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	<title>1 Könige 19 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
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		<title>Olaf: Syntax</title>
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		<author><name>Olaf</name></author>
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		<title>Olaf: Syntax</title>
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		<author><name>Olaf</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 11. August 2023 um 19:45 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter: Nicht von Ex 19 her zu deuten, das Kapitel ist deutlich jünger als 1 Kön 19.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Nicht von Ex 19 her zu deuten, das Kapitel ist deutlich jünger als 1 Kön 19.&lt;/p&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 11. August 2023 um 18:20 Uhr</title>
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		<updated>2023-08-11T18:20:04Z</updated>

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Ebenfalls wie bei einer Audienz wird ihm zuvor noch eine Wartezeit beschieden, bevor er Gott selbst begegnen wird, wo er dann erneut und nun „wirklich“ sein Anliegen vortragen können wird.&amp;lt;br /&amp;gt;Wie Mose „aus einer Felsspalte heraus“ ([[Exodus 33#s22 |Ex 33,22]]) Gott begegnete, verbringt er diese Wartezeit „in der Höhle“, nachdem er in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 40 Tage und 40 Nächte ohne Brot und Wasser unterwegs war, wie Mose in [[Exodus 34#s28 |Ex 34,28]] 40 Tage und 40 Nächte ohne Wasser und Brot auf dem Horeb verbrachte. Erst recht die Begegnung mit Gott selbst (=die Audienz) ist ganz in Auseinandersetzung mit Ex 19; 33 gestaltet, aber mit entscheidenden Unterschieden: Gott „zieht vorüber“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), wie Gott an Mose „vorüberzog“ ([[Exodus 33#s19 |Ex 33,19]]). 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Dagegen spricht alles, was auch sonst gegen derartige Redaktionskritik spricht: Jede Redaktionskritik, die von Redaktoren ausgeht, die so unverständig arbeiten, dass ihnen selbst Spannungen wie diese nicht auffallen, ist unplausible Redaktionskritik (so richtig z.B. auch kürzlich wieder Ziemer 2020, S. 17). Eine ebenso große Gruppe v.a. englischsprachiger Exegeten hat auf dem selben Fundament dagegen angenommen, dass Elija hier als „drama king“ dargestellt würde, der komplett überdramatisiere, was ihm in V. 1 angedroht wird. Letzteres ist aktuell sogar die dominante Interpretation in der Exegese von 1 Kön 19: Elija reagiere in V. 3 komplett über, beleidige Gott gar in V. 4, sei trotzig in V. 5, stilisiere sich mit seiner Pilgerfahrt zum Horeb in V. 8 unangemessener Weise selbst &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zum zweiten &lt;/del&gt;Mose, stelle in Vv. 10.14 die Situation in Israel völlig falsch und überdramatisch dar, begebe sich dann in V. 13 nicht einmal „auf den Berg“, sondern lediglich „in den Höhleneingang“, akzeptiere außerdem durchaus nicht, was ihm Gott in Vv. 11-12 demonstrieren wolle und &#039;&#039;wiederhole&#039;&#039; deshalb dann einfach noch einmal in V. 14 exakt seine Klage aus V. 10, weshalb ihn Gott folgerichtig als Prophet absetze. Als krönenden Abschluss führe er dann von dessen drei letzten Aufträgen in Vv. 19-21 nur den letzten auf denkbar halbherzige Weise aus. Aber es ist ja &#039;&#039;wahr&#039;&#039;, was Elija sagt:&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gleichzeitig wird – darüber hinaus, dass der Berg Horeb in Kapitel 19 natürlich Spiegelbild des Karmel in Kapitel 18 ist – in Vv. 9-14 v.a. mit den &#039;&#039;&#039;Vv. 10.14&#039;&#039;&#039; der Bogen zurück zu Kapitel 18 geschlagen: Dass die Israeliten ihre Propheten ermordet hätten, verweist zurück auf [[1 Könige 18#s4 |1 Kön 18,4]], dass sie Gottes Altäre zerstört hätten, auf [[1 Könige 18#s30 |1 Kön 18,30]]; mit „ich bin übrig, ich, ich allein“ wiederholt Elija seinen Ausruf aus [[1 Könige 18#s22 |1 Kön 18,22]].&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die Tatsache, dass das ja gar nicht stimme, weil nach den selben Versen doch Obadja 100 Propheten gerettet und Elija einen Altar wiederrichtet habe, hat eine große Gruppe v.a. deutscher Exegeten als Grundlage genommen für die Annahme, dass 1 Kön 19 unabhängig von 1 Kön 17-18 entstanden sei und &#039;&#039;daher&#039;&#039; nicht gut mit diesen Kapiteln harmoniere. 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Letzteres ist aktuell sogar die dominante Interpretation in der Exegese von 1 Kön 19: Elija reagiere in V. 3 komplett über, beleidige Gott gar in V. 4, sei trotzig in V. 5, stilisiere sich mit seiner Pilgerfahrt zum Horeb in V. 8 unangemessener Weise selbst &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;als zweiter &lt;/ins&gt;Mose, stelle in Vv. 10.14 die Situation in Israel völlig falsch und überdramatisch dar, begebe sich dann in V. 13 nicht einmal „auf den Berg“, sondern lediglich „in den Höhleneingang“, akzeptiere außerdem durchaus nicht, was ihm Gott in Vv. 11-12 demonstrieren wolle und &#039;&#039;wiederhole&#039;&#039; deshalb dann einfach noch einmal in V. 14 exakt seine Klage aus V. 10, weshalb ihn Gott folgerichtig als Prophet absetze. Als krönenden Abschluss führe er dann von dessen drei letzten Aufträgen in Vv. 19-21 nur den letzten auf denkbar halbherzige Weise aus. 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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 11. August 2023 um 18:19 Uhr</title>
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		<updated>2023-08-11T18:19:06Z</updated>

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Erst recht die Begegnung mit Gott selbst (=die Audienz) ist ganz in Auseinandersetzung mit Ex 19; 33 gestaltet, aber mit entscheidenden Unterschieden: Gott „zieht vorüber“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), wie Gott an Mose „vorüberzog“ ([[Exodus 33#s19 |Ex 33,19]]). Dass Elija davor „sein Gesicht verhüllt“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 13&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), spielt zum einen an auf die Vorstellung u.a. in [[Exodus 33#s20 |Ex 33,20]], dass kein Mensch „Gott sehen könne, ohne zu sterben“, und soll zum anderen wohl erklären, warum die Haut von Elijas Gesicht anders als die des Mose in [[Exodus 34#s29 |Ex 34,29f.]] nicht leuchtete. Wie in [[Exodus 19#s16 |Ex 19,16-18]] Moses Begegnung mit Gott in V. 20 Gewitter, „mächtiger Hörnerklang“, ein Vulkanausbruch und ein Beben vorausgeht, so in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 11f.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein Sturm, ein Vulkanausbruch, ein Beben und ein „Klang“, der vielleicht als „Klang zermalmender Vernichtung“ bezeichnet wird, mindestens aber dies bedeuten kann &amp;#039;&amp;#039;gleichzeitig&amp;#039;&amp;#039; damit, dass er als „Klang feiner Stille“ bezeichnet wird. Mit dem selben „Klang“ antwortet Gott dann dem Elija ebenso, wie er mit ihm in [[Exodus 19#s19 |Ex 19,19]] mit Mose sprach. Die Schau Gottes selbst jedoch – wird überraschend mit keinem Wort erwähnt. Dazu s. gleich noch einmal mehr.