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	<title>Benutzer:Sebastian Walter/Einleitung zur persönlichen Fassung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
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		<title>Sebastian Walter am 2. Juni 2024 um 08:30 Uhr</title>
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		<updated>2024-06-02T08:30:55Z</updated>

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Erzählungen wie die vom Anfang der Welt, wie sie uns in den ersten Kapiteln begegnen, wurden stattdessen in Form von &#039;&#039;Epen&#039;&#039; erzählt. Es ist daher bedeutsam, wenn biblische Autoren stattdessen an diese politischen Erzähltraditionen anknüpfen, wenn sie ihre Erzählungen als narrative Prosa formulieren. Sodann: Vor allem seit den 60er und 70er Jahren hat sich in den Bibelwissenschaften die Richtung des „Rhetorical Criticism“ entwickelt. Grundannahme dabei ist: Autoren sagen nicht nur etwas damit, was sie sagen, sondern auch damit, &#039;&#039;wie&#039;&#039; sie es sagen. Biblische Texte müssen daher, um sie adäquat in den Blick zu bekommen, auch mit den Mitteln und Methoden der modernen Literaturwissenschaft ausgelegt werden. Und schließlich: Aktuell ist vor allem in den USA und in Skandinavien eine bibelwissenschaftliche Richtung am Entstehen, die davon ausgeht, dass „biblische Poesie“ anders gefasst werden muss, als sie seit dem 18. Jahrhundert gefasst wird. Weiter angenommen wird hier dann erstens, dass deutlich mehr biblische Texte doch &#039;&#039;Poesie&#039;&#039; statt Prosa sind – also &#039;&#039;zeilenweise&#039;&#039; verfasste Texte, bei denen dann zum Beispiel auch bedeutsam sein kann, welche Worte zu Beginn und am Ende einer Zeile stehen oder wie mehrere Zeilen zusammenspielen, und Texte, bei denen selbst Häufungen bestimmter Konsonanten oder die Abfolge einzelner Vokale den „Sinn“ biblischer Texte beeinflussen kann. Zweitens wird oft zwischen Prosa und Poesie eine ebenfalls &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zweilenweise &lt;/del&gt;verfasste Zwischenstufe angenommen, die ich „Prosagedicht“ nennen will. Über dieses Thema promoviere ich aktuell; [[Benutzer:Sebastian_Walter/Biblische_Poesie |auf dieser Seite]] werde ich eine kurze Einführung verfassen, sobald ich fertig geforscht habe. Schon jetzt lässt sich aber sagen: Wenn Vertreter dieser bibelwissenschaftlichen Richtungen richtig liegen, verliert man wieder entscheidende Aspekte der biblischen Texte aus dem Blick, wenn man diese ihre literarische Seite vernachlässigt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Bibel ist schließlich &#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;. Das heißt zunächst grundsätzlich: Wichtig ist bei biblischen Texten nicht nur, &#039;&#039;was&#039;&#039; geschrieben wurde, sondern auch, &#039;&#039;wie&#039;&#039; es geschrieben wurde. Das beginnt schon, um noch einmal an den letzten Punkt anzuknüpfen, damit, dass viele biblische Texte narrative Prosa sind. 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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 9. Januar 2024 um 12:13 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 9. Januar 2024 um 12:09 Uhr</title>
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Erzählungen wie die vom Anfang der Welt, wie sie uns in den ersten Kapiteln begegnen, wurden stattdessen in Form von &#039;&#039;Epen&#039;&#039; erzählt. Es ist daher bedeutsam, wenn biblische Autoren stattdessen an diese politischen Erzähltraditionen anknüpfen, wenn sie ihre Erzählungen als narrative Prosa formulieren. Sodann: Vor allem seit den 60er und 70er Jahren hat sich in den Bibelwissenschaften die Richtung des „Rhetorical Criticism“ entwickelt. Grundannahme dabei ist: Autoren sagen nicht nur etwas damit, was sie sagen, sondern auch, &#039;&#039;wie&#039;&#039; sie es sagen. Biblische Texte müssen daher, um sie adäquat in den Blick zu bekommen, auch mit