt, der ihn belehre?“ (Jesaja 40,13) Wir aber haben die Gesinnung (den Verstand, die Vernunft, die Meinung, den Ratschluss)&amp;lt;ref&amp;gt;wie im atl. Zitat steht hier νοῦς, man kann es aber m.E. nicht mit der gleichen Vokabel übersetzen&amp;lt;/ref&amp;gt; Christi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Korinther_1&amp;diff=24103</id>
		<title>1 Korinther 1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Korinther_1&amp;diff=24103"/>
		<updated>2016-06-03T14:19:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
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{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
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{{L|22}}&lt;br /&gt;
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{{L|24}}&lt;br /&gt;
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{{L|27}}&lt;br /&gt;
{{L|28}}&lt;br /&gt;
{{L|29}}&lt;br /&gt;
{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}}Paulus, berufener Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, und Sosthenes, der Bruder,&amp;lt;ref&amp;gt;Präskript (Adresse) des Briefes. Im Präskript steht der Absender im Nominativ, der Adressat (s. Vers 2) im Dativ.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|2}}{der} [an] die&amp;lt;ref&amp;gt;Hier wird der Adressat genannt, daher wäre im Deutschen mit „an“ wiederzugeben, auch wenn die Präposition im Griechischen nicht da steht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinde Gottes&amp;lt;ref&amp;gt;Im Griechischen steht der Artikel vor Gott und Christus, wenn der bestimmte jüdische bzw. christliche Gott oder Herr gemeint ist, vgl. Blass-Debrunner-Rehkopf, Grammatik des ntl. Griechisch, 16.Aufl. 1984, §254.1. Im Deutschen benutzen wir Gott nicht mit Artikel. Ich lasse ihn deshalb weg und mache auch nicht kenntlich, wo er steht und wo nicht (es sei denn, es ist von einem anderen Gott/anderen Göttern die Rede).&amp;lt;/ref&amp;gt; {seiend, sich befindend} in Korinth, (gottgeweihte =) heilige&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; in Christus Jesus, berufene Heilige, mit allen, die anrufen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; den Namen unseres Herrn Jesus Christus an jedem Ort, dem ihrigen und dem unsrigen&amp;lt;ref&amp;gt;Man könnte die Possessivpronomina auch auf „Herr“ beziehen, dann würde man übersetzen: ihres und unseres Herrn, vgl. H.Conzelmann, Kommentar z.St.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|3}}Gnade [sei]&amp;lt;ref&amp;gt;Das Hilfsverb „eiä“, sei, ist hier zu ergänzen, vgl. Blass-Debrunner-Rehkopf, Grammatik des ntl. Griechisch, 16.Aufl. 1984, §128, Anm. 8. &amp;lt;/ref&amp;gt; mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus.&lt;br /&gt;
{{S|4}}Ich danke meinem Gott jederzeit für euch wegen der Gnade Gottes, die euch gegeben wurde in Christus Jesus,&lt;br /&gt;
{{S|5}}weil ihr in jeder Hinsicht reich gemacht wurdet in ihm, in jedem Wort (Lehre) und jeder Erkenntnis.&lt;br /&gt;
{{S|6}}Da das Zeugnis&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. die Bezeugung durch einen Zeugen. &amp;lt;/ref&amp;gt; von Christus befestigt (bestätigt) wurde in euch,&lt;br /&gt;
{{S|7}}so dass ihr keinen Mangel leidet an keiner(lei) Gnadengabe (Geschenk, Gefälligkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt sich um von Gott geschenkte besondere Fähigkeiten: Charismen. Man kann den Begriff „charisma“ hier als terminus technicus ansehen. &amp;lt;/ref&amp;gt;) (als) Erwartende&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus,&lt;br /&gt;
{{S|8}}der auch festmachen wird euch bis zum Ende (Endpunkt, Ziel) unbescholten am Tag unseres Herrn Jesus Christus.&lt;br /&gt;
{{S|9}}Treu [ist] Gott, durch den ihr Gerufene&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Passiv&amp;lt;/ref&amp;gt; [seid] in die Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn.&lt;br /&gt;
{{S|10}}Ich bitte {aber} euch, Geschwister&amp;lt;ref&amp;gt;Sg. Bruder, der Pl. kann Geschwister verschiedenen Geschlechtes bedeuten, Bauer, Wörterbuch, 5.Aufl. 1971, Sp. 31&amp;lt;/ref&amp;gt;, durch (vermittelst, mit Hilfe von) den Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle dasselbe sagt und unter euch keine Spaltungen seien, seid aber Vollendete in derselben Gesinnung und in derselben Meinung (Entscheidung).&lt;br /&gt;
{{S|11}}Denn mir ist zur Kenntnis gelangt über euch, meine Geschwister, über (die =) [Leute] von der Chloe, dass es Streitigkeiten bei euch gibt.&lt;br /&gt;
{{S|12}}Ich (sage =) meine aber dies, dass jeder von euch sagt: Ich {zwar} bin ([Anhänger] des Paulus =) Pauliner&amp;lt;ref&amp;gt;Es geht hier um die Bildung von Parteien, die sich auf bestimmte „Größen“ im Urchristentum zurückführen - oder sogar auf Christus selbst. Das wird am besten deutlich, wenn man nicht von Anhängern spricht, sondern den Parteien die Namen ihrer Heroen gibt&amp;lt;/ref&amp;gt; - ich aber ([Anhänger] des Apollon =) Apolliner - ich aber ([Anhänger] des Kephas =) Kephanianer - ich dagegen [bin] ([Anhänger] des Christus =) Christ!&lt;br /&gt;
{{S|13}}[Ist] Christus [etwa] zerteilt? [Oder] ist [etwa] Paulus für euch gekreuzigt worden, oder seid ihr auf den Namen des Paulus Getaufte?&lt;br /&gt;
{{S|14}}Ich danke Gott, dass ich niemanden von euch getauft habe außer Krispus und Gaius,&lt;br /&gt;
{{S|15}}damit keiner sagen kann, {dass} er sei auf meinen Namen getauft worden.&lt;br /&gt;
{{S|16}}Ich habe aber auch das Haus des Stephanas getauft, weiter weiß ich nicht, ob ich einen anderen getauft habe.&lt;br /&gt;
{{S|17}}Nicht nämlich sandte mich Christus zu taufen, sondern zu predigen, nicht in Gewandtheit (Klugheit, Geschicklichkeit, Weisheit) des Wortes, damit nicht zunichte gemacht würde das Kreuz Christi.&lt;br /&gt;
{{S|18}}Das Wort nämlich {das} vom Kreuz denen {zwar} verloren Gehenden&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Medium.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist es eine Dummheit, denen aber gerettet Werdenden &amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, uns, ist es eine Kraft (Macht, Fähigkeit) Gottes.&lt;br /&gt;
{{S|19}}Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Vernichten (verderben) werde ich die Klugheit (Weisheit) der Klugen (Weisen)&lt;br /&gt;
und das Verständnis der Verständigen werde ich zunichte machen.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}}Wo [ist] ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Disputierer dieser Welt? Hat Gott nicht als Torheit (Dummheit) erwiesen die Weisheit der Welt?&lt;br /&gt;
{{S|21}}Weil denn in&amp;lt;ref&amp;gt;S. Diskussion.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Weisheit Gottes die Welt Gott nicht durch die Weisheit erkannte, hat es Gott gefallen, durch die Torheit (Dummheit) der Verkündigung die Glaubenden&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; zu retten.&lt;br /&gt;
{{S|22}}Denn {einerseits}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;kai&#039; … &#039;kai&#039; steht hier in Korrelation, vgl. Blass-Debrunner-Rehkopf, Grammatik § 444, Anm. 4. &amp;lt;/ref&amp;gt; die Juden fordern (begehren, verlangen, bitten) Zeichen, {andererseits} die Griechen suchen Weisheit,&lt;br /&gt;
{{S|23}}wir aber verkündigen (predigen, lehren) Christus [als] Gekreuzigten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip passiv. &amp;lt;/ref&amp;gt;, den Juden {zwar} [etwas] Anstößiges&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;skandalon&#039; ist der Stolperstein, durch den man zu Fall kommt. &amp;lt;/ref&amp;gt;, den Heiden (Völkern)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;ethne&#039; bezeichnet die nichtjüdischen Völker, oft synonym mit &#039;Griechen&#039; gebraucht. &amp;lt;/ref&amp;gt; aber eine Torheit (Dummheit),&lt;br /&gt;
{{S|24}}{ihnen} aber den Berufenen, Juden und auch Griechen, Christus [als] Gottes Kraft (Macht) und Gottes Weisheit.&lt;br /&gt;
{{S|25}}Denn das Törichte (Dumme) [an] Gott&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. „Was an Gott töricht erscheint“.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist weiser als die Menschen, und das Schwache (Ohnmächtige) [an] Gott ist stärker als die Menschen.&lt;br /&gt;
{{S|26}}Seht {nämlich, doch} eure Berufung an, Geschwister: {nämlich} Nicht viele Weise nach (dem Fleisch&amp;lt;ref&amp;gt;S. Diskussion.&amp;lt;/ref&amp;gt; =) der menschlichen Natur, nicht viele Starke (Mächtige), nicht viele Vornehme. &lt;br /&gt;
{{S|27}}Sondern das Törichte der Welt&amp;lt;ref&amp;gt;Neutrum Pl. und Genitiv bezieht sich auf eine Mehrzahl von Erscheinungen, hier: Personen, vgl. Blass-Debrunner-Rehkopf, Grammatik § 263,4.&amp;lt;/ref&amp;gt; erwählte sich Gott, um die Weisen zu beschämen, und das Schwache der Welt erwählte sich Gott, um das Starke zu beschämen,&lt;br /&gt;
{{S|28}}und (die niedere Abkunft =) das Unedle der Welt und das Verachtete erwählte sich Gott, das nicht Seiende, um das Seiende zu vernichten (beseitigen),&lt;br /&gt;
{{S|29}}damit sich kein (Fleisch =) Wesen rühmen&amp;lt;ref&amp;gt;S. Diskussion.&amp;lt;/ref&amp;gt; kann vor (angesichts von) Gott.&lt;br /&gt;
{{S|30}}Aus ihm&amp;lt;ref&amp;gt;Gott, d.h. „aufgrund eurer Erwählung“.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber seid ihr in Christus, der für uns zur Weisheit wurde von Gott, [zur] Rechtfertigung, {und auch} Heiligung und Erlösung (Freilassung),&lt;br /&gt;
{{S|31}}damit, wie geschrieben steht:&lt;br /&gt;
„Der sich Rühmende&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; soll sich im Herrn rühmen.“{{par|Jeremia|9|23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_12&amp;diff=24102</id>
		<title>Römer 12</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_12&amp;diff=24102"/>
		<updated>2016-06-03T14:19:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung in Arbeit}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung|Vers 21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}} Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse mit dem Guten! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}}&lt;br /&gt;
{{S|2}}&lt;br /&gt;
{{S|3}}&lt;br /&gt;
{{S|4}}&lt;br /&gt;
{{S|5}}&lt;br /&gt;
{{S|6}}&lt;br /&gt;
{{S|7}}&lt;br /&gt;
{{S|8}}&lt;br /&gt;
{{S|9}}&lt;br /&gt;
{{S|10}}&lt;br /&gt;
{{S|11}}&lt;br /&gt;
{{S|12}}&lt;br /&gt;
{{S|13}}&lt;br /&gt;
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{{S|15}}&lt;br /&gt;
{{S|16}}&lt;br /&gt;
{{S|17}}&lt;br /&gt;
{{S|18}}&lt;br /&gt;
{{S|19}}&lt;br /&gt;
{{S|20}}&lt;br /&gt;
{{S|21}} Nicht lasse dich besiegen (unterwerfen, bezwingen, überwinden)&amp;lt;ref&amp;gt;Imp. pass.; wörtlich „werde nicht … besiegt“.&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem Bösen (Schlechten), sondern besiege (unterwerfe, bezwinge, überwinde)&amp;lt;ref&amp;gt;Part. akt.&amp;lt;/ref&amp;gt; in dem (durch das, mit dem) Guten das Böse (Schlechte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_9&amp;diff=24101</id>
		<title>Römer 9</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_9&amp;diff=24101"/>
		<updated>2016-06-03T14:19:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
{{L|25}}&lt;br /&gt;
{{L|26}}&lt;br /&gt;
{{L|27}}&lt;br /&gt;
{{L|28}}&lt;br /&gt;
{{L|29}}&lt;br /&gt;
{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Eine Wahrheit spreche ich in Christus; ich lüge nicht, [das] bestätigt (Zeugnis ablegt; bezeugt) mir mein Gewissen im Heiligen Geist &amp;lt;ref&amp;gt;Gen. abs.; bezieht sich auf die vorhergehende Aussage Paulis.&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
{{S|2}} dass mir großer Kummer (Traurigkeit) und beständiger (unaufhörlicher) Schmerz für mein Herz ist. &lt;br /&gt;
{{S|3}} Denn ich selbst habe [mir] gewünscht, verflucht (verbannt) von Christus zu sein, anstelle (zugunsten von) meiner Geschwister, meiner Verwandten gemäß (nach) dem Fleisch:&lt;br /&gt;
{{S|4}} Diejenigen sind Israeliten, deren die Sohnschaft {und}, die Herrlichkeit {und}, die Bünde {und}, die Gesetzgebung {und}, der Gottesdienst und die Verheißungen sind;&lt;br /&gt;
{{S|5}} [zu] denen gehören die Väter (Vorfahren) und aus denen stammt (ist) dem Fleisch nach der Christus, der über allem ist, Gott&amp;lt;ref&amp;gt;wenn die Worte anders angeordnet werden, kommt es zu erheblichen Bedeutungsverschiebungen: z. Bsp. „Christus, der über allem Gott ist, gelobt [sei er] in Ewigkeit. Amen.“ &amp;gt; Dies dürfte nicht ganz in paulinische Theologie passen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, gepriesen (gelobt) in Äonen (Ewigkeiten). Amen.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Ist (Verhält) es aber nicht so, dass Gottes Wort versagt hat (hinfällig werden)&amp;lt;ref&amp;gt;Perf.3.Sg.Akt.; andere Ü. umschreiben es im Konj. wie LuthÜ., Elb, Schl 2000, NGÜ.&amp;lt;/ref&amp;gt;? Denn nicht alle, die aus Israel sind&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Schl 2000: „die aus Israel abstammen“&amp;lt;/ref&amp;gt;, diese [sind] Israel&amp;lt;ref&amp;gt;Kann auch als rhetorische Frage wie die erste verstanden werden: „Sind denn [etwa] nicht alle, die aus Israel stammen, diese [auch richtige] Israeliten?“ &amp;gt; Verwiesen wird hier auf den gesetzesgebunden Glauben des israelitischen Volkes.&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
{{S|7}} [Nein,] nicht weil (dass) sie Abrahams Same (Nachkommenschaft) sind, sind sie alle Kinder, sondern: „In Isaak wird dir ein Same genannt werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Gen 21,12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|8}} Das bedeutet (ist; heißt): Nicht die Kinder des Fleisches sind diese Kinder Gottes, sondern [nur] die Kinder der Verheißung werden als Nachkommenschaft erachtet (gerechnet; anerkannt).&lt;br /&gt;
{{S|9}} Denn der Verheißung Wort ist dies: „Nach (Gemäß; Um) dieser Zeit will ich kommen und Sara wird (soll) einen Sohn haben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Gen 18,10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Aber nicht nur [bei ihr], sondern auch Rebekka habend mit einem [Mann] Geschlechtsverkehr (Beischlaf) gehabt&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Bauer/Aland,S.894; andere Ü. mit „schwanger sein“.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Mit unserem Vater Isaak.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Denn noch nicht geboren werdend, auch nicht tuend&amp;lt;ref&amp;gt;2x Gen.abs.: Part.Aor.Ps.Gen.Pl.&amp;lt;/ref&amp;gt;, was gut oder schlecht ist, damit der nach der Auslese (Auswahl; Auserwählung)[verfahrende] Ratschluss (Vorsatz) Gottes bliebe&amp;lt;ref&amp;gt;Präs.3.Sg.Akt.Konj.; viele Übersetzung bieten an dieser Stelle ein konträres Bild: z.Bsp.: EinÜ erweitert mit um „Vorherbestimmung“; LuthÜ; Elbü, Schl 2000 ergänzen mit „freier Wahl“; und noch einiges mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Nicht aus Werken, sondern aus einem Ruf (Berufung?)&amp;lt;ref&amp;gt;Präs. Ptz.Akt.Gen.Sg.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde zu ihr gesprochen: „Der Größere wird/soll dem Geringeren Sklave sein (dienen)“&amp;lt;ref&amp;gt;Gen 25,23; im übertragenen Sinne: „Der Ältere soll dem Jüngeren dienen“.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Gleichwie geschrieben steht: „Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst (verworfen).&amp;lt;ref&amp;gt;Mal 1,2f.&amp;lt;/ref&amp;gt;“&lt;br /&gt;
{{S|14}} Was wollen wir nun [dazu] sagen&amp;lt;ref&amp;gt;Fut.1.Pl.Akt.&amp;lt;/ref&amp;gt;? Ist (Herrscht) etwa Ungerechtigkeit bei Gott? So möge es nicht geschehen&amp;lt;ref&amp;gt;oder: „Auf keinen Fall!“;„Das sei Ferne“ (LuthÜ.; Schl 2000; ElbÜ)&amp;lt;/ref&amp;gt;!&lt;br /&gt;
{{S|15}} Denn er sagt [noch] zu Mose: „Ich werde Erbarmen zeigen, dem ich [mich] erbarme; und ich werde Mitleid haben, den ich bemitleide.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ex 33,19; die beiden hier benutzten Verben haben einen ähnlichen Sinn von „sich erbarmen“, „Mitleid haben“, „gnädig sein“; viele Ü. bieten je eigene Auffassungen der Worte an, geben sie aber meist sinngemäß wieder.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|16}} Also [hängt es] nicht vom Wollenden, auch nicht Schnelllaufenden&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtl.: „angestrengt Laufenden“&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern vom erbarmenden Gott ab&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. ElbÜ.; die Ü. sehen die ersten beide Verben als Aktionen des Menschen an; vgl. EinÜ, LuthÜ, Schl 2000, NGÜ.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|17}} Denn die Schrift sagt zum Pharao: „Eben dazu&amp;lt;ref&amp;gt;wörtl.: „Zum (in) selbigen diesen“ &amp;gt; „Aus diesem Grund“, könnte man noch sagen; vgl. EinÜ; ElbÜ, LuthÜ, Schl 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; habe ich dich in Erscheinung treten lassen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Bauer/Aland,S.553.&amp;lt;/ref&amp;gt; (erwecken, aufrichten), damit ich an dir meine Kraft (Macht) erweisen (zeigen) kann und damit mein Name auf der ganzen Welt (Erde) bekannt gemacht werden (verkündet) kann.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ex 9,16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|18}} Also&amp;lt;ref&amp;gt;Bezeichnet einen Schlusspunkt in einer Argumentation.&amp;lt;/ref&amp;gt; nun: „Den er will (wünschen; begehren; Gefallen haben an; lieben; gern haben), [dessen] erbarmt er sich; und den er will, [den] verhärtet (verstockt) er.“&lt;br /&gt;
{{S|19}} Nun wirst du mich [sicherlich] fragen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtl.: „sagen“.&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Was beschuldigt (tadeln; anklagen) er [uns] dann noch? Wer hat denn seinem Willen (Vorhaben) widerstanden&amp;lt;ref&amp;gt;Perf.3.Sg.Akt.&amp;lt;/ref&amp;gt; (s. entgegengesetzt; s. widersetzt)?“&lt;br /&gt;
{{S|20}} Ja&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Verstärkungspartikel, um Affekte auszudrücken; vgl. Bauer/Aland,S.1785; andere Ü.: „Ja“ (ElbÜ; LuthÜ).&amp;lt;/ref&amp;gt;, oh Mensch&amp;lt;ref&amp;gt;Vokativ; vgl. Schl 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wer (Was) bist du [denn] vielmehr&amp;lt;ref&amp;gt;Verstärkungspartikel.&amp;lt;/ref&amp;gt;, antworten lassend &amp;lt;ref&amp;gt;Part.Präs.MedPs.Nom.Sg.&amp;lt;/ref&amp;gt; (entgegnen; rechten) dem Gott? Spricht nicht [auch] das Gebilde (Geschöpf) zum Bildenden&amp;lt;ref&amp;gt;Part.Aor.Akt.Dat.Sg&amp;lt;/ref&amp;gt; (Schaffenden; Schöpfer?): &#039;Was (Wie; Warum) hast du mich so gemacht (tun, schaffen, bilden)?&#039;&lt;br /&gt;
{{S|21}} Oder hat nicht der Töpfer des Tones Vollmacht, aus demselben [Ton]klumpen zu machen (bilden; schaffen) das eine Gefäß zur Ehre (Würde; Lob; Rein), das andere zur Unehre?&lt;br /&gt;
{{S|22}} Wenn aber Gott wollend [ist]&amp;lt;ref&amp;gt;Part.Präs.Akt.Sg.Nom.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zu zeigen (erweisen) seinen Zorn und seine Macht (Kraft) offenbar zu machen (bekannt machen; wissen), hat er in (mit) viel Geduld (Langmut) die Gefäße des Zornes getragen, geschaffen (bereiten; herstellen) worden seiend&amp;lt;ref&amp;gt;Part.Perf.Ps.Pl.Akku.Ntr.&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Vernichtung (Verderben),&lt;br /&gt;
{{S|23}} und damit er den Reichtum (Wohlstand) seiner Herrlichkeit an den Gefäßen des Erbarmens (Mitleid) offenbar macht (zu erkennen geben; kundtun), die er in Herrlichheit zuvor bereitet (vorbereiten) hat?&lt;br /&gt;
{{S|24}} Diejenigen&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser relativische Satzanschluss ist mir unklar. Einfach wäre ihn einfach als Anakoluth zu verstehen; vermutlich will es die „Gefäße“ in Verbindung mit dem kommenden „uns“ herstellen. Andere Ü.: ElbÜ: „nämlich an uns“; LuthÜ: „Dazu hat er…“; Schl 2000: „Als solche“; EinÜ,NGÜ: lässt es weg.&amp;lt;/ref&amp;gt; hat er auch [unter] uns gerufen (berufen); nicht nur&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtl.: „allein“.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus den Juden, sondern auch aus [anderen Heiden]völkern (Nationen);&lt;br /&gt;
{{S|25}} wie er auch in (bei) Hosea spricht: „Ich werde Nicht-mein-Volk mein Volk rufen (nennen), und die Nicht-Geliebte&amp;lt;ref&amp;gt;Part.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geliebte&amp;lt;ref&amp;gt;2x Part.Perf.Ps.Akku.fem.Sg.&amp;lt;/ref&amp;gt;.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. ElbÜ.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|26}} und es ist an dem Ort, der ihnen gesagt wurde: „Nicht mein Volk seid ihr, dort werdet ihr Söhne (Kinder) Gottes des Lebendigen&amp;lt;ref&amp;gt;Part.Präs.Akt.Gen.Sg.mask.&amp;lt;/ref&amp;gt; gerufen (genannt) werden&amp;lt;ref&amp;gt;Fut.Ps.3.Pl.&amp;lt;/ref&amp;gt;.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hos 2,1.25.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|27}} Jesaja aber schreit (laut ausrufen) über Israel: „Wenn die Zahl der Söhne (Kinder) Israels gleich dem Sand [am] Meer wäre, [so] wird (soll) der Rest errettet werden&amp;lt;ref&amp;gt;Fut.Ps.3.Sg.; andere Ü.: „[nur] der Rest wird …“ (EinÜ; ElbÜ)&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
{{S|28}} denn ein Wort beendend (abschließen; vollenden) und abkürzend&amp;lt;ref&amp;gt;2x Part.Präs.Akt.Nom.Sg.mask.; andere Ü.: EinÜ: „erfüllt und durchsetzt“, LuthÜ: „vollendet und ausrichtet“; NGÜ: „ohne Einschränkung und ohne Verzögerung“.&amp;lt;/ref&amp;gt; (verkürzen; einschränken), wird der Herr es auf der Welt (Erde) machen (ausführen; tun).“&amp;lt;ref&amp;gt;Jes 10,22f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|29}} Und wie Jesaja zuvor gesagt hat: „Wenn der Herr der Heerscharen (Zebaot) uns nicht einen Samen (Nachkommenschaft) übrig gelassen hätte, wie Sodom wären wir geworden und {wie} Gomorra gleich geworden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Irrealis; Jes 1,9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|30}} Was sollen (wollen, werden) wir nun sagen? Dass die [Heiden]völker, die nicht nach Gerechtigkeit streben&amp;lt;ref&amp;gt;Part.Präs.Akt.Nom/Akku.Pl.Ntr.&amp;lt;/ref&amp;gt; (eilen; rennen; trachten), Gerechtigkeit erlangt (ergriffen; genommen) haben; eine Gerechtigkeit aber, die aus Glauben (Treue; Überzeugung) [kommt].&lt;br /&gt;
{{S|31}} Israel aber, strebend&amp;lt;ref&amp;gt;Part.Präs.Nom.Sg.mask.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach dem Gesetz der Gerechtigkeit, ist nicht in das Gesetz hineingelangt (hat erreicht).&lt;br /&gt;
{{S|32}} Warum? Weil es nicht aus Glauben (Treue; Überzeugung), sondern wie aus Werken (Taten; Arbeiten) [geschah]. Sie haben am Stein des Anstoßes (Fehltritt) Anstoß genommen&amp;lt;ref&amp;gt;Andere Ü.: „Sie haben sich am Stein des Anstoßes gestoßen“; gemeint ist der Unglaube.&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
{{S|33}} wie geschrieben steht: „Siehe, ich stelle (setzen; legen) in Zion einen Stein des Anstoßes (Fehltritt) und ein Fels der Verführung (Argernis)&amp;lt;ref&amp;gt;ElbÜ: „des Strauchelns“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und wer an (auf) ihn glaubt&amp;lt;ref&amp;gt;Part.Präs.Nom.Sg.mask.&amp;lt;/ref&amp;gt; (vertraut), soll (wird) nicht zuschanden (zugrunde gehen) werden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
Wer Zeit hat, schaue bitte sich den Text nochmals an! Habe versucht, mit möglichst vielen Übersetzungen gleich mit einzuarbeiten.&lt;br /&gt;
Lg Felix&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_6&amp;diff=24100</id>
		<title>Römer 6</title>
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		<updated>2016-06-03T14:19:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}Deshalb herrsche auch in eurem vergänglichen Leben nicht mehr die Sünde, die euch nur dazu bringt, euren Begierden Folge zu leisten.&lt;br /&gt;
{{L|13}} Stellt auch eure Person nicht der Sünde als Waffe zur Verfügung, um für die Ungerechtigkeit zu kämpfen, sondern stellt euch selbst vielmehr Gott zur Verfügung, wie solche, die von den Toten auferweckt leben, und zwar indem ihr eure Person Gott als Waffe zu Verfügung stellt, um für die Gerechtigkeit zu kämpfen.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Denn die Sünde wird nicht mehr euer Herr sein, weil ihr nicht mehr in der Zeit des Gesetzes lebt, sondern unter der Kraft der Gnade steht.&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Was werden (wollen) wir nun sagen? Wollen wir in der Sünde bleiben (verharren), damit die Gnade mehr werde (wachse, größer werde)?&lt;br /&gt;
{{S|2}} Das ist nicht so! Die, die wir gestorben sind durch die Sünde (der Sünde), wie werden wir noch in ihr leben?&lt;br /&gt;
{{S|3}} Oder wisst ihr nicht, dass, wie viele getauft wurden auf Christus Jesus, auf seinen Tod getauft wurden?&lt;br /&gt;
{{S|4}} Nun wurden wir ihm (mit ihm) mitbegraben durch die Taufe auf den Tod, damit wie Christus auferweckt worden ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters gleichsam auch wir in Neuheit&amp;lt;ref&amp;gt;Die Vokabel drückt häufig etwas Ungewöhnliches aus; es geht um etwas Ungewöhnliches, Neues.&amp;lt;/ref&amp;gt;des Lebens wandeln (gehen, wandern, leben, den Lebenswandel gestalten). &lt;br /&gt;
{{S|5}} Denn wenn wir verwachsen (verbunden) sind mit der Gleichheit seines Todes, werden wir es aber auch sein mit [der Gleichheit] der Auferstehung.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Dieses [sind wir] erkennend, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt wurde, damit der Leib der Sünde zerstört werde (zunichte machen, aufheben), [so]dass&amp;lt;ref&amp;gt;AcI.&amp;lt;/ref&amp;gt; wir nicht länger (nicht mehr, in Zukunft nicht) der Sünde dienen.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Denn der Verstorbene (Gestorbene, Tote) wurde gerecht gesprochen von den Sünden.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Wenn wir aber gestorben sind mit Christus, glauben wir, dass wir auch leben werden mit ihm.&lt;br /&gt;
{{S|9}} [Wir sind] wissend, dass Christus, auferweckt von (aus) den Toten, nicht mehr stirbt. [Der] Tod beherrscht ihn nicht mehr.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Denn was der Sünde gestorben ist, ist gestorben ein für allemal. Was aber lebt, lebt bei (mit, für)&amp;lt;ref&amp;gt;Eventuell kann man auch wörtlich ohne Pronomen übersetzen und so sehr nahe am griechischen Text bleiben&amp;lt;/ref&amp;gt; Gott. &lt;br /&gt;
