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	<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Patrickbloy</id>
	<title>Die Offene Bibel - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Offenbarung_13&amp;diff=25487</id>
		<title>Offenbarung 13</title>
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		<updated>2017-04-14T21:06:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen, &lt;br /&gt;
welches zehn Hörner und sieben Köpfe  und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen  &amp;lt;ref&amp;gt;Einige Handschriften, wie z.B. der Stephanustext der 3. Edition, der Hoskier als Obertext dient, weisen eine Vertauschung von κέρατα δέκα καὶ κεφαλὰς ἑπτὰ zu κεφαλὰς ἑπτὰ καὶ κέρατα δέκα. Der inneren Textkritik nach kann keine Entscheidung getroffen werden. Da κέρατα δέκα καὶ κεφαλὰς ἑπτὰ von A und C, sowie א belegt sind ist dieser Lesart dem Vorzug zu geben.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen blasphemischen Namen &amp;lt;ref&amp;gt; Anstatt des Plurals, gibt es Varianten, die den Singular des Wortes ονομα aufweisen. Nach Maier ist die Singularform in den Handschriften jedoch schlechter belegt (vgl. MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (His-torisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014. S.77f). Allerdings liest als wichtige Handschrift nur A die Pluralform, dagegen C, sowie auch א die Singularform. 𝔓47 ist an dieser Stelle fragmentär. Da die Lücke jedoch nur einen Buchstaben umfasst, ist davon auszugehen, dass es die Singularform belegt. Daher gebe ich der Singularform hier den Vorzug.&amp;lt;/ref&amp;gt;  hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und das Tier, welches ich sah, war wie ein Leopard und seine Füße wie die eines Bären und sein Mund wie der Mund eines Löwen. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und [ich sah]  einen seiner Köpfe wie zu Tode ge-schlachtet und die Wunde seines Todes wurde geheilt. Und die ganze Welt wunderte sich hinter dem Tier her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und sie beteten den Drachen an,weil er dem Tier die Gewalt gegeben hatte, und sie beugten ihre Knie vor dem Tier, wobei sie sagten: „Wer ist wie das Tier und wer kann es bekämpfen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und ihm wurde ein Mund gegeben um Lautes und Blasphemisches  zu reden und ihm wurde Gewalt gegeben, (es) zweiundvierzig Monate zu tun &amp;lt;ref&amp;gt;Es gibt eine Ergänzung von πολεμον vor ποιησαι. Diese ist durch einige Hand-schriften belegt, z.B. durch den Codex Vaticanus (B), jedoch fehlen die wichtigen Handschriften A, C, א und 𝔓47. Zudem ist der Kurztext lectio brevior und damit wird πολεμον eine spätere Ergänzung sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es öffnete seinen Mund zur Blasphemie um Gott zu lästern, seinen Namen und sein Zelt und diejenigen, welche im Himmel leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} &amp;lt;ref&amp;gt;Und ihm wurde gegeben einen Krieg mit den Heiligen zu führen &lt;br /&gt;
und sie zu besiegen: Zur Bewertung der äußeren Textkritik stellt Tóth fest, dass der Teilvers „von der wichtigsten Handschriftengruppe […], dem sog. A-Text […] ausgelassen“ (TÓTH, Franz: Das Tier, sein Bild und der falsche Prophet. Untersuchungen zum zeitgeschichtlichen Hintergrund von Johannesoffenbarung 13 unter Einbeziehung des antiken Orakel-wesens (BThSt, 126), Neukirchen-Vluyn 2012, S.30) wurde. Daneben fehlt er auch in einigen Schriften anderer Textfamilien, wie 𝔓47 und ist erst „rund ein Jahrhundert später zunächst fragmentarisch“ (TÓTH: Tier, S.30) belegt. Die meiste Kommentarliteratur folgt, so Tóth, dem Langtext (siehe TÓTH: Tier, S.30), so vermutet z.B. Satake hinter der Auslassung eine Haplographie aufgrund des gleichen Anfang mit καὶ ἐδόθη αὐτῷ (nach  SATAKE, Akira: Die Offenbarung des Johannes (KEK, 16), Göttingen 2008, S.299 Fußnote: 455). Dies ist jedoch aufgrund der Parallelstruktur, welche erst durch die Ergänzung durchbrochen wird, wenig wahrscheinlich (nach TÓTH: Tier, S.30). Ebenso sieht Maier den Vers als ursprünglich an und benennt noch nicht einmal das textkritische Problem, das es bei V.7a gibt, wie er es jedoch bei anderen Versen tut (vgl. MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (Historisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014, S.89ff). Nach der inneren Textkritik ist der lectio brevior den Vorzug zu geben ist. Die Fortschreibung durch V.7a kann dann als Dramatisierung verstanden werden bzw. als „einen überaus dichten apokalyptischen Fatalismus“ (KARRER, Martin: Der Text der Johannesapokalypse, in: FREY, Jörg u.a. (Hg.): Die Johannesapokalypse. Kontexte - Konzepte - Rezeption (WUNT, 287), Tübingen 2012, S. 70f.). Eine Ergänzung des Textes, wie sie Karrer annimmt, als Folge der erlebten Christenverfolgung im 2. und 3. Jahrhundert scheint daher, sehr wahrscheinlich (siehe KARRER: Text, in: FREY (Hg.): Johannesapokalypse, S.70f.). &amp;lt;/ref&amp;gt; ihm wurde gegeben die Gewalt über jeden Stamm und (jedes) Volk und (jede) Sprache und (jede) Nation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und alle, die auf der Erde leben, werden vor ihm ihre Knie beugen, (jeder) dessen Name &amp;lt;ref&amp;gt;αὐτοῦ ausgelassen, da es sich in der deutschen Sprache nicht in diesem Kontext sinnvoll wiedergeben lässt.&amp;lt;/ref&amp;gt;  nicht geschrieben wurde in das Buch des Lebens des geschlachteten Lammes, vom Anfang der Welt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Wenn jemand ein Ohr hat, so höre er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Wenn jemand in Gefangenschaft führt,  so geht er in Gefangenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;V.10 weist viele textkritische Varianten auf, wie Maier belegt (MAIER: Offenbarung. Kapitel 12-22, S. 93). Die wichtigen Handschriften A, C und belegen jeweils einen anderen Textbestand. A belegt εἴ τις εἰς αἰχμαλωσίαν, εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει, א belegt εἴ τις εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει, εἰς αἰχμαλωσίαν und C ist am kürzesten mit ἡ τις εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει. C ist hier die unwahrscheinlichste Lesart, da weder A noch א ἡ τις bezeugen. 𝔓47 ist an dieser Stelle defizitär, jedoch ist am Ende von V.10a [ὑ]πάγει belegt. Somit steht der S-Text gegen die Handschrift A, die zum A-Text gehört. Obwohl normalerweise der A-Text stärker gewichtet wird, folge ich hier dem S-Text, da ich A auch in V.10b nicht folge. Die ursprüngliche Lesart ist damit vermutlich εἴ τις εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει, εἰς αἰχμαλωσίαν.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand mit einem Schwert tötet, so wird er mit einem Schwert getötet &amp;lt;ref&amp;gt;Der V.10b „enthält […] in fast allen Handschriften eine andere Nuance als im heutigen Text“ (KARRER, Martin: Hellenistische und frühkaiserliche Motive in der Johannesapokalypse, in: SCHMELLER, Thomas u.a. (Hg.): Die Offenbarung des Johannes. Kommunikation im Konflikt (QD, 253), Freiburg im Breisgau 2013, S. 32–73, S.52) A liest alleine gegen alle anderen Zeugen εἴ τις ἐν μαχαίρῃ ἀποκτανθῆναι αὐτὸν ἐν μαχαίρῃ ἀποκτανθῆναι. Somit ist es eigentlich schlecht bezeugt, wurde aber in der Forschung des 20. Jh. als die ursprünglichere Lesart aufgefasst und ist mittlerweile wieder umstritten (Siehe KARRER: Motive, in: SCHMELLER u.a. (Hg.): Offenbarung, S.52). Karrer führt die Veränderung des Textsinnes überzeugend, ähnlich wie bei V.7a auch, auf eine Zuspitzung der Christenverfolgungen im 2. und 3. Jh. zurück (Siehe KARRER: Motive, in: SCHMELLER u.a. (Hg.): Offenbarung, S.52). Demnach zeigt sich in der Textvariante von A eine gewisse Fatalität, wohingegen die anderen Handschriften „einen Rest von Recht“ (Siehe KARRER: Motive, in: SCHMELLER u.a. (Hg.): Offenbarung, S.52) im römischen Reich sehen, nach dem die Hoffnung besteht, dass Morde noch geahndet werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Hier ist die Geduld und der Glaube der Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde hinaufsteigen und es hatte zwei Hörner wie ein Lamm und sprach wie ein Drache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und die ganze Gewalt des ersten Tieres tat es vor ihm, und es veranlasst die Erde und die auf ihr Lebenden, dass sie das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde geheilt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und es tut große Zeichen, indem es auch selbst Feuer aus dem Himmel auf die Erde herabkommen lasse vor den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und es täuschte diejenigen, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die ihm vor dem Tier zu tun gegeben worden, indem es diesen auf der Erde Lebenden befahl &amp;lt;ref&amp;gt;Nach Art. λέγω in: BAUER: Wörterbuch, Sp.951-954, hier: Sp.953.