den Mitteln und Methoden der modernen Literaturwissenschaft ausgelegt werden. Und schließlich: Aktuell ist vor allem in den USA und in Skandinavien eine bibelwissenschaftliche Richtung am Entstehen, die davon ausgeht, dass „biblische Poesie“ anders gefasst werden muss, als sie seit dem 18. Jahrhundert gefasst wird. Weiter angenommen wird hier dann erstens, dass deutlich mehr biblische Texte doch &#039;&#039;Poesie&#039;&#039; statt Prosa sind – also &#039;&#039;zeilenweise&#039;&#039; verfasste Texte, bei denen dann zum Beispiel auch bedeutsam sein kann, welche Worte zu Beginn und am Ende einer Zeile stehen oder wie mehrere Zeilen zusammenspielen, und Texte, bei denen selbst Häufungen bestimmter Konsonanten oder die Abfolge einzelner Vokale den „Sinn“ biblischer Texte beeinflussen kann. Zweitens wird oft zwischen Prosa und Poesie eine ebenfalls zweilenweise verfasste Zwischenstufe angenommen, die ich „Prosagedicht“ nennen will. Über dieses Thema promoviere ich aktuell; [[Benutzer:Sebastian_Walter/Biblische_Poesie |auf dieser Seite]] werde ich eine kurze Einführung verfassen, sobald ich fertig geforscht habe. Schon jetzt lässt sich aber sagen: Wenn Vertreter dieser bibelwissenschaftlichen Richtungen richtig liegen, verliert man wieder entscheidende Aspekte der biblischen Texte aus dem Blick, wenn man diese ihre literarische Seite vernachlässigt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Bibel ist schließlich &#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;. Das heißt zunächst grundsätzlich: Wichtig ist bei biblischen Texten nicht nur, &#039;&#039;was&#039;&#039; geschrieben wurde, sondern auch, &#039;&#039;wie&#039;&#039; es geschrieben wurde. Das beginnt schon, um noch einmal an den letzten Punkt anzuknüpfen, damit, dass viele biblische Texte narrative Prosa sind. Das ist ein Novum im Alten Orient: Vor den biblischen Erzählungen kennen wir narrative Prosa vor allem aus Königsinschriften, aus offiziellen Annalen, aus Briefen von Beamten und Adeligen und kurz zuvor aus propagandistischer ägyptischer Literatur wie den „Erzählungen des Wenamun“ (vgl. z.B. Pioske 2022). Erzählungen wie die vom Anfang der Welt, wie sie uns in den ersten Kapiteln begegnen, wurden stattdessen in Form von &#039;&#039;Epen&#039;&#039; erzählt. Es ist daher bedeutsam, wenn biblische Autoren stattdessen an diese politischen Erzähltraditionen anknüpfen, wenn sie ihre Erzählungen als narrative Prosa formulieren. Sodann: Vor allem seit den 60er und 70er Jahren hat sich in den Bibelwissenschaften die Richtung des „Rhetorical Criticism“ entwickelt. Grundannahme dabei ist: Autoren sagen nicht nur etwas damit, was sie sagen, sondern auch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;damit&lt;/ins&gt;, &#039;&#039;wie&#039;&#039; sie es sagen. Biblische Texte müssen daher, um sie adäquat in den Blick zu bekommen, auch mit den Mitteln und Methoden der modernen Literaturwissenschaft ausgelegt werden. Und schließlich: Aktuell ist vor allem in den USA und in Skandinavien eine bibelwissenschaftliche Richtung am Entstehen, die davon ausgeht, dass „biblische Poesie“ anders gefasst werden muss, als sie seit dem 18. Jahrhundert gefasst wird. Weiter angenommen wird hier dann erstens, dass deutlich mehr biblische Texte doch &#039;&#039;Poesie&#039;&#039; statt Prosa sind – also &#039;&#039;zeilenweise&#039;&#039; verfasste Texte, bei denen dann zum Beispiel auch bedeutsam sein kann, welche Worte zu Beginn und am Ende einer Zeile stehen oder wie mehrere Zeilen zusammenspielen, und Texte, bei denen selbst Häufungen bestimmter Konsonanten oder die Abfolge einzelner Vokale den „Sinn“ biblischer Texte beeinflussen kann. Zweitens wird oft zwischen Prosa und Poesie eine ebenfalls zweilenweise verfasste Zwischenstufe angenommen, die ich „Prosagedicht“ nennen will. Über dieses Thema promoviere ich aktuell; [[Benutzer:Sebastian_Walter/Biblische_Poesie |auf dieser Seite]] werde ich eine kurze Einführung verfassen, sobald ich fertig geforscht habe. Schon jetzt lässt sich aber sagen: Wenn Vertreter dieser bibelwissenschaftlichen Richtungen richtig liegen, verliert man wieder entscheidende Aspekte der biblischen Texte aus dem Blick, wenn man diese ihre literarische Seite vernachlässigt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 20. Dezember 2023 um 07:13 Uhr</title>
