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	<title>Die Offene Bibel - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Apostelgeschichte_1&amp;diff=28149</id>
		<title>Apostelgeschichte 1</title>
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		<updated>2019-10-08T06:08:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Sehr verehrter Theophilus, mein erstes Buch schrieb ich über alles, was Jesus begann zu bewirken und zu lehren&lt;br /&gt;
{{L|2}} bis zu dem Tag, als er in den Himmel aufgenommen wurde nachdem er den Aposteln, die er sich ausgewählt hatte, durch die Kraft des Heiligen Geistes Anweisungen gab.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Ihnen stellte er sich auch nach seinem Leiden&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: Sterben&amp;lt;/ref&amp;gt; mit vielen sicheren Beweisen als Lebendig dar. Während der vierzig Tage, die er ihnen erschien erklärte er ihnen Dinge über das Königreich Gottes. &lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
{{L|25}}&lt;br /&gt;
{{L|26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Das erste  Buch&amp;lt;ref&amp;gt;λόγος heißt hier „Buch“; Lukas bezieht sich auf das Evangelium. πρῶτος λόγος ist der erste Teil eines mehrbändigen Werkes.&amp;lt;/ref&amp;gt; [Meine erste Schrift] {zwar}&amp;lt;ref&amp;gt;Ein „μέν solitarium“ ohne entsprechendes δέ (Haenchen S. 107), wird hier nicht übersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt; habe ich (gemacht =) verfasst von allem, (oh) lieber (verehrter) Theophilos, was Jesus {begann}&amp;lt;ref&amp;gt;Pleonasie: ἄρχω „umschreibt das Verbum Finitum im Stil der LXX. Sie gibt damit das hebr. ענה wieder“ und wird nicht übersetzt, Haenchen S. 108, Anm. 4, vgl. BW Sp. 225.&amp;lt;/ref&amp;gt; hervorzubringen [zu tun, zu bewirken] und zu lehren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} bis zu dem Tag, als&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; er entrückt (in die Höhe genommen, aufgenommen) wurde, nachdem&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; er den Aposteln, die er (sich) ausgewählt hatte, durch den heiligen Geist befahl (Anweisungen gab, gebot).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Ihnen erwies er sich {auch}&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: Vers beginnt mit &amp;quot;und&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; als lebendig (Lebender)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; nach seinem Sterben (Leiden)&amp;lt;ref&amp;gt;παθεῖν hier nicht leiden, sondern sterben, vgl. die griech. Redensart „παθεῖν ἤ ἀποθῖσαι“, „sterben oder zahlen“ (Geld oder Leben), Haenchen S. 110, Anm. 4. Anders sieht dies z.B. Siebenthal, S. 613 f&amp;lt;/ref&amp;gt; durch viele (sichere) Beweise, während&amp;lt;ref&amp;gt;Möglich wäre auch: Nach vierzig Tagen; hier sind aber die wiederholten Erscheinungen des Auferstandenen gemeint.&amp;lt;/ref&amp;gt; vierzig Tagen erschien er ihnen und sprach zu (erklärte) ihnen über das (was, das ... betrifft) Reich (die Königsherrschaft, das Königreich) Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und während (als) er mit ihnen (zusammensaß) zusammen aß&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgelöst. Grundbedeutung ist &amp;quot;zusammenkommen mit&amp;quot;; Haenchen leitet σθναλίζομαι von ἅλς, Salz, ab: zusammen mit jem. Salz essen = gemeinsames Essen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, befahl er ihnen, nicht von Jerusalem fortzugehen, sondern die Verheißung des Vaters&amp;lt;ref&amp;gt;a) Das vom Vater Verheißene = der hl. Geist, b) die Verheißung als ein Wort, daher: ἀκούετε.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu erwarten, „die ihr von mir gehört habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Denn Johannes hat {zwar} mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit heiligem Geist getauft werden (nicht lange nach diesen Tagen =) in wenigen Tagen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Die {zwar} nun&amp;lt;ref&amp;gt;μὲν οὖν hebt das Folgende vom Vorangehenden ab, Haenchen S. 114; dort auch die übrigen Stellen in der Apostelgeschichte.&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammengekommen waren, fragten ihn {und sprachen}: „Herr, wirst du (zu dieser Zeit =) jetzt die Königsherrschaft für&amp;lt;ref&amp;gt;Dativ&amp;lt;/ref&amp;gt; Israel wiederherstellen&amp;lt;ref&amp;gt;Terminus Technicus der eschatologischen Sprache: Die Herstellung der rechten Ordnung durch Gott/ Jesus in der Endzeit, Haenchen S. 114, Anm. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Er aber sprach zu ihnen: „Euch ist nicht [gegeben], die Zeiträume oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner (Voll)Macht festgelegt hat,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} aber (sondern) ihr sollt (werdet) die Kraft (Macht) des heiligen Geistes empfangen, der&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], relativisch aufgefasst&amp;lt;/ref&amp;gt; über euch kommen wird, und ihr sollt (werdet) meine Zeugen sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samarien und bis zum fernsten Land (Ende der Erde)“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und nachdem&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgefasst.&amp;lt;/ref&amp;gt; er dies gesagt hatte, sahen sie, wie (dass) er aufgehoben wurde und eine Wolke ihn vor ihren Augen verbarg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und während&amp;lt;ref&amp;gt;ἀτενῖζοντες ἦσαν ist eine Periphrase (Umschreibung), die den zeitlichen Rahmen angibt, in dem sich etwas ereignet, Haenchen S. 119, Anm. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; sie gespannt in den Himmel blickten, wohin&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]]&amp;lt;/ref&amp;gt; er gegangen war, da, (siehe =) plötzlich, standen zwei Männer&amp;lt;ref&amp;gt;angeli interpretes, Deuteengel. „Sie haben hier keine andere Aufgabe, als den Menschen zum rechten Verständnis der Situation zu verhelfen“. Haenchen, S. 120, Anm. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei ihnen in weißer Kleidung (weißen Gewändern),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}}  die {auch}&amp;lt;ref&amp;gt;Das καί darf hier nicht übersetzt werden, Haenchen a.a.O., Anm. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; sprachen: „Ihr Galiläer, was steht ihr da und&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], beigeordnet&amp;lt;/ref&amp;gt; schaut zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch in den Himmel aufgenommen wurde, wird so [wieder]kommen, (auf welche Weise =) wie ihr ihn in den Himmel gehen saht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Dann kehrten sie nach Jerusalem zurück vom Berg, der Ölberg genannt wird, der ist nahe bei Jerusalem, einen Sabbatweg&amp;lt;ref&amp;gt;Die am Sabbat zu gehen erlaubte Wegstrecke betrug 2000 Ellen = 880 m. In Lukas 24,50 fährt Jesus von Bethanien aus in den Himmel auf. „Es sieht so aus, als ob er [Lukas] von der Topographie Jerusalems keine genaue Vorstellung besessen hat“, Haenchen, S. 121, Anm. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und als sie hineinkamen&amp;lt;ref&amp;gt;Zu ergänzen ist: in die Stadt.&amp;lt;/ref&amp;gt;, stiegen sie zum Obergemach hinauf, wo sie sich gewöhnlich&amp;lt;ref&amp;gt;Periphrase, vgl. Anm. zu Vers 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufhielten, Petrus {und}, Johannes {und}, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus Alphaios, Simon, der Zelot (Eiferer) und Judas, [der Sohn] des Jakobus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Diese alle blieben beharrlich beim Gebet mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und in jenen Tagen stellte sich Petrus in die Mitte der Brüder [und] sprach – es war {auch} die Menge der Namen (Personen) [in der] Gemeinschaft (?, beisammen)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[in der] Gemeinschaft (?, beisammen)&#039;&#039; - &#039;&#039;epi to auto&#039;&#039; („beisammen“, ein aus mehreren Worten bestehendes Adverb) wäre hier unproblematisch. Wegen der Verwendung der selben Wortgruppe v.a. in [[Apostelgeschichte 2#s44 |Apg 2,44.47]], aber auch in [[Apostelgeschichte 2#s1 |Apg 2,1]], sollte man aber besser hier wie dort die Wortgruppe als Hebraismus mit der Bedeutung „als/in der Gemeinschaft“ deuten (s. [http://offene-bibel.de/wiki/Apostelgeschichte_2#note_bm FN bm]): „Zur Gemeinschaft gehörten damals ungefähr 120 Personen“.&amp;lt;/ref&amp;gt; ungefähr 120 –:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Liebe Brüder&amp;lt;ref&amp;gt;Anrede, vgl. ἄνδρες Ἀθηναίοι in der Apologie des Sokrates.&amp;lt;/ref&amp;gt;, es musste die Schrift erfüllt werden, die der Heilige Geist vorhersagte (im voraus sagte) durch den Mund Davids über Judas, der zum Führer der Häscher (Greifer) Jesu wurde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} denn er gehörte zu uns und empfing den Lohn dieses Dienstes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Dieser nämlich&amp;lt;ref&amp;gt;μὲν οὖν, vgl. Anm. zu Vers 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; kaufte einen Acker vom (Lohn der Ungerechtigkeit =) ungerechten Lohn, und als er vornüber stürzte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], gleichzeitig aufgefasst.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zerbarst er krachend in der (Leibes)Mitte, und seine Eingeweide quollen heraus (ergossen sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} {Und} das wurde allen Bewohnern Jerusalems bekannt, sodass jener Acker in ihrer eigenen Sprache „Akeldamach“ genannt wird, das bedeutet Blutacker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Denn es steht im Psalmbuch {geschrieben}{{KeinExport}} [[Psalm 29,26]]{{KeinExport_Ende}}:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Sein Gehöft soll wüst werden&lt;br /&gt;
und (es soll keiner sein, der in ihm wohnt =) keiner mehr in ihm wohnen“,&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
und{{KeinExport}} [[Psalm 109,8]]{{KeinExport_Ende}}:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„sein Aufsichtsamt soll ein anderer empfangen“.{{NurExport|| {{par|Psalm|29|26}}{{par|Psalm|109|8}} ||NurExport_Ende}}&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}}  Es muss nun von allen den Männern, die mit uns gegangen sind in all der Zeit, in der ausging und einging bei uns der Herr Jesus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} angefangen von der Taufe des Johannes bis zu dem Tag als er von uns weg aufgenommen wurde, einer von diesen (muss) Zeuge seiner Auferstehung mit uns werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Und sie stellen zwei, Joseph der Barnabas genannte, der den Beinamen Justus hat, und Matthias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und nachdem sie gebetet hatten, sprachen sie: Du Herr, der Herzenskenner aller, zeige von diesen zweien einen, den du ausgewählt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} damit er in Empfang nimmt das Amt dieses Dienstes und das Apostelamt von dem Judas zur Seite getreten ist um zu seinem eigenen Ort zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Und sie gaben ihnen Lose und das Los fiel auf Matthias und wurde inmitten der elf Apostel hinzugestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Apostelgeschichte_1&amp;diff=28148</id>
		<title>Apostelgeschichte 1</title>
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		<updated>2019-10-08T06:07:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Sehr verehrter Theophilus, mein erstes Buch schrieb ich über alles, was Jesus begann zu bewirken und zu lehren&lt;br /&gt;
{{L|2}} bis zu dem Tag, als er in den Himmel aufgenommen wurde nachdem er den Aposteln, die er sich ausgewählt hatte, durch die Kraft des Heiligen Geistes Anweisungen gab.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Ihnen stellte er sich auch nach seinem Leiden&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: Sterben&amp;lt;/ref) mit vielen sicheren Beweisen als Lebendig dar. Während der vierzig Tage, die er ihnen erschien erklärte er ihnen Dinge über das Königreich Gottes. &lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
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{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Das erste  Buch&amp;lt;ref&amp;gt;λόγος heißt hier „Buch“; Lukas bezieht sich auf das Evangelium. πρῶτος λόγος ist der erste Teil eines mehrbändigen Werkes.&amp;lt;/ref&amp;gt; [Meine erste Schrift] {zwar}&amp;lt;ref&amp;gt;Ein „μέν solitarium“ ohne entsprechendes δέ (Haenchen S. 107), wird hier nicht übersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt; habe ich (gemacht =) verfasst von allem, (oh) lieber (verehrter) Theophilos, was Jesus {begann}&amp;lt;ref&amp;gt;Pleonasie: ἄρχω „umschreibt das Verbum Finitum im Stil der LXX. Sie gibt damit das hebr. ענה wieder“ und wird nicht übersetzt, Haenchen S. 108, Anm. 4, vgl. BW Sp. 225.&amp;lt;/ref&amp;gt; hervorzubringen [zu tun, zu bewirken] und zu lehren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} bis zu dem Tag, als&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; er entrückt (in die Höhe genommen, aufgenommen) wurde, nachdem&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; er den Aposteln, die er (sich) ausgewählt hatte, durch den heiligen Geist befahl (Anweisungen gab, gebot).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Ihnen erwies er sich {auch}&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: Vers beginnt mit &amp;quot;und&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; als lebendig (Lebender)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; nach seinem Sterben (Leiden)&amp;lt;ref&amp;gt;παθεῖν hier nicht leiden, sondern sterben, vgl. die griech. Redensart „παθεῖν ἤ ἀποθῖσαι“, „sterben oder zahlen“ (Geld oder Leben), Haenchen S. 110, Anm. 4. Anders sieht dies z.B. Siebenthal, S. 613 f&amp;lt;/ref&amp;gt; durch viele (sichere) Beweise, während&amp;lt;ref&amp;gt;Möglich wäre auch: Nach vierzig Tagen; hier sind aber die wiederholten Erscheinungen des Auferstandenen gemeint.&amp;lt;/ref&amp;gt; vierzig Tagen erschien er ihnen und sprach zu (erklärte) ihnen über das (was, das ... betrifft) Reich (die Königsherrschaft, das Königreich) Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und während (als) er mit ihnen (zusammensaß) zusammen aß&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgelöst. Grundbedeutung ist &amp;quot;zusammenkommen mit&amp;quot;; Haenchen leitet σθναλίζομαι von ἅλς, Salz, ab: zusammen mit jem. Salz essen = gemeinsames Essen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, befahl er ihnen, nicht von Jerusalem fortzugehen, sondern die Verheißung des Vaters&amp;lt;ref&amp;gt;a) Das vom Vater Verheißene = der hl. Geist, b) die Verheißung als ein Wort, daher: ἀκούετε.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu erwarten, „die ihr von mir gehört habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Denn Johannes hat {zwar} mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit heiligem Geist getauft werden (nicht lange nach diesen Tagen =) in wenigen Tagen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Die {zwar} nun&amp;lt;ref&amp;gt;μὲν οὖν hebt das Folgende vom Vorangehenden ab, Haenchen S. 114; dort auch die übrigen Stellen in der Apostelgeschichte.&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammengekommen waren, fragten ihn {und sprachen}: „Herr, wirst du (zu dieser Zeit =) jetzt die Königsherrschaft für&amp;lt;ref&amp;gt;Dativ&amp;lt;/ref&amp;gt; Israel wiederherstellen&amp;lt;ref&amp;gt;Terminus Technicus der eschatologischen Sprache: Die Herstellung der rechten Ordnung durch Gott/ Jesus in der Endzeit, Haenchen S. 114, Anm. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Er aber sprach zu ihnen: „Euch ist nicht [gegeben], die Zeiträume oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner (Voll)Macht festgelegt hat,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} aber (sondern) ihr sollt (werdet) die Kraft (Macht) des heiligen Geistes empfangen, der&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], relativisch aufgefasst&amp;lt;/ref&amp;gt; über euch kommen wird, und ihr sollt (werdet) meine Zeugen sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samarien und bis zum fernsten Land (Ende der Erde)“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und nachdem&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgefasst.&amp;lt;/ref&amp;gt; er dies gesagt hatte, sahen sie, wie (dass) er aufgehoben wurde und eine Wolke ihn vor ihren Augen verbarg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und während&amp;lt;ref&amp;gt;ἀτενῖζοντες ἦσαν ist eine Periphrase (Umschreibung), die den zeitlichen Rahmen angibt, in dem sich etwas ereignet, Haenchen S. 119, Anm. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; sie gespannt in den Himmel blickten, wohin&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]]&amp;lt;/ref&amp;gt; er gegangen war, da, (siehe =) plötzlich, standen zwei Männer&amp;lt;ref&amp;gt;angeli interpretes, Deuteengel. „Sie haben hier keine andere Aufgabe, als den Menschen zum rechten Verständnis der Situation zu verhelfen“. Haenchen, S. 120, Anm. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei ihnen in weißer Kleidung (weißen Gewändern),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}}  die {auch}&amp;lt;ref&amp;gt;Das καί darf hier nicht übersetzt werden, Haenchen a.a.O., Anm. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; sprachen: „Ihr Galiläer, was steht ihr da und&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], beigeordnet&amp;lt;/ref&amp;gt; schaut zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch in den Himmel aufgenommen wurde, wird so [wieder]kommen, (auf welche Weise =) wie ihr ihn in den Himmel gehen saht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Dann kehrten sie nach Jerusalem zurück vom Berg, der Ölberg genannt wird, der ist nahe bei Jerusalem, einen Sabbatweg&amp;lt;ref&amp;gt;Die am Sabbat zu gehen erlaubte Wegstrecke betrug 2000 Ellen = 880 m. In Lukas 24,50 fährt Jesus von Bethanien aus in den Himmel auf. „Es sieht so aus, als ob er [Lukas] von der Topographie Jerusalems keine genaue Vorstellung besessen hat“, Haenchen, S. 121, Anm. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und als sie hineinkamen&amp;lt;ref&amp;gt;Zu ergänzen ist: in die Stadt.&amp;lt;/ref&amp;gt;, stiegen sie zum Obergemach hinauf, wo sie sich gewöhnlich&amp;lt;ref&amp;gt;Periphrase, vgl. Anm. zu Vers 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufhielten, Petrus {und}, Johannes {und}, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus Alphaios, Simon, der Zelot (Eiferer) und Judas, [der Sohn] des Jakobus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Diese alle blieben beharrlich beim Gebet mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und in jenen Tagen stellte sich Petrus in die Mitte der Brüder [und] sprach – es war {auch} die Menge der Namen (Personen) [in der] Gemeinschaft (?, beisammen)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[in der] Gemeinschaft (?, beisammen)&#039;&#039; - &#039;&#039;epi to auto&#039;&#039; („beisammen“, ein aus mehreren Worten bestehendes Adverb) wäre hier unproblematisch. Wegen der Verwendung der selben Wortgruppe v.a. in [[Apostelgeschichte 2#s44 |Apg 2,44.47]], aber auch in [[Apostelgeschichte 2#s1 |Apg 2,1]], sollte man aber besser hier wie dort die Wortgruppe als Hebraismus mit der Bedeutung „als/in der Gemeinschaft“ deuten (s. [http://offene-bibel.de/wiki/Apostelgeschichte_2#note_bm FN bm]): „Zur Gemeinschaft gehörten damals ungefähr 120 Personen“.&amp;lt;/ref&amp;gt; ungefähr 120 –:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Liebe Brüder&amp;lt;ref&amp;gt;Anrede, vgl. ἄνδρες Ἀθηναίοι in der Apologie des Sokrates.&amp;lt;/ref&amp;gt;, es musste die Schrift erfüllt werden, die der Heilige Geist vorhersagte (im voraus sagte) durch den Mund Davids über Judas, der zum Führer der Häscher (Greifer) Jesu wurde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} denn er gehörte zu uns und empfing den Lohn dieses Dienstes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Dieser nämlich&amp;lt;ref&amp;gt;μὲν οὖν, vgl. Anm. zu Vers 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; kaufte einen Acker vom (Lohn der Ungerechtigkeit =) ungerechten Lohn, und als er vornüber stürzte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], gleichzeitig aufgefasst.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zerbarst er krachend in der (Leibes)Mitte, und seine Eingeweide quollen heraus (ergossen sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} {Und} das wurde allen Bewohnern Jerusalems bekannt, sodass jener Acker in ihrer eigenen Sprache „Akeldamach“ genannt wird, das bedeutet Blutacker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Denn es steht im Psalmbuch {geschrieben}{{KeinExport}} [[Psalm 29,26]]{{KeinExport_Ende}}:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Sein Gehöft soll wüst werden&lt;br /&gt;
und (es soll keiner sein, der in ihm wohnt =) keiner mehr in ihm wohnen“,&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
und{{KeinExport}} [[Psalm 109,8]]{{KeinExport_Ende}}:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„sein Aufsichtsamt soll ein anderer empfangen“.{{NurExport|| {{par|Psalm|29|26}}{{par|Psalm|109|8}} ||NurExport_Ende}}&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}}  Es muss nun von allen den Männern, die mit uns gegangen sind in all der Zeit, in der ausging und einging bei uns der Herr Jesus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} angefangen von der Taufe des Johannes bis zu dem Tag als er von uns weg aufgenommen wurde, einer von diesen (muss) Zeuge seiner Auferstehung mit uns werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Und sie stellen zwei, Joseph der Barnabas genannte, der den Beinamen Justus hat, und Matthias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und nachdem sie gebetet hatten, sprachen sie: Du Herr, der Herzenskenner aller, zeige von diesen zweien einen, den du ausgewählt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} damit er in Empfang nimmt das Amt dieses Dienstes und das Apostelamt von dem Judas zur Seite getreten ist um zu seinem eigenen Ort zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Und sie gaben ihnen Lose und das Los fiel auf Matthias und wurde inmitten der elf Apostel hinzugestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Apostelgeschichte_1&amp;diff=28147</id>
		<title>Diskussion:Apostelgeschichte 1</title>
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		<updated>2019-10-08T06:01:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Übersetzte Verse = &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1-3&amp;lt;/u&amp;gt;: Mo&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;4-20&amp;lt;/u&amp;gt;: --[[Benutzer:Güntzel Schmidt|Güntzel Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Güntzel Schmidt|Diskussion]]) 22:36, 1. Mai 2016 (CEST)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;21-26&amp;lt;/u&amp;gt;: Jan&lt;br /&gt;
|Überprüfte Verse = &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1-3&amp;lt;/u&amp;gt;: --[[Benutzer:Güntzel Schmidt|Güntzel Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Güntzel Schmidt|Diskussion]]) 22:36, 1. Mai 2016 (CEST)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1-3&amp;lt;/u&amp;gt;: --[[Benutzer:Jd|Jd]] ([[Benutzer Diskussion:Jd|Diskussion]]) 08:01, 8. Okt. 2019 (CEST)&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;15&amp;lt;/u&amp;gt;: Sebastian Walter&lt;br /&gt;
|Alternativen = 1-20 --[[Benutzer:Güntzel Schmidt|Güntzel Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Güntzel Schmidt|Diskussion]]) 22:36, 1. Mai 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = 1-20 --[[Benutzer:Güntzel Schmidt|Güntzel Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Güntzel Schmidt|Diskussion]]) 22:36, 1. Mai 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
|Studienfassung verstehbar = &lt;br /&gt;
|Anliegen dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = 1-20 --[[Benutzer:Güntzel Schmidt|Güntzel Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Güntzel Schmidt|Diskussion]]) 22:36, 1. Mai 2016 (CEST) Haenchen&lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = &lt;br /&gt;
|Übrige Überprüfungen = &lt;br /&gt;
|Was fehlt =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar: Haenchen, Ernst, Die Apostelgeschichte, KEK, 10. Aufl., Göttingen 1956&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Apostelgeschichte_1&amp;diff=28146</id>
		<title>Apostelgeschichte 1</title>
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		<updated>2019-10-08T06:00:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
{{L|25}}&lt;br /&gt;
{{L|26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Das erste  Buch&amp;lt;ref&amp;gt;λόγος heißt hier „Buch“; Lukas bezieht sich auf das Evangelium. πρῶτος λόγος ist der erste Teil eines mehrbändigen Werkes.&amp;lt;/ref&amp;gt; [Meine erste Schrift] {zwar}&amp;lt;ref&amp;gt;Ein „μέν solitarium“ ohne entsprechendes δέ (Haenchen S. 107), wird hier nicht übersetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt; habe ich (gemacht =) verfasst von allem, (oh) lieber (verehrter) Theophilos, was Jesus {begann}&amp;lt;ref&amp;gt;Pleonasie: ἄρχω „umschreibt das Verbum Finitum im Stil der LXX. Sie gibt damit das hebr. ענה wieder“ und wird nicht übersetzt, Haenchen S. 108, Anm. 4, vgl. BW Sp. 225.&amp;lt;/ref&amp;gt; hervorzubringen [zu tun, zu bewirken] und zu lehren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} bis zu dem Tag, als&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; er entrückt (in die Höhe genommen, aufgenommen) wurde, nachdem&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; er den Aposteln, die er (sich) ausgewählt hatte, durch den heiligen Geist befahl (Anweisungen gab, gebot).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Ihnen erwies er sich {auch}&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: Vers beginnt mit &amp;quot;und&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; als lebendig (Lebender)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; nach seinem Sterben (Leiden)&amp;lt;ref&amp;gt;παθεῖν hier nicht leiden, sondern sterben, vgl. die griech. Redensart „παθεῖν ἤ ἀποθῖσαι“, „sterben oder zahlen“ (Geld oder Leben), Haenchen S. 110, Anm. 4. Anders sieht dies z.B. Siebenthal, S. 613 f&amp;lt;/ref&amp;gt; durch viele (sichere) Beweise, während&amp;lt;ref&amp;gt;Möglich wäre auch: Nach vierzig Tagen; hier sind aber die wiederholten Erscheinungen des Auferstandenen gemeint.&amp;lt;/ref&amp;gt; vierzig Tagen erschien er ihnen und sprach zu (erklärte) ihnen über das (was, das ... betrifft) Reich (die Königsherrschaft, das Königreich) Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und während (als) er mit ihnen (zusammensaß) zusammen aß&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgelöst. Grundbedeutung ist &amp;quot;zusammenkommen mit&amp;quot;; Haenchen leitet σθναλίζομαι von ἅλς, Salz, ab: zusammen mit jem. Salz essen = gemeinsames Essen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, befahl er ihnen, nicht von Jerusalem fortzugehen, sondern die Verheißung des Vaters&amp;lt;ref&amp;gt;a) Das vom Vater Verheißene = der hl. Geist, b) die Verheißung als ein Wort, daher: ἀκούετε.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu erwarten, „die ihr von mir gehört habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Denn Johannes hat {zwar} mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit heiligem Geist getauft werden (nicht lange nach diesen Tagen =) in wenigen Tagen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Die {zwar} nun&amp;lt;ref&amp;gt;μὲν οὖν hebt das Folgende vom Vorangehenden ab, Haenchen S. 114; dort auch die übrigen Stellen in der Apostelgeschichte.&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammengekommen waren, fragten ihn {und sprachen}: „Herr, wirst du (zu dieser Zeit =) jetzt die Königsherrschaft für&amp;lt;ref&amp;gt;Dativ&amp;lt;/ref&amp;gt; Israel wiederherstellen&amp;lt;ref&amp;gt;Terminus Technicus der eschatologischen Sprache: Die Herstellung der rechten Ordnung durch Gott/ Jesus in der Endzeit, Haenchen S. 114, Anm. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Er aber sprach zu ihnen: „Euch ist nicht [gegeben], die Zeiträume oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner (Voll)Macht festgelegt hat,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} aber (sondern) ihr sollt (werdet) die Kraft (Macht) des heiligen Geistes empfangen, der&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], relativisch aufgefasst&amp;lt;/ref&amp;gt; über euch kommen wird, und ihr sollt (werdet) meine Zeugen sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samarien und bis zum fernsten Land (Ende der Erde)“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und nachdem&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgefasst.&amp;lt;/ref&amp;gt; er dies gesagt hatte, sahen sie, wie (dass) er aufgehoben wurde und eine Wolke ihn vor ihren Augen verbarg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und während&amp;lt;ref&amp;gt;ἀτενῖζοντες ἦσαν ist eine Periphrase (Umschreibung), die den zeitlichen Rahmen angibt, in dem sich etwas ereignet, Haenchen S. 119, Anm. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; sie gespannt in den Himmel blickten, wohin&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]]&amp;lt;/ref&amp;gt; er gegangen war, da, (siehe =) plötzlich, standen zwei Männer&amp;lt;ref&amp;gt;angeli interpretes, Deuteengel. „Sie haben hier keine andere Aufgabe, als den Menschen zum rechten Verständnis der Situation zu verhelfen“. Haenchen, S. 120, Anm. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei ihnen in weißer Kleidung (weißen Gewändern),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}}  die {auch}&amp;lt;ref&amp;gt;Das καί darf hier nicht übersetzt werden, Haenchen a.a.O., Anm. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; sprachen: „Ihr Galiläer, was steht ihr da und&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], beigeordnet&amp;lt;/ref&amp;gt; schaut zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch in den Himmel aufgenommen wurde, wird so [wieder]kommen, (auf welche Weise =) wie ihr ihn in den Himmel gehen saht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Dann kehrten sie nach Jerusalem zurück vom Berg, der Ölberg genannt wird, der ist nahe bei Jerusalem, einen Sabbatweg&amp;lt;ref&amp;gt;Die am Sabbat zu gehen erlaubte Wegstrecke betrug 2000 Ellen = 880 m. In Lukas 24,50 fährt Jesus von Bethanien aus in den Himmel auf. „Es sieht so aus, als ob er [Lukas] von der Topographie Jerusalems keine genaue Vorstellung besessen hat“, Haenchen, S. 121, Anm. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und als sie hineinkamen&amp;lt;ref&amp;gt;Zu ergänzen ist: in die Stadt.&amp;lt;/ref&amp;gt;, stiegen sie zum Obergemach hinauf, wo sie sich gewöhnlich&amp;lt;ref&amp;gt;Periphrase, vgl. Anm. zu Vers 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufhielten, Petrus {und}, Johannes {und}, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus Alphaios, Simon, der Zelot (Eiferer) und Judas, [der Sohn] des Jakobus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Diese alle blieben beharrlich beim Gebet mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und in jenen Tagen stellte sich Petrus in die Mitte der Brüder [und] sprach – es war {auch} die Menge der Namen (Personen) [in der] Gemeinschaft (?, beisammen)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[in der] Gemeinschaft (?, beisammen)&#039;&#039; - &#039;&#039;epi to auto&#039;&#039; („beisammen“, ein aus mehreren Worten bestehendes Adverb) wäre hier unproblematisch. Wegen der Verwendung der selben Wortgruppe v.a. in [[Apostelgeschichte 2#s44 |Apg 2,44.47]], aber auch in [[Apostelgeschichte 2#s1 |Apg 2,1]], sollte man aber besser hier wie dort die Wortgruppe als Hebraismus mit der Bedeutung „als/in der Gemeinschaft“ deuten (s. [http://offene-bibel.de/wiki/Apostelgeschichte_2#note_bm FN bm]): „Zur Gemeinschaft gehörten damals ungefähr 120 Personen“.&amp;lt;/ref&amp;gt; ungefähr 120 –:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Liebe Brüder&amp;lt;ref&amp;gt;Anrede, vgl. ἄνδρες Ἀθηναίοι in der Apologie des Sokrates.&amp;lt;/ref&amp;gt;, es musste die Schrift erfüllt werden, die der Heilige Geist vorhersagte (im voraus sagte) durch den Mund Davids über Judas, der zum Führer der Häscher (Greifer) Jesu wurde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} denn er gehörte zu uns und empfing den Lohn dieses Dienstes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Dieser nämlich&amp;lt;ref&amp;gt;μὲν οὖν, vgl. Anm. zu Vers 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; kaufte einen Acker vom (Lohn der Ungerechtigkeit =) ungerechten Lohn, und als er vornüber stürzte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], gleichzeitig aufgefasst.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zerbarst er krachend in der (Leibes)Mitte, und seine Eingeweide quollen heraus (ergossen sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} {Und} das wurde allen Bewohnern Jerusalems bekannt, sodass jener Acker in ihrer eigenen Sprache „Akeldamach“ genannt wird, das bedeutet Blutacker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Denn es steht im Psalmbuch {geschrieben}{{KeinExport}} [[Psalm 29,26]]{{KeinExport_Ende}}:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Sein Gehöft soll wüst werden&lt;br /&gt;
und (es soll keiner sein, der in ihm wohnt =) keiner mehr in ihm wohnen“,&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
und{{KeinExport}} [[Psalm 109,8]]{{KeinExport_Ende}}:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„sein Aufsichtsamt soll ein anderer empfangen“.{{NurExport|| {{par|Psalm|29|26}}{{par|Psalm|109|8}} ||NurExport_Ende}}&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}}  Es muss nun von allen den Männern, die mit uns gegangen sind in all der Zeit, in der ausging und einging bei uns der Herr Jesus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} angefangen von der Taufe des Johannes bis zu dem Tag als er von uns weg aufgenommen wurde, einer von diesen (muss) Zeuge seiner Auferstehung mit uns werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Und sie stellen zwei, Joseph der Barnabas genannte, der den Beinamen Justus hat, und Matthias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und nachdem sie gebetet hatten, sprachen sie: Du Herr, der Herzenskenner aller, zeige von diesen zweien einen, den du ausgewählt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} damit er in Empfang nimmt das Amt dieses Dienstes und das Apostelamt von dem Judas zur Seite getreten ist um zu seinem eigenen Ort zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Und sie gaben ihnen Lose und das Los fiel auf Matthias und wurde inmitten der elf Apostel hinzugestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_15&amp;diff=22872</id>
		<title>Römer 15</title>
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		<updated>2015-12-27T12:45:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{S|20}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Darum (deshalb) bin ich auch viele Male (oft, häufig) (daran) gehindert worden, zu euch zu kommen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Da ich nun aber keinen Wirkungsraum mehr in dieser Gegend (Landstrich) habe&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, kausal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] Sehnsucht (Verlangen) habe&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, kausal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; zu euch zu kommen seit vielen Jahren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} wenn (falls) ich nach Spanien Reisen werde; Denn ich hoffe, wenn ich hindurchgehe (hindurchreise, auf der Durchreise bin)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; euch zu sehen und von euch zur (Weiter-)Reise ausgesendet (ausgestattet, ge- bzw. begleitet) zu werden, nachdem (wenn) ich mich an euch zuerst einigermaßen erfreut (gestärkt, genossen) habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Nun aber reise ich nach Jerusalem, um den Heiligen  zu dienen (helfen, unterstützen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Denn es haben Wohlgefallen (beschlossen) Mazedonien und Achaia eine gewisse (bestimmte) Gemeinschaft (Spende, Beitrag) durchzuführen (zu leisten) für die Armen der (unter den) Heiligen in Jerusalem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Denn sie haben j auch beschlossen, euer Schuldner zu sein (in eurer Schuld zu stehen): denn wenn die Völker an eurem Geistlichen Anteil haben (erhalten, nehmen), sind sie auch schuldig in dem Fleischlichen euch zu dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Wenn ich dies nun zum Abschluss bringe&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; (beende) und ihnen diese Frucht versiegelt habe&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; werde ich über euch nach Spanien gehen (reisen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} Ich weiß aber, dass wenn ich zu euch komme&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; ich mit der Fülle des Segens Christi kommen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} Ich bitte (ermahne, ermutige, bestärke, fordere auf) euch aber, [Brüder], durch unseren Herrn Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes gemeinsam mit mir zu kämpfen in eure Gebet für mich (mit mir) vor Gott,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} dass ich erretet (bewahrt) werde vor den [Nachstellungen der] Ungehorsamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; in Judäa und [dass] mein Dienst in Jerusalem von den Heiligen gut aufgenommen wird,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} dass ich mit Freude zu euch komme&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; wenn Gott es will und mich bei (mit) euch ausruhen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} Sei aber der Gott des Friedens mit euch allen, Amen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_15&amp;diff=22863</id>
		<title>Römer 15</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=R%C3%B6mer_15&amp;diff=22863"/>
		<updated>2015-12-22T17:03:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Lesefassung}} &amp;#039;&amp;#039;(kommt später)&amp;#039;&amp;#039;  {{Studienfassung}}  {{S|1}}   {{S|2}}   {{S|3}}   {{S|4}}   {{S|5}}   {{S|6}}   {{S|7}}   {{S|8}}   {{S|9}}   {{S|10}}   {…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Darum (deshalb) bin ich auch viele Male (oft, häufig) (daran) gehindert worden, zu euch zu kommen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Da ich nun aber keinen Wirkungsraum mehr in dieser Gegend (Landstrich) habe&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, kausal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] Sehnsucht (Verlangen) habe&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, kausal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; zu euch zu kommen seit vielen Jahren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} wenn (falls) ich nach Spanien Reisen werde; Denn ich hoffe, wenn ich hindurchgehe (hindurchreise, auf der Durchreise bin)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; euch zu sehen und von euch zur (Weiter-)Reise ausgesendet (ausgestattet, ge- bzw. begleitet) zu werden, nachdem (wenn) ich mich an euch zuerst einigermaßen erfreut (gestärkt, genossen) habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Nun aber reise ich nach Jerusalem, um den Heiligen  zu dienen (helfen, unterstützen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Denn es haben Wohlgefallen (beschlossen) Mazedonien und Achaia eine gewisse (bestimmte) Gemeinschaft (Spende, Beitrag) durchzuführen (zu leisten) für die Armen der (unter den) Heiligen in Jerusalem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Matth%C3%A4us_18&amp;diff=22840</id>
		<title>Diskussion:Matthäus 18</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Matth%C3%A4us_18&amp;diff=22840"/>
		<updated>2015-12-21T15:04:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Checkliste Studienfassung |Übersetzte Verse = 1-35 (jd) |Überprüfte Verse =  |Alternativen = 1-35 (jd) |Zweifelsfälle dokumentiert = 1-35 (jd) |Studienfa…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Übersetzte Verse = 1-35 (jd)&lt;br /&gt;
|Überprüfte Verse = &lt;br /&gt;
|Alternativen = 1-35 (jd)&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = 1-35 (jd)&lt;br /&gt;
|Studienfassung verstehbar = &lt;br /&gt;
|Anliegen dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = &lt;br /&gt;
|Übrige Überprüfungen = &lt;br /&gt;
|Was fehlt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_18&amp;diff=22839</id>
		<title>Matthäus 18</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_18&amp;diff=22839"/>
		<updated>2015-12-21T15:03:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} In jener Stunde (Zeit) kamen die Jünger zu Jesus und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wer ist denn der größte in der Königsherrschaft der Himmeln? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und nachdem er ein Kind herbeigerufen hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Hier temporal, vlt. auch &amp;quot;als er...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; stellte er es in ihre Mitte (auf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} und sagte: Amen (wahrlich) ich sage euch wenn ihr euch nicht umwendet (abwendet, bekehrt) und werdet wie die Kinder werdet ihr nicht hineingehen in die Königsherrschaft der Himmeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Jeder, der sich also niedrig macht (demütigt, erniedrigt) wie dieses Kind, der wird der Größte in der Königsherrschaft der Himmeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und wer (jeder, der) aufnimmt ein solches Kind um meines namens willen, nimmt mich auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wer (auch immer) aber Anstoß gibt (zur Sünde verführt) das Kleine&amp;lt;ref&amp;gt;gemeint ist vlt. &amp;quot;den Kleinsten&amp;quot; oder &amp;quot;das Kind&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; das glaubt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: &amp;quot;glaubend&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; an mich, für den ist es von Vorteil (besser), dass ihn ein Eselsmühlstein (großer Mühlstein, Mühlstein) um seinen Nacken (Hals) (an-)gehängt wird und er versenkt (ertränkt) würde in das tiefe Meer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Wehe der Welt wegen der Falle (Verführung): Denn es ist eine Notwendigkeit (es ist nötig), dass die Verführung kommt, doch (aber, jedoch) wehe den Menschen durch die die Verführung kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dich zur Sünde verführen will, haue ihn ab und werfe ihn weg von dir: Es ist besser für dich verkrüppelt (verstümmelt) oder lahm (gelähmt) einzugehen in das Leben als (oder) zwei Hände oder zwei Füße habend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vlt. auch einfach &amp;quot;mit zwei ...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in das ewige Feuer geworfen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und wenn dein Auge dich zur Sünde verführt, nehme (reiße) es aus und werfe es von dir; Es ist besser für dich einäugig in das Leben einzugehen als zwei Augen habend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vlt. auch einfach &amp;quot;mit zwei ...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in das ewige Feuer geworfen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10-11}} Schaut (seht) zu, dass ihr nicht auf eines dieser kleinen herabseht (es gering achtet, verächtlich behandelt). Denn ich sage euch, dass ihre Engel in den Himmeln immer (beständig, jederzeit) sehen das Angesicht meines Vaters in den Himmeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Was scheint euch (richtig)&amp;lt;ref&amp;gt;Was meint ihr?&amp;lt;/ref&amp;gt;? Wenn einem Menschen hundert Schafe gehören und es geht in die irre (verirrt sich) eines aus ihnen, wird er nicht zurücklassen die Neunundneunzig auf den Bergen (den Bergland) und geht und sucht das verirrte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und wenn es sich ereignet, dass er es findet, Amen (wirklich, wahrlich) ich sage euch, dass er sich freut über dieses mehr als über die Neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Ebenso ist es auch der Wille eures Vaters, der in den Himmeln [ist], dass nicht einer dieser kleinen verloren geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Wenn aber sündigt [gegen dich] dein bruder, geh (und) bring es ans Licht (an den Tag, tue es dar, tadele ihn, stelle ihn zur Rede) nur zwischen dir und ihm (unter vier Augen). Wenn er dich hört (dir Gehör schenkt, dich anhört) so hast du deinen Bruder gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Wenn er aber nicht hören wird, nimm zwei oder drei mit dir, dass aufgrund der Aussage zweier Zeugen oder dreier die ganze Beschuldigung (Anschuldigung, Sache) feststehe (Bestand habe). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Wenn er nicht hört auf sie, sprich zur Kirche (Gemeinde); Wenn er aber auf die Gemeinde nicht hört, dann soll er in deinen Augen wie (geradeso wie, gleichwie) ein Heide oder Zolleintreiber (Zöllner) sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Amen (wahrlich, wirklich) ich sage euch: Wie vieles auch immer (alles, was) ihr bindet auf der Erde wird gebunden sein im Himmel und alles was ihr löst auf der Erde wird gelöst sein im Himmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Wiederum [amen] ich sage euch, dass wenn zwei aus euch einer Meinung sind (eins werden, übereinkommen, übereinstimmen) auf der Erde über jede (beliebige, irgendwelche) Sache (Angelegenheit) um die sie bitten, wird es ihnen Zuteil werden (gegeben werden) durch meinen Vater in den Himmeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Denn wo sind zwei oder drei versammelt in meinem Namen, dort (da) bin ich in ihrer Mitte (mitten unter ihnen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Da (dann) ging Petrus hinzu&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagte ihm: Herr, wie oft wird sündigen gegen mich mein Bruder und ich werde ihm vergeben? Bis zu siebenmal? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Es sagte ihm Jesus: Ich sage dir: ncht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal&amp;lt;ref&amp;gt;Oder vlt. auch siebzigmal sieben&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Darum gleicht (es verhält sich mit... wie...) die Königsherrschaft der Himmel einem König, der abrechnen wollte mit seinen Dienern&amp;lt;ref&amp;gt;vlt. hohe Beamte, Minister&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} als er aber begann (anfing)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; abzurechnen wurde ihm gebracht (vorgeführt) ein Schuldner zehntausender Talente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Aber er hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, vielleicht besser kausal &amp;quot;weil&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht die Möglichkeit zu zahlen [und] der Herr befahl ihm, dass er verkauft würde und die Frau Frau und die Kinder und alles, was er hatte, und so die Schuld  zu begleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Der Knecht nun fiel nieder&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und fiel nieder vor ihm {sagend}: Habe Geduld mit mir und alles werde ich dir wiedergeben (bezahlen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Da hatter aber der Herr jenes Dieners Mitleid&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und gab ihn los (löste ihn) und erließ seine Darlehensschuld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Als aber jener Diener herausging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; traf er einen seiner Mitdiener, der ihm schuldig war einhundert Denare und er ergriff ihn, würgte ihn und sagte: Zahle mir alles, was du schuldest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} Der Mitknecht nun fiel nieder&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und fiel nieder vor ihm {sagend}: Habe Geduld mit mir und alles werde ich dir wiedergeben (bezahlen).&amp;lt;ref&amp;gt;Parallel zu Vers 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} Dieser (er) aber wollte nicht sondern ging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und lies ihn in ein Gefägnis werfen bis er bezahlen würde die Schuld&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} Als nun seine Mitdiener sahen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, was vorgefallen (geschehen) war&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;. wurden sie traurig und gingen und erklärten (schilderte genau, meldeten) dem Herrn alles, was geschehen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} Da (dann) lies ihn sein Herr vorführen (kommen) und er sagte ihm: Du böser Diener, diese ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil (da ja, denn) du mich gebeten hast;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} hättest du nicht auch mit deinem Mitdiener Erbarmen haben müssen, wie auch ich mit dir Erbarmen hatte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|34}} Und sein Herr war voller Zorn&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und übergab ihn dem Folterknecht bis er bezahlen würde die ganze Schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|35}} So wird auch mein himmlischer Vater  handeln (behandelt, verfahren) mit euch wenn ihr nicht vergebt, ein jeder seinem Bruder von eurem Herzen (aufrichtig). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_18&amp;diff=22649</id>
		<title>Matthäus 18</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_18&amp;diff=22649"/>
