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	<title>Ex 19/Persönliche Fassung (Sebastian Walter) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-23T23:36:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
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		<title>Sebastian Walter am 6. März 2024 um 18:30 Uhr</title>
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		<updated>2024-03-06T18:30:56Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 8. Januar 2024 um 19:35 Uhr</title>
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Auch diesem Zweck soll hier &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die „Grenze“ &lt;/del&gt;dienen, die wahrscheinlich gar nicht aus Holz, sondern &#039;&#039;mit Worten&#039;&#039; zu errichten ist (gut Jacob 1997).&amp;lt;br /&amp;gt;Aber die Formulierung macht aufmerksam auf eine weitere Auffälligkeit des Texts: Der Berg Sinai ist von nun an nicht nur tabu für die Menschen, sondern &#039;&#039;auch für das Vieh&#039;&#039;, und auch das betonte „diese“ in V. 13 lässt sich kaum anders verstehen als so, dass Mensch und Tier &#039;&#039;gemeinsam&#039;&#039; den Berg besteigen sollen. Ähnlich hatte Gott in Gen 9,9f. seinen Vertrag nicht nur mit Ruh geschlossen, sondern auch „mit jedem Tier, das aus dem Schrein kam“. Das gilt dann entsprechend offenbar auch hier: Nicht nur die menschlichen Angehörigen Israels werden Vertragspartner Gottes, sondern auch die tierischen. Folgerichtig wird dann im nächsten Erzählabschnitt dem israelitischen Vieh sogar eine eigene Sonntagsruhe zugesprochen. Im Machsor Tripartitum wird es zufällig denn auch so dargestellt (man beachte rechts die anbetenden Tiere in der hinteren Reihe); im [https://digital.bodleian.ox.ac.uk/objects/268d1688-4523-4aed-962a-75f24c8cbfd0/surfaces/e8992c77-2f6e-4a05-8bba-a8c1eba341fb/ Laud-Machzor] bekommen auf dem entsprechenden Gemälde sogar die Tiere die Bundesurkunde überreicht. Was die Tierköpfe der Gestalten in diesen Handschriften ursprünglich bedeuten sollten, ist allerdings heute nicht mehr bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;Ist das richtig, muss man sich weiter fragen, ob nicht auch die seltsame Formulierung „der Klang des Widders“ statt „der Klang des Schofar-Horns“ bewusst gewählt wurde: Rufen hier Tier und Mensch gemeinsam zum Aufstieg?&amp;lt;/ref&amp;gt; mit den Worten: ‚Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder auch nur einen Stein anzurühren! Jeder, der den Berg anfasst, ist des Todes! {{L|13}} Ob Mensch oder Vieh:&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; Weder Hufe noch Hand darf ihn berühren, sonst ist man zu steinigen und zu erschießen – man darf dann nicht am Leben bleiben! Wenn dann aber der Klang des Widders&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; erschallt ist, dann sollen diese&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; auf den Berg steigen.‘“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Den „Zaun &lt;/ins&gt;um das Volk“ muss man sich vielleicht nicht vorstellen wie eine Viehhürde: In Ijob 1,10 ist Gottes „Errichten eines Zauns um Ijob und seine Habe“ auch nur ein Bild dafür, dass Gott ihn beschützt. 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Folgerichtig wird dann im nächsten Erzählabschnitt dem israelitischen Vieh sogar eine eigene Sonntagsruhe zugesprochen. Im Machsor Tripartitum wird es zufällig denn auch so dargestellt (man beachte rechts die anbetenden Tiere in der hinteren Reihe); im [https://digital.bodleian.ox.ac.uk/objects/268d1688-4523-4aed-962a-75f24c8cbfd0/surfaces/e8992c77-2f6e-4a05-8bba-a8c1eba341fb/ Laud-Machzor] bekommen auf dem entsprechenden Gemälde sogar die Tiere die Bundesurkunde überreicht. Was die Tierköpfe der Gestalten in diesen Handschriften ursprünglich bedeuten sollten, ist allerdings heute nicht mehr bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;Ist das richtig, muss man sich weiter fragen, ob nicht auch die seltsame Formulierung „der Klang des Widders“ statt „der Klang des Schofar-Horns“ bewusst gewählt wurde: Rufen hier Tier und Mensch gemeinsam zum Aufstieg?