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	<title>Kommentar:Richter 13 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Kommentar:Richter_13&amp;diff=35526&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 11. Dezember 2022 um 10:01 Uhr</title>
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		<updated>2022-12-11T10:01:16Z</updated>

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Das Wort soll offenbar markieren, dass in V. 11 nach einem anderen Tag gefragt wurde, es jetzt aber ans aktuell Anstehende geht, obwohl man dafür mindestens &amp;#039;&amp;#039;we´attah&amp;#039;&amp;#039; („&amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; nun“) erwarten würde. Der Satz kann dennoch ein (dann: unmarkierter) Bedingungssatz sein, aber die Leistung von &amp;#039;&amp;#039;´attah&amp;#039;&amp;#039; ist das nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deine Worte trifft ein (möge eintreffen)&amp;#039;&amp;#039; - Singular-Verb, inkongruent mit Plural-Objekt. Viele Textzeugen bezeugen auch das Objekt im Sg., umgekehrt bezeugt MT ein Sebir, nachdem statt dem Sg.-Verb ein Pl.-Verb zu lesen sei. Die meisten Ausleger:innen halten die erste Variante für ursprünglich (z.B. BHS, BHQ, Butler 2009), aber gewiss ist beides eine spätere Vereinfachung. Der Hinweis von Spronk 2019, auch in Ri 1,16; 8,6; 9,36.42.55 finde sich Numerus-Inkongruenz, ist wertlos; die Sg.-Subjekte oder -Objekte dort sind dort Kollektivbegriffe, und Pluralverben bei Kollektivbegriffen sind mitnichten „charakteristisch für den Stil des Autors [des Richterbuchs]“ (S. 406), sondern generell üblich im klassischen Hebräisch. Das hilft bei unserer Stelle nicht, wo keiner der von Levi 1987 aufgezählten möglichen Gründe für Inkongruenzen festzustellen ist.  Nach dem unerwarteten &amp;#039;&amp;#039;´attah&amp;#039;&amp;#039; ist hier also auch das zweite Wort derselben Äußerung ungewöhnlich. Verhaspelt sich nun auch Manoach?&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;was soll sein das Gesetz des Knaben und sein Tun?“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|12}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manoach sagte: „Dann: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eintrifft deine Worte,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Nun möge / Dann: Möge deine Worte eintreffen!)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dann: [Wenn] eintrifft (nun möge eintreffen)&amp;#039;&amp;#039; - W. „Nun(, es) wird/möge eintreffen...“. Heute fast stets übersetzt als „Wenn dein Wort eintrifft...“ Aber diese Bed. hat &amp;#039;&amp;#039;´attah&amp;#039;&amp;#039; („nun“) nie. Das Wort soll offenbar markieren, dass in V. 11 nach einem anderen Tag gefragt wurde, es jetzt aber ans aktuell Anstehende geht, obwohl man dafür mindestens &amp;#039;&amp;#039;we´attah&amp;#039;&amp;#039; („&amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; nun“) erwarten würde. Der Satz kann dennoch ein (dann: unmarkierter) Bedingungssatz sein, aber die Leistung von &amp;#039;&amp;#039;´attah&amp;#039;&amp;#039; ist das nicht.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deine Worte trifft ein (möge eintreffen)&amp;#039;&amp;#039; - Singular-Verb, inkongruent mit Plural-Objekt. Viele Textzeugen bezeugen auch das Objekt im Sg., umgekehrt bezeugt MT ein Sebir, nachdem statt dem Sg.-Verb ein Pl.-Verb zu lesen sei. Die meisten Ausleger:innen halten die erste Variante für ursprünglich (z.B. BHS, BHQ, Butler 2009), aber gewiss ist beides eine spätere Vereinfachung. Der Hinweis von Spronk 2019, auch in Ri 1,16; 8,6; 9,36.42.55 finde sich Numerus-Inkongruenz, ist wertlos; die Sg.-Subjekte oder -Objekte dort sind dort Kollektivbegriffe, und Pluralverben bei Kollektivbegriffen sind mitnichten „charakteristisch für den Stil des Autors [des Richterbuchs]“ (S. 406), sondern generell üblich im klassischen Hebräisch. Das hilft bei unserer Stelle nicht, wo keiner der von Levi 1987 aufgezählten möglichen Gründe für Inkongruenzen festzustellen ist.  Nach dem unerwarteten &amp;#039;&amp;#039;´attah&amp;#039;&amp;#039; ist hier also auch das zweite Wort derselben Äußerung ungewöhnlich. Verhaspelt sich nun auch Manoach?&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;was soll sein das Gesetz des Knaben und sein Tun?“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Konsonantentext liegt zwar nur in einem Jod und beide Varianten könnten daher sowohl falsche Defektiv- oder Plene-Schreibung / -Interpretation sein. Der scheinbar sinnlose Sg. „unsere (Pl.) Hand (Sg.)“ steht aber oft im MT (s. z.B.  [[Genesis 37#s27 |Gen 37,27]]; [[Genesis 43#s21 |43,21f.]]; [[Exodus 10#s25 |Ex 10,25]] u.