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		<updated>2023-12-20T07:13:44Z</updated>

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Es ist bedeutsam, wenn biblische Autoren an diese politischen Erzähltraditionen anknüpfen, wenn sie ihre Erzählungen als narrative Prosa formulieren. Sodann: Vor allem seit den 60er und 70er Jahren hat sich in den Bibelwissenschaften die Richtung des „Rhetorical Criticism“ entwickelt. Grundannahme dabei ist: Autoren sagen nicht nur etwas damit, was sie sagen, sondern auch, &#039;&#039;wie&#039;&#039; sie es sagen. Biblische Texte müssen daher, um sie adäquat in &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dne &lt;/del&gt;Blick zu bekommen, auch mit den Mitteln und Methoden der modernen Literaturwissenschaft ausgelegt werden. Und schließlich: Aktuell ist vor allem in den USA und in Skandinavien eine bibelwissenschaftliche Richtung am Entstehen, die davon ausgeht, dass „biblische Poesie“ anders gefasst werden muss, als sie seit dem 18. Jahrhundert gefasst wird. Weiter angenommen wird hier dann erstens, dass deutlich mehr biblische Texte doch &#039;&#039;Poesie&#039;&#039; statt Prosa sind – also &#039;&#039;zeilenweise&#039;&#039; verfasste Texte, bei denen dann zum Beispiel auch bedeutsam sein kann, welche Worte zu Beginn und am Ende einer Zeile stehen oder wie mehrere Zeilen zusammenspielen, und Texte, bei denen selbst Häufungen bestimmter Konsonanten oder die Abfolge einzelner Vokale den „Sinn“ biblischer Texte beeinflussen kann. Zweitens wird oft zwischen Prosa und Poesie eine ebenfalls zweilenweise verfasste Zwischenstufe angenommen, die ich „Prosagedicht“ nennen will. Über dieses Thema promoviere ich aktuell; [[Benutzer:Sebastian_Walter/Biblische_Poesie |auf dieser Seite]] werde ich eine kurze Einführung verfassen, sobald ich fertig geforscht habe. Schon jetzt lässt sich aber sagen: Wenn Vertreter dieser bibelwissenschaftlichen Richtungen richtig liegen, verliert man wieder entscheidende Aspekte der biblischen Texte aus dem Blick, wenn man diese ihre literarische Seite vernachlässigt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Bibel ist schließlich &#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;. Das heißt zunächst grundsätzlich: Wichtig ist bei biblischen Texten nicht nur, &#039;&#039;was&#039;&#039; geschrieben wurde, sondern auch, &#039;&#039;wie&#039;&#039; es geschrieben wurde. Das beginnt schon, um noch einmal an den letzten Punkt anzuknüpfen, damit, dass viele biblische Texte narrative Prosa sind. Das ist ein Novum im Alten Orient: Vor den biblischen Erzählungen kennen wir narrative Prosa vor allem aus Königsinschriften, aus offiziellen Annalen, aus Briefen von Beamten und Adeligen und kurz zuvor aus propagandistischer ägyptischer Literatur wie den „Erzählungen des Wenamun“ (vgl. z.B. Pioske 2022)&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. Erzählungen wie die vom Anfang der Welt, wie sie uns in den ersten Kapiteln begegnen, wurden stattdessen in Form von &#039;&#039;Epen&#039;&#039; erzählt&lt;/ins&gt;. Es ist &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;daher &lt;/ins&gt;bedeutsam, wenn biblische Autoren &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;stattdessen &lt;/ins&gt;an diese politischen Erzähltraditionen anknüpfen, wenn sie ihre Erzählungen als narrative Prosa formulieren. Sodann: Vor allem seit den 60er und 70er Jahren hat sich in den Bibelwissenschaften die Richtung des „Rhetorical Criticism“ entwickelt. Grundannahme dabei ist: Autoren sagen nicht nur etwas damit, was sie