&amp;lt;/ref&amp;gt; mit den Worten: ‚Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder auch nur einen Stein anzurühren! Jeder, der den Berg anfasst, ist des Todes! {{L|13}} Ob Mensch oder Vieh:&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; Weder Hufe noch Hand darf ihn berühren, sonst ist man zu steinigen und zu erschießen – man darf dann nicht am Leben bleiben! Wenn dann aber der Klang des Widders&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; erschallt ist, dann sollen diese&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; auf den Berg steigen.‘“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 8. September 2023 um 09:03 Uhr</title>
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		<updated>2023-09-08T09:03:23Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 8. September 2023, 11:03 Uhr&lt;/td&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 8. September 2023 um 09:02 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 6. September 2023 um 10:55 Uhr</title>
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		<updated>2023-09-06T10:55:49Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 6. September 2023 um 10:44 Uhr</title>
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		<updated>2023-09-06T10:44:25Z</updated>

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Auch diesem Zweck soll hier die „Grenze“ dienen, die wahrscheinlich gar nicht aus Holz, sondern &#039;&#039;mit Worten&#039;&#039; zu errichten ist (gut Jacob 1997).&amp;lt;br /&amp;gt;Aber die Formulierung macht aufmerksam auf eine weitere Auffälligkeit des Texts: Der Berg Sinai ist von nun an nicht nur tabu für die Menschen, sondern &#039;&#039;auch für das Vieh&#039;&#039;, und auch das betonte „diese“ in V. 13 lässt sich kaum anders verstehen als so, dass Mensch und Tier &#039;&#039;gemeinsam&#039;&#039; den Berg besteigen sollen. Ähnlich hatte Gott in Gen 9,9f. seinen Vertrag nicht nur mit Ruh geschlossen, sondern auch „mit jedem Tier, das aus dem Schrein kam“. Das gilt dann entsprechend offenbar auch hier: Nicht nur die menschlichen Angehörigen Israels werden Vertragspartner Gottes, sondern auch die tierischen. Im Machsor Tripartitum wird es zufällig denn auch so dargestellt (man beachte rechts die anbetenden Tiere in der hinteren Reihe); im [https://digital.bodleian.ox.ac.uk/objects/268d1688-4523-4aed-962a-75f24c8cbfd0/surfaces/e8992c77-2f6e-4a05-8bba-a8c1eba341fb/ Laud-Machzor] bekommen auf dem entsprechenden Gemälde sogar die Tiere die Bundesurkunde überreicht. Was die Tierköpfe der Gestalten in diesen Handschriften &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wirklich &lt;/del&gt;bedeuten sollten, ist allerdings heute nicht mehr bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;Ist das richtig, muss man sich weiter fragen, ob nicht auch die seltsame Formulierung „der Klang des Widders“ statt „der Klang des Schofar-Horns“ bewusst gewählt wurde: Rufen hier Tier und Mensch gemeinsam zum Aufstieg?&amp;lt;/ref&amp;gt; mit den Worten: ‚Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder auch nur einen Stein anzurühren! Jeder, der den Berg anfasst, ist des Todes! {{L|13}} Ob Mensch oder Vieh:&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; Weder Hufe noch Hand darf ihn berühren, sonst ist man zu steinigen und zu erschießen – man darf dann nicht am Leben bleiben! Wenn dann aber der Klang des Widders&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; erschallt ist, dann sollen diese&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; auf den Berg steigen.‘“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die „Grenze um das Volk“ muss man sich vielleicht nicht vorstellen wie eine Viehhürde: In Ijob 1,10 ist Gottes „Errichten eines Zauns um Ijob und seine Habe“ auch nur ein Bild dafür, dass Gott ihn beschützt. Auch diesem Zweck soll hier die „Grenze“ dienen, die wahrscheinlich gar nicht aus Holz, sondern &#039;&#039;mit Worten&#039;&#039; zu errichten ist (gut Jacob 1997).