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	<title>Gen 35,1-20/Persönliche Fassung (Sebastian Walter) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-23T18:19:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Gen_35,1-20/Pers%C3%B6nliche_Fassung_(Sebastian_Walter)&amp;diff=38947&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 26. September 2023 um 09:35 Uhr</title>
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		<updated>2023-09-26T09:35:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 26. September 2023, 11:35 Uhr&lt;/td&gt;
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Lange Zeit war es eine interreligiöse Grab- und Pilgerstätte für Juden, Christen und Muslime.&amp;lt;br /&amp;gt;Dass Zibbe überraschend überhaupt am Wegesrand begraben wird, anstatt sie noch die verbliebenen maximal 30km zum Familiengrab von Fers zu transportieren, erklären viele jüdische Schriften (z.B. der Midrasch BerR; Pesikta Rabbati 3,4; Lekach Tob; Raschi) damit, dass Fers vorausgesehen habe, dass dereinst hier die exilierten Israeliten vorbeilaufen sollten und dass das Grab ihnen Trost spenden solle. Basis dieser Deutung ist Jer 31,15, wonach „Zibbe [im Tod] ihre [exilierten] Kinder beklagt.“ In den letzten zwei Jahrhunderten ist das Grabmal daher für Juden zum Symbol für die „Rückkehr“ des „Volkes Israel“ aus seinem „Exil“ geworden und hat sich zu einer der drei heiligsten Orte überhaupt in Israel entwickelt. Weil in diesem Zuge das Grabmal immer mehr von der Öffentlichkeit abgeschottet wurde, bis es 1996 schließlich zunächst zur Festung ausgebaut und dann hinter der illegalen Stadtmauer bei Bethlehem ganz dem muslimischen Zugriff entzogen wurde, wurde es zeitgleich auch von muslimischer Seite immer mehr mit Bedeutung aufgeladen: Heute glauben viele, dass hier neben Zibbe auch die Sufi-Heilige Rabia von Basra begraben sei und dass das Grabmal früher außerdem eine dem Mohammed-Gefährten Bilal ibn Rabah gewidmete Moschee gewesen sei, wonach von muslimischer Seite hier gleich drei wichtige Personen zu verehren wären. Damit ist die einstige interreligiöse Pilgerstätte leider heute zum konzentrierten Symbol des Nahost-Konflikts verkommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{L|19}} Dann starb Zibbe. Sie wurde auf dem Weg nach Efrata – also nach Bethlehem – begraben, {{L|20}} und Fers errichtete über ihrem Grab eine Mazzebe. Diese kennt man bis heute als die Mazzebe des Grabs von Zibbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Das &#039;&#039;Grab von Zibbe&#039;&#039; (das man allerdings keine Postmeile von Bethlehem entfernt glaubt, sondern direkt an der Ortsgrenze) ist im Judentum und Islam von großer Bedeutung. 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Weil in diesem Zuge das Grabmal immer mehr von der Öffentlichkeit abgeschottet wurde, bis es 1996 schließlich zunächst zur Festung ausgebaut und dann hinter der illegalen Stadtmauer bei Bethlehem ganz dem muslimischen Zugriff entzogen wurde, wurde es zeitgleich auch von muslimischer Seite immer mehr mit Bedeutung aufgeladen: Heute glauben viele, dass hier neben Zibbe auch die Sufi-Heilige Rabia von Basra begraben sei und dass das Grabmal früher außerdem eine dem Mohammed-Gefährten Bilal ibn Rabah gewidmete Moschee gewesen sei, wonach von muslimischer Seite hier gleich drei wichtige Personen zu verehren wären. 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Fers hat auch keinen Traum von einer Himmelstreppe wie in Gen 28; Mazzebe und Altar werden stattdessen in einem Schwung als „Altar-Mazzebe“ und sozusagen als Dankeschön für die wohlbehaltene Rückkehr und den Segensspruch errichtet. Und schließlich ist Beth-El keinesfalls ein besonderer „Wohnort“ Gottes: Es ist nur ein Ort, an dem zufällig Fers mit Gott „gesprochen hatte“ (3x in Vv. 13-15. Vgl. z.B. Blum 1984, S. 268f.; Krüger 2016b, S. 11; Schmid 2017, S. 61; Klein 2019, S. 162f.):&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;{{L|10}} &#039;&#039;„Dein Name ist Fers.&#039;&#039;&lt;/ins&gt;&amp;lt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;br &lt;/ins&gt;/&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;Aber fortan sollst du nicht mehr Fers genannt werden,&#039;&#039;&lt;/ins&gt;&amp;lt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;br /&lt;/ins&gt;&amp;gt;&#039;&#039;sondern &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;‚Israel‘ soll dein Name sein!“&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;So benannte er ihn mit dem Namen „Israel“&lt;/ins&gt;.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;{{L|11}} &#039;&#039;Weiter sprach Gott &lt;/ins&gt;zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ihm&lt;/ins&gt;:&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;„Ich bin El Schaddaj&lt;/ins&gt;.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Sei fruchtbar &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vermehre dich!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Ein Volk – ja, eine Versammlung von Völkern –* soll von dir abstammen&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Und Könige sollen deinen Lenden entspringen!&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;{{L|12}} &#039;&#039;Das Land, das ich &lt;/ins&gt;Vater-Gnade und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lach gab&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Auch dir will ich es geben&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;deinen &lt;/ins&gt;Nachkommen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nach dir will ich das Land &lt;/ins&gt;auch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;geben!