&amp;lt;/ref&amp;gt;, dem Tier ein Bild zu machen, welches die Wunde des Schwertes hat und (wieder) lebendig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und ihm wurde gegeben dem Bild des Tieres Geist zu geben, sodass auch das Bild des Tieres sprach und veranlasste, dass alle &amp;lt;ref&amp;gt;ἵνα ὅσοι: wörtlich „so viele wie“, sinngemäß daher „alle die“.&amp;lt;/ref&amp;gt; getötet werden, die nicht anbeten das Bild des Tieres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und es veranlasst alle dazu,&lt;br /&gt;
die Kleinen und die Großen, &lt;br /&gt;
und die Reichen und die Armen, &lt;br /&gt;
und die Freien und die Sklaven, &lt;br /&gt;
dass sie sich ein Malzeichen geben an die rechte Hand oder ihre Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} und so dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn nicht derjenige, der das Zeichen des Namens des Tieres hat oder die Zahl seines Namens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Da ist Erkenntnis vonnöten: Wer den Geist (Fähigkeit) hat, errechne die Nummer des Tieres - die Nummer für einen Menschen -: Seine Nummer ist sechshundertsechsundsechzig. &amp;lt;ref&amp;gt;Es ist unklar, auf wen sich die Zahl bezieht. Es könnte Kaiser Nero nach hebräischer Zählung sein. Plausibel wäre auch, nach der kabbalistischen oder griechischen Zahlschrift zu gehen; oder aber die Zahl als Sinnbild zu nehmen sein, weil sieben die Zahl der Vollständigkeit ist. Quelle: www.kathpedia.com/index.php?title=666_(Zahl). &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
	</entry>
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		<title>Offenbarung 13</title>
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		<updated>2017-04-14T21:01:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: Statusupdate&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen, &lt;br /&gt;
welches zehn Hörner und sieben Köpfe  und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen  &amp;lt;ref&amp;gt;Einige Handschriften, wie z.B. der Stephanustext der 3. Edition, der Hoskier als Obertext dient, weisen eine Vertauschung von κέρατα δέκα καὶ κεφαλὰς ἑπτὰ zu κεφαλὰς ἑπτὰ καὶ κέρατα δέκα. Der inneren Textkritik nach kann keine Entscheidung getroffen werden. Da κέρατα δέκα καὶ κεφαλὰς ἑπτὰ von A und C, sowie א belegt sind ist dieser Lesart dem Vorzug zu geben.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen blasphemischen Namen &amp;lt;ref&amp;gt; Anstatt des Plurals, gibt es Varianten, die den Singular des Wortes ονομα aufweisen. Nach Maier ist die Singularform in den Handschriften jedoch schlechter belegt (vgl. MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (His-torisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014. S.77f). Allerdings liest als wichtige Handschrift nur A die Pluralform, dagegen C, sowie auch א die Singularform. 𝔓47 ist an dieser Stelle fragmentär. Da die Lücke jedoch nur einen Buchstaben umfasst, ist davon auszugehen, dass es die Singularform belegt. Daher gebe ich der Singularform hier den Vorzug.&amp;lt;/ref&amp;gt;  hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und das Tier, welches ich sah, war wie ein Leopard und seine Füße wie die eines Bären und sein Mund wie der Mund eines Löwen. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und [ich sah]  einen seiner Köpfe wie zu Tode ge-schlachtet und die Wunde seines Todes wurde geheilt. Und die ganze Welt wunderte sich hinter dem Tier her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und sie beteten den Drachen an,weil er dem Tier die Gewalt gegeben hatte, und sie beugten ihre Knie vor dem Tier, wobei sie sagten: „Wer ist wie das Tier und wer kann es bekämpfen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und ihm wurde ein Mund gegeben um Lautes und Blasphemisches  zu reden und ihm wurde Gewalt gegeben, (es) zweiundvierzig Monate zu tun &amp;lt;ref&amp;gt;Es gibt eine Ergänzung von πολεμον vor ποιησαι. Diese ist durch einige Hand-schriften belegt, z.B. durch den Codex Vaticanus (B), jedoch fehlen die wichtigen Handschriften A, C, א und 𝔓47. Zudem ist der Kurztext lectio brevior und damit wird πολεμον eine spätere Ergänzung sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es öffnete seinen Mund zur Blasphemie um Gott zu lästern, seinen Namen und sein Zelt und diejenigen, welche im Himmel leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} &amp;lt;ref&amp;gt;Und ihm wurde gegeben einen Krieg mit den Heiligen zu führen &lt;br /&gt;
und sie zu besiegen: Zur Bewertung der äußeren Textkritik stellt Tóth fest, dass der Teilvers „von der wichtigsten Handschriftengruppe […], dem sog. A-Text […] ausgelassen“ (TÓTH, Franz: Das Tier, sein Bild und der falsche Prophet. Untersuchungen zum zeitgeschichtlichen Hintergrund von Johannesoffenbarung 13 unter Einbeziehung des antiken Orakel-wesens (BThSt, 126), Neukirchen-Vluyn 2012, S.30) wurde. Daneben fehlt er auch in einigen Schriften anderer Textfamilien, wie 𝔓47 und ist erst „rund ein Jahrhundert später zunächst fragmentarisch“ (TÓTH: Tier, S.30) belegt. Die meiste Kommentarliteratur folgt, so Tóth, dem Langtext (siehe TÓTH: Tier, S.30), so vermutet z.B. Satake hinter der Auslassung eine Haplographie aufgrund des gleichen Anfang mit καὶ ἐδόθη αὐτῷ (nach  SATAKE, Akira: Die Offenbarung des Johannes (KEK, 16), Göttingen 2008, S.299 Fußnote: 455). Dies ist jedoch aufgrund der Parallelstruktur, welche erst durch die Ergänzung durchbrochen wird, wenig wahrscheinlich (nach TÓTH: Tier, S.30). Ebenso sieht Maier den Vers als ursprünglich an und benennt noch nicht einmal das textkritische Problem, das es bei V.7a gibt, wie er es jedoch bei anderen Versen tut (vgl. MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (Historisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014, S.89ff). Nach der inneren Textkritik ist der lectio brevior den Vorzug zu geben ist. Die Fortschreibung durch V.7a kann dann als Dramatisierung verstanden werden bzw. als „einen überaus dichten apokalyptischen Fatalismus“ (KARRER, Martin: Der Text der Johannesapokalypse, in: FREY, Jörg u.a. (Hg.): Die Johannesapokalypse. Kontexte - Konzepte - Rezeption (WUNT, 287), Tübingen 2012, S. 70f.). Eine Ergänzung des Textes, wie sie Karrer annimmt, als Folge der erlebten Christenverfolgung im 2. und 3. Jahrhundert scheint daher, sehr wahrscheinlich (siehe KARRER: Text, in: FREY (Hg.): Johannesapokalypse, S.70f.). &amp;lt;/ref&amp;gt; ihm wurde gegeben die Gewalt über jeden Stamm und (jedes) Volk und (jede) Sprache und (jede) Nation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und alle, die auf der Erde leben, werden vor ihm ihre Knie beugen, (jeder) dessen Name &amp;lt;ref&amp;gt;αὐτοῦ ausgelassen, da es sich in der deutschen Sprache nicht in diesem Kontext sinnvoll wiedergeben lässt.