		<updated>2015-12-05T06:56:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} In jener Stunde (Zeit) kamen die Jünger zu Jesus und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wer ist denn der größte in der Königsherrschaft der Himmeln? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und nachdem er ein Kind herbeigerufen hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Hier temporal, vlt. auch &amp;quot;als er...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; stellte er es in ihre Mitte (auf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} und sagte: Amen (wahrlich) ich sage euch wenn ihr euch nicht umwendet (abwendet, bekehrt) und werdet wie die Kinder werdet ihr nicht hineingehen in die Königsherrschaft der Himmeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Jeder, der sich also niedrig macht (demütigt, erniedrigt) wie dieses Kind, der wird der Größte in der Königsherrschaft der Himmeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und wer (jeder, der) aufnimmt ein solches Kind um meines namens willen, nimmt mich auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wer (auch immer) aber Anstoß gibt (zur Sünde verführt) das Kleine&amp;lt;ref&amp;gt;gemeint ist vlt. &amp;quot;den Kleinsten&amp;quot; oder &amp;quot;das Kind&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; das glaubt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: &amp;quot;glaubend&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; an mich, für den ist es von Vorteil (besser), dass ihn ein Eselsmühlstein (großer Mühlstein, Mühlstein) um seinen Nacken (Hals) (an-)gehängt wird und er versenkt (ertränkt) würde in das tiefe Meer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Wehe der Welt wegen der Falle (Verführung): Denn es ist eine Notwendigkeit (es ist nötig), dass die Verführung kommt, doch (aber, jedoch) wehe den Menschen durch die die Verführung kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dich zur Sünde verführen will, haue ihn ab und werfe ihn weg von dir: Es ist besser für dich verkrüppelt (verstümmelt) oder lahm (gelähmt) einzugehen in das Leben als (oder) zwei Hände oder zwei Füße habend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vlt. auch einfach &amp;quot;mit zwei ...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in das ewige Feuer geworfen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und wenn dein Auge dich zur Sünde verführt, nehme (reiße) es aus und werfe es von dir; Es ist besser für dich einäugig in das Leben einzugehen als zwei Augen habend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vlt. auch einfach &amp;quot;mit zwei ...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in das ewige Feuer geworfen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Schaut (seht) zu, dass ihr nicht auf eines dieser kleinen herabseht (es gering achtet, verächtlich behandelt). Denn ich sage euch, dass ihre Engel in den Himmeln immer (beständig, jederzeit) sehen das Angesicht meines Vaters in den Himmeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Was scheint euch (richtig)&amp;lt;ref&amp;gt;Was meint ihr?&amp;lt;/ref&amp;gt;? Wenn einem Menschen hundert Schafe gehören und es geht in die irre (verirrt sich) eines aus ihnen, wird er nicht zurücklassen die Neunundneunzig auf den Bergen (den Bergland) und geht und sucht das verirrte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und wenn es sich ereignet, dass er es findet, Amen (wirklich, wahrlich) ich sage euch, dass er sich freut über dieses mehr als über die Neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Ebenso ist es auch der Wille eures Vaters, der in den Himmeln [ist], dass nicht einer dieser kleinen verloren geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Wenn aber sündigt [gegen dich] dein bruder, geh (und) bring es ans Licht (an den Tag, tue es dar, tadele ihn, stelle ihn zur Rede) nur zwischen dir und ihm (unter vier Augen). Wenn er dich hört (dir Gehör schenkt, dich anhört) so hast du deinen Bruder gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Wenn er aber nicht hören wird, nimm zwei oder drei mit dir, dass aufgrund der Aussage zweier Zeugen oder dreier die ganze Beschuldigung (Anschuldigung, Sache) feststehe (Bestand habe). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Wenn er nicht hört auf sie, sprich zur Kirche (Gemeinde); Wenn er aber auf die Gemeinde nicht hört, dann soll er in deinen Augen wie (geradeso wie, gleichwie) ein Heide oder Zolleintreiber (Zöllner) sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Amen (wahrlich, wirklich) ich sage euch: Wie vieles auch immer (alles, was) ihr bindet auf der Erde wird gebunden sein im Himmel und alles was ihr löst auf der Erde wird gelöst sein im Himmel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Wiederum [amen] ich sage euch, dass wenn zwei aus euch einer Meinung sind (eins werden, übereinkommen, übereinstimmen) auf der Erde über jede (beliebige, irgendwelche) Sache (Angelegenheit) um die sie bitten, wird es ihnen Zuteil werden (gegeben werden) durch meinen Vater in den Himmeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Denn wo sind zwei oder drei versammelt in meinem Namen, dort (da) bin ich in ihrer Mitte (mitten unter ihnen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Da (dann) ging Petrus hinzu&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagte ihm: Herr, wie oft wird sündigen gegen mich mein Bruder und ich werde ihm vergeben? Bis zu siebenmal? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Es sagte ihm Jesus: Ich sage dir: ncht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal&amp;lt;ref&amp;gt;Oder vlt. auch siebzigmal sieben&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Darum gleicht (es verhält sich mit... wie...) die Königsherrschaft der Himmel einem König, der abrechnen wollte mit seinen Dienern&amp;lt;ref&amp;gt;vlt. hohe Beamte, Minister&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} als er aber begann (anfing)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; abzurechnen wurde ihm gebracht (vorgeführt) ein Schuldner zehntausender Talente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Aber er hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, vielleicht besser kausal &amp;quot;weil&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht die Möglichkeit zu zahlen [und] der Herr befahl ihm, dass er verkauft würde und die Frau Frau und die Kinder und alles, was er hatte, und so die Schuld  zu begleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Der Knecht nun fiel nieder&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und fiel nieder vor ihm {sagend}: Habe Geduld mit mir und alles werde ich dir wiedergeben (bezahlen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Da hatter aber der Herr jenes Dieners Mitleid&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und gab ihn los (löste ihn) und erließ seine Darlehensschuld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Als aber jener Diener herausging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; traf er einen seiner Mitdiener, der ihm schuldig war einhundert Denare und er ergriff ihn, würgte ihn und sagte: Zahle mir alles, was du schuldest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} Der Mitknecht nun fiel nieder&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und fiel nieder vor ihm {sagend}: Habe Geduld mit mir und alles werde ich dir wiedergeben (bezahlen).&amp;lt;ref&amp;gt;Parallel zu Vers 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} Dieser (er) aber wollte nicht sondern ging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und lies ihn in ein Gefägnis werfen bis er bezahlen würde die Schuld&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|34}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|35}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_18&amp;diff=22611</id>
		<title>Matthäus 18</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_18&amp;diff=22611"/>
		<updated>2015-12-02T16:23:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} In jener Stunde (Zeit) kamen die Jünger zu Jesus und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wer ist denn der größte in der Königsherrschaft der Himmeln? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und nachdem er ein Kind herbeigerufen hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Hier temporal, vlt. auch &amp;quot;als er...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; stellte er es in ihre Mitte (auf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} und sagte: Amen (wahrlich) ich sage euch wenn ihr euch nicht umwendet (abwendet, bekehrt) und werdet wie die Kinder werdet ihr nicht hineingehen in die Königsherrschaft der Himmeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Jeder, der sich also niedrig macht (demütigt, erniedrigt) wie dieses Kind, der wird der Größte in der Königsherrschaft der Himmeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und wer (jeder, der) aufnimmt ein solches Kind um meines namens willen, nimmt mich auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wer (auch immer) aber Anstoß gibt (zur Sünde verführt) das Kleine&amp;lt;ref&amp;gt;gemeint ist vlt. &amp;quot;den Kleinsten&amp;quot; oder &amp;quot;das Kind&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; das glaubt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: &amp;quot;glaubend&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; an mich, für den ist es von Vorteil (besser), dass ihn ein Eselsmühlstein (großer Mühlstein, Mühlstein) um seinen Nacken (Hals) (an-)gehängt wird und er versenkt (ertränkt) würde in das tiefe Meer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Wehe der Welt wegen der Falle (Verführung): Denn es ist eine Notwendigkeit (es ist nötig), dass die Verführung kommt, doch (aber, jedoch) wehe den Menschen durch die die Verführung kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dich zur Sünde verführen will, haue ihn ab und werfe ihn weg von dir: Es ist besser für dich verkrüppelt (verstümmelt) oder lahm (gelähmt) einzugehen in das Leben als (oder) zwei Hände oder zwei Füße habend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vlt. auch einfach &amp;quot;mit zwei ...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in das ewige Feuer geworfen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und wenn dein Auge dich zur Sünde verführt, nehme (reiße) es aus und werfe es von dir; Es ist besser für dich einäugig in das Leben einzugehen als zwei Augen habend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vlt. auch einfach &amp;quot;mit zwei ...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in das ewige Feuer geworfen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Schaut (seht) zu, dass ihr nicht auf eines dieser kleinen herabseht (es gering achtet, verächtlich behandelt). Denn ich sage euch, dass ihre Engel in den Himmeln immer (beständig, jederzeit) sehen das Angesicht meines Vaters in den Himmeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Was scheint euch (richtig)&amp;lt;ref&amp;gt;Was meint ihr?&amp;lt;/ref&amp;gt;? Wenn einem Menschen hundert Schafe gehören und es geht in die irre (verirrt sich) eines aus ihnen, wird er nicht zurücklassen die Neunundneunzig auf den Bergen (den Bergland) und geht und sucht das verirrte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und wenn es sich ereignet, dass er es findet, Amen (wirklich, wahrlich) ich sage euch, dass er sich freut über dieses mehr als über die Neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Ebenso ist es auch der Wille eures Vaters, der in den Himmeln [ist], dass nicht einer dieser kleinen verloren geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Wenn aber sündigt [gegen dich] dein bruder, geh (und) bring es ans Licht (an den Tag, tue es dar, tadele ihn, stelle ihn zur Rede) nur zwischen dir und ihm (unter vier Augen). Wenn er dich hört (dir Gehör schenkt, dich anhört) so hast du deinen Bruder gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|34}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|35}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_15&amp;diff=22607</id>
		<title>Matthäus 15</title>
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		<updated>2015-12-01T15:48:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung folgt später}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung|Vers 1-7}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung|Vers 21-29}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}} Dann kamen Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus und sprachen:&lt;br /&gt;
{{L|2}} Warum missachten deine Jünger die Überlieferung der Alten&amp;lt;ref&amp;gt;Die Überlieferung der Alten ist nach Lutz nicht eine allgemeine jüdische Überlieferung oder ein Ritualgesetz, sondern wie Jesus in Vers 3 sagt die Überlieferung der Pharisäer und Schriftgelehrten (Lutz 2013, 420) &amp;lt;/ref&amp;gt;? Denn sie waschen sich nicht mal ihre Hände, wenn sie eine Mahlzeit einnehmen.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Er aber antwortete ihnen: Warum missachtet ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe?&lt;br /&gt;
{{L|4}} Denn Gott sagt:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Ehre Vater und Mutter!&amp;quot; und: &lt;br /&gt;
: &amp;quot;Wer seinen Vater oder seine Mutter verflucht muss sterben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|5}} Ihr aber sagt: &amp;quot;Wer auch immer seinem Vater oder seiner Mutter sagt, dass alles, was du von mir zur Unterstützung bekommst sei eine Opfergabe&amp;lt;ref&amp;gt;Kinder mussten wohl ihren Eltern einen bestimmten Nutzen zubilligen, dieser Unterhaltspflicht konnten sie entgehen, wenn sie ihren Besitz per Gelübde dem Tempel weihten(Lutz 2013, 422).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|6}} der muss seinen Vater nicht ehren&amp;quot;. Und ihr setzt das Wort Gottes mit eurer Überlieferung außer Kraft. &lt;br /&gt;
{{L|7}} Ihr Scheinheiligen!  Jesaja hat über euch zutreffend prophetisch gesprochen. Er sagte:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Dieses Volk ehrt mich mit ihren Lippen, &lt;br /&gt;
: aber ihr Herz ist weit von mir entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 29,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Die Tochter einer kanaanäische Frau wird geheilt ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|21}} Und Jesus ging von dort weg und in das Gebiet von Tyros und Sidon.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Und plötzlich kam eine kanaanäische Frau aus diesem Gebiet und schrie: &amp;quot;Habe Erbarmen mit mir, Herr, Du Sohn Davids. Meine Tochter ist übel von Dämonen besessen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|23}} Aber er antwortete ihr nicht. Und seine Jünger kamen zu ihm und baten: &amp;quot;Schick sie weg, denn sie schreit hinter uns her.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|24}} Er antwortete ihnen: &amp;quot;Ich bin zu niemandem außer den verlorenen Schafen des Hauses Israels geschickt worden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|25}} Doch sie kam und warf sich vor ihm nieder und sagte: &amp;quot;Herr, hilf mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|26}} Er aber antwortete ihr: &amp;quot;Es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es vor die Hunde zu werfen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|27}} Sie aber sagte: &amp;quot;Ja, Herr. Und doch fressen die Hunde von den Krumen, die vom Tisch ihres Herrn fallen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|28}} Da antwortete ihr Jesus: &amp;quot;Frau, groß ist dein Glaube. Was du willst, geschehe.&amp;quot; Und ihre Tochter war von da an gesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Speisung von Viertausend ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|29}} Und ging von dort weg und kam an den See Gennesaret. Er stieg auf einen Berg und setzte sich dort zum lehren.&lt;br /&gt;
{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
{{L|34}}&lt;br /&gt;
{{L|35}}&lt;br /&gt;
{{L|36}}&lt;br /&gt;
{{L|37}}&lt;br /&gt;
{{L|38}}&lt;br /&gt;
{{L|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Dann (da, darauf) kamen zu Jesus aus Jerusalem Pharisäer und Schriftgelehrte und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{{S|2}} Warum missachten (übertreten) deine Jünger die Überlieferung der Alten (Vorfahren)? Denn sie waschen sich nicht [ihre] Hände, wenn sie Brot essen (eine Mahlzeit einnehmen, vor dem Essen). &lt;br /&gt;
{{S|3}} Dieser aber antwortete ihnen: Warum missachtet (übertretet) ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe (wegen)?&lt;br /&gt;
{{S|4}} Denn Gott sagte: Ehre (schätze) den Vater und die Mutter, und: Wer schmäht (verflucht)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; Vater oder Mutter muss (auf jeden Fall) sterben.  &lt;br /&gt;
{{S|5}} Ihr aber sagt: Wer auch immer sagt dem Vater oder der Mutter: Eine Opfergabe (eine Gott geweihte Gabe) sei alles, was du von mir als Nutzen (Unterstützung) hast,&lt;br /&gt;
{{S|6}} der wird (muss) nicht ehren seinen Vater; und ihr setzt außer Kraft (erklärt für Ungültig) das Wort Gottes durch eure Überlieferung. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Heuchler (Scheinheilige), richtig (zutreffend) hat prophezeit (prophetisch geredet) Jesaja über euch, der da spricht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;: &lt;br /&gt;
{{S|8}} Dieses Volk durch Lippen mich ehrt, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 29,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|9}} Vergeblich (umsonst) verehren sie mich weil sie vortragen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; als Lehren Gebote der Menschen.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er rufte zu sich (herbei)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; die Volksmenge und sagte ihnen: Hört zu und versteht (begreift, seht ein):&lt;br /&gt;
{{S|11}} Nicht was hineingeht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Mund macht den Menschen unrein (verunreinigt ihn), sondern was hinausgeht (hinauskommt) &amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;aus dem Mund das macht den Menschen unrein. &lt;br /&gt;
{{S|12}} Dann (da, darauf) kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; die Jünger und sagten ihm: Weißt du, dass die Pharisäer, als sie dein Wort hörten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, sich ärgerten (Anstoß nahmen, sich entrüsteten/empörten)?&lt;br /&gt;
{{S|13}} Der aber antwortete ihnen {sagend}: Alle Pflanzen die nicht mein himmlische (im Himmel befindlicher) Vater angepflanzt hat wird er entwurzeln (ausreißen).&lt;br /&gt;
{{S|14}} Lasst sie gewähren; Blinde sind Führer [der Blinden], wenn aber Blinde Blinde führen (leiten), werden beide in die Grube fallen.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Es antwortete aber Petrus ihn {sagend} Erkläre (deute) und dieses Gleichnis.&lt;br /&gt;
{{S|16}} Der aber sagte: Auch ihr seid noch unverständig&amp;lt;ref&amp;gt;Vlt: &amp;quot;Habt ihr auch nichts verstanden?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;?&lt;br /&gt;
{{S|17}} begreift (versteht, bemerkt) ihr nicht, dass alles, was in den Mund hineingeht (-kommt) in den Bauch hineingeht (hineingelangt, fortgeht) und in die Toilette (Klo) fallengelassen wird? &lt;br /&gt;
{{S|18}} Was aber hinausgeht (hinauskommt) aus dem Bauch kommt aus dem Herzen, und jene (diese Dinge) machen den Menschen unrein.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Denn aus dem Herzen kommen schlechte Gedanken (Überlegungen), Mord (Bluttaten, Mordtaten), Ehebrüche, Diebstähle, falsche Zeugnisse (Zeugenaussagen), Verleumdungen (Schmähungen, Lästerungen).&lt;br /&gt;
{{S|20}} Das ist, was den Menschen unrein macht, aber mit ungewaschenen Händen essen macht den Menschen nicht unrein.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und als Jesus von dort ging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, entfernte er sich (ging er weg) nach dem Gebiet von Tyros und Sidon. &lt;br /&gt;
{{S|22}} Und siehe, eine kanaanäische Frau aus jenem Gebiet kam&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und rief laut (schrie, brüllte): Erbarme dich über mich (hab Erbarmen mit mir), Herr, Sohn Davids; Meine Tochter ist schlimm (übel) von Dämonen besessen (geplagt).&lt;br /&gt;
{{S|23}} Aber er antwortete nicht ihrem Wort. Und es kamen seine Jünger und baten ihn {sagend}: Verabschiede sie (lass sie gehen, schick sie weg), denn sie schreit hinter uns her. &lt;br /&gt;
{{S|24}} Der aber antwortete {sagend}: Ich bin nicht geschickt worden außer zu den verlorenen Schafen des Hauses Israels. &lt;br /&gt;
{{S|25}} Und (doch) diese kam&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und warf sich vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir!&lt;br /&gt;
{{S|26}} Der aber antwortete {sagend}: Es ist nicht recht, das Brot der Kinder zu nehmen und es vor die Hunde zu werfen.&lt;br /&gt;
{{S|27}} Sie aber sagte: Ja (gewiss, freilich), Herr, und doch fressen die Hunde aus (von) den Brocken (Brotkrumen) die fallen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem Tisch ihres Herrn. &lt;br /&gt;
{{S|28}} Da (dann) antwortete&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier final augelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; Jesus und sprach (sagte) zu ihr: {Oh} Frau, groß ist dein Glaube: dir geschehe nach deinem Willen (wie du willst)&amp;lt;ref&amp;gt;oder vlt.:&amp;quot;Was du willst, geschehe&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Und ihre Tochter war geheilt (gesund) von jener Stunde an.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Und als Jesus von dort wegging, kam er an den See Gennesaret und stieg&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; (bestieg) auf den (einen) Berg und setzte sich dort (da) zum lehren.&lt;br /&gt;
{{S|30}} Und es kam eine große Volksmenge zu ihm, die bei sich hatten Lahme (Gelähmte), verkrüppelte (Verstümmelte), Stumme und viele andere [Kranke] und sie warfen sich vor seine Füße und er heilte sie.&lt;br /&gt;
{{S|31}} Damit (so daß) die Menge sich wunderte als sie sahen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; die Stummen sprechen, die Verkrüppelten gesund (geheilt) und Lahme umhergehen und Blinde sehend; und sie preisen (rühmten, ehrten) den Gott Israels.&lt;br /&gt;
{{S|32}} Aber Jesus rief seine Jünger zu sich&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagte: Ich habe Mitleid mit dieser Menge, denn sie sind schon drei Tage bei mir und sie haben nicht zu essen und ich will (möchte) nicht sie wegschicken, damit sie nicht auf dem Weg (unterwegs) schwach würden (ermatteten, zusammenrechen).&lt;br /&gt;
{{S|33}} Und es sagten ihm die Jünger: Woher werden wir in der Wüste (Einöde) so viele Brote bekommen, so daß wir die Menge satt machen?&lt;br /&gt;
{{S|34}} Und Jesus sagte ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Die aber sagten: Sieben und wenige kleine Fische. &lt;br /&gt;
{{S|35}} Und er befahl (aufforderte, anweisen) der Volksmenge, sich niederzulegen (lagern, Platz zu nehmen) auf der Erde.&lt;br /&gt;
{{S|36}} Und er nahm die sieben Brote und die Fische und sagte Dank (ein Dankgebet, dankte Gott)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und brach [in Stücke] und gab sie den Jüngern, die Jünger aber der Menge.&lt;br /&gt;
{{S|37}} und es aßen alle und wurden satt. Und was übrig war&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; an Stücken sammelten sie sieben volle Körbe.&lt;br /&gt;
{{S|38}} Die aber aßen waren viertausend Männer ohne (nicht eingerechnet) Frauen und Kinder.&lt;br /&gt;
{{S|39}} Und als er die Menge entlassen hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; stieg er in das Boot und kam in das Gebiet von Magadan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_14&amp;diff=22606</id>
		<title>Matthäus 14</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_14&amp;diff=22606"/>
		<updated>2015-12-01T15:47:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Der Tod Johannes des Täufers))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Zu dieser Zeit hörte Herodes der Tetrarch von Jesus. &lt;br /&gt;
{{L|2}} Er sagte zu seinen Dienern: Das ist Johannes der Täufer, der von den Toten auferstanden ist und deshalb solche Wunder tut.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Denn er hatte wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus, Johannes festnehmen, fesseln und ins Gefängnis werfen lassen.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Johannes hatte ihm nämlich zu ihm gesagt: Du darfst sie nicht zur Frau nehmen.&lt;br /&gt;
{{L|5}} Und so wollte er ihn gerne töten lassen, doch er fürchtete sich vor dem Volk, da sie ihn für einen Propheten hielten.&lt;br /&gt;
{{L|6}} Als nun der Geburtstag des Herodes gefeiert wurde, tanzte die Tochter der Herodias vor den Gästen in der Mitte und gefiel Herodes derart, &lt;br /&gt;
{{L|7}} dass er ihr mit einem Schwur versprach, ihr alles zu geben, was sie sich wünschte. &lt;br /&gt;
{{L|8}} und sie sagte auf Drängen ihrer Mutter: Gib mir hier auf einer Platte den Kopf Johannes des Täufers.&lt;br /&gt;
{{L|9}} Da wurde der König traurig, aber wegen des Schwurs und der anwesenden Gäste am Tisch befahl er ihren Wunsch zu erfüllen.&lt;br /&gt;
{{L|10}} So schickte er aus und lies Johannes den Täufer durch seine Wachen enthaupten. &lt;br /&gt;
{{L|11}} Und so wurde sein Kopf auf einer Platte gebracht und dem Mädchen gegeben. Und sie brachte ihn ihrer Mutter. &lt;br /&gt;
{{L|12}} Und die Jünger des Johannes kamen, holten seinen Leichnam und begruben ihn. Und sie gingen zu Jesus und erzählten es ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Fünftausend werden gespeist ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|13}} Als Jesus das hörte, zog er sich von dort zurück. In einem Schiff ging er an einen verlassenen Ort um allein zu sein. Als aber das Volk das hörte, folgten sie ihm an Land aus den umliegenden Orten.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Und als er aus dem Boot ausstieg, sah er eine große Menschenmenge. Er hatte Mitleid mit ihnen und heilte diejenigen, die unter ihnen krank waren.&lt;br /&gt;
{{L|15}} Als es spät geworden war, kamen seine Jünger zu ihm und sagten: Dieser Ort ist öde und es ist eine lange Zeit vergangen. Lass die Menschen gehen, damit sie in in den Dörfern etwas zu Essen kaufen können.&lt;br /&gt;
{{L|16}} Jesus aber sagte ihnen: Sie haben es nicht nötig, zu gehen. Gebt ihr ihnen zu essen!&lt;br /&gt;
{{L|17}} Sie aber antworteten ihm: Wir haben nicht, nur fünf Brote und zwei Fische.&lt;br /&gt;
Die (diese) aber sagten ihm: „Wir haben nichts hier außer fünf Broten und zwei Fischen.“&lt;br /&gt;
{{L|18}} Und er sagte: Bringt sie her zu mir.&lt;br /&gt;
{{L|19}}  Und er befahlt der Menge, sich auf den Boden zu setzen. Er nahm die fünf Brote und zwei Fische und während er in den Himmel blickte sprach er Lobpreis. Er brach die Brote in Stücke, gab sie seinen Jüngern und diese aber teilten sie der Menge aus.&lt;br /&gt;
{{L|20}} Und alle aßen und alle wurden satt. Sie sammelten das, was an Stücken übrig geblieben war ein: zwölf volle Körbe.&lt;br /&gt;
{{L|21}} Und ohne Frauen und Kinder waren es ungefähr 5000 Männer, die gegessen hatten. &lt;br /&gt;
Die aber (und) aber, die gegessen hatten, waren an Männern wie (ungefähr) 5000, ohne (nicht mitgerechnet) Frauen und Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Jesus geht auf dem Wasser ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|22}} Und sofort befahl er den Jüngern, in ein Boot einzusteigen und ihm auf die andere Seite des Sees vorauszufahren während er die Menge verabschiedete. &lt;br /&gt;
{{L|23}}  Als er die Menge verabschiedet hatte, stieg er auf einen Berg um alleine zu sein und zu beten. Er war noch dort allein, als es schon Abend geworden war.&lt;br /&gt;
{{L|24}} Das Schiff aber war sehr weit vom Ufer entfernt, als es von starkem Wellengang bedrängt wurde. Der Wird wehte ihnen nämlich entgegen. &lt;br /&gt;
{{L|25}} In der vierten Nachtwache&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. gegen Ende der Nacht. Man teilte auf einem Boot die Nacht in drei oder vier Nachtwachen ein.&amp;lt;/ref&amp;gt; kam er&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. Jesus&amp;lt;/ref&amp;gt; zu ihnen; er ging dabei auf dem See. &lt;br /&gt;
{{L|26}} Als seine Jünger ihn auf dem See gehend sahen, durchfuhr sie ein großer Schreck, denn sie dachten, dass er ein Gespenst sei. Und sie schrien vor Angst. &lt;br /&gt;
{{L|27}} Da sagte er&amp;lt;ref&amp;gt;Einige Handschriften ergänzen: Jesus&amp;lt;/ref&amp;gt; zu ihnen: Habt keine Angst, ich bin es. Fürchtet euch nicht länger. &lt;br /&gt;
{{L|28}} Petrus aber antwortete ihm: Herr, wenn du es bist, befehle mir, zu dir auf dem Wasser zu gehen. &lt;br /&gt;
{{L|29}} Da sagte er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff aus, ging auf dem Wasser und kam zu Jesus.&lt;br /&gt;
{{L|30}} Als er aber den Wind sah, fürchtete er sich. Und er begann zu sinken und rief: Herr, rette mich!&lt;br /&gt;
{{L|31}} Da streckte Jesus seine Hand aus und ergriff ihn. Er sagte zu ihm: Warum hast du so schwaches vertrauen, warum zweifelst du&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: Du von schwachem Vertrauen (Kleingläubiger), warum zweifelst Du?&amp;lt;/ref&amp;gt;?&lt;br /&gt;
{{L|32}} Und als sie in das Boot einstiegen, lies der Sturm nach. &lt;br /&gt;
{{L|33}} Die aber im Boot waren, warfen sich vor ihm nieder und sagten: Du bist tatsächlich Gottes Sohn!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Heilung von Kranken in Genezareth ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|34}} Als sie am anderen Ufer ankamen, kamen sie in das Land bei Genezareth. &lt;br /&gt;
{{L|35}} Und als sie die Bewohner des Ortes erkannten, benachrichtigen sie die gesamte Umgebung und man brachte alle Kranken zu ihm.&lt;br /&gt;
{{L|36}} Sie baten ihn, nur den Saum seines Gewandes berühren zu dürfen. Und so viele ihn berührten wurden geheilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}} &lt;br /&gt;
{{S|1}} In jener Zeit hörte Herodes der Tetrarch die Kunde (den Ruf, das Gerücht) von Jesus,&lt;br /&gt;
{{S|2}} und sagte seinen Dienern: Dieser ist Johannes der Täufer; er stand auf von den Toten&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. passiv: er ist von den Toten auferweckt worden&amp;lt;/ref&amp;gt;  und darum (deshalb) sind in (durch) ihm solche Wunderkräfte wirksam. &lt;br /&gt;
{{S|3}} Denn Herodes hatte Johannes festnehmen (gefangennehmen) und fesseln (in Fesseln legen) und ins Gefängnis werfen (legen) lassen wegen Herodias, die Frau Philippus&#039;, seines Bruders;&lt;br /&gt;
{{S|4}} denn es hatte ihm Johannes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt (steht dir nicht frei) sie zu haben [zur Frau]. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und er wünschte (wollte) ihn gerne töten [doch] er fürchtete die (Volks-)Menge, da (denn, weil) sie ihn für (als) einen Propheten hielten. &lt;br /&gt;
{{S|6}} Als aber der Geburtstag des Herodes gefeiert (begangen) wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, tanzte die Tochter der Herodias in der Mitte (vor den Gästen) und gefiel dem Herodes,&lt;br /&gt;
{{S|7}} deshalb (daher) sagte er mit einem Eid (Schwur) zu (versprach er ihr) alles zu geben, was (auch immer) sie sich wünschte,&lt;br /&gt;
{{S|8}} und sie (diese) wurde von ihrer Mutter bedrängt (angestiftet)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizp, hier final aufgelöst. Vlt. besser: &amp;quot;und sie auf Drängen ihrer Mutter&amp;quot; oder &amp;quot;und sie, weil sie von ihrer Mutter angestiftet wurde&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;: Gib mir, sagte (meinte) sie, hier(her) auf einer Platte den (Schüssel, Teller) den Kopf des Johannes des Täufers.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es wurde traurig (betrübt) der König&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; aber wegen des Schwurs und der anwesenden Gäste&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, wörtlich: &amp;quot;der zusammen am Tisch sitzenden&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; befahl er [ihr den Kopf] zu geben (ihr den Wunsch zu erfüllen),&lt;br /&gt;
{{S|10}} und sandte hin (beauftragte)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; und lies enthaupten Johannes durch die Wache (Wachtposten) &lt;br /&gt;
{{S|11}} und es wurde gebracht (getragen) sein Kopf auf einer Platte den (Schüssel, Teller) und es dem Mädchen gegeben und sie brachte [es] ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und als seine Jünger kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal. Eventl. auch final&amp;lt;/ref&amp;gt;, holten sie den Leichnam und begruben ihn und gingen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] verkündeten es Jesus. &lt;br /&gt;
{{S|13}} Als aber Jesus [dies, es] hörte, zog er von dort ab (sich von dort zurück, ging weg), in einem Schiff an einen verlassenen (leeren, wüsten) Ort (Platz) für sich allein; und als die (Volks-)Menge es hörten, folgten sie ihm, zu Fuß (Land), aus den umliegenden Städten (Ortschaften).&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und als er [aus dem Boot] ausstieg (herauskam)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal. Eventl. auch final&amp;lt;/ref&amp;gt;, sah er eine große Volksmenge (viel Volk), und er erbarmte sich über sie (hatte Mitleid mit ihnen) und er heilte die Kranken (Kraftlosen) von ihnen.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Als es aber Abend geworden war&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;  (spät wurde), kamen seine Jünger zu ihm, und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, wörtlich: &amp;quot;sagend&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; : „Der Ort (Platz) ist öde (leer, wüst) und die Stunde ist schon verstrichen (die Zeit ist schon vorübergegangen, vorbei); Lass (Verabschiede) die (Volks-)Menge gehen, damit sie in die Dörfer gehen können und für sich Nahrungsmittel (zu Essen, Speise) kaufen.“&lt;br /&gt;
{{S|16}} Der [Jesus] aber sagte ihnen: „Sie haben kein Bedürfnis (nicht nötig) zu gehen, gebt ihr ihnen zu essen.“&lt;br /&gt;
{{S|17}} Die (diese) aber sagten ihm: „Wir haben nichts hier außer fünf Broten und zwei Fischen.“&lt;br /&gt;
{{S|18}} Der (Dieser) aber sagte: „Bringt mir diese (sie) her.“&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und als er befahl&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, d.h. Gleichzeitigkeit zum Hauptsatz&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass sich das Volk auf das Gras (Heu) niederlässt (niederlegt, niedersetzt), nahm&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, vlt. temporal &amp;quot;während&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Himmel [und] sagte Lob und Dank (sprach Lobpreis) und brach die Brote (in Stücke), gab sie den Jüngern, die Jünger aber der Volksmenge&amp;lt;ref&amp;gt;Steht im Plural&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und alle aßen und alle wurden gesättigt (satt), und sie sammelten das übrig gebliebene der Brocken (das was an Stücken übrig war) (:, -) zwölf Körbe voll (ausgefüllt).&lt;br /&gt;
{{S|21}} Die aber (und) aber, die gegessen hatten, waren an Männern wie (ungefähr) 5000, ohne (nicht mitgerechnet) Frauen und Kinder.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und alsbald (sofort, sogleich) nötigten (zwangen, forderten nachdrücklich auf) er die Jünger, dass sie in das Boot einsteigem und an das jenseitige [Ufer] (die andere Seite des Sees) vorausgehem (vorausfahrem) solange (während) er die Menge verabschiedete. &lt;br /&gt;
{{S|23}} Und als er die Menge verabschiedet hatte stieg er auf den Berg (einen Berg, in das Gebirge, Bergland) für sich allein um zu beten. Als es aber Abend geworden war, war er noch allein. &lt;br /&gt;
{{S|24}} Das Schiff aber war viele Stadien von der Erde (dem Ufer) entfernt, als es von den Wellen hart bedrängt (gequält)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde, denn der Wind war entgegengesetzt (gegen(über-)stehend). &lt;br /&gt;
{{S|25}} Aber in der vierten Nachtwache kam er zu ihnen, er ging (dabei)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem See.&lt;br /&gt;
{{S|26}} Als aber die Jünger ihn auf dem See gehend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; sahen, waren&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; sie in Aufregung (Unruhe, Verwirrung) (hatten Sie Angst, gerieten sie in Schrecken), sagend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; (meinend, denkend), dass es eine Erscheinung (Gespenst) sei, und vor Furcht (Angst) schrien (riefen) sie. &lt;br /&gt;
{{S|27}} Da aber sagte [Jesus] ihnen {sagend}: Seid guten Mutes (voller Zuversicht; habt keine Angst), ich bin es, fürchtet euch nicht [länger]. &lt;br /&gt;
{{S|28}} Da antwortete ihm aber Petrus: Herr, wenn du es bist, befehle (ordne an) mir zu dir zu gehen auf dem Wasser.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Er aber sagte: Komm! Und als er ausstieg&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Schiff, ging Petrus auf dem Wasser und ging (kam) zu Jesus. &lt;br /&gt;
{{S|30}} Als er aber den [starken] Wind sah, fürchtete er sich und fing&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, eventl. die Konstruktion anders trennen, etwa &amp;quot;... fürchtete er sich. Und als er anfing zu sinken...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; an zu (ver-)sinken, sagend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;: Herr, hilf mir (rette mich)! &lt;br /&gt;
{{S|31}} Da steckte Jesus aber seine Hand aus und e hielt ihn fest (ergriff ihn) und sagte ihm: Kleingläubiger (von schwachem Vertrauen), warum zweifelst du? &lt;br /&gt;
{{S|32}} Und als die in das Boot einstiegen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; legte (wurde müde, lies nach) sich der Sturm.&lt;br /&gt;
{{S|33}} Die aber im Boot waren, warfen sich vor ihm nieder und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wahrlich (wirklich, wahrhaftig, tatsächlich), du bist Gottes Sohn. &lt;br /&gt;
{{S|34}} Und als (nachdem) sie herübergefahren waren&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; kamen sie an Land nach Genesaret. &lt;br /&gt;
{{S|35}} Und als die Bewohner des Ortes sie erkannten, benachrichtigten (schickten nach) sie jene ganze Umgebung (Nachbarschaft) und man brachte ihm alle, die Krankheiten hatten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|36}} und baten ihn, dass er sie nur berühren (anfassen) dürften den Saum seines Gewandes; und so viele ihn berührten wurden gerettet (am Leben erhalten, geheilt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_13&amp;diff=22605</id>
		<title>Matthäus 13</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_13&amp;diff=22605"/>
		<updated>2015-12-01T15:47:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} An diesem Tag ging Jesus aus dem Haus und setzte sich zum Lehren an das Ufer des Sees.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Es versammelte sich vor ihm eine große Volksmenge, so daß er in ein Boot einstieg musste und sich setzte. Die ganze Volksmenge aber stand am Ufer.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Und er erzählte ihnen viele Dinge in Gleichnissen: &amp;quot;Hört zu! Es ging der Sämann hinaus aufs Feld um zu säen. &lt;br /&gt;
{{L|4}} Und während er säte fielen einige der Samenkörner auf die Straße und es kamen die Vögel und fraßen sie auf. &lt;br /&gt;
{{L|5}} Andere aber fielen auf den felsigen Boden, dort wo  sie nicht viel Erde hatten. Und sofort keimten sie, weil sie keine tiefe Erde hatten.&lt;br /&gt;
{{L|6}} Als die Sonne aber aufging wurden sie verbrannt und weil sie keine Wurzeln hatten, gingen sie ein.&lt;br /&gt;
{{L|7}} Andere Samen aber fielen unter die Dornen und als die Dornen emporwuchsen erstickten sie den Samen. &lt;br /&gt;
{{L|8}} Wieder andere aber fielen auf die gute Erde, und brachten Frucht, dass eine einhundertfach, dass andere sechzigfach, dass andere dreißigfach.&lt;br /&gt;
{{L|9}} Wer hören kann, der höre. &lt;br /&gt;
{{L|10}} Und die Jünger kamen hinzu und fragten ihn: &amp;quot;Warum sprichst du zu ihnen in Gleichnissen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|11}} Er aber antwortete ihnen: Weil euch das Geheimnis des Reich Gottes gegeben ist, ihnen aber nicht.&lt;br /&gt;
{{L|12}} Denn wer es hat, dem wird gegeben im Überfluss. Aber wer es nicht hat, dem wird, was er hat, auch noch genommen werden. &lt;br /&gt;
{{L|13}} Darum spreche ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie, obwohl sie sehen, nicht sehen und obwohl sie hören, nicht hören und auch nicht verstehen.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Und an ihnen wird das Prophetenwort Jesajas erfüllt werden. Er sagt: &lt;br /&gt;
: Ihr werdet immerfort hören und nicht verstehen&lt;br /&gt;
: und immerfort sehen und nichts erkennen&lt;br /&gt;
:{{L|15}} Denn das Herz dieses Volkes ist stumpf geworden &lt;br /&gt;
:und sie sind schwerhörig und haben ihre Augen geschlossen, damit sie weder mit ihren Augen etwas erkennen noch mit ihren Ohren hören noch mit dem Herzen begreifen und sich nicht abwenden damit ich sie heilen könnte. &lt;br /&gt;
{{L|16}} Eure Augen, die sehen und eure Ohren, die hören, sind aber glücklich zu nennen. &lt;br /&gt;
{{L|17}} Denn ich kann euch sagen, dass viele Propheten und Gerechte sehen wollten, was ihr gesehen habt, es aber nicht gesehen haben und hören wollten, was ihr gehört habt, und es nicht gehört haben.&lt;br /&gt;
{{L|18}} Ihr aber hört nun das Gleichnis vom Sämann!&lt;br /&gt;
{{L|19}} Jedes mal, wenn jemand die Botschaft vom Reich Gottes hört und sie nicht versteht, kommt das Böse und nimmt das, was gesät wurde, aus seinem Herzen. Das ist der Mensch, bei dem der Samen auf den Weg fiel. &lt;br /&gt;
{{L|20}} Der Menschen aber, bei dem der Samen auf felsigen Grund fiel, ist der, der das Wort hört und es mit Freude annimmt. &lt;br /&gt;
{{L|21}} Aber die Wurzeln gehen nicht tief und er ist unbeständig. Und wenn Kummer und Verfolgt kommt wegen des Wortes, wird er sich wieder abwenden. &lt;br /&gt;
{{L|22}} Der Menschen aber, bei dem die Samen unter die Dornen fielen, ist der, der das Wort hört. Bei ihm ersticken aber die Sorgen der Zeit und die Verführung des Reichtums das Wort, so dass er keine Frucht bringt.&lt;br /&gt;
{{L|23}} Der Mensch aber, bei dem die Samen auf gute Erde fielen, ist der, der das Wort hört und versteht. Er ist, der in einem Fall hunderfachen, in einem anderen sechzigfachen und in einem anderen Fall dreißigfachen Ertrag bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Gleichnis vom Unkraut im Acker))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|24}} Er trug ihnen auch ein anderes Gleichnis vor. Er sagte: Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker gesät hatte. &lt;br /&gt;
{{L|25}} Während die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten zwischen das Getreide und ging weg.&lt;br /&gt;
{{L|26}} Als die Halme wuchsen und blüten, da kam auch das Unkraut zum Vorschein.&lt;br /&gt;
{{L|27}} Und die Knechte des Hausherrn kamen und sagten zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinem Feld gesät? Woher kommt das Unkraut?&lt;br /&gt;
{{L|28}} Er antwortete ihnen: Irgendein Feind muss es gesät haben. Seine Knechte fragten ihn: Sollen wir gehen und es ausreißen?&lt;br /&gt;
{{L|29}} Er aber verbot es ihnen: Nein, damit beim Sammeln des Unkrauts nicht das Getreide mit ausgerissen wird.&lt;br /&gt;
{{L|30}} Lasst es zu, das beides zusammen bis zur Ernte wächst. Wenn die Ernte kommt, werde ich den Erntearbeitern sagen, dass sie zuerst das Unkraut sammeln und bündeln sollen. Es soll verbrannt werden. Das Getreide aber sollen sie in meiner Scheune sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Gleichnis vom Senfkorn und Sauerteig))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|31}} Er trug ihnen auch ein anderes Gleichnis vor. Er sagte: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, dass von einem Menschen genommen wurde. Und er setzte es in seinen Acker. &lt;br /&gt;
{{L|32}} Es ist das kleinste unter den Samenkörnern, aber wenn es ausgewachsen ist, ist es größer als alle anderen Kräuter. Es wird ein Baum, in den die Vögel kommen und in seinen Zweigen nisten. &lt;br /&gt;
{{L|33}}  Er trug ihnen auch ein anderes Gleichnis vor. Er sagte: Das Himmelreich gleicht einem Sauerteig, der von einer Frau genommen wurde. Und sie tat einen halben Zentner Mehl hinein, bis er ganz durchsäuert war. &lt;br /&gt;
{{L|34}} Dies alles erzählte Jesus dem Volk in Gleichnissen. Und er redete nur in Gleichnissen zu ihnen.&lt;br /&gt;
{{L|35}} damit erfüllt würde, was gesagt wurde durch den Propheten: &lt;br /&gt;
:Ich will in Gleichnissen meinen Mund auftun, &lt;br /&gt;
: und ich will, was seit der Erschaffung der Erde unbekannt ist, verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Deutung des Gleichnisses vom Unkraut im Acker))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|36}} Dann schickte er die Menge weg und ging ins Haus. Seine Jünger kamen hinzu und baten ihn: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut im Acker. &lt;br /&gt;
{{L|37}} Er antwortete ihnen: Der Man, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn.&lt;br /&gt;
{{L|38}} Der Acker ist die Welt und der gute Samen die Söhne der Königsherrschaft. Aber das Unkraut, das sind die Söhne des Bösen. &lt;br /&gt;
{{L|39}} Der Feind nun, der gesät hat, ist der Teufel. Die Ernte entspricht dem Ende der Zeit. Die Erntearbeiter wiederum sind Engel.&lt;br /&gt;
{{L|40}} Genauso, wie das Unkraut eingesammelt und mit Feuer verbrannt wird, wird es am Ende der Zeit sein:&lt;br /&gt;
{{L|41}} Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden alle, die die Menschen verführen und die ein Leben gegen sein Gesetz führen, einsammeln.&lt;br /&gt;
{{L|42}} Sie werden sie in einen glühenden Ofen werfen. Dort wird großes Weinen und Zähneknirschen sein. &lt;br /&gt;
{{L|43}} Dann werden die, die gerecht sind, aufleuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters. Wer hören kann, der höre!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|52}} Er sagte ihnen aber dieses: Deshalb gleicht jeder Schriftgelehrte, der Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausherrn, der Neues und Altes aus seiner Schatzkammer holt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Jesus wird in seiner Heimat verworfen ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|53}} Und nachdem Jesus diese Gleichnisse erzählt hatte, ging er von dort weg.&lt;br /&gt;
{{L|54}} Er ging in seine Heimat und lehrte dort in ihren Synagogen, derart, dass sie vor Zorn außer sich gerieten und sprachen: Woher hat er solch eine Weisheit und solche Kräfte, Wunder zu tun? &lt;br /&gt;
{{L|55}} Ist er nicht der Sohn eines Zimmermanns? Ist seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus, Josef, Simon und Judas?&lt;br /&gt;
{{L|56}} Wohnen seine Schwestern nicht auch bei uns? Woher hat er nun so etwas?&lt;br /&gt;
{{L|57}} Und sie kamen durch in zu Fall. Jesus aber sagte zu ihnen: Der Prophet wird überall geachtet, nur in seiner Heimat uns seinem Haus nicht. &lt;br /&gt;
{{L|58}} Und dort tat er wegen ihres Unglaubens nicht viele Wunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} An diesem Tag ging&amp;lt;ref&amp;gt;Eigentlich Partizip, hier final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; Jesus aus dem Haus und setzte sich zum Lehren an das Ufer des Sees;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} und es versammelte sich vor ihm eine große Volksmenge, so daß (derart das) er in ein Boot einstieg&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; und sich setzte, und die ganze Volksmenge stand am Ufer (Strand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} und er erzählte (sagte) ihnen Vieles (viele Dinge) in Gleichnissen {sagend}: Siehe (hört zu), es ging der Bauer (Sämann) hinaus [aufs Feld] (um) zu säen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und als (während) er säte fielen einige der Samenkörner&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;die einen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; auf den Weg (die Straße) und es kamen die Vögel und fraßen es auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Andere aber fielen auf den felsigen Boden, (dort) wo  sie nicht viel Erde hatten, und sofort gingen sie auf, weil sie keine tiefe Erde hatten;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} als die Sonne aber aufging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden sie verbrannt (versengt) und weil sie keine Wurzeln hatten, gingen sie ein (verdorrten, vertrockneten sie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Andere aber fielen auf das Dorngewächs (unter die Dornen) und die Dornen gingen auf (wuchsen empor) und erwürgten (erstickten) sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Andere aber fielen auf die gute Erde, und brachten Frucht, dass eine einhundert(-fach, Körner), dass andere sechzig(-fach, Körner), dass andere dreißig(-fach, Körner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Wer Ohren hat (wer hören kann), der höre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und die Jünger kamen hinzu&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier final aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; und sagten ihm: Warum sprichst du zu ihnen in Gleichnissen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Dieser aber antwortete ihnen: Weil euch gegeben ist das Geheimnis der Königsherrschaft der Himmeln, jenen (ihnen) ist es aber nicht gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Denn wer hat, dem wird gegeben und überfließend zuteil gegeben werden (im Überfluss, der wird überreich gemacht werden); aber wer da nicht hat, dem wird, was er hat, auch noch genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Deshalb (darum) spreche ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht sehen und hörend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht hören und nicht verstehen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} und es wird an ihnen offenbar (erfüllt, vollständig werden) das Prophetenwort (die Prophetie, Weissagung) Jesajas, der da sagt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 6,9-10&amp;lt;/ref&amp;gt;:  Durch das Hören werdet ihr hören und nicht verstehen (ihr werdet immerfort hören, ihr sollt hören), und sehend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; werdet ihr sehen und nicht erkennen (erblicken, verstehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Denn das Herz dieses Volkes ist dick (unempfindlich, unempfänglich, stumpf) geworden und mit den Ohren haben sie schwer gehört und ihre Augen haben sie geschlossen, damit nicht (etwa) sie erkennen mit ihren Augen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen (einsehen, begreifen) und sich umkehren (bekehren, umwenden, zurückkehren)  und ich sie nicht heile (da dass ich sie heilen könnte). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Eure Augen aber sind glücklich (seelig) [zu preisen], dass sie sehen und eure Ohren, dass sie hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Wahrlich (Amen) denn ich sage euch, dass viele Propheten und Gerechten verlangen (wünschen, begehren) zu sehen, was ihr gesehen, und nicht gesehen, und zu hören, was ihr gehört, und nicht gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Ihr&amp;lt;ref&amp;gt;steht betont&amp;lt;/ref&amp;gt; hört&amp;lt;ref&amp;gt;Imperativ&amp;lt;/ref&amp;gt; nun das Gleichnis (seine Bedeutung) des Sämanns!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Wann immer (jedes mal wenn) jemand hört&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; das Wort der Königsherrschaft (die Botschaft vom Reich Gottes) und nicht versteht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; es kommt das Böse und raubt (reißt, nimmt weg) das Gesäte in ihrem Herzen, dies ist der, der auf den Weg besät worden ist&amp;lt;ref&amp;gt; mit Ergänzung: das ist der Mensch, bei dem der Samen auf den Weg fiel&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Der aber, der auf den felsigen Grund besät wurde&amp;lt;ref&amp;gt;zur Konstruktion s.o.&amp;lt;/ref&amp;gt; dies ist der das Wort hörende&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und aufrichtig mit Freude nimmt er es,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} aber er hat keine Wurzeln in sich sondern ist vorübegehend (unbeständig, dem Augenblick hingegeben) und wenn aber Trübsale oder Verfolgung entstehen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; durch das Wort, wird er zur Sünde verführt (sich wieder abwenden). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Der aber, der in die Dornen(-gewächse) besät wurde, dies ist der das Wort hörende&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und (doch) die Sorge des (gegenwärtigen) Zeitalters (der Gegenwart) und die Verführung (Täuschung, Betrug) des Reichtums ersticken das Wort so dass (und) er keine Frucht bricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Der aber, der auf die gute Erde besät wurde, dies ist der das Wort hörende&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und versteht, der (welcher) dann auch Frucht bringt und trägt das eine einhundert(-fach), das andere sechzig(-fach), das andere dreißig(-fach)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Er trug (legte) ihnen ein anderes Gleichnis vor {sagend}: Es gleicht die Königsherrschaft der Himmeln einem Menschen, der gesät hatte guten Samen in (auf) seinen Acker (Feld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Zu der Zeit (als, während) es schliefen die Menschen kam sein Feind und säte dazwischen (dazu) Unkraut (Lolch) mitten hinein in (zwischen) das Getreide (den Weizen) und ging weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Als aber sprossen die Getreidehalme (das Gras/Heu) und sie Frucht ansetzten, da kam zum Vorschein (wurde sichtbar) auch das Unkraut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Als aber die Diener (Knechte) des Hausherrn kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, sagten sie zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf (in) deinem Feld gesät? Woher denn nun hat es Unkraut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Und (aber) dieser sagte: Ein feindseliger Mensch (irgendein Feind) muss dies getan haben. Aber die Knechte sagten zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} Er aber sprach: Nein, damit nicht (etwa) beim Zusammenlesen das Unkraut entwurzelt (ausreißt) das Getreide. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} Lasst zu, dass beides gemeinsam (zusammen) wächst bis zur Ernte, und in der Zeit der Ernte werde ich den Erntearbeitern (Schnittern) sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündeln um es zu verbrennen, das Getreide (Weizen) aber sammelt in meiner Scheune. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} Er legte (trug) ihnen ein anderes Gleichnis vor {sagend}: Es ist die Königsherrschaft der Himmeln gleich einem Senfkorn, das von einem Menschen genommen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde, der es säte in (auf) seinen Acker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} Es ist das kleinste unter den Samenkörnern, wenn es aber hoch gewachsen ist, ist es größer als die anderen Kräuter (Gemüse, Gartenpflanzen) und es wird ein Baum derart, dass (so dass) es kommen die Vögel des Himmels und lassen sich nieder (nisten, wohnen) in seinen Zweigen (Ästen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} Ein anderes Gleichnis erzählte er ihnen: Es gleicht die Königsherrschaft der Himmeln einem Sauerteig, der war genommen worden&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine Frau tat einen halben Zentner Mehl hinein, bis der ganze Teig durchsäuert war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|34}} Dies alles erzählte Jesus in Gleichnissen der Volksmenge, und ohne Gleichnisse redete er er nicht zu ihnen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|35}} damit erfüllt würde, was gesagt wurde durch den Propheten, der da spricht: Ich werde&amp;lt;ref&amp;gt;Futur, eventl. &amp;quot;will&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;  in Gleichnissen meinen Mund auftun, ich werde&amp;lt;ref&amp;gt;Futur, eventl. &amp;quot;will&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; aussprechen (verkünden) Verborgenes (Unbekanntes) seit dem Anfang (Beginn, Grundlegung, Erschaffung) [der Erde]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|36}} Dann verlies er (schickte er weg) Volksmenge und ging ins Haus (nach Hause). Und es kamen zu ihm (traten herzu, näherten sich) seine Jünger und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;: Erkläre (deute) uns das Gleichnis vom Unkraut des (auf dem) Ackers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|37}} Dieser aber antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|38}} der Acker aber ist die Welt, der gute Samen aber, das sind die Söhne des Reiches (der Königsherrschaft); aber das Unkraut, (das) sind die Söhne des Schlechten (Bösen), &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|39}} aber der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel (Verleumder), aber die Ernte ist das Ende (die Vollendung) des Zeitalters (das Ende der Zeit), die Erntearbeiter (Schnitter) aber sind die Engel (Boten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|40}} Geradeso wie (gleichwie) das Unkraut nun zusammengelesen (eingesammelt) wird und mit Feuer verbrannt wird, so wird es sein am Ende der Zeit&amp;lt;ref&amp;gt;Die selbe Konstruktion wie in Vers 39&amp;lt;/ref&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|41}} Es wird aussenden der Sohn des Menschen seine Engel (Boten) und sie werden einsammeln aus seinem Reich (seiner Königsherrschaft) alle, die Verführen (die Ärgernisse, eine Falle machen, die anstößig sind) und die tun das Gesetzwidrige (das Gesetzlose) (die ein gesetzloses Leben führen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|42}} und sie werden sie werfen in den Ofen des Feuers (den glühenden Ofen); Dort wird sein das (große) Weinen und das (große) Zähneknirschen (-klappern). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|43}} Dann werden die Gerechten (er-)strahlen ((auf-)leuchten) wie die Sonne in dem Reiche ihres Vaters (Himmelreich). Wer ihren hat (wer hören kann), der höre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|44}} Das Himmelreich (die Königsherrschaft der Himmeln) gleicht einem Schatz, der verborgen (vergraben) war in einem Acker, welcher ein Mensch verbarg, als er ihn fand (entdeckte), und in seiner Freude ging er (hin) und verkaufte alles, was er hatte und kaufte jenen Acker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|45}} Wiederum gleicht das Himmelreich (die Königsherrschaft der Himmeln) einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte (erstrebte); &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|46}} als er aber eine kostbare (sehr wertvolle) Perle fand, ging er (hin) und verkaufte alles, was er hatte und kaufte sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|47}} Wiederum gleicht das Himmelreich (die Königsherrschaft der Himmeln) einem (Schlepp-)Netz, das in das Meer (aus-)geworfen wurde und aus jeder Gattung (Art) fängt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|48}} dieses, als (nachdem) es gefüllt (voll) war an das Ufer gebracht wurde, uns sie setzten sich (nahmen Platz) und sammelten die Guten in Gefäße, aber die Faulen (Schlechten) warfen sie weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|49}} So wird es sein am Ende der Zeit&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Konstruktion vgl. Vers 39&amp;lt;/ref&amp;gt;: Die Engel werden ausgehen und die Schlechten aus der Mitte der Gerechten nehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|50}} und sie werden sie werfen in den Ofen des Feuers (den glühenden Ofen); Dort wird sein das (große) Weinen und das (große) Zähneknirschen (-klappern). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|51}} [Jesus fragte sie:] Habt ihr verstanden dies alles? Sie sagten ihm: Ja!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|52}} Dieser aber sagte ihnen: Deshalb (also) ist jeder Schriftgelehrte, der dem Königreich der Himmeln nachfolgt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; (sein Jünger geworden ist) gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatz(-kammer) hervorbringt Neues und Altes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|53}} Und es geschah als (nachdem) Jesus diese Gleichnisse beendet hatte, das er von dort wegging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|54}} Und als er in seine Heimat (sein Vaterland) ging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, gleichzeitig&amp;lt;/ref&amp;gt; lehrte er sie in ihren Synagogen, derart, dass sie außer sich gerieten und sagten: Woher hat dieser diese Weisheit und die Wunderkräfte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|55}} Ist dieser nicht eines Zimmermanns Sohn? Wird nicht seine Mutter Maria genannt (heißt nicht...) und seine Brüder Jakobus, {und} Josef und Simon und Judas?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|56}} Und wohnen nicht seine Schwestern alle unter uns? Woher nun hat dieser dies alles?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|57}} Und sie kamen durch in zu Fall. Aber Jesus sagte ihnen: Der Prophet ist nicht verachtet, außer in der Heimat und in seinem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|58}} Und er machte dort keine zahlreichen (vielen) Wunder(taten) aufgrund ihres Unglaubens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_10&amp;diff=22604</id>
