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	<title>Die Offene Bibel - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:1_K%C3%B6nige_16&amp;diff=26311</id>
		<title>Diskussion:1 Könige 16</title>
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		<updated>2018-04-28T10:25:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Checkliste Studienfassung |Übersetzte Verse = alle Verse: VBecher |Überprüfte Verse = bitte prüfen |Alternativen = ja (VBecher) |Zweifelsfälle dokumenti…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Übersetzte Verse = alle Verse: VBecher&lt;br /&gt;
|Überprüfte Verse = bitte prüfen&lt;br /&gt;
|Alternativen = ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Studienfassung verstehbar = bitte prüfen&lt;br /&gt;
|Anliegen dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = IVP Bible Background Commentary, Keil &amp;amp; Delitzsch&lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = Schlachter 2000, Rev. Elberfelder, Einheitsübersetzung, Menge (VBecher)&lt;br /&gt;
|Übrige Überprüfungen = bitte prüfen&lt;br /&gt;
|Was fehlt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_K%C3%B6nige_16&amp;diff=26310</id>
		<title>1 Könige 16</title>
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		<updated>2018-04-28T10:21:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Lesefassung}} &amp;#039;&amp;#039;(kommt später)&amp;#039;&amp;#039;  {{Studienfassung}}  {{S|1}} Und es erging das Wort Jahwes an Jehu, den Sohn Hananis, gegen Bascha, wie folgt:  {{S|2}} Wei…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es erging das Wort Jahwes an Jehu, den Sohn Hananis, gegen Bascha, wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Weil ich dich aus dem Staub erhoben und dich als Fürst (Anführer) über mein Volk Israel gesetzt habe und du auf dem Weg Jerobeams gegangen bist und mein Volk Israel zur Sünde verleitet hast, so dass sie mich wütend gemacht haben mit ihren Sünden:&amp;lt;ref&amp;gt;Alternativ: “um mich wütend zu machen mit ihren Sünden”&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Siehe, ich werde Bascha und sein Haus hinwegfegen und ich werde dein Haus stellen (d.h. so damit verfahren) wie das Haus Jerobeams, des Sohnes Nebats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Wer von Bascha in der Stadt stirbt, [den] werden die Hunde fressen. Und wer von ihm auf dem Feld stirbt, den sollen die Vögel des Himmels fressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und der Rest der Begebenheiten (Ereignisse, Geschichte) [bezüglich] Baschas, was er getan hat und seine Kriegserfolge (kriegerischen Leistungen), sind sie nicht geschrieben in der Chronik der Könige Israels?&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: “im Buch der Begebenheiten der Tage der Könige Israels”.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und Bascha legte sich zu seinen Vätern und er wurde in Tirza begraben. Und sein Sohn Ela wurde König an seiner Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und ebenfalls (auch) durch den Propheten Jehu, Sohn Hananis, erging das Wort Jahwes an Bascha und sein Haus, wegen des ganzen Bösen (Schlechten), das er in den Augen Jahwes  getan hatte, so dass er ihn wütend gemacht hatte mit dem Werk seiner Hände und wie das Haus Jerobeams geworden war und weil er es (das Haus Jerobeams) erschlagen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Im sechsundzwanzigsten Jahr [der Herrschaft] von Asa, dem König Judas, herrschte Ela, Sohn Baschas, in Tirza [und seine Herrschaft dauerte] zwei Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es verschwor sich gegen ihn sein Untergebener Simri, der Anführer der Hälfte der Streitwagen. Er (Ela) aber [war] in Tirza, trinkend [und] berauscht im Haus Arzas, der über das Haus (d.h. Königshaus) in Tirza [gesetzt] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und Simri kam und schlug ihn und tötete ihn, im siebenundzwanzigsten Jahr von Asa, dem König Judas. Und er wurde König an seiner Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und {es geschah} als er herrschte, während er auf seinem Thron saß, erschlug er das ganze Haus Baschas. Er ließ ihm nicht einen übrig, der an die Wand pisst,&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. er tötete alle Männer&amp;lt;/ref&amp;gt; weder seine Verwandten&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: “Rächer”. Simri tötete alle Verwandten Elas, die ihn später rächen könnten.&amp;lt;/ref&amp;gt; noch seine Freunde [verschonte er].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} [So] löschte Simri das ganze Haus Baschas aus, gemäß dem Wort Jahwes, das er zu Bascha gesagt hatte durch den Propheten Jehu,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} wegen aller Sünden Baschas und der Sünden seines Sohnes Ela, die sie begangen (wörtlich: gesündigt) haben und [mit denen] sie Israel zur Sünde verleitet haben, so dass sie Jahwe, den Gott Israels, wütend gemacht haben mit ihren Götzen (wörtlich: Nichtigkeiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und der Rest der Begebenheiten (Ereignisse, Geschichte) [bezüglich] Elas und alles, was er getan hat, sind sie nicht geschrieben in der Chronik der Könige Israels?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Im siebenundzwanzigsten Jahr [der Herrschaft] von Asa, dem König Judas, herrschte Simri sieben Tage in Tirza. Das Volk aber belagerte [zu der Zeit] Gibbeton, das den Philistern [gehörte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und das belagernde Volk hörte {Folgendes}, dass Simri sich verschworen und sogar (auch) den König erschlagen hatte. Und ganz Israel machte Omri, den Heerführer, zum König über Israel, an jedem Tag im Heerlager. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und Omri und mit ihm ganz Israel stieg hinauf aus Gibbeton und sie belagerten Tirza.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} {Und es geschah} Als Simri sah, dass die Stadt eingenommen war, ging er in den Palast des Königshauses und verbrannte über ihm das Königshaus {mit dem Feuer} und starb,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} wegen seiner Sünden, die er begangen (wörtlich: gesündigt) hatte, indem er Böses (wörtlich: das Böse) in den Augen Jahwes getan hatte [und] indem er auf den Weg Jerobeams gegangen war, und wegen seiner Sünde, die er getan hatte, indem er Israel zur Sünde verleitet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und der Rest der Begebenheiten [bezüglich] Simrisund seine Verschwörung, die er begangen (wörtlich: verschworen) hat, sind sie nicht geschrieben in der Chronik der Könige Israels?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Damals war das Volk Israel in [zwei] Hälften geteilt (gespalten): Eine Hälfte des Volkes war hinter Tibni, dem Sohn Ginats, [und war dafür] ihn zum König zu machen; die [andere] Hälfte [war] hinter Omri.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und das Volk hinter Simri war stärker als das Volk hinter Tibni, dem Sohn Ginats, so dass Tibni starb und Omri König wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Im einunddreißigsten Jahr [der Herrschaft] von Asa, dem König Judas, herrschte Omri über Israel [und seine Herrschaft dauerte] zwölf Jahre. In Tirza herrschte er sechs Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und er kaufte den Berg Samaria von Schemer für zwei Talente Silber, und er bebaute den Berg. Und er nannte den Namen der Stadt, die er gebaut hatte, nach dem Namen Schemers, dem Herrn des Berges, Samaria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und Omri tat, was böse war in den Augen Jahwes. Er war [sogar] schlimmer als alle, die vor ihm [gewesen waren].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Und er ging auf dem ganzen Weg (allen Wegen) Jerobeams, des Sohnes Nebats, und in seiner Sünde, mit der er Israel zur Sünde verleitet hatte, so dass sie Jahwe, den Gott Israels, wütend gemacht hatten mit ihren Götzen (wörtlich: Nichtigkeiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und der Rest der Begebenheiten [bezüglich] Omris, was er getan hat und seine Kriegserfolge (kriegerischen Leistungen), die er vollbracht hat, sind sie nicht geschrieben in der Chronik der Könige Israels?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Und Omri legte sich zu seinen Vätern und er wurde in Samaria begraben. Und sein Sohn Ahab wurde König an seiner Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} Ahab, der Sohn Omris, wurde König über Israel im achtunddreißigsten Jahr [der Herrschaft] von Asa, dem König Judas. Und Ahab, der Sohn Omris, herrschte 22 Jahre lang in Samaria über Israel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} Und Ahab, der Sohn Omris, tat, was böse war in den Augen Jahwes, [schlimmer] als alle, die vor ihm [gewesen waren].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} Denn (und) es war [noch] zu wenig (nicht genug), dass er in den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, ging. Er nahm [auch noch] Isebel,&amp;lt;ref&amp;gt;Die Bedeutung des Namens Isebel ist ungewiss. Die Vorschläge reichen von “Wo ist der Fürst?” bis hin zu “ohne Beiwohnung” (d.h. unberührt, keusch).&amp;lt;/ref&amp;gt; die Tochter Etbaals,&amp;lt;ref&amp;gt;Der Name Etbaal bedeutet “mit Baal [lebend]”.&amp;lt;/ref&amp;gt; des Königs der Sidonier, zur Frau. Und er ging hin und diente dem Baal und betete ihn an (warf sich vor ihm nieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} Und er errichtete einen Altar für Baal [im] Haus (Tempel) Baals, den er in Samaria gebaut hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} Und Ahab machte die Aschera (ein Aschera-Standbild). Und er tat noch mehr, so dass er Jahwe, den Gott Israels, wütend machte, [mehr] als alle Könige Israels, die vor ihm gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|34}} In seinen Tagen baute Hiël der Bet-Eliter [die Stadt] Jericho [wieder auf]. Um [den Preis von] Abiram, seinem Erstgeborenen, legte er ihr Fundament und um [den Preis von] Segub, seinem jüngsten [Sohn], setzte er ihre Tore ein, gemäß dem Wort Jahwes, das er durch Josua, den Sohn Nuns, gesprochen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Jos 6:26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Genesis_41&amp;diff=26299</id>
		<title>Diskussion:Genesis 41</title>
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		<updated>2018-04-23T21:24:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Checkliste Studienfassung |Übersetzte Verse = alle Verse: VBecher |Überprüfte Verse = bitte prüfen |Alternativen = ja (VBecher) |Zweifelsfälle dokumenti…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Übersetzte Verse = alle Verse: VBecher&lt;br /&gt;
|Überprüfte Verse = bitte prüfen&lt;br /&gt;
|Alternativen = ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Studienfassung verstehbar = bitte prüfen&lt;br /&gt;
|Anliegen dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = IVP Bible Background Commentary, A Handbook on Genesis (UBS Handbook Series) (VBecher)&lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = Schlachter 2000, Rev. Elberfelder, Einheitsübersetzung, Menge (VBecher)&lt;br /&gt;
|Übrige Überprüfungen = bitte prüfen&lt;br /&gt;
|Was fehlt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Genesis_40&amp;diff=26298</id>
		<title>Diskussion:Genesis 40</title>
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		<updated>2018-04-23T21:22:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Checkliste Studienfassung |Übersetzte Verse = alle Verse: VBecher |Überprüfte Verse = bitte prüfen |Alternativen = ja (VBecher) |Zweifelsfälle dokumenti…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Übersetzte Verse = alle Verse: VBecher&lt;br /&gt;
|Überprüfte Verse = bitte prüfen&lt;br /&gt;
|Alternativen = ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Studienfassung verstehbar = bitte prüfen&lt;br /&gt;
|Anliegen dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = IVP Bible Background Commentary, A Handbook on Genesis (UBS Handbook Series) (VBecher)&lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = Schlachter 2000, Rev. Elberfelder, Einheitsübersetzung, Menge (VBecher)&lt;br /&gt;
|Übrige Überprüfungen = bitte prüfen&lt;br /&gt;
|Was fehlt = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_41&amp;diff=26297</id>
		<title>Genesis 41</title>
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		<updated>2018-04-23T21:07:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Lesefassung}} &amp;#039;&amp;#039;(kommt später)&amp;#039;&amp;#039;  {{Studienfassung}}  {{S|1}} Und es geschah, nachdem zwei Jahre vergangen waren,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: “am Ende von zwei Jahren…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah, nachdem zwei Jahre vergangen waren,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: “am Ende von zwei Jahren Tagen”. Der Zusatz des Wortes “Tage” dient der Verdeutlichung.&amp;lt;/ref&amp;gt; dass auch der Pharaoh einen Traum hatte. Und siehe, er stand er am Fluss.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist sicher der Nil, da ein hebräisches Wort ägyptischer Herkunft verwendet wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und siehe, aus dem Fluss stiegen sieben Kühe, schön (hübsch) [vom] Aussehen und fett (dick) [vom] Fleisch. Und sie weideten im Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und siehe, sieben andere Kühe stiegen nach ihnen aus dem Fluss, schlecht [vom] Aussehen und mager (dünn) [vom] Fleisch. Und sie stellten sich neben die [anderen] Kühe am Ufer des Flusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es fraßen die Kühe von schlechtem Aussehen und magerem Fleisch die sieben dicken Kühe von schönem Aussehen. [Da] wachte der Pharaoh auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Als er [wieder] einschlief, träumte er ein zweites Mal. Und siehe, sieben Ähren wuchsen an einem Halm, [sie waren] fett (dick) und gut [aussehend].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und siehe, sieben [weitere] Ähren, mager (dünn) und versengt [vom] Ostwind, sprossen nach ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es verschlangen (verschluckten) die sieben mageren Ähren die sieben fetten und vollen Ähren. [Da] wachte der Pharaoh auf und siehe, [es war ein] Traum (und bemerkte, dass es ein Traum war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} {Es geschah} Am nächsten Morgen war das Gemüt (Geist, Seele) des Pharaohs beunruhigt. Und er sandte [Boten] aus und rief (ließ rufen) alle Weissager Ägyptens und alle seine (Ägyptens) Gelehrten (Zauberer). Es gab aber niemanden, der sie (die Träume) dem Pharaoh deuten (auslegen) konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Da sprach der oberste Mundschenk mit dem Pharaoh {wie folgt}: Ich habe mich heute an meine Verfehlungen (Sünden) erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Damals zürnte (war ärgerlich, wütend) der Pharaoh über seinen Diener, so dass er mich in Bewachung (Aufsicht, Haft) [ins] Haus des obersten Leibwächters (Anführers der Leibwächter) gab, mich und den obersten Bäcker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und wir träumten in der Nacht einen Traum, ich und er, jeder gemäß der Bedeutung (Auslegung, Deutung) seines Traums haben wir geträumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und dort mit uns [war] ein hebräischer Junge, [ein] Diener des obersten Leibwächters. Als wir ihm [davon] erzählten, deutete er uns unsere Träume. Jedem [von uns] gemäß seinem Traum hat er gedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und {es geschah} wie er uns gedeutet hatte, so geschah es: Mich hat man in mein Amt zurückkehren lassen (zurückgebracht), ihn aber hat man aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und es sandte der Pharaoh aus und ließ Josef rufen (rief Josef). Und sie ließen ihn laufen (holten ihn schnell) aus dem Gefängnis. Und er rasierte sich, wechselte seine Kleider (zog sich um) und kam zum Pharaoh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es sprach der Pharaoh zu Josef: Ich habe einen Traum geträumt. Es gibt aber niemanden, der ihn deuten kann (deutet). Ich habe über dich (von dir) gehört {Folgendes}: Wenn du einen Traum hörst, kannst du ihn deuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und es antwortete Josef dem Pharaoh {Folgendes}: Ich komme nicht in Betracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: “ohne mich”.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gott wird zum Wohlergehen (Frieden) des Pharaos antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und es sprach der Pharaoh zu Josef: In meinem Traum, siehe, da stand ich am Ufer des Flusses (Nils).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und siehe, aus dem Fluss stiegen Kühe, fett [vom] Fleisch und schön [von] Gestalt, und sie weideten im Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}}. Und siehe, sieben andere Kühe stiegen nach ihnen [aus dem Fluss], sehr schwach (elend) und hässlich (schlecht) [von] Gestalt, und mager [vom] Fleisch. Im ganzen Land Ägypten habe ich nicht so schlecht [aussehende] (hässliche) wie sie gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und es fraßen die mageren und hässlichen Kühe die sieben ersteren, fetten Kühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und sie (die fetten Kühe) gelangten in ihren Leib (den Leib der mageren Kühe)&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: “in ihre Mitte”&amp;lt;/ref&amp;gt;, aber es war nicht erkennbar, dass sie in ihren Leib gelangt waren, denn (und) ihr Aussehen war [immer noch genauso] schlecht wie am Anfang. Da wachte ich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und ich sah (lies: fand mich wieder) in meinem Traum. Und siehe, sieben Ähren wuchsen (stiegen auf) an einem Halm, voll(e) und schön(e) (gute).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Und siehe, sieben unfruchtbare (harte), dünne, [vom] Ostwind versengte Ähren sprossen nach ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und es verschlangen (verschluckten) die dünnen Ähren die sieben schönen Ähren. Und ich erzählte [den Traum] den Gelehrten (Zauberern), es gab (gibt) aber keinen, der mir Klarheit verschaffen konnte (kann, könnte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und es sagte Josef dem Pharaoh: [Der] Traum (lies vielleicht besser: die Träume) des Pharao, er ist ein einziger (einer). Was Gott im Begriff ist zu tun, hat er dem Pharaoh [damit] offenbart (erzählt, kundgetan).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|26}} Die sieben schönen Kühe, sie [bedeuten] sieben Jahre. Und die sieben schönen Ähren, sie [bedeuten] sieben Jahre. Es ist ein [einziger] Traum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und die sieben mageren und hässlichen Kühe, die nach ihnen aufgestiegen sind, sie [bedeuten] sieben Jahre. Und die sieben leeren, vom Ostwind versengten Ähren, sie werden sieben Jahre der Hungersnot sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|28}} Das [meinte ich mit] dem Wort, das ich dem Pharaoh gesagt habe: Was Gott im Begriff ist zu tun, hat er den Pharaoh sehen lassen (dem Pharaoh gezeigt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|29}} Siehe, sieben Jahre kommen von großer Fülle (Überfluss, Reichtum) im ganzen Land Ägypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|30}} Und es werden nach ihnen sieben Jahre der Hungersnot entstehen (bestehen), und es wird die ganze Fülle vergessen sein im Land Ägypten, und die Hungersnot wird das Land vertilgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|31}} Und die Fülle wird nicht [mehr] erkennbar sein (erkannt werden) im Land&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. von der Fülle wird keine Spur mehr zu finden sein.&amp;lt;/ref&amp;gt; angesichts jener Hungersnot danach (nach ihr), denn sehr schwer (schwerwiegend, groß) wird sie sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|32}} Und dass sich der Traum dem Pharaoh {zweimal} wiederholt hat, [bedeutet], dass die Sache (das Wort) feststeht (beschlossen ist) bei Gott und [dass] Gott sich beeilt, [sie] auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|33}} Jetzt aber möge der Pharaoh einen verständigen (klugen) und weisen Mann ausersehen (auswählen, ausfindig machen) und ihn über das Land Ägypten setzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|34}} Der Pharao möge es [so] tun, dass er Aufseher (Gouverneure, Verwalter) über das Land bestimme. Und er möge das Land Ägypten [mit dem] fünften [Teil der Ernte als Steuer belegen]&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: “er möge das Land Ägypten fünfteln”&amp;lt;/ref&amp;gt; in den sieben Jahren der Fülle.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|35}} Und sie (die Aufseher) sollen die ganzen Nahrungsmittel (Nahrung, Essen, Vorräte) dieser kommenden guten Jahre sammeln und sie sollen Getreide anhäufen unter der Verfügung (Hand, Autorität) des Pharaos [als] Nahrungsmittel in den Städten und [es] (auf)bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|36}} Und die Nahrungsmittel sollen dem Land zum Vorrat sein für die sieben Jahre der Hungersnot, die im Land Ägypten sein werden, so dass das Land in der Hungersnot nicht verwüstet werden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|37}} Und das (Josefs) Wort war gut in den Augen des Pharaoh und den Augen aller seiner Untergebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|38}} Und der Pharaoh sagte zu seinen Untergebenen: Ist [jemals] ein Mann wie dieser gefunden worden, in dem der Hauch (Geist) Gottes ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|39}} Und der Pharaoh sagte zu Josef: Nachdem Gott dich das alles wissen (erkennen) lassen hat, gibt es niemanden, der verständig und weise ist wie du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|40}} Du sollst über meinem Haus sein und deinem Wort soll mein ganzes Volk gehorchen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: “deinen Mund soll mein ganzes Volk küssen”.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur [um] den Thron soll (will, werde) ich größer sein als du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|41}} Und der Pharaoh sagte zu Josef: Siehe, hiermit setze ich dich über das ganze Land Ägypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|42}} Und der Pharaoh zog seinen Siegelring von der Hand und er setzte ihn auf die Hand Josefs. Und er kleidete ihn in ein Gewand (Kleider) aus Leinen und legte ihm eine goldene Kette um den Hals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|43}} Und er ließ ihn auf seinem zweiten Wagen (Prunkwagen) fahren, und sie (seine Diener) riefen vor ihm [her]: Kniet nieder! Und [so] setzte er ihn über das ganze Land Ägypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|44}} Und der Pharaoh sagte zu Josef: Ich bin der Pharaoh, aber ohne dich soll niemand seine Hand und seinen Fuß heben im ganzen Land Ägypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|45}} Und der Pharaoh gab Josef den Namen (Titel) Zafenat-Paneach&amp;lt;ref&amp;gt;Der offenbar ägyptische Name bedeutet möglicherweise, “Gott spricht: er lebt/lebe!”, die Etymologie ist jedoch umstritten (Gesenius 18. Auflage)&amp;lt;/ref&amp;gt;, und er gab ihm Asenat, die Tochter Potiferas, des Priesters von On (Heliopolis), zur Frau. Und Josef zog hinaus über das Land Ägypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|46}} Und Josef war 30 Jahre alt, als er vor dem Pharaoh stand (vor den Pharaoh trat), dem König Ägyptens. Und Josef zog hinaus vom Pharaoh und durchquerte (reiste durch) das ganze Land Ägypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|47}} Und die Erde schuf in sieben Jahren {die} Fülle im Überfluss (wörtlich: Handvoll).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|48}} Und er sammelte die ganzen Nahrungsmittel der sieben Jahre, die im Land Ägypten vergingen. Und er deponierte Nahrungsmittel in den Städten. Nahrungsmittel [von] den Feldern, die in der Umgebung der Stadt waren, deponierte er in ihrer (der Stadt) Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|49}} Und Josef häufte Getreide an wie Sand am Meer, in riesiger Menge (massenhaft), bis man aufhörte, es zu zählen, weil es nicht mehr zählbar war.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: “weil es keine Zahl mehr gab”.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|50}} Und dem Josef wurden zwei Söhne geboren - bevor das Jahr der Hungersnot kam -, die ihm Asenat, die Tochter Potiferas, des Priesters von On, gebar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|51}} Und Josef nannte den Namen seines Erstgeborenen Manasse (“der vergessen lässt”), denn [er sagte]: Gott hat mich meine ganze Mühsal vergessen lassen und das ganze Haus meines Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|52}} Und den Namen des zweiten nannte er Efraim (“der Fruchtbare”),&amp;lt;ref&amp;gt;Es ist umstritten, ob die Volksetymologie “der Fruchtbare” korrekt ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; denn [er sagte]: Denn Gott hat mich im Land meines Elends fruchtbar gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|53}} Und es vergingen die sieben Jahre der Fülle, die im Land Ägypten gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|54}} Und es begannen die sieben Jahres der Hungersnot zu kommen (hielten Einzug o.ä.), wie Josef gesagt hatte. Und es gab eine Hungersnot in allen Ländern. Aber im ganzen Land Ägypten gab es Brot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|55}} Und das ganze Land Ägypten hungerte. Und das Volk erhob den Klageruf zum Pharaoh nach Brot. Und der Pharaoh sagte zu ganz Ägypten: Geht zu Josef! Was er euch sagt, [das] führt aus (tut)!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|56}} Und die Hungersnot war (herrschte) über dem ganzen Angesicht des Landes (war über das ganze Land verbreitet). Und Josef öffnete alles, was bei ihnen war (d.h. alle Speicher des Landes), und er verkaufte es den Ägyptern. Und die Hungersnot wurde stärker (nahm zu) im Land Ägypten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|57}} Und alle Welt kam nach Ägypten, um Getreide zu kaufen, zu Josef. Denn die Hungersnot war stark geworden auf der ganzen Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_40&amp;diff=26258</id>
		<title>Genesis 40</title>
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		<updated>2018-04-13T18:37:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah nach diesen Ereignissen (Dingen, Worten), dass sich der Mundschenk des Königs Ägyptens und der Bäcker verfehlten (versündigten) gegenüber ihrem (gegen ihren) Herrn, {gegenüber} dem König Ägyptens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es zürnte (war ärgerlich, wütend) [der] Pharao über zwei seiner Beamten (Hofbeamten), {über} den obersten Mundschenk und {über} den obersten Bäcker.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Anführer/Obersten der Mundschenke“ bzw. „Anführer/Obersten der Bäcker“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und er gab sie in Bewachung (Aufsicht, Haft) [im/ins] Haus des obersten Leibwächters (Anführers der Leibwächter), ins (zum) Gefängnis, {[den] Ort} wo [auch] Josef gefangen gehalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und der oberste Leibwächter betraute Josef mit ihnen (ordnete Josef ihnen zu), und er (Josef) bediente sie (diente ihnen, kümmerte sich um sie). Und sie waren [einige] Tage (einige Zeit) in Bewachung (Aufsicht, Haft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumten beide von ihnen (sie beide) einen Traum, jeder seinen Traum, in einer (derselben) Nacht, jeder gemäß der Bedeutung (Auslegung, Deutung) seines Traums, der Mundschenk und der Bäcker des Königs Ägyptens, die im Gefängnis gefangen gehalten wurden (inhaftiert waren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es kam zu ihnen Josef am Morgen, und er sah {sie}, {und siehe} dass sie schlecht gelaunt (verdrossen, wütend) waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und er fragte die Beamten [des] Pharaos, die mit ihm in Bewachung [im] Haus seines Herren waren {Folgendes}: Warum schaut ihr heute so übel drein?&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Warum sind eure Gesichter heute so schlecht?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und sie sagten zu ihm: Einen Traum haben wir geträumt, aber (und) es ist niemand da (es gibt niemanden), der ihn auslegt. Und es sagte zu ihnen Josef: Sind Auslegungen (Interpretationen, Deutungen) nicht Sache Gottes (der Götter)?&amp;lt;ref&amp;gt;Die Ägypter glaubten, Träume wären ein Medium, durch das Götter mit den Menschen kommunizierten. Josefs Idee, Gott könne ihm bei der Interpretation des Traumes helfen, entspricht dieser Auffassung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erzählt [ihn] mir doch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es erzählte der oberste Mundschenk seinen Traum Josef {und er sagte ihm}: In meinem Traum {siehe, da} war eine Weinrebe (Weinstock) vor mir (mir gegenüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und an der Weinrebe [waren] drei Weinranken (Sprosse, Zweige). Und als sie spross (Triebe hervorbrachte), [da] stand sie [auch schon] in voller Blüte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „stieg ihre Blüte auf“&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Trauben brachten Beeren zur Reife.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauben sind die beerenhaltigen Büschel der Weinrebe. Umgangssprachlich wird nicht zwischen Trauben und Beeren unterschieden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und (aber) der Becher des Pharaos [war] in meiner Hand. Und ich nahm die Beeren und ich presste sie aus (zerdrückte sie) in den Becher des Pharaos. Und ich gab den Becher in die Hand des Pharaos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und es sagte ihm Josef: Dies ist seine Bedeutung (die Bedeutung des Traums): Die drei Weinranken, sie [bedeuten] drei Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} In {noch} drei Tagen wird der Pharao dich begnadigen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „deinen Kopf erheben“&amp;lt;/ref&amp;gt; und dich in (auf) dein Amt zurückkehren lassen (zurückbringen). Und du wirst den Becher des Pharaos in seine Hand geben, gemäß der früheren (vorherigen) Sitte (Gewohnheit, Recht),&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: „wie du vorher zu tun pflegtest”&amp;lt;/ref&amp;gt; als du sein Mundschenk warst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Aber [bitte] erinnere dich an mich, wenn es dir gut geht, und tue (erweise) mir doch Gnade (Barmherzigkeit), und erwähne mich gegenüber dem Pharao und hole (bringe) mich aus diesem Haus (heraus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Denn ich bin aus dem Land der Hebräer geraubt (entführt) worden. Außerdem (auch) habe ich hier nichts getan, dass man mich hätte ins Gefängnis stecken müssen (werfen müsste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und es sah der oberste Bäcker, dass er [den Traum] gut (positiv) gedeutet (ausgelegt, interpretiert) hatte. Und er sagte zu Joseph: Genau (ganz, so) wie ich in meinem Traum! Da waren (und siehe) drei Körbe [mit] Weißbrot auf meinem Kopf.&amp;lt;ref&amp;gt;Im alten Ägypten trug man Speisen in Körben gestapelt auf dem Kopf zu Tisch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und im obersten Korb vom ganzen Essen des Pharaos war Backwerk. Und die Vögel fraßen sie (die Brote) vom Korb auf meinem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und es antwortete Josef {und er sagte}: Dies ist seine Bedeutung (die Bedeutung des Traums): Die drei Körbe, sie [bedeuten] drei Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} In {noch} drei Tagen wird der Pharao dich enthaupten&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „deinen Kopf erheben von (auf) dir”. Dies ist ein etwas makaberes Wortspiel. In Vers 13 hatte Josef dem obersten Mundschenk gesagt, der Pharao würde seinen „Kopf erheben”, also ihn begnadigen. Beim obersten Bäcker verwendet Josef die gleichen Worte, fügt aber hinzu: „von auf dir” - das heißt, der Kopf des Bäckers wird entfernt.&amp;lt;/ref&amp;gt; [lassen] und dich an einem Holzpfahl (Baum, Holz) aufhängen [lassen], so dass die Vögel dein Fleisch von dir abfressen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und es geschah am dritten Tag, am Geburtstag des Pharaos, als er (der Pharaoh) ein Festmahl für alle seine Untergebenen (Diener, Knechte) veranstaltete, dass er den Kopf des obersten Mundschenks und den Kopf des obersten Bäckers inmitten seiner Untergebenen erhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und er machte den obersten Mundschenk wieder zu seinem Mundschenk (brachte zurück als seinen Mundschenk), sodass er den Becher [wieder] in die Hand des Pharaos gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Den obersten Bäcker hingegen [ließ] er aufhängen, wie Josef [es] ihnen gedeutet (ausgelegt) hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Der oberste Mundschenk dachte (erinnerte sich) aber nicht an Josef, sondern vergaß ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_40&amp;diff=26254</id>
		<title>Genesis 40</title>