{{S|11}} So auch ihr: Rechnet [damit] (bedenkt, erwägt, betrachtet&amp;lt;ref&amp;gt;Mit „betrachten“ kann auch das Reflexivpronomen im Deutschen wörtlich übersetzt werden: „betrachtet euch als Tote“.&amp;lt;/ref&amp;gt;), dass ihr einerseits Tote seid&amp;lt;ref&amp;gt;AcI.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Sünde, andererseits Lebende bei (mit, für) Gott in Christus Jesus.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Nicht herrsche die Sünde in eurem sterblichen Leib, [so]dass (auf dass) er seinen Begierden (Leidenschaften) gehorcht!&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und (auch, aber) stellt nicht eure Gliedmaßen (Glieder, Körperteile) der Sünde als Waffen (Werkzeuge) der Ungerechtigkeit bereit (zur Verfügung stellen, hinsetzen, hinstellen), sondern stellt euch selbst Gott wie Lebende aus (von) Toten und eure Gliedmaßen (Glieder, Körperteile) als Waffen (Werkzeuge) Gottes bereit (zur Verfügung stellen, hinsetzen, hinstellen)!&lt;br /&gt;
{{S|14}} Denn [die] Sünde wird euch nicht beherrschen; denn ihr seid nicht unter [dem] Gesetz, sondern unter [der] Gnade.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Was nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter [dem] Gesetz sind, sondern unter [der] Gnade sind? Das ist nicht so!&lt;br /&gt;
{{S|16}} Wisst ihr nicht, dass ihr euch dem als Sklaven (Diener) zum Gehorsam bereitstellt (zur Verfügung stellt, hinstellt) [und] Sklaven seid, dem ihr gehorcht, entweder [Sklaven] der Sünde zum Tod oder des  Gehorsams zur Gerechtigkeit?&lt;br /&gt;
{{S|17}} Dank&amp;lt;ref&amp;gt;χάρις bedeutet Gnade, aber auch Dank. Gnade ist, was von Gott kommt. Dank ist, was der Mensch entgegnet. Diese Unterscheidung gibt es im Deutschen, im Griechischen steht ein und dasselbe Vokabel.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber [sei] Gott, dass ihr Sklaven der Sünde ward, aber [dann] gehorcht habt von (aus) Herzen auf das Vorbild (Abbild, Gestalt, Form, Muster, Typus) [der] Lehre, dem ihr anbefohlen (übergeben, ausgeliefert, überliefert) wurdet.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Aber als von der Sünde Befreite wurdet ihr der Gerechtigkeit dienstbar gemacht (hörig werden, untertänig gemacht werden, zum Sklaven werden, versklavt werden, geknechtet werden, dienstbar gemacht werden, sklavisch gebunden werden). &lt;br /&gt;
{{S|19}} Ich spreche menschlich wegen der Schwäche eures Fleisches. Denn wie ihr eure Glieder der Unsittlichkeit und der Gesetzlosigkeit für die gesetzwidrigen Taten (für die Gesetzlosigkeit, zu der Gesetzlosigkeit) als {die} Sklaven zur Verfügung gestellt habt, so stellt&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: 2.Pers. Pl. Ind. Aor. akt.: „so habt ihr nun zur Verfügung ... gestellt“ Bei dieser Übersetzung würde die Einmaligkeit bzw. das punktuelle Handeln hervorgehoben werden, welches der Aorist ausdrückt.&amp;lt;/ref&amp;gt; nun eure Glieder als {die} Sklaven der Gerechtigkeit zur Heiligung zur Verfügung.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, wart ihr von der Gerechtigkeit ungebunden (frei, unabhängig).&lt;br /&gt;
{{S|21}} Was also hattet ihr damals als Frucht (Ertrag, Ergebnis)? [Nur Dinge,] für welche ihr euch jetzt schämt, denn jenes [bringt euch] am Ende [den] Tod.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Jetzt aber seid ihr befreit von der Sünde und ihr dient dem Herrn, ihr habt eure Frucht (Ertrag, Ergebnis) zur Heiligung, das Ende ist [das] ewige Leben.&lt;br /&gt;
{{S|23}} Denn der Sold&amp;lt;ref&amp;gt;Eigtl. steht an dieser Stelle eine Pluralform.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Sünde [ist der] Tod, {aber} die Gnade des Herrn [ist das] ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_5&amp;diff=24099</id>
		<title>Römer 5</title>
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		<updated>2016-06-03T14:19:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Als aufgrund von Glauben gerecht Gesprochene&amp;lt;ref&amp;gt;Adverbiales Ptz. Aor. Pass., hier substantivisch interpretiert. Alternativ kausal/temporal (NSS), dann: „weil/seit wir … gerecht gesprochen wurden“&amp;lt;/ref&amp;gt; nun haben wir Frieden mit&amp;lt;ref&amp;gt;cf. NSS.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,&lt;br /&gt;
{{S|2}} durch den wir auch den Zugang zu dieser Gnade erlangt haben [aufgrund] des Glaubens&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „dem Glauben“. Dat. causae. Die Lesart τῇ πίστει (im/durch den Glauben) lassen die &amp;lt;i&amp;gt;Codices&amp;lt;/i&amp;gt; B, D, F, G u.a. weg, weshalb diese Lesart textkritisch als unsicher bezeichnet werden kann.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der wir stehen (uns befinden) und uns rühmen wegen [der] Hoffnung [auf] die Herrlichkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „der Herrlichkeit“; Gen. obiectivus&amp;lt;/ref&amp;gt; Gottes&amp;lt;ref&amp;gt;Gen. auctoris: Also der Herrlichkeit, die von Gott kommt.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|3}} Aber nicht allein [deswegen], sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen (Elend) im Wissen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;im Wissen&#039;&#039; [[Partizip|Ptc. coni.]] mit kausaler Konnotation, hier als Präpositionalphrase aufglöst. Alternativ mit Nebensatz „weil wir wissen“ oder als deutscher Partizipialsatz „wissend“. &amp;lt;/ref&amp;gt;, dass die Bedrängnis (das Elend) Geduld (Ausdauer) bewirkt (erzeugt, hervorbringt),&lt;br /&gt;
{{S|4}} die Geduld (Ausdauer, Standhaftigkeit) aber Erprobtheit (Bewährung), die Erprobtheit (Bewährung) aber Hoffnung. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden&amp;lt;ref&amp;gt;Hier kausativ (NSS cf. B/A).&amp;lt;/ref&amp;gt;, weil die Liebe Gottes ausgegossen {worden} ist&amp;lt;ref&amp;gt;Hier ein Pf. Pass. Das griechische Perfekt hebt das Resultat hervor.&amp;lt;/ref&amp;gt; in unsere Herzen durch [den] heiligen Geist, der uns gegeben wurde.&lt;br /&gt;
{{S|6}} {noch} Denn Christus ist, während wir noch schwach (krank) waren,&amp;lt;ref&amp;gt;Konstruktion mit Genitivus Absolutus (Partizip Präsens), der an dieser Stelle aufgelöst wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; zur festgesetzten Zeit (rechten Zeit, bestimmten Zeit) für Gottlose gestorben.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Denn kaum (unter Schwierigkeit, mit Mühen) jemand wird für einen Gerechten sterben; aber&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „denn“. V. 7 sei als Parenthese zu verstehen (NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Guten wagt es möglicherweise jemand {auch} zu sterben. &lt;br /&gt;
{{S|8}} Aber Gott erweist seine Liebe zu uns [darin], dass Christus gestorben ist für uns, als wir noch Sünder waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Wieder eine Konstruktion mit Genitivus Absolutus mit Partizip Präsens (s.o. in Vers 6), hier temporal aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|9}} [Wie] viel mehr nun werden wir, die jetzt durch sein Blut (in seinem Blut) gerecht gesprochen wurden,&amp;lt;ref&amp;gt;Substantiviertes (attributives) Partizip Aor. Pass., hier aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; bewahrt (unversehrt erhalten, errettet) werden durch ihn vor dem Zorn.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Denn wenn wir versöhnt wurden mit Gott durch den Tod seines Sohnes, als wir Feinde waren&amp;lt;ref&amp;gt;Genitivus Absolutus mit Partizip Präsens.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [wie] viel mehr werden wir gerettet werden durch sein Leben, nachdem wir versöhnt worden sind.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Aber nicht allein [das (dieses)], sondern [wir sind] auch uns Rühmende in Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung bekommen (empfangen, erhalten, bekommen) haben.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Daher ist, genau wie durch einen einzigen Menschen die Sünde in die Welt hineingekommen ist und durch die Sünde der Tod, so ist auch der Tod zu allen Menschen durchgekommen, weil alle gesündigt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Paulus führt hier den Gedanken gar nicht zu Ende. Er fällt sich quasi selbst ins Wort, indem er in Vers 13f. eine Geschichtsreflexion zum Thema Gesetz vornimmt. In den Versen 15-17 scheint er dann sogar zu verdeutlichen, dass das, was er vergleichen will/wollte, gar nicht wirklich vergleichbar ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|13}} Denn bis [zur Zeit des] Gesetzes war [die] Sünde in der Welt, doch [die] Sünde wird nicht angerechnet (auf die Rechnung gesetzt), wenn es kein&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „nicht ein“&amp;lt;/ref&amp;gt; Gesetz gibt&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „ist“. Gen.abs. wurde konditional/temporal aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Aber der Tod herrschte [wie ein König] von Adam bis Mose, auch über diejenigen, die nicht gesündigt hatten&amp;lt;ref&amp;gt;Ptz. Aor., substantivisch; hier aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf die gleiche Weise&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „auf die Gleichheit…“&amp;lt;/ref&amp;gt; der Übertretung [wie] Adam, der ein Typus&amp;lt;ref&amp;gt;cf. B/A&amp;lt;/ref&amp;gt; (Abbild, Modell) des [gewiss] Zukünftigen ist. &lt;br /&gt;
{{S|15}} Aber nicht so, wie die Übertretung [ist], {so} [ist] auch das Gnadengeschenk; denn wenn durch die Übertretung eines einzelnen alle&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „die vielen“. Semitismus (cf. NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; gestorben sind, [wie] viel mehr sind [dann] die Gnade Gottes und das durch [die] Gnade des einen Menschen Jesus Christus [zustande gekommene] ([gewährte]) Geschenk (die Gabe) allen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „die vielen“. Semitismus (cf. NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; überreich zuteil geworden. &lt;br /&gt;
{{S|16}} Und nicht wie [das] durch [den] einen Sündigenden [Geschehene] ist das Geschenk (die Gabe); denn zwar (einerseits) [führte] das Gericht (Urteil) von einem zur Verwerfung (Verdammnis), aber (andererseits) das Gnadengeschenk (die Gnadengabe) [führte] von vielen Übertretungen zur Gerechtigkeit. &lt;br /&gt;
{{S|17}} Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod [wie ein König] geherrscht hat durch den einen, [wie] viel mehr werden [dann] die den Überfluss der Gnade und des Geschenks der Gerechtigkeit Erhaltenden im Leben herrschen durch den einen Jesus Christus. &lt;br /&gt;
{{S|18}} Wie also nun {durch} die eine Übertretung für alle Menschen zur Verdammung [führte], so [führt] auch {durch} eine Rechtstat für alle Menschen zur Rechtfertigung, [die zum] Leben [führt]&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „des Lebens“; Gen. des Zwecks (NSS)&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|19}} Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen alle&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „die vielen“. Semitismus (cf. NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; hingestellt (eingesetzt, gemacht) worden sind als Sünder, so werden auch durch den Gehorsam des einen alle&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich „die vielen“. Semitismus (cf. NSS).&amp;lt;/ref&amp;gt; hingestellt (eingesetzt, gemacht) werden als Gerechte.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Aber [das] Gesetz hat sich eingeschlichen (ist daneben hineingekommen), damit die Übertretung groß würde (zunehme, wachse, mehr werde); wo aber die Sünde groß wurde (zunahm, wuchs, mehr wurde), war die Gnade im Überfluss vorhanden (überschießen, hervorragen, überreich werden),&lt;br /&gt;
{{S|21}} damit so, wie die Sünde [als König] geherrscht hat im (durch den) Tod, auch die Gnade herrschen würde durch Gerechtigkeit, [die] zum ewigem Leben [führt], durch Jesus Christus, unseren Herrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_4&amp;diff=24098</id>
		<title>Römer 4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_4&amp;diff=24098"/>
		<updated>2016-06-03T14:19:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
{{L|25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Was wollen (werden) wir nun sagen, dass Abraham, unser Vorfahre nach dem Fleisch, gefunden hat?&lt;br /&gt;
{{S|2}} Denn wenn Abraham aus Werken gerechtgesprochen wurde, hat er [zwar] Ruhm, aber nicht bei Gott.&lt;br /&gt;
{{S|3}} Denn was sagt die Schrift? Aber Abraham glaubte (vertraute) an (auf) Gott und [das] wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Dem Werke Wirkenden (Verrichtenden) wird aber nicht der Lohn (die Bezahlung) zugerechnet nach Gnade, sondern nach geschuldeter Summe (aus Schuld, nach Pflicht).&amp;lt;ref&amp;gt;Lohn und Schuld stehen hier einander gegenüber. Es sind Begriffe aus dem Finanzwesen: μισθὸς ist im engeren Sinn der (finanzielle) Lohn, den man für getane Arbeit empfängt und ὀφείλημα ist das Geschuldete, das man für eine Arbeit noch nicht erhalten hat. In der Studienübersetzung wäre es interessant, diesen finanziellen Sprachbereich zu berücksichtigen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|5}} Dem nicht Werke Wirkenden (Verrichtenden) aber, der aber an den, der den Gottlosen gerechtspricht glaubt,&amp;lt;ref&amp;gt;Hier wird δικαιοῦντα, ein Partizip Präsens Aktiv, aufgelöst um den Satz verständlicher zu machen. Wörtlich: „…der aber an den den Gottlosen Rechtsprechenden glaubt…“&amp;lt;/ref&amp;gt; wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet;&lt;br /&gt;
{{S|6}} gleichwie auch David die Seligpreisungen eines Menschen spricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke zurechnet:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;{{S|7}} Selig (Glückselig) [sind die], deren Ungerechtigkeiten erlassen und deren Sünden zugedeckt worden sind. &lt;br /&gt;
{{S|8}} Selig (Glückselig) [ist] ein Mann, dem der Herr [die] Sünde nicht&amp;lt;ref&amp;gt;Verstärkte Verneinung!&amp;lt;/ref&amp;gt; zurechnet.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|9}} [Ist] diese Seligpreisung nun für den Beschnittenen&amp;lt;ref&amp;gt;EWigentlich: „für die Beschneidung“.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch für den Unbeschnittenen? Denn wir sagen: Abraham ist der Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet worden.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Wie wurde nun zugerechnet? War er beschnitten oder unbeschnitten?&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „In [der] Beschneidung seiend, oder in [der] Vorhaut?“&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht als Beschnittener, sondern als Unbeschnittener;&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Nicht in [der] Beschneidung, sondern in [der] Vorhaut“. Zum besseren Verständnis könnte ergänzt werden: „…wurde ihm der Glaube zur Gerechtigkeit zugerechnet“&amp;lt;/ref&amp;gt;; &lt;br /&gt;
{{S|11}} Und er emfpfing [das] Zeichen der Beschneidung, ein Siegel der Gerechtigkeit des Glaubenes, der im Unbeschnittenen [bestand, war], damit er allen Glaubenden wegen Unbeschnittenheit ein Vater ist, damit auch&amp;lt;ref&amp;gt;Das καὶ ist textkritisch strittig: Die &amp;lt;i&amp;gt;codices&amp;lt;/i&amp;gt; {{Hebr}}א{{Hebr ende}},C², D* u.a. lassen es weg.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet wird;&lt;br /&gt;
{{S|12}} auch (und) ein Vater der Beschneidung, nicht allein denen aus der Beschneidung&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. nicht allein derer, die beschnitten sind…&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern auch denen, die in den Fußstapfen (Fußspuren) des Glaubens im Umbeschnittensein unseres Vaters Abrahams gehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sprachlich zu klären/diskutieren: Ist es der Glaube im Unbeschnittensein, den Abraham hatte? Oder ist es der Glaube Abrahams, den er im Unbeschnittensein hatte? Ich meine, dass es ersteres ist. Denn Abraham ist 1.) Vater derer aus der Beschneidung, sowie 2.) Vater derer, die wandeln in den Fußspuren des Glaubens im Unbeschnittensein. „Im Unbeschnittensein“ ist von τῆς und πίστεως eingerahmt. Natürlich ist inhaltlich sowohl der Glaube als auch das Unbeschnittensein für die erwähnte zweite Gruppe wie für Abraham zutreffend, doch das beantwortet die sprachliche Frage nicht. Ist es tatsächlich doppeldeutig?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|13}} Denn nicht durch [das] Gesetz war dem Abraham die Verheißung (Zusage) oder seiner Nachkommenschaft [zugekommen], dass er der Erbe der Welt ist, sondern durch Gerechtigkeit [des] Glaubens.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Denn, wenn die Erben aus dem Gesetz [sind], ist der Glaube entleert (leer gemacht, zunichte gemacht, seiner Bedeutung beraubt) und die Verheißung (Zusage) aufgehoben.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Denn das Gesetz schafft (erzeugt, bringt hervor, bewirkt) Zorn; wo aber kein&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „nicht ein“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gesetz [ist], [da ist] auch keine&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „nicht ein“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Übertretung.&lt;br /&gt;
{{S|16}} Daher aus Glauben, sodass [es] nach Gnade [geschieht], damit die Verheißung (Zusage) der ganzen Nachkommenschaft zuverlässlich (stark, gewiss, fest) ist, nicht allein dem, der aus dem Gesetz [ist], sondern auch dem aus [dem] Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist;&lt;br /&gt;
{{S|17}} gleichwie geschrieben [ist]: Ich habe dich zum Vater vieler Völker bestimmt (aufstellen, vorsetzen, auftragen, herstellen, bereiten, bestimmen), gegenüber&amp;lt;ref&amp;gt;κατέναντι meint grundsätzlich „gegenüber“, in übertragenem Sinne aber auch „vor den Augen“, bzw. verkürzt schlicht „vor“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gott, [an] den du glaubst, der die Toten lebendig macht und das Nicht-Seiende benennt (beim Namen ruft, zusammenruft), sodass es ist (existiert).&amp;lt;ref&amp;gt;Der Anschluss mit ὡς kann unterschiedlich übersetzt werden. Es gibt zwei Bedeutungen, entweder als Partikel des Vergleichs („gleichwie“) oder als Partikel, der eine Konsequenz (temporal oder final) bezeichnet. Zweiteres erscheint mir in diesem Kontext sinnvoller zus ein, ist aber zu diskutieren. Die Übersetzung „…und das Nicht-Seiende ruft gleichwie Seiendes [bzw. als wenn es sei]“ wäre auch denkbar. Die Frage ist also: Benennt Gott Nicht-Seiendes wie auch Seiendes? (Damit ist man sprachlich sicher auf der sicheren Seite…) Oder: Benennt Gott Nicht-Seiendes, sodass es zu Seiendem wird?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|18}} Er hat gegen Hoffnung an Hoffnung geglaubt (vertraut), sodass (aufdass, damit) er Vater vieler Völker wurde gemäß dem Gesagten: So wird&amp;lt;ref&amp;gt;Da es eine Verheißung und keine Prophetie ist, ist das Futur vermutlich besser mit „soll“ zu übersetzen. In der Studienfassung bleibe ich bei der wörtlichen Wiedergabe des Futurs.&amp;lt;/ref&amp;gt; deine Nachkommenschaft sein.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und nicht schwach im Glauben geworden, betrachtete er mit Überlegung (bemerken, wahrnehmen, betrachten, beobachten, prüfen, sein Augenmerk richten auf) seinen [schon]&amp;lt;ref&amp;gt;Das ἤδη ist textkritisch strittig: Die &amp;lt;i&amp;gt;codices&amp;lt;/i&amp;gt; B, F, G u.a. lassen es weg.&amp;lt;/ref&amp;gt; gestrobenen Leib, wie (fast) hundertjährig seiend, und das Abgestorbensein des Mutterschoßes Saras.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Aber an der Verheißung (Zusage) Gottes zweifelte er nicht (trug er keine Bedenken) durch Unglauben, sondern er wurde bekräftigt im Glauben, Gott Ehre gebend&lt;br /&gt;
{{S|21}} und [mit Gewissheit] erfüllt, dass, was er&amp;lt;ref&amp;gt;Also Gott.&amp;lt;/ref&amp;gt;verheißen (zugesagt) hat, möglich ist, auch zu tun (machen, schaffen). &lt;br /&gt;
{{S|22}} Und (Auch)&amp;lt;ref&amp;gt;Das καὶ ist textkritisch strittig: Die &amp;lt;i&amp;gt;codices&amp;lt;/i&amp;gt; B, D*, F, G u.a. lassen es weg.&amp;lt;/ref&amp;gt; daher (deshalb) wurde ihm zugerechnet zur Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
{{S|23}} Aber es ist nicht wegen (um willen) ihm allein geschrieben, dass ihm zugerechnet wurde;&lt;br /&gt;
{{S|24}} sondern auch unseretwillen, denen gewiss zugerechnet werden wird, den Glaubenden an den, der Jesus, unseren Herrn, aus (von) den Toten auferweckt hat&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist Aktiv, wörtlich: „den auferweckt Habenden“.&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
{{S|25}} der ausgeliefert (übergeben, überlassen) wurde wegen unseren Übertretungen und auferweckt wurde wegen unserer Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_3&amp;diff=24097</id>
		<title>Römer 3</title>
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		<updated>2016-06-03T14:19:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
{{L|25}}&lt;br /&gt;
{{L|26}}&lt;br /&gt;
{{L|27}}&lt;br /&gt;
{{L|28}}&lt;br /&gt;
{{L|29}}&lt;br /&gt;
{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Was [ist] nun das Außergewöhnliche&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;perissos&#039;&#039; meint das, was über das übliche Maß oder die übliche Anzahl hinausgeht. Damit stehen Bedeutungshorizonte von „besonders“ bzw. „vorzüglich“ bis „überflüssig“ bzw. „unnötig“ offen.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Juden, oder: Was [ist] der Nutzen der Beschneidung?&lt;br /&gt;
{{S|2}} Viel in jeder Weise (Art, Hinsicht), denn in erster Linie (erstens, zunächst)&amp;lt;ref&amp;gt;Grundsätzlich kann man hier &#039;&#039;prwton&#039;&#039; mit „erstens:“ übersetzen, als Beginn einer Aufzählung an jüdischen Vorzügen. Doch Paulus bringt nie wirklich eine solche Vorzugsliste, sondern sinniert gleich genauer über den einen Vorzug nach und verspinnt sich in Gedanken darum. Man kann dann trotzdem „erstens:“ stehen lassen, so man will. Andererseits kann das Adverb &#039;&#039;prwton&#039;&#039; auch den Rang bezeichnen („in erster Linie“, „vor allem“), beziehungsweise einfach die Grundbedeutung „zuerst, früher, vorher“ meinen. Die Übersetzung mit dem Rang scheint mir gut zu passen.&amp;lt;/ref&amp;gt;[ist es so], dass ihnen das Wort Gottes anvertraut wurde.&lt;br /&gt;
{{S|3}} Was denn? Wenn einige ungläubig (untreu) waren, wird doch nicht&amp;lt;ref&amp;gt;Das verneinende Partikel wird in direkten Fragen mit „doch nicht“ oder „etwa“ übersetzt&amp;lt;/ref&amp;gt; ihr Unglaube (ihre Untreue) die Treue Gottes&amp;lt;ref&amp;gt;Gott kann schwer gläubig sein. Bei ihm/ihr wird &#039;&#039;pistis&#039;&#039; wohl besser mit Treue übersetzt. Bei den Menschen geht es aber in erster Linie um den Glauben, id est die Treue zu Gott.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufheben?&lt;br /&gt;
{{S|4}} Das ist nicht so!&amp;lt;ref&amp;gt;Die hier auftretende Formulierung kommt bei Paulus häufig vor, stets nach rhetorischen Fragen. Häufig liest man die Übersetztung „Das sei ferne!“, das Wörterbuch schlägt etwa für diese typische paulinische Wendung „Nur nicht!“ oder auch „Gott behüte“ oder „Um Gottes wille nicht!“ und nimmt hier Elemente aus der Volksfrömmigkeit auf. Ich übersetzte schlicht mit „Das ist nicht so!“, da die Formulierung lediglich die ein verneinendes Partikel und das Verb „sein, werden“ kennt. „Fernsein“ oder „Behüten“ sind zusätzliche Aspekte, die die Formulierung nicht kennt. Für die Leseübersetzung könnte man aber „Gott behüte!“ eventuell ins Auge fassen, da sie die abwehrende Intention des Ausdrucks gut ausdrückt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber es sei [so]: Gott ist wahrhaftig&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Personen: wahrhaftig oder aufrichtig, bei Sachen: wahr, insgesamt aber auch: wirklich oder echt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, aber jeder Mensch ist ein Lügner, gleichwie geschrieben ist: Auf dass du gerechtgesprochen werden sollst in deinen Worten und siegen wirst, wenn du gerichtet wirst.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erweist, was wollen (werden) wir sagen? Ist Gott, der den Zorn hervorbringt, etwa ungerecht? Ich rede gemäß einem Menschen.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Das ist nicht so! Wie wird denn sonst Gott die Welt richten?&lt;br /&gt;
{{S|7}} Wenn aber die Wahrheit Gottes durch mein Lügen (in meiner Unwahrhaftigkeit) hervorragt (überschießt, im Überfluss vorhanden ist) zu seiner Herrlichkeit, was werde auch ich noch wie ein Sünder gerichtet?&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und [ist es] etwa [so], wie wir gelästert werden und wie einige behaupten (sagen), dass wir sagen [würden] &#039;Lasst uns das Schlechte machen, damit das Gute komme!&#039; Deren Verurteilung (Gericht) ist gerecht. &lt;br /&gt;
{{S|9}} Was nun? Haben wir etwas voraus? Gar nichts! Denn wir haben vorher die Anklage erhoben, dass Juden und auch Griechen, [dass also] alle unter [der] Sünde sind.&lt;br /&gt;
{{S|10}} gleichwie geschrieben ist: Es gibt keinen Gerechten, auch nicht einen;&lt;br /&gt;
{{S|11}} es gibt keinen Verständigen&amp;lt;ref&amp;gt;Eigentlich ein Partizip, also wörtlich: „keinen Verstehenden“ bzw. „keinen Begreifenden“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, es gibt keinen Gott Suchenden.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Alle wendeten sich ab, zugleich (zusammen) wurden sie unbrauchbar. Es gibt keinen Gütiges Tuenden, es gibt nicht einmal&amp;lt;ref&amp;gt;(h)ews bezeichnet die Höchstgrenze, die sich normalerweise gut mit „bis“ ausdrücken lässt. Hier geht es um eine negative Höchstgrenze, was mit „nicht einmal“ widergegeben wird&amp;lt;/ref&amp;gt; einen. &lt;br /&gt;
{{S|13}} Ein geöffnetes Grab [ist] ihre Gurgel (Kehle, Schlund), durch ihre Zungen betrogen sie, Schlangengift [ist] unter ihren Lippen;&lt;br /&gt;
{{S|14}} deren Maul ist voll Verwünschung und Bitterkeit&amp;lt;ref&amp;gt;abstrakt: Zorn&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
{{S|15}} flink sind die Füße, [wenn es darum geht,] Blut zu vergießen, &lt;br /&gt;
{{S|16}} Vernichtung und Not ist auf ihren Wegen,&lt;br /&gt;