		<title>Matthäus 10</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_10&amp;diff=22604"/>
		<updated>2015-12-01T15:42:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung folgt später}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung|Vers 1-4}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}  Und als er seine zwölf Jünger zusammenrief, schenkte er ihnen die Macht über unreine Geister, damit sie diese austreiben könnten und jede Art von Krankheiten und Leiden heilen könnten.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Und die Namen der zwölf, die er aussendete waren wie folgt: Zuerst Simon, der Petrus genannt wird und Andreas, sein Bruder. Jakobus, der Sohn des Zebedäus und Johannes, sein Bruder.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Philipus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus sowie Jakobus, der Sohn des Alfaious. Weiter Thadäus,&lt;br /&gt;
{{L|4}} Simon der Zelöt und Judas Iskariot, der ihn verriet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und als er seine zwölf Jünger herbeirief&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; verlieh (gab, schenkte) er ihnen (die) Vollmacht (Freiheit, Macht) der unreinen Geister damit (daß, damit) sie austreiben diese und heilen jede Art (jegliche, jede beliebige) Krankheiten und alle Leiden (Gebrechen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Aber die Namen der zwölf Ausgesendeten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Oder: der Zwölf, die ausgesendet wurden&amp;lt;/ref&amp;gt; sind diese: Als erster Simon, der genannt wird Petrus und Andreas, sein Bruder, und Jakobus der [Sohn] des Zebedäus und Johannes, sein Bruder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Philipus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, Jakobus, der [Sohn] des Alfaious und Thadäus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Simon der Zelot (Kananäus) und Judas Iskariot, der ihn verriet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Diese Zwölf sandte Jesus aus und forderte sie auf (befahl ihnen) {sagend}:Auf dem Weg (hin zu dem Weg) der Heiden geht nicht und in keine Stadt der Samaritaner geht hinein (tretet ein) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} geht aber noch lieber (mehr, eher) zu den Schafen, die verloren sind, (den verlorenen Schafen) des Hauses Israels &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} geht aber und verkündigt {sagend}, dass die Herrschaft der Himmel (das Himmelreich) nahe (herbeigekommen) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} die, die krank (schwach) sind, heilt, die, die tot sind, weckt (richtet) auf, die Aussätzigen reinigt (säubert), Dämonen treibt aus; umsonst (habt ihr) empfangen, umsonst gebt (weiter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Ihr sollt nicht erwerben (beschaffen) Gold und auch nicht Silber, nicht einmal Bronze (Kupfermünzen) in euren Gürteln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} keine Reisetasche (Ranzen) auf den Weg (für die Reise) zund auch nicht zwei Untergewänder (Hemden, Unterwäsche) und auch keine Sandalen und keinen (Wander-)Stab; denn ein gerechter Arbeiter ist seinen Lebensunterhalt&amp;lt;ref&amp;gt;Vrmtl. pars pro toto: Speise, Nahrung - Lebensunterhalt&amp;lt;/ref&amp;gt; wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Wenn ihr in eine Stadt oder ein Dorf kommt, erforscht (untersucht) wer in dieser Gerecht ist; und (bei) diesen wohnt (bleibt) bist ihr fortgeht (weiter geht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Wenn ihr aber in das Haus hineingeht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: hineingehend&amp;lt;/ref&amp;gt; sollt ihr grüßen&amp;lt;ref&amp;gt;Vrmtl. ein Gruß oder Segenswunsch&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} und wenn aber das Haus gerecht ist, soll Frieden über es kommen, wenn es aber nicht gerecht ist, soll euer Friede zu euch umkehren (zurückkehren). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} und wenn man (wer auch immer) nicht einmal (auch nicht) euren Worten Gehör gibt, verlasst jenes Dorf oder Stadt (diesen Ort) und schüttelt den Staub von euren Füßenö.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Amen (wahrlich) ich sage euch, es wird für die Gegend (Landschaft, Erde) Sodoms und Gomorras erträglicher sein am Tag des Gerichts als jener Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} {Bedenkt wohl} ich sende euch wie Schafe inmitten (mitten unter die) der Wölfe; ihr sollt sein (seid) nun verständig (klug) wie die Schlangen und rein (lauter, ohne Falsch) wie die Tauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Achtet aber auf (richtet den Sinn auf) die Menschen: Denn sie werden euch an die Lokalgerichte übergeben und euch in den Synagogen auspeitschen (strafen, züchtigen);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} und vor die Herrscher {aber} und Könige bringen (führen) um meiner willen zum Zeugnis vor ihnen und vor den anderen Völkern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Wenn man euch aber ausliefert (übergibt) macht euch keine Sorgen, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch (ein-)gegeben in jener Stunde was ihr reden sollt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} denn nicht (nicht so sehr) ist euer Reden&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: was gesagt wird&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern (als vielmehr) der Geist eures Vaters ist es, der durch euch reden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Es wird aber ein Bruder einen (seinen) Bruder, und ein Vater ein (sein) Kind dem Tode (Henker) überliefern und es werden sich Kinder gegen ihre Eltern stellen und sie umbringen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und es wird Hass sein von jedem um meines Namens willen; Wer aber bis zuletzt bleibt, der wird errettet (gerettet, bewahrt) bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Wenn man euch aber verfolgt in der (einen) Stadt, flieht in eine andere (die nächste); Amen (Wahrlich), denn ich sage euch ihr werdet nicht beenden (fertig sein) mit den Städten Israels bis kommt der Sohn des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Der Schüler (Jünger) ist nicht über (mehr als, steht nicht über) dem Lehrer oder der Knecht (Diener) über seinem Herrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Es genügt dem Jünger (es ist ihm hinreichend), dass er ist wie sein Lehrer und dem Diener (Kencth) wie sein Herr. Wenn man den Hausherrn Beeltebuul nennt, wie viel mehr wird man das mit seinen Hausgenossen tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Fürchtet sie also nicht: denn es ist auch nichts verborgen, was nicht offenbart (enthüllt) wird und nichts verborgen (geheim), was nicht bekannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Was ich euch sage in der Dunkelheit (im dunklen, geheimen) {daß} sagt im Licht (am hellen Tag, in der Öffentlichkeit), und was ihr ins Ohr geflüstert bekommt, verkündet auf den Dächern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, aber die Seele nicht töten können; fürchtet aber mehr den, der die Seele dem Verderben preisgeben kann und den Leib tötet in der Hölle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}}  Es werden nicht zwei Spatzen für ein paar Groschen zum Kauf angeboten? Und doch fällt kein einziger von diesen auf die Erde ohne euren Vater. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} Bei euch aber sind auch die Haare des Kopfes (auf dem Kopf) alle gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}}  Fürchtet euch nicht: Ihr seid viel wertvoller (besser, mehr) als die Spatzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde ich mich auch bekennen vor meinem Vater in [den] Himmeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} Wer auch immer mich leugnet vor den Menschen, den werde ich auch verleugnen vor meinem Vater in den Himmeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|34}} Glaubt nicht, dass ich gekommen bin Frieden auf der Erde zu bringen; Ich bin nicht gekommen Frieden zu Bringen sondern ein Schwer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|35}} Denn ich bin gekommen zu trennen (entzweien) ein Sohn&amp;lt;ref&amp;gt;Eigentlich: &amp;quot;einen Menschen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine Braut&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist wohl &amp;quot;Schwiegertochter&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; mit ihrer Schwiegermutter&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Mi 7,6&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|36}} und  ein Feind des Menschen wird seine Hausgemeinschaft sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|37}} Wer seinen Vater oder seine Mutter mehr lieb (gern) hat als mich, ist meiner nicht wert (ist nicht wert mein Jünger zu sein) und wer seinen Sohn oder seine Tochter mehr lieb (gern) hat als mich, ist meiner nicht wert (ist nicht wert mein Jünger zu sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|38}} Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt (mein Jünger ist) ist meiner nicht wert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|39}} Wer sein Leben&amp;lt;ref&amp;gt;wörtl.: Seele&amp;lt;/ref&amp;gt; findet (festhalten will) wird es zerstören (verderben, vernichten, verlieren) und wer sein Leben zerstört um meiner Willen (wegen mir) wird es erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|40}} Die euch aufnehmen, nehmen mich auf und die mich aufnehmen, nehmen den auf, der mich gesandt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|41}} Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist&amp;lt;ref&amp;gt; Wört.: wegen seines prophetischen Namens&amp;lt;/ref&amp;gt;. wird den Lohn eines Propheten empfangen (bekommen) und wer einen Gerechten, weil er ein Gerechter ist&amp;lt;ref&amp;gt;s.o.&amp;lt;/ref&amp;gt;, aufnimmt, wird den Lohn eines Gerechten bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|42}} Und wer auch immer einen Becher kalten Wassers zu Trinken gibt einem der Geringsten im Namen eines Jüngers, wahrlich (Amen), ich sage euch, er wird seines Lohnes (auf keinen Fall) verlustig gehen (wird auf keinen Fall um seinen Lohn kommen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_9&amp;diff=22603</id>
		<title>Matthäus 9</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_9&amp;diff=22603"/>
		<updated>2015-12-01T15:41:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung folgt später}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung|Vers 1-25}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Und er stieg in ein Boot und fuhr zum anderen Ufer hinüber und ging in die Stadt, in der er lebte.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Dort brachte man ihm einen Gelähmten, der auf einer Bahre lag. Und als Jesus seinen Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: „Hab keine Angst, mein Kind, deine Sünden sind dir vergeben.“&lt;br /&gt;
{{L|3}} Einige der Schriftgelehrten aber dachten bei sich: Dieser lästert Gott.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Jesus, der ihre Gedanken bemerkte, sagte: Warum denkt ihr in eurem Herzen Böses?&lt;br /&gt;
{{L|5}} Denn was ist leichter zu tun? Zu sagen: „Dir sind deine Sünden vergeben.“ Oder zu sagen: „Steh auf und gehe deinen Weg!“?&lt;br /&gt;
{{L|6}} Damit ihr aber wisst, das der Menschensohn auf der Erde die Macht hat, Sünden zu vergeben - deshalb sagte er zu dem Gelähmten: Steh auf! Nimm deine Bahre und geh nach Hause.&lt;br /&gt;
{{L|7}} Und er stand auf und ging nach Hause. &lt;br /&gt;
{{L|8}} Die Volksmenge hatte Angst als sie dies sah und pries Gott, das er den Menschen solche Macht schenkte. &lt;br /&gt;
{{L|9}} Als er von dort weiterging, sah Jesus einen Menschen am Zollhaus sitzen, der Matthäus genannt wurde. Und er sprach zu ihm: „Folge mir nach!“ Und er stand auf und folgte ihm nach. &lt;br /&gt;
{{L|10}} Als sie sich aber in seinem Haus zu Tisch legten, kamen plötzlich viele Zöllner und Sünder um mit Jesus und seinen Jüngern am Essen teilzunehmen. &lt;br /&gt;
{{L|11}} Als aber die Pharisäer das sahen, fragte sie seine Jünger: „Weshalb isst euer Lehrer mit den Zöllnern und den Sündern?“&lt;br /&gt;
{{L|12}} Doch Jesus hörte es und sprach: „Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken.“&lt;br /&gt;
{{L|13}}  Geht, und lernt was dies bedeutet: &lt;br /&gt;
:„Barmherzigkeit möchte ich und nicht Opfer; &lt;br /&gt;
:Denn ich bin nicht gekommen die Gerechten zu rufen, sondern die Sünder.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hos. 6,6&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Zu der Zeit kamen die Jünger des Johannes zu ihm und sprachen: „Warum fasten wir und die Pharisäer, aber deine Jünger nicht?“&lt;br /&gt;
{{L|15}} Jesus sagte ihnen: „Können die Hochzeitsgäste klagen, solange der Bräutigam da ist? Es kommen aber Tage, an denen ihnen der Bräutigam entrissen wird. Dann werden sie fasten.&lt;br /&gt;
{{L|16}} Auch setzt niemand einen Flicken aus ganz neuem Stoff auf ein altes Kleidungsstück. Denn der Flicken reißt ab und der Riss wird schlimmer.&lt;br /&gt;
{{L|17}} Ebenso füllt man keinen neuen Wein in einen alten Schlauch. Sonst platzt der Schlauch: Der Wein läuft aus und der Schlauch wird zerstört. Nein, man muss neuen Wein in unbenutzte Schläuche füllen. Dann bleiben beide erhalten.“&lt;br /&gt;
{{L|18}} Während er zu ihnen sprach, kam plötzlich eine Führungsperson zu ihm und warf sich vor ihm nieder. Er sagte: Meine Tochter stirbt in diesem Moment. Aber komm du herzu und lege deine Hand auf sie. Dann wird sie wieder leben.&lt;br /&gt;
{{L|19}} Und Jesus stand auf und er begleitete ihn zusammen mit seinen Jüngern. &lt;br /&gt;
{{L|20}} Unterwegs aber kam eine Frau, die seit zwölf Jahren an Blutungen litt von hinten und fasste an den Saum seines Gewandes. &lt;br /&gt;
{{L|21}} Denn sie hatte sich überlegt: Wenn ich nur sein Gewand berühre, werde ich gesund werden.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Aber Jesus wand sich ihr zu und als er sie sah, sagte er zu ihr: Sei voller Zuversicht, meine Tochter. Dein Glaube hat dich gesund gemacht. Und von diesem Moment an war die Frau gesund. &lt;br /&gt;
{{L|23}} Und als Jesus in das Haus der Führungsperson kam und die Flötenspieler und die unruhige Menschenmenge&amp;lt;ref&amp;gt;die zu der Beerdigung kam&amp;lt;/ref&amp;gt; sah &lt;br /&gt;
{{L|24}} sagte er: Geht weg! Denn das Mädchen ist nicht gestorben, es schläft. Und sie lachten ihn aus. &lt;br /&gt;
{{L|25}} Nachdem er die Volksmenge aber fortgeschickt hatte, ging er hinein. Und er ergriff ihre Hand und das Mädchen erwachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und er stieg in ein Boot (ein) und fuhr an das andere Ufer (hinüber) und ging in seine eigene Stadt (die Stadt, in der er lebte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und siehe man brachte ihm einen Gelähmten (vorbei), der auf einer (Trag-)Bahre (Bett) lag&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: „liegend“&amp;lt;/ref&amp;gt;. Und als Jesus seinen Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sei guten Mutes (voller Mut, zuversichtlich, hab keine Angst) mein Kind, dir sind vergeben deine Sünden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und siehe, einige der Schriftgelehrten sprachen bei sich: Dieser lästert (Gott). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und als Jesus ihre Gedanken (Erwägungen, Überlegungen) bemerkte (durchschaute) sagte er: Warum (wozu) denkt (überlegt) ihr Böses (böse Gedanken) in eurem Herzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Denn was ist leichter (zu bewerkstelligen), zu sagen: Dir sind vergeben deine Sünden oder zu sagen: Auf! (Steh auf!) und gehe umher (führe dein Leben, gehe deinen Weg)? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Damit ihr aber wisst, daß der Sohn des Menschen (Menschensohn) (Voll-)Macht hat, auf der Erde Sünde zu vergeben - deshalb sagte er (zu) dem Gelähmten: Steh auf (auf!) nimm deine Bahre (Bett) und geh in dein Haus (nach Hause). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und er stand auf und ging in sein Haus (nach Hause). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und weil die (Volks-)Menge dies sah&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Eventl. auch temporal.&amp;lt;/ref&amp;gt; (erblickte) hatte sie Ehrfurcht (Angst) (fürchtete sich) und pries (lobpries, rühmte) Gott, daß er schenkte (gewährte) derartige (solche) (Voll-)Macht den Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und von dort weitergehend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wohl temporal: „als er von dort weiterging“&amp;lt;/ref&amp;gt; sah Jesus einen Menschen sitzend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip: „einen Menschen, der bei der Zollstelle saß“&amp;lt;/ref&amp;gt; bei der Zollstelle (Zollhaus), genannt Matthäus, und spricht (sagt) zu ihm: Folge mir (nach)! Und er stand auf&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] folgte ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es war, als er sich (zu Tisch) niederlegte im (seinem) Haus, und siehe, viele Zöllner und Sünder kamen, um sich mit Jesus und seinen Jüngern niederzulegen (zusammen zu Tisch zu sein, am Essen teilzunehmen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und die Pharisäer, als sie es sahen, sprachen zu seinen Jüngern: Weshalb (warum) isst euer Lehrer mit den Zöllnern und Sündern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Doch dieser hörte es&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vielleicht auch temporal: „als er es hörte“&amp;lt;/ref&amp;gt;, sprach: Nicht die Gesunden brauchen (haben nötig) einen Arzt, sondern die Kranken (die, denen es schlecht geht, die krank sind).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Geht aber hin(fort) und lernt was ist (heißt, bedeutet): Barmherzigkeit (Mitleid) möchte (will) ich und nicht Opfer; Denn ich bin nicht gekommen zu (be-)rufen die Gerechten, sondern die Sünder&amp;lt;ref&amp;gt;Hos. 6,6&amp;lt;/ref&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Dann (zu der Zeit) kamen zu ihm (kamen hinzu, näherten sich ihm) die Jünger des Johannes und sagten: Warum fasten wir und die Pharisäer [viel, oft] aber deine Jünger fasten nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es sagte ihnen Jesus: Können (vermögen) etwa die Söhne des Bautgemachs (die Hochzeitsgäste) zu klagen solange wie mit ihnen der Bräutigam ist? Es werden aber kommen Tage, wo entrissen wird von ihnen der Bräutigam, und dann werden sie fasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Keiner aber setzt einen Flicken aus ungewalktem (neuem, frisch vom Webstuhl) Stoff(stück) auf ein altes Gewandt; denn sein flicken reißt ab vom Gewandt und es wird ein schlimmerer (schlechterer) Riss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und (auch) nicht füllt man neuen Wein in alte Schläuche; Andernfalls (sonst) platzt der Schlauch und der Wein wird verschüttet und der Schlauch zerstört (vernichtet); Aber (statt dessen, nein,...) man muss füllen neuen Wein in neue (unbenutzte) Schläuche und beide bleiben erhalten (bewahrt, behütet). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als er dies zu ihnen sagte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Oder: während&amp;lt;/ref&amp;gt;, siehe, ein Herrscher (Mitglied der Behörde/Synagogenleitung) kam herzu und kniete vor ihm nieder (war sich nieder, betete an) und sagte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;: (daß) Meine Tochter stirbt jetzt (eben erst, eben); Doch (aber) komm herzu und lege deine Hand auf sie, da (dann) wird sie wieder leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und als Jesus aufstand&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; folgte er ihm (begleitete er ihn) und seine Jünger ihn (mit seinen Jüngern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und siehe&amp;lt;ref&amp;gt;Etwa: Unterwegs&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Frau, die seit zwölf Jahren an (schweren) Blutungen litt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, kam herzu von hinten (hinten) [und] fasste (berührte) den Saum seines Gewandes;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Denn sie dachte bei sich (im Stillen): Wenn ich nur berühre sein Gewand, werde ich (von Krankheit) befreit (gesund werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Aber Jesus drehte (wendete) sich um (wendete sich hin) und als er sie sah&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;  sagte er: Sei guten Mutes (voller Mut, voller Zuversicht, hab keine Angst), [meine] Tochter; Dein Glaube hat dich errettet (bewahrt, geheilt, gesund gemacht) und es war gesund die Frau von dieser Stunde an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Und als Jesus kam&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;  in das haus des Herrschers&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Vers 18&amp;lt;/ref&amp;gt; und sah&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;  die Flötenspieler und die Menge, sie sich aufregte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; (in Unruhe war)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} sagte er: geht weg (entfernt euch), denn das Mädchen ist nicht gestorben sondern es schläft. Und sie lachten ihn aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Als (nachdem) aber er fortgejagt (weggetrieben) hatte  die Volksmenge ging er hinein&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] ergriff ihre Hand und das Mädchen erwachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Und es verbreitete sich die Kunde (Nachricht) davon in jenem ganzen Land (Gegend). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und als er von dort weiterging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; folgten Jesus zwei Blinde, die riefen und sagten: Erbarme dich unser, Sohn Davids. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Als er aber nach Hause kam, näherten (herzukamen) sich ihm die Blinden und es sagte ihnen Jesus: Glaubt ihr, dass ich kann (vermag) dies zu tun? Sie sagten (antworteten) ihm: Ja (gewiss, freilich), Herr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} Da berührte er ihre Augen [und] sagte: gemäß (nach) eures Glaubens soll euch geschehen (wie ihr glaubt soll euch geschehen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus fuhr sie an (schärfte ihnen ein, befahl mit aller Entschlossenheit): hütet euch, niemand soll es wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} Und doch (aber) gingen sie heraus [und] verkündeten (erzählten, machten bekannt) sie dieses in jenem ganzen Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} Als sie aber herausgegangen waren&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, siehe, sie brachten herzu ein Mensch der stumm [und] (von Dämonen) besessen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} Und nachdem der Dämon ausgetrieben war konnte der Stumme reden. Und die Menge wunderte sich (staunte) und sagte: Niemals wurde solches sichtbar (hat man noch nie gesehen) in Israel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|34}} Die Pharisäer aber sagten: Durch (mit Hilfe von) dem Herrscher (dem Fürst) der Dämonen treibt er aus die Dämonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|35}} und Jesus zog durch (ging herum) viele Städte und Dörfer [und] lehrte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, wörtlich: lehrend&amp;lt;/ref&amp;gt; in ihren Synagogen und verkündete&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, wörtlich: verkündend&amp;lt;/ref&amp;gt; die frohe Botschaft (das Evangelium) des Königreichs (der Herrschaft) und heilte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, wörtlich: heilend&amp;lt;/ref&amp;gt; viele Krankheiten und viele Leiden (Gebrechen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|36}} Als er aber die Volksmenge sah&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte er Mitleid mit ihnen, dass sie ermattet (müde, abgehetzt) und darniederliegend (am Boden liegend) waren: wie Schade, die keinen Hirten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|37}} Da sagte er seinen Jüngern: Zwar [ist] die Ernte groß, aber der Arbeiter sind wenig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|38}} Bittet nun den Herrn der Ernte (den Herrn, dem die Ernte gehört) dass er aussendet Arbeiter in seine Ernte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_8&amp;diff=22602</id>
		<title>Matthäus 8</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_8&amp;diff=22602"/>
		<updated>2015-12-01T15:41:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus heilt einen Aussätzigen))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Als er dann vom Berg herunter ging, folgte ihm eine große Menschenmenge. &lt;br /&gt;
{{L|2}} Und es kam plötzlicher ein Aussätziger zu ihm, kniete vor ihm nieder und sagte: „Herr, wenn du willst, kannst du mich heilen.“&lt;br /&gt;
{{L|3}} und er streckte seine Hand aus, berührte ihn und sprach zu ihm: „Ich will es tun“. Und sogleich er von seinem Aussatz geheilt. &lt;br /&gt;
{{L|4}} Jesus sprach zu ihm: Sieh zu, dass du niemandem etwas sagst. Sondern geh und zeige dich dem Priester und bringe dein Opfer dar, wie es durch Moses angeordnet wurde. Dies sei ihnen zum Zeugnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus heilt den Diener eines Hauptmannes))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|5}}  Als er in Kapernaum ankam ging ein Hauptmann auf ihn zu um ihn zu bitten: &lt;br /&gt;
{{L|6}} Herr, mein Diener liegt gelähmt in meinem Haus und leidet unter schrecklichen Schmerzen.&lt;br /&gt;
{{L|7}} Und er sagte ihm: ich will kommen und ihn heilen.&lt;br /&gt;
{{L|8}} Und der Hauptmann antwortete ihm: Herr, ich bin nicht würdig, dass du unter meinem Dach eintrittst. Aber sage nur ein Wort und mein Knecht wird gesund gemacht werden.&lt;br /&gt;
{{L|9}} Denn sogar ich stehe unter Kommandogewalt und habe Soldaten unter mir. Und wenn ich zu einem sage: Geh! Dann geht er. Und wenn ich zu einem anderen sage: Komm! Dann kommt er. Und meinem Diener: Tue dies und das! So tut er. &lt;br /&gt;
{{L|10}} Als Jesus das hörte wunderte er sich und sagte den Jüngern: Wahrlich, ich sage euch, bei niemandem in Israel habe ich so viel Glauben gefunden.&lt;br /&gt;
{{L|11}} Ich sage euch aber, dass aus dem Osten und Westen viele Menschen kommen werden und sich an die Tafel setzen mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich,&lt;br /&gt;
{{L|12}} aber die Söhne des Königreiches werden in die äußerste Dunkelheit hinausgejagt werden, dorthin, wo lautes Weinen und Zähneknirchen sein wird. &lt;br /&gt;
{{L|13}} Da sagte Jesus zu dem Hauptmann: Geh, wie du glaubst so soll dir geschehen. Und sein Knecht wurde in dieser Stunde gesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Heilung der Schwiegermutter des Petrus))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|14}} Und als Jesus in das Haus des Petrus ging, sah er dessen Schwiegermutter, die Fieber hatte, liegen. &lt;br /&gt;
{{L|15}} Er berührte ihre Hand und ihr Fieber verschwand. Sie stand auf, und diente ihm.&lt;br /&gt;
{{L|16}} Als es Abend wurde brachten sie viele Besessene zu ihm. Und er trieb die Geister durch sein Reden aus und viele, die krank waren heilte er&lt;br /&gt;
{{L|17}} damit erfüllt wurde, was durch den Propheten Jesaja gesprochen wurde: &lt;br /&gt;
: Er wird unsere Schwäche beseitigen und unsere Krankheiten aufheben.&lt;br /&gt;
{{L|18}} Als Jesus das Volk um ihn sah befahl er auf die andere Seite des Sees hinüberzufahren.&lt;br /&gt;
{{L|19}} Und ein Schriftgelehrter kam hinzu und sagte zu ihm: &amp;quot;Lehrer, ich will die folgen, wo auch immer du hingehst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|20}} Und Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben einen Bau und die Vögel Nester, aber der Menschensohn hat keinen Platz, an dem er seinen Kopf niederlegen kann.&lt;br /&gt;
{{L|21}} Ein anderer seiner Jünger sagte zu ihm: Herr, erlaube mir erst zurückzugehen und meinen Vater zu begraben.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Aber Jesus sagte zu ihm: Folge mir nach und lass die Toten ihre eigenen Toten begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus stillt den Sturm))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|23}} Und er stieg in das Boot und seine Jünger folgten ihm.&lt;br /&gt;
{{L|24}} Und plötzlich ging ein großer Sturm auf dem See los, so dass die Wellen über das Boot schlugen. Er aber schlief.&lt;br /&gt;
{{L|25}} Und sie kamen zu ihm, weckten ihn auf und sagten: Herr, rette uns, wir gehen unter!&lt;br /&gt;
{{L|26}} Und er sagte zu ihnen: Was seid ihr ängstlich und von schwachem Vertrauen? Dann stand er auf und fuhr die Winde und das Meer an. Und es entstand eine völlige Stille.&lt;br /&gt;
{{L|27}} Die Menschen aber wunderten sich und sprachen: Was ist das für einer, dass ihm sowohl die Winde als auch das Meer gehorchen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus heilt zwei Besessene ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|28}} Und als er an der anderen Seite des Sees ankam, gingen ihm zwei Besessene entgegen, die aus den Gräbern kamen. Sie waren so gefährlich, dass niemand auf jenem Weg vorbei gehen konnte. &lt;br /&gt;
{{L|29}} Doch sie riefen: Lass uns in Ruhe, Sohn Gottes! Kommst du vor der Zeit her um uns zu quälen?&lt;br /&gt;
{{L|30}} Aber weit weg weidete eine große Schweineherde. &lt;br /&gt;
{{L|31}} Die Dämonen baten ihn: Wenn du uns austreibst, lass uns in die Schweineherde fahren.&lt;br /&gt;
{{L|32}} Und er sagte zu ihnen: Geht fort! Und sie gingen aus und in die Schweine. Und plötzlich stürmte die ganze Herde den Abhang hinab und das Meer und ertrank in dem Wasser. &lt;br /&gt;
{{L|33}} Die Hirten aber gingen weg in die Stadt und berichteten alles, auch die Begebenheiten mit den Besessenen. &lt;br /&gt;
{{L|34}} Dann kam die ganze Stadt Jesus entgegen. Als sie ihn trafen, baten sie ihn aus ihrem Gebiet wegzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Als er {aber} vom Berg stieg&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal aufgelöst. Wörtlich: „Herabsteigend vom Berg...“&amp;lt;/ref&amp;gt; (herabkam), folgte ihm (folgte ihm nach, war Jünger)  eine große Volksmenge (Menge).&lt;br /&gt;
{{S|2}} und siehe, ein Aussätziger&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „Unreiner“, mit dem Wort scheinen mehrere Hauterkrankungen, die zur kultischen Unreinheit führten, bezeichnet worden zu sein&amp;lt;/ref&amp;gt; kam herzu&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier einfach als finites Verb aufgelöst. Möglicherweise auch temporal auflösbar.&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] kniete vor ihm nieder [und] sagte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier einfach als finites Verb aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Herr, wenn du willst kannst du mich heilen (rein machen).&lt;br /&gt;
{{S|3}} und indem er die (seine) Hand ausstreckte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, vlt. auch einfach final auflösen: „er streckte seine Hand aus und berührte ihn“&amp;lt;/ref&amp;gt; berührte er ihn und sagte: Ich will [es]; und sofort (sogleich) wurde er von seinem Aussatz (seiner Unreinheit) geheilt.&lt;br /&gt;
{{S|4}} und es sagte ihm Jesus: Schau (sieh zu) niemandem (keinem) [etwas] zu sagen, sondern geh und du selbst zeige [dich] dem Priester und bringe das Opfer dar, das durch Moses befohlen (angeordnet) wurde, zum Zeugnis ihnen&amp;lt;ref&amp;gt;gemeint: die Priester. Eventl. „sei“ ergänzen.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Als er aber nach Kapernaum hineinging (ankam, hereinkam) kam (ging, kam herzu) zu ihm  ein Hauptmann (um) ihn zu bitten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, vermutlich am besten mit „um...zu“  zu übersetzen oder final auflösen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|6}} und sagte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt;: Herr, mein Diener liegt gelähmt nieder in dem Haus und [ist] furchtbar (schrecklich) gefoltert (gequält)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wohl: „hat furchtbare (schreckliche) Schmerzen (Qualen)“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und er sagte ihm: ich werde (will) kommen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Hier final aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] werde ihn heilen.&lt;br /&gt;
{{S|8}} und der Hauptmann antwortete&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Eigentlich „antwortend“, hier final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] sagte: Herr, ich bin nicht würdig (genügend), dass du unter das (mein) Dach trittst (eintrittst, hineingehst), aber (sondern) sage nur ein&amp;lt;ref&amp;gt;Dies ist der unbestimmte Artikel, ein Zahlwort fehlt hier&amp;lt;/ref&amp;gt; Wort und mein Knecht wird geheilt werden (gesund gemacht werden, wiederhergestellt werden).&lt;br /&gt;
{{S|9}} {und} nämlich (denn, also, doch) ich&amp;lt;ref&amp;gt;Steht betont&amp;lt;/ref&amp;gt; bin unter Vollmacht (Macht, Kommandogewalt), denn ich habe&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: „unter mir Soldaten habend“&amp;lt;/ref&amp;gt; unter mir Soldaten, und wenn ich sage&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; diesem geh und er geht und einem anderen: komm und er kommt und meinem Diener: tue (mache) dies und er tut.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Als aber Jesus [dies] hörte wunderte er sich (staunte er) und sagte den Jüngern (Nachfolgern)&amp;lt;ref&amp;gt;Eigentlich Partizip: „den Nachfolgenden“ bzw. „denen, die Jünger sind“&amp;lt;/ref&amp;gt;: Amen, ich sage euch, bei niemandem in Israel habe ich so großen (so viel) Glauben gefunden (angetroffen, entdeckt).&lt;br /&gt;
{{S|11}} Ich sage euch aber, dass viele aus dem Osten und Westen kommen (ankommen) werden und sich niederlegen (an die Tafel legen) mit Abraham und Isaak und Jakob im Königreich der Himmel (der Herrschaft der Himmel, dem Himmelreich),&lt;br /&gt;
{{S|12}} aber die Söhne der Königsherrschaft (des Königreiches) werden fortgejagt (hinausgeworfen, weggetrieben) werden in die äußerste Dunkelheit (das äußerste Dunkel): Dort (da) wird sein (lautes) Weinen und Knirchen (Klappern) der Zähne (Zähneknirchen). &lt;br /&gt;
{{S|13}} und es sagte Jesus dem Hauptmann: Geh, (so) wie du glaubst soll dir geschehen. Und [sein] Knecht wurde gesund (wiederhergestellt) in dieser Stunde. &lt;br /&gt;
{{S|14}} Und als Jesus in das Haus des Petrus ging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt;, sah er seine Schwiegermutter, die lag und Fieber hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Beides Partizipien, hier final aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
{{S|15}} und er berührte ihre Hand und das Fieber verlies sie (wich von ihr) und sie stand auf und diente ihm. &lt;br /&gt;
{{S|16}} Als es Abend wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip;&amp;lt;/ref&amp;gt; brachten sie ihm (herzu, dar) viele Besessene; und er trieb die Geister mit (durch) einem Wort (Rede) aus und viele, die Krankheiten hatten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip wörtl. „schlechtes habende“&amp;lt;/ref&amp;gt; heilte er;&lt;br /&gt;
{{S|17}} damit erfüllt würde, was gesagt wurde durch Jesaja den Propheten, der da spricht: er wird beseitigen unsere Schwachheit (Schwäche, Krankheit) und [unsere] Krankheiten wird er aufheben (wegtragen, wegschaffen)&amp;lt;ref&amp;gt;Siebenthal weist auf das prophetische Perfekt im Hebr. mit futuristischer Bedeutung hin&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als Jesus aber die Volksmenge um ihn sah befahl er (ordnete er an) auf die andere Seite [des Sees] (an das jenseitige Ufer) hinüberzufahren.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und ein Schriftgelehrter, der hinzukam&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vlt. auch einfach final: „... kam hinzu ...“ &amp;lt;/ref&amp;gt;, sagte ihm: Lehrer, ich will dir folgen wo (wo auch immer) du hingehst.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und es sagte ihm Jesus: Die Füchse haben einen Bau (eine Höhle, eine Grube) und die Vögel des Himmels Wohnstätten, aber der Sohn des Menschen (Menschensohn) hat nichts, wo er [seinen] Kopf (sein Haupt) senken (neigen, beugen, hinlegen) kann.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Ein anderer aber [seiner] der Jünger sagte (zu) ihm: Herr, erlaube (gestatte, gewähre) mir erst zu gehen (wegzugehen, mich zu entfernen) und meinen Vater zu begraben.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Aber Jesus sagte (zu) ihm: Folge mir (nach) und lass die Toten zurück zu begraben ihre eigenen Toten (lass die Toten ihre eigenen Toten begraben). &lt;br /&gt;
{{S|23}} Und als er einstieg (hineintrat)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Partizipkonstruktion „ἐμβάντι αὐτῷ“ lässt sich nicht wörtlich wiedergeben. Partizip Aorist, also Gleichzeitigkeit zum Hauptsatz. &amp;lt;/ref&amp;gt; in das Boot (Schiff) folgten ihm seine Jünger. &lt;br /&gt;
{{S|24}} Und siehe (plötzlich), ein großes (Erd-)Beben (ein großer Sturm) entstand (ging los) auf dem See, so dass das Boot (Schiff) bedeckt (verdeckt) wurde von den Wellen; er aber schlief. &lt;br /&gt;
{{S|25}} Und sie traten heran (kamen hinzu)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wört. „herantretend“&amp;lt;/ref&amp;gt;, weckten sie ihn auf und sagten: Herr, rette, wir gehen zugrunde (sind verloren, werden umkommen, gehen unter)! &lt;br /&gt;
{{S|26}} Und er sagte (sprach) [zu] ihnen: Was seid ihr feige (verzagt, ängstlich), Kleingläubige&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht ein Partizip. Möglich auch etwa: „ihr, die ihr von schwachem Vertrauen seid“&amp;lt;/ref&amp;gt;? Dann stand er auf&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: „aufgestanden“&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] tadelte (fuhr an) die Winde und den See (das Meer); und es entstand eine große Stille (es trat eine völlige (Meeres-)Stille ein). &lt;br /&gt;
{{S|27}} Die Menschen aber wunderten sich [und] sprachen: Was für einer ist dieser (Was ist er für einer), dass sowohl (auch) die Winde als auch (und) der der See (das Meer) ihm gehorchen? &lt;br /&gt;
{{S|28}} Und als er ankam&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem anderen Ufer (der anderen Seite des Sees) in das Land (die Landschaft, das Gebiet) der Gadarener gingen ihm entgegen zwei Besessene, die aus den Gräbern kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: „aus den Gräbern kommend“&amp;lt;/ref&amp;gt; sehr gefährlich (schlimm, wild), so daß niemand konnte vorübergehen (vorbeigehen) durch jenen Weg.&lt;br /&gt;
{{S|29}} und siehe, sie rufen {sagend}: Lass uns in Ruhe&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: Was (haben) wir und du (gemeinsam), ein Ausruf der Ablehnung.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Sohn Gottes! Kommst du hierher vor der Zeit (dem rechten Zeitpunkt)&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist wohl: Vor dem Tag des jüngsten Gerichtes&amp;lt;/ref&amp;gt; uns zu foltern (quälen)?&lt;br /&gt;
{{S|30}} Es weideten aber weit weg eine Herde vieler Schweine. &lt;br /&gt;
{{S|31}} Die Dämonen aber baten ihn {sagend}: Wenn du uns austreibst, schicke uns (lass uns fahren) in die Herde der Schweine (Schweineherde). &lt;br /&gt;
{{S|32}} Und er sagte ihnen: Geht (fort)! Und diese gingen aus und gingen in die Schweine; und siehe, die Herde stürmte (stürzte) ganz von dem Abhang hinab in das Meer und starb (kam um) in den Fluten (im Wasser).&lt;br /&gt;
{{S|33}} Aber die Hirten&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht ein Partizip. Wörtlich: „die Hütenden“ oder „die Weidenden“.&amp;lt;/ref&amp;gt; flohen und gingen weg in die Stadt und erzählten (verkündeten, berichteten) alles und das der Besessenen&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist sinngemäß: „alles, nämlich die Begebenheit mit den Besessenen“ oder „alles, auch das mit den Besessenen“&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|34}} Und siehe, die ganze Stadt ging heran zur Begegnung dem Jesu (um Jesus zu begegnen, Jesu entgegen) und als sie ihn sahen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; baten sie ihn, dass er weggehe aus ihrem Gebiet (ihren Grenzen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_7&amp;diff=22601</id>
		<title>Matthäus 7</title>
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		<updated>2015-12-01T15:35:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung folgt später}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung|Vers1-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Vom Verurteilen))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Verurteilt nicht, damit ihr nicht verurteilt werdet.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Denn mit dem Urteil, in dem ihr verurteilt, werdet auch ihr verurteilt werden. Und mit dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden. &lt;br /&gt;
{{L|3}} Warum siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?&lt;br /&gt;
{{L|4}} Mit welchem Recht kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge ziehen, dabei ist der Balken in deinem eigenen Auge?&lt;br /&gt;
{{L|5}} Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge. Danach kannst du klar sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen. &lt;br /&gt;
{{L|6}} Gebt das Heilige nicht den Hunden, damit sie sich nicht umwenden und euch anfallen und werft nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie diese nicht zertrampeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Vom Bitten))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|7}} Bittet und euch wird gegeben, sucht, und ihr werdet finden, klopft an, und euch wird geöffnet.&lt;br /&gt;
{{L|8}} Denn jeder, der bittet, bekommt. Und wer sucht, findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet. &lt;br /&gt;
{{L|9}} Oder ist ein Mensch unter euch, der seinem Sohn etwa einen Stein gibt, wenn dieser ihn nach Brot fragt?&lt;br /&gt;
{{L|10}} Oder eine Schlange, wenn er nach einem Fisch fragt?&lt;br /&gt;
{{L|11}} Obwohl ihr böse seid, schenkt ihr euren eigenen Kindern gute Dinge. Wie viel mehr wird euch euer Vater im Himmel Gutes geben, wenn ihr ihn bittet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Vom göttlichen Weg))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|12}} Alles nun, was ihr wollt, das euch die Menschen tun, das tut auch ihnen. Denn das ist das Gesetz und die Propheten.&lt;br /&gt;
{{L|13}} Kommt durch das enge Tor, denn das breite Tor und der breite Weg führen weg in das Verderben. Viele sind es, die diesen Weg beschreiten.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Wie eng ist aber das Tor und wie bedrängend der Weg, der zum Leben führt. Nur wenige sind es, die ihn finden.&lt;br /&gt;
{{L|15}} Hütet euch vor den Lügenpropheten, denn sie gehen vor euch her in der Kleidung der Schafe. Von innen aber sind sie reißende Wölfe.&lt;br /&gt;
{{L|16}} An ihren Taten&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „an ihren Früchten“ - damit erklärt sich das folgende Wortspiel. Ohne den Zusammenhang ist das aber nicht verständlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; werdet ihr sie völlig erkennen. Pflückt man denn etwa von Dornbüschen Weintrauben oder von Distelpflanzen Feigen? &lt;br /&gt;
{{L|17}} Jeder gute Baum trägt gute Früchte, ein schlechte Baum aber trägt schlechte Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Richtet (beurteilt, verurteilt) nicht, damit (auf dass) ihr nicht gerichtet (beurteilt, verurteilt) werdet.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Denn mit dem Urteil (Entscheidung), mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden (wird man euch messen).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Warum aber siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken aber in deinem Auge bemerkst (siehst) du nicht?&lt;br /&gt;
{{S|4}} Wie (mit welchem Recht) wirst du deinem Bruder sagen (wie kannst du deinem Bruder sagen): Lass mich den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, [es ist]&amp;lt;ref&amp;gt;ἐστί ist zu ergänzen&amp;lt;/ref&amp;gt; der Balken in deinem Auge?&lt;br /&gt;
{{S|5}} Heuchler (Scheinheiliger), zieh zuerst aus deinem Auge den Balken, und danach wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen&amp;lt;ref&amp;gt;Konstruktion mit Infinitv&amp;lt;/ref&amp;gt;!&lt;br /&gt;
{{S|6}} Gebt nicht das Heilige den Hunden und werft nicht eure Perlen vor die Schweine, damit (dass) sie nicht zertreten diese und sie sich hinwenden (umwenden) und euch zerreißen.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Bittet und euch wird gegeben, sucht und ihr werdet finden (entdecken), klopft an und euch wird aufgemacht (geöffnet).&lt;br /&gt;
{{S|8}} Denn jeder, der bittet, bekommt (empfängt), und der sucht findet (entdeckt), und dem Anklopfenden wird geöffnet (aufgemacht)&amp;lt;ref&amp;gt;αἰτῶν, ζητῶν und κρούοντι sind jeweils Partizipien. Andere Übersetzungsmöglichkeiten: „der Bittende empfängt“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Oder wer ist von euch ein Mensch, der, wenn, sein Sohn fragt nach Brot, ihm etwa (dann etwa) einen Stein gibt?&lt;br /&gt;
{{S|10}} Oder wenn er fragt nach einem Fisch, ihm etwa eine Schlange gibt?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Obwohl ihr also (nun) böse seid, wisst ihr gute Gaben zu geben (schenken) euren Kindern, wie viel mehr wird euer Vater in den Himmeln euch Gutes geben, die ihr ihn bittet&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, andere Übersetzungsmöglichkeit temporal: „wenn ihr ihn bittet“&amp;lt;/ref&amp;gt;?&lt;br /&gt;
{{S|12}} Alles, was ihr nun wünscht (wollt), dass euch die Menschen tun, das erweist (tut) auch ihnen; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Tretet ein (kommt hinein) durch die enge Tür (das Tor): Weil (da) die breite Tür (Tor) und der weite (geräumige) Weg in das Verderben führen (wegführen, verführen, irreführen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und viele sind es, die eingehen durch diesen;&lt;br /&gt;
{{S|14}} wie eng [ist] die Tür (Tor) und drückend (drängend, bedrängend) der Weg, der führt in das Leben&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, wörtlich: führend&amp;lt;/ref&amp;gt; und wenige sind es, die ihn finden (entdecken, antreffen).&lt;br /&gt;
{{S|15}} Nehmt euch in Acht (hütet euch) vor den Lügenpropheten, da sie gehen vor euch im Gewand (Kleid) der Schafe, von innen (inwendig, innen) aber sind sie räuberische (reißende) Wölfe.&lt;br /&gt;
