<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Genesis_33</id>
	<title>Genesis 33 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Genesis_33"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-21T18:34:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=38268&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 13. August 2023 um 17:13 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=38268&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-08-13T17:13:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 13. August 2023, 19:13 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l32&quot;&gt;Zeile 32:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 32:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|4}} und Esau (rannte, um ihm zu begegen=) rannte ihm entgegen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tFN&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;(rannte, um ihm zu begegnen=) rannte ihm entgegen&amp;#039;&amp;#039; - Zur Konstruktion vgl. [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/1094555 HKL III § 319s]: &amp;#039;&amp;#039;ihm begegnend&amp;#039;&amp;#039; ist ein erstarrter Ausdruck, der häufig wie ein Adverb mit der Bed. „entgegen“ verwendet wird, oft sogar ohne verbum movendi. S. z.B. [[Genesis 19#s1 |Gen 19,1]]: „Lot stand auf, ihm begegnend“ = „Lot stand auf [und kam] ihm entgegen“; ähnlich [[1 Samuel 10#s10 |1 Sam 10,10]]; [[2 Samuel 16#s1 |2 Sam 16,1]]; [[1 Könige 2#s19 |1 Kön 2,19]]; [[1 Könige 18#s7 |18,7]]; [[2 Könige 5#s21 |2 Kön 5,21]]; [[2 Könige 10#s15 |10,15]]; [[Psalm 59#s5 |Ps 59,5]]. Hier dient die Konstruktion dazu, die Zahl der Verben noch zusätzlich zu vermehren.&amp;lt;/ref&amp;gt; umarmte ihn, fiel ihm um seinen Hals,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;umarmte ihn, fiel um seinen Hals&amp;#039;&amp;#039; - unlogische Reihenfolge. LXX ist sogar noch unlogischer: „indem er ihn umarmte, küsste er ihn und fiel ihm um den Hals“. Gewiss soll diese unlogische Reihung neben der schieren Zahl an Verben die Emotionalität der Szene noch zusätzlich unterstreichen.&amp;lt;/ref&amp;gt; küsste ihn,&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|4}} und Esau (rannte, um ihm zu begegen=) rannte ihm entgegen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tFN&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;(rannte, um ihm zu begegnen=) rannte ihm entgegen&amp;#039;&amp;#039; - Zur Konstruktion vgl. [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/1094555 HKL III § 319s]: &amp;#039;&amp;#039;ihm begegnend&amp;#039;&amp;#039; ist ein erstarrter Ausdruck, der häufig wie ein Adverb mit der Bed. „entgegen“ verwendet wird, oft sogar ohne verbum movendi. S. z.B. [[Genesis 19#s1 |Gen 19,1]]: „Lot stand auf, ihm begegnend“ = „Lot stand auf [und kam] ihm entgegen“; ähnlich [[1 Samuel 10#s10 |1 Sam 10,10]]; [[2 Samuel 16#s1 |2 Sam 16,1]]; [[1 Könige 2#s19 |1 Kön 2,19]]; [[1 Könige 18#s7 |18,7]]; [[2 Könige 5#s21 |2 Kön 5,21]]; [[2 Könige 10#s15 |10,15]]; [[Psalm 59#s5 |Ps 59,5]]. Hier dient die Konstruktion dazu, die Zahl der Verben noch zusätzlich zu vermehren.&amp;lt;/ref&amp;gt; umarmte ihn, fiel ihm um seinen Hals,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;umarmte ihn, fiel um seinen Hals&amp;#039;&amp;#039; - unlogische Reihenfolge. LXX ist sogar noch unlogischer: „indem er ihn umarmte, küsste er ihn und fiel ihm um den Hals“. Gewiss soll diese unlogische Reihung neben der schieren Zahl an Verben die Emotionalität der Szene noch zusätzlich unterstreichen.&amp;lt;/ref&amp;gt; küsste ihn,&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gen 33,4.png|mini|Gen 33,4 in der [https://web.nli.org.il/sites/NLI/English/digitallibrary/pages/viewer.aspx?&amp;amp;presentorid=MANUSCRIPTS&amp;amp;docid=PNX_MANUSCRIPTS990000694420205171-1#|FL52680047 Handschrift Valmadonna 2] (11. Jhd.)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gen 33,4.png|mini|Gen 33,4 in der [https://web.nli.org.il/sites/NLI/English/digitallibrary/pages/viewer.aspx?&amp;amp;presentorid=MANUSCRIPTS&amp;amp;docid=PNX_MANUSCRIPTS990000694420205171-1#|FL52680047 Handschrift Valmadonna 2] (11. Jhd.)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Gen 33,4 gehört zu den sehr wenigen Stellen, in denen in hebräischen Handschriften ein Wort mit sog. „Puncta extraordinaria“ versehen wurde, hier nämlich &#039;&#039;küsste ihn&#039;&#039;. Diese Punkte kannte laut Midrasch BerR schon Simeon ben Eleasar (2. Jhd.), sie sind also weit älter als z.B. die Vokalzeichen. Was die Punkte bedeuten, ist unklar. In der rabbinischen Auslegung entstand aber vor allem wegen ihnen die Deutung, irgendwas stimme nicht mit Esaus Küssen: Zum Beispiel habe er ihn tatsächlich nicht geküsst, sondern gebissen, oder er habe ihn nur unaufrichtig geküsst. In griechischen Handschriften bedeuten solche Punkte, dass das Wort ein Fehler und zu streichen ist, aber alle Textzeugen bezeugen das Wort. S. näher z.B. bei Lieberman 1962, S. 44f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie weinten (und weinte).&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Fast alle Textzeugen wie MT: &#039;&#039;sie weinten&#039;&#039;. VUL und TgO dagegen: „er weinte“. Der Plural endet mit dem Buchstaben &#039;&#039;w&#039;&#039;, das nächste Wort beginnt mit &#039;&#039;w&#039;&#039;; entweder ist also der Singular Haplographie oder der Plural Dittographie. Der Singular ließe sich außerdem als Angleichung an [[Hosea 12#s5 |Hos 12,5]] verstehen; Subjekt wäre dann Jakob. BHS, Speiser 1964 und Hamilton 1995 halten den Sg. für ursprünglich. Dass in ähnlichen Szenen (s. z.B. [[Genesis 29#s11 |Gen 29,11]]; [[Genesis 45#s14 |45,14]]; [[Genesis 46#s29 |46,29]]) aber der Sg. üblich ist, macht eine Dittographie hier weniger wahrscheinlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{par|Genesis|29|11|13}} {{par|Genesis|48|10}} {{par|Lukas|15|20}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Gen 33,4 gehört zu den sehr wenigen Stellen, in denen in hebräischen Handschriften ein Wort mit sog. „Puncta extraordinaria“ versehen wurde, hier nämlich &#039;&#039;küsste ihn&#039;&#039;. Diese Punkte kannte laut Midrasch BerR schon Simeon ben Eleasar (2. Jhd.), sie sind also weit älter als z.B. die Vokalzeichen. Was die Punkte bedeuten, ist unklar. In der rabbinischen Auslegung entstand aber vor allem wegen ihnen die Deutung, irgendwas stimme nicht mit Esaus Küssen: Zum Beispiel habe er ihn tatsächlich nicht geküsst, sondern gebissen, oder er habe ihn nur unaufrichtig geküsst. In griechischen Handschriften bedeuten solche Punkte, dass das Wort ein Fehler und zu streichen ist, aber alle Textzeugen bezeugen das Wort. S. näher z.B. bei Lieberman 1962, S. 44f&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.; ergänzend: In den Schriftrollen von Qumran gibt es ähnlich Punkte. Diese können sowohl anzeigen, dass ein Wort falsch ist, und finden sich dann in Kombination mit einer Korrektur, oder auch, dass an einer Stelle etwas &#039;&#039;fehlt&#039;&#039;, und finden sich dann in Kombination mit einer Ergänzung. Da hier gezielt das Wort mit Punkten versehen wurde, ist die Deutung entsprechend dem griechischen und dem zweiten qumranischen Usus durchaus am wahrscheinlichsten&lt;/ins&gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie weinten (und weinte).&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Fast alle Textzeugen wie MT: &#039;&#039;sie weinten&#039;&#039;. VUL und TgO dagegen: „er weinte“. Der Plural endet mit dem Buchstaben &#039;&#039;w&#039;&#039;, das nächste Wort beginnt mit &#039;&#039;w&#039;&#039;; entweder ist also der Singular Haplographie oder der Plural Dittographie. Der Singular ließe sich außerdem als Angleichung an [[Hosea 12#s5 |Hos 12,5]] verstehen; Subjekt wäre dann Jakob. BHS, Speiser 1964 und Hamilton 1995 halten den Sg. für ursprünglich. Dass in ähnlichen Szenen (s. z.B. [[Genesis 29#s11 |Gen 29,11]]; [[Genesis 45#s14 |45,14]]; [[Genesis 46#s29 |46,29]]) aber der Sg. üblich ist, macht eine Dittographie hier weniger wahrscheinlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{par|Genesis|29|11|13}} {{par|Genesis|48|10}} {{par|Lukas|15|20}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|5}} {Und} Esau hob seine Augen, und er sah die Frauen und die Kinder. Und er sagte: „Wer [sind] diese dir?“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer [sind] diese für dich&amp;#039;&amp;#039; - Richtig TUR: „Was sind diese dir“, „in welchem Verhältnis stehen sie zu dir?“ Die Frage hat im Heb. nur vier Silben: &amp;#039;&amp;#039;mi `elleh lak&amp;#039;&amp;#039;. Das steht im starken Gegensatz zur umständlichen Antwort, die Jakob gleich gibt. VUL hat sogar noch zusätzlich verkürzt, in dem sie &amp;#039;&amp;#039;lak&amp;#039;&amp;#039; als eigenen Satz nimmt: „Wer sind diese? Deine?“ Stilecht daher vielleicht: „Wer&amp;#039;s&amp;#039;n des?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Er sagte: „Die Kinder, mit welchen Gott deinen Knecht&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot;&amp;gt;Von sich selbst in der 3. Person als jmds. &amp;#039;&amp;#039;Knecht&amp;#039;&amp;#039; zu sprechen und den anderen in der 3. Person als &amp;#039;&amp;#039;Herrn&amp;#039;&amp;#039; anzusprechen, sind im Heb. übliche und sehr häufige Höflichkeitsstrategien. Auch zu Gott spricht man so, s. z.B. [[Lukas 1#s46 |Lk 1,46-48]]. Auch die heb. Partikel &amp;#039;&amp;#039;na`&amp;#039;&amp;#039;, die hier jeweils wie üblich mit „doch“ übertragen wurde, hat im Heb. hauptsächlich die Funktion, Äußerungen höflicher zu machen: Fast stets wird die Partikel verwendet, wenn niedriger Stehende sich an Höherstehende wenden; fast nie umgekehrt (vgl. bes. Wilt 1996). Es ist bedeutsam, dass Jakob hier extrem gehäuft solche Höflichkeitsstrategien anwendet, Esau dagegen nur in seinem letzten Satz: Erst hier stehen beide nun wieder auf einer Augenhöhe. Im Deutschen wäre nichts davon idiomatisch, besser formuliert man daher jeweils um zu einer besonders höflichen Äußerung.&amp;lt;/ref&amp;gt; begnadigte.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;begnadigte&amp;#039;&amp;#039; - nicht das übliche Wort in diesem Kontext; erwartet hätte man „segnete“. Entweder will Jakob Esau schon hier darauf einschwingen, gnädig zu sein, oder er will das belastete Wort „segnen“ vermeiden (gut z.B. Wenham 1994; Hamilton 1995; Waltke/Fredricks 2001). S. aber zum Wort näher noch mal in V. 8 zu „Lager“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|5}} {Und} Esau hob seine Augen, und er sah die Frauen und die Kinder. Und er sagte: „Wer [sind] diese dir?“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer [sind] diese für dich&amp;#039;&amp;#039; - Richtig TUR: „Was sind diese dir“, „in welchem Verhältnis stehen sie zu dir?“ Die Frage hat im Heb. nur vier Silben: &amp;#039;&amp;#039;mi `elleh lak&amp;#039;&amp;#039;. Das steht im starken Gegensatz zur umständlichen Antwort, die Jakob gleich gibt. VUL hat sogar noch zusätzlich verkürzt, in dem sie &amp;#039;&amp;#039;lak&amp;#039;&amp;#039; als eigenen Satz nimmt: „Wer sind diese? Deine?“ Stilecht daher vielleicht: „Wer&amp;#039;s&amp;#039;n des?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Er sagte: „Die Kinder, mit welchen Gott deinen Knecht&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot;&amp;gt;Von sich selbst in der 3. Person als jmds. &amp;#039;&amp;#039;Knecht&amp;#039;&amp;#039; zu sprechen und den anderen in der 3. Person als &amp;#039;&amp;#039;Herrn&amp;#039;&amp;#039; anzusprechen, sind im Heb. übliche und sehr häufige Höflichkeitsstrategien. Auch zu Gott spricht man so, s. z.B. [[Lukas 1#s46 |Lk 1,46-48]]. Auch die heb. Partikel &amp;#039;&amp;#039;na`&amp;#039;&amp;#039;, die hier jeweils wie üblich mit „doch“ übertragen wurde, hat im Heb. hauptsächlich die Funktion, Äußerungen höflicher zu machen: Fast stets wird die Partikel verwendet, wenn niedriger Stehende sich an Höherstehende wenden; fast nie umgekehrt (vgl. bes. Wilt 1996). Es ist bedeutsam, dass Jakob hier extrem gehäuft solche Höflichkeitsstrategien anwendet, Esau dagegen nur in seinem letzten Satz: Erst hier stehen beide nun wieder auf einer Augenhöhe. Im Deutschen wäre nichts davon idiomatisch, besser formuliert man daher jeweils um zu einer besonders höflichen Äußerung.&amp;lt;/ref&amp;gt; begnadigte.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;begnadigte&amp;#039;&amp;#039; - nicht das übliche Wort in diesem Kontext; erwartet hätte man „segnete“. Entweder will Jakob Esau schon hier darauf einschwingen, gnädig zu sein, oder er will das belastete Wort „segnen“ vermeiden (gut z.B. Wenham 1994; Hamilton 1995; Waltke/Fredricks 2001). S. aber zum Wort näher noch mal in V. 8 zu „Lager“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37673&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 3. Juli 2023 um 19:57 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37673&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-07-03T19:57:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 3. Juli 2023, 21:57 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l39&quot;&gt;Zeile 39:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 39:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|8}} Und er sagte: „Wer [ist] dir dieses ganze Lager,&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot;&amp;gt;Klangspiel: Nachdem Jakob in V. 5 davon sprach, „begnadigt“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;) worden zu sein, fragt Esau in V. 8 nach dem ganzen „Lager“ (&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;). Darauf antwortet Jakob zwei Mal, er wolle „Gnade“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) in Esaus Augen finden (Vv. 8.10), das Lager solle daher „Gabe“ (&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nḥ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;) für Esau sein (V. 10), weil ja Gott ihm „begnadigt“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;) habe (V. 11; gut Taschner 2000, S. 164; Vrolijk 2011, S. 247; ähnlich Hamilton 1995). Zwei Male wird hier also Esaus „Gnade“ mit Gottes bereits erwiesener „Begnadigung“ verbunden, und die Brücke bilden „Lager“ und „Gabe“, die Geschenk für Esau sein sollen.