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	<title>Die Offene Bibel - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Daniel_9&amp;diff=29932</id>
		<title>Daniel 9</title>
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		<updated>2021-01-22T21:03:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Achaschweros, von dem Stamm der Meder, der König wurde über das Reich der Chaldaeer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} In dem ersten Jahr seiner Herrschaft, verstand ich, Daniel, aus den Büchern die Zahl der Jahre, von denen das Wort Jahwes kam zu Jeremia, dem Propheten, dass 70 Jahre erfüllt werden in der Verwüstung Jerusalems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und ich richtete mein Angesicht zu Jahwe, meinem Gott, um in Gebet und Flehen mit Fasten und in Sackkleidern in Asche ihn zu suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und ich betete zu Jahwe, Gott, legte mein Bekenntnis ab und sagte: Du Grosser und Schrecklicher, der du hältst hältst den Bund und die Gnade denen, die dich lieben, und denen, die deinen Geboten folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wir haben gesündigt, haben Übel getan und taten böse; wir haben uns aufgelehnt, sogar beim Verlassen deiner Vorschriften und Urteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wir haben deinen Knechten nicht gehorcht, die in deinem Namen zu unseren Königen sprachen, unseren Prinzen, unseren Vätern und zu allem Volk des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} O Jahwe, Gerechtigkeit ist unter Dir, aber unter uns Verwirrung auf unseren Gesichtern wie an diesem Tag, bei den Männern Judas und den Einwohnern Jerusalems und bei allen, die nah und fern sind, in allen Ländern, wohin du sie verstreut hast, wegen ihrer Vergehen, die sie gegen dich begangen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} O Jahwe, bei uns ist Verwirrung auf unseren Gesichtern, bei unseren Königen, Prinzen und Vätern, weil wir gegen dich gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Jahwe, Gott gehört Gnade und Vergebung, obwohl wir uns gegen ihn aufgelehnt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Weder haben wir der Stimme unseres Gottes gehorcht, noch sind wir in seinen Gesetzen gewandelt, die er uns gesetzt hat durch seine Diener, die Propheten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Ja, ganz Israel hat dein Gesetz übertreten, sogar durch Verlassen, dass sie nicht deiner Stimme gehorcht haben; deshalb ist der Fluch ausgegossen über uns und der Eid, der im Gesetz Mose, dem Diener Gottes, geschrieben ist, weil wir gegen ihn gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und er hat sein Wort bestätigt, daß er gegen uns gesprochen hat und gegen unsere Richter, die uns gerichtet haben, indem er großes Übel über uns gebracht hat: unter dem ganzen Himmel ist nicht geschehen, was Jerusalem geschehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Wie geschrieben ist im Gesetz Mose, ist alles dieses Übel über uns gekommen: trotzdem haben wir unser Gebet nicht vor Jahwe, unserem Gott gebracht, dass wir von unseren Missetaten umkehren und die Wahrheit verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Deshalb hat Jahwe über das Übel gewacht und hat es über uns gebracht: denn Jahwe, unser Gott ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut: denn wir haben seiner Stimme nicht gehorcht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und nun, Jahwe, unser Gott, dass du dein Volk aus dem Land Ägypten mit deiner mächtigen Hand gebracht hast und hast sie zu diesem Tag hierher gebracht; wir haben gesündigt und wir haben böse gehandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} O Jahwe, gemäß Deiner Gerechtigkeit flehe ich zu dir, lass deinen Ärger und Zorn von deiner Stadt Jerusalem fern sein, von deinem heiligen Berg wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter, Jerusalem und dein Volk sind zu all dem hier gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Nun denn, unser Gott, höre das Gebet deines Knechte und sein Flehen und lass dein Angesicht scheinen über dein Heiligtum, das zerstört ist um Jahwe willen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} O mein Gott, neige dein Ohr und höre; öffne deine Augen und sieh die Verwüstungen und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist: denn wir richten unser Flehen zu dir nicht nach unserer Gerechtigkeit, sondern nach deiner großen Gnade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} O Jahwe höre, o Jahwe vergib, o Jahwe merke auf und handle; lass nicht ab um deiner willen, o mein Gott, für deine Stadt und für dein Volk, die nach deinem Namen genannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und während ich redete, betete, meine und meines Volkes Sünde bekannte und mein Flehen vor Jahwe, meinem Gott und für den heiligen Berg meines Gottes darbrachte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} ja, während ich im Gebet sprach, berührte mich zur Zeit des Abendgebets sogar der Mann Gabriel, den ich in der Vision am Anfang gesehen habe, und bewegte sich im schnellen Flug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er gab mir Nachricht, sprach mit mir und sagte: O Daniel, ich bin jetzt hierher gekommen, um Vermögen und Verstehen dir zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Zu Beginn deines Flehen kam der Befehl heran und ich kam dir zu zeigen; du bist vielgeliebt; deshalb verstehe die Angelegenheit und bedenke die Vision. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Siebzig Jahrwochen sind über dein Volk und deine Stadt bestimmt, um die Uebertretung zu beenden, den Sünden ein Ende zu machen, Versöhnung für die Missetaten zu leisten, in ewige Gerechtigkeit zu bringen, die Vision und die Prophetie zu erfüllen und das Allerheiligste zu salben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Wisse und verstehe, dass vom Ausgehen des Befehls, Jerusalem und den Tempel wiederherzustellen und zu bauen, sieben Jahrwochen und 62 Jahrwochen sein werden; bis zu einem gesalbten, hochgeborenen Mann sind es die 62 Jahrwochen nochmals (genannt), und die Stadt und die Mauer werden sogar in unruhigen Zeiten gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Nach den 62 Jahrwochen wird der gesalbte Mann nicht für sich getötet, das Volk eines kommenden Prinzen wird diese Stadt und das Heiligtum zerstören, das Ende wird mit einer Flut sein, und bis zum Ende des Krieges sind Verwüstungen bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und er wird einen Bund mit vielen bestätigen für eine Woche, und in der Mitte der Woche wird er dafür sorgen, dass das Opfer und die Gabe aufhört, und auf dem (Altar)flügel von Gräueln wird er zum Verwüsteten machen, sogar bis die Vollendung und, was bestimmt ist, sich über das Verwüstete ergießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} Vers 25: Durch die künstliche Trennung der Masoreten mittels eines Atnachs nach den 7 Jahrwochen müssen die 62 Jahrwochen vor dem Semikolon ergänzt werden. Neben der Stadt wurde auch der Tempel wiederaufgebaut, was hier ergänzt wurde. Der königliche Befehl des persischen Befreiers, Kyrus II., Jerusalem und den Tempel wiederaufzubauen, wurde von den zurückgekehrten Juden im Jahr 536 v. Chr. befolgt, und er wurde von einem Nachfolger, dem persischen König Darius I. erneuert bis zu seinem Todesjahr 486 v. Chr., dem Ende der 7 Jahrwochen. Danach lebten die Juden unsicher zur Zeit des Buches Esther. Das hebräische Wort Messias wurde mit &amp;quot;gesalbter...&amp;quot; übersetzt. Das Wort Prinz wurde mit &amp;quot;hochgeborener Mann&amp;quot; übersetzt. Nur auf diesen Mann, nicht auf den Wiederaufbaubefehl beziehen sich die 62 Jahrwochen, was auch in Vers 26 deutlich wird. Der göttliche Wiederaufbaubefehl bestand schon in der Tempelrede Jeremias in Jer. 7 im Jahr 609 v. Chr., von dem ab die 62 Jahrwochen zählen, bis zum Mord an dem rechtschaffenen Hohepriester in Erbfolge, Onias III. im Jahr 171 v. Chr., weil er sich für den Erhalt des von dem syrischen König Antiochus IV. Epiphanes geplünderten Tempelschatzes einsetzte. Danach zur Mitte der letzten Jahrwoche im Jahr 167 v. Chr. entweihte dieser König den Jerusalemer Tempel und starb im Jahr 164 v. Chr., dem Ende der letzten Jahrwoche, nachzulesen in den Makkabaeerbuechern. Von der Länge der halben Jahrwoche in Dan. 12, Vers 11, nämlich 1290 Tage für 3 1/2 Jahre, können 368,6 Kalendertage und z. B. nach der Rechnung 62x7x368,6/365,25 gerundet 438 Sonnenkalenderjahre für die 62 Jahrwochen bestimmt werden, entsprechend auch für die 7 Jahrwochen 49 1/2 Jahre zur Nachrechnung der o.g. Jahrwochenzeitpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Altes Testament/Daniel/Jahrwoche]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
	</entry>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Daniel_9&amp;diff=29931</id>
		<title>Daniel 9</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Achaschweros, von dem Stamm der Meder, der König wurde über das Reich der Chaldaeer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} In dem ersten Jahr seiner Herrschaft, verstand ich, Daniel, aus den Büchern die Zahl der Jahre, von denen das Wort Jahwes kam zu Jeremia, dem Propheten, dass 70 Jahre erfüllt werden in der Verwüstung Jerusalems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und ich richtete mein Angesicht zu Jahwe, meinem Gott, um in Gebet und Flehen mit Fasten und in Sackkleidern in Asche ihn zu suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und ich betete zu Jahwe, Gott, legte mein Bekenntnis ab und sagte: Du Grosser und Schrecklicher, der du hältst hältst den Bund und die Gnade denen, die dich lieben, und denen, die deinen Geboten folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wir haben gesündigt, haben Übel getan und taten böse; wir haben uns aufgelehnt, sogar beim Verlassen deiner Vorschriften und Urteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wir haben deinen Knechten nicht gehorcht, die in deinem Namen zu unseren Königen sprachen, unseren Prinzen, unseren Vätern und zu allem Volk des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} O Jahwe, Gerechtigkeit ist unter Dir, aber unter uns Verwirrung auf unseren Gesichtern wie an diesem Tag, bei den Männern Judas und den Einwohnern Jerusalems und bei allen, die nah und fern sind, in allen Ländern, wohin du sie verstreut hast, wegen ihrer Vergehen, die sie gegen dich begangen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} O Jahwe, bei uns ist Verwirrung auf unseren Gesichtern, bei unseren Königen, Prinzen und Vätern, weil wir gegen dich gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Jahwe, Gott gehört Gnade und Vergebung, obwohl wir uns gegen ihn aufgelehnt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Weder haben wir der Stimme unseres Gottes gehorcht, noch sind wir in seinen Gesetzen gewandelt, die er uns gesetzt hat durch seine Diener, die Propheten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Ja, ganz Israel hat dein Gesetz übertreten, sogar durch Verlassen, dass sie nicht deiner Stimme gehorcht haben; deshalb ist der Fluch ausgegossen über uns und der Eid, der im Gesetz Mose, dem Diener Gottes, geschrieben ist, weil wir gegen ihn gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und er hat sein Wort bestätigt, daß er gegen uns gesprochen hat und gegen unsere Richter, die uns gerichtet haben, indem er großes Übel über uns gebracht hat: unter dem ganzen Himmel ist nicht geschehen, was Jerusalem geschehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Wie geschrieben ist im Gesetz Mose, ist alles dieses Übel über uns gekommen: trotzdem haben wir unser Gebet nicht vor Jahwe, unserem Gott gebracht, dass wir von unseren Missetaten umkehren und die Wahrheit verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Deshalb hat Jahwe über das Übel gewacht und hat es über uns gebracht: denn Jahwe, unser Gott ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut: denn wir haben seiner Stimme nicht gehorcht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und nun, Jahwe, unser Gott, dass du dein Volk aus dem Land Ägypten mit deiner mächtigen Hand gebracht hast und hast sie zu diesem Tag hierher gebracht; wir haben gesündigt und