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	<title>Lukas 1 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
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		<title>Sebastian Walter am 18. März 2022 um 08:47 Uhr</title>
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		<updated>2022-03-18T08:47:53Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 18. März 2022 um 08:46 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 18. März 2022 um 08:40 Uhr</title>
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		<updated>2022-03-18T08:40:43Z</updated>

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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_(Und =) Sondern von heiligem Geist wird er erfüllt (voll) sein (werden)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;erfüllt von heiligem Geist&amp;#039;&amp;#039; - häufig belegte biblische Vorstellung: Will Gott einen Menschen dazu ermächtigen, eine Aufgabe für ihn zu erfüllen, „füllt“ er ihn mit seinem Geist, was bei Lk und Apg meist eine gottgemäße Rede des „erfüllten“ Menschen ermöglicht (z.B. [[Apostelgeschichte 4#s8 |Apg 4,8]].[[Apostelgeschichte 4#s31|31]]), aber sogar bis dahin führen kann, dass dieser Mensch so fähig wird zu übermenschlicher Einsicht und Prophetie; vgl. näher z.B. Köstenberger 1997; Belegstellen bei V. 35) etc., weshalb er in den johanneischen Schriften gelegentlich auch als „Geist der Wahrheit“ bezeichnet werden kann. Anders als (ansatzweise) dort ist er bei Lukas aber durchaus noch nicht als eine dritte Person der Dreieinigkeit gedacht, sondern als „Wirkweise“ Gottes im und am Menschen (so richtig z.B. Brown 1997, S. 261).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_(Und =) Sondern von heiligem Geist wird er erfüllt (voll) sein (werden)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;erfüllt von heiligem Geist&amp;#039;&amp;#039; - häufig belegte biblische Vorstellung: Will Gott einen Menschen dazu ermächtigen, eine Aufgabe für ihn zu erfüllen, „füllt“ er ihn mit seinem Geist, was bei Lk und Apg meist eine gottgemäße Rede des „erfüllten“ Menschen ermöglicht (z.B. [[Apostelgeschichte 4#s8 |Apg 4,8]].[[Apostelgeschichte 4#s31|31]]), aber sogar bis dahin führen kann, dass dieser Mensch so fähig wird zu übermenschlicher Einsicht und Prophetie; vgl. näher z.B. Köstenberger 1997; Belegstellen bei V. 35) etc., weshalb er in den johanneischen Schriften gelegentlich auch als „Geist der Wahrheit“ bezeichnet werden kann. Anders als (ansatzweise) dort ist er bei Lukas aber durchaus noch nicht als eine dritte Person der Dreieinigkeit gedacht, sondern als „Wirkweise“ Gottes im und am Menschen (so richtig z.B. Brown 1997, S. 261).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Laurentin 1967, S. 28f.).&amp;lt;br /&amp;gt;So auch bei den Versen &#039;&#039;&#039;5-25&#039;&#039;&#039;, in denen das „eigentliche“ Evangelium damit  einsetzt, den ersten Teil einer Legende über Johannes den Täufer zu erzählen, die in Vv. 57-80 fortgesetzt wird. &#039;&#039;&#039;Vv. 5f.