{{S|16}} An ihren Früchten&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint sind wohl Taten&amp;lt;/ref&amp;gt; werdet ihr sie erkennen (völlig kennen). Sammelt (pflückt, erntet) ihr etwa von Dornbüschen Weintrauben oder aus Disteln Feigen?&lt;br /&gt;
{{S|17}} Jeder gute Baum bringt gute Früchte, aber der schlechte Baum bringt schlechte (böse) Früchte.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Es ist nicht möglich&amp;lt;ref&amp;gt;Oder „... kann nicht ....“&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass ein guter Baum schlechte Früchte bringt&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Infinitiv, aber hier in den Nebensatz eingegliedert&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch nicht, dass ein schlechter Baum gute Früchte bringt.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Jeder Baum, der keine gute Frucht&amp;lt;ref&amp;gt;oder Kollektivum, also Pluralbedeutung&amp;lt;/ref&amp;gt; trägt,&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtl. „nicht tragend“ eventl. auch temporal: „wenn er keine guten Früchte trägt“&amp;lt;/ref&amp;gt; wird abgehauen (abgehackt, gefällt) und ins Feuer geworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Beide Verben Präsens Passiv, eventl. futuristisch übersetzten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|20}} Also (folglich): an ihren Früchten&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Vers 16&amp;lt;/ref&amp;gt; werdet ihr sie erkennen.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Nicht jeder, der zu mir sagt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier als Relativsatz aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt;: Herr, Herr, wird hineinkommen (eintreten, teilhaben am) in das Königreich der Himmel, sondern der, der tut&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier als Relativsatz aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; den Willen meines Vaters in den Himmeln.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Viele werden mir (zu mir) in jenen Tagen sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt (prophetisch geredet) und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben (verstoßen, fortgejagt) und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht (getan, bewirkt, geschafft)?&lt;br /&gt;
{{S|23}} und dann (darauf) werde ich ihnen sagen, dass ich sie niemals gekannt habe&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier als Relativsatz aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt;: Geht weg von mir, ihr, die ihr arbeitet&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; (macht, tätig seid) an der Gesetzlosigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;gemeint bspw. „ihr, die im Widerspruch zu Gottes Gesetz lebt“, „ihr, die fern von Gottes Gesetzen tätig seid“ oder etwas wie „ihr Übertreter des Gesetzes“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Jeder nun, der hört meine {diese} Worte und tut sie (so), wird ähnlich (gleichartig) gemacht einem klugen (verständigen) Mann, {einem} der sich ein Haus auf dem Felsen (Felsengrund) baut;&lt;br /&gt;
{{S|25}} und als (wenn) der Regen herabstürzt (herabkommt, herabfällt) und der Fluss kommt und es blasen (wehen) die Winde und stürzen sich (niederfallen) auf dieses Haus und es stürzt nicht ein, denn es war gegründet (festgemacht) auf dem Fels.&lt;br /&gt;
{{S|26}} Jeder nun, der hört meine {diese} Worte und tut sie (so) nicht, wird einem dummen (törichten) Mann gleichen, einem, der sich das Haus auf dem Sand (Ufer, Strand) baut.&lt;br /&gt;
{{S|27}} und als (wenn) der Regen herabstürzt (herabkommt, herabfällt) und der Fluss kommt und es blasen (wehen) die Winde und stürzen sich (niederfallen) auf dieses Haus und es stürzt ein und sein Fall (Sturz, Einsturz) war groß&amp;lt;ref&amp;gt;Impf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (und es wurde völlig zerstört).&lt;br /&gt;
{{S|28}} Und es geschah, nachdem (als, zur Zeit) Jesus vollendet (beendet) hatte diese Worte, dass die Volksmenge außer sich geriet (sich erstaunte) über seine Lehre;&lt;br /&gt;
{{S|29}} denn es war, was er lehrte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wohl einfach auflösen „denn er lehrte, wie...“&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie (als) einer, der Vollmacht hatte und nicht wie (ganz anders als) ihre Schriftgelehrten (Gesetzeslehrer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_7&amp;diff=22600</id>
		<title>Matthäus 7</title>
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		<updated>2015-12-01T15:34:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung|Vers1-17}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Vom Verurteilen))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Verurteilt nicht, damit ihr nicht verurteilt werdet.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Denn mit dem Urteil, in dem ihr verurteilt, werdet auch ihr verurteilt werden. Und mit dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden. &lt;br /&gt;
{{L|3}} Warum siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?&lt;br /&gt;
{{L|4}} Mit welchem Recht kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge ziehen, dabei ist der Balken in deinem eigenen Auge?&lt;br /&gt;
{{L|5}} Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge. Danach kannst du klar sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen. &lt;br /&gt;
{{L|6}} Gebt das Heilige nicht den Hunden, damit sie sich nicht umwenden und euch anfallen und werft nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie diese nicht zertrampeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Vom Bitten))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|7}} Bittet und euch wird gegeben, sucht, und ihr werdet finden, klopft an, und euch wird geöffnet.&lt;br /&gt;
{{L|8}} Denn jeder, der bittet, bekommt. Und wer sucht, findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet. &lt;br /&gt;
{{L|9}} Oder ist ein Mensch unter euch, der seinem Sohn etwa einen Stein gibt, wenn dieser ihn nach Brot fragt?&lt;br /&gt;
{{L|10}} Oder eine Schlange, wenn er nach einem Fisch fragt?&lt;br /&gt;
{{L|11}} Obwohl ihr böse seid, schenkt ihr euren eigenen Kindern gute Dinge. Wie viel mehr wird euch euer Vater im Himmel Gutes geben, wenn ihr ihn bittet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Vom göttlichen Weg))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|12}} Alles nun, was ihr wollt, das euch die Menschen tun, das tut auch ihnen. Denn das ist das Gesetz und die Propheten.&lt;br /&gt;
{{L|13}} Kommt durch das enge Tor, denn das breite Tor und der breite Weg führen weg in das Verderben. Viele sind es, die diesen Weg beschreiten.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Wie eng ist aber das Tor und wie bedrängend der Weg, der zum Leben führt. Nur wenige sind es, die ihn finden.&lt;br /&gt;
{{L|15}} Hütet euch vor den Lügenpropheten, denn sie gehen vor euch her in der Kleidung der Schafe. Von innen aber sind sie reißende Wölfe.&lt;br /&gt;
{{L|16}} An ihren Taten&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „an ihren Früchten“ - damit erklärt sich das folgende Wortspiel. Ohne den Zusammenhang ist das aber nicht verständlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; werdet ihr sie völlig erkennen. Pflückt man denn etwa von Dornbüschen Weintrauben oder von Distelpflanzen Feigen? &lt;br /&gt;
{{L|17}} Jeder gute Baum trägt gute Früchte, ein schlechte Baum aber trägt schlechte Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Richtet (beurteilt, verurteilt) nicht, damit (auf dass) ihr nicht gerichtet (beurteilt, verurteilt) werdet.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Denn mit dem Urteil (Entscheidung), mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden (wird man euch messen).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Warum aber siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken aber in deinem Auge bemerkst (siehst) du nicht?&lt;br /&gt;
{{S|4}} Wie (mit welchem Recht) wirst du deinem Bruder sagen (wie kannst du deinem Bruder sagen): Lass mich den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, [es ist]&amp;lt;ref&amp;gt;ἐστί ist zu ergänzen&amp;lt;/ref&amp;gt; der Balken in deinem Auge?&lt;br /&gt;
{{S|5}} Heuchler (Scheinheiliger), zieh zuerst aus deinem Auge den Balken, und danach wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen&amp;lt;ref&amp;gt;Konstruktion mit Infinitv&amp;lt;/ref&amp;gt;!&lt;br /&gt;
{{S|6}} Gebt nicht das Heilige den Hunden und werft nicht eure Perlen vor die Schweine, damit (dass) sie nicht zertreten diese und sie sich hinwenden (umwenden) und euch zerreißen.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Bittet und euch wird gegeben, sucht und ihr werdet finden (entdecken), klopft an und euch wird aufgemacht (geöffnet).&lt;br /&gt;
{{S|8}} Denn jeder, der bittet, bekommt (empfängt), und der sucht findet (entdeckt), und dem Anklopfenden wird geöffnet (aufgemacht)&amp;lt;ref&amp;gt;αἰτῶν, ζητῶν und κρούοντι sind jeweils Partizipien. Andere Übersetzungsmöglichkeiten: „der Bittende empfängt“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Oder wer ist von euch ein Mensch, der, wenn, sein Sohn fragt nach Brot, ihm etwa (dann etwa) einen Stein gibt?&lt;br /&gt;
{{S|10}} Oder wenn er fragt nach einem Fisch, ihm etwa eine Schlange gibt?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Obwohl ihr also (nun) böse seid, wisst ihr gute Gaben zu geben (schenken) euren Kindern, wie viel mehr wird euer Vater in den Himmeln euch Gutes geben, die ihr ihn bittet&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, andere Übersetzungsmöglichkeit temporal: „wenn ihr ihn bittet“&amp;lt;/ref&amp;gt;?&lt;br /&gt;
{{S|12}} Alles, was ihr nun wünscht (wollt), dass euch die Menschen tun, das erweist (tut) auch ihnen; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Tretet ein (kommt hinein) durch die enge Tür (das Tor): Weil (da) die breite Tür (Tor) und der weite (geräumige) Weg in das Verderben führen (wegführen, verführen, irreführen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und viele sind es, die eingehen durch diesen;&lt;br /&gt;
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{{S|15}} Nehmt euch in Acht (hütet euch) vor den Lügenpropheten, da sie gehen vor euch im Gewand (Kleid) der Schafe, von innen (inwendig, innen) aber sind sie räuberische (reißende) Wölfe.&lt;br /&gt;
{{S|16}} An ihren Früchten&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint sind wohl Taten&amp;lt;/ref&amp;gt; werdet ihr sie erkennen (völlig kennen). Sammelt (pflückt, erntet) ihr etwa von Dornbüschen Weintrauben oder aus Disteln Feigen?&lt;br /&gt;
{{S|17}} Jeder gute Baum bringt gute Früchte, aber der schlechte Baum bringt schlechte (böse) Früchte.&lt;br /&gt;
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{{S|22}} Viele werden mir (zu mir) in jenen Tagen sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt (prophetisch geredet) und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben (verstoßen, fortgejagt) und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht (getan, bewirkt, geschafft)?&lt;br /&gt;
{{S|23}} und dann (darauf) werde ich ihnen sagen, dass ich sie niemals gekannt habe&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier als Relativsatz aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt;: Geht weg von mir, ihr, die ihr arbeitet&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; (macht, tätig seid) an der Gesetzlosigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;gemeint bspw. „ihr, die im Widerspruch zu Gottes Gesetz lebt“, „ihr, die fern von Gottes Gesetzen tätig seid“ oder etwas wie „ihr Übertreter des Gesetzes“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Jeder nun, der hört meine {diese} Worte und tut sie (so), wird ähnlich (gleichartig) gemacht einem klugen (verständigen) Mann, {einem} der sich ein Haus auf dem Felsen (Felsengrund) baut;&lt;br /&gt;
{{S|25}} und als (wenn) der Regen herabstürzt (herabkommt, herabfällt) und der Fluss kommt und es blasen (wehen) die Winde und stürzen sich (niederfallen) auf dieses Haus und es stürzt nicht ein, denn es war gegründet (festgemacht) auf dem Fels.&lt;br /&gt;
{{S|26}} Jeder nun, der hört meine {diese} Worte und tut sie (so) nicht, wird einem dummen (törichten) Mann gleichen, einem, der sich das Haus auf dem Sand (Ufer, Strand) baut.&lt;br /&gt;
{{S|27}} und als (wenn) der Regen herabstürzt (herabkommt, herabfällt) und der Fluss kommt und es blasen (wehen) die Winde und stürzen sich (niederfallen) auf dieses Haus und es stürzt ein und sein Fall (Sturz, Einsturz) war groß&amp;lt;ref&amp;gt;Impf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (und es wurde völlig zerstört).&lt;br /&gt;
{{S|28}} Und es geschah, nachdem (als, zur Zeit) Jesus vollendet (beendet) hatte diese Worte, dass die Volksmenge außer sich geriet (sich erstaunte) über seine Lehre;&lt;br /&gt;
{{S|29}} denn es war, was er lehrte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wohl einfach auflösen „denn er lehrte, wie...“&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie (als) einer, der Vollmacht hatte und nicht wie (ganz anders als) ihre Schriftgelehrten (Gesetzeslehrer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Matth%C3%A4us_12&amp;diff=22599</id>
		<title>Diskussion:Matthäus 12</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Matth%C3%A4us_12&amp;diff=22599"/>
		<updated>2015-12-01T15:33:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Übersetzte Verse = 38-42 (Ben), Rest (jd)&lt;br /&gt;
|Überprüfte Verse = 38-42 (jd&lt;br /&gt;
|Alternativen = &lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Studienfassung verstehbar = &lt;br /&gt;
|Anliegen dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = Elb &lt;br /&gt;
|Übrige Überprüfungen = &lt;br /&gt;
|Was fehlt =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VV. 41f ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopula in eckige Klammern ===&lt;br /&gt;
Ben hat in Vers 41 + 42 die Kopula [ist] in eckige Klammern gesetzt. Im Griech. steht kein &amp;quot;estin&amp;quot;, weil es nicht stehen muss. Trotzdem ist es in der Übersetzung aus meiner Sicht keine Ergänzung, denn im Deutschen muss der Satz ein Verb haben. Wenn ich also übersetze &amp;quot;... ist mehr als...&amp;quot; ist das die getreuest mögliche Wiedergabe des griech. Wortlauts. Wenn ich dagegen das &amp;quot;ist&amp;quot; weglasse, ist&#039;s kein Deutsch mehr.&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:HaCeMei|HaCeMei]] 15:08, 6. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtige Beobachtung! Aber nach meiner Auffassung haben wir genau dazu die Klammern. Dasselbe würde ich z.B. bei einem determinierten Substantiv machen, das trotzdem keinen Artikel hat (kommt in beiden Sprachen häufig vor). Der Artikel wird im Deutschen dennoch nötig. --[[Benutzer:Ben|Ben]] 16:06, 6. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Ben, es erscheint auf den ersten Blick erst einmal wie eine genauere Übersetzung, wenn man Wortstellung bzw. Wortzahl der Ursprungssprache in der Zielsprache abbildet - daher haben ja auch Intralinearübersetzungen ihre Fans. Tatsächlich ist aber diese &amp;quot;genaue&amp;quot; Übersetzung in vielen Fällen die ungenauere, weil sie den Sinngehalt und auch die sprachliche Form des Ursprungstextes nicht in die Zielsprache transportiert. In unserem Fall: Wenn im Griechischen ein vollständiger Satz steht, muss nach meiner Auffassung auch im Deutschen ein vollständiger Satz stehen - nur das halte ich für &amp;quot;genau&amp;quot;. Laut der Seite [[Übersetzungskriterien]] sollen  eckige Klammern bei Ergänzungen gesetzt werden. Die Kopula ist aber keine Ergänzung, sondern für den deutschen Satz unverzichtbar. Bei bestimmten/ unbestimmten Artikeln bzw. Nullartikel sehe ich eckige oder geschweifte Klammern durchaus als sinnvoll an. Aber würdest du &#039;&#039;lego&#039;&#039; mit &amp;quot;[ich] sage&amp;quot; wiedergeben, weil im Griechischen kein &#039;&#039;ego&#039;&#039; steht? Grüße, --[[Benutzer:HaCeMei|HaCeMei]] 18:39, 6. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist genau, was ich ständig predige! Ich glaube, deshalb gefallen mir auch deine eingestellten Übersetzungen so gut. :-) Wenn du dir mal meine Übersetzungen ansiehst, wirst du merken, dass ich selten mal ein &amp;quot;siehe&amp;quot; unübertragen lasse und immer nach der verständlichsten direkten Übersetzung suche, mich nicht mit altmodischer Sprache zufrieden gebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich würde bei der Übersetzung von &amp;quot;lego&amp;quot; &amp;quot;ich&amp;quot; nicht in Klammern setzen, weil das Personalpronomen im Griechischen nur zur Betonung gebraucht wird und deshalb hier implizit ist. Genauso wenig würde ich bei einem Konstruktus, der ja häufig determiniert ist, die Artikel in Klammern setzen, oder &amp;quot;um&amp;quot; oder &amp;quot;zu&amp;quot; bei der Übersetzung eines Infinitivs. Verrate es keinem, aber ich setze auch bei der Auflösung griechischer Partizipien keine Klammern um Konjunktionen (wobei, indem, als, etc.) o.ä., denn die sind eine Notwendigkeit bei der Auflösung und durch die kennzeichnende Fußnote abgedeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, du hängst dich zu sehr an der &amp;quot;Ergänzung&amp;quot; auf. Das &amp;quot;estin&amp;quot; ist natürlich intendiert und muss so verstanden werden. Das macht den Satz aber nicht weniger elliptisch. Die Klammern drücken nicht aus, dass der Satz unvollständig ist. Vielmehr drücken sie aus, dass ein Wort ergänzt werden musste, um den Satz dem Original entsprechend zu vervollständigen. Es gibt im Deutschen abgesehen von Ausnahmen eben keine so konstruierten Ellipsen, deshalb hast du &amp;quot;ist&amp;quot; auch automatisch ergänzt. Das Prädikat steckt in diesem griechischen Satz im Unterschied zu den Beispielen oben nicht schon in einem der Satzteile drin, sondern der Satz funktioniert ganz einfach ohne. Wird meine Entscheidung jetzt klarer? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen gibt es keine Übersetzungsregel, die sich nicht in Frage stellen ließe. Deshalb bin ich froh, dass du so genau nachfragst. Gruß, [[Benutzer:Ben|Ben]] 18:57, 6. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, Ben, lassen wir es erst einmal dabei. Bei solchen Fragen schwingt natürlich auch das je persönliche &amp;quot;Sprachgefühl&amp;quot; mit und ist nicht völlig in Übersetzungsregeln zu überführen.  Ich muss leider gestehen, dass ich bisher nicht die Zeit hatte, Übersetzungen von dir - oder einem der anderen Übersetzer(innen?) - genauer mit dem Hebr./ Griech. zu vergleichen. Dazu fehlt mir leider die Zeit, ich komme ja hier nur zur Predigtvorbereitung vorbei - und auch da ist die Übersetzung ja nur ein einzelner Schritt, bei dem ich leider nur eine begrenzte Zeit verweilen kann. Ich freue mich schon auf die Zeit, wo ich bei den Predigttexten nicht mehr &amp;quot;weiße Gebiete&amp;quot; auf der Landkarte vorfinde, sondern vorhandene Texte gegenlesen kann. Gruß --[[Benutzer:HaCeMei|HaCeMei]] 21:06, 6. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können es gerne wieder aufgreifen, wenn du mehr Zeit hast oder andere Übersetzer ihre Meinung abgeben. Ich lasse mich immer gerne vom Gegenteil überzeugen. --[[Benutzer:Ben|Ben]] 21:21, 6. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Grammatik (Bornemann/Risch) unterscheidet zwischen &amp;quot;Reinen (kopulalosen) Nominalsätzen&amp;quot; (§255), bei denen im Deutschen das Verb &amp;quot;sein&amp;quot; zu ergänzen ist, und Ellipsen, bei denen andere Verben ausfallen (Anm. zu §255). Bei einem Nominalsatz finde ich es verwirrend, das &amp;quot;ist&amp;quot; im Klammern zu setzen, weil das im Deutschen so aussieht, als wäre der griechische Satz elliptisch. [[Benutzer:Olaf|Olaf]] 21:43, 6. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schließe mich Olafs Statement an. --[[Benutzer:Wolfgang Loest|Wolfgang Loest]] 22:30, 6. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier könnte ich fragen, wo denn genau der Unterschied liegt und ob dieser wirklich relevant ist. Aber das wird uns nicht weiterbringen. Wenn wir tatsächlich nach grammatischen Vorgaben unsere Übersetzungsregeln auslegen, wird das &amp;quot;counter-intuitive&amp;quot;, wie man auf Englisch so schön sagt. Es muss klar ersichtlich sein, wann und warum eine Einfügung vorgenommen wird. Gehen wir doch anstatt mithilfe grammatischer Kategorien (die gar nicht immer unumstritten und somit nicht unbedingt subjektiv sind) einfach von den einzelnen Satzteilen aus, und vergleichen, welche Teile im Urtext vorhanden sind und welche im Deutschen vorhanden sein müssen. Im Deutschen muss ein Prädikat vorhanden sein (wenn man von gewissen Redewendungen absieht). Wann ist im Griechischen ein Prädikat vorhanden? Wenn ein Verb oder Partizip vorkommt. Manche Sätze funktionieren auch ohne. Aber ein Prädikat ist nicht vorhanden. Im hiesigen Fall hieße das: Prädikat muss in der Übersetzung ergänzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ich möchte mich wirklich nicht querstellen. Wenn ihr meint, dass wir uns nicht einigen können, gebe ich auch gerne nach, da ich offenbar eine Mehrheit gegen mich habe. Aber ich möchte vorher eine echte Diskussion führen. :-) ) --[[Benutzer:Ben|Ben]] 21:09, 7. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte noch ergänzen: In den Übersetzungsregeln ist von &amp;quot;Einfügungen&amp;quot;, nicht von &amp;quot;Ergänzungen&amp;quot; die Rede. Eine Einfügung ist eben nicht immer eine Ergänzung. ;-) --[[Benutzer:Ben|Ben]] 23:06, 7. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ok, eine letzte Anmerkung: Gerade hat Wolfgang in [[Galater_1#s3|Gal 1,3]] Genau so eine Ergänzung in einem Nominalsatz vorgenommen, oder? --[[Benutzer:Ben|Ben]] 20:43, 13. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Galater-Stelle ist ein gutes Beispiel: Wenn man den Nominalsatz verschieden deuten kann (mit &amp;quot;ist&amp;quot; oder mit &amp;quot;sei&amp;quot;), dann sind eckige Klammern sinnvoll. Ben ist also dabei, mich zu überzeugen. --[[Benutzer:Olaf|Olaf]] 00:10, 17. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== V. 45 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe den Status runtergesetzt auf &amp;quot;in Arbeit&amp;quot;. Habe nur sehr wenig angeschaut, aber auf den ersten Blick sieht man z.B., dass in V. 45 ein ganzer Satz fehlt. --[[Benutzer:Sebastian Walter|Sebastian Walter]] ([[Benutzer Diskussion:Sebastian Walter|Diskussion]]) 13:53, 7. Nov. 2015 (CET)&lt;br /&gt;
: Habe ich ergänzt. Damit sollte es vollständig sein. --[[Benutzer:Jd|Jd]] ([[Benutzer Diskussion:Jd|Diskussion]]) 16:33, 1. Dez. 2015 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_12&amp;diff=22598</id>
		<title>Matthäus 12</title>
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		<updated>2015-12-01T15:31:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
{{L|25}}&lt;br /&gt;
{{L|26}}&lt;br /&gt;
{{L|27}}&lt;br /&gt;
{{L|28}}&lt;br /&gt;
{{L|29}}&lt;br /&gt;
{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
{{L|34}}&lt;br /&gt;
{{L|35}}&lt;br /&gt;
{{L|36}}&lt;br /&gt;
{{L|37}}&lt;br /&gt;
{{L|38}}&lt;br /&gt;
{{L|39}}&lt;br /&gt;
{{L|40}}&lt;br /&gt;
{{L|41}}&lt;br /&gt;
{{L|42}}&lt;br /&gt;
{{L|43}}&lt;br /&gt;
{{L|44}}&lt;br /&gt;
{{L|45}}&lt;br /&gt;
{{L|46}}&lt;br /&gt;
{{L|47}}&lt;br /&gt;
{{L|48}}&lt;br /&gt;
{{L|49}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} In jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Saaten (Kornfelder); {aber} seine Jünger hatten Hunger und fingen an (begannen) Ähren auszuraufen (abzureißen) und zu essen.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Als aber die Pharisäer [dies, es] sahen, sagten sie [zu] ihm: Siehe, deine Jünger tun etwas, das an einem Sabbat verboten (nicht erlaubt) ist. &lt;br /&gt;
{{S|3}} Aber er sagte ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat (machte), als er Hunger hatte und sie mit ihm (seine Begleiter),&lt;br /&gt;
{{S|4}} wie (auf welche Weise) er in das Haus Gottes ging und aß die Brote der Aufstellung (die Schaubrote), was er und sie mit ihm nicht durften, vielmehr (sondern) nur die Priester? &lt;br /&gt;
{{S|5}} Weder (oder) habt ihr nicht im Gesetz gelesen, dass am Sabbat&amp;lt;ref&amp;gt;Eigentlich Plural&amp;lt;/ref&amp;gt; die Priester im Tempel den Sabbat entweihen, noch (und doch, trotzdem) sind sie unschuldig?&lt;br /&gt;
{{S|6}} Ich aber sage euch, dass (:) hier ist etwas (einer) Größeres als der Tempel. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Wenn ihr verstanden&amp;lt;ref&amp;gt;Plusquamperfekt, also mit Resultat in der Vergangenheit&amp;lt;/ref&amp;gt; (erkannt) hättet, was das bedeutet&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: was das ist&amp;lt;/ref&amp;gt; Barmherzigkeit (Erbarmen, Mitleid) will ich (begehre ich, will ich haben) und keine Opfer (Schlachtopfer), hättet ihr keine (nicht diese) Unschuldigen (Schuldlosen) verurteilt. &lt;br /&gt;
{{S|8}} Denn der Herr über den Sabbat ist der Sohn des Menschen.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und als er wegging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, also Gleichzeitigkeit zum Verb&amp;lt;/ref&amp;gt; von dort, ging er in ihre (die dortigen) Synagogen;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und siehe [dort war] ein Mensch (eine Person), der eine gelähmte (vertrocknete, dürre) Hand hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; (der eine gelähmte Hand hatte). Und man fragte ihn (er wurde gefragt) {sagend}: Ist es erlaubt am Sabbat zu heilen? Um ihn anklagen zu können.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Aber (und doch) er sagte ihnen: Wer von euch wird {ein Mensch} sein, der ein Schaf haben wird, das wenn (falls) es auch an diesem Sabbat in eine Grube hineinfällt, nicht es ergreifen (erfassen) wird und es herausziehen wird? &lt;br /&gt;
{{S|12}} Wie viel demnach (also) unterscheidet sich der Mensch vom Schaf (Wie viel mehr wert ist der Mensch als ein Schaf). Es ist also erlaubt, das man am Sabbat gutes tut (bewirkt, macht). &lt;br /&gt;
{{S|13}} Dann (danach, darauf) sagte er dem Menschen: Strecke deine Hand aus. und er streckte sie aus. Und sie wurde geheilt (wiederhergestellt, in den richtigen Zustand versetzt), gesund (unversehrt) wie die andere. &lt;br /&gt;
{{S|14}} Die Pharisäer aber gingen heraus&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, Gleichzeitig. Vlt. auch: &amp;quot;Als die Pharisäer aber herausgingen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; ergriffen (fassten) sie den Entschluss gegen ihn (hielten sie eine Beratung (Versammlung) gegen ihn), wie sie ihn umbringen (töten) konnten&amp;lt;ref&amp;gt; Oder als Nebensatz mit Infinitiv &amp;quot;ihn zu töten&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Als aber Jesus [es, das] erkannte (erfuhr), ging er weg (entfernte er sich) von dort. Und es folgten (begleiteten, nachfolgen) ihm Viele&amp;lt;ref&amp;gt;Andere Handschriften ergänzen  οχλοι, eine große Volksmenge&amp;lt;/ref&amp;gt; und er heilte sie alle.&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er befahl ihnen streng (gebot, tadelte), ihn nicht  bekannt (offenbar) zu machen&amp;lt;ref&amp;gt;eventl. auch als Nebensatz mit &amp;quot;dass&amp;quot; übersetzen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|17}} Damit erfüllt (vollendet, abgeschlossen) würde, was gesagt wurde durch Jesaja, den propheten, der da spricht&amp;lt;ref&amp;gt;Jes 42,1-4&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{{S|18}} Siehe (da ist, hier ist) mein Kind (Knecht, Diener), den ich erwählt habe, mein Geliebter&amp;lt;ref&amp;gt;Nach LXX eventl. auch mein Erwählter&amp;lt;/ref&amp;gt;, an ihm hat meine Seele (Herz) Wohlgefallen (Freude, sie ist zufrieden mit ihm); ich werde meinen Geist ihm zuweisen und er wird den Völkern Recht (Gerechtigkeit) verkünden.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Er wird weder zanken (Streiten) noch brüllen (lärmen, schreien) noch wird jemand hören seine Stimme auf den breiten Wegen (Straßen).&lt;br /&gt;
{{S|20}}  Das Schilfrohr, das geknickt (zerstoßen, zerschlagen) wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Perfekt Passiv, also Vorzeitigkeit&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht (zer-, ge-)brochen werden und der glimmende Lampendocht wird nicht ausgelöscht werden, bis er führt zum Zieg das Recht (die Gerechtigkeit).&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und auf seinen Namen hoffen die Völker.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Darauf (dann) brachte man ihm (wurde ihm gebracht, hinzugebracht) ein Besessener gebracht, der blind und stumm war und er heilte ihn, damit (so dass) der Stumme reden und sehen konnte. &lt;br /&gt;
{{S|23}} Und alle der Volksmenge gerieten außer sich (vor Erstaunen) und sagten: Ist dies etwa (am Ende doch) der Sohn Davids?&lt;br /&gt;
{{S|24}} Als aber die Pharisäer [das] hörten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, hier temporal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt;, sagten sie: Dieser treibt die Dämone nicht aus, außer durch Beelzebul den Herrscher (Herrn, Machthaber) der Dämonen. &lt;br /&gt;
{{S|25}} Als er aber ihre Überlegungen durchschaute (erkannte, bemerkte)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aortist, hier temporal aufgelöst. Mit Vers 24 vlt. auch kausal?&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte er ihnen: Jedes Königreich, dass gegen sich selbst uneins ist (mit sich selbst entzweit ist)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, hier final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; ist zerstört worden, und jede Stadt oder Familie, die gegen sich selbst uneins ist (mit sich selbst entzweit ist)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, hier final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; wird keinen Bestand haben (wird nicht bestehen bleiben). &lt;br /&gt;
{{S|26}} Und (selbst) wenn der Satan den Satan austreibt, entzweit er sich selbst (er teilt gegen sich selbst), wie wird es nun möglich sein, dass seine Herrschaft Bestand haben wird (bestehen bleiben wird)?&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und wenn ich durch Beelzebul den Dämon austreibe, durch wen (mit wessen Hilfe) triben eure Söhne (Schüler) aus? Darum (deshalb) werden sie selbst eure Richter sein. &lt;br /&gt;
{{S|28}} Wenn ich aber durch den Geist Gottes den Dämon austreibe, ist folglich (also) zu euch gekommen (hat euch erreicht) die Königsherrschaft Gottes. &lt;br /&gt;
{{S|29}} Oder wie geht jemand in das Haus des Mächtigen (Starken) und raubt sein Habe (Gerät, Gefäß), wenn er nicht erst den Starken gefangen setzt (bindet)? Und dann wird sein Haus ausgeraubt (geplündert).&lt;br /&gt;
{{S|30}} Der, der nicht mit mir ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt (vereint, zusammenkommt), der zerstreut. &lt;br /&gt;
{{S|31}} Darum sage ich euch, alle Sünde und Verleumdung (Schmähung, Lästerung) wird er den Menschen vergeben (verzeihen) [können], außer aber des Geistes Lästerung wird er nicht vergeben. &lt;br /&gt;
{{S|32}} Und wer (auch immer) sagen (sprechen) wird ein Wort gegen den Menschensohn, ihm wird er vergeben [können]; Wer aber gegen den heiligen Geist sagen (sprechen) wird, ihm wird er nicht vergeben [können], weder in diesem Zeitalter, noch im Kommenden (Zukünftigen).&lt;br /&gt;
{{S|33}} Entweder ist der Baum gut und seine Früchte auch&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtl: Entweder nimm an der gute Baum und seine guten Früchte&amp;lt;/ref&amp;gt; oder der Baum ist faul (schlecht) und seine Früchte auch&amp;lt;ref&amp;gt;s.o.&amp;lt;/ref&amp;gt;; denn aus der (an seiner) Frucht erkennt man den Baum.&lt;br /&gt;
{{S|34}} Schlangenbrut (Sprösslinge der Schlange), wie könnt ihr gut (gerecht, gütig) sprechen wo ihr doch böse seid&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;? Denn aus dem Überfluss (Fülle) des Herzen spricht die Zunge (der Mund). &lt;br /&gt;
{{S|35}} Der gute Mensch holt aus dem guten Schatz Gutes hervor und der schlechte Mensch holt aus dem schlechten Schatz Schlechtes hervor. &lt;br /&gt;
{{S|36}} Ich aber sage euch, dass (:) über jedes unnütze (nutzlose) Wort das sprechen werden die Menschen werden sie Rechenschaft ablegen müssen am (im) Tag des Gerichts;&lt;br /&gt;
{{S|37}} Denn aufgrund (gemäß) deiner Worte wirst du gerechtfertigt werden (für gerecht erklärt werden) und aufgrund deiner Worte wirst du verurteilt werden. &lt;br /&gt;
{{S|38}} Dann antworteten (ergriffen das Wort) ihm einige der Schriftgelehrten und Pharisäer, indem sie sprachen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wohl am besten einfach &amp;quot;antworteten&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;: Lehrer (Rabbi), wir wollen (wünschen, begehren) von dir ein Zeichen sehen!&lt;br /&gt;
{{S|39}} Da {aber} antwortete er&amp;lt;ref&amp;gt;Aufgelöstes Ptz. Aor.&amp;lt;/ref&amp;gt; {und sagte} ihnen: Eine schlechte und treulose (ehebrecherische) Generation verlangt (fordert, sucht) ein Zeichen, doch (und) kein Zeichen wird ihr gegeben werden außer dem Zeichen Jonas des Propheten.&lt;br /&gt;
{{S|40}} Denn wie Jona im Bauch (Inneren, Leib) des Seeungeheuers (großen Fisches) war drei Tage und drei Nächte,{{par|Jona|2|1}} so wird der Sohn des Menschen (Menschensohn) sein im Inneren&amp;lt;ref&amp;gt;wörtlich: im Herzen&amp;lt;/ref&amp;gt; der Erde drei Tage und drei Nächte.&lt;br /&gt;
{{S|41}} Männer (Leute), Bewohner von Ninive („Niniveer“), werden auferstehen im Gericht gemeinsam mit dieser Generation und über sie urteilen (sie verurteilen), denn sie kehrten um zur Verkündigung (Ankündigung, Zeugnis) Jonas.{{par|Jona|3|5}} Und siehe: Mehr als Jona [ist] hier.&lt;br /&gt;
{{S|42}} Die Königin des Südlandes (eine Königin aus dem Süden) wird auferweckt (auftreten) werden im Gericht gemeinsam mit dieser Generation und wird über sie urteilen (sie verurteilen), denn sie kam aus den Randregionen (den Enden) der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören.{{par|1_Könige|10|1|13}}{{par|2_Chronik|9|1|12}} Und siehe: Mehr als Salomo [ist] hier.&lt;br /&gt;
{{S|43}} Wenn (wann, dann) aber der unreine Geist den Menschen verlassen hat (von dem Menschen ausgefahren ist) durchzieht (irrt) er durch dürre (wasserlase) Orte (Plätze, Stellen) und sucht nach Ruhe (Erquickung, einem Ruheplatz) und (aber) findet keinen.&lt;br /&gt;
{{S|44}} Dann sagt er: In mein Haus werde ich zurückkehren (umkehren), von wo (woher) ich fortgegangen bin; und wenn er kommt wird er es finden leer&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, gepflegt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; (gefegt) und geschmückt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; (in Ordnung). &lt;br /&gt;
{{S|45}} Dann geht er und nimmt mit sich selbst sieben andere Geister, schlimmer als er selbst, und sie treten ein und wohnen dort; und der spätere Zustand (das Ende) jenes (dieses) Menschen wird schlechter (schlimmer) sein als der frühere Zustand (Anfang). So wird es auch dieser bösen Generation (Geschlecht) zuteil werden (ergehen).&lt;br /&gt;
{{S|46}} Als er noch sprach zur Volksmenge siehe, seine Mutter und seine Brüder standen (befanden) sich draußen und wollten ihn sprechen.&lt;br /&gt;
{{S|47}} [Einer sagte aber: Siehe deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sprechen.]&lt;br /&gt;
{{S|48}} Er aber antwortet&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und sprach zu dem, der [dies] sagte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?&lt;br /&gt;
{{S|49}} Und er streckte seine Hand auf seine Jünger (aus) [und] sagte: Siehe (hier sind) meine Mutter und meine Brüder.&lt;br /&gt;
{{S|50}} Denn wer auch immer tut den Willen meines Vater (der ist) in den Himmeln, er (dieser)&amp;lt;ref&amp;gt;steht betont&amp;lt;/ref&amp;gt; ist mein Bruder und Schwester und Mutter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_18&amp;diff=22597</id>
		<title>Matthäus 18</title>
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		<updated>2015-12-01T15:26:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Lesefassung}} &amp;#039;&amp;#039;(kommt später)&amp;#039;&amp;#039;  {{Studienfassung}}  {{S|1}} In jener Stunde (Zeit) kamen die Jünger zu Jesus und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wer ist denn…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} In jener Stunde (Zeit) kamen die Jünger zu Jesus und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wer ist denn der größte in der Königsherrschaft der Himmeln? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und nachdem er ein Kind herbeigerufen hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Hier temporal, vlt. auch &amp;quot;als er...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; stellte er es in ihre Mitte (auf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} und sagte: Amen (wahrlich) ich sage euch wenn ihr euch nicht umwendet (abwendet, bekehrt) und werdet wie die Kinder werdet ihr nicht hineingehen in die Königsherrschaft der Himmeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Jeder, der sich also niedrig macht (demütigt, erniedrigt) wie dieses Kind, der wird der Größte in der Königsherrschaft der Himmeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und wer (jeder, der) aufnimmt ein solches Kind um meines namens willen, nimmt mich auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Wer (auch immer) aber Anstoß gibt (zur Sünde verführt) das Kleine&amp;lt;ref&amp;gt;gemeint ist vlt. &amp;quot;den Kleinsten&amp;quot; oder &amp;quot;das Kind&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; das glaubt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: &amp;quot;glaubend&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; an mich, für den ist es von Vorteil (besser), dass ihn ein Eselsmühlstein (großer Mühlstein, Mühlstein) um seinen Nacken (Hals) (an-)gehängt wird und er versenkt (ertränkt) würde in das tiefe Meer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Wehe der Welt wegen der Falle (Verführung): Denn es ist eine Notwendigkeit (es ist nötig), dass die Verführung kommt, doch (aber, jedoch) wehe den Menschen durch die die Verführung kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dich zur Sünde verführen will, haue ihn ab und werfe ihn weg von dir: Es ist besser für dich verkrüppelt (verstümmelt) oder lahm (gelähmt) einzugehen in das Leben als (oder) zwei Hände oder zwei Füße habend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vlt. auch einfach &amp;quot;mit zwei ...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in das ewige Feuer geworfen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{S|26}} &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{S|30}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|34}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|35}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_17&amp;diff=22547</id>
		<title>Matthäus 17</title>
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		<updated>2015-11-26T15:34:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und nach sechs tagen nahm Jesus Petrus und Johannes und Jakobus, seinen Bruder, und führte sie auf einen hohen Berg für sich allein (einsam, abseits).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und er wurde vor ihren Augen verwandelt (umgestaltet) und es leuchtete sein Gesicht (Antlitz, Erscheinung) wie die Sonne, sein Gewand (Kleid) aber wurde weiß wie das Licht (blendend/strahlend hell/weiß).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und siehe (plötzlich) erblickten (sahen, bemerkten) sie Moses und Elias, wie sie sich mit ihm besprachen (unterredeten)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Als aber Petrus das Wort ergriff&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal aufgelöst. Vlt. auch einfach final auflösen: &amp;quot;Und  Petrus ergriff das Wort und...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte er zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind; wenn du willst lass und hier bauen drei Zelte (Hütten), für dich eine und für Moses eine und für Elias eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Während (als) er noch redete, siehe (plötzlich), eine hell leuchtende (voller Licht) Wolke überschattete (warf ihren Schatten auf, bedeckte, verhüllte) sie und siehe (plötzlich), eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein geliebter (einziger, erwählte) Sohn&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu fehlt noch eine Erklärung!&amp;lt;/ref&amp;gt; an ihm habe ich Wohlgefallen (Freude). Hört auf ihn! (Gehorcht ihm, schenkt ihm Gehör)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und als sie dies hörten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; fielen die Jünger nieder (warfen sich zu Boden) auf ihr Antlitz (Gesicht) und fürchteten sich sehr (heftig, gewaltig). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und Jesus ging (kam, trat) zu ihnen und berührte sie (fasste sie an)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagte: Steht auf und fürchtet euch (nicht länger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Sie erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; aber ihre Augen (sie blickten auf) und sahen niemanden außer Jesus allein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und als sie herabstiegen (herabkamen) &amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem Berg befahl (gebietet) Jesus ihnen {sagend}: Sagt (erzählt) niemanden das Geschaute (Gesehene, das, was ihr gesehen habt) bis der Sohn des Menschen vom Tode aufersteht (auferweckt wird). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es fragten ihn die Jünger {sagend}: Warum nun (denn) sagen die Schriftgelehrten, dass Elias zuerst kommen muss (es ist nötig, dass...)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Der aber (und dieser) antwortete ihnen {sagend}: Elias wird zwar kommen und wird alles wiederherstellen (in die richtige Ordnung/ Zustand versetze);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} ich aber sage euch, dass Elias schon (bereits) gekommen ist und sie haben ihn nicht erkannt sondern machten mit ihm was sie wollten; Dies muss auch der Sohn des Menschen von ihnen erleiden (erleben, erfahren). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da (dann) verstanden (sahen sie ein, begriffen sie) die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und als sie zu der (Volks-)Menge kamen (gingen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, kam zu ihnen ein Mensch und warf sich auf die Knote&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; vor ihnen (kniete nieder vor ihnen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn (erbarme dich über meinen Sohn), denn er ist mondsüchtig und leidet schlimm (übel, furchtbar); Denn häufig fällt er in das Feuer und oft in das Wasser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und ich brachte ihn her zu (hin, dar) deinen Jüngern und sie konnten ihn nicht heilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Es antwortete ihm aber Jesus {sagend}: Oh du ungläubige  (verdrehte) und verdrehte (verdorbene, verkehrtes) Generation (Geschlecht), bis wann werde&amp;lt;ref&amp;gt;Futur, eventl. hier und auch im kommenden Satz: &amp;quot;sollen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; ich mit (bei) euch sein? Wie lange soll ich euch (noch) ertragen? Bringt mir ihn her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und Jesus tadelte ihn (wies ihn zurecht, machte ihm Vorwürfe) und es ging aus ihm der Dämon (er fuhr aus) und es war geheilt das Kind von dieser Stunde an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Da (darauf) kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier wohl am besten final auflösen.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Jünger zu Jesus und als sie mit ihm alleine waren sagten sie: Warum konnte wir ihn nicht austreiben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Dieser aber sagte ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Amen (wahrlich) denn ich sage euch, wenn ihr hättet Glauben wie ein Senfkorn, werdet ihr zu diesem Berg sagen: Geh weg von hier nach da, und er wird weggehen. Und ihr werdet nicht unvermögend (unfähig) sein (nichts wird euch unmöglich sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[{{S|21}} Diese Gattung aber (kommt) fährt nicht aus; außer (nur) durch Gebet und Fasten.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Als sie aber in Galiläa zusammengekommen waren, sagte ihnen Jesus: Es wir der Sohn des Menschen in die Hände (Gewalt) der Menschen gegeben (überantwortet),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} und sie werden ihn töten und nach drei Tagen wird er aufweckt werden. Und sie wurden (waren) sehr traurig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Als sie aber nach Kapernaum kamen, kamen die, die die Tempelsteuer einziehen (kassieren)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Eventl. &amp;quot;die Männer, die...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Petrus  und sagten: Euer Lehrer bezahlt die Tempelsteuer&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich den Doppeldrachmen, die Frage erwartet ein &amp;quot;Ja&amp;quot; als Antwort.&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Er sagte: Ja (doch). Und als er in das Haus hineinging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; kam ihm Jesus zuvor und sagte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;: Was scheint dir [richtig], Simon? Die Könige der Erde erheben von wem Zoll (Steuern) oder Steuern, von ihren Söhnen oder von den fremden Menschen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Er sagte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; (ihm) aber: Von den fremden Menschen, es sagte ihm aber Jesus: Folglich sind frei (befreit) die Söhne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Damit wir aber keinen Anstoß erregen (ärgern, empören) bei hnen, gehe hin zum (an den) See, werfe aus den Angelhaken und den ersten herauskommenden (heraufgezogenen) Fischen nehme und wenn du öffnest sein Maul wirst du ein Vierdrachmenstück (darin) finden; Dies nimm und gib ihnen für mich und für dich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_17&amp;diff=22515</id>
		<title>Matthäus 17</title>
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		<updated>2015-11-24T15:20:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und nach sechs tagen nahm Jesus Petrus und Johannes und Jakobus, seinen Bruder, und führte sie auf einen hohen Berg für sich allein (einsam, abseits).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und er wurde vor ihren Augen verwandelt (umgestaltet) und es leuchtete sein Gesicht (Antlitz, Erscheinung) wie die Sonne, sein Gewand (Kleid) aber wurde weiß wie das Licht (blendend/strahlend hell/weiß).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und siehe (plötzlich) erblickten (sahen, bemerkten) sie Moses und Elias, wie sie sich mit ihm besprachen (unterredeten)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Als aber Petrus das Wort ergriff&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal aufgelöst. Vlt. auch einfach final auflösen: &amp;quot;Und  Petrus ergriff das Wort und...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte er zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind; wenn du willst lass und hier bauen drei Zelte (Hütten), für dich eine und für Moses eine und für Elias eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Während (als) er noch redete, siehe (plötzlich), eine hell leuchtende (voller Licht) Wolke überschattete (warf ihren Schatten auf, bedeckte, verhüllte) sie und siehe (plötzlich), eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein geliebter (einziger, erwählte) Sohn&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu fehlt noch eine Erklärung!&amp;lt;/ref&amp;gt; an ihm habe ich Wohlgefallen (Freude). Hört auf ihn! (Gehorcht ihm, schenkt ihm Gehör)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und als sie dies hörten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; fielen die Jünger nieder (warfen sich zu Boden) auf ihr Antlitz (Gesicht) und fürchteten sich sehr (heftig, gewaltig). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und Jesus ging (kam, trat) zu ihnen und berührte sie (fasste sie an)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagte: Steht auf und fürchtet euch (nicht länger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Sie erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; aber ihre Augen (sie blickten auf) und sahen niemanden außer Jesus allein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und als sie herabstiegen (herabkamen) &amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem Berg befahl (gebietet) Jesus ihnen {sagend}: Sagt (erzählt) niemanden das Geschaute (Gesehene, das, was ihr gesehen habt) bis der Sohn des Menschen vom Tode aufersteht (auferweckt wird). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es fragten ihn die Jünger {sagend}: Warum nun (denn) sagen die Schriftgelehrten, dass Elias zuerst kommen muss (es ist nötig, dass...)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Der aber (und dieser) antwortete ihnen {sagend}: Elias wird zwar kommen und wird alles wiederherstellen (in die richtige Ordnung/ Zustand versetze);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} ich aber sage euch, dass Elias schon (bereits) gekommen ist und sie haben ihn nicht erkannt sondern machten mit ihm was sie wollten; Dies muss auch der Sohn des Menschen von ihnen erleiden (erleben, erfahren). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da (dann) verstanden (sahen sie ein, begriffen sie) die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und als sie zu der (Volks-)Menge kamen (gingen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, kam zu ihnen ein Mensch und warf sich auf die Knote&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; vor ihnen (kniete nieder vor ihnen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn (erbarme dich über meinen Sohn), denn er ist mondsüchtig und leidet schlimm (übel, furchtbar); Denn häufig fällt er in das Feuer und oft in das Wasser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und ich brachte ihn her zu (hin, dar) deinen Jüngern und sie konnten ihn nicht heilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Es antwortete ihm aber Jesus {sagend}: Oh du ungläubige  (verdrehte) und verdrehte (verdorbene, verkehrtes) Generation (Geschlecht), bis wann werde&amp;lt;ref&amp;gt;Futur, eventl. hier und auch im kommenden Satz: &amp;quot;sollen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; ich mit (bei) euch sein? Wie lange soll ich euch (noch) ertragen? Bringt mir ihn her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und Jesus tadelte ihn (wies ihn zurecht, machte ihm Vorwürfe) und es ging aus ihm der Dämon (er fuhr aus) und es war geheilt das Kind von dieser Stunde an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Da (darauf) kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier wohl am besten final auflösen.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Jünger zu Jesus und als sie mit ihm alleine waren sagten sie: Warum konnte wir ihn nicht austreiben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Dieser aber sagte ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Amen (wahrlich) denn ich sage euch, wenn ihr hättet Glauben wie ein Senfkorn, werdet ihr zu diesem Berg sagen: Geh weg von hier nach da, und er wird weggehen. Und ihr werdet nicht unvermögend (unfähig) sein (nichts wird euch unmöglich sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[{{S|21}} Diese Gattung aber (kommt) fährt nicht aus; außer (nur) durch Gebet und Fasten.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Als sie aber in Galiläa zusammengekommen waren, sagte ihnen Jesus: Es wir der Sohn des Menschen in die Hände (Gewalt) der Menschen gegeben (überantwortet),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} und sie werden ihn töten und nach drei Tagen wird er aufweckt werden. Und sie wurden (waren) sehr traurig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_5&amp;diff=22514</id>
		<title>Matthäus 5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_5&amp;diff=22514"/>
		<updated>2015-11-24T15:09:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Als er aber die Volksmenge sah, stieg er auf den Berg. Und als er sich setzte, traten seine Jünger zu ihm.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Und er öffnete seinen Mund und lehrte sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Wer zu beneiden ist - Die Seligpreisungen))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{{L|3}} Zu beneiden sind die, die arm im Geist sind, denn ihnen gehört das Himmelreich.&lt;br /&gt;
:{{L|4}} Zu beneiden sind die, die traurig sind, denn sie werden getröstet werden. &lt;br /&gt;