&amp;lt;br /&amp;gt;Aber die Formulierung macht aufmerksam auf eine weitere Auffälligkeit des Texts: Der Berg Sinai ist von nun an nicht nur tabu für die Menschen, sondern &#039;&#039;auch für das Vieh&#039;&#039;, und auch das betonte „diese“ in V. 13 lässt sich kaum anders verstehen als so, dass Mensch und Tier &#039;&#039;gemeinsam&#039;&#039; den Berg besteigen sollen. Ähnlich hatte Gott in Gen 9,9f. seinen Vertrag nicht nur mit Ruh geschlossen, sondern auch „mit jedem Tier, das aus dem Schrein kam“. Das gilt dann entsprechend offenbar auch hier: Nicht nur die menschlichen Angehörigen Israels werden Vertragspartner Gottes, sondern auch die tierischen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. Folgerichtig wird dann im nächsten Erzählabschnitt dem israelitischen Vieh sogar eine eigene Sonntagsruhe zugesprochen&lt;/ins&gt;. Im Machsor Tripartitum wird es zufällig denn auch so dargestellt (man beachte rechts die anbetenden Tiere in der hinteren Reihe); im [https://digital.bodleian.ox.ac.uk/objects/268d1688-4523-4aed-962a-75f24c8cbfd0/surfaces/e8992c77-2f6e-4a05-8bba-a8c1eba341fb/ Laud-Machzor] bekommen auf dem entsprechenden Gemälde sogar die Tiere die Bundesurkunde überreicht. Was die Tierköpfe der Gestalten in diesen Handschriften &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ursprünglich &lt;/ins&gt;bedeuten sollten, ist allerdings heute nicht mehr bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;Ist das richtig, muss man sich weiter fragen, ob nicht auch die seltsame Formulierung „der Klang des Widders“ statt „der Klang des Schofar-Horns“ bewusst gewählt wurde: Rufen hier Tier und Mensch gemeinsam zum Aufstieg?&amp;lt;/ref&amp;gt; mit den Worten: ‚Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder auch nur einen Stein anzurühren! Jeder, der den Berg anfasst, ist des Todes! {{L|13}} Ob Mensch oder Vieh:&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; Weder Hufe noch Hand darf ihn berühren, sonst ist man zu steinigen und zu erschießen – man darf dann nicht am Leben bleiben! Wenn dann aber der Klang des Widders&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; erschallt ist, dann sollen diese&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; auf den Berg steigen.‘“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 6. September 2023 um 10:39 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 6. September 2023 um 10:34 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 31. August 2023 um 13:18 Uhr</title>
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Auch diesem Zweck soll hier die „Grenze“ dienen, die wahrscheinlich gar nicht aus Holz, sondern &#039;&#039;mit Worten&#039;&#039; zu errichten ist (gut Jacob 1997).&amp;lt;br /&amp;gt;Aber die Formulierung macht aufmerksam auf eine weitere Auffälligkeit des Texts: Der Berg Sinai ist von nun an nicht nur tabu für die Menschen, sondern &#039;&#039;auch für das Vieh&#039;&#039;, und auch das betonte „diese“ in V. 13 lässt sich kaum anders verstehen als so, dass Mensch und Tier &#039;&#039;gemeinsam&#039;&#039; den Berg besteigen sollen. Ähnlich hatte Gott in Gen 9,9f. seinen Vertrag nicht nur mit Ruh geschlossen, sondern auch „mit jedem Tier, das aus dem Schrein kam“. Das gilt dann entsprechend offenbar auch hier: Nicht nur die menschlichen Angehörigen Israels werden Vertragspartner Gottes, sondern auch die tierischen. Im Machsor Tripartitum wird es zufällig denn auch so dargestellt (man beachte rechts die anbetenden Tiere in der hinteren Reihe); im [https://digital.bodleian.ox.ac.uk/objects/268d1688-4523-4aed-962a-75f24c8cbfd0/surfaces/e8992c77-2f6e-4a05-8bba-a8c1eba341fb/ Laud-Machzor] bekommen auf &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;der &lt;/del&gt;entsprechenden &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Malerei &lt;/del&gt;sogar die Tiere die Bundesurkunde überreicht. Was die Tierköpfe der Gestalten in diesen Handschriften wirklich bedeuten sollten, ist allerdings heute nicht mehr bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;Ist das richtig, muss man sich weiter fragen, ob nicht auch die seltsame Formulierung „der Klang des Widders“ statt „der Klang des Schofar-Horns“ bewusst gewählt wurde: Rufen hier Tier und Mensch gemeinsam zum Aufstieg?