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		<updated>2018-04-12T07:03:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah nach diesen Ereignissen (Dingen, Worten), dass sich der Mundschenk des Königs Ägyptens und der Bäcker versündigten gegenüber ihrem (gegen ihren) Herrn, {gegenüber} dem König Ägyptens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es zürnte (war ärgerlich, wütend) [der] Pharao über zwei seiner Beamten (Hofbeamten), {über} den obersten Mundschenk und {über} den obersten Bäcker.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Anführer/Obersten der Mundschenke“ bzw. „Anführer/Obersten der Bäcker“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und er gab sie in Bewachung (Aufsicht, Haft) [im/ins] Haus des obersten Leibwächters (Anführers der Leibwächter), ins (zum) Gefängnis, {[den] Ort} wo [auch] Josef gefangen gehalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und der oberste Leibwächter betraute Josef mit ihnen (ordnete Josef ihnen zu), und er (Josef) bediente sie (diente ihnen, kümmerte sich um sie). Und sie waren [einige] Tage (einige Zeit) in Bewachung (Aufsicht, Haft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumten beide von ihnen (sie beide) einen Traum, jeder seinen Traum, in einer (derselben) Nacht, jeder gemäß der Bedeutung (Auslegung, Deutung) seines Traums, der Mundschenk und der Bäcker des Königs Ägyptens, die im Gefängnis gefangen gehalten wurden (inhaftiert waren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es kam zu ihnen Josef am Morgen, und er sah {sie}, {und siehe} dass sie schlecht gelaunt (verdrossen, wütend) waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und er fragte die Beamten [des] Pharaos, die mit ihm in Bewachung [im] Haus seines Herren waren {Folgendes}: Warum schaut ihr heute so übel drein?&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Warum sind eure Gesichter heute so schlecht?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und sie sagten zu ihm: Einen Traum haben wir geträumt, aber (und) es ist niemand da (es gibt niemanden), der ihn auslegt. Und es sagte zu ihnen Josef: Sind Auslegungen (Interpretationen, Deutungen) nicht Sache Gottes (der Götter)?&amp;lt;ref&amp;gt;Die Ägypter glaubten, Träume wären ein Medium, durch das Götter mit den Menschen kommunizierten. Josefs Idee, Gott könne ihm bei der Interpretation des Traumes helfen, entspricht dieser Auffassung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erzählt [ihn] mir doch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es erzählte der oberste Mundschenk seinen Traum Josef {und er sagte ihm}: In meinem Traum {siehe, da} war eine Weinrebe (Weinstock) vor mir (mir gegenüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und an der Weinrebe [waren] drei Weinranken (Sprosse, Zweige). Und als sie spross (Triebe hervorbrachte), [da] stand sie [auch schon] in voller Blüte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „stieg ihre Blüte auf“&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Trauben brachten Beeren zur Reife.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauben sind die beerenhaltigen Büschel der Weinrebe. Umgangssprachlich wird nicht zwischen Trauben und Beeren unterschieden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und (aber) der Becher des Pharaos [war] in meiner Hand. Und ich nahm die Beeren und ich presste sie aus (zerdrückte sie) in den Becher des Pharaos. Und ich gab den Becher in die Hand des Pharaos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und es sagte ihm Josef: Dies ist seine Bedeutung (die Bedeutung des Traums): Die drei Weinranken, sie [bedeuten] drei Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} In {noch} drei Tagen wird der Pharao dich begnadigen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „deinen Kopf erheben“&amp;lt;/ref&amp;gt; und dich in (auf) dein Amt zurückkehren lassen (zurückbringen). Und du wirst den Becher des Pharaos in seine Hand geben, gemäß der früheren (vorherigen) Sitte (Gewohnheit, Recht),&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: „wie du vorher zu tun pflegtest”&amp;lt;/ref&amp;gt; als du sein Mundschenk warst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Aber [bitte] erinnere dich an mich, wenn es dir gut geht, und tue (erweise) mir doch Gnade (Barmherzigkeit), und erwähne mich gegenüber dem Pharao und hole (bringe) mich aus diesem Haus (heraus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Denn ich bin aus dem Land der Hebräer geraubt (entführt) worden. Außerdem (auch) habe ich hier nichts getan, dass man mich hätte ins Gefängnis stecken müssen (werfen müsste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und es sah der oberste Bäcker, dass er [den Traum] gut (positiv) gedeutet (ausgelegt, interpretiert) hatte. Und er sagte zu Joseph: Genau (ganz, so) wie ich in meinem Traum! Da waren (und siehe) drei Körbe [mit] Weißbrot auf meinem Kopf.&amp;lt;ref&amp;gt;Im alten Ägypten trug man Speisen in Körben gestapelt auf dem Kopf zu Tisch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und im obersten Korb vom ganzen Essen des Pharaos war Backwerk. Und die Vögel fraßen sie (die Brote) vom Korb auf meinem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und es antwortete Josef {und er sagte}: Dies ist seine Bedeutung (die Bedeutung des Traums): Die drei Körbe, sie [bedeuten] drei Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} In {noch} drei Tagen wird der Pharao dich enthaupten&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „deinen Kopf erheben von (auf) dir”. Dies ist ein etwas makaberes Wortspiel. In Vers 13 hatte Josef dem obersten Mundschenk gesagt, der Pharao würde seinen „Kopf erheben”, also ihn begnadigen. Beim obersten Bäcker verwendet Josef die gleichen Worte, fügt aber hinzu: „von auf dir” - das heißt, der Kopf des Bäckers wird entfernt.&amp;lt;/ref&amp;gt; [lassen] und dich an einem Holzpfahl (Baum, Holz) aufhängen [lassen], so dass die Vögel dein Fleisch von dir abfressen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und es geschah am dritten Tag, am Geburtstag des Pharaos, als er (der Pharaoh) ein Festmahl für alle seine Untergebenen (Diener, Knechte) veranstaltete, dass er den Kopf des obersten Mundschenks und den Kopf des obersten Bäckers inmitten seiner Untergebenen erhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und er machte den obersten Mundschenk wieder zu seinem Mundschenk (brachte zurück als seinen Mundschenk), sodass er den Becher [wieder] in die Hand des Pharaos gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Den obersten Bäcker hingegen [ließ] er aufhängen, wie Josef [es] ihnen gedeutet (ausgelegt) hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Der oberste Mundschenk dachte (erinnerte sich) aber nicht an Josef, sondern vergaß ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
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	<entry>
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		<title>Benutzer:VBecher</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich habe in Übersetzungswissenschaft promoviert und beschäftige mich in meiner Freizeit mit dem Althebräischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Beiträge/VBecher|Meine Beiträge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
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		<title>Genesis 40</title>
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		<updated>2018-04-10T20:11:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah nach diesen Ereignissen (Dingen, Worten), dass sich der Mundschenk des Königs Ägyptens und der Bäcker versündigten gegenüber ihrem (gegen ihren) Herrn, {gegenüber} dem König Ägyptens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es zürnte (war ärgerlich, wütend) [der] Pharao über zwei seiner Beamten (Hofbeamten), {über} den obersten Mundschenk und {über} den obersten Bäcker.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Anführer/Obersten der Mundschenke“ bzw. „Anführer/Obersten der Bäcker“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und er gab sie in Bewachung (Aufsicht, Haft) [im/ins] Haus des obersten Leibwächters (Anführers der Leibwächter), ins (zum) Gefängnis, {[den] Ort} wo [auch] Josef gefangen gehalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und der oberste Leibwächter betraute Josef mit ihnen (ordnete Josef ihnen zu), und er (Josef) bediente sie (diente ihnen, kümmerte sich um sie). Und sie waren [viele] Tage in Bewachung (Aufsicht, Haft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumten beide von ihnen (sie beide) einen Traum, jeder seinen Traum, in einer (derselben) Nacht, jeder gemäß der Bedeutung (Auslegung, Deutung) seines Traums, der Mundschenk und der Bäcker des Königs Ägyptens, die im Gefängnis gefangen gehalten wurden (inhaftiert waren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es kam zu ihnen Josef am Morgen, und er sah {sie}, {und siehe} dass sie schlecht gelaunt (verdrossen, wütend) waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und er fragte die Beamten [des] Pharaos, die mit ihm in Bewachung [im] Haus seines Herren waren {Folgendes}: Warum schaut ihr heute so übel drein?&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Warum sind eure Gesichter heute so schlecht?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und sie sagten zu ihm: Einen Traum haben wir geträumt, aber (und) es ist niemand da (es gibt niemanden), der ihn auslegt. Und es sagte zu ihnen Josef: Sind Auslegungen (Interpretationen, Deutungen) nicht Sache Gottes (der Götter)?&amp;lt;ref&amp;gt;Die Ägypter glaubten, Träume wären ein Medium, durch das Götter mit den Menschen kommunizierten. Josefs Idee, Gott könne ihm bei der Interpretation des Traumes helfen, entspricht dieser Auffassung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erzählt [ihn] mir doch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es erzählte der oberste Mundschenk seinen Traum Josef {und er sagte ihm}: In meinem Traum {siehe, da} war eine Weinrebe (Weinstock) vor mir (mir gegenüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und an der Weinrebe [waren] drei Weinranken (Sprosse, Zweige). Und als sie spross (Triebe hervorbrachte), [da] stand sie [auch schon] in voller Blüte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „stieg ihre Blüte auf“&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Trauben brachten Beeren zur Reife.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauben sind die beerenhaltigen Büschel der Weinrebe. Umgangssprachlich wird nicht zwischen Trauben und Beeren unterschieden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und (aber) der Becher des Pharaos [war] in meiner Hand. Und ich nahm die Beeren und ich presste sie aus (zerdrückte sie) in den Becher des Pharaos. Und ich gab den Becher in die Hand des Pharaos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und es sagte ihm Josef: Dies ist seine Bedeutung (die Bedeutung des Traums): Die drei Weinranken, sie [bedeuten] drei Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} In {noch} drei Tagen wird der Pharao dich begnadigen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „deinen Kopf erheben“&amp;lt;/ref&amp;gt; und dich in (auf) dein Amt zurückkehren lassen (zurückbringen). Und du wirst den Becher des Pharaos in seine Hand geben, gemäß der früheren (vorherigen) Sitte (Gewohnheit, Recht),&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: „wie du vorher zu tun pflegtest”&amp;lt;/ref&amp;gt; als du sein Mundschenk warst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Aber [bitte] erinnere dich an mich, wenn es dir gut geht, und tue (erweise) mir doch Gnade (Barmherzigkeit), und erwähne mich gegenüber dem Pharao und hole (bringe) mich aus diesem Haus (heraus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Denn ich bin aus dem Land der Hebräer geraubt (entführt) worden. Außerdem (auch) habe ich hier nichts getan, dass man mich hätte ins Gefängnis stecken müssen (werfen müsste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und es sah der oberste Bäcker, dass er [den Traum] gut (positiv) gedeutet (ausgelegt, interpretiert) hatte. Und er sagte zu Joseph: Genau (ganz, so) wie ich in meinem Traum! Da waren (und siehe) drei Körbe [mit] Weißbrot auf meinem Kopf.&amp;lt;ref&amp;gt;Im alten Ägypten trug man Speisen in Körben gestapelt auf dem Kopf zu Tisch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und im obersten Korb vom ganzen Essen des Pharaos war Backwerk. Und die Vögel fraßen sie (die Brote) vom Korb auf meinem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und es antwortete Josef {und er sagte}: Dies ist seine Bedeutung (die Bedeutung des Traums): Die drei Körbe, sie [bedeuten] drei Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} In {noch} drei Tagen wird der Pharao dich enthaupten&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „deinen Kopf erheben von (auf) dir”. Dies ist ein etwas makaberes Wortspiel. In Vers 13 hatte Josef dem obersten Mundschenk gesagt, der Pharao würde seinen „Kopf erheben”, also ihn begnadigen. Beim obersten Bäcker verwendet Josef die gleichen Worte, fügt aber hinzu: „von auf dir” - das heißt, der Kopf des Bäckers wird entfernt.&amp;lt;/ref&amp;gt; [lassen] und dich an einem Holzpfahl (Baum, Holz) aufhängen [lassen], so dass die Vögel dein Fleisch von dir abfressen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und es geschah am dritten Tag, am Geburtstag des Pharaos, als er (der Pharaoh) ein Festmahl für alle seine Untergebenen (Diener, Knechte) veranstaltete, dass er den Kopf des obersten Mundschenks und den Kopf des obersten Bäckers inmitten seiner Untergebenen erhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und er machte den obersten Mundschenk wieder zu seinem Mundschenk (brachte zurück als seinen Mundschenk), sodass er den Becher [wieder] in die Hand des Pharaos gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Den obersten Bäcker hingegen [ließ] er aufhängen, wie Josef [es] ihnen gedeutet (ausgelegt) hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Der oberste Mundschenk dachte (erinnerte sich) aber nicht an Josef, sondern vergaß ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_40&amp;diff=26251</id>
		<title>Genesis 40</title>
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		<updated>2018-04-10T20:08:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah nach diesen Ereignissen (Dingen, Worten), dass sich der Mundschenk des Königs Ägyptens und der Bäcker versündigten gegenüber ihrem (gegen ihren) Herrn, {gegenüber} dem König Ägyptens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es zürnte (war ärgerlich, wütend) [der] Pharao über zwei seiner Beamten (Hofbeamten), {über} den obersten Mundschenk und {über} den obersten Bäcker&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Anführer/Obersten der Mundschenke“ bzw. „Anführer/Obersten der Bäcker“.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und er gab sie in Bewachung (Aufsicht, Haft) [im/ins] Haus des obersten Leibwächters (Anführers der Leibwächter), ins (zum) Gefängnis, {[den] Ort} wo [auch] Josef gefangen gehalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und der oberste Leibwächter betraute Josef mit ihnen (ordnete Josef ihnen zu), und er (Josef) bediente sie (diente ihnen, kümmerte sich um sie). Und sie waren [viele] Tage in Bewachung (Aufsicht, Haft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumten beide von ihnen (sie beide) einen Traum, jeder seinen Traum, in einer (derselben) Nacht, jeder gemäß der Bedeutung (Auslegung, Deutung) seines Traums, der Mundschenk und der Bäcker des Königs Ägyptens, die im Gefängnis gefangen gehalten wurden (inhaftiert waren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es kam zu ihnen Josef am Morgen, und er sah {sie}, {und siehe} dass sie schlecht gelaunt (verdrossen, wütend) waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und er fragte die Beamten [des] Pharaos, die mit ihm in Bewachung [im] Haus seines Herren waren {Folgendes}: Warum schaut ihr heute so übel drein?&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Warum sind eure Gesichter heute so schlecht?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und sie sagten zu ihm: Einen Traum haben wir geträumt, aber (und) es ist niemand da (es gibt niemanden), der ihn auslegt. Und es sagte zu ihnen Josef: Sind Auslegungen (Interpretationen, Deutungen) nicht Sache Gottes (der Götter)?&amp;lt;ref&amp;gt;Die Ägypter glaubten, Träume wären ein Medium, durch das Götter mit den Menschen kommunizierten. Josefs Idee, Gott könne ihm bei der Interpretation des Traumes helfen, entspricht dieser Auffassung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erzählt [ihn] mir doch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es erzählte der oberste Mundschenk seinen Traum Josef {und er sagte ihm}: In meinem Traum {siehe, da} war eine Weinrebe (Weinstock) vor mir (mir gegenüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und an der Weinrebe [waren] drei Weinranken (Sprosse, Zweige). Und als sie spross (Triebe hervorbrachte), [da] stand sie [auch schon] in voller Blüte&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „stieg ihre Blüte auf“&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ihre Trauben brachten Beeren zur Reife.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauben sind die beerenhaltigen Büschel der Weinrebe. Umgangssprachlich wird nicht zwischen Trauben und Beeren unterschieden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und (aber) der Becher des Pharaos [war] in meiner Hand. Und ich nahm die Beeren und ich presste sie aus (zerdrückte sie) in den Becher des Pharaos. Und ich gab den Becher in die Hand des Pharaos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und es sagte ihm Josef: Dies ist seine Bedeutung (die Bedeutung des Traums): Die drei Weinranken, sie [bedeuten] drei Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} In {noch} drei Tagen wird der Pharao dich begnadigen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „deinen Kopf erheben“&amp;lt;/ref&amp;gt; und dich in (auf) dein Amt zurückkehren lassen (zurückbringen). Und du wirst den Becher des Pharaos in seine Hand geben, gemäß der früheren (vorherigen) Sitte (Gewohnheit, Recht)&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: „wie du vorher zu tun pflegtest”&amp;lt;/ref&amp;gt;, als du sein Mundschenk warst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Aber [bitte] erinnere dich an mich, wenn es dir gut geht, und tue (erweise) mir doch Gnade (Barmherzigkeit), und erwähne mich gegenüber dem Pharao und hole (bringe) mich aus diesem Haus (heraus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Denn ich bin aus dem Land der Hebräer geraubt (entführt) worden. Außerdem (auch) habe ich hier nichts getan, dass man mich hätte ins Gefängnis stecken müssen (werfen müsste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und es sah der oberste Bäcker, dass er [den Traum] gut (positiv) gedeutet (ausgelegt, interpretiert) hatte. Und er sagte zu Joseph: Genau (ganz, so) wie ich in meinem Traum! Da waren (und siehe) drei Körbe [mit] Weißbrot auf meinem Kopf.&amp;lt;ref&amp;gt;Im alten Ägypten trug man Speisen in Körben gestapelt auf dem Kopf zu Tisch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und im obersten Korb vom ganzen Essen des Pharaos war Backwerk. Und die Vögel fraßen sie (die Brote) vom Korb auf meinem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und es antwortete Josef {und er sagte}: Dies ist seine Bedeutung (die Bedeutung des Traums): Die drei Körbe, sie [bedeuten] drei Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|19}} In {noch} drei Tagen wird der Pharao dich enthaupten&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „deinen Kopf erheben von (auf) dir”. Dies ist ein etwas makaberes Wortspiel. In Vers 13 hatte Josef dem obersten Mundschenk gesagt, der Pharao würde seinen „Kopf erheben”, also ihn begnadigen. Beim obersten Bäcker verwendet Josef die gleichen Worte, fügt aber hinzu: „von auf dir” - das heißt, der Kopf des Bäckers wird entfernt.&amp;lt;/ref&amp;gt; [lassen] und dich an einem Holzpfahl (Baum, Holz) aufhängen [lassen], so dass die Vögel dein Fleisch von dir abfressen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und es geschah am dritten Tag, am Geburtstag des Pharaos, als er (der Pharaoh) ein Festmahl für alle seine Untergebenen (Diener, Knechte) veranstaltete, dass er den Kopf des obersten Mundschenks und den Kopf des obersten Bäckers inmitten seiner Untergebenen erhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und er machte den obersten Mundschenk wieder zu seinem Mundschenk (brachte zurück als seinen Mundschenk), sodass er den Becher [wieder] in die Hand des Pharaos gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|22}} Den obersten Bäcker hingegen [ließ] er aufhängen, wie Josef [es] ihnen gedeutet (ausgelegt) hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Der oberste Mundschenk dachte (erinnerte sich) aber nicht an Josef, sondern vergaß ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Genesis 40</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Lesefassung}} &amp;#039;&amp;#039;(kommt später)&amp;#039;&amp;#039;  {{Studienfassung}}  {{S|1}} Und es geschah nach diesen Ereignissen (Dingen, Worten), dass sich der Mundschenk des Königs Äg…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah nach diesen Ereignissen (Dingen, Worten), dass sich der Mundschenk des Königs Ägyptens und der Bäcker versündigten gegenüber ihrem (gegen ihren) Herrn, {gegenüber} dem König Ägyptens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es zürnte (war ärgerlich, wütend) [der] Pharao über zwei seiner Beamten (Hofbeamten), {über} den obersten Mundschenk und {über} den obersten Bäcker&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Anführer/Obersten der Mundschenke“ bzw. „Anführer/Obersten der Bäcker“.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und er gab sie in Bewachung (Aufsicht) [im/ins] Haus des obersten Leibwächters (Anführers der Leibwächter), ins (zum) Gefängnis, {[den] Ort} wo [auch] Josef gefangen gehalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und der oberste Leibwächter gab sie in Josefs Obhut, und er (Josef) bediente sie (diente ihnen, kümmerte sich um sie). Und sie waren [viele] Tage in Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumten beide von ihnen (sie beide) einen Traum, jeder seinen Traum, in einer einzigen Nacht, jeder gemäß der Bedeutung (Interpretation, Auslegung, Deutung) seines Traums, der Mundschenk und der Bäcker des Königs Ägyptens, die im Gefängnis gefangen gehalten wurden (inhaftiert waren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es kam zu ihnen Josef am Morgen, und er sah {sie}, {siehe!} dass sie schlecht gelaunt (verdrossen, wütend) waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und er fragte die Beamten [des] Pharaos, die mit ihm in Haft (Bewachung) [im] Haus seines Herren waren {Folgendes}: Warum schaut ihr heute so übel drein?&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Warum sind eure Gesichter heute so schlecht?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und sie sagten zu ihm: Einen Traum haben wir geträumt, aber (und) es ist niemand da (es gibt niemanden), der ihn auslegt. Und es sagte zu ihnen Josef: Sind Auslegungen (Interpretationen, Deutungen) nicht Sache Gottes (der Götter)?&amp;lt;ref&amp;gt;Die Ägypter glaubten, Träume wären ein Medium, durch das Götter mit den Menschen kommunizierten. Josefs Idee, Gott könne ihm bei der Interpretation des Traumes helfen, entspricht dieser Auffassung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erzählt [ihn] mir doch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es erzählte der oberste Mundschenk seinen Traum Josef {und er sagte ihm}: In meinem Traum {siehe, da} war eine Weinrebe vor mir (mir gegenüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und an der Weinrebe [waren] drei Zweige (Sprosse). Und als sie spross (Triebe hervorbrachte], [da] stand sie [auch schon] in voller Blüte&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „...stieg ihre Blüte auf“.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ihre Büschel (Bündel) ließen Trauben reifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|12}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} &lt;br /&gt;
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{{S|16}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{S|18}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Genesis_39&amp;diff=4382</id>
		<title>Diskussion:Genesis 39</title>
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		<updated>2011-04-28T21:55:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Checkliste Studienfassung |Alle Verse = 1-23: ja (VBecher)&amp;lt;br/&amp;gt; |Alternativen = 1-23: ja (VBecher) |Zweifelsfälle dokumentiert = 1-23: ja (VBecher) |Bedeutung …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Alle Verse =&lt;br /&gt;
1-23: ja (VBecher)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Alternativen =&lt;br /&gt;
1-23: ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert =&lt;br /&gt;
1-23: ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Bedeutung erläutert =&lt;br /&gt;
1-23: ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Textart =&lt;br /&gt;
1-23: nicht notwendig (VBecher)&lt;br /&gt;
|Andere Kriterien =&lt;br /&gt;
1-23: ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Am Urtext überprüft =&lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
1-23: Selektiv konsultiert: Keil &amp;amp; Delitzsch, &amp;lt;em&amp;gt;A Handbook on Genesis (UBS Handbook Series)&amp;lt;/em&amp;gt;, &amp;lt;em&amp;gt;IVP Bible Background Commentary Old Testament&amp;lt;/em&amp;gt; (VBecher)&lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich =&lt;br /&gt;
1-23: Schlachter 2000, Rev. Elberfelder, Einheitsübersetzung (VBecher)&lt;br /&gt;
|Endkorrektur = &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_39&amp;diff=4381</id>
		<title>Genesis 39</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_39&amp;diff=4381"/>
		<updated>2011-04-28T21:40:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und Josef wurde nach Ägypten hinabgebracht, und es kaufte ihn Potifar, ein Beamter (Hofbeamter, Eunuch) [des] Pharaos, der Anführer (Führer) der Leibwächter, ein ägyptischer Mann (Ägypter), aus der Hand der Ismaeliter, die ihn dorthin hinabgebracht hatten.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es war JHWH mit Josef, und er (Josef) wurde ein erfolgreicher (Erfolg habender) Mann. Und er war im Haus seinen Herren, des Ägypters (seines ägyptischen Herrn).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und es sah sein Herr, dass JHWH mit ihm war. {Und} Alles, was er machte (tat), ließ JHWH [in seiner Hand] gelingen (glücken, erfolgreich sein).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es fand Josef Gnade in seinen (Potifars) Augen, und er diente ihm. Und er machte ihn zum Aufseher (ließ ihn beaufsichtigen) über sein Haus. {Und} Alles, was ihm gehörte, gab er in seine Hand.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es war (begab sich) damals (von da an, seitdem, nachdem), als er ihn zum Aufseher machte über sein Haus (in seinem Haus) und über alles, was ihm gehörte, [da] segnete JHWH das Haus des Ägypters wegen Josef. Und es war der Segen JHWHs auf (mit, in) allem, was ihm gehörte, im Haus und auf dem Feld.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er ließ alles, was er hatte (besaß), in der Hand Josefs (überließ alles ... der Aufsicht Josefs). Und er wusste mit ihm (seitdem/da er ihn hatte) nichts [mehr von seinen eigenen Angelegenheiten], außer [von] dem Brot, das er [gerade] aß.&amp;lt;ref&amp;gt;Für die Lesefassung bietet sich eine freie Übersetzung der hebräischen Ausdrucksweise an, z.B.: &amp;quot;Seitdem er Josef hatte, brauchte Potifar sich um nichts mehr zu kümmern, außer um seine intimsten Angelegenheiten.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Und es war Josef schön von Statur (Gestalt) und {schön von} Aussehen.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es begab sich (geschah, war) nach diesen Ereignissen (Begebenheiten), dass die Frau seines Herrn ihre Augen zu Josef erhob (Gefallen an Josef fand, Josef begehrte, mit Begehren betrachtete). Und sie sagte zu ihm (... und zu ihm sagte): Schlaf {doch} mit mir!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und er weigerte sich und sagte zur Frau seines Herrn: Siehe, mein Herr weiß mit mir (seitdem er mich hat) nicht [mehr], was im Haus[halt] [Sache ist / geschieht]. {Und} Alles, was ihm gehört, hat er in meine Hand gegeben (unter meine Aufsicht gestellt).&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er ist nicht größer (mächtiger) in diesem Haus als ich, und er verweigert mir nichts (enthält mir nichts vor) außer dir, weil du seine Frau [bist]. {Und} Wie könnte (kann) ich [also] diese (eine solch) große Boshaftigkeit tun und vor Gott sündigen?&lt;br /&gt;
{{S|10}} [So] begab es sich (geschah es), dass sie Tag zu Tag zu Josef redete (versuchte, Josef zu überreden), er aber nicht auf sie hörte [und sich weigerte], neben ihr zu liegen (mit/neben ihr zu schlafen), mit ihr zu sein.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und es geschah (begab sich) an seinem solchen Tag (an diesem Tag): Er kam nach Hause (ins Haus), um seine Arbeit (seinen Dienst) zu tun, und es [war] niemand von den Männern (Dienern) des Hauses dort {im Haus}.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und sie ergriff (hielt) ihn an seinem Gewand (seiner Kleidung) und sagte: Schlaf {doch} mit mir! Und er ließ sein Gewand in ihrer Hand (bei ihr) und floh (flüchtete) und zog (ging) hinaus auf die Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;koordination&amp;quot;&amp;gt;Die beiden Verben &amp;quot;floh&amp;quot; und &amp;quot;zog hinaus&amp;quot; bezeichnen unterschiedliche Aspekte des gleichen Vorgangs (Art der Bewegung und Richtung der Bewegung) und müssen daher nicht beide als Verben übersetzt werden (vgl. &amp;lt;em&amp;gt;Williams&#039; Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt; §223). Für die Lesefassung bietet sich z.B. an: &amp;quot;und floh hinaus auf die Straße.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und es geschah (begab sich), als sie sah, dass er sein Gewand in ihrer Hand ließ und [hinaus] auf die Straße floh (flüchtete),&lt;br /&gt;
{{S|14}} dass sie die Männer ihres Hauses rief und zu ihnen {Folgendes} sagte: Seht, er (mein Ehemann, Potifar) hat zu uns einen Hebräer gebracht, damit er (Potifar, der Hebräer) uns verhöhnt (mit uns Scherze/Mutwillen treibt, sich über uns lustig macht). Er ist zu mir gekommen, um mit mir zu schlafen, und (aber) ich rief mit lauter (großer) Stimme [um Hilfe].&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es geschah, als er hörte, dass ich meine Stimme erhob und rief (schrie), dass er sein Gewand neben mir ließ (zurückließ) und floh und hinaus zog auf die Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;koordination&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und sie ließ sein Gewand bei (neben) ihr liegen (bewahrte sein Gewand auf), bis sein Herr in sein Haus kam.&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und sie sprach zu ihm gemäß diesen Worten (erzählte ihm die gleiche Geschichte) {folgendermaßen}: Es ist zu mir gekommen der hebräische Sklave, den du zu uns gebracht (geholt) hast, um mich zu verhöhnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Bezug des Teilsatzes &amp;quot;um mich zu verhöhnen&amp;quot; wird nicht klar. (In V. 14 besteht ein ähnliches Problem.) Erste Interpretationsmöglichkeit: Potifar hat den Sklaven ins Haus gebracht, um seine Frau zu verhöhnen. Zweite Interpretationsmöglichkeit: Der Sklave ist zu Potifar gekommen, um sie zu verhöhnen. Der Teilsatz &amp;quot;um mich zu verhöhnen&amp;quot; lässt beide Interpretationen zu, da er kein explizites Subjekt beinhaltet. Das Subjekt des Teilsatzes muss somit aus dem Kontext erschlossen werden. Da &amp;quot;verhöhnen&amp;quot; eine arg verharmlosende Bezeichnung für eine versuchte Vergewaltigung wäre, scheint die erste Interpretationsmöglichkeit plausibler, auch wenn viele bekannte Bibelübersetzungen die zweite Möglichkeit wählen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und es geschah, [gleich] nachdem ich meine Stimme erhoben und gerufen hatte, da ließ er sein Gewand neben mir [zurück] und floh (flüchtete) [hinaus] auf die Straße.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und es geschah, als sein Herr die Worte seiner Frau hörte, die sie zu ihm gesagt hatte {folgendermaßen}: So (gemäß diesen Worten) ist dein Sklave mit mir umgegangen (hat dein Sklave mir getan)!, da entbrannte sein Zorn.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und der Herr Josefs ergriff ihn (ließ ihn ergreifen) und gab ihn (ließ ihn bringen/werfen) ins Gefängnis, den Ort, wo die Gefangenen des Königs (Pharaos) festgehalten (in Haft gehalten) wurden. [So] war er dort im Gefängnis.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und es war JHWH mit (bei) Josef und wendete [sich] ihm [in] Güte (Treue) zu, und er gab (schenkte) ihm Gnade (Wohlwollen) in den Augen des Gefängnisvorstehers (Gefängnisleiters, Kerkermeisters)&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Er gab seine Gnade in den Augen des Gefängnismeisters&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und es gab (stellte) der Gefängnisvorsteher alle Häftlinge (Gefangenen), die im Gefängnis waren, in die Hand (unter die Aufsicht) Josefs: {Und} Alles, was man dort tat (dort getan wurde), geschah unter Josefs Aufsicht (Leitung).&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und alles, was sie dort Tuende waren: Er war der Tuende&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|23}} Der Gefängnisvorsteher [brauchte] nichts davon zu sehen (überwachen), [das] in seiner (Josefs) Hand [war], denn JHWH war mit ihm. Und was [auch immer] er machte: JHWH ließ es gelingen (brachte es zum Erfolg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_39&amp;diff=4380</id>
		<title>Genesis 39</title>
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		<updated>2011-04-28T20:46:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und Josef wurde nach Ägypten hinabgebracht, und es kaufte ihn Potifar, ein Beamter (Hofbeamter, Eunuch) [des] Pharaos, der Anführer (Führer) der Leibwächter, ein ägyptischer Mann (Ägypter), aus der Hand der Ismaeliter, die ihn dorthin hinabgebracht hatten.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es war JHWH mit Josef, und er (Josef) wurde ein erfolgreicher (Erfolg habender) Mann. Und er war im Haus seinen Herren, des Ägypters (seines ägyptischen Herrn).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und es sah sein Herr, dass JHWH mit ihm war. {Und} Alles, was er machte (tat), ließ JHWH [in seiner Hand] gelingen (glücken, erfolgreich sein).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es fand Josef Gnade in seinen (Potifars) Augen, und er diente ihm. Und er machte ihn zum Aufseher (ließ ihn beaufsichtigen) über sein Haus. {Und} Alles, was ihm gehörte, gab er in seine Hand.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es war (begab sich) damals (von da an, seitdem, nachdem), als er ihn zum Aufseher machte über sein Haus (in seinem Haus) und über alles, was ihm gehörte, [da] segnete JHWH das Haus des Ägypters wegen Josef. Und es war der Segen JHWHs auf (mit, in) allem, was ihm gehörte, im Haus und auf dem Feld.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er ließ alles, was er hatte (besaß), in der Hand Josefs (überließ alles ... der Aufsicht Josefs). Und er wusste mit ihm (seitdem/da er ihn hatte) nichts [mehr von seinen eigenen Angelegenheiten], außer [von] dem Brot, das er [gerade] aß.&amp;lt;ref&amp;gt;Für die Lesefassung bietet sich eine freie Übersetzung der hebräischen Ausdrucksweise an, z.B.: &amp;quot;Seitdem er Josef hatte, brauchte Potifar sich um nichts mehr zu kümmern, außer um seine intimsten Angelegenheiten.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Und es war Josef schön von Statur (Gestalt) und {schön von} Aussehen.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es begab sich (geschah, war) nach diesen Ereignissen (Begebenheiten), dass die Frau seines Herrn ihre Augen zu Josef erhob (Gefallen an Josef fand, Josef begehrte, mit Begehren betrachtete). Und sie sagte zu ihm (... und zu ihm sagte): Schlaf {doch} mit mir!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und er weigerte sich und sagte zur Frau seines Herrn: Siehe, mein Herr weiß mit mir (seitdem er mich hat) nicht [mehr], was im Haus[halt] [Sache ist / geschieht]. {Und} Alles, was ihm gehört, hat er in meine Hand gegeben (unter meine Aufsicht gestellt).&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er ist nicht größer (mächtiger) in diesem Haus als ich, und er verweigert mir nichts (enthält mir nichts vor) außer dir, weil du seine Frau [bist]. {Und} Wie könnte (kann) ich [also] diese (eine solch) große Boshaftigkeit tun und vor Gott sündigen?&lt;br /&gt;
{{S|10}} [So] begab es sich (geschah es), dass sie Tag zu Tag zu Josef redete (versuchte, Josef zu überreden), er aber nicht auf sie hörte [und sich weigerte], neben ihr zu liegen (mit/neben ihr zu schlafen), mit ihr zu sein.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und es geschah (begab sich) an seinem solchen Tag (an diesem Tag): Er kam nach Hause (ins Haus), um seine Arbeit (seinen Dienst) zu tun, und es [war] niemand von den Männern (Dienern) des Hauses dort {im Haus}.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und sie ergriff (hielt) ihn an seinem Gewand (seiner Kleidung) und sagte: Schlaf {doch} mit mir! Und er ließ sein Gewand in ihrer Hand (bei ihr) und floh (flüchtete) und zog (ging) hinaus auf die Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;koordination&amp;quot;&amp;gt;Die beiden Verben &amp;quot;floh&amp;quot; und &amp;quot;zog hinaus&amp;quot; bezeichnen unterschiedliche Aspekte des gleichen Vorgangs (Art der Bewegung und Richtung der Bewegung) und müssen daher nicht beide als Verben übersetzt werden (vgl. &amp;lt;em&amp;gt;Williams&#039; Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt; §223). Für die Lesefassung bietet sich z.B. an: &amp;quot;und floh hinaus auf die Straße.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und es geschah (begab sich), als sie sah, dass er sein Gewand in ihrer Hand ließ und [hinaus] auf die Straße floh (flüchtete),&lt;br /&gt;