“&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;{{L|13}} &#039;&#039;Dann fuhr Gott zum Himmel auf &lt;/ins&gt;von &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ihm &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vom Ort, an dem er mit ihm gesprochen hatte.&#039;&#039; {{L|14}} &#039;&#039;Da errichtete Fers einen &lt;/ins&gt;Altar &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;am &lt;/ins&gt;Ort, an dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;er &lt;/ins&gt;mit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ihm gesprochen hatte, eine Stein&lt;/ins&gt;-&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Mazzebe&lt;/ins&gt;; &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;er opferte darauf ein Trankopfer und salbte ihn mit Öl&lt;/ins&gt;.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; {{L|15}} &#039;&#039;Und den Namen des Ortes&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;an dem Gott mit ihm gesprochen hatte&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nannte er &lt;/ins&gt;&#039;&#039;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Beth-El.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;small&amp;gt;{{L|9}} Gott erschien Fers noch einmal, als er aus dem aramäischen Mesopotamien ankam, und segnete ihn:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nowiki&lt;/ins&gt;&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;*&lt;/ins&gt;&amp;lt;/&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nowiki&lt;/ins&gt;&amp;gt; Gemeint sind nicht die zwölf Stämme Israels: Das hebräische Wort &#039;&#039;goj&#039;&#039; steht stets für &#039;&#039;andere&#039;&#039; Völker &#039;&#039;außer&#039;&#039; Israel. Die Verheißung passt damit gut zu Vater-Gnade, auf den z.B. auch die arabischen Völker zurückgehen sollen, aber nicht auf Fers. Das ist &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;leicht &lt;/ins&gt;erklärlich: was Gott hier dem Fers verheißt, &#039;&#039;ist&#039;&#039; nämlich tatsächlich fast wortwörtlich die Verheißung an Vater-Gnade aus Gen 17,3-6, die hier nur auf Fers übertragen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;{{L|10}} „Dein Name ist Fers.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aber fortan sollst du nicht mehr Fers genannt werden,&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 26. September 2023 um 09:17 Uhr</title>
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		<updated>2023-09-26T09:17:52Z</updated>

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Keel 1997, S. 145), und kann danach Beth-El umbenennen in &#039;&#039;El Beth-El&#039;&#039;, „Gott im Haus Gottes“.&amp;lt;br /&amp;gt;Umrahmt wird dieser Altarbau von drei Begräbnissen, die jeweils auch dazu beitragen, die Zentralität von El Beth-El noch weiter zu steigern, indem andere Kultstätten ausgeschaltet werden: In Vv. 3-4 schwört der Hausstand von Fers den Göttern des Auslands ab; diese werden sodann unter dem „hohen Baum von Sichem“ verborgen, wodurch offenbar diese kultischen Figuren und dieser Kultort sich gegenseitig neutralisieren (gut Sarna 2001): Der heilige Baum wird zur Götzen-Müllhalde. In V. 8 stirbt Debora und wird ebenfalls unter einem heiligen Baum begraben, der so vom heiligen Baum zum Grabmal mit dem Namen „großer Baum der Klage“ umfunktioniert wird. Gleichzeitig wird damit durch die Blume gegen einen weiteren wichtigen Baum in der unmittelbaren Umgebung polemisiert: „Zwischen Beth-El und Rama“ steht nach Ri 4,4-6 die „Palme der [Richterin] Debora“. Offenbar hat diese zur Zeit des Autors ebenfalls quasi-kultische Bedeutung erlangt, weshalb er gerade die Amme Debora, deren Namen bisher noch kein einziges Mal gefallen ist, in die Erzählung einführt, nur um sie sogleich wieder aus der Erzählung zu nehmen: Ihre Funktion ist nur, dass über den „Debora-Großbaum“ eine Spitze auch gegen die „Debora-Palme“ in der Erzählung untergebracht werden kann.&amp;lt;br /&amp;gt;Am schwersten zu verstehen sind Vv. 19f., da ein Begräbnis am Wegesrand im Alten Israel ein „schlechtes“ Begräbnis war. Dass also gerade Fers&#039; geliebte Frau Zippe nach ihrem Tod im Kindbett nicht noch die 20-30km zum Familiengrab transportiert, sondern wie die Götzen und Debora ebenfalls am Wegesrand bestattet wird, ist sehr verblüffend. Wahrscheinlich muss man das nach Vv. 4.8 so erklären: Eines der Hauptanliegen des ganzen Fers-Zyklus ist es, Beth-El statt Jerusalem als zentrale Kultstätte zu etablieren (vgl. z.B. Oswald 2009, S. 156.166f.). Als die Reisegruppe von Fers in V. 16 „eine Postmeile“ von Efrata entfernt ist, ist sie damit aber mitten in Jerusalem. Dafür spricht auch V. 21, wo die Reisegruppe etwas weiter zieht und dann „jenseits des Herdenturms“ lagert: Dieser Herdenturm gehört nach Mi 4,8 mit m.Schek vii 4 zum äußersten Bezirk Jerusalems. Doch darüber verliert der Autor kein Wort; Jerusalem selbst ist keiner Rede wert und wird dargestellt wie ein Niemalsland auf dem Weg von El Beth-El nach Bethlehem, und nicht einmal „beim“ Herdenturm will Fers lagern, sondern „jenseits“ davon. Und doch wird in diesem Niemalsland Zippe bestattet, und ihr Grabmal befindet sich „bis heute“ dort (V. 20). Haben die verborgenen Götter und die begrabene Debora die beiden kultischen Bäume neutralisiert, ist es dann offenbar der Sinn der Vv. 16-20, verklausuliert zu behaupten, dass für den Tempel in Jerusalem &#039;&#039;eigentlich&#039;&#039; das Selbe gilt wie für die beiden ehemals heiligen Bäume. Von den drei Orten, die man in der Bibel und im Frühjudentum als „Nabel der Welt“ kennt – Sichem, Beth-El und Jerusalem – ist danach nur noch Beth-El übrig, und dort wurden auch noch der heilige Baum und die Debora-Palme als sekundäre Kultstätten ausgeschaltet. So gelesen entspricht der Abschnitt also ganz dem Hauptanliegen des Fers-Zyklus.