:{{L|5}} Zu beneiden sind die, die freundlichen sind, denn sie werden die Erde erlangen. &lt;br /&gt;
:{{L|6}} Zu beneiden sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und sie sehnsüchtig erwarten, denn sie werden gesättigt werden. &lt;br /&gt;
:{{L|7}} Zu beneiden sind die, die Mitleid haben, denn sie werden Mitleid finden. &lt;br /&gt;
:{{L|8}} Zu beneiden sind die, die im Herzen rein sind, denn sie werden Gott erkennen. &lt;br /&gt;
:{{L|9}} Zu beneiden sind die, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder genannt werden.&lt;br /&gt;
:{{L|10}} Zu beneiden sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen gehört das Himmelreich. &lt;br /&gt;
:{{L|11}} Zu beneiden seid ihr, wenn sie euch meinetwegen beschimpfen und verfolgen und viel Schlechtes und Lügen reden gegen euch. &lt;br /&gt;
{{L|12}} Freut euch und jubelt, weil euer Lohn  im Himmel groß ist; ebenso haben sie nämlich auch die Propheten verfolgt, die vor euch waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Ihr seid Licht und Salz der Erde))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|13}} Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz aber geschmacklos wird,  womit soll gesalzen werden? Es ist zu zu nichts nutze, außer man schüttet es aus und die Menschen zertreten es.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.&lt;br /&gt;
{{L|15}} Auch zündet man nicht eine Lampe an und stellt sie dann unter eine Schüssel. Man stellt die Lampe auf einen Lampenständer damit sie allen im Haus leuchtet.&lt;br /&gt;
{{L|16}}  So sollt ihr euer Licht leuchten lassen vor den Menschen, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Von der Erfüllung des Gesetzes)) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|17}} Glaubt nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten außer Kraft setzen. Ich bin nicht gekommen um etwas außer Kraft zu setzen, sondern um zu vollenden.&lt;br /&gt;
{{L|18}} Wahrlich, denn ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen soll kein kleiner Buchstabe und kein Pünktchen vom Gesetz außer Kraft gesetzt werden - bis dies alles geschehen ist. &lt;br /&gt;
{{L|19}} Wer also nur das kleinste dieser Gebote außer Kraft setzt und das den Menschen lehrt, der wird als der Geringste im Himmelreich bezeichnet. Wer aber tut, was die Gebote verlangen, und das auch lehrt, wird als groß bezeichnet im Himmelreich. &lt;br /&gt;
{{L|20}} Denn ich sage euch, dass wenn euch nicht überfließend mehr Gerechtigkeit als den Schriftgelehrten und Pharisäer zuteil wird, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus über das Töten))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|21}} Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: Du sollst nicht töten! Wer aber tötet, der schuldig und dem Gericht verfallen.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Ich nun aber sage euch, dass jeder, der auf seinen Bruder zornig ist, schuldig und dem Gericht verfallen ist. Wer zu seinem Bruder sagt „Du Trottel“, ist schuldig und dem Hohen Rat verfallen. Wer sagt „Du Idiot“, der ist schuldig und den Feuern der Hölle verfallen.&lt;br /&gt;
{{L|23}} Wenn du also zum Opferaltar gehst um deine Opfergaben darzubringen und dir fällt dort ein, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,&lt;br /&gt;
{{L|24}} dann lass deine Opfergaben dort vor dem Altar liegen und lauf zurück und versöhnlich dich zuerst mit deinem Bruder. Dann komm wieder und bring deine Opfergaben dar. &lt;br /&gt;
{{L|25}} Sei jemand, der sich schnell mit seinem Gegner einigt, so lange du mit ihm auf dem Weg bist, damit dein Feind dich nicht dem Richter übergibt und der Richter dem Gerichtsdiener und man dich ins Gefängnis wirft.&lt;br /&gt;
{{L|26}} Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht herauskommen von dort, bis du den letzten Cent bezahlt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus über das Ehebrechen))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|27}} Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Du sollst nicht ehebrechen!&lt;br /&gt;
{{L|28}} Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht um sie zu begehren, hat schon in seinem Herzen Ehebruch mit ihr begangen.&lt;br /&gt;
{{L|29}} Wenn aber dein rechtes Auge dich verführt, reiß es aus und wirf es weg. Es ist besser, eines deiner Körperteile geht verloren, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.&lt;br /&gt;
{{L|30}} Und wenn deine rechte Hand dich verführt, hau sie ab und wirf sie weg. Es ist besser, eines deiner Körperteile geht verloren, als dass dein ganzer Leib in die Hölle eingeht.&lt;br /&gt;
{{L|31}} Es wurde aber auch gesagt: Wer sich von seiner Frau scheidet, soll ihr einen Scheidebrief geben.&lt;br /&gt;
{{L|32}} Ich aber sage euch, dass jeder, der seine Frau entlässt, außer sie ist der Unzucht schuldig, treibt sie in den Ehebruch, und wer eine geschiedene Frau heiratet, begeht Ehebruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus über das Schwören))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|33}} Auch habt ihr gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: Du sollst keinen Meineid schwören, du sollst aber erfüllen dem Herrn deine Eide einlösen.&lt;br /&gt;
{{L|34}}  Ich aber fordere euch auf, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt. Nicht beim Himmel, denn er ist Gottes Thron,&lt;br /&gt;
{{L|35}} nicht bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, auch nicht bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist wohl Gott (Haubeck/Siebthal 2008, S. 25)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|36}} und auch sollst du nicht schwören bei deinem Haupt, denn es steht nicht in deiner Macht, auch nur ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen.&lt;br /&gt;
{{L|37}} Eure Rede sei „Ja Ja“, „Nein Nein“. Jedes Wort, dass darüber hinausgeht, ist aus dem Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus über die Vergeltung))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|38}} Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: „Auge gegen Auge und Zahn gegen Zahn“.&amp;lt;ref&amp;gt;2.Mose 21,24, 3.Mose 24,20, 5.Mose 19,21&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{L|39}} Ich aber sage euch: Leistet dem bösen Menschen keinen Widerstand! Ganz im Gegenteil, wenn dich einer auf deine rechte Backe schlägt, sollst du ihm auch deine andere anbieten.&lt;br /&gt;
{{L|40}} Und wenn dich einer vor Gericht ziehen will um deine Unterwäsche&amp;lt;ref&amp;gt;Mit χιτών ist ein Untergewand gemeint, unter dem nichts anderes getragen wird. Somit kann der Begriff mit Unterwäsche übertragen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu bekommen, lass ihm auch deine Kleidung.&lt;br /&gt;
{{L|41}} Und wenn dich einer dich zum Dienst&amp;lt;ref&amp;gt;Das Wort ἀγγαρεύω bezeichnet häufig erzwungene Dienste zugunsten des römischen Militärs. In seinem Kommentar hält Ulrich Luz (&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;2002, 386) eine Anspielung hierauf für denkbar, aber nicht für gesichert. Siebenthal geht von einer Zwangsarbeit für den Beförderungsdienst aus (Haubeck/Siebthal 2008, S. 27)&amp;lt;/ref&amp;gt; für eine Meile zwingt, dann gehe zwei Meilen mit ihm.&lt;br /&gt;
{{L|42}} Gib dem, der dich um etwas bittet und weise niemanden ab, der etwas von dir borgen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus über die Nächstenliebe))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|43}} Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Du sollst deinen Mitmenschen lieben und deinen Feind hassen.&amp;lt;ref&amp;gt;3.Mose 19,18, die Einschränkung war verbreitet und gründet sich vermeintlich auf 5.Mose 23,4.7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|44}} Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,&lt;br /&gt;
{{L|45}} damit ihr Kinder eures Vater im Himmel werden. Denn er lässt die Sonne aufgehen über denen, die böse sind und über denen die gut sind und er lässt es regnen über den Gerechten und den Ungerechten. &lt;br /&gt;
{{L|46}} Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner das selbe? &lt;br /&gt;
{{L|47}} Und wenn ihr freundlich seid gegenüber euren Brüdern, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die Heiden das selbe?&lt;br /&gt;
{{L|48}} Ihr sollt also vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Aber als er die (Volks-)Menge sah&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: „die Volksmenge erblickend...“&amp;lt;/ref&amp;gt;, stieg er auf den Berg (ging hinauf) und setzte sich&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Alternativ: „als er sich setzte“&amp;lt;/ref&amp;gt; (nieder), seine Schüler (Jünger) traten (kamen) zu ihm. &lt;br /&gt;
{{S|2}} Er öffnete seinen Mund und&amp;lt;ref&amp;gt;Beschreibendes adv. [[Partizip]] Aorist Aktiv, gleichgeordnet aufgelöst. Redewendung, die eine feierliche Rede einleitet (Haubeck/Siebthal 2007, S. 18)&amp;lt;/ref&amp;gt; lehrte sie {sagend}:&lt;br /&gt;
{{S|3}} Glücklich (selig, reich, gesegnet, zu beneiden, zu beglückwünschen) sind die Armen (in) dem Geist&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist wohl die Haltung gegenüber Gott bzw. die Beziehung mit ihm. „sie sind sich bewusst, dass sie m[it] leeren Händen vor ihm [Gott] stehen u[nd] daher ganz auf seine Hilfe angewiesen sind“ (Haubeck/Siebthal 2007, S. 18)&amp;lt;/ref&amp;gt;, denn ihnen gehört (ihrer) (ist) die Herrschaft (Königreich) der Himmeln (das Himmelreich). &lt;br /&gt;
{{S|4}} Glücklich sind die Trauernden (die traurig sind, die Kummer haben), denn sie werden getröstet werden. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Glücklich sind die Sanftmütigen (Freundlichen, Gnädigen), denn sie werden die Erde erben (erlangen). &lt;br /&gt;
{{S|6}} Glücklich sind, die hungern und dürsten (sehnsüchtig warten auf) nach Gerechtigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Aber auch: Frömmigkeit, Aufrichtigkeit, dem Willen Gott entsprechend!&amp;lt;/ref&amp;gt;, denn sie werden gesättigt (sattgemacht, ernährt) werden. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Glücklich sind die Barmherzigen (die Erbarmen erweisen, Mitleid haben), denn sie werden Barmherzigkeit erlangen (finden). &lt;br /&gt;
{{S|8}} Glücklich sind die Reinen im Herzen, denn sie werden Gott sehen (schauen, bemerken, erkennen). &lt;br /&gt;
{{S|9}} Glücklich die Frieden schaffen (schließen) (die Friedensstifter, die Friedlichen, die zum Frieden bereiten), denn sie werden Gottes Kinder&amp;lt;ref&amp;gt;[[generisches Maskulinum]]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Söhne) heißen (genannt werden).&lt;br /&gt;
{{S|10}} Glücklich sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen ist (gehört) die (Königs)Herrschaft (Reich) in den (der) Himmeln. &lt;br /&gt;
{{S|11}} Glücklich seid ihr, wenn sie euch meinetwegen schmähen (beschimpfen, Vorwürfe machen) und verfolgen und [lügend] viel Schlechtes reden gegen euch. &lt;br /&gt;
{{S|12}} Freut euch und jubelt, denn (weil) (dass) euer Lohn&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. „Arbeitslohn“ (Haubeck/Siebenthal 2008, S. 20)&amp;lt;/ref&amp;gt; ist vielfältig (groß) in den Himmeln; So (derart, ebenso) haben sie nämlich [auch] die Propheten verfolgt, die vor euch waren. &lt;br /&gt;
{{S|13}} Ihr&amp;lt;ref&amp;gt;Steht betont.&amp;lt;/ref&amp;gt; seid das Salz der Erde; wenn das Salz töricht (fade, geschmacklos) wird (sich als Torheit erweist), womit wird man salzen? (womit wird man es wieder salzig machen?, womit wird Gott salzen?)&amp;lt;ref&amp;gt;Alle drei Varianten sind möglich, auch wenn sie sich sehr unterscheiden. Die letzte Variante geht von einem passivum divinum aus.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu nichts ist es noch nutze, außer (als dass) man es hinausschütte (hinauswirft) und es von den Menschen zertreten (verächtlich behandelt) werde.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Ihr&amp;lt;ref&amp;gt;Steht betont.&amp;lt;/ref&amp;gt; seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Auch nicht zündet man eine Lampe (ein Licht) an und stellt sie (es) unter den Scheffel (Gefäß, Schüssel)&amp;lt;ref&amp;gt;Das Griech. Wort kommt vom Lat. modium und bezeichnet eine Maßeinheit von ca. 8 ¾ Litern - groß genug, um eine Öllampe darunter zu stellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern auf den Leuchter (Lampenständer); und sie leuchtet (denen) allen in dem Haus.&lt;br /&gt;
{{S|16}} So sollt ihr euer Licht leuchten lassen (soll euer Licht leuchten) vor den Menschen, damit sie sehen eure guten Taten (Werke) und preisen (ehren, rühmen) euren Vater im Himmel.&lt;br /&gt;
{{S|17}} Ihr sollt nicht denken (Meint nicht), (dass) ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen (zerstören, abbrechen, annullieren, außer Kraft setzen); Ich bin nicht gekommen um aufzulösen (zerstören, abbrechen, annullieren, außer Kraft setzen), sondern um zu erfüllen (vollenden, abschließen).&lt;br /&gt;
{{S|18}} Amen (wahrlich), denn ich sage euch: Bis vergehen (der) Himmel und (die) Erde soll vom Gesetz nicht ein einziges Jota oder ein einziges Häkchen (Strichlein) vergehen, bis (dies) alles geschieht (geschehen ist).&lt;br /&gt;
{{S|19}} Wer also (den, wie gesagt) auflöst (außer Kraft setzt) auch nur eines (das kleinste) dieser Gebote, und sei es das kleinste, und so (derart, solches) lehrt die Menschen, der wird der Geringste (Kleinste) sein (genannt, berufen, gerufen) im Reich der Himmel (Himmelreich). Wer aber so (derart) tut(, was das Gebot verlangt) und so lehrt, der wird groß sein (berufen, genannt) im Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Denn ich sage euch, dass (:) wenn euch nicht überfließend zuteil wird Gerechtigkeit, die der Schriftgelehrten und Pharisäer (diese nicht weit übertrifft), werdet ihr nicht ins Reich der Himmel (Himmelreich) hineinkommen.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: Du sollst nicht töten; wer aber tötet (mordet), der ist schuldig (festgehalten, verfallen) dem Gericht (sei dem Gericht übergeben).&lt;br /&gt;
{{S|22}} Ich&amp;lt;ref&amp;gt;Steht betont.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber sage euch, dass (:) jeder (alle, die), der zürnt (zornig ist) seinem Bruder,  ist schuldig (festgehalten, verfallen) dem Gericht (sei dem Gericht übergeben). (Und) Wer (Der) sagt zu seinem Bruder: Narr (Hohlkopf) („Du Trottel“), der ist verfallen dem Hohen Rat (lokalen Gericht) (sei dem Hohen Rat übergeben); (Und) wer (Der) sagt: Tor (Idiot) („Du Narr“), der sei (schuldig) der Feuerhölle (Hölle des Feuers) übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hier wird immer die Konstruktion ἔνοχος ἔσται verwendet: Ist festgehalten/schuldig(Verfallen dem ... &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|23}} Wenn du nun (also) bringst (darbringst, überreichst) deine Opfergabe zum (auf) Altar und dir dort einfällt (du dich dort erinnerst), dass dein Bruder etwas gegen dich hat,&lt;br /&gt;
{{S|24}} dann lass deine Gabe&amp;lt;ref&amp;gt;Opfergabe, Geschenk&amp;lt;/ref&amp;gt; dort vor dem Altar liegen (zurück) und geh (hin)&amp;lt;ref&amp;gt;Hingehen oder gehen, weggehen&amp;lt;/ref&amp;gt;, versöhne dich zuerst mit deinem Bruder; und dann (darauf) [komm] bring deine Gabe dar.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Verständige (Einige, Komme entgegen)&amp;lt;ref&amp;gt;Eigentlich Partizip. Andere Übersetzungsmöglichkeiten „Sei jemand, der...“&amp;lt;/ref&amp;gt; dich mit deinem Gegner(Widersacher, Feind) [in einem Rechtsstreit] unverzüglich (schnell, bald, rasch), solange (während) du mit ihm unterwegs bist, damit er dich nicht dem Richter übergeibt und der Richter dem Gerichtsdiener und man dich ins Gefängnis wirft.&lt;br /&gt;
{{S|26}} Amen (Wahrlich), ich sage dir: Du wirst nicht herauskommen von dort, bis du den letzten Heller (Kupfermünze) bezahlt hast.&lt;br /&gt;
{{S|27}} Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Du sollst nicht ehebrechen!&lt;br /&gt;
{{S|28}} Ich aber sage euch, dass (:) jeder, der eine Frau ansieht und sie begehrt (um sie zu begehren)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Konstruktion πρὸς τὸ  bedeutet wohl „Wobei“ oder „und dabei“&amp;lt;/ref&amp;gt;, hat schon Ehebruch mit ihr begangen in seinem Herzen.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Wenn aber dein rechtes Auge dich zu Fall bringt (verführt), reiß es aus und wirf es von dir (weg); Es ist besser [für dich] (es ist von Vorteil), eines deiner (Körper-) Glieder geht verloren, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.&lt;br /&gt;
{{S|30}} Und wenn deine rechte Hand dich zu Fall bringt (verführt), hau sie ab und wirf sie von dir (weg). Es ist besser [für dich] (es ist von Vorteil), eines deiner (Körper-) Glieder geht verloren, als dass dein ganzer Leib zur Hölle fährt (in die Hölle eingeht, hingeht).&lt;br /&gt;
{{S|31}} Es wurde aber auch gesagt: Wer seine Frau entlässt (fortschickt, sich von ihr scheidet), soll ihr einen Scheidebrief geben.&lt;br /&gt;
{{S|32}} Ich aber sage euch, dass (:) jeder, der seine Frau entlässt, außer sie ist der Unzucht schuldig, treibt sie in den Ehebruch (tut, das die Ehe mit ihr gebrochen wird), und wer eine entlassene (geschiedene) Frau heiratet, bricht ihre Ehe (begeht Ehebruch).&lt;br /&gt;
{{S|33}} Weiter (wiederum) habt ihr gehört, dass gesagt wurde zu den Alten: Du sollst keinen Meineid schwören, du sollst aber erfüllen dem Herrn deine Eide (sondern dem Herrn deine Eide einlösen).&lt;br /&gt;
{{S|34}} Ich aber sage (befehle, fordere euch auf)&amp;lt;ref&amp;gt;Siebenthal weist auf den Befehlscharakter hin: abhängiger begehrssatz mit Infinitiv (Haubeck/Siebthal 2008, S. 25)&amp;lt;/ref&amp;gt; euch, ihr sollt überhaupt nicht schwören. Nicht bei [dem] Himmel, denn er ist Gottes Thron (ein Thron Gottes)&lt;br /&gt;
{{S|35}} nicht bei der Erde, denn sie ist ein Schemel (Fußbank) seiner Füße, nicht bei Jerusalem, denn sie ist eine Stadt des großen Königs&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist wohl Gott (Haubeck/Siebthal 2008, S. 25)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|36}} und auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören, denn es steht nicht in deiner Macht (du vermagst nicht), auch nur ein einziges Haar weiß zu machen (werden zu lassen) oder schwarz.&lt;br /&gt;
{{S|37}} Es sei eure Rede (Wort) Ja Ja, Nein Nein; was über dies (das übliche) hinausgeht (jedes weitere Wort) ist aus dem Bösen (von Übel).&lt;br /&gt;
{{S|38}} Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Auge um (gegen) Auge und Zahn um (gegen) Zahn.&lt;br /&gt;
{{S|39}} Ich aber sage euch: Leistet (widersetzt euch nicht) dem, der Böses tut, (dem bösen Menschen) keinen Widerstand! Nein (im Gegenteil, sondern), wenn dich einer schlägt auf die [deine] rechte Backe, [dann] halte (anbieten, darbieten) ihm auch die andere hin.&lt;br /&gt;
{{S|40}} Und wenn dich einer vor Gericht ziehen (verurteilen) will und dein Untergewand bekommen (Nehmen, ergreifen) will&amp;lt;ref&amp;gt; die zwei Infinitive stehen θέλοντί beigestellt, sinngemäß natürlich „um dein Gewand zu nehmen“&amp;lt;/ref&amp;gt;, [dann] lass (gib) ihm auch den Mantel (das Gewand).&lt;br /&gt;
{{S|41}} Und wenn dich einer zwingt&amp;lt;ref&amp;gt;Das Wort ἀγγαρεύω bezeichnet häufig erzwungene Dienste zugunsten des römischen Militärs. In seinem Kommentar hält Ulrich Luz (&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;2002, 386) eine Anspielung hierauf für denkbar, aber nicht für gesichert. Siebenthal geht von einer Zwangsarbeit für den Beförderungsdienst aus (Haubeck/Siebthal 2008, S. 27)&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Meile [mitzugehen],  [dann] geh mit ihm zwei.&lt;br /&gt;
{{S|42}} Dem, der dich bittet, sollst du geben (gib) und von dem, der von dir borgen (leihen) will wende dich nicht ab.&lt;br /&gt;
{{S|43}} Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Du sollst deinen Nächsten (Mitmenschen) lieben und deinen Feind hassen.&lt;br /&gt;
{{S|44}} Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, dass man hier sinnvoll nur final auflösen kann&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
{{S|45}} auf dass (damit) ihr werdet Söhne eures Vaters [der ist] in den Himmeln, weil (da, denn) er lässt aufgehen die Sonne  über bösen und guten und lässt [es] regnen über gerechten und ungerechten.&lt;br /&gt;
{{S|46}} Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr (könnt ihr da erwarten)? Tun nicht auch die Zöllner das selbe? &lt;br /&gt;
{{S|47}} Und wenn ihr freundlich seid zu (grüßt) euren Brüdern, was tut ihr mehr (Besonderes, Aussergewöhnliches)? Tun nicht auch die Heiden das selbe?&lt;br /&gt;
{{S|48}} Ihr sollt&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht Futur, das aber ein Gebot ausdrückt&amp;lt;/ref&amp;gt; wie gesagt (also, demnach) vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_4&amp;diff=22513</id>
		<title>Matthäus 4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_4&amp;diff=22513"/>
		<updated>2015-11-24T15:09:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesu Versuchung in der Wüste))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Zu dieser Zeit führte der Geist Jesus in die Wüste hinauf, damit der Teufel ihn versuchen könnte.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Und er fastete vierzig Tage und vierzig Nächte, danach litt er Hunger.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Und der Versucher schritt voran und sagte zu ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, sprich, damit diese Steine zu Broten werden. &lt;br /&gt;
{{L|4}} Dieser aber antwortete: Es steht geschrieben: &lt;br /&gt;
:Nicht aufgrund von Brot allein wird der Mensch am Leben bleiben, sondern durch jedes Wortes, das herauskommt aus dem Munde Gottes.{{Par|Deuteronomium|8|3}}&lt;br /&gt;
{{L|5}} Dann nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf den Rand des Tempeldaches&lt;br /&gt;
{{L|6}} und sagte zu ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, wirf dich selbst hinunter; denn es steht geschrieben, &lt;br /&gt;
:dass er seine Engeln befehlen wird für dich und auf Händen werden sie dich tragen damit du deinen Fuß nicht an einem Stein stößt.  &lt;br /&gt;
{{L|7}} Jesus sagte ihm: Weiterhin steht geschrieben: &lt;br /&gt;
:Du sollst den Herrn deinen Gott nicht versuchen. &lt;br /&gt;
{{L|8}} Wiederum nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Erde und ihre Herrlichkeit &lt;br /&gt;
{{L|9}} und sagte ihm: Diese werde ich dir alle geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.&lt;br /&gt;
{{L|10}} Darauf sagte Jesus zu ihm: Gehe weg, Satan! Denn es steht geschrieben: &lt;br /&gt;
: Du sollst alleine den Herrn deinen Gott anbeten und nur ihm dienen!{{Par|Deuteronomium|6|13}}&lt;br /&gt;
{{L|11}} Da verlies ihn der Teufel und es näherten sich Engel und umsorgten ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus predigt in Galiläa))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|12}} Aber als er hörte, dass Johannes gefangen genommen war, ging er fort nach Galiläa.&lt;br /&gt;
{{L|13}}  Und als er Nazareth verlies ging er und nahm seinen Wohnsitz in Kafarnaum, dass am Meer gelegen war, im Gebiet von Sebulon und Naftali.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Damit erfüllt wurde, was durch Jesaja, den Propheten, gesagt wurde:&lt;br /&gt;
: {{L|15}} Land Sebulon und Land Naftali, gelegen zum See hin,  auf der anderen Seite des Jordans, Galiläa der  Heiden - &lt;br /&gt;
: {{L|16}} Das Volk wohnt in Finsternis, es hat ein großes Licht erblickt, und den dort Wohnenden im Land und einem Todesschatten, ihnen ist ein Licht aufgegangen.&lt;br /&gt;
{{L|17}} Von da an verkündete und sprach Jesus: Bekehrt euch, denn das Himmelreich ist nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Die Berufung der ersten vier Jünger))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|18}} Als er aber am Galiläischen Meeres entlang wanderte, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus und Andreas, seinen Bruder. Sie warfen Netze in den See, denn sie waren Fischer. &lt;br /&gt;
{{L|19}} Und er sagte ihnen: Auf, folgt mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen.&lt;br /&gt;
{{L|20}} Diese aber ließen sofort die Netze zurück und folgten ihm nach. &lt;br /&gt;
{{L|21}} Und als er von dort weiterging sah er zwei andere Brüder, Jakobus den Sohn des Zabedäus und Johannes, seinen Bruder, in einem Schiff mit Zabedäus, ihrem Vater. Sie brachten ihre Netze in Ordnung. Und er berief sie.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Diese aber ließen sofort das Schiff und ihren Vater zurück und folgten ihm nach.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus predigt und heilt in Galiläa))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|23}} Und er ging in ganz Galiläa umher, um in ihren Synagogen zu lehren, verkündigte die Frohe Botschaft von der Königsherrschaft und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk.&lt;br /&gt;
{{L|24}} Und die Nachricht von ihm verbreitete sich in ganz Syrien. Man brachten alle Kranken zu ihm, die mit verschiedensten Gebrechen und Beschwerden gezeichnet waren: von Dämonen Besessene, Epileptiker und Gelähmte. Er heilte sie.&lt;br /&gt;
{{L|25}} Und es folgte ihm eine große Volksmenge aus Galiläa, der Dekapolis&amp;lt;ref&amp;gt;Griech. für „[Gebiet der] zehn Städte“, ein heidnisch bewohntes Gebiet östlich des Toten Meeres. &amp;lt;/ref&amp;gt;, aus Jerusalem, Judäa und jenseits vom Jordan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Zu dieser Zeit (Damals) wurde Jesus hinaufgeführt in die Wüste von dem Geist, damit er versucht würde&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht ein Infinitiv, vermutlich Final am besten zu übersetzen. Alternativ: „um vom.... versucht zu werden....“&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Teufel.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und er fastete&amp;lt;ref&amp;gt;eigentlich Partizip. Hier final, man könnte auch temporal übersetzen: „Nachdem er...“ wobei das nachzeitig wäre, das weitere Verb aber auch Aorist.&amp;lt;/ref&amp;gt; vierzig Tage und vierzig Nächte, danach litt er Hunger (hungerte er).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und es ging voran&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; der Versucher (der Versuchende) und sagte (zu) ihm: Wenn du wirklich (Vorausgesetzt, dass du) Sohn Gottes bist, sprich, dass (damit, so dass) diese Steine Brote werden. &lt;br /&gt;
{{S|4}} Dieser aber antwortete&amp;lt;ref&amp;gt;wörtl.: sagte antwortend&amp;lt;/ref&amp;gt;: Es ist geschrieben (Es steht geschrieben): Nicht aufgrund von Brot allein wird der Mensch am Leben bleiben (leben, lebendig sein), sondern aufgrund jedes Wortes, das herauskommt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: herauskommend&amp;lt;/ref&amp;gt; (hinausgeht, sich verbreitet) durch den Mund Gottes.{{Par|Deuteronomium|8|3}}&lt;br /&gt;
{{S|5}} Dann nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf den zum Tempel gehörenden (heiligen, geweihten) Rand (Abschluss, Zinne)&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist wohl: Die Zinne auf dem Tempel, bzw. den Rand des Daches des Tempels&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|6}} und sagte (zu) ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, wirf dich selbst hinunter; denn es steht geschrieben, dass er seine Engeln befehlen wird für (über) dich und auf Händen werden sie dich tragen (heben) damit du nicht stößt an einem Stein deinen Fuß.  &lt;br /&gt;
{{S|7}} Jesus sagte ihm: Wieder (Weiterhin, Ferner) steht (ist) geschrieben: Du wirst (darfst) nicht versuchen&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Futur, aber mit Verneinung oft Gebot&amp;lt;/ref&amp;gt; den Herrn deinen Gott. &lt;br /&gt;
{{S|8}} Wiederum nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Erde und ihre Herrlichkeit &lt;br /&gt;
{{S|9}} und sagte ihm: Diese werde ich dir alle geben, wenn du niederfallend&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses Partizip sollte man auflösen. Da beide Worte die Bedeutung &amp;quot;niederknien&amp;quot; haben vlt. einfach final: „wenn du niederfällst und mich anbetest“ oder „wenn du, in dem du niederfällst, mich anbetest“&amp;lt;/ref&amp;gt; mich anbetest (verehrst).&lt;br /&gt;
{{S|10}}Darauf sagte Jesus (zu) ihm: Gehe weg (fort), Satan; Denn es steht geschrieben: Den Herrn deinen Gott wirst (sollst)&amp;lt;ref&amp;gt;Fut. mit Befehlsbedeutung&amp;lt;/ref&amp;gt; du anebeten und nur ihm dienen{{Par|Deuteronomium|6|13}}.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Dann lies von ihm ab (verlies ihn) der Teufel und siehe, Engel näherten sich (kamen herzu) und dienten ihm (umsorgten ihn, kümmerten sich um ihn).&lt;br /&gt;
{{S|12}} Aber als er hörte&amp;lt;ref&amp;gt;Part., wörtlich: „gehört habend“&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass Johannes gefangen genommen war (ausgeliefert/übergeben worden war), zog er sich zurück (ging er weg, entfernte er sich) nach Galiläa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und als er Nazareth verlies&amp;lt;ref&amp;gt; Eig. Partizip: „Nazareth verlassend“&amp;lt;/ref&amp;gt; ging er&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Partizip: „gehend“&amp;lt;/ref&amp;gt; (und) nahm seinen Wohnsitz in Kafarnaum, dass am Meer gelegen war (wohnte er in dem am See gelegenen Kafarnaum), im Gebiet&amp;lt;ref&amp;gt;wörtlich „in den Grenzen“&amp;lt;/ref&amp;gt; von Sebulon und Naftali.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Damit erfüllt wurde das Gesagte durch Jesaja, den Propheten, der spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Land Sebulon und Land Naftali, zum See hin&amp;lt;ref&amp;gt;„zum…hin“ Hebraismus, wörtlich „einen Weg“&amp;lt;/ref&amp;gt;, gegenüber dem (auf der anderen Seite des) Jordan [gelegen], Galiläa der Völker (Nicht-Juden, Heiden) - &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{S|16}} Das Volk, das sitzt (wohnt) in Finsternis, hat ein großes Licht gesehen (erblickt), und denen, die sitzen (wohnen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Alternative Übersetzung: „den dort Wohnenden“&amp;lt;/ref&amp;gt; in einem Gebiet (Land) und einem Schatten des Todes, ihnen ist ein Licht aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Seit dann (Von da an) fing Jesus an zu verkünden (bekanntzumachen) und zu sprechen: Kehrt um (tut Buße), denn nahe herbeigekommen ist die Königsherrschaft (das Reich) der Himmel&amp;lt;ref&amp;gt;Plural, gemeint sind die verschiedenen Sphären des Himmels (Quelle??)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als er aber entlang des Galiläischen Meeres ging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Präsens, Übersetzung hier gleichzeitig&amp;lt;/ref&amp;gt; (wanderte), sah er zwei Brüder, Simon, den man Petrus nennt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich „den genannten“&amp;lt;/ref&amp;gt; und Andreas, seinen Bruder, als sie Netze in den See warfen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vielleicht besser: „während“? Wohl aber temporal, eventl. kausal&amp;lt;/ref&amp;gt;; denn sie waren Fischer. &lt;br /&gt;
{{S|19}} und er sagte ihnen: Kommt her (auf!), hinter mich&amp;lt;ref&amp;gt; Gemeint ist wohl etwas wie: „Auf, folgt mir nach!“&amp;lt;/ref&amp;gt; und ich werde euch machen zu Fischern der Menschen.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Diese aber ließen sofort die Netze zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Partizip: „Diese aber, sofort die Netze zurücklassend...“. Übersetzung vlt. kausal (indem) oder einfach auflösen&amp;lt;/ref&amp;gt; (und) folgten ihm nach (begleiteten ihn). &lt;br /&gt;
{{S|21}} Und von dort ging er weiter&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Übersetzung aufgelöst oder temporal („während er von dort weiterging“ oder „als...“&amp;lt;/ref&amp;gt; und sah zwei andere Brüder, Jakobus den (Sohn) des Zabedäus und Johannes, den Bruder von ihm (seinen Bruder), in dem Schiff mit Zabedäus, den Vater von ihnen (ihrem Vater), als sie ihre Netze in Ordnung brachten (zurechtbrachten)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal&amp;lt;/ref&amp;gt;, und berief sie (lud sie ein, rief sie an, sprach sie an).&lt;br /&gt;
{{S|22}} Diese aber ließen sofort das Schiff und ihren Vater zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vgl. Vers 20)&amp;lt;/ref&amp;gt; (und) folgten ihm nach (begleiteten ihn).  &lt;br /&gt;
{{S|23}} Und er zog (ging) umher in ganz Galiläa, lehrte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Eventl. auch „um...zu“&amp;lt;/ref&amp;gt; in ihren Synagogen, verkündigte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Eventl. auch „um...zu“&amp;lt;/ref&amp;gt; das Evangelium (die Frohe Botschaft) vom Reich (der (Königs-)Herrschaft) und heilte jede (alle) Krankheit und jedes Gebrechen (Schwachheit) im Volk.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und es (ver)breitete sich (ging aus) die Kunde (das Gerücht, die Nachricht) von ihm in ganz Syrien; und sie (man) brachten (zu) ihm alle Kranken&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, von verschiedensten (verschiedenartigen, mannigfachen) Gebrechen (Krankheiten) und Beschwerden (Qual, Pein) Gezeichnete&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] (von Dämonen) Besessene, Mondsüchtige (Epileptiker) und Gelähmte und er heilte sie.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und es folgten ihm viele Leute (eine große (Volks-)Menge) aus Galiläa, der Dekapolis&amp;lt;ref&amp;gt;Griech. für „[Gebiet der] zehn Städte“, ein heidnisch bewohntes Gebiet östlich des Toten Meeres. &amp;lt;/ref&amp;gt;, aus Jerusalem, Judäa und jenseits vom Jordan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_3&amp;diff=22512</id>
		<title>Matthäus 3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_3&amp;diff=22512"/>
		<updated>2015-11-24T15:09:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Das Wirken Johannes des Täufers in der Wüste))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} In jeden Tagen trat Johhanes der Täufer in der Wüste von Judäa auf, um zu predigen.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Er sprach: Bekehrt euch, denn das Himmelreich ist nahe.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Dieser war nämlich der, von dem der Prophet Jesaja gesprochen hatte:&lt;br /&gt;
: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, ebnet seine Pfade!&lt;br /&gt;
{{L|4}} Er aber, Johannes, hatte ein Kleid aus Kamelhaar und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; seine Nahrung aber bestand aus Heuschrecken und wildem Honig. &lt;br /&gt;
{{L|5}} Damals ging Jerusalem, und ganz Judäa und die ganze Umgebung des Jordans zu ihm hinaus,&lt;br /&gt;
{{L|6}} und sie ließen sich von ihm taufen im Fluß Jordan, indem sie ihre Sünden bekannten.&lt;br /&gt;
{{L|7}} Aber als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zu seiner Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn überzeugt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt?&lt;br /&gt;
{{L|8}} Zeigt also, dass ihr eure Einstellung geändert habt,&lt;br /&gt;
{{L|9}} und denkt nicht, dass ihr zu euch selbst sagen könntet: Wir haben doch Abraham als Vater. Denn ich sage euch:  Gott kann aus diesen Steinen dem Abraham Kinder erwecken.&lt;br /&gt;
{{L|10}} An die Wurzel der Bäume ist schon die Axt angelegt, denn jeder Baum, der keine guten Früchte  bringt, wird gefällt und ins Feuer geworfen.&lt;br /&gt;
{{L|11}} Ich nun taufe euch mit Wasser damit ihr umkehrt. Der aber nach mir kommen wird, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Sandalen aufzuheben. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und Feuer taufen.&lt;br /&gt;
{{L|12}} seine Worfschaufel hält er in seiner Hand, er wird seine Tenne gründlich reinigen und seinen Weizen in der Scheune sammeln. Aber die Spreu wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesu Taufe durch Johannes))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|13}} Zu dieser Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Johannes aber hinderte ihn und sprach:  Ich habe es nötig von dir getauft zu werden und du kommst zu mir?&lt;br /&gt;
{{L|15}} Jesus antwortete ihm jedoch: Lass es jetzt geschehen! Denn es ist recht, dass wir die ganze Gerechtigkeit erfüllen. Da ließ er es geschehen.&lt;br /&gt;
{{L|16}} Als Jesus getauft worden war, stieg er sofort aus dem Wasser heraus. Da öffneten sich ihm die Himmel und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf ihn herabkommen.&lt;br /&gt;
{{L|17}} Und es kam eine Stimme aus dem Himmel, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} In jenen Tagen aber predigte (tritt auf, kommt) Johannes der Täufer (verkündend)&amp;lt;ref&amp;gt;Wird das Partizip mit dem Prädikat des Wortes zu „predigte“ vermengt, fällt es weg. Sonst „tritt auf ... um zu verkündigen“&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Wüste von Judäa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} [und] sprach (sagte): Bekehrt euch (Tut Buße, Denkt um)&amp;lt;ref&amp;gt;Im Sinne des AT ist wohl eher eine Bekehrung gemeint, weniger ein Buße tun (Rienecker 2008, S. 52) &amp;lt;/ref&amp;gt;, denn das Himmelreich (Reich der Himmel, Königsherrschaft der Himmel) ist nahe (hat sich genaht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Dieser nämlich ist es (der Gesagte), von dem (durch) Jesaja der Prophet sprach (sagend), als er sagte: &lt;br /&gt;
Eine Stimme ruft (eines Rufenden) in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, ebnet (Gerade macht) seine Pfade!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Er aber, Johannes, hatte ein (sein) Kleid aus Kamelhaar und einen ledernen Gürtel um seine Hüften (Lenden); (aber) seine Nahrung (Speise) bestand aus (war) Heuschrecken und wildem Honig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Da (Damals) zog (ging) zu ihm hinaus Jerusalem, und ganz Judäa und das ganze Umland(die ganze Umgebung) des Jordans,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} und sie ließen sich taufen(wurden getauft) im Fluß Jordan von ihm, weil(indem) sie ihre Sünden bekannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} (Aber) Als Johannes (sah dass) viele der Pharisäer und Sadduzäer zu seiner Taufe kommen sah (kamen), sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut (Brut von Giftschlangen, Nachkommen der Giftschlangen), wer hat euch denn gelehrt (bewiesen), dass ihr dem kommenden Gericht (Zorn) entrinnen könnt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{S|8}} Zeigt also, dass ihr eure Einstellung geändert habt&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: Bringt rechte Frucht der Umkehr(Buße) hervor!&amp;lt;/ref&amp;gt;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und denkt nicht (Lasst Euch nicht einfallen) dass ihr zu euch selbst sagen könntet: Wir haben Abraham als Vater. Denn ich sage euch: (Es kann) Gott kann aus diesen Steinen dem Abraham Kinder erwecken(hervorbringen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Schon aber ist die Axt an die Wurzeln der Bäume gelegt; denn jeder Baum, der nicht gute Früchte (Frucht) hervorbringt&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „wenn er nicht ... hervorbringt“&amp;lt;/ref&amp;gt;, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Ich taufe euch (zwar, einerseits) mit(in) Wasser zur Umkehr(Buße&amp;lt;ref&amp;gt;s.o.&amp;lt;/ref&amp;gt;); der aber nach mir kommen wird, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert (nicht gut/genügend genug), ihm die Sandalen zu tragen&amp;lt;ref&amp;gt;Leichtester Dienst von Haussklaven (Rienecker 2008, S. 60)&amp;lt;/ref&amp;gt;(seine Sandalen aufzuheben); er wird euch mit(in) dem Heiligen Geist und Feuer taufen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} seine Worfschaufel ist in seiner Hand (und) er wird seine Tenne gründlich säubern(reinigen) und seinen Weizen(Korn, Getreide) in der Scheune sammeln(zusammenbringen), aber die Spreu wird er verbrennen mit(durch) unauslöschlichem Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Dann(Zu dieser Zeit) kam Jesus von Galiläa (her) an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen(um von ihm getauft zu werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Johannes aber hinderte ihn (wehrte ihm) und sprach:  Ich habe es nötig von dir getauft zu werden und du kommst zu mir?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Jesus antwortete ihm jedoch: Lass es jetzt gut sein(geschehen)! Denn so gebührt (geziemt) es uns(Denn es ist recht, dass wir), alle(die ganze) Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er ihn gewähren(es geschehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Als Jesus getauft war&amp;lt;ref&amp;gt;oder: wurde, da Aor. aber Passiv.&amp;lt;/ref&amp;gt;, stieg er sofort aus dem Wasser herauf (heraus) ; und siehe, da öffneten sich [ihm] die Himmel und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf ihn herabkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und siehe, es kam eine Stimme vom(aus dem) Himmel, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_2&amp;diff=22511</id>
		<title>Matthäus 2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_2&amp;diff=22511"/>
		<updated>2015-11-24T15:08:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Nachdem Jesus während der Regierung des König Herodes in Betlehem im Land Judäa geboren worden war, kamen Magier aus dem Osten nach Jerusalem&lt;br /&gt;
{{L|2}} und sagten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Als aber König Herodes das hörte, erschrak er und die Bewohner Jerusalems mit ihm&lt;br /&gt;
{{L|4}} und er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volks und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werde.&lt;br /&gt;
{{L|5}} Sie antworteten ihm: „In Bethlehem in Judäa. Durch einen Propheten ist nämlich folgendes aufgeschrieben worden (Micha 5,1.3):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;{{L|6}} ‚Und du, Bethlehem, im Land Juda, bist keineswegs unbedeutend unter den Stammesführern in Juda. Denn aus dir wird ein Führer ausgehen, der mein Volk Israel weiden wird.‘“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Micha 5#l1 |Mi 5,1.3]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|7}} Nachdem Herodes die Magier heimlich zu sich gerufen hatte ließ er sich von ihnen äußerst genau erzählen, wann der Stern sichtbar gewesen war.&lt;br /&gt;
{{L|8}} Er schickte sie nach Bethlehem und sagte ihnen: „Reist dorthin und forscht äußerst genau nach dem Kind. Wenn ihr dann aber fündig geworden seid, berichtet mir davon, damit auch ich komme und vor ihm niederfalle und es  verehre.“&lt;br /&gt;
{{L|9}} Als sie den König gehört hatten, gingen sie. Und der Stern, den sie im Aufgang gesehen hatten, ging ihnen voran, und während er ankam, blieb er dort stehen, wo das Kind war. &lt;br /&gt;
{{L|10}} Sie erblickten den Stern und wurden von einer sehr großen Freude erfüllt. &lt;br /&gt;
{{L|11}} Und sie gingen in das Haus, sahen das Kind mit seiner Mutter Maria und fielen nieder, beteten es an und indem sie ihren Schatzbehälter öffneten, brachten sie ihm Opfergaben dar: Gold und Weihrauch und Myrrhe. &lt;br /&gt;
{{L|12}} Und weil ihnen in einem Traum befohlen wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, kehrten sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück. &lt;br /&gt;
{{L|13}}  Als sie aber weggingen erschien ein Engel des Herrn Josef im Traum und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter mit dir und fliehe nach Ägypten und bleibe dort, bis ich dir anderes sage! Denn Herodes beabsichtigt, dass Kind suchen zu lassen um es zu töten.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Und er stand auf, nahm das Kind und seine Mutter nachts mit sich und ging nach Ägypten.&lt;br /&gt;
{{L|15}} So blieb er dort bis zum Tode des Herodes; Damit das, was vom Herrn durch die Propheten gesagt wurde, vollendet würde: „Aus Ägypten rief ich meinen Sohn.“{{Par|Hosea|11|1}}&lt;br /&gt;
{{L|16}} Darauf, als Herodes verstand, dass er von den Magiern getäuscht wurde, lies er alle alle Kinder bis zum Alter von zwei Jahren In Bethlehem und seiner ganzen Umgebung beseitigen, gemäß der Zeit, nach der er sich bei den Magiern erkundigt hatte. &lt;br /&gt;
{{L|17}} Damals erfüllte sich das, was von dem Propheten Jeremia gesagt wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;{{L|18}} Geschrei ist in Rama gehört worden,&lt;br /&gt;
_ Weinen und lautes Wehklagen;&lt;br /&gt;
Rahel weint um ihre Kinder,&lt;br /&gt;
_ und sie will sich nicht trösten lassen,&lt;br /&gt;
denn sie sind nicht mehr da.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jeremia 31#l15 |Jer 31,15]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|19}} Als aber Herodes starb erschien in Ägypten ein Engel des Herrn Josef im Traum &lt;br /&gt;
{{L|20}} und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und gehe in das Land Israel; denn der dem Kind nach dem Leben trachtet ist tot.&lt;br /&gt;
{{L|21}}  Er stand auf, nahm das Kind und seine Mutter und ging in das Land Israel.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Als er aber hörte, dass Archelaus König der Juden war statt seines Vaters Herodes, hatte er Angst dort hinzugehen. Ihm wurde aber im Traum eine Weisung gegeben und er ging in das Gebiet Galiläas.&lt;br /&gt;
{{L|23}} und als er ankam lies er sich in einer Stadt namens Nazareth nieder, damit vollendet wurde, was durch die Propheten Gesagt wurde: „Er wird aus Nazareth kommend genannt werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Als {aber} Jesus geboren worden war&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, hier ist wohl ein zeitlicher Sprung, deswegen auch (leicht) Nachzeitig übersetzbar (Newman, UBS Handbook, S. 33) &amp;lt;/ref&amp;gt; in Betlehem in Judäa (im jüdäischen Betlehem)&amp;lt;ref name=&amp;quot;judaea&amp;quot;&amp;gt;Wörtlich: im Betlehem des Judäa. Der chorografische Genitiv meint: Judäa ist das Land, in dem sich die Stadt Bethlehem befindet (BDR, §164.3).&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Tagen des Königs Herodes&amp;lt;ref&amp;gt;„Herodes der Große“, &amp;lt;/ref&amp;gt;, siehe, da kamen Magier&amp;lt;ref name=&amp;quot;magier&amp;quot;&amp;gt;Priester, die sich mit Astrologie beschäftigen (KEK, Mayer 1864, S. 72). „Angehörige einer vornehmen babylonischen Priester- und Gelehrtenklasse“ (Rienecker 2008, S. 36), also Adlige, die auch naturwissenschaftlich und astronomisch geschult sind. Zum Wort allgemein s. [[Magier]].&amp;lt;/ref&amp;gt; von (aus dem) Osten (vom Sonnenaufgang her)&amp;lt;ref&amp;gt;„What is meant by the East is not known precisely, though most commentators assume Babylonia is intended“ (Newman, S. 33) Die Übersetzung „aus dem Osten“ scheint also am treffendsten zu sein.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Jerusalem&lt;br /&gt;
{{S|2}} [und] sagten: Wo ist der neugeborene&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist Passiv. Eigentlich: „der geboren worden ist“. Rienecker entscheidet sich für letzteres und weist mit Hinblick auf Vers 16 auf einen zeitlichen Abstand von bis zu zwei Jahren zum Geburtsereignis hin (Rienecker 2008, S. 36). Hier gibt es aber durchaus andere Meinungen (Newman, S. 33)&amp;lt;/ref&amp;gt; König der Juden? Wir haben nämlich im Osten seinen Stern gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten (ihm zu huldigen, uns ihm zu unterwerfen, seinen Kleidersaum berühren)&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Rienecker ist hier die Übersetzung „huldigen“ am umfassendsten, da alle anderen Begriffe nur die äußere Umschreibung der allumfassenden Unterwerfung seien (Rienecker 2008, S. 36)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|3}} Als {aber} der König Herodes das hörte, geriet er in Verwirrung (erschrak er) und die ganze [Stadt] Jerusalem (die Bewohner Jerusalems) mit ihm&lt;br /&gt;
{{S|4}} und er versammelte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Präsens&amp;lt;/ref&amp;gt; all&amp;lt;ref&amp;gt;Ist an eine Sitzung des Hohen Rats/Sanhedrins gedacht (KEK, Mayer 1864, S. 76)? Laut Rienecker handelt es sich um eine feststehende Formulierung dafür (WSB, Rienecker, S. 37).&amp;lt;/ref&amp;gt; die Hohenpriester und Schriftgelehrten (theologische Lehrer, Ausleger des Gesetzes) des Volks [und] erkundigte sich (brachte durch Erfragen in Erfahrung) bei ihnen, wo der Christus geboren werde.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Sie {aber} sagten ihm: „In Bethlehem in Judäa&amp;lt;ref name=&amp;quot;judaea&amp;quot;/&amp;gt;. Folgendermaßen ist es nämlich aufgeschrieben&amp;lt;ref&amp;gt;Technischer Fachbegriff der Schriftgelehrten (Bauer zu γράΦω).&amp;lt;/ref&amp;gt; mittels&amp;lt;ref&amp;gt;Die göttliche Botschaft stammt von Gott, wird aber durch einen Propheten weiterverbreitet.&amp;lt;/ref&amp;gt; eines Propheten:&lt;br /&gt;
{{S|6}} ‚Und du, Bethlehem, im Land Juda, bist keineswegs unbedeutend unter den Stammesführern&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Micha: {{hebr}}באלפי{{hebr ende}}. Vokalisiert man {{hebr}}בְּאַלְפֵי{{hebr ende}} kommt es von {{hebr}}אֶלֶף{{hebr ende}} (Abteilung des Volks, Stamm, Tausendschaft) und wird mit ἐν χιλιάσιν übersetzt (es handelt sich also um eine Gruppe von Menschen). Vokalisiert man {{hebr}}בְאַלֻפֵי{{hebr ende}} kommt es von {{hebr}}אַלּוּף{{hebr ende}} (Anführer eines Stamms) und wird mit ἐν ἡγεμόσιν übersetzt (es handelt sich also um eine Einzelperson). LXX übersetzt mit ἐν χιλιάσιν, Mt offensichtlich mit ἐν ἡγεμόσιν. Mt kann damit auf die Person Jesus Christus hinweisen.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Juda. Aus dir {nämlich} wird ein Führender&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip von ἡγέομαι, nicht ἡγεμῶν.&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgehen{{Par|Micha|5|1}}, der mein Volk Israel weiden wird{{Par|2_Samuel|5|2}}.‘“&amp;lt;ref&amp;gt;Eine freie Wiedergabe von [[Micha 5#s1 |Mi 5,1.3]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|7}} Daraufhin rief&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist. Vorzeitig: „Nachdem Herodes die Magier heimlich [zu sich] gerufen hatte.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Herodes die Magier&amp;lt;ref name=&amp;quot;magier&amp;quot;/&amp;gt; heimlich [zu sich] und ließ sich von ihnen akribisch genau den Zeitraum der Sichtbarkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Präs.&amp;lt;/ref&amp;gt; des Sterns mitteilen.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und als er sie nach Bethlehem schickte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist. Also eigentlich vorzeitig: „Nachdem er sie nach Bethlehem geschickt hatte, sagte er...“. Vielleicht so: „Er schickte sie nach Bethlehem und erwähnte dabei noch beiläufig...“?&amp;lt;/ref&amp;gt;, sagte er: „Reist (geht) [dorthin] und forscht&amp;lt;ref name=&amp;quot;imp-konj&amp;quot;&amp;gt;Kein Imperativ, sondern Konjunktiv.&amp;lt;/ref&amp;gt; akribisch genau über das Kind nach. Wenn&amp;lt;ref&amp;gt;ἐπάν (temporal) antwortet häufig auf die Frage „Zu welcher Stunde?“ (also genauer als einfach nur „wann?“). Herodes scheint das hier alles sehr genau zu nehmen. Etwas überspitzt: „Sofort zu dem Zeitpunkt, an dem ihr...“. ἐπάν kann aber auch allgemeiner gemeint sein (BDR §455,1).&amp;lt;/ref&amp;gt; ihr dann ({aber}) fündig geworden seid, berichtet&amp;lt;ref name=&amp;quot;imp-konj&amp;quot;/&amp;gt; mir [davon] (vermeldet es mir), damit auch ich komme&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; und es fußfällig verehre.“&lt;br /&gt;