{{S|14}} dass sie die Männer ihres Hauses rief und zu ihnen {Folgendes} sagte: Seht, er (mein Ehemann, Potifar) hat zu uns einen Hebräer gebracht, damit er (Potifar, der Hebräer) uns verhöhnt (mit uns Scherze/Mutwillen treibt, sich über uns lustig macht). Er ist zu mir gekommen, um mit mir zu schlafen, und (aber) ich rief mit lauter (großer) Stimme [um Hilfe].&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es geschah, als er hörte, dass ich meine Stimme erhob und rief (schrie), dass er sein Gewand neben mir ließ (zurückließ) und floh und hinaus zog auf die Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;koordination&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und sie ließ sein Gewand bei (neben) ihr liegen (bewahrte sein Gewand auf), bis sein Herr in sein Haus kam.&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und sie sprach zu ihm gemäß diesen Worten (erzählte ihm die gleiche Geschichte) {folgendermaßen}: Es ist zu mir gekommen der hebräische Sklave, den du zu uns gebracht (geholt) hast, um mich zu verhöhnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Bezug des Teilsatzes &amp;quot;um mich zu verhöhnen&amp;quot; wird nicht klar. (In V. 14 besteht ein ähnliches Problem.) Erste Interpretationsmöglichkeit: Potifar hat den Sklaven ins Haus gebracht, um seine Frau zu verhöhnen. Zweite Interpretationsmöglichkeit: Der Sklave ist zu Potifar gekommen, um sie zu verhöhnen. Der Teilsatz &amp;quot;um mich zu verhöhnen&amp;quot; lässt beide Interpretationen zu, da er kein explizites Subjekt beinhaltet. Das Subjekt des Teilsatzes muss somit aus dem Kontext erschlossen werden. Da &amp;quot;verhöhnen&amp;quot; eine arg verharmlosende Bezeichnung für eine versuchte Vergewaltigung wäre, scheint die erste Interpretationsmöglichkeit plausibler, auch wenn viele bekannte Bibelübersetzungen die zweite Möglichkeit wählen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und es geschah, [gleich] nachdem ich meine Stimme erhoben und gerufen hatte, da ließ er sein Gewand neben mir [zurück] und floh (flüchtete) [hinaus] auf die Straße.&lt;br /&gt;
{{S|19}} &lt;br /&gt;
{{S|20}}&lt;br /&gt;
{{S|21}}&lt;br /&gt;
{{S|22}}&lt;br /&gt;
{{S|23}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>VBecher</name></author>
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		<title>Genesis 39</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und Josef wurde nach Ägypten hinabgebracht, und es kaufte ihn Potifar, ein Beamter (Hofbeamter, Eunuch) [des] Pharaos, der Anführer (Führer) der Leibwächter, ein ägyptischer Mann (Ägypter), aus der Hand der Ismaeliter, die ihn dorthin hinabgebracht hatten.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es war JHWH mit Josef, und er (Josef) wurde ein erfolgreicher (Erfolg habender) Mann. Und er war im Haus seinen Herren, des Ägypters (seines ägyptischen Herrn).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und es sah sein Herr, dass JHWH mit ihm war. {Und} Alles, was er machte (tat), ließ JHWH [in seiner Hand] gelingen (glücken, erfolgreich sein).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es fand Josef Gnade in seinen (Potifars) Augen, und er diente ihm. Und er machte ihn zum Aufseher (ließ ihn beaufsichtigen) über sein Haus. {Und} Alles, was ihm gehörte, gab er in seine Hand.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es war (begab sich) damals (von da an, seitdem, nachdem), als er ihn zum Aufseher machte über sein Haus (in seinem Haus) und über alles, was ihm gehörte, [da] segnete JHWH das Haus des Ägypters wegen Josef. Und es war der Segen JHWHs auf (mit, in) allem, was ihm gehörte, im Haus und auf dem Feld.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er ließ alles, was er hatte (besaß), in der Hand Josefs (überließ alles ... der Aufsicht Josefs). Und er wusste mit ihm (seitdem/da er ihn hatte) nichts [mehr von seinen eigenen Angelegenheiten], außer [von] dem Brot, das er [gerade] aß.&amp;lt;ref&amp;gt;Für die Lesefassung bietet sich eine freie Übersetzung der hebräischen Ausdrucksweise an, z.B.: &amp;quot;Seitdem er Josef hatte, brauchte Potifar sich um nichts mehr zu kümmern, außer um seine intimsten Angelegenheiten.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Und es war Josef schön von Statur (Gestalt) und {schön von} Aussehen.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es begab sich (geschah, war) nach diesen Ereignissen (Begebenheiten), dass die Frau seines Herrn ihre Augen zu Josef erhob (Gefallen an Josef fand, Josef begehrte, mit Begehren betrachtete). Und sie sagte zu ihm (... und zu ihm sagte): Schlaf {doch} mit mir!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und er weigerte sich und sagte zur Frau seines Herrn: Siehe, mein Herr weiß mit mir (seitdem er mich hat) nicht [mehr], was im Haus[halt] [Sache ist / geschieht]. {Und} Alles, was ihm gehört, hat er in meine Hand gegeben (unter meine Aufsicht gestellt).&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er ist nicht größer (mächtiger) in diesem Haus als ich, und er verweigert mir nichts (enthält mir nichts vor) außer dir, weil du seine Frau [bist]. {Und} Wie könnte (kann) ich [also] diese (eine solch) große Boshaftigkeit tun und vor Gott sündigen?&lt;br /&gt;
{{S|10}} [So] begab es sich (geschah es), dass sie Tag zu Tag zu Josef redete (versuchte, Josef zu überreden), er aber nicht auf sie hörte [und sich weigerte], neben ihr zu liegen (mit/neben ihr zu schlafen), mit ihr zu sein.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und es geschah (begab sich) an seinem solchen Tag (an diesem Tag): Er kam nach Hause (ins Haus), um seine Arbeit (seinen Dienst) zu tun, und es [war] niemand von den Männern (Dienern) des Hauses dort {im Haus}.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und sie ergriff (hielt) ihn an seinem Gewand (seiner Kleidung) und sagte: Schlaf {doch} mit mir! Und er ließ sein Gewand in ihrer Hand (bei ihr) und floh (flüchtete) und zog (ging) hinaus auf die Straße.&amp;lt;ref&amp;gt;Die beiden Verben &amp;quot;floh&amp;quot; und &amp;quot;zog hinaus&amp;quot; bezeichnen unterschiedliche Aspekte des gleichen Vorgangs (Art der Bewegung und Richtung der Bewegung) und müssen daher nicht beide als Verben übersetzt werden (vgl. &amp;lt;em&amp;gt;Williams&#039; Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt; §223). Für die Lesefassung bietet sich z.B. an: &amp;quot;und floh hinaus auf die Straße.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und es geschah (begab sich), als sie sah, dass er sein Gewand in ihrer Hand ließ und [hinaus] auf die Straße floh (flüchtete),&lt;br /&gt;
{{S|14}} dass sie die Männer ihres Hauses rief und zu ihnen {Folgendes} sagte: Seht, er (mein Ehemann, Potifar) hat zu uns einen Hebräer gebracht, damit er uns demütigt (mit uns Scherze/Mutwillen treibt, sich über uns lustig macht). Er ist zu mir gekommen, um mit mir zu schlafen, und (aber) ich rief mit lauter (großer) Stimme [um Hilfe].&lt;br /&gt;
{{S|15}}&lt;br /&gt;
{{S|16}}&lt;br /&gt;
{{S|17}}&lt;br /&gt;
{{S|18}}&lt;br /&gt;
{{S|19}}&lt;br /&gt;
{{S|20}}&lt;br /&gt;
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{{S|23}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>VBecher</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und Josef wurde nach Ägypten hinabgebracht, und es kaufte ihn Potifar, ein Beamter (Hofbeamter, Eunuch) [des] Pharaos, der Anführer (Führer) der Leibwächter, ein ägyptischer Mann (Ägypter), aus der Hand der Ismaeliter, die ihn dorthin hinabgebracht hatten.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es war JHWH mit Josef, und er (Josef) wurde ein erfolgreicher (Erfolg habender) Mann. Und er war im Haus seinen Herren, des Ägypters (seines ägyptischen Herrn).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und es sah sein Herr, dass JHWH mit ihm war. {Und} Alles, was er machte (tat), ließ JHWH [in seiner Hand] gelingen (glücken, erfolgreich sein).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es fand Josef Gnade in seinen (Potifars) Augen, und er diente ihm. Und er machte ihn zum Aufseher (ließ ihn beaufsichtigen) über sein Haus. {Und} Alles, was ihm gehörte, gab er in seine Hand.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es war (begab sich) damals (von da an, seitdem, nachdem), als er ihn zum Aufseher machte über sein Haus (in seinem Haus) und über alles, was ihm gehörte, [da] segnete JHWH das Haus des Ägypters wegen Josef. Und es war der Segen JHWHs auf (mit, in) allem, was ihm gehörte, im Haus und auf dem Feld.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er ließ alles, was er hatte (besaß), in der Hand Josefs (überließ alles ... der Aufsicht Josefs). Und er wusste mit ihm (seitdem/da er ihn hatte) nichts [mehr von seinen eigenen Angelegenheiten], außer [von] dem Brot, das er [gerade] aß.&amp;lt;ref&amp;gt;Für die Lesefassung bietet sich eine freie Übersetzung der hebräischen Ausdrucksweise an, z.B.: &amp;quot;Seitdem er Josef hatte, brauchte Potifar sich um nichts mehr zu kümmern, außer um seine intimsten Angelegenheiten.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Und es war Josef schön von Statur (Gestalt) und {schön von} Aussehen.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es begab sich (geschah, war) nach diesen Ereignissen (Begebenheiten), dass die Frau seines Herrn ihre Augen zu Josef erhob (Gefallen an Josef fand, Josef begehrte, mit Begehren betrachtete). Und sie sagte zu ihm (... und zu ihm sagte): Schlaf {doch} mit mir!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und er weigerte sich und sagte zur Frau seines Herrn: Siehe, mein Herr weiß mit mir (seitdem er mich hat) nicht [mehr], was im Haus[halt] [Sache ist / geschieht]. {Und} Alles, was ihm gehört, hat er in meine Hand gegeben (unter meine Aufsicht gestellt).&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er ist nicht größer (mächtiger) in diesem Haus als ich, und er verweigert mir nichts (hält nichts vor mir zurück) außer dir, weil du seine Frau [bist]. {Und} Wie könnte (kann) ich [also] diese (eine solch) große Boshaftigkeit tun und vor Gott sündigen?&lt;br /&gt;
{{S|10}} &lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und Josef wurde nach Ägypten hinabgebracht, und es kaufte ihn Potifar, ein Beamter (Hofbeamter, Eunuch) [des] Pharaos, der Anführer (Führer) der Leibwächter, ein ägyptischer Mann (Ägypter), aus der Hand der Ismaeliter, die ihn dorthin hinabgebracht hatten.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es war JHWH mit Josef, und er (Josef) wurde ein erfolgreicher (Erfolg habender) Mann. Und er war im Haus seinen Herren, des Ägypters (seines ägyptischen Herrn).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und es sah sein Herr, dass JHWH mit ihm war. {Und} Alles, was er machte (tat), ließ JHWH [in seiner Hand] gelingen (glücken, erfolgreich sein).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es fand Josef Gnade in seinen (Potifars) Augen, und er diente ihm. Und er machte ihn zum Aufseher (ließ ihn beaufsichtigen) über sein Haus. {Und} Alles, was ihm gehörte, gab er in seine Hand.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es war (begab sich) damals (von da an, seitdem, nachdem), als er ihn zum Aufseher machte über sein Haus (in seinem Haus) und über alles, was ihm gehörte, [da] segnete JHWH das Haus des Ägypters wegen Josef. Und es war der Segen JHWHs auf (mit, in) allem, was ihm gehörte, im Haus und auf dem Feld.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er ließ alles, was er hatte (besaß), in der Hand Josefs (überließ alles ... der Aufsicht Josefs). Und er wusste mit ihm (seitdem/da er ihn hatte) nichts [mehr von seinen eigenen Angelegenheiten], außer [von] dem Brot, das er [gerade] aß.&amp;lt;ref&amp;gt;Für die Lesefassung bietet sich eine freie Übersetzung der hebräischen Ausdrucksweise an, z.B.: &amp;quot;Seitdem er Josef hatte, brauchte Potifar sich um nicht mehr zu kümmern, außer um seine intimsten Angelegenheiten.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Und es war Josef schön von Statur (Gestalt) und {schön von} Aussehen.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es begab sich (geschah, war) nach diesen Ereignissen (Begebenheiten), dass die Frau seines Herrn ihre Augen zu Josef erhob (Gefallen an Josef fand, Josef begehrte, mit Begehren betrachtete). Und sie sagte zu ihm (... und zu ihm sagte): Schlaf {doch} mit mir!&lt;br /&gt;
{{S|8}} &lt;br /&gt;
{{S|9}} &lt;br /&gt;
{{S|10}} &lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
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{{S|13}}&lt;br /&gt;
{{S|14}}&lt;br /&gt;
{{S|15}}&lt;br /&gt;
{{S|16}}&lt;br /&gt;
{{S|17}}&lt;br /&gt;
{{S|18}}&lt;br /&gt;
{{S|19}}&lt;br /&gt;
{{S|20}}&lt;br /&gt;
{{S|21}}&lt;br /&gt;
{{S|22}}&lt;br /&gt;
{{S|23}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
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{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_39&amp;diff=4279</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und Josef wurde nach Ägypten hinabgebracht, und es kaufte ihn Potifar, ein Beamter (Hofbeamter, Eunuch) [des] Pharaos, der Anführer (Führer) der Leibwächter, ein ägyptischer Mann (Ägypter), aus der Hand der Ismaeliter, die ihn dorthin hinabgebracht hatten.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es war JHWH mit Josef, und er (Josef) wurde ein erfolgreicher (Erfolg habender) Mann. Und er war im Haus seinen Herren, des Ägypters (seines ägyptischen Herrn).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und es sah sein Herr, dass JHWH mit ihm war. {Und} Alles, was er machte (tat), ließ JHWH [in seiner Hand] gelingen (glücken, erfolgreich sein).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es fand Josef Gnade in seinen (Potifars) Augen, und er diente ihm. Und er machte ihn zum Aufseher (ließ ihn beaufsichtigen) über sein Haus. {Und} Alles, was ihm gehörte, gab er in seine Hand.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es war (begab sich) damals (von da an, seitdem, nachdem), als er ihn zum Aufseher machte über sein Haus (in seinem Haus) und über alles, was ihm gehörte, [da] segnete JHWH das Haus des Ägypters wegen Josef. Und es war der Segen JHWHs auf (mit, in) allem, was ihm gehörte, im Haus und auf dem Feld.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er ließ alles, was er hatte (besaß) in der Hand Josefs (überließ alles ... der Aufsicht Josefs). Und er wusste mit ihm (seitdem/da er ihn hatte) nichts [mehr von seinen eigenen Angelegenheiten], außer [von] dem Brot, das er [gerade] aß.&amp;lt;ref&amp;gt;Für die Lesefassung bietet sich eine freie Übersetzung der hebräischen Ausdrucksweise an, z.B.: &amp;quot;Seitdem er Josef hatte, brauchte Potifar sich um nicht mehr zu kümmern, außer um seine intimsten Angelegenheiten.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Und es war Josef schön von Statur (Gestalt) und {schön von} Aussehen.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es begab sich (geschah, war) nach diesen Ereignissen (Begebenheiten), dass die Frau seines Herrn ihre Augen zu Josef erhob (Gefallen an Josef fand, Josef begehrte, mit Begehren betrachtete). Und sie sagte zu ihm (... und zu ihm sagte): Schlaf {doch} mit mir!&lt;br /&gt;
{{S|8}} &lt;br /&gt;
{{S|9}} &lt;br /&gt;
{{S|10}} &lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
{{S|12}}&lt;br /&gt;
{{S|13}}&lt;br /&gt;
{{S|14}}&lt;br /&gt;
{{S|15}}&lt;br /&gt;
{{S|16}}&lt;br /&gt;
{{S|17}}&lt;br /&gt;
{{S|18}}&lt;br /&gt;
{{S|19}}&lt;br /&gt;
{{S|20}}&lt;br /&gt;
{{S|21}}&lt;br /&gt;
{{S|22}}&lt;br /&gt;
{{S|23}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_39&amp;diff=4275</id>
		<title>Genesis 39</title>
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		<updated>2011-04-23T19:08:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Lesefassung}}  {{Studienfassung}}  {{S|1}} Und Josef wurde nach Ägypten hinabgebracht, und es kaufte ihn Potifar, ein Beamter (Hofbeamter, Eunuch) [des] Pharao…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und Josef wurde nach Ägypten hinabgebracht, und es kaufte ihn Potifar, ein Beamter (Hofbeamter, Eunuch) [des] Pharaos, der Anführer (Führer) der Leibwächter, ein ägyptischer Mann (Ägypter), aus der Hand der Ismaeliter, die ihn dorthin hinabgebracht hatten.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es war JHWH mit Josef, und er (Josef) wurde ein erfolgreicher (Erfolg habender) Mann. Und er war im Haus seinen Herren, des Ägypters (seines ägyptischen Herrn).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und es sah sein Herr, dass JHWH mit ihm war. {Und} Alles, was er machte (tat), ließ JHWH [in seiner Hand] gelingen (glücken, erfolgreich sein).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es fand Josef Gnade in seinen (Potifars) Augen, und er diente ihm. Und er machte ihn zum Aufseher (ließ ihn beaufsichtigen) über sein Haus. {Und} Alles, was ihm gehörte, gab er in seine Hand.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es war (begab sich) damals (von da an, seitdem, nachdem), als er ihn zum Aufseher machte über sein Haus (in seinem Haus) und über alles, was ihm gehörte, [da] segnete JHWH das Haus des Ägypters wegen Josef. Und es war der Segen JHWHs auf (mit, in) allem, was ihm gehörte, im Haus und auf dem Feld.&lt;br /&gt;
{{S|6}}&lt;br /&gt;
{{S|7}} &lt;br /&gt;
{{S|8}} &lt;br /&gt;
{{S|9}} &lt;br /&gt;
{{S|10}} &lt;br /&gt;
{{S|11}} &lt;br /&gt;
{{S|12}}&lt;br /&gt;
{{S|13}}&lt;br /&gt;
{{S|14}}&lt;br /&gt;
{{S|15}}&lt;br /&gt;
{{S|16}}&lt;br /&gt;
{{S|17}}&lt;br /&gt;
{{S|18}}&lt;br /&gt;
{{S|19}}&lt;br /&gt;
{{S|20}}&lt;br /&gt;
{{S|21}}&lt;br /&gt;
{{S|22}}&lt;br /&gt;
{{S|23}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Genesis_38&amp;diff=4231</id>
		<title>Diskussion:Genesis 38</title>
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		<updated>2011-04-19T21:22:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Checkliste Studienfassung |Alle Verse = 1-30: ja (VBecher)&amp;lt;br/&amp;gt; |Alternativen = 1-30: ja (VBecher) |Zweifelsfälle dokumentiert = 1-30: ja (VBecher) |Bedeutung …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Alle Verse =&lt;br /&gt;
1-30: ja (VBecher)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Alternativen =&lt;br /&gt;
1-30: ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert =&lt;br /&gt;
1-30: ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Bedeutung erläutert =&lt;br /&gt;
1-30: ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Textart =&lt;br /&gt;
1-30: nicht notwendig (VBecher)&lt;br /&gt;
|Andere Kriterien =&lt;br /&gt;
1-30: ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Am Urtext überprüft = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
1-30: Selektiv konsultiert: &amp;lt;em&amp;gt;A Handbook on Genesis (UBS Handbook Series)&amp;lt;/em&amp;gt;, &amp;lt;em&amp;gt;IVP Bible Background Commentary Old Testament&amp;lt;/em&amp;gt;, Keil &amp;amp; Delitzsch (VBecher)&lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich =&lt;br /&gt;
1-30: Schlachter 2000, Rev. Elberfelder, Einheitsübersetzung (VBecher)&lt;br /&gt;
|Endkorrektur = &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_38&amp;diff=4230</id>
		<title>Genesis 38</title>
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		<updated>2011-04-19T21:19:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte zu (bei) einem adullamitischen Mann ein. Sein (dessen) Name [war] Hira.&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: &amp;quot;Und er zeltete / schlug sein Zelt auf in der Nähe eines adullamitischen Mannes.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es sah dort Juda die Tochter eines eines kanaanäischen Mannes. Sein (dessen) Name war Schua. Und er nahm sie [sich zur Frau] und kam zu ihr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kommen_zu&amp;quot;&amp;gt;Die Wendung &amp;quot;zu einer Frau kommen&amp;quot; ist im Hebräischen ein Euphemismus für &amp;quot;mit einer Frau Geschlechtsverkehr haben&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Er.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und sie wurde wieder (noch einmal) schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Onan.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und sie wurde noch einmal&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und sie fügte noch hinzu [schwanger zu werden]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Schela. {Und} Er war&amp;lt;ref&amp;gt;Es mutet etwas merkwürdig an, dass Judas Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Geburt erwähnt wird. Zudem wirkt der hebräische Satzbau sehr eigenartig. Im kritischen Apparat der Biblia Hebraica wird daher vorgeschlagen, &amp;quot;war&amp;quot; als &amp;quot;sie&amp;quot; zu lesen -- die beiden Wörter unterscheiden sich im Hebräischen nur durch einen Buchstaben, d.h. hier könnte ein Schreibfehler im masoretischen Text vorliegen. Dann würde der vorliegende Satz lauten: &amp;quot;Sie [war] in Kesib, als sie ihn gebar&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Kesib, als sie ihn gebar.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es nahm (fand) Juda eine Frau für Er, seinen Erstgeborenen. {Und} Ihr Name [war] Tamar.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es war Er (Und es begab sich, dass...), der Erstgeborene Judas, böse (schlecht) in den Augen JHWHs, und es tötete ihn JHWH.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und es sagte Juda zu Onan: Geh (gehe ein, komm) zur Frau deines Bruders&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;Vollziehe Beischlaf mit der Frau deines Bruders&amp;quot;. Der unmittelbar folgende Teilsatz stellt klar, dass der Beischlaf im gesetzlichen Rahmen der Schwagerehe erfolgen soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehe mit ihr die Schwagerehe ein&amp;lt;ref&amp;gt;Starb ein verheirateter Mann, ohne mit seiner Frau einen Erben gezeugt zu haben, musste dies nach Dtn 25:5-6 &amp;quot;nachgeholt&amp;quot; werden, indem einer der Brüder des Verstorbenen mit der Witwe die sogenannte Schwagerehe einging.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bringe hervor (stelle auf) Nachkommen (Samen) für deinen Bruder.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es wusste Onan, dass die Nachkommen (der Same) nicht für ihn sein würden, sodass, wann immer er zur Frau seines Bruders kam, er [seinen Samen] auf dem Boden (auf den Boden) verderben ließ (vernichtete), ohne seinem Bruder [einen] Nachkommen (Samen) zu geben.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es war böse (schlecht) in den Augen JHWHs, was er (Onan) getan hatte, und er tötete auch ihn.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und es sagte Juda zu Tamar, seiner Schwiegertochter: Bleibe (wohne, lass dich nieder) als Witwe [im] Haus deines Vaters, bis mein Sohn Schela erwachsen (groß) ist. Denn er sagte [sich]: Dass er nicht auch noch stirbt wie seine Brüder! Und es ging Tamar und ließ sich nieder (wohnte) im Haus ihres Vaters.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und es häuften sich die Tage (es vergingen viele Tage), und es starb die Tochter Schuas, die Frau Judas. Und es beendete Juda die Trauerzeit (war getröstet), und er ging hinauf zu&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original steht &amp;quot;auf&amp;quot; statt &amp;quot;zu&amp;quot;, was wahrscheinlich ein Schreibfehler ist (vgl. den kritischen Apparat der Biblia Hebraica).&amp;lt;/ref&amp;gt; den Schafscherern nach Timna, er und Hira, sein Freund der Adullamiter.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und es wurde Tamar folgendes erzählt (berichtet): Siehe, dein Schwiegervater geht [gerade] hinauf (ist unterwegs hinauf) nach Timna, um seine Schafe (sein Kleinvieh) zu scheren.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und sie zog ihre Witwenkleider (die Kleiner ihrer Witwenschaft) aus {von auf ihr}, und sie bedeckte [sich] mit einem (dem) Schleier und verhüllte sich. Und sie setzte sich in den [Orts]eingang von Enajim, das auf dem Weg nach Timna [ist]. Denn sie hatte gesehen, dass Schela groß (erwachsen) geworden war. Sie war ihm aber nicht als Frau gegeben worden.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es sah sie Juda und hielt sie für eine Prostituierte (Dirne, Hure), denn sie hatte ihr Gesicht bedeckt (verdeckt).&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er bog zu ihr ab an den Weg und sagte: {Auf} Ich will zu dir kommen!&amp;lt;ref name=&amp;quot;kommen_zu&amp;quot; /&amp;gt; Denn er wusste nicht, dass es (sie) seine Schwiegertochter [war]. Und sie sagte: Was gibst du mir (wirst du mir geben), wenn du zu mir kommen darfst (kommst)?&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und er sagte: Ich werde (will) dir einen jungen (kleinen) Ziegenbock (Ziegenböckchen, Ziegenböcklein) von der Herde schicken. Und sie sagte: Wenn du mir ein Pfand gibst, bis du [ihn] schickst!&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und er sagte: Was [ist] der Pfand, den ich dir geben soll? Und sie sagte: Dein Siegel(ring) und deine Schnur&amp;lt;ref&amp;gt;Das Siegel wurde an einer Schnur um den Hals gehängt getragen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dein Stab, der in deiner Hand ist. Und er gab ihr [alles]. Und er kam zu ihr, und sie wurde schwanger von ihm.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie {stand auf und} ging [weg] und legte ihren Schleier ab {von auf ihr} und zog ihre Witwenkleider (die Kleider ihrer Witwenschaft) an.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und es schickte Juda den jungen Ziegenbock in (mit) der Hand (vermittels) seines Freundes, des Adullamiters, um das Pfand aus der Hand (von) der Frau zu holen (nehmen). Er fand sie aber nicht.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und er (der Adullamiter) fragte die Männer ihres (des) Ortes {Folgendes}: Wo ist die (jene) Tempelprostituierte, die in Enajim am Weg (an der Straße) [war, saß]? Und sie sagten: Hier ist keine Tempelprosituierte gewesen.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er kehrte zurück zu Juda und sagte: Ich habe sie nicht gefunden! Und auch (sogar) die Männer des Ortes haben gesagt: Hier ist keine Tempelprostituierte gewesen.&lt;br /&gt;
{{S|23}} Und es sagte Juda: Sie soll [das Pfand] für sich nehmen (behalten),&amp;lt;ref&amp;gt;Das von Juda hinterlegte Pfand (Siegelring samt Band und Stab) war sicherlich mehr wert als der Ziegenbock, den Juda der Prostituierten als Lohn versprochen hatte.&amp;lt;/ref&amp;gt;  damit wir nicht zum Gespött (zum Verachtung, zu Verachteten) werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;damit wir nicht durch weitere peinliche Nachforschungen zum Gespött der Leute werden&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe, ich habe einen jungen (kleinen) Ziegenbock (Ziegenböckchen, Ziegenböcklein) geschickt, aber du hast sie nicht gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mit dieser Aussage rechtfertigt Juda seine Entscheidung zusätzlich, keine weiteren Nachforschungen anzustellen: Er hat das Nötige getan, um seinen Teil der Abmachung mit der Prostituierten einzuhalten. Dass die Frau sich nicht auffinden ließ, ist nicht seine Schuld.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und es geschah nach ungefähr (etwa) drei Monaten, dass Juda Folgendes berichtet (erzählt) wurde: Deine Schwiegertochter hat Hurerei (Unzucht) getrieben und {Siehe!} ist sogar (auch) schwanger von der Hurerei! Und es sagte Juda: Führt sie hinaus, damit (dass) sie verbrannt wird (sie soll verbrannt werden)!&lt;br /&gt;
{{S|25}} {Und} Sie wurde [gerade] hinausgeführt (Als sie hinausgeführt wurde...) und sie schickte (ließ schicken) ihrem Schwiegervater Folgendes: Von dem Mann, dem diese [Dinge gehören], bin ich schwanger geworden. Untersuche (prüfe, betrachte) doch [bitte], wem dieser Siegelring und diese Schnur (Schnüre) und dieser Stab gehören!&lt;br /&gt;
{{S|26}} Und Juda betrachtete (prüfte, untersuchte) [die Sachen] und sagte: Sie ist im Recht mir gegenüber (gerechter als ich), weil (insofern als, in Anbetracht der Tatsache, dass) ich sie nicht [an] meinen Sohn Schela gegeben habe. Und er schlief nicht (hatte keinen Geschlechtsverkehr)&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original steht &amp;quot;er erkannte sie nicht mehr&amp;quot;, ein Euphemismus für &amp;quot;er hatte keinen Geschlechtsverkehr mehr mit ihr&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; mehr mit ihr.&lt;br /&gt;
{{S|27}} Und es geschah (begab sich, war) zu der Zeit ihres Gebärens (ihrer Entbindung): {Und} Siehe, [da waren] Zwillinge in ihrem Mutterleib (Bauch).&lt;br /&gt;
{{S|28}} Und es geschah (begab sich, war), als (während) sie gebar, dass [einer] die Hand herausstreckte (gab). Und es nahm (ergriff, griff zu) die Hebamme [die Hand] und band [einen] roten [Faden] um (auf) seine Hand (sein Handgelenk), mit den Worten (und sagte): Dieser (er) ist zuerst herausgekommen.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Und es geschah (begab sich, war), als er [gerade] seine Hand zurückzog, {und} siehe, [da] kam sein Bruder heraus. Und sie sagte: Warum hast du für dich (zu deinem Vorteil) einen Durchbruch gemacht (Riss gerissen)? Und man (Juda) nannte seinen Namen Perez.&amp;lt;ref&amp;gt;Hebr. &amp;lt;em&amp;gt;perez&amp;lt;/em&amp;gt; bedeutet &amp;quot;Riss, Durchbruch&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|30}} Und danach kam sein Bruder heraus, um dessen Hand (Handgelenk) der rote [Faden war]. Und man (Juda) nannte seinen Namen Serach.&amp;lt;ref&amp;gt;Hebr. &amp;lt;em&amp;gt;serach&amp;lt;/em&amp;gt; bedeutet &amp;quot;Sonnenaufgang&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_38&amp;diff=4200</id>
		<title>Genesis 38</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_38&amp;diff=4200"/>
		<updated>2011-04-16T21:13:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte zu (bei) einem adullamitischen Mann ein. Sein (dessen) Name [war] Hira.&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: &amp;quot;Und er zeltete / schlug sein Zelt auf in der Nähe eines adullamitischen Mannes.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es sah dort Juda die Tochter eines eines kanaanäischen Mannes. Sein (dessen) Name war Schua. Und er nahm sie [sich zur Frau] und kam zu ihr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kommen_zu&amp;quot;&amp;gt;Die Wendung &amp;quot;zu einer Frau kommen&amp;quot; ist im Hebräischen ein Euphemismus für &amp;quot;mit einer Frau Geschlechtsverkehr haben&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Er.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und sie wurde wieder (noch einmal) schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Onan.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und sie wurde noch einmal&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und sie fügte noch hinzu [schwanger zu werden]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Schela. {Und} Er war&amp;lt;ref&amp;gt;Es mutet etwas merkwürdig an, dass Judas Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Geburt erwähnt wird. Zudem wirkt der hebräische Satzbau sehr eigenartig. Im kritischen Apparat der Biblia Hebraica wird daher vorgeschlagen, &amp;quot;war&amp;quot; als &amp;quot;sie&amp;quot; zu lesen -- die beiden Wörter unterscheiden sich im Hebräischen nur durch einen Buchstaben, d.h. hier könnte ein Schreibfehler im masoretischen Text vorliegen. Dann würde der vorliegende Satz lauten: &amp;quot;Sie [war] in Kesib, als sie ihn gebar&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Kesib, als sie ihn gebar.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es nahm (fand) Juda eine Frau für Er, seinen Erstgeborenen. {Und} Ihr Name [war] Tamar.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es war Er (Und es begab sich, dass...), der Erstgeborene Judas, böse (schlecht) in den Augen JHWHs, und es tötete ihn JHWH.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und es sagte Juda zu Onan: Geh (gehe ein, komm) zur Frau deines Bruders&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;Vollziehe Beischlaf mit der Frau deines Bruders&amp;quot;. Der unmittelbar folgende Teilsatz stellt klar, dass der Beischlaf im gesetzlichen Rahmen der Schwagerehe erfolgen soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehe mit ihr die Schwagerehe ein&amp;lt;ref&amp;gt;Starb ein verheirateter Mann, ohne mit seiner Frau einen Erben gezeugt zu haben, musste dies nach Dtn 25:5-6 &amp;quot;nachgeholt&amp;quot; werden, indem einer der Brüder des Verstorbenen mit der Witwe die sogenannte Schwagerehe einging.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bringe hervor (stelle auf) Nachkommen (Samen) für deinen Bruder.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es wusste Onan, dass die Nachkommen (der Same) nicht für ihn sein würden, sodass, wann immer er zur Frau seines Bruders kam, er [seinen Samen] auf dem Boden (auf den Boden) verderben ließ (vernichtete), ohne seinem Bruder [einen] Nachkommen (Samen) zu geben.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es war böse (schlecht) in den Augen JHWHs, was er (Onan) getan hatte, und er tötete auch ihn.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und es sagte Juda zu Tamar, seiner Schwiegertochter: Bleibe (wohne, lass dich nieder) als Witwe [im] Haus deines Vaters, bis mein Sohn Schela erwachsen (groß) ist. Denn er sagte [sich]: Dass er nicht auch noch stirbt wie seine Brüder! Und es ging Tamar und ließ sich nieder (wohnte) im Haus ihres Vaters.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und es häuften sich die Tage (es vergingen viele Tage), und es starb die Tochter Schuas, die Frau Judas. Und es beendete Juda die Trauerzeit (war getröstet), und er ging hinauf zu&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original steht &amp;quot;auf&amp;quot; statt &amp;quot;zu&amp;quot;, was wahrscheinlich ein Schreibfehler ist (vgl. den kritischen Apparat der Biblia Hebraica).&amp;lt;/ref&amp;gt; den Schafscherern nach Timna, er und Hira, sein Freund der Adullamiter.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und es wurde Tamar folgendes erzählt (berichtet): Siehe, dein Schwiegervater geht [gerade] hinauf (ist unterwegs hinauf) nach Timna, um seine Schafe (sein Kleinvieh) zu scheren.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und sie zog ihre Witwenkleider (die Kleiner ihrer Witwenschaft) aus {von auf ihr}, und sie bedeckte [sich] mit einem (dem) Schleier und verhüllte sich. Und sie setzte sich in den [Orts]eingang von Enajim, das auf dem Weg nach Timna [ist]. Denn sie hatte gesehen, dass Schela groß (erwachsen) geworden war. Sie war ihm aber nicht als Frau gegeben worden.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es sah sie Juda und hielt sie für eine Prostituierte (Dirne, Hure), denn sie hatte ihr Gesicht bedeckt (verdeckt).&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er bog zu ihr ab an den Weg und sagte: {Auf} Ich will zu dir kommen!&amp;lt;ref name=&amp;quot;kommen_zu&amp;quot; /&amp;gt; Denn er wusste nicht, dass es (sie) seine Schwiegertochter [war]. Und sie sagte: Was gibst du mir (wirst du mir geben), wenn du zu mir kommen darfst (kommst)?&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und er sagte: Ich werde (will) dir einen jungen (kleinen) Ziegenbock (Ziegenböckchen, Ziegenböcklein) von der Herde schicken. Und sie sagte: Wenn du mir ein Pfand gibst, bis du [ihn] schickst!&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und er sagte: Was [ist] der Pfand, den ich dir geben soll? Und sie sagte: Dein Siegel(ring) und deine Schnur&amp;lt;ref&amp;gt;Das Siegel wurde an einer Schnur um den Hals gehängt getragen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dein Stab, der in deiner Hand ist. Und er gab ihr [alles]. Und er kam zu ihr, und sie wurde schwanger von ihm.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie {stand auf und} ging [weg] und legte ihren Schleier ab {von auf ihr} und zog ihre Witwenkleider (die Kleider ihrer Witwenschaft) an.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und es schickte Juda den jungen Ziegenbock in (mit) der Hand (vermittels) seines Freundes, des Adullamiters, um das Pfand aus der Hand (von) der Frau zu holen (nehmen). Er fand sie aber nicht.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und er (der Adullamiter) fragte die Männer ihres (des) Ortes {Folgendes}: Wo ist die (jene) Tempelprostituierte, die in Enajim am Weg (an der Straße) [war, saß]? Und sie sagten: Hier ist keine Tempelprosituierte gewesen.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er kehrte zurück zu Juda und sagte: Ich habe sie nicht gefunden! Und auch (sogar) die Männer des Ortes haben gesagt: Hier ist keine Tempelprostituierte gewesen.&lt;br /&gt;
