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	<title>Gen 2,4-24/Persönliche Fassung (Sebastian Walter) - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Sebastian Walter am 18. November 2023 um 11:35 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 27. Juni 2023 um 06:55 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 5. Juni 2023 um 20:13 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 24. Februar 2023 um 17:38 Uhr</title>
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		<updated>2023-02-24T17:38:19Z</updated>

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Targum Jonathan, Saadia, Lekach Tob, Ramban).&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Im Christentum die verbreitetste: Gemeint ist nicht der leibliche Tod, sondern der Verlust des ewigen Lebens, das Jesus den Christen durch seinen Tod dann wiedergewonnen hat (so wahrscheinlich schon Röm 5,12; sicher z.B. Augustinus, Gottesstaat 13.12; ähnlich noch heute z.B. die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre 16).&amp;lt;br /&amp;gt;Ich bin sehr sicher, dass die zweite Deutung die richtige ist; Gott spricht davon ja ausdrücklich in [[Gen_2,25-3,24/Persönliche_Fassung_(Sebastian_Walter)#&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;s19 &lt;/del&gt;|Gen 3,19]].&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Auslegungsgeschichte&#039;&#039;&#039;: Der Vers ist theologisch sehr bedeutsam: Im Talmud wird in b.San 56 angenommen, in diesem Vers würden die sieben „noachidischen Gebote“ grundgelegt, also die göttlichen Gebote, die nicht nur für alle Jüd:innen, sondern für alle Menschen gelten: Mit fast jedem Wort würde auf eines dieser Gebote angespielt, die ausführlicher andernorts in der Bibel ausformuliert seien, und zwar dergestalt, dass Worte verwendet werden, die sich auch in den ersten fünf dieser ausführlicheren Formulierungen finden (vgl. auch Chizkuni, Rabbenu Bahja; andere Autor:innen haben noch weitere Varianten zur folgenden Siebenerreihe vorgeschlagen):&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Das Gebot der Rechtspflege: &#039;&#039;es gebot&#039;&#039;, s. [[Genesis 18#s19 |Gen 18,19]].&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Das Verbot der Gotteslästerung: &#039;&#039;JHWH&#039;&#039;, s. [[Levitikus 24#s16 |Lev 24,16]].&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Das Verbot des Götzendienstes: &#039;&#039;Gott&#039;&#039;, s. [[Exodus 20#s3 |Ex 20,3]].&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Das Verbot des Blutvergießens: &#039;&#039;dem Erdling &#039;&#039;, s. [[Genesis 9#s6 |Gen 9,6]].&amp;lt;br /&amp;gt;(5): Das Verbot der Unzucht: &#039;&#039;besagend&#039;&#039;, s. [[Jeremia 3#s1 |Jer 3,1]].&amp;lt;br /&amp;gt;(6) Das Verbot es Raubes: &#039;&#039;von allen Bäumen des Gartens&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;(7) Das Verbot, &#039;&#039;lebende&#039;&#039; Tiere zu essen: &#039;&#039;darfst du essen&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;In der protestantischen Theologie werden die beiden Verse aus einem anderen Grund diskutiert: In [[Hosea 6#s7 |Hos 6,7]] und in [[Jesus Sirach 14#s17 |Sir 14,17]] LXX wird dieses Gebot als ein „Bund“ bezeichnet. Danach wäre dies schon vor dem Bund, den Gott mit Noah schließen soll, der erste „Bund“, den Gott mit dem Menschen geschlossen hatte. Zur „Bundes“-Vorstellung siehe näher bei Gen 9; im Lichte dieses Kapitels jedenfalls könnte man ihn etwa so formulieren: „Ich gewähre dir, von allen Pflanzen des Gartens zu essen. Im Gegenzug gebe ich dir ein Gebot – nur eines! –, das du halten musst: Iss nicht vom verbotenen Baum!