ö.) und ist daher sicher ein Idiom mit der Bed. „uns“ (wie hier auch Tg und Syr übersetzen), der dann im Griechischen, im Lateinischen und in den Plural-MSS jeweils nur „logischer“ als Plural gedeutet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; dargebrachte Rauchopfer und Speiseopfer angenommen und uns nicht all dies sehen lassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (hätte uns nicht [mit] all diesem erleuchtet)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: VUL, Tg und Syr wie MT: &amp;#039;&amp;#039;hr`nw&amp;#039;&amp;#039; („er ließ uns sehen“). Dagegen LXX, SyH, VL setzen &amp;#039;&amp;#039;h`rnw&amp;#039;&amp;#039; voraus, das selbe Wort wie in V. 8, aber in anderer Form (Schreiner 1957, S. 120). Was davon die ursprüngliche Variante ist, lässt sich kaum entscheiden. An sich würde man es von Manoachs Frau weniger erwarten, dass sie von sich sagte, Gott habe sie „erleuchtet“, und das Wort passt schlecht zu „all dies“ – aber das spricht sogar eher für die Ursprünglichkeit von LXX als von MT. M.W. hält aber kein:e Ausleger:in LXX für ursprünglich, schon deshalb sollte OfBi dem MT folgen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;und uns nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {&amp;lt;s&amp;gt;zu dieser Zeit&amp;lt;/s&amp;gt;}&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;zu dieser Zeit&amp;#039;&amp;#039; wird auch bezeugt durch LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;, Tg und Syr. Dagegen viele heb. MSS, überwiegend LXX, SyH, VL und VUL haben es nicht. Am sinnvollsten Schulz 1926, S. 76: &amp;#039;&amp;#039;wk´t&amp;#039;&amp;#039; ist verderbt aus &amp;#039;&amp;#039;wkz`t&amp;#039;&amp;#039; am Ende des Verses (vgl. {{hebr}}וכעת{{hebr ende}} mit {{hebr}}וכזאת{{hebr ende}}), das versehentlich hier in den Text eingedrungen ist (so auch BHS, BHQ, Schreiner 1957, S. 34; Nelson 2017; Sicre 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;derart belehrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (all jenes gelehrt).“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;derart belehrt (all jenes gelehrt)&amp;#039;&amp;#039; - Alle Textzeugen wie MT, nur LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt;, VL wie in der Alternative (fehlt in BHQ). Prima vista klar eine nachträgliche Angleichung im Heb. an das vorangehende &amp;#039;&amp;#039;all dies&amp;#039;&amp;#039;. Aber ist die Erklärung der vorigen Differenz korrekt, dürfte es dieses „all jenes“ (&amp;#039;&amp;#039;kol-zo`t&amp;#039;&amp;#039;) gewesen sein, dass Anlass zur Korrektur &amp;#039;&amp;#039;kazo`t&amp;#039;&amp;#039; gab, die dann als &amp;#039;&amp;#039;ka´et&amp;#039;&amp;#039; in den Text gedrungen ist. Die Variante hat also eine recht starke indirekte Stütze, und auch poetisch ist nach &amp;#039;&amp;#039;kol-`elleh&amp;#039;&amp;#039; („all dies“) &amp;#039;&amp;#039;kol-zot&amp;#039;&amp;#039; („all jenes“) so naheliegend, dass man ihre Ursprünglichkeit durchaus erwägen kann. So aber bisher m.W. kein:e Ausleger:in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|23}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seine Frau sagte ihm: „Würde es JHWH gefallen, uns zu töten, hätte er nicht das von uns&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: W. &amp;#039;&amp;#039;aus unserer Hand&amp;#039;&amp;#039; (so MT, LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;). Viele heb MSS, LXX&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt; und VUL dagegen bezeugen den Pl. &amp;#039;&amp;#039;aus unseren Händen&amp;#039;&amp;#039;. Moore 1900 hält das für die ursprüngliche Variante, BHQ dagegen für eine nachträgliche Erleichterung. BHQ hat wahrscheinlich recht. Der Unterschied im heb. Konsonantentext liegt zwar nur in einem Jod und beide Varianten könnten daher sowohl falsche Defektiv- oder Plene-Schreibung / -Interpretation sein. Der scheinbar sinnlose Sg. „unsere (Pl.) Hand (Sg.)“ steht aber oft im MT (s. z.B.  [[Genesis 37#s27 |Gen 37,27]]; [[Genesis 43#s21 |43,21f.]]; [[Exodus 10#s25 |Ex 10,25]] u.ö.) und ist daher sicher ein Idiom mit der Bed. „uns“ (wie hier auch Tg und Syr übersetzen), der dann im Griechischen, im Lateinischen und in den Plural-MSS jeweils nur „logischer“ als Plural gedeutet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; dargebrachte Rauchopfer und Speiseopfer angenommen und uns nicht all dies sehen lassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (hätte uns nicht [mit] all diesem erleuchtet)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: VUL, Tg und Syr wie MT: &amp;#039;&amp;#039;hr`nw&amp;#039;&amp;#039; („er ließ uns sehen“). Dagegen LXX, SyH, VL setzen &amp;#039;&amp;#039;h`rnw&amp;#039;&amp;#039; voraus, das selbe Wort wie in V. 8, aber in anderer Form (Schreiner 1957, S. 120). Was davon die ursprüngliche Variante ist, lässt sich kaum entscheiden. An sich würde man es von Manoachs Frau weniger erwarten, dass