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	<title>תֹּהוּ - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-23T09:39:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
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		<title>Sebastian Walter: /* Zu Gen 1,2 */</title>
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		<updated>2014-03-31T17:54:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zu Gen 1,2&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter: /* Prolegomena */</title>
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		<updated>2013-11-05T12:00:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Prolegomena&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Bereits seit Beginn der christlichen hebräischen Lexikographie war man sich darüber uneins, ob „formlos, chaotisch“ zu den Bedeutungen von {{hebr}}תֹּהוּ{{hebr ende}} gehöre&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;: &lt;/del&gt;Ohne diese Bedeutung wird {{hebr}}תֹּהוּ{{hebr ende}} gelistet in [http://books.google.de/books?id=3g1EAAAAcAAJ&amp;amp;dq=inauthor%3A%22Sante%20Pagnini%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA4-PT562#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Pagnini 1529, S. 2715]; [http://books.google.de/books?id=4i8jl7rBqdIC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PT77#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Hottinger 1661, S. 544]; [http://books.google.de/books?id=IVcTAAAAQAAJ&amp;amp;dq=inauthor%3A%22Christian%20Reineccius%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA1515#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Reineccius 1788, S. 275]; [http://archive.org/stream/lexiconhebraicum00leop#page/350/mode/1up Leopold 1832, S. 350]; GesThes III, S. 1495; Treg, S. 857; SS, S. 839; Zorell, S. 889; KBL&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;, S. 1556; [http://books.google.de/books?id=63BP9RPm26sC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=bibliogroup%3A%22Theological%20Dictionary%20of%20the%20Old%20Testament%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA568#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false TDOT 15, S. 568ff]. Dagegen zusätzlich angeführt wird die Bedeutung &#039;&#039;&#039;formlos, chaotisch&#039;&#039;&#039; von [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/584121 Münster 1535]; [http://books.google.com.cy/books?id=z75MAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PT63#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Forster 1557, S. 901]; [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/1258644 Avenarius 1568, S. 825]; [http://daniel.eastern.edu/seminary/tmcdaniel/3871-3873.pdf Castell 1669, S. 3873]; [http://books.google.de/books?id=wVUTAAAAQAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PT230#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Buxtorf 1676, S. 856]; Fürst/Davidson, S. 1460; König, S. 536; BDB; Klein, S. 692; DHB, S. 669; DCH; SDBH.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Bereits seit Beginn der christlichen hebräischen Lexikographie war man sich darüber uneins, ob „formlos, chaotisch“ zu den Bedeutungen von {{hebr}}תֹּהוּ{{hebr ende}} gehöre&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. In den 22 mir zugänglichen Lexika wird die Bedeutung 12 Mal gelistet und 10 Mal weggelassen&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;Ohne diese Bedeutung wird {{hebr}}תֹּהוּ{{hebr ende}} gelistet in [http://books.google.de/books?id=3g1EAAAAcAAJ&amp;amp;dq=inauthor%3A%22Sante%20Pagnini%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA4-PT562#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Pagnini 1529, S. 2715]; [http://books.google.de/books?id=4i8jl7rBqdIC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PT77#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Hottinger 1661, S. 544]; [http://books.google.de/books?id=IVcTAAAAQAAJ&amp;amp;dq=inauthor%3A%22Christian%20Reineccius%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA1515#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Reineccius 1788, S. 