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem ich begegnet bin?“&amp;lt;br /&amp;gt;Und jener sagte: „[Es diente,] um Gnade&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot; /&amp;gt; zu finden in den Augen meines Herrn.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|8}} Und er sagte: „Wer [ist] dir dieses ganze Lager,&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot;&amp;gt;Klangspiel: Nachdem Jakob in V. 5 davon sprach, „begnadigt“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;) worden zu sein, fragt Esau in V. 8 nach dem ganzen „Lager“ (&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;). Darauf antwortet Jakob zwei Mal, er wolle „Gnade“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) in Esaus Augen finden (Vv. 8.10), das Lager solle daher „Gabe“ (&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nḥ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;) für Esau sein (V. 10), weil ja Gott ihm „begnadigt“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;) habe (V. 11; gut Taschner 2000, S. 164; Vrolijk 2011, S. 247; ähnlich Hamilton 1995). Zwei Male wird hier also Esaus „Gnade“ mit Gottes bereits erwiesener „Begnadigung“ verbunden, und die Brücke bilden „Lager“ und „Gabe“, die Geschenk für Esau sein sollen.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem ich begegnet bin?“&amp;lt;br /&amp;gt;Und jener sagte: „[Es diente,] um Gnade&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot; /&amp;gt; zu finden in den Augen meines Herrn.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|9}} Da sagte Esau: „Ich hab genug, mein Bruder! Dir soll sein, was dir [gehört]!“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|9}} Da sagte Esau: „Ich hab genug, mein Bruder! Dir soll sein, was dir [gehört]!“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|10}} Aber Jakob sagte: „Nicht doch!&amp;lt;ref name=&quot;höflich&quot; /&amp;gt; Wenn ich doch&amp;lt;ref name=&quot;höflich&quot; /&amp;gt; Gnade&amp;lt;ref name=&quot;hn&quot; /&amp;gt; gefunden habe in deinen Augen, so nimm meine Gabe&amp;lt;ref name=&quot;hn&quot; /&amp;gt; aus meiner Hand, weil ich dein Gesicht gesehen habe, wie man das Gesicht Gottes sieht, und du an mir Wohlgefallen hattest!&amp;lt;ref&amp;gt;Überraschend schwieriger Satz. Dabei wirkt er auf den ersten Blick recht einfach: Mit dem „Sehen von Gottes Gesicht“ wird auf [[Genesis 32 |Gen 32]] angespielt, wonach die Logik zu sein scheint: „(Dein Gesicht hat sich=) Du hast dich als mir wohlgefällig erwiesen, wie sich auch Gott(es Gesicht) jemandem wohlgefällig erweist. Dafür will ich dir danken. Wenn du mir also auch noch diesen Gefallen tun willst, so nimm mein Geschenk an.“ Jakob würde also Esau damit schmeicheln, dass er ihn mit Gott vergleicht (so schon b.Sot 41b), ohne dass Esau weiß, dass Jakob wirklich direkt zuvor Gottes Gesicht gesehen hat.&amp;lt;br /&amp;gt;Aber &#039;&#039;minḥah&#039;&#039; („Gabe“) ist häufig Fachbegriff aus dem Opferwesen und steht für ein Opfer, das man Gott darbringt. Zum &#039;&#039;Wohlgefallen haben&#039;&#039; vgl. richtig und wichtig Wenham 1994: Auch &#039;&#039;raṣah&#039;&#039; ist ein Begriff, der vor allem im Opferwesen dafür verwendet wird, dass Gott ein Opfer annimmt oder dafür, dass er noch zuvor den Opfernden &#039;&#039;akzeptiert&#039;&#039; und &#039;&#039;deshalb&#039;&#039; sein Opfer annimmt (s. z.B. [[Jeremia 14#s10 |Jer 14,10.12]]; [[Hosea 8#s13 |Hos 8,13]]; [[Maleachi 1#s13 |Mal 1,13]]; zur Idee s. auch [[Hosea 9#s4 |Hos 9,4]]; [[Amos 5#s22 |Am 5,22]]; [[Sprichwörter 21#s27 |Spr 21,27]]) – an wem Gott „Wohlgefallen hat“, an dessen Opfer hat er dann auch „Wohlgefallen“. Dass die Wörter „Gabe“ und „wohlgefällig sein“ zusammen in einem Satz fallen, macht sehr wahrscheinlich, dass sie so verstanden werden wollen. Dann ist die Logik umgekehrt: Nicht „(Du hattest an mir Wohlgefallen=) du warst gut zu mir, nimm also als Dank mein Opfer an“, sondern: „&#039;&#039;Weil&#039;&#039; du an mir Wohlgefallen hattest, musst du konsequenterweise auch mein Opfer annehmen.“&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;(Das Gesicht) Gott(es) sehen&#039;&#039; schließlich ist nicht nur in der Jakoberzählung ein Bild dafür, dass Gott Jakob überraschend nicht getötet hat. Sondern erstens ist es allgemein ein Bild dafür, dass Gott sich jemandes erbarmt und ihm seine Gnade erweist; s. v.a. [[Ijob 33#s26 |Ijob 33,26]]; auch [[Psalm 17#s15 |Ps 17,15]]; ähnlich [[Psalm 16#s11 |Ps 16,11]]. Ein sehr häufiger Gegenausdruck ist „Gott verbirgt sein Gesicht vor jemandem“, schaut ihn also &#039;&#039;nicht&#039;&#039; an und lässt so zu, dass Unheil über ihn hereinbricht. Und zweitens ist „jemandes Gesicht sehen“ Ausdruck dafür, dass man vor dieser Person erscheinen darf (s. z.B. [[Genesis 43#s3 |Gen 43,3.5]]; [[Genesis 44#s23 |44,23.26]]; [[Exodus 10#s28 |Ex 10,28]]; [[2 Samuel 14#s28 |2 Sam 14,28]]), bei Gott also: an einen Kultort wie einen Tempel o.Ä. kommen darf, um ihm dann ein Opfer darzubringen. Letzteres lässt sich am hebräischen Bibeltext nicht direkt erkennen, ist aber ein bekannter sog. „Tiqqun sopherim“, also eine theologische Korrektur von späteren Schreibern: An mehreren Stellen ([[Exodus 23#s15 |Ex 23,15.17]]; [[Exodus 34#s20 |34,20.23.24]]; [[Deuteronomium 16#s16 |Dtn 16,16]]; [[Deuteronomium 31#s11 |31,11]]; [[Psalm 42#s3 |Ps 42,3]]; [[Jesaja 1#s12 |Jes 1,12]]; umstrittener ist [[Psalm 84#s8 |Ps 84,8]]; wohl nicht dazu gehört [[1 Samuel 1#s22 |1 Sam 1,22]]) wurde ein ursprüngliches „Gott sehen“ zu „von Gott gesehen werden“ umvokalisiert, die ursprüngliche Vokalisierung lässt sich aber dank der Konsonanten, Partikeln und auch alter jüd. Kommentare meist noch recht sicher erschließen (vgl. z.B. ThWAT VII, Sp. 251; McCarthy 1981, S. 197-204). In [[Psalm 42#s3 |Ps 42,3]] etwa bezeugen noch Tg und Syr das aktive Verb; auch Pesikta Rabbati 1 hat „zu den Wallfahrtsfesten ziehen und das Gesicht (der Schechina=) Gottes &#039;&#039;sehen&#039;&#039;“.&amp;lt;br /&amp;gt;Entweder setzt also der Vers die Abfolge „Wohlgefallen“ =&amp;gt; „Opfer“ =&amp;gt; „Gottes Gesicht sehen = von ihm begünstigt werden“ voraus und sagt: „Du hattest an mir Wohlgefallen und ich durfte dein Gesicht sehen. Dazwischen fehlt nun noch das Opfer; lass es mich dir darbringen!“ Oder vorausgesetzt ist die Abfolge „Gottes Gesicht sehen = vor dir erscheinen dürfen“ =&amp;gt; „Wohlgefallen“ =&amp;gt; „Opfer“ (ähnlich z.B. Knafl 2011, S. 142 FN 145) und die Aussage ist: „Ich &#039;&#039;durfte&#039;&#039; ja dein Gesicht sehen und du &#039;&#039;hattest&#039;&#039; ja an mir Wohlgefallen. Wenn du mir also auch noch diesen Gefallen tun willst: Konsequenterweise müsstest du nun also auch noch mein Opfer annehmen“. Alternativ wird nach dieser Auflösung der Satz in der jüd. Tradition verbunden mit [[Exodus 23#s15 |Ex 23,15]] („Man (wird gesehen=) sieht das Gesicht Gottes nicht mit leeren Händen“) und dann ähnlich erklärt: „Ich &#039;&#039;durfte&#039;&#039; ja dein Gesicht sehen und du &#039;&#039;hattest&#039;&#039; ja an mir Wohlgefallen, und wenn man derart jemandes Gesicht sieht, muss man ein Opfer dabei haben, daher nimm bitte mein Opfer an“ (so z.B. Sforno; auch Seebass 1999; Sarna 2001). So und so wird damit nun endgültig Esau nicht nur als König vorgestellt, sondern geradezu als gottgleiches Wesen (gut Fokkelman 1975).&amp;lt;br /&amp;gt;Was wir gewiss außerdem noch mithören können: Es ist nicht nur so, dass Jakob Gottes Gesicht in Esaus Gesicht &#039;&#039;wiedererkennt&#039;&#039;, sondern fortan lässt sich in Gesichtern wie dem Esaus auch Gottes Gesicht schauen: „So wandelt Gott die Geschichte einer Schuld in eine Segensgeschichte. Deswegen kann Jakob bekennen, dass er im Angesicht Esaus das Angesicht Gottes wiedererkannt hat. Der Bruder, der Versöhnung gewährt, vergibt, rettet und den schuldig gewordenen Menschenbruder nicht tötet, sondern am Leben lässt, verwirklicht Gottes Willen auf Erden [und macht so Gott sichtbar].“ (Lux 2009, S. 95).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|10}} Aber Jakob sagte: „Nicht doch!&amp;lt;ref name=&quot;höflich&quot; /&amp;gt; Wenn ich doch&amp;lt;ref name=&quot;höflich&quot; /&amp;gt; Gnade&amp;lt;ref name=&quot;hn&quot; /&amp;gt; gefunden habe in deinen Augen, so nimm meine Gabe&amp;lt;ref name=&quot;hn&quot; /&amp;gt; aus meiner Hand, weil ich dein Gesicht gesehen habe, wie man das Gesicht Gottes sieht, und du an mir Wohlgefallen hattest!&amp;lt;ref&amp;gt;Überraschend schwieriger Satz. Dabei wirkt er auf den ersten Blick recht einfach: Mit dem „Sehen von Gottes Gesicht“ wird auf [[Genesis 32 |Gen 32]] angespielt, wonach die Logik zu sein scheint: „(Dein Gesicht hat sich=) Du hast dich als mir wohlgefällig erwiesen, wie sich auch Gott(es Gesicht) jemandem wohlgefällig erweist. Dafür will ich dir danken. Wenn du mir also auch noch diesen Gefallen tun willst, so nimm mein Geschenk an.“ Jakob würde also Esau damit schmeicheln, dass er ihn mit Gott vergleicht (so schon b.Sot 41b), ohne dass Esau weiß, dass Jakob wirklich direkt zuvor Gottes Gesicht gesehen hat.&amp;lt;br /&amp;gt;Aber &#039;&#039;minḥah&#039;&#039; („Gabe“) ist häufig Fachbegriff aus dem Opferwesen und steht für ein Opfer, das man Gott darbringt. Zum &#039;&#039;Wohlgefallen haben&#039;&#039; vgl. richtig und wichtig Wenham 1994: Auch &#039;&#039;raṣah&#039;&#039; ist ein Begriff, der vor allem im Opferwesen dafür verwendet wird, dass Gott ein Opfer annimmt oder dafür, dass er noch zuvor den Opfernden &#039;&#039;akzeptiert&#039;&#039; und &#039;&#039;deshalb&#039;&#039; sein Opfer annimmt (s. z.B. [[Jeremia 14#s10 |Jer 14,10.12]]; [[Hosea 8#s13 |Hos 8,13]]; [[Maleachi 1#s13 |Mal 1,13]]; zur Idee s. auch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Psalm 24#s3 |Ps 24,3-4]]; &lt;/ins&gt;[[Hosea 9#s4 |Hos 9,4]]; [[Amos 5#s22 |Am 5,22]]; [[Sprichwörter 21#s27 |Spr 21,27]]) – an wem Gott „Wohlgefallen hat“, an dessen Opfer hat er dann auch „Wohlgefallen“. Dass die Wörter „Gabe“ und „wohlgefällig sein“ zusammen in einem Satz fallen, macht sehr wahrscheinlich, dass sie so verstanden werden wollen. Dann ist die Logik umgekehrt: Nicht „(Du hattest an mir Wohlgefallen=) du warst gut zu mir, nimm also als Dank mein Opfer an“, sondern: „&#039;&#039;Weil&#039;&#039; du an mir Wohlgefallen hattest, musst du konsequenterweise auch mein Opfer annehmen.“&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;(Das Gesicht) Gott(es) sehen&#039;&#039; schließlich ist nicht nur in der Jakoberzählung ein Bild dafür, dass Gott Jakob überraschend nicht getötet hat. Sondern erstens ist es allgemein ein Bild dafür, dass Gott sich jemandes erbarmt und ihm seine Gnade erweist; s. v.a. [[Ijob 33#s26 |Ijob 33,26]]; auch [[Psalm 17#s15 |Ps 17,15]]; ähnlich [[Psalm 16#s11 |Ps 16,11]]. Ein sehr häufiger Gegenausdruck ist „Gott verbirgt sein Gesicht vor jemandem“, schaut ihn also &#039;&#039;nicht&#039;&#039; an und lässt so zu, dass Unheil über ihn hereinbricht. Und zweitens ist „jemandes Gesicht sehen“ Ausdruck dafür, dass man vor dieser Person erscheinen darf (s. z.B. [[Genesis 43#s3 |Gen 43,3.5]]; [[Genesis 44#s23 |44,23.26]]; [[Exodus 10#s28 |Ex 10,28]]; [[2 Samuel 14#s28 |2 Sam 14,28]]), bei Gott also: an einen Kultort wie einen Tempel o.Ä. kommen darf, um ihm dann ein Opfer darzubringen. Letzteres lässt sich am hebräischen Bibeltext nicht direkt erkennen, ist aber ein bekannter sog. „Tiqqun sopherim“, also eine theologische Korrektur von späteren Schreibern: An mehreren Stellen ([[Exodus 23#s15 |Ex 23,15.17]]; [[Exodus 34#s20 |34,20.23.24]]; [[Deuteronomium 16#s16 |Dtn 16,16]]; [[Deuteronomium 31#s11 |31,11]]; [[Psalm 42#s3 |Ps 42,3]]; [[Jesaja 1#s12 |Jes 1,12]]; umstrittener ist [[Psalm 84#s8 |Ps 84,8]]; wohl nicht dazu gehört [[1 Samuel 1#s22 |1 Sam 1,22]]) wurde ein ursprüngliches „Gott sehen“ zu „von Gott gesehen werden“ umvokalisiert, die ursprüngliche Vokalisierung lässt sich aber dank der Konsonanten, Partikeln und auch alter jüd. Kommentare meist noch recht sicher erschließen (vgl. z.B. ThWAT VII, Sp. 251; McCarthy 1981, S. 197-204). In [[Psalm 42#s3 |Ps 42,3]] etwa bezeugen noch Tg und Syr das aktive Verb; auch Pesikta Rabbati 1 hat „zu den Wallfahrtsfesten ziehen und das Gesicht (der Schechina=) Gottes &#039;&#039;sehen&#039;&#039;“.&amp;lt;br /&amp;gt;Entweder setzt also der Vers die Abfolge „Wohlgefallen“ =&amp;gt; „Opfer“ =&amp;gt; „Gottes Gesicht sehen = von ihm begünstigt werden“ voraus und sagt: „Du hattest an mir Wohlgefallen und ich durfte dein Gesicht sehen. Dazwischen fehlt nun noch das Opfer; lass es mich dir darbringen!“ Oder vorausgesetzt ist die Abfolge „Gottes Gesicht sehen = vor dir erscheinen dürfen“ =&amp;gt; „Wohlgefallen“ =&amp;gt; „Opfer“ (ähnlich z.B. Knafl 2011, S. 142 FN 145) und die Aussage ist: „Ich &#039;&#039;durfte&#039;&#039; ja dein Gesicht sehen und du &#039;&#039;hattest&#039;&#039; ja an mir Wohlgefallen. Wenn du mir also auch noch diesen Gefallen tun willst: Konsequenterweise müsstest du nun also auch noch mein Opfer annehmen“. Alternativ wird nach dieser Auflösung der Satz in der jüd. Tradition verbunden mit [[Exodus 23#s15 |Ex 23,15]] („Man (wird gesehen=) sieht das Gesicht Gottes nicht mit leeren Händen“) und dann ähnlich erklärt: „Ich &#039;&#039;durfte&#039;&#039; ja dein Gesicht sehen und du &#039;&#039;hattest&#039;&#039; ja an mir Wohlgefallen, und wenn man derart jemandes Gesicht sieht, muss man ein Opfer dabei haben, daher nimm bitte mein Opfer an“ (so z.B. Sforno; auch Seebass 1999; Sarna 2001). So und so wird damit nun endgültig Esau nicht nur als König vorgestellt, sondern geradezu als gottgleiches Wesen (gut Fokkelman 1975).