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	<title>Genesis 6 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Genesis_6&amp;diff=38720&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 7. September 2023 um 13:54 Uhr</title>
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		<updated>2023-09-07T13:54:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 7. September 2023, 15:54 Uhr&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|16}} (Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;(Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&#039;&#039; - Heb. &#039;&#039;ṣohar&#039;&#039;, sonst stets „Licht, Mittag“. Das Wort wird jedenfalls gegen seine übliche Bed. verwendet; der Midrasch beginnt ungewöhnlich mit „&#039;&#039;Rabbi Chunia, Rabbi Pinhas, Rabbi Chanan und Rabbi Hoschaja konnten das Wort nicht erklären.&#039;&#039;“&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Dabei gab es in der jüdischen Auslegung eines schöne Auslegungstradition; der Targum Jonathan fabuliert nämlich: „&#039;&#039;Geh zum (Fluss) Pischon, nimm dir von dort einen Edelstein, und tu ihn in die Arche, damit er dir Licht gibt!&#039;&#039;“ In der ältesten jüdischen Auslegung war hiernach diese Erklärung stark verbreitet; Rabbi Chia bar Seira z.B. schmückt noch weiter aus: „&#039;&#039;Zur Zeit, als der (Edelstein) dunkel war, wusste Noah, dass Tag ist, und zur Zeit, als er schien, wusste er, dass Nacht ist.&#039;&#039;“ (p.Pes 27b; ebenso im Midrasch).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) LXX dagegen interpretiert das Wort offenbar als „Zenit“ und übersetzt daher mit „Zusammensammlung“, interpretiert also anscheinend als „Giebeldach“ (?, so erklärt LXX jedenfalls Harl 1986, S. 132). Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&#039;&#039;durchsichtiges&#039;&#039; Glas“, aber &#039;&#039;Fensterglas&#039;&#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&#039;&#039;Öffnung&#039;&#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein. Man fragt sich ohnehin: Welchen Sinn hätte bei einem dreistöckigen Bauwerk &#039;&#039;ein&#039;&#039; Fenster?&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &#039;&#039;zwedne`&#039;&#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &#039;&#039;samitu&#039;&#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; &lt;/del&gt;der Türsturz &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;war daher &lt;/del&gt;häufig mit der Sonnenscheibe versehen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;– &lt;/del&gt;s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. Dieser Bauteil wird &lt;/del&gt;auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen&lt;/del&gt;. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;An die Rede vom &lt;/del&gt;Türsturz schließt sich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dann &lt;/del&gt;glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|16}} (Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;(Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&#039;&#039; - Heb. &#039;&#039;ṣohar&#039;&#039;, sonst stets „Licht, Mittag“. Das Wort wird jedenfalls gegen seine übliche Bed. verwendet; der Midrasch beginnt ungewöhnlich mit „&#039;&#039;Rabbi Chunia, Rabbi Pinhas, Rabbi Chanan und Rabbi Hoschaja konnten das Wort nicht erklären.&#039;&#039;“&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Dabei gab es in der jüdischen Auslegung eines schöne Auslegungstradition; der Targum Jonathan fabuliert nämlich: „&#039;&#039;Geh zum (Fluss) Pischon, nimm dir von dort einen Edelstein, und tu ihn in die Arche, damit er dir Licht gibt!&#039;&#039;“ In der ältesten jüdischen Auslegung war hiernach diese Erklärung stark verbreitet; Rabbi Chia bar Seira z.B. schmückt noch weiter aus: „&#039;&#039;Zur Zeit, als der (Edelstein) dunkel war, wusste Noah, dass Tag ist, und zur Zeit, als er schien, wusste er, dass Nacht ist.&#039;&#039;“ (p.Pes 27b; ebenso im Midrasch).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) LXX dagegen interpretiert das Wort offenbar als „Zenit“ und übersetzt daher mit „Zusammensammlung“, interpretiert also anscheinend als „Giebeldach“ (?, so erklärt LXX jedenfalls Harl 1986, S. 132). Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&#039;&#039;durchsichtiges&#039;&#039; Glas“, aber &#039;&#039;Fensterglas&#039;&#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&#039;&#039;Öffnung&#039;&#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein. Man fragt sich ohnehin: Welchen Sinn hätte bei einem dreistöckigen Bauwerk &#039;&#039;ein&#039;&#039; Fenster?&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &#039;&#039;zwedne`&#039;&#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &#039;&#039;samitu&#039;&#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Weil &lt;/ins&gt;der Türsturz &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ägyptischer Schreine &lt;/ins&gt;häufig mit der Sonnenscheibe &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;im Zenit &lt;/ins&gt;versehen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;war (&lt;/ins&gt;s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;) könnte auch &lt;/ins&gt;auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dieses Bauteil &lt;/ins&gt;gemeint sein. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Danach ließe sich der heb. Text gute erklären: Kann wegen dieser üblichen Gestaltung von Türsturzen dieser auch im Heb&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;mit „Mittag[sort]“ der &lt;/ins&gt;Türsturz &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gemeint sein, &lt;/ins&gt;schließt sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hieran &lt;/ins&gt;glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i` `et-ha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ul&amp;#039;&amp;#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses „Flut“ wird dann noch einmal gedoppelt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bbul &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;jm&amp;#039;&amp;#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger haben wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd – am stärksten dann „um zu verderben alles Fleisch mit Lebensatem in sich unter dem Himmel“ und „alles, was auf der Erde ist, soll verderben“. Den Lebewesen „unter dem Himmel“ und „auf der Erde“ entsprechen dann die beiden Quellen – die himmlische und die unterirdische – der Flut.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Flut (Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;die Flut (den Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;#039;&amp;#039; - Das Wort &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; steht nur noch in [[Psalm 29#s10 |Ps 29,10]] und bezeichnet dort die überirdischen Fluten. Es ist auf jeden Fall ein Wortspiel; welches, ist aber zunächst nicht ganz klar: Entweder ist es abzuleiten von &amp;#039;&amp;#039;jabal&amp;#039;&amp;#039; („fließen, bringen“, so Dillmann 1892, Cassuto 1961b, Fischer 2018) und das Wort spielt so an auf die Kainiten Jabal, Jubal und Tubal-Kain. Oder es ist abzuleiten von &amp;#039;&amp;#039;nabel&amp;#039;&amp;#039; „niederfallen“ (so ibn Ezra, Jerónimo de Azambuja, Jacob 1934). Gemeint wäre damit sowohl das Niederfallen von Wasser (vgl. [[Jesaja 34#s4 |Jes 34,4]] von fallenden Sternen und Blättern) als auch das Hinsinken von Sterbenden (s. [[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;nabal&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet häufig die „Bösen, Frevler“. Die dt. Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&amp;#039;&amp;#039;majbul&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; oder *&amp;#039;&amp;#039;manbul&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039;. Für Ersteres spricht die einheitliche Übersetzung der alten Versionen mit „Flut“, für Letzteres die Tatsache, dass dies eine sehr nahe Wortbildungsparallele in &amp;#039;&amp;#039;mabbu(a)´&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manbu(a)´&amp;#039;&amp;#039; „Wasserquelle“) und ähnlich &amp;#039;&amp;#039;mabbak&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manbak&amp;#039;&amp;#039; „Quelle“) hat (und zufällig witzigerweise auch &amp;#039;&amp;#039;maṭṭah&amp;#039;&amp;#039; [&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manṭah&amp;#039;&amp;#039;, „nieder, hinunter“] und &amp;#039;&amp;#039;makkah&amp;#039;&amp;#039; [&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;mankah&amp;#039;&amp;#039;, „Schlag“]). Den Ausschlag gibt der Artikel („&amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; Flut“), der schwieriger bei „&amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; Niederschlag“ zur erklären wäre. Anzunehmen wäre dann, dass &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; wirklich ein stehender Begriff für die &amp;#039;&amp;#039;eine&amp;#039;&amp;#039; himmlische Flut – den „Himmelsozean“ – ist (so z.B. Waltke / Fredericks 2001, Goldingay 2020, Carr 2021): „Ich bringe den Himmelsozean auf die Erde“.&amp;lt;/ref&amp;gt; [als] Wasser auf die Erde zu bringen,&amp;lt;br /&amp;gt;um zu verderben alles Fleisch (alle Lebewesen) unter dem Himmel, in dem Lebens-Hauch (Lebens-Geist) ist:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;in dem Lebens-Hauch ist&amp;#039;&amp;#039; - alle also, die Gott durch Behauchen zu einem Lebewesen gemacht hat: alle Lebewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;alles, was auf der Erde [ist], wird (soll) verderben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|17}} Ich meinerseits bin im Begriff&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ich meinerseits bin im Begriff&amp;#039;&amp;#039; - w. „Und ich, siehe mich, [bin] bringend“. &amp;#039;&amp;#039;Siehe&amp;#039;&amp;#039; + Partizip steht recht häufig und gewiss auch hier für Futurum instans, die unmittelbar bevorstehenden Zukunft (ebenso konstruiert z.B. [[Genesis 9#s9 |Gen 9,9]]; [[Exodus 14#s17 |Ex 14,17]]; [[Jeremia 26#s14 |Jer 26,14]]; [[Jeremia 40#s10 |40,10]]). Gleichzeitig gibt diese grammatische Konstruktion dem Autoren die Gelegenheit, Gott zu Beginn dieses Verses gleich zweimal hintereinander „ich“ sagen zu lassen, obwohl grammatisch keines davon nötig gewesen wäre. Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i` `et-ha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ul&amp;#039;&amp;#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses „Flut“ wird dann noch einmal gedoppelt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bbul &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;jm&amp;#039;&amp;#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger haben wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd – am stärksten dann „um zu verderben alles Fleisch mit Lebensatem in sich unter dem Himmel“ und „alles, was auf der Erde ist, soll verderben“. Den Lebewesen „unter dem Himmel“ und „auf der Erde“ entsprechen dann die beiden Quellen – die himmlische und die unterirdische – der Flut.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Flut (Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;die Flut (den Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;#039;&amp;#039; - Das Wort &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; steht nur noch in [[Psalm 29#s10 |Ps 29,10]] und bezeichnet dort die überirdischen Fluten. Es ist auf jeden Fall ein Wortspiel; welches, ist aber zunächst nicht ganz klar: Entweder ist es abzuleiten von &amp;#039;&amp;#039;jabal&amp;#039;&amp;#039; („fließen, bringen“, so Dillmann 1892, Cassuto 1961b, Fischer 2018) und das Wort spielt so an auf die Kainiten Jabal, Jubal und Tubal-Kain. Oder es ist abzuleiten von &amp;#039;&amp;#039;nabel&amp;#039;&amp;#039; „niederfallen“ (so ibn Ezra, Jerónimo de Azambuja, Jacob 1934). Gemeint wäre damit sowohl das Niederfallen von Wasser (vgl. [[Jesaja 34#s4 |Jes 34,4]] von fallenden Sternen und Blättern) als auch das Hinsinken von Sterbenden (s. [[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;nabal&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet häufig die „Bösen, Frevler“. Die dt. Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&amp;#039;&amp;#039;majbul&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; oder *&amp;#039;&amp;#039;manbul&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039;. Für Ersteres spricht die einheitliche Übersetzung der alten Versionen mit „Flut“, für Letzteres die Tatsache, dass dies eine sehr nahe Wortbildungsparallele in &amp;#039;&amp;#039;mabbu(a)´&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manbu(a)´&amp;#039;&amp;#039; „Wasserquelle“) und ähnlich &amp;#039;&amp;#039;mabbak&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manbak&amp;#039;&amp;#039; „Quelle“) hat (und zufällig witzigerweise auch &amp;#039;&amp;#039;maṭṭah&amp;#039;&amp;#039; [&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manṭah&amp;#039;&amp;#039;, „nieder, hinunter“] und &amp;#039;&amp;#039;makkah&amp;#039;&amp;#039; [&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;mankah&amp;#039;&amp;#039;, „Schlag“]). Den Ausschlag gibt der Artikel („&amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; Flut“), der schwieriger bei „&amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; Niederschlag“ zur erklären wäre. 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		<title>Sebastian Walter am 5. April 2023 um 20:43 Uhr</title>