sie von sich sagte, Gott habe sie „erleuchtet“, und das Wort passt schlecht zu „all dies“ – aber das spricht sogar eher für die Ursprünglichkeit von LXX als von MT. M.W. hält aber kein:e Ausleger:in LXX für ursprünglich, schon deshalb sollte OfBi dem MT folgen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;und uns nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {&amp;lt;s&amp;gt;zu dieser Zeit&amp;lt;/s&amp;gt;}&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;zu dieser Zeit&amp;#039;&amp;#039; wird auch bezeugt durch LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;, Tg und Syr. Dagegen viele heb. MSS, überwiegend LXX, SyH, VL und VUL haben es nicht. Am sinnvollsten Schulz 1926, S. 76: &amp;#039;&amp;#039;wk´t&amp;#039;&amp;#039; ist verderbt aus &amp;#039;&amp;#039;wkz`t&amp;#039;&amp;#039; am Ende des Verses (vgl. {{hebr}}וכעת{{hebr ende}} mit {{hebr}}וכזאת{{hebr ende}}), das versehentlich hier in den Text eingedrungen ist (so auch BHS, BHQ, Schreiner 1957, S. 34; Nelson 2017; Sicre 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;derart belehrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (all jenes gelehrt).“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;derart belehrt (all jenes gelehrt)&amp;#039;&amp;#039; - Alle Textzeugen wie MT, nur LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt;, VL wie in der Alternative (fehlt in BHQ). Prima vista klar eine nachträgliche Angleichung im Heb. an das vorangehende &amp;#039;&amp;#039;all dies&amp;#039;&amp;#039;. Aber ist die Erklärung der vorigen Differenz korrekt, dürfte es dieses „all jenes“ (&amp;#039;&amp;#039;kol-zo`t&amp;#039;&amp;#039;) gewesen sein, dass Anlass zur Korrektur &amp;#039;&amp;#039;kazo`t&amp;#039;&amp;#039; gab, die dann als &amp;#039;&amp;#039;ka´et&amp;#039;&amp;#039; in den Text gedrungen ist. Die Variante hat also eine recht starke indirekte Stütze, und auch poetisch ist nach &amp;#039;&amp;#039;kol-`elleh&amp;#039;&amp;#039; („all dies“) &amp;#039;&amp;#039;kol-zot&amp;#039;&amp;#039; („all jenes“) so naheliegend, dass man ihre Ursprünglichkeit durchaus erwägen kann. So aber bisher m.W. kein:e Ausleger:in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 18. Oktober 2022 um 18:36 Uhr</title>
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		<updated>2022-10-18T18:36:24Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 17. Oktober 2022 um 20:48 Uhr</title>
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		<updated>2022-10-17T20:48:02Z</updated>

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Konsonantentext liegt zwar nur in einem Jod und beide Varianten könnten daher sowohl falsche Defektiv- oder Plene-Schreibung / -Interpretation sein. Der scheinbar sinnlose Sg. „unsere (Pl.) Hand (Sg.)“ steht aber oft im MT (s. z.B.  [[Genesis 37#s27 |Gen 37,27]]; [[Genesis 43#s21 |43,21f.]]; [[Exodus 10#s25 |Ex 10,25]] u.ö.) und ist daher &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wahrscheinlich &lt;/del&gt;ein Idiom mit der Bed. „uns“ (wie hier auch Tg und Syr übersetzen), der dann im Griechischen, im Lateinischen und in den Plural-MSS jeweils nur „logischer“ als Plural gedeutet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; dargebrachte Rauchopfer und Speiseopfer angenommen und uns nicht all dies sehen lassen&#039;&#039;&#039; (hätte uns nicht [mit] all diesem erleuchtet)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: VUL, Tg und Syr wie MT: &#039;&#039;hr`nw&#039;&#039; („er ließ uns sehen“). Dagegen LXX, SyH, VL setzen &#039;&#039;h`rnw&#039;&#039; voraus, das selbe Wort wie in V. 8, aber in anderer Form (Schreiner 1957, S. 120). Was davon die ursprüngliche Variante ist, lässt sich kaum entscheiden. An sich würde man es von Manoachs Frau weniger erwarten, dass sie von sich sagte, Gott habe sie „erleuchtet“, und das Wort passt schlecht zu „all dies“ – aber das spricht sogar eher für die Ursprünglichkeit von LXX als von MT. M.W. hält aber kein:e Ausleger:in LXX für ursprünglich, schon deshalb sollte OfBi dem MT folgen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;&#039;und uns nicht&#039;&#039;&#039; {&amp;lt;s&amp;gt;zu dieser Zeit&amp;lt;/s&amp;gt;}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;zu dieser Zeit&#039;&#039; wird auch bezeugt durch LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;, Tg und Syr. Dagegen viele heb. MSS, überwiegend LXX, SyH, VL und VUL haben es nicht. 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Aber ist die Erklärung der vorigen Differenz korrekt, dürfte es dieses „all jenes“ (&#039;&#039;kol-zo`t&#039;&#039;) gewesen sein, dass Anlass zur Korrektur &#039;&#039;kazo`t&#039;&#039; gab, die dann als &#039;&#039;ka´et&#039;&#039; in den Text gedrungen ist. Die Variante hat also eine recht starke indirekte Stütze, und auch poetisch ist nach &#039;&#039;kol-`elleh&#039;&#039; („all dies“) &#039;&#039;kol-zot&#039;&#039; („all jenes“) so naheliegend, dass man ihre Ursprünglichkeit durchaus erwägen kann. 