&amp;lt;br /&amp;gt;Was wir gewiss außerdem noch mithören können: Es ist nicht nur so, dass Jakob Gottes Gesicht in Esaus Gesicht &#039;&#039;wiedererkennt&#039;&#039;, sondern fortan lässt sich in Gesichtern wie dem Esaus auch Gottes Gesicht schauen: „So wandelt Gott die Geschichte einer Schuld in eine Segensgeschichte. Deswegen kann Jakob bekennen, dass er im Angesicht Esaus das Angesicht Gottes wiedererkannt hat. Der Bruder, der Versöhnung gewährt, vergibt, rettet und den schuldig gewordenen Menschenbruder nicht tötet, sondern am Leben lässt, verwirklicht Gottes Willen auf Erden [und macht so Gott sichtbar].“ (Lux 2009, S. 95).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|11}} Nimm doch&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt; meinen Segen, den ich (gebracht habe=) bringen ließ (der gebracht wurde, den du gebracht hast?),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Heb. &amp;#039;&amp;#039;hb`t&amp;#039;&amp;#039;. Die Konsonanten lassen sich (1) entweder als ungewöhnliches Passsiv („der gebracht wurde“) vokalisieren (zur Form vgl. [https://en.wikisource.org/wiki/Gesenius%27_Hebrew_Grammar/74._Verbs_%D7%9C%D7%B4%D7%90#GHGpar-74-g GKC §74g]) oder (2) als defektiv geschriebene 1. Pers. Aktiv oder (3) theoretisch auch und von den Konsonanten her eigentlich am nächsten liegend als 2. Pers. Aktiv. MT und die Targumim deuten nach (1), SamP, LXX, VUL und Syr nach (2), der Midrasch BerR erklärt als eine Art Wortspiel mit (1) und (3): „‚Schau, welche Mühe ich mir gegeben habe, bis die Gabe in deine Hand gekommen ist: Sie wurde dir gebracht! Darum soll sie in deinen Augen nicht gering scheinen.‘ Darum heißt es nicht &amp;#039;&amp;#039;hb`t&amp;#039;&amp;#039; (‚du hast gebracht‘), sondern &amp;#039;&amp;#039;hwb`t&amp;#039;&amp;#039; (‚es wurde gebracht‘): Sie wurde dir [ohne dein Zutun] gebracht.“&amp;lt;br /&amp;gt;Die Parallelität von „nimm meine Gabe aus meiner Hand“ und „Nimm meinen Segen, der/den...“ macht sehr wahrscheinlich, dass ursprünglich (2) angezielt war (richtig BHS, gegen BHQ).&amp;lt;/ref&amp;gt; weil Gott mich begnadigt hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot; /&amp;gt; und ich alles habe!“ So drängte er ihn. Da nahm er[&amp;#039;s].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|11}} Nimm doch&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt; meinen Segen, den ich (gebracht habe=) bringen ließ (der gebracht wurde, den du gebracht hast?),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Heb. &amp;#039;&amp;#039;hb`t&amp;#039;&amp;#039;. Die Konsonanten lassen sich (1) entweder als ungewöhnliches Passsiv („der gebracht wurde“) vokalisieren (zur Form vgl. [https://en.wikisource.org/wiki/Gesenius%27_Hebrew_Grammar/74._Verbs_%D7%9C%D7%B4%D7%90#GHGpar-74-g GKC §74g]) oder (2) als defektiv geschriebene 1. Pers. Aktiv oder (3) theoretisch auch und von den Konsonanten her eigentlich am nächsten liegend als 2. Pers. Aktiv. MT und die Targumim deuten nach (1), SamP, LXX, VUL und Syr nach (2), der Midrasch BerR erklärt als eine Art Wortspiel mit (1) und (3): „‚Schau, welche Mühe ich mir gegeben habe, bis die Gabe in deine Hand gekommen ist: Sie wurde dir gebracht! Darum soll sie in deinen Augen nicht gering scheinen.‘ Darum heißt es nicht &amp;#039;&amp;#039;hb`t&amp;#039;&amp;#039; (‚du hast gebracht‘), sondern &amp;#039;&amp;#039;hwb`t&amp;#039;&amp;#039; (‚es wurde gebracht‘): Sie wurde dir [ohne dein Zutun] gebracht.“&amp;lt;br /&amp;gt;Die Parallelität von „nimm meine Gabe aus meiner Hand“ und „Nimm meinen Segen, der/den...“ macht sehr wahrscheinlich, dass ursprünglich (2) angezielt war (richtig BHS, gegen BHQ).&amp;lt;/ref&amp;gt; weil Gott mich begnadigt hat&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot; /&amp;gt; und ich alles habe!“ So drängte er ihn. Da nahm er[&amp;#039;s].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37584&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 23. Juni 2023 um 20:56 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37584&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-06-23T20:56:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 23. Juni 2023, 22:56 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l32&quot;&gt;Zeile 32:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 32:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|4}} und Esau (rannte, um ihm zu begegen=) rannte ihm entgegen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tFN&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;(rannte, um ihm zu begegnen=) rannte ihm entgegen&amp;#039;&amp;#039; - Zur Konstruktion vgl. [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/1094555 HKL III § 319s]: &amp;#039;&amp;#039;ihm begegnend&amp;#039;&amp;#039; ist ein erstarrter Ausdruck, der häufig wie ein Adverb mit der Bed. „entgegen“ verwendet wird, oft sogar ohne verbum movendi. S. z.B. [[Genesis 19#s1 |Gen 19,1]]: „Lot stand auf, ihm begegnend“ = „Lot stand auf [und kam] ihm entgegen“; ähnlich [[1 Samuel 10#s10 |1 Sam 10,10]]; [[2 Samuel 16#s1 |2 Sam 16,1]]; [[1 Könige 2#s19 |1 Kön 2,19]]; [[1 Könige 18#s7 |18,7]]; [[2 Könige 5#s21 |2 Kön 5,21]]; [[2 Könige 10#s15 |10,15]]; [[Psalm 59#s5 |Ps 59,5]]. Hier dient die Konstruktion dazu, die Zahl der Verben noch zusätzlich zu vermehren.&amp;lt;/ref&amp;gt; umarmte ihn, fiel ihm um seinen Hals,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;umarmte ihn, fiel um seinen Hals&amp;#039;&amp;#039; - unlogische Reihenfolge. LXX ist sogar noch unlogischer: „indem er ihn umarmte, küsste er ihn und fiel ihm um den Hals“. Gewiss soll diese unlogische Reihung neben der schieren Zahl an Verben die Emotionalität der Szene noch zusätzlich unterstreichen.&amp;lt;/ref&amp;gt; küsste ihn,&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|4}} und Esau (rannte, um ihm zu begegen=) rannte ihm entgegen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tFN&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;(rannte, um ihm zu begegnen=) rannte ihm entgegen&amp;#039;&amp;#039; - Zur Konstruktion vgl. [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/1094555 HKL III § 319s]: &amp;#039;&amp;#039;ihm begegnend&amp;#039;&amp;#039; ist ein erstarrter Ausdruck, der häufig wie ein Adverb mit der Bed. „entgegen“ verwendet wird, oft sogar ohne verbum movendi. S. z.B. [[Genesis 19#s1 |Gen 19,1]]: „Lot stand auf, ihm begegnend“ = „Lot stand auf [und kam] ihm entgegen“; ähnlich [[1 Samuel 10#s10 |1 Sam 10,10]]; [[2 Samuel 16#s1 |2 Sam 16,1]]; [[1 Könige 2#s19 |1 Kön 2,19]]; [[1 Könige 18#s7 |18,7]]; [[2 Könige 5#s21 |2 Kön 5,21]]; [[2 Könige 10#s15 |10,15]]; [[Psalm 59#s5 |Ps 59,5]]. Hier dient die Konstruktion dazu, die Zahl der Verben noch zusätzlich zu vermehren.&amp;lt;/ref&amp;gt; umarmte ihn, fiel ihm um seinen Hals,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;umarmte ihn, fiel um seinen Hals&amp;#039;&amp;#039; - unlogische Reihenfolge. LXX ist sogar noch unlogischer: „indem er ihn umarmte, küsste er ihn und fiel ihm um den Hals“. Gewiss soll diese unlogische Reihung neben der schieren Zahl an Verben die Emotionalität der Szene noch zusätzlich unterstreichen.&amp;lt;/ref&amp;gt; küsste ihn,&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gen 33,4.png|mini|Gen 33,4 in der [https://web.nli.org.il/sites/NLI/English/digitallibrary/pages/viewer.aspx?&amp;amp;presentorid=MANUSCRIPTS&amp;amp;docid=PNX_MANUSCRIPTS990000694420205171-1#|FL52680047 Handschrift Valmadonna 2] (11. Jhd.)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gen 33,4.png|mini|Gen 33,4 in der [https://web.nli.org.il/sites/NLI/English/digitallibrary/pages/viewer.aspx?&amp;amp;presentorid=MANUSCRIPTS&amp;amp;docid=PNX_MANUSCRIPTS990000694420205171-1#|FL52680047 Handschrift Valmadonna 2] (11. Jhd.)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Gen 33,4 gehört zu den sehr wenigen Stellen, in denen in hebräischen Handschriften ein Wort mit sog. „Puncta extraordinaria“ versehen wurde, hier nämlich &#039;&#039;küsste ihn&#039;&#039;. Diese Punkte kannte laut Midrasch BerR schon Simeon ben Eleasar (2. Jhd.), sie sind also weit älter als z.B. die Vokalzeichen. Was die Punkte bedeuten, ist unklar. In der rabbinischen Auslegung entstand aber vor allem wegen ihnen die Deutung, irgendwas stimme nicht mit Esaus Küssen: Zum Beispiel habe er ihn tatsächlich nicht geküsst, sondern gebissen, oder er habe ihn nur unaufrichtig geküsst. In griechischen Handschriften bedeuten solche Punkte, dass das Wort ein Fehler und zu streichen ist, aber alle Textzeugen bezeugen das Wort. S. näher z.B. bei Lieberman 1962, S. 44f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie weinten (und weinte).&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Fast alle Textzeugen wie MT: &#039;&#039;sie weinten&#039;&#039;. VUL und TgO dagegen: „er weinte“. Der Plural endet mit dem Buchstaben &#039;&#039;w&#039;&#039;, das nächste beginnt mit &#039;&#039;w&#039;&#039;; entweder ist also der Singular Haplographie oder der Plural Dittographie. Der Singular ließe sich außerdem als Angleichung an [[Hosea 12#s5 |Hos 12,5]] verstehen; Subjekt wäre dann Jakob. BHS, Speiser 1964 und Hamilton 1995 halten den Sg. für ursprünglich. Dass in ähnlichen Szenen (s. z.B. [[Genesis 29#s11 |Gen 29,11]]; [[Genesis 45#s14 |45,14]]; [[Genesis 46#s29 |46,29]]) aber der Sg. üblich ist, macht eine Dittographie hier weniger wahrscheinlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{par|Genesis|29|11|13}} {{par|Genesis|48|10}} {{par|Lukas|15|20}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Gen 33,4 gehört zu den sehr wenigen Stellen, in denen in hebräischen Handschriften ein Wort mit sog. „Puncta extraordinaria“ versehen wurde, hier nämlich &#039;&#039;küsste ihn&#039;&#039;. Diese Punkte kannte laut Midrasch BerR schon Simeon ben Eleasar (2. Jhd.), sie sind also weit älter als z.B. die Vokalzeichen. Was die Punkte bedeuten, ist unklar. In der rabbinischen Auslegung entstand aber vor allem wegen ihnen die Deutung, irgendwas stimme nicht mit Esaus Küssen: Zum Beispiel habe er ihn tatsächlich nicht geküsst, sondern gebissen, oder er habe ihn nur unaufrichtig geküsst. In griechischen Handschriften bedeuten solche Punkte, dass das Wort ein Fehler und zu streichen ist, aber alle Textzeugen bezeugen das Wort. S. näher z.B. bei Lieberman 1962, S. 44f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie weinten (und weinte).&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Fast alle Textzeugen wie MT: &#039;&#039;sie weinten&#039;&#039;. VUL und TgO dagegen: „er weinte“. Der Plural endet mit dem Buchstaben &#039;&#039;w&#039;&#039;, das nächste &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wort &lt;/ins&gt;beginnt mit &#039;&#039;w&#039;&#039;; entweder ist also der Singular Haplographie oder der Plural Dittographie. Der Singular ließe sich außerdem als Angleichung an [[Hosea 12#s5 |Hos 12,5]] verstehen; Subjekt wäre dann Jakob. BHS, Speiser 1964 und Hamilton 1995 halten den Sg. für ursprünglich. Dass in ähnlichen Szenen (s. z.B. [[Genesis 29#s11 |Gen 29,11]]; [[Genesis 45#s14 |45,14]]; [[Genesis 46#s29 |46,29]]) aber der Sg. üblich ist, macht eine Dittographie hier weniger wahrscheinlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{par|Genesis|29|11|13}} {{par|Genesis|48|10}} {{par|Lukas|15|20}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|5}} {Und} Esau hob seine Augen, und er sah die Frauen und die Kinder. Und er sagte: „Wer [sind] diese dir?“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer [sind] diese für dich&amp;#039;&amp;#039; - Richtig TUR: „Was sind diese dir“, „in welchem Verhältnis stehen sie zu dir?“ Die Frage hat im Heb. nur vier Silben: &amp;#039;&amp;#039;mi `elleh lak&amp;#039;&amp;#039;. Das steht im starken Gegensatz zur umständlichen Antwort, die Jakob gleich gibt. VUL hat sogar noch zusätzlich verkürzt, in dem sie &amp;#039;&amp;#039;lak&amp;#039;&amp;#039; als eigenen Satz nimmt: „Wer sind diese? Deine?“ Stilecht daher vielleicht: „Wer&amp;#039;s&amp;#039;n des?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Er sagte: „Die Kinder, mit welchen Gott deinen Knecht&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot;&amp;gt;Von sich selbst in der 3. Person als jmds. &amp;#039;&amp;#039;Knecht&amp;#039;&amp;#039; zu sprechen und den anderen in der 3. Person als &amp;#039;&amp;#039;Herrn&amp;#039;&amp;#039; anzusprechen, sind im Heb. übliche und sehr häufige Höflichkeitsstrategien. Auch zu Gott spricht man so, s. z.B. [[Lukas 1#s46 |Lk 1,46-48]]. Auch die heb. Partikel &amp;#039;&amp;#039;na`&amp;#039;&amp;#039;, die hier jeweils wie üblich mit „doch“ übertragen wurde, hat im Heb. hauptsächlich die Funktion, Äußerungen höflicher zu machen: Fast stets wird die Partikel verwendet, wenn niedriger Stehende sich an Höherstehende wenden; fast nie umgekehrt (vgl. bes. Wilt 1996). Es ist bedeutsam, dass Jakob hier extrem gehäuft solche Höflichkeitsstrategien anwendet, Esau dagegen nur in seinem letzten Satz: Erst hier stehen beide nun wieder auf einer Augenhöhe. Im Deutschen wäre nichts davon idiomatisch, besser formuliert man daher jeweils um zu einer besonders höflichen Äußerung.&amp;lt;/ref&amp;gt; begnadigte.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;begnadigte&amp;#039;&amp;#039; - nicht das übliche Wort in diesem Kontext; erwartet hätte man „segnete“. Entweder will Jakob Esau schon hier darauf einschwingen, gnädig zu sein, oder er will das belastete Wort „segnen“ vermeiden (gut z.B. Wenham 1994; Hamilton 1995; Waltke/Fredricks 2001). S. aber zum Wort näher noch mal in V. 8 zu „Lager“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|5}} {Und} Esau hob seine Augen, und er sah die Frauen und die Kinder. Und er sagte: „Wer [sind] diese dir?“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer [sind] diese für dich&amp;#039;&amp;#039; - Richtig TUR: „Was sind diese dir“, „in welchem Verhältnis stehen sie zu dir?“ Die Frage hat im Heb. nur vier Silben: &amp;#039;&amp;#039;mi `elleh lak&amp;#039;&amp;#039;. Das steht im starken Gegensatz zur umständlichen Antwort, die Jakob gleich gibt. VUL hat sogar noch zusätzlich verkürzt, in dem sie &amp;#039;&amp;#039;lak&amp;#039;&amp;#039; als eigenen Satz nimmt: „Wer sind diese? Deine?