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Dagegen spricht alles, was auch sonst gegen derartige Redaktionskritik spricht: Jede Redaktionskritik, die von Redaktoren ausgeht, die so unverständig arbeiten, dass ihnen selbst Spannungen wie diese nicht auffallen, ist unplausible Redaktionskritik (so richtig z.B. auch kürzlich wieder Ziemer 2020, S. 17). Eine ebenso große Gruppe v.a. englischsprachiger Exegeten hat auf dem selben Fundament dagegen angenommen, dass Elija hier als „drama king“ dargestellt würde, der komplett überdramatisiere, was ihm in V. 1 angedroht wird &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(bes. in der engl. Auslegung)&lt;/del&gt;. Letzteres ist aktuell sogar die dominante Interpretation in der Exegese von 1 Kön 19: Elija reagiere in V. 3 komplett über, beleidige Gott gar in V. 4, sei trotzig in V. 5, stilisiere sich mit seiner Pilgerfahrt zum Horeb in V. 8 unangemessener Weise selbst zum zweiten Mose, stelle in Vv. 10.14 die Situation in Israel völlig falsch und überdramatisch dar, begebe sich dann in V. 13 nicht einmal „auf den Berg“, sondern lediglich „in den Höhleneingang“, akzeptiere außerdem durchaus nicht, was ihm Gott in Vv. 11-12 demonstrieren wolle und &#039;&#039;wiederhole&#039;&#039; deshalb dann einfach noch einmal in V. 14 exakt seine Klage aus V. 10, weshalb ihn Gott folgerichtig als Prophet absetze. Als krönenden Abschluss führe er dann von dessen drei letzten Aufträgen in Vv. 19-21 nur den letzten auf denkbar halbherzige Weise aus. Aber es ist ja &#039;&#039;wahr&#039;&#039;, was Elija sagt:&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gleichzeitig wird – darüber hinaus, dass der Berg Horeb in Kapitel 19 natürlich Spiegelbild des Karmel in Kapitel 18 ist – in Vv. 9-14 v.a. mit den &#039;&#039;&#039;Vv. 10.14&#039;&#039;&#039; der Bogen zurück zu Kapitel 18 geschlagen: Dass die Israeliten ihre Propheten ermordet hätten, verweist zurück auf [[1 Könige 18#s4 |1 Kön 18,4]], dass sie Gottes Altäre zerstört hätten, auf [[1 Könige 18#s30 |1 Kön 18,30]]; mit „ich bin übrig, ich, ich allein“ wiederholt Elija seinen Ausruf aus [[1 Könige 18#s22 |1 Kön 18,22]].&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die Tatsache, dass das ja gar nicht stimme, weil nach den selben Versen doch Obadja 100 Propheten gerettet und Elija einen Altar wiederrichtet habe, hat eine große Gruppe v.a. deutscher Exegeten als Grundlage genommen für die Annahme, dass 1 Kön 19 unabhängig von 1 Kön 17-18 entstanden sei und &#039;&#039;daher&#039;&#039; nicht gut mit diesen Kapiteln harmoniere. Dagegen spricht alles, was auch sonst gegen derartige Redaktionskritik spricht: Jede Redaktionskritik, die von Redaktoren ausgeht, die so unverständig arbeiten, dass ihnen selbst Spannungen wie diese nicht auffallen, ist unplausible Redaktionskritik (so richtig z.B. auch kürzlich wieder Ziemer 2020, S. 17). Eine ebenso große Gruppe v.a. englischsprachiger Exegeten hat auf dem selben Fundament dagegen angenommen, dass Elija hier als „drama king“ dargestellt würde, der komplett überdramatisiere, was ihm in V. 1 angedroht wird. Letzteres ist aktuell sogar die dominante Interpretation in der Exegese von 1 Kön 19: Elija reagiere in V. 3 komplett über, beleidige Gott gar in V. 4, sei trotzig in V. 5, stilisiere sich mit seiner Pilgerfahrt zum Horeb in V. 8 unangemessener Weise selbst zum zweiten Mose, stelle in Vv. 10.14 die Situation in Israel völlig falsch und überdramatisch dar, begebe sich dann in V. 13 nicht einmal „auf den Berg“, sondern lediglich „in den Höhleneingang“, akzeptiere außerdem durchaus nicht, was ihm Gott in Vv. 11-12 demonstrieren wolle und &#039;&#039;wiederhole&#039;&#039; deshalb dann einfach noch einmal in V. 14 exakt seine Klage aus V. 10, weshalb ihn Gott folgerichtig als Prophet absetze. Als krönenden Abschluss führe er dann von dessen drei letzten Aufträgen in Vv. 19-21 nur den letzten auf denkbar halbherzige Weise aus. Aber es ist ja &#039;&#039;wahr&#039;&#039;, was Elija sagt:&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 11. August 2023 um 18:17 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 29. Mai 2023 um 14:37 Uhr</title>
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(Ich habe genug, JHWH)!&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Genug jetzt, JHWH! (Ich habe genug, JHWH)&amp;#039;&amp;#039; - Ein unerhörter Ausruf. Man sieht das schon daran, dass die Vrs. zu unterschiedlichen Strategien griffen, um ihn abzuschwächen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Nämlich: (1) LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt; streicht das „JHWH“, was die mit MT übereinstimmenden VL und das LXX-Ms c2 als sekundär erweisen; (2) die anderen LXX-Mss verschieben das Wort nach „nimm mein Leben von mir“, (3) die Vorlagen von VUL und Syr ergänzen ein &amp;#039;&amp;#039;li&amp;#039;&amp;#039; (w. „[Genug] für mich“, also „Ich kann nicht mehr!“), (4) Tg kombiniert mehrere Strategien, indem er erstens ebenfalls das &amp;#039;&amp;#039;li&amp;#039;&amp;#039; ergänzt und zweitens die ganze Wortfolge „jetzt, JWHW“ nach hinten schiebt.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tFN&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Der trennende Akzent zwischen „genug“ und „jetzt“ spricht nicht gegen diese Auflösung; er rührt daher, dass „JHWH“ als Vokativ mit dem vorangehenden Wort verbunden werden und daher ein trennender Akzent andernsorts und daher eben hier stehen muss.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nimm mein Leben ([von mir]),&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;von mir&amp;#039;&amp;#039; nach LXX und 1 Ms; assim-[[Jona 4#s3 |Jon 4,3]].&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Textkritik&amp;quot; /&amp;gt; {{par|Jona|4|3}} {{par|Tobit|3|6}} denn ich bin nicht besser (dran) als meine Vorfahren (Vorgänger?)!“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;ich bin nicht besser (dran) als meine Vorfahren (Vorgänger?)&amp;#039;&amp;#039; - entweder also: (1) „offensichtlich bin ich nichts Besonderes“, die Verzweiflung hat ihm den Glauben genommen, Instrument für Gottes wunderbares Handeln zu sein (z.B. Cogan 2001). (2) „Ich bin nicht besser dran als meine Vorfahren“: wie sie gestorben sind, bin nun auch ich dem Tode nahe! (so z.B. Hauser 1990, S. 63). So schon JosAnt §348: „Er verlangte nach dem Tod, da er nicht besser als seine Väter sei und nach deren Heimgang keine Freude mehr am Leben habe.“ (3) „Ich bin nicht besser als meine Vorgänger“, ich habe nicht mehr erreicht als die Propheten vor mir! (so Jeremias 1996, S. 487; Dharamraj 2006, S. 53; Thiel 2007), was allerdings nur funktioniert, wenn man wirklich aus [[2 Könige 2#s12 |2 Kön 2,12]] ableiten kann, dass ein Prophet seine Vorgänger als seine „Väter“ bezeichnen konnte, und das ist sehr unsicher. Mindestens zwischen (1) und (2) wird man sich gar nicht entscheiden müssen, sondern wird hier beides hören dürfen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|4}} Nachdem er einen [ganzen] Tag lang&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;einen [ganzen] Tag lang&amp;#039;&amp;#039; - W. „den Weg eines Tages“.&amp;lt;/ref&amp;gt; in die Wüste gelaufen war, {kam er und}&amp;lt;ref name=&amp;quot;34&amp;quot; /&amp;gt; setzte er sich unter einen einsamen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;einen einsamen&amp;#039;&amp;#039; - w. „unter &amp;#039;&amp;#039;einen&amp;#039;&amp;#039;“ mit Numerale statt unbest. 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Man sieht das schon daran, dass die Vrs. zu unterschiedlichen Strategien griffen, um ihn abzuschwächen.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Nämlich: (1) LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt; streicht das „JHWH“, was die mit MT übereinstimmenden VL und das LXX-Ms c2 als sekundär erweisen; (2) die anderen LXX-Mss verschieben das Wort nach „nimm mein Leben von mir“, (3) die Vorlagen von VUL und Syr ergänzen ein &amp;#039;&amp;#039;li&amp;#039;&amp;#039; (w. „[Genug] für mich“, also „Ich kann nicht mehr!“), (4) Tg kombiniert mehrere Strategien, indem er erstens ebenfalls das &amp;#039;&amp;#039;li&amp;#039;&amp;#039; ergänzt und zweitens die ganze Wortfolge „jetzt, JWHW“ nach hinten schiebt.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tFN&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Der trennende Akzent zwischen „genug“ und „jetzt“ spricht nicht gegen diese Auflösung; er rührt daher, dass „JHWH“ als Vokativ mit dem vorangehenden Wort verbunden werden und daher ein trennender Akzent andernsorts und daher eben hier stehen muss.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nimm mein Leben ([von mir]),&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;von mir&amp;#039;&amp;#039; nach LXX und 1 Ms; assim-[[Jona 4#s3 |Jon 4,3]].&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Textkritik&amp;quot; /&amp;gt; {{par|Jona|4|3}} {{par|Tobit|3|6}} denn ich bin nicht besser (dran) als meine Vorfahren (Vorgänger?)!“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;ich bin nicht besser (dran) als meine Vorfahren (Vorgänger?)