&#039;&#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&#039;&#039;Nachdem Fers und seine Familie sich mit den Sichemitern überworfen haben (Gen 34,40), muss er ein letztes Mal fliehen. Wieder ist &#039;&#039;Beth-El&#039;&#039;, das „Haus Gottes“, seine Zuflucht. Das fügt sich gut; nun kann er nämlich endlich auch sein Gelübde aus Gen 28,22 erfüllen: Im Auftrag Gottes errichtet er in Beth-El einen Altar und damit den Grundstock eines Heiligtums und einen Ort, der dauerhaft Gott repräsentiert (zur Vorstellung vgl. Keel 1997, S. 145&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;; Tigay 2004, S. 205-207&lt;/ins&gt;), und kann danach Beth-El umbenennen in &#039;&#039;El Beth-El&#039;&#039;, „Gott im Haus Gottes“.&amp;lt;br /&amp;gt;Umrahmt wird dieser Altarbau von drei Begräbnissen, die jeweils auch dazu beitragen, die Zentralität von El Beth-El noch weiter zu steigern, indem andere Kultstätten ausgeschaltet werden: In Vv. 3-4 schwört der Hausstand von Fers den Göttern des Auslands ab; diese werden sodann unter dem „hohen Baum von Sichem“ verborgen, wodurch offenbar diese kultischen Figuren und dieser Kultort sich gegenseitig neutralisieren (gut Sarna 2001): Der heilige Baum wird zur Götzen-Müllhalde. In V. 8 stirbt Debora und wird ebenfalls unter einem heiligen Baum begraben, der so vom heiligen Baum zum Grabmal mit dem Namen „großer Baum der Klage“ umfunktioniert wird. Gleichzeitig wird damit durch die Blume gegen einen weiteren wichtigen Baum in der unmittelbaren Umgebung polemisiert: „Zwischen Beth-El und Rama“ steht nach Ri 4,4-6 die „Palme der [Richterin] Debora“. Offenbar hat diese zur Zeit des Autors ebenfalls quasi-kultische Bedeutung erlangt, weshalb er gerade die Amme Debora, deren Namen bisher noch kein einziges Mal gefallen ist, in die Erzählung einführt, nur um sie sogleich wieder aus der Erzählung zu nehmen: Ihre Funktion ist nur, dass über den „Debora-Großbaum“ eine Spitze auch gegen die „Debora-Palme“ in der Erzählung untergebracht werden kann.&amp;lt;br /&amp;gt;Am schwersten zu verstehen sind Vv. 19f., da ein Begräbnis am Wegesrand im Alten Israel ein „schlechtes“ Begräbnis war. Dass also gerade Fers&#039; geliebte Frau Zippe nach ihrem Tod im Kindbett nicht noch die 20-30km zum Familiengrab transportiert, sondern wie die Götzen und Debora ebenfalls am Wegesrand bestattet wird, ist sehr verblüffend. Wahrscheinlich muss man das nach Vv. 4.8 so erklären: Eines der Hauptanliegen des ganzen Fers-Zyklus ist es, Beth-El statt Jerusalem als zentrale Kultstätte zu etablieren (vgl. z.B. Oswald 2009, S. 156.166f.). Als die Reisegruppe von Fers in V. 16 „eine Postmeile“ von Efrata entfernt ist, ist sie damit aber mitten in Jerusalem. Dafür spricht auch V. 21, wo die Reisegruppe etwas weiter zieht und dann „jenseits des Herdenturms“ lagert: Dieser Herdenturm gehört nach Mi 4,8 mit m.Schek vii 4 zum äußersten Bezirk Jerusalems. Doch darüber verliert der Autor kein Wort; Jerusalem selbst ist keiner Rede wert und wird dargestellt wie ein Niemalsland auf dem Weg von El Beth-El nach Bethlehem, und nicht einmal „beim“ Herdenturm will Fers lagern, sondern „jenseits“ davon. Und doch wird in diesem Niemalsland Zippe bestattet, und ihr Grabmal befindet sich „bis heute“ dort (V. 20). Haben die verborgenen Götter und die begrabene Debora die beiden kultischen Bäume neutralisiert, ist es dann offenbar der Sinn der Vv. 16-20, verklausuliert zu behaupten, dass für den Tempel in Jerusalem &#039;&#039;eigentlich&#039;&#039; das Selbe gilt wie für die beiden ehemals heiligen Bäume. Von den drei Orten, die man in der Bibel und im Frühjudentum als „Nabel der Welt“ kennt – Sichem, Beth-El und Jerusalem – ist danach nur noch Beth-El übrig, und dort wurden auch noch der heilige Baum und die Debora-Palme als sekundäre Kultstätten ausgeschaltet. So gelesen entspricht der Abschnitt also ganz dem Hauptanliegen des Fers-Zyklus.&#039;&#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 8. September 2023 um 15:44 Uhr</title>
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Lange Zeit war es eine interreligiöse Grab- und Pilgerstätte für Juden, Christen und Muslime.&amp;lt;br /&amp;gt;Dass &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zippe &lt;/del&gt;überraschend überhaupt am Wegesrand begraben wird, anstatt sie noch die verbliebenen maximal 30km zum Familiengrab von Fers zu transportieren, erklären viele jüdische Schriften (z.B. der Midrasch BerR; Pesikta Rabbati 3,4; Lekach Tob; Raschi) damit, dass Fers vorausgesehen habe, dass dereinst hier die exilierten Israeliten vorbeilaufen sollten und dass das Grab ihnen Trost spenden solle. Basis dieser Deutung ist Jer 31,15, wonach &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„Zippe &lt;/del&gt;[im Tod] ihre [exilierten] Kinder beklagt.