{{S|17}} und einen Weg des Friedens kannten sie nicht.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Gottesfurcht ist nicht vor ihren Augen.&amp;lt;ref&amp;gt;Von v.10 - v.18 erstreckt sich ein langer Zitatkomplex, der verschiedenste (frei zitierte) Stellen aufnimmt, großteils aus den Psalmen. Zitate sind in meiner Übersetzung nicht gesondert herausgestrichen, sondern lediglich durch im Text bereits selbst vorhandene Hinweise („wie geschrieben ist“) markiert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|19}}Wir wissen aber, dass wie viel das Gesetz [auch] sagt, es denen unter dem Gesetz sagt, damit jedes Maul gestopft sei und die ganze Welt Gott schuldfähig (haftbar, schuldig, straffällig) werde; &lt;br /&gt;
{{S|20}} weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerecht gesprochen werden wird nach seinem Urteil&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;enwpion&#039;&#039; meint grundsätzlich „vor jdn./etw.“ und kann daher auch „vor den Augen von jdn.“ bzw. „in Gegenwart“ meinen. Daraus resultiert wiederum die dritte Bedeutung „nach Meinung“ oder „nach dem Urteil“, welche hier im Gesetzeskontext m.E. sehr relevant ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;, denn durch das Gesetz [gibt es] Sündenerkenntnis. &lt;br /&gt;
{{S|21}} Nun ist aber ohne Gesetz [die] Gerechtigkeit Gottes offenbart worden, bezeugt vom Gesetz und den Propheten,&lt;br /&gt;
{{S|22}} eine Gerechtigkeit Gottes aber durch [den] Glauben an Jesus Christus für alle Glaubenden, denn es gibt keinen Unterschied;&lt;br /&gt;
{{S|23}} denn alle sündigten und entbehren die Herrlichkeit Gottes;&lt;br /&gt;
{{S|24}} unverdient gerecht gesprochen durch seine Gnade, durch den Freikauf (Loskaufung&amp;lt;ref&amp;gt;abstrakt: Erlösung&amp;lt;/ref&amp;gt;), die in Christus Jesus ist. &lt;br /&gt;
{{S|25}} Ihn hat Gott als Wiedergutmachung öffentlich hingestellt durch den Glauben an sein Blut zum Beweis seiner Gerechtigkeit wegen dem Erlassen der vorher geschehenen Sünden&lt;br /&gt;
{{S|26}} in der Geduld Gottes zum Beweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, sodass er gerecht ist und und den aus Glauben an Jesus&amp;lt;ref&amp;gt;...den, [der] aus Glauben an Jesus [ist],...&amp;lt;/ref&amp;gt; gerechtspricht.&lt;br /&gt;
{{S|27}} Wo [ist] nun das Rühmen? Es wurde ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? [Durch das Gesetz] der Werke? Nein, sondern durch [das] Gesetz [des] Glaubens.&lt;br /&gt;
{{S|28}} Denn wir rechnen [damit], dass ein Mensch durch Glauben gerechtgesprochen wird, ohne Gesetzeswerke. &lt;br /&gt;
{{S|29}} Oder ist Gott allein [der Gott] der Juden? Nicht auch [der Gott] der Heiden? Ja, [er ist] auch [Gott] der Heiden.&lt;br /&gt;
{{S|30}} So gewiss Gott einer ist, wird er gerecht sprechen einen Beschnittenen&amp;lt;ref&amp;gt;eigentlich: [die] Beschneidung&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Glauben und einen Unbeschnittenen&amp;lt;ref&amp;gt;eigentlich: [die] Vorhaut&amp;lt;/ref&amp;gt; durch den Glauben. &lt;br /&gt;
{{S|31}} Heben wir nun [das] Gesetz auf durch den Glauben? Das ist nicht so! Sondern wir errichten [das] Gesetz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_2&amp;diff=24096</id>
		<title>Römer 2</title>
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		<updated>2016-06-03T14:19:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
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{{L|7}}&lt;br /&gt;
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{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
{{L|25}}&lt;br /&gt;
{{L|26}}&lt;br /&gt;
{{L|27}}&lt;br /&gt;
{{L|28}}&lt;br /&gt;
{{L|29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Deshalb bist du, {o} Mensch, unentschuldbar, jeder Richtende; denn worin du den anderen richtest, verdammst (verurteilst) du dich selbst, denn du tust (schaffst, machst) dasselbe, der [du] der Richtende bist. &lt;br /&gt;
{{S|2}} Aber wir wissen, dass das Gericht Gottes gemäß (nach) der Wahrheit gegen die ist, die solches tun (machen, schaffen). &lt;br /&gt;
{{S|3}} Denkst (rechnest, überlegst) du aber dieses, {o} Mensch, der [du] richtest, die solches tun (machen, schaffen), und es [ebenfalls] tust&amp;lt;ref&amp;gt;Hier wird eine andere Vokabel für „tun, machen, schaffen“ verwendet als noch zuvor, was sich in der Übersetzung aber nicht widerspiegelt. Dies gilt auch für die weitere Übersetzung. Paulus hat hier offenbar, so scheint es, kein Problem, die Wörtern als Synonyme zu verwenden. Unsere Übersetzung geht daher von einer gewisse Zufälligkeit der Wortwahl im Urtext aus. Vgl. die Übersetzung bei Klaus Haacker: Der Brief des Paulus an die Römer, ThHK 6, Leipzig &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;2006, S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass du dem Gericht Gottes entfliehen kannst? {{par|Lukas|3|7}}&lt;br /&gt;
{{S|4}} Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte und Geduld und Langmut (Großmut), nicht wissend, dass das Gütige Gottes dich zur Buße (Umkehr) führt. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Aber gemäß deiner Verhärtung und [deines] nicht bußfähigen (nicht zur Umkehr fähigen) Herzens sammelst du dir selbst Zorn am Tag des Zorns und der Offenbarung [des] gerechten Gerichtes Gottes an,&lt;br /&gt;
{{S|6}} der geben wird jedem gemäß (nach) seinen Werken (Taten);&lt;br /&gt;
{{S|7}} auf der einen Seite den gemäß [der] Geduld eines guten Werkes (einer guten Tat) Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit Suchenden, ewiges Leben;&lt;br /&gt;
{{S|8}} auf der anderen Seiten aber den von Streitsucht und den der Wahrheit Ungehorsamen, aber  Gehorsamen der Ungerechtigkeit, Zorn und Wut.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Bedrängnis und Angst (Beengung) für jede Menschenseele, die das Schlechte bewirkt,&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Genitivus absolutus wurde hier als (einigermaßen neutral einzustufender) Relativsatz übersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Juden zuerst, [aber] auch Griechen;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Herrlichkeit aber und Ehre und Friede einem jeden das Gute Bewirkenden, Juden zuerst, [aber] auch Griechen;&lt;br /&gt;
{{S|11}} denn es gibt nicht ein (kein) Ansehen der Person bei Gott.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Denn soviele gesetzlos sündigten, gehen auch gesetzlos verloren (werden vernichtet) und soviele im Gesetz sündigten, werden durch Gesetz gerichtet werden;&lt;br /&gt;
{{S|13}} denn nicht die Gesetzeshörer (Hörer eines Gesetzes) [werden] gerecht [sein] bei Gott, sondern die Gesetzestäter (Täter eines Gesetzes) werden gerechtgesprochen werden.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Denn wenn Heiden, die nicht [das] Gesetz haben (besitzen), von Natur die [Dinge] des Gesetzes tun, obwohl diese [das] Gesetz nicht haben, sind sie selbst [das] Gesetz.  &lt;br /&gt;
{{S|15}} All diese zeigen das Werk des Gesetzes als in ihr Herz geschrieben, ihr Gewissen legt Zeugnis ab und dazwischen beschuldigen oder verteidigen sich die Gedanken gegenseitig.&lt;br /&gt;
{{S|16}} Der Tag, an dem {der} Gott richtet (straft) die verborgenen Sachen (besser: Geheimnisse) der Menschen gemäß der frohen Botschaft von mir durch Jesus Christus.&lt;br /&gt;
{{S|17}} Wenn du dich aber einen Juden nennst und dich ausruhst auf dem Gesetz und mit Gott prahlst&lt;br /&gt;
{{S|18}} und du kennst den Willen (Gottes) und prüfst das Wesentliche, weil du unterwiesen bist aus dem Gesetz,&lt;br /&gt;
{{S|19}} (und) du bist überzeugt, dass du selbst ein Führer der Blinden bist, Licht für die in Finsternis,&lt;br /&gt;
{{S|20}} (und du bist überzeugt) ein Lehrer der Törichten (zu sein), (und) ein Lehrer der Unmündigen, weil du die Gestalt der Erkenntnis und der Wahrheit in dem Gesetz hast (besitzt).&lt;br /&gt;
{{S|21}} Der (du) also andere lehrst, lehrst du dich selbst nicht? Der (du) verkündigst nicht zu stehlen, stiehlst du nicht?&lt;br /&gt;
{{S|22}} Der (du) sagst (aufforderst), nicht Ehebruch zu begehen, brichst du die Ehe? Der (du) die Götzentempel verabscheust, begehst du Tempelraub?&lt;br /&gt;
{{S|23}} Der (du) dich rühmst mit dem Gesetz, du behandelst Gott unrühmlich (unehrenhaft) durch das Übertreten des Gesetzes.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Denn der Name Gottes wird durch euch (euretwegen) in üblen Ruf gebracht bei den Heiden, ebenso wurde es geschrieben.&lt;br /&gt;
{{S|25}} {Denn zwar} ist (die) Beschneidung von Nutzen, wenn du (das) Gesetz befolgst. Wenn du aber ein Übertreter (des) Gesetzes bist, ist deine Beschneidung (zu) Unbeschnittenheit geworden. &lt;br /&gt;
{{S|26}} Wenn also der Unbeschnittene die Forderung des Gesetztes befolgt, wird nicht seine Unbeschnittenheit als Beschnittenheit gewertet werden?&lt;br /&gt;
{{S|27}} {Und} der physisch Unbeschnittene wird über dich zu Gericht sitzen, indem er das Gesetz ausführt, der (du) trotz Buchstabe und Beschneidung ein Übertreter (des) Gesetzes [bist].&lt;br /&gt;
{{S|28}} Es zählt (ist) nämlich nicht der Jude im Sichtbaren, auch nicht die Beschneidung am Fleisch im Sichtbaren,&lt;br /&gt;
{{S|29}} sondern der Jude im Verborgenen und eine Beschneidung des Herzens - durch den Geist, nicht den Buchstaben. Sein Lob [stammt] nicht von Menschen, sondern von Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_1&amp;diff=24095</id>
		<title>Römer 1</title>
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		<updated>2016-06-03T14:19:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
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{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}} &lt;br /&gt;
{{S|1}} [Absender:] Paulus, im Dienst Christi Jesu (Knecht des Gesalbten Jesus, ein Sklave von Christus Jesus)&amp;lt;ref&amp;gt;Das Wort δοῦλος bedeutet wörtlich „Sklave“, kann aber gerade im biblischen Kontext auch als Ehrentitel verwendet werden. Klaus Haaker nennt Bibelstellen, wo hochgestellte Gefolgsleute von Königen so bezeichnet werden: [[1 Samuel 18#s5|1 Sam 18,5.30]] und [[1 Samuel 19#s4|19,4]] (Haaker &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;2006, 22–23).&amp;lt;/ref&amp;gt;, berufen zum Apostel (Abgesandten, Boten), eingesetzt (bestimmt, auserwählt), um (für) Gottes Evangelium (Froh-Botschaft) [zu verkünden] –&lt;br /&gt;
{{S|2}} [das Evangelium], das er zuvor durch seine Propheten in heiligen Schriften verheißen (im Voraus angekündigt) hatte,&lt;br /&gt;
{{S|3}} [das Evangelium] von (über) seinem Sohn, der dem Fleisch nach&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. wohl „seiner menschlichen Abstammung nach“ (vgl. NGÜ)&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der Nachkommenschaft (Samen) Davids hervorgegangen ist (stammt),&lt;br /&gt;
{{S|4}} der dem Geist der Heiligkeit nach&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. „seiner himmlischen Herkunft nach“. Paulus erklärt hier anhand einer zitierten Formulierung die Zweinaturenlehre von Jesu irdischer Herkunft und seiner himmlischen Herkunft. Es geht also nicht - wie anderswo bei Paulus (etwa [[Galater 5|Gal 5]]) um einen Gegensatz zwischen „Fleisch“ und „Geist“ im Leben der Christen. &amp;lt;/ref&amp;gt; aufgrund (seit) [seiner] Auferstehung [von den] Toten (aufgrund/nach der Auferstehung der Toten)&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich ἐξ ἀναστάσεως νεκρῶν „&#039;&#039;aus&#039;&#039; der Auferstehung der Toten“. „Aus“ ist entweder kausal („durch“) oder temporal („nach“) zu verstehen, hier wurde einstweilen kausal formuliert. &amp;lt;/ref&amp;gt; zum „Sohn Gottes in Macht“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;„Sohn Gottes in Macht“&#039;&#039; Oder „machtvollen Sohn Gottes“. ἐν δυνάμει „in Macht“ könnte neben dem „Sohn Gottes“ auch das Verb modifizieren, es wäre dann „mit/in Macht eingesetzt“ zu übersetzen. Die gewählte Deutung ist jedoch wegen der Wortreihenfolge wahrscheinlicher: &amp;quot;in Macht&amp;quot; folgt direkt auf „Sohn Gottes“, „eingesetzt“ steht im Griechischen vor „Sohn Gottes“ am Satzanfang. &amp;lt;/ref&amp;gt; eingesetzt (erklärt) wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Jesus wurde durch Tod und Auferstehung in das messianische Amt des verheißenen Königs von Israel eingesetzt, der ein Erbe Davids sein sollte (vgl. [[Römer_1#s3|3]]), also zum Messias gemacht. Obwohl er das schon vorher war, ist dieser Status erst jetzt in Kraft getreten. Röm 1,4 darf man hingegen nicht adoptianistisch verstehen, dass Jesus also erst nach seinem Tod als Sohn Gottes adoptiert wurde und vorher lediglich Mensch war. &amp;lt;/ref&amp;gt;, [das Evangelium] von Jesus Christus, unserem Herrn,&lt;br /&gt;
{{S|5}} durch den wir Gnade und Apostelamt (Sendung)(die Gnade des Apostelamts) empfangen haben zum Gehorsam des Glaubens in (unter) allen (nichtjüdischen) Völkern für seinen Namen,&lt;br /&gt;
{{S|6}} unter denen auch ihr [als von] Jesus Christus Berufene seid&amp;lt;ref&amp;gt;Oder „... auch ihr seid, weil ihr von Jesus Christus berufen worden seid“. Dann wird das Ptz. „berufen“ kausal aufgelöst (vgl. Menge). &#039;&#039;[von] Jesus Christus Berufene&#039;&#039; Genitivus auctoris (NSS, 900).&amp;lt;/ref&amp;gt; – &lt;br /&gt;
{{S|7}} an alle Geliebten Gottes, berufene Heilige in Rom (in Rom befindlichen). Gnade [sei mit] euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus&amp;lt;ref&amp;gt;Theoretisch ebenfalls möglich: „unserem Vater und Herrn von Jesus Christus“ oder „unserem Vater sowie [dem Vater] unseres Herrn Jesus Christus“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Zuerst (vor allem) danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, dass euer Glaube auf (in) der ganzen Welt verkündigt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Luther: „dass man von eurem Glauben in aller Welt spricht“ (ähnlich NGÜ, GNB, Menge)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|9}} Gott, dem ich in (mit) meinem Geist mit (in) dem Evangelium seines Sohnes diene&amp;lt;ref&amp;gt;Das Verb meint einen Dienst im Sinne religiöser Verehrung (engl. „worship“; vgl. Wilckens &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;1987, 78), nicht einfach den Dienst eines Sklaven. &amp;lt;/ref&amp;gt;, ist ja (nämlich) mein Zeuge, dass ich beständig an euch denke&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;an euch denke&#039;&#039; W. „euer Andenken mache“&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
{{S|10}} wenn (indem) ich jedes Mal bei meinen Gebeten&amp;lt;ref&amp;gt;Oder über die Versgrenzen hinweg „dass ich beständig, jedes Mal bei meinen Gebeten an euch denke und [darum] bitte, dass...“&amp;lt;/ref&amp;gt; [darum] bitte,&amp;lt;ref&amp;gt;Participium coniunctum, hier temporal aufgelöst (mit „wenn“). Möglich auch als „und“-Kombination („denke und … bitte“) oder kausal (mit „weil“). &amp;lt;/ref&amp;gt; ob ich es vielleicht jetzt einmal mit (nach, in) Gottes Willen schaffen könnte, zu euch zu kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: &amp;quot;einmal schaffen könnte, in Gottes Willen zu euch zu kommen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|11}} Ich sehne mich nämlich (denn) danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas von dem geistgewirkten Geschenk (der geistlichen Gabe, Geistesgabe) weitergeben (mitgeben) kann, um euch zu stärken,&lt;br /&gt;
{{S|12}} und (aber) damit meine ich,&amp;lt;ref&amp;gt;W. „und dieses [Geschenk] ist“&amp;lt;/ref&amp;gt; bei (unter) euch (in eurer Mitte) gemeinsam mit euch ermutigt zu werden durch den in [uns allen] gleichermaßen [vorhandenen] Glauben&amp;lt;ref&amp;gt;Oder freier „durch den uns allen gemeinsamen Glauben“ (so Zür).&amp;lt;/ref&amp;gt;, euren wie auch meinen. &lt;br /&gt;
{{S|13}} Ich will euch aber nicht darüber in Unkenntnis belassen,&amp;lt;ref&amp;gt;Oder „Ich will aber nicht, dass ihr unwissend bleibt.“ Die gewählte Übersetzung löst den AcI aber genauer und eleganter auf. &amp;lt;/ref&amp;gt; Brüder, dass ich schon oft zu euch zu kommen beabsichtigt (geplant) habe und (aber) bisher (bis jetzt) [immer davon] abgehalten wurde, um auch unter euch eine gewisse (einige) Frucht zu erwirken (haben), wie auch schon unter den übrigen (nichtjüdischen) Völkern. &lt;br /&gt;
{{S|14}} Griechen wie Nichtgriechen (Barbaren), Gebildeten (Weisen) wie Ungebildeten bin ich verpflichtet (Schuldner), &lt;br /&gt;
{{S|15}} genauso (dementsprechend) [besteht] auf meiner Seite große Bereitwilligkeit ([ist/war] es mein Wunsch),&amp;lt;ref&amp;gt;Die erste Satzhälfte ist schwierig zu übersetzen. Neben dem Substantiv „große Bereitwilligkeit“ könnte man auch mit Nebensatz auflösen: „möchte ich, soweit es an mir liegt, auch euch...“ Besonders gelungen EÜ: „so liegt mir alles daran,...“ Zür: „So ist bei mir der klare Wille vorhanden,...“ Alternativ mit NGÜ als „mein Wunsch“. &amp;lt;/ref&amp;gt; auch euch in Rom das Evangelium zu predigen (verkünden). &lt;br /&gt;
{{S|16}} Denn (ja) ich schäme mich nicht [über] das Evangelium, denn (ja) es ist Gottes Kraft (Macht) (eine Kraft Gottes),{{par|1_Korinther|1|24}} [die für] jeden zur Rettung (Heil) [führt], der glaubt,&amp;lt;ref&amp;gt;Substantiviertes Ptz., als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; [für] den Juden zunächst, aber (und) auch (ebenso) [für] den Griechen.  &lt;br /&gt;
{{S|17}} [Die] Gerechtigkeit Gottes&amp;lt;ref&amp;gt;[Platzhalter]&amp;lt;/ref&amp;gt; wird darin (in ihm) ja (denn) aufgrund des Glaubens zum Glauben&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;aufgrund des Glaubens zum Glauben&#039;&#039; Es wird klar, was damit gemeint ist, wenn man beachtet, dass ἐν αὐτῷ &#039;&#039;darin&#039;&#039; und γὰρ &#039;&#039;ja&#039;&#039; darauf hinweisen, dass V. 17 V. 16 genauer erklärt. ἐκ πίστεως &#039;&#039;aufgrund des Glaubens&#039;&#039; ist diese Gerechtigkeit verfügbar, weil die Gerechtigkeit Gottes (vgl. vorige Fußnote) im Evangelium auf Gottes Kraft beruht, und εἰς πίστιν &#039;&#039;zum Glauben&#039;&#039; führt Gottes Gerechtigkeit jeden, der glaubt (Wilckens &amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;1987, 86). Sinngemäß könnte man also zusammenfassen: „Gerechtigkeit Gottes aufgrund des Glaubens (weil Gottes Kraft sie erwirkt), die zum Glauben führt“ &amp;lt;/ref&amp;gt; offenbart, so wie es geschrieben steht: „Aber der Gerechte wird aufgrund des Glaubens (aufgrund des Glaubens Gerechte wird) leben.“{{par|Habakuk|2|4}}{{par|Galater|3|11}} &lt;br /&gt;
{{S|18}} Denn der Zorn Gottes wird offenbart vom Himmel auf alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten,&lt;br /&gt;
{{S|19}} weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Denn seine Unsichtbarkeiten, sowohl seine ewige Kraft als auch [seine] Göttlichkeit, werden von der Schöpfung der Welt an durch die Werke erkannt, wenn wir sie wahrnehmen, damit sie (die Menschen) ohne Entschuldigung sind,&lt;br /&gt;
{{S|21}} weil sie Gott erkannten, Gott aber nicht als Gott rühmten, oder dankbar waren, sondern in ihren Überlegungen in Nichtigkeiten verfielen und ihr uneinsichtiges Herz verfinstert wurde.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Sie sind zu Narren geworden, indem sie behaupteten, weise zu sein&lt;br /&gt;
{{S|23}} und sie vertauschten den Ruhm des unvergänglichen Gottes mit der Darstellung eines Bildes des vergänglichen Menschen und [mit der Darstellung] der Vögel und der Vierfüßer und der Schlangen.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Deshalb übergab Gott sie durch die Begierden ihrer Herzen der Unreinheit, damit ihre Körper durch sie selbst entehrt würden,&lt;br /&gt;
{{S|25}} welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und verehrten und dienten dem Geschöpf statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.&lt;br /&gt;
{{S|26}} Deshalb hat Gott sie in schändliche Leidenschaften übergeben, denn sowohl deren Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen,&lt;br /&gt;
{{S|27}} als auch gleichermaßen die Männer in ihrer Lust zueinander entbrannt wurden, weil sie den natürlichen Geschlechtsverkehr mit der Frau gehen ließen, indem Männer mit Männern die Schamlosigkeit schafften und sie erhielten die Strafe, der aufgrund ihres Betruges mit ihnen selbst notwendig war. &lt;br /&gt;
{{S|28}} Da sie es ja nicht bewährt fanden, {den} Gott in [der] Erkenntnis zu haben (besser: anzuerkennen), übergab {der} Gott sie zu einer unbrauchbaren Gesinnung, [nämlich] zu tun, was sich nicht ziemt,&lt;br /&gt;
{{S|29}} und sie werden erfüllt mit jeder Ungerechtigkeit, Boshaftigkeit, Geiz, Schlechtigkeit, erfüllt von Missgunst, Mord, Streit, Verschlagenheit, Betrug [und] Verleumdung,&lt;br /&gt;
{{S|30}} [sie] reden Böse nach, hassen Gott, [sind] Gewalttätig [und] hochmütig, [sie sind] Prahler, Untaten Ersinnende, den Eltern ungehorsam,&lt;br /&gt;
{{S|31}} unbeständig, pflichtvergessen, lieblos [und] unbarmherzig.&lt;br /&gt;
{{S|32}} Alle die, die das Gesetz Gottes kennen, sind, weil sie derartige [Dinge] verüben, verdient {des} Todes, nicht allein sie, sondern auch die, die diesem Handeln zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_21&amp;diff=24094</id>
		<title>Johannes 21</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_21&amp;diff=24094"/>
		<updated>2016-06-03T14:18:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung folgt später}}&lt;br /&gt;
{{Zuverlässige Studienfassung|Vers 1-23}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung kann erstellt werden|Vers 1-23}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Danach (später) zeigte sich (gab sich zu erkennen) Jesus den Jüngern noch einmal am See Tiberias. Und so zeigte er sich (gab er sich zu erkennen):&lt;br /&gt;
{{S|2}} Simon Petrus und Thomas, der Didymus (Zwilling) genannt wird, sowie (und) Nathanael aus Kana [in] Galiläa&amp;lt;ref&amp;gt;Lokativer Genitiv.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [Söhne] des Zebedäus und zwei weitere (andere) von seinen Jüngern waren zusammen (beisammen).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Simon Petrus sagte ihnen: „Ich gehe fischen.“ [Die anderen] entgegneten (sagten) {ihm}: „{Auch} Wir kommen mit dir!“ Sie brachen auf (gingen hinaus) und bestiegen das Boot (gingen hinaus zum Boot und legten ab)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Variante in der Klammer folgt der NGÜ, die das griechische Idiom „ein Boot besteigen“ seiner Verwendung gemäß mit „ablegen“ (oder „in See stechen“, „sich einschiffen“) übersetzt. Weil das intransitiv ist, zieht die NGÜ die griechische Präpositionalphrase εἰς τὸ πλοῖον „in das Boot“ dann elegant mit dem ersten Prädikat „hinausgehen“ zusammen. &amp;lt;/ref&amp;gt;, aber (und) in dieser (jener) Nacht fingen sie nichts.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Als es aber schon (früher) Morgen wurde (war, geworden war)&amp;lt;ref&amp;gt;Textkritik: Ein in der Literatur oft gemachter Vorschlag ist die Änderung des durch א, D, W, Θ, Ψ und die Mehrheit später Manuskripte bezeugten Aorists γενομένης in den nicht ganz so gut bezeugten Präsens γινομένης. Der Gebrauch von ἤδη stützt jedoch eher den Aorist. Vgl. J. Ramsey Michaels, The Gospel of JOHN, 2010, S. 1031.&amp;lt;/ref&amp;gt;, stand Jesus am Ufer, die Jünger wussten (erkannten) aber (allerdings) noch nicht, dass es Jesus war&amp;lt;ref name=&amp;quot;war&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;war&#039;&#039; Gr. „ist“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Dann (also, nun) rief (sagte)&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot;&amp;gt;[[Historisches Präsens]].&amp;lt;/ref&amp;gt; er ihnen zu: „Männer (Kinder)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Männer (Kinder)&#039;&#039; W. παιδία „Kinder“ ist eine freundliche Gruppenanrede wie „Männer“, „Leute“, „Jungs“ (Englisch: „guys“, „lads“, so Carson 1991, 670). Dementsprechend wurde hier nicht missverständlich wörtlich, sondern dieser Funktion entsprechend übersetzt. &amp;lt;/ref&amp;gt;, ihr habt keinen Happen (Fisch) zu essen, oder (Habt ihr zufällig/vielleicht einen Happen zu essen)?“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ihr habt keinen Happen zu essen, oder?&#039;&#039; Die Frage ist auf Griechisch so formuliert, dass sie eine verneinende Antwort erwartet. Altbacken könnte man auf Deutsch also formulieren: „Habt ihr etwa einen Happen zu essen?“. Wir versuchen hier eine zeitgemäße deutsche Formulierung. Die meisten deutschen Übersetzungen übersetzen den Fragepartikel mit „nicht“ (REB „wohl“). Wollte man wie sie etwas neutraler formulieren, könnte Jesus fragen: „Habt ihr vielleicht/zufällig einen Happen zu essen?“ Doch Jesus scheint die Antwort – der Formulierung nach zu schließen – schon zu kennen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;einen Happen zu essen&#039;&#039; Diese etwas sinngemäße Übersetzung ist vielleicht die genaueste. Ein „Happen zu essen“ bestand in Galiläa häufig aus Fisch, es handelt sich hier auch um ein anderes Wort für „Fisch“ (Carson 1991, 670). Jesus fragt also nicht, ob die Jünger Fisch gefangen haben, sondern ob sie etwas zu essen dabei bzw. für ihn übrig haben. &amp;lt;/ref&amp;gt; Sie riefen zurück (antworteten, entgegneten): „Nein!“&lt;br /&gt;
{{S|6}} Da (aber) rief (sagte) er ihnen zu: „Werft euer Netz [doch einmal] auf der rechten Seite des Bootes aus,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[doch einmal] auf der rechten Seite des Bootes&#039;&#039; Die Einfügung &#039;&#039;[doch einmal]&#039;&#039; soll wie die griechische Wortstellung die von Jesus vorgeschlagene Alternative hervorheben. &amp;lt;/ref&amp;gt; dann (und) werdet ihr fündig {werden}!“ Also warfen sie [es dort] aus, und sie konnten (vermochten, waren nicht stark genug) es wegen der Masse [an] Fischen nicht mehr einholen.  &lt;br /&gt;
{{S|7}} Daraufhin (da, darum) sagte (rief)&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt; der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: „Es ist der Herr!“ Als Simon Petrus hörte,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Als Simon Petrus hörte&#039;&#039; Temporales, als Nebensatz aufgelöstes Ptc. coni. &amp;lt;/ref&amp;gt; dass es der Herr war&amp;lt;ref name=&amp;quot;war&amp;quot; /&amp;gt;, da band er sich das Obergewand hoch (wickelte … um sich) – er war nämlich (denn) nackt –,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;er war nämlich (denn) nackt&#039;&#039; Das griechische Wort lässt offen, ob Petrus ganz nackt oder nur teilweise entkleidet war. Daher wäre auch die etwas freiere Alternativübersetzung denkbar: „er hatte es nämlich abgelegt“ o.ä. (vgl. NGÜ). &amp;lt;/ref&amp;gt; und stürzte sich ins Meer (in den See)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Juden nannten den See Tiberias das „Meer von Galiläa“.&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