“ Stilecht daher vielleicht: „Wer&amp;#039;s&amp;#039;n des?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Er sagte: „Die Kinder, mit welchen Gott deinen Knecht&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot;&amp;gt;Von sich selbst in der 3. Person als jmds. &amp;#039;&amp;#039;Knecht&amp;#039;&amp;#039; zu sprechen und den anderen in der 3. Person als &amp;#039;&amp;#039;Herrn&amp;#039;&amp;#039; anzusprechen, sind im Heb. übliche und sehr häufige Höflichkeitsstrategien. Auch zu Gott spricht man so, s. z.B. [[Lukas 1#s46 |Lk 1,46-48]]. Auch die heb. Partikel &amp;#039;&amp;#039;na`&amp;#039;&amp;#039;, die hier jeweils wie üblich mit „doch“ übertragen wurde, hat im Heb. hauptsächlich die Funktion, Äußerungen höflicher zu machen: Fast stets wird die Partikel verwendet, wenn niedriger Stehende sich an Höherstehende wenden; fast nie umgekehrt (vgl. bes. Wilt 1996). Es ist bedeutsam, dass Jakob hier extrem gehäuft solche Höflichkeitsstrategien anwendet, Esau dagegen nur in seinem letzten Satz: Erst hier stehen beide nun wieder auf einer Augenhöhe. Im Deutschen wäre nichts davon idiomatisch, besser formuliert man daher jeweils um zu einer besonders höflichen Äußerung.&amp;lt;/ref&amp;gt; begnadigte.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;begnadigte&amp;#039;&amp;#039; - nicht das übliche Wort in diesem Kontext; erwartet hätte man „segnete“. Entweder will Jakob Esau schon hier darauf einschwingen, gnädig zu sein, oder er will das belastete Wort „segnen“ vermeiden (gut z.B. Wenham 1994; Hamilton 1995; Waltke/Fredricks 2001). S. aber zum Wort näher noch mal in V. 8 zu „Lager“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|6}} Da kamen die Dienerinnen näher – sie und ihre Kinder – und warfen sich nieder. {{S|7}} Auch Lea und ihre Kinder kamen näher und warfen sich nieder. Danach kamen Joseph und Rahel näher und warfen sich nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Strukturspiel: Man beachte, wie von Satz zu Satz die Kinder weiter an die Satzspitze rücken: „Es kamen näher die Dienerinnen – sie und ihre Kinder“ – „Auch Lea und ihre Kinder“ – „Joseph und Rahel“. Hervorgehoben wird dadurch &#039;&#039;Joseph&#039;&#039;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nicht &#039;&#039;Rahel&#039;&#039;&lt;/del&gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;Der letzte Satz fällt außerdem aus dem Rahmen, weil hier &#039;&#039;näherkommen&#039;&#039; im Nifal statt im Qal steht. Hamilton 1995 vermutet daher, dass zu übersetzen wäre: „Die Dienerinnen kamen näher mit ihren Kindern, Lea und ihre Kinder kamen näher, Josef und Rahel &#039;&#039;wurden nähergebracht&#039;&#039;“, und dass damit gesagt werden solle, dass Jakob diese beiden anders als die anderen zu Esau eskortierte. Aber &#039;&#039;nagaš&#039;&#039; gehört zu jenen Worten, die im Nifal ebenfalls aktive Bed. haben und gleichbedeutend sind mit Qal. Richtiger deutet daher wahrscheinlich Goldingay 2020 die drei Verben als bedeutungsgleich und die Verbfolge dient wirklich nur zusätzlich dazu, den dritten Satz herauszuheben aus seiner Reihe. Dazu dient schließlich auch das Gegeneinander von „auch“ vs. „danach“: Lea und ihre Kinder „gehören“ &#039;&#039;auch&#039;&#039; zu der Gruppe von Dienerinnen und deren Kindern; nur Josef und Rahel, die &#039;&#039;danach&#039;&#039; kommen, bilden eine Klasse für sich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|6}} Da kamen die Dienerinnen näher – sie und ihre Kinder – und warfen sich nieder. {{S|7}} Auch Lea und ihre Kinder kamen näher und warfen sich nieder. Danach kamen Joseph und Rahel näher und warfen sich nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Strukturspiel: Man beachte, wie von Satz zu Satz die Kinder weiter an die Satzspitze rücken: „Es kamen näher die Dienerinnen – sie und ihre Kinder“ – „Auch Lea und ihre Kinder“ – „Joseph und Rahel“. Hervorgehoben wird dadurch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nicht Rahel, sondern &lt;/ins&gt;&#039;&#039;Joseph&#039;&#039;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;der ja auch als einziges der Kinder namentlich genannt wird&lt;/ins&gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;Der letzte Satz fällt außerdem aus dem Rahmen, weil hier &#039;&#039;näherkommen&#039;&#039; im Nifal statt im Qal steht. Hamilton 1995 vermutet daher, dass zu übersetzen wäre: „Die Dienerinnen kamen näher mit ihren Kindern, Lea und ihre Kinder kamen näher, Josef und Rahel &#039;&#039;wurden nähergebracht&#039;&#039;“, und dass damit gesagt werden solle, dass Jakob diese beiden anders als die anderen zu Esau eskortierte. Aber &#039;&#039;nagaš&#039;&#039; gehört zu jenen Worten, die im Nifal ebenfalls aktive Bed. haben und gleichbedeutend sind mit Qal. Richtiger deutet daher wahrscheinlich Goldingay 2020 die drei Verben als bedeutungsgleich und die Verbfolge dient wirklich nur zusätzlich dazu, den dritten Satz herauszuheben aus seiner Reihe. Dazu dient schließlich auch das Gegeneinander von „auch“ vs. „danach“: Lea und ihre Kinder „gehören“ &#039;&#039;auch&#039;&#039; zu der Gruppe von Dienerinnen und deren Kindern; nur Josef und Rahel, die &#039;&#039;danach&#039;&#039; kommen, bilden eine Klasse für sich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|8}} Und er sagte: „Wer [ist] dir dieses ganze Lager,&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot;&amp;gt;Klangspiel: Nachdem Jakob in V. 5 davon sprach, „begnadigt“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;) worden zu sein, fragt Esau in V. 8 nach dem ganzen „Lager“ (&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;). Darauf antwortet Jakob zwei Mal, er wolle „Gnade“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) in Esaus Augen finden (Vv. 8.10), das Lager solle daher „Gabe“ (&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nḥ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;) für Esau sein (V. 10), weil ja Gott ihm „begnadigt“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;) habe (V. 11; gut Taschner 2000, S. 164; Vrolijk 2011, S. 247; ähnlich Hamilton 1995). Zwei Male wird hier also Esaus „Gnade“ mit Gottes bereits erwiesener „Begnadigung“ verbunden, und die Brücke bilden „Lager“ und „Gabe“, die Geschenk für Esau sein sollen.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem ich begegnet bin?“&amp;lt;br /&amp;gt;Und jener sagte: „[Es diente,] um Gnade&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot; /&amp;gt; zu finden in den Augen meines Herrn.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|8}} Und er sagte: „Wer [ist] dir dieses ganze Lager,&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot;&amp;gt;Klangspiel: Nachdem Jakob in V. 5 davon sprach, „begnadigt“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;) worden zu sein, fragt Esau in V. 8 nach dem ganzen „Lager“ (&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;). Darauf antwortet Jakob zwei Mal, er wolle „Gnade“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) in Esaus Augen finden (Vv. 8.10), das Lager solle daher „Gabe“ (&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nḥ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;) für Esau sein (V. 10), weil ja Gott ihm „begnadigt“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;) habe (V. 11; gut Taschner 2000, S. 164; Vrolijk 2011, S. 247; ähnlich Hamilton 1995). Zwei Male wird hier also Esaus „Gnade“ mit Gottes bereits erwiesener „Begnadigung“ verbunden, und die Brücke bilden „Lager“ und „Gabe“, die Geschenk für Esau sein sollen.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem ich begegnet bin?“&amp;lt;br /&amp;gt;Und jener sagte: „[Es diente,] um Gnade&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot; /&amp;gt; zu finden in den Augen meines Herrn.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37583&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter: fertig.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37583&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-06-21T18:20:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fertig.&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;amp;diff=37583&amp;amp;oldid=37570&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37570&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 20. Juni 2023 um 18:57 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37570&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-06-20T18:57:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 20. Juni 2023, 20:57 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l28&quot;&gt;Zeile 28:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 28:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|18}} Jakob kam wohlbehalten zur ([nach] Schalem, der; [in] Frieden zur?)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die Konsonanten &amp;#039;&amp;#039;šlm&amp;#039;&amp;#039; ließen sich deuten als &amp;#039;&amp;#039;šalom&amp;#039;&amp;#039; („[in] Frieden“, so SamP) oder als &amp;#039;&amp;#039;šalem&amp;#039;&amp;#039; (so MT), was entweder der Stadtname „Schalem“ (so LXX, VUL, Syr; ein Ort dieses Namens ist auch erwähnt in [[Judit 4#s4 |Jdt 4,4]]; [[Johannes 3#s23 |Joh 3,23]]) oder ein Adverb (TgJ, TgO: „sicher“; TgN: „makellos“) sein könnte. Jub 30,1 kombiniert die erste und dritte Deutung: „in Frieden nach Schalem“. Gen 33,18-20 sind fast sicher ein redaktionelles Stück, das Gen 33,1-17 mit Gen 34 verbinden sollte. Dort ist von einem Ort „Schalem“ nicht die Rede; dass LXX, VUL und Syr (und z.B. Westermann 1981; Wenham 1994; Goldingay 2020) richtig deuten, ist also unwahrscheinlich (richtig Ball 1896). In der Bed. „wohlbehalten“ wird &amp;#039;&amp;#039;šalom&amp;#039;&amp;#039; (nicht &amp;#039;&amp;#039;šalem&amp;#039;&amp;#039;) in [[Genesis 28#s21 |Gen 28,21]] verwendet, von der „Friedlichkeit“ des Jakobclans spricht [[Genesis 34#s21 |Gen 34,21]]. Nach dem Kontext wäre also beides gut möglich, entweder als Vor- oder als Rückverweis (richtig Ruppert 2005). Dass der Abschnitt, auf den Vv. 18-20 hinschreiben, vom &amp;#039;&amp;#039;šalom&amp;#039;&amp;#039; Jakobs sprechen, spricht für die erste Deutung (so daher z.B. Jacob 1934; Boecker 1992, ALTER); aber ohne Präp. wird &amp;#039;&amp;#039;šalom&amp;#039;&amp;#039; sonst nie so verwendet (richtig Wenham 1994). Am besten wählt man daher mit der Mehrheit die Deutung „unverletzt, wohlbehalten“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stadt Sichems (der Stadt Sichem), die im Land Kanaan [ist], als er aus Paddan Aram kam. Er lagerte vor der Stadt {{par|Genesis|12|6}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|18}} Jakob kam wohlbehalten zur ([nach] Schalem, der; [in] Frieden zur?)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die Konsonanten &amp;#039;&amp;#039;šlm&amp;#039;&amp;#039; ließen sich deuten als &amp;#039;&amp;#039;šalom&amp;#039;&amp;#039; („[in] Frieden“, so SamP) oder als &amp;#039;&amp;#039;šalem&amp;#039;&amp;#039; (so MT), was entweder der Stadtname „Schalem“ (so LXX, VUL, Syr; ein Ort dieses Namens ist auch erwähnt in [[Judit 4#s4 |Jdt 4,4]]; [[Johannes 3#s23 |Joh 3,23]]) oder ein Adverb (TgJ, TgO: „sicher“; TgN: „makellos“) sein könnte. Jub 30,1 kombiniert die erste und dritte Deutung: „in Frieden nach Schalem“. Gen 33,18-20 sind fast sicher ein redaktionelles Stück, das Gen 33,1-17 mit Gen 34 verbinden sollte. Dort ist von einem Ort „Schalem“ nicht die Rede; dass LXX, VUL und Syr (und z.B. Westermann 1981; Wenham 1994; Goldingay 2020) richtig deuten, ist also unwahrscheinlich (richtig Ball 1896). In der Bed. „wohlbehalten“ wird &amp;#039;&amp;#039;šalom&amp;#039;&amp;#039; (nicht &amp;#039;&amp;#039;šalem&amp;#039;&amp;#039;) in [[Genesis 28#s21 |Gen 28,21]] verwendet, von der „Friedlichkeit“ des Jakobclans spricht [[Genesis 34#s21 |Gen 34,21]]. Nach dem Kontext wäre also beides gut möglich, entweder als Vor- oder als Rückverweis (richtig Ruppert 2005). Dass der Abschnitt, auf den Vv. 18-20 hinschreiben, vom &amp;#039;&amp;#039;šalom&amp;#039;&amp;#039; Jakobs sprechen, spricht für die erste Deutung (so daher z.B. Jacob 1934; Boecker 1992, ALTER); aber ohne Präp. wird &amp;#039;&amp;#039;šalom&amp;#039;&amp;#039; sonst nie so verwendet (richtig Wenham 1994). Am besten wählt man daher mit der Mehrheit die Deutung „unverletzt, wohlbehalten“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stadt Sichems (der Stadt Sichem), die im Land Kanaan [ist], als er aus Paddan Aram kam. Er lagerte vor der Stadt {{par|Genesis|12|6}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|19}} und kaufte ein Grundstück, auf dem er sein Zelt aufschlug (aufgeschlagen hatte), (aus der Hand von=) von den Söhnen Hamors, des Vaters von Sichem, für 100 Qesitah.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Qesitah&#039;&#039; - unbekannte Währung; sonst nur noch in [[Josua 24#s32 |Jos 24,32]] und [[Ijob 42#s11 |Ijob 42,11]] belegt. Einige Versionen übersetzen mit „für 100 Lämmer“, woraus manche Ausleger abgeleitet haben, die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Qesita &lt;/del&gt;sei entweder ein Geldstück mit aufgeprägtem Lamm (unmöglich zur Zeit Jakobs; die „100 Geldstücke“ in BB, die „100 Taler“ in ZÜR 31, die „100 Goldstücke“ in LUT und die „100 Silberstücke“ in BigS, GN und HfA sind ein krasser Anachronismus) oder eine Währung, bei der eine Einheit dem Gegenwert eines Lamms entsprach (daher B-R: „um hundert Lämmerwert“). Aber es ist gut möglich, dass auch diese Versionen die Währung nicht kannten und daher schlicht das eingesetzt haben, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wovon &lt;/del&gt;Jakob Überfluss besaß: Lämmer. Die meisten deutschen Übersetzungen lassen unübersetzt: „100 Kesita“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|19}} und kaufte ein Grundstück, auf dem er sein Zelt aufschlug (aufgeschlagen hatte), (aus der Hand von=) von den Söhnen Hamors, des Vaters von Sichem, für 100 Qesitah.