{{S|9}} Als sie {aber} den König gehört hatten, gingen sie, und siehe, der Stern, den sie im Aufgang (Osten, Morgenland) kannten, ging ihnen voran&amp;lt;ref&amp;gt;προῆγεν Impf.&amp;lt;/ref&amp;gt;, {und} während er ankam, stellte er sich auf dort, wo das Kind war&amp;lt;ref&amp;gt;Impf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Als sie {aber} den Stern erblickten, freuten sie sich eine sehr große Freude (sie wurden von einer sehr großen Freude erfüllt).&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und als sie in das Haus gingen, erkannten sie das Kind mit seiner Mutter Maria und, niederfallend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, hier als Partizip übersetzt. Eventl. &amp;quot;indem sie niederfielen&amp;quot;?&amp;lt;/ref&amp;gt;, beteten sie es an, und als sie ihren Schatz (Schatzbehälter) öffneten, brachten (darbringen, herzubringen, hinbringen, überreichen, geben) sie ihm Geschenke (Opfergaben) dar, Gold und Weihrauch und Myrrhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und gemäß (in) einem Traum&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Haubeck/Siebenthal 2008 κατ’ ὄναρ bei Mt. immer &amp;quot;im Traum&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde ihnen befohlen&amp;lt;ref&amp;gt;Part. Aor. Übersetzung vrmtl. kausal: &amp;quot;Weil ihnen in einem Traum befohlen wurde&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, nicht zu Herodes zurückzukehren&amp;lt;ref&amp;gt;Aor. Inf. Übersetzung als NcI, da Part. Aor. im Nom.&amp;lt;/ref&amp;gt;, durch einen anderen Weg kehrten sie in ihr Land zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Als sie aber weggingen {siehe} ein Engel des Herrn erschien gemäß (in) einem Traum&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Anmerkungen zu Mt 2,12&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Josef und sagte&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Partizip: &amp;quot;sagend&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter mit und fliehe nach Ägypten und bleibe dort, bis ich dir sage&amp;lt;ref&amp;gt;hier könnte eine sinngemäße Ergänzung stehen: „es“ oder den Gegensatz implizierend „anderes“. Haubeck/Siebenthal schlägt vor: „bis ich&#039;s dir sage“ (Haubeck/Siebthal 2008, S. 8)&amp;lt;/ref&amp;gt;! Denn Herodes beabsichtigt, dass Kind suchen zu lassen&amp;lt;ref&amp;gt;AcI&amp;lt;/ref&amp;gt; (und) es zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und als er aufstand&amp;lt;ref&amp;gt;Rienecker weist auf den identischen Aufbau von den Teilen in Vers 13 und 14: Das deute auf eine große Eile hin (Rienecker 2008, S. 44).&amp;lt;/ref&amp;gt; nahm er das Kind und seine Mutter des Nachts(zur Nachtzeit) mit sich und ging weg (entfernte sich) nach Ägypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und er blieb&amp;lt;ref&amp;gt;Impf.&amp;lt;/ref&amp;gt; dort bis zum Tode des Herodes; Auf daß vollendet würde was gesagt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Herrn durch den Propheten, der sagt: „Aus Ägypten rief(berief) ich meinen Sohn.“{{Par|Hosea|11|1}}&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Rienecker im Gr. eine direkte übersetzung von Hos 11,1 aus dem Hebräischen (Rienecker 2008, S. 44)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Zu der Zeit, als Herodes verstand, dass er hintergangen(getäuscht) wurde von den Magiern wurde er sehr Zornig und indem er aussandte(aussendend)&amp;lt;ref&amp;gt;Part. Aor. vermutlich am besten übersetzen mit lassen&amp;lt;/ref&amp;gt; tötete(vernichtete, beseitigte) er alle der Kinder in Betlehem und in {jedem seinem Gebiet}(seiner ganzen Umgebung) bis zu zwei Jahren und darunter(weniger an Alter), gemäß der Zeit, nach der er sich genau von den Magiern erkundigt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Damals (darauf) erfüllte sich, was gesagt wurde durch Jeremia den Propheten, der da sagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Geschrei (Rufe) sind gehört worden in Rama, &lt;br /&gt;
Weinen und viel(heftiges, lautes) Klagen(Wehklagen);&lt;br /&gt;
Rahel beweint ihre Kinder,&lt;br /&gt;
und nicht mag (will) sie sich trösten lassen&amp;lt;ref&amp;gt; Aor. Inf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
denn sie sind nicht mehr da.{{Par|Jeremia|31|15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Als aber Herodes (starb)ein Ende nahm, siehe, ein Engel des Herrn erschien im Traum dem Josef in Ägypten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} der sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und gehe in das Land Israel&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Vers 13 für Formen, Satz ist gleich aufgebaut&amp;lt;/ref&amp;gt;; denn es ist tot&amp;lt;ref&amp;gt;Perfekt, resultativer Aspekt für die Gegenwart&amp;lt;/ref&amp;gt;, der dem Kind nach dem Leben trachtet&amp;lt;ref&amp;gt;atl. Idiom für „nach dem Leben trachten“(Haubeck/Siebthal 2007, S. 9)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Er (aber) stand auf, nahm das Kind und seine Mutter und ging in das Land Israel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Hörend aber(Als er aber hörte), dass Archelaus König {ist} war der Juden statt(anstelle) seines Vaters Herodes, hatte er Angst dort hinzugehen&amp;lt;ref&amp;gt;Aor. Inf.&amp;lt;/ref&amp;gt;; Da ihm im eine Weisung gegeben wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Part. Aor. Passiv, eventl. auch temporal &amp;quot;als ihm eine Weisung gegeben wurde...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; {aber} im Traum ging er in das Gebiet Galliläas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} und als er kam lies er sich nieder in einer Stadt die genannt wurde(namens) Nazareth; dass(damit) vollendet wurde, was gesagt wurde durch die Propheten: „Er wird Nazarener(aus Nazareth) genannt werden“&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses findet sich so nicht im AT, Rienecker vermutet ein Wortspiel in Anlehnung an Jes 11,1 (Rienecker 2008, S. 49), Haubeck/Siebenthal vermuten hingegen eine Zusammenfassung verschiedener prophetischer Aussagen (Haubeck/Siebthal 2007, S. 10)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_1&amp;diff=22510</id>
		<title>Matthäus 1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_1&amp;diff=22510"/>
		<updated>2015-11-24T15:08:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Dies ist das Buch über den Stammbaum des Jesus Christus, dem Nachkommen Davids, dem Nachkommen Abrahams.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesu Stammbaum))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|2}} Abraham zeugte Isaak, Isaak aber zeugte Jakob, und Jakob zeugte Juda und seine Brüder.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Juda aber zeugte Perez und Serach mit Tamar. Perez aber zeugte Hezron, Hezron aber zeugte Aram,&lt;br /&gt;
{{L|4}} Aram aber zeugte Amminadab, Amminadab zeugte Nachschon, Nachschon aber zeugte Salmon,&lt;br /&gt;
{{L|5}} und Salmon zeugte Boas mit Rahab. Boas aber zeugte Obed mit Rut. Obed zeugte Isai, &lt;br /&gt;
{{L|6}} und Isai zeugte David, den König. David aber zeugte Salomo mit der Frau des Urija.&lt;br /&gt;
{{L|7}} Salomo aber zeugte Rehabeam, Rehabeam zeugte Abija, Abija aber zeugte Asa,&lt;br /&gt;
{{L|8}} Asa zeugte Joschafat, Joschafat aber zeugte Joram, Joram aber zeugte Usija,&lt;br /&gt;
{{L|9}} Usija zeugte Jotam, Jotam aber zeugte Ahas, Ahas zeugte Hiskija,&lt;br /&gt;
{{L|10}} Hiskija aber zeugte Manasse, Manasse zeugte Amos, Amos aber zeugte Joschija,&lt;br /&gt;
{{L|11}} und Joschija zeugte Jojachin und seine Brüder zur Zeit der babylonischen Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
{{L|12}} Nach der babylonische Gefangenschaft zeugte Jojachin Schealtiël, Schealtiël aber zeugte Serubbabel,&lt;br /&gt;
{{L|13}} Serubbabel zeugte Abihud, Abihud aber zeugte Eljakim, Eljakim zeugte Azor,&lt;br /&gt;
{{L|14}} Azor aber zeugte Zadok, Zadok zeugte Achim, Achim aber zeugte Eliud,&lt;br /&gt;
{{L|15}} Eliud zeugte Eleasar, Eleasar aber zeugte Mattan, Mattan zeugte Jakob,&lt;br /&gt;
{{L|16}} Jakob aber zeugte Josef, den Mann von Maria, von der Jesus, der Christus genannt wird, geboren wurde.&lt;br /&gt;
{{L|17}} Es sind also insgesamt 14 Generationen von Abraham bis David und von David bis zur babylonische Gefangenschaft und ebenfalls von der babylonische Gefangenschaft bis Christus 14 Generationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesu Geburt))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|18}} Die Geburt ereignete sich wie folgt: Seine Mutter Maria war mit Josef verlobt. Bevor sie die Ehe eingegangen waren, stellte sich heraus, dass sie vom Heiligen Geist schwanger geworden war.&lt;br /&gt;
{{L|19}} Josef aber, ihr Verlobter, überlegte sich, sie heimlich fortzuschicken, da er rechtschaffen war und sie nicht als Ehebrecherin bloßstellen wollte.&lt;br /&gt;
{{L|20}} Während er diese Dinge überlegte, erschien ihm im Traum ein Engel des Herrn und sagte: „Josef, Sohn Davids, scheue dich nicht davor, Maria, deine Verlobte, zu dir zu nehmen. Denn das in ihr Gezeugte ist vom Heiligen Geist.&lt;br /&gt;
{{L|21}} Sie wird einen Sohn gebären und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Er wird nämlich sein Volk von ihren Sünden retten.“&lt;br /&gt;
{{L|22}} Dies Alles aber passierte, damit sich das, was vom Herrn durch einen Propheten gesagte wurde, erfüllte. Er sagte (Jes 7,14):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{{L|23}} „Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären und sie werden ihm den Namen Immanuël geben.“ Das bedeutet übersetzt: „Gott ist mit uns“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|24}} Nachdem er aus dem Schlaf aufgewacht war tat Josef das, was ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau auf {{L|25}} und schlief nicht mit ihr bis sie einen Sohn gebar. Und er nannte ihn Jesus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} [Dies ist das] Buch des Ursprungs (des Stammbaums, der Entstehung) &amp;lt;ref&amp;gt;S. [[Diskussion:Matthäus_1]]&amp;lt;/ref&amp;gt; von Jesus Christus, dem Sohn&amp;lt;ref name=&amp;quot;sohn&amp;quot;&amp;gt;Gemeint ist nicht die Verwandtschaft 1. Grades, sondern so etwas wie „Nachkomme“ oder „Spross“.&amp;lt;/ref&amp;gt; von David, dem Sohn&amp;lt;ref name=&amp;quot;sohn&amp;quot;/&amp;gt; von Abraham.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Abraham zeugte (brachte hervor)&amp;lt;ref&amp;gt;GNB: „Von Abraham stammte Isaak“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Isaak, Isaak {aber} zeugte Jakob, [und] Jakob {aber} zeugte Juda und seine Brüder.&lt;br /&gt;
{{S|3}} Juda {aber} zeugte Perez und Serach mit Tamar [als Mutter]. Perez {aber} zeugte Hezron, Hezron {aber} zeugte Aram,&lt;br /&gt;
{{S|4}} Aram {aber} zeugte Amminadab, Amminadab {aber} zeugte Nachschon, Nachschon {aber} zeugte Salmon,&lt;br /&gt;
{{S|5}} [und] Salmon {aber} zeugte Boas mit Rahab [als Mutter]. Boas {aber} zeugte Obed mit Rut [als Mutter]. Obed {aber} zeugte Isai, &lt;br /&gt;
{{S|6}} [und] Isai {aber} zeugte David, den König. David {aber} zeugte Salomo mit der Frau des Urija.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Salomo {aber} zeugte Rehabeam, Rehabeam {aber} zeugte Abija, Abija {aber} zeugte Asa,&lt;br /&gt;
{{S|8}} Asa {aber} zeugte Joschafat, Joschafat {aber} zeugte Joram, Joram {aber} zeugte Usija,&lt;br /&gt;
{{S|9}} Usija {aber} zeugte Jotam, Jotam {aber} zeugte Ahas, Ahas {aber} zeugte Hiskija,&lt;br /&gt;
{{S|10}} Hiskija {aber} zeugte Manasse, Manasse {aber} zeugte Amos, Amos {aber} zeugte Joschija,&lt;br /&gt;
{{S|11}} [und] Joschija {aber} zeugte Jojachin und seine Brüder zur [Zeit der] Wegführung&amp;lt;ref name=&amp;quot;wegfuehrung&amp;quot;&amp;gt;In ein anderes Land versetzen. Ausdrücke mit Wertung: (Gewaltsame) Deportation, Verschleppung, Verbannung, Gefangenschaft.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Babyloniën.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Nach der Wegführung&amp;lt;ref name=&amp;quot;wegfuehrung&amp;quot;/&amp;gt; {aber} nach Babyloniën zeugte Jojachin Schealtiël, Schealtiël {aber} zeugte Serubbabel,&lt;br /&gt;
{{S|13}} Serubbabel {aber} zeugte Abihud, Abihud {aber} zeugte Eljakim, Eljakim {aber} zeugte Azor,&lt;br /&gt;
{{S|14}} Azor {aber} zeugte Zadok, Zadok {aber} zeugte Achim, Achim {aber} zeugte Eliud,&lt;br /&gt;
{{S|15}} Eliud {aber} zeugte Eleasar, Eleasar {aber} zeugte Mattan, Mattan {aber} zeugte Jakob,&lt;br /&gt;
{{S|16}} Jakob {aber} zeugte (brachte hervor) Josef, den Mann von Maria, von der Jesus geboren (mit der Jesus gezeugt, mit der Jesus hervorgebracht)&amp;lt;ref&amp;gt;Das griechische Wort bedeutet sowohl zeugen als auch gebären und hervorbringen.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde, der Christus genannt wird.&lt;br /&gt;
{{S|17}} All die Generationen [sind] demnach (also) von Abraham bis David 14 Generationen und von David bis zur Wegführung&amp;lt;ref name=&amp;quot;wegfuehrung&amp;quot;/&amp;gt; nach Babyloniën 14 Generationen und von der Wegführung nach Babyloniën bis Christus 14 Generationen.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Die Geburt&amp;lt;ref&amp;gt;Textkritik: Viele Handschriften: γένεσις (Entstehung, Werdung, Geburt). Einige andere Handschriften: γέννησις (Zeugung, Geburt).&amp;lt;/ref&amp;gt; Jesu Christi&amp;lt;ref&amp;gt;Textkritik: „Seine Geburt“ (ohne Namensnennung).&amp;lt;/ref&amp;gt; {aber} ereignete sich folgendermaßen (fand folgendermaßen statt): Seine Mutter Maria war mit Josef verlobt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist Passiv&amp;lt;/ref&amp;gt; (Josefs Braut geworden, dem Josef vertraut). Bevor sie zusammengekommen waren&amp;lt;ref&amp;gt;Infinitiv Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; (er sie heimgeholt hatte, sie einander ehelich beigewohnten, die Ehe eingangen waren), stellte sich heraus, dass sie vom Heiligen Geist&amp;lt;ref&amp;gt;Im gr. Text wird der Heilige Geist am Ende des Satzes erwähnt, um zu betonen, dass das Kind von ihm gezeugt ist und nicht von einem Menschen.&amp;lt;/ref&amp;gt; schwanger geworden war (ein Kind erwartete, etwas in ihrem Bauch hatte).&lt;br /&gt;
{{S|19}} Josef {aber}, ihr Verlobter&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Mann“ oder „Gatte“. Ihre Beziehung befindet sich in dem Stadium zwischen „schon verlobt“, aber noch nicht „die Ehe eingegangen“. GNB: „Josef, dem sie durch Verlobung schon rechtsgültig verbunden war“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [weil] er gerecht (rechtschaffen) war&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Präsenz&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie nicht bloßstellen (öffentlich zur Schau stellen, als Ehebrecherin hinstellen) wollte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Präsenz&amp;lt;/ref&amp;gt;, überlegte sich, sie heimlich fortzuschicken.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Während er dieses abwägte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist Passiv&amp;lt;/ref&amp;gt; (überlegte), siehe, ein Engel des Herrn erschien ihm während eines Traums (traummäßig, in einer Traumerscheinung) und sagte: „Josef, Sohn&amp;lt;ref name=&amp;quot;sohn&amp;quot;/&amp;gt; Davids, scheue (fürchte) dich nicht [davor], Maria, deine Verlobte&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Frau“ oder „Gattin“. Ihre Beziehung befindet sich in dem Stadium zwischen „schon verlobt“, aber noch nicht „die Ehe eingegangen“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zu dir zu nehmen (heimzuholen). Denn das in ihr Gezeugte ist vom Heiligen Geist.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Sie wird {aber} einen Sohn gebären und du sollst ihm den Namen Jesus geben&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „du wirst seinen Namen Jesus rufen“. Der Gebrauch des Futurs deutet eigentlich auf eine Handlung in der Zukunft hin. Allerdings kann das Futur auch eine abgeschwächte Befehlsform sein oder sogar ein göttliches Gebot bezeichnen (KEK, Mayer 1864, S. 63). καλέω mit doppeltem Akkusativ meint: Eine Namensbelegung für jemanden durchführen (Bauer 1971, S. 788).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er &amp;lt;ref&amp;gt;Steht im gr. sehr pointiert am Anfang des Satzes, also mit dem Beiklang: „Er und kein anderer“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Name „Jesus“ geht zurück auf das hebräische Wort {{hebr}}ישע{{hebr ende}}, was soviel wie „retten“ oder „freisetzen“ bedeutet.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nämlich sein Volk von ihren Sünden retten.“&lt;br /&gt;
{{S|22}} Dies {aber} Ganze passierte&amp;lt;ref&amp;gt;Das gr. Wort γέγονεν steht zwar im Perfekt, wird aber regelmäßig wie normales Erzähltempus (Aorist) verwendet (Joh19,36: ἐγένετο). Das Perfekt als Perfekt zu übersetzen hat den Beiklang: „Dies {aber} Ganze hat sich {so} ereignet und hat nun folgende Konsequenzen“.&amp;lt;/ref&amp;gt;(geschah, ereignete sich, trug sich zu), damit sich das vom Herrn durch einen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „durch den Propheten“. Welcher Prophet tatsächlich gemeint ist, muss der Leser aus dem Zusammenhang erschließen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Propheten&amp;lt;ref&amp;gt;Textkritik: Einige Handschriften ergänzen den Namen des Propheten: „Jesaja“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gesagte erfüllte. Er sagte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Präsens&amp;lt;/ref&amp;gt; (Jes 7,14):&lt;br /&gt;
{{S|23}}„Siehe, eine Jungfrau&amp;lt;ref&amp;gt;Der hebr. Ausdruck im zitierten Text lautet {{hebr}}הָעַלְמָ֗ה{{hebr ende}}, was ein „mannbares unverehelichtes jugendliches Frauenzimmer“ meint (KEK, Mayer 1864, S. 64).&amp;lt;/ref&amp;gt; ist schwanger&amp;lt;ref&amp;gt;Eigentlich Futur: „wird schwanger sein“. Der alttestamentliche Text nimmt das prophetisch vorweg, was sich jetzt ereignet (KEK, Mayer 1864, S. 66).&amp;lt;/ref&amp;gt; (erwartet ein Kind, hat etwas in ihrem Bauch) und wird einen Sohn gebären und sie werden ihm den Namen Immanuël&amp;lt;ref&amp;gt;Hebr. {{hebr}}עִמָּנוּ אֵל{{hebr ende}}: „mit uns [ist] Gott“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Schreibweise unklar: Einheitsübersetzung schreibt „Immanuel“ (ohne Trema), Loccumer Richtlinien schreiben „Immanuël“ (mit Trema)&amp;lt;/ref&amp;gt; geben.“ Das ist übersetzt: „mit uns [ist] Gott“&amp;lt;ref&amp;gt;Das gr. μέτα + Gen. bezeichnet einen Zustand von Gemeinschaft: „Gott, der enge Gemeinschaft mit uns hat“ oder „Gott, der uns beisteht“ oder „Gott, der mit uns geht“ oder „Gott, der bei uns bleibt“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|24}}Aus dem Schlaf aufgewacht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist. Aufgelöst: „Nachdem er aus dem Schlaf aufgewacht war“.&amp;lt;/ref&amp;gt; {aber} handelte Josef so, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau auf&lt;br /&gt;
{{S|25}}und erkannte sie nicht&amp;lt;ref&amp;gt;Atl. bzw. semitisierender Euphemismus für &amp;quot;schlief nicht mit ihr&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis&amp;lt;ref&amp;gt;Ökumene-Alarm: Meyer argumentiert scharf dafür, dass ἕως οὗ sinngemäß übersetzt werden sollte mit „nicht allein bis – sondern auch nachher nicht“ (Meyer 1864, S. 68).&amp;lt;/ref&amp;gt; sie einen Sohn&amp;lt;ref&amp;gt;Textkritik: Einige Handschriften ausführlicher: „ihren erstgeborenen Sohn“.&amp;lt;/ref&amp;gt; gebar. {Und} er nannte ihn Jesus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_17&amp;diff=22494</id>
		<title>Matthäus 17</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_17&amp;diff=22494"/>
		<updated>2015-11-13T20:00:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und nach sechs tagen nahm Jesus Petrus und Johannes und Jakobus, seinen Bruder, und führte sie auf einen hohen Berg für sich allein (einsam, abseits).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und er wurde vor ihren Augen verwandelt (umgestaltet) und es leuchtete sein Gesicht (Antlitz, Erscheinung) wie die Sonne, sein Gewand (Kleid) aber wurde weiß wie das Licht (blendend/strahlend hell/weiß).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und siehe (plötzlich) erblickten (sahen, bemerkten) sie Moses und Elias, wie sie sich mit ihm besprachen (unterredeten)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Als aber Petrus das Wort ergriff&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal aufgelöst. Vlt. auch einfach final auflösen: &amp;quot;Und  Petrus ergriff das Wort und...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte er zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind; wenn du willst lass und hier bauen drei Zelte (Hütten), für dich eine und für Moses eine und für Elias eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Während (als) er noch redete, siehe (plötzlich), eine hell leuchtende (voller Licht) Wolke überschattete (warf ihren Schatten auf, bedeckte, verhüllte) sie und siehe (plötzlich), eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein geliebter (einziger, erwählte) Sohn&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu fehlt noch eine Erklärung!&amp;lt;/ref&amp;gt; an ihm habe ich Wohlgefallen (Freude). Hört auf ihn! (Gehorcht ihm, schenkt ihm Gehör)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und als sie dies hörten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; fielen die Jünger nieder (warfen sich zu Boden) auf ihr Antlitz (Gesicht) und fürchteten sich sehr (heftig, gewaltig). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und Jesus ging (kam, trat) zu ihnen und berührte sie (fasste sie an)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagte: Steht auf und fürchtet euch (nicht länger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Sie erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; aber ihre Augen (sie blickten auf) und sahen niemanden außer Jesus allein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und als sie herabstiegen (herabkamen) &amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem Berg befahl (gebietet) Jesus ihnen {sagend}: Sagt (erzählt) niemanden das Geschaute (Gesehene, das, was ihr gesehen habt) bis der Sohn des Menschen vom Tode aufersteht (auferweckt wird). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es fragten ihn die Jünger {sagend}: Warum nun (denn) sagen die Schriftgelehrten, dass Elias zuerst kommen muss (es ist nötig, dass...)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Der aber (und dieser) antwortete ihnen {sagend}: Elias wird zwar kommen und wird alles wiederherstellen (in die richtige Ordnung/ Zustand versetze);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} ich aber sage euch, dass Elias schon (bereits) gekommen ist und sie haben ihn nicht erkannt sondern machten mit ihm was sie wollten; Dies muss auch der Sohn des Menschen von ihnen erleiden (erleben, erfahren). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da (dann) verstanden (sahen sie ein, begriffen sie) die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und als sie zu der (Volks-)Menge kamen (gingen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, kam zu ihnen ein Mensch und warf sich auf die Knote&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; vor ihnen (kniete nieder vor ihnen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn (erbarme dich über meinen Sohn), denn er ist mondsüchtig und leidet schlimm (übel, furchtbar); Denn häufig fällt er in das Feuer und oft in das Wasser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und ich brachte ihn her zu (hin, dar) deinen Jüngern und sie konnten ihn nicht heilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_17&amp;diff=22480</id>
		<title>Matthäus 17</title>
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		<updated>2015-11-12T16:21:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Lesefassung}} &amp;#039;&amp;#039;(kommt später)&amp;#039;&amp;#039;  {{Studienfassung}}  {{S|1}} Und nach sechs tagen nahm Jesus Petrus und Johannes und Jakobus, seinen Bruder, und führte si…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und nach sechs tagen nahm Jesus Petrus und Johannes und Jakobus, seinen Bruder, und führte sie auf einen hohen Berg für sich allein (einsam, abseits).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und er wurde vor ihren Augen verwandelt (umgestaltet) und es leuchtete sein Gesicht (Antlitz, Erscheinung) wie die Sonne, sein Gewand (Kleid) aber wurde weiß wie das Licht (blendend/strahlend hell/weiß).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und siehe (plötzlich) erblickten (sahen, bemerkten) sie Moses und Elias, wie sie sich mit ihm besprachen (unterredeten)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Als aber Petrus das Wort ergriff&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal aufgelöst. Vlt. auch einfach final auflösen: &amp;quot;Und  Petrus ergriff das Wort und...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte er zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind; wenn du willst lass und hier bauen drei Zelte (Hütten), für dich eine und für Moses eine und für Elias eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Während (als) er noch redete, siehe (plötzlich), eine hell leuchtende (voller Licht) Wolke überschattete (warf ihren Schatten auf, bedeckte, verhüllte) sie und siehe (plötzlich), eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein geliebter (einziger, erwählte) Sohn&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu fehlt noch eine Erklärung!&amp;lt;/ref&amp;gt; an ihm habe ich Wohlgefallen (Freude). Hört auf ihn! (Gehorcht ihm, schenkt ihm Gehör)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und als sie dies hörten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; fielen die Jünger nieder (warfen sich zu Boden) auf ihr Antlitz (Gesicht) und fürchteten sich sehr (heftig, gewaltig). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und Jesus ging (kam, trat) zu ihnen und berührte sie (fasste sie an)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagte: Steht auf und fürchtet euch (nicht länger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Sie erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; aber ihre Augen (sie blickten auf) und sahen niemanden außer Jesus allein. &lt;br /&gt;
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{{S|10}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{S|27}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Matth%C3%A4us_16&amp;diff=21689</id>
		<title>Diskussion:Matthäus 16</title>
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		<updated>2015-11-05T18:15:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Alle Verse = 1-12 (jd), 13-19 ja (Güntzel), 20-28(jd)&lt;br /&gt;
|Alternativen = 1-12 (jd), 13-19 ja (Güntzel), 20-28(jd)&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = 1-12 (jd), 13-19 ja (Güntzel), 20-28(jd)&lt;br /&gt;
|Bedeutung erläutert = 1-12 (jd), 13-19 ja (Güntzel), 20-28(jd)&lt;br /&gt;
|Textart = &lt;br /&gt;
|Andere Kriterien = &lt;br /&gt;
|Am Urtext überprüft = 13-18 (jd), 18 ja (Güntzel)&lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = 13-19: Ulrich Luz, Das Evangelium nach Matthäus (8-17), EKK I/2, Neukirchen-Vluyn, 3. Aufl. 1999, Siebenthal&lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = Elb (1-28)&lt;br /&gt;
|Endkorrektur = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studienfassung==&lt;br /&gt;
===Vers 18===&lt;br /&gt;
Hallo Drafi, willkommen bei der Offenen Bibel, schön dass du hier bist. Ich habe ein paar Fragen und Anmerkungen zu deiner Übersetzung. Kannst du deiner Fußnote noch eine Literaturangabe hinzufügen (außerdem wäre es schöner, wenn sie etwas neutraler die Standpunkte nebeneinanderstellen und argumentieren könnte)? Ich habe mal ein paar Übersetzungsalternativen hinzugefügt und die jeweils neutralste Form nach vorne gesetzt. Die Kirche war sehr programmatisch und der Hades sehr auf das hellenistische Weltbild verengt. Wo hast du den „Grund“ für πετρα gefunden? Eine Stellenangabe für deine Ergänzung der Vokabelliste fände ich auch gut, vor allem, weil mir Pfarrei doch sehr modernistisch vorkommt (aber das können wir besser [[Vokabelliste NT|dort]] diskutieren. --[[Benutzer:Wolfgang Loest|Wolfgang Loest]] 22:21, 7. Jul. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke Drafi für die Quellenangabe. Da wir hier wissenschaftlich arbeiten, reicht als Quelle ein Roman leider nicht aus. Darf ich fragen, aus welchem Kontext du kommst und ob du Hebräisch und/oder Griechisch kannst? Das macht das Aufklären und Erkennen von gegenseitigen Missverständnissen wesentlich einfacher.--[[Benutzer:Wolfgang Loest|Wolfgang Loest]] 15:03, 8. Jul. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Wolfgang, &lt;br /&gt;
Danke für den Kommentar! Der Roman hat aber ein längeres Nachwort, in dem Messadie erklärt, warum er wann der Bibel widersprach. Ich habe übersetzt, indem ich jedes einzelnes Wort per Online-Wörterbuch ins deutsche übersetzen ließ, und nicht, weil ich aus dem Kopf griechisch kann. --[[Benutzer:Drafi|Drafi]] 15:23, 9. Jul. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe folgende Fußnote von Drafi wegen fehlender Wissenschaftlichkeit entfernt:&lt;br /&gt;
 Teilweise wird behauptet, mit griechisch &amp;quot;Petros&amp;quot; sei &amp;quot;kleiner Fels&amp;quot; gemeint. Teilweise sagt man,&lt;br /&gt;
 ursprünglich habe Jesus &amp;quot;Kephas&amp;quot; gesagt, aramäisch für Fels. Doch aus historisch-kritischer Sicht&lt;br /&gt;
 ist der Vergleich dem Mithras-Kult entlehnt. Mithras wurde als mystischer Fels (griechisch petra) &lt;br /&gt;
 verehrt, und dieser hatte Binde- und Lösegewalt. Qualle: Gerald Messadie: Ein Mensch namens Jesus.&lt;br /&gt;
Vielleicht finden wir den Hinweis auf den Inhalt auch in wissenschaftlicher Literatur. Daüberhinaus habe ich die Übersetzung &amp;quot;Grund&amp;quot; für πέτρα entfernt, weil ich sie nicht in den mir vorliegenden Wörterbüchern nachvollziehen konnte, kann da jemand helfen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum eigentlichen Thema Vers 16: Diskutierenswertes Thema ist auf jeden Fall die Übersetzung von ᾅδες, ist es antihellenistisch, ist die christliche Hölle gemeint, ist es der alttestamentliche Scheol, schwingt da eine Dämonen/Teufelsvorstellung mit? --[[Benutzer:Wolfgang Loest|Wolfgang Loest]] 20:45, 9. Jul. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das scheint nicht der Fall zu sein (vgl. meine Fußnote). Luz geht in seinem Kommentar sehr ausführlich auf ᾅδες ein (S. 463), ich zitiere ihn hier einfach: “‘Hades’ ist der Wohnort der Toten und entspricht hebräisch שְׁאוֹל. Davon zu unterscheiden ist der Strafort für die Bösen, die ‘Hölle’ = der Gehinnom.” --[[Benutzer:Güntzel Schmidt|Güntzel Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Güntzel Schmidt|Diskussion]]) 17:08, 16. Mai 2015 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_16&amp;diff=21688</id>
		<title>Matthäus 16</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_16&amp;diff=21688"/>
		<updated>2015-11-05T18:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Die Pharisäer und Sadduzäer fordern ein Zeichen von Jesus ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}  Und die Pharisäer und Sadduzäer kamen und um ihn auf die Probe zu stellen, baten sie ihn ein Zeichen des Himmels sehen zu lassen.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Er aber antwortete ihnen: &amp;quot;Wenn es Abend geworden ist sagt ihr, dass es schönes Wetter geben wird, denn der Himmel ist rot.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Und am frühen Morgen, dass es schlechtes Wetter gibt, denn der Himmel ist trüb und rot. Das Aussehen des Himmels versteht ihr richtig zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeit vermögt ihr nicht zu deuten.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Eine böse und bundesbrüchige Generation fordert)ein Zeichen, und ein Zeichen wird ihr nicht gegeben werden, außer dem Zeichen Jonas. Und er lies sie stehen und ging.&lt;br /&gt;
{{L|5}} Und als die Jünger an das andere Ufer kamen, hatten sie vergessen, Brot mitzunehmen. &lt;br /&gt;
{{L|6}} Aber Jesus sagte ihnen: &amp;quot;Gebt acht und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}}  Und als die Pharisäer und Sadduzäer kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal&amp;lt;/ref&amp;gt;, baten sie ihn, um ihn zu prüfen (auf die Probe zu stellen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier kausal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt;, ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zu zeigen (vorzuzeigen, vorzuführen, sehen zu lassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Der aber antworte ihnen: [Wenn es Abend geworden ist&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt ihr: heiteres (schönes) Wetter [wird es geben], denn feuerrot (rot) ist der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} und früh [morgens]: heute [wird es] schlechtes Wetter, denn feuerrot (rot) ist der entsetzte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; (trübe) Himmel. Das Aussehen des Himmels versteht ihr (richtig, sorgfältig) zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeit vermögt ihr nicht (könnt ihr nicht)&amp;lt;ref&amp;gt;Ergänze aus dem ersten Halbsatz: &amp;quot;zu deuten&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;]&amp;lt;ref&amp;gt;Die direkte Rede in Vers 2 und 3 ist nicht in allen Handschriften überliefert&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Eine böse und ehebrecherische (treulose, bundesbrüchige) Generation sucht (verlangt, fordert) ein Zeichen, und ein Zeichen wird ihr nicht gegeben werden, außer dem Zeichen Jonas. Und er lies sie zurück (stehen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und als die Jünger an das jenseitige Ufer kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, hatten sie vergessen, Brot mitzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Aber Jesus sagte ihnen: Seht zu (gebt acht) und hütet euch (achtet auf) vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Die aber überlegten (besprachen sich, dachten) mit sich selbst {sagend}: Weil wir das Brot nicht mitgenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Als er das merkte (verstand)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte aber Jesus [zu] ihnen: Was überlegt ihr bei euch, Kleingläubige (von schwachem Vertrauen), weil ihr kein Brot habt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Erkennt (versteht, begreift) ihr noch nicht, und erinnert ihr auch (noch) nicht mehr an die fünf Brote der Fünftausend und wie viele Körbe ihr habt genommen (aufgehoben)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und auch nicht an die sieben Brote der Viertausend und wie viele Körbe ihr habt genommen (aufgehoben)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Wie (ist es möglich, auf welche Weise) erkennt ihr nicht, dass ich nicht über Brote zu euch sprach? Achtet aber auf den Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Da verstanden sie, daß er nicht sagte hütet euch vor dem Sauerteig des Brotes sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Als&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; {aber} Jesus in das Gebiet von Cäsaräa Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger {und sprach}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], beiordnend aufgelöst. Das λέγων leitet die wörtliche Rede ein; man könnte es auch unübersetzt lassen, zumal es hier ganz unspezifisch &amp;quot;sprechen&amp;quot; und nicht &amp;quot;fragen&amp;quot; (ἐρωτῶν) heißt.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wer sagen die Leute, dass ich&amp;lt;ref&amp;gt;Das Personalpronomen με wird von der Mehrheit der Textzeugen überliefert, die Auslassung bezeugen nur die Kodizes Sinaiticus und Vaticanus. „Der Text mit με ist eindeutig schwieriger, weil nach der Einführung von τὸν υἱὸν τοῦ ἀνθρώπου … einer der drei Acc. redundant ist. … M.E. ist nicht die Einfügung von με eine Anpassung an Mk/Lk, sondern seine Auslassung eine Erleichterung des redundanten Texts.“ Ulrich Luz, EKK I/2, S. 452, Anm. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; sei, der Sohn des Menschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Sie aber sprachen: Die einen {zwar} [sagen]: Johannes der Täufer, andere {aber} Elias, andere {aber} Jeremia oder einer der Propheten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Er sagte&amp;lt;ref&amp;gt;Historisches Präsens&amp;lt;/ref&amp;gt; zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Es antwortete {aber} Simon Petrus {und sprach}: Du bist der Christus&amp;lt;ref&amp;gt;Hier wie 1,17; 2,4; 11,2; 22,42; 26,63 der Messias Israels, vgl. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 460&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn des lebendigen Gottes&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;des Lebendigen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Antwortet&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], beiordnend aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt;  {aber} Jesus ihm {und sprach}: Selig (glückselig) bist du, Simon Bar Jona&amp;lt;ref&amp;gt;Bar Jona = Sohn des Johannes, vgl. Joh 1,42; 21,15-17. Der Name Jona kommt im damaligen Judentum kaum vor, hingegen gibt es in der Septuaginta Ἰωνᾶς für hebr. יְהוֹחִָנָן, also wird mit dem Namen weder auf den Propheten Jona, noch auf die Zeloten angespielt. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 461, Anm. 59&amp;lt;/ref&amp;gt;, weil (denn) Fleisch und Blut&amp;lt;ref&amp;gt;Wohl: &amp;quot;ein Mensch von Fleisch und Blut&amp;quot; bzw. &amp;quot;menschliche Weisheit&amp;quot; (Siebenthal S. 105)&amp;lt;/ref&amp;gt; dir das nicht offenbart (enthüllt) haben, sondern mein Vater (in den Himmeln =) im Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Aber ich (meinerseits) sage dir: Du bist ein Stein&amp;lt;ref&amp;gt;Petrus ist zur Zeit des NT noch kein Eigenname! Im Griech. ein Wortspiel: Πέτρος - πέτρᾳ, das man auch im Dt. wiedergeben kann: Stein - Gestein. Siebenthal verweist auch auf die Übersetzung &amp;quot;Fels&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und auf dieses Gestein werde ich meine Kirche&amp;lt;ref&amp;gt;„Klar scheint auch, dass ἐκκλησία μου die Gesamtkirche meint und nicht nur eine Einzelgemeinde … Das ergibt sich erstens daraus, dass Jesus nur _eine_ ἐκκλησία bauen kann. Das ergibt sich zweitens aus dem Bild der Kirche als ‘Bau’: Im Hintergrund steht … der biblische Sprachgebrauch vom Haus Israel.“ Ulrich Luz, EKK I/2, S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt; (er)bauen, und (die Türen (Tore) des Hades=) der Tod&amp;lt;ref&amp;gt;Der Hades ist die Unterwelt als Aufenthaltsort der Toten; er ist durch Türen zugänglich. „πύλαι ᾅδου ist ein fester Ausdruck, der biblisch meist und griechisch oft in Verbindung mit einem Verbum der Bewegung (‘zu den Pforten des Hades gelangen‘ o.ä.) Tod oder Todesgefahr meint.“ Ulrich Luz, EKK I/2, S. 463.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht die Oberhand haben&amp;lt;ref&amp;gt;κατισχύω wird meist mit „die Oberhand haben, den Sieg davontragen“ übersetzt, was das Bild eines Kampfes suggeriert; normalerweise heißt es aber abgeschwächt „überlegen sein, stärker sein als“, zielt also auf einen Vergleich, vgl. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 463.&amp;lt;/ref&amp;gt; über sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Ich werde dir die Schlüssel&amp;lt;ref&amp;gt;Da es sich um mehrere Schlüssel handelt, ist Petrus nicht der Pförtner am Himmelstor, sondern der Verwalter (= Prior), vgl. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt; des (Reiches der Himmel =) Himmelreiches geben, und was (auch immer) (alles, was) du binden&amp;lt;ref&amp;gt;„binden“ und „lösen“ steht für die halakische Entscheidung der Rabbinen bei der Gesetzesauslegung i.S. von verbieten/erlauben. Nach rabbin. Überzeugung werden die Entscheidung der Rabbinen im Himmel respektiert, vgl. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 465. „Die Aufgabe des Petrus ist es, das Himmelreich für die Menschen zu öffnen, und zwar durch seine verbindliche Auslegung des Gesetzes.“ A.a.O., S. 466.&amp;lt;/ref&amp;gt; wirst&amp;lt;ref&amp;gt;Futuralis&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Erde, wird gebunden sein (in den Himmeln =) im Himmel, und was (auch immer) (alles, was) du lösen wirst auf der Erde, wird gelöst sein (in den Himmeln =) im Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Dann befahl (ordnete er an, schärfte er ein) den Jüngern, dass sie niemandem sagen sollten, dass er der Christus ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Von jener Zeit (da) an fing Jesus an den Jüngern zu zeigen (darzutun, klarzumachen, hinzuweisen), dass  er nach Jerusalem gehen müsse und vieles erleiden müsse von den Ältesten und Führern und Schriftgelehrten und getötet und am dritten Tage auferstehen werden müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und es nahm ihn beiseite (zu sich) Petrus und begann ihn zu tadeln (anzufahren, zurechtzuweisen) {sagend}: Gott sei dir gnädig, Herr: Auf keinen Fall darf dir so etwas geschehen (zustoßen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Der aber wandte sich zu ihm (wandte sich um) und sagte zu Petrus: Geh hinter mich (weiche zurück, lass mich in Ruhe, weg von mir), Satan; Eine Falle (Verführung) bist du mir, denn du denkst (meinst) nicht die Sache Gottes, sondern die Sache der Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Dann sagte Jesus seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachfolgen möchte (ver)leugne er sich und heben und nehme mit sich (nehme auf sich) sein Kreuz und folge mir nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Denn wer auch immer (jeder, der) sein Leben retten möchte, wird es verlieren werden; Aber wer auch immer (jeder, der) sein Leben verliert wegen (um ... willen) mir, wird es finden (für sich erlangen, gewinnen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Denn was wird es helfen (nützen, fördern) dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt aber sein Leben (Seele) Schaden erleidet (es einbüßt, verliert)? Was kann ein Mensch geben als Tauschmittel (Gegenwert) für sein Leben (seine Seele)? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Denn der Sohn des Menschen wird kommen in der Ehre (Herrlichkeit) seines Vaters mir seinen Engeln und dann wird er vergelten einem jeden nach seinem Tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Amen (wahrlich), ich sage euch, dass einige von denen, die hier stehen, den Tod nicht kosten (schmecken, kennen lernen, erfahren) bis sie gesehen haben den Sohn des Menschen kommend in seine Herrschaft (Reich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Matth%C3%A4us_16&amp;diff=21686</id>
		<title>Diskussion:Matthäus 16</title>
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		<updated>2015-11-04T15:30:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Alle Verse = 1-12 (jd), 13-19 ja (Güntzel)&lt;br /&gt;
|Alternativen = 1-12 (jd), 13-19 ja (Güntzel)&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = 1-12 (jd), 13-19 ja (Güntzel)&lt;br /&gt;
|Bedeutung erläutert = 1-12 (jd), 13-19 ja (Güntzel)&lt;br /&gt;
|Textart = &lt;br /&gt;
|Andere Kriterien = &lt;br /&gt;
|Am Urtext überprüft = 13-17 (jd), 18 ja (Güntzel)&lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = 13-19: Ulrich Luz, Das Evangelium nach Matthäus (8-17), EKK I/2, Neukirchen-Vluyn, 3. Aufl. 1999, Siebenthal&lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = Elb (1-18)&lt;br /&gt;
|Endkorrektur = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studienfassung==&lt;br /&gt;
===Vers 18===&lt;br /&gt;
Hallo Drafi, willkommen bei der Offenen Bibel, schön dass du hier bist. Ich habe ein paar Fragen und Anmerkungen zu deiner Übersetzung. Kannst du deiner Fußnote noch eine Literaturangabe hinzufügen (außerdem wäre es schöner, wenn sie etwas neutraler die Standpunkte nebeneinanderstellen und argumentieren könnte)? Ich habe mal ein paar Übersetzungsalternativen hinzugefügt und die jeweils neutralste Form nach vorne gesetzt. Die Kirche war sehr programmatisch und der Hades sehr auf das hellenistische Weltbild verengt. Wo hast du den „Grund“ für πετρα gefunden? Eine Stellenangabe für deine Ergänzung der Vokabelliste fände ich auch gut, vor allem, weil mir Pfarrei doch sehr modernistisch vorkommt (aber das können wir besser [[Vokabelliste NT|dort]] diskutieren. --[[Benutzer:Wolfgang Loest|Wolfgang Loest]] 22:21, 7. Jul. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke Drafi für die Quellenangabe. Da wir hier wissenschaftlich arbeiten, reicht als Quelle ein Roman leider nicht aus. Darf ich fragen, aus welchem Kontext du kommst und ob du Hebräisch und/oder Griechisch kannst? Das macht das Aufklären und Erkennen von gegenseitigen Missverständnissen wesentlich einfacher.--[[Benutzer:Wolfgang Loest|Wolfgang Loest]] 15:03, 8. Jul. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Wolfgang, &lt;br /&gt;
Danke für den Kommentar! Der Roman hat aber ein längeres Nachwort, in dem Messadie erklärt, warum er wann der Bibel widersprach. Ich habe übersetzt, indem ich jedes einzelnes Wort per Online-Wörterbuch ins deutsche übersetzen ließ, und nicht, weil ich aus dem Kopf griechisch kann. --[[Benutzer:Drafi|Drafi]] 15:23, 9. Jul. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe folgende Fußnote von Drafi wegen fehlender Wissenschaftlichkeit entfernt:&lt;br /&gt;
 Teilweise wird behauptet, mit griechisch &amp;quot;Petros&amp;quot; sei &amp;quot;kleiner Fels&amp;quot; gemeint. Teilweise sagt man,&lt;br /&gt;
 ursprünglich habe Jesus &amp;quot;Kephas&amp;quot; gesagt, aramäisch für Fels. Doch aus historisch-kritischer Sicht&lt;br /&gt;
 ist der Vergleich dem Mithras-Kult entlehnt. Mithras wurde als mystischer Fels (griechisch petra) &lt;br /&gt;
 verehrt, und dieser hatte Binde- und Lösegewalt. Qualle: Gerald Messadie: Ein Mensch namens Jesus.&lt;br /&gt;
Vielleicht finden wir den Hinweis auf den Inhalt auch in wissenschaftlicher Literatur. Daüberhinaus habe ich die Übersetzung &amp;quot;Grund&amp;quot; für πέτρα entfernt, weil ich sie nicht in den mir vorliegenden Wörterbüchern nachvollziehen konnte, kann da jemand helfen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum eigentlichen Thema Vers 16: Diskutierenswertes Thema ist auf jeden Fall die Übersetzung von ᾅδες, ist es antihellenistisch, ist die christliche Hölle gemeint, ist es der alttestamentliche Scheol, schwingt da eine Dämonen/Teufelsvorstellung mit? --[[Benutzer:Wolfgang Loest|Wolfgang Loest]] 20:45, 9. Jul. 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das scheint nicht der Fall zu sein (vgl. meine Fußnote). Luz geht in seinem Kommentar sehr ausführlich auf ᾅδες ein (S. 463), ich zitiere ihn hier einfach: “‘Hades’ ist der Wohnort der Toten und entspricht hebräisch שְׁאוֹל. Davon zu unterscheiden ist der Strafort für die Bösen, die ‘Hölle’ = der Gehinnom.” --[[Benutzer:Güntzel Schmidt|Güntzel Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Güntzel Schmidt|Diskussion]]) 17:08, 16. Mai 2015 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_16&amp;diff=21685</id>
		<title>Matthäus 16</title>
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		<updated>2015-11-04T15:28:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Die Pharisäer und Sadduzäer fordern ein Zeichen von Jesus ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}  Und die Pharisäer und Sadduzäer kamen und um ihn auf die Probe zu stellen, baten sie ihn ein Zeichen des Himmels sehen zu lassen.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Er aber antwortete ihnen: &amp;quot;Wenn es Abend geworden ist sagt ihr, dass es schönes Wetter geben wird, denn der Himmel ist rot.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Und am frühen Morgen, dass es schlechtes Wetter gibt, denn der Himmel ist trüb und rot. Das Aussehen des Himmels versteht ihr richtig zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeit vermögt ihr nicht zu deuten.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Eine böse und bundesbrüchige Generation fordert)ein Zeichen, und ein Zeichen wird ihr nicht gegeben werden, außer dem Zeichen Jonas. Und er lies sie stehen und ging.&lt;br /&gt;
{{L|5}} Und als die Jünger an das andere Ufer kamen, hatten sie vergessen, Brot mitzunehmen. &lt;br /&gt;
{{L|6}} Aber Jesus sagte ihnen: &amp;quot;Gebt acht und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}}  Und als die Pharisäer und Sadduzäer kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal&amp;lt;/ref&amp;gt;, baten sie ihn, um ihn zu prüfen (auf die Probe zu stellen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier kausal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt;, ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zu zeigen (vorzuzeigen, vorzuführen, sehen zu lassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Der aber antworte ihnen: [Wenn es Abend geworden ist&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt ihr: heiteres (schönes) Wetter [wird es geben], denn feuerrot (rot) ist der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} und früh [morgens]: heute [wird es] schlechtes Wetter, denn feuerrot (rot) ist der entsetzte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; (trübe) Himmel. Das Aussehen des Himmels versteht ihr (richtig, sorgfältig) zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeit vermögt ihr nicht (könnt ihr nicht)&amp;lt;ref&amp;gt;Ergänze aus dem ersten Halbsatz: &amp;quot;zu deuten&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;]&amp;lt;ref&amp;gt;Die direkte Rede in Vers 2 und 3 ist nicht in allen Handschriften überliefert&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Eine böse und ehebrecherische (treulose, bundesbrüchige) Generation sucht (verlangt, fordert) ein Zeichen, und ein Zeichen wird ihr nicht gegeben werden, außer dem Zeichen Jonas. Und er lies sie zurück (stehen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und als die Jünger an das jenseitige Ufer kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, hatten sie vergessen, Brot mitzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Aber Jesus sagte ihnen: Seht zu (gebt acht) und hütet euch (achtet auf) vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Die aber überlegten (besprachen sich, dachten) mit sich selbst {sagend}: Weil wir das Brot nicht mitgenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Als er das merkte (verstand)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; sagte aber Jesus [zu] ihnen: Was überlegt ihr bei euch, Kleingläubige (von schwachem Vertrauen), weil ihr kein Brot habt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Erkennt (versteht, begreift) ihr noch nicht, und erinnert ihr auch (noch) nicht mehr an die fünf Brote der Fünftausend und wie viele Körbe ihr habt genommen (aufgehoben)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und auch nicht an die sieben Brote der Viertausend und wie viele Körbe ihr habt genommen (aufgehoben)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Wie (ist es möglich, auf welche Weise) erkennt ihr nicht, dass ich nicht über Brote zu euch sprach? Achtet aber auf den Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Da verstanden sie, daß er nicht sagte hütet euch vor dem Sauerteig des Brotes sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Als&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; {aber} Jesus in das Gebiet von Cäsaräa Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger {und sprach}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], beiordnend aufgelöst. Das λέγων leitet die wörtliche Rede ein; man könnte es auch unübersetzt lassen, zumal es hier ganz unspezifisch &amp;quot;sprechen&amp;quot; und nicht &amp;quot;fragen&amp;quot; (ἐρωτῶν) heißt.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wer sagen die Leute, dass ich&amp;lt;ref&amp;gt;Das Personalpronomen με wird von der Mehrheit der Textzeugen überliefert, die Auslassung bezeugen nur die Kodizes Sinaiticus und Vaticanus. „Der Text mit με ist eindeutig schwieriger, weil nach der Einführung von τὸν υἱὸν τοῦ ἀνθρώπου … einer der drei Acc. redundant ist. … M.E. ist nicht die Einfügung von με eine Anpassung an Mk/Lk, sondern seine Auslassung eine Erleichterung des redundanten Texts.“ Ulrich Luz, EKK I/2, S. 452, Anm. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; sei, der Sohn des Menschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Sie aber sprachen: Die einen {zwar} [sagen]: Johannes der Täufer, andere {aber} Elias, andere {aber} Jeremia oder einer der Propheten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Er sagte&amp;lt;ref&amp;gt;Historisches Präsens&amp;lt;/ref&amp;gt; zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Es antwortete {aber} Simon Petrus {und sprach}: Du bist der Christus&amp;lt;ref&amp;gt;Hier wie 1,17; 2,4; 11,2; 22,42; 26,63 der Messias Israels, vgl. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 460&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn des lebendigen Gottes&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;des Lebendigen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Antwortet&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], beiordnend aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt;  {aber} Jesus ihm {und sprach}: Selig (glückselig) bist du, Simon Bar Jona&amp;lt;ref&amp;gt;Bar Jona = Sohn des Johannes, vgl. Joh 1,42; 21,15-17. Der Name Jona kommt im damaligen Judentum kaum vor, hingegen gibt es in der Septuaginta Ἰωνᾶς für hebr. יְהוֹחִָנָן, also wird mit dem Namen weder auf den Propheten Jona, noch auf die Zeloten angespielt. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 461, Anm. 59&amp;lt;/ref&amp;gt;, weil (denn) Fleisch und Blut&amp;lt;ref&amp;gt;Wohl: &amp;quot;ein Mensch von Fleisch und Blut&amp;quot; bzw. &amp;quot;menschliche Weisheit&amp;quot; (Siebenthal S. 105)&amp;lt;/ref&amp;gt; dir das nicht offenbart (enthüllt) haben, sondern mein Vater (in den Himmeln =) im Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Aber ich (meinerseits) sage dir: Du bist ein Stein&amp;lt;ref&amp;gt;Petrus ist zur Zeit des NT noch kein Eigenname! Im Griech. ein Wortspiel: Πέτρος - πέτρᾳ, das man auch im Dt. wiedergeben kann: Stein - Gestein. Siebenthal verweist auch auf die Übersetzung &amp;quot;Fels&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und auf dieses Gestein werde ich meine Kirche&amp;lt;ref&amp;gt;„Klar scheint auch, dass ἐκκλησία μου die Gesamtkirche meint und nicht nur eine Einzelgemeinde … Das ergibt sich erstens daraus, dass Jesus nur _eine_ ἐκκλησία bauen kann. Das ergibt sich zweitens aus dem Bild der Kirche als ‘Bau’: Im Hintergrund steht … der biblische Sprachgebrauch vom Haus Israel.“ Ulrich Luz, EKK I/2, S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt; (er)bauen, und (die Türen (Tore) des Hades=) der Tod&amp;lt;ref&amp;gt;Der Hades ist die Unterwelt als Aufenthaltsort der Toten; er ist durch Türen zugänglich. „πύλαι ᾅδου ist ein fester Ausdruck, der biblisch meist und griechisch oft in Verbindung mit einem Verbum der Bewegung (‘zu den Pforten des Hades gelangen‘ o.ä.) Tod oder Todesgefahr meint.“ Ulrich Luz, EKK I/2, S. 463.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht die Oberhand haben&amp;lt;ref&amp;gt;κατισχύω wird meist mit „die Oberhand haben, den Sieg davontragen“ übersetzt, was das Bild eines Kampfes suggeriert; normalerweise heißt es aber abgeschwächt „überlegen sein, stärker sein als“, zielt also auf einen Vergleich, vgl. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 463.&amp;lt;/ref&amp;gt; über sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Ich werde dir die Schlüssel&amp;lt;ref&amp;gt;Da es sich um mehrere Schlüssel handelt, ist Petrus nicht der Pförtner am Himmelstor, sondern der Verwalter (= Prior), vgl. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt; des (Reiches der Himmel =) Himmelreiches geben, und was du binden&amp;lt;ref&amp;gt;„binden“ und „lösen“ steht für die halakische Entscheidung der Rabbinen bei der Gesetzesauslegung i.S. von verbieten/erlauben. Nach rabbin. Überzeugung werden die Entscheidung der Rabbinen im Himmel respektiert, vgl. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 465. „Die Aufgabe des Petrus ist es, das Himmelreich für die Menschen zu öffnen, und zwar durch seine verbindliche Auslegung des Gesetzes.“ A.a.O., S. 466.&amp;lt;/ref&amp;gt; wirst&amp;lt;ref&amp;gt;Futuralis&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Erde, wird gebunden sein (in den Himmeln =) im Himmel, und was du lösen wirst auf der Erde, wird gelöst sein (in den Himmeln =) im Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