&amp;#039;&amp;#039; - entweder also: (1) „offensichtlich bin ich nichts Besonderes“, die Verzweiflung hat ihm den Glauben genommen, Instrument für Gottes wunderbares Handeln zu sein (z.B. Cogan 2001). (2) „Ich bin nicht besser dran als meine Vorfahren“: wie sie gestorben sind, bin nun auch ich dem Tode nahe! (so z.B. Hauser 1990, S. 63). So schon JosAnt §348: „Er verlangte nach dem Tod, da er nicht besser als seine Väter sei und nach deren Heimgang keine Freude mehr am Leben habe.“ (3) „Ich bin nicht besser als meine Vorgänger“, ich habe nicht mehr erreicht als die Propheten vor mir! (so Jeremias 1996, S. 487; Dharamraj 2006, S. 53; Thiel 2007), was allerdings nur funktioniert, wenn man wirklich aus [[2 Könige 2#s12 |2 Kön 2,12]] ableiten kann, dass ein Prophet seine Vorgänger als seine „Väter“ bezeichnen konnte, und das ist sehr unsicher. Mindestens zwischen (1) und (2) wird man sich gar nicht entscheiden müssen, sondern wird hier beides hören dürfen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|5}} Dann legte er sich hin und schlief unter einem einsamen Ginsterbusch (dort?).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;unter einem einsamen Ginsterbusch (dort?)&amp;#039;&amp;#039; - MT, LXX&amp;lt;sup&amp;gt;H&amp;lt;/sup&amp;gt;, εβρ, VUL, Tg, Syr: „er schlief unter einem einsamen Ginsterbusch.“ LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt; dagegen: „er schlief &amp;#039;&amp;#039;dort&amp;#039;&amp;#039; unter dem Busch“, LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt; „er schlief unter dem Busch &amp;#039;&amp;#039;dort&amp;#039;&amp;#039;“. Ganz merkwürdig leitet die Mehrzahl der Exegeten &amp;#039;&amp;#039;hieraus&amp;#039;&amp;#039; ab, dass entweder sowohl „unter einem einsamen Ginsterbusch“ als auch „dort“ sekundär seien oder sogar, dass „dort“ ursprünglich und „unter einem (einsamen) Ginsterbusch“ sekundäre Angleichung an V. 4 sei. So z.B. Stade/Schwally, BHK, BHS, Trebolle Barrera 1989; auch Würthwein 1984, Cogan 2001, Thiel 2007. Weit wahrscheinlicher stand in einer Handschrift &amp;#039;&amp;#039;šam&amp;#039;&amp;#039; am Rand, sollte die ungewöhnliche Wiederholung des „einsamen Ginsterbuschs“ ersetzen und ist daher an unterschiedlichen Orten in die Vorlagen von LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt; und LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt; geraten. Dass LXX den „Ginsterbusch“ hier mit einem anderen Nomen als in V. 4 übersetzt und „ein“ streicht, wird aus den selben stilistischen Gründen geschehen sein.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch da (siehe)!, einer (ein Bote)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: „Ein Bote“ nach MT, Aq, Sym, Tg, Syr; ähnlich VUL wie in V. 7: „ein Bote JHWHs“. LXX dagegen einheitlich: &amp;#039;&amp;#039;tis&amp;#039;&amp;#039;, „jemand“; ebenso JosAnt §349 („etwas Unsichtbares“). Trotz dieser starken Bezeugung ist wahrscheinlich die LXX-Variante ursprünglich und die MT-Variante unvollständige Assimilation an V. 7; so richtig Trebolle Barrera 1989, S. 144; Hugo 2010, S. 19; z.B. auch DeVries 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; stößt (fasst) ihn an und spricht zu ihm: „Steh auf, iss!“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|5}} Dann legte er sich hin und schlief unter einem einsamen Ginsterbusch (dort?).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;unter einem einsamen Ginsterbusch (dort?)&amp;#039;&amp;#039; - MT, LXX&amp;lt;sup&amp;gt;H&amp;lt;/sup&amp;gt;, εβρ, VUL, Tg, Syr: „er schlief unter einem einsamen Ginsterbusch.“ LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt; dagegen: „er schlief &amp;#039;&amp;#039;dort&amp;#039;&amp;#039; unter dem Busch“, LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt; „er schlief unter dem Busch &amp;#039;&amp;#039;dort&amp;#039;&amp;#039;“. Ganz merkwürdig leitet die Mehrzahl der Exegeten &amp;#039;&amp;#039;hieraus&amp;#039;&amp;#039; ab, dass entweder sowohl „unter einem einsamen Ginsterbusch“ als auch „dort“ sekundär seien oder sogar, dass „dort“ ursprünglich und „unter einem (einsamen) Ginsterbusch“ sekundäre Angleichung an V. 4 sei. So z.B. Stade/Schwally, BHK, BHS, Trebolle Barrera 1989; auch Würthwein 1984, Cogan 2001, Thiel 2007. Weit wahrscheinlicher stand in einer Handschrift &amp;#039;&amp;#039;šam&amp;#039;&amp;#039; am Rand, sollte die ungewöhnliche Wiederholung des „einsamen Ginsterbuschs“ ersetzen und ist daher an unterschiedlichen Orten in die Vorlagen von LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt; und LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt; geraten. Dass LXX den „Ginsterbusch“ hier mit einem anderen Nomen als in V. 4 übersetzt und „ein“ streicht, wird aus den selben stilistischen Gründen geschehen sein.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch da (siehe)!, einer (ein Bote)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: „Ein Bote“ nach MT, Aq, Sym, Tg, Syr; ähnlich VUL wie in V. 7: „ein Bote JHWHs“. LXX dagegen einheitlich: &amp;#039;&amp;#039;tis&amp;#039;&amp;#039;, „jemand“; ebenso JosAnt §349 („etwas Unsichtbares“). Trotz dieser starken Bezeugung ist wahrscheinlich die LXX-Variante ursprünglich und die MT-Variante unvollständige Assimilation an V. 7; so richtig Trebolle Barrera 1989, S. 144; Hugo 2010, S. 19; z.B. auch DeVries 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; stößt (fasst) ihn an und spricht zu ihm: „Steh auf, iss!“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|6}} Und er schaute [sich um], und da (siehe)!, zu seinem Haupt (auf seiner Kopfstütze?)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;zu seinem Haupt (auf seiner Kopfstütze?)&#039;&#039; - Zur Alternative: Im Heb. steht die Nahrung auf Elijas &#039;&#039;mero`š&#039;&#039;, einer Wortbildung aus &#039;&#039;ro`š&#039;&#039; („Kopf“) und dem Lokal-Präfix &#039;&#039;m-&#039;&#039;. Vgl. z.B. &#039;&#039;zabal&#039;&#039; „wohnen“ &amp;gt; &#039;&#039;mizbal&#039;&#039; „Wohnort“, &#039;&#039;satar&#039;&#039; „verstecken“ &amp;gt; &#039;&#039;mistar&#039;&#039; „Versteck“ und v.a. &#039;&#039;šakab&#039;&#039; „liegen“ &amp;gt; &#039;&#039;miškab&#039;&#039; „Liegeort“ = „Bett“; entsprechend dann hier &#039;&#039;ro`š&#039;&#039; „Kopf“ &amp;gt; &#039;&#039;mero`š&#039;&#039; „Kopf-Ort“ = Kopfstütze? So jedenfalls Syr: &#039;&#039;`essad&#039;&#039; „Kopfstütze, Kissen“. Gemeint sein könnte etwas wie der Stein des Jakob, vgl. [[Genesis 28#s11 |Gen 28,11]] mit dem selben Wort, was nicht heißen muss: „er nahm einen Stein und legte ihn nieder an seinem Kopf-Ort“, sondern auch bedeuten könnte: „... und legte ihn nieder als seine Kopfstütze“. In vielen Kulturen nimmt man beim Nächtigen im Freien auch heute noch einen Stein oder ein Stück Holz als Kopfstütze; einerseits, weil selbst dies bequemer ist, als den Kopf direkt auf den Boden zu legen (wie jeder Camper bestätigen können wird), andererseits aber wohl auch, damit bspw. Skorpione nicht so leicht an den Kopf des:der Schlafenden gelangen können. Vgl. noch [[1 Samuel 19#s13 |1 Sam 19,13]]: „Michal nahm die Teraphim, legte [sie] ins Bett und das Geflecht aus Ziegenhaar auf sein &#039;&#039;mero`š&#039;&#039; und deckte es mit einer Decke zu.“ (auch V. 16). Wg. dem Sg.-Suffix („&#039;&#039;sein&#039;&#039; &#039;&#039;mero`š&#039;&#039;“) ist &#039;&#039;mero`š&#039;&#039; hier sicher nicht „der Ort am Kopf &#039;&#039;der&#039;&#039; Teraphim“ (ein Pluralwort, s. [[Genesis 31#s34 |Gen 31,34]]: „Rachel hatte die Teraphim genommen und &#039;&#039;sie&#039;&#039; im Sattel versteckt“). Dann ist es also ein &#039;&#039;Teil des Bettes&#039;&#039;, auf &#039;&#039;dessen&#039;&#039; &#039;&#039;mero`š&#039;&#039; Michal das Ziegenhaar-Geflecht legt. In [[1 Samuel 26#s7 |1 Sam 26,7]].11f.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;26 dagegen &lt;/del&gt;wäre &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schon wie üblich „zu seinem Haupte“ &lt;/del&gt;zu übersetzen. Ich (S.W.) halte diese Deutung an &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;allen &lt;/del&gt;drei Stellen für besser&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;; so &lt;/del&gt;übersetzt &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hier &lt;/del&gt;aber niemand, daher besser auch nicht OfBi.