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Qesitah&#039;&#039; - unbekannte Währung; sonst nur noch in [[Josua 24#s32 |Jos 24,32]] und [[Ijob 42#s11 |Ijob 42,11]] belegt. Einige Versionen übersetzen mit „für 100 Lämmer“, woraus manche Ausleger abgeleitet haben, die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Qesitah &lt;/ins&gt;sei entweder ein Geldstück mit aufgeprägtem Lamm (unmöglich zur Zeit Jakobs; die „100 Geldstücke“ in BB, die „100 Taler“ in ZÜR 31, die „100 Goldstücke“ in LUT und die „100 Silberstücke“ in BigS, GN und HfA sind ein krasser Anachronismus) oder eine Währung, bei der eine Einheit dem Gegenwert eines Lamms entsprach (daher B-R: „um hundert Lämmerwert“). Aber es ist gut möglich, dass auch diese Versionen die Währung nicht kannten und daher schlicht das eingesetzt haben, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;was &lt;/ins&gt;Jakob &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;im &lt;/ins&gt;Überfluss besaß: Lämmer. Die meisten deutschen Übersetzungen lassen unübersetzt: „100 Kesita“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|20}} Er richtete dort einen Altar auf&amp;lt;ref&amp;gt;Das Wort &amp;#039;&amp;#039;aufrichten&amp;#039;&amp;#039; erwartet man eigentlich nicht von Altären, die „gebaut“ wurden. Am besten Becker 2009, S. 177: Sonst hat Jakob Mazzeben „aufgerichtet“ ([[Genesis 28#s18 |Gen 28,18]]; [[Genesis 31#s45 |31,45]]; [[Genesis 35#s7 |35,7]].[[Genesis 35#s20 |20]]); das unerwartete Verb soll wahrscheinlich Kontinuität zwischen diesen Mazzeben und dem Altar stiften, den Jakob hier wie schon sein Großvater Abraham in [[Genesis 12#s7 |Gen 12,7]] errichtet. Sind Abrahams Altar in Sichem, Jakobs Altar in Sichem und Josuas „Stein“ in Sichem ([[Josua 24#s26 |Jos 24,26]]) unterschiedliche Monumente oder hat die Bibel hier drei verschiedene Ätiologien des selben Monuments bewahrt?&amp;lt;/ref&amp;gt; und rief den Gott Israels an (rief über ihn [den Namen] „El [ist] der Gott Israels“ aus).&amp;lt;ref&amp;gt;Mit diesem ersten Gebet im gelobten Land erfüllt sich Jakobs Gelübde [[Genesis 28#s21 |Gen 28,21]]: Nun ist Gott wirklich der „Gott Jakobs=Israels“.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: MT, SamP und Syr allerdings jeweils: „Er rief über ihn (=dem Altar) [den Namen] &amp;#039;&amp;#039;`el `elohe jißra`el&amp;#039;&amp;#039;“. Der Vers ist damit sehr nah an [[Genesis 35#s7 |Gen 35,7]]: „Er baute dort einen Altar und rief über den Ort [den Namen] &amp;#039;&amp;#039;`el bet-`el&amp;#039;&amp;#039; (Gottheit von Bet-El)“. Nach diesem Wortlaut wäre „El“ entweder Eigenname des kanaanitischen Gottes, der nun sozusagen „jüdisch getauft“ und als identisch mit Jakobs Gott erklärt würde (so deuten z.B. Westermann 1981; Boecker 1992; Galambush 2018), oder &amp;#039;&amp;#039;`el&amp;#039;&amp;#039; wäre Klassennomen: „die Gottheit“. Letzteres macht nicht viel Sinn, weil damit in diesem Namen ja gerade nicht erklärt würde, welche Gottheit der „Gott Israels“ sei; zudem wäre es nach [[Genesis 28#s21 |Gen 28,21]] äußerst merkwürdig, dass nun nicht „JHWH der Gott Israels“ sein soll, sondern „die Gottheit“. So aber dennoch z.B. Goldingay 2020: „God is the God of Yiśra&amp;#039;el“. LXX und VUL allerdings hatten &amp;#039;&amp;#039;lo&amp;#039;&amp;#039; („über ihn“) nicht vorliegen, nahmen danach &amp;#039;&amp;#039;`el&amp;#039;&amp;#039; nicht als Klassennomen „Gottheit“, sondern als Präposition „an“ und übersetzen daher: „Er rief den Gott Israels an“. Zwischen beiden Varianten stehen die Targumim, die einerseits alle &amp;#039;&amp;#039;`el&amp;#039;&amp;#039; i.S.v. „Gottheit“ nehmen, von denen aber zweitens ebenfalls keiner &amp;#039;&amp;#039;lo&amp;#039;&amp;#039; bezeugt. Die meisten Ausleger (z.B. BHQ) halten den Ausfall von &amp;#039;&amp;#039;lo&amp;#039;&amp;#039; für einen Schreibfehler, aber richtig Schenker 2017: Eher werden MT, SamP und Syr den Vers an Gen 35,7 angeglichen haben und stattdessen ist die LXX-Variante ursprünglich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|20}} Er richtete dort einen Altar auf&amp;lt;ref&amp;gt;Das Wort &amp;#039;&amp;#039;aufrichten&amp;#039;&amp;#039; erwartet man eigentlich nicht von Altären, die „gebaut“ wurden. Am besten Becker 2009, S. 177: Sonst hat Jakob Mazzeben „aufgerichtet“ ([[Genesis 28#s18 |Gen 28,18]]; [[Genesis 31#s45 |31,45]]; [[Genesis 35#s7 |35,7]].[[Genesis 35#s20 |20]]); das unerwartete Verb soll wahrscheinlich Kontinuität zwischen diesen Mazzeben und dem Altar stiften, den Jakob hier wie schon sein Großvater Abraham in [[Genesis 12#s7 |Gen 12,7]] errichtet. Sind Abrahams Altar in Sichem, Jakobs Altar in Sichem und Josuas „Stein“ in Sichem ([[Josua 24#s26 |Jos 24,26]]) unterschiedliche Monumente oder hat die Bibel hier drei verschiedene Ätiologien des selben Monuments bewahrt?&amp;lt;/ref&amp;gt; und rief den Gott Israels an (rief über ihn [den Namen] „El [ist] der Gott Israels“ aus).&amp;lt;ref&amp;gt;Mit diesem ersten Gebet im gelobten Land erfüllt sich Jakobs Gelübde [[Genesis 28#s21 |Gen 28,21]]: Nun ist Gott wirklich der „Gott Jakobs=Israels“.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: MT, SamP und Syr allerdings jeweils: „Er rief über ihn (=dem Altar) [den Namen] &amp;#039;&amp;#039;`el `elohe jißra`el&amp;#039;&amp;#039;“. Der Vers ist damit sehr nah an [[Genesis 35#s7 |Gen 35,7]]: „Er baute dort einen Altar und rief über den Ort [den Namen] &amp;#039;&amp;#039;`el bet-`el&amp;#039;&amp;#039; (Gottheit von Bet-El)“. Nach diesem Wortlaut wäre „El“ entweder Eigenname des kanaanitischen Gottes, der nun sozusagen „jüdisch getauft“ und als identisch mit Jakobs Gott erklärt würde (so deuten z.B. Westermann 1981; Boecker 1992; Galambush 2018), oder &amp;#039;&amp;#039;`el&amp;#039;&amp;#039; wäre Klassennomen: „die Gottheit“. Letzteres macht nicht viel Sinn, weil damit in diesem Namen ja gerade nicht erklärt würde, welche Gottheit der „Gott Israels“ sei; zudem wäre es nach [[Genesis 28#s21 |Gen 28,21]] äußerst merkwürdig, dass nun nicht „JHWH der Gott Israels“ sein soll, sondern „die Gottheit“. So aber dennoch z.B. Goldingay 2020: „God is the God of Yiśra&amp;#039;el“. LXX und VUL allerdings hatten &amp;#039;&amp;#039;lo&amp;#039;&amp;#039; („über ihn“) nicht vorliegen, nahmen danach &amp;#039;&amp;#039;`el&amp;#039;&amp;#039; nicht als Klassennomen „Gottheit“, sondern als Präposition „an“ und übersetzen daher: „Er rief den Gott Israels an“. Zwischen beiden Varianten stehen die Targumim, die einerseits alle &amp;#039;&amp;#039;`el&amp;#039;&amp;#039; i.S.v. „Gottheit“ nehmen, von denen aber zweitens ebenfalls keiner &amp;#039;&amp;#039;lo&amp;#039;&amp;#039; bezeugt. Die meisten Ausleger (z.B. BHQ) halten den Ausfall von &amp;#039;&amp;#039;lo&amp;#039;&amp;#039; für einen Schreibfehler, aber richtig Schenker 2017: Eher werden MT, SamP und Syr den Vers an Gen 35,7 angeglichen haben und stattdessen ist die LXX-Variante ursprünglich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37569&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 20. Juni 2023 um 18:48 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37569&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-06-20T18:48:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 20. Juni 2023, 20:48 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l11&quot;&gt;Zeile 11:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 11:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|5}} {Und} Esau hob seine Augen, und er sah die Frauen und die Kinder. Und er sagte: „Wer [sind] diese dir?“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer [sind] diese für dich&amp;#039;&amp;#039; - Richtig TUR: „Was sind diese dir“, „in welchem Verhältnis stehen sie zu dir?“ Die Frage hat im Heb. nur vier Silben: &amp;#039;&amp;#039;mi `elleh lak&amp;#039;&amp;#039;. Das steht im starken Gegensatz zur umständlichen Antwort, die Jakob gleich gibt. VUL hat sogar noch zusätzlich verkürzt, in dem sie &amp;#039;&amp;#039;lak&amp;#039;&amp;#039; als eigenen Satz nimmt: „Wer sind diese? Deine?“ Stilecht daher vielleicht: „Wer&amp;#039;s&amp;#039;n des?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Er sagte: „Die Kinder, mit welchen Gott deinen Knecht&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot;&amp;gt;Von sich selbst in der 3. Person als jmds. &amp;#039;&amp;#039;Knecht&amp;#039;&amp;#039; zu sprechen und den anderen in der 3. Person als &amp;#039;&amp;#039;Herrn&amp;#039;&amp;#039; anzusprechen, sind im Heb. übliche und sehr häufige Höflichkeitsstrategien. Auch zu Gott spricht man so, s. z.B. [[Lukas 1#s46 |Lk 1,46-48]]. Auch die heb. Partikel &amp;#039;&amp;#039;na`&amp;#039;&amp;#039;, die hier jeweils wie üblich mit „doch“ übertragen wurde, hat im Heb. hauptsächlich die Funktion, Äußerungen höflicher zu machen: Fast stets wird die Partikel verwendet, wenn niedriger Stehende sich an Höherstehende wenden; fast nie umgekehrt (vgl. bes. Wilt 1996). Es ist bedeutsam, dass Jakob hier extrem gehäuft solche Höflichkeitsstrategien anwendet, Esau dagegen nur in seinem letzten Satz: Erst hier stehen beide nun wieder auf einer Augenhöhe. Im Deutschen wäre nichts davon idiomatisch, besser formuliert man daher jeweils um zu einer besonders höflichen Äußerung.&amp;lt;/ref&amp;gt; begnadigte.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;begnadigte&amp;#039;&amp;#039; - nicht das übliche Wort in diesem Kontext; erwartet hätte man „segnete“. Entweder will Jakob Esau schon hier darauf einschwingen, gnädig zu sein, oder er will das belastete Wort „segnen“ vermeiden (gut z.B. Wenham 1994; Hamilton 1995; Waltke/Fredricks 2001). S. aber zum Wort näher noch mal in V. 8 zu „Lager“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|5}} {Und} Esau hob seine Augen, und er sah die Frauen und die Kinder. Und er sagte: „Wer [sind] diese dir?“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer [sind] diese für dich&amp;#039;&amp;#039; - Richtig TUR: „Was sind diese dir“, „in welchem Verhältnis stehen sie zu dir?“ Die Frage hat im Heb. nur vier Silben: &amp;#039;&amp;#039;mi `elleh lak&amp;#039;&amp;#039;. Das steht im starken Gegensatz zur umständlichen Antwort, die Jakob gleich gibt. VUL hat sogar noch zusätzlich verkürzt, in dem sie &amp;#039;&amp;#039;lak&amp;#039;&amp;#039; als eigenen Satz nimmt: „Wer sind diese? Deine?“ Stilecht daher vielleicht: „Wer&amp;#039;s&amp;#039;n des?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Er sagte: „Die Kinder, mit welchen Gott deinen Knecht&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot;&amp;gt;Von sich selbst in der 3. Person als jmds. &amp;#039;&amp;#039;Knecht&amp;#039;&amp;#039; zu sprechen und den anderen in der 3. Person als &amp;#039;&amp;#039;Herrn&amp;#039;&amp;#039; anzusprechen, sind im Heb. übliche und sehr häufige Höflichkeitsstrategien. Auch zu Gott spricht man so, s. z.B. [[Lukas 1#s46 |Lk 1,46-48]]. Auch die heb. Partikel &amp;#039;&amp;#039;na`&amp;#039;&amp;#039;, die hier jeweils wie üblich mit „doch“ übertragen wurde, hat im Heb. hauptsächlich die Funktion, Äußerungen höflicher zu machen: Fast stets wird die Partikel verwendet, wenn niedriger Stehende sich an Höherstehende wenden; fast nie umgekehrt (vgl. bes. Wilt 1996). Es ist bedeutsam, dass Jakob hier extrem gehäuft solche Höflichkeitsstrategien anwendet, Esau dagegen nur in seinem letzten Satz: Erst hier stehen beide nun wieder auf einer Augenhöhe. Im Deutschen wäre nichts davon idiomatisch, besser formuliert man daher jeweils um zu einer besonders höflichen Äußerung.&amp;lt;/ref&amp;gt; begnadigte.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;begnadigte&amp;#039;&amp;#039; - nicht das übliche Wort in diesem Kontext; erwartet hätte man „segnete“. Entweder will Jakob Esau schon hier darauf einschwingen, gnädig zu sein, oder er will das belastete Wort „segnen“ vermeiden (gut z.B. Wenham 1994; Hamilton 1995; Waltke/Fredricks 2001). S. aber zum Wort näher noch mal in V. 8 zu „Lager“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|6}} Da kamen die Dienerinnen näher – sie und ihre Kinder – und warfen sich nieder. {{S|7}} Auch Lea und ihre Kinder kamen näher und warfen sich nieder. Danach kamen Joseph und Rahel näher und warfen sich nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Strukturspiel: Man beachte, wie von Satz zu Satz die Kinder weiter an die Satzspitze rücken: „Es kamen näher die Dienerinnen – sie und ihre Kinder“ – „Auch Lea und ihre Kinder“ – „Joseph und Rahel“. Hervorgehoben wird dadurch &#039;&#039;Joseph&#039;&#039;, nicht &#039;&#039;Rahel&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;Der letzte Satz fällt außerdem aus dem Rahmen, weil hier &#039;&#039;näherkommen&#039;&#039; im Nifal statt im Qal steht. Hamilton 1995 vermutet daher, dass zu übersetzen wäre: „Die Dienerinnen kamen näher mit ihren Kindern, Lea und ihre Kinder kamen näher, Josef und Rahel &#039;&#039;wurden nähergebracht&#039;&#039;“, und dass damit gesagt werden solle, dass Jakob diese beiden anders als die anderen zu Esau eskortierte. Aber &#039;&#039;nagaš&#039;&#039; gehört zu jenen Worten, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;in denen &lt;/del&gt;Nifal ebenfalls aktive Bed. haben und gleichbedeutend sind mit Qal. Richtiger deutet daher wahrscheinlich Goldingay 2020 die drei Verben als bedeutungsgleich und die Verbfolge dient wirklich nur zusätzlich dazu, den dritten Satz herauszuheben aus seiner Reihe. Dazu dient schließlich auch das Gegeneinander von „auch“ vs. „danach“: Lea und ihre Kinder „gehören“ &#039;&#039;auch&#039;&#039; zu der Gruppe von Dienerinnen und deren Kindern; nur Josef und Rahel, die &#039;&#039;danach&#039;&#039; kommen, bilden eine Klasse für sich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|6}} Da kamen die Dienerinnen näher – sie und ihre Kinder – und warfen sich nieder. {{S|7}} Auch Lea und ihre Kinder kamen näher und warfen sich nieder. Danach kamen Joseph und Rahel näher und warfen sich nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Strukturspiel: Man beachte, wie von Satz zu Satz die Kinder weiter an die Satzspitze rücken: „Es kamen näher die Dienerinnen – sie und ihre Kinder“ – „Auch Lea und ihre Kinder“ – „Joseph und Rahel“. Hervorgehoben wird dadurch &#039;&#039;Joseph&#039;&#039;, nicht &#039;&#039;Rahel&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;Der letzte Satz fällt außerdem aus dem Rahmen, weil hier &#039;&#039;näherkommen&#039;&#039; im Nifal statt im Qal steht. Hamilton 1995 vermutet daher, dass zu übersetzen wäre: „Die Dienerinnen kamen näher mit ihren Kindern, Lea und ihre Kinder kamen näher, Josef und Rahel &#039;&#039;wurden nähergebracht&#039;&#039;“, und dass damit gesagt werden solle, dass Jakob diese beiden anders als die anderen zu Esau eskortierte. Aber &#039;&#039;nagaš&#039;&#039; gehört zu jenen Worten, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die im &lt;/ins&gt;Nifal ebenfalls aktive Bed. haben und gleichbedeutend sind mit Qal. Richtiger deutet daher wahrscheinlich Goldingay 2020 die drei Verben als bedeutungsgleich und die Verbfolge dient wirklich nur zusätzlich dazu, den dritten Satz herauszuheben aus seiner Reihe. Dazu dient schließlich auch das Gegeneinander von „auch“ vs. „danach“: Lea und ihre Kinder „gehören“ &#039;&#039;auch&#039;&#039; zu der Gruppe von Dienerinnen und deren Kindern; nur Josef und Rahel, die &#039;&#039;danach&#039;&#039; kommen, bilden eine Klasse für sich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|8}} Und er sagte: „Wer [ist] dir dieses ganze Lager,&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot;&amp;gt;Klangspiel: Nachdem Jakob in V. 5 davon sprach, „begnadigt“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;) worden zu sein, fragt Esau in V. 8 nach dem ganzen „Lager“ (&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;). Darauf antwortet Jakob zwei Mal, er wolle „Gnade“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) in Esaus Augen finden (Vv. 8.10), das Lager solle daher „Gabe“ (&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nḥ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;) für Esau sein (V. 10), weil ja Gott ihm „begnadigt“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;) habe (V. 11; gut Taschner 2000, S. 164; Vrolijk 2011, S. 247; ähnlich Hamilton 1995). Zwei Male wird hier also Esaus „Gnade“ mit Gottes bereits erwiesener „Begnadigung“ verbunden, und die Brücke bilden „Lager“ und „Gabe“, die Geschenk für Esau sein sollen.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem ich begegnet bin?“&amp;lt;br /&amp;gt;Und jener sagte: „[Es diente,] um Gnade&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot; /&amp;gt; zu finden in den Augen meines Herrn.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|8}} Und er sagte: „Wer [ist] dir dieses ganze Lager,&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot;&amp;gt;Klangspiel: Nachdem Jakob in V. 5 davon sprach, „begnadigt“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;) worden zu sein, fragt Esau in V. 8 nach dem ganzen „Lager“ (&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;). Darauf antwortet Jakob zwei Mal, er wolle „Gnade“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) in Esaus Augen finden (Vv. 8.10), das Lager solle daher „Gabe“ (&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nḥ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;) für Esau sein (V. 10), weil ja Gott ihm „begnadigt“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ḥn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;) habe (V. 11; gut Taschner 2000, S. 164; Vrolijk 2011, S. 247; ähnlich Hamilton 1995). Zwei Male wird hier also Esaus „Gnade“ mit Gottes bereits erwiesener „Begnadigung“ verbunden, und die Brücke bilden „Lager“ und „Gabe“, die Geschenk für Esau sein sollen.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem ich begegnet bin?“&amp;lt;br /&amp;gt;Und jener sagte: „[Es diente,] um Gnade&amp;lt;ref name=&amp;quot;hn&amp;quot; /&amp;gt; zu finden in den Augen meines Herrn.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37568&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 20. Juni 2023 um 18:45 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37568&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-06-20T18:45:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 20. Juni 2023, 20:45 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l27&quot;&gt;Zeile 27:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 27:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|18}} Jakob kam wohlbehalten zur ([nach] Schalem, der; [in] Frieden zur?)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Die Konsonanten &#039;&#039;šlm&#039;&#039; ließen sich deuten als &#039;&#039;šalom&#039;&#039; („[in] Frieden“, so SamP) oder als &#039;&#039;šalem&#039;&#039; (so MT), was entweder der Stadtname „Schalem“ (so LXX, VUL, Syr; ein Ort dieses Namens ist auch erwähnt in [[Judit 4#s4 |Jdt 4,4]]; [[Johannes 3#s23 |Joh 3,23]]) oder ein Adverb (TgJ, TgO: „sicher“; TgN: „makellos“) sein könnte. Jub 30,1 kombiniert die erste und dritte Deutung: „in Frieden nach Schalem“. Gen 33,18-20 sind fast sicher ein redaktionelles Stück, das Gen 33,1-17 mit Gen 34 verbinden sollte. Dort ist von einem Ort „Schalem“ nicht die Rede; dass LXX, VUL und Syr (und z.B. Westermann 1981; Wenham 1994; Goldingay 2020) richtig deuten, ist also unwahrscheinlich. In der Bed. „wohlbehalten“ wird &#039;&#039;šalom&#039;&#039; (nicht &#039;&#039;šalem&#039;&#039;) &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/del&gt;in [[Genesis 28#s21 |Gen 28,21]] verwendet, von der „Friedlichkeit“ des Jakobclans spricht [[Genesis 34#s21 |Gen 34,21]]. Nach dem Kontext wäre also beides gut möglich, entweder als Vor- oder als Rückverweis (richtig Ruppert 2005). Dass der Abschnitt, auf den Vv. 18-20 hinschreiben, vom &#039;&#039;šalom&#039;&#039; Jakobs sprechen, spricht für die erste Deutung (so daher z.B. Jacob 1934; Boecker 1992, ALTER); aber ohne Präp. wird &#039;&#039;šalom&#039;&#039; sonst nie so verwendet (richtig Wenham 1994). Am besten wählt man daher mit der Mehrheit die Deutung „unverletzt, wohlbehalten“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stadt Sichems (der Stadt Sichem), die im Land Kanaan [ist], als er aus Paddan Aram kam. Er lagerte vor der Stadt {{par|Genesis|12|6}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|18}} Jakob kam wohlbehalten zur ([nach] Schalem, der; [in] Frieden zur?)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Die Konsonanten &#039;&#039;šlm&#039;&#039; ließen sich deuten als &#039;&#039;šalom&#039;&#039; („[in] Frieden“, so SamP) oder als &#039;&#039;šalem&#039;&#039; (so MT), was entweder der Stadtname „Schalem“ (so LXX, VUL, Syr; ein Ort dieses Namens ist auch erwähnt in [[Judit 4#s4 |Jdt 4,4]]; [[Johannes 3#s23 |Joh 3,23]]) oder ein Adverb (TgJ, TgO: „sicher“; TgN: „makellos“) sein könnte. Jub 30,1 kombiniert die erste und dritte Deutung: „in Frieden nach Schalem“. Gen 33,18-20 sind fast sicher ein redaktionelles Stück, das Gen 33,1-17 mit Gen 34 verbinden sollte. Dort ist von einem Ort „Schalem“ nicht die Rede; dass LXX, VUL und Syr (und z.B. Westermann 1981; Wenham 1994; Goldingay 2020) richtig deuten, ist also unwahrscheinlich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(richtig Ball 1896)&lt;/ins&gt;. In der Bed. „wohlbehalten“ wird &#039;&#039;šalom&#039;&#039; (nicht &#039;&#039;šalem&#039;&#039;) in [[Genesis 28#s21 |Gen 28,21]] verwendet, von der „Friedlichkeit“ des Jakobclans spricht [[Genesis 34#s21 |Gen 34,21]]. Nach dem Kontext wäre also beides gut möglich, entweder als Vor- oder als Rückverweis (richtig Ruppert 2005). Dass der Abschnitt, auf den Vv. 18-20 hinschreiben, vom &#039;&#039;šalom&#039;&#039; Jakobs sprechen, spricht für die erste Deutung (so daher z.B. Jacob 1934; Boecker 1992, ALTER); aber ohne Präp. wird &#039;&#039;šalom&#039;&#039; sonst nie so verwendet (richtig Wenham 1994). Am besten wählt man daher mit der Mehrheit die Deutung „unverletzt, wohlbehalten“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stadt Sichems (der Stadt Sichem), die im Land Kanaan [ist], als er aus Paddan Aram kam. Er lagerte vor der Stadt {{par|Genesis|12|6}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|19}} und kaufte ein Grundstück, auf dem er sein Zelt aufschlug (aufgeschlagen hatte), (aus der Hand von=) von den Söhnen Hamors, des Vaters von Sichem, für 100 Qesitah.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Qesita&lt;/del&gt;&#039;&#039; - unbekannte Währung; nur noch in [[Josua 24#s32 |Jos 24,32]]&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;; &lt;/del&gt;[[Ijob 42#s11 |Ijob 42,11]]. Einige Versionen übersetzen mit „für 100 Lämmer“, woraus manche Ausleger abgeleitet haben, die Qesita sei entweder ein Geldstück mit aufgeprägtem Lamm (unmöglich zur Zeit Jakobs; die „100 Geldstücke“ in BB, die „100 Taler“ in ZÜR 31, die „100 Goldstücke“ in LUT und die „100 Silberstücke“ in BigS, GN und HfA sind ein krasser Anachronismus) oder eine Währung, bei der eine Einheit dem Gegenwert eines Lamms entsprach (daher B-R: „um hundert Lämmerwert“). Aber es ist gut möglich, dass auch diese Versionen die Währung nicht kannten und daher schlicht das eingesetzt haben, wovon Jakob Überfluss besaß: Lämmer. Die meisten deutschen Übersetzungen lassen unübersetzt: „100 Kesita“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|19}} und kaufte ein Grundstück, auf dem er sein Zelt aufschlug (aufgeschlagen hatte), (aus der Hand von=) von den Söhnen Hamors, des Vaters von Sichem, für 100 Qesitah.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Qesitah&lt;/ins&gt;&#039;&#039; - unbekannte Währung; &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sonst &lt;/ins&gt;nur noch in [[Josua 24#s32 |Jos 24,32]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;und &lt;/ins&gt;[[Ijob 42#s11 |Ijob 42,11]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;belegt&lt;/ins&gt;. Einige Versionen übersetzen mit „für 100 Lämmer“, woraus manche Ausleger abgeleitet haben, die Qesita sei entweder ein Geldstück mit aufgeprägtem Lamm (unmöglich zur Zeit Jakobs; die „100 Geldstücke“ in BB, die „100 Taler“ in ZÜR 31, die „100 Goldstücke“ in LUT und die „100 Silberstücke“ in BigS, GN und HfA sind ein krasser Anachronismus) oder eine Währung, bei der eine Einheit dem Gegenwert eines Lamms entsprach (daher B-R: „um hundert Lämmerwert“). Aber es ist gut möglich, dass auch diese Versionen die Währung nicht kannten und daher schlicht das eingesetzt haben, wovon Jakob Überfluss besaß: Lämmer. Die meisten deutschen Übersetzungen lassen unübersetzt: „100 Kesita“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|20}} &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Er richtete dort einen Altar auf&amp;lt;ref&amp;gt;Das Wort &#039;&#039;aufrichten&#039;&#039; erwartet man eigentlich nicht von Altären, die „gebaut“ wurden. Am besten Becker 2009, S. 177: Sonst hat Jakob Mazzeben „aufgerichtet“ ([[Genesis 28#s18 |Gen 28,18]]; [[Genesis 31#s45 |31,45]]; [[Genesis 35#s7 |35,7]].[[Genesis 35#s20 |20]]); das unerwartete Verb soll wahrscheinlich Kontinuität zwischen diesen Mazzeben und dem Altar stiften, den Jakob hier wie schon sein Großvater Abraham in [[Genesis 12#s7 |Gen 12,7]] errichtet. Sind Abrahams Altar in Sichem, Jakobs Altar in Sichem und Josuas „Stein“ in Sichem ([[Josua 24#s26 |Jos 24,26]]) unterschiedliche Monumente oder hat die Bibel hier drei verschiedene Ätiologien des selben Monuments bewahrt?&amp;lt;/ref&amp;gt; und rief den Gott Israels an (rief über ihn [den Namen] „El [ist] der Gott Israels“ aus).&amp;lt;ref&amp;gt;Mit diesem ersten Gebet im gelobten Land erfüllt sich Jakobs Gelübde [[Genesis 28#s21 |Gen 28,21]]: Nun ist Gott wirklich der „Gott Jakobs=Israels“.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: MT, SamP und Syr allerdings jeweils: „Er rief über ihn (=dem Altar) [den Namen] &#039;&#039;`el `elohe jißra`el&#039;&#039;“. Der Vers ist damit sehr nah an [[Genesis 35#s7 |Gen 35,7]]: „Er baute dort einen Altar und rief über den Ort [den Namen] &#039;&#039;`el bet-`el&#039;&#039; (Gottheit von Bet-El)“. Nach diesem Wortlaut wäre „El“ entweder Eigenname des kanaanitischen Gottes, der nun sozusagen „jüdisch getauft“ und als identisch mit Jakobs Gott erklärt würde (so deuten z.B. Westermann 1981; Boecker 1992; Galambush 2018), oder &#039;&#039;`el&#039;&#039; wäre Klassennomen: „die Gottheit“. Letzteres macht nicht viel Sinn, weil damit in diesem Namen ja gerade nicht erklärt würde, welche Gottheit der „Gott Israels“ sei; zudem wäre es nach [[Genesis 28#s21 |Gen 28,21]] äußerst merkwürdig, dass nun nicht „JHWH der Gott Israels“ sein soll, sondern „die Gottheit“. So aber dennoch z.B. Goldingay 2020: „God is the God of Yiśra&#039;el“. LXX und VUL allerdings hatten &#039;&#039;lo&#039;&#039; („über ihn“) nicht vorliegen, nahmen danach &#039;&#039;`el&#039;&#039; nicht als Klassennomen „Gottheit“, sondern als Präposition „an“ und übersetzen daher: „Er rief den Gott Israels an“. Zwischen beiden Varianten stehen die Targumim, die einerseits alle &#039;&#039;`el&#039;&#039; i.S.v. „Gottheit“ nehmen, von denen aber zweitens ebenfalls keiner &#039;&#039;lo&#039;&#039; bezeugt. Die meisten Ausleger (z.B. BHQ) halten den Ausfall von &#039;&#039;lo&#039;&#039; für einen Schreibfehler, aber richtig Schenker 2017: Eher werden MT, SamP und Syr den Vers an Gen 35,7 angeglichen haben und stattdessen ist die LXX-Variante ursprünglich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|20}}  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Bemerkungen}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Bemerkungen}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37563&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 20. Juni 2023 um 17:35 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37563&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-06-20T17:35:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 20. Juni 2023, 19:35 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l9&quot;&gt;Zeile 9:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 9:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gen 33,4.png|mini|Gen 33,4 in der [https://web.nli.org.il/sites/NLI/English/digitallibrary/pages/viewer.aspx?