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		<updated>2015-10-30T16:56:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Die Pharisäer und Sadduzäer fordern ein Zeichen von Jesus ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}  Und die Pharisäer und Sadduzäer kamen und um ihn auf die Probe zu stellen, baten sie ihn ein Zeichen des Himmels sehen zu lassen.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Er aber antwortete ihnen: &amp;quot;Wenn es Abend geworden ist sagt ihr, dass es schönes Wetter geben wird, denn der Himmel ist rot.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Und am frühen Morgen, dass es schlechtes Wetter gibt, denn der Himmel ist trüb und rot. Das Aussehen des Himmels versteht ihr richtig zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeit vermögt ihr nicht zu deuten.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Eine böse und bundesbrüchige Generation fordert)ein Zeichen, und ein Zeichen wird ihr nicht gegeben werden, außer dem Zeichen Jonas. Und er lies sie stehen und ging.&lt;br /&gt;
{{L|5}} Und als die Jünger an das andere Ufer kamen, hatten sie vergessen, Brot mitzunehmen. &lt;br /&gt;
{{L|6}} Aber Jesus sagte ihnen: &amp;quot;Gebt acht und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}}  Und als die Pharisäer und Sadduzäer kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal&amp;lt;/ref&amp;gt;, baten sie ihn, um ihn zu prüfen (auf die Probe zu stellen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier kausal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt;, ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zu zeigen (vorzuzeigen, vorzuführen, sehen zu lassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Der aber antworte ihnen: [Wenn es Abend geworden ist&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt ihr: heiteres (schönes) Wetter [wird es geben], denn feuerrot (rot) ist der Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} und früh [morgens]: heute [wird es] schlechtes Wetter, denn feuerrot (rot) ist der entsetzte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; (trübe) Himmel. Das Aussehen des Himmels versteht ihr (richtig, sorgfältig) zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeit vermögt ihr nicht (könnt ihr nicht)&amp;lt;ref&amp;gt;Ergänze aus dem ersten Halbsatz: &amp;quot;zu deuten&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;]&amp;lt;ref&amp;gt;Die direkte Rede in Vers 2 und 3 ist nicht in allen Handschriften überliefert&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Eine böse und ehebrecherische (treulose, bundesbrüchige) Generation sucht (verlangt, fordert) ein Zeichen, und ein Zeichen wird ihr nicht gegeben werden, außer dem Zeichen Jonas. Und er lies sie zurück (stehen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und als die Jünger an das jenseitige Ufer kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, hatten sie vergessen, Brot mitzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Aber Jesus sagte ihnen: Seht zu (gebt acht) und hütet euch (achtet auf) vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Als&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], temporal aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; Jesus in das Gebiet von Cäsaräa Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger {und sprach}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], beiordnend aufgelöst. Das λέγων leitet die wörtliche Rede ein; man könnte es auch unübersetzt lassen, zumal es hier ganz unspezifisch &amp;quot;sprechen&amp;quot; und nicht &amp;quot;fragen&amp;quot; (ἐρωτῶν) heißt.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wer sagen die Leute, dass ich&amp;lt;ref&amp;gt;Das Personalpronomen με wird von der Mehrheit der Textzeugen überliefert, die Auslassung bezeugen nur die Kodizes Sinaiticus und Vaticanus. „Der Text mit με ist eindeutig schwieriger, weil nach der Einführung von τὸν υἱὸν τοῦ ἀνθρώπου … einer der drei Acc. redundant ist. … M.E. ist nicht die Einfügung von με eine Anpassung an Mk/Lk, sondern seine Auslassung eine Erleichterung des redundanten Texts.“ Ulrich Luz, EKK I/2, S. 452, Anm. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; sei, der Sohn des Menschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Sie aber sprachen: Die einen {zwar} [sagen]: Johannes der Täufer, andere {aber} Elias, andere {aber} Jeremia oder einer der Propheten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Sagt er zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Antwortet {aber} Simon Petrus {und sprach}: Du bist der Christus&amp;lt;ref&amp;gt;Hier wie 1,17; 2,4; 11,2; 22,42; 26,63 der Messias Israels, vgl. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 460&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn des lebendigen Gottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Antwortet&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ptz. coni.]], beiordnend aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt;  {aber} Jesus {und sprach}: Selig bist du, Simon Bar Jona&amp;lt;ref&amp;gt;Bar Jona = Sohn des Johannes, vgl. Joh 1,42; 21,15-17. Der Name Jona kommt im damaligen Judentum kaum vor, hingegen gibt es in der Septuaginta Ἰωνᾶς für hebr. יְהוֹחִָנָן, also wird mit dem Namen weder auf den Propheten Jona, noch auf die Zeloten angespielt. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 461, Anm. 59&amp;lt;/ref&amp;gt;, weil Fleisch und Blut dir das nicht offenbart haben, sondern mein Vater (in den Himmeln =) im Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Aber ich {aber} sage dir: Du bist Stein&amp;lt;ref&amp;gt;Petrus ist zur Zeit des NT noch kein Eigenname! Im Griech. ein Wortspiel: Πέτρος - πέτρᾳ, das man auch im Dt. wiedergeben kann: Stein - Gestein.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und auf dieses Gestein werde ich meine Kirche&amp;lt;ref&amp;gt;„Klar scheint auch, dass ἐκκλησία μου die Gesamtkirche meint und nicht nur eine Einzelgemeinde … Das ergibt sich erstens daraus, dass Jesus nur _eine_ ἐκκλησία bauen kann. Das ergibt sich zweitens aus dem Bild der Kirche als ‘Bau’: Im Hintergrund steht … der biblische Sprachgebrauch vom Haus Israel.“ Ulrich Luz, EKK I/2, S. 461&amp;lt;/ref&amp;gt; (er)bauen, und (die Türen des Hades=) der Tod&amp;lt;ref&amp;gt;Der Hades ist die Unterwelt als Aufenthaltsort der Toten; er ist durch Türen zugänglich. „πύλαι ᾅδου ist ein fester Ausdruck, der biblisch meist und griechisch oft in Verbindung mit einem Verbum der Bewegung (‘zu den Pforten des Hades gelangen‘ o.ä.) Tod oder Todesgefahr meint.“ Ulrich Luz, EKK I/2, S. 463.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nicht die Oberhand haben&amp;lt;ref&amp;gt;κατισχύω wird meist mit „die Oberhand haben, den Sieg davontragen“ übersetzt, was das Bild eines Kampfes suggeriert; normalerweise heißt es aber abgeschwächt „überlegen sein, stärker sein als“, zielt also auf einen Vergleich, vgl. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 463.&amp;lt;/ref&amp;gt; über sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} Ich werde dir die Schlüssel&amp;lt;ref&amp;gt;Da es sich um mehrere Schlüssel handelt, ist Petrus nicht der Pförtner am Himmelstor, sondern der Verwalter (= Prior), vgl. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt; des (Reiches der Himmel =) Himmelreiches geben, und was du binden&amp;lt;ref&amp;gt;„binden“ und „lösen“ steht für die halakische Entscheidung der Rabbinen bei der Gesetzesauslegung i.S. von verbieten/erlauben. Nach rabbin. Überzeugung werden die Entscheidung der Rabbinen im Himmel respektiert, vgl. Ulrich Luz, EKK I/2, S. 465. „Die Aufgabe des Petrus ist es, das Himmelreich für die Menschen zu öffnen, und zwar durch seine verbindliche Auslegung des Gesetzes.“ A.a.O., S. 466.&amp;lt;/ref&amp;gt; wirst&amp;lt;ref&amp;gt;Futuralis&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Erde, wird gebunden sein (in den Himmeln =) im Himmel, und was du lösen wirst auf der Erde, wird gelöst sein (in den Himmeln =) im Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Matth%C3%A4us_15&amp;diff=21679</id>
		<title>Diskussion:Matthäus 15</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Matth%C3%A4us_15&amp;diff=21679"/>
		<updated>2015-10-29T15:19:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Alle Verse = 1-27 (jd), 28 (Florian K.) 29-39 (jd)&lt;br /&gt;
|Alternativen = 1-39&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert =  1-39&lt;br /&gt;
|Bedeutung erläutert =  1-39&lt;br /&gt;
|Textart = &lt;br /&gt;
|Andere Kriterien = &lt;br /&gt;
|Am Urtext überprüft =  28 (jd)&lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = Lutz 2013&lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = 1-39 Elb&lt;br /&gt;
|Endkorrektur = &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_15&amp;diff=21678</id>
		<title>Matthäus 15</title>
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		<updated>2015-10-29T15:17:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}} Dann kamen Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus und sprachen:&lt;br /&gt;
{{L|2}} Warum missachten deine Jünger die Überlieferung der Alten&amp;lt;ref&amp;gt;Die Überlieferung der Alten ist nach Lutz nicht eine allgemeine jüdische Überlieferung oder ein Ritualgesetz, sondern wie Jesus in Vers 3 sagt die Überlieferung der Pharisäer und Schriftgelehrten (Lutz 2013, 420) &amp;lt;/ref&amp;gt;? Denn sie waschen sich nicht mal ihre Hände, wenn sie eine Mahlzeit einnehmen.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Er aber antwortete ihnen: Warum missachtet ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe?&lt;br /&gt;
{{L|4}} Denn Gott sagt:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Ehre Vater und Mutter!&amp;quot; und: &lt;br /&gt;
: &amp;quot;Wer seinen Vater oder seine Mutter verflucht muss sterben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|5}} Ihr aber sagt: &amp;quot;Wer auch immer seinem Vater oder seiner Mutter sagt, dass alles, was du von mir zur Unterstützung bekommst sei eine Opfergabe&amp;lt;ref&amp;gt;Kinder mussten wohl ihren Eltern einen bestimmten Nutzen zubilligen, dieser Unterhaltspflicht konnten sie entgehen, wenn sie ihren Besitz per Gelübde dem Tempel weihten(Lutz 2013, 422).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|6}} der muss seinen Vater nicht ehren&amp;quot;. Und ihr setzt das Wort Gottes mit eurer Überlieferung außer Kraft. &lt;br /&gt;
{{L|7}} Ihr Scheinheiligen!  Jesaja hat über euch zutreffend prophetisch gesprochen. Er sagte:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Dieses Volk ehrt mich mit ihren Lippen, &lt;br /&gt;
: aber ihr Herz ist weit von mir entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 29,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Die Tochter einer kanaanäische Frau wird geheilt ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|21}} Und Jesus ging von dort weg und in das Gebiet von Tyros und Sidon.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Und plötzlich kam eine kanaanöische Frau aus diesem Gebiet und schrie: &amp;quot;Habe Erbarmen mit mir, Herr, Du Sohn Davids. Meine Tochter ist übel von Dämonen besessen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|23}} Aber er antwortete ihr nicht. Und seine Jünger kamen zu ihm und baten: &amp;quot;Schick sie weg, denn sie schreit hinter uns her.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|24}} Er antwortete ihnen: &amp;quot;Ich bin zu niemandem außer den verlorenen Schafen des Hauses Israels geschickt worden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|25}} Doch sie kam und warf sich vor ihm nieder und sagte: &amp;quot;Herr, hilf mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|26}} Er aber antwortete ihr: &amp;quot;Es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es vor die Hunde zu werfen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|27}} Sie aber sagte: &amp;quot;Ja, Herr. Und doch fressen die Hunde von den Krummen, die vom Tisch ihres Herrn fallen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|28}} Da antwortete ihr Jesus: &amp;quot;Frau, groß ist dein Glaube. Was du willst, geschehe.&amp;quot; Und ihre Tochter war von da an gesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Speisung von Viertausend ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|29}} Und ging von dort weg und kam an den See Gennesaret. Er stieg auf einen Berg und setzte sich dort zum lehren.&lt;br /&gt;
{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
{{L|34}}&lt;br /&gt;
{{L|35}}&lt;br /&gt;
{{L|36}}&lt;br /&gt;
{{L|37}}&lt;br /&gt;
{{L|38}}&lt;br /&gt;
{{L|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Dann (da, darauf) kamen zu Jesus aus Jerusalem Pharisäer und Schriftgelehrte und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{{S|2}} Warum missachten (übertreten) deine Jünger die Überlieferung der Alten (Vorfahren)? Denn sie waschen sich nicht [ihre] Hände, wenn sie Brot essen (eine Mahlzeit einnehmen, vor dem Essen). &lt;br /&gt;
{{S|3}} Dieser aber antwortete ihnen: Warum missachtet (übertretet) ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe (wegen)?&lt;br /&gt;
{{S|4}} Denn Gott sagte: Ehre (schätze) den Vater und die Mutter, und: Wer schmäht (verflucht)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; Vater oder Mutter muss (auf jeden Fall) sterben.  &lt;br /&gt;
{{S|5}} Ihr aber sagt: Wer auch immer sagt dem Vater oder der Mutter: Eine Opfergabe (eine Gott geweihte Gabe) sei alles, was du von mir als Nutzen (Unterstützung) hast,&lt;br /&gt;
{{S|6}} der wird (muss) nicht ehren seinen Vater; und ihr setzt außer Kraft (erklärt für Ungültig) das Wort Gottes durch eure Überlieferung. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Heuchler (Scheinheilige), richtig (zutreffend) hat prophezeit (prophetisch geredet) Jesaja über euch, der da spricht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;: &lt;br /&gt;
{{S|8}} Dieses Volk durch Lippen mich ehrt, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 29,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|9}} Vergeblich (umsonst) verehren sie mich weil sie vortragen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; als Lehren Gebote der Menschen.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er rufte zu sich (herbei)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; die Volksmenge und sagte ihnen: Hört zu und versteht (begreift, seht ein):&lt;br /&gt;
{{S|11}} Nicht was hineingeht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Mund macht den Menschen unrein (verunreinigt ihn), sondern was hinausgeht (hinauskommt) &amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;aus dem Mund das macht den Menschen unrein. &lt;br /&gt;
{{S|12}} Dann (da, darauf) kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; die Jünger und sagten ihm: Weißt du, dass die Pharisäer, als sie dein Wort hörten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, sich ärgerten (Anstoß nahmen, sich entrüsteten/empörten)?&lt;br /&gt;
{{S|13}} Der aber antwortete ihnen {sagend}: Alle Pflanzen die nicht mein himmlische (im Himmel befindlicher) Vater angepflanzt hat wird er entwurzeln (ausreißen).&lt;br /&gt;
{{S|14}} Lasst sie gewähren; Blinde sind Führer [der Blinden], wenn aber Blinde Blinde führen (leiten), werden beide in die Grube fallen.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Es antwortete aber Petrus ihn {sagend} Erkläre (deute) und dieses Gleichnis.&lt;br /&gt;
{{S|16}} Der aber sagte: Auch ihr seid noch unverständig&amp;lt;ref&amp;gt;Vlt: &amp;quot;Habt ihr auch nichts verstanden?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;?&lt;br /&gt;
{{S|17}} begreift (versteht, bemerkt) ihr nicht, dass alles, was in den Mund hineingeht (-kommt) in den Bauch hineingeht (hineingelangt, fortgeht) und in die Toilette (Klo) fallengelassen wird? &lt;br /&gt;
{{S|18}} Was aber hinausgeht (hinauskommt) aus dem Bauch kommt aus dem Herzen, und jene (diese Dinge) machen den Menschen unrein.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Denn aus dem Herzen kommen schlechte Gedanken (Überlegungen), Mord (Bluttaten, Mordtaten), Ehebrüche, Diebstähle, falsche Zeugnisse (Zeugenaussagen), Verleumdungen (Schmähungen, Lästerungen).&lt;br /&gt;
{{S|20}} Das ist, was den Menschen unrein macht, aber mit ungewaschenen Händen essen macht den Menschen nicht unrein.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und als Jesus von dort ging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, entfernte er sich (ging er weg) nach dem Gebiet von Tyros und Sidon. &lt;br /&gt;
{{S|22}} Und siehe, eine kanaanäische Frau aus jenem Gebiet kam&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und rief laut (schrie, brüllte): Erbarme dich über mich (hab Erbarmen mit mir), Herr, Sohn Davids; Meine Tochter ist schlimm (übel) von Dämonen besessen (geplagt).&lt;br /&gt;
{{S|23}} Aber er antwortete nicht ihrem Wort. Und es kamen seine Jünger und baten ihn {sagend}: Verabschiede sie (lass sie gehen, schick sie weg), denn sie schreit hinter uns her. &lt;br /&gt;
{{S|24}} Der aber antwortete {sagend}: Ich bin nicht geschickt worden außer zu den verlorenen Schafen des Hauses Israels. &lt;br /&gt;
{{S|25}} Und (doch) diese kam&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und warf sich vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir!&lt;br /&gt;
{{S|26}} Der aber antwortete {sagend}: Es ist nicht recht, das Brot der Kinder zu nehmen und es vor die Hunde zu werfen.&lt;br /&gt;
{{S|27}} Sie aber sagte: Ja (gewiss, freilich), Herr, und doch fressen die Hunde aus (von) den Brocken (Brotkrummen) die fallen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem Tisch ihres Herrn. &lt;br /&gt;
{{S|28}} Da (dann) antwortete&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier final augelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; Jesus und sprach (sagte) zu ihr: {Oh} Frau, groß ist dein Glaube: dir geschehe nach deinem Willen (wie du willst)&amp;lt;ref&amp;gt;oder vlt.:&amp;quot;Was du willst, geschehe&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Und ihre Tochter war geheilt (gesund) von jener Stunde an.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Und als Jesus von dort wegging, kam er an den See Gennesaret und stieg&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; (bestieg) auf den (einen) Berg und setzte sich dort (da) zum lehren.&lt;br /&gt;
{{S|30}} Und es kam eine große Volksmenge zu ihm, die bei sich hatten Lahme (Gelähmte), verkrüppelte (Verstümmelte), Stumme und viele andere [Kranke] und sie warfen sich vor seine Füße und er heilte sie.&lt;br /&gt;
{{S|31}} Damit (so daß) die Menge sich wunderte als sie sahen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; die Stummen sprechen, die Verkrüppelten gesund (geheilt) und Lahme umhergehen und Blinde sehend; und sie preisen (rühmten, ehrten) den Gott Israels.&lt;br /&gt;
{{S|32}} Aber Jesus rief seine Jünger zu sich&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagte: Ich habe Mitleid mit dieser Menge, denn sie sind schon drei Tage bei mir und sie haben nicht zu essen und ich will (möchte) nicht sie wegschicken, damit sie nicht auf dem Weg (unterwegs) schwach würden (ermatteten, zusammenrechen).&lt;br /&gt;
{{S|33}} Und es sagten ihm die Jünger: Woher werden wir in der Wüste (Einöde) so viele Brote bekommen, so daß wir die Menge satt machen?&lt;br /&gt;
{{S|34}} Und Jesus sagte ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Die aber sagten: Sieben und wenige kleine Fische. &lt;br /&gt;
{{S|35}} Und er befahl (aufforderte, anweisen) der Volksmenge, sich niederzulegen (lagern, Platz zu nehmen) auf der Erde.&lt;br /&gt;
{{S|36}} Und er nahm die sieben Brote und die Fische und sagte Dank (ein Dankgebet, dankte Gott)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und brach [in Stücke] und gab sie den Jüngern, die Jünger aber der Menge.&lt;br /&gt;
{{S|37}} und es aßen alle und wurden satt. Und was übrig war&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; an Stücken sammelten sie sieben volle Körbe.&lt;br /&gt;
{{S|38}} Die aber aßen waren viertausend Männer ohne (nicht eingerechnet) Frauen und Kinder.&lt;br /&gt;
{{S|39}} Und als er die Menge entlassen hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; stieg er in das Boot und kam in das Gebiet von Magadan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_15&amp;diff=21677</id>
		<title>Matthäus 15</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_15&amp;diff=21677"/>
		<updated>2015-10-29T15:16:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}} Dann kamen Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus und sprachen:&lt;br /&gt;
{{L|2}} Warum missachten deine Jünger die Überlieferung der Alten&amp;lt;ref&amp;gt;Die Überlieferung der Alten ist nach Lutz nicht eine allgemeine jüdische Überlieferung oder ein Ritualgesetz, sondern wie Jesus in Vers 3 sagt die Überlieferung der Pharisäer und Schriftgelehrten (Lutz 2013, 420) &amp;lt;/ref&amp;gt;? Denn sie waschen sich nicht mal ihre Hände, wenn sie eine Mahlzeit einnehmen.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Er aber antwortete ihnen: Warum missachtet ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe?&lt;br /&gt;
{{L|4}} Denn Gott sagt:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Ehre Vater und Mutter!&amp;quot; und: &lt;br /&gt;
: &amp;quot;Wer seinen Vater oder seine Mutter verflucht muss sterben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|5}} Ihr aber sagt: &amp;quot;Wer auch immer seinem Vater oder seiner Mutter sagt, dass alles, was du von mir zur Unterstützung bekommst sei eine Opfergabe&amp;lt;ref&amp;gt;Kinder mussten wohl ihren Eltern einen bestimmten Nutzen zubilligen, dieser Unterhaltspflicht konnten sie entgehen, wenn sie ihren Besitz per Gelübde dem Tempel weihten(Lutz 2013, 422).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|6}} der muss seinen Vater nicht ehren&amp;quot;. Und ihr setzt das Wort Gottes mit eurer Überlieferung außer Kraft. &lt;br /&gt;
{{L|7}} Ihr Scheinheiligen!  Jesaja hat über euch zutreffend prophetisch gesprochen. Er sagte:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Dieses Volk ehrt mich mit ihren Lippen, &lt;br /&gt;
: aber ihr Herz ist weit von mir entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 29,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Die Tochter einer kanaanäische Frau wird geheilt ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|21}} Und Jesus ging von dort weg und in das Gebiet von Tyros und Sidon.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Und plötzlich kam eine kanaanöische Frau aus diesem Gebiet und schrie: &amp;quot;Habe Erbarmen mit mir, Herr, Du Sohn Davids. Meine Tochter ist übel von Dämonen besessen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|23}} Aber er antwortete ihr nicht. Und seine Jünger kamen zu ihm und baten: &amp;quot;Schick sie weg, denn sie schreit hinter uns her.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|24}} Er antwortete ihnen: &amp;quot;Ich bin zu niemandem außer den verlorenen Schafen des Hauses Israels geschickt worden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|25}} Doch sie kam und warf sich vor ihm nieder und sagte: &amp;quot;Herr, hilf mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|26}} Er aber antwortete ihr: &amp;quot;Es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es vor die Hunde zu werfen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|27}} Sie aber sagte: &amp;quot;Ja, Herr. Und doch fressen die Hunde von den Krummen, die vom Tisch ihres Herrn fallen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|28}} Da antwortete ihr Jesus: &amp;quot;Frau, groß ist dein Glaube. Was du willst, geschehe.&amp;quot; Und ihre Tochter war von da an gesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Speisung von Viertausend ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|29}} Und ging von dort weg und kam an den See Gennesaret. Er stieg auf einen Berg und setzte sich dort zum lehren.&lt;br /&gt;
{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
{{L|34}}&lt;br /&gt;
{{L|35}}&lt;br /&gt;
{{L|36}}&lt;br /&gt;
{{L|37}}&lt;br /&gt;
{{L|38}}&lt;br /&gt;
{{L|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Dann (da, darauf) kamen zu Jesus aus Jerusalem Pharisäer und Schriftgelehrte und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{{S|2}} Warum missachten (übertreten) deine Jünger die Überlieferung der Alten (Vorfahren)? Denn sie waschen sich nicht [ihre] Hände, wenn sie Brot essen (eine Mahlzeit einnehmen, vor dem Essen). &lt;br /&gt;
{{S|3}} Dieser aber antwortete ihnen: Warum missachtet (übertretet) ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe (wegen)?&lt;br /&gt;
{{S|4}} Denn Gott sagte: Ehre (schätze) den Vater und die Mutter, und: Wer schmäht (verflucht)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; Vater oder Mutter muss (auf jeden Fall) sterben.  &lt;br /&gt;
{{S|5}} Ihr aber sagt: Wer auch immer sagt dem Vater oder der Mutter: Eine Opfergabe (eine Gott geweihte Gabe) sei alles, was du von mir als Nutzen (Unterstützung) hast,&lt;br /&gt;
{{S|6}} der wird (muss) nicht ehren seinen Vater; und ihr setzt außer Kraft (erklärt für Ungültig) das Wort Gottes durch eure Überlieferung. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Heuchler (Scheinheilige), richtig (zutreffend) hat prophezeit (prophetisch geredet) Jesaja über euch, der da spricht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;: &lt;br /&gt;
{{S|8}} Dieses Volk durch Lippen mich ehrt, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 29,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|9}} Vergeblich (umsonst) verehren sie mich weil sie vortragen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; als Lehren Gebote der Menschen.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er rufte zu sich (herbei)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; die Volksmenge und sagte ihnen: Hört zu und versteht (begreift, seht ein):&lt;br /&gt;
{{S|11}} Nicht was hineingeht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Mund macht den Menschen unrein (verunreinigt ihn), sondern was hinausgeht (hinauskommt) &amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;aus dem Mund das macht den Menschen unrein. &lt;br /&gt;
{{S|12}} Dann (da, darauf) kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; die Jünger und sagten ihm: Weißt du, dass die Pharisäer, als sie dein Wort hörten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, sich ärgerten (Anstoß nahmen, sich entrüsteten/empörten)?&lt;br /&gt;
{{S|13}} Der aber antwortete ihnen {sagend}: Alle Pflanzen die nicht mein himmlische (im Himmel befindlicher) Vater angepflanzt hat wird er entwurzeln (ausreißen).&lt;br /&gt;
{{S|14}} Lasst sie gewähren; Blinde sind Führer [der Blinden], wenn aber Blinde Blinde führen (leiten), werden beide in die Grube fallen.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Es antwortete aber Petrus ihn {sagend} Erkläre (deute) und dieses Gleichnis.&lt;br /&gt;
{{S|16}} Der aber sagte: Auch ihr seid noch unverständig&amp;lt;ref&amp;gt;Vlt: &amp;quot;Habt ihr auch nichts verstanden?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;?&lt;br /&gt;
{{S|17}} begreift (versteht, bemerkt) ihr nicht, dass alles, was in den Mund hineingeht (-kommt) in den Bauch hineingeht (hineingelangt, fortgeht) und in die Toilette (Klo) fallengelassen wird? &lt;br /&gt;
{{S|18}} Was aber hinausgeht (hinauskommt) aus dem Bauch kommt aus dem Herzen, und jene (diese Dinge) machen den Menschen unrein.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Denn aus dem Herzen kommen schlechte Gedanken (Überlegungen), Mord (Bluttaten, Mordtaten), Ehebrüche, Diebstähle, falsche Zeugnisse (Zeugenaussagen), Verleumdungen (Schmähungen, Lästerungen).&lt;br /&gt;
{{S|20}} Das ist, was den Menschen unrein macht, aber mit ungewaschenen Händen essen macht den Menschen nicht unrein.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und als Jesus von dort ging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, entfernte er sich (ging er weg) nach dem Gebiet von Tyros und Sidon. &lt;br /&gt;
{{S|22}} Und siehe, eine kanaanäische Frau aus jenem Gebiet kam&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und rief laut (schrie, brüllte): Erbarme dich über mich (hab Erbarmen mit mir), Herr, Sohn Davids; Meine Tochter ist schlimm (übel) von Dämonen besessen (geplagt).&lt;br /&gt;
{{S|23}} Aber er antwortete nicht ihrem Wort. Und es kamen seine Jünger und baten ihn {sagend}: Verabschiede sie (lass sie gehen, schick sie weg), denn sie schreit hinter uns her. &lt;br /&gt;
{{S|24}} Der aber antwortete {sagend}: Ich bin nicht geschickt worden außer zu den verlorenen Schafen des Hauses Israels. &lt;br /&gt;
{{S|25}} Und (doch) diese kam&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und warf sich vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir!&lt;br /&gt;
{{S|26}} Der aber antwortete {sagend}: Es ist nicht recht, das Brot der Kinder zu nehmen und es vor die Hunde zu werfen.&lt;br /&gt;
{{S|27}} Sie aber sagte: Ja (gewiss, freilich), Herr, und doch fressen die Hunde aus (von) den Brocken (Brotkrummen) die fallen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem Tisch ihres Herrn. &lt;br /&gt;
{{S|28}} Da (dann) antwortete&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier final augelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; Jesus und sprach (sagte) zu ihr: {Oh} Frau, groß ist dein Glaube: dir geschehe nach deinem Willen (wie du willst)&amp;lt;ref&amp;gt;oder vlt.:&amp;quot;Was du willst, geschehe&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Und ihre Tochter war geheilt (gesund) von jener Stunde an.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Und als Jesus von dort wegging, kam er an den See Gennesaret und stieg&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; (bestieg) auf den (einen) Berg und setzte sich dort (da) zum lehren.&lt;br /&gt;
{{S|30}} Und es kam eine große Volksmenge zu ihm, die bei sich hatten Lahme (Gelähmte), verkrüppelte (Verstümmelte), Stumme und viele andere [Kranke] und sie warfen sich vor seine Füße und er heilte sie.&lt;br /&gt;
{{S|31}} Damit (so daß= die Menge sich wunderte als sie sahen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; die Stummen sprechen, die Verkrüppelten gesund (geheilt) und Lahme umhergehen und Blinde sehend; und sie preisen (rühmten, ehrten) den Gott Israels.&lt;br /&gt;
{{S|32}} Aber Jesus rief seine Jünger zu sich&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagte: Ich habe Mitleid mit dieser Menge, denn sie sind schon drei Tage bei mir und sie haben nicht zu essen und ich will (möchte) nicht sie wegschicken, damit sie nicht auf dem Weg (unterwegs) schwach würden (ermatteten, zusammenrechen).&lt;br /&gt;
{{S|33}} Und es sagten ihm die Jünger: Woher werden wir in der Wüste (Einöde) so viele Brote bekommen, so daß wir die Menge satt machen?&lt;br /&gt;
{{S|34}} Und Jesus sagte ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Die aber sagten: Sieben und wenige kleine Fische. &lt;br /&gt;
{{S|35}} Und er befahl (aufforderte, anweisen) der Volksmenge, sich niederzulegen (lagern, Platz zu nehmen) auf der Erde.&lt;br /&gt;
{{S|36}} Und er nahm die sieben Brote und die Fische und sagte Dank (ein Dankgebet, dankte Gott)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und brach [in Stücke] und gab sie den Jüngern, die Jünger aber der Menge.&lt;br /&gt;
{{S|37}} und es aßen alle und wurden satt. Und was übrig war&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; an Stücken sammelten sie sieben volle Körbe.&lt;br /&gt;
{{S|38}} Die aber aßen waren viertausend Männer ohne (nicht eingerechnet) Frauen und Kinder.&lt;br /&gt;
{{S|39}} Und als er die Menge entlassen hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; stieg er in das Boot und kam in das Gebiet von Magadan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_15&amp;diff=21674</id>
		<title>Matthäus 15</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_15&amp;diff=21674"/>
		<updated>2015-10-28T16:49:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}} Dann kamen Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus und sprachen:&lt;br /&gt;
{{L|2}} Warum missachten deine Jünger die Überlieferung der Alten&amp;lt;ref&amp;gt;Die Überlieferung der Alten ist nach Lutz nicht eine allgemeine jüdische Überlieferung oder ein Ritualgesetz, sondern wie Jesus in Vers 3 sagt die Überlieferung der Pharisäer und Schriftgelehrten (Lutz 2013, 420) &amp;lt;/ref&amp;gt;? Denn sie waschen sich nicht mal ihre Hände, wenn sie eine Mahlzeit einnehmen.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Er aber antwortete ihnen: Warum missachtet ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe?&lt;br /&gt;
{{L|4}} Denn Gott sagt:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Ehre Vater und Mutter!&amp;quot; und: &lt;br /&gt;
: &amp;quot;Wer seinen Vater oder seine Mutter verflucht muss sterben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|5}} Ihr aber sagt: &amp;quot;Wer auch immer seinem Vater oder seiner Mutter sagt, dass alles, was du von mir zur Unterstützung bekommst sei eine Opfergabe&amp;lt;ref&amp;gt;Kinder mussten wohl ihren Eltern einen bestimmten Nutzen zubilligen, dieser Unterhaltspflicht konnten sie entgehen, wenn sie ihren Besitz per Gelübde dem Tempel weihten(Lutz 2013, 422).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|6}} der muss seinen Vater nicht ehren&amp;quot;. Und ihr setzt das Wort Gottes mit eurer Überlieferung außer Kraft. &lt;br /&gt;
{{L|7}} Ihr Scheinheiligen!  Jesaja hat über euch zutreffend prophetisch gesprochen. Er sagte:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Dieses Volk ehrt mich mit ihren Lippen, &lt;br /&gt;
: aber ihr Herz ist weit von mir entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 29,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
{{L|25}}&lt;br /&gt;
{{L|26}}&lt;br /&gt;
{{L|27}}&lt;br /&gt;
{{L|28}}&lt;br /&gt;
{{L|29}}&lt;br /&gt;
{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
{{L|34}}&lt;br /&gt;
{{L|35}}&lt;br /&gt;
{{L|36}}&lt;br /&gt;
{{L|37}}&lt;br /&gt;
{{L|38}}&lt;br /&gt;
{{L|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Dann (da, darauf) kamen zu Jesus aus Jerusalem Pharisäer und Schriftgelehrte und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{{S|2}} Warum missachten (übertreten) deine Jünger die Überlieferung der Alten (Vorfahren)? Denn sie waschen sich nicht [ihre] Hände, wenn sie Brot essen (eine Mahlzeit einnehmen, vor dem Essen). &lt;br /&gt;
{{S|3}} Dieser aber antwortete ihnen: Warum missachtet (übertretet) ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe (wegen)?&lt;br /&gt;
{{S|4}} Denn Gott sagte: Ehre (schätze) den Vater und die Mutter, und: Wer schmäht (verflucht)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; Vater oder Mutter muss (auf jeden Fall) sterben.  &lt;br /&gt;
{{S|5}} Ihr aber sagt: Wer auch immer sagt dem Vater oder der Mutter: Eine Opfergabe (eine Gott geweihte Gabe) sei alles, was du von mir als Nutzen (Unterstützung) hast,&lt;br /&gt;
{{S|6}} der wird (muss) nicht ehren seinen Vater; und ihr setzt außer Kraft (erklärt für Ungültig) das Wort Gottes durch eure Überlieferung. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Heuchler (Scheinheilige), richtig (zutreffend) hat prophezeit (prophetisch geredet) Jesaja über euch, der da spricht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;: &lt;br /&gt;
{{S|8}} Dieses Volk durch Lippen mich ehrt, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 29,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|9}} Vergeblich (umsonst) verehren sie mich weil sie vortragen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; als Lehren Gebote der Menschen.&lt;br /&gt;
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{{S|13}} Der aber antwortete ihnen {sagend}: Alle Pflanzen die nicht mein himmlische (im Himmel befindlicher) Vater angepflanzt hat wird er entwurzeln (ausreißen).&lt;br /&gt;
{{S|14}} Lasst sie gewähren; Blinde sind Führer [der Blinden], wenn aber Blinde Blinde führen (leiten), werden beide in die Grube fallen.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Es antwortete aber Petrus ihn {sagend} Erkläre (deute) und dieses Gleichnis.&lt;br /&gt;
{{S|16}} Der aber sagte: Auch ihr seid noch unverständig&amp;lt;ref&amp;gt;Vlt: &amp;quot;Habt ihr auch nichts verstanden?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;?&lt;br /&gt;
{{S|17}} begreift (versteht, bemerkt) ihr nicht, dass alles, was in den Mund hineingeht (-kommt) in den Bauch hineingeht (hineingelangt, fortgeht) und in die Toilette (Klo) fallengelassen wird? &lt;br /&gt;
{{S|18}} Was aber hinausgeht (hinauskommt) aus dem Bauch kommt aus dem Herzen, und jene (diese Dinge) machen den Menschen unrein.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Denn aus dem Herzen kommen schlechte Gedanken (Überlegungen), Mord (Bluttaten, Mordtaten), Ehebrüche, Diebstähle, falsche Zeugnisse (Zeugenaussagen), Verleumdungen (Schmähungen, Lästerungen).&lt;br /&gt;
{{S|20}} Das ist, was den Menschen unrein macht, aber mit ungewaschenen Händen essen macht den Menschen nicht unrein.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und als Jesus von dort ging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, entfernte er sich (ging er weg) nach dem Gebiet von Tyros und Sidon. &lt;br /&gt;
{{S|22}} Und siehe, eine kanaanäische Frau aus jenem Gebiet kam&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und rief laut (schrie, brüllte): Erbarme dich über mich (hab Erbarmen mit mir), Herr, Sohn Davids; Meine Tochter ist schlimm (übel) von Dämonen besessen (geplagt).&lt;br /&gt;
{{S|23}} Aber er antwortete nicht ihrem Wort. Und es kamen seine Jünger und baten ihn {sagend}: Verabschiede sie (lass sie gehen, schick sie weg), denn sie schreit hinter uns her. &lt;br /&gt;
{{S|24}} Der aber antwortete {sagend}: Ich bin nicht geschickt worden außer zu den verlorenen Schafen des Hauses Israels. &lt;br /&gt;
{{S|25}} Und (doch) diese kam&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; und warf sich vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir!&lt;br /&gt;
{{S|26}} Der aber antwortete {sagend}: Es ist nicht recht, das Brot der Kinder zu nehmen und es vor die Hunde zu werfen.&lt;br /&gt;
{{S|27}} Sie aber sagte: Ja (gewiss, freilich), Herr, und doch fressen die Hunde aus (von) den Brocken (Brotkrummen) die fallen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem Tisch ihres Herrn. &lt;br /&gt;
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{{S|29}}&lt;br /&gt;
{{S|30}}&lt;br /&gt;
{{S|31}}&lt;br /&gt;
{{S|32}}&lt;br /&gt;
{{S|33}}&lt;br /&gt;
{{S|34}}&lt;br /&gt;
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{{S|38}}&lt;br /&gt;
{{S|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
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		<title>Matthäus 15</title>
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		<updated>2015-10-27T16:41:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}} Dann kamen Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus und sprachen:&lt;br /&gt;
{{L|2}} Warum missachten deine Jünger die Überlieferung der Alten&amp;lt;ref&amp;gt;Die Überlieferung der Alten ist nach Lutz nicht eine allgemeine jüdische Überlieferung oder ein Ritualgesetz, sondern wie Jesus in Vers 3 sagt die Überlieferung der Pharisäer und Schriftgelehrten (Lutz 2013, 420) &amp;lt;/ref&amp;gt;? Denn sie waschen sich nicht mal ihre Hände, wenn sie eine Mahlzeit einnehmen.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Er aber antwortete ihnen: Warum missachtet ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe?&lt;br /&gt;
{{L|4}} Denn Gott sagt:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Ehre Vater und Mutter!&amp;quot; und: &lt;br /&gt;
: &amp;quot;Wer seinen Vater oder seine Mutter verflucht muss sterben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|5}} Ihr aber sagt: &amp;quot;Wer auch immer seinem Vater oder seiner Mutter sagt, dass alles, was du von mir zur Unterstützung bekommst sei eine Opfergabe&amp;lt;ref&amp;gt;Kinder mussten wohl ihren Eltern einen bestimmten Nutzen zubilligen, dieser Unterhaltspflicht konnten sie entgehen, wenn sie ihren Besitz per Gelübde dem Tempel weihten(Lutz 2013, 422).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|6}} der muss seinen Vater nicht ehren&amp;quot;. Und ihr setzt das Wort Gottes mit eurer Überlieferung außer Kraft. &lt;br /&gt;
{{L|7}} Ihr Scheinheiligen!  Jesaja hat über euch zutreffend prophetisch gesprochen. Er sagte:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Dieses Volk ehrt mich mit ihren Lippen, &lt;br /&gt;
: aber ihr Herz ist weit von mir entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 29,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{L|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
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{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Dann (da, darauf) kamen zu Jesus aus Jerusalem Pharisäer und Schriftgelehrte und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{{S|2}} Warum missachten (übertreten) deine Jünger die Überlieferung der Alten (Vorfahren)? Denn sie waschen sich nicht [ihre] Hände, wenn sie Brot essen (eine Mahlzeit einnehmen, vor dem Essen). &lt;br /&gt;
{{S|3}} Dieser aber antwortete ihnen: Warum missachtet (übertretet) ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe (wegen)?&lt;br /&gt;
{{S|4}} Denn Gott sagte: Ehre (schätze) den Vater und die Mutter, und: Wer schmäht (verflucht)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; Vater oder Mutter muss (auf jeden Fall) sterben.  &lt;br /&gt;
{{S|5}} Ihr aber sagt: Wer auch immer sagt dem Vater oder der Mutter: Eine Opfergabe (eine Gott geweihte Gabe) sei alles, was du von mir als Nutzen (Unterstützung) hast,&lt;br /&gt;
{{S|6}} der wird (muss) nicht ehren seinen Vater; und ihr setzt außer Kraft (erklärt für Ungültig) das Wort Gottes durch eure Überlieferung. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Heuchler (Scheinheilige), richtig (zutreffend) hat prophezeit (prophetisch geredet) Jesaja über euch, der da spricht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;: Dieses Volk durch Lippen mich ehrt, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 29,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|8}} Vergeblich (umsonst) verehren sie mich weil sie vortragen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; als Lehren Gebote der Menschen.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und er rufte zu sich (herbei)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; die Volksmenge und sagte ihnen: Hört zu und versteht (begreift, seht ein):&lt;br /&gt;
{{S|10}} Nicht was hineingeht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Mund macht den Menschen unrein (verunreinigt ihn), sondern was hinausgeht (hinauskommt) &amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;aus dem Mund das macht den Menschen unrein. &lt;br /&gt;
{{S|11}} Dann (da, darauf) kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; die Jünger und sagten ihm: Weißt du, dass die Pharisäer, als sie dein Wort hörten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, sich ärgerten (Anstoß nahmen, sich entrüsteten/empörten)?&lt;br /&gt;
{{S|12}} Der aber antwortete ihnen {sagend}: Alle Pflanzen die nicht mein himmlische (im Himmel befindlicher) Vater angepflanzt hat wird er entwurzeln (ausreißen).&lt;br /&gt;
{{S|13}} Lasst sie gewähren; Blinde sind Führer [der Blinden], wenn aber Blinde Blinde führen (leiten), werden beide in die Grube fallen.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Es antwortete aber Petrus ihn {sagend} Erkläre (deute) und dieses Gleichnis.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Der aber sagte: Auch ihr seid noch unverständig&amp;lt;ref&amp;gt;Vlt: &amp;quot;Habt ihr auch nichts verstanden?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;?&lt;br /&gt;
{{S|16}}&lt;br /&gt;
{{S|17}}&lt;br /&gt;
{{S|18}}&lt;br /&gt;
{{S|19}}&lt;br /&gt;
{{S|20}}&lt;br /&gt;
{{S|21}}&lt;br /&gt;
{{S|22}}&lt;br /&gt;
{{S|23}}&lt;br /&gt;
{{S|24}}&lt;br /&gt;
{{S|25}}&lt;br /&gt;
{{S|26}}&lt;br /&gt;
{{S|27}}&lt;br /&gt;
{{S|28}} Da antwortete Jesus und sprach (sagte) zu ihr: O Frau, groß ist dein Glaube: dir geschehe wie du willst. Und ihre Tochter war geheilt (gesund) von jener Stunde an.&lt;br /&gt;
{{S|29}}&lt;br /&gt;
{{S|30}}&lt;br /&gt;
{{S|31}}&lt;br /&gt;
{{S|32}}&lt;br /&gt;
{{S|33}}&lt;br /&gt;
{{S|34}}&lt;br /&gt;
{{S|35}}&lt;br /&gt;
{{S|36}}&lt;br /&gt;
{{S|37}}&lt;br /&gt;
{{S|38}}&lt;br /&gt;
{{S|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Matth%C3%A4us_15&amp;diff=21660</id>
		<title>Diskussion:Matthäus 15</title>
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		<updated>2015-10-20T14:25:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Alle Verse = 1-7 (jd), 28 (Florian K.)&lt;br /&gt;
|Alternativen = 1-7&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert =  1-7&lt;br /&gt;
|Bedeutung erläutert =  1-7&lt;br /&gt;
|Textart = &lt;br /&gt;
|Andere Kriterien = &lt;br /&gt;
|Am Urtext überprüft = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = Lutz 2013&lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = 1-7 Elb&lt;br /&gt;
|Endkorrektur = &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Matthäus 15</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}} Dann kamen Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus und sprachen:&lt;br /&gt;
{{L|2}} Warum missachten deine Jünger die Überlieferung der Alten&amp;lt;ref&amp;gt;Die Überlieferung der Alten ist nach Lutz nicht eine allgemeine jüdische Überlieferung oder ein Ritualgesetz, sondern wie Jesus in Vers 3 sagt die Überlieferung der Pharisäer und Schriftgelehrten (Lutz 2013, 420) &amp;lt;/ref&amp;gt;? Denn sie waschen sich nicht mal ihre Hände, wenn sie eine Mahlzeit einnehmen.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Er aber antwortete ihnen: Warum missachtet ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe?&lt;br /&gt;
{{L|4}} Denn Gott sagt:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Ehre Vater und Mutter!&amp;quot; und: &lt;br /&gt;
: &amp;quot;Wer seinen Vater oder seine Mutter verflucht muss sterben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{L|5}} Ihr aber sagt: &amp;quot;Wer auch immer seinem Vater oder seiner Mutter sagt, dass alles, was du von mir zur Unterstützung bekommst sei eine Opfergabe&amp;lt;ref&amp;gt;Kinder mussten wohl ihren Eltern einen bestimmten Nutzen zubilligen, dieser Unterhaltspflicht konnten sie entgehen, wenn sie ihren Besitz per Gelübde dem Tempel weihten(Lutz 2013, 422).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|6}} der muss seinen Vater nicht ehren&amp;quot;. Und ihr setzt das Wort Gottes mit eurer Überlieferung außer Kraft. &lt;br /&gt;
{{L|7}} Ihr Scheinheiligen!  Jesaja hat über euch zutreffend prophetisch gesprochen. Er sagte:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Dieses Volk ehrt mich mit ihren Lippen, &lt;br /&gt;
: aber ihr Herz ist weit von mir entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 29,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
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{{L|14}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Dann (da, darauf) kamen zu Jesus aus Jerusalem Pharisäer und Schriftgelehrte und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{{S|2}} Warum missachten (übertreten) deine Jünger die Überlieferung der Alten (Vorfahren)? Denn sie waschen sich nicht [ihre] Hände, wenn sie Brot essen (eine Mahlzeit einnehmen, vor dem Essen). &lt;br /&gt;
{{S|3}} Dieser aber antwortete ihnen: Warum missachtet (übertretet) ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe (wegen)?&lt;br /&gt;
{{S|4}} Denn Gott sagte: Ehre (schätze) den Vater und die Mutter, und: Wer schmäht (verflucht)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; Vater oder Mutter muss (auf jeden Fall) sterben.  &lt;br /&gt;
{{S|5}} Ihr aber sagt: Wer auch immer sagt dem Vater oder der Mutter: Eine Opfergabe (eine Gott geweihte Gabe) sei alles, was du von mir als Nutzen (Unterstützung) hast,&lt;br /&gt;
{{S|6}} der wird (muss) nicht ehren seinen Vater; und ihr setzt außer Kraft (erklärt für Ungültig) das Wort Gottes durch eure Überlieferung. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Heuchler (Scheinheilige), richtig (zutreffend) hat prophezeit (prophetisch geredet) Jesaja über euch, der da spricht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;: Dieses Volk durch Lippen mich ehrt, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 29,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Jd</name></author>
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		<title>Matthäus 15</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}} Dann kamen Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus und sprachen:&lt;br /&gt;
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{{L|4}} Denn Gott sagt:&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Ehre Vater und Mutter!&amp;quot; und: &lt;br /&gt;
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{{S|3}} Dieser aber antwortete ihnen: Warum missachtet (übertretet) ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe (wegen)?&lt;br /&gt;
{{S|4}} Denn Gott sagte: Ehre (schätze) den Vater und die Mutter, und: Wer schmäht (verflucht)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; Vater oder Mutter muss (auf jeden Fall) sterben.  &lt;br /&gt;
{{S|5}} Ihr aber sagt: Wer auch immer sagt dem Vater oder der Mutter: Eine Opfergabe (eine Gott geweihte Gabe) sei alles, was du von mir als Nutzen (Unterstützung) hast,&lt;br /&gt;
{{S|6}} der wird (muss) nicht ehren seinen Vater; und ihr setzt außer Kraft (erklärt für Ungültig) das Wort Gottes durch eure Überlieferung. &lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Alle Verse = 1-7 (jd), 28 (Florian K.)&lt;br /&gt;
|Alternativen = &lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Bedeutung erläutert = &lt;br /&gt;
|Textart = &lt;br /&gt;
|Andere Kriterien = &lt;br /&gt;
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		<author><name>Jd</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
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{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Dann (da, darauf) kamen zu Jesus aus Jerusalem Pharisäer und Schriftgelehrte und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{{S|2}} Warum missachten (übertreten) deine Jünger die Überlieferung der Alten (Vorfahren)? Denn sie waschen sich nicht [ihre] Hände, wenn sie Brot essen (eine Mahlzeit einnehmen, vor dem Essen). &lt;br /&gt;