&amp;lt;/ref&amp;gt; [standen] ein auf Kohle (Glühsteinen) [gebackener]&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;auf Kohle (Glühsteinen) [gebacken]&#039;&#039; - VUL legt nahe, wie dies zu verstehen ist: &#039;&#039;subcinericius panis&#039;&#039;, ein „Unter-Aschen-Brot“. Gemeint ist mit dem Wort dann wie in [[Jesaja 6#s6 |Jes 6,6]] &#039;&#039;Kohle&#039;&#039; (so EÜ: „ein Brot, das in glühender Asche gebacken war“), also kein „Glühstein“, der das Pendant einer Pfanne wäre (so Knauf 2019, auch NL: „ein Stück auf heißen Steinen gebackenes Brot“), was sich ohnehin schlecht mit dem Pl. verträgt, und das Brot ein „Aschenbrot“, das man buk, indem man es direkt auf die Kohle gab und weitere Kohle darüber häufte, damit er von beiden Seiten erhitzt wird (wie ebenfalls noch heute in vielen Kulturen, Abb. z.B. auf dem Blog [https://anthrochef.com/2017/08/11/ash-bread/ Anthrochef]). Erwähnt wird sie dann nicht, weil „Glühstein-Brot“ &#039;&#039;besseres&#039;&#039; Brot war, sondern weil durch die Formulierung die „Kohle“ (heiß) und das „Wasser“ (kalt) eine Art Merismus bilden: „ein Fladen der Kohle und eine Krug des Wassers“. Gleichzeitig ist die Formulierung chiastisch: (A) Nahrung – (B) Instrument – (B&#039;) Instrument – (A&#039;) Nahrung. Im Deutschen lässt sich das leicht nachbilden: „Ein Aschenbrot und ein Wasserkrug“. S. noch übernächste FN: V. 6 ist offensichtlich gehobene, kunstvoll formulierte Prosa.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fladen und ein Krug mit Wasser. Da ([stand er auf und])&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;er stand auf&#039;&#039; nur nach LXX (außer LXX&amp;lt;sup&amp;gt;H&amp;lt;/sup&amp;gt;), VL; assim-V. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&amp;lt;ref name=&quot;Textkritik&quot; /&amp;gt; aß er und trank er und (kehrte um und legte sich=) legte sich wieder hin.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;er trank und kehrte um und legte sich&#039;&#039; - „kehrte um und legte sich“ i.S.v. „er legte sich wieder“ ist eine ganz gewöhnliche Konstr. im Heb.; hier aber auffällig, da das Ende des Verses so stark assonant ist: &#039;&#039;wajješt wajjašab wajjiškab&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|6}} Und er schaute [sich um], und da (siehe)!, zu seinem Haupt (auf seiner Kopfstütze?)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;zu seinem Haupt (auf seiner Kopfstütze?)&#039;&#039; - Zur Alternative: Im Heb. steht die Nahrung auf Elijas &#039;&#039;mero`š&#039;&#039;, einer Wortbildung aus &#039;&#039;ro`š&#039;&#039; („Kopf“) und dem Lokal-Präfix &#039;&#039;m-&#039;&#039;. Vgl. z.B. &#039;&#039;zabal&#039;&#039; „wohnen“ &amp;gt; &#039;&#039;mizbal&#039;&#039; „Wohnort“, &#039;&#039;satar&#039;&#039; „verstecken“ &amp;gt; &#039;&#039;mistar&#039;&#039; „Versteck“ und v.a. &#039;&#039;šakab&#039;&#039; „liegen“ &amp;gt; &#039;&#039;miškab&#039;&#039; „Liegeort“ = „Bett“; entsprechend dann hier &#039;&#039;ro`š&#039;&#039; „Kopf“ &amp;gt; &#039;&#039;mero`š&#039;&#039; „Kopf-Ort“ = Kopfstütze? So jedenfalls Syr: &#039;&#039;`essad&#039;&#039; „Kopfstütze, Kissen“. Gemeint sein könnte etwas wie der Stein des Jakob, vgl. [[Genesis 28#s11 |Gen 28,11]] mit dem selben Wort, was nicht heißen muss: „er nahm einen Stein und legte ihn nieder an seinem Kopf-Ort“, sondern auch bedeuten könnte: „... und legte ihn nieder als seine Kopfstütze“. In vielen Kulturen nimmt man beim Nächtigen im Freien auch heute noch einen Stein oder ein Stück Holz als Kopfstütze; einerseits, weil selbst dies bequemer ist, als den Kopf direkt auf den Boden zu legen (wie jeder Camper bestätigen können wird), andererseits aber wohl auch, damit bspw. Skorpione nicht so leicht an den Kopf des:der Schlafenden gelangen können. Vgl. noch [[1 Samuel 19#s13 |1 Sam 19,13]]: „Michal nahm die Teraphim, legte [sie] ins Bett und das Geflecht aus Ziegenhaar auf sein &#039;&#039;mero`š&#039;&#039; und deckte es mit einer Decke zu.“ (auch V. 16). Wg. dem Sg.-Suffix („&#039;&#039;sein&#039;&#039; &#039;&#039;mero`š&#039;&#039;“) ist &#039;&#039;mero`š&#039;&#039; hier sicher nicht „der Ort am Kopf &#039;&#039;der&#039;&#039; Teraphim“ (ein Pluralwort, s. [[Genesis 31#s34 |Gen 31,34]]: „Rachel hatte die Teraphim genommen und &#039;&#039;sie&#039;&#039; im Sattel versteckt“). Dann ist es also ein &#039;&#039;Teil des Bettes &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Davids&lt;/ins&gt;&#039;&#039;, auf &#039;&#039;dessen&#039;&#039; &#039;&#039;mero`š&#039;&#039; Michal das Ziegenhaar-Geflecht legt. In [[1 Samuel 26#s7 |1 Sam 26,7]].11f.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;16 &lt;/ins&gt;wäre &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dann entsprechend „[an] seiner Kopfstütze“ &lt;/ins&gt;zu übersetzen. Ich (S.W.) halte diese Deutung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;v.a. &lt;/ins&gt;an drei &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erstgenannten &lt;/ins&gt;Stellen für besser&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. 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Gemeint ist mit dem Wort dann wie in [[Jesaja 6#s6 |Jes 6,6]] &#039;&#039;Kohle&#039;&#039; (so EÜ: „ein Brot, das in glühender Asche gebacken war“), also kein „Glühstein“, der das Pendant einer Pfanne wäre (so Knauf 2019, auch NL: „ein Stück auf heißen Steinen gebackenes Brot“), was sich ohnehin schlecht mit dem Pl. verträgt, und das Brot ein „Aschenbrot“, das man buk, indem man es direkt auf die Kohle gab und weitere Kohle darüber häufte, damit er von beiden Seiten erhitzt wird (wie ebenfalls noch heute in vielen Kulturen, Abb. z.B. auf dem Blog [https://anthrochef.com/2017/08/11/ash-bread/ Anthrochef]). Erwähnt wird sie dann nicht, weil „Glühstein-Brot“ &#039;&#039;besseres&#039;&#039; Brot war, sondern weil durch die Formulierung die „Kohle“ (heiß) und das „Wasser“ (kalt) eine Art Merismus bilden: „ein Fladen der Kohle und eine Krug des Wassers“. Gleichzeitig ist die Formulierung chiastisch: (A) Nahrung – (B) Instrument – (B&#039;) Instrument – (A&#039;) Nahrung. Im Deutschen lässt sich das leicht nachbilden: „Ein Aschenbrot und ein Wasserkrug“. S. noch übernächste FN: V. 6 ist offensichtlich gehobene, kunstvoll formulierte Prosa.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fladen und ein Krug mit Wasser. Da ([stand er auf und])&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;er stand auf&#039;&#039; nur nach LXX (außer LXX&amp;lt;sup&amp;gt;H&amp;lt;/sup&amp;gt;), VL; assim-V. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&amp;lt;ref name=&quot;Textkritik&quot; /&amp;gt; aß er und trank er und (kehrte um und legte sich=) legte sich wieder hin.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;er trank und kehrte um und legte sich&#039;&#039; - „kehrte um und legte sich“ i.S.v. „er legte sich wieder“ ist eine ganz gewöhnliche Konstr. im Heb.; hier aber auffällig, da das Ende des Verses so stark assonant ist: &#039;&#039;wajješt wajjašab wajjiškab&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|7}} Und es kam zurück der Bote (Engel)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bote (Engel)&amp;#039;&amp;#039; - W. „Bote“. „Boten Gottes“ übersetzt man in dt. Üss. meist (und auch hier stets) mit „Engel“, denn solche sind dann fast stets gemeint. Folgt man mit der SF hier in V. 2 den Vrs., die auch Isebel einen „Boten“ schicken lassen, sollte man durchaus auch hier so übersetzen, dass diese Parallelität erkennbar wird; hält man dagegen das „Bote“ dort für sekundär, ist es hier gleich und man sollte besser mit „Engel“ übersetzen.&amp;lt;/ref&amp;gt; JHWHs ein zweites Mal (da kehrte ein zweiter Bote JHWHs zurück) und stieß (fasste) ihn an und sagte: „Steh auf, iss! Denn [sonst ist] (genug=) zu weit&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;zu weit&amp;#039;&amp;#039; - w. „genug“, das selbe Wort, das Elija Gott in V. 4 entgegengeschleudert hat. Wenn möglich, sollte das in der LF erkennbar sein. Vielleicht: „Sonst ist&amp;#039;s nicht genug für deinen weiten Weg“? Oder wie B-R: „Erheb dich, iß, genug noch hast du des Wegs.