wir haben böse gehandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} O Jahwe, gemäß Deiner Gerechtigkeit flehe ich zu dir, lass deinen Ärger und Zorn von deiner Stadt Jerusalem fern sein, von deinem heiligen Berg wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter, Jerusalem und dein Volk sind zu all dem hier gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Nun denn, unser Gott, höre das Gebet deines Knechte und sein Flehen und lass dein Angesicht scheinen über dein Heiligtum, das zerstört ist um Jahwe willen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} O mein Gott, neige dein Ohr und höre; öffne deine Augen und sieh die Verwüstungen und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist: denn wir richten unser Flehen zu dir nicht nach unserer Gerechtigkeit, sondern nach deiner großen Gnade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} O Jahwe höre, o Jahwe vergib, o Jahwe merke auf und handle; lass nicht ab um deiner willen, o mein Gott, für deine Stadt und für dein Volk, die nach deinem Namen genannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und während ich redete, betete, meine und meines Volkes Sünde bekannte und mein Flehen vor Jahwe, meinem Gott und für den heiligen Berg meines Gottes darbrachte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} ja, während ich im Gebet sprach, berührte mich zur Zeit des Abendgebets sogar der Mann Gabriel, den ich in der Vision am Anfang gesehen habe, und bewegte sich im schnellen Flug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er gab mir Nachricht, sprach mit mir und sagte: O Daniel, ich bin jetzt hierher gekommen, um Vermögen und Verstehen dir zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Zu Beginn deines Flehen kam der Befehl heran und ich kam dir zu zeigen; du bist vielgeliebt; deshalb verstehe die Angelegenheit und bedenke die Vision. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Siebzig Jahrwochen sind über dein Volk und deine Stadt bestimmt, um die Uebertretung zu beenden, den Sünden ein Ende zu machen, Versöhnung für die Missetaten zu leisten, in ewige Gerechtigkeit zu bringen, die Vision und die Prophetie zu erfüllen und das Allerheiligste zu salben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Wisse und verstehe, dass vom Ausgehen des Befehls, Jerusalem und den Tempel wiederherzustellen und zu bauen, sieben Jahrwochen und 62 Jahrwochen sein werden; bis zu einem gesalbten, hochgeborenen Mann sind es die 62 Jahrwochen nochmals (genannt), und die Stadt und die Mauer werden sogar in unruhigen Zeiten gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Nach den 62 Jahrwochen wird der gesalbte Mann nicht für sich getötet, das Volk eines kommenden Prinzen wird diese Stadt und das Heiligtum zerstören, das Ende wird mit einer Flut sein, und bis zum Ende des Krieges sind Verwüstungen bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und er wird einen Bund mit vielen bestätigen für eine Woche, und in der Mitte der Woche wird er dafür sorgen, dass das Opfer und die Gabe aufhört, und auf dem (Altar)flügel von Gräueln wird er zum Verwüsteten machen, sogar bis die Vollendung und, was bestimmt ist, sich über das Verwüstete ergießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} Vers 25: Durch die künstliche Trennung der Masoreten mittels eines Atnachs nach den 7 Jahrwochen müssen die 62 Jahrwochen vor dem Semikolon ergänzt werden. Neben der Stadt wurde auch der Tempel wiederaufgebaut, was hier ergänzt wurde. Der königliche Befehl des persischen Befreiers, Kyrus II., Jerusalem und den Tempel wiederaufzubauen, wurde von den zurückgekehrten Juden im Jahr 536 v. Chr. befolgt, und er wurde von einem Nachfolger, dem persischen König Darius I. erneuert bis zu seinem Todesjahr 486 v. Chr., dem Ende der 7 Jahrwochen. Danach lebten die Juden unsicher zur Zeit des Buches Esther. Das hebräische Wort Messias wurde mit &amp;quot;gesalbter...&amp;quot; übersetzt. Das Wort Prinz wurde mit &amp;quot;hochgeborener Mann&amp;quot; übersetzt. Nur auf diesen Mann, nicht auf den Wiederaufbaubefehl beziehen sich die 62 Jahrwochen, was auch in Vers 26 deutlich wird. Der göttliche Wiederaufbaubefehl bestand schon in der Tempelrede Jeremias in Jer. 7 im Jahr 609 v. Chr., von dem ab die 62 Jahrwochen zählen, bis zum Mord an dem rechtschaffenen Hohepriester in Erbfolge, Onias III. im Jahr 171 v. Chr., weil er sich für den Erhalt des von dem syrischen König Antiochus IV. Epiphanes geplünderten Tempelschatzes einsetzte. Danach zur Mitte der letzten Jahrwoche im Jahr 167 v. Chr. entweihte dieser König den Jerusalemer Tempel und starb im Jahr 164 v. Chr., dem Ende der letzten Jahrwoche, nachzulesen in den Makkabaeerbuechern. Von der Länge der halben Jahrwoche in Dan. 12, Vers 11, nämlich 1290 Tage für 3 1/2 Jahre, können 368,6 Kalendertage und z. B. nach der Rechnung 62x7x368,6/365,25 gerundet 438 Sonnenkalenderjahre für die 62 Jahrwochen bestimmt werden, entsprechend auch für die 7 Jahrwochen 49 1/2 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Altes Testament/Daniel/Jahrwoche]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
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		<title>Kategorie:Lexikon</title>
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		<updated>2021-01-22T20:49:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1 Jahrwoche umfasst 7 Jahre. Der Ausdruck findet sich nur im Alten Testament im Buch Daniel im Kapitel 9, den Versen 24-27. In Dan. 9, 24 ist die Gesamtzahl von 70 genannt. In Dan. 9, 25-26 finden sich die beiden Zeiträume 7 und 62 Jahrwochen. In Dan. 9, 27 wird nur 1 Jahrwoche genannt. Die Jahrwochen als Nichtgesamtzahl 70 beziehen sich auf historische Zeiträume. In Dan. 9, 25 sind für den Beginn der 7 und 62 Jahrwochen der Wiederaufbaubefehl Jerusalems und des Tempels genannt. Dieser Befehl betrifft den königlichen Wiederaufbaubefehl des Kyrus II. im Jahr 536 v. Chr. und den göttlichen Wiederaufbaubefehl zur Zeit der Tempelrede Jeremias nach Jer. 7 im Jahr 609 v. Christus. Die Länge einer Jahrwoche wird nicht nach Sonnenkalenderjahren bemessen, sondern über Dan. 12, 11 berechnet: Dort sind für 3 1/2 Jahre 1290 Tage genannt, dies entspricht einem Danielschen Kalenderjahr von 368,6 Tagen. Diese Zahl von Tagen wird zum Einen mit 7x7 und zum Anderen mit 62x7 multipliziert und jeweils durch 365,25 dividiert. Man erhält bei der ersten Rechnung 49 1/2 Jahre, die von 536 abgezogen werden. Dies ergibt 486 v. Chr., das Jahr, in dem der ebenfalls judenfreundliche, persische König Darius I., ein Nachfolger des Kyrus II., starb, dem der den Juden abgeneigte König Xerxes I. aus dem Buch Esther folgte. Bei der zweiten Rechnung zieht man von 609 438 ab und erhält 171 v. Chr., das Jahr, in dem der rechtschaffene Hohepriester in Erbfolge Onias III. ermordet wurde. Darauf nimmt Dan. 9, 26 Bezug, wo es heißt, dass ein gesalbter, hochgeborener Mann nicht für sich getötet wird: Onias setzte sich für den Erhalt des Tempelschatzes ein gegen die Plünderung durch den syrischen König Antiochus IV. Epiphanes. Im Jahr 171 v. Chr. beginnt die  letzte Jahrwoche, zu deren Mitte nach Dan 9, 27 der König Antiochus den Jerusalemer Tempel im Jahr 167 v. Chr. entweihte und an deren Ende im Jahr 164 v. Chr. der König starb.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
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		<title>Kategorie:Lexikon</title>
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		<updated>2021-01-15T12:47:25Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1 Jahrwoche umfasst 7 Jahre. Der Ausdruck findet sich nur im Alten Testament im Buch Daniel im Kapitel 9, den Versen 24-27. In Dan. 9, 24 ist die Gesamtzahl von 70 genannt. In Dan. 9, 25-26 finden sich die beiden Zeiträume 7 und 62 Jahrwochen. In Dan. 9, 27 wird nur 1 Jahrwoche genannt. Die Jahrwochen als Nichtgesamtzahl 70 beziehen sich auf historische Zeiträume. In Dan. 9, 25 sind für den Beginn der 7 und 62 Jahrwochen der Wiederaufbaubefehl Jerusalems und des Tempels genannt. Dieser Befehl betrifft den königlichen Wiederaufbaubefehl des Kyrus II. im Jahr 536 v. Chr. und den göttlichen Wiederaufbaubefehl zur Zeit der Tempelrede Jeremias nach Jer. 7 im Jahr 609 v. Christus. Das Ende der Jahrwochen wird nicht direkt nach julianischen Kalenderjahren bemessen, sondern über Dan. 12, 11 berechnet: Dort sind für 3 1/2 Jahre 1290 Tage genannt, dies entspricht einem Danielschen Kalenderjahr von 368,6 Tagen. Diese Zahl von Tagen wird zum Einen mit 7x7 und zum Anderen mit 62x7 multipliziert und jeweils durch 365,25 dividiert. Man erhält bei der ersten Rechnung 49 1/2 Jahre, die von 536 abgezogen werden. Dies ergibt 486 v. Chr., das Jahr, in dem der ebenfalls judenfreundliche, persische König Darius I., ein Nachfolger des Kyrus II., starb, dem der den Juden abgeneigte König Xerxes I. aus dem Buch Esther folgte. Bei der zweiten Rechnung zieht man von 609 438 ab und erhält 171 v. Chr., das Jahr, in dem der rechtschaffene Hohepriester in Erbfolge Onias III. ermordet wurde. Darauf nimmt Dan. 9, 26 Bezug, wo es heißt, dass ein gesalbter, hochgeborener Mann nicht für sich getötet wird: Onias setzte sich für den Erhalt des Tempelschatzes ein gegen die Plünderung durch den syrischen König Antiochus IV. Epiphanes. Im Jahr 171 v. Chr. beginnt die  letzte Jahrwoche, zu deren Mitte nach Dan 9, 27 der König Antiochus den Jerusalemer Tempel im Jahr 167 v. Chr. entweihte und an deren Ende im Jahr 164 v. Chr. der König starb.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
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		<title>Kategorie:Lexikon</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1 Jahrwoche umfasst 7 Jahre. Der Ausdruck findet sich nur im Alten Testament im Buch Daniel im Kapitel 9, den Versen 24-27. In Dan. 9, 24 ist die Gesamtzahl von 70 genannt. In Dan. 9, 25-26 finden sich die beiden Zeiträume 7 und 62 Jahrwochen. In Dan. 9, 27 wird nur 1 Jahrwoche genannt. Die Jahrwochen als Nichtgesamtzahl 70 beziehen sich auf historische Zeiträume. In Dan. 9, 25 sind für den Beginn der 7 und 62 Jahrwochen der Wiederaufbaubefehl Jerusalems und des Tempels genannt. Dieser Befehl betrifft den königlichen Wiederaufbaubefehl des Kyrus II. im Jahr 536 v. Chr. und den göttlichen Wiederaufbaubefehl zur Zeit der Tempelrede Jeremias nach Jer. 7 und 26 im Jahr 609 v. Christus. Das Ende der Jahrwochen wird nicht direkt nach julianischen Kalenderjahren bemessen, sondern über Dan. 12, 11 berechnet: Dort sind für 3 1/2 Jahre 1290 Tage genannt, dies entspricht einem Danielschen Kalenderjahr von 368,6 Tagen. Diese Zahl von Tagen wird zum Einen mit 7x7 und zum Anderen mit 62x7 multipliziert und jeweils durch 365,25 dividiert. Man erhält bei der ersten Rechnung 49 1/2 Jahre, die von 536 abgezogen werden. Dies ergibt 486 v. Chr., das Jahr, in dem der ebenfalls judenfreundliche, persische König Darius I., ein Nachfolger des Kyrus II., starb, dem der den Juden abgeneigte König Xerxes I. aus dem Buch Esther folgte. Bei der zweiten Rechnung zieht man von 609 438 ab und erhält 171 v. Chr., das Jahr, in dem der rechtschaffene Hohepriester in Erbfolge Onias III. ermordet wurde. Darauf nimmt Dan. 9, 26 Bezug, wo es heißt, dass ein gesalbter, hochgeborener Mann nicht für sich getötet wird: Onias setzte sich für den Erhalt des Tempelschatzes ein gegen die Plünderung durch den syrischen König Antiochus IV. Epiphanes. Im Jahr 171 v. Chr. beginnt die  letzte Jahrwoche, zu deren Mitte nach Dan 9, 27 der König Antiochus den Jerusalemer Tempel im Jahr 167 v. Chr. entweihte und an deren Ende im Jahr 164 v. Chr. der König starb.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
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		<title>Kategorie:Lexikon</title>