275]; [http://archive.org/stream/lexiconhebraicum00leop#page/350/mode/1up Leopold 1832, S. 350]; GesThes III, S. 1495; Treg, S. 857; SS, S. 839; Zorell, S. 889; KBL&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;, S. 1556; [http://books.google.de/books?id=63BP9RPm26sC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=bibliogroup%3A%22Theological%20Dictionary%20of%20the%20Old%20Testament%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA568#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false TDOT 15, S. 568ff]. Dagegen zusätzlich angeführt wird die Bedeutung &#039;&#039;&#039;formlos, chaotisch&#039;&#039;&#039; von [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/584121 Münster 1535]; [http://books.google.com.cy/books?id=z75MAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PT63#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Forster 1557, S. 901]; [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/1258644 Avenarius 1568, S. 825]; [http://daniel.eastern.edu/seminary/tmcdaniel/3871-3873.pdf Castell 1669, S. 3873]; [http://books.google.de/books?id=wVUTAAAAQAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PT230#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Buxtorf 1676, S. 856]; Fürst/Davidson, S. 1460; König, S. 536; BDB; Klein, S. 692; DHB, S. 669; DCH; SDBH.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter: /* {{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}} */</title>
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		<updated>2013-10-24T07:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;{{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}}&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 24. Oktober 2013, 09:53 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l37&quot;&gt;Zeile 37:&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;==Wörterbucheintrag==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;==Wörterbucheintrag==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter: /* Zu Gen 1,2 */</title>
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		<updated>2013-10-16T12:31:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zu Gen 1,2&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 16. Oktober 2013, 14:31 Uhr&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gen 1,2 ist nicht nur die Textstelle, zu der am häufigsten die Bedeutung (6) vorgeschlagen wird, sondern auch die, von der viele Exegeten und Lexikographen ausgehen, um überhaupt eine Bedeutung „formlos, chaotisch“ herzuleiten. Eine solche Herleitung &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sah &lt;/del&gt;allerdings meist in etwa so aus wie noch heute die von Sasson 1992 oder Cassuto 2005, die in ihrer Auslegung nicht zunächst von der Wortbedeutung ausgehen, sondern vom Kontext des Syntagmas {{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}} und eine daraus abgeleitete Bedeutung dann in das Syntagma  zurücklesen.&amp;lt;ref&amp;gt;so bei Cassuto 2005, S. 22: „In der Sprache - wie in der Chemie - kann ein Komplex auch Eigenschaften besitzen, die seine einzelnen Elemente nicht besitzen. [...] Der Sinn des Idioms kann nur aus dem Kontext abgeletet werden“ (Meine Übersetzung); Sasson 1992, S. 188: „Weil {{hebr}}תֹהוּ{{hebr ende}} hier mit {{hebr}}בֹהוּ{{hebr ende}} zusammenhängt, darf die Phrase {{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}} nicht wie ein Merismus behandelt werden - nicht mal wie ein Hendiadyoin (wie das Speiser und Westermann vorgeschlagen haben) -, sondern es muss wie ein &#039;&#039;farrago&#039;&#039; [„Mischmasch“] verstanden werden, in dem zwei Wörter - für gewöhnlich alliterative Wörter - kombiniert werden und so eine Bedeutung ergeben, die eine andere ist als die ihrer Konstituenten.“ (meine Übersetzung). Für Sasson ist die Bedeutung von {{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}} daher „Kuddelmuddel“, für Cassuto bezeichnet es den Zustand der Erde, in dem alles „vermischt, unorganisiert, konfus und leblos“ und in dem die Erde unter Wasser steht (S. 23).