{{S|23}} Und es sagte Juda: Sie soll [das Pfand] für sich nehmen (behalten),&amp;lt;ref&amp;gt;Das von Juda hinterlegte Pfand (Siegelring samt Band und Stab) war sicherlich mehr wert als der Ziegenbock, den Juda der Prostituierten als Lohn versprochen hatte.&amp;lt;/ref&amp;gt;  damit wir nicht zum Gespött (zum Verachtung, zu Verachteten) werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;damit wir nicht durch weitere peinliche Nachforschungen zum Gespött der Leute werden&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe, ich habe einen jungen (kleinen) Ziegenbock (Ziegenböckchen, Ziegenböcklein) geschickt, aber du hast sie nicht gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mit dieser Aussage rechtfertigt Juda seine Entscheidung zusätzlich, keine weiteren Nachforschungen anzustellen: Er hat das Nötige getan, um seinen Teil der Abmachung mit der Prostituierten einzuhalten. Dass die Frau sich nicht auffinden ließ, ist nicht seine Schuld.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und es geschah nach ungefähr (etwa) drei Monaten, dass Juda Folgendes berichtet (erzählt) wurde: Deine Schwiegertochter hat Hurerei (Unzucht) getrieben und {Siehe!} ist sogar (auch) schwanger von der Hurerei! Und es sagte Juda: Führt sie hinaus, damit (dass) sie verbrannt wird (sie soll verbrannt werden)!&lt;br /&gt;
{{S|25}} {Und} Sie wurde [gerade] hinausgeführt (Als sie hinausgeführt wurde...) und sie schickte (ließ schicken) ihrem Schwiegervater Folgendes: Von dem Mann, dem diese [Dinge gehören], bin ich schwanger geworden. Untersuche (prüfe) doch [bitte], wem dieser Siegelring und diese Schnur (Schnüre) und dieser Stab gehören!&lt;br /&gt;
{{S|26}}&lt;br /&gt;
{{S|27}}&lt;br /&gt;
{{S|28}}&lt;br /&gt;
{{S|29}}&lt;br /&gt;
{{S|30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
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		<title>Genesis 38</title>
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		<updated>2011-04-16T21:12:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte zu (bei) einem adullamitischen Mann ein. Sein (dessen) Name [war] Hira.&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: &amp;quot;Und er zeltete / schlug sein Zelt auf in der Nähe eines adullamitischen Mannes.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es sah dort Juda die Tochter eines eines kanaanäischen Mannes. Sein (dessen) Name war Schua. Und er nahm sie [sich zur Frau] und kam zu ihr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kommen_zu&amp;quot;&amp;gt;Die Wendung &amp;quot;zu einer Frau kommen&amp;quot; ist im Hebräischen ein Euphemismus für &amp;quot;mit einer Frau Geschlechtsverkehr haben&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Er.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und sie wurde wieder (noch einmal) schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Onan.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und sie wurde noch einmal&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und sie fügte noch hinzu [schwanger zu werden]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Schela. {Und} Er war&amp;lt;ref&amp;gt;Es mutet etwas merkwürdig an, dass Judas Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Geburt erwähnt wird. Zudem wirkt der hebräische Satzbau sehr eigenartig. Im kritischen Apparat der Biblia Hebraica wird daher vorgeschlagen, &amp;quot;war&amp;quot; als &amp;quot;sie&amp;quot; zu lesen -- die beiden Wörter unterscheiden sich im Hebräischen nur durch einen Buchstaben, d.h. hier könnte ein Schreibfehler im masoretischen Text vorliegen. Dann würde der vorliegende Satz lauten: &amp;quot;Sie [war] in Kesib, als sie ihn gebar&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Kesib, als sie ihn gebar.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es nahm (fand) Juda eine Frau für Er, seinen Erstgeborenen. {Und} Ihr Name [war] Tamar.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es war Er (Und es begab sich, dass...), der Erstgeborene Judas, böse (schlecht) in den Augen JHWHs, und es tötete ihn JHWH.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und es sagte Juda zu Onan: Geh (gehe ein, komm) zur Frau deines Bruders&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;Vollziehe Beischlaf mit der Frau deines Bruders&amp;quot;. Der unmittelbar folgende Teilsatz stellt klar, dass der Beischlaf im gesetzlichen Rahmen der Schwagerehe erfolgen soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehe mit ihr die Schwagerehe ein&amp;lt;ref&amp;gt;Starb ein verheirateter Mann, ohne mit seiner Frau einen Erben gezeugt zu haben, musste dies nach Dtn 25:5-6 &amp;quot;nachgeholt&amp;quot; werden, indem einer der Brüder des Verstorbenen mit der Witwe die sogenannte Schwagerehe einging.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bringe hervor (stelle auf) Nachkommen (Samen) für deinen Bruder.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es wusste Onan, dass die Nachkommen (der Same) nicht für ihn sein würden, sodass, wann immer er zur Frau seines Bruders kam, er [seinen Samen] auf dem Boden (auf den Boden) verderben ließ (vernichtete), ohne seinem Bruder [einen] Nachkommen (Samen) zu geben.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es war böse (schlecht) in den Augen JHWHs, was er (Onan) getan hatte, und er tötete auch ihn.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und es sagte Juda zu Tamar, seiner Schwiegertochter: Bleibe (wohne, lass dich nieder) als Witwe [im] Haus deines Vaters, bis mein Sohn Schela erwachsen (groß) ist. Denn er sagte [sich]: Dass er nicht auch noch stirbt wie seine Brüder! Und es ging Tamar und ließ sich nieder (wohnte) im Haus ihres Vaters.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und es häuften sich die Tage (es vergingen viele Tage), und es starb die Tochter Schuas, die Frau Judas. Und es beendete Juda die Trauerzeit (war getröstet), und er ging hinauf zu&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original steht &amp;quot;auf&amp;quot; statt &amp;quot;zu&amp;quot;, was wahrscheinlich ein Schreibfehler ist (vgl. den kritischen Apparat der Biblia Hebraica).&amp;lt;/ref&amp;gt; den Schafscherern nach Timna, er und Hira, sein Freund der Adullamiter.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und es wurde Tamar folgendes erzählt (berichtet): Siehe, dein Schwiegervater geht [gerade] hinauf (ist unterwegs hinauf) nach Timna, um seine Schafe (sein Kleinvieh) zu scheren.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und sie zog ihre Witwenkleider (die Kleiner ihrer Witwenschaft) aus {von auf ihr}, und sie bedeckte [sich] mit einem (dem) Schleier und verhüllte sich. Und sie setzte sich in den [Orts]eingang von Enajim, das auf dem Weg nach Timna [ist]. Denn sie hatte gesehen, dass Schela groß (erwachsen) geworden war. Sie war ihm aber nicht als Frau gegeben worden.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es sah sie Juda und hielt sie für eine Prostituierte (Dirne, Hure), denn sie hatte ihr Gesicht bedeckt (verdeckt).&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er bog zu ihr ab an den Weg und sagte: {Auf} Ich will zu dir kommen!&amp;lt;ref name=&amp;quot;kommen_zu&amp;quot; /&amp;gt; Denn er wusste nicht, dass es (sie) seine Schwiegertochter [war]. Und sie sagte: Was gibst du mir (wirst du mir geben), wenn du zu mir kommen darfst (kommst)?&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und er sagte: Ich werde (will) dir einen jungen (kleinen) Ziegenbock (Ziegenböckchen, Ziegenböcklein) von der Herde schicken. Und sie sagte: Wenn du mir ein Pfand gibst, bis du [ihn] schickst!&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und er sagte: Was [ist] der Pfand, den ich dir geben soll? Und sie sagte: Dein Siegel(ring) und deine Schnur&amp;lt;ref&amp;gt;Das Siegel wurde an einer Schnur um den Hals gehängt getragen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dein Stab, der in deiner Hand ist. Und er gab ihr [alles]. Und er kam zu ihr, und sie wurde schwanger von ihm.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie {stand auf und} ging [weg] und legte ihren Schleier ab {von auf ihr} und zog ihre Witwenkleider (die Kleider ihrer Witwenschaft) an.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und es schickte Juda den jungen Ziegenbock in (mit) der Hand (vermittels) seines Freundes, des Adullamiters, um das Pfand aus der Hand (von) der Frau zu holen (nehmen). Er fand sie aber nicht.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und er (der Adullamiter) fragte die Männer ihres (des) Ortes {Folgendes}: Wo ist die (jene) Tempelprostituierte, die in Enajim am Weg (an der Straße) [war, saß]? Und sie sagten: Hier ist keine Tempelprosituierte gewesen.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er kehrte zurück zu Juda und sagte: Ich habe sie nicht gefunden! Und auch (sogar) die Männer des Ortes haben gesagt: Hier ist keine Tempelprostituierte gewesen.&lt;br /&gt;
{{S|23}} Und es sagte Juda: Sie soll [das Pfand] für sich nehmen (behalten),&amp;lt;ref&amp;gt;Das von Juda hinterlegte Pfand (Siegelring samt Band und Stab) war sicherlich mehr wert als der Ziegenbock, den Juda der Prostituierten als Lohn versprochen hatte.&amp;lt;/ref&amp;gt;  damit wir nicht zum Gespött (zum Verachtung, zu Verachteten) werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;damit wir nicht durch weitere peinliche Nachforschungen zum Gespött der Leute werden&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe, ich habe einen jungen (kleinen) Ziegenbock (Ziegenböckchen, Ziegenböcklein) geschickt, aber du hast sie nicht gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mit dieser Aussage rechtfertigt Juda seine Entscheidung zusätzlich, keine weiteren Nachforschungen anzustellen: Er hat das Nötige getan, um seinen Teil der Abmachung mit der Prostituierten einzuhalten. Dass die Frau sich nicht auffinden ließ, ist nicht seine Schuld.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und es geschah nach ungefähr (etwa) drei Monaten, dass Juda Folgendes berichtet (erzählt) wurde: Deine Schwiegertochter hat Hurerei (Unzucht) getrieben und {Siehe!} ist sogar (auch) schwanger von der Hurerei! Und es sagte Juda: Führt sie hinaus, damit (dass) sie verbrannt wird (sie soll verbrannt werden)!&lt;br /&gt;
{{S|25}} {Und} Sie wurde [gerade] hinausgeführt (Als sie hinausgeführt wurde...) und sie schickte (ließ schicken) ihrem Schwiegervater Folgendes: Von dem Mann, dem diese [Dinge gehören], bin ich schwanger geworden. Untersuche (prüfe) doch [bitte] wem dieser Siegelring und diese Schnur (Schnüre) und dieser Stab gehören!&lt;br /&gt;
{{S|26}}&lt;br /&gt;
{{S|27}}&lt;br /&gt;
{{S|28}}&lt;br /&gt;
{{S|29}}&lt;br /&gt;
{{S|30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
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		<title>Genesis 38</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte zu (bei) einem adullamitischen Mann ein. Sein (dessen) Name [war] Hira.&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: &amp;quot;Und er zeltete / schlug sein Zelt auf in der Nähe eines adullamitischen Mannes.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es sah dort Juda die Tochter eines eines kanaanäischen Mannes. Sein (dessen) Name war Schua. Und er nahm sie [sich zur Frau] und kam zu ihr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kommen_zu&amp;quot;&amp;gt;Die Wendung &amp;quot;zu einer Frau kommen&amp;quot; ist im Hebräischen ein Euphemismus für &amp;quot;mit einer Frau Geschlechtsverkehr haben&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Er.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und sie wurde wieder (noch einmal) schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Onan.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und sie wurde noch einmal&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und sie fügte noch hinzu [schwanger zu werden]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Schela. {Und} Er war&amp;lt;ref&amp;gt;Es mutet etwas merkwürdig an, dass Judas Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Geburt erwähnt wird. Zudem wirkt der hebräische Satzbau sehr eigenartig. Im kritischen Apparat der Biblia Hebraica wird daher vorgeschlagen, &amp;quot;war&amp;quot; als &amp;quot;sie&amp;quot; zu lesen -- die beiden Wörter unterscheiden sich im Hebräischen nur durch einen Buchstaben, d.h. hier könnte ein Schreibfehler im masoretischen Text vorliegen. Dann würde der vorliegende Satz lauten: &amp;quot;Sie [war] in Kesib, als sie ihn gebar&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Kesib, als sie ihn gebar.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es nahm (fand) Juda eine Frau für Er, seinen Erstgeborenen. {Und} Ihr Name [war] Tamar.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es war Er (Und es begab sich, dass...), der Erstgeborene Judas, böse (schlecht) in den Augen JHWHs, und es tötete ihn JHWH.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und es sagte Juda zu Onan: Geh (gehe ein, komm) zur Frau deines Bruders&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;Vollziehe Beischlaf mit der Frau deines Bruders&amp;quot;. Der unmittelbar folgende Teilsatz stellt klar, dass der Beischlaf im gesetzlichen Rahmen der Schwagerehe erfolgen soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehe mit ihr die Schwagerehe ein&amp;lt;ref&amp;gt;Starb ein verheirateter Mann, ohne mit seiner Frau einen Erben gezeugt zu haben, musste dies nach Dtn 25:5-6 &amp;quot;nachgeholt&amp;quot; werden, indem einer der Brüder des Verstorbenen mit der Witwe die sogenannte Schwagerehe einging.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bringe hervor (stelle auf) Nachkommen (Samen) für deinen Bruder.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es wusste Onan, dass die Nachkommen (der Same) nicht für ihn sein würden, sodass, wann immer er zur Frau seines Bruders kam, er [seinen Samen] auf dem Boden (auf den Boden) verderben ließ (vernichtete), ohne seinem Bruder [einen] Nachkommen (Samen) zu geben.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es war böse (schlecht) in den Augen JHWHs, was er (Onan) getan hatte, und er tötete auch ihn.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und es sagte Juda zu Tamar, seiner Schwiegertochter: Bleibe (wohne, lass dich nieder) als Witwe [im] Haus deines Vaters, bis mein Sohn Schela erwachsen (groß) ist. Denn er sagte [sich]: Dass er nicht auch noch stirbt wie seine Brüder! Und es ging Tamar und ließ sich nieder (wohnte) im Haus ihres Vaters.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und es häuften sich die Tage (es vergingen viele Tage), und es starb die Tochter Schuas, die Frau Judas. Und es beendete Juda die Trauerzeit (war getröstet), und er ging hinauf zu&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original steht &amp;quot;auf&amp;quot; statt &amp;quot;zu&amp;quot;, was wahrscheinlich ein Schreibfehler ist (vgl. den kritischen Apparat der Biblia Hebraica).&amp;lt;/ref&amp;gt; den Schafscherern nach Timna, er und Hira, sein Freund der Adullamiter.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und es wurde Tamar folgendes erzählt (berichtet): Siehe, dein Schwiegervater geht [gerade] hinauf (ist unterwegs hinauf) nach Timna, um seine Schafe (sein Kleinvieh) zu scheren.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und sie zog ihre Witwenkleider (die Kleiner ihrer Witwenschaft) aus {von auf ihr}, und sie bedeckte [sich] mit einem (dem) Schleier und verhüllte sich. Und sie setzte sich in den [Orts]eingang von Enajim, das auf dem Weg nach Timna [ist]. Denn sie hatte gesehen, dass Schela groß (erwachsen) geworden war. Sie war ihm aber nicht als Frau gegeben worden.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es sah sie Juda und hielt sie für eine Prostituierte (Dirne, Hure), denn sie hatte ihr Gesicht bedeckt (verdeckt).&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er bog zu ihr ab an den Weg und sagte: {Auf} Ich will zu dir kommen!&amp;lt;ref name=&amp;quot;kommen_zu&amp;quot; /&amp;gt; Denn er wusste nicht, dass es (sie) seine Schwiegertochter [war]. Und sie sagte: Was gibst du mir (wirst du mir geben), wenn du zu mir kommen darfst (kommst)?&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und er sagte: Ich werde (will) dir einen jungen (kleinen) Ziegenbock (Ziegenböckchen, Ziegenböcklein) von der Herde schicken. Und sie sagte: Wenn du mir ein Pfand gibst, bis du [ihn] schickst!&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und er sagte: Was [ist] der Pfand, den ich dir geben soll? Und sie sagte: Dein Siegel(ring) und deine Schnur&amp;lt;ref&amp;gt;Das Siegel wurde an einer Schnur um den Hals gehängt getragen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dein Stab, der in deiner Hand ist. Und er gab ihr [alles]. Und er kam zu ihr, und sie wurde schwanger von ihm.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie {stand auf und} ging [weg] und legte ihren Schleier ab {von auf ihr} und zog ihre Witwenkleider (die Kleider ihrer Witwenschaft) an.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und es schickte Juda den jungen Ziegenbock in (mit) der Hand (vermittels) seines Freundes, des Adullamiters, um das Pfand aus der Hand (von) der Frau zu holen (nehmen). Er fand sie aber nicht.&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und er (der Adullamiter) fragte die Männer ihres (des) Ortes {Folgendes}: Wo ist die (jene) Tempelprostituierte, die in Enajim am Weg (an der Straße) [war, saß]? Und sie sagten: Hier ist keine Tempelprosituierte gewesen.&lt;br /&gt;
{{S|22}} Und er kehrte zurück zu Juda und sagte: Ich habe sie nicht gefunden! Und auch (sogar) die Männer des Ortes haben gesagt: Hier ist keine Tempelprostituierte gewesen.&lt;br /&gt;
{{S|23}} Und es sagte Juda: Sie soll [das Pfand] für sich nehmen (behalten),&amp;lt;ref&amp;gt;Das von Juda hinterlegte Pfand (Siegelring samt Band und Stab) war sicherlich mehr wert als der Ziegenbock, den Juda der Prostituierten als Lohn versprochen hatte.&amp;lt;/ref&amp;gt;  damit wir nicht zum Gespött (zum Verachtung, zu Verachteten) werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;damit wir nicht durch weitere peinliche Nachforschungen zum Gespött der Leute werden&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe, ich habe einen jungen (kleinen) Ziegenbock (Ziegenböckchen, Ziegenböcklein) geschickt, aber du hast sie nicht gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mit dieser Aussage rechtfertigt Juda seine Entscheidung zusätzlich, keine weiteren Nachforschungen anzustellen: Er hat das Nötige getan, um seinen Teil der Abmachung mit der Prostituierten einzuhalten. Dass die Frau sich nicht auffinden ließ, ist nicht seine Schuld.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|24}}&lt;br /&gt;
{{S|25}}&lt;br /&gt;
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{{S|28}}&lt;br /&gt;
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{{S|30}}&lt;br /&gt;
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{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
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{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte zu (bei) einem adullamitischen Mann ein. Sein (dessen) Name [war] Hira.&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: &amp;quot;Und er zeltete / schlug sein Zelt auf in der Nähe eines adullamitischen Mannes.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es sah dort Juda die Tochter eines eines kanaanäischen Mannes. Sein (dessen) Name war Schua. Und er nahm sie [sich zur Frau] und kam zu ihr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kommen_zu&amp;quot;&amp;gt;Die Wendung &amp;quot;zu einer Frau kommen&amp;quot; ist im Hebräischen ein Euphemismus für &amp;quot;mit einer Frau Geschlechtsverkehr haben&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Er.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und sie wurde wieder (noch einmal) schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Onan.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und sie wurde noch einmal&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und sie fügte noch hinzu [schwanger zu werden]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Schela. {Und} Er war&amp;lt;ref&amp;gt;Es mutet etwas merkwürdig an, dass Judas Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Geburt erwähnt wird. Zudem wirkt der hebräische Satzbau sehr eigenartig. Im kritischen Apparat der Biblia Hebraica wird daher vorgeschlagen, &amp;quot;war&amp;quot; als &amp;quot;sie&amp;quot; zu lesen -- die beiden Wörter unterscheiden sich im Hebräischen nur durch einen Buchstaben, d.h. hier könnte ein Schreibfehler im masoretischen Text vorliegen. Dann würde der vorliegende Satz lauten: &amp;quot;Sie [war] in Kesib, als sie ihn gebar&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Kesib, als sie ihn gebar.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es nahm (fand) Juda eine Frau für Er, seinen Erstgeborenen. {Und} Ihr Name [war] Tamar.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es war Er (Und es begab sich, dass...), der Erstgeborene Judas, böse (schlecht) in den Augen JHWHs, und es tötete ihn JHWH.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und es sagte Juda zu Onan: Geh (gehe ein, komm) zur Frau deines Bruders&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;Vollziehe Beischlaf mit der Frau deines Bruders&amp;quot;. Der unmittelbar folgende Teilsatz stellt klar, dass der Beischlaf im gesetzlichen Rahmen der Schwagerehe erfolgen soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehe mit ihr die Schwagerehe ein&amp;lt;ref&amp;gt;Starb ein verheirateter Mann, ohne mit seiner Frau einen Erben gezeugt zu haben, musste dies nach Dtn 25:5-6 &amp;quot;nachgeholt&amp;quot; werden, indem einer der Brüder des Verstorbenen mit der Witwe die sogenannte Schwagerehe einging.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bringe hervor (stelle auf) Nachkommen (Samen) für deinen Bruder.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es wusste Onan, dass die Nachkommen (der Same) nicht für ihn sein würden, sodass, wann immer er zur Frau seines Bruders kam, er [seinen Samen] auf dem Boden (auf den Boden) verderben ließ (vernichtete), ohne seinem Bruder [einen] Nachkommen (Samen) zu geben.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es war böse (schlecht) in den Augen JHWHs, was er (Onan) getan hatte, und er tötete auch ihn.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und es sagte Juda zu Tamar, seiner Schwiegertochter: Bleibe (wohne, lass dich nieder) als Witwe [im] Haus deines Vaters, bis mein Sohn Schela erwachsen (groß) ist. Denn er sagte [sich]: Dass er nicht auch noch stirbt wie seine Brüder! Und es ging Tamar und ließ sich nieder (wohnte) im Haus ihres Vaters.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und es häuften sich die Tage (es vergingen viele Tage), und es starb die Tochter Schuas, die Frau Judas. Und es beendete Juda die Trauerzeit (war getröstet), und er ging hinauf zu&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original steht &amp;quot;auf&amp;quot; statt &amp;quot;zu&amp;quot;, was wahrscheinlich ein Schreibfehler ist (vgl. den kritischen Apparat der Biblia Hebraica).&amp;lt;/ref&amp;gt; den Schafscherern nach Timna, er und Hira, sein Freund der Adullamiter.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und es wurde Tamar folgendes erzählt (berichtet): Siehe, dein Schwiegervater geht [gerade] hinauf (ist unterwegs hinauf) nach Timna, um seine Schafe (sein Kleinvieh) zu scheren.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und sie zog ihre Witwenkleider (die Kleiner ihrer Witwenschaft) aus {von auf ihr}, und sie bedeckte [sich] mit einem (dem) Schleier und verhüllte sich. Und sie setzte sich in den [Orts]eingang von Enajim, das auf dem Weg nach Timna [ist]. Denn sie hatte gesehen, dass Schela groß (erwachsen) geworden war. Sie war ihm aber nicht als Frau gegeben worden.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es sah sie Juda und hielt sie für eine Prostituierte (Dirne, Hure), denn sie hatte ihr Gesicht bedeckt (verdeckt).&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er bog zu ihr ab an den Weg und sagte: {Auf} Ich will zu dir kommen!&amp;lt;ref name=&amp;quot;kommen_zu&amp;quot; /&amp;gt; Denn er wusste nicht, dass es (sie) seine Schwiegertochter [war]. Und sie sagte: Was gibst du mir (wirst du mir geben), wenn du zu mir kommen darfst (kommst)?&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und er sagte: Ich werde (will) dir einen jungen (kleinen) Ziegenbock (Ziegenböckchen, Ziegenböcklein) von der Herde schicken. Und sie sagte: Wenn du mir ein Pfand gibst, bis du [ihn] schickst!&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und er sagte: Was [ist] der Pfand, den ich dir geben soll? Und sie sagte: Dein Siegel(ring) und deine Schnur&amp;lt;ref&amp;gt;Das Siegel wurde an einer Schnur um den Hals gehängt getragen.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dein Stab, der in deiner Hand ist. Und er gab ihr [alles]. Und er kam zu ihr, und sie wurde schwanger von ihm.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie {stand auf und} ging [weg] und legte ihren Schleier ab {von auf ihr} und zog ihre Witwenkleider (die Kleider ihrer Witwenschaft) an.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und es schickte Juda den jungen Ziegenbock in (mit) der Hand (vermittels) seines Freundes, des Adullamiters, um das Pfand aus der Hand (von) der Frau zu holen (nehmen). Er fand sie aber nicht.&lt;br /&gt;
{{S|21}}&lt;br /&gt;
{{S|22}}&lt;br /&gt;
{{S|23}}&lt;br /&gt;
{{S|24}}&lt;br /&gt;
{{S|25}}&lt;br /&gt;
{{S|26}}&lt;br /&gt;
{{S|27}}&lt;br /&gt;
{{S|28}}&lt;br /&gt;
{{S|29}}&lt;br /&gt;
{{S|30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_38&amp;diff=4185</id>
		<title>Genesis 38</title>
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		<updated>2011-04-12T22:47:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte zu (bei) einem adullamitischen Mann ein. Sein (dessen) Name [war] Hira.&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: &amp;quot;Und er zeltete / schlug sein Zelt auf in der Nähe eines adullamitischen Mannes.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es sah dort Juda die Tochter eines eines kanaanäischen Mannes. Sein (dessen) Name war Schua. Und er nahm sie [sich zur Frau] und kam zu ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Wendung &amp;quot;kam zu ihr&amp;quot; ist im Hebräischen ein Euphemismus für &amp;quot;hatte Geschlechtsverkehr mit ihr&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Er.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und sie wurde wieder (noch einmal) schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Onan.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und sie wurde noch einmal&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und sie fügte noch hinzu [schwanger zu werden]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Schela. {Und} Er war&amp;lt;ref&amp;gt;Es mutet etwas merkwürdig an, dass Judas Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Geburt erwähnt wird. Zudem wirkt der hebräische Satzbau sehr eigenartig. Im kritischen Apparat der Biblia Hebraica wird daher vorgeschlagen, &amp;quot;war&amp;quot; als &amp;quot;sie&amp;quot; zu lesen -- die beiden Wörter unterscheiden sich im Hebräischen nur durch einen Buchstaben, d.h. hier könnte ein Schreibfehler im masoretischen Text vorliegen. Dann würde der vorliegende Satz lauten: &amp;quot;Sie [war] in Kesib, als sie ihn gebar&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Kesib, als sie ihn gebar.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es nahm (fand) Juda eine Frau für Er, seinen Erstgeborenen. {Und} Ihr Name [war] Tamar.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es war Er (Und es begab sich, dass...), der Erstgeborene Judas, böse (schlecht) in den Augen JHWHs, und es tötete ihn JHWH.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und es sagte Juda zu Onan: Geh (gehe ein, komm) zur Frau deines Bruders&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;Vollziehe Beischlaf mit der Frau deines Bruders&amp;quot;. Der unmittelbar folgende Teilsatz stellt klar, dass der Beischlaf im gesetzlichen Rahmen der Schwagerehe erfolgen soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehe mit ihr die Schwagerehe ein&amp;lt;ref&amp;gt;Starb ein verheirateter Mann, ohne mit seiner Frau einen Erben gezeugt zu haben, musste dies nach Dtn 25:5-6 &amp;quot;nachgeholt&amp;quot; werden, indem einer der Brüder des Verstorbenen mit der Witwe die sogenannte Schwagerehe einging.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bringe hervor (stelle auf) Nachkommen (Samen) für deinen Bruder.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es wusste Onan, dass die Nachkommen (der Same) nicht für ihn sein würden, sodass, wann immer er zur Frau seines Bruders kam, er [seinen Samen] auf dem Boden (auf den Boden) verderben ließ (vernichtete), ohne seinem Bruder [einen] Nachkommen (Samen) zu geben.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es war böse (schlecht) in den Augen JHWHs, was er (Onan) getan hatte, und er tötete auch ihn.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und es sagte Juda zu Tamar, seiner Schwiegertochter: Bleibe (wohne, lass dich nieder) als Witwe [im] Haus deines Vaters, bis mein Sohn Schela erwachsen (groß) ist. Denn er sagte [sich]: Dass er nicht auch noch stirbt wie seine Brüder! Und es ging Tamar und ließ sich nieder (wohnte) im Haus ihres Vaters.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und es häuften sich die Tage (es vergingen viele Tage), und es starb die Tochter Schuas, die Frau Judas. Und es beendete Juda die Trauerzeit (war getröstet), und er ging hinauf zu&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original steht &amp;quot;auf&amp;quot; statt &amp;quot;zu&amp;quot;, was wahrscheinlich ein Schreibfehler ist (vgl. den kritischen Apparat der Biblia Hebraica).&amp;lt;/ref&amp;gt; den Schafscherern nach Timna, er und Hira, sein Freund der Adullamiter.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und es wurde Tamar folgendes erzählt (berichtet): Siehe, dein Schwiegervater geht [gerade] hinauf (ist unterwegs hinauf) nach Timna, um seine Schafe (sein Kleinvieh) zu scheren.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und sie zog die Kleider ihrer Witwenschaft aus {von auf ihr}, und sie bedeckte [sich] mit einem (dem) Schleier und verhüllte sich. Und sie setzte sich in den [Orts]eingang von Enajim, das auf dem Weg nach Timna [ist]. Denn sie hatte gesehen, dass Schela groß (erwachsen) geworden war. Sie war ihm aber nicht als Frau gegeben worden.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es sah sie Juda und hielt sie für eine Prostituierte (Dirne, Hure), denn sie hatte ihr Gesicht bedeckt (verdeckt).&lt;br /&gt;
{{S|16}}&lt;br /&gt;
{{S|17}}&lt;br /&gt;
{{S|18}}&lt;br /&gt;
{{S|19}}&lt;br /&gt;
{{S|20}}&lt;br /&gt;
{{S|21}}&lt;br /&gt;
{{S|22}}&lt;br /&gt;
{{S|23}}&lt;br /&gt;
{{S|24}}&lt;br /&gt;
{{S|25}}&lt;br /&gt;
{{S|26}}&lt;br /&gt;
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{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>VBecher</name></author>
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		<title>Genesis 38</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte zu (bei) einem adullamitischen Mann ein. Sein (dessen) Name [war] Hira.&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: &amp;quot;Und er zeltete / schlug sein Zelt auf in der Nähe eines adullamitischen Mannes.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es sah dort Juda die Tochter eines eines kanaanäischen Mannes. Sein (dessen) Name war Schua. Und er nahm sie [sich zur Frau] und kam zu ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Wendung &amp;quot;kam zu ihr&amp;quot; ist im Hebräischen ein Euphemismus für &amp;quot;hatte Geschlechtsverkehr mit ihr&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Er.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Sie wurde wieder (noch einmal) schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Onan.&lt;br /&gt;
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{{S|6}} Und es nahm (fand) Juda eine Frau für Er, seinen Erstgeborenen. {Und} Ihr Name [war] Tamar.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es war Er (Und es begab sich, dass...), der Erstgeborene Judas, böse (schlecht) in den Augen JHWHs, und es tötete ihn JHWH.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und es sagte Juda zu Onan: Geh (gehe ein, komm) zur Frau deines Bruders&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;Vollziehe Beischlaf mit der Frau deines Bruders&amp;quot;. Der unmittelbar folgende Teilsatz stellt klar, dass der Beischlaf im gesetzlichen Rahmen der Schwagerehe erfolgen soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehe mit ihr die Schwagerehe ein&amp;lt;ref&amp;gt;Starb ein verheirateter Mann, ohne mit seiner Frau einen Erben gezeugt zu haben, musste dies nach Dtn 25:5-6 &amp;quot;nachgeholt&amp;quot; werden, indem einer der Brüder des Verstorbenen mit der Witwe die sogenannte Schwagerehe einging.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bringe hervor (stelle auf) Nachkommen (Samen) für deinen Bruder.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es wusste Onan, dass die Nachkommen (der Same) nicht für ihn sein würden, sodass, wann immer er zur Frau seines Bruders kam, er [seinen Samen] auf dem Boden (auf den Boden) verderben ließ (vernichtete), ohne seinem Bruder [einen] Nachkommen (Samen) zu geben.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es war böse (schlecht) in den Augen JHWHs, was er (Onan) getan hatte, und er tötete auch ihn.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und es sagte Juda zu Tamar, seiner Schwiegertochter: Bleibe (wohne, lass dich nieder) als Witwe [im] Haus deines Vaters, bis mein Sohn Schela erwachsen (groß) ist. Denn er sagte [sich]: Dass er nicht auch noch stirbt wie seine Brüder! Und es ging Tamar und ließ sich nieder (wohnte) im Haus ihres Vaters.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Und es häuften sich die Tage (es vergingen viele Tage), und es starb die Tochter Schuas, die Frau Judas. Und es beendete Juda die Trauerzeit (war getröstet), und er ging hinauf zu&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original steht &amp;quot;auf&amp;quot; statt &amp;quot;zu&amp;quot;, was wahrscheinlich ein Schreibfehler ist (vgl. den kritischen Apparat der Biblia Hebraica).&amp;lt;/ref&amp;gt; den Schafscherern nach Timna, er und Hira, sein Freund der Adullamiter.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und es wurde Tamar folgendes erzählt (berichtet): Siehe, dein Schwiegervater geht [gerade] hinauf (ist unterwegs hinauf) nach Timna, um seine Schafe (sein Kleinvieh) zu scheren.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und sie zog die Kleider ihrer Witwenschaft aus {von auf ihr}, und sie bedeckte [sich] mit einem (dem) Schleier und verhüllte sich. Und sie setzte sich in den [Orts]eingang von Enajim, das auf dem Weg nach Timna [ist]. Denn sie hatte gesehen, dass Schela groß (erwachsen) geworden war. Sie war ihm aber nicht als Frau gegeben worden.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es sah sie Juda und hielt sie für eine Prostituierte (Dirne, Hure), denn sie hatte ihr Gesicht bedeckt (verdeckt).&lt;br /&gt;