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		<updated>2021-01-15T12:21:03Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1 Jahrwoche umfasst 7 Jahre. Der Ausdruck findet sich nur im Alten Testament im Buch Daniel im Kapitel 9, den Versen 24-27. In Dan. 9, 24 ist die Gesamtzahl von 70 genannt. In Dan. 9, 25-26 finden sich die beiden Zeiträume 7 und 62 Jahrwochen. In Dan. 9, 27 wird nur 1 Jahrwoche genannt. Die Jahrwochen als Nichtgesamtzahl 70 beziehen sich auf historische Zeiträume. In Dan. 9, 25 sind für den Beginn der 7 und 62 Jahrwochen der Wiederaufbaubefehl Jerusalems und des Tempels genannt. Dieser Befehl betrifft den königlichen Wiederaufbaubefehl des Kyrus II. im Jahr 536 v. Chr. und den göttlichen Wiederaufbaubefehl zur Zeit der Tempelrede Jeremias nach Jer. 7 und 26 im Jahr 609 v. Christus. Das Ende der Jahrwochen wird nicht direkt nach julianischen Kalenderjahren bemessen, sondern über Dan. 12, 11 berechnet: Dort sind für 3 1/2 Jahre 1290 Tage genannt, dies entspricht einem Danielschen Kalenderjahr von 368,6 Tagen. Diese Zahl von Tagen wird zum Einen mit 7x7 und zum Anderen mit 62x7 multipliziert und durch 365,25 dividiert. Man erhält bei der ersten Rechnung 49 1/2 Jahre, die von 536 abgezogen werden. Dies ergibt 486 v. Chr., das Jahr, in dem der ebenfalls judenfreundliche, persische König Darius I., ein Nachfolger des Kyrus II., starb, dem der den Juden abgeneigte König Xerxes I. aus dem Buch Esther folgte. Bei der zweiten Rechnung zieht man von 609 438 ab und erhält 171 v. Chr., das Jahr, in dem der rechtschaffene Hohepriester in Erbfolge Onias III. ermordet wurde. Darauf nimmt Dan. 9, 26 Bezug, wo es heißt, dass ein gesalbter, hochgeborener Mann nicht für sich getötet wird. Onias setzte sich für den Erhalt des Tempelschatzes ein gegen die Plünderung durch den syrischen König Antiochus IV. Epiphanes. Im Jahr 171 v. Chr. beginnt die  letzte Jahrwoche, zu deren Mitte nach Dan 9, 27 der König Antiochus den Jerusalemer Tempel im Jahr 167 v. Chr. entweihte und an deren Ende im Jahr 164 v. Chr. der König starb.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Achaschweros, von dem Stamm der Meder, der König wurde über das Reich der Chaldaeer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} In dem ersten Jahr seiner Herrschaft, verstand ich, Daniel, aus den Büchern die Zahl der Jahre, von denen das Wort Jahwes kam zu Jeremia, dem Propheten, dass 70 Jahre erfüllt werden in der Verwüstung Jerusalems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und ich richtete mein Angesicht zu Jahwe, meinem Gott, um in Gebet und Flehen mit Fasten und in Sackkleidern in Asche ihn zu suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und ich betete zu Jahwe, Gott, legte mein Bekenntnis ab und sagte: Du Grosser und Schrecklicher, der du hältst hältst den Bund und die Gnade denen, die dich lieben, und denen, die deinen Geboten folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wir haben gesündigt, haben Übel getan und taten böse; wir haben uns aufgelehnt, sogar beim Verlassen deiner Vorschriften und Urteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wir haben deinen Knechten nicht gehorcht, die in deinem Namen zu unseren Königen sprachen, unseren Prinzen, unseren Vätern und zu allem Volk des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} O Jahwe, Gerechtigkeit ist unter Dir, aber unter uns Verwirrung auf unseren Gesichtern wie an diesem Tag, bei den Männern Judas und den Einwohnern Jerusalems und bei allen, die nah und fern sind, in allen Ländern, wohin du sie verstreut hast, wegen ihrer Vergehen, die sie gegen dich begangen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} O Jahwe, bei uns ist Verwirrung auf unseren Gesichtern, bei unseren Königen, Prinzen und Vätern, weil wir gegen dich gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Jahwe, Gott gehört Gnade und Vergebung, obwohl wir uns gegen ihn aufgelehnt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Weder haben wir der Stimme unseres Gottes gehorcht, noch sind wir in seinen Gesetzen gewandelt, die er uns gesetzt hat durch seine Diener, die Propheten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Ja, ganz Israel hat dein Gesetz übertreten, sogar durch Verlassen, dass sie nicht deiner Stimme gehorcht haben; deshalb ist der Fluch ausgegossen über uns und der Eid, der im Gesetz Mose, dem Diener Gottes, geschrieben ist, weil wir gegen ihn gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und er hat sein Wort bestätigt, daß er gegen uns gesprochen hat und gegen unsere Richter, die uns gerichtet haben, indem er großes Übel über uns gebracht hat: unter dem ganzen Himmel ist nicht geschehen, was Jerusalem geschehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Wie geschrieben ist im Gesetz Mose, ist alles dieses Übel über uns gekommen: trotzdem haben wir unser Gebet nicht vor Jahwe, unserem Gott gebracht, dass wir von unseren Missetaten umkehren und die Wahrheit verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Deshalb hat Jahwe über das Übel gewacht und hat es über uns gebracht: denn Jahwe, unser Gott ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut: denn wir haben seiner Stimme nicht gehorcht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und nun, Jahwe, unser Gott, dass du dein Volk aus dem Land Ägypten mit deiner mächtigen Hand gebracht hast und hast sie zu diesem Tag hierher gebracht; wir haben gesündigt und wir haben böse gehandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} O Jahwe, gemäß Deiner Gerechtigkeit flehe ich zu dir, lass deinen Ärger und Zorn von deiner Stadt Jerusalem fern sein, von deinem heiligen Berg wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter, Jerusalem und dein Volk sind zu all dem hier gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Nun denn, unser Gott, höre das Gebet deines Knechte und sein Flehen und lass dein Angesicht scheinen über dein Heiligtum, das zerstört ist um Jahwe willen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} O mein Gott, neige dein Ohr und höre; öffne deine Augen und sieh die Verwüstungen und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist: denn wir richten unser Flehen zu dir nicht nach unserer Gerechtigkeit, sondern nach deiner großen Gnade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} O Jahwe höre, o Jahwe vergib, o Jahwe merke auf und handle; lass nicht ab um deiner willen, o mein Gott, für deine Stadt und für dein Volk, die nach deinem Namen genannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und während ich redete, betete, meine und meines Volkes Sünde bekannte und mein Flehen vor Jahwe, meinem Gott und für den heiligen Berg meines Gottes darbrachte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} ja, während ich im Gebet sprach, berührte mich zur Zeit des Abendgebets sogar der Mann Gabriel, den ich in der Vision am Anfang gesehen habe, und bewegte sich im schnellen Flug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er gab mir Nachricht, sprach mit mir und sagte: O Daniel, ich bin jetzt hierher gekommen, um Vermögen und Verstehen dir zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Zu Beginn deines Flehen kam der Befehl heran und ich kam dir zu zeigen; du bist vielgeliebt; deshalb verstehe die Angelegenheit und bedenke die Vision. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Siebzig Jahrwochen sind über dein Volk und deine Stadt bestimmt, um die Uebertretung zu beenden, den Sünden ein Ende zu machen, Versöhnung für die Missetaten zu leisten, in ewige Gerechtigkeit zu bringen, die Vision und die Prophetie zu erfüllen und das Allerheiligste zu salben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Wisse und verstehe, dass vom Ausgehen des Befehls, Jerusalem und den Tempel wiederherzustellen und zu bauen, sieben Jahrwochen und 62 Jahrwochen sein werden; bis zu einem gesalbten, hochgeborenen Mann sind es die 62 Jahrwochen nochmals (genannt), und die Stadt und die Mauer werden sogar in unruhigen Zeiten gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Nach den 62 Jahrwochen wird der gesalbte Mann nicht für sich getötet, das Volk eines kommenden Prinzen wird diese Stadt und das Heiligtum zerstören, das Ende wird mit einer Flut sein, und bis zum Ende des Krieges sind Verwüstungen bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und er wird einen Bund mit vielen bestätigen für eine Woche, und in der Mitte der Woche wird er dafür sorgen, dass das Opfer und die Gabe aufhört, und auf dem (Altar)flügel von Gräueln wird er zum Verwüsteten machen, sogar bis die Vollendung und, was bestimmt ist, sich über das Verwüstete ergießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} In Vers 25 müssen durch die künstliche Trennung der Masoreten mittels eines Atnachs nach den 7 Jahrwochen die 62 Jahrwochen vor dem Semikolon ergänzt werden. Neben der Stadt wurde auch der Tempel wiederaufgebaut, was hier ergänzt wurde. Der königliche Befehl des persischen Befreiers, Kyrus II., Jerusalem und den Tempel wiederaufzubauen, wurde von den zurückgekehrten Juden im Jahr 536 v. Chr. befolgt, und er wurde von einem Nachfolger, dem persischen König Darius I. erneuert bis zu seinem Todesjahr 486 v. Chr., dem Ende der 7 Jahrwochen. Danach lebten die Juden unsicher zur Zeit des Buches Esther. Das hebräische Wort Messias wurde mit &amp;quot;gesalbter...&amp;quot; übersetzt. Das Wort Prinz wurde mit &amp;quot;hochgeborener Mann&amp;quot; übersetzt. Nur auf diesen Mann, nicht aufden Wiederaufbaubefehl beziehen sich die 62 Jahrwochen, was auch in Vers 26 deutlich wird. Der göttliche Wiederaufbaubefehl bestand schon in der Tempelrede Jeremias in Jer. 7 im Jahr 609 v. Chr., von dem ab die 62 Jahrwochen zählen, bis zum Mord an dem rechtschaffenen Hohepriester in Erbfolge, Onias III. im Jahr 171 v. Chr., weil er sich für den Erhalt des von dem syrischen König Antiochus IV. Epiphanes geplünderten Tempelschatzes einsetzte. Danach zur Mitte der letzten Jahrwoche im Jahr 167 v. Chr. entweihte dieser König den Jerusalemer Tempel und starb im Jahr 164 v. Chr., dem Ende der letzten Jahrwoche, nachzulesen in den Makkabaeerbuechern. Von der Länge der halben Jahrwoche in Dan. 12, Vers 11, 1290 Tage für 3 1/2 Jahre können 368,6 Julianische Kalendertage und z. B. nach der Rechnung 62x7x368,6/365,25 gerundet 438 julianische Kalenderjahre für die 62  Jahrwochen bestimmt werden, entsprechend auch für die 7 Jahrwochen 49 1/2 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Altes Testament/Daniel/Jahrwoche]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Daniel_9&amp;diff=29785</id>
		<title>Daniel 9</title>
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		<updated>2021-01-12T11:21:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Achaschweros, von dem Stamm der Meder, der König wurde über das Reich der Chaldaeer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} In dem ersten Jahr seiner Herrschaft, verstand ich, Daniel, aus den Büchern die Zahl der Jahre, von denen das Wort Jahwes kam zu Jeremia, dem Propheten, dass 70 Jahre erfüllt werden in der Verwüstung Jerusalems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und ich richtete mein Angesicht zu Jahwe, meinem Gott, um in Gebet und Flehen mit Fasten und in Sackkleidern in Asche ihn zu suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und ich betete zu Jahwe, Gott, legte mein Bekenntnis ab und sagte: Du Grosser und Schrecklicher, der du hältst hältst den Bund und die Gnade denen, die dich lieben, und denen, die deinen Geboten folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wir haben gesündigt, haben Übel getan und taten böse; wir haben uns aufgelehnt, sogar beim Verlassen deiner Vorschriften und Urteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wir haben deinen Knechten nicht gehorcht, die in deinem Namen zu unseren Königen sprachen, unseren Prinzen, unseren Vätern und zu allem Volk des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} O Jahwe, Gerechtigkeit ist unter Dir, aber unter uns Verwirrung auf unseren Gesichtern wie an diesem Tag, bei den Männern Judas und den Einwohnern Jerusalems und bei allen, die nah und fern sind, in allen Ländern, wohin du sie verstreut hast, wegen ihrer Vergehen, die sie gegen dich begangen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} O Jahwe, bei uns ist Verwirrung auf unseren Gesichtern, bei unseren Königen, Prinzen und Vätern, weil wir gegen dich gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Jahwe, Gott gehört Gnade und Vergebung, obwohl wir uns gegen ihn aufgelehnt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Weder haben wir der Stimme unseres Gottes gehorcht, noch sind wir in seinen Gesetzen gewandelt, die er uns gesetzt hat durch seine Diener, die Propheten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Ja, ganz Israel