“. (In den meisten aktuellen Varianten allerdings wird er in etwa so formuliert: „Ich gebe dir ein Gebot, das du halten musst: Iss nicht vom verbotenen Baum! Im Gegenzug darfst du ewig in meinem Garten leben“). Man nennt diesen Bund daher auch den „Werkbund“ (&#039;&#039;foedus operum&#039;&#039;), der aber bereits von Adam und Eva stellvertretend für alle Menschen gebrochen worden sei. Dahinter stecken zwei theologische Ideen: Erstens ist die Theorie vom adamitischen Werkbund an sich nur eine legalistische Umformulierung der Erbsündenlehre; in dieser Umformulierung aber wird besonders betont, dass die Gnade der Sünde vorausging: &#039;&#039;Zuerst&#039;&#039; hatte Gott mit dem Menschen einen Bund geschlossen, &#039;&#039;danach&#039;&#039; hatte der Mensch das erste Mal gesündigt. Zweitens lässt sich mit dieser Idee genauer formulieren, was Christus geleistet habe: &#039;&#039;Dieser Werkbund&#039;&#039; sei es gewesen, den Christus dann wieder aufrichtete (s. [[Römer 5#s12 |Röm 5,12-21]]), nun aber nicht als „Werkbund“, bei dem der Mensch ein bestimmtes Werk tun müsse, sondern als „&#039;&#039;Gnaden&#039;&#039;-Bund“ (&#039;&#039;foedus gratiae&#039;&#039;), der den an Christus Glaubenden „einfach so“ geschenkt würde. Die Werkbund-Idee wird noch heute v.a. im reformierten und evangelikalen Christentum diskutiert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Denn sobald du davon isst, musst du durchaus sterben.&amp;lt;ref&amp;gt;Die entscheidende Stelle in Gen 2. Und die problematischste: Offensichtlich stirbt der Mensch in Gen 3 ja nicht, obwohl er vom Baum isst. Vier Erklärungen:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Gott hat es wirklich so gemeint, wie es hier klingt, in Gen 3 aber ist Gott dann spontan doch gnädig (so z.B. ibn Ezra; heute z.B. Gertz 2018; Goldingay 2020).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Gemeint ist: „Ihr werdet sterblich werden“ (so z.B. Chizkuni, heute z.B. 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Dahinter stecken zwei theologische Ideen: Erstens ist die Theorie vom adamitischen Werkbund an sich nur eine legalistische Umformulierung der Erbsündenlehre; in dieser Umformulierung aber wird besonders betont, dass die Gnade der Sünde vorausging: &#039;&#039;Zuerst&#039;&#039; hatte Gott mit dem Menschen einen Bund geschlossen, &#039;&#039;danach&#039;&#039; hatte der Mensch das erste Mal gesündigt. Zweitens lässt sich mit dieser Idee genauer formulieren, was Christus geleistet habe: &#039;&#039;Dieser Werkbund&#039;&#039; sei es gewesen, den Christus dann wieder aufrichtete (s. [[Römer 5#s12 |Röm 5,12-21]]), nun aber nicht als „Werkbund“, bei dem der Mensch ein bestimmtes Werk tun müsse, sondern als „&#039;&#039;Gnaden&#039;&#039;-Bund“ (&#039;&#039;foedus gratiae&#039;&#039;), der den an Christus Glaubenden „einfach so“ geschenkt würde. 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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 24. Februar 2023 um 17:35 Uhr</title>
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Targum Jonathan, Saadia, Lekach Tob, Ramban).&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Im Christentum die verbreitetste: Gemeint ist nicht der leibliche Tod, sondern der Verlust des ewigen Lebens, das Jesus den Christen durch seinen Tod dann wiedergewonnen hat (so wahrscheinlich schon Röm 5,12; sicher z.B. Augustinus, Gottesstaat 13.12; ähnlich noch heute z.B. die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre 16).&amp;lt;br /&amp;gt;Ich bin sehr sicher, dass die zweite Deutung die richtige ist; Gott spricht davon ja ausdrücklich in [[Gen_2,25-3,24/Persönliche_Fassung_(Sebastian_Walter)#s19 |Gen 3,19]].