{{S|8}} während (aber) die anderen Jünger [mit] dem Boot (kleinen Boot)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[mit] dem Boot&#039;&#039; Instrumentaler Dativ. &amp;lt;/ref&amp;gt; kamen. Sie waren nämlich (denn) nicht weit vom Land (Ufer) entfernt, nur etwa 200 Ellen. Dabei zogen sie das Netz [mit] den Fischen [hinter sich] her.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Dabei zogen sie das Netz [mit] den Fischen [hinter sich] her&#039;&#039; Als modaler HS aufgelöstes Ptc. coni. &#039;&#039;Netz [mit] den Fischen&#039;&#039; W. „Netz der Fische“, wohl appositiver Genitiv. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|9}} Als sie dann an Land (ans Ufer) kamen (anlegten), sahen&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt; sie ein vorbereitetes Kohlenfeuer, und ein Fisch war daraufgelegt und Brot.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;vorbereitetes&#039;&#039; und &#039;&#039;daraufgelegt&#039;&#039; AcP mit zwei Partizipien, im ersten Fall adjektivisch, im zweiten Fall als eigenständig angehängter NS übersetzt. Auch möglich wäre eine Konstruktion mit einem doppelten Infinitiv-NS. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Jesus sagte&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt; zu ihnen: „Holt [doch einige] von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt!“&lt;br /&gt;
{{S|11}} Da stieg Simon Petrus [ins Boot] (kam an Land) und zog das Netz an Land, angefüllt [mit] 153 großen Fischen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die griechischen Kasus#Genitiv|Genitivus partitivus]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, und obwohl es so viele waren,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;obwohl es so viele waren&#039;&#039; Als konzessiver NS aufgelöster Gen. abs. &amp;lt;/ref&amp;gt; wurde das Netz nicht zerissen.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Jesus sagte&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt; zu ihnen: „Kommt, frühstückt!“ Und keiner [von] den Jüngern&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[von] den Jüngern&#039;&#039; Genitivus partitivus. &amp;lt;/ref&amp;gt; traute sich (wagte), ihn zu fragen: „Wer bist du?“, weil (obwohl) sie wussten, dass es der Herr war&amp;lt;ref name=&amp;quot;war&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Jesus kam und nahm&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;kam und nahm&#039;&#039; Jew. [[Historisches Präsens]].&amp;lt;/ref&amp;gt; das Brot und gab es ihnen, und den Fisch genauso.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Das war schon das dritte Mal, [dass] Jesus sich den Jüngern zeigte (sich zu erkennen gab), nachdem er von den Toten auferweckt worden war&amp;lt;ref&amp;gt;Part. Aor. pass.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Das war schon das dritte Mal, [dass] Jesus sich den Jüngern zeigte, nachdem (seit) er von den Toten auferstanden war.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Als sie dann gefrühstückt hatten, sagte&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt; Jesus zu Simon Petrus: „Simon, [Sohn] von Johannes&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jona&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Simon, [Sohn] von Johannes&#039;&#039; Textkritik: Eine relativ starke Tradition (A C², westliche und byzantinische) bezeugt einheitlich die Anrede „Simon [Sohn von] Jona“ in den Versen 15.16.17. Das ist wohl eine Angleichung an Mt 16,17, dagegen steht &#039;&#039;Johannes&#039;&#039; auch in Joh 1,42. Die meisten wichtigen Zeugen erhalten dann auch die vorgezogene Lesart (vgl. [http://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fontsize.3/object/display/bsb00049207_00557.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;zoom=1.00&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;mode=simple Barrett 1990, 558]). &amp;lt;/ref&amp;gt;, liebst du mich mehr [als] die hier (diese)?“ Er entgegnete (sagte) {zu ihm}: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.“ [Jesus] erwiderte (sagte) {zu ihm}: „Füttere (Weide) meine Lämmer!“&lt;br /&gt;
{{S|16}} Er sagte wiederum (noch einmal), ein zweites Mal, zu ihm: „Simon, [Sohn] von Johannes&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jona&amp;quot; /&amp;gt;, liebst du mich?“ Er entgegnete (sagte) {zu ihm}: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.“ [Jesus] erwiderte (sagte) {zu ihm}: „Hüte meine Schafe!“&lt;br /&gt;
{{S|17}} Er sagte zum dritten Mal: „Simon, [Sohn] von Johannes&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jona&amp;quot; /&amp;gt;, hast du mich lieb?“ Petrus wurde traurig, weil er zum dritten Mal zu ihm gesagt hatte: „Hast du mich lieb?“, und er erwiderte (sagte) {zu ihm}: „Herr, du weißt alles, du weißt (erkennst), dass ich dich lieb habe.“ Jesus&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Jesus&#039;&#039; Textkritik: [ὁ Ἰησοῦς] ist in NA28 als unsichere Lesart in eckige Klammern gesetzt. Es existieren drei Varianten: &lt;br /&gt;
ὁ Ἰησοῦς (A K N Γ Δ, einige Minuskeln, Mehrheitstext), Ἰησοῦς (B C) sowie – (: א D W f1 33 sowie diversen alten Übersetzungen: lat sy bohairisch). Weil es keinen Grund für die Einfügung des Subjekts gibt, aber die Auslassung in Anpassung an V. 15 und 16 plausibel wäre, ist die dritte Variante wahrscheinlich sekundär. Für die Lesart mit Artikel ὁ spricht ihre breite Bezeugung, für die zweite immerhin noch das Gewicht von B und C, sodass NA28 vermutlich richtig liegt. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
entgegnete (sagte) {zu ihm}: „Füttere (Weide) meine Schafe!&lt;br /&gt;
{{S|18}} Wahrlich, wahrlich (Amen, amen), ich sage dir: Als du jünger warst, konntest du dich selbst anziehen (einen Gürtel anlegen) und bist gegangen, wohin du wolltest. Doch wenn du alt bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und jemand anderes wird dich anziehen (dir einen Gürtel anlegen) und dich bringen (tragen) wohin du nicht [gehen] willst.“&lt;br /&gt;
{{S|19}} Das sagte er {aber}, um anzudeuten, [mit] welcher Todesart er Gott verherrlichen (ehren) würde. Und nachdem er das gesagt hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;nachdem er das gesagt hatte&#039;&#039; Als temporaler Nebensatz aufgelöstes Ptc. coni.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte er: „Folge mir (folge mir nach)!“&lt;br /&gt;
{{S|20}} Als er sich umwandte,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Als er sich umwandte&#039;&#039; Als temporaler Nebensatz aufgelöstes Ptc. coni.&amp;lt;/ref&amp;gt; sah&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt; Petrus, dass der Jünger, den Jesus liebte, [ihnen] folgte (hinter [ihnen] lief/war),&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;sah, dass … folgte&#039;&#039; AcP. &amp;lt;/ref&amp;gt; derjenige, der auch beim Abendessen an seiner Brust gelegen (gesessen) und gesagt hatte: „Herr, wer ist dein Verräter?“{{par|Johannes|13|23|25}}&lt;br /&gt;
{{S|21}} Als Petrus also&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;also&#039;&#039; Textkritik: οὖν fehlt in einigen alexandrinischen, westlichen Handschriften und im Mehrheitstext. Maßgebliche frühe Zeugen enthalten es jedoch. Weil es sich bei dem οὖν als zweitem Wort im Satz um eine typische johanneische Formulierung handelt, mit der der Evangelist seine häufigen erklärenden Parenthesen (wie hier die Identifizierung des Lieblingsjüngers) beendet und zur Erzählung zurückkehrt, hat sie hier ihre Berechtigung. Aber das wäre die längere Lesart und könnte auch eine stilistische Anpassung sein. Darauf, dass es sich auch nicht um eine solche Harmonisierung handelt, weist seine Position in der Wortfolge τοῦτον οὖν ἰδὼν „diesen also sah“ hin. Alle drei Wörter enden ähnlich: „...ton uhn idon“ (Homoioteleuton), da könnte das mittlere, unwesentliche früh durch einen Lese- oder Hörfehler (Parablepsis) weggefallen sein. Das leichte interne Gewicht zur längeren Lesart hin wird durch die relativ klare externe Bezeugung entschieden. &amp;lt;/ref&amp;gt; diesen Jünger sah, fragte (sagte zu) er Jesus: „Herr, und was [ist mit] ihm?“&lt;br /&gt;
{{S|22}} Jesus entgegnete (sagte) {zu ihm}: „Wenn ich will, dass er bleibt,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;will, dass er bleibt&#039;&#039; AcI. &amp;lt;/ref&amp;gt; bis ich komme, was [geht] dich [das] an (was [hat das] mit dir [zu tun])? Du folge mir nach (folge mir)!“&lt;br /&gt;
{{S|23}} Diese Äußerung (Satz, Aussage, Wort) verbreitete sich (erreichte) im Folgenden (dann) unter (zu) den Jüngern: dass der erwähnte (jener) Jünger nicht sterben würde – aber Jesus hatte nicht zu [Petrus] gesagt, dass er nicht sterben würde, sondern: „Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was [geht] dich [das] an (was [hat das] mit dir [zu tun])?“&lt;br /&gt;
{{S|24}} Dies ist der Jünger, der diese [Ereignisse] bezeugt und der sie aufgeschrieben hat,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der bezeugt und der aufgeschrieben hat&#039;&#039; Substantivierte Ptz., als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; und wir wissen, dass sein Zeugenbericht wahr ist.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Es gibt aber noch vieles mehr&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;mehr&#039;&#039; W. „anderes/andere [Dinge]“&amp;lt;/ref&amp;gt;, das Jesus getan hat, [und] wenn es [alles] im Detail (einzeln, ausführlich) aufgeschrieben würde, [dann] könnte, [so] meine ich, selbst die Welt die zu schreibenden Bücher nicht fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_20&amp;diff=24093</id>
		<title>Johannes 20</title>
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		<updated>2016-06-03T14:18:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} {aber} Am ersten [Tag] der Woche kam Maria Magdalena (die Magdalenerin) früh, als es noch dunkel war,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gen. abs.]] mit temporaler Bedeutung, als Nebensatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab entfernt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;sah, dass … entfernt worden war&#039;&#039; [[AcP]] (Ptz. Pf. Pass.)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|2}} Da (darum) rannte sie {und kam} zu Simon Petrus und zu dem anderen Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: „Sie haben den Herrn aus dem Grab geholt (weggebracht), und wir wissen nicht, wo sie ihn hingebracht haben!“ &lt;br /&gt;
{{S|3}} Da (darum) machten&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;machten sich auf&#039;&#039; Gr. im Sg., im Deutschen ist der Plural nötig. &amp;lt;/ref&amp;gt; sich Petrus und der andere Jünger auf und liefen zum Grab. &lt;br /&gt;
{{S|4}} Dabei rannten die beiden gemeinsam, und der andere Jünger rannte schneller als Petrus voraus und kam als erster beim Grab an&lt;br /&gt;
{{S|5}} und indem (als) er sich vorbeugte,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;indem (als) er sich vorbeugte&#039;&#039; Modal (Klammer: temporal) aufgelöstes [[Ptc. coni.]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; sah er die Leinentücher daliegen, ging allerdings nicht hinein. &lt;br /&gt;
{{S|6}} Dann (da) kam auch Simon Petrus an, der ihm gefolgt war,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der ihm gefolgt war&#039;&#039; [[Ptc. coni.]], als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; und betrat (ging hinein in) das Grab, und er sah sich die daliegenden Leinentücher an,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;sah sich die daliegenden Leinentücher an&#039;&#039; [[AcP]] wie in V. 5, aber wegen des anderen Wahrnehmungsverbs, das eine Auflösung mit Nebensatz nicht zulässt, wurde er etwas anders aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|7}} und das Tuch (Gesichtstuch), das auf seinem Kopf [gelegen hatte]&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[gelegen hatte]&#039;&#039; W. „war“&amp;lt;/ref&amp;gt;, lag nicht bei den Leinentüchern, sondern für sich (gesondert) aufgerollt (gefaltet) an einer [anderen] Stelle. &lt;br /&gt;
{{S|8}} Daraufhin ging {dann} auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab gekommen war,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der ... gekommen war&#039;&#039; [[Attr. Ptz.]], als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; und er sah und glaubte. &lt;br /&gt;
{{S|9}} Denn bis dahin (noch nicht) hatten sie die Schrift (Schriftstelle) noch nicht verstanden (gekannt), wonach es nötig war, dass er von den Toten auferstand. &lt;br /&gt;
{{S|10}} Die Jünger gingen dann wieder zurück nach Hause. &lt;br /&gt;
{{S|11}} Doch Maria stand draußen beim Grab und weinte. Als sie {nun} weinte, beugte sie sich vor zum Grab &lt;br /&gt;
{{S|12}} und erblickte zwei Engel in weiß, die, einer beim Kopf und einer bei den Füßen, [dort] saßen,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die saßen&#039;&#039; [[Ptc. coni.]], als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; wo Jesu Leichnam (Körper) gelegen hatte. &lt;br /&gt;
{{S|13}} {und} Diese sagten zu ihr: „Frau, warum weinst du?“ Sie meinte (sagte) {zu ihnen, dass}: „Sie haben meinen Herrn weggebracht, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingebracht (hingelegt) haben!“ &lt;br /&gt;
{{S|14}} Als (während) sie das sagte, wandte sie sich nach hinten um und sah (erblickte) [dort] Jesus stehen,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;sah (erblickte) [dort] Jesus stehen&#039;&#039; [[AcP]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; aber sie wusste (erkannte) nicht, dass es Jesus war&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;war&#039;&#039; W. „ist“. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Jesus fragte (sagte) sie: „Frau, warum weinst du? Wen suchst du?“ Sie&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Sie&#039;&#039; W. „jene“, sinngemäß etwa „die Angesprochene“. &amp;lt;/ref&amp;gt; dachte, dass er der Gärtner war&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;war&#039;&#039; W. „ist“. &amp;lt;/ref&amp;gt;, [und] sagte {zu ihm}: „Herr, wenn du ihn weggetragen hast, sag mir, wo du ihn hingebracht (hingelegt) hast, dann werde ich ihn holen (fortbringen)!“ &lt;br /&gt;
{{S|16}} Jesus sagte zu ihr: „Maria“, diese wandte sich um und&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;wandte sich um und&#039;&#039; [[Ptc. coni.]], modal/temporal als Nebensatz mit „und“-Kombination aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; sagte zu ihm auf Hebräisch: „Rabbuni!“, das heißt „Lehrer“. &lt;br /&gt;
{{S|17}} Jesus sagte zu ihr: „Halte mich nicht fest&amp;lt;!-- So die Interpretation eines Profs von Ben, müsste man natürlich nochmal überprüfen. --&amp;gt; (Lass mich los&amp;lt;!-- So Siebenthal 2011, §212e --&amp;gt;, Berühre mich nicht), ich bin nämlich (denn, ja) noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh {aber} zu meinen Brüdern und sage ihnen: ‚Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, {und (nämlich)} meinem Gott und eurem Gott.‘“ &lt;br /&gt;
{{S|18}} Maria ging und erzählte (berichtete)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;und erzählte&#039;&#039; [[Ptc. coni.]], modal/temporal als Nebensatz mit „und“-Kombination aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; den Jüngern {dass}: „Ich habe den Herrn gesehen!“, und [dass] er ihr Folgendes gesagt hatte. &lt;br /&gt;
{{S|19}} Es war Abend&amp;lt;ref name=&amp;quot;genabs&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;es war Abend&#039;&#039; (Partizip Präsens) und &#039;&#039;waren abgeschlossen&#039;&#039; (Partizip Perfekt). Der gesamte erste Versteil besteht aus zwei [[Gen. abs.]] und ist so als einleitende (temporale beziehungsweise modale) Umstandsangabe markiert. Die beiden Partizipien wurden (den deutschen Sprachkonventionen entsprechend) als separater HS übersetzt. Das kehrt ihre Funktion im Deutschen am ehesten heraus. &amp;lt;/ref&amp;gt; [an] jenem Tag, dem ersten [Tag] der Woche&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;dem ersten [Tag]&#039;&#039; Der Gebrauch einer Kardinal- statt Ordinalzahl ist ein Semitismus (vgl. BDR § 247,1). &amp;lt;/ref&amp;gt; und die Türen [der Örtlichkeit], wo sich die Jünger aufhielten&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtl.: „waren“&amp;lt;/ref&amp;gt;, waren aufgrund ihrer Furcht [vor] den Juden abgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;genabs&amp;quot; /&amp;gt; Jesus kam und trat&amp;lt;ref&amp;gt;Der Aor. II von ἳστημι, ἒστην, bedeutet &amp;quot;trete hin, trete herzu, trete auf&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in die Mitte [des Raumes] und sprach zu ihnen: „Friede [sei] mit euch!“&amp;lt;ref&amp;gt;Zu ergänzen ist das Hilfsverb, entweder der Konjunktiv εἲη oder der Imperativ ἒστω (vgl. BDR § 128,5). Der Gruß entspricht dem Hebräischen {{hebr}}שׇׁלוׂם לָכֶם{{hebr ende}}. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|20}} {und} Als er das gesagt hatte (während er das sagte)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Als er das gesagt hatte (während er das sagte)&#039;&#039; [[Ptz. conj.]] Aorist, als temporaler Nebensatz aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zeigte er ihnen die [seine] Hände und die [seine] Seite. Da freuten sich die Jünger, weil (als) sie den Herrn sahen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;weil (als) sie den Herrn sahen&#039;&#039; Kausal oder modal zu verstehendes [[Ptz. conj.]] Aorist.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|21}} Da sagte Jesus noch einmal zu ihnen: „Friede [sei] mit euch! So, wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch!“ &lt;br /&gt;
{{S|22}} Und nachdem er das gesagt hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;nachdem er das gesagt hatte&#039;&#039; Temporal als NS aufgelöstes [[Ptz.  conj.]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; hauchte (pustete, blies) er sie an und sagte: „Empfangt [den] Heiligen Geist! &lt;br /&gt;
{{S|23}} Welchen ihr die Sünden vergeben werdet, [denen] werden [sie] vergeben, welchen ihr [sie] behaltet&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;welchen ihr [sie] behaltet&#039;&#039; oder: „zurückhalten, festhalten“ – gemeint ist: nicht vergeben. &#039;&#039;[sie]&#039;&#039; bezieht sich auf die Sünden. &amp;lt;/ref&amp;gt;, [denen] werden sie behalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Konditionalsatz (Futuralis): das Satzgefüge liegt in der Zukunft. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{S|24}} Aber Thomas, einer von den Zwölfen, der „Zwilling“ (Didymos) genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. &lt;br /&gt;
{{S|25}} Die anderen Jünger erzählten (sagten) ihm nun (darum): „Wir haben den Herrn gesehen!“ Er aber sagte zu ihnen: „Wenn ich ihn nicht in (auf) seinen Händen die Spuren (Male, Narben) der Nägel sehe und meine Hand in (an) seine Seite lege, werde ich bestimmt nicht glauben!“ &lt;br /&gt;
{{S|26}} Und nach acht Tagen waren seine Jünger wieder drinnen und Thomas [war] bei ihnen. Jesus kam [herein], obwohl (nachdem) die Türen verschlossen waren,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;obwohl die Türen verschlossen waren&#039;&#039; [[Gen. abs.]], konzessiv aufgelöst, möglich wäre auch temporal: nachdem &amp;lt;/ref&amp;gt; {und} trat in die Mitte und sprach (sagte): „Friede [sei] mit euch!“ &lt;br /&gt;
{{S|27}} Dann sagt er zu Thomas: „Reiche deinen Finger hierher, und schau meine Hände an, und reich deine Hand und führe (lege) sie an meine Seite, und sei nicht (zeige dich nicht als) ungläubig, sondern gläubig!“&lt;br /&gt;
{{S|28}} Thomas erwiderte (antwortete) {und sagte zu ihm}: „Mein Herr und mein Gott!“ &lt;br /&gt;
{{S|29}} Jesus sagt (spricht) zu ihm: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du jetzt (hast du geglaubt)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;glaubst du jetzt (hast du geglaubt)&#039;&#039; Beide Verben sind Perfekte. Da das gr. Perfekt das Ergebnis der vergangenen Handlung betont, wurde das zweite sinngemäß als Präsens mit „jetzt“ wiedergegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt;.(?)&amp;lt;ref&amp;gt;In Nestle-Aland 28 ist der Satz als Frage punktiert: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du jetzt?“ Das ist ebenso gut denkbar. &amp;lt;/ref&amp;gt; Glücklich zu nennen (beneidenswert/wie glücklich) sind diejenigen, die nicht sehen und [doch] glauben.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die nicht sehen und [doch] glauben&#039;&#039; Zwei als Relativsatz aufgelöste [[subst. Ptz.]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|30}} Jesus hat {nun} vor [den Augen] (in Gegenwart) seiner Jünger noch viele weitere Zeichen (Wunder) getan, die nicht in diesem Buch niedergeschrieben sind. &lt;br /&gt;
{{S|31}} Diese wurden niedergeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias (Christus) der Sohn Gottes ist, und damit ihr [als] Glaubende (durch den Glauben) Leben in seinem Namen habt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_17&amp;diff=24092</id>
		<title>Johannes 17</title>
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		<updated>2016-06-03T14:18:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
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{{L|26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Dies (Diese Dinge) sagte Jesus, und indem er seine Augen zum (in den) Himmel erhob, sprach er: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche Deinen Sohn, damit der Sohn Dich verherrlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}}  Wie (Sowie) Du ihm Vollmacht (Macht, Gewalt) über alles Fleisch (allen Fleisches) gegeben hast, damit er allen, die (jeden, den) Du ihm gegeben hast, ewiges Leben {ihnen} gebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Dies aber ist das ewige Leben, daß sie Dich, den einzigen wahren Gott kennen (erkennen) und den Du gesandt hast, Jesus Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Ich habe Dich auf der Erde verherrlicht, indem ich das Werk vollendet habe, das Du mir gegeben hast, damit ich es tue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und jetzt verherrliche Du mich, Vater, bei Dir selbst mit der Herrlichkeit (Ehre), die ich bei Dir hatte, bevor die Welt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Blick auf den isolierten Satz wäre auch möglich: „die ich hatte, bevor die Welt bei Dir war.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Ich habe Deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die Du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie und mir hast Du sie gegeben, und Dein Wort haben Sie bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Jetzt haben sie erkannt (wissen sie), daß alles, was Du mir gegeben hast, von Dir ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Denn die Worte, die Du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie nahmen [sie] an und erkannten wahrhaftig (wirklich), daß ich von Dir ausgegangen bin, und sie haben geglaubt, daß Du mich gesandt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Ich bitte für sie: Nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, die Du mir gegeben hast, weil sie Dein sind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} und alles, was mein [ist], Dein ist, und das Deine mein, und ich in ihnen verherrlicht (worden) bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und nicht mehr bin ich in der Welt, und sie sind in der Welt, und ich gehe (komme) zu Dir. Heiliger Vater, bewahre sie in Deinem Namen, den Du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Solange ich in mit ihnen war, habe ich sie in dem Namen bewahrt, den Du mir gegeben hast, und ich habe gewacht ([sie] beschützt), und keiner von (aus) ihnen ging verloren (zugrunde), außer dem Sohn der Verlorenheit (des Verderbens), damit die Schrift erfüllt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Jetzt aber komme (gehe) ich zu Dir, und dies (diese Dinge) sage ich in der Welt, damit sie meine Freude in sich vollkommen (erfüllt) haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Ich habe ihnen Dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehaßt, weil sie nicht aus (von) der Welt sind, wie [auch] ich nicht aus (von) der Welt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Nicht bitte ich [darum], daß Du sie aus der Welt nimmst, sondern daß Du sie bewahrst vor (aus) dem Bösen (Schlechten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Aus (Von) der Welt sind sie nicht, wie ich nicht aus (von) der Welt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Heilige sie in der Wahrheit: Dein Wort ist Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Wie Du mich in die Welt gesandt hast, [so] habe auch ich sie in die Welt gesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und für sie heilige ich mich selbst, damit auch sie in Wahrheit geheiligt seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Ich bitte dich nicht nur für sie, sondern auch für [alle], die aufgrund (wegen, durch) ihres Wortes an mich glauben&amp;lt;ref&amp;gt;Attributives Ptz., aufgelöst als Relativsatz.&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
{{S|21}} [und zwar darum,] dass sie alle eins sind, so wie du, Vater, in mir [bist] und ich in dir, damit (so dass; [darum,] dass)&amp;lt;ref&amp;gt;Der zweite Satzteil, der wie der erste mit der finalen Konjunktion ἵνα (damit, um, sodass, dass) eingeleitet wird, kann wie hier entweder als Zweck der Bitte verstanden werden oder schon als eine separate Bitte – dann mit der Übersetzung „[darum,] dass“. Das wäre jedoch ungewöhnlich, und in den folgenden Versen bis [[Johannes_17#s24|24]] wird ἵνα jedes Mal durch einen Hauptsatz eingeleitet. &amp;lt;/ref&amp;gt; die Welt [daran] glaubt, dass &#039;&#039;du&#039;&#039; mich gesandt hast!&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen [weiter]gegeben, [weil ich möchte,] dass (damit)&amp;lt;ref name=&amp;quot;damit&amp;quot;&amp;gt;Dieser Einschub ist zur korrekten Übertragung der Funktion der griechischen finalen oder konsekutiven Konjunktion ἵνα erforderlich, da „damit“ hier unnatürlich wäre. ἵνα kann hier sowohl die unmittelbare Folge der Handlung als auch ein erwünschtes (zukünftiges) Ziel angeben; das deutsche „damit“ würde jedoch viel eher eine unmittelbare Folge markieren. Mögliche Alternative: „[mit dem Wunsch/Ziel,] dass“&amp;lt;/ref&amp;gt; sie eins sind, so wie wir eins [sind].&lt;br /&gt;