hat dein Gesetz übertreten, sogar durch Verlassen, dass sie nicht deiner Stimme gehorcht haben; deshalb ist der Fluch ausgegossen über uns und der Eid, der im Gesetz Mose, dem Diener Gottes, geschrieben ist, weil wir gegen ihn gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und er hat sein Wort bestätigt, daß er gegen uns gesprochen hat und gegen unsere Richter, die uns gerichtet haben, indem er großes Übel über uns gebracht hat: unter dem ganzen Himmel ist nicht geschehen, was Jerusalem geschehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Wie geschrieben ist im Gesetz Mose, ist alles dieses Übel über uns gekommen: trotzdem haben wir unser Gebet nicht vor Jahwe, unserem Gott gebracht, dass wir von unseren Missetaten umkehren und die Wahrheit verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Deshalb hat Jahwe über das Übel gewacht und hat es über uns gebracht: denn Jahwe, unser Gott ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut: denn wir haben seiner Stimme nicht gehorcht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und nun, Jahwe, unser Gott, dass du dein Volk aus dem Land Ägypten mit deiner mächtigen Hand gebracht hast und hast sie zu diesem Tag hierher gebracht; wir haben gesündigt und wir haben böse gehandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} O Jahwe, gemäß Deiner Gerechtigkeit flehe ich zu dir, lass deinen Ärger und Zorn von deiner Stadt Jerusalem fern sein, von deinem heiligen Berg wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter, Jerusalem und dein Volk sind zu all dem hier gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Nun denn, unser Gott, höre das Gebet deines Knechte und sein Flehen und lass dein Angesicht scheinen über dein Heiligtum, das zerstört ist um Jahwe willen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} O mein Gott, neige dein Ohr und höre; öffne deine Augen und sieh die Verwüstungen und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist: denn wir richten unser Flehen zu dir nicht nach unserer Gerechtigkeit, sondern nach deiner großen Gnade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} O Jahwe höre, o Jahwe vergib, o Jahwe merke auf und handle; lass nicht ab um deiner willen, o mein Gott, für deine Stadt und für dein Volk, die nach deinem Namen genannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und während ich redete, betete, meine und meines Volkes Sünde bekannte und mein Flehen vor Jahwe, meinem Gott und für den heiligen Berg meines Gottes darbrachte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} ja, während ich im Gebet sprach, berührte mich zur Zeit des Abendgebets sogar der Mann Gabriel, den ich in der Vision am Anfang gesehen habe, und bewegte sich im schnellen Flug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er gab mir Nachricht, sprach mit mir und sagte: O Daniel, ich bin jetzt hierher gekommen, um Vermögen und Verstehen dir zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Zu Beginn deines Flehen kam der Befehl heran und ich kam dir zu zeigen; du bist vielgeliebt; deshalb verstehe die Angelegenheit und bedenke die Vision. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Siebzig Jahrwochen sind über dein Volk und deine Stadt bestimmt, um die Uebertretung zu beenden, den Sünden ein Ende zu machen, Versöhnung für die Missetaten zu leisten, in ewige Gerechtigkeit zu bringen, die Vision und die Prophetie zu erfüllen und das Allerheiligste zu salben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Wisse und verstehe, dass vom Ausgehen des Befehls, Jerusalem und den Tempel wiederherzustellen und zu bauen, sieben Jahrwochen und 62 Jahrwochen sein werden, bis zu einem gesalbten, hochgeborenen Mann sind es die 62 Jahrwochen nochmals (genannt), und die Stadt und die Mauer werden sogar in unruhigen Zeiten gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Nach den 62 Jahrwochen wird der gesalbte Mann nicht für sich getötet, das Volk eines kommenden Prinzen wird diese Stadt und das Heiligtum zerstören, das Ende wird mit einer Flut sein, und bis zum Ende des Krieges sind Verwüstungen bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und er wird einen Bund mit vielen bestätigen für eine Woche, und in der Mitte der Woche wird er dafür sorgen, dass das Opfer und die Gabe aufhört, und auf dem (Altar)flügel von Gräueln wird er zum Verwüsteten machen, sogar bis die Vollendung und, was bestimmt ist, sich über das Verwüstete ergießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} Der königliche Befehl des persischen Befreiers, Kyrus II., Jerusalem und den Tempel wiederaufzubauen, wurde von den zurückgekehrten Juden im Jahr 536 v. Chr. befolgt, und er wurde von einem Nachfolger, dem persischen König Darius I. erneuert bis zu seinem Todesjahr 486 v. Chr., dem Ende der 7 Jahrwochen. Danach lebten die Juden unsicher zur Zeit des Buches Esther. Der göttliche Wiederaufbaubefehl bestand schon in der Tempelrede Jeremias in Jer. 7 im Jahr 609 v. Chr., von dem ab die 62 Jahrwochen zählen, bis zum Mord an dem rechtschaffenen Hohepriester in Erbfolge, Onias III. im Jahr 171 v. Chr., weil er sich für den Erhalt des von dem syrischen König Antiochus IV. Epiphanes geplünderten Tempelschatzes einsetzte. Danach zur Mitte der letzten Jahrwoche im Jahr 167 v. Chr. entweihte dieser König den Jerusalemer Tempel und starb im Jahr 164 v. Chr., dem Ende der letzten Jahrwoche, nachzulesen in den Makkabaeerbuechern. Von der Länge der halben Jahrwoche in Dan. 12, Vers 11, 1290 Tage für 3 1/2 Jahre können 368,6 Julianische Kalendertage und z. B. nach der Rechnung 62x7x368,6/365,25 gerundet 438 julianische Kalenderjahre für die 62  Jahrwochen bestimmt werden, entsprechend auch für die 7 Jahrwochen 49 1/2 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Altes Testament/Daniel/Kapitel9/Jahrwoche]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Daniel_9&amp;diff=29739</id>
		<title>Daniel 9</title>
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		<updated>2021-01-07T15:56:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: 70 Jahrwochen Daniels&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Achaschweros, von dem Stamm der Meder, der König wurde über das Reich der Chaldaeer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} In dem ersten Jahr seiner Herrschaft, verstand ich, Daniel, aus den Büchern die Zahl der Jahre, von denen das Wort Jahwes kam zu Jeremia, dem Propheten, dass 70 Jahre erfüllt werden in der Verwüstung Jerusalems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und ich richtete mein Angesicht zu Jahwe, meinem Gott, um in Gebet und Flehen mit Fasten und in Sackkleidern in Asche ihn zu suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und ich betete zu Jahwe, Gott, legte mein Bekenntnis ab und sagte: Du Grosser und Schrecklicher, der du hältst hältst den Bund und die Gnade denen, die dich lieben, und denen, die deinen Geboten folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wir haben gesündigt, haben Übel getan und waren schwach in unserem Handeln; wir haben uns aufgelehnt, sogar beim Verlassen deiner Vorschriften und Urteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wir haben deinen Knechten nicht gehorcht, die in deinem Namen zu unseren Königen sprachen, unseren Prinzen, unseren Vätern und zu allem Volk des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} O Jahwe, Gerechtigkeit ist unter Dir, aber unter uns Verwirrung auf unseren Gesichtern wie an diesem Tag, bei den Männern Judas und den Einwohnern Jerusalems und bei allen, die nah und fern sind, in allen Ländern, wohin du sie verstreut hast, wegen ihrer Vergehen, die sie gegen dich begangen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} O Jahwe, bei uns ist Verwirrung auf unseren Gesichtern, bei unseren Königen, Prinzen und Vätern, weil wir gegen dich gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Jahwe, Gott gehört Gnade und Vergebung, obwohl wir uns gegen ihn aufgelehnt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Weder haben wir der Stimme unseres Gottes gehorcht, noch sind wir in seinen Gesetzen gewandelt, die er uns gesetzt hat durch seine Diener, die Propheten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Ja, ganz Israel hat dein Gesetz übertreten, sogar durch Verlassen, dass sie nicht deiner Stimme gehorcht haben; deshalb ist der Fluch ausgegossen über uns und der Eid, der im Gesetz Mose, dem Diener Gottes, geschrieben ist, weil wir gegen ihn gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und er hat sein Wort bestätigt, daß er gegen uns gesprochen hat und gegen unsere Richter, die uns gerichtet haben, indem er großes Übel über uns gebracht hat: unter dem ganzen Himmel ist nicht geschehen, was Jerusalem geschehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Wie geschrieben ist im Gesetz Mose, ist alles dieses Übel über uns gekommen: trotzdem haben wir unser Gebet nicht vor Jahwe, unserem Gott gebracht, dass wir von unseren Missetaten umkehren und die Wahrheit verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Deshalb hat Jahwe über das Übel gewacht und hat es über uns gebracht: denn Jahwe, unser Gott ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut: denn wir haben seiner Stimme nicht gehorcht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und nun, Jahwe, unser Gott, dass du dein Volk aus dem Land Ägypten mit deiner mächtigen Hand gebracht hast und hast sie zu diesem Tag hierher gebracht; wir haben gesündigt, wir haben schwach gehandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} O Jahwe, gemäß Deiner Gerechtigkeit flehe ich zu dir, lass deinen Ärger und Zorn von deiner Stadt Jerusalem fern sein, von deinem heiligen Berg wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter, Jerusalem und dein Volk sind zu all dem hier gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Nun denn, unser Gott, höre das Gebet deines Knechte und sein Flehen und lass dein Angesicht scheinen über dein Heiligtum, das zerstört ist um Jahwe willen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} O mein Gott, neige dein Ohr und höre; öffne deine Augen und sieh die Verwüstungen und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist: denn wir richten unser Flehen zu dir nicht für unsere Gerechtigkeit, sondern für deine große Gnade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} O Jahwe höre, o Jahwe vergib, o Jahwe merke auf und handle; lass nicht ab um deiner willen, o mein Gott, für deine Stadt und für dein Volk, die nach deinem Namen genannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und während ich redete, betete, meine und meines Volkes Sünde bekannte und mein Flehen vor Jahwe, meinem Gott und für den heiligen Berg meines Gottes darbrachte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} ja, während ich im Gebet sprach, berührte mich zur Zeit des Abendgebets sogar der Mann Gabriel, den ich in der Vision am Anfang gesehen habe, und bewegte sich im erhebenden Flug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er gab mir Nachricht, sprach mit mir und sagte: O Daniel, ich bin jetzt hierher gekommen, um Vermögen und Verstehen dir zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Zu Beginn deines Flehen kam der Befehl heran und ich kam dir zu zeigen; du bist vielgeliebt; deshalb verstehe die Angelegenheit und bedenke die Vision. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Siebzig Jahrwochen sind über dein Volk und deine Stadt bestimmt, um die Uebertretung zu beenden, den Sünden ein Ende zu machen, Versöhnung für die Missetaten zu leisten, in ewige Gerechtigkeit zu bringen, die Vision und die Prophetie zu erfüllen und das Allerheiligste zu salben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Wisse und verstehe, dass vom Ausgehen des Befehls, Jerusalem und den Tempel wiederherzustellen und zu bauen, sieben Jahrwochen und 62 Jahrwochen sein werden, bis zu einem gesalbten, hochgeborenen Mann sind es die 62 Jahrwochen nochmals (genannt), und die Stadt und die Mauer werden sogar in unruhigen Zeiten gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Nach den 62 Jahrwochen wird der gesalbte Mann nicht für sich getötet, das Volk eines kommenden Prinzen wird diese Stadt und das Heiligtum zerstören, das Ende wird mit einer Flut sein, und bis zum Ende des Krieges sind Verwüstungen bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und er wird einen Bund mit vielen bestätigen für eine Woche, und in der Mitte der Woche wird er dafür sorgen, dass das Opfer und die Gabe aufhört, und auf dem (Altar)flügel von Gräueln wird er zum Verwüsteten machen, sogar bis die Vollendung und, was bestimmt ist, sich über das Verwüstete ergießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} Der königliche Befehl des persischen Befreiers, Kyrus II., Jerusalem und den Tempel wiederaufzubauen, wurde von den zurückgekehrten Juden im Jahr 536 v. Chr. befolgt, und er wurde von einem Nachfolger, dem persischen König Darius I. erneuert bis zu seinem Todesjahr 486 v. Chr., dem Ende der 7 Jahrwochen. Danach lebten die Juden unsicher zur Zeit des Buches Esther. Der göttliche Wiederaufbaubefehl bestand schon in der Tempelrede Jeremias in Jer. 7 im Jahr 609 v. Chr., von dem ab die 62 Jahrwochen zählen, bis zum Mord an dem rechtschaffenen Hohepriester in Erbfolge, Onias III. im Jahr 171 v. Chr., weil er sich für den Erhalt des von dem syrischen König Antiochus IV. Epiphanes geplünderten Tempelschatzes einsetzte. Danach zur Mitte der letzten Jahrwoche im Jahr 167 v. Chr. entweihte dieser König den Jerusalemer Tempel und starb im Jahr 164 v. Chr., dem Ende der letzten Jahrwoche, nachzulesen in den Makkabaeerbuechern. Von der Länge der halben Jahrwoche in Dan. 12, Vers 11, 1290 Tage für 3 1/2 Jahre können 368,6 Julianische Kalendertage und z. B. nach der Rechnung 62x7x368,6/365,25 gerundet 438 julianische Kalenderjahre für die 62  Jahrwochen bestimmt werden, entsprechend auch für die 7 Jahrwochen 49 1/2 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Altes Testament/Daniel/Kapitel9/Jahrwoche]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