&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Auslegungsgeschichte&#039;&#039;&#039;: Der Vers ist theologisch sehr bedeutsam: Im Talmud wird in b.San 56 angenommen, in diesem Vers würden die sieben „noachidischen Gebote“ grundgelegt, also die göttlichen Gebote, die nicht nur für alle Jüd:innen, sondern für alle Menschen gelten: Mit fast jedem Wort würde auf eines dieser Gebote angespielt, die ausführlicher andernorts in der Bibel ausformuliert seien, und zwar dergestalt, dass Worte verwendet werden, die sich auch in den ersten fünf dieser ausführlicheren Formulierungen finden (vgl. auch Chizkuni, Rabbenu Bahja; andere Autor:innen haben noch weitere Varianten zur folgenden Siebenerreihe vorgeschlagen):&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Das Gebot der Rechtspflege: &#039;&#039;es gebot&#039;&#039;, s. [[Genesis 18#s19 |Gen 18,19]].&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Das Verbot der Gotteslästerung: &#039;&#039;JHWH&#039;&#039;, s. [[Levitikus 24#s16 |Lev 24,16]].&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Das Verbot des Götzendienstes: &#039;&#039;Gott&#039;&#039;, s. [[Exodus 20#s3 |Ex 20,3]].&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Das Verbot des Blutvergießens: &#039;&#039;dem Erdling &#039;&#039;, s. [[Genesis 9#s6 |Gen 9,6]].&amp;lt;br /&amp;gt;(5): Das Verbot der Unzucht: &#039;&#039;besagend&#039;&#039;, s. [[Jeremia 3#s1 |Jer 3,1]].&amp;lt;br /&amp;gt;(6) Das Verbot es Raubes: &#039;&#039;von allen Bäumen des Gartens&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;(7) Das Verbot, &#039;&#039;lebende&#039;&#039; Tiere zu essen: &#039;&#039;darfst du essen&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;In der protestantischen Theologie werden die beiden Verse aus einem anderen Grund diskutiert: In [[Hosea 6#s7 |Hos 6,7]] und in [[Jesus Sirach 14#s17 |Sir 14,17]] LXX wird dieses Gebot als ein „Bund“ bezeichnet. Danach wäre dies schon vor dem Bund, den Gott mit Noah schließen soll, der erste „Bund“, den Gott mit dem Menschen geschlossen hatte. Zur „Bundes“-Vorstellung siehe näher bei Gen 9; im Lichte dieses Kapitels jedenfalls könnte man ihn etwa so formulieren: „Ich gewähre dir, von allen Pflanzen des Gartens zu essen. Im Gegenzug gebe ich dir ein Gebot – nur eines! –, das du halten musst: Iss nicht vom verbotenen Baum!“. (In den meisten aktuellen Varianten allerdings wird er in etwa so formuliert: „Ich gebe dir ein Gebot, das du halten musst: Iss nicht vom verbotenen Baum! Im Gegenzug darfst du ewig in meinem Garten leben“). Man nennt diesen Bund daher auch den „Werkbund“ (&#039;&#039;foedus operum&#039;&#039;), der aber bereits von Adam und Eva stellvertretend für alle Menschen gebrochen worden sei. Dahinter stecken zwei theologische Ideen: Erstens ist die Theorie vom adamitischen Werkbund an sich nur eine legalistische Umformulierung der Erbsündenlehre; in dieser Umformulierung aber wird besonders betont, dass die Gnade der Sünde vorausging: &#039;&#039;Zuerst&#039;&#039; hatte Gott mit dem Menschen einen Bund geschlossen, &#039;&#039;danach&#039;&#039; hatte der Mensch das erste Mal gesündigt. Zweitens lässt sich mit dieser Idee genauer formulieren, was Christus geleistet habe: &#039;&#039;Dieser Werkbund&#039;&#039; sei es gewesen, den Christus dann wieder aufrichtete (s. [[Römer 5#s12 |Röm 5,12-21]]), nun aber nicht als „Werkbund“, bei dem der Mensch ein bestimmtes Werk tun müsse, sondern als „&#039;&#039;Gnaden&#039;&#039;-Bund“ (&#039;&#039;foedus gratiae&#039;&#039;), der den an Christus Glaubenden „einfach so“ geschenkt würde. 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Chizkuni, heute z.B. Bührer 2014, S. 218).