&#039;&#039;&#039; führen Zeit und die erste Hauptfigur Zacharias ein, &#039;&#039;&#039;Vv. 8-11&#039;&#039;&#039; konkretisieren Zeit und Ort und lassen Gabriel, die zweite Hauptfigur, auftreten. &#039;&#039;&#039;Vv. 12-20&#039;&#039;&#039; bilden mit der langen &#039;&#039;Geburtsverheißung&#039;&#039; Gabriels den Kern der Szene. Sehr ähnliche Erzählungen finden sich im Alten Testament auch in [[Genesis 16 |Gen 16]] und [[Genesis 17 |Gen 17]] über die Geburt Ismaels und Isaaks, besonders aber in [[Richter 13 |Ri 13]] über die Geburt Simsons und in [[1Samuel 1 |1 Sam 1]] über die Geburt Samuels. Johnson 2010 hat diese Erzählungen sinnvoll zusammengefasst und erklärt als die „son of a barren woman“-type scene: (1) Eine Frau ist unfruchtbar, (2) das Ende dieser Unfruchtbarkeit wird verheißen, (3) die Frau empfängt und gebiert einen Sohn (S. 272). Dieser „Sohn einer Unfruchtbaren“-Topos macht aus Lk 1,5-25 eine „theologische Leseanweisung“ (Stipp 2013, S. 153), die anzeigt, wie die Figur von Johannes dem Täufer zu verstehen ist: Als einer der „Großen“ der Heilsgeschichte. Johannes wird geboren &#039;&#039;kraft der Gnade Gottes&#039;&#039;; seine im Folgenden berichteten Taten sind deshalb mittelbar &#039;&#039;Gottes&#039;&#039; Taten.&amp;lt;br /&amp;gt;Das ist es denn auch, was Gabriel in den zwei Strophen von &#039;&#039;&#039;Vv. 14-17&#039;&#039;&#039; in hymnischem Stil explizit prophezeit. Das verheißene Kind wird für &#039;&#039;viele&#039;&#039; Grund zur Freude sein (V. 14), denn er wird ein Diener Gottes sein, durch den Gott selbst wirkt (15b-d). Ja, er wird sogar ein besonders wirksamer Diener Gottes sein. Denn was er herbeiführen wird, ist nichts weniger als die &#039;&#039;Allversöhnung&#039;&#039;: Er wird die „Kinder Israels“ zu Gott wenden (16a) – also Einheit stiften zwischen Gott und den Menschen –, Väterherzen ihren „Kindern“ zuwenden (17c) – also Einheit stiften unter den Menschen – und Ungehorsame zur Weisheit der Gerechten hinwenden (17d) – ein Bild, in dem noch einmal beide Dimensionen aufgehoben sind. So sieht ein „Gott bereitetes Volk“ aus: Gott und einander zugeneigt, Gott gehorchend und um Gott wissend. Besonders nahe an diesen Versen sind die Vv. 8-9 des zeitgenössischen 18. Psalm des Salomo: Dort wird der &#039;&#039;christus&#039;&#039; des Herrn seine Zuchtrute schwingen, „&#039;&#039;um jeden auszurichten auf Werke der Gerechtigkeit und der Gottesfurcht, um alle aufzustellen in der Gottesfurcht: Ein gutes Geschlecht in der Gottesfurcht zur Zeit seiner Gnade.&#039;&#039;“ Was Johannes hier zugeschrieben wird, ist nicht bloß die Rolle eines Wegbereiters Jesu, vielmehr teilen sich nach diesen Versen Johannes und Jesus die Aufgaben des Messias untereinander auf.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lukas „ordnende“ Hand ist besonders in den &#039;&#039;&#039;ersten beiden Kapiteln&#039;&#039;&#039; spürbar, in denen jeder Abschnitt nach dem selben Schema gestaltet ist: Auf eine Angabe von Zeit und Ort folgt der Auftritt der beteiligten Figuren, am Ende ihr Abtritt; den Kern jeder Szene bildet ein Gedicht oder ein gedichteter Dialog (vgl. Laurentin 1967, S. 28f.).&amp;lt;br /&amp;gt;So auch bei den Versen &#039;&#039;&#039;5-25&#039;&#039;&#039;, in denen das „eigentliche“ Evangelium damit  einsetzt, den ersten Teil einer Legende über Johannes den Täufer zu erzählen, die in Vv. 57-80 fortgesetzt wird. &#039;&#039;&#039;Vv. 5f.&#039;&#039;&#039; führen Zeit und die erste Hauptfigur Zacharias ein, &#039;&#039;&#039;Vv. 8-11&#039;&#039;&#039; konkretisieren Zeit und Ort und lassen Gabriel, die zweite Hauptfigur, auftreten. &#039;&#039;&#039;Vv. 12-20&#039;&#039;&#039; bilden mit der langen &#039;&#039;Geburtsverheißung&#039;&#039; Gabriels den Kern der Szene. Sehr ähnliche Erzählungen finden sich im Alten Testament auch in [[Genesis 16 |Gen 16]] und [[Genesis 17 |Gen 17]] über die Geburt Ismaels und Isaaks, besonders aber in [[Richter 13 |Ri 13]] über die Geburt Simsons und in [[1Samuel 1 |1 Sam 1]] über die Geburt Samuels. Johnson 2010 hat diese