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Konsonantentext liegt zwar nur in einem Jod und beide Varianten könnten daher sowohl falsche Defektiv- oder Plene-Schreibung / -Interpretation sein. Der scheinbar sinnlose Sg. „unsere (Pl.) Hand (Sg.)“ steht aber oft im MT (s. z.B.  [[Genesis 37#s27 |Gen 37,27]]; [[Genesis 43#s21 |43,21f.]]; [[Exodus 10#s25 |Ex 10,25]] u.ö.) und ist daher &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sicher &lt;/ins&gt;ein Idiom mit der Bed. „uns“ (wie hier auch Tg und Syr übersetzen), der dann im Griechischen, im Lateinischen und in den Plural-MSS jeweils nur „logischer“ als Plural gedeutet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; dargebrachte Rauchopfer und Speiseopfer angenommen und uns nicht all dies sehen lassen&#039;&#039;&#039; (hätte uns nicht [mit] all diesem erleuchtet)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: VUL, Tg und Syr wie MT: &#039;&#039;hr`nw&#039;&#039; („er ließ uns sehen“). Dagegen LXX, SyH, VL setzen &#039;&#039;h`rnw&#039;&#039; voraus, das selbe Wort wie in V. 8, aber in anderer Form (Schreiner 1957, S. 120). Was davon die ursprüngliche Variante ist, lässt sich kaum entscheiden. An sich würde man es von Manoachs Frau weniger erwarten, dass sie von sich sagte, Gott habe sie „erleuchtet“, und das Wort passt schlecht zu „all dies“ – aber das spricht sogar eher für die Ursprünglichkeit von LXX als von MT. M.W. hält aber kein:e Ausleger:in LXX für ursprünglich, schon deshalb sollte OfBi dem MT folgen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;&#039;und uns nicht&#039;&#039;&#039; {&amp;lt;s&amp;gt;zu dieser Zeit&amp;lt;/s&amp;gt;}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;zu dieser Zeit&#039;&#039; wird auch bezeugt durch LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;, Tg und Syr. Dagegen viele heb. MSS, überwiegend LXX, SyH, VL und VUL haben es nicht. Am sinnvollsten Schulz 1926, S. 76: &#039;&#039;wk´t&#039;&#039; ist verderbt aus &#039;&#039;wkz`t&#039;&#039; am Ende des Verses (vgl. {{hebr}}וכעת{{hebr ende}} mit {{hebr}}וכזאת{{hebr ende}}), das versehentlich hier in den Text eingedrungen ist (so auch BHS, BHQ, Schreiner 1957, S. 34; Nelson 2017; Sicre 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;&#039;derart belehrt&#039;&#039;&#039; (all jenes gelehrt).“&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;derart belehrt (all jenes gelehrt)&#039;&#039; - Alle Textzeugen wie MT, nur LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt;, VL wie in der Alternative (fehlt in BHQ). Prima vista klar eine nachträgliche Angleichung im Heb. an das vorangehende &#039;&#039;all dies&#039;&#039;. Aber ist die Erklärung der vorigen Differenz korrekt, dürfte es dieses „all jenes“ (&#039;&#039;kol-zo`t&#039;&#039;) gewesen sein, dass Anlass zur Korrektur &#039;&#039;kazo`t&#039;&#039; gab, die dann als &#039;&#039;ka´et&#039;&#039; in den Text gedrungen ist. Die Variante hat also eine recht starke indirekte Stütze, und auch poetisch ist nach &#039;&#039;kol-`elleh&#039;&#039; („all dies“) &#039;&#039;kol-zot&#039;&#039; („all jenes“) so naheliegend, dass man ihre Ursprünglichkeit durchaus erwägen kann. So aber bisher m.W. kein:e Ausleger:in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 17. Oktober 2022 um 20:45 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 17. Oktober 2022 um 19:55 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 17. Oktober 2022 um 19:51 Uhr</title>
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		<updated>2022-10-17T19:51:07Z</updated>

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Butler 2009 erklärt das als „Vereinfachung“, aber wie sollte dies einfacher sein?&amp;lt;br /&amp;gt;(2+3) In wenigen MSS ist entweder das erste oder das zweite Wort unpunktiert, s. rechts.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Die Akzentuierung der meisten MSS zeigt dasselbe an: Weil in &#039;&#039;hajjullád&#039;&#039; zwei Vollsilben der Tonsilbe vorangehen, sollte man erwarten, dass Tifcha zur Enddehnung &#039;&#039;in&#039;&#039; der Konjunktivphrase &#039;&#039;haná´ar&#039;&#039; |&amp;lt;sub&amp;gt;Tifcha&amp;lt;/sub&amp;gt; &#039;&#039;hajjullad&#039;&#039; steht wie &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;z.B. &lt;/del&gt;in NA5, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;G20 u.ö., &lt;/del&gt;nicht davor wie in den meisten MSS. Auch die Mehrheits-Akzentuierung bezeugte dann also noch einen Text mit nur einem Wort nach dem Verb.