&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Im Judentum die verbreitetste: „von diesem Tag an seid ihr zum Tod verurteilt“ (so z.B. Targum Jonathan, Saadia, Lekach Tob, Ramban).&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Im Christentum die verbreitetste: Gemeint ist nicht der leibliche Tod, sondern der Verlust des ewigen Lebens, das Jesus den Christen durch seinen Tod dann wiedergewonnen hat (so wahrscheinlich schon Röm 5,12; sicher z.B. Augustinus, Gottesstaat 13.12; ähnlich noch heute z.B. die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre 16).&amp;lt;br /&amp;gt;Ich bin sehr sicher, dass die zweite Deutung die richtige ist; Gott spricht davon ja ausdrücklich in [[Gen_2,25-3,24/Persönliche_Fassung_(Sebastian_Walter)#s19 |Gen 3,19]].&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Auslegungsgeschichte&#039;&#039;&#039;: Der Vers ist theologisch sehr bedeutsam: Im Talmud wird in b.San 56 angenommen, in diesem Vers würden die sieben „noachidischen Gebote“ grundgelegt, also die göttlichen Gebote, die nicht nur für alle Jüd:innen, sondern für alle Menschen gelten: Mit fast jedem Wort würde auf eines dieser Gebote angespielt, die ausführlicher andernorts in der Bibel ausformuliert seien, und zwar dergestalt, dass Worte verwendet werden, die sich auch in den ersten fünf dieser ausführlicheren Formulierungen finden (vgl. auch Chizkuni, Rabbenu Bahja; andere Autor:innen haben noch weitere Varianten zur folgenden Siebenerreihe vorgeschlagen):&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Das Gebot der Rechtspflege: &#039;&#039;es gebot&#039;&#039;, s. 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Danach wäre dies schon vor dem Bund, den Gott mit Noah schließen soll, der erste „Bund“, den Gott mit dem Menschen geschlossen hatte. Zur „Bundes“-Vorstellung siehe näher bei Gen 9; im Lichte dieses Kapitels jedenfalls könnte man ihn etwa so formulieren: „Ich gewähre dir, von allen Pflanzen des Gartens zu essen. Im Gegenzug gebe ich dir ein Gebot – nur eines! –, das du halten musst: Iss nicht vom verbotenen Baum!“. (In den meisten aktuellen Varianten allerdings wird er in etwa so formuliert: „Ich gebe dir ein Gebot, das du halten musst: Iss nicht vom verbotenen Baum! Im Gegenzug darfst du ewig in meinem Garten leben“). Man nennt diesen Bund daher auch den „Werkbund“ (&#039;&#039;foedus operum&#039;&#039;), der aber bereits von Adam und Eva stellvertretend für alle Menschen gebrochen worden sei. Dahinter stecken zwei theologische Ideen: Erstens ist die Theorie vom adamitischen Werkbund an sich nur eine legalistische Umformulierung der Erbsündenlehre; in dieser Umformulierung aber wird besonders betont, dass die Gnade der Sünde vorausging: &#039;&#039;Zuerst&#039;&#039; hatte Gott mit dem Menschen einen Bund geschlossen, &#039;&#039;danach&#039;&#039; hatte der Mensch das erste Mal gesündigt. Zweitens lässt sich mit dieser Idee genauer formulieren, was Christus geleistet habe: &#039;&#039;Dieser Werkbund&#039;&#039; sei es gewesen, den Christus dann wieder aufrichtete (s. [[Römer 5#s12 |Röm 5,12-21]]), nun aber nicht als „Werkbund“, bei dem der Mensch ein bestimmtes Werk tun müsse, sondern als „&#039;&#039;Gnaden&#039;&#039;-Bund“ (&#039;&#039;foedus gratiae&#039;&#039;), der den an Christus Glaubenden „einfach so“ geschenkt würde. 