Erzählungen sinnvoll zusammengefasst und erklärt als die „son of a barren woman“-type scene: (1) Eine Frau ist unfruchtbar, (2) das Ende dieser Unfruchtbarkeit wird verheißen, (3) die Frau empfängt und gebiert einen Sohn (S. 272). Dieser „Sohn einer Unfruchtbaren“-Topos macht aus Lk 1,5-25 eine „theologische Leseanweisung“ (Stipp 2013, S. 153), die anzeigt, wie die Figur von Johannes dem Täufer zu verstehen ist: Als einer der „Großen“ der Heilsgeschichte. Johannes wird geboren &#039;&#039;kraft der Gnade Gottes&#039;&#039;; seine im Folgenden berichteten Taten sind deshalb mittelbar &#039;&#039;Gottes&#039;&#039; Taten.&amp;lt;br /&amp;gt;Das ist es denn auch, was Gabriel in den zwei Strophen von &#039;&#039;&#039;Vv. 14-17&#039;&#039;&#039; in hymnischem Stil explizit prophezeit. Das verheißene Kind wird für &#039;&#039;viele&#039;&#039; Grund zur Freude sein (V. 14), denn er wird ein Diener Gottes sein, durch den Gott selbst wirkt (15b-d). Ja, er wird sogar ein besonders wirksamer Diener Gottes sein. Denn was er herbeiführen wird, ist nichts weniger als die &#039;&#039;Allversöhnung&#039;&#039;: Er wird die „Kinder Israels“ zu Gott wenden (16a) – also Einheit stiften zwischen Gott und den Menschen –, Väterherzen ihren „Kindern“ zuwenden (17c) – also Einheit stiften unter den Menschen – und Ungehorsame zur Weisheit der Gerechten hinwenden (17d) – ein Bild, in dem noch einmal beide Dimensionen aufgehoben sind. So sieht ein „Gott bereitetes Volk“ aus: Gott und einander zugeneigt, Gott gehorchend und um Gott wissend. Besonders nahe an diesen Versen sind die Vv. 8-9 des zeitgenössischen 18. Psalm des Salomo: Dort wird der &#039;&#039;christus&#039;&#039; des Herrn seine Zuchtrute schwingen, „&#039;&#039;um jeden auszurichten auf Werke der Gerechtigkeit und der Gottesfurcht, um alle aufzustellen in der Gottesfurcht: Ein gutes Geschlecht in der Gottesfurcht zur Zeit seiner Gnade.&#039;&#039;“ Was Johannes hier zugeschrieben wird, ist nicht bloß die Rolle eines Wegbereiters Jesu, vielmehr teilen sich nach diesen Versen Johannes und Jesus die Aufgaben des Messias untereinander auf.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Vgl. zur Frage nach der Messianität Johanni ausführlicher Böhlemann 1997, S. 228-232: Böhlemann sammelt noch weit mehr Belege v.a. aus dem Lukasevangelium dafür, dass Johannes dort d.Ö. als Messias oder immerhin Quasi-Messias erscheine, geht daher davon aus, dass einst unter den Jüngern des Johannes dieser wirklich als Messias verehrt wurde, und denkt schließlich, dass Lukas dies aufgegriffen habe, dann aber, um die Messianität &#039;&#039;Jesu&#039;&#039; klar zu machen, Johannes stärker als Prophet denn als Messias stilisiert habe. Das ist in späteren Stellen des Lukasevangeliums wahr; hier aber merkt man diese Abschwächung der Messianität Johanni noch nicht: In Lk 1-2 erscheinen Jesus und Johannes noch wirklich als messianisches Duo.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Lukas_1&amp;diff=33247&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 5. Februar 2022 um 14:41 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter: Einige formale Korrekturen.</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 11. Januar 2022 um 19:29 Uhr</title>