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		<title>Sebastian Walter am 2. März 2023 um 21:34 Uhr</title>
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		<title>Sebastian Walter am 2. März 2023 um 21:28 Uhr</title>
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Das Wort wird jedenfalls gegen seine übliche Bed. verwendet; der Midrasch beginnt ungewöhnlich mit „&amp;#039;&amp;#039;Rabbi Chunia, Rabbi Pinhas, Rabbi Chanan und Rabbi Hoschaja konnten das Wort nicht erklären.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Dabei gab es in der jüdischen Auslegung eines schöne Auslegungstradition; der Targum Jonathan fabuliert nämlich: „&amp;#039;&amp;#039;Geh zum (Fluss) Pischon, nimm dir von dort einen Edelstein, und tu ihn in die Arche, damit er dir Licht gibt!&amp;#039;&amp;#039;“ In der ältesten jüdischen Auslegung war hiernach diese Erklärung stark verbreitet; Rabbi Chia bar Seira z.B. schmückt noch weiter aus: „&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit, als der (Edelstein) dunkel war, wusste Noah, dass Tag ist, und zur Zeit, als er schien, wusste er, dass Nacht ist.&amp;#039;&amp;#039;“ (p.Pes 27b; ebenso im Midrasch).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) LXX dagegen interpretiert das Wort offenbar als „Zenit“ und übersetzt daher mit „Zusammensammlung“, interpretiert also anscheinend als „Giebeldach“ (?, so erklärt LXX jedenfalls Harl 1986, S. 132). Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&amp;#039;&amp;#039;durchsichtiges&amp;#039;&amp;#039; Glas“, aber &amp;#039;&amp;#039;Fensterglas&amp;#039;&amp;#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&amp;#039;&amp;#039;Öffnung&amp;#039;&amp;#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein. Man fragt sich ohnehin: Welchen Sinn hätte bei einem dreistöckigen Bauwerk &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Fenster?&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &amp;#039;&amp;#039;zwedne`&amp;#039;&amp;#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &amp;#039;&amp;#039;samitu&amp;#039;&amp;#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|16}} (Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;#039;&amp;#039; - Heb. &amp;#039;&amp;#039;ṣohar&amp;#039;&amp;#039;, sonst stets „Licht, Mittag“. Das Wort wird jedenfalls gegen seine übliche Bed. verwendet; der Midrasch beginnt ungewöhnlich mit „&amp;#039;&amp;#039;Rabbi Chunia, Rabbi Pinhas, Rabbi Chanan und Rabbi Hoschaja konnten das Wort nicht erklären.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Dabei gab es in der jüdischen Auslegung eines schöne Auslegungstradition; der Targum Jonathan fabuliert nämlich: „&amp;#039;&amp;#039;Geh zum (Fluss) Pischon, nimm dir von dort einen Edelstein, und tu ihn in die Arche, damit er dir Licht gibt!&amp;#039;&amp;#039;“ In der ältesten jüdischen Auslegung war hiernach diese Erklärung stark verbreitet; Rabbi Chia bar Seira z.B. schmückt noch weiter aus: „&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit, als der (Edelstein) dunkel war, wusste Noah, dass Tag ist, und zur Zeit, als er schien, wusste er, dass Nacht ist.&amp;#039;&amp;#039;“ (p.Pes 27b; ebenso im Midrasch).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) LXX dagegen interpretiert das Wort offenbar als „Zenit“ und übersetzt daher mit „Zusammensammlung“, interpretiert also anscheinend als „Giebeldach“ (?, so erklärt LXX jedenfalls Harl 1986, S. 132). Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&amp;#039;&amp;#039;durchsichtiges&amp;#039;&amp;#039; Glas“, aber &amp;#039;&amp;#039;Fensterglas&amp;#039;&amp;#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&amp;#039;&amp;#039;Öffnung&amp;#039;&amp;#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein. Man fragt sich ohnehin: Welchen Sinn hätte bei einem dreistöckigen Bauwerk &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Fenster?&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &amp;#039;&amp;#039;zwedne`&amp;#039;&amp;#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &amp;#039;&amp;#039;samitu&amp;#039;&amp;#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;und ihn auf eine Elle nach oben hin abschließen,&amp;lt;ref&amp;gt;Die Oberkante des Türsturzes (oder des Fensters) soll also einen halben Meter unterhalb des Daches sitzen. Hat man oben „Dach“ übersetzt, lässt sich dieser Satz nicht sinnvoll übersetzen und wurde dann früher gerne gestrichen; heute übersetzt man stattdessen ohne gute Parallelen „Beende es &#039;&#039;auf eine Elle hin&#039;&#039; nach oben“, was entweder heißen soll, dass der Dachgiebel noch eine Elle weiter oben als die Wände endet oder dass der Dachgibel nicht ganz spitz, sondern eine Elle breit ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;und eine Tür (ein Tor, eine Öffnung) ([des Schreins])&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Das Wort fehlt in LXX; die anderen Textzeugen bezeugen es. Hendel 1998 und Carr 2021 halten LXX für ursprünglich und MT für ein explizierendes Plus, BHQ dagegen hält MT für ursprünglich und LXX für eine stilistische Vereinfachung. Aber LXX ist doch nicht „einfacher?“&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du an seiner Seite anbringen;&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist nach Schrein-Parallelen zu urteilen wahrscheinlich die Vorderseite.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[mit] unterem, zweiten und dritten [Deck] sollst du &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sie &lt;/del&gt;machen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;und ihn auf eine Elle nach oben hin abschließen,&amp;lt;ref&amp;gt;Die Oberkante des Türsturzes (oder des Fensters) soll also einen halben Meter unterhalb des Daches sitzen. Hat man oben „Dach“ übersetzt, lässt sich dieser Satz nicht sinnvoll übersetzen und wurde dann früher gerne gestrichen; heute übersetzt man stattdessen ohne gute Parallelen „Beende es &#039;&#039;auf eine Elle hin&#039;&#039; nach oben“, was entweder heißen soll, dass der Dachgiebel noch eine Elle weiter oben als die Wände endet oder dass der Dachgibel nicht ganz spitz, sondern eine Elle breit ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;und eine Tür (ein Tor, eine Öffnung) ([des Schreins])&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Das Wort fehlt in LXX; die anderen Textzeugen bezeugen es. Hendel 1998 und Carr 2021 halten LXX für ursprünglich und MT für ein explizierendes Plus, BHQ dagegen hält MT für ursprünglich und LXX für eine stilistische Vereinfachung. Aber LXX ist doch nicht „einfacher?“&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du an seiner Seite anbringen;&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist nach Schrein-Parallelen zu urteilen wahrscheinlich die Vorderseite.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[mit] unterem, zweiten und dritten [Deck] sollst du &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ihn &lt;/ins&gt;machen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|17}} Ich meinerseits bin im Begriff&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ich meinerseits bin im Begriff&amp;#039;&amp;#039; - w. „Und ich, siehe mich, [bin] bringend“. &amp;#039;&amp;#039;Siehe&amp;#039;&amp;#039; + Partizip steht recht häufig und gewiss auch hier für Futurum instans, die unmittelbar bevorstehenden Zukunft (ebenso konstruiert z.B. [[Genesis 9#s9 |Gen 9,9]]; [[Exodus 14#s17 |Ex 14,17]]; [[Jeremia 26#s14 |Jer 26,14]]; [[Jeremia 40#s10 |40,10]]). Gleichzeitig gibt diese grammatische Konstruktion dem Autoren die Gelegenheit, Gott zu Beginn dieses Verses gleich zweimal hintereinander „ich“ sagen zu lassen, obwohl grammatisch keines davon nötig gewesen wäre. Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i` `et-ha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ul&amp;#039;&amp;#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses „Flut“ wird dann noch einmal gedoppelt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bbul &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;jm&amp;#039;&amp;#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger haben wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd – am stärksten dann „um zu verderben alles Fleisch mit Lebensatem in sich unter dem Himmel“ und „alles, was auf der Erde ist, soll verderben“. Den Lebewesen „unter dem Himmel“ und „auf der Erde“ entsprechen dann die beiden Quellen – die himmlische und die unterirdische – der Flut.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Flut (Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;die Flut (den Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;#039;&amp;#039; - Das Wort &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; steht nur noch in [[Psalm 29#s10 |Ps 29,10]] und bezeichnet dort die überirdischen Fluten. Es ist auf jeden Fall ein Wortspiel; welches, ist aber zunächst nicht ganz klar: Entweder ist es abzuleiten von &amp;#039;&amp;#039;jabal&amp;#039;&amp;#039; („fließen, bringen“, so Dillmann 1892, Cassuto 1961b, Fischer 2018) und das Wort spielt so an auf die Kainiten Jabal, Jubal und Tubal-Kain. Oder es ist abzuleiten von &amp;#039;&amp;#039;nabel&amp;#039;&amp;#039; „niederfallen“ (so ibn Ezra, Jerónimo de Azambuja, Jacob 1934). Gemeint wäre damit sowohl das Niederfallen von Wasser (vgl. [[Jesaja 34#s4 |Jes 34,4]] von fallenden Sternen und Blättern) als auch das Hinsinken von Sterbenden (s. [[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;nabal&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet häufig die „Bösen, Frevler“. Die dt. Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&amp;#039;&amp;#039;majbul&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; oder *&amp;#039;&amp;#039;manbul&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039;. Für Ersteres spricht die einheitliche Übersetzung der alten Versionen mit „Flut“, für Letzteres die Tatsache, dass dies eine sehr nahe Wortbildungsparallele in &amp;#039;&amp;#039;mabbu(a)´&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manbu(a)´&amp;#039;&amp;#039; „Wasserquelle“) und ähnlich &amp;#039;&amp;#039;mabbak&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manbak&amp;#039;&amp;#039; „Quelle“) hat (und zufällig witzigerweise auch &amp;#039;&amp;#039;maṭṭah&amp;#039;&amp;#039; [&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manṭah&amp;#039;&amp;#039;, „nieder, hinunter“] und &amp;#039;&amp;#039;makkah&amp;#039;&amp;#039; [&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;mankah&amp;#039;&amp;#039;, „Schlag“]). Den Ausschlag gibt der Artikel („&amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; Flut“), der schwieriger bei „&amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; Niederschlag“ zur erklären wäre. Anzunehmen wäre dann, dass &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; wirklich ein stehender Begriff für die &amp;#039;&amp;#039;eine&amp;#039;&amp;#039; himmlische Flut – den „Himmelsozean“ – ist (so z.B. Waltke / Fredericks 2001, Goldingay 2020, Carr 2021): „Ich bringe den Himmelsozean auf die Erde“.&amp;lt;/ref&amp;gt; [als] Wasser auf die Erde zu bringen,&amp;lt;br /&amp;gt;um zu verderben alles Fleisch (alle Lebewesen) unter dem Himmel, in dem Lebens-Hauch (Lebens-Geist) ist:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;in dem Lebens-Hauch ist&amp;#039;&amp;#039; - alle also, die Gott durch Behauchen zu einem Lebewesen gemacht hat: alle Lebewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;alles, was auf der Erde [ist], wird (soll) verderben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|17}} Ich meinerseits bin im Begriff&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ich meinerseits bin im Begriff&amp;#039;&amp;#039; - w. „Und ich, siehe mich, [bin] bringend“. &amp;#039;&amp;#039;Siehe&amp;#039;&amp;#039; + Partizip steht recht häufig und gewiss auch hier für Futurum instans, die unmittelbar bevorstehenden Zukunft (ebenso konstruiert z.B. 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Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&amp;#039;&amp;#039;majbul&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; oder *&amp;#039;&amp;#039;manbul&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039;. 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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 2. März 2023 um 21:27 Uhr</title>