	</entry>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Kategorie:Lexikon&amp;diff=29738</id>
		<title>Kategorie:Lexikon</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: Jahrwoche&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1 Jahrwoche umfasst 7 Jahre. Der Ausdruck findet sich nur im Alten Testament im Buch Daniel im Kapitel 9, den Versen 24-27. In Dan. 9, 24 ist die Gesamtzahl von 70 genannt. In Dan. 9, 25-26 finden sich die beiden Zeiträume 7 und 62 Jahrwochen. In Dan. 9, 27 wird nur 1 Jahrwoche genannt. Die Jahrwochen als Nichtgesamtzahl 70 beziehen sich auf historische Zeiträume. In Dan. 9, 25 sind für den Beginn der 7 und 62 Jahrwochen der Wiederaufbaubefehl Jerusalems und des Tempels genannt. Dieser Befehl betrifft den königlichen Wiederaufbaubefehl des Kyrus II. im Jahr 536 v. Chr. und den göttlichen Wiederaufbaubefehl zur Zeit der Tempelrede Jeremias nach Jer. 7 und 26 im Jahr 609 v. Christus. Das Ende der Jahrwochen wird nicht direkt nach julianischen Kalenderjahren bemessen, sondern über Dan. 12, 11 berechnet: Dort sind für 3 1/2 Jahre 1290 Tage genannt, dies entspricht einem Danielschen Kalenderjahr von 368,6 Tagen. Diese Zahl von Tagen wird zum Einen mit 7x7 und zum Anderen mit 62x7 multipliziert und durch 365,25 dividiert. Man erhält bei der ersten Rechnung 49 1/2 Jahre, die von 536 abgezogen werden. Dies ergibt 486 v. Chr., das Jahr, in dem der ebenfalls judenfreundliche, persische König Darius I., ein Nachfolger des Kyrus II., starb, worauf der den Juden abgeneigte König Xerxes I. aus dem Buch Esther folgte. Bei der zweiten Rechnung zieht man von 609 438 ab und erhält 171 v. Chr., das Jahr, in dem der rechtschaffene Hohepriester in Erbfolge Onias III. ermordet wurde. Darauf nimmt Dan. 9, 26 Bezug, wo es heißt, dass ein gesalbter, hochgeborener Mann nicht für sich getötet wird. Onias setzte sich für den Erhalt des Tempelschatzes ein gegen die Plünderung durch den syrischen König Antiochus IV. Epiphanes. Im Jahr 171 v. Chr. beginnt die einzelne und letzte Jahrwoche, zu deren Mitte nach Dan 9, 27 der König Antiochus den Jerusalemer Tempel im Jahr 167 v. Chr. entweihte und an deren Ende im Jahr 164 v. Chr. der König starb.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
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		<title>Daniel 9</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Achaschweros, von dem Stamm der Meder, der König wurde über das Reich der Chaldaeer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} In dem ersten Jahr seiner Herrschaft, verstand ich, Daniel, aus den Büchern die Zahl der Jahre, von denen das Wort Jahwes kam zu Jeremia, dem Propheten, dass 70 Jahre erfüllt werden in der Verwüstung Jerusalems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und ich richtete mein Angesicht zu Jahwe, meinem Gott, um in Gebet und Flehen mit Fasten und in Sackkleidern in Asche ihn zu suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und ich betete zu Jahwe, Gott, legte mein Bekenntnis ab und sagte: Du Grosser und Schrecklicher, der du hältst hältst den Bund und die Gnade denen, die dich lieben, und denen, die deinen Geboten folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wir haben gesündigt, haben Übel getan und waren schwach in unserem Handeln; wir haben uns aufgelehnt, sogar beim Verlassen deiner Vorschriften und Urteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wir haben deinen Knechten nicht gehorcht, die in deinem Namen zu unseren Königen sprachen, unseren Prinzen, unseren Vätern und zu allem Volk des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} O Jahwe, Gerechtigkeit ist unter Dir, aber unter uns Verwirrung auf unseren Gesichtern wie an diesem Tag, bei den Männern Judas und den Einwohnern Jerusalems und bei allen, die nah und fern sind, in allen Ländern, wohin du sie verstreut hast, wegen ihrer Vergehen, die sie gegen dich begangen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} O Jahwe, bei uns ist Verwirrung auf unseren Gesichtern, bei unseren Königen, Prinzen und Vätern, weil wir gegen dich gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Jahwe, Gott gehört Gnade und Vergebung, obwohl wir uns gegen ihn aufgelehnt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Weder haben wir der Stimme unseres Gottes gehorcht, noch sind wir in seinen Gesetzen gewandelt, die er uns gesetzt hat durch seine Diener, die Propheten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Ja, ganz Israel hat dein Gesetz übertreten, sogar durch Verlassen, dass sie nicht deiner Stimme gehorcht haben; deshalb ist der Fluch ausgegossen über uns und der Eid, der im Gesetz Mose, dem Diener Gottes, geschrieben ist, weil wir gegen ihn gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und er hat sein Wort bestätigt, daß er gegen uns gesprochen hat und gegen unsere Richter, die uns gerichtet haben, indem er großes Übel über uns gebracht hat: unter dem ganzen Himmel ist nicht geschehen, was Jerusalem geschehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Wie geschrieben ist im Gesetz Mose, ist alles dieses Übel über uns gekommen: trotzdem haben wir unser Gebet nicht vor Jahwe, unserem Gott gebracht, dass wir von unseren Missetaten umkehren und die Wahrheit verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Deshalb hat Jahwe über das Übel gewacht und hat es über uns gebracht: denn Jahwe, unser Gott ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut: denn wir haben seiner Stimme nicht gehorcht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und nun, Jahwe, unser Gott, dass du dein Volk aus dem Land Ägypten mit deiner mächtigen Hand gebracht hast und hast sie zu diesem Tag hierher gebracht; wir haben gesündigt, wir haben schwach gehandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} O Jahwe, gemäß Deiner Gerechtigkeit flehe ich zu dir, lass deinen Ärger und Zorn von deiner Stadt Jerusalem fern sein, von deinem heiligen Berg wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter, Jerusalem und dein Volk sind zu all dem hier gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Nun denn, unser Gott, höre das Gebet deines Knechte und sein Flehen und lass dein Angesicht scheinen über dein Heiligtum, das zerstört ist um Jahwe willen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} O mein Gott, neige dein Ohr und höre; öffne deine Augen und sieh die Verwüstungen und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist: denn wir richten unser Flehen zu dir nicht für unsere Gerechtigkeit, sondern für deine große Gnade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} O Jahwe höre, o Jahwe vergib, o Jahwe merke auf und handle; lass nicht ab um deiner willen, o mein Gott, für deine Stadt und für dein Volk, die nach deinem Namen genannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und während ich redete, betete, meine und meines Volkes Sünde bekannte und mein Flehen vor Jahwe, meinem Gott und für den heiligen Berg meines Gottes darbrachte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} ja, während ich im Gebet sprach, berührte mich zur Zeit des Abendgebets sogar der Mann Gabriel, den ich in der Vision am Anfang gesehen habe, und bewegte sich im erhebenden Flug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er gab mir Nachricht, sprach mit mir und sagte: O Daniel, ich bin jetzt hierher gekommen, um Vermögen und Verstehen dir zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Zu Beginn deines Flehen kam der Befehl heran und ich kam dir zu zeigen; du bist vielgeliebt; deshalb verstehe die Angelegenheit und bedenke die Vision. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Siebzig Jahrwochen sind über dein Volk und deine Stadt bestimmt, um die Uebertretung zu beenden, den Sünden ein Ende zu machen, Versöhnung für die Missetaten zu leisten, in ewige Gerechtigkeit zu bringen, die Vision und die Prophetie zu erfüllen und das Allerheiligste zu salben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Wisse und verstehe, dass vom Ausgehen des Befehls, Jerusalem und den Tempel wiederherzustellen und zu bauen, sieben Jahrwochen und 62 Jahrwochen sein werden, bis zu einem gesalbten, hochgeborenen Mann sind es die 62 Jahrwochen nochmals (genannt), und die Stadt und die Mauer werden sogar in unruhigen Zeiten gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Nach den 62 Jahrwochen wird der gesalbte Mann nicht für sich getötet, das Volk eines kommenden Prinzen wird diese Stadt und das Heiligtum zerstören, das Ende wird mit einer Flut sein, und bis zum Ende des Krieges sind Verwüstungen bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und er wird einen Bund mit vielen bestätigen für eine Woche, und in der Mitte der Woche wird er dafür sorgen, dass das Opfer und die Gabe aufhört, und auf dem (Altar)flügel von Gräueln wird er zum Verwüsteten machen, sogar bis die Vollendung und, was bestimmt ist, sich über das Verwüstete ergießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} Der königliche Befehl des persischen Befreiers, Kyrus II., Jerusalem und den Tempel wiederaufzubauen, wurde von den zurückgekehrten Juden im Jahr 536 v. Chr. befolgt, und er wurde von einem Nachfolger, dem persischen König Darius I. erneuert bis zu seinem Todesjahr 486 v. Chr., dem Ende der 7 Jahrwochen. Danach lebten die Juden unsicher zur Zeit des Buches Esther. Der göttliche Wiederaufbaubefehl bestand schon in der Tempelrede Jeremias in Jer. 7 im Jahr 609 v. Chr., von dem ab die 62 Jahrwochen zählen, bis zum Mord an dem rechtschaffenen Hohepriester in Erbfolge, Onias III. im Jahr 171 v. Chr., weil er sich für den Erhalt des von dem syrischen König Antiochus IV. Epiphanes geplünderten Tempelschatzes einsetzte. Danach zur Mitte der letzten Jahrwoche im Jahr 167 v. Chr. entweihte dieser König den Jerusalemer Tempel und starb im Jahr 164 v. Chr., dem Ende der letzten Jahrwoche, nachzulesen in den Makkabaeerbuechern. Von der Länge der halben Jahrwoche in Dan. 12, Vers 11, 1290 Tage für 3 1/2 Jahre können 368,6 Julianische Kalendertage und z. B. nach der Rechnung 62x7x368,6/365,25 gerundet 438 julianische Kalenderjahre für die 62  Jahrwochen bestimmt werden, entsprechend auch für die 7 Jahrwochen 49 1/2 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Daniel_9&amp;diff=29736</id>