{{S|23}} Ich [bin] in ihnen und du [bist] in mir, [weil ich möchte,] dass (damit)&amp;lt;ref name=&amp;quot;damit&amp;quot; /&amp;gt; sie auf (zu) einem [Ziel (Zweck; einer Einheit)] hin vollendet&amp;lt;ref&amp;gt;Ptz. präs. pass.&amp;lt;/ref&amp;gt; werden (sind), damit (sodass) die ganze Welt erkennt (weiß), dass &#039;&#039;du&#039;&#039; mich gesandt hast und sie genau so geliebt hast, wie du mich geliebt hast.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Vater, der du [sie] mir gegeben hast, ich möchte, dass {auch} diese [Menschen] (jene) bei mir sind, [egal] wo ich bin, so dass (damit) sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich [schon] vor [der] Erschaffung&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die [[Epheser_1#note_ac|Fußnote zu Eph 1,4]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [der] Welt&amp;lt;ref&amp;gt;Das Fehlen der Artikel zeigt hier vielleicht die Nachahmung einer Constructus-Verbindung an, die im Hebräischen die Funktion des Genitivs übernimmt. Möglich, dass der Verfasser dabei eine bestimmte fixe Wendung im Kopf hatte. &amp;lt;/ref&amp;gt; geliebt hast!{{par|Epheser|1|4}}&lt;br /&gt;
{{S|25}} Gerechter Vater, und die Welt hat dich nicht erkannt (gekannt), doch ich habe dich gekannt (erkannt), und [auch] diese [Männer] haben erkannt&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Griechisch jeweils dasselbe Wort. &amp;lt;/ref&amp;gt;, dass &#039;&#039;du&#039;&#039; mich gesandt hast.&lt;br /&gt;
{{S|26}} Und ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde [ihn weiter] bekannt machen, [weil ich möchte,] dass (damit)&amp;lt;ref name=&amp;quot;damit&amp;quot; /&amp;gt; die Liebe, [mit] der du mich geliebt hast, in ihnen ist und [auch] ich in ihnen bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_16&amp;diff=24091</id>
		<title>Johannes 16</title>
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		<updated>2016-06-03T14:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
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{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
{{L|25}}&lt;br /&gt;
{{L|26}}&lt;br /&gt;
{{L|27}}&lt;br /&gt;
{{L|28}}&lt;br /&gt;
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{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Dies habe ich euch gesagt, damit ihr nicht abfallt (zur Sünde verleitet werdet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen. Ja, es wird sogar&amp;lt;ref&amp;gt;Hinzukommendes wird stark eingeführt durch ἀλλά: BDR § 448&amp;lt;/ref&amp;gt; die Zeit kommen, dass jeder, der euch tötet, meint, Gott einen Dienst&amp;lt;ref&amp;gt;eigentlich: Gottesdienst, Gottesverehrung&amp;lt;/ref&amp;gt; zu leisten (darzubringen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und das werden sie tun, weil sie weder den Vater kennen noch mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Jedoch (indessen)&amp;lt;ref&amp;gt;ἀλλά am Satzanfang: BDR § 448,3&amp;lt;/ref&amp;gt; habe ich euch dies gesagt, damit, wenn die Zeit dafür kommt, ihr euch daran erinnert, dass ich es euch sagte. Dies habe ich euch am Anfang nicht gesagt, weil ich bei euch war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Jetzt aber gehe ich (hin, weg) zu dem, der mich gesandt hat, und keiner von (aus) Euch fragt mich: Wohin gehst Du (weg)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Aber weil ich dies (diese Dinge) Euch gesagt habe, hat die Trauer Euer Herz erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Aber ich sage Euch die Wahrheit: Es nützt Euch, daß ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, wird der Tröster (Mahner, Beistand) nicht zu Euch kommen. Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu Euch senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und wenn er (jener) gekommen ist (kommt), wird er die Welt bloßstellen (überführen, zurechtweisen) in Bezug auf (über) Sünde und in Bezug auf (über) Gerechtigkeit und in Bezug (über) auf [das] Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} In Bezug auf (Über) Sünde {zwar}, weil sie nicht an mich glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} In Bezug auf (Über) Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe (weggehe, hingehe) und Ihr mich nicht mehr seht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} In Bezug auf (Über) [das] Gericht aber, weil der Herrscher dieser Welt gerichtet (worden) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Noch viel (viele Dinge) habe ich Euch zu sagen, aber jetzt könnte Ihr es (sie) nicht ertragen (tragen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Wenn aber jener (er aber) kommt (gekommen ist), der Geist der Wahrheit, wird er Euch in der ganzen Wahrheit führen, nicht nämlich er wird von sich [aus] sprechen, sondern was (wieviele Dinge) er hören wird, wird er sprechen, und was kommen wird (die Dinge, die kommen werden), wird er Euch verkündigen (ankündigen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Jener (Er) wird mich verherrlichen, weil er von (aus) dem Meinen nehmen und Euch verkündigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Alles, was (Alle Dinge, die) der Vater hat, ist  mein (sind meine). Deshalb habe ich gesagt, daß er von (aus) dem Meinen nimmt und Euch verkündigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Ein wenig (ein kurzes) und ihr seht mich nicht, und wieder ein wenig und ihr werdet mich sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Es sagten also [einige] von (aus) seinen Jüngern zueinander: Was bedeutet (ist) das (dieses), was er uns sagt? Eine kleine Weile (ein wenig, ein kurzes) und Ihr seht mich nicht, und noch (wieder) eine kleine Weile (ein wenig, ein kurzes) und Ihr werdet mich sehen? Und: {Daß} Ich (Denn ich) gehe (weg, hin) zum Vater? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Sie sagten also: „Was bedeutet (ist) das (dieses), was er sagt: ‚eine kleine Weile (ein wenig, ein kurzes)‘&amp;lt;ref&amp;gt;Die Übersetzung folgt SBL. Die von NA28 favorisierte Version wäre zu übersetzen: „Was bedeutet das, was er sagt, diese (die) ‚kleine Weile?‘“&amp;lt;/ref&amp;gt; Wir verstehen (wissen) nicht, was er sagt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Jesus erkannte (merkte, wußte), daß sie ihn fragen wollten, und er sagte ihnen: Über das (dieses) denkt (forscht) Ihr miteinander nach, daß ich gesagt habe: Eine kleine Weile (ein wenig, ein kurzes) und Ihr seht mich nicht, und noch (wieder) eine kleine Weile (ein wenig, ein kurzes) und Ihr werdet mich sehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch: {daß} Ihr werdet weinen und klagen (wehklagen, jammern), die Welt aber wird sich freuen. Ihr werdet trauern, aber Eure Trauer wird in Freude verwandelt werden (zu Freude werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Die Frau, die gebiert hat Trauer (Angst, Schmerzen), weil gekommen ist ihre Stunde, wenn aber das Kind geboren ist, micht mehr erinnert sie sich der Bedrängnis, wegen der Freude, weil ein Mensch in der Welt (im Kosmos) geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und ihr habt nun zwar Schmerz (Angst, Trauer), ich werde Euch aber wiedersehen und es wird sich freuen euer Herz und eure Freude wird niemand von Euch nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Und an jenem Tag werdet Ihr mich nichts fragen (bitten). Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, wenn Ihr etwas den Vater in meinem Namen bittet, wird er [es] Euch geben&amp;lt;ref&amp;gt;Die Übersetzung folgt NA28. Für die Lesart spricht ihre größere regionale Verbreitung und die Tatsache, daß sich die Idee von Gebet in Namen Jesu auch sonst bei Johannes findet, wie z.B. gleich im folgenden Vers. Cf. Metzger, Bruce M., United Bible Societies (1994). A Textual Commentary on the Greek New Testament. Eine alternative Lesart könnte übersetzt werden: „... wenn Ihr etwas den Vater bittet, wird er [es] Euch in meinem Namen geben.“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Bis jetzt habt Ihr nichts in meinem Namen erbeten. Bittet und Ihr werdet empfangen, damit Eure Freude vollständig sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Dies (Diese Dinge) habe ich Euch in verhüllter Rede (Rätselreden, Sprichwörtern) gesagt (geredet). Es kommt eine Stunde, in der (wann, da) ich nicht mehr in verhüllter Rede (Rätselreden, Sprichwörtern) zu Euch sprechen (reden), sondern Euch offen (freimütig, mit Offenheit, mit Freimütigkeit) über den Vater berichten (verkündigen) werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} An jenem Tag werdet Ihr in meinem Namen bitten, und ich sage Euch nicht, daß ich den Vater für (über) Euch bitten (fragen) werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Der Vater selbst nämlich liebt Euch, weil Ihr mich geliebt habt und geglaubt habt, daß ich von Gott ausgegangen (herausgekommen) bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Ich bin vom Vater ausgegangen (herausgekommen) und in die Welt gekommen. Wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} Seine Jünger sagen: Sieh, jetzt redest Du offen (freimütig, in Offenheit, in Freimütigkeit) und keine verhüllte Rede (Rätselrede, Sprichwort) sprichst (redest) Du. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} Jetzt wissen wir, daß Du alles (alle Dinge) weißt und es nicht nötig hast, daß einer Dich fragt (bittet). Deshalb (Darin) glauben wir, daß Du von Gott ausgegangen (herausgekommen) bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} Jesus antwortete ihnen: Jetzt glaubt Ihr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} Sieh, es kommt eine Stunde, und sie ist gekommen, in der (dass) ihr zerstreut werdet, jeder in das Eigene, und mich allein laßt. Aber (Und) ich bin nicht allein, weil der Vater mit mir ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} Dies (Diese Dinge) habe ich Euch gesagt, damit Ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt Ihr Kummer (Leid, Bedrängnis), aber seid zuversichtlich (guten Muts), ich habe die Welt besiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_15&amp;diff=24090</id>
		<title>Johannes 15</title>
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		<updated>2016-06-03T14:18:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weinbauer (Bauer, Winzer). &lt;br /&gt;
{{S|2}} Jede Rebe, die an (in) mir keine Frucht bringt, {die} entfernt er (nimmt er ab), und (aber) jede, die Frucht bringt,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; {die} säubert (beschneidet, reinigt)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; er, damit sie noch mehr Frucht bringt (bringen kann). &lt;br /&gt;
{{S|3}} Ihr seid schon sauber durch die Dinge, die&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; ich zu euch gesprochen habe. &lt;br /&gt;
{{S|4}} Bleibt an (in) mir, dann [bleibe] auch ich an (in) euch. Genau wie die Rebe von sich aus keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am (im) Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an (in) mir bleibt. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer an (in) mir bleibt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; und dann ich an (in) ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr gar nichts tun. &lt;br /&gt;
{{S|6}} Wenn jemand (Wer) nicht an (in) mir bleibt, wird (wurde) er hinausgeworfen wie die Rebe und vertrocknet, und [die Leute] sammeln [sie] und werfen [sie] ins Feuer, und sie verbrennen. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Wenn ihr an (in) mir bleibt und meine Worte in (an) euch bleiben, [dann] bittet um alles, was ihr wollt, und es wird [für] euch&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Wirklichkeit werden (geschehen). &lt;br /&gt;
{{S|8}} Darin wird mein Vater verherrlicht, damit ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet. &lt;br /&gt;
{{S|9}} Genau wie mich der Vater geliebt hat, [so] habe ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! &lt;br /&gt;
{{S|10}} Wenn ihr meine Gebote haltet (bewahrt), bleibt ihr in meiner Liebe, genau wie ich die Gebote meines Vaters gehalten (bewahrt) habe und in seiner Liebe bleibe. &lt;br /&gt;
{{S|11}} Das habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch bleibt und eure Freude vollständig (vollkommen, voll) wird. &lt;br /&gt;
{{S|12}} Das ist mein Gebot: Dass ihr einander lieben sollt, genau wie ich euch geliebt habe. &lt;br /&gt;
{{S|13}} Niemand hat eine größere (bessere) Liebe {als diese}, [als] dass jemand sein Leben für seine Freunde gibt. &lt;br /&gt;
{{S|14}} Ihr seid meine Freunde, wenn ihr macht (tut), was ich euch aufgetragen (geboten) habe. &lt;br /&gt;
{{S|15}} Ich nenne euch nicht mehr Sklaven (Diener), denn der Diener weiß (versteht) nicht, was sein Herr tut (macht). Vielmehr nenne ich euch Freunde, denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich an euch weitergegeben (mitgeteilt). &lt;br /&gt;
{{S|16}} Nicht ihr habt mich ausgesucht (auserwählt), sondern ich habe euch ausgesucht (auserwählt) und dazu bestimmt (ernannt, ausgesucht, gemacht), dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht Bestand hat (bleibt), damit (sodass) alles, worum (was immer) ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch geben wird. &lt;br /&gt;
{{S|17}} Dies trage ich euch auf: dass (damit) ihr einander liebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Wenn die Welt Euch haßt, wißt, daß sie mich vor Euch gehaßt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Wenn Ihr aus der Welt wäret, dann würde die Welt das eigene lieben. Weil Ihr aber nicht aus der Welt seid, sondern ich Euch aus der Welt auserwählt (ausgewählt, herausgenommen) habe, deswegen haßt Euch die Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Erinnert Euch an das Wort, das ich Euch gesagt habe: Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes 13#s16| 13,16]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch Euch verfolgen. Wenn sie mein Wort gehalten (bewahrt) haben, werden sie auch Eures halten (bewahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Aber all dies (alle diese Dinge) werde sie Euch wegen meines Namens antun, weil sie nicht den kennen, der mich gesandt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Wenn ich nicht gekommen wäre und nicht [zu] ihnen gesprochen hätte, dann hätten sie keine Sünde. Nun aber habe sie keinen Vorwand (keine Entschuldigung, keinen Grund) für ihre Sünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Wenn ich nicht {die} Werke bei (unter) ihnen getan (gewirkt, vollbracht) hätte, die kein anderer getan (gewirkt, vollbracht) hat, hätten sie keine Sünde. Nun aber haben sie [die Werke] gesehen und hassen (haben) sowohl mich als auch meinen Vater (gehaßt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Aber [das geschieht], damit das Wort, das in ihrem Gesetz geschrieben steht, erfüllt werde {, daß}: Sie hassten mich ohne Grund.&amp;lt;ref&amp;gt;Cf. [[Psalmen 35#s19|Ps 35,19]], [[Psalmen 69#s5|Ps 69,5]]. Das Zitat ist nicht wörtlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Wenn der Helfer (Fürsprecher)&amp;lt;ref&amp;gt;Im klass. Griech. ursprünglich passive Bedeutung: &amp;quot;Der zur Unterstützung Herbeigerufene&amp;quot;, lat. als &amp;quot;advocatus&amp;quot; übersetzt; gemeint ist aber nicht der Anwalt, sondern allgemein der Mittler, Fürsprecher, Helfer, BW Sp. 1226.&amp;lt;/ref&amp;gt; kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit&amp;lt;ref&amp;gt;gemeint ist die sich offenbarende göttliche Wirklichkeit, Bultmann, KEK, S. 426&amp;lt;/ref&amp;gt;, der vom Vater ausgeht, wird jener Zeugnis ablegen von mir (über mich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und auch&amp;lt;ref&amp;gt;καί … δέ &amp;quot;und auch&amp;quot;, BDR § 447d.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihr werdet Zeugen sein, weil ihr von Anfang an bei mir seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_14&amp;diff=24089</id>
		<title>Johannes 14</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_14&amp;diff=24089"/>
		<updated>2016-06-03T14:18:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
{{L|25}}&lt;br /&gt;
{{L|26}}&lt;br /&gt;
{{L|27}}&lt;br /&gt;
{{L|28}}&lt;br /&gt;
{{L|29}}&lt;br /&gt;
{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Euer Herz werde nicht bestürzt (unruhig, verwirrt): Glaubt an (vertraut auf) Gott und glaubt an mich (vertraut mir)!&lt;br /&gt;
{{S|2}} Im Hause meines Vaters sind viele Aufenthaltsorte (Bleiben, Wohnungen). Wenn [es] aber nicht [so wäre], hätte ich euch dann gesagt „Ich gehe, um euch einen Ort vorzubereiten“?&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und wenn ich gehe und euch einen Ort vorbereite, komme ich wieder und nehme euch zu mir (bei mir auf), damit auch ihr seid, wo ich bin.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und wohin ich mich begebe - ihr kennt den Weg.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du dich begibst. Wie können wir den Weg wissen?&lt;br /&gt;
{{S|6}} {Der} Jesus sagt zu ihm: Ich bin der Weg, {und} die Wahrheit und das Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Griechischen steht bei der Aufzählung vor jedem Glied ein „und“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Niemand kommt zu dem Vater außer&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „wenn nicht“&amp;lt;/ref&amp;gt; durch mich.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Wenn Ihr mich erkannt habt, werdet Ihr auch meinen Vater erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Satz ist in vielen unterschiedlichen Varianten überliefert. Die Übersetzung folgt NA28 und damit der Lesart von u.a. p66 (‭und mit kleineren Abweichungen א D*). Die Lesart von B würde lauten: „Wenn Ihr mich erkannt hättet, würdet (hättet) Ihr auch meinen Vater kennen (gekannt).“ Cf.  Barrett, Charles K.,  Das Evangelium nach Johannes, Göttingen 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von jetzt an erkennt Ihr ihn und Ihr habt ihn gesehen.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Philippus sagt ihm: Herr, zeig uns den Vater, und es genügt uns.&lt;br /&gt;
{{S|9}} {Der} Jesus sagt ihm: Soviel Zeit bin ich [schon] bei (mit) Euch und Du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie sagst (kannst) Du (sagen): Zeig uns den Vater?&lt;br /&gt;
{{S|10}} Glaubst Du nicht, daß ich in dem Vater und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich Euch sage, sage ich nicht von mir (mir selbst) aus, der Vater aber, der in mir bleibt, tut (verwirklicht) seine Werke.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Glaubt mir, daß ich in dem Vater [bin] und der Vater in mir [ist]. Wenn aber nicht, glaubt wegen der Werke selbst.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, wer an mich glaubt, auch der (jener) wird die Werke, die ich tue (verwirkliche), tun (verwirklichen), und größere als diese wird er tun (verwirklichen), weil ich zum Vater gehe.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und alles, was ihr bittet in meinem Namen, dies werde ich tun, damit der Vater verherrlicht (gepriesen) wird im Sohn.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Wenn Ihr mich [um] etwas bittet in meinem Namen, werde ich [es] tun.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Wenn Ihr mich liebt, werdet Ihre meine Gebote halten.&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und ich werde den Vater bitten und einen anderen Helfer (Beistand, Tröster) wird er Euch geben, damit er in Ewigkeit mit Euch sei,&lt;br /&gt;
{{S|17}} den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt (erkennt). Ihr kennt (erkennt) ihn, weil er bei Euch bleibt und in Euch sein wird. &lt;br /&gt;
{{S|18}} Nicht werde ich zurücklassen euch als Waisen, ich komme zu Euch.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Noch ist es kurz und die Welt (der Kosmos) sieht mich nicht mehr, ihr aber seht mich, weil ich lebe und ihr leben werdet.&lt;br /&gt;
{{S|20}} An jenem Tag werdet Ihr erkennen (verstehen, wissen), daß ich in meinem Vater und Ihr in mir und ich in Euch.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Wer meine Gebote hat und sie hält, jener ist [der], der mich liebt. Wer aber mich liebt, [der] wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und ich mich ihm zeigen (offenbaren).&lt;br /&gt;
{{S|22}} Sagt ihm Judas, nicht der Iskariot: Herr, was ist geschehen, daß Du im Begriff bist, Dich selbst uns zu zeigen (offenbaren;  warum willst Du Dich selbst uns offenbaren) und nicht der Welt? &lt;br /&gt;
{{S|23}} Jesus antwortete und sagte ihm: Wenn einer mich liebt, wird er mein Wort halten und mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und (Wohnung, Aufenthalt) bei ihm wohnen (machen).&lt;br /&gt;
{{S|24}} Der mich nicht liebt, hält nicht meine Worte: Und das Wort, das ihr hört, ist nicht von mir, sondern vom Vater, der mich geschickt (gesandt) hat.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Dies habe ich euch gesagt als ich bei euch blieb (ausharrte).&lt;br /&gt;
{{S|26}} Aber der Paraklet, der heilige Geist, den schicken wird der Vater in meinem Namen, jener wird euch lehren alles und euch erinnern an alles, was ich euch gesagt habe.&lt;br /&gt;
{{S|27}} Frieden hinterlasse ich Euch, meinen Frieden gebe ich Euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich Euch. Euer Herz lasse sich nicht in Aufregung versetzen (werde nicht bestürzt, unruhig, verwirrt) und fürchte sich nicht!&lt;br /&gt;
{{S|28}} Ihr habt gehört, daß ich Euch gesagt habe: Ich gehe weg und komme [wieder] zu Euch. Wenn Ihr mich lieben würdet, würdet Ihr Euch freuen, weil ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Und jetzt habe ich Euch das gesagt, bevor es geschieht, damit Ihr, wenn es geschieht, glaubt.&lt;br /&gt;
{{S|30}} Viel (viele Dinge) werde ich mit Euch nicht mehr sprechen, es kommt nämlich der Herrscher der Welt. Und in (an) mir hat er nichts, &lt;br /&gt;
{{S|31}} aber [das geschieht,] damit die Welt erkennt, daß ich den Vater liebe und so handle, wie mir der Vater geboten hat. Steht auf, laßt uns weggehen von hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_13&amp;diff=24088</id>
		<title>Johannes 13</title>
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		<updated>2016-06-03T14:18:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
{{L|25}}&lt;br /&gt;
{{L|26}}&lt;br /&gt;
{{L|27}}&lt;br /&gt;
{{L|28}}&lt;br /&gt;
{{L|29}}&lt;br /&gt;
{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
{{L|34}}&lt;br /&gt;
{{L|35}}&lt;br /&gt;
{{L|36}}&lt;br /&gt;
{{L|37}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} {aber} Vor dem Passafest, weil Jesus wusste,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;weil Jesus wusste&#039;&#039; Ptc. coni., hier kausal interpretiert und als Nebensatz mit „weil“ übersetzt. Ebenfalls möglich wäre ein temporaler Nebensatz mit „als“ (und dann evtl. der Übersetzung „erkannte“ statt „wusste“, vgl. Luther). &amp;lt;/ref&amp;gt; dass seine Zeit (Stunde) gekommen war, aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen (zu verlassen), und weil er die liebte,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;weil er die liebte&#039;&#039; Ptc. coni. mit kausalem Sinn, daher als kausaler Nebensatz aufgelöst (und als zweite Umstandsangabe an die vorige Konstruktion gehängt). Unter Umständen könnte man das Ptz. auch final („um zu lieben“ verstehen. &amp;lt;/ref&amp;gt; die in der Welt zu ihm gehören&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;zu ihm gehören&#039;&#039; W. „sein eigen [sind]“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zeigte er seine Liebe für (liebte) sie, bis zum Ende (zur Vollendung).&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und während [das] Abendessen stattfand,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;während ... stattfand&#039;&#039; Gen. abs. (Ptz. Präs.), als temporaler Nebensatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; als der Teufel (Verleumder) Judas Simon Iskariot bereits [den Plan] ins Herz gegeben (gelegt) hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;gelegt hatte&#039;&#039; Gen. abs. (Ptz. Pf.), als temporaler Nebensatz aufgelöst (hier mit „und“ an den vorangehenden gehängt). &amp;lt;/ref&amp;gt; [Jesus]&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[Jesus]&#039;&#039; W. „ihn“&amp;lt;/ref&amp;gt; zu verraten (auszuliefern), &lt;br /&gt;
{{S|3}} und da er sich bewusst war (wusste),&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;und da er wusste&#039;&#039; Ptc. coni., als kausaler Nebensatz übersetzt und mit „und“ mit dem vorherigen verbunden. &amp;lt;/ref&amp;gt; dass ihm der Vater alles in die Hände gegeben hatte und dass er von Gott aus gekommen war und zu Gott gehen würde, &lt;br /&gt;
{{S|4}} stand er vom Abendessen auf, {und} legte seine Obergewänder ab und nahm ein Handtuch,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;nahm ein Handtuch, das&#039;&#039; Modal-temporales Ptc. coni., das hier nur aufgrund der stilistischen Variation erscheint. Es wurde aus stilistischen Gründen als Indikativ wiedergegeben, der einen Relativsatz einleitet. W. „und, ein Handtuch nehmend, band er [es] sich um die Hüften“&amp;lt;/ref&amp;gt; [das] er sich um die Hüfte band. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Dann (danach) goss er Wasser in ein Becken und fing an, die Füße der Jünger zu waschen und mit dem Handtuch abzutrocknen, das er umgebunden hatte. &lt;br /&gt;
{{S|6}} Schließlich kam&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot;&amp;gt;[[Historisches Präsens]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; er zu Simon Petrus. Der sagte zu ihm: „Herr du wäschst mir die Füße?“ &lt;br /&gt;
{{S|7}} Jesus erwiderte {und sagte zu ihm}: „Was ich mache (tue), verstehst (weißt) du jetzt noch nicht, aber hinterher (später) wirst du es begreifen (verstehen, erfahren, wissen).“ &lt;br /&gt;
{{S|8}} [Da] rief (sagte)&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt; Petrus {zu ihm}: „Du wirst (sollst) mir &#039;&#039;niemals&#039;&#039; die Füße waschen!“&amp;lt;ref&amp;gt;W. etwa „Du wirst/sollst mir in Ewigkeit nicht...“ Auch: „Nie und nimmer sollst du…“&amp;lt;/ref&amp;gt; Jesus entgegnete {ihm}: „Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Anteil&#039;&#039; Der griechische Begriff wurde in der LXX als Übersetzung für „Erbe, Erbteil“ angewendet – etwa für das Land, das Gott dem Volk Israel als Eigentum versprochen hatte (Num 18,20; Dtn 12,12; 14,27). Da die Fußwaschung auch bildlich Jesu Tod verkörpert (daher die Einleitung 13,1-3), bezieht sich Jesus auf die sühnende Funktion seines Todes und damit das ewige Leben, wenn er Petrus sagt, dass er keinen Anteil an seinem Erbe haben wird (Brown 1986, 565f.; vgl. Carson 1991, 463f.). &amp;lt;/ref&amp;gt; an (Erbe, Gemeinschaft mit, Platz bei) mir!“ &lt;br /&gt;