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		<updated>2023-03-02T21:27:34Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. März 2023, 23:27 Uhr&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|16}} (Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;#039;&amp;#039; - Heb. &amp;#039;&amp;#039;ṣohar&amp;#039;&amp;#039;, sonst stets „Licht, Mittag“. Das Wort wird jedenfalls gegen seine übliche Bed. verwendet; der Midrasch beginnt ungewöhnlich mit „&amp;#039;&amp;#039;Rabbi Chunia, Rabbi Pinhas, Rabbi Chanan und Rabbi Hoschaja konnten das Wort nicht erklären.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Dabei gab es in der jüdischen Auslegung eines schöne Auslegungstradition; der Targum Jonathan fabuliert nämlich: „&amp;#039;&amp;#039;Geh zum (Fluss) Pischon, nimm dir von dort einen Edelstein, und tu ihn in die Arche, damit er dir Licht gibt!&amp;#039;&amp;#039;“ In der ältesten jüdischen Auslegung war hiernach diese Erklärung stark verbreitet; Rabbi Chia bar Seira z.B. schmückt noch weiter aus: „&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit, als der (Edelstein) dunkel war, wusste Noah, dass Tag ist, und zur Zeit, als er schien, wusste er, dass Nacht ist.&amp;#039;&amp;#039;“ (p.Pes 27b; ebenso im Midrasch).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) LXX dagegen interpretiert das Wort offenbar als „Zenit“ und übersetzt daher mit „Zusammensammlung“, interpretiert also anscheinend als „Giebeldach“ (?, so erklärt LXX jedenfalls Harl 1986, S. 132). Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&amp;#039;&amp;#039;durchsichtiges&amp;#039;&amp;#039; Glas“, aber &amp;#039;&amp;#039;Fensterglas&amp;#039;&amp;#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&amp;#039;&amp;#039;Öffnung&amp;#039;&amp;#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein. Man fragt sich ohnehin: Welchen Sinn hätte bei einem dreistöckigen Bauwerk &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Fenster?&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &amp;#039;&amp;#039;zwedne`&amp;#039;&amp;#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &amp;#039;&amp;#039;samitu&amp;#039;&amp;#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|16}} (Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;#039;&amp;#039; - Heb. &amp;#039;&amp;#039;ṣohar&amp;#039;&amp;#039;, sonst stets „Licht, Mittag“. Das Wort wird jedenfalls gegen seine übliche Bed. verwendet; der Midrasch beginnt ungewöhnlich mit „&amp;#039;&amp;#039;Rabbi Chunia, Rabbi Pinhas, Rabbi Chanan und Rabbi Hoschaja konnten das Wort nicht erklären.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Dabei gab es in der jüdischen Auslegung eines schöne Auslegungstradition; der Targum Jonathan fabuliert nämlich: „&amp;#039;&amp;#039;Geh zum (Fluss) Pischon, nimm dir von dort einen Edelstein, und tu ihn in die Arche, damit er dir Licht gibt!&amp;#039;&amp;#039;“ In der ältesten jüdischen Auslegung war hiernach diese Erklärung stark verbreitet; Rabbi Chia bar Seira z.B. schmückt noch weiter aus: „&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit, als der (Edelstein) dunkel war, wusste Noah, dass Tag ist, und zur Zeit, als er schien, wusste er, dass Nacht ist.&amp;#039;&amp;#039;“ (p.Pes 27b; ebenso im Midrasch).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) LXX dagegen interpretiert das Wort offenbar als „Zenit“ und übersetzt daher mit „Zusammensammlung“, interpretiert also anscheinend als „Giebeldach“ (?, so erklärt LXX jedenfalls Harl 1986, S. 132). Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&amp;#039;&amp;#039;durchsichtiges&amp;#039;&amp;#039; Glas“, aber &amp;#039;&amp;#039;Fensterglas&amp;#039;&amp;#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. 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Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i` `et-ha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ul&amp;#039;&amp;#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses „Flut“ wird dann noch einmal gedoppelt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bbul &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;jm&amp;#039;&amp;#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger haben wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd – am stärksten dann „um zu verderben alles Fleisch mit Lebensatem in sich unter dem Himmel“ und „alles, was auf der Erde ist, soll verderben“. Den Lebewesen „unter dem Himmel“ und „auf der Erde“ entsprechen dann die beiden Quellen – die himmlische und die unterirdische – der Flut.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Flut (Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;die Flut (den Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;#039;&amp;#039; - Das Wort &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; steht nur noch in [[Psalm 29#s10 |Ps 29,10]] und bezeichnet dort die überirdischen Fluten. Es ist auf jeden Fall ein Wortspiel; welches, ist aber zunächst nicht ganz klar: Entweder ist es abzuleiten von &amp;#039;&amp;#039;jabal&amp;#039;&amp;#039; („fließen, bringen“, so Dillmann 1892, Cassuto 1961b, Fischer 2018) und das Wort spielt so an auf die Kainiten Jabal, Jubal und Tubal-Kain. Oder es ist abzuleiten von &amp;#039;&amp;#039;nabel&amp;#039;&amp;#039; „niederfallen“ (so ibn Ezra, Jerónimo de Azambuja, Jacob 1934). Gemeint wäre damit sowohl das Niederfallen von Wasser (vgl. [[Jesaja 34#s4 |Jes 34,4]] von fallenden Sternen und Blättern) als auch das Hinsinken von Sterbenden (s. [[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;nabal&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet häufig die „Bösen, Frevler“. Die dt. Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&amp;#039;&amp;#039;majbul&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; oder *&amp;#039;&amp;#039;manbul&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039;. Für Ersteres spricht die einheitliche Übersetzung der alten Versionen mit „Flut“, für Letzteres die Tatsache, dass dies eine sehr nahe Wortbildungsparallele in &amp;#039;&amp;#039;mabbu(a)´&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manbu(a)´&amp;#039;&amp;#039; „Wasserquelle“) und ähnlich &amp;#039;&amp;#039;mabbak&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manbak&amp;#039;&amp;#039; „Quelle“) hat (und zufällig witzigerweise auch &amp;#039;&amp;#039;maṭṭah&amp;#039;&amp;#039; [&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manṭah&amp;#039;&amp;#039;, „nieder, hinunter“] und &amp;#039;&amp;#039;makkah&amp;#039;&amp;#039; [&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;mankah&amp;#039;&amp;#039;, „Schlag“]). Den Ausschlag gibt der Artikel („&amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; Flut“), der schwieriger bei „&amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; Niederschlag“ zur erklären wäre. Anzunehmen wäre dann, dass &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; wirklich ein stehender Begriff für die &amp;#039;&amp;#039;eine&amp;#039;&amp;#039; himmlische Flut – den „Himmelsozean“ – ist (so z.B. Waltke / Fredericks 2001, Goldingay 2020, Carr 2021): „Ich bringe den Himmelsozean auf die Erde“.&amp;lt;/ref&amp;gt; [als] Wasser auf die Erde zu bringen,&amp;lt;br /&amp;gt;um zu verderben alles Fleisch (alle Lebewesen) unter dem Himmel, in dem Lebens-Hauch (Lebens-Geist) ist:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;in dem Lebens-Hauch ist&amp;#039;&amp;#039; - alle also, die Gott durch Behauchen zu einem Lebewesen gemacht hat: alle Lebewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;alles, was auf der Erde [ist], wird (soll) verderben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|17}} Ich meinerseits bin im Begriff&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ich meinerseits bin im Begriff&amp;#039;&amp;#039; - w. „Und ich, siehe mich, [bin] bringend“. &amp;#039;&amp;#039;Siehe&amp;#039;&amp;#039; + Partizip steht recht häufig und gewiss auch hier für Futurum instans, die unmittelbar bevorstehenden Zukunft (ebenso konstruiert z.B. [[Genesis 9#s9 |Gen 9,9]]; [[Exodus 14#s17 |Ex 14,17]]; [[Jeremia 26#s14 |Jer 26,14]]; [[Jeremia 40#s10 |40,10]]). Gleichzeitig gibt diese grammatische Konstruktion dem Autoren die Gelegenheit, Gott zu Beginn dieses Verses gleich zweimal hintereinander „ich“ sagen zu lassen, obwohl grammatisch keines davon nötig gewesen wäre. Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;i` `et-ha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ul&amp;#039;&amp;#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses „Flut“ wird dann noch einmal gedoppelt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bbul &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;jm&amp;#039;&amp;#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger haben wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd – am stärksten dann „um zu verderben alles Fleisch mit Lebensatem in sich unter dem Himmel“ und „alles, was auf der Erde ist, soll verderben“. Den Lebewesen „unter dem Himmel“ und „auf der Erde“ entsprechen dann die beiden Quellen – die himmlische und die unterirdische – der Flut.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Flut (Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;die Flut (den Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;#039;&amp;#039; - Das Wort &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; steht nur noch in [[Psalm 29#s10 |Ps 29,10]] und bezeichnet dort die überirdischen Fluten. Es ist auf jeden Fall ein Wortspiel; welches, ist aber zunächst nicht ganz klar: Entweder ist es abzuleiten von &amp;#039;&amp;#039;jabal&amp;#039;&amp;#039; („fließen, bringen“, so Dillmann 1892, Cassuto 1961b, Fischer 2018) und das Wort spielt so an auf die Kainiten Jabal, Jubal und Tubal-Kain. Oder es ist abzuleiten von &amp;#039;&amp;#039;nabel&amp;#039;&amp;#039; „niederfallen“ (so ibn Ezra, Jerónimo de Azambuja, Jacob 1934). Gemeint wäre damit sowohl das Niederfallen von Wasser (vgl. [[Jesaja 34#s4 |Jes 34,4]] von fallenden Sternen und Blättern) als auch das Hinsinken von Sterbenden (s. [[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;nabal&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet häufig die „Bösen, Frevler“. Die dt. Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&amp;#039;&amp;#039;majbul&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; oder *&amp;#039;&amp;#039;manbul&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039;. Für Ersteres spricht die einheitliche Übersetzung der alten Versionen mit „Flut“, für Letzteres die Tatsache, dass dies eine sehr nahe Wortbildungsparallele in &amp;#039;&amp;#039;mabbu(a)´&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manbu(a)´&amp;#039;&amp;#039; „Wasserquelle“) und ähnlich &amp;#039;&amp;#039;mabbak&amp;#039;&amp;#039; (&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manbak&amp;#039;&amp;#039; „Quelle“) hat (und zufällig witzigerweise auch &amp;#039;&amp;#039;maṭṭah&amp;#039;&amp;#039; [&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;manṭah&amp;#039;&amp;#039;, „nieder, hinunter“] und &amp;#039;&amp;#039;makkah&amp;#039;&amp;#039; [&amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;mankah&amp;#039;&amp;#039;, „Schlag“]). Den Ausschlag gibt der Artikel („&amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; Flut“), der schwieriger bei „&amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; Niederschlag“ zur erklären wäre. Anzunehmen wäre dann, dass &amp;#039;&amp;#039;mabbul&amp;#039;&amp;#039; wirklich ein stehender Begriff für die &amp;#039;&amp;#039;eine&amp;#039;&amp;#039; himmlische Flut – den „Himmelsozean“ – ist (so z.B. Waltke / Fredericks 2001, Goldingay 2020, Carr 2021): „Ich bringe den Himmelsozean auf die Erde“.&amp;lt;/ref&amp;gt; [als] Wasser auf die Erde zu bringen,&amp;lt;br /&amp;gt;um zu verderben alles Fleisch (alle Lebewesen) unter dem Himmel, in dem Lebens-Hauch (Lebens-Geist) ist:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;in dem Lebens-Hauch ist&amp;#039;&amp;#039; - alle also, die Gott durch Behauchen zu einem Lebewesen gemacht hat: alle Lebewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;alles, was auf der Erde [ist], wird (soll) verderben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 2. März 2023 um 21:25 Uhr</title>