&amp;lt;/ref&amp;gt;  nicht geschrieben wurde in das Buch des Lebens des geschlachteten Lammes, vom Anfang der Welt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Wenn jemand ein Ohr hat, so höre er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Wenn jemand in Gefangenschaft führt,  so geht er in Gefangenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;V.10 weist viele textkritische Varianten auf, wie Maier belegt (MAIER: Offenbarung. Kapitel 12-22, S. 93). Die wichtigen Handschriften A, C und belegen jeweils einen anderen Textbestand. A belegt εἴ τις εἰς αἰχμαλωσίαν, εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει, א belegt εἴ τις εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει, εἰς αἰχμαλωσίαν und C ist am kürzesten mit ἡ τις εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει. C ist hier die unwahrscheinlichste Lesart, da weder A noch א ἡ τις bezeugen. 𝔓47 ist an dieser Stelle defizitär, jedoch ist am Ende von V.10a [ὑ]πάγει belegt. Somit steht der S-Text gegen die Handschrift A, die zum A-Text gehört. Obwohl normalerweise der A-Text stärker gewichtet wird, folge ich hier dem S-Text, da ich A auch in V.10b nicht folge. Die ursprüngliche Lesart ist damit vermutlich εἴ τις εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει, εἰς αἰχμαλωσίαν.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand mit einem Schwert tötet, so wird er mit einem Schwert getötet &amp;lt;ref&amp;gt;Der V.10b „enthält […] in fast allen Handschriften eine andere Nuance als im heutigen Text“ (KARRER, Martin: Hellenistische und frühkaiserliche Motive in der Johannesapokalypse, in: SCHMELLER, Thomas u.a. (Hg.): Die Offenbarung des Johannes. Kommunikation im Konflikt (QD, 253), Freiburg im Breisgau 2013, S. 32–73, S.52) A liest alleine gegen alle anderen Zeugen εἴ τις ἐν μαχαίρῃ ἀποκτανθῆναι αὐτὸν ἐν μαχαίρῃ ἀποκτανθῆναι. Somit ist es eigentlich schlecht bezeugt, wurde aber in der Forschung des 20. Jh. als die ursprünglichere Lesart aufgefasst und ist mittlerweile wieder umstritten (Siehe KARRER: Motive, in: SCHMELLER u.a. (Hg.): Offenbarung, S.52). Karrer führt die Veränderung des Textsinnes überzeugend, ähnlich wie bei V.7a auch, auf eine Zuspitzung der Christenverfolgungen im 2. und 3. Jh. zurück (Siehe KARRER: Motive, in: SCHMELLER u.a. (Hg.): Offenbarung, S.52). Demnach zeigt sich in der Textvariante von A eine gewisse Fatalität, wohingegen die anderen Handschriften „einen Rest von Recht“ (Siehe KARRER: Motive, in: SCHMELLER u.a. (Hg.): Offenbarung, S.52) im römischen Reich sehen, nach dem die Hoffnung besteht, dass Morde noch geahndet werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Hier ist die Geduld und der Glaube der Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde hinaufsteigen und es hatte zwei Hörner wie ein Lamm und sprach wie ein Drache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und die ganze Gewalt des ersten Tieres tat es vor ihm, und es veranlasst die Erde und die auf ihr Lebenden, dass sie das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde geheilt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und es tut große Zeichen, indem es auch selbst Feuer aus dem Himmel auf die Erde herabkommen lasse vor den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und es täuschte diejenigen, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die ihm vor dem Tier zu tun gegeben worden, indem es diesen auf der Erde Lebenden befahl &amp;lt;ref&amp;gt;Nach Art. λέγω in: BAUER: Wörterbuch, Sp.951-954, hier: Sp.953.&amp;lt;/ref&amp;gt;, dem Tier ein Bild zu machen, welches die Wunde des Schwertes hat und (wieder) lebendig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und ihm wurde gegeben dem Bild des Tieres Geist zu geben, sodass auch das Bild des Tieres sprach und veranlasste, dass alle &amp;lt;ref&amp;gt;ἵνα ὅσοι: wörtlich „so viele wie“, sinngemäß daher „alle die“.&amp;lt;/ref&amp;gt; getötet werden, die nicht anbeten das Bild des Tieres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und es veranlasst alle dazu,&lt;br /&gt;
die Kleinen und die Großen, &lt;br /&gt;
und die Reichen und die Armen, &lt;br /&gt;
und die Freien und die Sklaven, &lt;br /&gt;
dass sie sich ein Malzeichen geben an die rechte Hand oder ihre Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} und so dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn nicht derjenige, der das Zeichen des Namens des Tieres hat oder die Zahl seines Namens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Da ist Erkenntnis vonnöten: Wer den Geist (Fähigkeit) hat, errechne die Nummer des Tieres - die Nummer für einen Menschen -: Seine Nummer ist sechshundertsechsundsechzig. &amp;lt;ref&amp;gt;Es ist unklar, auf wen sich die Zahl bezieht. Es könnte Kaiser Nero nach hebräischer Zählung sein. Plausibel wäre auch, nach der kabbalistischen oder griechischen Zahlschrift zu gehen; oder aber die Zahl als Sinnbild zu nehmen sein, weil sieben die Zahl der Vollständigkeit ist. Quelle: www.kathpedia.com/index.php?title=666_(Zahl). &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Offenbarung_12&amp;diff=25476</id>
		<title>Offenbarung 12</title>
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		<updated>2017-04-12T20:04:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: Korrekturen, da vorher falches Kapitel eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es erschien ein großes Zeichen am Himmel (im Himmel): eine Frau, umworfen mit der Sonne, und der Mond unter ihren Füssen, und auf ihrem Haupt ein Kranz von zwölf Sternen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Sie trägt schwanger, und sie schreit in Wehen und Schmerzen einer Geburt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und ein anderes Zeichen erschien am Himmel:&lt;br /&gt;
Siehe, ein Drache, gross und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern, und auf seinen Köpfen sieben Diademe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:Patrickbloy</title>
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		<updated>2017-04-12T19:46:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Name: Patrick Bloy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beruf:  studentische Hilfskraft IT und Aufsicht HLB Wuppertal, studentische Hilfskraft Apk-Projekt(Transkription altgriechischer Apk Handschriften), im Alten Testament, Verantwortlich für die Betreuung der elektronischen Lernplattform (moodle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studienort:  Theologiestudent aktuell an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel in Wuppertal und an der Ruhr Universität Bochum, aktuell im Examen der EkvW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkte: u.a. Apokalyptik im NT, vorstaatliche Zeit Israels, Exodus, Männlichkeit und Weiblichkeit bei Paulus, Kreuzestheologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://blog.bloy.at Blog ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.bloy.at Homepage]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
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		<title>Benutzer:Patrickbloy</title>
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		<updated>2017-04-12T18:54:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Name: Patrick Bloy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beruf:  studentische Hilfskraft IT und Aufsicht HLB Wuppertal, studentische Hilfskraft Apk-Projekt, im Alten Testament, Verantwortlich für die Betreuung der elektronischen Lernplattform (moodle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studienort:  Theologiestudent aktuell an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel in Wuppertal und an der Ruhr Universität Bochum, aktuell im Examen der EkvW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkte: u.a. Apokalyptik im NT, vorstaatliche Zeit Israels, Exodus, Männlichkeit und Weiblichkeit bei Paulus, Kreuzestheologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://blog.bloy.at Blog ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Patrickbloy</name></author>