{{S|9}} [Da] meinte (sagte) Simon Petrus: „Herr, [dann wasche] mir nicht nur die Füße, sondern auch die Hände und den Kopf!“ &lt;br /&gt;
{{S|10}} Jesus sagte&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt; zu ihm: „Wer gebadet hat,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Wer gebadet hat&#039;&#039; Subst. Ptz. &amp;lt;/ref&amp;gt; braucht sich abgesehen von den Füßen nicht zu waschen, sondern ist ganz sauber. Auch ihr seid sauber, wenn auch nicht alle.“&lt;br /&gt;
{{S|11}} Er kannte nämlich (ja, denn) denjenigen, der ihn verraten (ausliefern) würde&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;denjenigen, der ihn verraten (ausliefern) würde&#039;&#039; Subst. Ptz. Präs. mit futurischem Sinn. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Deswegen sagte er: {dass}&amp;lt;ref&amp;gt;[[ὅτι recitativum]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; „Nicht alle [von euch] sind sauber.“ &lt;br /&gt;
{{S|12}} Nachdem er {nun (also, dann)} ihre Füße gewaschen, {und} seine Obergewänder angezogen (an sich genommen) und wieder Platz genommen hatte, fragte (sagte, meinte) er sie: „Wisst (versteht, erkennt) ihr, was ich [für (mit, an)] euch getan habe? &lt;br /&gt;
{{S|13}} Ihr nennt mich ‚Lehrer‘ und ‚Herr‘, und das sagt ihr mit Recht (zurecht, gut, richtig), denn (ja) das bin ich. &lt;br /&gt;
{{S|14}} Wenn ich euch also (nun, darum) die Füße gewaschen habe, [euer] Herr und Lehrer, dann seid auch ihr dazu verpflichtet, einander die Füße zu waschen! &lt;br /&gt;
{{S|15}} Ich habe euch nämlich (ja, denn) ein Vorbild (Beispiel) gegeben, damit, genau wie ich [für (mit, an)] euch gehandelt (gemacht) habe, auch ihr handelt (macht). &lt;br /&gt;
{{S|16}} Wahrlich, wahrlich (Amen, amen), ich sage euch: Ein Sklave ist nicht (Es gibt keinen) größer (besser) als sein Herr, und genauso wenig [ist] ein Abgesandter größer (besser) als sein Auftraggeber&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;sein Auftraggeber&#039;&#039; W. (unter Auflösung des substantivierten Ptz.): „derjenige, der ihn gesandt hat“ (vgl. V. 20). &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|17}} Wenn ihr das versteht (wisst), seid ihr glücklich zu nennen (beneidenswert (glücklich)), sofern ihr es auch tut (macht, handelt). &lt;br /&gt;
{{S|18}} Ich meine (spreche von/bezüglich) nicht euch alle, [wenn ich sage]: Ich weiß, welche ich mir ausgesucht (erwählt) habe, sondern damit die Schrift erfüllt wird: ‚Der mein Brot isst‘, hat ‚seine Ferse gegen mich‘ erhoben (sich gegen mich gewandt)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;seine Ferse gegen mich erhoben&#039;&#039; Ein Idiom, das für „hat sich gegen mich gewandt“ steht (LN 39.3). Jemandem die Fußsohle zu zeigen, galt damals als Zeichen der Verachtung (Brown ²1987, 554). &amp;lt;/ref&amp;gt;.{{par|Psalm|41|10}} &lt;br /&gt;
{{S|19}} Ich sage euch [das] schon jetzt, bevor [es] geschieht (passiert), damit ihr glaubt (vertraut, Glauben/Vertrauen habt)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;glaubt (vertraut)&#039;&#039; W. „glauben werdet“ (Fut.). &amp;lt;/ref&amp;gt;, sobald (wenn) [es] geschieht (passiert), dass (denn) ich bin. {{par|Ezechiel|24|24}}{{par|Jesaja|18|10}}&lt;br /&gt;
{{S|20}} Wahrlich, wahrlich (Amen, amen), ich sage euch: Wer denjenigen aufnimmt (annimmt), den ich senden werde, der nimmt mich auf (an), und (aber) wer mich aufnimmt (annimmt), der nimmt meinen Auftraggeber (denjenigen, der mich gesandt hat)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;meinen Auftraggeber&#039;&#039; W. (unter Auflösung des substantivierten Ptz.): „denjenigen, der mich gesandt hat“. Es wurde jedoch aus Gründen des Stils und Zusammenhangs so übersetzt wie in V. 16. &amp;lt;/ref&amp;gt; an.“{{par|Matthäus|10|40}} &lt;br /&gt;
{{S|21}} Als Jesus das sagte&amp;lt;ref&amp;gt;Ptz. Aor. akt., temporal/modal aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt;, war er [im] Geist erschüttert und bekannte ihnen offen (bezeugte, machte eine Zeugenaussage) {und sagte}: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: {dass} Einer von euch wird mich verraten!“&lt;br /&gt;
{{S|22}} Die Jünger blickten [von einem] zum anderen (einander an) und waren verwirrt&amp;lt;ref&amp;gt;Ptz. Präs. med., temporal als „und“-Konstruktion aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; [darüber], von wem er sprach&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|23}} Einer von seinen Jüngern lag (saß) an der Brust Jesu,&amp;lt;ref&amp;gt;Bei einer Mahlzeit lag man damals seitlich auf dem linken Ellenbogen, und zwar senkrecht zum Tisch, und aß mit der rechten Hand. Wenn dieser Jünger direkt „an Jesu Brust“ saß, lag er also direkt neben ihm, auf dem Ehrenplatz rechts vom Gastgeber. Dieser konnte ihn persönlich bedienen. So wurde das beschriebene vertrauliche Gespräch möglich. &amp;lt;/ref&amp;gt; [derjenige], den Jesus liebte.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Diesem signalisierte&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt; (gab zu verstehen, winkte) {nun} Simon Petrus zu fragen, wer es war, von dem er gesprochen hatte&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Also (da) lehnte&amp;lt;ref&amp;gt;Ptz. Aor. akt., temporal aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; der (jener) sich so an die Brust Jesu, [dass] er ihn fragen (zu ihm sagen) [konnte]&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „lehnte sich so … [und] fragte (sagte)“; dabei steht „so“ aber ohne Bezug (vgl. deshalb NGÜ). &amp;lt;/ref&amp;gt;: „Herr, wer ist es?“&lt;br /&gt;
{{S|26}} Jesus antwortete: „Es ist derjenige (jener), dem (für den) ich das Stück Brot eintunken und [dann] geben werde.“ Daraufhin tunkte er das Stück Brot ein,&amp;lt;ref&amp;gt;Ptz. Aor. akt., temporal-gleichzeitig aufgelöst. Oder vorzeitig: „Als er dann … eingetunkt hatte“&amp;lt;/ref&amp;gt; nahm&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt; es und&amp;lt;ref&amp;gt;„nahm es und“ steht im GNT in Eckigen klammern, d.h. seine Echtheit ist unsicher.&amp;lt;/ref&amp;gt; gab es Judas, [dem Sohn von] Simon Iskariot (Judas Iskariot, [dem Sohn] Simons).&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und nach dem Stück Brot&amp;lt;ref&amp;gt;Es muss sich um den Augenblick handeln, in dem Judas das Stück Brot berührte (vgl. V. 30).&amp;lt;/ref&amp;gt; fuhr der Satan in ihn (jenen). Deshalb (also, da) sagte&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt; Jesus zu ihm: „Was du tust, tu schnell (bald)!“&lt;br /&gt;
{{S|28}} Aber keiner von den zu Tisch Liegenden wusste, warum er das zu ihm sagte;&lt;br /&gt;
{{S|29}} manche (einige) glaubten (meinten) nämlich, weil Judas die Geldtasche&amp;lt;ref&amp;gt;Also die gemeinsame Kasse der Gruppe. &amp;lt;/ref&amp;gt; hatte, dass Jesus zu ihm sagte&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt;: „Kaufe ein, was wir für das Fest benötigen“ oder dass er den Armen etwas geben sollte.&lt;br /&gt;
{{S|30}} Als der Angesprochene (jener) das Stück Brot angenommen hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;Ptz. Präs. med., temporal aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; ging er sofort hinaus. Es war {aber} Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} Als er also herausgegangen war, sagt Jesus: „Jetzt ist der Sohn des Menschen (der Menschensohn) verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht.&lt;br /&gt;
{{S|32}} Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird Gott auch ihn in sich verherrlichen, und bald wird er ihn verherrlichen.&lt;br /&gt;
{{S|33}} Kinder (Kindlein), noch eine kleine Weile bin ich mit Euch. Ihr werdet mich suchen, und wie ich den Juden sagte: {daß} ‚Wohin ich gehe, dorthin könnt Ihr nicht kommen‘, sage ich [das] jetzt auch Euch. &lt;br /&gt;
{{S|34}} Ein neues Gebot gebe ich Euch, daß Ihr einander liebt, wie ich Euch geliebt habe, damit Ihr auch einander liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|35}} Daran (in diesem) werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe habt zueinander (untereinander).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|36}} Sagt ihm Simon Petrus: „Herr, wohin gehst Du?“ Jesus antwortete ihm: „Wohin ich gehe, [dahin] kannst Du mir jetzt nicht folgen – Du wirst mir aber später folgen.“&lt;br /&gt;
{{S|37}} Sagt ihm {der} Petrus: „Herr, weshalb kann ich Dir jetzt nicht folgen? Mein Leben werde ich für Dich einsetzen (hergeben).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_12&amp;diff=24087</id>
		<title>Johannes 12</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_12&amp;diff=24087"/>
		<updated>2016-06-03T14:18:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} {Der} Jesus also kam sechs Tage vor dem Paschafest (Pascha) nach Betanien, wo sich Lazarus aufhielt (war, weilte), den Jesus von (aus) den Toten erweckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Sie veranstalteten (bereiteten, machten) also dort für ihn (ihm) ein Mahl (Abendmahl), und {die} Marta diente, Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch lagen (saßen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} {Die} Maria also nahm ein Pfund Salböl – echtes (reines)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Bedeutung von πιστικῆς – hier übersetzt mit „echt“ – ist unsicher, da es im NT nur hier und Mk 14,3 vorkommt, und ansonsten in Texten, die von diesen beiden Stellen abhängen. Cf. C.K. Barrett, Das Evangelium des Johannes (KEK), 1990, S. 407 f. und die entsprechende Fußnote zu [[Markus_14#s3|Mk 14,3]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, kostbares Nardenöl – und salbte [damit] die Füße Jesu {des Jesus} und trocknete mit ihren Haaren seine Füße. Das Haus aber wurde von (aus) dem Duft (Geruch) des Salböls erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Judas {der} Iskariot, einer seiner Apostel, (der,) der im Begriff war, ihn auszuliefern (der ihn ausliefern sollte, wollte), sagt aber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Weshalb wurde dieses Salböl nicht für 300 Denare verkauft und den Armen gegeben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Er sagte das aber nicht, weil es ihm um die Armen ging, sondern weil er ein Dieb war und – da er den Geldbeutel (die Kasse) hatte (verwaltete; als Kassenwart) – das, was [in ihn (sie)] gelegt (geworfen) wurde, wegtrug (wegnahm, stahl).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Der} Jesus sagte also: Lass sie, damit sie es für (in den) Tag meiner Beerdigung bewahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Die Armen nämlich habt Ihr immer bei (mit) Euch, mich aber habt Ihr nicht immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Es erfuhr (erkannte) also die&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Teil der Manuskripte läßt den bestimmten Artikel ὁ aus. Obwohl die Auslassung leicht als eine Angleichung an den üblichen Sprachgebrauch erklärt werden kann, setzt NA27 den Artikel als unsicher in eckige Klammern, da die Formulierung doch sehr ungewöhnlich ist. Sie kommt auch in V. 12 vor.&amp;lt;/ref&amp;gt; große (viele) Menge der (von, aus den) Juden, daß er dort ist und sie kamen, nicht allein wegen Jesus, sondern um auch {den} Lazarus zu sehen, den er von (aus) den Toten erweckt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Die Hohenpriester beschlossen (beratschlagten) aber, auch {den} Lazarus zu töten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} weil viele der Juden seinetwegen weggingen (hingingen, gingen) und zum Glauben an Jesus kamen (an Jesus glaubten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Am nächsten Tag, als die große (viele) Menge, die zu dem Fest gekommen war, hörte (hörten), daß {der} Jesus nach Jerusalem kommt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} nahmen sie die Zweige der Dattelpalme (Palmzweige) und gingen heraus ihm entgegen und schrien (riefen): Hosanna! Gelobt (Gesegnet) [sei] der, der im Namen [des] Herrn kommt, der König Israels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} {Der} Jesus aber fand einen Jungesel und setzte sich auf ihn, wie geschrieben steht (ist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Fürchte Dich nicht, Tochter Zion. Sieh, Dein König kommt, sitzend auf einem Jungen (Füllen) einer Eselin (eines Esels.)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sacharja_9#s9|Sach 9,9]]. Das Zitat enspricht weder dem bekannten hebräischen noch dem bekannten griechischen Text genau, teilweise vielleicht erklärbar durch den Einfluß von [[Jesaja_40#s9|Jes 40,9]]. Cf. C.K. Barrett, Das Evangelium des Johannes (KEK), 1990, S. 413 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Dies (diese Dinge) erkannten (verstanden) seine Jünger zuerst nicht, aber als Jesus verherrlicht worden war, erinnerten sie sich, daß dies (diese Dinge) über ihn geschrieben war (waren) und sie dies (diese Dinge) für ihn (ihm) getan hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Es bezeugte (verkündete, bekannte, pries) also die Menge, die mit ihm gewesen war, als er den Lazarus aus dem Grab rief und ihn von den Toten auferweckte [, was er getan hatte]&amp;lt;ref&amp;gt;Der griechische Text in der von NA27 favorisierten und besser bezeugten Lesart läßt offen, &#039;&#039;was&#039;&#039; die Menge bezeugte. Die Angabe im Vers selbst darüber, welcher Handlung Jesu die Menge beigewohnt hatte, und der folgende Vers legen nahe, daß die Menge eben die Totenerweckung bezeugte. Die alternative Lesart (ὅτι, „daß“ statt ὅτε, „als“), vermeidet die Schwierigkeit, entspricht sachlich der hier vorgeschlagenen Ergänzung, läßt sich aber aus eben dem Bedürfnis erklären, den Inhalt des Zeugnissen anzugeben, das viele Übersetzer dazu führt, den Text zu ergänzen.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Deshalb ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörten, daß er dieses Zeichen  getan hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Die Pharisäer also sprachen zueinander: Ihr seht, daß Ihr nichts nützt (zustande bringt). Sieh, die Welt geht hinter (folgt) ihm her (hin, weg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} [Es] waren aber einige Griechen unter (aus) denen, die hinaufgegangen waren, um  am Fest (während des Festes) anzubeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Diese also kamen zu Philippus,den von Betsaida in (des, von) Galiläa (aus dem galiläischen Betsaida), und fragten ihn, indem sie sagten: Herr, wir wollen {den} Jesus sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} {Der} Philippus geht (kommt) und sagt  [es] {dem} Andreas. Andreas geht (kommt) und [auch] Philippus und sie sagen [es] {dem} Jesus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} {Der}  Jesus aber antwortet ihnen, indem er sagt: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschesohn (der Sohn des Menschen) verherrlicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, wenn das Korn (Samenkorn) des Weizens nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt (trägt) es viel Frucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Wer sein Leben (seine Seele) liebt, verliert es (sie), und wer sein Leben (seine Seele) in dieser Welt haßt, wird  es (sie) in&#039;s ewige Leben bewahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Wenn mir jemand (einer) dient, folge er mir (nach), und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn jemand (einer) mir dient, wird ihn der Vater ehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Jetzt ist meine Seele erregt (verwirrt, erschüttert; worden), und was soll ich sagen? Vater, retter mich aus dieser Stunde! Aber deswegen bin ich in diese Stunde gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Vater, verherrliche Deine Namen! Es kam also eine Stimme aus dem Himmel: {Und} Ich habe [ihn] verherrlicht, und werde [ihn] wieder verherrlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} Die Menge also, die dabeistand (dastand) und hörte, sagte: Es hat gedonnert (Ein Donner ist geschehen). Andere sagten: Ein Engel hat (mit, zu) ihm gesprochen (geredet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} Jesus antwortete und sagte: Nicht wegen mir (meinetwegen) ist diese Stimme geschehen, sondern wegen Euch (Euretwegen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} Jetzt ist Gericht dieser Welt, jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} Und ich, wenn ich von (aus) der Erde erhöht werde, werde ich alle zu mir (an mich) ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} Dieses aber sagte er, um anzuzeigen (indem er anzeigte), welche Art von (welchen) Tot er im Begriff war zu sterben (sterben sollte.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|34}} Es antwortete ihm also die Menge: Wir haben aus dem Gesetz gehört, daß der Christus (Messias) in {die} Ewigkeit bleibt, und wie kannst Du sagen (sagst Du), daß es notwendig ist, daß der Menschensohn (der Sohn des Menschen) erhöht wird? Wer ist dieser, der Menschensohn (der Sohn des Menschen)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|35}} Es sagte also ihnen {der} Jesus: Noch eine kleine Zeit ist das Licht bei (in) Euch. Geht umher, solange (wie) Ihr das Licht habt, damit die Dunkelheit (Finsterniss) Euch nicht ergreift (in Besitz nimmt) – und der, der in der Dunkelheit (Finsterniss) umhergeht, weiß nicht wohin er geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|36}} Solange (wie) Ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit Ihr Söhne des Lichts werdet (um Kinder von Licht zu sein). Dies (Diese Dinge) sagte Jesus, und er ging weg und verbarg sich vor ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|37}} Obwohl er aber so große (viele) Zeichen vor ihnen tat, glaubten sie nicht an ihn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|38}} damit das Wort des Profeten Jesaja erfüllt werde, das er sagte: Herr, wer glaubte unserer Botschaft? Und der Arm des Herrn, wem wurde er offenbart?&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich aus der Septuagintafassung von [[Jesaja_53#s1|Jes 53,1]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|39}} Deshalb konnten sie nicht glaubten, weil Jesaja wiederum sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|40}} Er machte ihre Augen blind (blendete sie) und verhärtete (verstockte) ihr Herz, damit sie mit den Augen nicht sehen und mit dem Herzen [nicht] verstehen und [nicht] umkehren, und ich werde sie heilen (und ich sie [nicht] heile).&amp;lt;ref&amp;gt;Das Zitat stimmt weder mit der hebräischen noch der griechischen Fassung (Septuaginta) genau überein, ist aber näher am hebräischen Text von [[Jesaja_6#s10|Jes 6,10]] (cf. C.K. Barrett, Das Evangelium des Johannes (KEK), 1990, S. 424 f.). Der bemerkenswerte Wechsel von von ἵνα μὴ (damit nicht, Johannes) bzw. μήποτε (Septuaginta) regierten Konjunktiven zu einem Futur findet sich aber genau schon im Septuagintatext. Das Zitat spielt auch bei den Synoptikern und in der Apostelgeschichte eine wichtige Rolle, cf. Mk 4,12; 8,17f; Mt 13,13f; Lk 8,10; Apg 28,26f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|41}} Dies (diese Dinge) sagte Jesaja, weil er seine Herrlichkeit (Ehre) sah, und er sprach (redete) über ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|42}} Gleichwohl jedoch glaubten (kamen) auch von (aus) den Führern viele (zum Glauben) an ihn, aber wegen der Pharisäer bekannten sie [es, sich] nicht, um nicht aus der Synagoge ausgeschlossen (aus der Synagoge Ausgeschlossene) zu werden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|43}} sie liebten nämlich die Ehre der (bei den; den Preis von) Menschen mehr als die Gottes (bei Gott, den Preis von Gott).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|44}} Jesus aber rief (schrie) und sagte: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|45}} und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|46}} Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Dunkelheit (Finsterniss) bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|47}} Und wenn einer meine Worte hört und [sie] nicht bewahrt, richte (verurteile) nicht ich ihn (ich ihn nicht), denn ich bin nicht gekommen, damit ich die Welt richte (verurteile), sondern damit ich die Welt rette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|48}} Wer mich zurückweist und meine Worte nicht annimmt, hat denjenigen, der ihn richtet (verurteilt): Das Wort, das ich gesprochen (geredet) habe, richtet (verurteilt; wird) ihn am letzten Tag (richten, verurteilen),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|49}} weil ich nicht aus mir gesprochen (geredet) habe, sondern der, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und reden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|50}} Und ich weiß, daß sein Gebot ewiges Leben ist. Was ich also rede – wie [es] mir der Vater gesagt hat, so rede ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_11&amp;diff=24086</id>
		<title>Johannes 11</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_11&amp;diff=24086"/>
		<updated>2016-06-03T14:18:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} {Nun (Aber)} Es war jemand krank [geworden], Lazarus&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Lazarus&#039;&#039; ist eine gekürzte, gräcisierte Form des hebräischen Namens Eleazar, der zur Zeit Jesu verbreitet war. Er bedeutet „Gott hilft“ (Brown ²1987, 422). &amp;lt;/ref&amp;gt; aus Betanien, aus dem Dorf von Maria und ihrer Schwester Marta. &lt;br /&gt;
{{S|2}} Es war {übrigens (nun, aber)} Maria, die den Herrn [mit] Salböl gesalbt (übergossen, eingerieben) und [dann] seine Füße [mit] ihren Haaren&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[mit] Salböl&#039;&#039; und &#039;&#039;[mit] ihren Haaren&#039;&#039; Instrumentaler Dativ. &amp;lt;/ref&amp;gt; abgetrocknet hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die gesalbt und abgetrocknet hatte&#039;&#039; Attributives Ptz., als Relativsatz wiedergegeben. &amp;lt;/ref&amp;gt; deren Brüder Lazarus krank war.{{par|Johannes|12|1|3}} &lt;br /&gt;
{{S|3}} Die Schwestern schickten also [eine Nachricht] zu ihm und ließen ihm ausrichten&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;und ließen ihm ausrichten&#039;&#039; Sinngemäße Übersetzung, w. etwa „und sagten“ (nämlich die Schwestern). Etwas freier könnte man den Satz folgendermaßen übersetzen: „Die Schwestern ließen ihm folgende Nachricht übermitteln:“&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Herr, {schau}, der, den du lieb hast, ist krank!“ &lt;br /&gt;
{{S|4}} Als Jesus das hörte,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Als Jesus das hörte&#039;&#039; Temporal aufgelöstes adv. Ptz. Aor. &amp;lt;/ref&amp;gt; sagte er: „Diese Krankheit führt nicht zum Tod&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;führt nicht zum Tod&#039;&#039; W. „ist nicht zum Tod“&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern [dient] zur Verherrlichung (Ehre, Herrlichkeit) Gottes, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht wird.“ &lt;br /&gt;
{{S|5}} Jesus hatte (liebte) Marta, {und} ihre Schwester und Lazarus jedoch&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;jedoch&#039;&#039; Es ist schon aus V. 3 bekannt, dass Lazarus Jesus viel bedeutete. V. 5 soll das erneut verdeutlichen, da Jesus sich entschlossen hat, nicht sofort hinzugehen (Brown ²1987, 423). Der Grund für sein Fernbleiben wird weiter unten (V. 15) klar. Immer wieder schiebt Johannes solche kurzen Erklärungen in seinen Text, die häufig – wie hier – durch die Konjunktion δὲ „aber, und“ (hier &#039;&#039;dennoch&#039;&#039;) hervorgehoben werden. Die Erzählung nimmt er dann gewöhnlich – wie gleich in V. 6 – mit der Konjunktion [[οὖν]] „nun, also, daher“, bei Joh auch „da, dann, daraufhin“ (hier &#039;&#039;dann&#039;&#039;) wieder auf. &amp;lt;/ref&amp;gt; sehr lieb. &lt;br /&gt;
{{S|6}} Als er dann hörte, dass [Lazarus] krank war, da blieb er noch zwei weitere Tage an dem Ort, wo er war. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Danach sagte er zu den Jüngern: „Gehen wir wieder nach Judäa!“ &lt;br /&gt;
{{S|8}} Die Jünger wandten ein (sagten)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historisches Präsens]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; {zu ihm}: „Rabbi (Lehrer), die Juden haben gerade erst versucht dich zu steinigen, und du möchtest wieder (zurück) dorthin gehen?“{{par|Johannes|8|59}} &lt;br /&gt;
{{S|9}} Jesus erwiderte: „Sind [in] einem Tag&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[in] einem Tag&#039;&#039; Gen. partitivus. &amp;lt;/ref&amp;gt; nicht zwölf Stunden? Wenn man (Wer) sich tagsüber (während des Tages) fortbewegt (umhergeht), stößt (stolpert) man sich nirgends an, weil man das Licht dieser Welt&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;das Licht dieser Welt&#039;&#039; D.h. die Sonne, bei Johannes im theologischen Kontext jedoch doppeldeutig auch auf Jesus bezogen (vgl. Joh 9,5; Brown ²1987, 423). &amp;lt;/ref&amp;gt; sieht. &lt;br /&gt;