sagen, sondern auch, &#039;&#039;wie&#039;&#039; sie es sagen. Biblische Texte müssen daher, um sie adäquat in &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;den &lt;/ins&gt;Blick zu bekommen, auch mit den Mitteln und Methoden der modernen Literaturwissenschaft ausgelegt werden. Und schließlich: Aktuell ist vor allem in den USA und in Skandinavien eine bibelwissenschaftliche Richtung am Entstehen, die davon ausgeht, dass „biblische Poesie“ anders gefasst werden muss, als sie seit dem 18. Jahrhundert gefasst wird. Weiter angenommen wird hier dann erstens, dass deutlich mehr biblische Texte doch &#039;&#039;Poesie&#039;&#039; statt Prosa sind – also &#039;&#039;zeilenweise&#039;&#039; verfasste Texte, bei denen dann zum Beispiel auch bedeutsam sein kann, welche Worte zu Beginn und am Ende einer Zeile stehen oder wie mehrere Zeilen zusammenspielen, und Texte, bei denen selbst Häufungen bestimmter Konsonanten oder die Abfolge einzelner Vokale den „Sinn“ biblischer Texte beeinflussen kann. Zweitens wird oft zwischen Prosa und Poesie eine ebenfalls zweilenweise verfasste Zwischenstufe angenommen, die ich „Prosagedicht“ nennen will. Über dieses Thema promoviere ich aktuell; [[Benutzer:Sebastian_Walter/Biblische_Poesie |auf dieser Seite]] werde ich eine kurze Einführung verfassen, sobald ich fertig geforscht habe. Schon jetzt lässt sich aber sagen: Wenn Vertreter dieser bibelwissenschaftlichen Richtungen richtig liegen, verliert man wieder entscheidende Aspekte der biblischen Texte aus dem Blick, wenn man diese ihre literarische Seite vernachlässigt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 18. November 2023 um 10:20 Uhr</title>
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		<updated>2023-11-18T10:20:20Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 8. September 2023 um 10:02 Uhr</title>
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		<updated>2023-09-08T10:02:52Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 8. September 2023 um 10:02 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 18. Juni 2023 um 10:47 Uhr</title>
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		<updated>2023-06-18T10:47:35Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 16. Februar 2023 um 22:24 Uhr</title>
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		<updated>2023-02-16T22:24:58Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 8. Februar 2023 um 23:01 Uhr</title>
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		<updated>2023-02-08T23:01:43Z</updated>

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Wir wissen nicht genau, wann dieser Lautwandel stattfand; klar ist aber, dass er vor der Abfassungszeit der Septuaginta ab dem 3./2. Jhd. v. Chr. geschehen sein muss. Bei der Rekonstruktion der Lautung dieser Vokale gehe ich daher mit (fast?) allen anderen Rekonstrukteuren nicht mit Richter mit und belasse stattdessen die Lautung des MTs.&amp;lt;br /&amp;gt;Manche Kurzvokale hat Richter nicht rekonstruiert, sondern offen gelassen, weil ihr Lautwert so unsicher ist. Insbesondere sind das die Kurzvokale &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;von den &lt;/del&gt;präfigierten Präpositionen &#039;&#039;b-&#039;&#039;, &#039;&#039;l-&#039;&#039; und &#039;&#039;k-&#039;&#039;. Deren Lautwert ist mittlerweile aber relativ sicher. Sprachgeschichtlich dürfte er ursprünglich &#039;&#039;-a-&#039;&#039; gewesen sein (vgl. Blau 2010, S. 170). Man erkennt dies auch erstens noch an den Fügungen &#039;&#039;bak&#039;&#039; („zu dir“) und &#039;&#039;lak&#039;&#039; („für dich“), zweitens daran, wenn man (ältere) griechische mit (jüngeren) lateinischen Transkriptionen von Eigennamen vergleicht (z.B. gr. &#039;&#039;Basaloth&#039;&#039; gegen lat. &#039;&#039;Besloth&#039;&#039;, gr. &#039;&#039;Basodia&#039;&#039; gegen lat. &#039;&#039;Besodia&#039;&#039;; auch gr. + lat. &#039;&#039;Lahel / Laäl&#039;&#039;, lat. &#039;&#039;Lamuel&#039;&#039;), drittens daran, dass auch noch Origines diese Laute überwiegend mit &#039;&#039;-a-&#039;&#039; widergegeben hat (z.B. Ps 35,18: &#039;&#039;b?qahal&#039;&#039; = &#039;&#039;bakaal&#039;&#039;; Ps 18,31: &#039;&#039;l?kol&#039;&#039; = &#039;&#039;lachol&#039;&#039;; Ps 49,15: &#039;&#039;k?