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		<updated>2023-03-02T21:25:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. März 2023, 23:25 Uhr&lt;/td&gt;
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Das Wort wird jedenfalls gegen seine übliche Bed. verwendet; der Midrasch beginnt ungewöhnlich mit „&amp;#039;&amp;#039;Rabbi Chunia, Rabbi Pinhas, Rabbi Chanan und Rabbi Hoschaja konnten das Wort nicht erklären.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Dabei gab es in der jüdischen Auslegung eines schöne Auslegungstradition; der Targum Jonathan fabuliert nämlich: „&amp;#039;&amp;#039;Geh zum (Fluss) Pischon, nimm dir von dort einen Edelstein, und tu ihn in die Arche, damit er dir Licht gibt!&amp;#039;&amp;#039;“ In der ältesten jüdischen Auslegung war hiernach diese Erklärung stark verbreitet; Rabbi Chia bar Seira z.B. schmückt noch weiter aus: „&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit, als der (Edelstein) dunkel war, wusste Noah, dass Tag ist, und zur Zeit, als er schien, wusste er, dass Nacht ist.&amp;#039;&amp;#039;“ (p.Pes 27b; ebenso im Midrasch).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) LXX dagegen interpretiert das Wort offenbar als „Zenit“ und übersetzt daher mit „Zusammensammlung“, interpretiert also anscheinend als „Giebeldach“ (?, so erklärt LXX jedenfalls Harl 1986, S. 132). Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&amp;#039;&amp;#039;durchsichtiges&amp;#039;&amp;#039; Glas“, aber &amp;#039;&amp;#039;Fensterglas&amp;#039;&amp;#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&amp;#039;&amp;#039;Öffnung&amp;#039;&amp;#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein. Man fragt sich ohnehin: Welchen Sinn hätte bei einem dreistöckigen Bauwerk &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Fenster?&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &amp;#039;&amp;#039;zwedne`&amp;#039;&amp;#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &amp;#039;&amp;#039;samitu&amp;#039;&amp;#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|16}} (Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;#039;&amp;#039; - Heb. &amp;#039;&amp;#039;ṣohar&amp;#039;&amp;#039;, sonst stets „Licht, Mittag“. 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Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&amp;#039;&amp;#039;durchsichtiges&amp;#039;&amp;#039; Glas“, aber &amp;#039;&amp;#039;Fensterglas&amp;#039;&amp;#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&amp;#039;&amp;#039;Öffnung&amp;#039;&amp;#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein. Man fragt sich ohnehin: Welchen Sinn hätte bei einem dreistöckigen Bauwerk &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Fenster?&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &amp;#039;&amp;#039;zwedne`&amp;#039;&amp;#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &amp;#039;&amp;#039;samitu&amp;#039;&amp;#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;b&#039;&#039;&#039;i` `et-ha&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;bb&#039;&#039;&#039;ul&#039;&#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses „Flut“ wird dann noch einmal gedoppelt: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;bbul &#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;jm&#039;&#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger haben wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Eine gute Erklärung für diese auffällige Formulierung habe ich (S.W.) bisher nicht gefunden&lt;/del&gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Flut (Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die Flut (den Niederschlag, den Himmelsozean)&#039;&#039; - Das Wort &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; steht nur noch in [[Psalm 29#s10 |Ps 29,10]] und bezeichnet dort die überirdischen Fluten. Es ist auf jeden Fall ein Wortspiel; welches, ist aber zunächst nicht ganz klar: Entweder ist es abzuleiten von &#039;&#039;jabal&#039;&#039; („fließen, bringen“, so Dillmann 1892, Cassuto 1961b, Fischer 2018) und das Wort spielt so an auf die Kainiten Jabal, Jubal und Tubal-Kain. Oder es ist abzuleiten von &#039;&#039;nabel&#039;&#039; „niederfallen“ (so ibn Ezra, Jerónimo de Azambuja, Jacob 1934). Gemeint wäre damit sowohl das Niederfallen von Wasser (vgl. [[Jesaja 34#s4 |Jes 34,4]] von fallenden Sternen und Blättern) als auch das Hinsinken von Sterbenden (s. [[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &#039;&#039;nabal&#039;&#039; bezeichnet häufig die „Bösen, Frevler“. Die dt. Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&#039;&#039;majbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; oder *&#039;&#039;manbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039;. Für Ersteres spricht die einheitliche Übersetzung der alten Versionen mit „Flut“, für Letzteres die Tatsache, dass dies eine sehr nahe Wortbildungsparallele in &#039;&#039;mabbu(a)´&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbu(a)´&#039;&#039; „Wasserquelle“) und ähnlich &#039;&#039;mabbak&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbak&#039;&#039; „Quelle“) hat (und zufällig witzigerweise auch &#039;&#039;maṭṭah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;manṭah&#039;&#039;, „nieder, hinunter“] und &#039;&#039;makkah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;mankah&#039;&#039;, „Schlag“]). Den Ausschlag gibt der Artikel („&#039;&#039;die&#039;&#039; Flut“), der schwieriger bei „&#039;&#039;der&#039;&#039; Niederschlag“ zur erklären wäre. Anzunehmen wäre dann, dass &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; wirklich ein stehender Begriff für die &#039;&#039;eine&#039;&#039; himmlische Flut – den „Himmelsozean“ – ist (so z.B. Waltke / Fredericks 2001, Goldingay 2020, Carr 2021): „Ich bringe den Himmelsozean auf die Erde“.&amp;lt;/ref&amp;gt; [als] Wasser auf die Erde zu bringen, um alles Fleisch (alle Lebewesen) unter dem Himmel, in dem Lebens-Hauch (Lebens-Geist) ist&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;,&lt;/del&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;in dem Lebens-Hauch ist&#039;&#039; - alle also, die Gott durch Behauchen zu einem Lebewesen gemacht hat: alle Lebewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zu verderben: &lt;/del&gt;alles, was auf der Erde [ist], wird (soll) &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;umkommen&lt;/del&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|17}} Ich meinerseits bin im Begriff&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ich meinerseits bin im Begriff&#039;&#039; - w. „Und ich, siehe mich, [bin] bringend“. &#039;&#039;Siehe&#039;&#039; + Partizip steht recht häufig und gewiss auch hier für Futurum instans, die unmittelbar bevorstehenden Zukunft (ebenso konstruiert z.B. [[Genesis 9#s9 |Gen 9,9]]; [[Exodus 14#s17 |Ex 14,17]]; [[Jeremia 26#s14 |Jer 26,14]]; [[Jeremia 40#s10 |40,10]]). Gleichzeitig gibt diese grammatische Konstruktion dem Autoren die Gelegenheit, Gott zu Beginn dieses Verses gleich zweimal hintereinander „ich“ sagen zu lassen, obwohl grammatisch keines davon nötig gewesen wäre. Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;b&#039;&#039;&#039;i` `et-ha&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;bb&#039;&#039;&#039;ul&#039;&#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses „Flut“ wird dann noch einmal gedoppelt: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;bbul &#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;jm&#039;&#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger haben wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;– am stärksten dann „um zu verderben alles Fleisch mit Lebensatem in sich unter dem Himmel“ und „alles, was auf der Erde ist, soll verderben“&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Den Lebewesen „unter dem Himmel“ und „auf der Erde“ entsprechen dann die beiden Quellen – die himmlische und die unterirdische – der Flut&lt;/ins&gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Flut (Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die Flut (den Niederschlag, den Himmelsozean)&#039;&#039; - Das Wort &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; steht nur noch in [[Psalm 29#s10 |Ps 29,10]] und bezeichnet dort die überirdischen Fluten. Es ist auf jeden Fall ein Wortspiel; welches, ist aber zunächst nicht ganz klar: Entweder ist es abzuleiten von &#039;&#039;jabal&#039;&#039; („fließen, bringen“, so Dillmann 1892, Cassuto 1961b, Fischer 2018) und das Wort spielt so an auf die Kainiten Jabal, Jubal und Tubal-Kain. Oder es ist abzuleiten von &#039;&#039;nabel&#039;&#039; „niederfallen“ (so ibn Ezra, Jerónimo de Azambuja, Jacob 1934). Gemeint wäre damit sowohl das Niederfallen von Wasser (vgl. [[Jesaja 34#s4 |Jes 34,4]] von fallenden Sternen und Blättern) als auch das Hinsinken von Sterbenden (s. [[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &#039;&#039;nabal&#039;&#039; bezeichnet häufig die „Bösen, Frevler“. Die dt. Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&#039;&#039;majbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; oder *&#039;&#039;manbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039;. Für Ersteres spricht die einheitliche Übersetzung der alten Versionen mit „Flut“, für Letzteres die Tatsache, dass dies eine sehr nahe Wortbildungsparallele in &#039;&#039;mabbu(a)´&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbu(a)´&#039;&#039; „Wasserquelle“) und ähnlich &#039;&#039;mabbak&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbak&#039;&#039; „Quelle“) hat (und zufällig witzigerweise auch &#039;&#039;maṭṭah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;manṭah&#039;&#039;, „nieder, hinunter“] und &#039;&#039;makkah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;mankah&#039;&#039;, „Schlag“]). Den Ausschlag gibt der Artikel („&#039;&#039;die&#039;&#039; Flut“), der schwieriger bei „&#039;&#039;der&#039;&#039; Niederschlag“ zur erklären wäre. Anzunehmen wäre dann, dass &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; wirklich ein stehender Begriff für die &#039;&#039;eine&#039;&#039; himmlische Flut – den „Himmelsozean“ – ist (so z.B. 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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 2. März 2023 um 21:17 Uhr</title>
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		<updated>2023-03-02T21:17:51Z</updated>