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Bührer 2014, S. 218)&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Im &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;antiken &lt;/del&gt;Judentum die verbreitetste: „von diesem Tag an seid ihr zum Tod verurteilt“ (so z.B. Targum Jonathan, Saadia, Lekach Tob, Ramban)&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Im &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;antiken &lt;/del&gt;Christentum die verbreitetste: Gemeint ist nicht der leibliche Tod, sondern der Verlust des ewigen Lebens, das Jesus den Christen durch seinen Tod dann wiedergewonnen hat (so wahrscheinlich schon Röm 5,12; sicher z.B. Augustinus, Gottesstaat 13.12; ähnlich noch heute z.B. die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre 16).&amp;lt;br /&amp;gt;Ich bin sehr sicher, dass die zweite Deutung die richtige ist; Gott spricht davon ja ausdrücklich in [[Gen_2,25-3,24/Persönliche_Fassung_(Sebastian_Walter)#s19 |Gen 3,19]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Denn sobald du davon isst, musst du durchaus sterben.&amp;lt;ref&amp;gt;Die entscheidende Stelle in Gen 2. Und die problematischste: Offensichtlich stirbt der Mensch in Gen 3 ja nicht, obwohl er vom Baum isst. Vier Erklärungen:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Gott hat es wirklich so gemeint, wie es hier klingt, in Gen 3 aber ist Gott dann spontan doch gnädig (so z.B. ibn Ezra; heute z.B. Gertz 2018; Goldingay 2020).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Gemeint ist: „Ihr werdet sterblich werden“ (so z.B. Chizkuni, heute z.B. Bührer 2014, S. 218)&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.&lt;/ins&gt;&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Im Judentum die verbreitetste: „von diesem Tag an seid ihr zum Tod verurteilt“ (so z.B. Targum Jonathan, Saadia, Lekach Tob, Ramban)&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.&lt;/ins&gt;&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Im Christentum die verbreitetste: Gemeint ist nicht der leibliche Tod, sondern der Verlust des ewigen Lebens, das Jesus den Christen durch seinen Tod dann wiedergewonnen hat (so wahrscheinlich schon Röm 5,12; sicher z.B. Augustinus, Gottesstaat 13.12; ähnlich noch heute z.B. die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre 16).&amp;lt;br /&amp;gt;Ich bin sehr sicher, dass die zweite Deutung die richtige ist; Gott spricht davon ja ausdrücklich in [[Gen_2,25-3,24/Persönliche_Fassung_(Sebastian_Walter)#s19 |Gen 3,19]].&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Auslegungsgeschichte&#039;&#039;&#039;: Der Vers ist theologisch sehr bedeutsam: Im Talmud wird in b.San 56 angenommen, in diesem Vers würden die sieben „noachidischen Gebote“ grundgelegt, also die göttlichen Gebote, die nicht nur für alle Jüd:innen, sondern für alle Menschen gelten: Mit fast jedem Wort würde auf eines dieser Gebote angespielt, die ausführlicher andernorts in der Bibel ausformuliert seien, und zwar dergestalt, dass Worte verwendet werden, die sich auch in den ersten fünf dieser ausführlicheren Formulierungen finden (vgl. auch Chizkuni, Rabbenu Bahja; andere Autor:innen haben noch weitere Varianten zur folgenden Siebenerreihe vorgeschlagen):&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Das Gebot der Rechtspflege: &#039;&#039;es gebot&#039;&#039;, s. [[Genesis 18#s19 |Gen 18,19]].&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Das Verbot der Gotteslästerung: &#039;&#039;JHWH&#039;&#039;, s. [[Levitikus 24#s16 |Lev 24,16]].&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Das Verbot des Götzendienstes: &#039;&#039;Gott&#039;&#039;, s. [[Exodus 20#s3 |Ex 20,3]].&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Das Verbot des Blutvergießens: &#039;&#039;dem Erdling &#039;&#039;, s. [[Genesis 9#s6 |Gen 9,6]].&amp;lt;br /&amp;gt;(5): Das Verbot der Unzucht: &#039;&#039;besagend&#039;&#039;, s. [[Jeremia 3#s1 |Jer 3,1]].