ṣo`n&#039;&#039; = &#039;&#039;chason&#039;&#039;, vgl. z.B. Kantor 2017, S. 321). Diese Vokale lassen sich daher guten Gewissens als &#039;&#039;-a-&#039;&#039; rekonstruieren. Etwas unsicher sind sie nur, wenn sie vor Gutturalen, Resch oder &#039;&#039;-j-&#039;&#039; stehen, da hier auch schon LXX voraussetzt, dass der fragliche Vokal an den folgenden Laut angeglichen wurde (z.B. &#039;&#039;Zorobabel&#039;&#039; statt &#039;&#039;Zerobabel&#039;&#039;, &#039;&#039;Jo-&#039;&#039; im Anlaut aller &#039;&#039;Jaho&#039;&#039;-Namen usw.). Auch hier orientiere ich mich daher an der LXX.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein letztes Wort noch zu Transkriptionen: Spreche ich in Fußnoten über hebräische Wörter, zitiere ich stillschweigend nicht den Wortlaut, wie ihn der Masoretische Text bietet, sondern die mutmaßlich ursprüngliche Lautung. Grob orientiere ich mich dabei an den Rekonstruktionen von Richter in der [https://www.bht.gwi.uni-muenchen.de/ BH&amp;lt;sup&amp;gt;t&amp;lt;/sup&amp;gt;]. Mit zwei Unterschieden:&amp;lt;br /&amp;gt;Kurze &#039;&#039;e&#039;&#039;- und &#039;&#039;o&#039;&#039;-Laute sind bei Richter zurückgeführt auf ihre ursprünglichen Lautwerte &#039;&#039;i&#039;&#039; und &#039;&#039;u&#039;&#039;. Wir wissen nicht genau, wann dieser Lautwandel stattfand; klar ist aber, dass er vor der Abfassungszeit der Septuaginta ab dem 3./2. Jhd. v. Chr. geschehen sein muss. Bei der Rekonstruktion der Lautung dieser Vokale gehe ich daher mit (fast?) allen anderen Rekonstrukteuren nicht mit Richter mit und belasse stattdessen die Lautung des MTs.&amp;lt;br /&amp;gt;Manche Kurzvokale hat Richter nicht rekonstruiert, sondern offen gelassen, weil ihr Lautwert so unsicher ist. Insbesondere sind das die Kurzvokale &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;der &lt;/ins&gt;präfigierten Präpositionen &#039;&#039;b-&#039;&#039;, &#039;&#039;l-&#039;&#039; und &#039;&#039;k-&#039;&#039;. Deren Lautwert ist mittlerweile aber relativ sicher. Sprachgeschichtlich dürfte er ursprünglich &#039;&#039;-a-&#039;&#039; gewesen sein (vgl. Blau 2010, S. 170). Man erkennt dies auch erstens noch an den Fügungen &#039;&#039;bak&#039;&#039; („zu dir“) und &#039;&#039;lak&#039;&#039; („für dich“), zweitens daran, wenn man (ältere) griechische mit (jüngeren) lateinischen Transkriptionen von Eigennamen vergleicht (z.B. gr. &#039;&#039;Basaloth&#039;&#039; gegen lat. &#039;&#039;Besloth&#039;&#039;, gr. &#039;&#039;Basodia&#039;&#039; gegen lat. &#039;&#039;Besodia&#039;&#039;; auch gr. + lat. &#039;&#039;Lahel / Laäl&#039;&#039;, lat. &#039;&#039;Lamuel&#039;&#039;), drittens daran, dass auch noch Origines diese Laute überwiegend mit &#039;&#039;-a-&#039;&#039; widergegeben hat (z.B. Ps 35,18: &#039;&#039;b?qahal&#039;&#039; = &#039;&#039;bakaal&#039;&#039;; Ps 18,31: &#039;&#039;l?kol&#039;&#039; = &#039;&#039;lachol&#039;&#039;; Ps 49,15: &#039;&#039;k?ṣo`n&#039;&#039; = &#039;&#039;chason&#039;&#039;, vgl. z.B. Kantor 2017, S. 321). Diese Vokale lassen sich daher guten Gewissens als &#039;&#039;-a-&#039;&#039; rekonstruieren. Etwas unsicher sind sie nur, wenn sie vor Gutturalen, Resch oder &#039;&#039;-j-&#039;&#039; stehen, da hier auch schon LXX voraussetzt, dass der fragliche Vokal an den folgenden Laut angeglichen wurde (z.B. &#039;&#039;Zorobabel&#039;&#039; statt &#039;&#039;Zerobabel&#039;&#039;, &#039;&#039;Jo-&#039;&#039; im Anlaut aller &#039;&#039;Jaho&#039;&#039;-Namen usw.). Auch hier orientiere ich mich daher an der LXX.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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