“ In den letzten zwei Jahrhunderten ist das Grabmal daher für Juden zum Symbol für die „Rückkehr“ des „Volkes Israel“ aus seinem „Exil“ geworden und hat sich zu einer der drei heiligsten Orte überhaupt in Israel entwickelt. Weil in diesem Zuge das Grabmal immer mehr von der Öffentlichkeit abgeschottet wurde, bis es 1996 schließlich zunächst zur Festung ausgebaut und dann hinter der illegalen Stadtmauer bei Bethlehem ganz dem muslimischen Zugriff entzogen wurde, wurde es zeitgleich auch von muslimischer Seite immer mehr mit Bedeutung aufgeladen: Heute glauben viele, dass hier neben &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zippe &lt;/del&gt;auch die Sufi-Heilige Rabia von Basra begraben sei und dass das Grabmal früher außerdem eine dem Mohammed-Gefährten Bilal ibn Rabah gewidmete Moschee gewesen sei, wonach von muslimischer Seite hier gleich drei wichtige Personen zu verehren wären. Damit ist die einstige interreligiöse Pilgerstätte leider heute zum konzentrierten Symbol des Nahost-Konflikts verkommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{L|19}} Dann starb &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zibbe&lt;/ins&gt;. Sie wurde auf dem Weg nach Efrata – also nach Bethlehem – begraben, {{L|20}} und Fers errichtete über ihrem Grab eine Mazzebe. 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Weil in diesem Zuge das Grabmal immer mehr von der Öffentlichkeit abgeschottet wurde, bis es 1996 schließlich zunächst zur Festung ausgebaut und dann hinter der illegalen Stadtmauer bei Bethlehem ganz dem muslimischen Zugriff entzogen wurde, wurde es zeitgleich auch von muslimischer Seite immer mehr mit Bedeutung aufgeladen: Heute glauben viele, dass hier neben &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zibbe &lt;/ins&gt;auch die Sufi-Heilige Rabia von Basra begraben sei und dass das Grabmal früher außerdem eine dem Mohammed-Gefährten Bilal ibn Rabah gewidmete Moschee gewesen sei, wonach von muslimischer Seite hier gleich drei wichtige Personen zu verehren wären. Damit ist die einstige interreligiöse Pilgerstätte leider heute zum konzentrierten Symbol des Nahost-Konflikts verkommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Sebastian Walter am 16. Juli 2023 um 06:31 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 13. Juli 2023 um 16:46 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 13. Juli 2023 um 16:00 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 11. Juli 2023 um 19:19 Uhr</title>
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Lange Zeit war es eine interreligiöse Grab- und Pilgerstätte für Juden, Christen und Muslime.&amp;lt;br /&amp;gt;Dass Zippe überraschend überhaupt am Wegesrand begraben wird, anstatt sie noch die verbliebenen maximal 30km zum Familiengrab Jakobs zu transportieren, erklären viele jüdische Schriften (z.B. der Midrasch BerR; Pesikta Rabbati 3,4; Lekach Tob; Raschi) damit, dass Jakob vorausgesehen habe, dass dereinst hier die exilierten Israeliten vorbeilaufen sollten und dass das Grab ihnen Trost spenden solle. Basis dieser Deutung ist Jer 31,15, wonach „Zippe [im Tod] ihre exilierten Kinder beklagt.“ In den letzten zwei Jahrhunderten ist das Grabmal daher für Juden zum Symbol für die „Rückkehr“ des „Volkes Israel“ aus seinem „Exil“ geworden und hat sich zu einer der drei heiligsten Orte überhaupt in Israel entwickelt. Weil in diesem Zuge das Grabmal immer mehr von der Öffentlichkeit abgeschottet wurde, bis es 1996 schließlich zunächst zur Festung ausgebaut &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;udn &lt;/del&gt;dann hinter der illegalen Stadtmauer bei Bethlehem ganz dem muslimischen Zugriff entzogen wurde, wurde es zeitgleich auch von muslimischer Seite immer mehr mit Bedeutung aufgeladen: Heute glauben viele, dass hier neben Zippe auch die Sufi-Heilige Rabia von Basra begraben sei und dass das Grabmal früher außerdem eine dem Mohammed-Gefährten Bilal ibn Rabah gewidmete Moschee gewesen sei, wonach von muslimischer Seite hier gleich drei wichtige Personen zu verehren wären. Damit ist die einstige interreligiöse Pilgerstätte leider heute zum konzentrierten Symbol des Nahost-Konflikts verkommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{L|19}} Dann starb Zippe. Sie wurde auf dem Weg nach Efrata – also nach Bethlehem – begraben, {{L|20}} und Jakob errichtete über ihrem Grab eine Mazzebe. Diese kennt man bis heute als die Mazzebe des Grabs von Zippe.&amp;lt;ref&amp;gt;Das &#039;&#039;Grab von Zippe&#039;&#039; (das man allerdings keine Postmeile von Bethlehem entfernt glaubt, sondern direkt an der Ortsgrenze) ist im Judentum und Islam von großer Bedeutung. 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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Gen_35,1-20/Pers%C3%B6nliche_Fassung_(Sebastian_Walter)&amp;diff=37805&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 11. Juli 2023 um 19:14 Uhr</title>
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		<updated>2023-07-11T19:14:36Z</updated>