&amp;lt;br /&amp;gt;(6) Das Verbot es Raubes: &#039;&#039;von allen Bäumen des Gartens&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;(7) Das Verbot, &#039;&#039;lebende&#039;&#039; Tiere zu essen: &#039;&#039;darfst du essen&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;In der protestantischen Theologie werden die beiden Verse aus einem anderen Grund diskutiert: In [[Hosea 6#s7 |Hos 6,7]] und in [[Jesus Sirach 14#s17 |Sir 14,17]] LXX wird dieses Gebot als ein „Bund“ bezeichnet. Danach wäre dies schon vor dem Bund, den Gott mit Noah schließen soll, der erste „Bund“, den Gott mit dem Menschen geschlossen hatte. Zur „Bundes“-Vorstellung siehe näher bei Gen 9; im Lichte dieses Kapitels jedenfalls könnte man ihn etwa so formulieren: „Ich gewähre dir, von allen Pflanzen des Gartens zu essen. Im Gegenzug gebe ich dir ein Gebot – nur eines! –, das du halten musst: Iss nicht vom verbotenen Baum!“. (In den meisten aktuellen Varianten allerdings wird er in etwa so formuliert: „Ich gebe dir ein Gebot, das du halten musst: Iss nicht vom verbotenen Baum! Im Gegenzug darfst du ewig in meinem Garten leben“). Man nennt diesen Bund daher auch den „Werkbund“ (&#039;&#039;foedus operum&#039;&#039;), der aber bereits von Adam und Eva stellvertretend für alle Menschen gebrochen worden sei. Dahinter stecken zwei theologische Ideen: Erstens ist die Theorie vom adamitischen Werkbund an sich nur eine legalistische Umformulierung der Erbsündenlehre; in dieser Umformulierung aber wird besonders betont, dass die Gnade der Sünde vorausging: &#039;&#039;Zuerst&#039;&#039; hatte Gott mit dem Menschen einen Bund geschlossen, &#039;&#039;danach&#039;&#039; hatte der Mensch das erste Mal gesündigt. Zweitens lässt sich mit dieser Idee genauer formulieren, was Christus geleistet habe: &#039;&#039;Dieser Werkbund&#039;&#039; sei es gewesen, den Christus dann wieder aufrichtete (s. [[Römer 5#s12 |Röm 5,12-21]]), nun aber nicht als „Werkbund“, bei dem der Mensch ein bestimmtes Werk tun müsse, sondern als „&#039;&#039;Gnaden&#039;&#039;-Bund“ (&#039;&#039;foedus gratiae&#039;&#039;), der den an Christus Glaubenden „einfach so“ geschenkt würde. Die Werkbund-Idee wird noch heute v.a. im reformierten und evangelikalen Christentum diskutiert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 19. Februar 2023 um 15:25 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 26. Januar 2023 um 00:46 Uhr</title>
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Der Fluss Gihon ist eigentlich nur ein Bächlein in Jerusalem, das mit diesen beiden Strömen gar nichts zu tun hat, und auch nicht mit &#039;&#039;Kusch&#039;&#039;, also &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Nordägypten&lt;/del&gt;. Der Pischon schließlich, der ein ganzes Land umfließen soll, das von Kostbarkeiten geradezu überquillt, wäre dann ein rein mythischer Fluss wie der Sabbation (ein Fluss, der nach jüdischer Überlieferung nur sechs Tage die Woche fließt und hinter dem die „verlorenen Stämme“ Israels ähnlich warten, wie in Deutschland Kaiser Rotbart im Kyffhäuser darauf harrt, der Erde Frieden bringen zu können).&amp;lt;br /&amp;gt;Oder so: Die sich reimenden Namen &#039;&#039;Pischon&#039;&#039; und &#039;&#039;Gihon&#039;&#039; sind Kunstnamen, aus denen sich nicht schon erschließen lässt, welche Flüsse gemeint sind: Der eine ist übersetzt der „Springer“, also der „Sprudel-Fluss“, der andere der „Hervorkommer“, also der „Quell-Fluss“. Mit &#039;&#039;der Fluss geht aus&#039;&#039; ist nur gemeint, dass er sich vom Garten aus gesehen verzweigt. Dann: Der samaritanische Pentateuch übersetzt den Gihon mit &#039;&#039;Asqop&#039;&#039;, gemeint wäre also der Karkeh, der ins selbe Flussdelta mündet