&amp;amp;presentorid=MANUSCRIPTS&amp;amp;docid=PNX_MANUSCRIPTS990000694420205171-1#|FL52680047 Handschrift Valmadonna 2] (11. Jhd.)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gen 33,4.png|mini|Gen 33,4 in der [https://web.nli.org.il/sites/NLI/English/digitallibrary/pages/viewer.aspx?&amp;amp;presentorid=MANUSCRIPTS&amp;amp;docid=PNX_MANUSCRIPTS990000694420205171-1#|FL52680047 Handschrift Valmadonna 2] (11. Jhd.)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Gen 33,4 gehört zu den sehr wenigen Stellen, in denen in hebräischen Handschriften ein Wort mit sog. „Puncta extraordinaria“ versehen wurde, hier nämlich &amp;#039;&amp;#039;küsste ihn&amp;#039;&amp;#039;. Diese Punkte kannte laut Midrasch BerR schon Simeon ben Eleasar (2. Jhd.), sie sind also weit älter als z.B. die Vokalzeichen. Was die Punkte bedeuten, ist unklar. In der rabbinischen Auslegung entstand aber vor allem wegen ihnen die Deutung, irgendwas stimme nicht mit Esaus Küssen: Zum Beispiel habe er ihn tatsächlich nicht geküsst, sondern gebissen, oder er habe ihn nur unaufrichtig geküsst. In griechischen Handschriften bedeuten solche Punkte, dass das Wort ein Fehler und zu streichen ist, aber alle Textzeugen bezeugen das Wort. S. näher z.B. bei Lieberman 1962, S. 44f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie weinten (und weinte).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Fast alle Textzeugen wie MT: &amp;#039;&amp;#039;sie weinten&amp;#039;&amp;#039;. VUL und TgO dagegen: „er weinte“. Der Plural endet mit dem Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;w&amp;#039;&amp;#039;, das nächste beginnt mit &amp;#039;&amp;#039;w&amp;#039;&amp;#039;; entweder ist also der Singular Haplographie oder der Plural Dittographie. Der Singular ließe sich außerdem als Angleichung an [[Hosea 12#s5 |Hos 12,5]] verstehen; Subjekt wäre dann Jakob. BHS, Speiser 1964 und Hamilton 1995 halten den Sg. für ursprünglich. Dass in ähnlichen Szenen (s. z.B. [[Genesis 29#s11 |Gen 29,11]]; [[Genesis 45#s14 |45,14]]; [[Genesis 46#s29 |46,29]]) aber der Sg. üblich ist, macht eine Dittographie hier weniger wahrscheinlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{par|Genesis|29|11|13}} {{par|Genesis|48|10}} {{par|Lukas|15|20}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Gen 33,4 gehört zu den sehr wenigen Stellen, in denen in hebräischen Handschriften ein Wort mit sog. „Puncta extraordinaria“ versehen wurde, hier nämlich &amp;#039;&amp;#039;küsste ihn&amp;#039;&amp;#039;. Diese Punkte kannte laut Midrasch BerR schon Simeon ben Eleasar (2. Jhd.), sie sind also weit älter als z.B. die Vokalzeichen. Was die Punkte bedeuten, ist unklar. In der rabbinischen Auslegung entstand aber vor allem wegen ihnen die Deutung, irgendwas stimme nicht mit Esaus Küssen: Zum Beispiel habe er ihn tatsächlich nicht geküsst, sondern gebissen, oder er habe ihn nur unaufrichtig geküsst. In griechischen Handschriften bedeuten solche Punkte, dass das Wort ein Fehler und zu streichen ist, aber alle Textzeugen bezeugen das Wort. S. näher z.B. bei Lieberman 1962, S. 44f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie weinten (und weinte).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Fast alle Textzeugen wie MT: &amp;#039;&amp;#039;sie weinten&amp;#039;&amp;#039;. VUL und TgO dagegen: „er weinte“. Der Plural endet mit dem Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;w&amp;#039;&amp;#039;, das nächste beginnt mit &amp;#039;&amp;#039;w&amp;#039;&amp;#039;; entweder ist also der Singular Haplographie oder der Plural Dittographie. Der Singular ließe sich außerdem als Angleichung an [[Hosea 12#s5 |Hos 12,5]] verstehen; Subjekt wäre dann Jakob. BHS, Speiser 1964 und Hamilton 1995 halten den Sg. für ursprünglich. Dass in ähnlichen Szenen (s. z.B. [[Genesis 29#s11 |Gen 29,11]]; [[Genesis 45#s14 |45,14]]; [[Genesis 46#s29 |46,29]]) aber der Sg. üblich ist, macht eine Dittographie hier weniger wahrscheinlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{par|Genesis|29|11|13}} {{par|Genesis|48|10}} {{par|Lukas|15|20}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|5}} {Und} Esau hob seine Augen, und er sah die Frauen und die Kinder. Und er sagte: „Wer [sind] diese dir?“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer [sind] diese für dich&amp;#039;&amp;#039; - Richtig TUR: „Was sind diese dir“, „in welchem Verhältnis stehen sie zu dir?“ Die Frage hat im Heb. nur vier Silben: &amp;#039;&amp;#039;mi `elleh lak&amp;#039;&amp;#039;. Das steht im starken Gegensatz zur umständlichen Antwort, die Jakob gleich gibt. VUL hat sogar noch zusätzlich verkürzt, in dem sie &amp;#039;&amp;#039;lak&amp;#039;&amp;#039; als eigenen Satz nimmt: „Wer sind diese? Deine?“ Stilecht daher vielleicht: „Wer&amp;#039;s&amp;#039;n des?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Er sagte: „Die Kinder, mit welchen Gott deinen Knecht&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot;&amp;gt;Von sich selbst in der 3. Person als jmds. &amp;#039;&amp;#039;Knecht&amp;#039;&amp;#039; zu sprechen und den anderen in der 3. Person als &amp;#039;&amp;#039;Herrn&amp;#039;&amp;#039; anzusprechen, sind im Heb. übliche und sehr häufige Höflichkeitsstrategien. Auch zu Gott spricht man so, s. z.B. [[Lukas 1#s46 |Lk 1,46-48]]. Auch die heb. Partikel &amp;#039;&amp;#039;na`&amp;#039;&amp;#039;, die hier jeweils wie üblich mit „doch“ übertragen wurde, hat im Heb. hauptsächlich die Funktion, Äußerungen höflicher zu machen: Fast stets wird die Partikel verwendet, wenn niedriger Stehende sich an Höherstehende wenden; fast nie umgekehrt (vgl. bes. Wilt 1996). Es ist bedeutsam, dass Jakob hier extrem gehäuft solche Höflichkeitsstrategien anwendet, Esau dagegen nur in seinem letzten Satz: Erst hier stehen beide nun wieder auf einer Augenhöhe. Im Deutschen wäre nichts davon idiomatisch, besser formuliert man daher jeweils um zu einer besonders höflichen Äußerung.&amp;lt;/ref&amp;gt; begnadigte.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;begnadigte&amp;#039;&amp;#039; - nicht das übliche Wort in diesem Kontext; erwartet hätte man „segnete“. Entweder will Jakob Esau schon hier darauf einschwingen, gnädig zu sein, oder er will das belastete Wort „segnen“ vermeiden (gut z.B. Wenham 1994; Hamilton 1995; Waltke/Fredricks 2001). S. aber zum Wort näher noch mal in V. 8 zu „Lager“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|5}} {Und} Esau hob seine Augen, und er sah die Frauen und die Kinder. Und er sagte: „Wer [sind] diese dir?“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer [sind] diese für dich&amp;#039;&amp;#039; - Richtig TUR: „Was sind diese dir“, „in welchem Verhältnis stehen sie zu dir?“ Die Frage hat im Heb. nur vier Silben: &amp;#039;&amp;#039;mi `elleh lak&amp;#039;&amp;#039;. Das steht im starken Gegensatz zur umständlichen Antwort, die Jakob gleich gibt. VUL hat sogar noch zusätzlich verkürzt, in dem sie &amp;#039;&amp;#039;lak&amp;#039;&amp;#039; als eigenen Satz nimmt: „Wer sind diese? Deine?“ Stilecht daher vielleicht: „Wer&amp;#039;s&amp;#039;n des?“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Er sagte: „Die Kinder, mit welchen Gott deinen Knecht&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot;&amp;gt;Von sich selbst in der 3. Person als jmds. &amp;#039;&amp;#039;Knecht&amp;#039;&amp;#039; zu sprechen und den anderen in der 3. Person als &amp;#039;&amp;#039;Herrn&amp;#039;&amp;#039; anzusprechen, sind im Heb. übliche und sehr häufige Höflichkeitsstrategien. Auch zu Gott spricht man so, s. z.B. [[Lukas 1#s46 |Lk 1,46-48]]. Auch die heb. Partikel &amp;#039;&amp;#039;na`&amp;#039;&amp;#039;, die hier jeweils wie üblich mit „doch“ übertragen wurde, hat im Heb. hauptsächlich die Funktion, Äußerungen höflicher zu machen: Fast stets wird die Partikel verwendet, wenn niedriger Stehende sich an Höherstehende wenden; fast nie umgekehrt (vgl. bes. Wilt 1996). Es ist bedeutsam, dass Jakob hier extrem gehäuft solche Höflichkeitsstrategien anwendet, Esau dagegen nur in seinem letzten Satz: Erst hier stehen beide nun wieder auf einer Augenhöhe. Im Deutschen wäre nichts davon idiomatisch, besser formuliert man daher jeweils um zu einer besonders höflichen Äußerung.&amp;lt;/ref&amp;gt; begnadigte.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;begnadigte&amp;#039;&amp;#039; - nicht das übliche Wort in diesem Kontext; erwartet hätte man „segnete“. Entweder will Jakob Esau schon hier darauf einschwingen, gnädig zu sein, oder er will das belastete Wort „segnen“ vermeiden (gut z.B. Wenham 1994; Hamilton 1995; Waltke/Fredricks 2001). S. aber zum Wort näher noch mal in V. 8 zu „Lager“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l28&quot;&gt;Zeile 28:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 27:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|18}}  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|18}} &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Jakob kam wohlbehalten zur ([nach] Schalem, der; [in] Frieden zur?)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Die Konsonanten &#039;&#039;šlm&#039;&#039; ließen sich deuten als &#039;&#039;šalom&#039;&#039; („[in] Frieden“, so SamP) oder als &#039;&#039;šalem&#039;&#039; (so MT), was entweder der Stadtname „Schalem“ (so LXX, VUL, Syr; ein Ort dieses Namens ist auch erwähnt in [[Judit 4#s4 |Jdt 4,4]]; [[Johannes 3#s23 |Joh 3,23]]) oder ein Adverb (TgJ, TgO: „sicher“; TgN: „makellos“) sein könnte. Jub 30,1 kombiniert die erste und dritte Deutung: „in Frieden nach Schalem“. Gen 33,18-20 sind fast sicher ein redaktionelles Stück, das Gen 33,1-17 mit Gen 34 verbinden sollte. Dort ist von einem Ort „Schalem“ nicht die Rede; dass LXX, VUL und Syr (und z.B. Westermann 1981; Wenham 1994; Goldingay 2020) richtig deuten, ist also unwahrscheinlich. In der Bed. „wohlbehalten“ wird &#039;&#039;šalom&#039;&#039; (nicht &#039;&#039;šalem&#039;&#039;)  in [[Genesis 28#s21 |Gen 28,21]] verwendet, von der „Friedlichkeit“ des Jakobclans spricht [[Genesis 34#s21 |Gen 34,21]]. Nach dem Kontext wäre also beides gut möglich, entweder als Vor- oder als Rückverweis (richtig Ruppert 2005). Dass der Abschnitt, auf den Vv. 18-20 hinschreiben, vom &#039;&#039;šalom&#039;&#039; Jakobs sprechen, spricht für die erste Deutung (so daher z.B. Jacob 1934; Boecker 1992, ALTER); aber ohne Präp. wird &#039;&#039;šalom&#039;&#039; sonst nie so verwendet (richtig Wenham 1994). Am besten wählt man daher mit der Mehrheit die Deutung „unverletzt, wohlbehalten“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stadt Sichems (der Stadt Sichem), die im Land Kanaan [ist], als er aus Paddan Aram kam. Er lagerte vor der Stadt {{par|Genesis|12|6}}&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|19}} &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;und kaufte ein Grundstück, auf dem er sein Zelt aufschlug (aufgeschlagen hatte), (aus der Hand von=) von den Söhnen Hamors, des Vaters von Sichem, für 100 Qesitah.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Qesita&#039;&#039; - unbekannte Währung; nur noch in [[Josua 24#s32 |Jos 24,32]]; [[Ijob 42#s11 |Ijob 42,11]]. Einige Versionen übersetzen mit „für 100 Lämmer“, woraus manche Ausleger abgeleitet haben, die Qesita sei entweder ein Geldstück mit aufgeprägtem Lamm (unmöglich zur Zeit Jakobs; die „100 Geldstücke“ in BB, die „100 Taler“ in ZÜR 31, die „100 Goldstücke“ in LUT und die „100 Silberstücke“ in BigS, GN und HfA sind ein krasser Anachronismus) oder eine Währung, bei der eine Einheit dem Gegenwert eines Lamms entsprach (daher B-R: „um hundert Lämmerwert“). Aber es ist gut möglich, dass auch diese Versionen die Währung nicht kannten und daher schlicht das eingesetzt haben, wovon Jakob Überfluss besaß: Lämmer. Die meisten deutschen Übersetzungen lassen unübersetzt: „100 Kesita“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|19}}  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|20}}  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|20}}  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37562&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 20. Juni 2023 um 13:46 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37562&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-06-20T13:46:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 20. Juni 2023, 15:46 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l20&quot;&gt;Zeile 20:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 20:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|12}} Dann sagte er: „Lass uns aufbrechen und gehen, und ich will dir gegenüber gehen!“&amp;lt;ref&amp;gt;Hebräische Stileigentümlichkeit: Spricht man von längeren Reisen, können diese im Hebräischen aufgesplittet werden in die bis zu drei „Reiseabschnitte“ Losgehen, Reisen und Ankommen. S. für diese Konstruktion mit den selben Worten „losziehen und gehen“ z.B. [[2 Könige 19#s36 |2 Kön 19,36]] = [[Jesaja 37#s37 |Jes 37,37]]; zur Konstruktion allgemein vgl. zu [[Rut 2#s3 |Rut 2,3]] zur häufigeren Fügung „gehen und kommen“. Diese Eigentümlichkeit dient dann häufig dazu, nähere Angaben zur Reise machen zu können. In [[Deuteronomium 1#s19 |Dtn 1,19]] („Wir brachen auf vom Horeb und gingen durch die große und schreckliche Wüste“) etwa kann so sowohl der Startort als auch die anstrengende Reiseroute genannt werden (weitere Bspp. bei Rut 2,3). Hier dient sie dazu, mit &amp;#039;&amp;#039;und ich will dir gegenüber gehen&amp;#039;&amp;#039; nähere Angabe zu den Reiseumständen machen zu können. Idiomatischer daher im Deutschen: „Lass uns aufbrechen; ich will bei der Reise dir gegenüber gehen!