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Keel 1997, S. 145), und kann danach Beth-El umbenennen in &#039;&#039;El Beth-El&#039;&#039;, „Gott im Haus Gottes“.&amp;lt;br /&amp;gt;Umrahmt wird dieser Altarbau von drei Begräbnissen, die jeweils auch dazu beitragen, die Zentralität von El Beth-El noch weiter zu steigern, indem andere Kultstätten ausgeschaltet werden: In Vv. 3-4 schwört Jakobs Hausstand den Göttern des Auslands ab; diese werden sodann unter dem „hohen Baum von Sichem“ verborgen, wodurch offenbar diese kultischen Figuren und dieser Kultort sich gegenseitig neutralisieren (gut Sarna 2001): Der heilige Baum wird zur Götzen-Müllhalde. In V. 8 stirbt Debora und wird ebenfalls unter einem heiligen Baum begraben, der so vom heiligen Baum zum Grabmal mit dem Namen „großer Baum der Klage“ umfunktioniert wird. Gleichzeitig wird damit durch die Blume gegen einen weiteren wichtigen Baum in der unmittelbaren Umgebung polemisiert: „Zwischen Beth-El und Rama“ steht nach Ri 4,4-6 die „Palme der [Richterin] Debora“. Offenbar hat diese zur Zeit des Autors ebenfalls quasi-kultische Bedeutung erlangt, weshalb er gerade die Amme Debora, deren Namen bisher noch kein einziges Mal gefallen ist, in die Erzählung einführt, nur um sie sogleich wieder aus der Erzählung zu nehmen: Ihre Funktion ist nur, dass über den „Debora-Großbaum“ eine Spitze auch gegen die „Debora-Palme“ in der Erzählung untergebracht werden kann.&amp;lt;br /&amp;gt;Am schwersten zu verstehen sind Vv. 19f., da ein Begräbnis am Wegesrand im Alten Israel ein „schlechtes“ Begräbnis war. Dass also gerade Jakobs geliebte Frau Zippe nach ihrem Tod im Kindbett nicht noch die 20-30km zum Familiengrab transportiert, sondern wie die Götzen und Debora ebenfalls am Wegesrand bestattet wird, ist sehr verblüffend. Wahrscheinlich muss man das nach Vv. 4.8 so erklären: Eines der Hauptanliegen des ganzen Jakobzyklus ist es, Beth-El statt Jerusalem als zentrale Kultstätte zu etablieren (vgl. z.B. Oswald 2009, S. 156.166f.). Als Jakobs Reisegruppe in V. 16 „eine Postmeile“ von Efrata entfernt ist, ist sie damit aber mitten in Jerusalem. Dafür spricht auch V. 21, wo die Reisegruppe etwas weiter zieht und dann „jenseits des Herdenturms“ lagert: Dieser Herdenturm gehört nach Mi 4,8 mit m.Schek vii 4 zum äußersten Bezirk Jerusalems. Doch darüber verliert der Autor kein Wort; Jerusalem selbst ist keiner Rede wert und wird dargestellt wie ein Niemalsland auf dem Weg von El Beth-El nach Bethlehem, und nicht einmal „beim“ Herdenturm will Jakob lagern, sondern „jenseits“ davon. Und doch wird in diesem Niemalsland Zippe bestattet, und ihr Grabmal befindet sich „bis heute“ dort (V. 20). Haben die verborgenen Götter und die begrabene Debora die beiden kultischen Bäume neutralisiert, ist es dann offenbar der Sinn der Vv. 16-20, verklausuliert zu behaupten, dass für den Tempel in Jerusalem &#039;&#039;eigentlich&#039;&#039; das Selbe gilt wie für die beiden ehemals heiligen Bäume. Von den drei Orten, die man in der Bibel und im Frühjudentum als „Nabel der Welt“ kennt – Sichem, Beth-El und Jerusalem – ist danach nur noch Beth-El übrig, und dort &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wurde &lt;/del&gt;auch noch der heilige Baum als sekundäre &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kultstätte &lt;/del&gt;ausgeschaltet. So gelesen entspricht der Abschnitt also ganz dem Hauptanliegen des Jakobzyklus.&#039;&#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&#039;&#039;Nachdem Jakob und seine Familie sich mit den Sichemitern überworfen haben (Gen 34,40), muss Jakob ein letztes Mal fliehen. 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In V. 8 stirbt Debora und wird ebenfalls unter einem heiligen Baum begraben, der so vom heiligen Baum zum Grabmal mit dem Namen „großer Baum der Klage“ umfunktioniert wird. Gleichzeitig wird damit durch die Blume gegen einen weiteren wichtigen Baum in der unmittelbaren Umgebung polemisiert: „Zwischen Beth-El und Rama“ steht nach Ri 4,4-6 die „Palme der [Richterin] Debora“. Offenbar hat diese zur Zeit des Autors ebenfalls quasi-kultische Bedeutung erlangt, weshalb er gerade die Amme Debora, deren Namen bisher noch kein einziges Mal gefallen ist, in die Erzählung einführt, nur um sie sogleich wieder aus der Erzählung zu nehmen: Ihre Funktion ist nur, dass über den „Debora-Großbaum“ eine Spitze auch gegen die „Debora-Palme“ in der Erzählung untergebracht werden kann.&amp;lt;br /&amp;gt;Am schwersten zu verstehen sind Vv. 19f., da ein Begräbnis am Wegesrand im Alten Israel ein „schlechtes“ Begräbnis war. Dass also gerade Jakobs geliebte Frau Zippe nach ihrem Tod im Kindbett nicht noch die 20-30km zum Familiengrab transportiert, sondern wie die Götzen und Debora ebenfalls am Wegesrand bestattet wird, ist sehr verblüffend. Wahrscheinlich muss man das nach Vv. 4.8 so erklären: Eines der Hauptanliegen des ganzen Jakobzyklus ist es, Beth-El statt Jerusalem als zentrale Kultstätte zu etablieren (vgl. z.B. Oswald 2009, S. 156.166f.). Als Jakobs Reisegruppe in V. 16 „eine Postmeile“ von Efrata entfernt ist, ist sie damit aber mitten in Jerusalem. Dafür spricht auch V. 21, wo die Reisegruppe etwas weiter zieht und dann „jenseits des Herdenturms“ lagert: Dieser Herdenturm gehört nach Mi 4,8 mit m.Schek vii 4 zum äußersten Bezirk Jerusalems. Doch darüber verliert der Autor kein Wort; Jerusalem selbst ist keiner Rede wert und wird dargestellt wie ein Niemalsland auf dem Weg von El Beth-El nach Bethlehem, und nicht einmal „beim“ Herdenturm will Jakob lagern, sondern „jenseits“ davon. Und doch wird in diesem Niemalsland Zippe bestattet, und ihr Grabmal befindet sich „bis heute“ dort (V. 20). Haben die verborgenen Götter und die begrabene Debora die beiden kultischen Bäume neutralisiert, ist es dann offenbar der Sinn der Vv. 16-20, verklausuliert zu behaupten, dass für den Tempel in Jerusalem &#039;&#039;eigentlich&#039;&#039; das Selbe gilt wie für die beiden ehemals heiligen Bäume. Von den drei Orten, die man in der Bibel und im Frühjudentum als „Nabel der Welt“ kennt – Sichem, Beth-El und Jerusalem – ist danach nur noch Beth-El übrig, und dort &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wurden &lt;/ins&gt;auch noch der heilige Baum &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;und die Debora-Palme &lt;/ins&gt;als sekundäre &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kultstätten &lt;/ins&gt;ausgeschaltet. 