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		<title>Benutzer:Patrickbloy</title>
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		<updated>2017-04-12T18:53:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: Seite erstellt und einige Daten eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Name: Patrick Bloy&lt;br /&gt;
Beruf:  studentische Hilfskraft IT und Aufsicht HLB Wuppertal, studentische Hilfskraft Apk-Projekt, im Alten Testament, Verantwortlich für die Betreuung der elektronischen Lernplattform (moodle)&lt;br /&gt;
Studienort:  Theologiestudent aktuell an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel in Wuppertal und an der Ruhr Universität Bochum, aktuell im Examen der EkvW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkt: u.a. Apokalyptik im NT, vorstaatliche Zeit Israels, Exodus, Männlichkeit und Weiblichkeit bei Paulus, Kreuzestheologie&lt;br /&gt;
[https://blog.bloy.at Blog ]&lt;br /&gt;
[https://www.bloy.at Homepage]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Offenbarung_13&amp;diff=25472</id>
		<title>Diskussion:Offenbarung 13</title>
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		<updated>2017-04-12T18:34:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Übersetzte Verse =  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einteilung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Szene 1: Vers 1–12 &lt;br /&gt;
Einteilung u.a. MALINA, Bruce J.: Die Offenbarung des Johannes. Sternvisionen und Himmelsreisen, Stuttgart 2002, S.187&lt;br /&gt;
Szene 1: Vers 13–18  &lt;br /&gt;
Einteilung u.a. MALINA, Bruce J.: Die Offenbarung des Johannes. Sternvisionen und Himmelsreisen, Stuttgart 2002, S.187&lt;br /&gt;
|Überprüfte Verse = &lt;br /&gt;
|Alternativen = &lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Studienfassung verstehbar = &lt;br /&gt;
|Anliegen dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = &lt;br /&gt;
|Übrige Überprüfungen = &lt;br /&gt;
|Was fehlt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Vers 18 tue ich mich recht schwer. Die Vielzahl der Abweichungen erklärt sich damit wahrscheinlich nicht nur durch Fehler beim Abschreiben, sondern möglicherweise auch durch bewusste Änderungen, da man die vorherrschende Zahl nicht deuten konnte und eine andere Zahl sinnvoller erschien. Belegt sind die Zahlen 660, 616 und 646, wie die Zahl 666 als femininum und neutrum. Schon Irenäus kannte sowohl die Lesart 666, als auch 616 (siehe MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (Historisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014, S.121 und Iren.haer. V,30). Die Abweichungen sind bis auf 616 textkritisch nicht gut belegt; 616 ist u.a. belegt durch C und 𝔓115. Dagegen ist 666 durch A, א und 𝔓47. Damit stehen zwei wichtige Zeugen des A-Textes, gegen einen Zeugen des A-Textes und zwei Zeugen des S-Textes, womit beide Lesarten gut belegt sind. Eine Entscheidung für die eine oder die andere Lesart wäre reine Spekulation und fällt mir daher hier schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Übersetzung wäre ich mit σοφία als Verstand vorsichtig, der Begriff ist vielschichtiger als Erkenntnis. Ich würde hier Weisheit vorschlagen. νοῦς ist dann eher am Verstand, bzw Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezug zum Nero ist denkbar, setzt jedoch eine ganze Menge Voraussetzungen, welche man nicht unbedingt als erfüllt ansehen muss. Wenn Interesse besteht kann ich dazu gern etwas mehr ausführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Offenbarung_13&amp;diff=25471</id>
		<title>Diskussion:Offenbarung 13</title>
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		<updated>2017-04-12T18:33:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Übersetzte Verse =  &lt;br /&gt;
Szene 1: Vers 1–12 &lt;br /&gt;
Einteilung u.a. MALINA, Bruce J.: Die Offenbarung des Johannes. Sternvisionen und Himmelsreisen, Stuttgart 2002, S.187&lt;br /&gt;
Szene 1: Vers 13–18  &lt;br /&gt;
Einteilung u.a. MALINA, Bruce J.: Die Offenbarung des Johannes. Sternvisionen und Himmelsreisen, Stuttgart 2002, S.187&lt;br /&gt;
|Überprüfte Verse = &lt;br /&gt;
|Alternativen = &lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Studienfassung verstehbar = &lt;br /&gt;
|Anliegen dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = &lt;br /&gt;
|Übrige Überprüfungen = &lt;br /&gt;
|Was fehlt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Vers 18 tue ich mich recht schwer. Die Vielzahl der Abweichungen erklärt sich damit wahrscheinlich nicht nur durch Fehler beim Abschreiben, sondern möglicherweise auch durch bewusste Änderungen, da man die vorherrschende Zahl nicht deuten konnte und eine andere Zahl sinnvoller erschien. Belegt sind die Zahlen 660, 616 und 646, wie die Zahl 666 als femininum und neutrum. Schon Irenäus kannte sowohl die Lesart 666, als auch 616 (siehe MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (Historisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014, S.121 und Iren.haer. V,30). Die Abweichungen sind bis auf 616 textkritisch nicht gut belegt; 616 ist u.a. belegt durch C und 𝔓115. Dagegen ist 666 durch A, א und 𝔓47. Damit stehen zwei wichtige Zeugen des A-Textes, gegen einen Zeugen des A-Textes und zwei Zeugen des S-Textes, womit beide Lesarten gut belegt sind. Eine Entscheidung für die eine oder die andere Lesart wäre reine Spekulation und fällt mir daher hier schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Übersetzung wäre ich mit σοφία als Verstand vorsichtig, der Begriff ist vielschichtiger als Erkenntnis. Ich würde hier Weisheit vorschlagen. νοῦς ist dann eher am Verstand, bzw Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezug zum Nero ist denkbar, setzt jedoch eine ganze Menge Voraussetzungen, welche man nicht unbedingt als erfüllt ansehen muss. Wenn Interesse besteht kann ich dazu gern etwas mehr ausführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Offenbarung_13&amp;diff=25470</id>
		<title>Diskussion:Offenbarung 13</title>
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		<updated>2017-04-12T18:31:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Übersetzte Verse =  Die beiden Tiere geben die Makrostruktur des Textes vor, indem sie den Text in zwei Szenen unterteilen. Szene 1 erstreckt sich dabei von V.1-10, Szene 2 von V.11-18. Gestützt wird diese Einteilung zusätzlich durch die Einleitung jeder Szene mit εἶδον, welche in der Apk häufiger als Gliederungsmerkmal verwendet wird, da sie je eine neue Vision/Szene einleitet.  (z.B. MALINA, Bruce J.: Die Offenbarung des Johannes. Sternvisionen und Himmelsreisen, Stuttgart 2002, S.187)&lt;br /&gt;
|Überprüfte Verse = &lt;br /&gt;
|Alternativen = &lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Studienfassung verstehbar = &lt;br /&gt;
|Anliegen dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = &lt;br /&gt;
|Übrige Überprüfungen = &lt;br /&gt;