{{S|16}}&lt;br /&gt;
{{S|17}}&lt;br /&gt;
{{S|18}}&lt;br /&gt;
{{S|19}}&lt;br /&gt;
{{S|20}}&lt;br /&gt;
{{S|21}}&lt;br /&gt;
{{S|22}}&lt;br /&gt;
{{S|23}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
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		<title>Genesis 38</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte zu (bei) einem adullamitischen Mann ein. Sein (dessen) Name [war] Hira.&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: &amp;quot;Und er zeltete / schlug sein Zelt auf in der Nähe eines adullamitischen Mannes.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es sah dort Juda die Tochter eines eines kanaanäischen Mannes. Ihr (deren) Name war Schua. Und er nahm sie [sich zur Frau] und kam zu ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Wendung &amp;quot;kam zu ihr&amp;quot; ist im Hebräischen ein Euphemismus für &amp;quot;hatte Geschlechtsverkehr mit ihr&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Er.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Sie wurde wieder (noch einmal) schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Onan.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und sie wurde noch einmal&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und sie fügte noch hinzu [schwanger zu werden]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Schela. {Und} Er war&amp;lt;ref&amp;gt;Es mutet etwas merkwürdig an, dass Judas Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Geburt erwähnt wird. Zudem wirkt der hebräische Satzbau sehr eigenartig. Im kritischen Apparat der Biblia Hebraica wird daher vorgeschlagen, &amp;quot;war&amp;quot; als &amp;quot;sie&amp;quot; zu lesen -- die beiden Wörter unterscheiden sich im Hebräischen nur durch einen Buchstaben, d.h. hier könnte ein Schreibfehler im masoretischen Text vorliegen. Dann würde der vorliegende Satz lauten: &amp;quot;Sie [war] in Kesib, als sie ihn gebar&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Kesib, als sie ihn gebar.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es nahm (fand) Juda eine Frau für Er, seinen Erstgeborenen. {Und} Ihr Name [war] Tamar.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es war Er (Und es begab sich, dass...), der Erstgeborene Judas, böse (schlecht) in den Augen JHWHs, und es tötete ihn JHWH.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und es sagte Juda zu Onan: Geh (gehe ein, komm) zur Frau deines Bruders&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;Vollziehe Beischlaf mit der Frau deines Bruders&amp;quot;. Der unmittelbar folgende Teilsatz stellt klar, dass der Beischlaf im gesetzlichen Rahmen der Schwagerehe erfolgen soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehe mit ihr die Schwagerehe ein&amp;lt;ref&amp;gt;Starb ein verheirateter Mann, ohne mit seiner Frau einen Erben gezeugt zu haben, musste dies nach Dtn 25:5-6 &amp;quot;nachgeholt&amp;quot; werden, indem einer der Brüder des Verstorbenen mit der Witwe die sogenannte Schwagerehe einging.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bringe hervor (stelle auf) Nachkommen (Samen) für deinen Bruder.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es wusste Onan, dass die Nachkommen (der Same) nicht für ihn sein würden, sodass, wann immer er zur Frau seines Bruders kam, er [seinen Samen] auf dem Boden (auf den Boden) verderben ließ (vernichtete), ohne seinem Bruder [einen] Nachkommen (Samen) zu geben.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es war böse (schlecht) in den Augen JHWHs, was er (Onan) getan hatte, und er tötete auch ihn.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und es sagte Juda zu Tamar, seiner Schwiegertochter: Bleibe (wohne, lass dich nieder) als Witwe [im] Haus deines Vaters, bis mein Sohn Schela erwachsen (groß) ist. Denn er sagte [sich]: Dass er nicht auch noch stirbt wie seine Brüder! Und es ging Tamar und ließ sich nieder (wohnte) im Haus ihres Vaters.&lt;br /&gt;
{{S|12}} &lt;br /&gt;
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{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
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		<title>Genesis 38</title>
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		<updated>2011-04-12T17:48:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte zu (bei) einem adullamitischen Mann ein. Sein (dessen) Name [war] Hira.&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: &amp;quot;Und er zeltete / schlug sein Zelt auf in der Nähe eines adullamitischen Mannes.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es sah dort Juda die Tochter eines eines kanaanäischen Mannes. Ihr (deren) Name war Schua. Und er nahm sie [sich zur Frau] und kam zu ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Wendung &amp;quot;kam zu ihr&amp;quot; ist im Hebräischen ein Euphemismus für &amp;quot;hatte Geschlechtsverkehr mit ihr&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Er.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Sie wurde wieder (noch einmal) schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Onan.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und sie wurde noch einmal&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und sie fügte noch hinzu [schwanger zu werden]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Schela. {Und} Er war&amp;lt;ref&amp;gt;Es mutet etwas merkwürdig an, dass Judas Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Geburt erwähnt wird. Zudem wirkt der hebräische Satzbau sehr eigenartig. Im kritischen Apparat der Biblia Hebraica wird daher vorgeschlagen, &amp;quot;war&amp;quot; als &amp;quot;sie&amp;quot; zu lesen -- die beiden Wörter unterscheiden sich im Hebräischen nur durch einen Buchstaben, d.h. hier könnte ein Schreibfehler im masoretischen Text vorliegen. Dann würde der vorliegende Satz lauten: &amp;quot;Sie [war] in Kesib, als sie ihn gebar&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Kesib, als sie ihn gebar.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es nahm (fand) Juda eine Frau für Er, seinen Erstgeborenen. {Und} Ihr Name [war] Tamar.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es war Er (Und es begab sich, dass...), der Erstgeborene Judas, böse (schlecht) in den Augen JHWHs, und es tötete ihn JHWH.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und es sagte Juda zu Onan: Geh (gehe ein, komm) zur Frau deines Bruders&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;Vollziehe Beischlaf mit der Frau deines Bruders&amp;quot;. Der unmittelbar folgende Teilsatz stellt klar, dass der Beischlaf im gesetzlichen Rahmen der Schwagerehe erfolgen soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehe mit ihr die Schwagerehe ein&amp;lt;ref&amp;gt;Starb ein verheirateter Mann, ohne mit seiner Frau einen Erben gezeugt zu haben, musste dies nach Dtn 25:5-6 &amp;quot;nachgeholt&amp;quot; werden, indem einer der Brüder des Verstorbenen mit der Witwe die sogenannte Schwagerehe einging.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bringe hervor (stelle auf) Nachkommen (Samen) für deinen Bruder.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es wusste Onan, dass die Nachkommen (der Same) nicht für ihn sein würden, sodass, wann immer er zur Frau seines Bruders kam, er [seinen Samen] auf dem Boden (auf den Boden) verderben ließ (vernichtete), ohne seinem Bruder [einen] Nachkommen (Samen) zu geben.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es war böse (schlecht) in den Augen JHWHs, was er (Onan) getan hatte, und er tötete auch ihn.&lt;br /&gt;
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{{S|26}}&lt;br /&gt;
{{S|27}}&lt;br /&gt;
{{S|28}}&lt;br /&gt;
{{S|29}}&lt;br /&gt;
{{S|30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_38&amp;diff=4180</id>
		<title>Genesis 38</title>
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		<updated>2011-04-12T17:38:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte zu (bei) einem adullamitischen Mann ein. Sein (dessen) Name [war] Hira.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es sah dort Juda die Tochter eines eines kanaanäischen Mannes. Ihr (deren) Name war Schua. Und er nahm sie [sich zur Frau] und kam zu ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Wendung &amp;quot;kam zu ihr&amp;quot; ist im Hebräischen ein Euphemismus für &amp;quot;hatte Geschlechtsverkehr mit ihr&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Er.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Sie wurde wieder (noch einmal) schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Onan.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und sie wurde noch einmal&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und sie fügte noch hinzu [schwanger zu werden]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Schela. {Und} Er war&amp;lt;ref&amp;gt;Es mutet etwas merkwürdig an, dass Judas Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Geburt erwähnt wird. Zudem wirkt der hebräische Satzbau sehr eigenartig. Im kritischen Apparat der Biblia Hebraica wird daher vorgeschlagen, &amp;quot;war&amp;quot; als &amp;quot;sie&amp;quot; zu lesen -- die beiden Wörter unterscheiden sich im Hebräischen nur durch einen Buchstaben, d.h. hier könnte ein Schreibfehler im masoretischen Text vorliegen. Dann würde der vorliegende Satz lauten: &amp;quot;Sie [war] in Kesib, als sie ihn gebar&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Kesib, als sie ihn gebar.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es nahm (fand) Juda eine Frau für Er, seinen Erstgeborenen. {Und} Ihr Name [war] Tamar.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es war Er (Und es begab sich, dass...), der Erstgeborene Judas, böse (schlecht) in den Augen JHWHs, und es tötete ihn JHWH.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und es sagte Juda zu Onan: Geh (gehe ein, komm) zur Frau deines Bruders&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;Vollziehe Beischlaf mit der Frau deines Bruders&amp;quot;. Der unmittelbar folgende Teilsatz stellt klar, dass der Beischlaf im gesetzlichen Rahmen der Schwagerehe erfolgen soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehe mit ihr die Schwagerehe ein&amp;lt;ref&amp;gt;Starb ein verheirateter Mann, ohne mit seiner Frau einen Erben gezeugt zu haben, musste dies nach Dtn 25:5-6 &amp;quot;nachgeholt&amp;quot; werden, indem einer der Brüder des Verstorbenen mit der Witwe die sogenannte Schwagerehe einging.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bringe hervor (stelle auf) Nachkommen (Samen) für deinen Bruder.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Und es wusste Onan, dass die Nachkommen (der Same) nicht für ihn sein würden, sodass, wann immer er zur Frau seines Bruders kam, er [seinen Samen] auf dem Boden (auf den Boden) verderben ließ (vernichtete), ohne seinem Bruder [einen] Nachkommen (Samen) zu geben.&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und es war böse (schlecht) in den Augen JHWHs, was er (Onan) getan hatte, und er tötete auch ihn.&lt;br /&gt;
{{S|11}}&lt;br /&gt;
{{S|12}}&lt;br /&gt;
{{S|13}}&lt;br /&gt;
{{S|14}}&lt;br /&gt;
{{S|15}}&lt;br /&gt;
{{S|16}}&lt;br /&gt;
{{S|17}}&lt;br /&gt;
{{S|18}}&lt;br /&gt;
{{S|19}}&lt;br /&gt;
{{S|20}}&lt;br /&gt;
{{S|21}}&lt;br /&gt;
{{S|22}}&lt;br /&gt;
{{S|23}}&lt;br /&gt;
{{S|24}}&lt;br /&gt;
{{S|25}}&lt;br /&gt;
{{S|26}}&lt;br /&gt;
{{S|27}}&lt;br /&gt;
{{S|28}}&lt;br /&gt;
{{S|29}}&lt;br /&gt;
{{S|30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_38&amp;diff=4179</id>
		<title>Genesis 38</title>
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		<updated>2011-04-12T17:03:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte zu (bei) einem adullamitischen Mann ein. Sein (dessen) Name [war] Hira.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es sah dort Juda die Tochter eines eines kanaanäischen Mannes. Ihr (deren) Name war Schua. Und er nahm sie [sich zur Frau] und kam zu ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Wendung &amp;quot;kam zu ihr&amp;quot; ist im Hebräischen ein Euphemismus für &amp;quot;hatte Geschlechtsverkehr mit ihr&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Er.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Sie wurde wieder (noch einmal) schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Onan.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und sie wurde noch einmal&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und sie fügte noch hinzu [schwanger zu werden]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Schela. {Und} Er war&amp;lt;ref&amp;gt;Es mutet etwas merkwürdig an, dass Judas Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Geburt erwähnt wird. Zudem wirkt der hebräische Satzbau sehr eigenartig. Im kritischen Apparat der Biblia Hebraica wird daher vorgeschlagen, &amp;quot;war&amp;quot; als &amp;quot;sie&amp;quot; zu lesen -- die beiden Wörter unterscheiden sich im Hebräischen nur durch einen Buchstaben, d.h. hier könnte ein Schreibfehler im masoretischen Text vorliegen. Dann würde der vorliegende Satz lauten: &amp;quot;Sie [war] in Kesib, als sie ihn gebar&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Kesib, als sie ihn gebar.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es nahm (fand) Juda eine Frau für Er, seinen Erstgeborenen. {Und} Ihr Name [war] Tamar.&lt;br /&gt;
{{S|7}} Und es war Er, der Erstgeborene Judas, böse (schlecht) in den Augen JHWHs, und es tötete ihn JHWH.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Und es sagte Juda zu Onan: Geh (gehe ein, komm) zur Frau deines Bruders&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist: &amp;quot;Vollziehe Beischlaf mit der Frau deines Bruders&amp;quot;. Der unmittelbar folgende Teilsatz stellt klar, dass der Beischlaf im gesetzlichen Rahmen der Schwagerehe erfolgen soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehe mit ihr die Schwagerehe ein&amp;lt;ref&amp;gt;Starb ein verheirateter Mann, ohne mit seiner Frau einen Erben gezeugt zu haben, musste dies nach Dtn 25:5-6 &amp;quot;nachgeholt&amp;quot; werden, indem einer der Brüder des Verstorbenen mit der Witwe die sogenannte Schwagerehe einging.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bringe hervor (stelle auf) Nachkommen (Samen) für deinen Bruder.&lt;br /&gt;
{{S|9}}&lt;br /&gt;
{{S|10}&lt;br /&gt;
{{S|11}&lt;br /&gt;
{{S|12}&lt;br /&gt;
{{S|13}&lt;br /&gt;
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{{S|22}&lt;br /&gt;
{{S|23}&lt;br /&gt;
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{{S|28}&lt;br /&gt;
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{{S|30}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
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		<title>Genesis 38</title>
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		<updated>2011-04-12T16:34:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Lesefassung}}  {{Studienfassung}}  {{S|1}} Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es geschah zu (in) jener (dieser) Zeit, dass Juda hinabging (hinabstieg) von {mit} seinen Brüdern. Und er kehrte zu (bei) einem adullamitischen Mann ein. Sein (dessen) Name war Hira.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und es sah dort Juda die Tochter eines eines kanaanäischen Mannes. Ihr (deren) Name war Schua. Und er nahm sie [sich zur Frau] und kam zu ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Wendung &amp;quot;kam zu ihr&amp;quot; ist im Hebräischen ein Euphemismus für &amp;quot;hatte Geschlechtsverkehr mit ihr&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Er.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Sie wurde wieder (noch einmal) schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Onan.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Und sie wurde noch einmal&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und sie fügte noch hinzu [schwanger zu werden]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; schwanger und gebar einen Sohn. Und er (Juda) nannte seinen Namen Schela. {Und} Er war&amp;lt;ref&amp;gt;Es mutet etwas merkwürdig an, dass Judas Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Geburt erwähnt wird. Zudem wirkt der hebräische Satzbau sehr eigenartig. Im kritischen Apparat der Biblia Hebraica wird daher vorgeschlagen, &amp;quot;war&amp;quot; als &amp;quot;sie&amp;quot; zu lesen -- die beiden Wörter unterscheiden sich im Hebräischen nur durch einen Buchstaben, d.h. hier könnte ein Schreibfehler im masoretischen Text vorliegen. Dann würde der vorliegende Satz lauten: &amp;quot;Sie [war] in Kesib, als sie ihn gebar&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Kesib, als sie ihn gebar.&lt;br /&gt;
{{S|6}}&lt;br /&gt;
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{{S|9}}&lt;br /&gt;
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{{S|30}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Genesis_37&amp;diff=4167</id>
		<title>Diskussion:Genesis 37</title>
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		<updated>2011-04-10T21:23:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Alle Verse =&lt;br /&gt;
1-36: ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Alternativen =&lt;br /&gt;
1-36: ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert =&lt;br /&gt;
1-36: ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Bedeutung erläutert =&lt;br /&gt;
1-36: ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Textart =&lt;br /&gt;
1-36: nicht notwendig (VBecher)&lt;br /&gt;
|Andere Kriterien =&lt;br /&gt;
1-36: ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Am Urtext überprüft = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
1-36: Selektiv konsultiert: Keil &amp;amp; Delitzsch, &amp;lt;em&amp;gt;A Handbook on Genesis (UBS Handbook Series)&amp;lt;/em&amp;gt;, &amp;lt;em&amp;gt;IVP Bible Background Commentary Old Testament&amp;lt;/em&amp;gt; (VBecher)&lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich =&lt;br /&gt;
1-36: Schlachter 2000, Rev. Elberfelder, Einheitsübersetzung (VBecher)&lt;br /&gt;
|Endkorrektur = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SF==&lt;br /&gt;
Hallo VBecher,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
willkommen beim Projekt und danke für die ersten Übersetzungen! Ein Vorschlag: Wenn du die Übersetzung teils etwas normalisierst (wie in V. 7), dann ist es geschickt, wenn du die zu wörtliche Übersetzung (also was du bisher in Klammern angegeben hast) mit &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Text&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; o.ä. in eine Fußnote packst. Du hattest es ja bis vor kurzem so, nur ohne Fußnote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch ein Hinweis: Wenn du die Tabelle mit den Qualitätskriterien auf die Diskussionsseite kopierst (findest du links unter &amp;quot;Kapitel anlegen&amp;quot;) und ausfüllst, dann kriegen wir einen Überblick, was exegetisch schon gemacht wurde. Aber damit kannst du natürlich auch noch warten, bis deine Übersetzung fertig eingestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns auf weitere Übersetzungen! :-) Gruß, --[[Benutzer:Ben|Ben]] 18:31, 31. Mär. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja: Da du noch nicht alles übersetzt hast, trag doch in der Tabelle noch ein für welche Verse du die Kriterien erfüllt hast. --[[Benutzer:Ben|Ben]] 10:57, 9. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LF==&lt;br /&gt;
Hallo Viktor,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die erste eingestellte Lesefassung sieht sehr viel versprechend aus und ist dem, was ich mir vorstellen würde, schon sehr ähnlich. Ich freue mich, dass das so ist! Zwei grundsätzliche Anmerkungen: 1. In der Lesefassung verwenden wir auch Anführungszeichen. 2. In der strengen Abfolge unserer Qualitätskriterien erfolgt die Lesefassung erst, wenn die Studienfassung laut Status alle Kriterien erfüllt, denn dann sind größere Änderungen unwahrscheinlich und der Text gilt als exegetisch erschlossen. Trotzdem haben wir schon einige Lesefassungen, und ich finde diese hier sehr nützlich, weil wir so deine Überlegungen in die Praxis umgesetzt finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach meinem eigenen Empfinden würde ich den Text noch mehr an deutsche Verhältnisse angleichen. Ich sage das jetzt nur, um meine eigenen Vorstellungen auszudrücken, nicht um Verbesserungen vorzuschreiben oder sowas (Schließlich bist du auch vom Fach und ich nicht :-) ). Ich hatte schon zu editieren begonnen und wollte eigentlich irgendwo separat auf einer Unterseite und zu Anschauungszwecken diese LF nach meinen Vorstellungen umbauen, aber dann habe ich ausversehen Backspace gedrückt und alles war futsch.&lt;br /&gt;
Ich würde zum Beispiel noch variablere Konjunktionen verwenden, nicht nur &amp;quot;da&amp;quot;, &amp;quot;und&amp;quot; und &amp;quot;als&amp;quot;, sondern z.B. auch &amp;quot;also&amp;quot; u.a. und teils auch ohne welche arbeiten. Zweitens würde ich noch etwas weniger förmliche Sprache verwenden (Beispiele: &amp;quot;emporsteigen&amp;quot;, &amp;quot;entsenden&amp;quot;, &amp;quot;Kleinvieh&amp;quot;), drittens eine größere Vielfalt von Verben für &amp;quot;sagen&amp;quot; benutzen. Für die Selbstaufforderung könnte man statt &amp;quot;Lasst uns&amp;quot;/&amp;quot;Wir wollen&amp;quot; &amp;quot;Tun wir doch XYZ&amp;quot; übersetzen, das klingt zeitgemäßer. Viertens könnte man sich noch ein klein bisschen mehr von der Struktur lösen, etwa &amp;quot;Willst du etwa unser König sein/werden?&amp;quot; statt &amp;quot;Willst du etwa König über uns sein?&amp;quot; (V. 8) oder &amp;quot;einen Traum haben&amp;quot; statt &amp;quot;einen Traum träumen&amp;quot; - da merkt man die im Deutschen ungewohnte Verwendung noch zu sehr. Manche Sätze könnte man noch normalisieren, etwa aus V. 23b könnte statt &amp;quot;da zogen sie ihm sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&amp;quot; &amp;quot;da zogen sie ihm das langärmelige Hemd aus, das er anhatte.&amp;quot; o.ä. werden, aus &amp;quot;Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&amp;quot; (V. 6) &amp;quot;Hört doch meinen Traum.&amp;quot; o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hältst du davon? Wäre dir das schon zu frei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß, [[Benutzer:Ben|Ben]] 10:57, 9. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Ben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Deinen grundsätzlichen Anmerkungen: OK, ich werde mich an die Erstellungsreihenfolge halten und Anführungszeichen verwenden! Ich schließe jetzt erst einmal die Studienfassung ab. Wer bestimmt denn, wann die Studienfassung nicht mehr &amp;quot;in Arbeit&amp;quot; ist? Was sind die Kriterien?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Deiner Bewertung meiner angefangenen Lesefassung: OK, ich bin ganz Deiner Meinung! Ehrlich gesagt habe ich mich nur nicht richtig getraut, wirklich frei zu übersetzen, weil ich es gewohnt bin, dass Theologen darauf sehr kritisch reagieren :-) Insofern spiegelt die vorliegende Lesefassung nur zum Teil die Überlegungen wider, die ich [http://www.offene-bibel.de/forum/kriterien_f%C3%BCr_lesefassung#comment-790 in diesem Forumsbeitrag] geäußert habe. Deine Übersetzungsvorschläge finde ich überhaupt nicht zu frei. Ganz im Gegenteil: Sie können geradezu als Beispiel dafür dienen, was ich im eben verlinkten Forumsbeitrag als die Befolgung der kommunikativen Konventionen des Deutschen bezeichnet habe. Deine Vorschläge laufen darauf hinaus, die deutsche Übersetzung sehr stark den Konventionen des Deutschen bzw. den Gewohnheiten/Erwartungen deutscher Leser anzupassen -- was ich nur allzu gerne tue! Denn ich glaube, dass wir so die Leser am besten erreichen. Wir sind also ganz einer Meinung :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße, [[Benutzer:VBecher|Viktor]] Apr 10 21:34:09 CEST 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Vikor,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
freut mich, dass wir da einer Meinung sind! Ich hatte mich schon gewundert: Tritt für eine kommunikative Lesefassung ein und übersetzt dann eher steif? Jetzt verstehe ich das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wichtigsten für die Einstufung der Studienfassung ist, dass du die Tabelle gründlich ausfüllst. Das hast du ja schon getan. Was jetzt noch fehlt, ist das Nachtragen der genauen Verse (das Kapitel ist ja noch nicht ganz übersetzt). Ein Kapitel oder eine Perikope der Studienfassung ist dann fertig übersetzt, wenn jeder der genannten Kontrollschritte in der Tabelle bestätigt wurde. Das heißt aber auch, dass jemand anderes deine Arbeit noch einmal am Urtext überprüfen muss (die anderen Schritte kannst du selbst ausführen). Dabei gibt es häufig noch Änderungen. Wenn alle Kriterien erfüllt sind, dann ändert ein Qualitätsmoderator oder Kernteammitglied den Status auf &amp;quot;Lesefassung in Arbeit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß, [[Benutzer:Ben|Ben]] 21:55, 10. Apr. 2011 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_37&amp;diff=4166</id>
		<title>Genesis 37</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_37&amp;diff=4166"/>
		<updated>2011-04-10T21:14:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung in Arbeit}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung zu prüfen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jakobs bevorzugter Sohn Josef))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Jakob ließ sich in jenem Land nieder, in dem sein Vater bereits als Gast gelebt hatte, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Als Josef noch ein 17-Jähriger Bursche war, hütete er mit seinen Brüdern das Kleinvieh, das heißt mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und er brachte Berichte über ihre bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn er wurde ihm im hohen Alter geboren, sodass er für ihn ein langärmeliges Hemd anfertigte.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Als Josefs Brüder bemerkten, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte, da sie hassten ihn, sodass sie nicht in Frieden mit ihm zu reden vermochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Josefs Träume))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|5}} Eines Tages hatte Josef einen Traum, und er erzählte ihn seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&lt;br /&gt;
{{L|6}} Er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{L|7}} Wir waren gerade am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe da, meine Garbe stieg empor und stellte sich sogar hin. Da umrundeten eure Garben meine Garbe und warfen sich vor ihr nieder!&lt;br /&gt;
{{L|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa König über uns sein? Willst du über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr, wegen seiner Träume und seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{L|9}} Josef hatte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern: Ich hatte noch einen Traum. Die Sonne, der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder. &lt;br /&gt;
{{L|10}} Er erzählte den Traum seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was soll dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich, deine Mutter und deine Brüder herankommen, um uns vor dir auf den Boden niederzuwerfen?&lt;br /&gt;
{{L|11}} Josefs Brüder waren neidisch auf ihn, und sein Vater merkte sich den Vorfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Josefs Brüder wollen ihn ermorden))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|12}} Eines Tages gingen Josefs Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{L|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht gerade das Kleinvieh in Sichem? Geh doch bitte dahin, ich will dich zu ihnen senden. Da antwortete ihm Josef: Ich bin bereit!&lt;br /&gt;
{{L|14}} Und Israel sagte zu ihm: Geh doch bitte und sieh nach dem Wohlbefinden deiner Brüder und des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht. So entsandte er ihn aus dem Tal von Hebron. Als Josef in Sichem ankam,&lt;br /&gt;
{{L|15}} da fand ihn ein Mann, wie er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{L|16}} Josef antwortete: Meine Brüder suche ich. Sag mir doch bitte, wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{L|17}} Da sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Da folgte Josef seinen Brüdern, bis er sie in Dotan fand.&lt;br /&gt;
{{L|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen und bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
{{L|19}} Sie sagten einer zum anderen: Seht, da kommt dieser Träumer!&lt;br /&gt;
{{L|20}} Jetzt aber los! Lasst ihn uns töten und in eine der Zisternen werfen! Wir werden sagen, ein wildes Tier habe ihn gefressen. Dann werden wir sehen, was aus seinen Träumen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Josefs Brüder verkaufen ihn an eine Karawane))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|21}} Als Ruben das hörte, wollte er Josef aus ihrer Gewalt retten und sagte: Wir dürfen sein Leben nicht nehmen.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort in der Wüste, die Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. Ruben sagte das, um Josef aus ihrer Gewalt zu retten und ihn zu seinem Vater zurückzubringen.&lt;br /&gt;
{{L|23}} Als Josef schließlich bei seinen Brüdern angekommen war, da zogen sie ihm sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&lt;br /&gt;
{{L|24}} Und sie ergriffen ihn und warfen ihn die Zisterne. (Die Zisterne war leer, es war kein Wasser in ihr.)&lt;br /&gt;
{{L|25}} Daraufhin setzten sie sich hin, um etwas zu essen. Als sie aufblickten, da sahen sie eine Karawane von Ismaelitern, die von Gilead her kam. Ihre Kamele trugen Tragakant,&amp;lt;ref&amp;gt;Tragakant ist eine pflanzlich gewonnene, gummiartige Substanz, die im Altertum u.a. bei der Herstellung von Räucherwerk, Arzneien und Kosmetikprodukten Verwendung fand.&amp;lt;/ref&amp;gt; Balsam und Ladanum.&amp;lt;ref&amp;gt;Ladanum ist ein Pflanzenharz, das u.a. als Heilmittel für Atem- und Verdauungsprobleme verwendet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ismaeliter waren unterwegs nach Äypten, um ihre Waren dorthin zu bringen.&lt;br /&gt;
{{L|26}} Da sagte Juda zu seinen Brüdern: Was gewinnen wir damit, wenn wir unseren Bruder töten und sein Blut verbergen?&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gen 4:10, wo nach Abels Tod die &amp;quot;Stimme seines Blutes&amp;quot; vom Ackerboden her den Klageruf erhebt und von Gott erhört wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|27}} Los, verkaufen wir ihn an die Ismaeliter! Wir dürfen unsere Hand nicht gegen ihn erheben, denn er ist unser Bruder, unser Fleisch. Und seine Brüder hörten auf ihn.&lt;br /&gt;
{{L|28}} Später kamen midianitische Männer vorbei, die durch das Land reisten. Sie zogen Josef aus der Zisterne und verkauften ihn an die Ismaeliter für zwanzig Silberstücke. Diese brachten Josef nach Ägypten.&lt;br /&gt;
{{L|29}} Als Ruben zurück zur Zisterne kam, da sah er, dass Josef nicht mehr darin war. Und er zerriss seine Kleidung vor Trauer.&amp;lt;ref&amp;gt;Im alten Orient war das Zerreißen der eigenen Kleidung eine Trauergeste&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|30}} &lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
{{L|34}}&lt;br /&gt;
{{L|35}}&lt;br /&gt;
{{L|36}}&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Josef, als 17-Jähriger,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;ein Sohn von 17 Jahren&amp;quot;. Im Hebräischen wird das Wort {{Hebr}}בֵּן{{Hebr ende}} &amp;quot;Sohn&amp;quot; auch im übertragenen Sinne zur Bildung von Einzelbegriffen aus Kollektivbegriffen benutzt. Ein &amp;quot;Sohn von 17 Jahren&amp;quot; ist demnach jemand, der 17 Jahre alt ist bzw. ein 17-Jähriger.&amp;lt;/ref&amp;gt; hütete (war ein Hütender) mit seinen Brüdern das Kleinvieh – {und} er war [noch] ein junger Bursche – , [das heißt] mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und es brachte Josef Berichte ihrer bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{S|3}} {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa&amp;lt;ref&amp;gt;Die Fragepartikel &amp;quot;etwa&amp;quot;  übersetzt den infinitivus absolutus {{Hebr}}מָלֹךְ{{Hebr ende}}, der bei Fragen die Funktion hat, die Eindringlichkeit der Frage zu verstärken (Gesenius/Kautzsch 1909: § 113q).&amp;lt;/ref&amp;gt; König über uns sein, {oder}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kombination {{Hebr}}הֲ ... אִם{{Hebr ende}} leitet normalerweise eine Doppelfrage mit dem Sinn &amp;quot;entweder...oder&amp;quot; ein. Die beiden Frageglieder müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen, sondern können auch – wie im vorliegenden Vers – alternative Formulierungen des gleichen Sachverhalts sein (Gesenius/Kautzsch 1909: § 115h)&amp;lt;/ref&amp;gt; willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seiner Träume und wegen seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;[waren] sich vor mir Niederwerfende&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis].&lt;br /&gt;
{{S|12}} [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht [gerade] [das Kleinvieh] in Sichem? Geh [doch bitte], ich will dich zu ihnen senden. Da sagte er (Josef) ihm: Ich bin bereit! (Hier bin ich!)&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und er (Israel) sagte ihm: Geh doch, sieh [nach dem] Wohlbefinden deiner Brüder und [nach dem] Wohlbefinden des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;bring mir Nachricht zurück&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; So entsandte (schickte) er ihn aus dem Tal [von] Hebron, und er kam nach Sichem.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es fand ihn ein Mann, als&amp;lt;ref&amp;gt;Die präsentative Partikel {{Hebr}}הִנֵּה{{Hebr ende}} bedeutet nicht nur &amp;quot;Siehe!&amp;quot;, sondern dient auch zur Herstellung temporaler und kausaler Verknüpfungen (&amp;quot;als&amp;quot;, &amp;quot;weil&amp;quot; etc.).&amp;lt;/ref&amp;gt; er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann {folgendermaßen}: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er sagte: Meine Brüder suche ich. Sag (erzähle) mir doch [bitte], wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und es sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Und es ging Josef nach seinen Brüdern (hinter seinen Brüdern her), und er fand sie in Dotan.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen, {und} bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den {arglistigen} Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie sagten einer zum anderen (zueinander): Seht, dieser Träumer&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot;. Laut Gesenius bezeichnet hebr. {{Hebr}}בַּעַל{{Hebr ende}} &amp;quot;Herr&amp;quot; in Verbindung mit bestimmten Substantiven eine Person, &amp;quot;mit dem die Sache irgendwie verbunden ist&amp;quot;. So ist ein &amp;quot;Herr der Pfeile&amp;quot; zum Beispiel ein Bogenschütze (Gen 49:23) und ein &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot; ein Träumer. &amp;lt;/ref&amp;gt; kommt (ist am Kommen).&lt;br /&gt;