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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Gen_35,1-20/Pers%C3%B6nliche_Fassung_(Sebastian_Walter)&amp;diff=37804&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Persönliche Fassung}}  &lt;center&gt;&lt;big&gt;&#039;&#039;&#039;?. Ein Altar und drei Bestattungen&#039;&#039;&#039;&lt;/big&gt;&lt;/center&gt; „“ ‚‘ –  Datei:TWMS SUN TWCMS B4581-001.jpg| mini |G…“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Gen_35,1-20/Pers%C3%B6nliche_Fassung_(Sebastian_Walter)&amp;diff=37804&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-07-11T19:09:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{Persönliche Fassung}}  &amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;?. Ein Altar und drei Bestattungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt; „“ ‚‘ –  Datei:TWMS SUN TWCMS B4581-001.jpg| mini |G…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Persönliche Fassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;?. Ein Altar und drei Bestattungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
„“ ‚‘ –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TWMS SUN TWCMS B4581-001.jpg| mini |Gustav Metz: Der Tod Rachels.  Ölgemälde, 1847. CC-BY-NC via [https://artuk.org/discover/artworks/the-death-of-rachel-35158 ArtUK.org]]]&lt;br /&gt;
{{L|1}} Da sprach Gott zu Jakob: „Mach dich auf! Zieh hinauf nach Beth-El und bleib dort! Mach dort einen Altar für El, der dir erschienen ist, als du vor deinem Bruder Esau geflohen bist!“&lt;br /&gt;
{{L|2}} Jakob sagte also zu seinem Hausstand und zu allen, die mit ihm waren: &lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;„Schafft die Götter des Auslands fort aus eurer Mitte!&lt;br /&gt;
Reinigt euch und wechselt eure Kleider!&lt;br /&gt;
{{L|3}} Wir wollen uns aufmachen und hinaufziehen nach Beth-El.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;Dort will ich einen Altar machen für El,&lt;br /&gt;
der mich erhört hat zur Zeit meiner Bedrängnis,&lt;br /&gt;
und der mit mir war auf dem Weg, den ich gegangen bin.“&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|4}} Da gaben sie Jakob alle Götter des Auslands, die sie besaßen, und ihre Ohrringe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ohrringe&amp;#039;&amp;#039; waren im Alten Orient sehr verbreitet (vgl. Plinius, NatHist XI 136; Midrasch ExR 15,3). Sie waren außerdem des Öfteren Göttern geweiht; im Aramäischen heißen sie daher standardmäßig &amp;#039;&amp;#039;qadaša`&amp;#039;&amp;#039; („geheiligtes Ding“). Damit haben sie eine ähnliche Funktion wie die Götzenfiguren; dass auch die Ohrringe aufgegeben werden müssen, ist danach nur konsequent.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Jakob verbarg sie unter dem hohen Baum&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baum&amp;quot;&amp;gt;Der &amp;#039;&amp;#039;hohe Baum&amp;#039;&amp;#039; in V. 4 und der &amp;#039;&amp;#039;große Baum&amp;#039;&amp;#039; in V. 8 heißen im Hebräischen &amp;#039;&amp;#039;`elah&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;`alon&amp;#039;&amp;#039;. Traditionell übersetzt man das erste mit „Terebinthe“ und das zweite mit „Eiche“. Wörtlich sind beides aber nur „hohe Bäume“. Wichtiger ist, dass in beiden Wörtern die Konsonanten &amp;#039;&amp;#039;`l&amp;#039;&amp;#039; stecken, also die Konsonanten von „Gott“. Das passt hier gut, denn beides sind heilige Bäume, die im Alten Israel verehrt wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt; von Sichem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|5}} Dann brachen sie auf. Ein Schrecken vor Gott überfiel die Städte in ihrem Umland, sodass sie die Mannen Jakobs nicht verfolgten. {{L|6}} So kam Jakob mit seinem ganzen Volk nach Luz im Lande Kanaan – also nach Beth-El. {{L|7}} Und weil sich Gott ihm dort offenbart hatte, als er vor seinem Bruder geflohen war, baute er dort einen Altar und nannte den Ort &amp;#039;&amp;#039;El Beth-El&amp;#039;&amp;#039;, „Gott im Haus Gottes“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|8}} Dann starb Debora, die Amme Rebekkas, und wurde unterhalb von Beth-El unter dem großen Baum&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baum&amp;quot; /&amp;gt; begraben. Daher nannte er ihn „Großer Baum der Klage“.*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|16}} Dann brachen sie von Beth-El aus auf. Als Efrata noch etwa eine Postmeile&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Postmeile&amp;#039;&amp;#039; - Fast unbekanntes Wort; sonst nur noch belegt in Gen 48,7; 2 Kön 5,19. Die einzige Erklärung bisher ist die nach dem akkadischen &amp;#039;&amp;#039;bēr&amp;#039;&amp;#039; („Zweistunden-Strecke“), das häufig als Genitiv mit &amp;#039;&amp;#039;qaqqari&amp;#039;&amp;#039; („des Lands“) konstruiert wird, wie hier und bei den anderen beiden Stellen &amp;#039;&amp;#039;b&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;rah&amp;#039;&amp;#039; („Zweistunden-Strecke“?) mit &amp;#039;&amp;#039;`arṣ&amp;#039;&amp;#039; („des Lands“) konstruiert wäre (so z.B. Vogt 1975; Wenham 1994; Ritter 2003, S. 28; Steinmann 2019). Geht man mit der ISBE bei einer „Tagesreise“ von einem 8h-Tag und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5km/h aus, also von 40km, sind &amp;#039;&amp;#039;k&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;-b&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;rat ha`arṣ&amp;#039;&amp;#039; („ungefähr eine Zweistunden-Strecke über Land“) genauer „ungefähr 10km“ oder eben „ungefähr eine Postmeile“. Ungefähr eine Postmeile von Bethlehem in Richtung El Beth-El liegt Jerusalem (die Klagemauer z.B. liegt in 8,4km Luftlinie Entfernung).