|Was fehlt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Vers 18 tue ich mich recht schwer. Die Vielzahl der Abweichungen erklärt sich damit wahrscheinlich nicht nur durch Fehler beim Abschreiben, sondern möglicherweise auch durch bewusste Änderungen, da man die vorherrschende Zahl nicht deuten konnte und eine andere Zahl sinnvoller erschien. Belegt sind die Zahlen 660, 616 und 646, wie die Zahl 666 als femininum und neutrum. Schon Irenäus kannte sowohl die Lesart 666, als auch 616 (siehe MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (Historisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014, S.121 und Iren.haer. V,30). Die Abweichungen sind bis auf 616 textkritisch nicht gut belegt; 616 ist u.a. belegt durch C und 𝔓115. Dagegen ist 666 durch A, א und 𝔓47. Damit stehen zwei wichtige Zeugen des A-Textes, gegen einen Zeugen des A-Textes und zwei Zeugen des S-Textes, womit beide Lesarten gut belegt sind. Eine Entscheidung für die eine oder die andere Lesart wäre reine Spekulation und fällt mir daher hier schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Übersetzung wäre ich mit σοφία als Verstand vorsichtig, der Begriff ist vielschichtiger als Erkenntnis. Ich würde hier Weisheit vorschlagen. νοῦς ist dann eher am Verstand, bzw Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezug zum Nero ist denkbar, setzt jedoch eine ganze Menge Voraussetzungen, welche man nicht unbedingt als erfüllt ansehen muss. Wenn Interesse besteht kann ich dazu gern etwas mehr ausführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
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	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Offenbarung_13&amp;diff=25469</id>
		<title>Diskussion:Offenbarung 13</title>
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		<updated>2017-04-12T18:27:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Checkliste Studienfassung |Übersetzte Verse =  |Überprüfte Verse =  |Alternativen =  |Zweifelsfälle dokumentiert =  |Studienfassung verstehbar =  |Anlieg…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Übersetzte Verse = &lt;br /&gt;
|Überprüfte Verse = &lt;br /&gt;
|Alternativen = &lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Studienfassung verstehbar = &lt;br /&gt;
|Anliegen dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = &lt;br /&gt;
|Übrige Überprüfungen = &lt;br /&gt;
|Was fehlt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Vers 18 tue ich mich recht schwer. Die Vielzahl der Abweichungen erklärt sich damit wahrscheinlich nicht nur durch Fehler beim Abschreiben, sondern möglicherweise auch durch bewusste Änderungen, da man die vorherrschende Zahl nicht deuten konnte und eine andere Zahl sinnvoller erschien. Belegt sind die Zahlen 660, 616 und 646, wie die Zahl 666 als femininum und neutrum. Schon Irenäus kannte sowohl die Lesart 666, als auch 616 (siehe MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (Historisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014, S.121 und Iren.haer. V,30). Die Abweichungen sind bis auf 616 textkritisch nicht gut belegt; 616 ist u.a. belegt durch C und 𝔓115. Dagegen ist 666 durch A, א und 𝔓47. Damit stehen zwei wichtige Zeugen des A-Textes, gegen einen Zeugen des A-Textes und zwei Zeugen des S-Textes, womit beide Lesarten gut belegt sind. Eine Entscheidung für die eine oder die andere Lesart wäre reine Spekulation und fällt mir daher hier schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Übersetzung wäre ich mit σοφία als Verstand vorsichtig, der Begriff ist vielschichtiger als Erkenntnis. Ich würde hier Weisheit vorschlagen. νοῦς ist dann eher am Verstand, bzw Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezug zum Nero ist denkbar, setzt jedoch eine ganze Menge Voraussetzungen, welche man nicht unbedingt als erfüllt ansehen muss. Wenn Interesse besteht kann ich dazu gern etwas mehr ausführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Offenbarung_13&amp;diff=25468</id>
		<title>Offenbarung 13</title>
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		<updated>2017-04-12T18:11:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: weitere Verse und Kommentierung zur Textkritik ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen, &lt;br /&gt;
welches zehn Hörner und sieben Köpfe  und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen  &amp;lt;ref&amp;gt;Einige Handschriften, wie z.B. der Stephanustext der 3. Edition, der Hoskier als Obertext dient, weisen eine Vertauschung von κέρατα δέκα καὶ κεφαλὰς ἑπτὰ zu κεφαλὰς ἑπτὰ καὶ κέρατα δέκα. Der inneren Textkritik nach kann keine Entscheidung getroffen werden. Da κέρατα δέκα καὶ κεφαλὰς ἑπτὰ von A und C, sowie א belegt sind ist dieser Lesart dem Vorzug zu geben.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen blasphemischen Namen &amp;lt;ref&amp;gt; Anstatt des Plurals, gibt es Varianten, die den Singular des Wortes ονομα aufweisen. Nach Maier ist die Singularform in den Handschriften jedoch schlechter belegt (vgl. MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (His-torisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014. S.77f). Allerdings liest als wichtige Handschrift nur A die Pluralform, dagegen C, sowie auch א die Singularform. 𝔓47 ist an dieser Stelle fragmentär. Da die Lücke jedoch nur einen Buchstaben umfasst, ist davon auszugehen, dass es die Singularform belegt. Daher gebe ich der Singularform hier den Vorzug.&amp;lt;/ref&amp;gt;  hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und das Tier, welches ich sah, war wie ein Leopard und seine Füße wie die eines Bären und sein Mund wie der Mund eines Löwen. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und [ich sah]  einen seiner Köpfe wie zu Tode ge-schlachtet und die Wunde seines Todes wurde geheilt. Und die ganze Welt wunderte sich hinter dem Tier her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und sie beteten den Drachen an,weil er dem Tier die Gewalt gegeben hatte, und sie beugten ihre Knie vor dem Tier, wobei sie sagten: „Wer ist wie das Tier und wer kann es bekämpfen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und ihm wurde ein Mund gegeben um Lautes und Blasphemisches  zu reden und ihm wurde Gewalt gegeben, (es) zweiundvierzig Monate zu tun &amp;lt;ref&amp;gt;Es gibt eine Ergänzung von πολεμον vor ποιησαι. Diese ist durch einige Hand-schriften belegt, z.B. durch den Codex Vaticanus (B), jedoch fehlen die wichtigen Handschriften A, C, א und 𝔓47. Zudem ist der Kurztext lectio brevior und damit wird πολεμον eine spätere Ergänzung sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es öffnete seinen Mund zur Blasphemie um Gott zu lästern, seinen Namen und sein Zelt und diejenigen, welche im Himmel leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} &amp;lt;ref&amp;gt;Und ihm wurde gegeben einen Krieg mit den Heiligen zu führen &lt;br /&gt;
und sie zu besiegen: Zur Bewertung der äußeren Textkritik stellt Tóth fest, dass der Teilvers „von der wichtigsten Handschriftengruppe […], dem sog. A-Text […] ausgelassen“ (TÓTH, Franz: Das Tier, sein Bild und der falsche Prophet. Untersuchungen zum zeitgeschichtlichen Hintergrund von Johannesoffenbarung 13 unter Einbeziehung des antiken Orakel-wesens (BThSt, 126), Neukirchen-Vluyn 2012, S.30) wurde. Daneben fehlt er auch in einigen Schriften anderer Textfamilien, wie 𝔓47 und ist erst „rund ein Jahrhundert später zunächst fragmentarisch“ (TÓTH: Tier, S.30) belegt. Die meiste Kommentarliteratur folgt, so Tóth, dem Langtext (siehe TÓTH: Tier, S.30), so vermutet z.B. Satake hinter der Auslassung eine Haplographie aufgrund des gleichen Anfang mit καὶ ἐδόθη αὐτῷ (nach  SATAKE, Akira: Die Offenbarung des Johannes (KEK, 16), Göttingen 2008, S.299 Fußnote: 455). Dies ist jedoch aufgrund der Parallelstruktur, welche erst durch die Ergänzung durchbrochen wird, wenig wahrscheinlich (nach TÓTH: Tier, S.30). Ebenso sieht Maier den Vers als ursprünglich an und benennt noch nicht einmal das textkritische Problem, das es bei V.7a gibt, wie er es jedoch bei anderen Versen tut (vgl. MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (Historisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014, S.89ff). Nach der inneren Textkritik ist der lectio brevior den Vorzug zu geben ist. Die Fortschreibung durch V.7a kann dann als Dramatisierung verstanden werden bzw. als „einen überaus dichten apokalyptischen Fatalismus“ (KARRER, Martin: Der Text der Johannesapokalypse, in: FREY, Jörg u.a. (Hg.): Die Johannesapokalypse. Kontexte - Konzepte - Rezeption (WUNT, 287), Tübingen 2012, S. 70f.). Eine Ergänzung des Textes, wie sie Karrer annimmt, als Folge der erlebten Christenverfolgung im 2. und 3. Jahrhundert scheint daher, sehr wahrscheinlich (siehe KARRER: Text, in: FREY (Hg.): Johannesapokalypse, S.70f.). &amp;lt;/ref&amp;gt; ihm wurde gegeben die Gewalt über jeden Stamm und (jedes) Volk und (jede) Sprache und (jede) Nation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und alle, die auf der Erde leben, werden vor ihm ihre Knie beugen, (jeder) dessen Name &amp;lt;ref&amp;gt;αὐτοῦ ausgelassen, da es sich in der deutschen Sprache nicht in diesem Kontext sinnvoll wiedergeben lässt.