&amp;lt;br /&amp;gt;Jedes dieser Indizien ist für sich genommen sehr schwach, zusammengenommen legen sie aber deutlich nahe, dass ursprünglich &#039;&#039;na´ar&#039;&#039; („Knabe“) und &#039;&#039;jeled&#039;&#039; („Kind“) Varianten waren, die später beide als Konflation in den Text gerieten, wonach die Konsonanten &#039;&#039;jld&#039;&#039; („Kind“) durch falsche Plene-Schreibung als &#039;&#039;jullad&#039;&#039; („geboren“) gedeutet wurden, um dem Text einen Sinn abzugewinnen. So deutet bisher aber kein:e Textkritiker:in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Vier verschiedene, aber nur schwache Indizien weisen darauf, dass eines der beiden Wörter &#039;&#039;lana´ar hajjullad&#039;&#039; („für-den-Knaben, der-geboren-werden-wird“) sekundär ist:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Viele heb. MSS haben nicht &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die Konsonanten &lt;/ins&gt;&#039;&#039;hjwld&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;hjld&#039;&#039; &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;mit erst nachträglich eingefügtem Waw. NA36, wo sich am Qamets noch Reste eines Segol erkennen lassen und wo auch der Strich unter dem Jod vermuten lässt, dass damit ein ursprüngliches Segol überdeckt werden sollte, macht wahrscheinlich, dass diese Konsonanten nicht nur Defektivschreibung waren&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sondern (auch) als &#039;&#039;lana´ar hajeled&#039;&#039; (&lt;/ins&gt;„für den Knaben, das Kind“&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;) gelesen wurden&lt;/ins&gt;. Butler 2009 erklärt das als „Vereinfachung“, aber wie sollte dies einfacher sein?&amp;lt;br /&amp;gt;(2+3) In wenigen MSS ist entweder das erste oder das zweite Wort unpunktiert, s. rechts.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Die Akzentuierung der meisten MSS zeigt dasselbe an: Weil in &#039;&#039;hajjullád&#039;&#039; zwei Vollsilben der Tonsilbe vorangehen, sollte man erwarten, dass Tifcha zur Enddehnung &#039;&#039;in&#039;&#039; der Konjunktivphrase &#039;&#039;haná´ar&#039;&#039; |&amp;lt;sub&amp;gt;Tifcha&amp;lt;/sub&amp;gt; &#039;&#039;hajjullad&#039;&#039; steht wie in &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;G20, G26, &lt;/ins&gt;NA5, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;TA17; &lt;/ins&gt;nicht davor wie in den meisten MSS. Auch die Mehrheits-Akzentuierung bezeugte dann also noch einen Text mit nur einem Wort nach dem Verb.&amp;lt;br /&amp;gt;Jedes dieser Indizien ist für sich genommen sehr schwach, zusammengenommen legen sie aber deutlich nahe, dass ursprünglich &#039;&#039;na´ar&#039;&#039; („Knabe“) und &#039;&#039;jeled&#039;&#039; („Kind“) Varianten waren, die später beide als Konflation in den Text gerieten, wonach die Konsonanten &#039;&#039;jld&#039;&#039; („Kind“) durch falsche Plene-Schreibung als &#039;&#039;jullad&#039;&#039; („geboren“) gedeutet wurden, um dem Text einen Sinn abzugewinnen. So deutet bisher aber kein:e Textkritiker:in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 16. Oktober 2022 um 16:33 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 16. Oktober 2022 um 11:12 Uhr</title>
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Konsonantentext liegt zwar nur in einem Jod und beide Varianten könnten daher sowohl falsche Defektiv- oder Plene-Schreibung / -Interpretation sein. Der scheinbar sinnlose Sg. „unsere (Pl.) Hand (Sg.)“ steht aber oft im MT (s. z.B.  [[Genesis 37#s27 |Gen 37,27]]; [[Genesis 43#s21 |43,21f.]]; [[Exodus 10#s25 |Ex 10,25]] u.ö.) und ist daher wahrscheinlich ein Idiom mit der Bed. „uns“ (wie hier auch Tg und Syr übersetzen), der dann im Griechischen, im Lateinischen und in den Plural-MSS jeweils nur „logischer“ als Plural gedeutet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; dargebrachte Rauchopfer und Speiseopfer angenommen und uns nicht all dies sehen lassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (hätte uns nicht [mit] all diesem erleuchtet)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: VUL, Tg und Syr wie MT: &amp;#039;&amp;#039;hr`nw&amp;#039;&amp;#039; („er ließ uns sehen“). Dagegen LXX, SyH, VL setzen &amp;#039;&amp;#039;h`rnw&amp;#039;&amp;#039; voraus, das selbe Wort wie in V. 8, aber in anderer Form (Schreiner 1957, S. 120). Was davon die ursprüngliche Variante ist, lässt sich kaum entscheiden. An sich würde man es von Manoachs Frau weniger erwarten, dass sie von sich sagte, Gott habe sie „erleuchtet“, und das Wort passt schlecht zu „all dies“ – aber das spricht sogar eher für die Ursprünglichkeit von LXX als von MT. M.W. hält aber kein:e Ausleger:in LXX für ursprünglich, schon deshalb sollte OfBi dem MT folgen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;und uns nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {&amp;lt;s&amp;gt;zu dieser