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Das Wort wird jedenfalls gegen seine übliche Bed. verwendet; der Midrasch beginnt ungewöhnlich mit „&amp;#039;&amp;#039;Rabbi Chunia, Rabbi Pinhas, Rabbi Chanan und Rabbi Hoschaja konnten das Wort nicht erklären.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Dabei gab es in der jüdischen Auslegung eines schöne Auslegungstradition; der Targum Jonathan fabuliert nämlich: „&amp;#039;&amp;#039;Geh zum (Fluss) Pischon, nimm dir von dort einen Edelstein, und tu ihn in die Arche, damit er dir Licht gibt!&amp;#039;&amp;#039;“ In der ältesten jüdischen Auslegung war hiernach diese Erklärung stark verbreitet; Rabbi Chia bar Seira z.B. schmückt noch weiter aus: „&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit, als der (Edelstein) dunkel war, wusste Noah, dass Tag ist, und zur Zeit, als er schien, wusste er, dass Nacht ist.&amp;#039;&amp;#039;“ (p.Pes 27b; ebenso im Midrasch).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) LXX dagegen interpretiert das Wort offenbar als „Zenit“ und übersetzt daher mit „Zusammensammlung“, interpretiert also anscheinend als „Giebeldach“ (?, so erklärt LXX jedenfalls Harl 1986, S. 132). Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&amp;#039;&amp;#039;durchsichtiges&amp;#039;&amp;#039; Glas“, aber &amp;#039;&amp;#039;Fensterglas&amp;#039;&amp;#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&amp;#039;&amp;#039;Öffnung&amp;#039;&amp;#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein. Man fragt sich ohnehin: Welchen Sinn hätte bei einem dreistöckigen Bauwerk &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Fenster?&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &amp;#039;&amp;#039;zwedne`&amp;#039;&amp;#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &amp;#039;&amp;#039;samitu&amp;#039;&amp;#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|16}} (Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;#039;&amp;#039; - Heb. &amp;#039;&amp;#039;ṣohar&amp;#039;&amp;#039;, sonst stets „Licht, Mittag“. Das Wort wird jedenfalls gegen seine übliche Bed. verwendet; der Midrasch beginnt ungewöhnlich mit „&amp;#039;&amp;#039;Rabbi Chunia, Rabbi Pinhas, Rabbi Chanan und Rabbi Hoschaja konnten das Wort nicht erklären.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Dabei gab es in der jüdischen Auslegung eines schöne Auslegungstradition; der Targum Jonathan fabuliert nämlich: „&amp;#039;&amp;#039;Geh zum (Fluss) Pischon, nimm dir von dort einen Edelstein, und tu ihn in die Arche, damit er dir Licht gibt!&amp;#039;&amp;#039;“ In der ältesten jüdischen Auslegung war hiernach diese Erklärung stark verbreitet; Rabbi Chia bar Seira z.B. schmückt noch weiter aus: „&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit, als der (Edelstein) dunkel war, wusste Noah, dass Tag ist, und zur Zeit, als er schien, wusste er, dass Nacht ist.&amp;#039;&amp;#039;“ (p.Pes 27b; ebenso im Midrasch).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) LXX dagegen interpretiert das Wort offenbar als „Zenit“ und übersetzt daher mit „Zusammensammlung“, interpretiert also anscheinend als „Giebeldach“ (?, so erklärt LXX jedenfalls Harl 1986, S. 132). Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&amp;#039;&amp;#039;durchsichtiges&amp;#039;&amp;#039; Glas“, aber &amp;#039;&amp;#039;Fensterglas&amp;#039;&amp;#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&amp;#039;&amp;#039;Öffnung&amp;#039;&amp;#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein. Man fragt sich ohnehin: Welchen Sinn hätte bei einem dreistöckigen Bauwerk &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Fenster?&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &amp;#039;&amp;#039;zwedne`&amp;#039;&amp;#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &amp;#039;&amp;#039;samitu&amp;#039;&amp;#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;und ihn auf eine Elle nach oben hin abschließen,&amp;lt;ref&amp;gt;Die Oberkante des Türsturzes (oder des Fensters) soll also einen halben Meter unterhalb des Daches sitzen. Hat man oben „Dach“ übersetzt, lässt sich dieser Satz nicht sinnvoll übersetzen und wurde dann früher gerne gestrichen; heute übersetzt man stattdessen ohne gute Parallelen „Beende es &amp;#039;&amp;#039;auf eine Elle hin&amp;#039;&amp;#039; nach oben“, was entweder heißen soll, dass der Dachgiebel noch eine Elle weiter oben als die Wände endet oder dass der Dachgibel nicht ganz spitz, sondern eine Elle breit ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;und eine Tür (ein Tor, eine Öffnung) ([des Schreins])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Das Wort fehlt in LXX; die anderen Textzeugen bezeugen es. Hendel 1998 und Carr 2021 halten LXX für ursprünglich und MT für ein explizierendes Plus, BHQ dagegen hält MT für ursprünglich und LXX für eine stilistische Vereinfachung. Aber LXX ist doch nicht „einfacher?“&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du an seiner Seite anbringen;&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist nach Schrein-Parallelen zu urteilen wahrscheinlich die Vorderseite.&amp;lt;/ref&amp;gt; [mit] unterem, zweiten und dritten [Deck] sollst du sie machen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;und ihn auf eine Elle nach oben hin abschließen,&amp;lt;ref&amp;gt;Die Oberkante des Türsturzes (oder des Fensters) soll also einen halben Meter unterhalb des Daches sitzen. Hat man oben „Dach“ übersetzt, lässt sich dieser Satz nicht sinnvoll übersetzen und wurde dann früher gerne gestrichen; heute übersetzt man stattdessen ohne gute Parallelen „Beende es &amp;#039;&amp;#039;auf eine Elle hin&amp;#039;&amp;#039; nach oben“, was entweder heißen soll, dass der Dachgiebel noch eine Elle weiter oben als die Wände endet oder dass der Dachgibel nicht ganz spitz, sondern eine Elle breit ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;und eine Tür (ein Tor, eine Öffnung) ([des Schreins])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Das Wort fehlt in LXX; die anderen Textzeugen bezeugen es. Hendel 1998 und Carr 2021 halten LXX für ursprünglich und MT für ein explizierendes Plus, BHQ dagegen hält MT für ursprünglich und LXX für eine stilistische Vereinfachung. Aber LXX ist doch nicht „einfacher?“&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du an seiner Seite anbringen;&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist nach Schrein-Parallelen zu urteilen wahrscheinlich die Vorderseite.&amp;lt;/ref&amp;gt; [mit] unterem, zweiten und dritten [Deck] sollst du sie machen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;b&#039;&#039;&#039;i` `et-ha&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;bb&#039;&#039;&#039;ul&#039;&#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses „Flut“ wird dann noch einmal gedoppelt: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;bbul &#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;jm&#039;&#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd. Eine gute Erklärung für diese auffällige Formulierung habe ich (S.W.) bisher nicht gefunden.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Flut (Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die Flut (den Niederschlag, den Himmelsozean)&#039;&#039; - Das Wort &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; steht nur noch in [[Psalm 29#s10 |Ps 29,10]] und bezeichnet dort die überirdischen Fluten. Es ist auf jeden Fall ein Wortspiel; welches, ist aber zunächst nicht ganz klar: Entweder ist es abzuleiten von &#039;&#039;jabal&#039;&#039; („fließen, bringen“, so Dillmann 1892, Cassuto 1961b, Fischer 2018) und das Wort spielt so an auf die Kainiten Jabal, Jubal und Tubal-Kain. Oder es ist abzuleiten von &#039;&#039;nabel&#039;&#039; „niederfallen“ (so ibn Ezra, Jerónimo de Azambuja, Jacob 1934). Gemeint wäre damit sowohl das Niederfallen von Wasser (vgl. [[Jesaja 34#s4 |Jes 34,4]] von fallenden Sternen und Blättern) als auch das Hinsinken von Sterbenden (s. [[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &#039;&#039;nabal&#039;&#039; bezeichnet häufig die „Bösen, Frevler“. Die dt. Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&#039;&#039;majbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; oder *&#039;&#039;manbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039;. Für Ersteres spricht die einheitliche Übersetzung der alten Versionen mit „Flut“, für Letzteres die Tatsache, dass dies eine sehr nahe Wortbildungsparallele in &#039;&#039;mabbu(a)´&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbu(a)´&#039;&#039; „Wasserquelle“) und ähnlich &#039;&#039;mabbak&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbak&#039;&#039; „Quelle“) hat (und zufällig witzigerweise auch &#039;&#039;maṭṭah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;manṭah&#039;&#039;, „nieder, hinunter“] und &#039;&#039;makkah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;mankah&#039;&#039;, „Schlag“]). Den Ausschlag gibt der Artikel („&#039;&#039;die&#039;&#039; Flut“), der schwieriger bei „&#039;&#039;der&#039;&#039; Niederschlag“ zur erklären wäre. Anzunehmen wäre dann, dass &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; wirklich ein stehender Begriff für die &#039;&#039;eine&#039;&#039; himmlische Flut – den „Himmelsozean“ – ist (so z.B. Waltke / Fredericks 2001, Goldingay 2020, Carr 2021): „Ich bringe den Himmelsozean auf die Erde“.&amp;lt;/ref&amp;gt; [als] Wasser auf die Erde zu bringen, um alles Fleisch (alle Lebewesen) unter dem Himmel, in dem Lebens-Hauch (Lebens-Geist) ist,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;in dem Lebens-Hauch ist&#039;&#039; - alle also, die Gott durch Behauchen zu einem Lebewesen gemacht hat: alle Lebewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu verderben: alles, was auf der Erde [ist], wird (soll) umkommen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|17}} Ich meinerseits bin im Begriff&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ich meinerseits bin im Begriff&#039;&#039; - w. „Und ich, siehe mich, [bin] bringend“. &#039;&#039;Siehe&#039;&#039; + Partizip steht recht häufig und gewiss auch hier für Futurum instans, die unmittelbar bevorstehenden Zukunft (ebenso konstruiert z.B. [[Genesis 9#s9 |Gen 9,9]]; [[Exodus 14#s17 |Ex 14,17]]; [[Jeremia 26#s14 |Jer 26,14]]; [[Jeremia 40#s10 |40,10]]). Gleichzeitig gibt diese grammatische Konstruktion dem Autoren die Gelegenheit, Gott zu Beginn dieses Verses gleich zweimal hintereinander „ich“ sagen zu lassen, obwohl grammatisch keines davon nötig gewesen wäre. Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;b&#039;&#039;&#039;i` `et-ha&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;bb&#039;&#039;&#039;ul&#039;&#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses „Flut“ wird dann noch einmal gedoppelt: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;bbul &#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;jm&#039;&#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;haben &lt;/ins&gt;wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd. 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[[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &#039;&#039;nabal&#039;&#039; bezeichnet häufig die „Bösen, Frevler“. Die dt. Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&#039;&#039;majbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; oder *&#039;&#039;manbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039;. 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Waltke / Fredericks 2001, Goldingay 2020, Carr 2021): „Ich bringe den Himmelsozean auf die Erde“.&amp;lt;/ref&amp;gt; [als] Wasser auf die Erde zu bringen, um alles Fleisch (alle Lebewesen) unter dem Himmel, in dem Lebens-Hauch (Lebens-Geist) ist,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;in dem Lebens-Hauch ist&#039;&#039; - alle also, die Gott durch Behauchen zu einem Lebewesen gemacht hat: alle Lebewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu verderben: alles, was auf der Erde [ist], wird (soll) umkommen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 2. März 2023 um 21:17 Uhr</title>
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		<updated>2023-03-02T21:17:08Z</updated>