&amp;lt;/ref&amp;gt; mit den Worten: ‚Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder auch nur einen Stein anzurühren! Jeder, der den Berg anfasst, ist des Todes! {{L|13}} Ob Mensch oder Vieh:&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; Weder Hufe noch Hand darf ihn berühren, sonst ist man zu steinigen und zu erschießen – man darf dann nicht am Leben bleiben! Wenn dann aber der Klang des Widders&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; erschallt ist, dann sollen diese&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; auf den Berg steigen.‘“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die „Grenze um das Volk“ muss man sich vielleicht nicht vorstellen wie eine Viehhürde: In Ijob 1,10 ist Gottes „Errichten eines Zauns um Ijob und seine Habe“ auch nur ein Bild dafür, dass Gott ihn beschützt. Auch diesem Zweck soll hier die „Grenze“ dienen, die wahrscheinlich gar nicht aus Holz, sondern &#039;&#039;mit Worten&#039;&#039; zu errichten ist (gut Jacob 1997).&amp;lt;br /&amp;gt;Aber die Formulierung macht aufmerksam auf eine weitere Auffälligkeit des Texts: Der Berg Sinai ist von nun an nicht nur tabu für die Menschen, sondern &#039;&#039;auch für das Vieh&#039;&#039;, und auch das betonte „diese“ in V. 13 lässt sich kaum anders verstehen als so, dass Mensch und Tier &#039;&#039;gemeinsam&#039;&#039; den Berg besteigen sollen. Ähnlich hatte Gott in Gen 9,9f. seinen Vertrag nicht nur mit Ruh geschlossen, sondern auch „mit jedem Tier, das aus dem Schrein kam“. Das gilt dann entsprechend offenbar auch hier: Nicht nur die menschlichen Angehörigen Israels werden Vertragspartner Gottes, sondern auch die tierischen. Im Machsor Tripartitum wird es zufällig denn auch so dargestellt (man beachte rechts die anbetenden Tiere in der hinteren Reihe); im [https://digital.bodleian.ox.ac.uk/objects/268d1688-4523-4aed-962a-75f24c8cbfd0/surfaces/e8992c77-2f6e-4a05-8bba-a8c1eba341fb/ Laud-Machzor] bekommen auf &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dem &lt;/ins&gt;entsprechenden &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gemälde &lt;/ins&gt;sogar die Tiere die Bundesurkunde überreicht. Was die Tierköpfe der Gestalten in diesen Handschriften wirklich bedeuten sollten, ist allerdings heute nicht mehr bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;Ist das richtig, muss man sich weiter fragen, ob nicht auch die seltsame Formulierung „der Klang des Widders“ statt „der Klang des Schofar-Horns“ bewusst gewählt wurde: Rufen hier Tier und Mensch gemeinsam zum Aufstieg?&amp;lt;/ref&amp;gt; mit den Worten: ‚Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder auch nur einen Stein anzurühren! Jeder, der den Berg anfasst, ist des Todes! {{L|13}} Ob Mensch oder Vieh:&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; Weder Hufe noch Hand darf ihn berühren, sonst ist man zu steinigen und zu erschießen – man darf dann nicht am Leben bleiben! Wenn dann aber der Klang des Widders&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; erschallt ist, dann sollen diese&amp;lt;ref name=&quot;Vieh&quot; /&amp;gt; auf den Berg steigen.‘“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 31. August 2023 um 13:15 Uhr</title>
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		<updated>2023-08-31T13:15:51Z</updated>