&amp;lt;/ref&amp;gt;  nicht geschrieben wurde in das Buch des Lebens des geschlachteten Lammes, vom Anfang der Welt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Wenn jemand ein Ohr hat, so höre er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Wenn jemand in Gefangenschaft führt,  so geht er in Gefangenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;V.10 weist viele textkritische Varianten auf, wie Maier belegt (MAIER: Offenbarung. Kapitel 12-22, S. 93). Die wichtigen Handschriften A, C und belegen jeweils einen anderen Textbestand. A belegt εἴ τις εἰς αἰχμαλωσίαν, εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει, א belegt εἴ τις εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει, εἰς αἰχμαλωσίαν und C ist am kürzesten mit ἡ τις εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει. C ist hier die unwahrscheinlichste Lesart, da weder A noch א ἡ τις bezeugen. 𝔓47 ist an dieser Stelle defizitär, jedoch ist am Ende von V.10a [ὑ]πάγει belegt. Somit steht der S-Text gegen die Handschrift A, die zum A-Text gehört. Obwohl normalerweise der A-Text stärker gewichtet wird, folge ich hier dem S-Text, da ich A auch in V.10b nicht folge. Die ursprüngliche Lesart ist damit vermutlich εἴ τις εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει, εἰς αἰχμαλωσίαν.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand mit einem Schwert tötet, so wird er mit einem Schwert getötet &amp;lt;ref&amp;gt;Der V.10b „enthält […] in fast allen Handschriften eine andere Nuance als im heutigen Text“ (KARRER, Martin: Hellenistische und frühkaiserliche Motive in der Johannesapokalypse, in: SCHMELLER, Thomas u.a. (Hg.): Die Offenbarung des Johannes. Kommunikation im Konflikt (QD, 253), Freiburg im Breisgau 2013, S. 32–73, S.52) A liest alleine gegen alle anderen Zeugen εἴ τις ἐν μαχαίρῃ ἀποκτανθῆναι αὐτὸν ἐν μαχαίρῃ ἀποκτανθῆναι. Somit ist es eigentlich schlecht bezeugt, wurde aber in der Forschung des 20. Jh. als die ursprünglichere Lesart aufgefasst und ist mittlerweile wieder umstritten (Siehe KARRER: Motive, in: SCHMELLER u.a. (Hg.): Offenbarung, S.52). Karrer führt die Veränderung des Textsinnes überzeugend, ähnlich wie bei V.7a auch, auf eine Zuspitzung der Christenverfolgungen im 2. und 3. Jh. zurück (Siehe KARRER: Motive, in: SCHMELLER u.a. (Hg.): Offenbarung, S.52). Demnach zeigt sich in der Textvariante von A eine gewisse Fatalität, wohingegen die anderen Handschriften „einen Rest von Recht“ (Siehe KARRER: Motive, in: SCHMELLER u.a. (Hg.): Offenbarung, S.52) im römischen Reich sehen, nach dem die Hoffnung besteht, dass Morde noch geahndet werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Hier ist die Geduld und der Glaube der Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde hinaufsteigen und es hatte zwei Hörner wie ein Lamm und sprach wie ein Drache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und die ganze Gewalt des ersten Tieres tat es vor ihm, und es veranlasst die Erde und die auf ihr Lebenden, dass sie das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde geheilt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und es tut große Zeichen, indem es auch selbst Feuer aus dem Himmel auf die Erde herabkommen lasse vor den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und es täuschte diejenigen, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die ihm vor dem Tier zu tun gegeben worden, indem es diesen auf der Erde Lebenden befahl &amp;lt;ref&amp;gt;Nach Art. λέγω in: BAUER: Wörterbuch, Sp.951-954, hier: Sp.953.&amp;lt;/ref&amp;gt;, dem Tier ein Bild zu machen, welches die Wunde des Schwertes hat und (wieder) lebendig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und ihm wurde gegeben dem Bild des Tieres Geist zu geben, sodass auch das Bild des Tieres sprach und veranlasste, dass alle &amp;lt;ref&amp;gt;ἵνα ὅσοι: wörtlich „so viele wie“, sinngemäß daher „alle die&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; getötet werden, die nicht anbeten das Bild des Tieres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und es veranlasst alle dazu,&lt;br /&gt;
die Kleinen und die Großen, &lt;br /&gt;
und die Reichen und die Armen, &lt;br /&gt;
und die Freien und die Sklaven, &lt;br /&gt;
dass sie sich ein Malzeichen geben an die rechte Hand oder ihre Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} und so dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn nicht derjenige, der das Zeichen des Namens des Tieres hat oder die Zahl seines Namens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Da ist Erkenntnis vonnöten: Wer den Geist (Fähigkeit) hat, errechne die Nummer des Tieres - die Nummer für einen Menschen -: Seine Nummer ist sechshundertsechsundsechzig. &amp;lt;ref&amp;gt;Es ist unklar, auf wen sich die Zahl bezieht. Es könnte Kaiser Nero nach hebräischer Zählung sein. Plausibel wäre auch, nach der kabbalistischen oder griechischen Zahlschrift zu gehen; oder aber die Zahl als Sinnbild zu nehmen sein, weil sieben die Zahl der Vollständigkeit ist. Quelle: www.kathpedia.com/index.php?title=666_(Zahl). &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Offenbarung_13&amp;diff=25467</id>
		<title>Offenbarung 13</title>
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		<updated>2017-04-12T18:00:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: textkritische Begründung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen, &lt;br /&gt;
welches zehn Hörner und sieben Köpfe  und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen  &amp;lt;ref&amp;gt;Einige Handschriften, wie z.B. der Stephanustext der 3. Edition, der Hoskier als Obertext dient, weisen eine Vertauschung von κέρατα δέκα καὶ κεφαλὰς ἑπτὰ zu κεφαλὰς ἑπτὰ καὶ κέρατα δέκα. Der inneren Textkritik nach kann keine Entscheidung getroffen werden. Da κέρατα δέκα καὶ κεφαλὰς ἑπτὰ von A und C, sowie א belegt sind ist dieser Lesart dem Vorzug zu geben.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen blasphemischen Namen &amp;lt;ref&amp;gt; Anstatt des Plurals, gibt es Varianten, die den Singular des Wortes ονομα aufweisen. Nach Maier ist die Singularform in den Handschriften jedoch schlechter belegt (vgl. MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (His-torisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014. S.77f). Allerdings liest als wichtige Handschrift nur A die Pluralform, dagegen C, sowie auch א die Singularform. 𝔓47 ist an dieser Stelle fragmentär. Da die Lücke jedoch nur einen Buchstaben umfasst, ist davon auszugehen, dass es die Singularform belegt. Daher gebe ich der Singularform hier den Vorzug.&amp;lt;/ref&amp;gt;  hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und das Tier, welches ich sah, war wie ein Leopard und seine Füße wie die eines Bären und sein Mund wie der Mund eines Löwen. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und [ich sah]  einen seiner Köpfe wie zu Tode ge-schlachtet und die Wunde seines Todes wurde geheilt. Und die ganze Welt wunderte sich hinter dem Tier her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und sie beteten den Drachen an,weil er dem Tier die Gewalt gegeben hatte, und sie beugten ihre Knie vor dem Tier, wobei sie sagten: „Wer ist wie das Tier und wer kann es bekämpfen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und ihm wurde ein Mund gegeben um Lautes und Blasphemisches  zu reden und ihm wurde Gewalt gegeben, (es) zweiundvierzig Monate zu tun &amp;lt;ref&amp;gt;Es gibt eine Ergänzung von πολεμον vor ποιησαι. Diese ist durch einige Hand-schriften belegt, z.B. durch den Codex Vaticanus (B), jedoch fehlen die wichtigen Handschriften A, C, א und 𝔓47. Zudem ist der Kurztext lectio brevior und damit wird πολεμον eine spätere Ergänzung sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es öffnete seinen Mund zur Blasphemie um Gott zu lästern, seinen Namen und sein Zelt und diejenigen, welche im Himmel leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} &amp;lt;ref&amp;gt;Und ihm wurde gegeben einen Krieg mit den Heiligen zu führen &lt;br /&gt;