wie Eufrat und Tigris (Speiser 1967, S. 25). Das kann passen, da mehrere Quellen nahelegen, dass es in dieser Region ein zweites &#039;&#039;Kusch&#039;&#039; gegeben hat (Burrell 2020, S. 147-167). &#039;&#039;Pischon&#039;&#039; könnte dann entweder den Karun meinen, der auch in sumerischen und akkadischen Mythen häufig erwähnt wird, oder den heute ausgetrocknete „Kuwait-River“, der einst durch das Wadi Batin floss. Danach läge der Garten am irakischen Schatt al-Arab im heutigen Irak nahe Kuwait und nicht weit von der Insel Bahrain, die sehr wahrscheinlich mit dem sumerischen Paradies &#039;&#039;Dilmun&#039;&#039; gemeint ist. Warum diese Gegend zum Gottesgarten wurde, wäre auch leicht erklärlich: In diesem Flussdelta liegt ein (aktuell vom Austrocknen bedrohtes) Marschland, wie es in dieser Wüstenregion so selten ist, dass die UNESCO es 2016 zum Welterbe erklärt hat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Und der vierte Strom, das ist der Eufrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Datei:Paradies 1.jpg|rahmenlos|rechts]]Vv. 10-14 nennt man die „Paradies-Geographie“. Die ersten beiden Flüsse sind nicht sicher identifizierbar, die anderen beiden gut bekannt. Da Eufrat und Tigris keine gemeinsame Quelle haben, bieten sich zwei Deutungen an: Entweder soll diese Paradies-Geographie gar nicht geographisch sinnvoll sein: Einen Ort, von dem gemeinsam Eufrat und Trigris ausgingen, gibt es nicht. Der Fluss Gihon ist eigentlich nur ein Bächlein in Jerusalem, das mit diesen beiden Strömen gar nichts zu tun hat, und auch nicht mit &#039;&#039;Kusch&#039;&#039;, also &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Äthiopien&lt;/ins&gt;. Der Pischon schließlich, der ein ganzes Land umfließen soll, das von Kostbarkeiten geradezu überquillt, wäre dann ein rein mythischer Fluss wie der Sabbation (ein Fluss, der nach jüdischer Überlieferung nur sechs Tage die Woche fließt und hinter dem die „verlorenen Stämme“ Israels ähnlich warten, wie in Deutschland Kaiser Rotbart im Kyffhäuser darauf harrt, der Erde Frieden bringen zu können).&amp;lt;br /&amp;gt;Oder so: Die sich reimenden Namen &#039;&#039;Pischon&#039;&#039; und &#039;&#039;Gihon&#039;&#039; sind Kunstnamen, aus denen sich nicht schon erschließen lässt, welche Flüsse gemeint sind: Der eine ist übersetzt der „Springer“, also der „Sprudel-Fluss“, der andere der „Hervorkommer“, also der „Quell-Fluss“. Mit &#039;&#039;der Fluss geht aus&#039;&#039; ist nur gemeint, dass er sich vom Garten aus gesehen verzweigt. Dann: Der samaritanische Pentateuch übersetzt den Gihon mit &#039;&#039;Asqop&#039;&#039;, gemeint wäre also der Karkeh, der ins selbe Flussdelta mündet wie Eufrat und Tigris (Speiser 1967, S. 25). Das kann passen, da mehrere Quellen nahelegen, dass es in dieser Region ein zweites &#039;&#039;Kusch&#039;&#039; gegeben hat (Burrell 2020, S. 147-167). &#039;&#039;Pischon&#039;&#039; könnte dann entweder den Karun meinen, der auch in sumerischen und akkadischen Mythen häufig erwähnt wird, oder den heute ausgetrocknete „Kuwait-River“, der einst durch das Wadi Batin floss. Danach läge der Garten am irakischen Schatt al-Arab im heutigen Irak nahe Kuwait und nicht weit von der Insel Bahrain, die sehr wahrscheinlich mit dem sumerischen Paradies &#039;&#039;Dilmun&#039;&#039; gemeint ist. Warum diese Gegend zum Gottesgarten wurde, wäre auch leicht erklärlich: In diesem Flussdelta liegt ein (aktuell vom Austrocknen bedrohtes) Marschland, wie es in dieser Wüstenregion so selten ist, dass die UNESCO es 2016 zum Welterbe erklärt hat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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