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Das Wort wird jedenfalls gegen seine übliche Bed. verwendet; der Midrasch beginnt ungewöhnlich mit „&amp;#039;&amp;#039;Rabbi Chunia, Rabbi Pinhas, Rabbi Chanan und Rabbi Hoschaja konnten das Wort nicht erklären.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Dabei gab es in der jüdischen Auslegung eines schöne Auslegungstradition; der Targum Jonathan fabuliert nämlich: „&amp;#039;&amp;#039;Geh zum (Fluss) Pischon, nimm dir von dort einen Edelstein, und tu ihn in die Arche, damit er dir Licht gibt!&amp;#039;&amp;#039;“ In der ältesten jüdischen Auslegung war hiernach diese Erklärung stark verbreitet; Rabbi Chia bar Seira z.B. schmückt noch weiter aus: „&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit, als der (Edelstein) dunkel war, wusste Noah, dass Tag ist, und zur Zeit, als er schien, wusste er, dass Nacht ist.&amp;#039;&amp;#039;“ (p.Pes 27b; ebenso im Midrasch).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) LXX dagegen interpretiert das Wort offenbar als „Zenit“ und übersetzt daher mit „Zusammensammlung“, interpretiert also anscheinend als „Giebeldach“ (?, so erklärt LXX jedenfalls Harl 1986, S. 132). Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&amp;#039;&amp;#039;durchsichtiges&amp;#039;&amp;#039; Glas“, aber &amp;#039;&amp;#039;Fensterglas&amp;#039;&amp;#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&amp;#039;&amp;#039;Öffnung&amp;#039;&amp;#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein. Man fragt sich ohnehin: Welchen Sinn hätte bei einem dreistöckigen Bauwerk &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Fenster?&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &amp;#039;&amp;#039;zwedne`&amp;#039;&amp;#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &amp;#039;&amp;#039;samitu&amp;#039;&amp;#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|16}} (Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;#039;&amp;#039; - Heb. &amp;#039;&amp;#039;ṣohar&amp;#039;&amp;#039;, sonst stets „Licht, Mittag“. 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Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&amp;#039;&amp;#039;durchsichtiges&amp;#039;&amp;#039; Glas“, aber &amp;#039;&amp;#039;Fensterglas&amp;#039;&amp;#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&amp;#039;&amp;#039;Öffnung&amp;#039;&amp;#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein. Man fragt sich ohnehin: Welchen Sinn hätte bei einem dreistöckigen Bauwerk &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Fenster?&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &amp;#039;&amp;#039;zwedne`&amp;#039;&amp;#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &amp;#039;&amp;#039;samitu&amp;#039;&amp;#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;b&#039;&#039;&#039;i` `et-ha&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;bb&#039;&#039;&#039;ul&#039;&#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„Niederschlag“ &lt;/del&gt;wird dann noch einmal gedoppelt: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;bbul &#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;jm&#039;&#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd. Eine gute Erklärung für diese auffällige Formulierung habe ich (S.W.) bisher nicht gefunden.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Flut (Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die Flut (den Niederschlag, den Himmelsozean)&#039;&#039; - Das Wort &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; steht nur noch in [[Psalm 29#s10 |Ps 29,10]] und bezeichnet dort die überirdischen Fluten. Es ist auf jeden Fall ein Wortspiel; welches, ist aber zunächst nicht ganz klar: Entweder ist es abzuleiten von &#039;&#039;jabal&#039;&#039; („fließen, bringen“, so Dillmann 1892, Cassuto 1961b, Fischer 2018) und das Wort spielt so an auf die Kainiten Jabal, Jubal und Tubal-Kain. Oder es ist abzuleiten von &#039;&#039;nabel&#039;&#039; „niederfallen“ (so ibn Ezra, Jerónimo de Azambuja, Jacob 1934). Gemeint wäre damit sowohl das Niederfallen von Wasser (vgl. [[Jesaja 34#s4 |Jes 34,4]] von fallenden Sternen und Blättern) als auch das Hinsinken von Sterbenden (s. [[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &#039;&#039;nabal&#039;&#039; bezeichnet häufig die „Bösen, Frevler“. Die dt. Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&#039;&#039;majbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; oder *&#039;&#039;manbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039;. Für Ersteres spricht die einheitliche Übersetzung der alten Versionen mit „Flut“, für Letzteres die Tatsache, dass dies eine sehr nahe Wortbildungsparallele in &#039;&#039;mabbu(a)´&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbu(a)´&#039;&#039; „Wasserquelle“) und ähnlich &#039;&#039;mabbak&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbak&#039;&#039; „Quelle“) hat (und zufällig witzigerweise auch &#039;&#039;maṭṭah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;manṭah&#039;&#039;, „nieder, hinunter“] und &#039;&#039;makkah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;mankah&#039;&#039;, „Schlag“]). Den Ausschlag gibt der Artikel („&#039;&#039;die&#039;&#039; Flut“), der schwieriger bei „&#039;&#039;der&#039;&#039; Niederschlag“ zur erklären wäre. Anzunehmen wäre dann, dass &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; wirklich ein stehender Begriff für die &#039;&#039;eine&#039;&#039; himmlische Flut – den „Himmelsozean“ – ist (so z.B. Waltke / Fredericks 2001, Goldingay 2020, Carr 2021): „Ich bringe den Himmelsozean auf die Erde“.&amp;lt;/ref&amp;gt; [als] Wasser auf die Erde zu bringen, um alles Fleisch (alle Lebewesen) unter dem Himmel, in dem Lebens-Hauch (Lebens-Geist) ist,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;in dem Lebens-Hauch ist&#039;&#039; - alle also, die Gott durch Behauchen zu einem Lebewesen gemacht hat: alle Lebewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu verderben: alles, was auf der Erde [ist], wird (soll) umkommen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|17}} Ich meinerseits bin im Begriff&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ich meinerseits bin im Begriff&#039;&#039; - w. „Und ich, siehe mich, [bin] bringend“. &#039;&#039;Siehe&#039;&#039; + Partizip steht recht häufig und gewiss auch hier für Futurum instans, die unmittelbar bevorstehenden Zukunft (ebenso konstruiert z.B. [[Genesis 9#s9 |Gen 9,9]]; [[Exodus 14#s17 |Ex 14,17]]; [[Jeremia 26#s14 |Jer 26,14]]; [[Jeremia 40#s10 |40,10]]). Gleichzeitig gibt diese grammatische Konstruktion dem Autoren die Gelegenheit, Gott zu Beginn dieses Verses gleich zweimal hintereinander „ich“ sagen zu lassen, obwohl grammatisch keines davon nötig gewesen wäre. Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;b&#039;&#039;&#039;i` `et-ha&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;bb&#039;&#039;&#039;ul&#039;&#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„Flut“ &lt;/ins&gt;wird dann noch einmal gedoppelt: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;bbul &#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;jm&#039;&#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd. Eine gute Erklärung für diese auffällige Formulierung habe ich (S.W.) bisher nicht gefunden.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Flut (Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die Flut (den Niederschlag, den Himmelsozean)&#039;&#039; - Das Wort &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; steht nur noch in [[Psalm 29#s10 |Ps 29,10]] und bezeichnet dort die überirdischen Fluten. Es ist auf jeden Fall ein Wortspiel; welches, ist aber zunächst nicht ganz klar: Entweder ist es abzuleiten von &#039;&#039;jabal&#039;&#039; („fließen, bringen“, so Dillmann 1892, Cassuto 1961b, Fischer 2018) und das Wort spielt so an auf die Kainiten Jabal, Jubal und Tubal-Kain. Oder es ist abzuleiten von &#039;&#039;nabel&#039;&#039; „niederfallen“ (so ibn Ezra, Jerónimo de Azambuja, Jacob 1934). Gemeint wäre damit sowohl das Niederfallen von Wasser (vgl. [[Jesaja 34#s4 |Jes 34,4]] von fallenden Sternen und Blättern) als auch das Hinsinken von Sterbenden (s. [[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &#039;&#039;nabal&#039;&#039; bezeichnet häufig die „Bösen, Frevler“. Die dt. Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&#039;&#039;majbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; oder *&#039;&#039;manbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039;. Für Ersteres spricht die einheitliche Übersetzung der alten Versionen mit „Flut“, für Letzteres die Tatsache, dass dies eine sehr nahe Wortbildungsparallele in &#039;&#039;mabbu(a)´&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbu(a)´&#039;&#039; „Wasserquelle“) und ähnlich &#039;&#039;mabbak&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbak&#039;&#039; „Quelle“) hat (und zufällig witzigerweise auch &#039;&#039;maṭṭah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;manṭah&#039;&#039;, „nieder, hinunter“] und &#039;&#039;makkah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;mankah&#039;&#039;, „Schlag“]). Den Ausschlag gibt der Artikel („&#039;&#039;die&#039;&#039; Flut“), der schwieriger bei „&#039;&#039;der&#039;&#039; Niederschlag“ zur erklären wäre. Anzunehmen wäre dann, dass &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; wirklich ein stehender Begriff für die &#039;&#039;eine&#039;&#039; himmlische Flut – den „Himmelsozean“ – ist (so z.B. Waltke / Fredericks 2001, Goldingay 2020, Carr 2021): „Ich bringe den Himmelsozean auf die Erde“.&amp;lt;/ref&amp;gt; [als] Wasser auf die Erde zu bringen, um alles Fleisch (alle Lebewesen) unter dem Himmel, in dem Lebens-Hauch (Lebens-Geist) ist,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;in dem Lebens-Hauch ist&#039;&#039; - alle also, die Gott durch Behauchen zu einem Lebewesen gemacht hat: alle Lebewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu verderben: alles, was auf der Erde [ist], wird (soll) umkommen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 2. März 2023 um 21:15 Uhr</title>
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		<updated>2023-03-02T21:15:58Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. März 2023, 23:15 Uhr&lt;/td&gt;
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Das Wort wird jedenfalls gegen seine übliche Bed. verwendet; der Midrasch beginnt ungewöhnlich mit „&amp;#039;&amp;#039;Rabbi Chunia, Rabbi Pinhas, Rabbi Chanan und Rabbi Hoschaja konnten das Wort nicht erklären.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Dabei gab es in der jüdischen Auslegung eines schöne Auslegungstradition; der Targum Jonathan fabuliert nämlich: „&amp;#039;&amp;#039;Geh zum (Fluss) Pischon, nimm dir von dort einen Edelstein, und tu ihn in die Arche, damit er dir Licht gibt!&amp;#039;&amp;#039;“ In der ältesten jüdischen Auslegung war hiernach diese Erklärung stark verbreitet; Rabbi Chia bar Seira z.B. schmückt noch weiter aus: „&amp;#039;&amp;#039;Zur Zeit, als der (Edelstein) dunkel war, wusste Noah, dass Tag ist, und zur Zeit, als er schien, wusste er, dass Nacht ist.&amp;#039;&amp;#039;“ (p.Pes 27b; ebenso im Midrasch).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) LXX dagegen interpretiert das Wort offenbar als „Zenit“ und übersetzt daher mit „Zusammensammlung“, interpretiert also anscheinend als „Giebeldach“ (?, so erklärt LXX jedenfalls Harl 1986, S. 132). Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&amp;#039;&amp;#039;durchsichtiges&amp;#039;&amp;#039; Glas“, aber &amp;#039;&amp;#039;Fensterglas&amp;#039;&amp;#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&amp;#039;&amp;#039;Öffnung&amp;#039;&amp;#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein. Man fragt sich ohnehin: Welchen Sinn hätte bei einem dreistöckigen Bauwerk &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Fenster?&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &amp;#039;&amp;#039;zwedne`&amp;#039;&amp;#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &amp;#039;&amp;#039;samitu&amp;#039;&amp;#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|16}} (Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;#039;&amp;#039; - Heb. &amp;#039;&amp;#039;ṣohar&amp;#039;&amp;#039;, sonst stets „Licht, Mittag“. 