&amp;lt;/ref&amp;gt; entfernt war, setzten bei Zippe die Wehen ein. Sie tat sich schwer beim Gebären, {{L|17}} Und als sie sich beim Gebären schwer tat, sprach ihr die Hebamme Mut zu: „Fürchte dich nicht! Auch diesmal bekommst du einen Sohn!“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|18}} Als aber Zippe nach und nach die Lebenskraft verließ und sie im Sterben lag, sagte sie: „Er soll &amp;#039;&amp;#039;Ben-Oni&amp;#039;&amp;#039; heißen, ‚Sohn meiner Kraft‘!“ Sein Vater aber sollte ihn später &amp;#039;&amp;#039;Ben-Jamin&amp;#039;&amp;#039; nennen, „Meine rechte Hand“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{L|19}} Dann starb Zippe. Sie wurde auf dem Weg nach Efrata – also nach Bethlehem – begraben, {{L|20}} und Jakob errichtete über ihrem Grab eine Mazzebe. Diese kennt man bis heute als die Mazzebe des Grabs von Zippe.&amp;lt;ref&amp;gt;Das &amp;#039;&amp;#039;Grab von Zippe&amp;#039;&amp;#039; (das man allerdings keine Postmeile von Bethlehem entfernt glaubt, sondern direkt an der Ortsgrenze) ist im Judentum und Islam von großer Bedeutung. Lange Zeit war es eine interreligiöse Grab- und Pilgerstätte für Juden, Christen und Muslime.&amp;lt;br /&amp;gt;Dass Zippe überraschend überhaupt am Wegesrand begraben wird, anstatt sie noch die verbliebenen maximal 30km zum Familiengrab Jakobs zu transportieren, erklären viele jüdische Schriften (z.B. der Midrasch BerR; Pesikta Rabbati 3,4; Lekach Tob; Raschi) damit, dass Jakob vorausgesehen habe, dass dereinst hier die exilierten Israeliten vorbeilaufen sollten und dass das Grab ihnen Trost spenden solle. Basis dieser Deutung ist Jer 31,15, wonach „Zippe [im Tod] ihre exilierten Kinder beklagt.“ In den letzten zwei Jahrhunderten ist das Grabmal daher für Juden zum Symbol für die „Rückkehr“ des „Volkes Israel“ aus seinem „Exil“ geworden und hat sich zu einer der drei heiligsten Orte überhaupt in Israel entwickelt. Weil in diesem Zuge das Grabmal immer mehr von der Öffentlichkeit abgeschottet wurde, bis es 1996 schließlich zunächst zur Festung ausgebaut udn dann hinter der illegalen Stadtmauer bei Bethlehem ganz dem muslimischen Zugriff entzogen wurde, wurde es zeitgleich auch von muslimischer Seite immer mehr mit Bedeutung aufgeladen: Heute glauben viele, dass hier neben Zippe auch die Sufi-Heilige Rabia von Basra begraben sei und dass das Grabmal früher außerdem eine dem Mohammed-Gefährten Bilal ibn Rabah gewidmete Moschee gewesen sei, wonach von muslimischer Seite hier gleich drei wichtige Personen zu verehren wären. Damit ist die einstige interreligiöse Pilgerstätte leider heute zum konzentrierten Symbol des Nahost-Konflikts verkommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Ein späterer Autor hat eine alternative Fassung von Gen 28; Gen 32 und Gen 35,5-7 verfasst, die diese Abschnitte aber zum Glück nicht verdrängt hat, sondern unpassend an den letzten Abschnitt dieser drei angehängt wurde. Hauptanliegen des Autors war es offensichtlich, die Jakoberzählung zu entmythisieren: Jakob hat nicht mit Gott gekämpft; Segen, Landesverheißung und Umbenennung zu „Israel“ aus Gen 32 folgen stattdessen direkt auf seine Rückkunft aus dem aramäischen Mesopotamien. Dies geschieht unverdient; recht eigentlich wird sogar nur der Segen und die Verheißung für Vater-Gnade aus Gen 17,3-6 noch einmal aktualisiert und so an dessen Enkel Jakob und seine Nachkommen weitergegeben. Jakob hat auch keinen Traum von einer Himmelstreppe wie in Gen 28; Mazzebe und Altar werden stattdessen in einem Schwung als „Altar-Mazzebe“ und sozusagen als Dankeschön für die wohlbehaltene Rückkehr und den Segensspruch errichtet. Und schließlich ist Beth-El keinesfalls ein besonderer „Wohnort“ Gottes: Es ist nur ein Ort, an dem zufällig Jakob mit Gott „gesprochen hatte“ (3x in Vv. 13-15. Vgl. z.B. Blum 1984, S. 268f.; Krüger 2016b, S. 11; Schmid 2017, S. 61; Klein 2019, S. 162f.).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;{{L|9}} Gott erschien Jakob noch einmal, als er aus dem aramäischen Mesopotamien kam, und segnete ihn:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;{{L|10}} „Dein Name ist Jakob.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Aber fortan sollst du nicht mehr Jakob genannt werden,&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;sondern ‚Israel‘ soll dein Name sein!“&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;So benannte er ihn mit dem Namen „Israel“.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;{{L|11}} Weiter sprach Gott zu ihm:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt; „Ich bin El Schaddaj.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Sei fruchtbar und vermehre dich!