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gen 1,2 ist nicht nur die Textstelle, zu der am häufigsten die Bedeutung (6) vorgeschlagen wird, sondern auch die, von der viele Exegeten und Lexikographen ausgehen, um überhaupt eine Bedeutung „formlos, chaotisch“ herzuleiten. Eine solche Herleitung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sieht &lt;/ins&gt;allerdings meist in etwa so aus wie noch heute die von Sasson 1992 oder Cassuto 2005, die in ihrer Auslegung nicht zunächst von der Wortbedeutung ausgehen, sondern vom Kontext des Syntagmas {{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}} und eine daraus abgeleitete Bedeutung dann in das Syntagma  zurücklesen.&amp;lt;ref&amp;gt;so bei Cassuto 2005, S. 22: „In der Sprache - wie in der Chemie - kann ein Komplex auch Eigenschaften besitzen, die seine einzelnen Elemente nicht besitzen. [...] Der Sinn des Idioms kann nur aus dem Kontext abgeletet werden“ (Meine Übersetzung); Sasson 1992, S. 188: „Weil {{hebr}}תֹהוּ{{hebr ende}} hier mit {{hebr}}בֹהוּ{{hebr ende}} zusammenhängt, darf die Phrase {{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}} nicht wie ein Merismus behandelt werden - nicht mal wie ein Hendiadyoin (wie das Speiser und Westermann vorgeschlagen haben) -, sondern es muss wie ein &#039;&#039;farrago&#039;&#039; [„Mischmasch“] verstanden werden, in dem zwei Wörter - für gewöhnlich alliterative Wörter - kombiniert werden und so eine Bedeutung ergeben, die eine andere ist als die ihrer Konstituenten.“ (meine Übersetzung). Für Sasson ist die Bedeutung von {{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}} daher „Kuddelmuddel“, für Cassuto bezeichnet es den Zustand der Erde, in dem alles „vermischt, unorganisiert, konfus und leblos“ und in dem die Erde unter Wasser steht (S. 23).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter: /* {{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}} */</title>
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		<updated>2013-10-16T12:28:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;{{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}}&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter: /* Zu Gen 1,2 */</title>
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		<updated>2013-10-12T07:50:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zu Gen 1,2&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter: /* {{hebr}}תֹּהוּ{{hebr ende}}: formlos? */</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter: /* Zu Gen 1,2 */</title>
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		<updated>2013-10-10T09:21:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zu Gen 1,2&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 10. Oktober 2013, 11:21 Uhr&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;# Dafür spricht weiterhin die Tatsache, dass es mehrere mit Gen 1 vergleichbare Kosmogonien gibt, in denen ebenfalls das häufige Motiv zu finden ist, dass die Schöpfung ihren Anfang nimmt mit einer Urflut, aus der heraus dann entweder erst Götter oder aber die Erde entstehen muss; vgl. z.B. das Enuma Elisch (wo am Anfang Tiamat und Apsu - die Göttinnen von Urwasser und Unterwasser - stehen), diverse Sargsprüche im Ägyptischen (No. 80 (COS 1.8) 657 (COS 1.12); 714 (COS 1.2)) oder das ägyptische Papyrus Brehmer-Rhind (COS 1.9); außerdem die in Philos „Phoinikia“ teilweise überlieferte phönizische Kosmogonie, an deren Anfang ein „finsteres, vom Sturm getriebenes, nasses Chaos“ (Schedl 1964, S. 249) steht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;# Dafür spricht weiterhin die Tatsache, dass es mehrere mit Gen 1 vergleichbare Kosmogonien gibt, in denen ebenfalls das häufige Motiv zu finden ist, dass die Schöpfung ihren Anfang nimmt mit einer Urflut, aus der heraus dann entweder erst Götter oder aber die Erde entstehen muss; vgl. z.B. das Enuma Elisch (wo am Anfang Tiamat und Apsu - die Göttinnen von Urwasser und Unterwasser - stehen), diverse Sargsprüche im Ägyptischen (No. 80 (COS 1.8) 657 (COS 1.12); 714 (COS 1.2)) oder das ägyptische Papyrus Brehmer-Rhind (COS 1.9); außerdem die in Philos „Phoinikia“ teilweise überlieferte phönizische Kosmogonie, an deren Anfang ein „finsteres, vom Sturm getriebenes, nasses Chaos“ (Schedl 1964, S. 249) steht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;# Diese Indizien weisen recht eindeutig in die selbe Richtung: {{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}} bezeichnet in Gen 1,2 den Zustand der Erde, dass es sie am Anfang noch überhaupt nicht gibt; nur Urflut und Wassermassen, die von Gott erst umgelagert werden müssen, damit etwas wie eine „Erde“ überhaupt erst zum Vorschein kommen kann.