{{S|3}} Dieser aber antwortete ihnen: Warum missachtet (übertretet) ihr das Gebot Gottes eurer Überlieferung zuliebe (wegen)?&lt;br /&gt;
{{S|4}} Denn Gott sagte: Ehre (schätze) den Vater und die Mutter, und: Wer schmäht (verflucht)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; Vater oder Mutter muss (auf jeden Fall) sterben.  &lt;br /&gt;
{{S|5}} Ihr aber sagt: Wer auch immer sagt dem Vater oder der Mutter: Eine Opfergabe (eine Gott geweihte Gabe) sei alles, was du von mir als Nutzen (Unterstützung) hast,&lt;br /&gt;
{{S|6}} der wird (muss) nicht ehren seinen Vater; und ihr setzt außer Kraft (erklärt für Ungültig) das Wort Gottes durch eure Überlieferung. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Heuchler (Scheinheilige), richtig (zutreffend) hat prophezeit (prophetisch geredet) Jesaja über euch, der da spricht&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: sagend&amp;lt;/ref&amp;gt;: Dieses Volk durch Lippen mich ehrt, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesaja 29,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|8}}&lt;br /&gt;
{{S|9}}&lt;br /&gt;
{{S|10}}&lt;br /&gt;
{{S|11}}&lt;br /&gt;
{{S|12}}&lt;br /&gt;
{{S|13}}&lt;br /&gt;
{{S|14}}&lt;br /&gt;
{{S|15}}&lt;br /&gt;
{{S|16}}&lt;br /&gt;
{{S|17}}&lt;br /&gt;
{{S|18}}&lt;br /&gt;
{{S|19}}&lt;br /&gt;
{{S|20}}&lt;br /&gt;
{{S|21}}&lt;br /&gt;
{{S|22}}&lt;br /&gt;
{{S|23}}&lt;br /&gt;
{{S|24}}&lt;br /&gt;
{{S|25}}&lt;br /&gt;
{{S|26}}&lt;br /&gt;
{{S|27}}&lt;br /&gt;
{{S|28}} Da antwortete Jesus und sprach (sagte) zu ihr: O Frau, groß ist dein Glaube: dir geschehe wie du willst. Und ihre Tochter war geheilt (gesund) von jener Stunde an.&lt;br /&gt;
{{S|29}}&lt;br /&gt;
{{S|30}}&lt;br /&gt;
{{S|31}}&lt;br /&gt;
{{S|32}}&lt;br /&gt;
{{S|33}}&lt;br /&gt;
{{S|34}}&lt;br /&gt;
{{S|35}}&lt;br /&gt;
{{S|36}}&lt;br /&gt;
{{S|37}}&lt;br /&gt;
{{S|38}}&lt;br /&gt;
{{S|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Matth%C3%A4us_15&amp;diff=21651</id>
		<title>Diskussion:Matthäus 15</title>
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		<updated>2015-10-16T13:30:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Alle Verse = 28 (Florian K.)&lt;br /&gt;
|Alternativen = &lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Bedeutung erläutert = &lt;br /&gt;
|Textart = &lt;br /&gt;
|Andere Kriterien = &lt;br /&gt;
|Am Urtext überprüft = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = &lt;br /&gt;
|Endkorrektur = &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Matth%C3%A4us_14&amp;diff=21650</id>
		<title>Diskussion:Matthäus 14</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Matth%C3%A4us_14&amp;diff=21650"/>
		<updated>2015-10-16T10:11:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Alle Verse =  1-12 (jd), 13-21 (Topseeser), 22-36 (jd)&lt;br /&gt;
|Alternativen =  1-36&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = 1-36&lt;br /&gt;
|Bedeutung erläutert = 1-36&lt;br /&gt;
|Textart = &lt;br /&gt;
|Andere Kriterien = 1-36&lt;br /&gt;
|Am Urtext überprüft = 13-21 (jd)&lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = 1-36 (Elb) &lt;br /&gt;
|Endkorrektur = &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_14&amp;diff=21649</id>
		<title>Matthäus 14</title>
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		<updated>2015-10-16T10:09:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Der Tod Johannes des Täufers))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Zu dieser Zeit hörte Herodes der Tetrarch von Jesus. &lt;br /&gt;
{{L|2}} Er sagte zu seinen Dienern: Das ist Johannes der Täufer, der von den Toten auferstanden ist und deshalb solche Wunder tut.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Denn er hatte wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus, Johannes festnehmen, fesseln und ins Gefängnis werfen lassen.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Johannes hatte ihm nämlich zu ihm gesagt: Du darfst sie nicht zur Frau nehmen.&lt;br /&gt;
{{L|5}} Und so wollte er ihn gerne töten lassen, doch er fürchtete sich vor dem Volk, da sie ihn für einen Propheten hielten.&lt;br /&gt;
{{L|6}} Als nun der Geburtstag des Herodes gefeiert wurde, tanzte die Tochter der Herodias vor den Gästen in der Mitte und gefiel Herodes derart, &lt;br /&gt;
{{L|7}} dass er ihr mit einem Schwur versprach, ihr alles zu geben, was sie sich wünschte. &lt;br /&gt;
{{L|8}} und sie sagte auf Drängen ihrer Mutter: Gib mir hier auf einer Platte den Kopf Johannes des Täufers.&lt;br /&gt;
{{L|9}} Da wurde der König traurig, aber wegen des Schwurs und der anwesenden Gäste am Tisch befahl er ihren Wunsch zu erfüllen.&lt;br /&gt;
{{L|10}} So schickte er aus und lies Johannes den Täufer durch seine Wachen enthaupten. &lt;br /&gt;
{{L|11}} Und so wurde sein Kopf auf einer Platte gebracht und dem Mädchen gegeben. Und sie brachte ihn ihrer Mutter. &lt;br /&gt;
{{L|12}} Und die Jünger des Johannes kamen, holten seinen Leichnam und begruben ihn. Und sie gingen zu Jesus und erzählten es ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Fünftausend werden gespeist ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|13}} Als Jesus das hörte, zog er sich von dort zurück. In einem Schiff ging er an einen verlassenen Ort um allein zu sein. Als aber das Volk das hörte, folgten sie ihm an Land aus den umliegenden Orten.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Und als er aus dem Boot ausstieg, sah er eine große Menschenmenge. Er hatte Mitleid mit ihnen und heilte diejenigen, die unter ihnen krank waren.&lt;br /&gt;
{{L|15}} Als es spät geworden war, kamen seine Jünger zu ihm und sagten: Dieser Ort ist öde und es ist eine lange Zeit vergangen. Lass die Menschen gehen, damit sie in in den Dörfern etwas zu Essen kaufen können.&lt;br /&gt;
{{L|16}} Jesus aber sagte ihnen: Sie haben es nicht nötig, zu gehen. Gebt ihr ihnen zu essen!&lt;br /&gt;
{{L|17}} Sie aber antworteten ihm: Wir haben nicht, nur fünf Brote und zwei Fische.&lt;br /&gt;
Die (diese) aber sagten ihm: „Wir haben nichts hier außer fünf Broten und zwei Fischen.“&lt;br /&gt;
{{L|18}} Und er sagte: Bringt sie her zu mir.&lt;br /&gt;
{{L|19}}  Und er befahlt der Menge, sich auf den Boden zu setzen. Er nahm die fünf Brote und zwei Fische und während er in den Himmel blickte sprach er Lobpreis. Er brach die Brote in Stücke, gab sie seinen Jüngern und diese aber teilten sie der Menge aus.&lt;br /&gt;
{{L|20}} Und alle aßen und alle wurden satt. Sie sammelten das, was an Stücken übrig geblieben war ein: zwölf volle Körbe.&lt;br /&gt;
{{L|21}} Und ohne Frauen und Kinder waren es ungefähr 5000 Männer, die gegessen hatten. &lt;br /&gt;
Die aber (und) aber, die gegessen hatten, waren an Männern wie (ungefähr) 5000, ohne (nicht mitgerechnet) Frauen und Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Jesus geht auf dem Wasser ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|22}} Und sofort befahl er den Jüngern, in ein Boot einzusteigen und ihm auf die andere Seite des Sees vorauszufahren während er die Menge verabschiedete. &lt;br /&gt;
{{L|23}}  Als er die Menge verabschiedet hatte, stieg er auf einen Berg um alleine zu sein und zu beten. Er war noch dort allein, als es schon Abend geworden war.&lt;br /&gt;
{{L|24}} Das Schiff aber war sehr weit vom Ufer entfernt, als es von starkem Wellengang bedrängt wurde. Der Wird wehte ihnen nämlich entgegen. &lt;br /&gt;
{{L|25}} In der vierten Nachtwache&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. gegen Ende der Nacht. Man teilte auf einem Boot die Nacht in drei oder vier Nachtwachen ein.&amp;lt;/ref&amp;gt; kam er&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. Jesus&amp;lt;/ref&amp;gt; zu ihnen; er ging dabei auf dem See. &lt;br /&gt;
{{L|26}} Als seine Jünger ihn auf dem See gehend sahen, durchfuhr sie ein großer Schreck, denn sie dachten, dass er ein Gespenst sei. Und sie schrien vor Angst. &lt;br /&gt;
{{L|27}} Da sagte er&amp;lt;ref&amp;gt;Einige Handschriften ergänzen: Jesus&amp;lt;/ref&amp;gt; zu ihnen: Habt keine Angst, ich bin es. Fürchtet euch nicht länger. &lt;br /&gt;
{L|28}} Petrus aber antwortete ihm: Herr, wenn du es bist, befehle mir, zu dir auf dem Wasser zu gehen. &lt;br /&gt;
{{L|29}} Da sagte er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff aus, ging auf dem Wasser und kam zu Jesus.&lt;br /&gt;
{{L|30}} Als er aber den Wind sah, fürchtete er sich. Und er begann zu sinken und rief: Herr, rette mich!&lt;br /&gt;
{{L|31}} Da streckte Jesus seine Hand aus und ergriff ihn. Er sagte zu ihm: Warum hast du so schwaches vertrauen, warum zweifelst du&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: Du von schwachem Vertrauen (Kleingläubiger), warum zweifelst Du?&amp;lt;/ref&amp;gt;?&lt;br /&gt;
{{L|32}} Und als sie in das Boot einstiegen, lies der Sturm nach. &lt;br /&gt;
{{L|33}} Die aber im Boot waren, warfen sich vor ihm nieder und sagten: Du bist tatsächlich Gottes Sohn!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Heilung von Kranken in Genezareth ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|34}} Als sie am anderen Ufer ankamen, kamen sie in das Land bei Genezareth. &lt;br /&gt;
{{L|35}} Und als sie die Bewohner des Ortes erkannten, benachrichtigen sie die gesamte Umgebung und man brachte alle Kranken zu ihm.&lt;br /&gt;
{{L|36}} Sie baten ihn, nur den Saum seines Gewandes berühren zu dürfen. Und so viele ihn berührten wurden geheilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}} &lt;br /&gt;
{{S|1}} In jener Zeit hörte Herodes der Tetrarch die Kunde (den Ruf, das Gerücht) von Jesus,&lt;br /&gt;
{{S|2}} und sagte seinen Dienern: Dieser ist Johannes der Täufer; er stand auf von den Toten&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. passiv: er ist von den Toten auferweckt worden&amp;lt;/ref&amp;gt;  und darum (deshalb) sind in (durch) ihm solche Wunderkräfte wirksam. &lt;br /&gt;
{{S|3}} Denn Herodes hatte Johannes festnehmen (gefangennehmen) und fesseln (in Fesseln legen) und ins Gefängnis werfen (legen) lassen wegen Herodias, die Frau Philippus&#039;, seines Bruders;&lt;br /&gt;
{{S|4}} denn es hatte ihm Johannes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt (steht dir nicht frei) sie zu haben [zur Frau]. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und er wünschte (wollte) ihn gerne töten [doch] er fürchtete die (Volks-)Menge, da (denn, weil) sie ihn für (als) einen Propheten hielten. &lt;br /&gt;
{{S|6}} Als aber der Geburtstag des Herodes gefeiert (begangen) wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, tanzte die Tochter der Herodias in der Mitte (vor den Gästen) und gefiel dem Herodes,&lt;br /&gt;
{{S|7}} deshalb (daher) sagte er mit einem Eid (Schwur) zu (versprach er ihr) alles zu geben, was (auch immer) sie sich wünschte,&lt;br /&gt;
{{S|8}} und sie (diese) wurde von ihrer Mutter bedrängt (angestiftet)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizp, hier final aufgelöst. Vlt. besser: &amp;quot;und sie auf Drängen ihrer Mutter&amp;quot; oder &amp;quot;und sie, weil sie von ihrer Mutter angestiftet wurde&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;: Gib mir, sagte (meinte) sie, hier(her) auf einer Platte den (Schüssel, Teller) den Kopf des Johannes des Täufers.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es wurde traurig (betrübt) der König&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; aber wegen des Schwurs und der anwesenden Gäste&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, wörtlich: &amp;quot;der zusammen am Tisch sitzenden&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; befahl er [ihr den Kopf] zu geben (ihr den Wunsch zu erfüllen),&lt;br /&gt;
{{S|10}} und sandte hin (beauftragte)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; und lies enthaupten Johannes durch die Wache (Wachtposten) &lt;br /&gt;
{{S|11}} und es wurde gebracht (getragen) sein Kopf auf einer Platte den (Schüssel, Teller) und es dem Mädchen gegeben und sie brachte [es] ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und als seine Jünger kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal. Eventl. auch final&amp;lt;/ref&amp;gt;, holten sie den Leichnam und begruben ihn und gingen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] verkündeten es Jesus. &lt;br /&gt;
{{S|13}} Als aber Jesus [dies, es] hörte, zog er von dort ab (sich von dort zurück, ging weg), in einem Schiff an einen verlassenen (leeren, wüsten) Ort (Platz) für sich allein; und als die (Volks-)Menge es hörten, folgten sie ihm, zu Fuß (Land), aus den umliegenden Städten (Ortschaften).&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und als er [aus dem Boot] ausstieg (herauskam)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal. Eventl. auch final&amp;lt;/ref&amp;gt;, sah er eine große Volksmenge (viel Volk), und er erbarmte sich über sie (hatte Mitleid mit ihnen) und er heilte die Kranken (Kraftlosen) von ihnen.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Als es aber Abend geworden war&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;  (spät wurde), kamen seine Jünger zu ihm, und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, wörtlich: &amp;quot;sagend&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; : „Der Ort (Platz) ist öde (leer, wüst) und die Stunde ist schon verstrichen (die Zeit ist schon vorübergegangen, vorbei); Lass (Verabschiede) die (Volks-)Menge gehen, damit sie in die Dörfer gehen können und für sich Nahrungsmittel (zu Essen, Speise) kaufen.“&lt;br /&gt;
{{S|16}} Der [Jesus] aber sagte ihnen: „Sie haben kein Bedürfnis (nicht nötig) zu gehen, gebt ihr ihnen zu essen.“&lt;br /&gt;
{{S|17}} Die (diese) aber sagten ihm: „Wir haben nichts hier außer fünf Broten und zwei Fischen.“&lt;br /&gt;
{{S|18}} Der (Dieser) aber sagte: „Bringt mir diese (sie) her.“&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und als er befahl&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, d.h. Gleichzeitigkeit zum Hauptsatz&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass sich das Volk auf das Gras (Heu) niederlässt (niederlegt, niedersetzt), nahm&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, vlt. temporal &amp;quot;während&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Himmel [und] sagte Lob und Dank (sprach Lobpreis) und brach die Brote (in Stücke), gab sie den Jüngern, die Jünger aber der Volksmenge&amp;lt;ref&amp;gt;Steht im Plural&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und alle aßen und alle wurden gesättigt (satt), und sie sammelten das übrig gebliebene der Brocken (das was an Stücken übrig war) (:, -) zwölf Körbe voll (ausgefüllt).&lt;br /&gt;
{{S|21}} Die aber (und) aber, die gegessen hatten, waren an Männern wie (ungefähr) 5000, ohne (nicht mitgerechnet) Frauen und Kinder.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und alsbald (sofort, sogleich) nötigten (zwangen, forderten nachdrücklich auf) er die Jünger, dass sie in das Boot einsteigem und an das jenseitige [Ufer] (die andere Seite des Sees) vorausgehem (vorausfahrem) solange (während) er die Menge verabschiedete. &lt;br /&gt;
{{S|23}} Und als er die Menge verabschiedet hatte stieg er auf den Berg (einen Berg, in das Gebirge, Bergland) für sich allein um zu beten. Als es aber Abend geworden war, war er noch allein. &lt;br /&gt;
{{S|24}} Das Schiff aber war viele Stadien von der Erde (dem Ufer) entfernt, als es von den Wellen hart bedrängt (gequält)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde, denn der Wind war entgegengesetzt (gegen(über-)stehend). &lt;br /&gt;
{{S|25}} Aber in der vierten Nachtwache kam er zu ihnen, er ging (dabei)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem See.&lt;br /&gt;
{{S|26}} Als aber die Jünger ihn auf dem See gehend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; sahen, waren&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; sie in Aufregung (Unruhe, Verwirrung) (hatten Sie Angst, gerieten sie in Schrecken), sagend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; (meinend, denkend), dass es eine Erscheinung (Gespenst) sei, und vor Furcht (Angst) schrien (riefen) sie. &lt;br /&gt;
{{S|27}} Da aber sagte [Jesus] ihnen {sagend}: Seid guten Mutes (voller Zuversicht; habt keine Angst), ich bin es, fürchtet euch nicht [länger]. &lt;br /&gt;
{{S|28}} Da antwortete ihm aber Petrus: Herr, wenn du es bist, befehle (ordne an) mir zu dir zu gehen auf dem Wasser.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Er aber sagte: Komm! Und als er ausstieg&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Schiff, ging Petrus auf dem Wasser und ging (kam) zu Jesus. &lt;br /&gt;
{{S|30}} Als er aber den [starken] Wind sah, fürchtete er sich und fing&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, eventl. die Konstruktion anders trennen, etwa &amp;quot;... fürchtete er sich. Und als er anfing zu sinken...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; an zu (ver-)sinken, sagend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;: Herr, hilf mir (rette mich)! &lt;br /&gt;
{{S|31}} Da steckte Jesus aber seine Hand aus und e hielt ihn fest (ergriff ihn) und sagte ihm: Kleingläubiger (von schwachem Vertrauen), warum zweifelst du? &lt;br /&gt;
{{S|32}} Und als die in das Boot einstiegen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; legte (wurde müde, lies nach) sich der Sturm.&lt;br /&gt;
{{S|33}} Die aber im Boot waren, warfen sich vor ihm nieder und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wahrlich (wirklich, wahrhaftig, tatsächlich), du bist Gottes Sohn. &lt;br /&gt;
{{S|34}} Und als (nachdem) sie herübergefahren waren&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; kamen sie an Land nach Genesaret. &lt;br /&gt;
{{S|35}} Und als die Bewohner des Ortes sie erkannten, benachrichtigten (schickten nach) sie jene ganze Umgebung (Nachbarschaft) und man brachte ihm alle, die Krankheiten hatten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|36}} und baten ihn, dass er sie nur berühren (anfassen) dürften den Saum seines Gewandes; und so viele ihn berührten wurden gerettet (am Leben erhalten, geheilt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_14&amp;diff=21648</id>
		<title>Matthäus 14</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_14&amp;diff=21648"/>
		<updated>2015-10-16T09:51:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Der Tod Johannes des Täufers))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Zu dieser Zeit hörte Herodes der Tetrarch von Jesus. &lt;br /&gt;
{{L|2}} Er sagte zu seinen Dienern: Das ist Johannes der Täufer, der von den Toten auferstanden ist und deshalb solche Wunder tut.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Denn er hatte wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus, Johannes festnehmen, fesseln und ins Gefängnis werfen lassen.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Johannes hatte ihm nämlich zu ihm gesagt: Du darfst sie nicht zur Frau nehmen.&lt;br /&gt;
{{L|5}} Und so wollte er ihn gerne töten lassen, doch er fürchtete sich vor dem Volk, da sie ihn für einen Propheten hielten.&lt;br /&gt;
{{L|6}} Als nun der Geburtstag des Herodes gefeiert wurde, tanzte die Tochter der Herodias vor den Gästen in der Mitte und gefiel Herodes derart, &lt;br /&gt;
{{L|7}} dass er ihr mit einem Schwur versprach, ihr alles zu geben, was sie sich wünschte. &lt;br /&gt;
{{L|8}} und sie sagte auf Drängen ihrer Mutter: Gib mir hier auf einer Platte den Kopf Johannes des Täufers.&lt;br /&gt;
{{L|9}} Da wurde der König traurig, aber wegen des Schwurs und der anwesenden Gäste am Tisch befahl er ihren Wunsch zu erfüllen.&lt;br /&gt;
{{L|10}} So schickte er aus und lies Johannes den Täufer durch seine Wachen enthaupten. &lt;br /&gt;
{{L|11}} Und so wurde sein Kopf auf einer Platte gebracht und dem Mädchen gegeben. Und sie brachte ihn ihrer Mutter. &lt;br /&gt;
{{L|12}} Und die Jünger des Johannes kamen, holten seinen Leichnam und begruben ihn. Und sie gingen zu Jesus und erzählten es ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Fünftausend werden gespeist ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|13}} Als Jesus das hörte, zog er sich von dort zurück. In einem Schiff ging er an einen verlassenen Ort um allein zu sein. Als aber das Volk das hörte, folgten sie ihm an Land aus den umliegenden Orten.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Und als er aus dem Boot ausstieg, sah er eine große Menschenmenge. Er hatte Mitleid mit ihnen und heilte diejenigen, die unter ihnen krank waren.&lt;br /&gt;
{{L|15}} Als es spät geworden war, kamen seine Jünger zu ihm und sagten: Dieser Ort ist öde und es ist eine lange Zeit vergangen. Lass die Menschen gehen, damit sie in in den Dörfern etwas zu Essen kaufen können.&lt;br /&gt;
{{L|16}} Jesus aber sagte ihnen: Sie haben es nicht nötig, zu gehen. Gebt ihr ihnen zu essen!&lt;br /&gt;
{{L|17}} Sie aber antworteten ihm: Wir haben nicht, nur fünf Brote und zwei Fische.&lt;br /&gt;
Die (diese) aber sagten ihm: „Wir haben nichts hier außer fünf Broten und zwei Fischen.“&lt;br /&gt;
{{L|18}} Und er sagte: Bringt sie her zu mir.&lt;br /&gt;
{{L|19}}  Und er befahlt der Menge, sich auf den Boden zu setzen. Er nahm die fünf Brote und zwei Fische und während er in den Himmel blickte sprach er Lobpreis. Er brach die Brote in Stücke, gab sie seinen Jüngern und diese aber teilten sie der Menge aus.&lt;br /&gt;
{{L|20}} Und alle aßen und alle wurden satt. Sie sammelten das, was an Stücken übrig geblieben war ein: zwölf volle Körbe.&lt;br /&gt;
{{L|21}} Und ohne Frauen und Kinder waren es ungefähr 5000 Männer, die gegessen hatten. &lt;br /&gt;
Die aber (und) aber, die gegessen hatten, waren an Männern wie (ungefähr) 5000, ohne (nicht mitgerechnet) Frauen und Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Jesus geht auf dem Wasser ))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|22}} Und sofort befahl er den Jüngern, in ein Boot einzusteigen und ihm auf die andere Seite des Sees vorauszufahren während er die Menge verabschiedete. &lt;br /&gt;
{{L|23}}  Als er die Menge verabschiedet hatte, stieg er auf einen Berg um alleine zu sein und zu beten. Er war noch dort allein, als es schon Abend geworden war.&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}}&lt;br /&gt;
{{L|21}}&lt;br /&gt;
{{L|22}}&lt;br /&gt;
{{L|23}}&lt;br /&gt;
{{L|24}}&lt;br /&gt;
{{L|25}}&lt;br /&gt;
{{L|26}}&lt;br /&gt;
{{L|27}}&lt;br /&gt;
{{L|28}}&lt;br /&gt;
{{L|29}}&lt;br /&gt;
{{L|30}}&lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
{{L|34}}&lt;br /&gt;
{{L|35}}&lt;br /&gt;
{{L|36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}} &lt;br /&gt;
{{S|1}} In jener Zeit hörte Herodes der Tetrarch die Kunde (den Ruf, das Gerücht) von Jesus,&lt;br /&gt;
{{S|2}} und sagte seinen Dienern: Dieser ist Johannes der Täufer; er stand auf von den Toten&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. passiv: er ist von den Toten auferweckt worden&amp;lt;/ref&amp;gt;  und darum (deshalb) sind in (durch) ihm solche Wunderkräfte wirksam. &lt;br /&gt;
{{S|3}} Denn Herodes hatte Johannes festnehmen (gefangennehmen) und fesseln (in Fesseln legen) und ins Gefängnis werfen (legen) lassen wegen Herodias, die Frau Philippus&#039;, seines Bruders;&lt;br /&gt;
{{S|4}} denn es hatte ihm Johannes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt (steht dir nicht frei) sie zu haben [zur Frau]. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und er wünschte (wollte) ihn gerne töten [doch] er fürchtete die (Volks-)Menge, da (denn, weil) sie ihn für (als) einen Propheten hielten. &lt;br /&gt;
{{S|6}} Als aber der Geburtstag des Herodes gefeiert (begangen) wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, tanzte die Tochter der Herodias in der Mitte (vor den Gästen) und gefiel dem Herodes,&lt;br /&gt;
{{S|7}} deshalb (daher) sagte er mit einem Eid (Schwur) zu (versprach er ihr) alles zu geben, was (auch immer) sie sich wünschte,&lt;br /&gt;
{{S|8}} und sie (diese) wurde von ihrer Mutter bedrängt (angestiftet)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizp, hier final aufgelöst. Vlt. besser: &amp;quot;und sie auf Drängen ihrer Mutter&amp;quot; oder &amp;quot;und sie, weil sie von ihrer Mutter angestiftet wurde&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;: Gib mir, sagte (meinte) sie, hier(her) auf einer Platte den (Schüssel, Teller) den Kopf des Johannes des Täufers.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es wurde traurig (betrübt) der König&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; aber wegen des Schwurs und der anwesenden Gäste&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, wörtlich: &amp;quot;der zusammen am Tisch sitzenden&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; befahl er [ihr den Kopf] zu geben (ihr den Wunsch zu erfüllen),&lt;br /&gt;
{{S|10}} und sandte hin (beauftragte)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier final aufgelöst&amp;lt;/ref&amp;gt; und lies enthaupten Johannes durch die Wache (Wachtposten) &lt;br /&gt;
{{S|11}} und es wurde gebracht (getragen) sein Kopf auf einer Platte den (Schüssel, Teller) und es dem Mädchen gegeben und sie brachte [es] ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und als seine Jünger kamen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal. Eventl. auch final&amp;lt;/ref&amp;gt;, holten sie den Leichnam und begruben ihn und gingen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] verkündeten es Jesus. &lt;br /&gt;
{{S|13}} Als aber Jesus [dies, es] hörte, zog er von dort ab (sich von dort zurück, ging weg), in einem Schiff an einen verlassenen (leeren, wüsten) Ort (Platz) für sich allein; und als die (Volks-)Menge es hörten, folgten sie ihm, zu Fuß (Land), aus den umliegenden Städten (Ortschaften).&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und als er [aus dem Boot] ausstieg (herauskam)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal. Eventl. auch final&amp;lt;/ref&amp;gt;, sah er eine große Volksmenge (viel Volk), und er erbarmte sich über sie (hatte Mitleid mit ihnen) und er heilte die Kranken (Kraftlosen) von ihnen.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Als es aber Abend geworden war&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;  (spät wurde), kamen seine Jünger zu ihm, und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, wörtlich: &amp;quot;sagend&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; : „Der Ort (Platz) ist öde (leer, wüst) und die Stunde ist schon verstrichen (die Zeit ist schon vorübergegangen, vorbei); Lass (Verabschiede) die (Volks-)Menge gehen, damit sie in die Dörfer gehen können und für sich Nahrungsmittel (zu Essen, Speise) kaufen.“&lt;br /&gt;
{{S|16}} Der [Jesus] aber sagte ihnen: „Sie haben kein Bedürfnis (nicht nötig) zu gehen, gebt ihr ihnen zu essen.“&lt;br /&gt;
{{S|17}} Die (diese) aber sagten ihm: „Wir haben nichts hier außer fünf Broten und zwei Fischen.“&lt;br /&gt;
{{S|18}} Der (Dieser) aber sagte: „Bringt mir diese (sie) her.“&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und als er befahl&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, d.h. Gleichzeitigkeit zum Hauptsatz&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass sich das Volk auf das Gras (Heu) niederlässt (niederlegt, niedersetzt), nahm&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist, vlt. temporal &amp;quot;während&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Himmel [und] sagte Lob und Dank (sprach Lobpreis) und brach die Brote (in Stücke), gab sie den Jüngern, die Jünger aber der Volksmenge&amp;lt;ref&amp;gt;Steht im Plural&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und alle aßen und alle wurden gesättigt (satt), und sie sammelten das übrig gebliebene der Brocken (das was an Stücken übrig war) (:, -) zwölf Körbe voll (ausgefüllt).&lt;br /&gt;
{{S|21}} Die aber (und) aber, die gegessen hatten, waren an Männern wie (ungefähr) 5000, ohne (nicht mitgerechnet) Frauen und Kinder.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und alsbald (sofort, sogleich) nötigten (zwangen, forderten nachdrücklich auf) er die Jünger, dass sie in das Boot einsteigem und an das jenseitige [Ufer] (die andere Seite des Sees) vorausgehem (vorausfahrem) solange (während) er die Menge verabschiedete. &lt;br /&gt;
{{S|23}} Und als er die Menge verabschiedet hatte stieg er auf den Berg (einen Berg, in das Gebirge, Bergland) für sich allein um zu beten. Als es aber Abend geworden war, war er noch allein. &lt;br /&gt;
{{S|24}} Das Schiff aber war viele Stadien von der Erde (dem Ufer) entfernt, als es von den Wellen hart bedrängt (gequält)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde, denn der Wind war entgegengesetzt (gegen(über-)stehend). &lt;br /&gt;
{{S|25}} Aber in der vierten Nachtwache kam er zu ihnen, er ging (dabei)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem See.&lt;br /&gt;
{{S|26}} Als aber die Jünger ihn auf dem See gehend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; sahen, waren&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; sie in Aufregung (Unruhe, Verwirrung) (hatten Sie Angst, gerieten sie in Schrecken), sagend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Aorist&amp;lt;/ref&amp;gt; (meinend, denkend), dass es eine Erscheinung (Gespenst) sei, und vor Furcht (Angst) schrien (riefen) sie. &lt;br /&gt;
{{S|27}} Da aber sagte [Jesus] ihnen {sagend}: Seid guten Mutes (voller Zuversicht; habt keine Angst), ich bin es, fürchtet euch nicht [länger]. &lt;br /&gt;
{{S|28}} Da antwortete ihm aber Petrus: Herr, wenn du es bist, befehle (ordne an) mir zu dir zu gehen auf dem Wasser.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Er aber sagte: Komm! Und als er ausstieg&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Schiff, ging Petrus auf dem Wasser und ging (kam) zu Jesus. &lt;br /&gt;
{{S|30}} Als er aber den [starken] Wind sah, fürchtete er sich und fing&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, eventl. die Konstruktion anders trennen, etwa &amp;quot;... fürchtete er sich. Und als er anfing zu sinken...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; an zu (ver-)sinken, sagend&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;: Herr, hilf mir (rette mich)! &lt;br /&gt;
{{S|31}} Da steckte Jesus aber seine Hand aus und e hielt ihn fest (ergriff ihn) und sagte ihm: Kleingläubiger (von schwachem Vertrauen), warum zweifelst du? &lt;br /&gt;
{{S|32}} Und als die in das Boot einstiegen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; legte (wurde müde, lies nach) sich der Sturm.&lt;br /&gt;
{{S|33}} Die aber im Boot waren, warfen sich vor ihm nieder und sagten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;: Wahrlich (wirklich, wahrhaftig, tatsächlich), du bist Gottes Sohn. &lt;br /&gt;
{{S|34}} Und als (nachdem) sie herübergefahren waren&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; kamen sie an Land nach Genesaret. &lt;br /&gt;
{{S|35}} Und als die Bewohner des Ortes sie erkannten, benachrichtigten (schickten nach) sie jene ganze Umgebung (Nachbarschaft) und man brachte ihm alle, die Krankheiten hatten&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{{S|36}} und baten ihn, dass er sie nur berühren (anfassen) dürften den Saum seines Gewandes; und so viele ihn berührten wurden gerettet (am Leben erhalten, geheilt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_5&amp;diff=21645</id>
		<title>Matthäus 5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_5&amp;diff=21645"/>
		<updated>2015-10-14T15:28:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jd: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Als er aber die Volksmenge sah, stieg er auf den Berg. Und als er sich setzte, traten seine Jünger zu ihm.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Und er öffnete seinen Mund und lehrte sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(( Wer zu beneiden ist - Die Seligpreisungen))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{{L|3}} Zu beneiden sind die, die arm im Geist sind, denn ihnen gehört das Himmelreich.&lt;br /&gt;
:{{L|4}} Zu beneiden sind die, die traurig sind, denn sie werden getröstet werden. &lt;br /&gt;
:{{L|5}} Zu beneiden sind die, die freundlichen sind, denn sie werden die Erde erlangen. &lt;br /&gt;
:{{L|6}} Zu beneiden sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und sie sehnsüchtig erwarten, denn sie werden gesättigt werden. &lt;br /&gt;
:{{L|7}} Zu beneiden sind die, die Mitleid haben, denn sie werden Mitleid finden. &lt;br /&gt;
:{{L|8}} Zu beneiden sind die, die im Herzen rein sind, denn sie werden Gott erkennen. &lt;br /&gt;
:{{L|9}} Zu beneiden sind die, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder genannt werden.&lt;br /&gt;
:{{L|10}} Zu beneiden sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen gehört das Himmelreich. &lt;br /&gt;
:{{L|11}} Zu beneiden seid ihr, wenn sie euch meinetwegen beschimpfen und verfolgen und viel Schlechtes und Lügen reden gegen euch. &lt;br /&gt;
{{L|12}} Freut euch und jubelt, weil euer Lohn  im Himmel groß ist; ebenso haben sie nämlich auch die Propheten verfolgt, die vor euch waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Ihr seid Licht und Salz der Erde))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|13}} Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz aber geschmacklos wird,  womit soll gesalzen werden? Es ist zu zu nichts nutze, außer man schüttet es aus und die Menschen zertreten es.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.&lt;br /&gt;
{{L|15}} Auch zündet man nicht eine Lampe an und stellt sie dann unter eine Schüssel. Man stellt die Lampe auf einen Lampenständer damit sie allen im Haus leuchtet.&lt;br /&gt;
{{L|16}}  So sollt ihr euer Licht leuchten lassen vor den Menschen, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Von der Erfüllung des Gesetzes)) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|17}} Glaubt nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten außer Kraft setzen. Ich bin nicht gekommen um etwas außer Kraft zu setzen, sondern um zu vollenden.&lt;br /&gt;
{{L|18}} Wahrlich, denn ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen soll kein kleiner Buchstabe und kein Pünktchen vom Gesetz außer Kraft gesetzt werden - bis dies alles geschehen ist. &lt;br /&gt;
{{L|19}} Wer also nur das kleinste dieser Gebote außer Kraft setzt und das den Menschen lehrt, der wird als der Geringste im Himmelreich bezeichnet. Wer aber tut, was die Gebote verlangen, und das auch lehrt, wird als groß bezeichnet im Himmelreich. &lt;br /&gt;
{{L|20}} Denn ich sage euch, dass wenn euch nicht überfließend mehr Gerechtigkeit als den Schriftgelehrten und Pharisäer zuteil wird, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus über das Töten))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|21}} Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: Du sollst nicht töten! Wer aber tötet, der schuldig und dem Gericht verfallen.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Ich nun aber sage euch, dass jeder, der auf seinen Bruder zornig ist, schuldig und dem Gericht verfallen ist. Wer zu seinem Bruder sagt „Du Trottel“, ist schuldig und dem Hohen Rat verfallen. Wer sagt „Du Idiot“, der ist schuldig und den Feuern der Hölle verfallen.&lt;br /&gt;
{{L|23}} Wenn du also zum Opferaltar gehst um deine Opfergaben darzubringen und dir fällt dort ein, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,&lt;br /&gt;
{{L|24}} dann lass deine Opfergaben dort vor dem Altar liegen und lauf zurück und versöhnlich dich zuerst mit deinem Bruder. Dann komm wieder und bring deine Opfergaben dar. &lt;br /&gt;
{{L|25}} Sei jemand, der sich schnell mit seinem Gegner einigt, so lange du mit ihm auf dem Weg bist, damit dein Feind dich nicht dem Richter übergibt und der Richter dem Gerichtsdiener und man dich ins Gefängnis wirft.&lt;br /&gt;
{{L|26}} Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht herauskommen von dort, bis du den letzten Cent bezahlt hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus über das Ehebrechen))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|27}} Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Du sollst nicht ehebrechen!&lt;br /&gt;
{{L|28}} Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht um sie zu begehren, hat schon in seinem Herzen Ehebruch mit ihr begangen.&lt;br /&gt;
{{L|29}} Wenn aber dein rechtes Auge dich verführt, reiß es aus und wirf es weg. Es ist besser, eines deiner Körperteile geht verloren, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.&lt;br /&gt;
{{L|30}} Und wenn deine rechte Hand dich verführt, hau sie ab und wirf sie weg. Es ist besser, eines deiner Körperteile geht verloren, als dass dein ganzer Leib in die Hölle eingeht.&lt;br /&gt;
{{L|31}} Es wurde aber auch gesagt: Wer sich von seiner Frau scheidet, soll ihr einen Scheidebrief geben.&lt;br /&gt;
{{L|32}} Ich aber sage euch, dass jeder, der seine Frau entlässt, außer sie ist der Unzucht schuldig, treibt sie in den Ehebruch, und wer eine geschiedene Frau heiratet, begeht Ehebruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus über das Schwören))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|33}} Auch habt ihr gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: Du sollst keinen Meineid schwören, du sollst aber erfüllen dem Herrn deine Eide einlösen.&lt;br /&gt;
{{L|34}}  Ich aber fordere euch auf, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt. Nicht beim Himmel, denn er ist Gottes Thron,&lt;br /&gt;
{{L|35}} nicht bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, auch nicht bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist wohl Gott (Haubeck/Siebthal 2008, S. 25)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|36}} und auch sollst du nicht schwören bei deinem Haupt, denn es steht nicht in deiner Macht, auch nur ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen.&lt;br /&gt;
{{L|37}} Eure Rede sei „Ja Ja“, „Nein Nein“. Jedes Wort, dass darüber hinausgeht, ist aus dem Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus über die Vergeltung))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|38}} Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: „Auge gegen Auge und Zahn gegen Zahn“.&amp;lt;ref&amp;gt;2.Mose 21,24, 3.Mose 24,20, 5.Mose 19,21&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{L|39}} Ich aber sage euch: Leistet dem bösen Menschen keinen Widerstand! Ganz im Gegenteil, wenn dich einer auf deine rechte Backe schlägt, sollst du ihm auch deine andere anbieten.&lt;br /&gt;
{{L|40}} Und wenn dich einer vor Gericht ziehen will um deine Unterwäsche&amp;lt;ref&amp;gt;Mit χιτών ist ein Untergewand gemeint, unter dem nichts anderes getragen wird. Somit kann der Begriff mit Unterwäsche übertragen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu bekommen, lass ihm auch deine Kleidung.&lt;br /&gt;
{{L|41}} Und wenn dich einer dich zum Dienst&amp;lt;ref&amp;gt;Das Wort ἀγγαρεύω bezeichnet häufig erzwungene Dienste zugunsten des römischen Militärs. In seinem Kommentar hält Ulrich Luz (&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;2002, 386) eine Anspielung hierauf für denkbar, aber nicht für gesichert. Siebenthal geht von einer Zwangsarbeit für den Beförderungsdienst aus (Haubeck/Siebthal 2008, S. 27)&amp;lt;/ref&amp;gt; für eine Meile zwingt, dann gehe zwei Meilen mit ihm.&lt;br /&gt;
{{L|42}} Gib dem, der dich um etwas bittet und weise niemanden ab, der etwas von dir borgen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus über die Nächstenliebe))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|43}} Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Du sollst deinen Mitmenschen lieben und deinen Feind hassen.&amp;lt;ref&amp;gt;3.Mose 19,18, die Einschränkung war verbreitet und gründet sich vermeintlich auf 5.Mose 23,4.7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|44}} Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,&lt;br /&gt;
{{L|45}} damit ihr Kinder eures Vater im Himmel werden. Denn er lässt die Sonne aufgehen über denen, die böse sind und über denen die gut sind und er lässt es regnen über den Gerechten und den Ungerechten. &lt;br /&gt;
{{L|46}} Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner das selbe? &lt;br /&gt;
{{L|47}} Und wenn ihr freundlich seid gegenüber euren Brüdern, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die Heiden das selbe?&lt;br /&gt;
{{L|48}} Ihr sollt also vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Aber als er die (Volks-)Menge sah&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: „die Volksmenge erblickend...“&amp;lt;/ref&amp;gt;, stieg er auf den Berg (ging hinauf) und setzte sich&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Alternativ: „als er sich setzte“&amp;lt;/ref&amp;gt; (nieder), seine Schüler (Jünger) traten (kamen) zu ihm. &lt;br /&gt;
{{S|2}} Er öffnete seinen Mund und&amp;lt;ref&amp;gt;Beschreibendes adv. [[Partizip]] Aorist Aktiv, gleichgeordnet aufgelöst. Redewendung, die eine feierliche Rede einleitet (Haubeck/Siebthal 2007, S. 18)&amp;lt;/ref&amp;gt; lehrte sie {sagend}:&lt;br /&gt;
{{S|3}} Glücklich (selig, reich, gesegnet, zu beneiden, zu beglückwünschen) sind die Armen (in) dem Geist&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist wohl die Haltung gegenüber Gott bzw. die Beziehung mit ihm. „sie sind sich bewusst, dass sie m[it] leeren Händen vor ihm [Gott] stehen u[nd] daher ganz auf seine Hilfe angewiesen sind“ (Haubeck/Siebthal 2007, S. 18)&amp;lt;/ref&amp;gt;, denn ihnen gehört (ihrer) (ist) die Herrschaft (Königreich) der Himmeln (das Himmelreich). &lt;br /&gt;
{{S|4}} Glücklich sind die Trauernden (die traurig sind, die Kummer haben), denn sie werden getröstet werden. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Glücklich sind die Sanftmütigen (Freundlichen, Gnädigen), denn sie werden die Erde erben (erlangen). &lt;br /&gt;
{{S|6}} Glücklich sind, die hungern und dürsten (sehnsüchtig warten auf) nach Gerechtigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Aber auch: Frömmigkeit, Aufrichtigkeit, dem Willen Gott entsprechend!&amp;lt;/ref&amp;gt;, denn sie werden gesättigt (sattgemacht, ernährt) werden. &lt;br /&gt;
{{S|7}} Glücklich sind die Barmherzigen (die Erbarmen erweisen, Mitleid haben), denn sie werden Barmherzigkeit erlangen (finden). &lt;br /&gt;
{{S|8}} Glücklich sind die Reinen im Herzen, denn sie werden Gott sehen (schauen, bemerken, erkennen). &lt;br /&gt;
{{S|9}} Glücklich die Frieden schaffen (schließen) (die Friedensstifter, die Friedlichen, die zum Frieden bereiten), denn sie werden Gottes Kinder&amp;lt;ref&amp;gt;[[generisches Maskulinum]]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Söhne) heißen (genannt werden).&lt;br /&gt;
{{S|10}} Glücklich sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen ist (gehört) die (Königs)Herrschaft (Reich) in den (der) Himmeln. &lt;br /&gt;
{{S|11}} Glücklich seid ihr, wenn sie euch meinetwegen schmähen (beschimpfen, Vorwürfe machen) und verfolgen und [lügend] viel Schlechtes reden gegen euch. &lt;br /&gt;
{{S|12}} Freut euch und jubelt, denn (weil) (dass) euer Lohn&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. „Arbeitslohn“ (Haubeck/Siebenthal 2008, S. 20)&amp;lt;/ref&amp;gt; ist vielfältig (groß) in den Himmeln; So (derart, ebenso) haben sie nämlich [auch] die Propheten verfolgt, die vor euch waren. &lt;br /&gt;
{{S|13}} Ihr&amp;lt;ref&amp;gt;Steht betont.&amp;lt;/ref&amp;gt; seid das Salz der Erde; wenn das Salz töricht (fade, geschmacklos) wird (sich als Torheit erweist), womit wird man salzen? (womit wird man es wieder salzig machen?, womit wird Gott salzen?)&amp;lt;ref&amp;gt;Alle drei Varianten sind möglich, auch wenn sie sich sehr unterscheiden. Die letzte Variante geht von einem passivum divinum aus.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu nichts ist es noch nutze, außer (als dass) man es hinausschütte (hinauswirft) und es von den Menschen zertreten (verächtlich behandelt) werde.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Ihr&amp;lt;ref&amp;gt;Steht betont.&amp;lt;/ref&amp;gt; seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Auch nicht zündet man eine Lampe (ein Licht) an und stellt sie (es) unter den Scheffel (Gefäß, Schüssel)&amp;lt;ref&amp;gt;Das Griech. Wort kommt vom Lat. modium und bezeichnet eine Maßeinheit von ca. 8 ¾ Litern - groß genug, um eine Öllampe darunter zu stellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern auf den Leuchter (Lampenständer); und sie leuchtet (denen) allen in dem Haus.&lt;br /&gt;
{{S|16}} So sollt ihr euer Licht leuchten lassen (soll euer Licht leuchten) vor den Menschen, damit sie sehen eure guten Taten (Werke) und preisen (ehren, rühmen) euren Vater im Himmel.&lt;br /&gt;
{{S|17}} Ihr sollt nicht denken (Meint nicht), (dass) ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen (zerstören, abbrechen, annullieren, außer Kraft setzen); Ich bin nicht gekommen um aufzulösen (zerstören, abbrechen, annullieren, außer Kraft setzen), sondern um zu erfüllen (vollenden, abschließen).&lt;br /&gt;
{{S|18}} Amen (wahrlich), denn ich sage euch: Bis vergehen (der) Himmel und (die) Erde soll vom Gesetz nicht ein einziges Jota oder ein einziges Häkchen (Strichlein) vergehen, bis (dies) alles geschieht (geschehen ist).&lt;br /&gt;
{{S|19}} Wer also (den, wie gesagt) auflöst (außer Kraft setzt) auch nur eines (das kleinste) dieser Gebote, und sei es das kleinste, und so (derart, solches) lehrt die Menschen, der wird der Geringste (Kleinste) sein (genannt, berufen, gerufen) im Reich der Himmel (Himmelreich). Wer aber so (derart) tut(, was das Gebot verlangt) und so lehrt, der wird groß sein (berufen, genannt) im Reich der Himmel.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Denn ich sage euch, dass (:) wenn euch nicht überfließend zuteil wird Gerechtigkeit, die der Schriftgelehrten und Pharisäer (diese nicht weit übertrifft), werdet ihr nicht ins Reich der Himmel (Himmelreich) hineinkommen.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: Du sollst nicht töten; wer aber tötet (mordet), der ist schuldig (festgehalten, verfallen) dem Gericht (sei dem Gericht übergeben).&lt;br /&gt;
{{S|22}} Ich&amp;lt;ref&amp;gt;Steht betont.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber sage euch, dass (:) jeder (alle, die), der zürnt (zornig ist) seinem Bruder,  ist schuldig (festgehalten, verfallen) dem Gericht (sei dem Gericht übergeben). (Und) Wer (Der) sagt zu seinem Bruder: Narr (Hohlkopf) („Du Trottel“), der ist verfallen dem Hohen Rat (lokalen Gericht) (sei dem Hohen Rat übergeben); (Und) wer (Der) sagt: Tor (Idiot) („Du Narr“), der sei (schuldig) der Feuerhölle (Hölle des Feuers) übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hier wird immer die Konstruktion ἔνοχος ἔσται verwendet: Ist festgehalten/schuldig(Verfallen dem ... &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|23}} Wenn du nun (also) bringst (darbringst, überreichst) deine Opfergabe zum (auf) Altar und dir dort einfällt (du dich dort erinnerst), dass dein Bruder etwas gegen dich hat,&lt;br /&gt;
{{S|24}} dann lass deine Gabe&amp;lt;ref&amp;gt;Opfergabe, Geschenk&amp;lt;/ref&amp;gt; dort vor dem Altar liegen (zurück) und geh (hin)&amp;lt;ref&amp;gt;Hingehen oder gehen, weggehen&amp;lt;/ref&amp;gt;, versöhne dich zuerst mit deinem Bruder; und dann (darauf) [komm] bring deine Gabe dar.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Verständige (Einige, Komme entgegen)&amp;lt;ref&amp;gt;Eigentlich Partizip. Andere Übersetzungsmöglichkeiten „Sei jemand, der...“&amp;lt;/ref&amp;gt; dich mit deinem Gegner(Widersacher, Feind) [in einem Rechtsstreit] unverzüglich (schnell, bald, rasch), solange (während) du mit ihm unterwegs bist, damit er dich nicht dem Richter übergeibt und der Richter dem Gerichtsdiener und man dich ins Gefängnis wirft.&lt;br /&gt;
{{S|26}} Amen (Wahrlich), ich sage dir: Du wirst nicht herauskommen von dort, bis du den letzten Heller (Kupfermünze) bezahlt hast.&lt;br /&gt;
{{S|27}} Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Du sollst nicht ehebrechen!&lt;br /&gt;
{{S|28}} Ich aber sage euch, dass (:) jeder, der eine Frau ansieht und sie begehrt (um sie zu begehren)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Konstruktion πρὸς τὸ  bedeutet wohl „Wobei“ oder „und dabei“&amp;lt;/ref&amp;gt;, hat schon Ehebruch mit ihr begangen in seinem Herzen.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Wenn aber dein rechtes Auge dich zu Fall bringt (verführt), reiß es aus und wirf es von dir (weg); Es ist besser [für dich] (es ist von Vorteil), eines deiner (Körper-) Glieder geht verloren, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.&lt;br /&gt;
{{S|30}} Und wenn deine rechte Hand dich zu Fall bringt (verführt), hau sie ab und wirf sie von dir (weg). Es ist besser [für dich] (es ist von Vorteil), eines deiner (Körper-) Glieder geht verloren, als dass dein ganzer Leib zur Hölle fährt (in die Hölle eingeht, hingeht).&lt;br /&gt;
{{S|31}} Es wurde aber auch gesagt: Wer seine Frau entlässt (fortschickt, sich von ihr scheidet), soll ihr einen Scheidebrief geben.&lt;br /&gt;
{{S|32}} Ich aber sage euch, dass (:) jeder, der seine Frau entlässt, außer sie ist der Unzucht schuldig, treibt sie in den Ehebruch (tut, das die Ehe mit ihr gebrochen wird), und wer eine entlassene (geschiedene) Frau heiratet, bricht ihre Ehe (begeht Ehebruch).&lt;br /&gt;
{{S|33}} Weiter (wiederum) habt ihr gehört, dass gesagt wurde zu den Alten: Du sollst keinen Meineid schwören, du sollst aber erfüllen dem Herrn deine Eide (sondern dem Herrn deine Eide einlösen).&lt;br /&gt;
{{S|34}} Ich aber sage (befehle, fordere euch auf)&amp;lt;ref&amp;gt;Siebenthal weist auf den Befehlscharakter hin: abhängiger begehrssatz mit Infinitiv (Haubeck/Siebthal 2008, S. 25)&amp;lt;/ref&amp;gt; euch, ihr sollt überhaupt nicht schwören. Nicht bei [dem] Himmel, denn er ist Gottes Thron (ein Thron Gottes)&lt;br /&gt;
{{S|35}} nicht bei der Erde, denn sie ist ein Schemel (Fußbank) seiner Füße, nicht bei Jerusalem, denn sie ist eine Stadt des großen Königs&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist wohl Gott (Haubeck/Siebthal 2008, S. 25)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|36}} und auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören, denn es steht nicht in deiner Macht (du vermagst nicht), auch nur ein einziges Haar weiß zu machen (werden zu lassen) oder schwarz.&lt;br /&gt;
{{S|37}} Es sei eure Rede (Wort) Ja Ja, Nein Nein; was über dies (das übliche) hinausgeht (jedes weitere Wort) ist aus dem Bösen (von Übel).&lt;br /&gt;
{{S|38}} Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Auge um (gegen) Auge und Zahn um (gegen) Zahn.&lt;br /&gt;
{{S|39}} Ich aber sage euch: Leistet (widersetzt euch nicht) dem, der Böses tut, (dem bösen Menschen) keinen Widerstand! Nein (im Gegenteil, sondern), wenn dich einer schlägt auf die [deine] rechte Backe, [dann] halte (anbieten, darbieten) ihm auch die andere hin.&lt;br /&gt;
{{S|40}} Und wenn dich einer vor Gericht ziehen (verurteilen) will und dein Untergewand bekommen (Nehmen, ergreifen) will&amp;lt;ref&amp;gt; die zwei Infinitive stehen θέλοντί beigestellt, sinngemäß natürlich „um dein Gewand zu nehmen“&amp;lt;/ref&amp;gt;, [dann] lass (gib) ihm auch den Mantel (das Gewand).&lt;br /&gt;
{{S|41}} Und wenn dich einer zwingt&amp;lt;ref&amp;gt;Das Wort ἀγγαρεύω bezeichnet häufig erzwungene Dienste zugunsten des römischen Militärs. In seinem Kommentar hält Ulrich Luz (&amp;lt;sup&amp;gt;5&amp;lt;/sup&amp;gt;2002, 386) eine Anspielung hierauf für denkbar, aber nicht für gesichert. Siebenthal geht von einer Zwangsarbeit für den Beförderungsdienst aus (Haubeck/Siebthal 2008, S. 27)&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Meile [mitzugehen],  [dann] geh mit ihm zwei.&lt;br /&gt;
{{S|42}} Dem, der dich bittet, sollst du geben (gib) und von dem, der von dir borgen (leihen) will wende dich nicht ab.&lt;br /&gt;
{{S|43}} Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: Du sollst deinen Nächsten (Mitmenschen) lieben und deinen Feind hassen.&lt;br /&gt;
{{S|44}} Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, dass man hier sinnvoll nur final auflösen kann&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
{{S|45}} auf dass (damit) ihr werdet Söhne eures Vaters [der ist] in den Himmeln, weil (da, denn) er lässt aufgehen die Sonne  über bösen und guten und lässt [es] regnen über gerechten und ungerechten.&lt;br /&gt;
{{S|46}} Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr (könnt ihr da erwarten)? Tun nicht auch die Zöllner das selbe? &lt;br /&gt;
{{S|47}} Und wenn ihr freundlich seid zu (grüßt) euren Brüdern, was tut ihr mehr (Besonderes, Aussergewöhnliches)? Tun nicht auch die Heiden das selbe?&lt;br /&gt;
{{S|48}} Ihr sollt&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht Futur, das aber ein Gebot ausdrückt&amp;lt;/ref&amp;gt; wie gesagt (also, demnach) vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jd</name></author>
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