“&amp;lt;/ref&amp;gt; für dich der Weg!“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|7}} Und es kam zurück der Bote (Engel)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bote (Engel)&amp;#039;&amp;#039; - W. „Bote“. „Boten Gottes“ übersetzt man in dt. Üss. meist (und auch hier stets) mit „Engel“, denn solche sind dann fast stets gemeint. Folgt man mit der SF hier in V. 2 den Vrs., die auch Isebel einen „Boten“ schicken lassen, sollte man durchaus auch hier so übersetzen, dass diese Parallelität erkennbar wird; hält man dagegen das „Bote“ dort für sekundär, ist es hier gleich und man sollte besser mit „Engel“ übersetzen.&amp;lt;/ref&amp;gt; JHWHs ein zweites Mal (da kehrte ein zweiter Bote JHWHs zurück) und stieß (fasste) ihn an und sagte: „Steh auf, iss! Denn [sonst ist] (genug=) zu weit&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;zu weit&amp;#039;&amp;#039; - w. „genug“, das selbe Wort, das Elija Gott in V. 4 entgegengeschleudert hat. Wenn möglich, sollte das in der LF erkennbar sein. Vielleicht: „Sonst ist&amp;#039;s nicht genug für deinen weiten Weg“? Oder wie B-R: „Erheb dich, iß, genug noch hast du des Wegs.“&amp;lt;/ref&amp;gt; für dich der Weg!“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 29. Oktober 2022 um 10:10 Uhr</title>
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		<updated>2022-10-29T10:10:47Z</updated>

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Die Kombination von Taktilem („fein, pulverartig“) mit Akkustischem („geräuschlos“) soll dann die übernatürliche Unbeschreiblichkeit des &amp;#039;&amp;#039;qol&amp;#039;&amp;#039; betonen, der „geräuschlose Klang“ soll als Oxymoron das Selbe leisten (gut z.B. Walsh 1996; Dharamraj 2006, S. 93).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Genauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Gehen wir die Wörter einzeln durch. Heb. &amp;#039;&amp;#039;qol demamah daqqah&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;qol&amp;#039;&amp;#039; kann sowohl „Klang“ als auch „Stimme“ bedeuten. In V. 13 wird das selbe Wort von fast allen als „Stimme“ gedeutet. Dazu jedoch richtig Eidevall 2011, S. 105: Dass das Wort dort keinen Artikel hat, kann nahelegen, dass der &amp;#039;&amp;#039;qol&amp;#039;&amp;#039; dort nicht identisch mit dem &amp;#039;&amp;#039;qol&amp;#039;&amp;#039; in V. 12 ist; es könnte also ganz unproblematisch hier „Klang“ und dort „Stimme“ bedeuten. Aber wahrscheinlich ist das hier verfehlt: Vv. 11-13 sind offensichtlich bewusst in Anlehnung an und mit vielen Anspielungen auf [[Exodus 19#s16 |Ex 19,16-19]] formuliert worden, und dort entscheidend V. 19: „Der Hörner-&amp;#039;&amp;#039;qol&amp;#039;&amp;#039; wurde immer stärker. Mose redete, und Gott antwortete mit &amp;#039;&amp;#039;qol&amp;#039;&amp;#039;“. Das ist sicher nicht einmal als „Klang“ und einmal als „Stimme“ zu deuten, sondern gesagt wird dort: Dieser laute und übernatürliche Klang &amp;#039;&amp;#039;ist&amp;#039;&amp;#039; Gottes Stimme. Hiervon müssen wir dann auch hier ausgehen; unser Text ist sicher missverstanden, wenn er so gedeutet wird, dass in V. 12 zunächst ein übernatürlicher Klang ertönt, Gott dann aber in V. 13 „auf Menschenweise“ spricht. Im Deutschen wird das sicher klarer mit der Üs. „Klang“.&amp;lt;br /&amp;gt;Zunächst weiter zu &amp;#039;&amp;#039;daqqah&amp;#039;&amp;#039;, das einfacher ist als das zweite Wort: &amp;#039;&amp;#039;daqqah&amp;#039;&amp;#039; kommt von &amp;#039;&amp;#039;daqaq&amp;#039;&amp;#039; („zermalmen, pulverisieren“); abgleitet ist z.B. auch &amp;#039;&amp;#039;daq&amp;#039;&amp;#039; („fein, pulverisiert“) und &amp;#039;&amp;#039;doq&amp;#039;&amp;#039; (nur [[Jesaja 40#s22 |Jes 40,22]]: „etwas ganz Feines/Dünnes“ = „ein Schleier“). Das Wort ist Adjektiv-Attribut zu &amp;#039;&amp;#039;demamah&amp;#039;&amp;#039;, diese ist also entweder eine „zermalmende &amp;#039;&amp;#039;demamah&amp;#039;&amp;#039;“ oder eine „feine &amp;#039;&amp;#039;demamah&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Und nach dem Feuer ein feiner, stiller Klang (eine feine, leise Stimme; ein dünnes, klagendes/betäubendes = ein gespenstisches Geräusch; ein Geräusch zermalmender Vernichtung).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;ein feiner, stiller Klang (eine feine, leise Stimme; ein dünnes, klagendes/betäubendes = ein gespenstisches Geräusch; ein Geräusch zermalmender Vernichtung)&amp;#039;&amp;#039; - eine der meist-diskutierten Stellen der Bibel. Die Bed. des ganzen Ausdrucks ist und bleibt unsicher; am besten wählt man aber etwas wie den obigen Primärvorschlag. Die Kombination von Taktilem („fein, pulverartig“) mit Akkustischem („geräuschlos“) soll dann die übernatürliche Unbeschreiblichkeit des &amp;#039;&amp;#039;qol&amp;#039;&amp;#039; betonen, der „geräuschlose Klang“ soll als Oxymoron das Selbe leisten (gut z.B. Walsh 1996; Dharamraj 2006, S. 93).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Genauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Gehen wir die Wörter einzeln durch. Heb. &amp;#039;&amp;#039;qol demamah daqqah&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;qol&amp;#039;&amp;#039; kann sowohl „Klang“ als auch „Stimme“ bedeuten. In V. 13 wird das selbe Wort von fast allen als „Stimme“ gedeutet. 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Wörtern mit langem &#039;&#039;u&#039;&#039; oder &#039;&#039;i&#039;&#039; zwischen den beiden Konsonanten am Rand; hier also: &#039;&#039;dūm&#039;&#039;) und „schwachen Wurzeln“ (d.h. Wörtern mit zwei Konsonanten und &#039;&#039;h&#039;&#039; oder &#039;&#039;`&#039;&#039; als drittem Konsonant, hier also &#039;&#039;damah&#039;&#039;): Bei vielen Wörtern ist unklar, ob ein Wort IaIIaII (wie &#039;&#039;damam&#039;&#039;), ein Wort IūII (wie &#039;&#039;dūm&#039;&#039;) und ein Wort IaIIaH / IaIIa` (wie &#039;&#039;damah&#039;&#039;) das selbe Wort sind, unterschiedliche Wörter sind, oder beides, so dass es z.B. ein &#039;&#039;damam&#039;&#039; mit Bedeutung A und ein zweites &#039;&#039;damam&#039;&#039; mit der selben Bedeutung B wie ein Wort &#039;&#039;dūm&#039;&#039; gäbe.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; dann: Bei unserem Wort &#039;&#039;demamah&#039;&#039; könnte man daher denken an folgende Bedeutungen: (1a) „still sein“ (nicht: „leise sein“; gemeint ist die &#039;&#039;Abwesenheit&#039;&#039; von Geräusch oder Bewegung, wie z.B. in der „Windstille“. S. in Ges18 s.v. &#039;&#039;damam&#039;&#039; I, das aber wahrscheinlich besser als &#039;&#039;dūm&#039;&#039; zu führen wäre). Das ist die häufigste Deutung; gemeint wäre dann „feine Stille“ (B-R: „eine Stimme verschwebenden Schweigens“; NeÜ: „der Ton eines dahinschwebenden Schweigens“). Sicher nicht: „sanfte Leis-heit“, wie in allen anderen dt. Üss. gedeutet wird; zu behaupten, ein &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; sei eine „leise Stimme“, ist, als würde man sagen, der „weiße Rappe“ sei ein „hellgraues Pferd“.&amp;lt;br /&amp;gt;(1b) Abgeleitet vom selben Wort: „still stehen lassend“ = „erstarren lassend“, also „ein dünnes, betäubendes d.i. ein gespenstisches Geräusch“ (so de Boer 1951, S. 179; Seybold 1973, S. 13). Sehr nahe liegt das aber nicht; der Brückenschlag vom „feinen betäubenden“ zum „gespenstischen“ Geräusch ist ziemlich gewagt.&amp;lt;br /&amp;gt;(2) „verwüstend, vernichtend“ (in Ges18 s.v. &#039;&#039;damam&#039;&#039; II), wahrscheinlich eine Nebenform von (3) „vernichten“ (in Ges18 s.v. &#039;&#039;damah&#039;&#039; II). Nach beiden Ableitungen also: „ein Klang von zermalmender Vernichtung“. So niemand, aber s. gleich.