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Auch diesem Zweck soll hier die „Grenze“ dienen, die wahrscheinlich gar nicht aus Holz, sondern &amp;#039;&amp;#039;mit Worten&amp;#039;&amp;#039; zu errichten ist (gut Jacob 1997).&amp;lt;br /&amp;gt;Aber die Formulierung macht aufmerksam auf eine weitere Auffälligkeit des Texts: Der Berg Sinai ist von nun an nicht nur tabu für die Menschen, sondern &amp;#039;&amp;#039;auch für das Vieh&amp;#039;&amp;#039;, und auch das betonte „diese“ in V. 13 lässt sich kaum anders verstehen als so, dass Mensch und Tier &amp;#039;&amp;#039;gemeinsam&amp;#039;&amp;#039; den Berg besteigen sollen. Ähnlich hatte Gott in Gen 9,9f. seinen Vertrag nicht nur mit Ruh geschlossen, sondern auch „mit jedem Tier, das aus dem Schrein kam“. Das gilt dann entsprechend offenbar auch hier: Nicht nur die menschlichen Angehörigen Israels werden Vertragspartner Gottes, sondern auch die tierischen. Im Machsor Tripartitum wird es zufällig denn auch so dargestellt (man beachte rechts die anbetenden Tiere in der hinteren Reihe); im [https://digital.bodleian.ox.ac.uk/objects/268d1688-4523-4aed-962a-75f24c8cbfd0/surfaces/e8992c77-2f6e-4a05-8bba-a8c1eba341fb/ Laud-Machzor] bekommen auf der entsprechenden Malerei sogar die Tiere die Bundesurkunde überreicht. Was die Tierköpfe der Gestalten in diesen Handschriften wirklich bedeuten sollten, ist allerdings heute nicht mehr bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;Ist das richtig, muss man sich weiter fragen, ob nicht auch die seltsame Formulierung „der Klang des Widders“ statt „der Klang des Schofar-Horns“ bewusst gewählt wurde: Rufen hier Tier und Mensch gemeinsam zum Aufstieg?&amp;lt;/ref&amp;gt; mit den Worten: ‚Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder auch nur einen Stein anzurühren! 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Auch diesem Zweck soll hier die „Grenze“ dienen, die wahrscheinlich gar nicht aus Holz, sondern &amp;#039;&amp;#039;mit Worten&amp;#039;&amp;#039; zu errichten ist (gut Jacob 1997).&amp;lt;br /&amp;gt;Aber die Formulierung macht aufmerksam auf eine weitere Auffälligkeit des Texts: Der Berg Sinai ist von nun an nicht nur tabu für die Menschen, sondern &amp;#039;&amp;#039;auch für das Vieh&amp;#039;&amp;#039;, und auch das betonte „diese“ in V. 13 lässt sich kaum anders verstehen als so, dass Mensch und Tier &amp;#039;&amp;#039;gemeinsam&amp;#039;&amp;#039; den Berg besteigen sollen. Ähnlich hatte Gott in Gen 9,9f. seinen Vertrag nicht nur mit Ruh geschlossen, sondern auch „mit jedem Tier, das aus dem Schrein kam“. Das gilt dann entsprechend offenbar auch hier: Nicht nur die menschlichen Angehörigen Israels werden Vertragspartner Gottes, sondern auch die tierischen. Im Machsor Tripartitum wird es zufällig denn auch so dargestellt (man beachte rechts die anbetenden Tiere in der hinteren Reihe); im [https://digital.bodleian.ox.ac.uk/objects/268d1688-4523-4aed-962a-75f24c8cbfd0/surfaces/e8992c77-2f6e-4a05-8bba-a8c1eba341fb/ Laud-Machzor] bekommen auf der entsprechenden Malerei sogar die Tiere die Bundesurkunde überreicht. Was die Tierköpfe der Gestalten in diesen Handschriften wirklich bedeuten sollten, ist allerdings heute nicht mehr bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;Ist das richtig, muss man sich weiter fragen, ob nicht auch die seltsame Formulierung „der Klang des Widders“ statt „der Klang des Schofar-Horns“ bewusst gewählt wurde: Rufen hier Tier und Mensch gemeinsam zum Aufstieg?&amp;lt;/ref&amp;gt; mit den Worten: ‚Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder auch nur einen Stein anzurühren! Jeder, der den Berg anfasst, ist des Todes! {{L|13}} Ob Mensch oder Vieh:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vieh&amp;quot; /&amp;gt; Weder Hufe noch Hand darf ihn berühren, sonst ist man zu steinigen und zu erschießen – man darf dann nicht am Leben bleiben! Wenn dann aber der Klang des Widders&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vieh&amp;quot; /&amp;gt; erschallt ist, dann sollen diese&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vieh&amp;quot; /&amp;gt; auf den Berg steigen.‘“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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