		<title>Daniel 9</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Achaschweros, von dem Stamm der Meder, der König wurde über das Reich der Chaldaeer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} In dem ersten Jahr seiner Herrschaft, verstand ich, Daniel, aus den Büchern die Zahl der Jahre, von denen das Wort Jahwes kam zu Jeremia, dem Propheten, dass 70 Jahre erfüllt werden in der Verwüstung Jerusalems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und ich richtete mein Angesicht zu Jahwe, meinem Gott, um in Gebet und Flehen mit Fasten und in Sackkleidern in Asche ihn zu suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und ich betete zu Jahwe, Gott, legte mein Bekenntnis ab und sagte: Du Grosser und Schrecklicher, der du hältst hältst den Bund und die Gnade denen, die dich lieben, und denen, die deinen Geboten folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wir haben gesündigt, haben Übel getan und waren schwach in unserem Handeln; wir haben uns aufgelehnt, sogar beim Verlassen deiner Vorschriften und Urteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wir haben deinen Knechten nicht gehorcht, die in deinem Namen zu unseren Königen sprachen, unseren Prinzen, unseren Vätern und zu allem Volk des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} O Jahwe, Gerechtigkeit ist unter Dir, aber unter uns Verwirrung auf unseren Gesichtern wie an diesem Tag, bei den Männern Judas und den Einwohnern Jerusalems und bei allen, die nah und fern sind, in allen Ländern, wohin du sie verstreut hast, wegen ihrer Vergehen, die sie gegen dich begangen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} O Jahwe, bei uns ist Verwirrung auf unseren Gesichtern, bei unseren Königen, Prinzen und Vätern, weil wir gegen dich gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Jahwe, Gott gehört Gnade und Vergebung, obwohl wir uns gegen ihn aufgelehnt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Weder haben wir der Stimme unseres Gottes gehorcht, noch sind wir in seinen Gesetzen gewandelt, die er uns gesetzt hat durch seine Diener, die Propheten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Ja, ganz Israel hat dein Gesetz übertreten, sogar durch Verlassen, dass sie nicht deiner Stimme gehorcht haben; deshalb ist der Fluch ausgegossen über uns und der Eid, der im Gesetz Mose, dem Diener Gottes, geschrieben ist, weil wir gegen ihn gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und er hat sein Wort bestätigt, daß er gegen uns gesprochen hat und gegen unsere Richter, die uns gerichtet haben, indem er großes Übel über uns gebracht hat: unter dem ganzen Himmel ist nicht geschehen, was Jerusalem geschehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Wie geschrieben ist im Gesetz Mose, ist alles dieses Übel über uns gekommen: trotzdem haben wir unser Gebet nicht vor Jahwe, unserem Gott gebracht, dass wir von unseren Missetaten umkehren und die Wahrheit verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Deshalb hat Jahwe über das Übel gewacht und hat es über uns gebracht: denn Jahwe, unser Gott ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut: denn wir haben seiner Stimme nicht gehorcht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und nun, Jahwe, unser Gott, dass du dein Volk aus dem Land Ägypten mit deiner mächtigen Hand gebracht hast und hast sie zu diesem Tag hierher gebracht; wir haben gesündigt, wir haben schwach gehandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} O Jahwe, gemäß Deiner Gerechtigkeit flehe ich zu dir, lass deinen Ärger und Zorn von deiner Stadt Jerusalem fern sein, von deinem heiligen Berg wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter, Jerusalem und dein Volk sind zu all dem hier gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Nun denn, unser Gott, höre das Gebet deines Knechte und sein Flehen und lass dein Angesicht scheinen über dein Heiligtum, das zerstört ist um Jahwe willen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} O mein Gott, neige dein Ohr und höre; öffne deine Augen und sieh die Verwüstungen und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist: denn wir richten unser Flehen zu dir nicht für unsere Gerechtigkeit, sondern für deine große Gnade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} O Jahwe höre, o Jahwe vergib, o Jahwe merke auf und handle; lass nicht ab um deiner willen, o mein Gott, für deine Stadt und für dein Volk, die nach deinem Namen genannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und während ich redete, betete, meine und meines Volkes Sünde bekannte und mein Flehen vor Jahwe, meinem Gott und für den heiligen Berg meines Gottes darbrachte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} ja, während ich im Gebet sprach, berührte mich zur Zeit des Abendgebets sogar der Mann Gabriel, den ich in der Vision am Anfang gesehen habe, und bewegte sich im erhebenden Flug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er gab mir Nachricht, sprach mit mir und sagte: O Daniel, ich bin jetzt hierher gekommen, um Vermögen und Verstehen dir zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Zu Beginn deines Flehen kam der Befehl heran und ich kam dir zu zeigen; du bist vielgeliebt; deshalb verstehe die Angelegenheit und bedenke die Vision. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Siebzig Jahrwochen sind über dein Volk und deine Stadt bestimmt, um die Uebertretung zu beenden, den Sünden ein Ende zu machen, Versöhnung für die Missetaten zu leisten, in ewige Gerechtigkeit zu bringen, die Vision und die Prophetie zu erfüllen und das Allerheiligste zu salben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Wisse und verstehe, dass vom Ausgehen des Befehls, Jerusalem und den Tempel wiederherzustellen und zu bauen, sieben Jahrwochen und 62 Jahrwochen sein werden, bis zu einem gesalbten, hochgeborenen Mann sind es die 62 Jahrwochen nochmals (genannt), und die Stadt und die Mauer werden sogar in unruhigen Zeiten gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Nach den 62 Jahrwochen wird der gesalbte Mann nicht für sich getötet, das Volk eines kommenden Prinzen wird diese Stadt und das Heiligtum zerstören, das Ende wird mit einer Flut sein, und bis zum Ende des Krieges sind Verwüstungen bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und er wird einen Bund mit vielen bestätigen für eine Woche, und in der Mitte der Woche wird er dafür sorgen, dass das Opfer und die Gabe aufhört, und auf dem (Altar)flügel von Gräueln wird er zum Verwüsteten machen, sogar bis die Vollendung und, was bestimmt ist, sich über das Verwüstete ergießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} Der königliche Befehl des persischen Befreiers, Kyrus II., Jerusalem und den Tempel wiederaufzubauen, wurde von den zurückgekehrten Juden im Jahr 536 v. Chr. befolgt, und er wurde von einem Nachfolger, dem persischen König Darius I. erneuert bis zu seinem Todesjahr 486 v. Chr., dem Ende der 7 Jahrwochen. Danach lebten die Juden unsicher zur Zeit des Buches Esther. Der göttliche Wiederaufbaubefehl bestand schon in der Tempelrede Jeremias in Jer. 7 im Jahr 609 v. Chr., von dem ab die 62 Jahrwochen zählen, bis zum Mord an dem rechtschaffenen Hohepriester in Erbfolge, Onias III. im Jahr 171 v. Chr., weil er sich für den Erhalt des von dem syrischen König Antiochus IV. Epiphanes geplünderten Tempelschatzes einsetzte. Danach zur Mitte der letzten Jahrwoche im Jahr 167 v. Chr. entweihte dieser König den Jerusalemer Tempel und starb im Jahr 164 v. Chr., dem Ende der letzten Jahrwoche, nachzulesen in den Makkabaeerbuechern. Von der Länge der halben Jahrwoche in Dan. 12, Vers 11, 1290 Tage für 3 1/2 Jahre können 368,6 Julianische Kalendertage und z. B. nach der Rechnung 62x7x368,6/365,25 gerundet 438 julianische Kalenderjahre für die 62  Jahrwochen bestimmt werden, entsprechend auch für die 7 Jahrwochen 49 1/2 Jahre (ausführlich im exegetischen Kommentar beschrieben). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
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		<title>Daniel 9</title>
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		<updated>2021-01-07T11:50:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Achaschweros, von dem Stamm der Meder, der König wurde über das Reich der Chaldaeer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} In dem ersten Jahr seiner Herrschaft, verstand ich, Daniel, aus den Büchern die Zahl der Jahre, von denen das Wort Jahwes kam zu Jeremia, dem Propheten, dass 70 Jahre erfüllt werden in der Verwüstung Jerusalems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und ich richtete mein Angesicht zu Jahwe, meinem Gott, um in Gebet und Flehen mit Fasten und in Sackkleidern in Asche ihn zu suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und ich betete zu Jahwe, Gott, legte mein Bekenntnis ab und sagte: Du Grosser und Schrecklicher, der du hältst hältst den Bund und die Gnade denen, die dich lieben, und denen, die deinen Geboten folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wir haben gesündigt, haben Übel getan und waren schwach in unserem Handeln; wir haben uns aufgelehnt, sogar beim Verlassen deiner Vorschriften und Urteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wir haben deinen Knechten nicht gehorcht, die in deinem Namen zu unseren Königen sprachen, unseren Prinzen, unseren Vätern und zu allem Volk des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} O Jahwe, Gerechtigkeit ist unter Dir, aber unter uns Verwirrung auf unseren Gesichtern wie an diesem Tag, bei den Männern Judas und den Einwohnern Jerusalems und bei allen, die nah und fern sind, in allen Ländern, wohin du sie verstreut hast, wegen ihrer Vergehen, die sie gegen dich begangen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} O Jahwe, bei uns ist Verwirrung auf unseren Gesichtern, bei unseren Königen, Prinzen und Vätern, weil wir gegen dich gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Jahwe, Gott gehört Gnade und Vergebung, obwohl wir uns gegen ihn aufgelehnt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Weder haben wir der Stimme unseres Gottes gehorcht, noch sind wir in seinen Gesetzen gewandelt, die er uns gesetzt hat durch seine Diener, die Propheten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Ja, ganz Israel hat dein Gesetz übertreten, sogar durch Verlassen, dass sie nicht deiner Stimme gehorcht haben; deshalb ist der Fluch ausgegossen über uns und der Eid, der im Gesetz Mose, dem Diener Gottes, geschrieben ist, weil wir gegen ihn gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und er hat sein Wort bestätigt, daß er gegen uns gesprochen hat und gegen unsere Richter, die uns gerichtet haben, indem er großes Übel über uns gebracht hat: unter dem ganzen Himmel ist nicht geschehen, was Jerusalem geschehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Wie geschrieben ist im Gesetz Mose, ist alles dieses Übel über uns gekommen: trotzdem haben wir unser Gebet nicht vor Jahwe, unserem Gott gebracht, dass wir von unseren Missetaten umkehren und die Wahrheit verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Deshalb hat Jahwe über das Übel gewacht und hat es über uns gebracht: denn Jahwe, unser Gott ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut: denn wir haben seiner Stimme nicht gehorcht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und nun, Jahwe, unser Gott, dass du dein Volk aus dem Land Ägypten mit deiner mächtigen Hand gebracht hast und hast sie zu diesem Tag hierher gebracht; wir haben gesündigt, wir haben schwach gehandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} O Jahwe, gemäß Deiner Gerechtigkeit flehe ich zu dir, lass deinen Ärger und Zorn von deiner Stadt Jerusalem fern sein, von deinem heiligen Berg wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter, Jerusalem und dein Volk sind zu all dem hier gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Nun denn, unser Gott, höre das Gebet deines Knechte und sein Flehen und lass dein Angesicht scheinen über dein Heiligtum, das zerstört ist um Jahwe willen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} O mein Gott, neige dein Ohr und höre; öffne deine Augen und sieh die Verwüstungen und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist: denn wir richten unser Flehen zu dir nicht für unsere Gerechtigkeit, sondern für deine große Gnade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} O Jahwe höre, o Jahwe vergib, o Jahwe merke auf und handle; lass nicht ab um deiner willen, o mein Gott, für deine Stadt und für dein Volk, die nach deinem Namen genannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und während ich redete, betete, meine und meines Volkes Sünde bekannte und mein Flehen vor Jahwe, meinem Gott und für den heiligen Berg meines Gottes darbrachte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} ja, während ich im Gebet sprach, berührte mich zur Zeit des Abendgebets sogar der Mann Gabriel, den ich in der Vision am Anfang gesehen habe, und bewegte sich im erhebenden Flug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er gab mir Nachricht, sprach mit mir und sagte: O Daniel, ich bin jetzt hierher gekommen, um Vermögen und Verstehen dir zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Zu Beginn deines Flehen kam der Befehl heran und ich kam dir zu zeigen; du bist vielgeliebt; deshalb verstehe die Angelegenheit und bedenke die Vision. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Siebzig Jahrwochen sind über dein Volk und deine Stadt bestimmt, um die Uebertretung zu beenden, den Sünden ein Ende zu machen, Versöhnung für die Missetaten zu leisten, in ewige Gerechtigkeit zu bringen, die Vision und die Prophetie zu erfüllen und das Allerheiligste zu salben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Wisse und verstehe, dass vom Ausgehen des Befehls, Jerusalem und den Tempel wiederherzustellen und zu bauen, sieben Jahrwochen und 62 Jahrwochen sein werden, bis zu einem gesalbten, hochgeborenen Mann sind es nochmals die 62 Jahrwochen, und die Stadt und die Mauer werden sogar in unruhigen Zeiten gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Nach den 62 Jahrwochen wird der gesalbte Mann nicht für sich getötet, das Volk eines kommenden Prinzen wird diese Stadt und das Heiligtum zerstören, das Ende wird mit einer Flut sein, und bis zum Ende des Krieges sind Verwüstungen bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und er wird einen Bund mit vielen bestätigen für eine Woche, und in der Mitte der Woche wird er dafür sorgen, dass das Opfer und die Gabe aufhört, und auf dem (Altar)flügel von Gräueln wird er zum Verwüsteten machen, sogar bis die Vollendung und, was bestimmt ist, sich über das Verwüstete ergießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} Der königliche Befehl des persischen Befreiers, Kyrus II., Jerusalem und den Tempel wiederaufzubauen, wurde von den zurückgekehrten Juden im Jahr 536 v. Chr. befolgt, und er wurde von einem Nachfolger, dem persischen König Darius I. erneuert bis zu seinem Todesjahr 486 v. Chr., dem Ende der 7 Jahrwochen. Danach lebten die Juden unsicher zur Zeit des Buches Esther. Der göttliche Wiederaufbaubefehl bestand schon in der Tempelrede Jeremias in Jer. 7 im Jahr 609 v. Chr., von dem ab die 62 Jahrwochen zählen, bis zum Mord an dem rechtschaffenen Hohepriester in Erbfolge, Onias III. im Jahr 171 v. Chr., weil er sich für den Erhalt des von dem syrischen König Antiochus IV. Epiphanes geplünderten Tempelschatzes einsetzte. Danach zur Mitte der letzten Jahrwoche im Jahr 167 v. Chr. entweihte dieser König den Jerusalemer Tempel und starb im Jahr 164 v. Chr., dem Ende der letzten Jahrwoche, nachzulesen in den Makkabaeerbuechern. Von der Länge der halben Jahrwoche in Dan. 12, Vers 11, 1290 Tage für 3 1/2 Jahre können 368,6 Julianische Kalendertage und z. B. nach der Rechnung 62x7x368,6/365,25 gerundet 438 julianische Kalenderjahre für die 62  Jahrwochen bestimmt werden, entsprechend auch für die 7 Jahrwochen oder 49 1/2 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Daniel_9&amp;diff=29732</id>
		<title>Daniel 9</title>
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		<updated>2021-01-07T11:42:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: 70 Jahrwochen Daniels&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Achaschweros, von dem Stamm der Meder, der König wurde über das Reich der Chaldaeer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} In dem ersten Jahr seiner Herrschaft, verstand ich, Daniel, aus den Büchern die Zahl der Jahre, von denen das Wort Jahwes kam zu Jeremia, dem Propheten, dass 70 Jahre erfüllt werden in der Verwüstung Jerusalems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und ich richtete mein Angesicht zu Jahwe, meinem Gott, um in Gebet und Flehen mit Fasten und in Sackkleidern in Asche ihn zu suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und ich betete zu Jahwe, Gott, legte mein Bekenntnis ab und sagte: Du Grosser und Schrecklicher, der du hältst hältst den Bund und die Gnade denen, die dich lieben, und denen, die deinen Geboten folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wir haben gesündigt, haben Übel getan und waren schwach in unserem Handeln; wir haben uns aufgelehnt, sogar beim Verlassen deiner Vorschriften und Urteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wir haben deinen Knechten nicht gehorcht, die in deinem Namen zu unseren Königen sprachen, unseren Prinzen, unseren Vätern und zu allem Volk des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} O Jahwe, Gerechtigkeit ist unter Dir, aber unter uns Verwirrung auf unseren Gesichtern wie an diesem Tag, bei den Männern Judas und den Einwohnern Jerusalems und bei allen, die nah und fern sind, in allen Ländern, wohin du sie verstreut hast, wegen ihrer Vergehen, die sie gegen dich begangen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} O Jahwe, bei uns ist Verwirrung auf unseren Gesichtern, bei unseren Königen, Prinzen und Vätern, weil wir gegen dich gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Jahwe, Gott gehört Gnade und Vergebung, obwohl wir uns gegen ihn aufgelehnt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Weder haben wir der Stimme unseres Gottes gehorcht, noch sind wir in seinen Gesetzen gewandelt, die er uns gesetzt hat durch seine Diener, die Propheten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Ja, ganz Israel hat dein Gesetz übertreten, sogar durch Verlassen, dass sie nicht deiner Stimme gehorcht haben; deshalb ist der Fluch ausgegossen über uns und der Eid, der im Gesetz Mose, dem Diener Gottes, geschrieben ist, weil wir gegen ihn gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und er hat sein Wort bestätigt, daß er gegen uns gesprochen hat und gegen unsere Richter, die uns gerichtet haben, indem er großes Übel über uns gebracht hat: unter dem ganzen Himmel ist nicht geschehen, was Jerusalem geschehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Wie geschrieben ist im Gesetz Mose, ist alles dieses Übel über uns gekommen: trotzdem haben wir unser Gebet nicht vor Jahwe, unserem Gott gebracht, dass wir von unseren Missetaten umkehren und die Wahrheit verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Deshalb hat Jahwe über das Übel gewacht und hat es über uns gebracht: denn Jahwe, unser Gott ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut: denn wir haben seiner Stimme nicht gehorcht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und nun, Jahwe, unser Gott, dass du dein Volk aus dem Land Ägypten mit deiner mächtigen Hand gebracht hast und hast sie zu diesem Tag hierher gebracht; wir haben gesündigt, wir haben schwach gehandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} O Jahwe, gemäß Deiner Gerechtigkeit flehe ich zu dir, lass deinen Ärger und Zorn von deiner Stadt Jerusalem fern sein, von deinem heiligen Berg wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter, Jerusalem und dein Volk sind zu all dem hier gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Nun denn, unser Gott, höre das Gebet deines Knechte und sein Flehen und lass dein Angesicht scheinen über dein Heiligtum, das zerstört ist um Jahwe willen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} O mein Gott, neige dein Ohr und höre; öffne deine Augen und sieh die Verwüstungen und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist: denn wir richten unser Flehen nicht zu dir für unsere Gerechtigkeit und für deine große Gnade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} O Jahwe höre, o Jahwe vergib, o Jahwe merke auf und handle; lass nicht ab um deiner willen, o mein Gott, für deine Stadt und für dein Volk, die nach deinem Namen genannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und während ich redete, betete, meine und meines Volkes Sünde bekannte und mein Flehen vor Jahwe, meinem Gott und für den heiligen Berg meines Gottes darbrachte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} ja, während ich im Gebet sprach, berührte mich zur Zeit des Abendgebets sogar der Mann Gabriel, den ich in der Vision am Anfang gesehen habe, und bewegte sich im erhebenden Flug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er gab mir Nachricht, sprach mit mir und sagte: O Daniel, ich bin jetzt hierher gekommen, um Vermögen und Verstehen dir zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Zu Beginn deines Flehen kam der Befehl heran und ich kam dir zu zeigen; du bist vielgeliebt; deshalb verstehe die Angelegenheit und bedenke die Vision. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Siebzig Jahrwochen sind über dein Volk und deine Stadt bestimmt, um die Uebertretung zu beenden, den Sünden ein Ende zu machen, Versöhnung für die Missetaten zu leisten, in ewige Gerechtigkeit zu bringen, die Vision und die Prophetie zu erfüllen und das Allerheiligste zu salben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Wisse und verstehe, dass vom Ausgehen des Befehls, Jerusalem und den Tempel wiederherzustellen und zu bauen, sieben Jahrwochen und 62 Jahrwochen sein werden, bis zu einem gesalbten, hochgeborenen Mann sind es nochmals die 62 Jahrwochen, und die Stadt und die Mauer werden sogar in unruhigen Zeiten gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Nach den 62 Jahrwochen wird der gesalbte Mann nicht für sich getötet, das Volk eines kommenden Prinzen wird diese Stadt und das Heiligtum zerstören, das Ende wird mit einer Flut sein, und bis zum Ende des Krieges sind Verwüstungen bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und er wird einen Bund mit vielen bestätigen für eine Woche, und in der Mitte der Woche wird er dafür sorgen, dass das Opfer und die Gabe aufhört, und auf dem (Altar)flügel von Gräueln wird er zum Verwüsteten machen, sogar bis die Vollendung und, was bestimmt ist, sich über das Verwüstete ergießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} Der königliche Befehl des persischen Befreiers, Kyrus II., Jerusalem und den Tempel wiederaufzubauen, wurde von den zurückgekehrten Juden im Jahr 536 v. Chr. befolgt, und er wurde von einem Nachfolger, dem persischen König Darius I. erneuert bis zu seinem Todesjahr 486 v. Chr., dem Ende der 7 Jahrwochen. Danach lebten die Juden unsicher zur Zeit des Buches Esther. Der göttliche Wiederaufbaubefehl bestand schon in der Tempelrede Jeremias in Jer. 7 im Jahr 609 v. Chr., von dem ab die 62 Jahrwochen zählen, bis zum Mord an dem rechtschaffenen Hohepriester in Erbfolge, Onias III. im Jahr 171 v. Chr., weil er sich für den Erhalt des von dem syrischen König Antiochus IV. Epiphanes geplünderten Tempelschatzes einsetzte. Danach zur Mitte der letzten Jahrwoche im Jahr 167 v. Chr. entweihte dieser König den Jerusalemer Tempel und starb im Jahr 164 v. Chr., dem Ende der letzten Jahrwoche, nachzulesen in den Makkabaeerbuechern. Von der Länge der halben Jahrwoche in Dan. 12, Vers 11, 1290 Tage für 3 1/2 Jahre können 368,6 Julianische Kalendertage und z. B. nach der Rechnung 62x7x368,6/365,25 gerundet 438 julianische Kalenderjahre für die 62  Jahrwochen bestimmt werden, entsprechend auch für die 7 Jahrwochen oder 49 1/2 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Daniel_9&amp;diff=29731</id>
		<title>Daniel 9</title>