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) „klagen“ (&#039;&#039;damam&#039;&#039; III, dazu s. z.B. Schick 1913; Dahood 1965, S. 25; McDaniel 1968, s. 39). Lust 1975 will von hier aus noch weiter die Bed. von &#039;&#039;damam&#039;&#039; zu „brüllen“ umbiegen und kommt so zur Üs. „crushing and roaring sound“ (S. 112). Zur Not ist das wohl möglich; mit einer Ableitung nach (2) und (3) kommt man aber ja zur selben Bed. und diese Ableitung ist sprachlich sicher glatter. Der Vorschlag ist sehr erwägenswert; er hat erstens den entscheidenden Vorteil, dass man dafür nicht gleichzeitig von einer Synästhesie und einem Oxymoron ausgehen muss, um die Fügung sinnvoll zu deuten, und zweitens den, dass dann der &#039;&#039;qol&#039;&#039; in weit größere Nähe zum &#039;&#039;qol&#039;&#039; in [[Exodus 19#s19 |Ex 19,19]] rückt.&amp;lt;br /&amp;gt;(5) „gleichen, ähneln“ (in Ges18 s.v. &#039;&#039;damah&#039;&#039; I). S. z.B. [[Hohelied 2#s9 |Hld 2,9]]: „Mein Geliebter ist so ähnlich wie = gleicht einer Gazelle“. &#039;&#039;demamah&#039;&#039; wäre dann eine Variante des &#039;&#039;demut&#039;&#039; Ezechiels, mit dem er ausdrückt, dass seine Worte nicht &#039;&#039;genau&#039;&#039; das treffen, was er in seinen Visionen geschaut hat und berichtet. S. z.B. [[Ezechiel 1#s10 |Ez 1,10]]: „Die &#039;&#039;demut&#039;&#039; ihrer Gesichter waren Menschengesichter“ = „ihre Gesichter waren so ähnlich wie Menschengesichter“. Das funktioniert hier nicht, aber s.u.&amp;lt;br /&amp;gt;Weil mindestens die Abwägung zwischen dem „feinen, leisen Klang“ und dem „Klang zermalmender Vernichtung“ so schwierig ist, muss man &#039;&#039;&#039;Vergleichsstellen&#039;&#039;&#039; heranziehen. Herangezogen wurden:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) [[Ijob 4#s16 |Ijob 4,16]], aber das ist verfehlt, s. zum Vers. Elifaz berichtet sicher, &#039;&#039;zunächst&#039;&#039; habe Stille geherrscht, &#039;&#039;danach&#039;&#039; habe er eine Stimme vernommen. Damit ist er eine sehr nahe Parallele für die Abfolge unserer Vv. 12.13; für die Bed. nur von V. 12 ist er aber irrelevant.&amp;lt;br /&amp;gt;(2) [[Psalm 107#s29 |Ps 107,29]]: „Gott verwandelt den Sturm in &#039;&#039;demamah&#039;&#039; und die Wellen legen sich.“ Das deutet man gewöhnlich so, dass beide Sätze das Selbe sagen, &#039;&#039;demamah&#039;&#039; also „Windstille“ bedeutet und Ps 107,29 damit Deutung (1) stützt. Richtig zwar Lust: Theoretisch könnte man, wenn man nur auf diesen Vers schaut, beide Zeilen auch als antithetischen Parallelismus deuten: „Gott steigert [zunächst noch] den Sturm zur Vernichtung, dann legen sich die Wellen“ – aber liest man den V. zusammen mit V. 28, liegt das sehr fern. Ps 107,29 ist also wirklich ein starkes Indiz dafür, dass unser V. heißt: „Nach dem Sturm hörte ich das Geräusch von &#039;&#039;daqqah&#039;&#039;-Windstille“.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) [[Psalm 93#s3 |Ps 93,3]], auf den gut Lust hinweist: „Fluten erhoben ihren &#039;&#039;qol&#039;&#039;, Fluten erhoben ihre &#039;&#039;daki&#039;&#039;.“ An diesen V. denkt man nicht gleich, aber Lust hat Recht: &#039;&#039;daki&#039;&#039; kommt von &#039;&#039;dakka`&#039;&#039;, einer Nebenform von &#039;&#039;daqaq&#039;&#039; (s.o.). Auch hier also stehen &#039;&#039;qol&#039;&#039; und &#039;&#039;daqaq&#039;&#039; beieinander – und hier in der Bed. „Geräusch“ und „Vernichtung“: „Fluten erschallten = Fluten vernichteten“. Das stützt Deutung (2), aber nicht so stark, wie Ps 107,29 Deutung (1) stützt.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Die Wichtigste und zugleich Schwierigste: 4Q405 frgs. 20-22 7f.12f.: „&#039;&#039;Die Cherubim fallen vor ihm nieder und preisen. Wenn sie sich erheben, ist da göttlicher &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; zu hören, und ein jauchzender Lärm, wenn sie ihre Flügel öffnen, ein göttlicher &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039;. [...] Und der &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; des Segens [ist] im Lärm ihres sich-Bewegens. [...] Dann kommt der Klang ihres freudigen Jauchzens zur Ruhe, und &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; des Segens Gottes [ist] in allen göttlichen Abteilungen, und der Klang des Preises&#039;&#039;“. Vgl. auch frg. 19: „&#039;&#039;Unter dem wunderbaren inneren Schrein [klingt] der ruhige &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; des Segens Gottes&#039;&#039;“. Man hat sich hier bei der Deutung offenbar stark beeinflussen lassen von der Rede von der „Ruhe“ in frg. 20-22 13 und der vom „ruhig“ in frg. 19 und daher &#039;&#039;demamah&#039;&#039; stets als „geräuschlos“ gedeutet. Aber in frg. 20-22 13 wird ja nur gesagt, dass die Engel aufhören, zu jauchzen, &#039;&#039;wonach&#039;&#039; laut hörbar der Segen erklingt. Und das „ruhig“ in frg. 19 ist im Heb. &#039;&#039;šaqaṭ&#039;&#039;, ein Wort, das keine akkustische Qualität beschreibt, sondern einen Zustand oder eine Stimmung: „friedvoll, gelöst“. Dagegen das zweifache „(jauchzender) Lärm“ in frg. 20-22 macht sehr wahrscheinlich, dass gerade &#039;&#039;nicht&#039;&#039; an „geräuschlose“ Äußerungen zu denken ist. Woran dann? Ich (S.W.) sehe zwei Optionen: Entweder, man geht mit Newsom 1985, S. 313 und Eidevall 2011, S. 106 davon aus, dass die Ausdrücke an diesen Stellen quasi-mechanisch aus 1 Kön 19,12 in 4Q405 übernommen wurden, nach der Logik: „Offenbar klingt Göttliches wie &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039;, also sagen wir das hier auch [aber um klar zu machen, dass wir nicht ‚geräuschlos‘ &#039;&#039;meinen&#039;&#039;, obwohl es zunächst so klingt, setzen wir jeweils noch einen anderen Ausdruck daneben].“ Dann ließe sich aus 4Q405 gar nichts für unsere Stelle ableiten. Oder: Blickt man noch etwas genauer auf den Text, fällt erstens auf, dass &#039;&#039;demamah&#039;&#039; stets zwischen &#039;&#039;qol&#039;&#039; und „Gott“, „göttlich“ oder „Segen“ steht und stets (anders als hier) Constructus ist, und dass zweitens die beiden &#039;&#039;demamah&#039;&#039;-Abschnitte einen &#039;&#039;demut&#039;&#039;-und&#039;&#039;mare`&#039;&#039; („Gleichheit-und-Aussehen“)-Abschnitt umrahmen (Z. 10: „[Der Thron] hatte &#039;&#039;das Aussehen&#039;&#039; von Feuer. ... Um sie herum war &#039;&#039;etwas Ähnliches&#039;&#039; wie Ströme von Feuer.“). Vielleicht ist hier &#039;&#039;demamah&#039;&#039; also wirklich eine Variante von &#039;&#039;demut&#039;&#039;: „&#039;&#039;Die Cherubim fallen vor ihm nieder und preisen. Wenn sie sich erheben, ist da &#039;&#039;quasi&#039;&#039;-göttlicher Klang zu vernehmen, und ein jauchzender Lärm, wenn sie ihre Flügel öffnen, ein &#039;&#039;quasi&#039;&#039;-göttlicher Klang. ... Und ein Klang &#039;&#039;wie von&#039;&#039; Segen ist im Lärm ihres sich-Bewegens. Dann kommt der Klang ihres freudigen Jauchzens zu Ruhe, und &#039;&#039;etwas wie&#039;&#039; Segen Gottes [erklingt] in allen göttlichen Abteilungen und der Klang des Preises.&#039;&#039;“ und „&#039;&#039;Unter dem wunderbaren inneren Schrein [klingt] ein Klang &#039;&#039;wie von&#039;&#039; friedvollem Segen Gottes.&#039;&#039;“ Was dann jeweils nur bedeutete: Wenn die Cherubim sich bewegen, klingt das wie Segen Gottes – ähnlich, wie es nach Glöckchen-Klang klingt, wenn irische Elfen fliegen. Beide Optionen sind aber nicht sehr zufriedenstellend: Option 1 nicht, weil man dann annehmen muss, dass &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; in 4Q405 mehr oder weniger sinnlos verwendet wird, Option 2 nicht, weil man dann annehmen muss, dass &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; in 4Q405 und an unserer Stelle ganz Unterschiedliches bedeuten. Will man 1 Kön 19,12 und 4Q405 miteinander harmonieren lassen, hat man fast keine Wahl, als &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; an beiden Stellen „geräuschloser Klang“ bedeuten zu lassen, so schwierig sich das auch mit der Rede vom „Lärm“ in 4Q405 vereinbaren lässt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Diese &#039;&#039;daqqah-demamah&#039;&#039; spezifiziert insgesamt &#039;&#039;qol&#039;&#039;, dieser ist also ist ein „&#039;&#039;daqqah-demamah-qol&#039;&#039;“. &#039;&#039;demamah&#039;&#039; nun ist notorisch schwierig: Auf den ersten Blick scheint man es ableiten zu müssen vom Wort / von der heb. „Wurzel“ &#039;&#039;damam&#039;&#039; (s. gleich). &#039;&#039;damam&#039;&#039; ist aber eine sog. „reduplikative Wurzel“ (d.h., der zweite und der dritte Konsonant des Wortes ist der Selbe), und solche reduplikativen Wurzeln lassen sich häufig nicht gut abgrenzen von ihren sog. „metaplastischen Nebenformen“, also von den entsprechenden „hohlen Wurzeln“ (d.h. Wörtern mit langem &#039;&#039;u&#039;&#039; oder &#039;&#039;i&#039;&#039; zwischen den beiden Konsonanten am Rand; hier also: &#039;&#039;dūm&#039;&#039;) und „schwachen Wurzeln“ (d.h. Wörtern mit zwei Konsonanten und &#039;&#039;h&#039;&#039; oder &#039;&#039;`&#039;&#039; als drittem Konsonant, hier also &#039;&#039;damah&#039;&#039;): Bei vielen Wörtern ist unklar, ob ein Wort IaIIaII (wie &#039;&#039;damam&#039;&#039;), ein Wort IūII (wie &#039;&#039;dūm&#039;&#039;) und ein Wort IaIIaH / IaIIa` (wie &#039;&#039;damah&#039;&#039;) das selbe Wort sind, unterschiedliche Wörter sind, oder beides, so dass es z.B. ein &#039;&#039;damam&#039;&#039; mit Bedeutung A und ein zweites &#039;&#039;damam&#039;&#039; mit der selben Bedeutung B wie ein Wort &#039;&#039;dūm&#039;&#039; gäbe.