{{S|20}} Jetzt aber los! (Und jetzt auf!) Lasst&amp;lt;ref&amp;gt;Die beiden Verben in diesem Satz scheinen ihre auffordernde (kohortative) Bedeutung vom vorausgehenden Imperativ {{Hebr}}לְכוּ{{Hebr ende}} (hier übersetzt als &amp;quot;los&amp;quot;) zu &amp;quot;erben&amp;quot;. Der Form nach sind die Verben nicht kohortativ. Beide Verben weisen die allgemeine Form &amp;lt;em&amp;gt;weyiqtol&amp;lt;/em&amp;gt; auf ({{Hebr}}ו{{Hebr ende}} + Imperfekt). Die Bedeutung dieser Form wird in der Forschung kontrovers diskutiert (&amp;lt;em&amp;gt;William&#039;s Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt;, §180).&amp;lt;/ref&amp;gt; ihn uns erschlagen (töten) und in eine der Zisternen werfen! Dann werden wir [unserem Vater] sagen, ein wildes (böses) Tier habe ihn gefressen. {Und} Wir werden sehen, was aus seinen Träumen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;was seine Träume werden&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|21}} Als Ruben [das] hörte, wollte er ihn aus ihrer Hand (Gewalt) retten (entreißen) und sagte: Wir dürfen (lasst uns) sein Leben nicht nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Wir werden ihn nicht schlagen [in Bezug auf sein] Leben.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|22}} {Und es sagte Ruben:} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort (diese Zisterne) in der Wüste, [die] Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. [Ruben sagte das,] um ihn (Josef) aus ihrer Hand (Gewalt) zu retten (entreißen) {um} und ihn zu seinem Vater zurückkehren zu lassen (zurückzubringen).&lt;br /&gt;
{{S|23}} Als Josef schließlich bei seinen Brüdern angekommen war,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und es geschah, als Josef zu seinen Brüdern gekommen war&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; [da] zogen sie Josef sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und sie nahmen (ergriffen) ihn und warfen ihn die Zisterne. {Und} Die Zisterne war [übrigens] leer, es war kein Wasser in ihr.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und sie setzten sich hin, um etwas (Brot, Speise) zu essen. Als sie die (ihre) Augen erhoben (aufblickten), [da] sahen sie {siehe!} eine Karawane von Ismaelitern, die [gerade] aus Gilead kam. Ihre Kamele trugen Tragakant,&amp;lt;ref&amp;gt;Tragakant ist eine pflanzlich gewonnene, gummiartige Substanz, die im Altertum u.a. bei der Herstellung von Räucherwerk, Arzneien und Kosmetikprodukten Verwendung fand.&amp;lt;/ref&amp;gt; Balsam und Ladanum.&amp;lt;ref&amp;gt;Ladanum ist ein Pflanzenharz, das u.a. als Heilmittel für Atem- und Verdauungsprobleme verwendet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; [Sie] waren unterwegs nach Äypten, um [ihre Waren dorthin] zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Sie gingen, um [ihre Waren] nach Ägypten hinabzubringen&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|26}} Und es sagte Juda zu seinen Brüdern: Was [ist der] Gewinn (was gewinnen wir damit), wenn wir unseren Bruder töten (erschlagen) und sein Blut (seinen Tod) verbergen (bedecken, zudecken)?&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gen 4:10, wo nach Abels Tod die &amp;quot;Stimme seines Blutes&amp;quot; vom Ackerboden her den Klageruf erhebt und von Gott erhört wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|27}} Los (Auf), verkaufen wir ihn an die Ismaeliter! Unsere Hand aber sei nicht (soll nicht sein) gegen ihn (an ihm). Denn unser Bruder, unser Fleisch [ist] er. Und es hörten seine Brüder [auf ihn].&lt;br /&gt;
{{S|28}} Und es kamen midianitische Männer vorbei, die [durch das Land] zogen (umherreisten). Und sie zogen Josef aus der Zisterne nach oben,&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original stehen zwei koordinierte Verben, &amp;quot;zogen [heraus]&amp;quot; und &amp;quot;brachten nach oben&amp;quot;, die denselben Vorgang bezeichnen und daher mittels eines einzigen Verbs wiedergegeben werden können (vgl. &amp;lt;em&amp;gt;Williams&#039; Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt; §223).&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie verkauften Josef (ihn) an die Ismaeliter für zwanzig Silber[stücke]. Und sie brachten Josef nach Ägypten.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Als Ruben zur Zisterne zurückkam, {und} siehe, Josef war nicht [mehr] in der Zisterne (darin). Und er zerriss seine Kleidung.&lt;br /&gt;
{{S|30}} Und er kehrte zu seinen Brüdern zurück und sagte: Der Junge (das Kind) ist nicht [mehr] da! {Und ich} Was soll ich [jetzt] machen?&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Wohin komme (part.) ich ?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|31}} Und sie nahmen das Hemd Josefs, und sie schlachteten einen Ziegenbock, und sie tauchten das Hemd in das Blut.&lt;br /&gt;
{{S|32}} Und sie ließen das langärmelige Hemd ihrem Vater bringen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und sie schickten das langärmelige Hemd und sie brachten ihrem Vater&amp;quot;. Die zwei Verben des hebr. Originals &amp;quot;schickten&amp;quot; und &amp;quot;brachten&amp;quot; beschreiben denselben Vorgang und wurden daher als eine Verbalgruppe übersetzt: &amp;quot;ließen...bringen&amp;quot; (vgl. die Anmerkung zu Vers 28).&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagten [ihm] (ließen [ihm] sagen): Das haben wir gefunden. Prüfe (betrachte, erkenne) doch [bitte], ob es das Hemd deines Sohnes [ist] oder nicht!&lt;br /&gt;
{{S|33}} Und er prüfte (betrachtete, erkannte) es und sagte: [Es ist] das Hemd meines Sohnes! Ein wildes (böses) Tier hat ihn gefressen (verschlungen). Josef ist eindeutig (wahrlich) gerissen (zerrissen) worden!&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Wahrlich ein Zerrissener [ist] Josef.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|34}} Und es zerriss Jakob seine Kleider, und er legte Sack[tuch] um seine Lenden (Hüften). Und er trauerte viele Tage um seinen Sohn.&lt;br /&gt;
{{S|35}} Und es machten sich auf (standen auf) alle seine Söhne und alle seine Töchter, um ihn zu trösten. Und er weigerte sich, getröstet (bemitleidet) zu werden. Und er sagte {dass}: Ich will (werde) zu meinem Sohn trauernd (in Trauer) in den Scheol (in das Totenreich) hinabsteigen. Und es beweinte ihn sein Vater.&lt;br /&gt;
{{S|36}} Und die Midianiter&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original (d.h. im masoretischen Text) steht &amp;quot;Medaniter&amp;quot; (wahrscheinlich ein Schreibfehler).&amp;lt;/ref&amp;gt; verkauften ihn nach Ägypten, an Potifar, einen Beamten des Pharaoh, den Hauptmann (Führer) der Leibwächter (Leibwache).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_37&amp;diff=4164</id>
		<title>Genesis 37</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_37&amp;diff=4164"/>
		<updated>2011-04-10T20:11:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung in Arbeit}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung zu prüfen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jakobs bevorzugter Sohn Josef))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Jakob ließ sich in jenem Land nieder, in dem sein Vater bereits als Gast gelebt hatte, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Als Josef noch ein 17-Jähriger Bursche war, hütete er mit seinen Brüdern das Kleinvieh, das heißt mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und er brachte Berichte über ihre bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn er wurde ihm im hohen Alter geboren, sodass er für ihn ein langärmeliges Hemd anfertigte.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Als Josefs Brüder bemerkten, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte, da sie hassten ihn, sodass sie nicht in Frieden mit ihm zu reden vermochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Josefs Träume))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|5}} Eines Tages hatte Josef einen Traum, und er erzählte ihn seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&lt;br /&gt;
{{L|6}} Er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{L|7}} Wir waren gerade am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe da, meine Garbe stieg empor und stellte sich sogar hin. Da umrundeten eure Garben meine Garbe und warfen sich vor ihr nieder!&lt;br /&gt;
{{L|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa König über uns sein? Willst du über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr, wegen seiner Träume und seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{L|9}} Josef hatte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern: Ich hatte noch einen Traum. Die Sonne, der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder. &lt;br /&gt;
{{L|10}} Er erzählte den Traum seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was soll dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich, deine Mutter und deine Brüder herankommen, um uns vor dir auf den Boden niederzuwerfen?&lt;br /&gt;
{{L|11}} Josefs Brüder waren neidisch auf ihn, und sein Vater merkte sich den Vorfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Josefs Brüder wollen ihn ermorden))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|12}} Eines Tages gingen Josefs Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{L|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht gerade das Kleinvieh in Sichem? Geh doch bitte dahin, ich will dich zu ihnen senden. Da antwortete ihm Josef: Ich bin bereit!&lt;br /&gt;
{{L|14}} Und Israel sagte zu ihm: Geh doch bitte und sieh nach dem Wohlbefinden deiner Brüder und des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht. So entsandte er ihn aus dem Tal von Hebron. Als Josef in Sichem ankam,&lt;br /&gt;
{{L|15}} da fand ihn ein Mann, wie er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{L|16}} Josef antwortete: Meine Brüder suche ich. Sag mir doch bitte, wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{L|17}} Da sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Da folgte Josef seinen Brüdern, bis er sie in Dotan fand.&lt;br /&gt;
{{L|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen und bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
{{L|19}} Sie sagten einer zum anderen: Seht, da kommt dieser Träumer!&lt;br /&gt;
{{L|20}} Jetzt aber los! Lasst ihn uns töten und in eine der Zisternen werfen! Wir werden sagen, ein wildes Tier habe ihn gefressen. Dann werden wir sehen, was aus seinen Träumen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Josefs Brüder verkaufen ihn an eine Karawane))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|21}} Als Ruben das hörte, wollte er Josef aus ihrer Gewalt retten und sagte: Wir dürfen sein Leben nicht nehmen.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort in der Wüste, die Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. Ruben sagte das, um Josef aus ihrer Gewalt zu retten und ihn zu seinem Vater zurückzubringen.&lt;br /&gt;
{{L|23}} Als Josef schließlich bei seinen Brüdern angekommen war, da zogen sie ihm sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&lt;br /&gt;
{{L|24}} Und sie ergriffen ihn und warfen ihn die Zisterne. (Die Zisterne war leer, es war kein Wasser in ihr.)&lt;br /&gt;
{{L|25}} Daraufhin setzten sie sich hin, um etwas zu essen. Als sie aufblickten, da sahen sie eine Karawane von Ismaelitern, die von Gilead her kam. Ihre Kamele trugen Tragakant,&amp;lt;ref&amp;gt;Tragakant ist eine pflanzlich gewonnene, gummiartige Substanz, die im Altertum u.a. bei der Herstellung von Räucherwerk, Arzneien und Kosmetikprodukten Verwendung fand.&amp;lt;/ref&amp;gt; Balsam und Ladanum.&amp;lt;ref&amp;gt;Ladanum ist ein Pflanzenharz, das u.a. als Heilmittel für Atem- und Verdauungsprobleme verwendet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ismaeliter waren unterwegs nach Äypten, um ihre Waren dorthin zu bringen.&lt;br /&gt;
{{L|26}} Da sagte Juda zu seinen Brüdern: Was gewinnen wir damit, wenn wir unseren Bruder töten und sein Blut verbergen?&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gen 4:10, wo nach Abels Tod die &amp;quot;Stimme seines Blutes&amp;quot; vom Ackerboden her den Klageruf erhebt und von Gott erhört wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|27}} Los, verkaufen wir ihn an die Ismaeliter! Wir dürfen unsere Hand nicht gegen ihn erheben, denn er ist unser Bruder, unser Fleisch. Und seine Brüder hörten auf ihn.&lt;br /&gt;
{{L|28}} Später kamen midianitische Männer vorbei, die durch das Land reisten. Sie zogen Josef aus der Zisterne und verkauften ihn an die Ismaeliter für zwanzig Silberstücke. Diese brachten Josef nach Ägypten.&lt;br /&gt;
{{L|29}} Als Ruben zurück zur Zisterne kam, da sah er, dass Josef nicht mehr darin war. Und er zerriss seine Kleidung vor Trauer.&amp;lt;ref&amp;gt;Im alten Orient war das Zerreißen der eigenen Kleidung eine Trauergeste&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|30}} &lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
{{L|34}}&lt;br /&gt;
{{L|35}}&lt;br /&gt;
{{L|36}}&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Josef, als 17-Jähriger,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;ein Sohn von 17 Jahren&amp;quot;. Im Hebräischen wird das Wort {{Hebr}}בֵּן{{Hebr ende}} &amp;quot;Sohn&amp;quot; auch im übertragenen Sinne zur Bildung von Einzelbegriffen aus Kollektivbegriffen benutzt. Ein &amp;quot;Sohn von 17 Jahren&amp;quot; ist demnach jemand, der 17 Jahre alt ist bzw. ein 17-Jähriger.&amp;lt;/ref&amp;gt; hütete (war ein Hütender) mit seinen Brüdern das Kleinvieh – {und} er war [noch] ein junger Bursche – , [das heißt] mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und es brachte Josef Berichte ihrer bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{S|3}} {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa&amp;lt;ref&amp;gt;Die Fragepartikel &amp;quot;etwa&amp;quot;  übersetzt den infinitivus absolutus {{Hebr}}מָלֹךְ{{Hebr ende}}, der bei Fragen die Funktion hat, die Eindringlichkeit der Frage zu verstärken (Gesenius/Kautzsch 1909: § 113q).&amp;lt;/ref&amp;gt; König über uns sein, {oder}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kombination {{Hebr}}הֲ ... אִם{{Hebr ende}} leitet normalerweise eine Doppelfrage mit dem Sinn &amp;quot;entweder...oder&amp;quot; ein. Die beiden Frageglieder müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen, sondern können auch – wie im vorliegenden Vers – alternative Formulierungen des gleichen Sachverhalts sein (Gesenius/Kautzsch 1909: § 115h)&amp;lt;/ref&amp;gt; willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seiner Träume und wegen seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;[waren] sich vor mir Niederwerfende&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis].&lt;br /&gt;
{{S|12}} [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht [gerade] [das Kleinvieh] in Sichem? Geh [doch bitte], ich will dich zu ihnen senden. Da sagte er (Josef) ihm: Ich bin bereit! (Hier bin ich!)&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und er (Israel) sagte ihm: Geh doch, sieh [nach dem] Wohlbefinden deiner Brüder und [nach dem] Wohlbefinden des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;bring mir Nachricht zurück&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; So entsandte (schickte) er ihn aus dem Tal [von] Hebron, und er kam nach Sichem.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es fand ihn ein Mann, als&amp;lt;ref&amp;gt;Die präsentative Partikel {{Hebr}}הִנֵּה{{Hebr ende}} bedeutet nicht nur &amp;quot;Siehe!&amp;quot;, sondern dient auch zur Herstellung temporaler und kausaler Verknüpfungen (&amp;quot;als&amp;quot;, &amp;quot;weil&amp;quot; etc.).&amp;lt;/ref&amp;gt; er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann {folgendermaßen}: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er sagte: Meine Brüder suche ich. Sag (erzähle) mir doch [bitte], wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und es sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Und es ging Josef nach seinen Brüdern (hinter seinen Brüdern her), und er fand sie in Dotan.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen, {und} bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den {arglistigen} Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie sagten einer zum anderen (zueinander): Seht, dieser Träumer&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot;. Laut Gesenius bezeichnet hebr. {{Hebr}}בַּעַל{{Hebr ende}} &amp;quot;Herr&amp;quot; in Verbindung mit bestimmten Substantiven eine Person, &amp;quot;mit dem die Sache irgendwie verbunden ist&amp;quot;. So ist ein &amp;quot;Herr der Pfeile&amp;quot; zum Beispiel ein Bogenschütze (Gen 49:23) und ein &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot; ein Träumer. &amp;lt;/ref&amp;gt; kommt (ist am Kommen).&lt;br /&gt;
{{S|20}} Jetzt aber los! (Und jetzt auf!) Lasst&amp;lt;ref&amp;gt;Die beiden Verben in diesem Satz scheinen ihre auffordernde (kohortative) Bedeutung vom vorausgehenden Imperativ {{Hebr}}לְכוּ{{Hebr ende}} (hier übersetzt als &amp;quot;los&amp;quot;) zu &amp;quot;erben&amp;quot;. Der Form nach sind die Verben nicht kohortativ. Beide Verben weisen die allgemeine Form &amp;lt;em&amp;gt;weyiqtol&amp;lt;/em&amp;gt; auf ({{Hebr}}ו{{Hebr ende}} + Imperfekt). Die Bedeutung dieser Form wird in der Forschung kontrovers diskutiert (&amp;lt;em&amp;gt;William&#039;s Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt;, §180).&amp;lt;/ref&amp;gt; ihn uns erschlagen (töten) und in eine der Zisternen werfen! Dann werden wir [unserem Vater] sagen, ein wildes (böses) Tier habe ihn gefressen. {Und} Wir werden sehen, was aus seinen Träumen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;was seine Träume werden&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|21}} Als Ruben [das] hörte, wollte er ihn aus ihrer Hand (Gewalt) retten (entreißen) und sagte: Wir dürfen (lasst uns) sein Leben nicht nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Wir werden ihn nicht schlagen [in Bezug auf sein] Leben.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|22}} {Und es sagte Ruben:} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort (diese Zisterne) in der Wüste, [die] Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. [Ruben sagte das,] um ihn (Josef) aus ihrer Hand (Gewalt) zu retten (entreißen) {um} und ihn zu seinem Vater zurückkehren zu lassen (zurückzubringen).&lt;br /&gt;
{{S|23}} Als Josef schließlich bei seinen Brüdern angekommen war,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und es geschah, als Josef zu seinen Brüdern gekommen war&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; [da] zogen sie Josef sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und sie nahmen (ergriffen) ihn und warfen ihn die Zisterne. {Und} Die Zisterne war [übrigens] leer, es war kein Wasser in ihr.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und sie setzten sich hin, um etwas (Brot, Speise) zu essen. Als sie die (ihre) Augen erhoben (aufblickten), [da] sahen sie {siehe!} eine Karawane von Ismaelitern, die [gerade] aus Gilead kam. Ihre Kamele trugen Tragakant,&amp;lt;ref&amp;gt;Tragakant ist eine pflanzlich gewonnene, gummiartige Substanz, die im Altertum u.a. bei der Herstellung von Räucherwerk, Arzneien und Kosmetikprodukten Verwendung fand.&amp;lt;/ref&amp;gt; Balsam und Ladanum.&amp;lt;ref&amp;gt;Ladanum ist ein Pflanzenharz, das u.a. als Heilmittel für Atem- und Verdauungsprobleme verwendet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; [Sie] waren unterwegs nach Äypten, um [ihre Waren dorthin] zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Sie gingen, um [ihre Waren] nach Ägypten hinabzubringen&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|26}} Und es sagte Juda zu seinen Brüdern: Was [ist der] Gewinn (was gewinnen wir damit), wenn wir unseren Bruder töten (erschlagen) und sein Blut (seinen Tod) verbergen (bedecken, zudecken)?&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gen 4:10, wo nach Abels Tod die &amp;quot;Stimme seines Blutes&amp;quot; vom Ackerboden her den Klageruf erhebt und von Gott erhört wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|27}} Los (Auf), verkaufen wir ihn an die Ismaeliter! Unsere Hand aber sei nicht (soll nicht sein) gegen ihn (an ihm). Denn unser Bruder, unser Fleisch [ist] er. Und es hörten seine Brüder [auf ihn].&lt;br /&gt;
{{S|28}} Und es kamen midianitische Männer vorbei, die [durch das Land] zogen (umherreisten). Und sie zogen Josef aus der Zisterne nach oben,&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original stehen zwei koordinierte Verben, &amp;quot;zogen [heraus]&amp;quot; und &amp;quot;brachten nach oben&amp;quot;, die denselben Vorgang bezeichnen und daher mittels eines einzigen Verbs wiedergegeben werden können (vgl. &amp;lt;em&amp;gt;Williams&#039; Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt; §223).&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie verkauften Josef (ihn) an die Ismaeliter für zwanzig Silber[stücke]. Und sie brachten Josef nach Ägypten.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Als Ruben zur Zisterne zurückkam, {und} siehe, Josef war nicht [mehr] in der Zisterne (darin). Und er zerriss seine Kleidung.&lt;br /&gt;
{{S|30}} Und er kehrte zu seinen Brüdern zurück und sagte: Der Junge (das Kind) ist nicht [mehr] da! {Und ich} Was soll ich [jetzt] machen?&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Wohin komme (part.) ich ?&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|31}} Und sie nahmen das Hemd Josefs, und sie schlachteten einen Ziegenbock, und sie tauchten das Hemd in das Blut.&lt;br /&gt;
{{S|32}} Und sie ließen das langärmelige Hemd ihrem Vater bringen&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und sie schickten das langärmelige Hemd und sie brachten ihrem Vater&amp;quot;. Die zwei Verben des hebr. Originals &amp;quot;schickten&amp;quot; und &amp;quot;brachten&amp;quot; beschreiben denselben Vorgang und wurden daher als eine Verbalgruppe übersetzt: &amp;quot;ließen...bringen&amp;quot; (vgl. die Anmerkung zu Vers 28).&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagten [ihm] (ließen [ihm] sagen): Das haben wir gefunden. Prüfe (betrachte, erkenne) doch [bitte], ob es das Hemd deines Sohnes [ist] oder nicht!&lt;br /&gt;
{{S|33}} Und er prüfte (betrachtete, erkannte) es und sagte: [Es ist] das Hemd meines Sohnes! Ein wildes (böses) Tier hat ihn gefressen (verschlungen). Josef ist eindeutig (wahrlich) gerissen (zerrissen) worden!&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Wahrlich ein Zerrissener [ist] Josef.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|34}} &lt;br /&gt;
{{S|35}}&lt;br /&gt;
{{S|36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Genesis_37&amp;diff=4162</id>
		<title>Diskussion:Genesis 37</title>
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		<updated>2011-04-10T19:36:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Alle Verse =&lt;br /&gt;
|Alternativen =&lt;br /&gt;
ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert =&lt;br /&gt;
ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Bedeutung erläutert =&lt;br /&gt;
ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Textart =&lt;br /&gt;
nicht notwendig (VBecher)&lt;br /&gt;
|Andere Kriterien =&lt;br /&gt;
ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Am Urtext überprüft = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
Selektiv konsultiert: Keil &amp;amp; Delitzsch, &amp;lt;em&amp;gt;A Handbook on Genesis (UBS Handbook Series)&amp;lt;/em&amp;gt;, &amp;lt;em&amp;gt;IVP Bible Background Commentary Old Testament&amp;lt;/em&amp;gt; (VBecher)&lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = Schlachter 2000, Rev. Elberfelder, Einheitsübersetzung (VBecher)&lt;br /&gt;
|Endkorrektur = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SF==&lt;br /&gt;
Hallo VBecher,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
willkommen beim Projekt und danke für die ersten Übersetzungen! Ein Vorschlag: Wenn du die Übersetzung teils etwas normalisierst (wie in V. 7), dann ist es geschickt, wenn du die zu wörtliche Übersetzung (also was du bisher in Klammern angegeben hast) mit &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Text&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; o.ä. in eine Fußnote packst. Du hattest es ja bis vor kurzem so, nur ohne Fußnote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch ein Hinweis: Wenn du die Tabelle mit den Qualitätskriterien auf die Diskussionsseite kopierst (findest du links unter &amp;quot;Kapitel anlegen&amp;quot;) und ausfüllst, dann kriegen wir einen Überblick, was exegetisch schon gemacht wurde. Aber damit kannst du natürlich auch noch warten, bis deine Übersetzung fertig eingestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns auf weitere Übersetzungen! :-) Gruß, --[[Benutzer:Ben|Ben]] 18:31, 31. Mär. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja: Da du noch nicht alles übersetzt hast, trag doch in der Tabelle noch ein für welche Verse du die Kriterien erfüllt hast. --[[Benutzer:Ben|Ben]] 10:57, 9. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LF==&lt;br /&gt;
Hallo Viktor,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die erste eingestellte Lesefassung sieht sehr viel versprechend aus und ist dem, was ich mir vorstellen würde, schon sehr ähnlich. Ich freue mich, dass das so ist! Zwei grundsätzliche Anmerkungen: 1. In der Lesefassung verwenden wir auch Anführungszeichen. 2. In der strengen Abfolge unserer Qualitätskriterien erfolgt die Lesefassung erst, wenn die Studienfassung laut Status alle Kriterien erfüllt, denn dann sind größere Änderungen unwahrscheinlich und der Text gilt als exegetisch erschlossen. Trotzdem haben wir schon einige Lesefassungen, und ich finde diese hier sehr nützlich, weil wir so deine Überlegungen in die Praxis umgesetzt finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach meinem eigenen Empfinden würde ich den Text noch mehr an deutsche Verhältnisse angleichen. Ich sage das jetzt nur, um meine eigenen Vorstellungen auszudrücken, nicht um Verbesserungen vorzuschreiben oder sowas (Schließlich bist du auch vom Fach und ich nicht :-) ). Ich hatte schon zu editieren begonnen und wollte eigentlich irgendwo separat auf einer Unterseite und zu Anschauungszwecken diese LF nach meinen Vorstellungen umbauen, aber dann habe ich ausversehen Backspace gedrückt und alles war futsch.&lt;br /&gt;
Ich würde zum Beispiel noch variablere Konjunktionen verwenden, nicht nur &amp;quot;da&amp;quot;, &amp;quot;und&amp;quot; und &amp;quot;als&amp;quot;, sondern z.B. auch &amp;quot;also&amp;quot; u.a. und teils auch ohne welche arbeiten. Zweitens würde ich noch etwas weniger förmliche Sprache verwenden (Beispiele: &amp;quot;emporsteigen&amp;quot;, &amp;quot;entsenden&amp;quot;, &amp;quot;Kleinvieh&amp;quot;), drittens eine größere Vielfalt von Verben für &amp;quot;sagen&amp;quot; benutzen. Für die Selbstaufforderung könnte man statt &amp;quot;Lasst uns&amp;quot;/&amp;quot;Wir wollen&amp;quot; &amp;quot;Tun wir doch XYZ&amp;quot; übersetzen, das klingt zeitgemäßer. Viertens könnte man sich noch ein klein bisschen mehr von der Struktur lösen, etwa &amp;quot;Willst du etwa unser König sein/werden?&amp;quot; statt &amp;quot;Willst du etwa König über uns sein?&amp;quot; (V. 8) oder &amp;quot;einen Traum haben&amp;quot; statt &amp;quot;einen Traum träumen&amp;quot; - da merkt man die im Deutschen ungewohnte Verwendung noch zu sehr. Manche Sätze könnte man noch normalisieren, etwa aus V. 23b könnte statt &amp;quot;da zogen sie ihm sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&amp;quot; &amp;quot;da zogen sie ihm das langärmelige Hemd aus, das er anhatte.&amp;quot; o.ä. werden, aus &amp;quot;Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&amp;quot; (V. 6) &amp;quot;Hört doch meinen Traum.&amp;quot; o.ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hältst du davon? Wäre dir das schon zu frei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß, [[Benutzer:Ben|Ben]] 10:57, 9. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Ben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Deinen grundsätzlichen Anmerkungen: OK, ich werde mich an die Erstellungsreihenfolge halten und Anführungszeichen verwenden! Ich schließe jetzt erst einmal die Studienfassung ab. Wer bestimmt denn, wann die Studienfassung nicht mehr &amp;quot;in Arbeit&amp;quot; ist? Was sind die Kriterien?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Deiner Bewertung meiner angefangenen Lesefassung: OK, ich bin ganz Deiner Meinung! Ehrlich gesagt habe ich mich nur nicht richtig getraut, wirklich frei zu übersetzen, weil ich es gewohnt bin, dass Theologen darauf sehr kritisch reagieren :-) Insofern spiegelt die vorliegende Lesefassung nur zum Teil die Überlegungen wider, die ich [http://www.offene-bibel.de/forum/kriterien_f%C3%BCr_lesefassung#comment-790 in diesem Forumsbeitrag] geäußert habe. Deine Übersetzungsvorschläge finde ich überhaupt nicht zu frei. Ganz im Gegenteil: Sie können geradezu als Beispiel dafür dienen, was ich im eben verlinkten Forumsbeitrag als die Befolgung der kommunikativen Konventionen des Deutschen bezeichnet habe. Deine Vorschläge laufen darauf hinaus, die deutsche Übersetzung sehr stark den Konventionen des Deutschen bzw. den Gewohnheiten/Erwartungen deutscher Leser anzupassen -- was ich nur allzu gerne tue! Denn ich glaube, dass wir so die Leser am besten erreichen. Wir sind also ganz einer Meinung :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße, [[Benutzer:VBecher|Viktor]] Apr 10 21:34:09 CEST 2011&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_37&amp;diff=4157</id>
		<title>Genesis 37</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_37&amp;diff=4157"/>
		<updated>2011-04-08T20:53:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jakobs bevorzugter Sohn Josef))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Jakob ließ sich in jenem Land nieder, in dem sein Vater bereits als Gast gelebt hatte, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Als Josef noch ein 17-Jähriger Bursche war, hütete er mit seinen Brüdern das Kleinvieh, das heißt mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und er brachte Berichte über ihre bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn er wurde ihm im hohen Alter geboren, sodass er für ihn ein langärmeliges Hemd anfertigte.&lt;br /&gt;
{{L|4}} Als Josefs Brüder bemerkten, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte, da sie hassten ihn, sodass sie nicht in Frieden mit ihm zu reden vermochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Josefs Träume))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|5}} Eines Tages hatte Josef einen Traum, und er erzählte ihn seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&lt;br /&gt;
{{L|6}} Er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{L|7}} Wir waren gerade am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe da, meine Garbe stieg empor und stellte sich sogar hin. Da umrundeten eure Garben meine Garbe und warfen sich vor ihr nieder!&lt;br /&gt;
{{L|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa König über uns sein? Willst du über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr, wegen seiner Träume und seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{L|9}} Josef hatte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern: Ich hatte noch einen Traum. Die Sonne, der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder. &lt;br /&gt;
{{L|10}} Er erzählte den Traum seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was soll dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich, deine Mutter und deine Brüder herankommen, um uns vor dir auf den Boden niederzuwerfen?&lt;br /&gt;
{{L|11}} Josefs Brüder waren neidisch auf ihn, und sein Vater merkte sich den Vorfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Josefs Brüder wollen ihn ermorden))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|12}} Eines Tages gingen Josefs Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{L|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht gerade das Kleinvieh in Sichem? Geh doch bitte dahin, ich will dich zu ihnen senden. Da antwortete ihm Josef: Ich bin bereit!&lt;br /&gt;
{{L|14}} Und Israel sagte zu ihm: Geh doch bitte und sieh nach dem Wohlbefinden deiner Brüder und des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht. So entsandte er ihn aus dem Tal von Hebron. Als Josef in Sichem ankam,&lt;br /&gt;
{{L|15}} da fand ihn ein Mann, wie er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{L|16}} Josef antwortete: Meine Brüder suche ich. Sag mir doch bitte, wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{L|17}} Da sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Da folgte Josef seinen Brüdern, bis er sie in Dotan fand.&lt;br /&gt;
{{L|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen und bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
{{L|19}} Sie sagten einer zum anderen: Seht, da kommt dieser Träumer!&lt;br /&gt;
{{L|20}} Jetzt aber los! Lasst ihn uns töten und in eine der Zisternen werfen! Wir werden sagen, ein wildes Tier habe ihn gefressen. Dann werden wir sehen, was aus seinen Träumen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Josefs Brüder verkaufen ihn an eine Karawane))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|21}} Als Ruben das hörte, wollte er Josef aus ihrer Gewalt retten und sagte: Wir dürfen sein Leben nicht nehmen.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort in der Wüste, die Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. Ruben sagte das, um Josef aus ihrer Gewalt zu retten und ihn zu seinem Vater zurückzubringen.&lt;br /&gt;
{{L|23}} Als Josef schließlich bei seinen Brüdern angekommen war, da zogen sie ihm sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&lt;br /&gt;
{{L|24}} Und sie ergriffen ihn und warfen ihn die Zisterne. (Die Zisterne war leer, es war kein Wasser in ihr.)&lt;br /&gt;
{{L|25}} Daraufhin setzten sie sich hin, um etwas zu essen. Als sie aufblickten, da sahen sie eine Karawane von Ismaelitern, die von Gilead her kam. Ihre Kamele trugen Tragakant,&amp;lt;ref&amp;gt;Tragakant ist eine pflanzlich gewonnene, gummiartige Substanz, die im Altertum u.a. bei der Herstellung von Räucherwerk, Arzneien und Kosmetikprodukten Verwendung fand.&amp;lt;/ref&amp;gt; Balsam und Ladanum.&amp;lt;ref&amp;gt;Ladanum ist ein Pflanzenharz, das u.a. als Heilmittel für Atem- und Verdauungsprobleme verwendet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ismaeliter waren unterwegs nach Äypten, um ihre Waren dorthin zu bringen.&lt;br /&gt;
{{L|26}} Da sagte Juda zu seinen Brüdern: Was gewinnen wir damit, wenn wir unseren Bruder töten und sein Blut verbergen?&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gen 4:10, wo nach Abels Tod die &amp;quot;Stimme seines Blutes&amp;quot; vom Ackerboden her den Klageruf erhebt und von Gott erhört wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|27}} Los, verkaufen wir ihn an die Ismaeliter! Wir dürfen unsere Hand nicht gegen ihn erheben, denn er ist unser Bruder, unser Fleisch. Und seine Brüder hörten auf ihn.&lt;br /&gt;
{{L|28}} Später kamen midianitische Männer vorbei, die durch das Land reisten. Sie zogen Josef aus der Zisterne und verkauften ihn an die Ismaeliter für zwanzig Silberstücke. Diese brachten Josef nach Ägypten.&lt;br /&gt;
{{L|29}} Als Ruben zurück zur Zisterne kam, da sah er, dass Josef nicht mehr darin war. Und er zerriss seine Kleidung vor Trauer.&amp;lt;ref&amp;gt;Im alten Orient war das Zerreißen der eigenen Kleidung eine Trauergeste&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|30}} &lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