Zeit&amp;lt;/s&amp;gt;}&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;zu dieser Zeit&amp;#039;&amp;#039; wird auch bezeugt durch LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;, Tg und Syr. Dagegen viele heb. MSS, überwiegend LXX, SyH, VL und VUL haben es nicht. Am sinnvollsten Schulz 1926, S. 76: &amp;#039;&amp;#039;wk´t&amp;#039;&amp;#039; ist verderbt aus &amp;#039;&amp;#039;wkz`t&amp;#039;&amp;#039; am Ende des Verses (vgl. {{hebr}}וכעת{{hebr ende}} mit {{hebr}}וכזאת{{hebr ende}}), das versehentlich hier in den Text eingedrungen ist (so auch BHS, BHQ, Schreiner 1957, S. 34; Nelson 2017; Sicre 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;derart belehrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (all jenes gelehrt).“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;derart belehrt (all jenes gelehrt)&amp;#039;&amp;#039; - Alle Textzeugen wie MT, nur LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt;, VL wie in der Alternative (fehlt in BHQ). Prima vista klar eine nachträgliche Angleichung im Heb. an das vorangehende &amp;#039;&amp;#039;all dies&amp;#039;&amp;#039;. 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Der Unterschied im heb. Konsonantentext liegt zwar nur in einem Jod und beide Varianten könnten daher sowohl falsche Defektiv- oder Plene-Schreibung / -Interpretation sein. Der scheinbar sinnlose Sg. „unsere (Pl.) Hand (Sg.)“ steht aber oft im MT (s. z.B.  [[Genesis 37#s27 |Gen 37,27]]; [[Genesis 43#s21 |43,21f.]]; [[Exodus 10#s25 |Ex 10,25]] u.ö.) und ist daher wahrscheinlich ein Idiom mit der Bed. „uns“ (wie hier auch Tg und Syr übersetzen), der dann im Griechischen, im Lateinischen und in den Plural-MSS jeweils nur „logischer“ als Plural gedeutet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; dargebrachte Rauchopfer und Speiseopfer angenommen und uns nicht all dies sehen lassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (hätte uns nicht [mit] all diesem erleuchtet)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: VUL, Tg und Syr wie MT: &amp;#039;&amp;#039;hr`nw&amp;#039;&amp;#039; („er ließ uns sehen“). Dagegen LXX, SyH, VL setzen &amp;#039;&amp;#039;h`rnw&amp;#039;&amp;#039; voraus, das selbe Wort wie in V. 8, aber in anderer Form (Schreiner 1957, S. 120). Was davon die ursprüngliche Variante ist, lässt sich kaum entscheiden. An sich würde man es von Manoachs Frau weniger erwarten, dass sie von sich sagte, Gott habe sie „erleuchtet“, und das Wort passt schlecht zu „all dies“ – aber das spricht sogar eher für die Ursprünglichkeit von LXX als von MT. M.W. hält aber kein:e Ausleger:in LXX für ursprünglich, schon deshalb sollte OfBi dem MT folgen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;und uns nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {&amp;lt;s&amp;gt;zu dieser Zeit&amp;lt;/s&amp;gt;}&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;zu dieser Zeit&amp;#039;&amp;#039; wird auch bezeugt durch LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;, Tg und Syr. Dagegen viele heb. MSS, überwiegend LXX, SyH, VL und VUL haben es nicht. 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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 16. Oktober 2022 um 10:08 Uhr</title>
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Konsonantentext liegt zwar nur in einem Jod und beide Varianten könnten daher sowohl falsche Defektiv- oder Plene-Schreibung / -Interpretation sein. Der scheinbar sinnlose Sg. „unsere (Pl.) Hand (Sg.)“ steht aber oft im MT (s. z.B.  [[Genesis 37#s27 |Gen 37,27]]; [[Genesis 43#s21 |43,21f.]]; [[Exodus 10#s25 |Ex 10,25]] u.ö.) und ist daher wahrscheinlich ein Idiom mit der Bed. „uns“ (wie hier auch Tg und Syr übersetzen), der dann im Griechischen, im Lateinischen und in den Plural-MSS jeweils nur „logischer“ als Plural gedeutet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; dargebrachte Rauchopfer und Speiseopfer angenommen und uns nicht all dies sehen lassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (hätte uns nicht [mit] all diesem erleuchtet)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: VUL, Tg und Syr wie MT: &amp;#039;&amp;#039;hr`nw&amp;#039;&amp;#039; („er ließ uns sehen“). Dagegen LXX, SyH, VL setzen &amp;#039;&amp;#039;h`rnw&amp;#039;&amp;#039; voraus, das selbe Wort wie in V. 8, aber in anderer Form (Schreiner 1957, S. 120). Was davon die ursprüngliche Variante ist, lässt sich kaum entscheiden. An sich würde man es von Manoachs Frau weniger erwarten, dass sie von sich sagte, Gott habe sie „erleuchtet“, und das Wort passt schlecht zu „all dies“ – aber das spricht sogar eher für die Ursprünglichkeit von LXX als von MT. M.W. hält aber kein:e Ausleger:in LXX für ursprünglich, schon deshalb sollte OfBi dem MT folgen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;und uns nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {&amp;lt;s&amp;gt;zu dieser Zeit&amp;lt;/s&amp;gt;}&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;zu dieser Zeit&amp;#039;&amp;#039; wird auch bezeugt durch LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;, Tg und Syr. Dagegen viele heb. MSS, überwiegend LXX, SyH, VL und VUL haben es nicht. Am sinnvollsten Schulz 1926, S. 76: &amp;#039;&amp;#039;wk´t&amp;#039;&amp;#039; ist verderbt aus &amp;#039;&amp;#039;wkz`t&amp;#039;&amp;#039; am Ende des Verses (vgl. {{hebr}}וכעת{{hebr ende}} mit {{hebr}}וכזאת{{hebr ende}}), das versehentlich hier in den Text eingedrungen ist (so auch BHS, BHQ, Schreiner 1957, S. 34; Nelson 2017; Sicre 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;derart belehrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (all jenes gelehrt).“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;derart belehrt (all jenes gelehrt)&amp;#039;&amp;#039; - Alle Textzeugen wie MT, nur LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt;, VL wie in der Alternative (fehlt in BHQ). Prima vista klar eine nachträgliche Angleichung im Heb. an das vorangehende &amp;#039;&amp;#039;all dies&amp;#039;&amp;#039;. Aber ist die Erklärung der vorigen Differenz korrekt, dürfte es dieses „all jenes“ (&amp;#039;&amp;#039;kol-zo`t&amp;#039;&amp;#039;) gewesen sein, dass Anlass zur Korrektur &amp;#039;&amp;#039;kazo`t&amp;#039;&amp;#039; gab, die dann als &amp;#039;&amp;#039;ka´et&amp;#039;&amp;#039; in den Text gedrungen ist. Die Variante hat also eine recht starke indirekte Stütze, und auch poetisch ist nach &amp;#039;&amp;#039;kol-`elleh&amp;#039;&amp;#039; („all dies“) &amp;#039;&amp;#039;kol-zot&amp;#039;&amp;#039; („all jenes“) so naheliegend, dass man ihre Ursprünglichkeit durchaus erwägen kann. 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Der Unterschied im heb. Konsonantentext liegt zwar nur in einem Jod und beide Varianten könnten daher sowohl falsche Defektiv- oder Plene-Schreibung / -Interpretation sein. Der scheinbar sinnlose Sg. „unsere (Pl.) Hand (Sg.)“ steht aber oft im MT (s. z.B.  [[Genesis 37#s27 |Gen 37,27]]; [[Genesis 43#s21 |43,21f.]]; [[Exodus 10#s25 |Ex 10,25]] u.ö.) und ist daher wahrscheinlich ein Idiom mit der Bed. „uns“ (wie hier auch Tg und Syr übersetzen), der dann im Griechischen, im Lateinischen und in den Plural-MSS jeweils nur „logischer“ als Plural gedeutet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; dargebrachte Rauchopfer und Speiseopfer angenommen und uns nicht all dies sehen lassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (hätte uns nicht [mit] all diesem erleuchtet)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: VUL, Tg und Syr wie MT: &amp;#039;&amp;#039;hr`nw&amp;#039;&amp;#039; („er ließ uns sehen“). 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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 16. Oktober 2022 um 10:07 Uhr</title>
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Konsonantentext liegt zwar nur in einem Jod und beide Varianten könnten daher sowohl falsche Defektiv- oder Plene-Schreibung / -Interpretation sein. Der scheinbar sinnlose Sg. „unsere (Pl.) Hand (Sg.)“ steht aber oft im MT (s. z.B.  [[Genesis 37#s27 |Gen 37,27]]; [[Genesis 43#s21 |43,21f.]]; [[Exodus 10#s25 |Ex 10,25]] u.ö.) und ist daher wahrscheinlich ein Idiom mit der Bed. „uns“ (wie hier auch Tg und Syr übersetzen), der dann im Griechischen, im Lateinischen und in den Plural-MSS jeweils nur „logischer“ als Plural gedeutet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; dargebrachte Rauchopfer und Speiseopfer angenommen und uns nicht all dies sehen lassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (hätte uns nicht [mit] all diesem erleuchtet)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: VUL, Tg und Syr wie MT: &amp;#039;&amp;#039;hr`nw&amp;#039;&amp;#039; („er ließ uns sehen“). 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Am sinnvollsten Schulz 1926, S. 76: &amp;#039;&amp;#039;wk´t&amp;#039;&amp;#039; ist verderbt aus &amp;#039;&amp;#039;wkz`t&amp;#039;&amp;#039; am Ende des Verses (vgl. {{hebr}}וכעת{{hebr ende}} mit {{hebr}}וכזאת{{hebr ende}}), das versehentlich hier in den Text eingedrungen ist (so auch BHS, BHQ, Schreiner 1957, S. 34; Nelson 2017; Sicre 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;derart belehrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (all jenes gelehrt).