“&amp;lt;br /&amp;gt;Mit &amp;#039;&amp;#039;dir gegenüber&amp;#039;&amp;#039; wird das eigentlich zu erwartende „vor dir“ vermieden, das im Heb. w. „vor deinem Gesicht“ lauten würde: „Jakob dagegen bedient sich immer der Wendung [‚vor deinem Gesicht‘]. Er ist es auch, der die [‚Gesicht‘]-Erfahrungen, sowohl mit Gott als auch mit Esau, gemacht hat. Esau fehlt diese Erfahrung. Das wäre ein möglicher Grund dafür, warum [‚dir gegenüber‘] und nicht etwa [‚vor deinem Gesicht‘] in seiner Rede benutzt wird.“ (gut Klein 2002, S. 144). Ins Deutsche kann dann aber unproblematisch mit „vor dir gehen“ übersetzt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|12}} Dann sagte er: „Lass uns aufbrechen und gehen, und ich will dir gegenüber gehen!“&amp;lt;ref&amp;gt;Hebräische Stileigentümlichkeit: Spricht man von längeren Reisen, können diese im Hebräischen aufgesplittet werden in die bis zu drei „Reiseabschnitte“ Losgehen, Reisen und Ankommen. S. für diese Konstruktion mit den selben Worten „losziehen und gehen“ z.B. [[2 Könige 19#s36 |2 Kön 19,36]] = [[Jesaja 37#s37 |Jes 37,37]]; zur Konstruktion allgemein vgl. zu [[Rut 2#s3 |Rut 2,3]] zur häufigeren Fügung „gehen und kommen“. Diese Eigentümlichkeit dient dann häufig dazu, nähere Angaben zur Reise machen zu können. In [[Deuteronomium 1#s19 |Dtn 1,19]] („Wir brachen auf vom Horeb und gingen durch die große und schreckliche Wüste“) etwa kann so sowohl der Startort als auch die anstrengende Reiseroute genannt werden (weitere Bspp. bei Rut 2,3). Hier dient sie dazu, mit &amp;#039;&amp;#039;und ich will dir gegenüber gehen&amp;#039;&amp;#039; nähere Angabe zu den Reiseumständen machen zu können. Idiomatischer daher im Deutschen: „Lass uns aufbrechen; ich will bei der Reise dir gegenüber gehen!“&amp;lt;br /&amp;gt;Mit &amp;#039;&amp;#039;dir gegenüber&amp;#039;&amp;#039; wird das eigentlich zu erwartende „vor dir“ vermieden, das im Heb. w. „vor deinem Gesicht“ lauten würde: „Jakob dagegen bedient sich immer der Wendung [‚vor deinem Gesicht‘]. Er ist es auch, der die [‚Gesicht‘]-Erfahrungen, sowohl mit Gott als auch mit Esau, gemacht hat. Esau fehlt diese Erfahrung. Das wäre ein möglicher Grund dafür, warum [‚dir gegenüber‘] und nicht etwa [‚vor deinem Gesicht‘] in seiner Rede benutzt wird.“ (gut Klein 2002, S. 144). Ins Deutsche kann dann aber unproblematisch mit „vor dir gehen“ übersetzt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|13}} Aber er sagte zu ihm: „Mein Herr&amp;lt;ref name=&quot;höflich&quot; /&amp;gt; weiß, dass die Kinder [noch] zart sind und dass [noch] säugendes &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kleinvieh &lt;/del&gt;und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Großvieh &lt;/del&gt;(auf mir [ist]=) unter meiner Obhut steht. Wenn ich (man)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Im MT &#039;&#039;wdpqwm&#039;&#039; („&#039;&#039;man&#039;&#039; treibt sie an“). Das stützt nur TgN; alle anderen Versionen und mehrere hebräische Handschriften setzen stattdessen &#039;&#039;wdpqtm&#039;&#039; („&#039;&#039;ich&#039;&#039; treibe sie an“) voraus, was auch in TgN am Rand vermerkt ist. Angesichts dieser schieren Zahl an Textzeugen ist sicher MT als Schreibfehler und die 1. Pers. als ursprünglich zu betrachten (richtig BHS, gegen BHQ).&amp;lt;/ref&amp;gt; sie [nur] einen Tag hart antriebe, würde das ganze &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Vieh &lt;/del&gt;sterben!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|13}} Aber er sagte zu ihm: „Mein Herr&amp;lt;ref name=&quot;höflich&quot; /&amp;gt; weiß, dass die Kinder [noch] zart sind und dass [noch] säugendes &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Klein- &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Rindvieh &lt;/ins&gt;(auf mir [ist]=) unter meiner Obhut steht. Wenn ich (man)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Im MT &#039;&#039;wdpqwm&#039;&#039; („&#039;&#039;man&#039;&#039; treibt sie an“). Das stützt nur TgN; alle anderen Versionen und mehrere hebräische Handschriften setzen stattdessen &#039;&#039;wdpqtm&#039;&#039; („&#039;&#039;ich&#039;&#039; treibe sie an“) voraus, was auch in TgN am Rand vermerkt ist. Angesichts dieser schieren Zahl an Textzeugen ist sicher MT als Schreibfehler und die 1. Pers. als ursprünglich zu betrachten (richtig BHS, gegen BHQ).&amp;lt;/ref&amp;gt; sie [nur] einen Tag hart antriebe, würde das ganze &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kleinvieh &lt;/ins&gt;sterben!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|14}} Mein Herr&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt; ziehe [an mir] vorbei vor mich,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[an mir] vorbei vor mich ziehen&amp;#039;&amp;#039; - fast exakt die selbe Formulierung wie in V. 3. Nicht nur Esau, auch der Leser denkt so zunächst, Jakob fordere Esau wirklich nur dazu auf, doch schon mal vorzugehen, er werde dann langsamer folgen.&amp;lt;/ref&amp;gt; seinen Knecht,&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt; und ich will (gemäß meiner Sanftheit=) sanft führen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;führen&amp;#039;&amp;#039; - W. „wässern“, Begriff aus der Hirtensprache für das gemächliche Ziehen von Wasserplatz zu Wasserplatz. Gemeint ist also: „Ich werde so langsam nachkommen, wie mein empfindliches Vieh und das geringe Tempo meiner kleinen Kinder das erforderlich machen, die ich nur sanft führen kann.“&amp;lt;/ref&amp;gt; gemäß dem (Schritt=) Tempo des Besitzes (der Arbeit, der Reise?),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Besitz (Arbeit, Reise?)&amp;#039;&amp;#039; - mindestens ein Wortspiel: &amp;#039;&amp;#039;mala`ka&amp;#039;&amp;#039; klingt wie ein unbelegtes Wort *&amp;#039;&amp;#039;mahalaka&amp;#039;&amp;#039; und damit so, als sei es von &amp;#039;&amp;#039;halak&amp;#039;&amp;#039; („gehen“) abgeleitet: Die Arbeit, die vor Jakob liegt, ist das Umherziehen mit seiner Herde. LXX hat das Wort auch wirklich von diesem Wort abgeleitet („meine Reise“, vgl. Wevers 1993, S. 553), ebenso SamP und TgSam (vgl. BHQ 160*; Schorch 2021, S. 175). Vielleicht setzen diese drei Textzeugen also statt den Konsonanten &amp;#039;&amp;#039;hml`kh&amp;#039;&amp;#039; die Konsonanten &amp;#039;&amp;#039;hmhlkh&amp;#039;&amp;#039; voraus. Die Targumim und Syr allerdings stützen MT: TgO.N und Syr nehmen das Wort &amp;#039;&amp;#039;hml`kh&amp;#039;&amp;#039; in seiner üblichsten Bedeutung „Arbeit“, TgJ übersetzt es entweder gar nicht oder nimmt „Empfindliches“ und &amp;#039;&amp;#039;hml`kh&amp;#039;&amp;#039; beides zusammen in der Bed. „Vieh“ („gemäß dem Tempo des Viehs, das vor mir ist“). In [[Exodus 22#s7 |Ex 22,7.10]]; [[2 Chroniken 17#s13 |2 Chr 17,13]] bedeutet das Wort aber auch „Besitz“, in [[1 Samuel 15#s9 |1 Sam 15,9]] konkreter Viehbesitz. Die meisten Ausleger und Üss. nehmen es daher auch hier in diesem letzten Sinn. Dem wird man sich anschließen müssen, weil ein Wort &amp;#039;&amp;#039;mahalaka&amp;#039;&amp;#039; („Reise“) nur mit dieser Stelle indirekt im samaritanischen Hebräisch nachweisbar ist und weil die Parallelität „gemäß dem Tempo meines X ..., gemäß dem Tempo der Kinder“ wahrscheinlich macht, dass auch X ein Lebewesen ist. Theoretisch möglich wäre aber alles: „gemäß dem Tempo meines Viehbesitzes, der bei der Reise vor mir ist“ (TgJ), „gemäß dem Tempo der Arbeit, die vor mir liegt“ (so Tröndle 2023) und „gemäß dem Tempo der Reise, die vor mir liegt“ (LXX, SamP, TgSam).&amp;lt;/ref&amp;gt; der vor mir ist, und gemäß dem (Schritt=) Tempo der Kinder, bis ich komme zu meinem Herrn&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt; nach Seir.“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|14}} Mein Herr&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt; ziehe [an mir] vorbei vor mich,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[an mir] vorbei vor mich ziehen&amp;#039;&amp;#039; - fast exakt die selbe Formulierung wie in V. 3. Nicht nur Esau, auch der Leser denkt so zunächst, Jakob fordere Esau wirklich nur dazu auf, doch schon mal vorzugehen, er werde dann langsamer folgen.&amp;lt;/ref&amp;gt; seinen Knecht,&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt; und ich will (gemäß meiner Sanftheit=) sanft führen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;führen&amp;#039;&amp;#039; - W. „wässern“, Begriff aus der Hirtensprache für das gemächliche Ziehen von Wasserplatz zu Wasserplatz. Gemeint ist also: „Ich werde so langsam nachkommen, wie mein empfindliches Vieh und das geringe Tempo meiner kleinen Kinder das erforderlich machen, die ich nur sanft führen kann.“&amp;lt;/ref&amp;gt; gemäß dem (Schritt=) Tempo des Besitzes (der Arbeit, der Reise?),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Besitz (Arbeit, Reise?)&amp;#039;&amp;#039; - mindestens ein Wortspiel: &amp;#039;&amp;#039;mala`ka&amp;#039;&amp;#039; klingt wie ein unbelegtes Wort *&amp;#039;&amp;#039;mahalaka&amp;#039;&amp;#039; und damit so, als sei es von &amp;#039;&amp;#039;halak&amp;#039;&amp;#039; („gehen“) abgeleitet: Die Arbeit, die vor Jakob liegt, ist das Umherziehen mit seiner Herde. LXX hat das Wort auch wirklich von diesem Wort abgeleitet („meine Reise“, vgl. Wevers 1993, S. 553), ebenso SamP und TgSam (vgl. BHQ 160*; Schorch 2021, S. 175). Vielleicht setzen diese drei Textzeugen also statt den Konsonanten &amp;#039;&amp;#039;hml`kh&amp;#039;&amp;#039; die Konsonanten &amp;#039;&amp;#039;hmhlkh&amp;#039;&amp;#039; voraus. Die Targumim und Syr allerdings stützen MT: TgO.N und Syr nehmen das Wort &amp;#039;&amp;#039;hml`kh&amp;#039;&amp;#039; in seiner üblichsten Bedeutung „Arbeit“, TgJ übersetzt es entweder gar nicht oder nimmt „Empfindliches“ und &amp;#039;&amp;#039;hml`kh&amp;#039;&amp;#039; beides zusammen in der Bed. „Vieh“ („gemäß dem Tempo des Viehs, das vor mir ist“). In [[Exodus 22#s7 |Ex 22,7.10]]; [[2 Chroniken 17#s13 |2 Chr 17,13]] bedeutet das Wort aber auch „Besitz“, in [[1 Samuel 15#s9 |1 Sam 15,9]] konkreter Viehbesitz. Die meisten Ausleger und Üss. nehmen es daher auch hier in diesem letzten Sinn. Dem wird man sich anschließen müssen, weil ein Wort &amp;#039;&amp;#039;mahalaka&amp;#039;&amp;#039; („Reise“) nur mit dieser Stelle indirekt im samaritanischen Hebräisch nachweisbar ist und weil die Parallelität „gemäß dem Tempo meines X ..., gemäß dem Tempo der Kinder“ wahrscheinlich macht, dass auch X ein Lebewesen ist. Theoretisch möglich wäre aber alles: „gemäß dem Tempo meines Viehbesitzes, der bei der Reise vor mir ist“ (TgJ), „gemäß dem Tempo der Arbeit, die vor mir liegt“ (so Tröndle 2023) und „gemäß dem Tempo der Reise, die vor mir liegt“ (LXX, SamP, TgSam).&amp;lt;/ref&amp;gt; der vor mir ist, und gemäß dem (Schritt=) Tempo der Kinder, bis ich komme zu meinem Herrn&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt; nach Seir.“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37561&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 20. Juni 2023 um 13:28 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_33&amp;diff=37561&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-06-20T13:28:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 20. Juni 2023, 15:28 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l25&quot;&gt;Zeile 25:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 25:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|15}} Da sagte Esau: „Lass mich doch&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt; abstellen für dich vom Volk, das bei mir [ist]!“&amp;lt;br /&amp;gt;Er aber sagte: „Warum das? Ich will [nur]&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „Warum (ist dies=) gilt, [dass] ich [solche] Gnade in deinen Augen gefunden habe?“. Aber das wäre als Ablehung kaum verständlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gnade finden in den Augen meines Herrn!“&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|15}} Da sagte Esau: „Lass mich doch&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt; abstellen für dich vom Volk, das bei mir [ist]!“&amp;lt;br /&amp;gt;Er aber sagte: „Warum das? Ich will [nur]&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „Warum (ist dies=) gilt, [dass] ich [solche] Gnade in deinen Augen gefunden habe?“. Aber das wäre als Ablehung kaum verständlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gnade finden in den Augen meines Herrn!“&amp;lt;ref name=&amp;quot;höflich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|16}} So kehrte Esau am selben Tag auf seinem Weg nach Seir zurück, {{S|17}} Jakob aber brach auf nach Sukkot und baute sich ein Haus. Und für seine Herde machte er Hütten, weshalb man den Namen des Ortes „Sukkot“ (=Hütten) nennt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|16}} So kehrte Esau am selben Tag &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;um &lt;/ins&gt;auf &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;seinen Weg nach Seir,&amp;lt;ref&amp;gt;Nicht: „Er kehrte auf &#039;&#039;&lt;/ins&gt;seinem&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;Weg nach Seir &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;zurück&#039;&#039;“. Richtig Levin 1993, S. 258: „Die Wendung ist eigentümlich verquer: Man geht seines Weges (&#039;&#039;hlk ldrkw&#039;&#039;) oder kehrt an seinen Ort zurück (&#039;&#039;šwb lmqmw&#039;&#039;, vgl. 32,1b-2a), aber man kehrt nicht seines Weges &lt;/ins&gt;zurück&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.“ Soll vielleicht hiermit und mit der Gegenüberstellung „sein Weg“ vs. „ein Haus für sich“ angedeutet werden, dass Esau nach wie vor „ein (umherziehender) Mann des Feldes“ ([[Genesis 25#s27 |Gen 25,27]]) ist, während Jakob von nun an nicht einmal mehr „Mann, der in Zelten blieb“ ist&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sondern sogar Hausbewohner?&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;{{S|17}} Jakob aber brach auf nach Sukkot und baute sich ein Haus. Und für seine Herde machte er Hütten, weshalb man den Namen des Ortes „Sukkot“ (=Hütten) nennt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
</feed>