{{L|34}}&lt;br /&gt;
{{L|35}}&lt;br /&gt;
{{L|36}}&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Josef, als 17-Jähriger,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;ein Sohn von 17 Jahren&amp;quot;. Im Hebräischen wird das Wort {{Hebr}}בֵּן{{Hebr ende}} &amp;quot;Sohn&amp;quot; auch im übertragenen Sinne zur Bildung von Einzelbegriffen aus Kollektivbegriffen benutzt. Ein &amp;quot;Sohn von 17 Jahren&amp;quot; ist demnach jemand, der 17 Jahre alt ist bzw. ein 17-Jähriger.&amp;lt;/ref&amp;gt; hütete (war ein Hütender) mit seinen Brüdern das Kleinvieh – {und} er war [noch] ein junger Bursche – , [das heißt] mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und es brachte Josef Berichte ihrer bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{S|3}} {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa&amp;lt;ref&amp;gt;Die Fragepartikel &amp;quot;etwa&amp;quot;  übersetzt den infinitivus absolutus {{Hebr}}מָלֹךְ{{Hebr ende}}, der bei Fragen die Funktion hat, die Eindringlichkeit der Frage zu verstärken (Gesenius/Kautzsch 1909: § 113q).&amp;lt;/ref&amp;gt; König über uns sein, {oder}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kombination {{Hebr}}הֲ ... אִם{{Hebr ende}} leitet normalerweise eine Doppelfrage mit dem Sinn &amp;quot;entweder...oder&amp;quot; ein. Die beiden Frageglieder müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen, sondern können auch – wie im vorliegenden Vers – alternative Formulierungen des gleichen Sachverhalts sein (Gesenius/Kautzsch 1909: § 115h)&amp;lt;/ref&amp;gt; willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seiner Träume und wegen seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;[waren] sich vor mir Niederwerfende&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis].&lt;br /&gt;
{{S|12}} [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht [gerade] [das Kleinvieh] in Sichem? Geh [doch bitte], ich will dich zu ihnen senden. Da sagte er (Josef) ihm: Ich bin bereit! (Hier bin ich!)&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und er (Israel) sagte ihm: Geh doch, sieh [nach dem] Wohlbefinden deiner Brüder und [nach dem] Wohlbefinden des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;bring mir Nachricht zurück&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; So entsandte (schickte) er ihn aus dem Tal [von] Hebron, und er kam nach Sichem.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es fand ihn ein Mann, als&amp;lt;ref&amp;gt;Die präsentative Partikel {{Hebr}}הִנֵּה{{Hebr ende}} bedeutet nicht nur &amp;quot;Siehe!&amp;quot;, sondern dient auch zur Herstellung temporaler und kausaler Verknüpfungen (&amp;quot;als&amp;quot;, &amp;quot;weil&amp;quot; etc.).&amp;lt;/ref&amp;gt; er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann {folgendermaßen}: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er sagte: Meine Brüder suche ich. Sag (erzähle) mir doch [bitte], wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und es sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Und es ging Josef nach seinen Brüdern (hinter seinen Brüdern her), und er fand sie in Dotan.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen, {und} bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den {arglistigen} Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie sagten einer zum anderen (zueinander): Seht, dieser Träumer&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot;. Laut Gesenius bezeichnet hebr. {{Hebr}}בַּעַל{{Hebr ende}} &amp;quot;Herr&amp;quot; in Verbindung mit bestimmten Substantiven eine Person, &amp;quot;mit dem die Sache irgendwie verbunden ist&amp;quot;. So ist ein &amp;quot;Herr der Pfeile&amp;quot; zum Beispiel ein Bogenschütze (Gen 49:23) und ein &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot; ein Träumer. &amp;lt;/ref&amp;gt; kommt (ist am Kommen).&lt;br /&gt;
{{S|20}} Jetzt aber los! (Und jetzt auf!) Lasst&amp;lt;ref&amp;gt;Die beiden Verben in diesem Satz scheinen ihre auffordernde (kohortative) Bedeutung vom vorausgehenden Imperativ {{Hebr}}לְכוּ{{Hebr ende}} (hier übersetzt als &amp;quot;los&amp;quot;) zu &amp;quot;erben&amp;quot;. Der Form nach sind die Verben nicht kohortativ. Beide Verben weisen die allgemeine Form &amp;lt;em&amp;gt;weyiqtol&amp;lt;/em&amp;gt; auf ({{Hebr}}ו{{Hebr ende}} + Imperfekt). Die Bedeutung dieser Form wird in der Forschung kontrovers diskutiert (&amp;lt;em&amp;gt;William&#039;s Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt;, §180).&amp;lt;/ref&amp;gt; ihn uns erschlagen (töten) und in eine der Zisternen werfen! Dann werden wir [unserem Vater] sagen, ein wildes (böses) Tier habe ihn gefressen. {Und} Wir werden sehen, was aus seinen Träumen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;was seine Träume werden&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|21}} Als Ruben [das] hörte, wollte er ihn aus ihrer Hand (Gewalt) retten (entreißen) und sagte: Wir dürfen (lasst uns) sein Leben nicht nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Wir werden ihn nicht schlagen [in Bezug auf sein] Leben.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|22}} {Und es sagte Ruben:} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort (diese Zisterne) in der Wüste, [die] Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. [Ruben sagte das,] um ihn (Josef) aus ihrer Hand (Gewalt) zu retten (entreißen) {um} und ihn zu seinem Vater zurückkehren zu lassen (zurückzubringen).&lt;br /&gt;
{{S|23}} Als Josef schließlich bei seinen Brüdern angekommen war,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und es geschah, als Josef zu seinen Brüdern gekommen war&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; [da] zogen sie Josef sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und sie nahmen (ergriffen) ihn und warfen ihn die Zisterne. {Und} Die Zisterne war [übrigens] leer, es war kein Wasser in ihr.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und sie setzten sich hin, um etwas (Brot, Speise) zu essen. Als sie die (ihre) Augen erhoben (aufblickten), [da] sahen sie {siehe!} eine Karawane von Ismaelitern, die [gerade] aus Gilead kam. Ihre Kamele trugen Tragakant,&amp;lt;ref&amp;gt;Tragakant ist eine pflanzlich gewonnene, gummiartige Substanz, die im Altertum u.a. bei der Herstellung von Räucherwerk, Arzneien und Kosmetikprodukten Verwendung fand.&amp;lt;/ref&amp;gt; Balsam und Ladanum.&amp;lt;ref&amp;gt;Ladanum ist ein Pflanzenharz, das u.a. als Heilmittel für Atem- und Verdauungsprobleme verwendet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; [Sie] waren unterwegs nach Äypten, um [ihre Waren dorthin] zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Sie gingen, um [ihre Waren] nach Ägypten hinabzubringen&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|26}} Und es sagte Juda zu seinen Brüdern: Was [ist der] Gewinn (was gewinnen wir damit), wenn wir unseren Bruder töten (erschlagen) und sein Blut (seinen Tod) verbergen (bedecken, zudecken)?&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gen 4:10, wo nach Abels Tod die &amp;quot;Stimme seines Blutes&amp;quot; vom Ackerboden her den Klageruf erhebt und von Gott erhört wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|27}} Los (Auf), verkaufen wir ihn an die Ismaeliter! Unsere Hand aber sei nicht (soll nicht sein) gegen ihn (an ihm). Denn unser Bruder, unser Fleisch [ist] er. Und es hörten seine Brüder [auf ihn].&lt;br /&gt;
{{S|28}} Und es kamen midianitische Männer vorbei, die [durch das Land] zogen (umherreisten). Und sie zogen Josef aus der Zisterne nach oben,&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original stehen zwei koordinierte Verben, &amp;quot;zogen [heraus]&amp;quot; und &amp;quot;brachten nach oben&amp;quot;, die denselben Vorgang bezeichnen und daher mittels eines einzigen Verbs wiedergegeben werden können (vgl. &amp;lt;em&amp;gt;Williams&#039; Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt; §223).&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie verkauften Josef (ihn) an die Ismaeliter für zwanzig Silber[stücke]. Und sie brachten Josef nach Ägypten.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Als Ruben zur Zisterne zurückkam, {und} siehe, Josef war nicht [mehr] in der Zisterne (darin). Und er zerriss seine Kleidung.&lt;br /&gt;
{{S|30}}&lt;br /&gt;
{{S|31}}&lt;br /&gt;
{{S|32}}&lt;br /&gt;
{{S|33}}&lt;br /&gt;
{{S|34}}&lt;br /&gt;
{{S|35}}&lt;br /&gt;
{{S|36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:VBecher&amp;diff=4149</id>
		<title>Benutzer:VBecher</title>
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		<updated>2011-04-07T23:26:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;====Hi!====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin fast fertig promovierter Übersetzungswissenschaftler und beschäftige mich als Hobby mit der althebräischen (und auch der altgriechischen) Sprache. Obwohl ich Atheist bin, beschäftige ich mich gerne und ausgiebig mit der Bibel, die ich für ein kulturell und geschichtlich wertvolles und sehr interessantes Dokument halte, dessen Erforschung mir Spaß macht. Die Bibel zu &amp;quot;erforschen&amp;quot; bedeutet in meinem Fall, dass ich (v.a. alttestamentliche) Bibeltexte ins Deutsche übersetze und dabei Grammatiken und Kommentare konsultiere, um etwas über die althebräische Sprache und Kultur zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viel ich zum Projekt Offene Bibel beitragen kann, weiß ich noch nicht, da meine Zeit knapp bemessen ist. Ich hoffe, dass ich genug Zeit finden werde, um noch einige Übersetzungen zum Projekt beizusteuern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:VBecher&amp;diff=4148</id>
		<title>Benutzer:VBecher</title>
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		<updated>2011-04-07T23:20:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: Die Seite wurde neu angelegt: „====Hi!====  Ich bin fast fertig promovierter Übersetzungswissenschaftler und beschäftige mich als Hobby mit der althebräischen (und auch der altgriechischen) …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;====Hi!====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin fast fertig promovierter Übersetzungswissenschaftler und beschäftige mich als Hobby mit der althebräischen (und auch der altgriechischen) Sprache. Obwohl ich Atheist bin, beschäftige ich mich gerne und ausgiebig mit der Bibel, die ich für ein kulturell und geschichtlich wertvolles und sehr interessantes Dokument halte, dessen Erforschung mir Spaß macht. Die Bibel zu &amp;quot;erforschen&amp;quot; bedeutet in meinem Fall, dass ich (v.a. alttestamentliche) Bibeltexte ins Deutsche übersetze und dabei Grammatiken und Kommentare konsultiere, um etwas über die althebräische Sprache und Kultur zu lernen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Genesis_37&amp;diff=4146</id>
		<title>Diskussion:Genesis 37</title>
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		<updated>2011-04-07T20:16:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Alle Verse =&lt;br /&gt;
|Alternativen =&lt;br /&gt;
ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert =&lt;br /&gt;
ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Bedeutung erläutert =&lt;br /&gt;
ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Textart =&lt;br /&gt;
nicht notwendig (VBecher)&lt;br /&gt;
|Andere Kriterien =&lt;br /&gt;
ja (VBecher)&lt;br /&gt;
|Am Urtext überprüft = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
Selektiv konsultiert: Keil &amp;amp; Delitzsch, &amp;lt;em&amp;gt;A Handbook on Genesis (UBS Handbook Series)&amp;lt;/em&amp;gt;, &amp;lt;em&amp;gt;IVP Bible Background Commentary Old Testament&amp;lt;/em&amp;gt; (VBecher)&lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = Schlachter 2000, Rev. Elberfelder, Einheitsübersetzung (VBecher)&lt;br /&gt;
|Endkorrektur = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo VBecher,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
willkommen beim Projekt und danke für die ersten Übersetzungen! Ein Vorschlag: Wenn du die Übersetzung teils etwas normalisierst (wie in V. 7), dann ist es geschickt, wenn du die zu wörtliche Übersetzung (also was du bisher in Klammern angegeben hast) mit &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Text&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; o.ä. in eine Fußnote packst. Du hattest es ja bis vor kurzem so, nur ohne Fußnote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch ein Hinweis: Wenn du die Tabelle mit den Qualitätskriterien auf die Diskussionsseite kopierst (findest du links unter &amp;quot;Kapitel anlegen&amp;quot;) und ausfüllst, dann kriegen wir einen Überblick, was exegetisch schon gemacht wurde. Aber damit kannst du natürlich auch noch warten, bis deine Übersetzung fertig eingestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns auf weitere Übersetzungen! :-) Gruß, --[[Benutzer:Ben|Ben]] 18:31, 31. Mär. 2011 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_37&amp;diff=4145</id>
		<title>Genesis 37</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_37&amp;diff=4145"/>
		<updated>2011-04-07T20:00:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}} Jetzt aber los! Lasst ihn uns töten und in eine der Zisternen werfen! Wir werden sagen, ein wildes Tier habe ihn gefressen. Dann werden wir sehen, was aus seinen Träumen wird.&lt;br /&gt;
{{L|21}} Als Ruben das hörte, wollte er Josef aus ihrer Gewalt retten und sagte: Wir dürfen sein Leben nicht nehmen.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort in der Wüste, die Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. Ruben sagte das, um Josef aus ihrer Gewalt zu retten und ihn zu seinem Vater zurückzubringen.&lt;br /&gt;
{{L|23}} Als Josef schließlich bei seinen Brüdern angekommen war, da zogen sie Josef sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&lt;br /&gt;
{{L|24}} Und sie ergriffen ihn und warfen ihn die Zisterne. (Die Zisterne war leer, es war kein Wasser in ihr.)&lt;br /&gt;
{{L|25}} Und sie setzten sich hin, um etwas zu essen. Als sie aufblickten, da sahen sie eine Karawane von Ismaelitern, die von Gilead her kam. Ihre Kamele trugen Tragakant,&amp;lt;ref&amp;gt;Tragakant ist eine pflanzlich gewonnene, gummiartige Substanz, die im Altertum u.a. bei der Herstellung von Räucherwerk, Arzneien und Kosmetikprodukten Verwendung fand.&amp;lt;/ref&amp;gt; Balsam und Ladanum.&amp;lt;ref&amp;gt;Ladanum ist ein Pflanzenharz, das u.a. als Heilmittel für Atem- und Verdauungsprobleme verwendet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ismaeliter waren unterwegs nach Äypten, um ihre Waren dorthin zu bringen.&lt;br /&gt;
{{L|26}} Und es sagte Juda zu seinen Brüdern: Was gewinnen wir damit, wenn wir unseren Bruder töten und sein Blut verbergen?&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gen 4:10, wo nach Abels Tod die &amp;quot;Stimme seines Blutes&amp;quot; vom Ackerboden her den Klageruf erhebt und von Gott erhört wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|27}} Los, verkaufen wir ihn an die Ismaeliter! Wir dürfen unsere Hand nicht gegen ihn erheben, denn er ist unser Bruder, unser Fleisch. Und seine Brüder hörten auf ihn.&lt;br /&gt;
{{L|28}} Später kamen midianitische Männer vorbei, die durch das Land reisten. Sie zogen Josef aus der Zisterne und verkauften ihn an die Ismaeliter für zwanzig Silberstücke. Diese brachten Josef nach Ägypten.&lt;br /&gt;
{{L|29}} Als Ruben zurück zur Zisterne kam, da sah er, dass Josef nicht mehr darin war. Und er zerriss seine Kleidung vor Trauer.&amp;lt;ref&amp;gt;Im alten Orient war das Zerreißen der eigenen Kleidung eine Trauergeste&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|30}} &lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
{{L|34}}&lt;br /&gt;
{{L|35}}&lt;br /&gt;
{{L|36}}&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Josef, als 17-Jähriger,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;ein Sohn von 17 Jahren&amp;quot;. Im Hebräischen wird das Wort {{Hebr}}בֵּן{{Hebr ende}} &amp;quot;Sohn&amp;quot; auch im übertragenen Sinne zur Bildung von Einzelbegriffen aus Kollektivbegriffen benutzt. Ein &amp;quot;Sohn von 17 Jahren&amp;quot; ist demnach jemand, der 17 Jahre alt ist bzw. ein 17-Jähriger.&amp;lt;/ref&amp;gt; hütete (war ein Hütender) mit seinen Brüdern das Kleinvieh – {und} er war [noch] ein junger Bursche – , [das heißt] mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und es brachte Josef Berichte ihrer bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{S|3}} {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa&amp;lt;ref&amp;gt;Die Fragepartikel &amp;quot;etwa&amp;quot;  übersetzt den infinitivus absolutus {{Hebr}}מָלֹךְ{{Hebr ende}}, der bei Fragen die Funktion hat, die Eindringlichkeit der Frage zu verstärken (Gesenius/Kautzsch 1909: § 113q).&amp;lt;/ref&amp;gt; König über uns sein, {oder}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kombination {{Hebr}}הֲ ... אִם{{Hebr ende}} leitet normalerweise eine Doppelfrage mit dem Sinn &amp;quot;entweder...oder&amp;quot; ein. Die beiden Frageglieder müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen, sondern können auch – wie im vorliegenden Vers – alternative Formulierungen des gleichen Sachverhalts sein (Gesenius/Kautzsch 1909: § 115h)&amp;lt;/ref&amp;gt; willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seiner Träume und wegen seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;[waren] sich vor mir Niederwerfende&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis].&lt;br /&gt;
{{S|12}} [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht [gerade] [das Kleinvieh] in Sichem? Geh [doch bitte], ich will dich zu ihnen senden. Da sagte er (Josef) ihm: Ich bin bereit! (Hier bin ich!)&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und er (Israel) sagte ihm: Geh doch, sieh [nach dem] Wohlbefinden deiner Brüder und [nach dem] Wohlbefinden des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;bring mir Nachricht zurück&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; So entsandte (schickte) er ihn aus dem Tal [von] Hebron, und er kam nach Sichem.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es fand ihn ein Mann, als&amp;lt;ref&amp;gt;Die präsentative Partikel {{Hebr}}הִנֵּה{{Hebr ende}} bedeutet nicht nur &amp;quot;Siehe!&amp;quot;, sondern dient auch zur Herstellung temporaler und kausaler Verknüpfungen (&amp;quot;als&amp;quot;, &amp;quot;weil&amp;quot; etc.).&amp;lt;/ref&amp;gt; er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann {folgendermaßen}: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er sagte: Meine Brüder suche ich. Sag (erzähle) mir doch [bitte], wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und es sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Und es ging Josef nach seinen Brüdern (hinter seinen Brüdern her), und er fand sie in Dotan.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen, {und} bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den {arglistigen} Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie sagten einer zum anderen (zueinander): Seht, dieser Träumer&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot;. Laut Gesenius bezeichnet hebr. {{Hebr}}בַּעַל{{Hebr ende}} &amp;quot;Herr&amp;quot; in Verbindung mit bestimmten Substantiven eine Person, &amp;quot;mit dem die Sache irgendwie verbunden ist&amp;quot;. So ist ein &amp;quot;Herr der Pfeile&amp;quot; zum Beispiel ein Bogenschütze (Gen 49:23) und ein &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot; ein Träumer. &amp;lt;/ref&amp;gt; kommt (ist am Kommen).&lt;br /&gt;
{{S|20}} Jetzt aber los! (Und jetzt auf!) Lasst&amp;lt;ref&amp;gt;Die beiden Verben in diesem Satz scheinen ihre auffordernde (kohortative) Bedeutung vom vorausgehenden Imperativ {{Hebr}}לְכוּ{{Hebr ende}} (hier übersetzt als &amp;quot;los&amp;quot;) zu &amp;quot;erben&amp;quot;. Der Form nach sind die Verben nicht kohortativ. Beide Verben weisen die allgemeine Form &amp;lt;em&amp;gt;weyiqtol&amp;lt;/em&amp;gt; auf ({{Hebr}}ו{{Hebr ende}} + Imperfekt). Die Bedeutung dieser Form wird in der Forschung kontrovers diskutiert (&amp;lt;em&amp;gt;William&#039;s Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt;, §180).&amp;lt;/ref&amp;gt; ihn uns erschlagen (töten) und in eine der Zisternen werfen! Dann werden wir [unserem Vater] sagen, ein wildes (böses) Tier habe ihn gefressen. {Und} Wir werden sehen, was aus seinen Träumen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;was seine Träume werden&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|21}} Als Ruben [das] hörte, wollte er ihn aus ihrer Hand (Gewalt) retten (entreißen) und sagte: Wir dürfen (lasst uns) sein Leben nicht nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Wir werden ihn nicht schlagen [in Bezug auf sein] Leben.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|22}} {Und es sagte Ruben:} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort (diese Zisterne) in der Wüste, [die] Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. [Ruben sagte das,] um ihn (Josef) aus ihrer Hand (Gewalt) zu retten (entreißen) {um} und ihn zu seinem Vater zurückkehren zu lassen (zurückzubringen).&lt;br /&gt;
{{S|23}} Als Josef schließlich bei seinen Brüdern angekommen war,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und es geschah, als Josef zu seinen Brüdern gekommen war&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; [da] zogen sie Josef sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und sie nahmen (ergriffen) ihn und warfen ihn die Zisterne. {Und} Die Zisterne war [übrigens] leer, es war kein Wasser in ihr.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und sie setzten sich hin, um etwas (Brot, Speise) zu essen. Als sie die (ihre) Augen erhoben (aufblickten), [da] sahen sie {siehe!} eine Karawane von Ismaelitern, die [gerade] aus Gilead kam. Ihre Kamele trugen Tragakant,&amp;lt;ref&amp;gt;Tragakant ist eine pflanzlich gewonnene, gummiartige Substanz, die im Altertum u.a. bei der Herstellung von Räucherwerk, Arzneien und Kosmetikprodukten Verwendung fand.&amp;lt;/ref&amp;gt; Balsam und Ladanum.&amp;lt;ref&amp;gt;Ladanum ist ein Pflanzenharz, das u.a. als Heilmittel für Atem- und Verdauungsprobleme verwendet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; [Sie] waren unterwegs nach Äypten, um [ihre Waren dorthin] zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Sie gingen, um [ihre Waren] nach Ägypten hinabzubringen&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|26}} Und es sagte Juda zu seinen Brüdern: Was [ist der] Gewinn (was gewinnen wir damit), wenn wir unseren Bruder töten (erschlagen) und sein Blut (seinen Tod) verbergen (bedecken, zudecken)?&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gen 4:10, wo nach Abels Tod die &amp;quot;Stimme seines Blutes&amp;quot; vom Ackerboden her den Klageruf erhebt und von Gott erhört wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|27}} Los (Auf), verkaufen wir ihn an die Ismaeliter! Unsere Hand aber sei nicht (soll nicht sein) gegen ihn (an ihm). Denn unser Bruder, unser Fleisch [ist] er. Und es hörten seine Brüder [auf ihn].&lt;br /&gt;
{{S|28}} Und es kamen midianitische Männer vorbei, die [durch das Land] zogen (umherreisten). Und sie zogen Josef aus der Zisterne nach oben,&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original stehen zwei koordinierte Verben, &amp;quot;zogen [heraus]&amp;quot; und &amp;quot;brachten nach oben&amp;quot;, die denselben Vorgang bezeichnen und daher mittels eines einzigen Verbs wiedergegeben werden können (vgl. &amp;lt;em&amp;gt;Williams&#039; Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt; §223).&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie verkauften Josef (ihn) an die Ismaeliter für zwanzig Silber[stücke]. Und sie brachten Josef nach Ägypten.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Als Ruben zur Zisterne zurückkam, {und} siehe, Josef war nicht [mehr] in der Zisterne (darin). Und er zerriss seine Kleidung.&lt;br /&gt;
{{S|30}}&lt;br /&gt;
{{S|31}}&lt;br /&gt;
{{S|32}}&lt;br /&gt;
{{S|33}}&lt;br /&gt;
{{S|34}}&lt;br /&gt;
{{S|35}}&lt;br /&gt;
{{S|36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
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		<title>Genesis 37</title>
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		<updated>2011-04-07T19:58:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{L|13}}&lt;br /&gt;
{{L|14}}&lt;br /&gt;
{{L|15}}&lt;br /&gt;
{{L|16}}&lt;br /&gt;
{{L|17}}&lt;br /&gt;
{{L|18}}&lt;br /&gt;
{{L|19}}&lt;br /&gt;
{{L|20}} Jetzt aber los! Lasst ihn uns töten und in eine der Zisternen werfen! Wir werden sagen, ein wildes Tier habe ihn gefressen. Dann werden wir sehen, was aus seinen Träumen wird.&lt;br /&gt;
{{L|21}} Als Ruben das hörte, wollte er Josef aus ihrer Gewalt retten und sagte: Wir dürfen sein Leben nicht nehmen.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort in der Wüste, die Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. Ruben sagte das, um Josef aus ihrer Gewalt zu retten und ihn zu seinem Vater zurückzubringen.&lt;br /&gt;
{{L|23}} Als Josef schließlich bei seinen Brüdern angekommen war, da zogen sie Josef sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&lt;br /&gt;
{{L|24}} Und sie ergriffen ihn und warfen ihn die Zisterne. (Die Zisterne war leer, es war kein Wasser in ihr.)&lt;br /&gt;
{{L|25}} Und sie setzten sich hin, um etwas zu essen. Als sie aufblickten, da sahen sie eine Karawane von Ismaelitern, die von Gilead her kam. Ihre Kamele trugen Tragakant,&amp;lt;ref&amp;gt;Tragakant ist eine pflanzlich gewonnene, gummiartige Substanz, die im Altertum u.a. bei der Herstellung von Räucherwerk, Arzneien und Kosmetikprodukten Verwendung fand.&amp;lt;/ref&amp;gt; Balsam und Ladanum.&amp;lt;ref&amp;gt;Ladanum ist ein Pflanzenharz, das u.a. als Heilmittel für Atem- und Verdauungsprobleme verwendet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ismaeliter waren unterwegs nach Äypten, um ihre Waren dorthin zu bringen.&lt;br /&gt;
{{L|26}} Und es sagte Juda zu seinen Brüdern: Was gewinnen wir damit, wenn wir unseren Bruder töten und sein Blut verbergen?&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gen 4:10, wo nach Abels Tod die &amp;quot;Stimme seines Blutes&amp;quot; vom Ackerboden her den Klageruf erhebt und von Gott erhört wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|27}} Los, verkaufen wir ihn an die Ismaeliter! Wir dürfen unsere Hand nicht gegen ihn erheben, denn er ist unser Bruder, unser Fleisch. Und seine Brüder hörten auf ihn.&lt;br /&gt;
{{L|28}} Später kamen midianitische Männer vorbei, die durch das Land] reisten. Sie zogen Josef aus der Zisterne und verkauften ihn an die Ismaeliter für zwanzig Silberstücke. Diese brachten Josef nach Ägypten.&lt;br /&gt;
{{L|29}} Als Ruben zurück zur Zisterne kam, da sah er, dass Josef nicht mehr darin war. Und er zerriss seine Kleidung vor Trauer.&amp;lt;ref&amp;gt;Im alten Orient war das Zerreißen der eigenen Kleidung eine Trauergeste&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|30}} &lt;br /&gt;
{{L|31}}&lt;br /&gt;
{{L|32}}&lt;br /&gt;
{{L|33}}&lt;br /&gt;
{{L|34}}&lt;br /&gt;
{{L|35}}&lt;br /&gt;
{{L|36}}&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Josef, als 17-Jähriger,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;ein Sohn von 17 Jahren&amp;quot;. Im Hebräischen wird das Wort {{Hebr}}בֵּן{{Hebr ende}} &amp;quot;Sohn&amp;quot; auch im übertragenen Sinne zur Bildung von Einzelbegriffen aus Kollektivbegriffen benutzt. Ein &amp;quot;Sohn von 17 Jahren&amp;quot; ist demnach jemand, der 17 Jahre alt ist bzw. ein 17-Jähriger.&amp;lt;/ref&amp;gt; hütete (war ein Hütender) mit seinen Brüdern das Kleinvieh – {und} er war [noch] ein junger Bursche – , [das heißt] mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und es brachte Josef Berichte ihrer bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{S|3}} {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa&amp;lt;ref&amp;gt;Die Fragepartikel &amp;quot;etwa&amp;quot;  übersetzt den infinitivus absolutus {{Hebr}}מָלֹךְ{{Hebr ende}}, der bei Fragen die Funktion hat, die Eindringlichkeit der Frage zu verstärken (Gesenius/Kautzsch 1909: § 113q).&amp;lt;/ref&amp;gt; König über uns sein, {oder}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kombination {{Hebr}}הֲ ... אִם{{Hebr ende}} leitet normalerweise eine Doppelfrage mit dem Sinn &amp;quot;entweder...oder&amp;quot; ein. Die beiden Frageglieder müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen, sondern können auch – wie im vorliegenden Vers – alternative Formulierungen des gleichen Sachverhalts sein (Gesenius/Kautzsch 1909: § 115h)&amp;lt;/ref&amp;gt; willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seiner Träume und wegen seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;[waren] sich vor mir Niederwerfende&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis].&lt;br /&gt;
{{S|12}} [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht [gerade] [das Kleinvieh] in Sichem? Geh [doch bitte], ich will dich zu ihnen senden. Da sagte er (Josef) ihm: Ich bin bereit! (Hier bin ich!)&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und er (Israel) sagte ihm: Geh doch, sieh [nach dem] Wohlbefinden deiner Brüder und [nach dem] Wohlbefinden des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;bring mir Nachricht zurück&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; So entsandte (schickte) er ihn aus dem Tal [von] Hebron, und er kam nach Sichem.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es fand ihn ein Mann, als&amp;lt;ref&amp;gt;Die präsentative Partikel {{Hebr}}הִנֵּה{{Hebr ende}} bedeutet nicht nur &amp;quot;Siehe!&amp;quot;, sondern dient auch zur Herstellung temporaler und kausaler Verknüpfungen (&amp;quot;als&amp;quot;, &amp;quot;weil&amp;quot; etc.).&amp;lt;/ref&amp;gt; er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann {folgendermaßen}: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er sagte: Meine Brüder suche ich. Sag (erzähle) mir doch [bitte], wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und es sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Und es ging Josef nach seinen Brüdern (hinter seinen Brüdern her), und er fand sie in Dotan.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen, {und} bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den {arglistigen} Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie sagten einer zum anderen (zueinander): Seht, dieser Träumer&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot;. Laut Gesenius bezeichnet hebr. {{Hebr}}בַּעַל{{Hebr ende}} &amp;quot;Herr&amp;quot; in Verbindung mit bestimmten Substantiven eine Person, &amp;quot;mit dem die Sache irgendwie verbunden ist&amp;quot;. So ist ein &amp;quot;Herr der Pfeile&amp;quot; zum Beispiel ein Bogenschütze (Gen 49:23) und ein &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot; ein Träumer. &amp;lt;/ref&amp;gt; kommt (ist am Kommen).&lt;br /&gt;
{{S|20}} Jetzt aber los! (Und jetzt auf!) Lasst&amp;lt;ref&amp;gt;Die beiden Verben in diesem Satz scheinen ihre auffordernde (kohortative) Bedeutung vom vorausgehenden Imperativ {{Hebr}}לְכוּ{{Hebr ende}} (hier übersetzt als &amp;quot;los&amp;quot;) zu &amp;quot;erben&amp;quot;. Der Form nach sind die Verben nicht kohortativ. Beide Verben weisen die allgemeine Form &amp;lt;em&amp;gt;weyiqtol&amp;lt;/em&amp;gt; auf ({{Hebr}}ו{{Hebr ende}} + Imperfekt). Die Bedeutung dieser Form wird in der Forschung kontrovers diskutiert (&amp;lt;em&amp;gt;William&#039;s Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt;, §180).&amp;lt;/ref&amp;gt; ihn uns erschlagen (töten) und in eine der Zisternen werfen! Dann werden wir [unserem Vater] sagen, ein wildes (böses) Tier habe ihn gefressen. {Und} Wir werden sehen, was aus seinen Träumen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;was seine Träume werden&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|21}} Als Ruben [das] hörte, wollte er ihn aus ihrer Hand (Gewalt) retten (entreißen) und sagte: Wir dürfen (lasst uns) sein Leben nicht nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Wir werden ihn nicht schlagen [in Bezug auf sein] Leben.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|22}} {Und es sagte Ruben:} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort (diese Zisterne) in der Wüste, [die] Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. [Ruben sagte das,] um ihn (Josef) aus ihrer Hand (Gewalt) zu retten (entreißen) {um} und ihn zu seinem Vater zurückkehren zu lassen (zurückzubringen).&lt;br /&gt;
{{S|23}} Als Josef schließlich bei seinen Brüdern angekommen war,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und es geschah, als Josef zu seinen Brüdern gekommen war&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; [da] zogen sie Josef sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und sie nahmen (ergriffen) ihn und warfen ihn die Zisterne. {Und} Die Zisterne war [übrigens] leer, es war kein Wasser in ihr.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und sie setzten sich hin, um etwas (Brot, Speise) zu essen. Als sie die (ihre) Augen erhoben (aufblickten), [da] sahen sie {siehe!} eine Karawane von Ismaelitern, die [gerade] aus Gilead kam. Ihre Kamele trugen Tragakant,&amp;lt;ref&amp;gt;Tragakant ist eine pflanzlich gewonnene, gummiartige Substanz, die im Altertum u.a. bei der Herstellung von Räucherwerk, Arzneien und Kosmetikprodukten Verwendung fand.&amp;lt;/ref&amp;gt; Balsam und Ladanum.&amp;lt;ref&amp;gt;Ladanum ist ein Pflanzenharz, das u.a. als Heilmittel für Atem- und Verdauungsprobleme verwendet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; [Sie] waren unterwegs nach Äypten, um [ihre Waren dorthin] zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Sie gingen, um [ihre Waren] nach Ägypten hinabzubringen&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|26}} Und es sagte Juda zu seinen Brüdern: Was [ist der] Gewinn (was gewinnen wir damit), wenn wir unseren Bruder töten (erschlagen) und sein Blut (seinen Tod) verbergen (bedecken, zudecken)?&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gen 4:10, wo nach Abels Tod die &amp;quot;Stimme seines Blutes&amp;quot; vom Ackerboden her den Klageruf erhebt und von Gott erhört wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|27}} Los (Auf), verkaufen wir ihn an die Ismaeliter! Unsere Hand aber sei nicht (soll nicht sein) gegen ihn (an ihm). Denn unser Bruder, unser Fleisch [ist] er. Und es hörten seine Brüder [auf ihn].&lt;br /&gt;
{{S|28}} Und es kamen midianitische Männer vorbei, die [durch das Land] zogen (umherreisten). Und sie zogen Josef aus der Zisterne nach oben,&amp;lt;ref&amp;gt;Im hebräischen Original stehen zwei koordinierte Verben, &amp;quot;zogen [heraus]&amp;quot; und &amp;quot;brachten nach oben&amp;quot;, die denselben Vorgang bezeichnen und daher mittels eines einzigen Verbs wiedergegeben werden können (vgl. &amp;lt;em&amp;gt;Williams&#039; Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt; §223).&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie verkauften Josef (ihn) an die Ismaeliter für zwanzig Silber[stücke]. Und sie brachten Josef nach Ägypten.&lt;br /&gt;
{{S|29}} Als Ruben zur Zisterne zurückkam, {und} siehe, Josef war nicht [mehr] in der Zisterne (darin). Und er zerriss seine Kleidung.&lt;br /&gt;
{{S|30}}&lt;br /&gt;
{{S|31}}&lt;br /&gt;
{{S|32}}&lt;br /&gt;
{{S|33}}&lt;br /&gt;
{{S|34}}&lt;br /&gt;
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{{S|36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