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		<updated>2021-01-07T11:32:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: 70 Jahrwochen Daniels&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Achaschweros, von dem Stamm der Meder, der König wurde über das Reich der Chaldaeer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} In dem ersten Jahr seiner Herrschaft, verstand ich, Daniel, aus den Büchern die Zahl der Jahre, von denen das Wort Jahwes kam zu Jeremia, dem Propheten, dass 70 Jahre erfüllt werden in der Verwüstung Jerusalems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und ich richtete mein Angesicht zu Jahwe, meinem Gott, um in Gebet und Flehen mit Fasten und in Sackkleidern in Asche ihn zu suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und ich betete zu Jahwe, Gott, legte mein Bekenntnis ab und sagte: Du Grosser und Schrecklicher, der du hältst hältst den Bund und die Gnade denen, die dich lieben, und denen, die deinen Geboten folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wir haben gesündigt, haben Übel getan und waren schwach in unserem Handeln; wir haben uns aufgelehnt, sogar beim Verlassen deiner Vorschriften und Urteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wir haben deinen Knechten nicht gehorcht, die in deinem Namen zu unseren Königen sprachen, unseren Prinzen, unseren Vätern und zu allem Volk des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} O Jahwe, Gerechtigkeit ist unter Dir, aber unter uns Verwirrung auf unseren Gesichtern wie an diesem Tag, bei den Männern Judas und den Einwohnern Jerusalems und bei allen, die nah und fern sind, in allen Ländern, wohin du sie verstreut hast, wegen ihrer Vergehen, die sie gegen dich begangen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} O Jahwe, bei uns ist Verwirrung auf unseren Gesichtern, bei unseren Königen, Prinzen und Vätern, weil wir gegen dich gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Jahwe, Gott gehört Gnade und Vergebung, obwohl wir uns gegen ihn aufgelehnt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Weder haben wir der Stimme unseres Gottes gehorcht, noch sind wir in seinen Gesetzen gewandelt, die er uns gesetzt hat durch seine Diener, die Propheten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Ja, ganz Israel hat dein Gesetz übertreten, sogar durch Verlassen, dass sie nicht deiner Stimme gehorcht haben; deshalb ist der Fluch ausgegossen über uns und der Eid, der im Gesetz Mose, dem Diener Gottes, geschrieben ist, weil wir gegen ihn gesündigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und er hat sein Wort bestätigt, daß er gegen uns gesprochen hat und gegen unsere Richter, die uns gerichtet haben, indem er großes Übel über uns gebracht hat: unter dem ganzen Himmel ist nicht geschehen, was Jerusalem geschehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Wie geschrieben ist im Gesetz Mose, ist alles dieses Übel über uns gekommen: trotzdem haben wir unser Gebet nicht vor Jahwe, unserem Gott gebracht, dass wir von unseren Missetaten umkehren und die Wahrheit verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Deshalb hat Jahwe über das Übel gewacht und hat es über uns gebracht: denn Jahwe, unser Gott ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut: denn wir haben seiner Stimme nicht gehorcht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und nun, Jahwe, unser Gott, dass du dein Volk aus dem Land Ägypten mit deiner mächtigen Hand gebracht hast und hast sie zu diesem Tag hierher gebracht; wir haben gesündigt, wir haben schwach gehandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} O Jahwe, gemäß Deiner Gerechtigkeit flehe ich zu dir, lass deinen Ärger und Zorn von deiner Stadt Jerusalem fern sein, von deinem heiligen Berg wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter, Jerusalem und dein Volk sind zu all dem hier gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Nun denn, unser Gott, höre das Gebet deines Knechte und sein Flehen und lass dein Angesicht scheinen über dein Heiligtum, das zerstört ist um Jahwe willen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} O mein Gott, neige dein Ohr und höre; öffne deine Augen und sieh die Verwüstungen und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist: denn wir richten unser Flehen nicht zu dir für unsere Gerechtigkeit und für deine große Gnade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} O Jahwe höre, o Jahwe vergib, o Jahwe merke auf und handle; lass nicht ab um deiner willen, o mein Gott, für deine Stadt und für dein Volk, die nach deinem Namen genannt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und während ich redete, betete, meine und meines Volkes Sünde bekannte und mein Flehen vor Jahwe, meinem Gott und für den heiligen Berg meines Gottes darbrachte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} ja, während ich im Gebet sprach, berührte mich zur Zeit des Abendgebets sogar der Mann Gabriel, den ich in der Vision am Anfang gesehen habe, und bewegte sich im erhebenden Flug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er gab mir Nachricht, sprach mit mir und sagte: O Daniel, ich bin jetzt hierher gekommen, um Vermögen und Verstehen dir zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Zu Beginn deines Flehen kam der Befehl heran und ich kam dir zu zeigen; du bist vielgeliebt; deshalb verstehe die Angelegenheit und bedenke die Vision. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Siebzig Jahrwochen sind über dein Volk und deine Stadt bestimmt, um die Uebertretung zu beenden, den Sünden ein Ende zu machen, Versöhnung für die Missetaten zu leisten, in ewige Gerechtigkeit zu bringen, die Vision und die Prophetie zu erfüllen und das Allerheiligste zu salben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Wisse und verstehe, dass vom Ausgehen des Befehls, Jerusalem und den Tempel wiederherzustellen und zu bauen, sieben Jahrwochen und 62 Jahrwochen sein werden, bis zu einem gesalbten, hochgeborenen Mann sind es nochmals die 62 Jahrwochen, und die Stadt und die Mauer werden sogar in unruhigen Zeiten gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Nach den 62 Jahrwochen wird der gesalbte Mann nicht für sich getötet, das Volk eines kommenden Prinzen wird diese Stadt und das Heiligtum zerstören, das Ende wird mit einer Flut sein, und bis zum Ende des Krieges sind Verwüstungen bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und er wird einen Bund mit vielen bestätigen für eine Woche, und in der Mitte der Woche wird er dafür sorgen, dass das Opfer und die Gabe aufhört, und auf dem (Altar)flügel von Gräueln wird er zum Verwüsteten machen, sogar bis die Vollendung und, was bestimmt ist, sich über das Verwüstete ergießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} Der königliche Befehl des persischen Befreiers, Kyrus II., Jerusalem und den Tempel wiederaufzubauen, wurde von den zurückgekehrten Juden im Jahr 536 v. Chr. befolgt, und er wurde von einem Nachfolger, dem persischen König Darius I. erneuert bis zu seinem Todesjahr 486 v. Christus, dem Ende der 7 Jahrwochen. Danach lebten die Juden unsicher zur Zeit des Buches Esther. Der göttliche Wiederaufbaubefehl bestand schon in der Tempelrede Jeremias in Jer. 7 im Jahr 609 v. Chr., von dem ab die 62 Jahrwochen zählen, bis zum Mord an dem rechtschaffenen Hohepriester in Erbfolge, Onias III. im Jahr 171 v. Chr., weil er sich für den Erhalt des von dem syrischen König Antiochus IV. Epiphanes geplünderten Tempelschatzes einsetzte. Danach zur Mitte der letzten Jahrwoche im Jahr 167 v. Chr. entweihte dieser König den Jerusalemer Tempel und starb im Jahr 164 v. Chr., dem Ende der letzten Jahrwoche, nachzulesen in den Makkabaeerbuechern. Von der Länge der halben Jahrwoche in Dan. 12, Vers 11, 1290 Tage für 3 1/2 Jahre können 368,6 Julianische Kalendertage und z. B. nach der Rechnung 62x7x368,6/365,25 gerundet 438 julianische Kalenderjahre für die 62  Jahrwochen bestimmt werden, entsprechend auch für die 7 Jahrwochen oder 49 1/2 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bibelleser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Daniel_9&amp;diff=29730</id>
		<title>Daniel 9</title>
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		<updated>2021-01-06T19:57:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibelleser: 70 Jahrwochen Daniels&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Im ersten Jahr des (in geschichtlichen Quellen unbekannten und wohl als Teilregent wie Daniel eingesetzten) Meders Darius &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} las ich beim Propheten Jeremia, dass Jerusalem 70 Jahre in Trümmern liegen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Ich betete und fastete vor Gott. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Ich betete: Herr, mein Gott, du hältst deinen Bund mit denen, die dein Wort halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Wir haben deine Gebote nicht befolgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wir haben nicht auf deine Propheten gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Wir als unter den Völkern Verstreute schämen uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Dies betrifft unsere Obersten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Du bist barmherzig und vergibst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Wir haben nicht gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Über uns Ungehorsam ist der Fluch Mose gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Unheil ist über uns gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Moses Drohung ist wahr geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Der Herr hat im Recht uns ins Unglück gestürzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Du hast dir einen Namen gemacht, als du uns aus Ägypten geführt hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Sei nicht länger zornig auf Jerusalem und aus deinen heiligen Berg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Sei freundlich Deinem Heiligtum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Höre mich und sieh auf Deine zerstörte Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Vergib und zögere nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Während ich noch betete, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} kam der Engel Gabriel zu mir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Er redete zu mir: Daniel, ich lehre dich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Gott liebt dich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Siebzig Jahrwochen sind über dein Volk und deine Stadt bestimmt, um Sünden zu beenden, Voraussagungen zu erfüllen und den Tempel zu weihen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Verstehe, dass vom Ausgehen des königlichen und göttlichen Befehls, Jerusalem und den Tempel wiederaufzubauen, sieben Jahrwochen und 62 Jahrwochen vergehen, bis zu einem gesalbten, hochgeborenen Mann sind es nochmals die 62 Jahrwochen, und die Stadt wird in unruhigen Zeiten gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Nach den 62 Jahrwochen wird der gesalbte Mann nicht für sich getötet, und das Volk eines kommenden Prinzen wird diese Stadt und das Heiligtum zerstören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und er wird einen Bund mit vielen bestätigen eine Woche lang, und zur Hälfte der Woche wird er das Opfer im Tempel beenden, und über den Altar kommt Verwüstung auch über den Verwüster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} Der königliche Befehl des persischen Befreiers, Kyrus II., Jerusalem und den Tempel wiederaufzubauen, wurde von den zurückgekehrten Juden im Jahr 536 v. Chr. angefangen auszuführen, und er wurde von einem Nachfolger, dem persischen König Darius I. erneuert bis zu seinem Todesjahr 486 v. Christus. Danach lebten die Juden unsicher zur Zeit des Buches Esther. Der göttliche Wiederaufbaubefehl bestand schon in der Tempelrede Jeremias in Jer. 7 im Jahr 609 v. Chr., von dem ab die 62 Jahrwochen zählen, bis zum Mord an dem rechtschaffenen Hohepriester in Erbfolge, Onias III. im Jahr 171 v. Chr., weil er sich für den Erhalt des von dem syrischen König Antiochus IV. Epiphanes geplünderten Tempelschatzes einsetzte. Danach zur Mitte der letzten Jahrwoche im Jahr 167 v. Chr. entweihte dieser König den Jerusalemer Tempel und starb im Jahr 164 v. Chr., dem Ende der letzten Jahrwoche, nachzulesen in den Makkabaeerbuechern. Von der Länge der halben Jahrwoche in Dan. 12, Vers 11, 1290 Tage für 3 1/2 Jahre können 368,6 Julianische Kalendertage und z. B. nach der Rechnung 62x7x368,6/365.25 gerundet 438 julianische Kalenderjahre für die o.g. Jahrwochenzeiträume bestimmt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
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