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Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&amp;#039;&amp;#039;durchsichtiges&amp;#039;&amp;#039; Glas“, aber &amp;#039;&amp;#039;Fensterglas&amp;#039;&amp;#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. 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Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;b&#039;&#039;&#039;i` `et-ha&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;bb&#039;&#039;&#039;ul&#039;&#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses „Niederschlag“ wird dann noch einmal gedoppelt: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;bbul &#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;jm&#039;&#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd. Eine gute Erklärung für diese auffällige Formulierung habe ich (S.W.) bisher nicht gefunden.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Flut (Niederschlag, den Himmelsozean)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;die Flut (den Niederschlag, den Himmelsozean)&#039;&#039; - Das Wort &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; steht nur noch in [[Psalm 29#s10 |Ps 29,10]] und bezeichnet dort die überirdischen Fluten. Es ist auf jeden Fall ein Wortspiel; welches, ist aber zunächst nicht ganz klar: Entweder ist es abzuleiten von &#039;&#039;jabal&#039;&#039; („fließen, bringen“, so Dillmann 1892, Cassuto 1961b, Fischer 2018) und das Wort spielt so an auf die Kainiten Jabal, Jubal und Tubal-Kain. Oder es ist abzuleiten von &#039;&#039;nabel&#039;&#039; „niederfallen“ (so ibn Ezra, Jerónimo de Azambuja, Jacob 1934). Gemeint wäre damit sowohl das Niederfallen von Wasser (vgl. [[Jesaja 34#s4 |Jes 34,4]] von fallenden Sternen und Blättern) als auch das Hinsinken von Sterbenden (s. [[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &#039;&#039;nabal&#039;&#039; bezeichnet häufig die „Bösen, Frevler“. Die dt. Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&#039;&#039;majbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; oder *&#039;&#039;manbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039;. Für Ersteres spricht die einheitliche Übersetzung der alten Versionen mit „Flut“, für Letzteres die Tatsache, dass dies eine sehr nahe Wortbildungsparallele in &#039;&#039;mabbu(a)´&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbu(a)´&#039;&#039; „Wasserquelle“) und ähnlich &#039;&#039;mabbak&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbak&#039;&#039; „Quelle“) hat (und zufällig witzigerweise auch &#039;&#039;maṭṭah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;manṭah&#039;&#039;, „nieder, hinunter“] und &#039;&#039;makkah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;mankah&#039;&#039;, „Schlag“]). Den Ausschlag gibt der Artikel („&#039;&#039;die&#039;&#039; Flut“), der schwieriger bei „&#039;&#039;der&#039;&#039; Niederschlag“ zur erklären wäre. Anzunehmen wäre dann, dass &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; wirklich ein stehender Begriff für die &#039;&#039;eine&#039;&#039; himmlische Flut – den „Himmelsozean“ – ist (so z.B. Waltke / Fredericks 2001, Goldingay 2020, Carr 2021): „Ich bringe den Himmelsozean auf die Erde“.&amp;lt;/ref&amp;gt; [als] Wasser auf die Erde &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;kommen &lt;/del&gt;zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;lassen&lt;/del&gt;, um alles Fleisch (alle Lebewesen) unter dem Himmel, in dem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebensatem &lt;/del&gt;(&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebensgeist&lt;/del&gt;) ist, zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vernichten; &lt;/del&gt;alles, was auf der Erde [ist], wird (soll) umkommen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|17}} Ich meinerseits bin im Begriff&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ich meinerseits bin im Begriff&#039;&#039; - w. „Und ich, siehe mich, [bin] bringend“. &#039;&#039;Siehe&#039;&#039; + Partizip steht recht häufig und gewiss auch hier für Futurum instans, die unmittelbar bevorstehenden Zukunft (ebenso konstruiert z.B. [[Genesis 9#s9 |Gen 9,9]]; [[Exodus 14#s17 |Ex 14,17]]; [[Jeremia 26#s14 |Jer 26,14]]; [[Jeremia 40#s10 |40,10]]). Gleichzeitig gibt diese grammatische Konstruktion dem Autoren die Gelegenheit, Gott zu Beginn dieses Verses gleich zweimal hintereinander „ich“ sagen zu lassen, obwohl grammatisch keines davon nötig gewesen wäre. Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;b&#039;&#039;&#039;i` `et-ha&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;bb&#039;&#039;&#039;ul&#039;&#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses „Niederschlag“ wird dann noch einmal gedoppelt: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;bbul &#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;jm&#039;&#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd. 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[[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &#039;&#039;nabal&#039;&#039; bezeichnet häufig die „Bösen, Frevler“. Die dt. Übersetzung „Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von „Sintflut“ = „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&#039;&#039;majbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; oder *&#039;&#039;manbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039;. 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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 2. März 2023 um 21:13 Uhr</title>
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		<updated>2023-03-02T21:13:26Z</updated>

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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Alten Israel gab es wie im Alten Ägypten zwei unterschiedliche „Ellen“: Die Kurzelle von 44,5cm, die auch im Siloam-Tunnel belegt ist, und die Langelle von 52,4 cm, die sich auch durch die Grabkammer von St. Etienne belegen lässt. Vgl. v.a. [[Ezechiel 40#s5 |Ez 40,5]] und [[2 Chroniken 3#s3 |2 Chr 3,3]]. Welche von beiden Ellen hier gemeint ist, ist unklar; entweder hätte die Arche also die Maße 133,5m x 22,5 m x 13,35 m oder 157,2 m x 26,2 m x 15,72 m. Rechts sind beide abgebildet; zum Vergleich noch die Maße der Titanic mit 269 m x 28 m x 53 m. In die LF übersetze am besten mit „150 m x 25 m x 15 m“. Es ist klar, dass auch in diesem für damalige Verhältnisse riesigen Gefährt – es ist z.B. etwa dreimal so groß wie das [https://en.wikipedia.org/wiki/Khufu_ship Khufu-Schiff] – beileibe nicht einmal Vertreter aller Gattungen der Fauna nur Israels Platz gefunden hätten. Verschiedene Ausleger haben sich daher an einer symbolischen o.ä. Interpretation dieser Zahlen versucht; Überzeugendes kam dabei aber nicht heraus. Vielleicht sollten mit den Größenangaben schlicht real existierende Pracht-Schiffe übertrumpft werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Alten Israel gab es wie im Alten Ägypten zwei unterschiedliche „Ellen“: Die Kurzelle von 44,5cm, die auch im Siloam-Tunnel belegt ist, und die Langelle von 52,4 cm, die sich auch durch die Grabkammer von St. Etienne belegen lässt. Vgl. v.a. [[Ezechiel 40#s5 |Ez 40,5]] und [[2 Chroniken 3#s3 |2 Chr 3,3]]. Welche von beiden Ellen hier gemeint ist, ist unklar; entweder hätte die Arche also die Maße 133,5m x 22,5 m x 13,35 m oder 157,2 m x 26,2 m x 15,72 m. Rechts sind beide abgebildet; zum Vergleich noch die Maße der Titanic mit 269 m x 28 m x 53 m. In die LF übersetze am besten mit „150 m x 25 m x 15 m“. Es ist klar, dass auch in diesem für damalige Verhältnisse riesigen Gefährt – es ist z.B. etwa dreimal so groß wie das [https://en.wikipedia.org/wiki/Khufu_ship Khufu-Schiff] – beileibe nicht einmal Vertreter aller Gattungen der Fauna nur Israels Platz gefunden hätten. Verschiedene Ausleger haben sich daher an einer symbolischen o.ä. Interpretation dieser Zahlen versucht; Überzeugendes kam dabei aber nicht heraus. Vielleicht sollten mit den Größenangaben schlicht real existierende Pracht-Schiffe übertrumpft werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|16}} (Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;(Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&#039;&#039; - Heb. &#039;&#039;ṣohar&#039;&#039;, sonst stets „Licht, Mittag“. Das Wort wird jedenfalls gegen seine übliche Bed. verwendet; der Midrasch beginnt ungewöhnlich mit „&#039;&#039;Rabbi Chunia, Rabbi Pinhas, Rabbi Chanan und Rabbi Hoschaja konnten das Wort nicht erklären.&#039;&#039;“&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Dabei gab es in der jüdischen Auslegung eines schöne Auslegungstradition; der Targum Jonathan fabuliert nämlich: „&#039;&#039;Geh zum (Fluss) Pischon, nimm dir von dort einen Edelstein, und tu ihn in die Arche, damit er dir Licht gibt!&#039;&#039;“ In der ältesten jüdischen Auslegung war hiernach diese Erklärung stark verbreitet; Rabbi Chia bar Seira z.B. schmückt noch weiter aus: „&#039;&#039;Zur Zeit, als der (Edelstein) dunkel war, wusste Noah, dass Tag ist, und zur Zeit, als er schien, wusste er, dass Nacht ist.&#039;&#039;“ (p.Pes 27b; ebenso im Midrasch).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) LXX dagegen interpretiert das Wort offenbar als „Zenit“ und übersetzt daher mit „Zusammensammlung“, interpretiert also anscheinend als „Giebeldach“ (?, so erklärt LXX jedenfalls Harl 1986, S. 132). Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&#039;&#039;durchsichtiges&#039;&#039; Glas“, aber &#039;&#039;Fensterglas&#039;&#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&#039;&#039;Öffnung&#039;&#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &#039;&#039;zwedne`&#039;&#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &#039;&#039;samitu&#039;&#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|16}} (Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;(Einen Mittag =) Einen Türsturz (ein Fenster?, ein Dach?)&#039;&#039; - Heb. &#039;&#039;ṣohar&#039;&#039;, sonst stets „Licht, Mittag“. Das Wort wird jedenfalls gegen seine übliche Bed. verwendet; der Midrasch beginnt ungewöhnlich mit „&#039;&#039;Rabbi Chunia, Rabbi Pinhas, Rabbi Chanan und Rabbi Hoschaja konnten das Wort nicht erklären.&#039;&#039;“&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Dabei gab es in der jüdischen Auslegung eines schöne Auslegungstradition; der Targum Jonathan fabuliert nämlich: „&#039;&#039;Geh zum (Fluss) Pischon, nimm dir von dort einen Edelstein, und tu ihn in die Arche, damit er dir Licht gibt!&#039;&#039;“ In der ältesten jüdischen Auslegung war hiernach diese Erklärung stark verbreitet; Rabbi Chia bar Seira z.B. schmückt noch weiter aus: „&#039;&#039;Zur Zeit, als der (Edelstein) dunkel war, wusste Noah, dass Tag ist, und zur Zeit, als er schien, wusste er, dass Nacht ist.&#039;&#039;“ (p.Pes 27b; ebenso im Midrasch).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) LXX dagegen interpretiert das Wort offenbar als „Zenit“ und übersetzt daher mit „Zusammensammlung“, interpretiert also anscheinend als „Giebeldach“ (?, so erklärt LXX jedenfalls Harl 1986, S. 132). Hieronymus würde diesen Sprachgebrauch dann nicht kennen; in den Quaestiones übersetzt er LXX wiederum verbal: „zusammensammelnd“. Dass die Arche ein Giebeldach gehabt habe, findet sich aber auch im Midrasch und bei Raschi; so erklären das Wort auch heute noch viele nach verwandten Wörtern in anderen Sprachen (z.B. Jacob 1934, Gertz 2018, Goldingay 2020). Aber dann macht der folgende Satz wenig Sinn.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Sym schließlich übersetzt mit „etwas Auffälliges / Durchsichtiges“, was Hieronymus in den Quaestiones als „Fenster“ erklärt, wie er in VUL auch übersetzt. Ich bin unsicher, ob damit Sym richtig verstanden ist. Vgl. zwar in manchen Handschriften von [[Offenbarung 21#s21 |Offb 21,21]]: „&#039;&#039;durchsichtiges&#039;&#039; Glas“, aber &#039;&#039;Fensterglas&#039;&#039; wäre ja ein massiver Anachronismus. Als „Fenster-&#039;&#039;Öffnung&#039;&#039;“ erklärt besser Rabbi Abba ben Kahana im Midrasch, dann auch ibn Ezra, Radak, Chizkuni und heute z.B. Cassuto 1961b, ALTER, Fischer 2018. Aber richtig Gertz 2018: Aus dem Wort lässt sich das eigentlich nicht erschließen; das Fenster dürfte aus Gen 8,6 rück-erschlossen worden sein. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Man fragt sich ohnehin: Welchen Sinn hätte bei einem dreistöckigen Bauwerk &#039;&#039;ein&#039;&#039; Fenster?&lt;/ins&gt;&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Nach Hieronymus übersetzen Lamsa und Kiraz auch Syr: „windows“. Aber das ist gewiss falsch: &#039;&#039;zwedne`&#039;&#039;, „bewehrter Türsturz“, von akk. &#039;&#039;samitu&#039;&#039; (s. [https://cal.huc.edu/oneentry.php?lemma=zwydn%29+N%20&amp;amp;cits=all CAL s.v.]). In Syr ist dies dann auch noch Teil eines Wortspiels, da das syr. Wort für „Schrein“ auch „Türrahmen“ bedeutet. Hintergrund ist jedenfalls der, dass bei ägyptischen Schreinen die Oberseite, da ein Schrein Götter beherbergte, für den Himmel stand; der Türsturz war daher häufig mit der Sonnenscheibe versehen – s. nur in [https://archive.org/details/naos02roed/page/15/mode/1up Roeder 1914] die Abbildungen a. 70010, a. 70013, a. 70014, a. 70015, a. 70019, a. 70020, a. 70022, b. 9287. Dieser Bauteil wird auch mit dem „Ort des Mittags“ in TgN und dem „Mittagsort“ in Aq gemeint sein. Wahrscheinlich ist es also gar nicht notwendig, nach einer alternativen Erklärung für dieses Wort zu suchen. An die Rede vom Türsturz schließt sich dann glatt die Rede von der Tür an.&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du für den Schrein machen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;und ihn auf eine Elle nach oben hin abschließen,&amp;lt;ref&amp;gt;Die Oberkante des Türsturzes (oder des Fensters) soll also einen halben Meter unterhalb des Daches sitzen. Hat man oben „Dach“ übersetzt, lässt sich dieser Satz nicht sinnvoll übersetzen und wurde dann früher gerne gestrichen; heute übersetzt man stattdessen ohne gute Parallelen „Beende es &#039;&#039;auf eine Elle hin&#039;&#039; nach oben“, was entweder heißen soll, dass der Dachgiebel noch eine Elle weiter oben als die Wände endet oder dass der Dachgibel nicht ganz spitz, sondern eine Elle breit ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;und eine Tür (ein Tor, eine Öffnung) ([des Schreins])&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Das Wort fehlt in LXX; die anderen Textzeugen bezeugen es. Hendel 1998 und Carr halten LXX für ursprünglich und MT für ein explizierendes Plus, BHQ dagegen hält MT für ursprünglich und LXX für eine stilistische Vereinfachung. Aber LXX ist doch nicht „einfacher?“&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du an seiner Seite anbringen;&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist nach Schrein-Parallelen zu urteilen wahrscheinlich die Vorderseite.&amp;lt;/ref&amp;gt; [mit] unterem, zweiten und dritten [Deck] sollst du sie machen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;und ihn auf eine Elle nach oben hin abschließen,&amp;lt;ref&amp;gt;Die Oberkante des Türsturzes (oder des Fensters) soll also einen halben Meter unterhalb des Daches sitzen. Hat man oben „Dach“ übersetzt, lässt sich dieser Satz nicht sinnvoll übersetzen und wurde dann früher gerne gestrichen; heute übersetzt man stattdessen ohne gute Parallelen „Beende es &#039;&#039;auf eine Elle hin&#039;&#039; nach oben“, was entweder heißen soll, dass der Dachgiebel noch eine Elle weiter oben als die Wände endet oder dass der Dachgibel nicht ganz spitz, sondern eine Elle breit ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;und eine Tür (ein Tor, eine Öffnung) ([des Schreins])&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Das Wort fehlt in LXX; die anderen Textzeugen bezeugen es. Hendel 1998 und Carr &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;2021 &lt;/ins&gt;halten LXX für ursprünglich und MT für ein explizierendes Plus, BHQ dagegen hält MT für ursprünglich und LXX für eine stilistische Vereinfachung. Aber LXX ist doch nicht „einfacher?“&amp;lt;/ref&amp;gt; sollst du an seiner Seite anbringen;&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist nach Schrein-Parallelen zu urteilen wahrscheinlich die Vorderseite.&amp;lt;/ref&amp;gt; [mit] unterem, zweiten und dritten [Deck] sollst du sie machen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|17}} &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Und ich, siehe ich &lt;/del&gt;bin im Begriff&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;{{hebr}}הִנֵּה{{hebr ende}} mit Part&lt;/del&gt;. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;in der Funktion des futurum &lt;/del&gt;instans, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;der &lt;/del&gt;unmittelbar bevorstehenden Zukunft.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Himmelsozean&amp;lt;ref&amp;gt;Ps 29,10 &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zeigt&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dass &lt;/del&gt;die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;traditionelle &lt;/del&gt;Übersetzung „Sintflut“ &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dem Sinn des hebräischen Wortes nicht ganz gerecht wird&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;da {{hebr}}מָבּוּל{{hebr ende}} nicht per se &lt;/del&gt;eine Flut &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bezeichnet&lt;/del&gt;. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Diese Beobachtung wird auch durch &lt;/del&gt;den &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erklärenden Zusatz „als Wasser &lt;/del&gt;auf die Erde“ &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;in unserem Vers gestützt&lt;/del&gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; [als] Wasser auf die Erde kommen zu lassen, um alles Fleisch (alle Lebewesen) unter dem Himmel, in dem Lebensatem (Lebensgeist) ist, zu vernichten; alles, was auf der Erde [ist], wird (soll) umkommen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|17}} &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ich meinerseits &lt;/ins&gt;bin im Begriff&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;Ich meinerseits bin im Begriff&#039;&#039; - w. „Und ich, siehe mich, [bin] bringend“&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;Siehe&#039;&#039; + Partizip steht recht häufig und gewiss auch hier für Futurum &lt;/ins&gt;instans, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die &lt;/ins&gt;unmittelbar bevorstehenden Zukunft &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(ebenso konstruiert z.B. [[Genesis 9#s9 |Gen 9,9]]; [[Exodus 14#s17 |Ex 14,17]]; [[Jeremia 26#s14 |Jer 26,14]]; [[Jeremia 40#s10 |40,10]]). Gleichzeitig gibt diese grammatische Konstruktion dem Autoren die Gelegenheit, Gott zu Beginn dieses Verses gleich zweimal hintereinander „ich“ sagen zu lassen, obwohl grammatisch keines davon nötig gewesen wäre. Daran schließt sich ähnlich – nun aber lautlich – doppelnd an: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;b&#039;&#039;&#039;i` `et-ha&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;bb&#039;&#039;&#039;ul&#039;&#039; („bin bringend die Flut“). Auch dieses „Niederschlag“ wird dann noch einmal gedoppelt: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;bbul &#039;&#039;&#039;ma&#039;&#039;&#039;jm&#039;&#039; („die Flut [als] Wasser“). Ältere Ausleger wegen dieser Doppelung das Wort „Wasser“ d.Ö. gestrichen, aber der ganze Satz ist ja doppelnd. Eine gute Erklärung für diese auffällige Formulierung habe ich (S.W.) bisher nicht gefunden&lt;/ins&gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die Flut (Niederschlag, &lt;/ins&gt;den Himmelsozean&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;)&lt;/ins&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;die Flut (den Niederschlag, den Himmelsozean)&#039;&#039; - Das Wort &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; steht nur noch in [[Psalm 29#s10 |&lt;/ins&gt;Ps 29,10&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] und bezeichnet dort die überirdischen Fluten. Es ist auf jeden Fall ein Wortspiel; welches&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ist aber zunächst nicht ganz klar: Entweder ist es abzuleiten von &#039;&#039;jabal&#039;&#039; („fließen, bringen“, so Dillmann 1892, Cassuto 1961b, Fischer 2018) und das Wort spielt so an auf die Kainiten Jabal, Jubal und Tubal-Kain. Oder es ist abzuleiten von &#039;&#039;nabel&#039;&#039; „niederfallen“ (so ibn Ezra, Jerónimo de Azambuja, Jacob 1934). Gemeint wäre damit sowohl das Niederfallen von Wasser (vgl. [[Jesaja 34#s4 |Jes 34,4]] von fallenden Sternen und Blättern) als auch das Hinsinken von Sterbenden (s. [[Psalm 18#s46 |Ps 18,46]]); das dt. „Niederschlag“ ist glücklicherweise ähnlich mehrdeutig. Darüber hinaus steht das Wort für „Abfälligkeit, Verachtung“ (z.B. [[Nahum 3#s6 |Nah 3,6]]) und sein Korrelat, die „Verachtenswert-heit, Torheit“ ([[Psalm 30#s32 |Ps 30,32]]); das hiervon abgeleitete Adjektiv &#039;&#039;nabal&#039;&#039; bezeichnet häufig &lt;/ins&gt;die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„Bösen, Frevler“. Die dt. &lt;/ins&gt;Übersetzung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„Sündflut“ könnte sich auch hieraus erklären und muss nicht nur Fehldeutung von &lt;/ins&gt;„Sintflut“ &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;= „andauernde Flut“ sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach beiden Herleitungen wäre das Wort als Maqtul-Bildung mit Ellision eines Konsonanten zu erklären: *&#039;&#039;majbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; oder *&#039;&#039;manbul&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;mabbul&#039;&#039;. Für Ersteres spricht die einheitliche Übersetzung der alten Versionen mit „Flut“, für Letzteres die Tatsache, dass dies eine sehr nahe Wortbildungsparallele in &#039;&#039;mabbu(a)´&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbu(a)´&#039;&#039; „Wasserquelle“) und ähnlich &#039;&#039;mabbak&#039;&#039; (&amp;lt; *&#039;&#039;manbak&#039;&#039; „Quelle“) hat (und zufällig witzigerweise auch &#039;&#039;maṭṭah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;manṭah&#039;&#039;, „nieder, hinunter“] und &#039;&#039;makkah&#039;&#039; [&amp;lt; *&#039;&#039;mankah&#039;&#039;, „Schlag“]). Den Ausschlag gibt der Artikel („&#039;&#039;die&#039;&#039; Flut“), der schwieriger bei „&#039;&#039;der&#039;&#039; Niederschlag“ zur erklären wäre. Anzunehmen wäre dann&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dass &#039;&#039;mabbul&#039;&#039; wirklich ein stehender Begriff für die &#039;&#039;&lt;/ins&gt;eine&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; himmlische &lt;/ins&gt;Flut &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;– den „Himmelsozean“ – ist (so z.B&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Waltke / Fredericks 2001, Goldingay 2020, Carr 2021): „Ich bringe &lt;/ins&gt;den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Himmelsozean &lt;/ins&gt;auf die Erde“.&amp;lt;/ref&amp;gt; [als] Wasser auf die Erde kommen zu lassen, um alles Fleisch (alle Lebewesen) unter dem Himmel, in dem Lebensatem (Lebensgeist) ist, zu vernichten; alles, was auf der Erde [ist], wird (soll) umkommen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|18}} Und ich verpflichte mich dir gegenüber&amp;lt;ref&amp;gt;Die wörtliche Übersetzung lautet: Und ich werde [als] meine Verpflichtung mit dir aufrichten, dass ... . vgl. Gesenius-Donner {{hebr}}בְּרִית{{hebr ende}} II.1.b.&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass&amp;lt;ref&amp;gt;Perf. cons. mit konsekutivem Sinn; wörtl.: und du wirst hineingehen ...&amp;lt;/ref&amp;gt; du in den Kasten gehen wirst, du und deine Söhne und deine Frau und die Frauen deiner Söhne mit dir.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|18}} Und ich verpflichte mich dir gegenüber&amp;lt;ref&amp;gt;Die wörtliche Übersetzung lautet: Und ich werde [als] meine Verpflichtung mit dir aufrichten, dass ... . vgl. Gesenius-Donner {{hebr}}בְּרִית{{hebr ende}} II.1.b.&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass&amp;lt;ref&amp;gt;Perf. cons. mit konsekutivem Sinn; wörtl.: und du wirst hineingehen ...&amp;lt;/ref&amp;gt; du in den Kasten gehen wirst, du und deine Söhne und deine Frau und die Frauen deiner Söhne mit dir.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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