und sie zu besiegen: Zur Bewertung der äußeren Textkritik stellt Tóth fest, dass der Teilvers „von der wichtigsten Handschriftengruppe […], dem sog. A-Text […] ausgelassen“ (TÓTH, Franz: Das Tier, sein Bild und der falsche Prophet. Untersuchungen zum zeitgeschichtlichen Hintergrund von Johannesoffenbarung 13 unter Einbeziehung des antiken Orakel-wesens (BThSt, 126), Neukirchen-Vluyn 2012, S.30) wurde. Daneben fehlt er auch in einigen Schriften anderer Textfamilien, wie 𝔓47 und ist erst „rund ein Jahrhundert später zunächst fragmentarisch“ (TÓTH: Tier, S.30) belegt. Die meiste Kommentarliteratur folgt, so Tóth, dem Langtext (siehe TÓTH: Tier, S.30), so vermutet z.B. Satake hinter der Auslassung eine Haplographie aufgrund des gleichen Anfang mit καὶ ἐδόθη αὐτῷ (nach  SATAKE, Akira: Die Offenbarung des Johannes (KEK, 16), Göttingen 2008, S.299 Fußnote: 455). Dies ist jedoch aufgrund der Parallelstruktur, welche erst durch die Ergänzung durchbrochen wird, wenig wahrscheinlich (nach TÓTH: Tier, S.30). Ebenso sieht Maier den Vers als ursprünglich an und benennt noch nicht einmal das textkritische Problem, das es bei V.7a gibt, wie er es jedoch bei anderen Versen tut (vgl. MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (Historisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014, S.89ff). Nach der inneren Textkritik ist der lectio brevior den Vorzug zu geben ist. Die Fortschreibung durch V.7a kann dann als Dramatisierung verstanden werden bzw. als „einen überaus dichten apokalyptischen Fatalismus“ (KARRER, Martin: Der Text der Johannesapokalypse, in: FREY, Jörg u.a. (Hg.): Die Johannesapokalypse. Kontexte - Konzepte - Rezeption (WUNT, 287), Tübingen 2012, S. 70f.). Eine Ergänzung des Textes, wie sie Karrer annimmt, als Folge der erlebten Christenverfolgung im 2. und 3. Jahrhundert scheint daher, sehr wahrscheinlich (siehe KARRER: Text, in: FREY (Hg.): Johannesapokalypse, S.70f.). &amp;lt;/ref&amp;gt; ihm wurde gegeben die Gewalt über jeden Stamm und (jedes) Volk und (jede) Sprache und (jede) Nation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und alle, die auf der Erde leben, werden vor ihm ihre Knie beugen, (jeder) dessen Name &amp;lt;ref&amp;gt;αὐτοῦ ausgelassen, da es sich in der deutschen Sprache nicht in diesem Kontext sinnvoll wiedergeben lässt.&amp;lt;/ref&amp;gt;  nicht geschrieben wurde in das Buch des Lebens des geschlachteten Lammes, vom Anfang der Welt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Wenn jemand ein Ohr hat, so höre er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Wenn jemand in Gefangenschaft führt,  so geht er in Gefangenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;V.10 weist viele textkritische Varianten auf, wie Maier belegt (MAIER: Offenbarung. Kapitel 12-22, S. 93). Die wichtigen Handschriften A, C und belegen jeweils einen anderen Textbestand. A belegt εἴ τις εἰς αἰχμαλωσίαν, εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει, א belegt εἴ τις εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει, εἰς αἰχμαλωσίαν und C ist am kürzesten mit ἡ τις εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει. C ist hier die unwahrscheinlichste Lesart, da weder A noch א ἡ τις bezeugen. 𝔓47 ist an dieser Stelle defizitär, jedoch ist am Ende von V.10a [ὑ]πάγει belegt. Somit steht der S-Text gegen die Handschrift A, die zum A-Text gehört. Obwohl normalerweise der A-Text stärker gewichtet wird, folge ich hier dem S-Text, da ich A auch in V.10b nicht folge. Die ursprüngliche Lesart ist damit vermutlich εἴ τις εἰς αἰχμαλωσίαν ὑπάγει, εἰς αἰχμαλωσίαν.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand mit einem Schwert tötet, so wird er mit einem Schwert getötet &amp;lt;ref&amp;gt;Der V.10b „enthält […] in fast allen Handschriften eine andere Nuance als im heutigen Text“ (KARRER, Martin: Hellenistische und frühkaiserliche Motive in der Johannesapokalypse, in: SCHMELLER, Thomas u.a. (Hg.): Die Offenbarung des Johannes. Kommunikation im Konflikt (QD, 253), Freiburg im Breisgau 2013, S. 32–73, S.52) A liest alleine gegen alle anderen Zeugen εἴ τις ἐν μαχαίρῃ ἀποκτανθῆναι αὐτὸν ἐν μαχαίρῃ ἀποκτανθῆναι. Somit ist es eigentlich schlecht bezeugt, wurde aber in der Forschung des 20. Jh. als die ursprünglichere Lesart aufgefasst und ist mittlerweile wieder umstritten (Siehe KARRER: Motive, in: SCHMELLER u.a. (Hg.): Offenbarung, S.52). Karrer führt die Veränderung des Textsinnes überzeugend, ähnlich wie bei V.7a auch, auf eine Zuspitzung der Christenverfolgungen im 2. und 3. Jh. zurück (Siehe KARRER: Motive, in: SCHMELLER u.a. (Hg.): Offenbarung, S.52). Demnach zeigt sich in der Textvariante von A eine gewisse Fatalität, wohingegen die anderen Handschriften „einen Rest von Recht“ (Siehe KARRER: Motive, in: SCHMELLER u.a. (Hg.): Offenbarung, S.52) im römischen Reich sehen, nach dem die Hoffnung besteht, dass Morde noch geahndet werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Hier ist die Geduld und der Glaube der Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Da ist Erkenntnis vonnöten: Wer den Geist (Fähigkeit) hat, errechne die Nummer des Tieres - die Nummer für einen Menschen -: Seine Nummer ist sechshundertsechsundsechzig. &amp;lt;ref&amp;gt;Es ist unklar, auf wen sich die Zahl bezieht. Es könnte Kaiser Nero nach hebräischer Zählung sein. Plausibel wäre auch, nach der kabbalistischen oder griechischen Zahlschrift zu gehen; oder aber die Zahl als Sinnbild zu nehmen sein, weil sieben die Zahl der Vollständigkeit ist. Quelle: www.kathpedia.com/index.php?title=666_(Zahl). &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Offenbarung 13</title>
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		<updated>2017-04-12T17:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: weitere Verse und Kommentierung zur Textkritik ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen, &lt;br /&gt;