&amp;lt;br /&amp;gt;Ähnlich deuteten schon einige alte Exegeten; vgl. z.B. Saadia, der paraphrasiert: „Und die Erde war versunken im Meer und bedeckt von Wasser“; außerdem den Kommentar von Ibn Ezra: „Aber das richtige Verständnis, wie es auch der aramäische Übersetzer sagt, ist so: &#039;&#039;Im&#039;&#039; {{hebr}}תֹהוּ{{hebr ende}}, &#039;&#039;wo die Öde heult&#039;&#039;  und &#039;&#039;hinter dem&#039;&#039; {{hebr}}תֹהוּ{{hebr ende}}, &amp;lt;u&amp;gt;denn in ihm (sc. dem {{hebr}}תֹהוּ{{hebr ende}}) ist keine Wirklichkeit.&amp;lt;/u&amp;gt; [...] Die Bedeutung von Gen 1,1f aber ist, daß es zu Beginn der Schaffung der Himmelsfeste und des Festlands auf der Erde keinen bewohnbaren Ort gab, denn sie war noch ganz von Wasser bedeckt.“ (zitiert nach [http://books.google.de/books?id=ymIhlB1ZTL0C&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA43#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Rottzoll 1996, S. 43f.]; meine Unterstreichung.)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;# Diese Indizien weisen recht eindeutig in die selbe Richtung: {{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}} bezeichnet in Gen 1,2 den Zustand der Erde, dass es sie am Anfang noch überhaupt nicht gibt; nur Urflut und Wassermassen, die von Gott erst umgelagert werden müssen, damit etwas wie eine „Erde“ überhaupt erst zum Vorschein kommen kann.&amp;lt;br /&amp;gt;Ähnlich deuteten schon einige alte Exegeten; vgl. z.B. Saadia, der paraphrasiert: „Und die Erde war versunken im Meer und bedeckt von Wasser“; außerdem den Kommentar von Ibn Ezra: „Aber das richtige Verständnis, wie es auch der aramäische Übersetzer sagt, ist so: &#039;&#039;Im&#039;&#039; {{hebr}}תֹהוּ{{hebr ende}}, &#039;&#039;wo die Öde heult&#039;&#039;  und &#039;&#039;hinter dem&#039;&#039; {{hebr}}תֹהוּ{{hebr ende}}, &amp;lt;u&amp;gt;denn in ihm (sc. dem {{hebr}}תֹהוּ{{hebr ende}}) ist keine Wirklichkeit.&amp;lt;/u&amp;gt; [...] Die Bedeutung von Gen 1,1f aber ist, daß es zu Beginn der Schaffung der Himmelsfeste und des Festlands auf der Erde keinen bewohnbaren Ort gab, denn sie war noch ganz von Wasser bedeckt.“ (zitiert nach [http://books.google.de/books?id=ymIhlB1ZTL0C&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA43#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Rottzoll 1996, S. 43f.]; meine Unterstreichung.)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Basilius bezieht sogar das „unsichtbar und ungeformt“ der LXX (- den Ursprung der Übersetzung „formlos“ -) auf diesen Zustand: „&amp;lt;u&amp;gt;As nothing of all this yet existed&amp;lt;/u&amp;gt;, Scripture is right in calling the earth „without form“. [...] The earth was invisible for two reasons: it may be because man, the spectator, did not yet exist, or &amp;lt;u&amp;gt;because being submerged under the waters which over-flowed the surface, it could not be seen&amp;lt;/u&amp;gt;, since the waters had not yet been gathered together into their own places, where God afterwards collected them, and gave them the name of seas.“ ([http://www.ccel.org/ccel/schaff/npnf208.viii.iii.html Basilius: Hexæmeron]; meine Unterstreichungen).&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;==={{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}}===&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;==={{hebr}}תֹהוּ וָבֹהוּ{{hebr ende}}===&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 9. Oktober 2013 um 09:07 Uhr</title>
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		<updated>2013-10-09T09:07:16Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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