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; dann: Bei unserem Wort &#039;&#039;demamah&#039;&#039; könnte man daher denken an folgende Bedeutungen: (1a) „still sein“ (nicht: „leise sein“; gemeint ist die &#039;&#039;Abwesenheit&#039;&#039; von Geräusch oder Bewegung, wie z.B. in der „Windstille“. S. in Ges18 s.v. &#039;&#039;damam&#039;&#039; I, das aber wahrscheinlich besser als &#039;&#039;dūm&#039;&#039; zu führen wäre). Das ist die häufigste Deutung; gemeint wäre dann „feine Stille“ (B-R: „eine Stimme verschwebenden Schweigens“; NeÜ: „der Ton eines dahinschwebenden Schweigens“). Sicher nicht: „sanfte Leis-heit“, wie in allen anderen dt. Üss. gedeutet wird; zu behaupten, ein &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; sei eine „leise Stimme“, ist, als würde man sagen, der „weiße Rappe“ sei ein „hellgraues Pferd“.&amp;lt;br /&amp;gt;(1b) Abgeleitet vom selben Wort: „still stehen lassend“ = „erstarren lassend“, also „ein dünnes, betäubendes d.i. ein gespenstisches Geräusch“ (so de Boer 1951, S. 179; Seybold 1973, S. 13). Sehr nahe liegt das aber nicht; der Brückenschlag vom „feinen betäubenden“ zum „gespenstischen“ Geräusch ist ziemlich gewagt.&amp;lt;br /&amp;gt;(2) „verwüstend, vernichtend“ (in Ges18 s.v. &#039;&#039;damam&#039;&#039; II), wahrscheinlich eine Nebenform von (3) „vernichten“ (in Ges18 s.v. &#039;&#039;damah&#039;&#039; II). Nach beiden Ableitungen also: „ein Klang von zermalmender Vernichtung“. So niemand, aber s. gleich.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) „klagen“ (&#039;&#039;damam&#039;&#039; III, dazu s. z.B. Schick 1913; Dahood 1965, S. 25; McDaniel 1968, s. 39). Lust 1975 will von hier aus noch weiter die Bed. von &#039;&#039;damam&#039;&#039; zu „brüllen“ umbiegen und kommt so zur Üs. „crushing and roaring sound“ (S. 112). Zur Not ist das wohl möglich; mit einer Ableitung nach (2) und (3) kommt man aber ja zur selben Bed. und diese Ableitung ist sprachlich sicher glatter. Der Vorschlag ist sehr erwägenswert; er hat erstens den entscheidenden Vorteil, dass man dafür nicht gleichzeitig von einer Synästhesie und einem Oxymoron ausgehen muss, um die Fügung sinnvoll zu deuten, und zweitens den, dass dann der &#039;&#039;qol&#039;&#039; in weit größere Nähe zum &#039;&#039;qol&#039;&#039; in [[Exodus 19#s19 |Ex 19,19]] rückt.&amp;lt;br /&amp;gt;(5) „gleichen, ähneln“ (in Ges18 s.v. &#039;&#039;damah&#039;&#039; I). S. z.B. [[Hohelied 2#s9 |Hld 2,9]]: „Mein Geliebter ist so ähnlich wie = gleicht einer Gazelle“. &#039;&#039;demamah&#039;&#039; wäre dann eine Variante des &#039;&#039;demut&#039;&#039; Ezechiels, mit dem er ausdrückt, dass seine Worte nicht &#039;&#039;genau&#039;&#039; das treffen, was er in seinen Visionen geschaut hat und berichtet. S. z.B. [[Ezechiel 1#s10 |Ez 1,10]]: „Die &#039;&#039;demut&#039;&#039; ihrer Gesichter waren Menschengesichter“ = „ihre Gesichter waren so ähnlich wie Menschengesichter“. Das funktioniert hier nicht, aber s.u.&amp;lt;br /&amp;gt;Weil mindestens die Abwägung zwischen dem „feinen, leisen Klang“ und dem „Klang zermalmender Vernichtung“ so schwierig ist, muss man &#039;&#039;&#039;Vergleichsstellen&#039;&#039;&#039; heranziehen. Herangezogen wurden:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) [[Ijob 4#s16 |Ijob 4,16]], aber das ist verfehlt, s. zum Vers. Elifaz berichtet sicher, &#039;&#039;zunächst&#039;&#039; habe Stille geherrscht, &#039;&#039;danach&#039;&#039; habe er eine Stimme vernommen. Damit ist er eine sehr nahe Parallele für die Abfolge unserer Vv. 12.13; für die Bed. nur von V. 12 ist er aber irrelevant.&amp;lt;br /&amp;gt;(2) [[Psalm 107#s29 |Ps 107,29]]: „Gott verwandelt den Sturm in &#039;&#039;demamah&#039;&#039; und die Wellen legen sich.“ Das deutet man gewöhnlich so, dass beide Sätze das Selbe sagen, &#039;&#039;demamah&#039;&#039; also „Windstille“ bedeutet und Ps 107,29 damit Deutung (1) stützt. Richtig zwar Lust: Theoretisch könnte man, wenn man nur auf diesen Vers schaut, beide Zeilen auch als antithetischen Parallelismus deuten: „Gott steigert [zunächst noch] den Sturm zur Vernichtung, dann legen sich die Wellen“ – aber liest man den V. zusammen mit V. 28, liegt das sehr fern. Ps 107,29 ist also wirklich ein starkes Indiz dafür, dass unser V. heißt: „Nach dem Sturm hörte ich das Geräusch von &#039;&#039;daqqah&#039;&#039;-Windstille“.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) [[Psalm 93#s3 |Ps 93,3]], auf den gut Lust hinweist: „Fluten erhoben ihren &#039;&#039;qol&#039;&#039;, Fluten erhoben ihre &#039;&#039;daki&#039;&#039;.“ An diesen V. denkt man nicht gleich, aber Lust hat Recht: &#039;&#039;daki&#039;&#039; kommt von &#039;&#039;dakka`&#039;&#039;, einer Nebenform von &#039;&#039;daqaq&#039;&#039; (s.o.). Auch hier also stehen &#039;&#039;qol&#039;&#039; und &#039;&#039;daqaq&#039;&#039; beieinander – und hier in der Bed. „Geräusch“ und „Vernichtung“: „Fluten erschallten = Fluten vernichteten“. Das stützt Deutung (2), aber nicht so stark, wie Ps 107,29 Deutung (1) stützt.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Die Wichtigste und zugleich Schwierigste: 4Q405 frgs. 20-22 7f.12f.: „&#039;&#039;Die Cherubim fallen vor ihm nieder und preisen. Wenn sie sich erheben, ist da göttlicher &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; zu hören, und ein jauchzender Lärm, wenn sie ihre Flügel öffnen, ein göttlicher &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039;. [...] Und der &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; des Segens [ist] im Lärm ihres sich-Bewegens. [...] Dann kommt der Klang ihres freudigen Jauchzens zur Ruhe, und &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; des Segens Gottes [ist] in allen göttlichen Abteilungen, und der Klang des Preises&#039;&#039;“. Vgl. auch frg. 19: „&#039;&#039;Unter dem wunderbaren inneren Schrein [klingt] der ruhige &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; des Segens Gottes&#039;&#039;“. Man hat sich hier bei der Deutung offenbar stark beeinflussen lassen von der Rede von der „Ruhe“ in frg. 20-22 13 und der vom „ruhig“ in frg. 19 und daher &#039;&#039;demamah&#039;&#039; stets als „geräuschlos“ gedeutet. Aber in frg. 20-22 13 wird ja nur gesagt, dass die Engel aufhören, zu jauchzen, &#039;&#039;wonach&#039;&#039; laut hörbar der Segen erklingt. Und das „ruhig“ in frg. 19 ist im Heb. &#039;&#039;šaqaṭ&#039;&#039;, ein Wort, das keine akkustische Qualität beschreibt, sondern einen Zustand oder eine Stimmung: „friedvoll, gelöst“. Dagegen das zweifache „(jauchzender) Lärm“ in frg. 20-22 macht sehr wahrscheinlich, dass gerade &#039;&#039;nicht&#039;&#039; an „geräuschlose“ Äußerungen zu denken ist. Woran dann? Ich (S.W.) sehe zwei Optionen: Entweder, man geht mit Newsom 1985, S. 313 und Eidevall 2011, S. 106 davon aus, dass die Ausdrücke an diesen Stellen quasi-mechanisch aus 1 Kön 19,12 in 4Q405 übernommen wurden, nach der Logik: „Offenbar klingt Göttliches wie &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039;, also sagen wir das hier auch [aber um klar zu machen, dass wir nicht ‚geräuschlos‘ &#039;&#039;meinen&#039;&#039;, obwohl es zunächst so klingt, setzen wir jeweils noch einen anderen Ausdruck daneben].