{{S|10}} Wenn man (Wer) sich aber nachts (während der Nacht) fortbewegt (umhergeht), stößt (stolpert) man sich an, weil das Licht nicht in einem ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;weil das Licht nicht in einem ist&#039;&#039; Das meint offenbar die Sehfähigkeit, die bei Nacht fehlt. Die Juden dachten offenbar, dass das Licht in den Augen ist ({{par|Matthäus_6#s22|Mt 6,22-23}}; Brown ²1987, 423)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Dies (Diese Dinge) sagte er, und danach sagt er ihnen: Lazarus, unser Freund ruht (schläft, ist eingeschlafen, hat sich schlafen gelegt)&amp;lt;ref&amp;gt;Wird κεκοίμηται mit „er schläft“ übersetzt, wird das Mißverständnis der Jünger unverständlich, und das Wortspiel, κεκοίμηται (er ruht, V. 11 u. 12) – κοιμήσεως τοῦ ὕπνου (Ruhen des Schlafes, V. 13), geht verloren.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber ich gehe, um ihn aufzuwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Es sagten ihm also die Jünger: Herr, wenn er ruht (schläft, eingeschlafen ist, sich schlafen gelegt hat), wird er bewahrt (gerettet) werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Jesus aber hatte über seinen Tod gesprochen. Sie (Jene) aber meinten, daß er über das Ruhen (Schlafen) des Schlafes spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Dann also sagte ihnen Jesus offen (mit Offenheit, mit Freimut): Lazarua ist gestorben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} und ich freue mich Euretwegen (wegen Euch), daß ich nicht dort war, damit ihr glaubt (damit Ihr glaubt, weil ich nicht dort war). Aber laßt uns zu ihm gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Thomas, der Zwilling genannt wird, sagte also den Mitjüngern: Laßt auch uns gehen, damit wir mit ihm sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} {Der} Jesus ging und fand ihn also (, nachdem er) schon vier Tage im Grab liegen (gelegen war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}}  Betanien war aber nahe bei Jerusalem, etwa 15 Stadien weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Viele aber von (aus) den Juden waren zu {der} Marta und Maria gekommen, um sie über ihren Bruder zu trösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} {Die} Marta also, wie sie hörte, daß Jesus kommt, ging ihm entgegen. Maria aber saß in dem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Da (nun) sagte Marta zu Jesus: „Herr, wenn du hier gewesen wärest, dann wäre mein Bruder nicht gestorben!&amp;lt;ref&amp;gt;Irrealer Konditionalsatz (KG §479). &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|22}} &amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Auch jetzt&#039;&#039; Textkritik: NA28 setzt hier zusätzlich ein ἀλλὰ „aber“ als unsichere Lesart in eckige Klammern (das lässt leider offen, welche Möglichkeit die Herausgeber wahrscheinlicher finden), das SBLGNT lässt es weg. Das Wort wird von sehr wichtigen Zeugen ausgelassen (P75, א, B, C, 1, 33, 1241), ist aber sonst breit bezeugt (auch von P45, P66, A, D und dem Mehrheitstext). Ohne ἀλλὰ wird der Text schwieriger, weil dann καὶ „und/auch/aber“, das eher implizit adversativ sein kann, Marias zweite Aussage einleiten würde, die die vorherige relativiert. Daher erscheint die kürzere Lesart hier zunächst besser dazustehen. Doch ist die externe Bezeugung von ἀλλὰ so gut, dass die Entscheidung unsicher ist. Die Variante wird sich sehr früh in den Text geschlichen haben, sodass der ursprüngliche Text nicht mehr zweifelsfrei festzustellen ist. &amp;lt;/ref&amp;gt;Auch (und) jetzt weiß ich, dass Gott dir alles, worum du ihn&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;ihn&#039;&#039; W. „Gott“, das in der Übersetzung aber als Subjekt vorgezogen werden musste. &amp;lt;/ref&amp;gt; bittest, geben wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „Auch jetzt weiß ich: {dass} Alles, worum du Gott bittest, wird er dir geben.“ &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|23}} Jesus sagte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historisches Präsens]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; zu ihr: „Dein Bruder wird auferstehen!“ &lt;br /&gt;
{{S|24}} Marta meinte (sagte)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historisches Präsens]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; {zu ihm}: „Ich weiß, dass er bei (während) der Auferstehung am letzten (jüngsten) Tag auferstehen wird.“&lt;br /&gt;
{{S|25}} Jesus sagte zu ihr: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt (auf mich vertraut),&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Wer an mich glaubt&#039;&#039; Substantiviertes Ptz., als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; wird leben, auch wenn er stirbt! &lt;br /&gt;
{{S|26}} Und jeder, der lebt und an mich glaubt&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der lebt und glaubt&#039;&#039; Zwei substantivierte Ptz., als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; (auf mich vertraut), wird sicher nicht für immer sterben. Glaubst du das?“ &lt;br /&gt;
{{S|27}} Sie rief (sagte): „Ja, Herr, ich glaube daran, dass du der Messias (Christus) bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll (kommt)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der kommt&#039;&#039; Substantiviertes Ptz. Präs. (mit Futur-Aspektbedeutung, GGNT §228), als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt;!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Und nachdem sie dies gesagt hatte, ging sie hin (weg) und rief heimlich Maria, ihre Schwester (herbei), indem sie [ihr] sagte: Der Lehrer ist hier (da) und ruft Dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} Jene aber, wie sie [es] hörte, stand schnell auf und ging (kam) zu ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} {Der} Jesus aber war noch nicht in das Dorf gegangen (gekommen), sondern er war noch an dem Ort, wo Marta ihm entgegengekommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} Die Juden also, die mit ihr in dem Haus waren und sie trösteten, folgten ihr, als sie Maria schnell aufstehen und weggehen sahen, weil sie meinten, daß sie zu dem Grab geht, um dort zu weinen (klagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} Maria, als sie [dorthin] kam, wo Jesus war, und ihn sah,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;und ihn sah&#039;&#039; Ptc. coni., temporal aufgelöst. Da hier schon ein parenthetischer Nebensatz mit „als“ vorhanden war, wurde das aufgelöste Ptz. mit „und“ an diesen geknüpft. &amp;lt;/ref&amp;gt; warf sie sich (fiel) sie vor seine Füße und sagte&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;und sagte&#039;&#039; Modal-temporales Ptc. coni., hier als „und“-Kombination wiedergegeben. &amp;lt;/ref&amp;gt; zu ihm: „Herr, wenn du hier gewesen wärest, dann wäre mein Bruder nicht gestorben!“&amp;lt;ref&amp;gt;Die Aussage enthält einen irrealen Konditionalsatz (KG §479) und gleicht Martas Ausruf aus V. 21 bis auf einige Abweichungen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|33}} Als Jesus daraufhin sah, wie (dass) sie laut weinte (trauerte, klagte), und wie (dass) die [bei] ihr ([um] sie) versammelten Juden laut weinten (trauerten, klagten),&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;sah, wie/dass sie weinte&#039;&#039; und &#039;&#039;wie/dass ... weinten&#039;&#039; Zwei AcP. Die vielen teils verschränkten Partizipien in diesen Versen vermitteln mit ihrer „Live-Beschreibung“ eine große emotionale Dichte. laut weinte Das Verb κλαίω „weinen, klagen“ bezeichnet die geräuschvolle Totenklage (LN 25.138). Weiter unten in V. 35 wird von Jesus ein anderes Verb gebraucht (s. dort). &amp;lt;/ref&amp;gt; war er innerlich ([im] Geist)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[im] Geist&#039;&#039; Zwar könnte der hier lokativ interpretierte Dativ auch instrumental verstanden werden – dann wäre Jesus „[vom Heiligen] Geist“ so aufgewühlt –, aber das verwendete, Selbstbezug herstellende Medium und der Kontext zeigen an, dass es wie innerlich zu verstehen ist (vgl. Carson 1991, 415). &amp;lt;/ref&amp;gt; sehr aufgebracht (wütend, erregt) und erschüttert (aufgewühlt, tief bewegt)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;war er sehr aufgebracht (wütend, erregt) und erschüttert (aufgewühlt, tief bewegt)&#039;&#039; Zwar wird gelegentlich die Meinung vertreten, Jesus sei lediglich tief erschüttert (und nicht noch zusätzlich zornig) gewesen – und zwar, weil sich der Grund seiner Wut nicht klar ausmachen lässt. Dagegen spricht jedoch der gewöhnliche Gebrauch des Verbs ἐμβριμάομαι (hier &#039;&#039;sehr aufgebracht/wütend sein&#039;&#039;) mit der Denotation der wütenden Erregung. Auch die Kirchenväter haben die Stelle schon entsprechend verstanden. Jesus ist also nicht nur von der offensichtlich tiefen Trauer der Menschen tief bewegt, sondern er wird auch wütend. Die beste Erklärung für seinen Zorn ist wohl, dass er weder auf die Menschen noch auf ihre (hier als echt dargestellte) Trauer so reagiert, sondern vielleicht auf die durch den Todesfall greifbar gewordene Macht des Teufels; auf das, was infolge des Sündenfalls in der Welt schief geht und erst dazu führt, dass Menschen krank werden und sterben, und dass Jesus die Welt durch seinen bevorstehenden Tod erlösen wird (vgl. Brown ²1987, 425f.435; Carson 1991, 415f.). &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|34}} und sagte: „Wo habt ihr ihn hingelegt?“ Sie antworteten (meinten, sagten)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historisches Präsens]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; ihm: „Herr, komm [mit] und sieh!“ &lt;br /&gt;
{{S|35}} Jesus musste weinen (kamen die Tränen, begann zu weinen; weinte).&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Jesus musste weinen&#039;&#039; Verstanden als ingressives Aorist, das den Beginn einer Handlung markiert. Während Maria und die Juden in V. 33 laut weinend klagten (κλαίω „weinen, klagen“ bezeichnet die geräuschvolle Totenklage, LN 25.138), kommen Jesus jetzt die Tränen, was das δακρύω „weinen“ (LN 25.137, von δάκρυον „Träne“) zum Ausdruck bringt. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|36}} Da (daraufhin, darum) sagten die Juden: „Schaut, wie lieb er ihn hatte.“ &lt;br /&gt;
{{S|37}} Aber manche von ihnen meinten (sagten): „Er, der die Augen des Blinden geöffnet hat, konnte nichts tun, damit [Lazarus]&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[Lazarus]&#039;&#039; W. „dieser, er“. Der Eigenname wurde eingefügt, um ihn von Jesus zu unterscheiden. &amp;lt;/ref&amp;gt; nicht sterben musste?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|38}} Jesus also – ein weiteres Mal innerlich (in sich) sehr aufgebracht (wütend, erregt; aufbrausend, schnaubend, seufzend) – kommt zu dem Grab: Es war aber eine Höhle und ein Stein lag auf ihm (ihr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|39}} {Der} Jesus sagt: Nehmt den Stein weg. Die Schwester des Gestorbenen, Marta, sagt ihm: Herr, er stinkt (riecht) schon – er ist nämlich schon vier Tage [tot] (viertägig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|40}} {Der} Jesus sagt ihr: Habe ich Dir nicht gesagt: {daß} Wenn Du glaubtst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|41}} Da (also) hoben (entfernten, nahmen) sie den Stein weg. {und (aber)} Jesus richtete seine Augen nach oben und sprach (sagte): „Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. &lt;br /&gt;
{{S|42}} Ich wusste ja, dass du mich immer erhörst, aber ich sage es (habe gesagt)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;sage es (habe gesagt)&#039;&#039; Gr. ein Aorist (Vergangenheit), aber das ist wohl eine zu wörtliche Wiedergabe des hebräischen Vollzugsperfekts (Brown ²1987, 427). &amp;lt;/ref&amp;gt; es wegen der beistehenden Leute, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.“ &lt;br /&gt;
{{S|43}} Und nachdem er das gesagt hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;nachdem er das gesagt hatte&#039;&#039; Als temporaler Nebensatz aufgelöstes adv. Ptz. Aor. &amp;lt;/ref&amp;gt; rief er [mit] lauter Stimme&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[mit] lauter Stimme&#039;&#039; Instrumentaler Dativ. &amp;lt;/ref&amp;gt;: „Lazarus, komm heraus!“ &lt;br /&gt;
{{S|44}} Der Verstorbene kam heraus, an Füßen und Händen mit Binden gebunden (umwickelt, gefesselt), und sein Gesicht war mit einem Tuch (Gesichtstuch) umwickelt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;an Füßen und Händen mit Binden gebunden&#039;&#039; (als Partizipialsatz wiedergegebenes, modales Ptz. conj.) Das Wort δέω heißt häufig „binden, fesseln“ und ist hier sicher so zu verstehen, dass Lazarus in seinen Bewegungen eingeschränkt war. Wer den jüdischen Bräuchen entsprechend in Grabtücher gewickelt worden war, dessen Arme waren an den Körper gepresst, die Beine zusammengebunden. Man konnte in diesem Zustand vielleicht hopsen oder robben, aber kaum gehen (Carson 1991, 418f.). &amp;lt;/ref&amp;gt; Jesus sagte zu ihnen: „Befreit ihn, dann (und) lasst ihn gehen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|45}} Viele also von (aus) den Juden, die zu {der} Maria gekommen waren und gesehen hatten, was er getan hatte, glaubten (kamen zum Glauben) an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|46}} Einige aber von (aus) ihnen gingen (weg, hin) zu den Pharisäern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|47}} Die Hohenpriester und die Pharisäer versammelten also ein Synedrium (brachten also eine Sitzung des Hohen Rates zusammen) und sagten: Was tun (machen, verwirklichen) wir, da dieser Mensch viele Zeichen tut (macht, verwirklicht; denn dieser Mensch tut viele Zeichen)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|48}} Wenn wir ihn so lassen, werden alle an ihn glauben, und die Röme werden kommen und (von) uns sowohl den Ort (den Tempel, Jerusalem) wie das Volk wegnehmen (nehmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|49}} Doch einer, von ihnen, ein gewisser Kajaphas, der in jenem Jahr Hoherpriester war,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der war&#039;&#039; Ptc. coni., als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; sagte ihnen: „Ihr wisst doch überhaupt nichts, &lt;br /&gt;
{{S|50}} und ihr versteht nicht, dass es besser (vorteilhaft) für euch wäre, wenn (dass) ein Mann (Mensch) anstelle (für, zugunsten) des Volkes stirbt, als dass (und nicht) das ganze [jüdische] Volk&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;das ganze [jüdische] Volk&#039;&#039; Hat Kajaphas eben noch das Wort λαός &#039;&#039;Volk&#039;&#039; benutzt, gebraucht er jetzt ἔθνος, das häufig eine bestimmte Volksgemeinschaft oder Nation bezeichnet. Er hat hier ganz offensichtlich besonders das jüdische Volk im Sinn, wie auch aus V. 52 hervorgeht (vgl. NGÜ). &amp;lt;/ref&amp;gt; (Nation) untergeht (vernichtet wird, verloren geht).“ &lt;br /&gt;
{{S|51}} Das sagte er aber nicht von sich aus, sondern weil er in jenem Jahr Hoherpriester war,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;weil er war&#039;&#039; Ptc. coni., als kausaler Nebensatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; machte er die Prophezeiung (prophezeite, sagte voraus), dass (denn) Jesus anstelle (für, zugunsten) des [jüdischen] Volkes (Nation) sterben würde (musste), &lt;br /&gt;
{{S|52}} und nicht nur anstelle (für, zugunsten) des [jüdischen] Volkes (Nation) allein, sondern um die verstreuten Kinder Gottes zu einem [Volk] (an einem [Ort]) zusammenzuführen (zu versammeln).{{par|1_Johannes|2|2}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|53}} Von jenem Tag an also überlegten (beratschlagten, beschlossen) sie, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|54}} {Der} Jesus also zog nicht mehr öffentlich (in [der] Öffentlichkeit) unter den Juden umher, sondern er ging weg von dort in die Gegend nahe der Wüste (Einöde), in eine Stadt, die Efraim heißt (genannt wird), und dort blieb (verweilte) er mit den Jüngern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|55}} Es war aber nahe das Paschafest (Pascha) der Juden und viele aus dem Land (der Gegend) stiegen (gingen) vor dem Paschafest (Fest, Pascha) nach Jerusalem hinauf, um sich zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|56}} Sie suchten also {den} Jesus und sagten zueinander (redeten miteinander), wie sie im Tempel standen: Was meint Ihr (scheint Euch)? Daß er vielleicht (gewiß) nicht zu dem Fest kommt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|57}} Es hatten aber die Hohenpriester und die Pharisäer befohlen (Befehle gegeben), daß, wenn jemand (einer) erfährt (weiß), wo er sich aufhält (ist), er [(ihn, es)] anzeige (verrate), damit sie ihn festnehmen (ergreifen) [können]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_9&amp;diff=24085</id>
		<title>Johannes 9</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_9&amp;diff=24085"/>
		<updated>2016-06-03T14:18:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
{{L|1}} Und im Vorbeigehen sah Jesus einen Mann,  der von Geburt an blind war. {{L|2}} Seine Jünger fragten ihn: „Rabbi, wer hat bei diesem Mann gesündigt, sodass er blind geboren wurde: der Mann selbst oder seine Eltern?“  {{L|3}} Jesus antwortete: „Weder er noch seine Eltern! Er ist blind, damit Gottes Wirken an ihm sichtbar wird. {{L|4}} Wir müssen die Werke dessen tun, der mich gesandt hat, solange es Tag ist. Die Nacht wird kommen, in der niemand mehr etwas tun kann. {{L|5}} Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.“ &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|6}} Als Jesus das gesagt hatte, spuckte er auf den Boden, machte mit dem Speichel einen Brei und strich dem blinden Mann den Brei auf die Augen. {{L|7}} Und er sagte zu ihm: „Geh und wasche dich im Teich von Schiloach!“  Das Wort Schiloach bedeutet „Gesandter“. Daraufhin ging der Mann weg, wusch sich das Gesicht und konnte plötzlich sehen. {{L|8}} Da riefen die Nachbarn und andere Leute, die ihn vorher als Bettler gesehen hatten: „Ist das nicht der Mann, der hier saß und bettelte?“ {{L|9}}Einige meinten: „Ja, das ist er!“ Andere sagten: „Nein, er sieht ihm nur ähnlich!“ Er selbst sagte: „Ich bin es.“ {{L|10}} Da fragten sie ihn: „Wie kannst du dann jetzt auf einmal sehen?“ {{L|11}} Der Mann antwortete: „Der Mensch, der Jesus heißt, hat etwas Brei gemacht und mir auf die Augen gestrichen und mir dann gesagt: ‚Geh zum Teich von Schiloach und wasche dich!‘ Also ging ich hin, wusch mich – und dann konnte ich sehen.“ {{L|12}} Da fragten sie ihn: „Wo ist der dieser Mensch, von dem du sprichst?“ Er sagte: „Ich weiß es nicht.“  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|13}} Sie brachten den geheilten Mann zu den Pharisäern. {{L|14}} Der Tag, an dem Jesus den Brei aus Sand und Speichel machte und den Mann damit heilte, war ein Sabbat. {{L|15}} Auch die Pharisäer fragten den Mann noch einmal, wie es kam, dass er plötzlich sehen konnte. Er antwortete ihnen: „Der Mensch hat mir einen Brei auf die Augen gestrichen, dann habe ich gebadet, und jetzt kann ich sehen.“ {{L|16}} Manche von den Pharisäern meinten daraufhin: „Der Mensch, der diesen Blinden geheilt hat, kann nicht von Gott sein, denn er hält die Sabbat-Ruhe nicht ein“. Andere sagten: „Wie könnte ein sündiger Mensch solche Wunder tun?“ Und es kam unter ihnen zu einer Spaltung. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{L|17}} Also fragten sie den vormals Blinden noch einmal: „Was sagst du über diesen Menschen, der dir die Augen geöffnet hat?“ Der Mann sagte: „Er ist ein Prophet!“ {{L|18}} Da glaubten die Juden nicht mehr, dass er wirklich vorher blind gewesen war und nun sehen konnte. Deshalb riefen sie seine Eltern herbei {{L|19}}und fragten sie: „Ist dieser Mann euer Sohn, und ist er wirklich blind geboren worden? Wie kommt es dann, dass er jetzt sehen kann?“ {{L|20}} Da antworteten seine Eltern: „Er ist tatsächlich unser Sohn und er wurde blind geboren. {{L|21}} Wie es kommt, dass er jetzt sehen kann, wissen wir nicht. Auch wer ihm die Augen geöffnet hat, wissen wir nicht. Fragt ihn doch selbst, er ist erwachsen, er kann selbst für sich sprechen!“ {{L|22}} Das sagten sie, weil sie die Juden fürchteten. Die Juden hatten sich nämlich schon darüber verständigt, dass jeder, der Jesus öffentlich als Messias bezeichnete, aus der Synagoge ausgeschlossen werden sollte. {{L|23}} Aus diesem Grund sagten seine Eltern: „Er ist erwachsen, fragt ihn doch selbst!“  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|24}} Daraufhin riefen sie den Mann, der ein Blinder gewesen war, zum zweiten Mal und forderten ihn auf: „Gib Gott Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist!“ {{L|25}} Da antwortete der Mann: „Ob dieser Mensch ein Sünder ist, weiß ich nicht! Nur eines weiß ich: dass ich blind war und jetzt sehen kann.“ {{L|26}} Darauf sagten sie zu ihm: „Was hat er mit dir gemacht? Wie hat er dir die Augen geöffnet?“ {{L|27}} Er antwortete ihnen: „Ich habe es euch doch schon gesagt und ihr habt nicht zugehört. Warum wollt ihr es noch einmal hören? Wollt auch ihr vielleicht seine Jünger werden?“ {{L|28}} Da beschimpften sie ihn und sagten: „Du bist ein Jünger von ihm, wir aber sind Jünger von Mose! {{L|29}} Wir wissen, dass Gott zu Mose gesprochen hat, aber von diesem Menschen wissen wir nicht, woher er ist.“ {{L|30}} Der Mann antwortete ihnen: „Seltsam, dass ihr nicht wisst, woher er ist, wo er mir doch die Augen geöffnet hat! {{L|31}} Es ist klar: Auf die Bitten von Sündern hört Gott nicht, nur auf die Bitten von Frommen und Gottesfürchtigen, {{L|32}} und noch nie hat es jemand geschafft, einem blind Geborenen die Augen zu öffnen. {{L|33}}Also: Wenn dieser Mann nicht von Gott wäre, könnte er nichts dergleichen tun!“ {{L|34}}Sie antworteten ihm: „Du wurdest ganz in Sünden geboren und willst uns belehren?“  Und sie warfen ihn hinaus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|35}}Als Jesus hörte, dass sie ihn hinausgeworfen hatten, und ihn wieder traf, fragte er ihn: „Glaubst du an den ‚Menschensohn‘?“ {{L|36}}Der Mann erwiderte: „Wer ist das, Herr – damit ich an ihn glauben kann?“ {{L|37}}Jesus sagte: „Du hast ihn schon gefunden: Ich bin es, der mit dir spricht!“ {{L|38}}Da sprach der Mann: „Ich glaube, Herr!“, und er betete ihn an. {{L|39}} Und Jesus sagte: „Zum Gericht bin ich in diese Welt gekommen, damit die Blinden sehen können und die Sehenden blind werden.“ {{L|40}}Das hörten die Pharisäer, die in der Nähe waren. Sie sagten zu ihm: „Aber wir gehören doch nicht zu den Blinden, oder?“ {{L|41}}Jesus entgegnete ihnen: „Wenn ihr blind wäret, hättet ihr keine Sünde. Aber ihr sagt selbst, dass ihr sehen könnt – deshalb bleibt eure Sünde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und im Vorbeigehen (beim Weitergehen)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;im Vorbeigehen&#039;&#039; Als modale Präpositionalangabe aufgelöstes adv. Ptz. &amp;lt;/ref&amp;gt; sah er einen von Geburt an blinden Mann (Menschen). &lt;br /&gt;
{{S|2}} Und seine Jünger fragten ihn {sagend}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;{sagend}&#039;&#039; Das zusätzliche adverbiale Partizip dient im Griechischen dazu, den Beginn wörtlicher Rede zu markieren. Im Deutschen tun das Doppelpunkt und Anführungszeichen. &amp;lt;/ref&amp;gt;: „Rabbi (Lehrer), wer hat [hier] gesündigt, der [Mann] (dieser) oder seine Eltern, sodass er blind geboren wurde?“&lt;br /&gt;
{{S|3}} Jesus erwiderte: „Weder hat der [Mann] (dieser) gesündigt noch seine Eltern. [Er ist] vielmehr (sondern) [blind], damit Gottes Handeln (Wirken, Taten, Werke)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handeln&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Handeln&#039;&#039; Das gr. Wort steht im Pl. wie „Taten“. &amp;lt;/ref&amp;gt; an ihm sichtbar wird. &lt;br /&gt;
{{S|4}} Wir müssen das Handeln (Wirken, Taten, Werke)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handeln&amp;quot; /&amp;gt; dessen ausführen (bewirken, tun), der mich gesandt hat, solange es Tag ist – [die] Nacht kommt, und dann (wenn) kann niemand mehr [etwas] tun (bewirken) kann. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Wann immer (Solange) ich in der Welt bin, bin ich [das] Licht der Welt.“ &lt;br /&gt;
{{S|6}} Sobald (als, nachdem) er das gesagt hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Sobald er das gesagt hatte&#039;&#039; Temporales Ptc. coni. (Ptz. Aor.), als Nebensatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; spuckte er auf den Boden, {und} machte mit (aus) dem Speichel Matsch (Schlamm) und strich ihm den Matsch (Schlamm) auf die Augen. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Und er sagte zu ihm: „Geh [und] wasche dich im Teich von Schiloach ab!“ – das bedeutet „Gesandter“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Gesandter&#039;&#039; Hier als Übersetzung des Ptz. Pf. Pass. ἀπεσταλμένος. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Daraufhin (also) ging er weg, {und} wusch sich [das Gesicht] ab&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;wusch sich [das Gesicht] ab&#039;&#039; Das Verb νίπτω wird meist im Zusammenhang mit einem Körperteil benutzt, am häufigsten den Füßen (LN 47.9). Daraus lässt sich schließen, dass der Blinde in dieser Szene nicht baden, sondern sich lediglich die Augen oder das Gesicht waschen soll. Das Verb wurde ohne explizites Objekt deshalb hier als „sich abwaschen“ übersetzt sowie das implizite Objekt (das Gesicht) ergänzt, wo erforderlich (vgl. NGÜ, GNB). &amp;lt;/ref&amp;gt; und kam sehend zurück. &lt;br /&gt;
{{S|8}} Da riefen (meinten, sagten) die Nachbarn und [solche], die ihn vorher als Bettler gesehen hatten:&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die ihn vorher als Bettler gesehen hatten&#039;&#039; W. „ die ihn vorher gesehen hatten, dass er ein Bettler war“, dabei wurde das Ptz. Präs. θεωροῦντες als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; „Ist dieser [Mann] nicht derjenige, der [hier] saß und bettelte&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;derjenige, der [hier] saß und bettelte&#039;&#039; Zwei subst. Ptz., als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt;!“ &lt;br /&gt;
{{S|9}} Einige meinten (sagten): {dass}&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoti&amp;quot;&amp;gt;[[ὅτι recitativum]]. &amp;lt;/ref&amp;gt; „Er ist es!“, andere riefen (sagten): „Nein, er ist ihm nur (aber, sondern) ähnlich!“ Er selbst&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Er selbst&#039;&#039; W. „jener“ (vgl. [[Johannes_9#note_l|Fn in V. 12]])&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte: {dass}&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoti&amp;quot; /&amp;gt; „Ich bin es.“&lt;br /&gt;
{{S|10}} Da fragten (sagten) sie ihn: „Wie wurden dir denn dann die Augen geöffnet?“&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. „Wie kommt es denn, dass du wieder sehen kannst?“ (vgl. NGÜ)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|11}} Der Mann antwortete: „Der Mann (Mensch), der Jesus heißt, hat Matsch (Schlamm) gemacht und mir die Augen [damit] eingestrichen, und er sagte mir: ‚Geh zum [Teich] Schiloach und wasche dich ab!‘ Nachdem ich dann (also) hingegangen war und mich abgewaschen hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Nachdem ich hingegangen war und mich abgewaschen hatte&#039;&#039; Zwei adverbiale Ptz. Aor., die temporal als Nebensatz mit „nachdem“ aufgelöst wurden. &amp;lt;/ref&amp;gt; konnte ich sehen.“ &lt;br /&gt;