&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Ein Volk – ja, eine Versammlung von Völkern –&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint sind nicht die zwölf Stämme Israels: Das hebräische Wort &amp;#039;&amp;#039;goj&amp;#039;&amp;#039; steht stets für &amp;#039;&amp;#039;andere&amp;#039;&amp;#039; Völker &amp;#039;&amp;#039;außer&amp;#039;&amp;#039; Israel. Die Verheißung passt damit gut zu Vater-Gnade, auf den z.B. auch die arabischen Völker zurückgehen sollen, aber nicht auf Jakob. Das ist gut erklärlich: was Gott hier dem Jakob verheißt, &amp;#039;&amp;#039;ist&amp;#039;&amp;#039; nämlich tatsächlich fast wortwörtlich die Verheißung an Vater-Gnade aus Gen 17,3-6, die hier nur auf Jakob übertragen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt; soll von dir abstammen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Und Könige sollen deinen Lenden entspringen!&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;{{L|12}} Das Land, das ich Vater-Gnade und Lach gab&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Auch dir will ich es geben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;und deinen Nachkommen nach dir will ich das Land auch geben!“&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;{{L|13}} Dann fuhr Gott zum Himmel auf von ihm und vom Ort, an dem er mit ihm gesprochen hatte. {{L|14}} Da errichtete Jakob einen Altar am Ort, an dem er mit ihm gesprochen hatte, eine Stein-Mazzebe; er opferte darauf ein Trankopfer und salbte ihn mit Öl. {{L|15}} Und den Namen des Ortes, an dem Gott mit ihm gesprochen hatte, nannte er &amp;#039;&amp;#039;Beth-El&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[ | &amp;lt;=]]  |  [[Gen 35,21-26/Persönliche_Fassung_(Sebastian_Walter) |=&amp;gt; Gen 35,21-26]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Nachdem Jakob und seine Familie sich mit den Sichemitern überworfen haben (Gen 34,40), muss Jakob ein letztes Mal fliehen. Wieder ist &amp;#039;&amp;#039;Beth-El&amp;#039;&amp;#039;, das „Haus Gottes“, seine Zuflucht. Das fügt sich gut; nun kann er nämlich endlich auch sein Gelübde aus Gen 28,22 erfüllen: Im Auftrag Gottes errichtet er in Beth-El einen Altar und damit den Grundstock eines Heiligtums und einen Ort, der dauerhaft Gott repräsentiert (zur Vorstellung vgl. Keel 1997, S. 145), und kann danach Beth-El umbenennen in &amp;#039;&amp;#039;El Beth-El&amp;#039;&amp;#039;, „Gott im Haus Gottes“.&amp;lt;br /&amp;gt;Umrahmt wird dieser Altarbau von drei Begräbnissen, die jeweils auch dazu beitragen, die Zentralität von El Beth-El noch weiter zu steigern, indem andere Kultstätten ausgeschaltet werden: In Vv. 3-4 schwört Jakobs Hausstand den Göttern des Auslands ab; diese werden sodann unter dem „hohen Baum von Sichem“ verborgen, wodurch offenbar diese kultischen Figuren und dieser Kultort sich gegenseitig neutralisieren (gut Sarna 2001): Der heilige Baum wird zur Götzen-Müllhalde. In V. 8 stirbt Debora und wird ebenfalls unter einem heiligen Baum begraben, der so vom heiligen Baum zum Grabmal mit dem Namen „großer Baum der Klage“ umfunktioniert wird. Gleichzeitig wird damit durch die Blume gegen einen weiteren wichtigen Baum in der unmittelbaren Umgebung polemisiert: „Zwischen Beth-El und Rama“ steht nach Ri 4,4-6 die „Palme der [Richterin] Debora“. Offenbar hat diese zur Zeit des Autors ebenfalls quasi-kultische Bedeutung erlangt, weshalb er gerade die Amme Debora, deren Namen bisher noch kein einziges Mal gefallen ist, in die Erzählung einführt, nur um sie sogleich wieder aus der Erzählung zu nehmen: Ihre Funktion ist nur, dass über den „Debora-Großbaum“ eine Spitze auch gegen die „Debora-Palme“ in der Erzählung untergebracht werden kann.&amp;lt;br /&amp;gt;Am schwersten zu verstehen sind Vv. 19f., da ein Begräbnis am Wegesrand im Alten Israel ein „schlechtes“ Begräbnis war. Dass also gerade Jakobs geliebte Frau Zippe nach ihrem Tod im Kindbett nicht noch die 20-30km zum Familiengrab transportiert, sondern wie die Götzen und Debora ebenfalls am Wegesrand bestattet wird, ist sehr verblüffend. Wahrscheinlich muss man das nach Vv. 4.8 so erklären: Eines der Hauptanliegen des ganzen Jakobzyklus ist es, Beth-El statt Jerusalem als zentrale Kultstätte zu etablieren (vgl. z.B. Oswald 2009, S. 156.166f.). Als Jakobs Reisegruppe in V. 16 „eine Postmeile“ von Efrata entfernt ist, ist sie damit aber mitten in Jerusalem. Dafür spricht auch V. 21, wo die Reisegruppe etwas weiter zieht und dann „jenseits des Herdenturms“ lagert: Dieser Herdenturm gehört nach Mi 4,8 mit m.Schek vii 4 zum äußersten Bezirk Jerusalems. Doch darüber verliert der Autor kein Wort; Jerusalem selbst ist keiner Rede wert und wird dargestellt wie ein Niemalsland auf dem Weg von El Beth-El nach Bethlehem, und nicht einmal „beim“ Herdenturm will Jakob lagern, sondern „jenseits“ davon. Und doch wird in diesem Niemalsland Zippe bestattet, und ihr Grabmal befindet sich „bis heute“ dort (V. 20). Haben die verborgenen Götter und die begrabene Debora die beiden kultischen Bäume neutralisiert, ist es dann offenbar der Sinn der Vv. 16-20, verklausuliert zu behaupten, dass für den Tempel in Jerusalem &amp;#039;&amp;#039;eigentlich&amp;#039;&amp;#039; das Selbe gilt wie für die beiden ehemals heiligen Bäume. Von den drei Orten, die man in der Bibel und im Frühjudentum als „Nabel der Welt“ kennt – Sichem, Beth-El und Jerusalem – ist danach nur noch Beth-El übrig, und dort wurde auch noch der heilige Baum als sekundäre Kultstätte ausgeschaltet. So gelesen entspricht der Abschnitt also ganz dem Hauptanliegen des Jakobzyklus.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genesis 35]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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