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		<title>Genesis 37</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Josef, als 17-Jähriger,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;ein Sohn von 17 Jahren&amp;quot;. Im Hebräischen wird das Wort {{Hebr}}בֵּן{{Hebr ende}} &amp;quot;Sohn&amp;quot; auch im übertragenen Sinne zur Bildung von Einzelbegriffen aus Kollektivbegriffen benutzt. Ein &amp;quot;Sohn von 17 Jahren&amp;quot; ist demnach jemand, der 17 Jahre alt ist bzw. ein 17-Jähriger.&amp;lt;/ref&amp;gt; hütete (war ein Hütender) mit seinen Brüdern das Kleinvieh – {und} er war [noch] ein junger Bursche – , [das heißt] mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und es brachte Josef Berichte ihrer bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{S|3}} {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa&amp;lt;ref&amp;gt;Die Fragepartikel &amp;quot;etwa&amp;quot;  übersetzt den infinitivus absolutus {{Hebr}}מָלֹךְ{{Hebr ende}}, der bei Fragen die Funktion hat, die Eindringlichkeit der Frage zu verstärken (Gesenius/Kautzsch 1909: § 113q).&amp;lt;/ref&amp;gt; König über uns sein, {oder}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kombination {{Hebr}}הֲ ... אִם{{Hebr ende}} leitet normalerweise eine Doppelfrage mit dem Sinn &amp;quot;entweder...oder&amp;quot; ein. Die beiden Frageglieder müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen, sondern können auch – wie im vorliegenden Vers – alternative Formulierungen des gleichen Sachverhalts sein (Gesenius/Kautzsch 1909: § 115h)&amp;lt;/ref&amp;gt; willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seiner Träume und wegen seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;[waren] sich vor mir Niederwerfende&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis].&lt;br /&gt;
{{S|12}} [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht [gerade] [das Kleinvieh] in Sichem? Geh [doch bitte], ich will dich zu ihnen senden. Da sagte er (Josef) ihm: Ich bin bereit! (Hier bin ich!)&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und er (Israel) sagte ihm: Geh doch, sieh [nach dem] Wohlbefinden deiner Brüder und [nach dem] Wohlbefinden des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;bring mir Nachricht zurück&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; So entsandte (schickte) er ihn aus dem Tal [von] Hebron, und er kam nach Sichem.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es fand ihn ein Mann, als&amp;lt;ref&amp;gt;Die präsentative Partikel {{Hebr}}הִנֵּה{{Hebr ende}} bedeutet nicht nur &amp;quot;Siehe!&amp;quot;, sondern dient auch zur Herstellung temporaler und kausaler Verknüpfungen (&amp;quot;als&amp;quot;, &amp;quot;weil&amp;quot; etc.).&amp;lt;/ref&amp;gt; er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann {folgendermaßen}: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er sagte: Meine Brüder suche ich. Sag (erzähle) mir doch [bitte], wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und es sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Und es ging Josef nach seinen Brüdern (hinter seinen Brüdern her), und er fand sie in Dotan.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen, {und} bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den {arglistigen} Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie sagten einer zum anderen (zueinander): Seht, dieser Träumer&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot;. Laut Gesenius bezeichnet hebr. {{Hebr}}בַּעַל{{Hebr ende}} &amp;quot;Herr&amp;quot; in Verbindung mit bestimmten Substantiven eine Person, &amp;quot;mit dem die Sache irgendwie verbunden ist&amp;quot;. So ist ein &amp;quot;Herr der Pfeile&amp;quot; zum Beispiel ein Bogenschütze (Gen 49:23) und ein &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot; ein Träumer. &amp;lt;/ref&amp;gt; kommt (ist am Kommen).&lt;br /&gt;
{{S|20}} Jetzt aber los! (Und jetzt auf!) Lasst&amp;lt;ref&amp;gt;Die beiden Verben in diesem Satz scheinen ihre auffordernde (kohortative) Bedeutung vom vorausgehenden Imperativ {{Hebr}}לְכוּ{{Hebr ende}} (hier übersetzt als &amp;quot;los&amp;quot;) zu &amp;quot;erben&amp;quot;. Der Form nach sind die Verben nicht kohortativ. Beide Verben weisen die allgemeine Form &amp;lt;em&amp;gt;weyiqtol&amp;lt;/em&amp;gt; auf ({{Hebr}}ו{{Hebr ende}} + Imperfekt). Die Bedeutung dieser Form wird in der Forschung kontrovers diskutiert (&amp;lt;em&amp;gt;William&#039;s Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt;, § 180).&amp;lt;/ref&amp;gt; ihn uns erschlagen (töten) und in eine der Zisternen werfen! Dann werden wir [unserem Vater] sagen, ein wildes (böses) Tier habe ihn gefressen. {Und} Wir werden sehen, was aus seinen Träumen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;was seine Träume werden&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|21}} Als Ruben [das] hörte, wollte er ihn aus ihrer Hand (Gewalt) retten (entreißen) und sagte: Wir dürfen (lasst uns) sein Leben nicht nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Wir werden ihn nicht schlagen [in Bezug auf sein] Leben.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|22}} {Und es sagte Ruben:} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort (diese Zisterne) in der Wüste, [die] Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. [Ruben sagte das,] um ihn (Josef) aus ihrer Hand (Gewalt) zu retten (entreißen) {um} und ihn zu seinem Vater zurückkehren zu lassen (zurückzubringen).&lt;br /&gt;
{{S|23}} Als Josef schließlich bei seinen Brüdern angekommen war,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und es geschah, als Josef zu seinen Brüdern gekommen war&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; [da] zogen sie Josef sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und sie nahmen (ergriffen) ihn und warfen ihn die Zisterne. {Und} Die Zisterne war [übrigens] leer, es war kein Wasser in ihr.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und sie setzten sich hin, um etwas (Brot, Speise) zu essen. Als sie die (ihre) Augen erhoben (aufblickten), [da] sahen sie {siehe!} eine Karawane von Ismaelitern, die [gerade] aus Gilead kam. Ihre Kamele trugen Tragakant, Balsam und Ladanum. [Sie] waren unterwegs nach Äypten, um [ihre Waren dorthin] zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Sie gingen, um [ihre Waren] nach Ägypten hinabzubringen&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_37&amp;diff=4112</id>
		<title>Genesis 37</title>
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		<updated>2011-04-04T19:42:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Josef, als 17-Jähriger,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;ein Sohn von 17 Jahren&amp;quot;. Im Hebräischen wird das Wort {{Hebr}}בֵּן{{Hebr ende}} &amp;quot;Sohn&amp;quot; auch im übertragenen Sinne zur Bildung von Einzelbegriffen aus Kollektivbegriffen benutzt. Ein &amp;quot;Sohn von 17 Jahren&amp;quot; ist demnach jemand, der 17 Jahre alt ist bzw. ein 17-Jähriger.&amp;lt;/ref&amp;gt; hütete (war ein Hütender) mit seinen Brüdern das Kleinvieh – {und} er war [noch] ein junger Bursche – , [das heißt] mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und es brachte Josef Berichte ihrer bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{S|3}} {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa&amp;lt;ref&amp;gt;Die Fragepartikel &amp;quot;etwa&amp;quot;  übersetzt den infinitivus absolutus {{Hebr}}מָלֹךְ{{Hebr ende}}, der bei Fragen die Funktion hat, die Eindringlichkeit der Frage zu verstärken (Gesenius/Kautzsch 1909: § 113q).&amp;lt;/ref&amp;gt; König über uns sein, {oder}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kombination {{Hebr}}הֲ ... אִם{{Hebr ende}} leitet normalerweise eine Doppelfrage mit dem Sinn &amp;quot;entweder...oder&amp;quot; ein. Die beiden Frageglieder müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen, sondern können auch – wie im vorliegenden Vers – alternative Formulierungen des gleichen Sachverhalts sein (Gesenius/Kautzsch 1909: § 115h)&amp;lt;/ref&amp;gt; willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seiner Träume und wegen seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;[waren] sich vor mir Niederwerfende&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis].&lt;br /&gt;
{{S|12}} [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht [gerade] [das Kleinvieh] in Sichem? Geh [doch bitte], ich will dich zu ihnen senden. Da sagte er (Josef) ihm: Ich bin bereit! (Hier bin ich!)&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und er (Israel) sagte ihm: Geh doch, sieh [nach dem] Wohlbefinden deiner Brüder und [nach dem] Wohlbefinden des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;bring mir Nachricht zurück&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; So entsandte (schickte) er ihn aus dem Tal [von] Hebron, und er kam nach Sichem.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es fand ihn ein Mann, als&amp;lt;ref&amp;gt;Die präsentative Partikel {{Hebr}}הִנֵּה{{Hebr ende}} bedeutet nicht nur &amp;quot;Siehe!&amp;quot;, sondern dient auch zur Herstellung temporaler und kausaler Verknüpfungen (&amp;quot;als&amp;quot;, &amp;quot;weil&amp;quot; etc.).&amp;lt;/ref&amp;gt; er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann {folgendermaßen}: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er sagte: Meine Brüder suche ich. Sag (erzähle) mir doch [bitte], wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und es sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Und es ging Josef nach seinen Brüdern (hinter seinen Brüdern her), und er fand sie in Dotan.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen, {und} bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den {arglistigen} Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie sagten einer zum anderen (zueinander): Seht, dieser Träumer&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot;. Laut Gesenius bezeichnet hebr. {{Hebr}}בַּעַל{{Hebr ende}} &amp;quot;Herr&amp;quot; in Verbindung mit bestimmten Substantiven eine Person, &amp;quot;mit dem die Sache irgendwie verbunden ist&amp;quot;. So ist ein &amp;quot;Herr der Pfeile&amp;quot; zum Beispiel ein Bogenschütze (Gen 49:23) und ein &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot; ein Träumer. &amp;lt;/ref&amp;gt; kommt (ist am Kommen).&lt;br /&gt;
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{{S|22}} {Und es sagte Ruben:} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort (diese Zisterne) in der Wüste, [die] Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. [Ruben sagte das,] um ihn (Josef) aus ihrer Hand (Gewalt) zu retten (entreißen) {um} und ihn zu seinem Vater zurückkehren zu lassen (zurückzubringen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|23}} Als Josef schließlich bei seinen Brüdern angekommen war, &amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Und es geschah, als Josef zu seinen Brüdern gekommen war&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; [da] zogen sie Josef sein Hemd aus, das langärmelige Hemd, das er anhatte.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und sie nahmen (ergriffen) ihn und warfen ihn die Zisterne. {Und} Die Zisterne war [übrigens] leer, es war kein Wasser in ihr.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und sie setzten sich hin, um etwas (Brot, Speise) zu essen. Als sie die (ihre) Augen erhoben (aufblickten), [da] sahen sie {siehe!} eine Karawane von Ismaelitern, die [gerade] aus Gilead kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>VBecher</name></author>
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		<title>Genesis 37</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Josef, als 17-Jähriger,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;ein Sohn von 17 Jahren&amp;quot;. Im Hebräischen wird das Wort {{Hebr}}בֵּן{{Hebr ende}} &amp;quot;Sohn&amp;quot; auch im übertragenen Sinne zur Bildung von Einzelbegriffen aus Kollektivbegriffen benutzt. Ein &amp;quot;Sohn von 17 Jahren&amp;quot; ist demnach jemand, der 17 Jahre alt ist bzw. ein 17-Jähriger.&amp;lt;/ref&amp;gt; hütete (war ein Hütender) mit seinen Brüdern das Kleinvieh – {und} er war [noch] ein junger Bursche – , [das heißt] mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und es brachte Josef Berichte ihrer bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{S|3}} {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa&amp;lt;ref&amp;gt;Die Fragepartikel &amp;quot;etwa&amp;quot;  übersetzt den infinitivus absolutus {{Hebr}}מָלֹךְ{{Hebr ende}}, der bei Fragen die Funktion hat, die Eindringlichkeit der Frage zu verstärken (Gesenius/Kautzsch 1909: § 113q).&amp;lt;/ref&amp;gt; König über uns sein, {oder}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kombination {{Hebr}}הֲ ... אִם{{Hebr ende}} leitet normalerweise eine Doppelfrage mit dem Sinn &amp;quot;entweder...oder&amp;quot; ein. Die beiden Frageglieder müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen, sondern können auch – wie im vorliegenden Vers – alternative Formulierungen des gleichen Sachverhalts sein (Gesenius/Kautzsch 1909: § 115h)&amp;lt;/ref&amp;gt; willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seiner Träume und wegen seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;[waren] sich vor mir Niederwerfende&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis].&lt;br /&gt;
{{S|12}} [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht [gerade] [das Kleinvieh] in Sichem? Geh [doch bitte], ich will dich zu ihnen senden. Da sagte er (Josef) ihm: Ich bin bereit! (Hier bin ich!)&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und er (Israel) sagte ihm: Geh doch, sieh [nach dem] Wohlbefinden deiner Brüder und [nach dem] Wohlbefinden des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;bring mir Nachricht zurück&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; So entsandte (schickte) er ihn aus dem Tal [von] Hebron, und er kam nach Sichem.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es fand ihn ein Mann, als&amp;lt;ref&amp;gt;Die präsentative Partikel {{Hebr}}הִנֵּה{{Hebr ende}} bedeutet nicht nur &amp;quot;Siehe!&amp;quot;, sondern dient auch zur Herstellung temporaler und kausaler Verknüpfungen (&amp;quot;als&amp;quot;, &amp;quot;weil&amp;quot; etc.).&amp;lt;/ref&amp;gt; er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann {folgendermaßen}: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er sagte: Meine Brüder suche ich. Sag (erzähle) mir doch [bitte], wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und es sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Und es ging Josef nach seinen Brüdern (hinter seinen Brüdern her), und er fand sie in Dotan.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen, {und} bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den {arglistigen} Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie sagten einer zum anderen (zueinander): Seht, dieser Träumer&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot;. Laut Gesenius bezeichnet hebr. {{Hebr}}בַּעַל{{Hebr ende}} &amp;quot;Herr&amp;quot; in Verbindung mit bestimmten Substantiven eine Person, &amp;quot;mit dem die Sache irgendwie verbunden ist&amp;quot;. So ist ein &amp;quot;Herr der Pfeile&amp;quot; zum Beispiel ein Bogenschütze (Gen 49:23) und ein &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot; ein Träumer. &amp;lt;/ref&amp;gt; kommt (ist am Kommen).&lt;br /&gt;
{{S|20}} Jetzt aber los! (Und jetzt auf!) Lasst&amp;lt;ref&amp;gt;Die beiden Verben in diesem Satz scheinen ihre auffordernde (kohortative) Bedeutung vom vorausgehenden Imperativ {{Hebr}}לְכוּ{{Hebr ende}} (hier übersetzt als &amp;quot;los&amp;quot;) zu &amp;quot;erben&amp;quot;. Der Form nach sind die Verben nicht kohortativ. Beide Verben weisen die allgemeine Form &amp;lt;em&amp;gt;weyiqtol&amp;lt;/em&amp;gt; auf ({{Hebr}}ו{{Hebr ende}} + Imperfekt). Die Bedeutung dieser Form wird in der Forschung kontrovers diskutiert (&amp;lt;em&amp;gt;William&#039;s Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt;, § 180).&amp;lt;/ref&amp;gt; ihn uns erschlagen (töten) und in eine der Zisternen werfen! Dann werden wir [unserem Vater] sagen, ein wildes (böses) Tier habe ihn gefressen. {Und} Wir werden sehen, was aus seinen Träumen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;was seine Träume werden&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|21}} Als Ruben [das] hörte, wollte er ihn aus ihrer Hand (Gewalt) retten (entreißen) und sagte: Wir dürfen (lasst uns) sein Leben nicht nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Wir werden ihn nicht schlagen [in Bezug auf sein] Leben.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|22}} {Und es sagte Ruben:} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort (diese Zisterne) in der Wüste, [die] Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. [Ruben sagte das,] um ihn (Josef) aus ihrer Hand (Gewalt) zu retten (entreißen) {um} und ihn zu seinem Vater zurückkehren zu lassen (zurückzubringen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Josef, als 17-Jähriger,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;ein Sohn von 17 Jahren&amp;quot;. Im Hebräischen wird das Wort {{Hebr}}בֵּן{{Hebr ende}} &amp;quot;Sohn&amp;quot; auch im übertragenen Sinne zur Bildung von Einzelbegriffen aus Kollektivbegriffen benutzt. Ein &amp;quot;Sohn von 17 Jahren&amp;quot; ist demnach jemand, der 17 Jahre alt ist bzw. ein 17-Jähriger.&amp;lt;/ref&amp;gt; hütete (war ein Hütender) mit seinen Brüdern das Kleinvieh – {und} er war [noch] ein junger Bursche – , [das heißt] mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und es brachte Josef Berichte ihrer bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{S|3}} {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa&amp;lt;ref&amp;gt;Die Fragepartikel &amp;quot;etwa&amp;quot;  übersetzt den infinitivus absolutus {{Hebr}}מָלֹךְ{{Hebr ende}}, der bei Fragen die Funktion hat, die Eindringlichkeit der Frage zu verstärken (Gesenius/Kautzsch 1909: § 113q).&amp;lt;/ref&amp;gt; König über uns sein, {oder}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kombination {{Hebr}}הֲ ... אִם{{Hebr ende}} leitet normalerweise eine Doppelfrage mit dem Sinn &amp;quot;entweder...oder&amp;quot; ein. Die beiden Frageglieder müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen, sondern können auch – wie im vorliegenden Vers – alternative Formulierungen des gleichen Sachverhalts sein (Gesenius/Kautzsch 1909: § 115h)&amp;lt;/ref&amp;gt; willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seiner Träume und wegen seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;[waren] sich vor mir Niederwerfende&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis].&lt;br /&gt;
{{S|12}} [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht [gerade] [das Kleinvieh] in Sichem? Geh [doch bitte], ich will dich zu ihnen senden. Da sagte er (Josef) ihm: Ich bin bereit! (Hier bin ich!)&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und er (Israel) sagte ihm: Geh doch, sieh [nach dem] Wohlbefinden deiner Brüder und [nach dem] Wohlbefinden des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;bring mir Nachricht zurück&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; So entsandte (schickte) er ihn aus dem Tal [von] Hebron, und er kam nach Sichem.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es fand ihn ein Mann, als&amp;lt;ref&amp;gt;Die präsentative Partikel {{Hebr}}הִנֵּה{{Hebr ende}} bedeutet nicht nur &amp;quot;Siehe!&amp;quot;, sondern dient auch zur Herstellung temporaler und kausaler Verknüpfungen (&amp;quot;als&amp;quot;, &amp;quot;weil&amp;quot; etc.).&amp;lt;/ref&amp;gt; er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann {folgendermaßen}: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er sagte: Meine Brüder suche ich. Sag (erzähle) mir doch [bitte], wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und es sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Und es ging Josef nach seinen Brüdern (hinter seinen Brüdern her), und er fand sie in Dotan.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen, {und} bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den {arglistigen} Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie sagten einer zum anderen (zueinander): Seht, dieser Träumer&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot;. Laut Gesenius bezeichnet hebr. {{Hebr}}בַּעַל{{Hebr ende}} &amp;quot;Herr&amp;quot; in Verbindung mit bestimmten Substantiven eine Person, &amp;quot;mit dem die Sache irgendwie verbunden ist&amp;quot;. So ist ein &amp;quot;Herr der Pfeile&amp;quot; zum Beispiel ein Bogenschütze (Gen 49:23) und ein &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot; ein Träumer. &amp;lt;/ref&amp;gt; kommt (ist am Kommen).&lt;br /&gt;
{{S|20}} Jetzt aber los! (Und jetzt auf!) Lasst&amp;lt;ref&amp;gt;Die beiden Verben in diesem Satz scheinen ihre auffordernde (kohortative) Bedeutung vom vorausgehenden Imperativ {{Hebr}}לְכוּ{{Hebr ende}} (hier übersetzt als &amp;quot;los&amp;quot;) zu &amp;quot;erben&amp;quot;. Der Form nach sind die Verben nicht kohortativ. Beide Verben weisen die allgemeine Form &amp;lt;em&amp;gt;weyiqtol&amp;lt;/em&amp;gt; auf ({{Hebr}}ו{{Hebr ende}} + Imperfekt). Die Bedeutung dieser Form wird in der Forschung kontrovers diskutiert (&amp;lt;em&amp;gt;William&#039;s Hebrew Syntax&amp;lt;/em&amp;gt;, § 180).&amp;lt;/ref&amp;gt; ihn uns erschlagen (töten) und in eine der Zisternen werfen! Dann werden wir [unserem Vater] sagen, ein wildes (böses) Tier habe ihn gefressen. {Und} Wir werden sehen, was aus seinen Träumen wird&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;was seine Träume werden&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|21}} Als Ruben [das] hörte, wollte er ihn aus ihrer Hand (Gewalt) retten (entreißen) und sagte: Wir dürfen (lasst uns) sein Leben nicht nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Wir werden ihn nicht schlagen [in Bezug auf sein] Leben.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|22}} {Und es sagte Ruben:} Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne dort (diese Zisterne) in der Wüste, [die] Hand aber streckt nicht gegen ihn aus. [Ruben sagte das,] um ihn (Josef) aus ihrer Hand (Gewalt) zu retten (entreißen) {um} und ihn zu seinem Vater zurückkehren zu lassen (zurückzubringen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_37&amp;diff=4109</id>
		<title>Genesis 37</title>
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		<updated>2011-04-04T17:23:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Josef, als 17-Jähriger,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;ein Sohn von 17 Jahren&amp;quot;. Im Hebräischen wird das Wort {{Hebr}}בֵּן{{Hebr ende}} &amp;quot;Sohn&amp;quot; auch im übertragenen Sinne zur Bildung von Einzelbegriffen aus Kollektivbegriffen benutzt. Ein &amp;quot;Sohn von 17 Jahren&amp;quot; ist demnach jemand, der 17 Jahre alt ist bzw. ein 17-Jähriger.&amp;lt;/ref&amp;gt; hütete (war ein Hütender) mit seinen Brüdern das Kleinvieh – {und} er war [noch] ein junger Bursche – , [das heißt] mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und es brachte Josef Berichte ihrer bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{S|3}} {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa&amp;lt;ref&amp;gt;Die Fragepartikel &amp;quot;etwa&amp;quot;  übersetzt den infinitivus absolutus {{Hebr}}מָלֹךְ{{Hebr ende}}, der bei Fragen die Funktion hat, die Eindringlichkeit der Frage zu verstärken (Gesenius/Kautzsch 1909: § 113q).&amp;lt;/ref&amp;gt; König über uns sein, {oder}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kombination {{Hebr}}הֲ ... אִם{{Hebr ende}} leitet normalerweise eine Doppelfrage mit dem Sinn &amp;quot;entweder...oder&amp;quot; ein. Die beiden Frageglieder müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen, sondern können auch – wie im vorliegenden Vers – alternative Formulierungen des gleichen Sachverhalts sein (Gesenius/Kautzsch 1909: § 115h)&amp;lt;/ref&amp;gt; willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seiner Träume und wegen seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;[waren] sich vor mir Niederwerfende&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis].&lt;br /&gt;
{{S|12}} [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht [gerade] [das Kleinvieh] in Sichem? Geh [doch bitte], ich will dich zu ihnen senden. Da sagte er (Josef) ihm: Ich bin bereit! (Hier bin ich!)&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und er (Israel) sagte ihm: Geh doch, sieh [nach dem] Wohlbefinden deiner Brüder und [nach dem] Wohlbefinden des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;bring mir Nachricht zurück&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; So entsandte (schickte) er ihn aus dem Tal [von] Hebron, und er kam nach Sichem.&lt;br /&gt;
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{{S|16}} Und er sagte: Meine Brüder suche ich. Sag (erzähle) mir doch [bitte], wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und es sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Und es ging Josef nach seinen Brüdern (hinter seinen Brüdern her), und er fand sie in Dotan.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen, {und} bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den {arglistigen} Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und sie sagten einer zum anderen (zueinander): Seht, dieser Träumer&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot;. Laut Gesenius bezeichnet hebr. {{Hebr}}בַּעַל{{Hebr ende}} &amp;quot;Herr&amp;quot; in Verbindung mit bestimmten Substantiven eine Person, &amp;quot;mit dem die Sache irgendwie verbunden ist&amp;quot;. So ist ein &amp;quot;Herr der Pfeile&amp;quot; zum Beispiel ein Bogenschütze (Gen 49:23) und ein &amp;quot;Herr der Träume&amp;quot; ein Träumer. &amp;lt;/ref&amp;gt; kommt (ist am Kommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>VBecher</name></author>
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		<title>Genesis 37</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Josef, als 17-Jähriger,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;ein Sohn von 17 Jahren&amp;quot;. Im Hebräischen wird das Wort {{Hebr}}בֵּן{{Hebr ende}} &amp;quot;Sohn&amp;quot; auch im übertragenen Sinne zur Bildung von Einzelbegriffen aus Kollektivbegriffen benutzt. Ein &amp;quot;Sohn von 17 Jahren&amp;quot; ist demnach jemand, der 17 Jahre alt ist bzw. ein 17-Jähriger.&amp;lt;/ref&amp;gt; hütete (war ein Hütender) mit seinen Brüdern das Kleinvieh – {und} er war [noch] ein junger Bursche – , [das heißt] mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und es brachte Josef Berichte ihrer bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{S|3}} {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa&amp;lt;ref&amp;gt;Die Fragepartikel &amp;quot;etwa&amp;quot;  übersetzt den infinitivus absolutus {{Hebr}}מָלֹךְ{{Hebr ende}}, der bei Fragen die Funktion hat, die Eindringlichkeit der Frage zu verstärken (Gesenius/Kautzsch 1909: § 113q).&amp;lt;/ref&amp;gt; König über uns sein, {oder}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kombination {{Hebr}}הֲ ... אִם{{Hebr ende}} leitet normalerweise eine Doppelfrage mit dem Sinn &amp;quot;entweder...oder&amp;quot; ein. Die beiden Frageglieder müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen, sondern können auch – wie im vorliegenden Vers – alternative Formulierungen des gleichen Sachverhalts sein (Gesenius/Kautzsch 1909: § 115h)&amp;lt;/ref&amp;gt; willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seiner Träume und wegen seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;[waren] sich vor mir Niederwerfende&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis].&lt;br /&gt;
{{S|12}} [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht [gerade] [das Kleinvieh] in Sichem? Geh [doch bitte], ich will dich zu ihnen senden. Da sagte er (Josef) ihm: Ich bin bereit! (Hier bin ich!)&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und er (Israel) sagte ihm: Geh doch, sieh [nach dem] Wohlbefinden deiner Brüder und [nach dem] Wohlbefinden des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;bring mir Nachricht zurück&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; So entsandte (schickte) er ihn aus dem Tal [von] Hebron, und er kam nach Sichem.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es fand ihn ein Mann, als&amp;lt;ref&amp;gt;Die präsentative Partikel {{Hebr}}הִנֵּה{{Hebr ende}} bedeutet nicht nur &amp;quot;Siehe!&amp;quot;, sondern dient auch zur Herstellung temporaler und kausaler Verknüpfungen (&amp;quot;als&amp;quot;, &amp;quot;weil&amp;quot; etc.).&amp;lt;/ref&amp;gt; er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann {folgendermaßen}: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er sagte: Meine Brüder suche ich. Sag (erzähle) mir doch [bitte], wo sie weiden!&lt;br /&gt;
{{S|17}} Und es sagte der Mann: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich habe sie sagen gehört: Lasst uns nach Dotan gehen! Und es ging Josef nach seinen Brüdern (hinter seinen Brüdern her), und er fand sie in Dotan.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als sie ihn von der Ferne kommen sahen, {und} bevor er ihnen nahe kam, fassten sie den {arglistigen} Plan, ihn zu töten.&lt;br /&gt;
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{{S|1}} Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
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{{S|3}} {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa&amp;lt;ref&amp;gt;Die Fragepartikel &amp;quot;etwa&amp;quot;  übersetzt den infinitivus absolutus {{Hebr}}מָלֹךְ{{Hebr ende}}, der bei Fragen die Funktion hat, die Eindringlichkeit der Frage zu verstärken (Gesenius/Kautzsch 1909: § 113q).&amp;lt;/ref&amp;gt; König über uns sein, {oder}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kombination {{Hebr}}הֲ ... אִם{{Hebr ende}} leitet normalerweise eine Doppelfrage mit dem Sinn &amp;quot;entweder...oder&amp;quot; ein. Die beiden Frageglieder müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen, sondern können auch – wie im vorliegenden Vers – alternative Formulierungen des gleichen Sachverhalts sein (Gesenius/Kautzsch 1909: § 115h)&amp;lt;/ref&amp;gt; willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seiner Träume und wegen seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;[waren] sich vor mir Niederwerfende&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis].&lt;br /&gt;
{{S|12}} [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Da sagte Israel zu Josef: Hüten deine Bruder nicht [gerade] [das Kleinvieh] in Sichem? Geh [doch bitte], ich will dich zu ihnen senden. Da sagte er (Josef) ihm: Ich bin bereit! (Hier bin ich!)&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und er (Israel) sagte ihm: Geh doch, sieh [nach dem] Wohlbefinden deiner Brüder und [nach dem] Wohlbefinden des Kleinviehs, und erstatte mir Bericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;bring mir Nachricht zurück&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; So entsandte (schickte) er ihn aus dem Tal [von] Hebron, und er kam nach Sichem.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und es fand ihn ein Mann, als&amp;lt;ref&amp;gt;Die präsentative Partikel {{Hebr}}הִנֵּה{{Hebr ende}} bedeutet nicht nur &amp;quot;Siehe!&amp;quot;, sondern dient auch zur Herstellung temporaler und kausaler Verknüpfungen (&amp;quot;als&amp;quot;, &amp;quot;weil&amp;quot; etc.).&amp;lt;/ref&amp;gt; er auf dem Feld umherirrte. Da fragte ihn der Mann {folgendermaßen}: Was suchst du?&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und er sagte: Meine Brüder suche ich. Sag (erzähle) mir doch [bitte], wo sie weiden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
	</entry>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_37&amp;diff=4096</id>
		<title>Genesis 37</title>
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		<updated>2011-03-31T17:30:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VBecher: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und es ließ sich nieder (wohnte) Jakob im Land der Fremdlingschaft (des Gastaufenthalts) seines Vaters, im Land Kanaan.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Dies ist die Familiengeschichte Jakobs. Josef, als 17-Jähriger,&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;ein Sohn von 17 Jahren&amp;quot;. Im Hebräischen wird das Wort {{Hebr}}בֵּן{{Hebr ende}} &amp;quot;Sohn&amp;quot; auch im übertragenen Sinne zur Bildung von Einzelbegriffen aus Kollektivbegriffen benutzt. Ein &amp;quot;Sohn von 17 Jahren&amp;quot; ist demnach jemand, der 17 Jahre alt ist bzw. ein 17-Jähriger.&amp;lt;/ref&amp;gt; hütete (war ein Hütender) mit seinen Brüdern das Kleinvieh – {und} er war [noch] ein junger Bursche – , [das heißt] mit den Söhnen Bilhas und mit den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und es brachte Josef Berichte ihrer bösen Taten zu ihrem Vater.&lt;br /&gt;
{{S|3}} {Und} Israel liebte Josef mehr als alle seine Brüder, denn ein im Alter geborener Sohn (ein Sohn des Alters, Alterssohn) war er ihm. Und er machte ihm ein langärmeliges Hemd (Tunika).&lt;br /&gt;
{{S|4}} Und es sahen seine Brüder, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte. Und sie hassten ihn, sodass sie nicht friedlich (zum Frieden) mit ihm zu reden vermochten. &lt;br /&gt;
{{S|5}} Und es träumte Josef einen Traum, und er erzählte [ihn] seinen Brüdern. Da hassten sie ihn noch mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.&lt;br /&gt;
{{S|7}} {Und} Siehe, wir waren [gerade] am Garben binden inmitten des Feldes, und siehe, meine Garbe stieg empor (erhob sich) und stellte sich sogar hin. Und siehe, es umrundeten eure Garben [meine Garbe] (es stellten sich eure Garben im Kreis auf) und warfen sich vor meiner Garbe nieder!&lt;br /&gt;
{{S|8}} Da sagten ihm seine Brüder: Willst du etwa&amp;lt;ref&amp;gt;Die Fragepartikel &amp;quot;etwa&amp;quot;  übersetzt den infinitivus absolutus {{Hebr}}מָלֹךְ{{Hebr ende}}, der bei Fragen die Funktion hat, die Eindringlichkeit der Frage zu verstärken (Gesenius/Kautzsch 1909: § 113q).&amp;lt;/ref&amp;gt; König über uns sein, {oder}&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kombination {{Hebr}}הֲ ... אִם{{Hebr ende}} leitet normalerweise eine Doppelfrage mit dem Sinn &amp;quot;entweder...oder&amp;quot; ein. Die beiden Frageglieder müssen sich aber nicht gegenseitig ausschließen, sondern können auch – wie im vorliegenden Vers – alternative Formulierungen des gleichen Sachverhalts sein (Gesenius/Kautzsch 1909: § 115h)&amp;lt;/ref&amp;gt; willst du {etwa} über uns herrschen? Und sie hassten sie ihn noch mehr&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;fügten sie noch hinzu, ihn zu hassen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen seiner Träume und wegen seiner Reden.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Er träumte noch einen anderen Traum. Er erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt. {Und} Siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne warfen sich vor mir nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: &amp;quot;[waren] sich vor mir Niederwerfende&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|10}} Und er erzählte [den Traum] seinem Vater und seinen Brüdern. Da schimpfte sein Vater mit ihm: Was [soll] dieser Traum, den du geträumt hast? Sollen etwa ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, um uns vor dir niederzuwerfen auf den Boden?&lt;br /&gt;
{{S|11}} Und seine Brüder waren neidisch auf ihn. Sein Vater behielt (bewahrte) die Sache (das Wort) [im Gedächtnis].&lt;br /&gt;
{{S|12}} [Eines Tages] gingen seine Brüder das Kleinvieh ihres Vaters in Sichem hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>VBecher</name></author>
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