{{S|12}} Da (und) fragten (sagten) sie ihn: „Wo ist der Mann, [von dem du sprichst]&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der Mann, [von dem du sprichst]&#039;&#039; Deutsche Wiedergabe des Adjektivs ἐκεῖνος, das häufig veraltet mit „jener“ übersetzt wird. Hier steht es als Bezeichnung desjenigen, von dem der Mann gesprochen hatte. Mit demselben Wort bezieht sich Johannes schon in V. 9 auf „den Genannten“, dort den Blinden selbst (dabei übersetzt als „Er selbst“). &amp;lt;/ref&amp;gt;?“ Er sagte&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot;&amp;gt;[[Historisches Präsens]].&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Ich weiß nicht.“&lt;br /&gt;
{{S|13}} Sie brachten den vormals Blinden vor (zu) die Pharisäer. &lt;br /&gt;
{{S|14}} {Allerdings (übrigens, nämlich)}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Konjunktion δὲ leitet hier eine Umstandsangabe ein und ist nicht direkt übersetzbar. &amp;lt;/ref&amp;gt; Es war Sabbat an dem Tag, [an dem] Jesus den Matsch (Schlamm) machte und ihm die Augen öffnete. &lt;br /&gt;
{{S|15}} Auch die Pharisäer befragten ihn {nun} weiter&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;befragten ihn weiter&#039;&#039; Das Verb steht im Imperfekt und drückt einen anhaltenden Vorgang aus. &amp;lt;/ref&amp;gt; (noch einmal, immer wieder), wie [es kam, dass] er [plötzlich] sehen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;wie [es kam, dass] er [plötzlich] sehen konnte&#039;&#039; Die sinngemäßen Einfügungen (vgl. NGÜ) sind erforderlich, wenn man nicht wie die meisten Übersetzungen als „sehend geworden war“ oder etwas kompliziert mit „wie sein Augenlicht wiederhergestellt worden war“ (vgl. engl. Übers.: „gain/receive (his) sight“) übersetzen möchte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Er {aber} antwortete (sagte) ihnen: „Er hat mir Matsch (Schlamm) auf die Augen getan, {und} ich habe gebadet, und [jetzt] sehe ich.“&lt;br /&gt;
{{S|16}} Manche von (unter) den Pharisäern meinten (sagten) daraufhin: „Dieser Mensch (Mann) ist nicht von Gott, weil er den Sabbat nicht einhält (befolgt, bewahrt). Andere sagten (meinten): „Wie könnte ein sündiger Mensch solche (derartige) Zeichen (Wunder) tun?“ Und es kam (war) unter ihnen zu einer Spaltung. &lt;br /&gt;
{{S|17}} Also fragten (sagten)&amp;lt;ref name=&amp;quot;HP&amp;quot; /&amp;gt; sie den Blinden noch einmal: „Was sagst du über ihn – da er dir ja die Augen geöffnet hat?“ Er {aber} sagte: {dass}&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoti&amp;quot; /&amp;gt; „Er ist ein Prophet!“ &lt;br /&gt;
{{S|18}} Da glaubten die Juden nicht [mehr] {über ihn}, dass er blind (ein Blinder) [gewesen] war und [nun] sehen konnte&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[nun] sehen konnte&#039;&#039; Zur Übersetzung vgl. die [[Johannes_9#note_p|Fn in V. 15]]. &amp;lt;/ref&amp;gt;, bis sie {seine} die Eltern des Geheilten&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;des Geheilten&#039;&#039; Aus praktischen Gründen sinngemäß übersetzt. Löst man das so wiedergegebene substantivierte Partizip stattdessen als Relativsatz auf, wäre die wörtliche Übersetzung: „dessen, der [nun] Sehen konnte“. &amp;lt;/ref&amp;gt; herbeiriefen&lt;br /&gt;
{{S|19}} und sie fragten {wobei sie sagten}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;{wobei sie sagten}&#039;&#039; Modal aufgelöstes Ptc. coni. Zur Auslassung s. die [[Johannes_9#note_b|Fußnote in V. 2]]. &amp;lt;/ref&amp;gt;: „Ist dieser [Mann] euer Sohn, von dem ihr sagt, dass er blind geboren wurde? Wie [kommt es] denn, [dass] er jetzt sehen kann (sieht)? &lt;br /&gt;
{{S|20}} Da antworteten seine Eltern {und sagten}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;{und sagten}&#039;&#039; Zur Auslassung s. die [[Johannes_9#note_b|Fußnote in V. 2]]. &amp;lt;/ref&amp;gt;: „Wir wissen, dass er (dieser [Mann]) unser Sohn ist und dass er blind geboren wurde. &lt;br /&gt;
{{S|21}} Wie [es] aber [kommt, dass] er jetzt sehen kann (sieht), wissen wir nicht, auch (oder) wer ihm die Augen geöffnet hat, wissen wir nicht. Fragt ihn [doch] selbst, er ist erwachsen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;erwachsen&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;er ist erwachsen&#039;&#039; (V. 21 und 23) Sinngemäße Übersetzung eines Idioms, w. etwa „er hat Reife“, d.h. „er ist volljährig“ (vgl. LN 67.156). &amp;lt;/ref&amp;gt; er wird selbst für sich sprechen!“ &lt;br /&gt;
{{S|22}} Das sagten seine Eltern, weil sie die Juden fürchteten. Die Juden hatten sich nämlich (denn) schon [darüber] verständigt (geeinigt, abgestimmt, beschlossen), dass jeder, der ihn [öffentlich] als Messias (Christus) bezeichnete (bekannte), aus der Synagoge ausgeschlossen&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;aus der Synagoge ausgeschlossen&#039;&#039; übersetzt das Prädikatsadjektiv ἀποσυνάγωγος, das eine solche Exkommunikation beschreibt. &amp;lt;/ref&amp;gt; werden [sollte]. &lt;br /&gt;
{{S|23}} Aus diesem Grund sagten seine Eltern: {dass}&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoti&amp;quot; /&amp;gt; „Er ist erwachsen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;erwachsen&amp;quot; /&amp;gt; fragt ihn [doch] selbst!“&lt;br /&gt;
{{S|24}} Daraufhin (also) riefen sie den Mann (Menschen) zum zweiten Mal, der blind (ein Blinder) [gewesen] war, und forderten ihn auf (sagten zu ihm): „Gib Gott Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch (Mann) ein Sünder (sündig) ist!“  &lt;br /&gt;
{{S|25}} Da antwortete der Mann (jener)&amp;lt;ref name=&amp;quot;jener&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;der Mann (jener)&#039;&#039; Zur Übersetzung von ἐκεῖνος vgl. die [[Johannes_9#note_l|Fn in V. 12]]. &amp;lt;/ref&amp;gt;: „Ob er sündig ist, weiß ich nicht! Eines weiß ich: dass ich, der blind war (als Blinder),&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der blind war (als Blinder)&#039;&#039; Übertragung der temporalen/modalen Angabe (Ptc. coni.) τυφλὸς ὢν „blind seiend“. &amp;lt;/ref&amp;gt; jetzt sehen kann (sehe).“&lt;br /&gt;
{{S|26}} Darauf sagten sie zu ihm: „Was hat er mit dir gemacht? Wie hat er dir die Augen geöffnet?“&lt;br /&gt;
{{S|27}} Er antwortete ihnen: „Ich habe [es] euch schon gesagt und ihr habt nicht zugehört. Warum wollt ihr es noch einmal hören? Wollt wohl (vielleicht) auch ihr seine Jünger werden?“ &lt;br /&gt;
{{S|28}} Da (und) beschimpften sie ihn {und sagten}&amp;lt;ref name=&amp;quot;sagten&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;{und sagten}&#039;&#039; Zur Auslassung s. die [[Johannes_9#note_b|Fußnote in V. 2]]. &amp;lt;/ref&amp;gt;: „Du bist sein Jünger, wir aber sind Moses Jünger! &lt;br /&gt;
{{S|29}} Wir wissen, dass Gott zu Mose gesprochen hat, aber von diesem [Mann] wissen wir nicht, woher er ist.“ &lt;br /&gt;
{{S|30}} Der Mann (Mensch) antwortete {und sagte zu ihnen}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;{und sagte zu ihnen}&#039;&#039; Zur Auslassung s. die [[Johannes_9#note_b|Fußnote in V. 2]]. &amp;lt;/ref&amp;gt;: „Das ist ja merkwürdig (seltsam, erstaunlich),&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Das ist ja merkwürdig&#039;&#039; W. „Darin ist ja das Merkwürdige/Erstaunliche“ EÜ, Zür: „Darin liegt ja das Erstaunliche“, NGÜ: „Das ist doch wirklich sonderbar!“, Lut: „Das ist verwunderlich“, GNB: „Das ist wirklich seltsam!“&amp;lt;/ref&amp;gt; dass ihr nicht wisst, woher er ist, obwohl (und)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;obwohl&#039;&#039; καὶ „und“ hat ihr eine sehr konzessive Konnotation. &amp;lt;/ref&amp;gt; er mir die Augen geöffnet hat.&lt;br /&gt;
{{S|31}} Wir wissen, dass Gott Sündern nicht zuhört. Vielmehr hört er gerade demjenigen zu,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;hört er gerade demjenigen zu&#039;&#039; Diese Phrase steht im Urtext besonders hervorgehoben am Satzende. Die Umstellung erfolgt, weil im Deutschen eine solche Betonung anders ausgedrückt werden muss, und der Satz wäre unter Beibehaltung der griechischen Satzstellung kaum übersetzbar. &amp;lt;/ref&amp;gt; [der] gottesfürchtig (fromm) ist und seinen Willen tut. &lt;br /&gt;
{{S|32}} Von jeher&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Von jeher&#039;&#039; Gr. ἐκ τοῦ αἰῶνος, W. etwa „seit Ewigkeit“. &amp;lt;/ref&amp;gt; ist es nicht gehört worden, dass jemandem die Augen geöffnet wurden, der blind (als Blinder) geboren war. &lt;br /&gt;
{{S|33}} Wenn dieser [Mann] nicht von Gott wäre, könnte er nichts [dergleichen] tun!“ &lt;br /&gt;
{{S|34}} Sie antworteten {und sagten}&amp;lt;ref name=&amp;quot;sagten&amp;quot; /&amp;gt; ihm „Du wurdest ganz in Sünden geboren und du belehrst uns?“ und warfen ihn hinaus. &lt;br /&gt;
{{S|35}} Jesus hörte, dass sie ihn hinausgeworfen hatten, und sagte, nachdem er ihn gefunden hatte&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;nachdem er ihn gefunden hatte&#039;&#039; Adverbiales Ptz. Aor., temporal-vorzeitig als Nebensatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt;: „Glaubst du an den ‚Sohn des Menschen‘ (‚Menschensohn‘, ‚Menschen‘)?“ &lt;br /&gt;
{{S|36}} Der Mann (jener)&amp;lt;ref name=&amp;quot;jener&amp;quot; /&amp;gt; erwiderte {und sagte}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;{und sagte}&#039;&#039; Zur Auslassung s. die [[Johannes_9#note_b|Fußnote in V. 2]]. &amp;lt;/ref&amp;gt;: „Und wer ist es, Herr, damit ich an ihn glauben kann&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;glauben kann&#039;&#039; W. „glauben werde“&amp;lt;/ref&amp;gt;?“ &lt;br /&gt;
{{S|37}} Jesus sagte zu ihm: „{und} Du hast ihn gefunden: {und} Der mit dir spricht,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Der mit dir spricht&#039;&#039; Subst. Ptz., als Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; ist es!“ &lt;br /&gt;
{{S|38}} Da (und) rief (sprach) der [Mann] „Ich glaube, Herr!“ und betete ihn an. &lt;br /&gt;
{{S|39}} Und Jesus sagte: „Zur Scheidung (Gericht) bin ich in diese Welt gekommen, damit die nicht Sehenden sehen können (sehen) und die Sehenden blind werden.“&lt;br /&gt;
{{S|40}} Das hörten diejenigen von den Pharisäern, die bei (mit) ihm waren, und sagten zu ihm: „Aber wir gehören nicht zu den Blinden, oder?“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;„Aber wir gehören nicht zu den Blinden, oder?“&#039;&#039; W. „Es sind doch nicht etwa auch wir blind?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|41}} Jesus entgegnete (sagte zu) ihnen: „Wenn ihr blind wäret, [dann] hättet ihr keine Sünde. Aber jetzt sagt ihr: {dass}&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoti&amp;quot; /&amp;gt; ‚Wir sehen!‘, [und] eure Sünde bleibt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Johannes_8&amp;diff=24084</id>
		<title>Johannes 8</title>
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		<updated>2016-06-03T14:18:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Barnabot: Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} &amp;lt;ref&amp;gt;Die Verse Joh 8,1-11 sind auf der Seite [[Johannes 7,53-8,11]] zu finden. Zu Details siehe die Einleitung dort. &amp;lt;/ref&amp;gt;Wiederum also sprach Jesus zu ihnen sagend: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt (nachfolgt), wandelt nicht in der Finsternis (Dunkelheit), sondern wird das Licht des Lebens haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} [Es] sagten ihm also die Pharisäer: Du legst Zeugnis ab (bezeugst) über (für) Dich selbst. Dein Zeugnis ist nicht wahr (wahrhaftig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Jesus antwortete und sagte ihnen: Auch wenn ich Zeugnis ablege (bezeuge) über (für) mich selbst, ist mein Zeugnis wahr (wahrhaftig), weil ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe (weggehe). Ihr aber wißt nicht, woher ich komme und wohin ich gehe (weggehe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Ihr richtet (urteilt, verurteilt) nach dem Fleisch, ich richte (beurteile, verurteile) niemanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und wenn ich aber [doch] richte (urteile, verurteile), ist mein Urteil wahr (wahrhaftig), weil ich nicht allein bin, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat[, zusammen sind].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und im Gesetz aber, dem Euren, steht (ist) geschrieben, dass das Zeugnis von zwei Menschen wahr (wahrhaftig) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Ich bin der, der über (für) mich selbst Zeugnis ablegt (bezeugt) und es legt Zeugnis (bezeugt) über (für) mich ab der Vater, der mich gesandt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Sie sagten ihm also: Wo ist Dein Vater? Jesus antwortete: Weder mich kennt Ihr, noch meinen Vater. Wenn Ihr mich kennen würdet, würdet Ihr auch meinen Vater kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Diese Worte aber sagte er in (bei) der Schatzkammer&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist wohl „die Halle im Frauenhof, in der dreizehn Geldbehälter waren“ und die für Frauen und Männer zugänglich war. Cf. Benedikt Schwank, Evangelium nach Johannes, St. Ottilien 1998, S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt;, als er im Tempel lehrte. Und keiner ergriff ihn (nahm ihn fest), weil seine Stunde noch nicht gekommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Er&amp;lt;ref&amp;gt;Eine große Zahl von Handschriften ergänzt hier „Jesus“; die ältesten haben den Namen nicht, er wurde also später zugefügt&amp;lt;/ref&amp;gt; sprach wiederum zu ihnen: „ich gehe (fort) und ihr werdet mich suchen und an (in)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Präposition εν kann hier sowohl mit „in“ übersetzt werden als auch instrumental (wodurch) „an“, Blass-Debrunner-Rehkopf § 219.2&amp;lt;/ref&amp;gt; eurer Sünde werdet ihr sterben. Wohin ich (fort)gehe, könnt ihr nicht kommen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Da sprachen die Juden: „Er wird sich doch nicht selbst töten, weil er sagt: Wohin ich (fort)gehe, könnt ihr nicht kommen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Und er sprach zu ihnen: „Ihr seid von unten, ich aber bin von oben. Ihr seid von (aus) dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Er sprach also (daher) zu ihnen: &amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht sog. „ὅτι zitativum“, das eine wörtliche Rede einführt; dafür steht in der Übersetzung der Doppelpunkt&amp;lt;/ref&amp;gt; „An (in) euren Sünden werdet ihr sterben. Denn wenn ihr (mir)&amp;lt;ref&amp;gt;Einige alte Handschriften ergänzen μοι, mir&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr an (in) euren Sünden sterben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Da sprachen sie zu ihm: „Wer bist du?“ Jesus sprach zu ihnen: &amp;lt;ref&amp;gt;Die folgenden Verse sind ein „Trümmerfeld“ (Rudolf Bultmann, KEK, S. 266); die Verse 26 und 27 scheinen nicht hierher zu passen. Besondere Schwierigkeit bereitet Vers 25b: „(Τὴν) άρχήν, mit oder ohne Artikel, heißt »zuerst« und kann im Sinn von έν άχρῇ das zeitliche Zuerst meinen; es steht dann in einem ausgesprochenen oder unausgesprochenen Gegensatz zu einem Später, heißt aber nie »von Anfang an« (= έξ άρχῆς). Sehr häufig aber steht (τ.) άρχήν nicht im zeitlichen, sondern im logischen Sinne: »zuerst« = »erstlich«, »von vornherein«, und zwar ist das besonders in negierten Sätzen bzw. in Sätzen mit negativem Sinn der Fall.&lt;br /&gt;
Versucht man das τ. αρχ. V. 25b im zeitlichen Sinne zu verstehen, so fragt sich, welcher Gegensatz vorschwebt. Sieht man diesen Gegensatz in dem Jetzt der gegenwärtigen Situation, so versucht man zu übersetzen (...): »Ich bin, was ich schon am Anfang zu euch sagte.« Aber das ist schon durch das Präs. λαλώ ausgeschlossen; auch müsste dann das έγώ είμι nicht nur aus-| gesprochen, sondern auch durch ein (τὰ) νῦν bestimmt sein. (...)&lt;br /&gt;
Die meisten neueren Erklärer verstehen deshalb wie die Alten das τ. αρχ. im logischen Sinne als »überhaupt« (...): Der Satz wird dann als Frage mit negativem Sinn aufgefasst: »Ihr fragt, weshalb ich überhaupt mit euch rede?« Aber das haben sie ja gar nicht gefragt! Man könnte höchstens übersetzen: »Wozu rede ich überhaupt noch mit euch!«, und könnte diesen Satz in der Tat als Einleitung zu V. 28 auffassen, so dass der Gedankengang zu verstehen wäre: »Wer bist du?« »Es hat keinen Sinn, mit euch darüber zu reden. Aber wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen ...« So verstanden, würde V.25b die Ausscheidung von V. 26f bestätigen. Aber: non liquet [das ist nicht erlaubt].“ (Rudolf Bultmann, KEK, S. 267f)&amp;lt;/ref&amp;gt; „Zunächst das, was&amp;lt;ref&amp;gt;man könnte ὅ τι auch zusammenziehen zu ὅτι, weil, wie es einige wenige Handschriften tun.&amp;lt;/ref&amp;gt; ich euch auch sage.&amp;lt;ref&amp;gt;Nestle-Aland hat im Text ein Fragezeichen; es könnte aber auch ein Kolon stehen&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Viel habe ich über euch zu reden und zu (be)urteilen, aber der mich geschickt hat&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist wahrhaftig, und ich, was ich von ihm gehört habe, das sage ich der Welt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Sie wussten nicht, dass er zu ihnen vom Vater&amp;lt;ref&amp;gt;einige Handschriften ergänzen „Gott“&amp;lt;/ref&amp;gt; sprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Sprach daher Jesus zu ihnen&amp;lt;ref&amp;gt;einige Handschriften lassen „zu ihnen“ weg; einige Handschriften fügen ein „ὅτι zitativum“ ein&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Wenn ihr den Menschensohn erhöhen&amp;lt;ref&amp;gt;Der Begriff ist hier zweideutig verwendet. Überwiegend bedeutet es im JohEv. die Rückkehr Jesu aus der Welt in die himmlische Heimat (Rudolf Bultmann, KEK, S. 110, Anm. 2); hier aber ist auch das „Erhöhtwerden“ = Aufgehängtwerden am Kreuz gemeint, vgl. a.a.O., S. 266, Anm. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin, und von mir aus tue ich nichts, sondern wie mich der Vater gelehrt hat, das rede ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} Und der mich geschickt (gesandt) hat&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; ist bei (mit) mir; er lässt mich nicht allein, weil ich immer das ihm Liebe tue.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} Als (nachdem) er dies gesagt hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Präs.&amp;lt;/ref&amp;gt;, glaubten viele an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} [Es] sagte also {der} Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn Ihr in meinem Wort bleibt, seid Ihr wirklich (wahrhaftig) meine Jünger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} und Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird Euch befreien (frei machen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} Sie antworteten ihm: Wir sind Nachfahren (Same) Abrahams und wir haben [noch] nie jemanden (niemandem jemals) (als Sklaven) gedient. Wieso (Wie) sagst Du (kannst Du sagen): {Daß} Ihr werdet frei (Freie) sein (werden)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|34}} [Es] antwortete ihnen {der} Jesus: Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch: {Daß} Jeder, der die Sünde tut (sündigt), ist Sklave (Diener, Knecht) der Sünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|35}} Der Sklave (Diener, Knecht) aber bleibt nicht für immer (ewig; in die Ewigkeit) im Haus. Der Sohn bleibt für immer (ewig; in die Ewigkeit). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|36}} Wenn also der Sohn Euch befreit (frei macht), werdet Ihr wirklich frei (Freie) sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|37}} Ich weiß, dass Ihr Nachkommen (Samen) Abrahams seid. Aber Ihr versucht (sucht) mich zu töten, weil mein Wort in Euch keinen Raum findet (hat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|38}} Was ich beim Vater gesehen habe, sage ich. Und Ihr also (tut), was Ihr vom Vater gehört habt, tut!(.)&amp;lt;ref&amp;gt;NA28 und SBL gehen davon aus, dass die Lesart τοῦ πατρὸς &#039;&#039;&#039;ὑμῶν&#039;&#039;&#039; im zweiten Teil des Verses sekundär ist. Der erste und zweite Versteil sprechen dann wohl vom selben Vater (Gott) und ποιεῖτε ist dann wohl als Imperativ zu verstehen, vgl. Metzger, Bruce M., United Bible Societies (1994). A Textual Commentary on the Greek New Testament. Wenn man ποιεῖτε als Indikativ versteht, legt sich die Interpretation nahe, dass in den beiden Versteilen von unterschiedlichen Vätern die Rede ist (Gott und Teufel, cf. V. 41, 44).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|39}} Sie antworteten ihm: unser Vater ist Abraham. {Der} Jesus sagt ihnen: Wenn Ihr Kinder {des} Abrahams seid (wäret), würdet ihr die Werke {des} Abrahams tun&amp;lt;ref&amp;gt;Die wahrscheinlichste Lesart ist ἐστε (ihr seid) im Nebensatz und ἐποιεῖτε (ihr würdet tun) im Hauptsatz. Grammatikalisch korrekt wäre entweder ἐστε – ποιεῖτε (ihr tut) oder ἦτε (ihr wäret) – ἐποιεῖτε, d.h. entweder ein Realis oder ein Irrealis der Gegenwart. Geht man von einem grammatikalischen Fehler aus, legt sich im Kontext eine Übersetzung als Irrealis der Gegenwart nahe (wäret – würdet). Geht man davon aus, daß der Autor die ungewöhnliche Konstruktion bewußt verwendet, sollte eine Studienübersetzung die ungewöhnliche Mischung von Realis und Irrealis der Gegenwart nachvollziehen (seid – würdet). Vgl. C.K. Barrett, Das Evangelium des Johannes (KEK), 1990, S. 351; Thomas L. Brodie, The Gospel According to John: A Literary and Theological Commentary, Oxford University Press, 1997, S. 330.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|40}} Jetzt aber versucht (sucht) Ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich Euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe. Das (Dieses) hat Abraham nicht getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|41}} Ihr tut die Werke Eures Vaters. Sie sagten ihm also&amp;lt;ref&amp;gt;SBL streicht οὖν (also).&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wir sind nicht aus Unzucht geboren (gezeugt), einen Vater haben wir, Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|42}} Sagte Ihnen {der} Jesus: Wenn Gott Euer Vater wäre, würdet Ihr mich lieben; ich nämlich bin aus Gott hervorgegangen (ausgegangen, herausgegangen) und gekommen. Nicht nämlich von mir (aus) bin ich gekommen, sondern jener hat mich gesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|43}} Weshalb erkennt Ihr meine Rede nicht? Weil Ihr mein Wort nicht hören könnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|44}} Ihr seid aus dem (vom) Vater, dem Teufel, (des Teufels) und die Begierden Eures Vaters wollt ihr tun (in die Tat umsetzen). Jener war ein Mörder (Menschenmörder) von Anfang an, und in der Wahrheit stand er nicht, weil Wahrheit in ihm nicht ist. Wenn er die Lüge spricht, spricht er aus dem Eigenen (aus den eigenen Dingen), weil er ein Lügner ist und ihr (sein)&amp;lt;ref&amp;gt;αὐτοῦ im griechischen Text kann sowohl Neutrum sein (dann bezieht es sich auf die Lüge) oder Maskulinum (dann müßte es sich auf den Sohn des Teufels beziehen und eine entsprechenden Übersetzung am Anfang des Verses verlangen: „aus dem Vater des Teufels“ statt „aus dem Vater, dem Teufel“.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Vater. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|45}} Ich aber: Weil ich die Wahrheit sage, glaubt Ihr mir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|46}} Wer von (aus) Euch überführt mich einer Sünde? Wenn ich Wahrheit spreche ([die] Wahrheit sage), weshalb glaubt Ihr mir nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|47}} Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes: Deshalb hört Ihr nicht, weil Ihr aus Gott nicht seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|48}} [Es] antworteten die Juden und sagten ihm: Sagen wir nicht schön (zu recht), dass Du ein Samariter bist und einen Dämon hast (besessen bist)? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|49}} [Es] antwortete Jesus: Ich habe keinen Dämon (bin nicht besessen), aber ich ehre meinen Vater und Ihr ehrt mich nicht (verachtet mich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|50}} Ich aber suche nicht meine Ehre (Herrlichkeit, mein Ansehen): Es  gibt einen (den), der sucht und richtet (urteilt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|51}} Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, wenn einer (jemand) mein Wort bewahrt (hält), wird er [den] Tod in Ewigkeit nicht schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|52}} Sagten ihm also&amp;lt;ref&amp;gt;SBL streicht οὖν (also).&amp;lt;/ref&amp;gt; die Juden: Jetzt wissen wir (haben wir erkannt), dass Du einen Dämon hast (besessen bist). Abraham ist gestorben und die Propheten, und Du sagst: Wenn einer mein Wort bewahrt (hält), wird er [den] Tod in Ewigkeit nicht erfahren (kosten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|53}} Bist Du etwa größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Auch die Propheten starben: Wen (Zu wem, Zu was) machst Du Dich selbst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|54}} Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst preise (ehre, verherrliche), ist mein Preis (meine Ehre, Herrlichkeit) nichts. Es ist mein Vater, der mich preist (ehrt, verherrlicht), von dem Ihr sagt, daß er Euer Gott ist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|55}} – und Ihr kennt (habt) ihn nicht (erkannt), ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagen würde, daß ich ihn nicht kenne, wäre (werde) ich gleich Euch (ähnlich wie Ihr) ein Lügner (sein). Aber ich kenne ihn und sein Wort bewahre (halte) ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|56}} Abraham, Euer Vater, jubelte, weil (dass) er meinen Tag sehen sollte, und er sah [ihn] und freute sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|57}} [Es] sagten also die Juden zu ihm: Fünfzig Jahre hast Du noch nicht (Du bist noch keine fünfzig alt) und Abraham hast Du gesehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|58}} Sagte ihnen Jesus: Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, bevor Abraham geworden ist (wurde), bin ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|59}} Sie hoben also Steine auf, um [sie] auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Tempel (Heiligtum) heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Barnabot</name></author>
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