“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;derart belehrt (all jenes gelehrt)&amp;#039;&amp;#039; - Alle Textzeugen wie MT, nur LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt;, VL wie in der Alternative (fehlt in BHQ). Prima vista klar eine nachträgliche Angleichung im Heb. an das vorangehende &amp;#039;&amp;#039;all dies&amp;#039;&amp;#039;. Aber ist die Erklärung der vorigen Differenz korrekt, dürfte es dieses „all jenes“ (&amp;#039;&amp;#039;kol-zo`t&amp;#039;&amp;#039;) gewesen sein, dass Anlass zur Korrektur &amp;#039;&amp;#039;kazo`t&amp;#039;&amp;#039; gab, die dann als &amp;#039;&amp;#039;ka´et&amp;#039;&amp;#039; in den Text gedrungen ist. Die Variante hat also eine recht starke indirekte Stütze, und auch poetisch ist nach &amp;#039;&amp;#039;kol-`elleh&amp;#039;&amp;#039; („all dies“) &amp;#039;&amp;#039;kol-zot&amp;#039;&amp;#039; („all jenes“) so naheliegend, dass man ihre Ursprünglichkeit durchaus erwägen kann. So aber bisher m.W. kein:e Ausleger:in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|23}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seine Frau sagte ihm: „Würde es JHWH gefallen, uns zu töten, hätte er nicht das von uns&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: W. &amp;#039;&amp;#039;aus unserer Hand&amp;#039;&amp;#039; (so MT, LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;). Viele heb MSS, LXX&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt; und VUL dagegen bezeugen den Pl. &amp;#039;&amp;#039;aus unseren Händen&amp;#039;&amp;#039;. Moore 1900 hält das für die ursprüngliche Variante, BHQ dagegen für eine nachträgliche Erleichterung. BHQ hat wahrscheinlich recht. Der Unterschied im heb. Konsonantentext liegt zwar nur in einem Jod und beide Varianten könnten daher sowohl falsche Defektiv- oder Plene-Schreibung / -Interpretation sein. Der scheinbar sinnlose Sg. „unsere (Pl.) Hand (Sg.)“ steht aber oft im MT (s. z.B.  [[Genesis 37#s27 |Gen 37,27]]; [[Genesis 43#s21 |43,21f.]]; [[Exodus 10#s25 |Ex 10,25]] u.ö.) und ist daher wahrscheinlich ein Idiom mit der Bed. „uns“ (wie hier auch Tg und Syr übersetzen), der dann im Griechischen, im Lateinischen und in den Plural-MSS jeweils nur „logischer“ als Plural gedeutet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; dargebrachte Rauchopfer und Speiseopfer angenommen und uns nicht all dies sehen lassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (hätte uns nicht [mit] all diesem erleuchtet)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: VUL, Tg und Syr wie MT: &amp;#039;&amp;#039;hr`nw&amp;#039;&amp;#039; („er ließ uns sehen“). Dagegen LXX, SyH, VL setzen &amp;#039;&amp;#039;h`rnw&amp;#039;&amp;#039; voraus, das selbe Wort wie in V. 8, aber in anderer Form (Schreiner 1957, S. 120). Was davon die ursprüngliche Variante ist, lässt sich kaum entscheiden. An sich würde man es von Manoachs Frau weniger erwarten, dass sie von sich sagte, Gott habe sie „erleuchtet“, und das Wort passt schlecht zu „all dies“ – aber das spricht sogar eher für die Ursprünglichkeit von LXX als von MT. M.W. hält aber kein:e Ausleger:in LXX für ursprünglich, schon deshalb sollte OfBi dem MT folgen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;und uns nicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {&amp;lt;s&amp;gt;zu dieser Zeit&amp;lt;/s&amp;gt;}&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;zu dieser Zeit&amp;#039;&amp;#039; wird auch bezeugt durch LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;, Tg und Syr. Dagegen viele heb. MSS, überwiegend LXX, SyH, VL und VUL haben es nicht. Am sinnvollsten Schulz 1926, S. 76: &amp;#039;&amp;#039;wk´t&amp;#039;&amp;#039; ist verderbt aus &amp;#039;&amp;#039;wkz`t&amp;#039;&amp;#039; am Ende des Verses (vgl. {{hebr}}וכעת{{hebr ende}} mit {{hebr}}וכזאת{{hebr ende}}), das versehentlich hier in den Text eingedrungen ist (so auch BHS, BHQ, Schreiner 1957, S. 34; Nelson 2017; Sicre 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;derart belehrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (all jenes gelehrt).“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;derart belehrt (all jenes gelehrt)&amp;#039;&amp;#039; - Alle Textzeugen wie MT, nur LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L&amp;lt;/sup&amp;gt;, VL wie in der Alternative (fehlt in BHQ). Prima vista klar eine nachträgliche Angleichung im Heb. an das vorangehende &amp;#039;&amp;#039;all dies&amp;#039;&amp;#039;. Aber ist die Erklärung der vorigen Differenz korrekt, dürfte es dieses „all jenes“ (&amp;#039;&amp;#039;kol-zo`t&amp;#039;&amp;#039;) gewesen sein, dass Anlass zur Korrektur &amp;#039;&amp;#039;kazo`t&amp;#039;&amp;#039; gab, die dann als &amp;#039;&amp;#039;ka´et&amp;#039;&amp;#039; in den Text gedrungen ist. Die Variante hat also eine recht starke indirekte Stütze, und auch poetisch ist nach &amp;#039;&amp;#039;kol-`elleh&amp;#039;&amp;#039; („all dies“) &amp;#039;&amp;#039;kol-zot&amp;#039;&amp;#039; („all jenes“) so naheliegend, dass man ihre Ursprünglichkeit durchaus erwägen kann. So aber bisher m.W. kein:e Ausleger:in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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