“ Dann ließe sich aus 4Q405 gar nichts für unsere Stelle ableiten. Oder: Blickt man noch etwas genauer auf den Text, fällt erstens auf, dass &#039;&#039;demamah&#039;&#039; stets zwischen &#039;&#039;qol&#039;&#039; und „Gott“, „göttlich“ oder „Segen“ steht und stets (anders als hier) Constructus ist, und dass zweitens die beiden &#039;&#039;demamah&#039;&#039;-Abschnitte einen &#039;&#039;demut&#039;&#039;-und&#039;&#039;mare`&#039;&#039; („Gleichheit-und-Aussehen“)-Abschnitt umrahmen (Z. 10: „[Der Thron] hatte &#039;&#039;das Aussehen&#039;&#039; von Feuer. ... Um sie herum war &#039;&#039;etwas Ähnliches&#039;&#039; wie Ströme von Feuer.“). Vielleicht ist hier &#039;&#039;demamah&#039;&#039; also wirklich eine Variante von &#039;&#039;demut&#039;&#039;: „&#039;&#039;Die Cherubim fallen vor ihm nieder und preisen. Wenn sie sich erheben, ist da &#039;&#039;quasi&#039;&#039;-göttlicher Klang zu vernehmen, und ein jauchzender Lärm, wenn sie ihre Flügel öffnen, ein &#039;&#039;quasi&#039;&#039;-göttlicher Klang. ... Und ein Klang &#039;&#039;wie von&#039;&#039; Segen ist im Lärm ihres sich-Bewegens. Dann kommt der Klang ihres freudigen Jauchzens zu Ruhe, und &#039;&#039;etwas wie&#039;&#039; Segen Gottes [erklingt] in allen göttlichen Abteilungen und der Klang des Preises.&#039;&#039;“ und „&#039;&#039;Unter dem wunderbaren inneren Schrein [klingt] ein Klang &#039;&#039;wie von&#039;&#039; friedvollem Segen Gottes.&#039;&#039;“ Was dann jeweils nur bedeutete: Wenn die Cherubim sich bewegen, klingt das wie Segen Gottes – ähnlich, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wie laut b.Sot 9b Gottes Geist gleich Glöckchen klingt oder &lt;/ins&gt;wie es &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ähnlich &lt;/ins&gt;nach Glöckchen-Klang klingt, wenn irische Elfen fliegen. Beide Optionen sind aber nicht sehr zufriedenstellend: Option 1 nicht, weil man dann annehmen muss, dass &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; in 4Q405 mehr oder weniger sinnlos verwendet wird, Option 2 nicht, weil man dann annehmen muss, dass &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; in 4Q405 und an unserer Stelle ganz Unterschiedliches bedeuten. Will man 1 Kön 19,12 und 4Q405 miteinander harmonieren lassen, hat man fast keine Wahl, als &#039;&#039;qol demamah&#039;&#039; an beiden Stellen „geräuschloser Klang“ bedeuten zu lassen, so schwierig sich das auch mit der Rede vom „Lärm“ in 4Q405 vereinbaren lässt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|13}} Als Elija[&amp;#039;s] hörte, umwickelte er sein Gesicht mit seinem Mantel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Er umwickelte sein Gesicht&amp;#039;&amp;#039; - Als Schutzmaßnahme; Gott kann im Normalfall nicht ungeschützt sehen, ohne zu sterben. S. v.a. [[Exodus 33#s21 |Ex 33,21-23]]; auch [[Exodus 3#s6 |Ex 3,6]]; [[Richter 6#s22 |Ri 6,22f.]]; [[Richter 13#s20 |13,20]]; [[Ezechiel 1#s28 |Ez 1,28]]; [[Daniel 10#s9 |Dan 10,9]] und vgl. z.B. Gray 1970; Cogan 2001 und Dharamraj 2006, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann ging er hinaus und stellte sich in den Eingang der Höhle (unter die Höhle).&amp;lt;ref&amp;gt;Dass sich Elija nicht „auf die Spitze des Bergs“, sondern „&amp;#039;&amp;#039;an den Eingang der Höhle&amp;#039;&amp;#039;“ begibt, haben jene, die glauben, Elija würde in diesem Kapitel sehr negativ geschildert, so interpretiert, dass auch dies Zeichen seines Ungehorsams sei (z.B. Walsh 1996; Robinson 1991, S. 521; Flannery 2008, S. 169). Aber die Höhle ist ja zweifellos eine Berghöhle; auch mit seinem Hinausgehen aus der Höhle steht Elija dann „auf dem Berg“ (richtig Dharamraj 2006, S. 115).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;in den Eingang der Höhle (unter die Höhle)&amp;#039;&amp;#039; - Wie MT auch Sym, LXX&amp;lt;sup&amp;gt;H&amp;lt;/sup&amp;gt;, Tg, VUL, Syr; wohl auch JosAnt §351 („als er aus der Höhle hinausging“). Dagegen LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B, A&amp;lt;/sup&amp;gt;: „&amp;#039;&amp;#039;unter&amp;#039;&amp;#039; die Höhle“, LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt;: „&amp;#039;&amp;#039;vor&amp;#039;&amp;#039; die Höhle“. LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt; könnte sogar nur freie Übertragung des „Eingangs der Höhle“ sein (vgl. JosAnt, die zur selben Textfamilie gehören wie LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt;), aber LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B, A&amp;lt;/sup&amp;gt; haben sicher statt &amp;#039;&amp;#039;ptḥ hm´rh&amp;#039;&amp;#039; („Öffnung der Höhle“) gelesen: &amp;#039;&amp;#039;tḥt m´rh&amp;#039;&amp;#039; (richtig Stade/Schwally).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Und da (siehe)!, an ihn [ergeht (erging)] ein Klang (eine Stimme)! Er fragte ([ihn)&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;[ihn]&amp;#039;&amp;#039; - So Syr, einige MT-Mss und einige Tg-Mss. Assim-V. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;]:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Textkritik&amp;quot; /&amp;gt; „(Was [ist] mit dir, [dass du] hier [bist]=) Was willst du hier, Elija?“&amp;lt;ref name=&amp;quot;9.13&amp;quot; /&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|13}} Als Elija[&amp;#039;s] hörte, umwickelte er sein Gesicht mit seinem Mantel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Er umwickelte sein Gesicht&amp;#039;&amp;#039; - Als Schutzmaßnahme; Gott kann im Normalfall nicht ungeschützt sehen, ohne zu sterben. S. v.a. [[Exodus 33#s21 |Ex 33,21-23]]; auch [[Exodus 3#s6 |Ex 3,6]]; [[Richter 6#s22 |Ri 6,22f.]]; [[Richter 13#s20 |13,20]]; [[Ezechiel 1#s28 |Ez 1,28]]; [[Daniel 10#s9 |Dan 10,9]] und vgl. z.B. Gray 1970; Cogan 2001 und Dharamraj 2006, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann ging er hinaus und stellte sich in den Eingang der Höhle (unter die Höhle).&amp;lt;ref&amp;gt;Dass sich Elija nicht „auf die Spitze des Bergs“, sondern „&amp;#039;&amp;#039;an den Eingang der Höhle&amp;#039;&amp;#039;“ begibt, haben jene, die glauben, Elija würde in diesem Kapitel sehr negativ geschildert, so interpretiert, dass auch dies Zeichen seines Ungehorsams sei (z.B. Walsh 1996; Robinson 1991, S. 521; Flannery 2008, S. 169). Aber die Höhle ist ja zweifellos eine Berghöhle; auch mit seinem Hinausgehen aus der Höhle steht Elija dann „auf dem Berg“ (richtig Dharamraj 2006, S. 115).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;in den Eingang der Höhle (unter die Höhle)&amp;#039;&amp;#039; - Wie MT auch Sym, LXX&amp;lt;sup&amp;gt;H&amp;lt;/sup&amp;gt;, Tg, VUL, Syr; wohl auch JosAnt §351 („als er aus der Höhle hinausging“). Dagegen LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B, A&amp;lt;/sup&amp;gt;: „&amp;#039;&amp;#039;unter&amp;#039;&amp;#039; die Höhle“, LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt;: „&amp;#039;&amp;#039;vor&amp;#039;&amp;#039; die Höhle“. LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt; könnte sogar nur freie Übertragung des „Eingangs der Höhle“ sein (vgl. JosAnt, die zur selben Textfamilie gehören wie LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt;), aber LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B, A&amp;lt;/sup&amp;gt; haben sicher statt &amp;#039;&amp;#039;ptḥ hm´rh&amp;#039;&amp;#039; („Öffnung der Höhle“) gelesen: &amp;#039;&amp;#039;tḥt m´rh&amp;#039;&amp;#039; (richtig Stade/Schwally).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Und da (siehe)!, an ihn [ergeht (erging)] ein Klang (eine Stimme)! Er fragte ([ihn)&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;[ihn]&amp;#039;&amp;#039; - So Syr, einige MT-Mss und einige Tg-Mss. 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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter: Textkritik-Fußnoten ausgedünnt.</title>
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		<updated>2022-05-29T21:10:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textkritik-Fußnoten ausgedünnt.&lt;/p&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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