welches zehn Hörner und sieben Köpfe  und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen  &amp;lt;ref&amp;gt;Einige Handschriften, wie z.B. der Stephanustext der 3. Edition, der Hoskier als Obertext dient, weisen eine Vertauschung von κέρατα δέκα καὶ κεφαλὰς ἑπτὰ zu κεφαλὰς ἑπτὰ καὶ κέρατα δέκα. Der inneren Textkritik nach kann keine Entscheidung getroffen werden. Da κέρατα δέκα καὶ κεφαλὰς ἑπτὰ von A und C, sowie א belegt sind ist dieser Lesart dem Vorzug zu geben.&amp;lt;/ref&amp;gt; einen blasphemischen Namen &amp;lt;ref&amp;gt; Anstatt des Plurals, gibt es Varianten, die den Singular des Wortes ονομα aufweisen. Nach Maier ist die Singularform in den Handschriften jedoch schlechter belegt (vgl. MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (His-torisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014. S.77f). Allerdings liest als wichtige Handschrift nur A die Pluralform, dagegen C, sowie auch א die Singularform. 𝔓47 ist an dieser Stelle fragmentär. Da die Lücke jedoch nur einen Buchstaben umfasst, ist davon auszugehen, dass es die Singularform belegt. Daher gebe ich der Singularform hier den Vorzug.&amp;lt;/ref&amp;gt;  hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und das Tier, welches ich sah, war wie ein Leopard und seine Füße wie die eines Bären und sein Mund wie der Mund eines Löwen. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und [ich sah]  einen seiner Köpfe wie zu Tode ge-schlachtet und die Wunde seines Todes wurde geheilt. Und die ganze Welt wunderte sich hinter dem Tier her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und sie beteten den Drachen an,weil er dem Tier die Gewalt gegeben hatte, und sie beugten ihre Knie vor dem Tier, wobei sie sagten: „Wer ist wie das Tier und wer kann es bekämpfen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und ihm wurde ein Mund gegeben um Lautes und Blasphemisches  zu reden und ihm wurde Gewalt gegeben, (es) zweiundvierzig Monate zu tun &amp;lt;ref&amp;gt;Es gibt eine Ergänzung von πολεμον vor ποιησαι. Diese ist durch einige Hand-schriften belegt, z.B. durch den Codex Vaticanus (B), jedoch fehlen die wichtigen Handschriften A, C, א und 𝔓47. Zudem ist der Kurztext lectio brevior und damit wird πολεμον eine spätere Ergänzung sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es öffnete seinen Mund zur Blasphemie um Gott zu lästern, seinen Namen und sein Zelt und diejenigen, welche im Himmel leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} &amp;lt;ref&amp;gt;Und ihm wurde gegeben einen Krieg mit den Heiligen zu führen &lt;br /&gt;
und sie zu besiegen: Zur Bewertung der äußeren Textkritik stellt Tóth fest, dass der Teilvers „von der wichtigsten Handschriftengruppe […], dem sog. A-Text […] ausgelassen“ (TÓTH, Franz: Das Tier, sein Bild und der falsche Prophet. Untersuchungen zum zeitgeschichtlichen Hintergrund von Johannesoffenbarung 13 unter Einbeziehung des antiken Orakel-wesens (BThSt, 126), Neukirchen-Vluyn 2012, S.30) wurde. Daneben fehlt er auch in einigen Schriften anderer Textfamilien, wie 𝔓47 und ist erst „rund ein Jahrhundert später zunächst fragmentarisch“ (TÓTH: Tier, S.30) belegt. Die meiste Kommentarliteratur folgt, so Tóth, dem Langtext (siehe TÓTH: Tier, S.30), so vermutet z.B. Satake hinter der Auslassung eine Haplographie aufgrund des gleichen Anfang mit καὶ ἐδόθη αὐτῷ (nach  SATAKE, Akira: Die Offenbarung des Johannes (KEK, 16), Göttingen 2008, S.299 Fußnote: 455). Dies ist jedoch aufgrund der Parallelstruktur, welche erst durch die Ergänzung durchbrochen wird, wenig wahrscheinlich (nach TÓTH: Tier, S.30). Ebenso sieht Maier den Vers als ursprünglich an und benennt noch nicht einmal das textkritische Problem, das es bei V.7a gibt, wie er es jedoch bei anderen Versen tut (vgl. MAIER, Gerhard: Die Offenbarung des Johannes. Kapitel 12-22 (Historisch-Theologische Auslegung: Neues Testament), Witten 2.Auflage 2014, S.89ff). Nach der inneren Textkritik ist der lectio brevior den Vorzug zu geben ist. Die Fortschreibung durch V.7a kann dann als Dramatisierung verstanden werden bzw. als „einen überaus dichten apokalyptischen Fatalismus“ (KARRER, Martin: Der Text der Johannesapokalypse, in: FREY, Jörg u.a. (Hg.): Die Johannesapokalypse. Kontexte - Konzepte - Rezeption (WUNT, 287), Tübingen 2012, S. 70f.). Eine Ergänzung des Textes, wie sie Karrer annimmt, als Folge der erlebten Christenverfolgung im 2. und 3. Jahrhundert scheint daher, sehr wahrscheinlich (siehe KARRER: Text, in: FREY (Hg.): Johannesapokalypse, S.70f.).  &amp;lt;/ref&amp;gt; ihm wurde gegeben die Gewalt über jeden Stamm und (jedes) Volk und (jede) Sprache und (jede) Nation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und alle, die auf der Erde leben, werden vor ihm ihre Knie beugen, (jeder) dessen Name &amp;lt;ref&amp;gt;αὐτοῦ ausgelassen, da es sich in der deutschen Sprache nicht in diesem Kontext sinnvoll wiedergeben lässt.&amp;lt;/ref&amp;gt;  nicht geschrieben wurde in das Buch des Lebens des geschlachteten Lammes, vom Anfang der Welt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Wenn jemand ein Ohr hat, so höre er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
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{{S|18}} Da ist Erkenntnis vonnöten: Wer den Geist (Fähigkeit) hat, errechne die Nummer des Tieres - die Nummer für einen Menschen -: Seine Nummer ist sechshundertsechsundsechzig. &amp;lt;ref&amp;gt;Es ist unklar, auf wen sich die Zahl bezieht. Es könnte Kaiser Nero nach hebräischer Zählung sein. Plausibel wäre auch, nach der kabbalistischen oder griechischen Zahlschrift zu gehen; oder aber die Zahl als Sinnbild zu nehmen sein, weil sieben die Zahl der Vollständigkeit ist. Quelle: www.kathpedia.com/index.php?title=666_(Zahl). &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
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		<title>Offenbarung 13</title>
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		<updated>2017-04-12T17:08:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: Übersetzung des Kapitels fortgesetzt, textkritische Entscheidungen nach Hoskier und P47 und P115 aus dem ntvmr&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen, &lt;br /&gt;
welches zehn Hörner und sieben Köpfe  und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen einen blasphemischen Namen  hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und das Tier, welches ich sah, war wie ein Leopard und seine Füße wie die eines Bären und sein Mund wie der Mund eines Löwen. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und [ich sah]  einen seiner Köpfe wie zu Tode ge-schlachtet und die Wunde seines Todes wurde geheilt. Und die ganze Welt wunderte sich hinter dem Tier her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und sie beteten den Drachen an,weil er dem Tier die Gewalt gegeben hatte, und sie beugten ihre Knie vor dem Tier, wobei sie sagten: „Wer ist wie das Tier und wer kann es bekämpfen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und ihm wurde ein Mund gegeben um Lautes und Blasphemisches  zu reden und ihm wurde Gewalt gegeben, (es) zweiundvierzig Monate zu tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es öffnete seinen Mund zur Blasphemie um Gott zu lästern, seinen Namen und sein Zelt und diejenigen, welche im Himmel leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und alle, die auf der Erde leben, werden vor ihm ihre Knie beugen, (jeder) dessen Name  nicht geschrieben wurde in das Buch des Lebens des geschlachteten Lammes, vom Anfang der Welt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Wenn jemand ein Ohr hat, so höre er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
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		<title>Offenbarung 12</title>
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		<updated>2017-04-12T17:01:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Offenbarung_12&amp;diff=25463</id>
		<title>Offenbarung 12</title>
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		<updated>2017-04-12T16:55:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrickbloy: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Lesefassung}} &amp;#039;&amp;#039;(kommt später)&amp;#039;&amp;#039;  {{Studienfassung}}  {{S|1}} Und ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen,  welches zehn Hörner und sieben Köpfe  und auf…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und ich sah ein Tier aus dem Meer aufsteigen, &lt;br /&gt;
welches zehn Hörner und sieben Köpfe  und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen einen blasphemischen Namen  hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} &lt;br /&gt;
Und das Tier, welches ich sah, war wie ein Leopard und seine Füße wie die eines Bären und sein Mund wie der Mund eines Löwen. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrickbloy</name></author>
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