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Auch das &#039;&#039;aber&#039;&#039; signalisiert im Bibelgriechischen nur, dass nun ein neuer Abschnitt beginnt; beides muss im Dt. ausgespart werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Maria ging (mit Eile=) eilig ins Gebirgige in (eine Stadt Juda[s]=) eine judäische Stadt (?),&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;ins Gebirgige in (eine Stadt Juda[s]) eine judäische Stadt&#039;&#039; - Unerklärter Ausdruck. Das &#039;&#039;Gebirgige&#039;&#039;, gr. &#039;&#039;orīne&#039;&#039;, könnte (1a) ganz Judäa im Gegensatz zur Niederung der Schefela und zur Negev-Wüste meinen wie bei Josephus (JosBel §451; vgl. V. 65! So z.B. Ernst, Marshall, Fitzmyer) oder (1b) wie bei Plinius (Nat.Hist. v 15) nur den judäischen Verwaltungsdistrikt Orine um Jerusalem, der nach der Zerstörung dieser Stadt nicht mehr „Jerusalem“ wie bei Josephus, sondern eben „Orine“ genannt wurde (so z.B. Green). Noch schwieriger ist &#039;&#039;Stadt Juda&#039;&#039;. Juda ist keine Stadt, sondern ein großes Gebiet. Vorgeschlagen wurde, (2a) dass dies eine Fehlübersetzung einer hebräischen / aramäischen Genitivverbindung &#039;&#039;´ir jehudah&#039;&#039; „eine Stadt Juda&#039;&#039;s&#039;&#039;“ wie ähnlich in [[2 Samuel 2#s1 |2 Sam 2,1]] ist (z.B. Marshall, Fitzmyer), (2b) dass „Stadt“ eine Fehlübersetzung des aramäischen &#039;&#039;medinah&#039;&#039; „Bezirk“ ist (Torrey 1924; Sahlin; Black 1967, S. 12; Lachs 1987, S. 24; TOR: „into the hill country, to the province of Judea“) oder früher recht oft (z.B. Osterzee, Reland, Zahn), dass (2c) „Juda“ ein Hörfehler für die in [[Josua 15#155 |Jos 15,55]] belegte Stadt Jutta ist. Alle drei Vorschläge sind gleichermaßen schwierig. In dt. Üss. übersetzt man üblicherweise „in eine Stadt im Bergland von Judäa“ (also 1a + 2a; „Judäa“ ist die lat. / gr. Variante von „Juda“). Dieser Verlegenheitsübersetzung wird man sich anschließen müssen. Die Angabe ist dann sehr unpräzise; gemeint ist irgendeine Stadt im Süden Israels. Vielleicht soll „ins Gebirgige, in die Stadt“ unterstreichen, wie lang die Reise dauert? Auch Doppelverbformeln wie die obige werden bei der Beschreibung von Reisen im Heb. vor allem verwendet, wenn es sich um längere Reisen handelt, und das Selbe legt ja die Angabe „eilig“ nahe). Warum &#039;&#039;iouda&#039;&#039; („Juda“) statt &#039;&#039;täs Ioudaias&#039;&#039; („in Judäa“) verwendet, erklärte sich daraus aber immer noch nicht. Dass die Reise eine lange ist, muss Lukas jedenfalls unbedingt einer Erwähung wert sein, s. die Anmerkungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|39}} {Aufgestanden aber}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;tFN&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;Aufgestanden&#039;&#039; - Semitismus; im Heb. übliche Doppelverbformel, bei der das &#039;&#039;wattaqam&#039;&#039; („und sie stand auf“, z.B. [[Genesis 24#s61 |Gen 24,61]]; [[Genesis 38#s19 |38,19]]; [[Rut 1#s6 |Rut 1,6]]; [[1 Könige 14#s17 |1 Kön 14,17]]) nur ausdrückt, dass Maria nun eine neue Handlung beginnt (so z.B. Bovon, Brown, Fitzmyer, Johnson). 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Vorgeschlagen wurde, (2a) dass dies eine Fehlübersetzung einer hebräischen / aramäischen Genitivverbindung &#039;&#039;´ir jehudah&#039;&#039; „eine Stadt Juda&#039;&#039;s&#039;&#039;“ wie ähnlich in [[2 Samuel 2#s1 |2 Sam 2,1&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] und [[Jeremia 9#s10 |Jer 9,10&lt;/ins&gt;]] ist (z.B. Marshall, Fitzmyer), (2b) dass „Stadt“ eine Fehlübersetzung des aramäischen &#039;&#039;medinah&#039;&#039; „Bezirk“ ist (Torrey 1924; Sahlin; Black 1967, S. 12&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;; Jeremias 1980, S. 56&lt;/ins&gt;; Lachs 1987, S. 24; TOR: „into the hill country, to the province of Judea“) oder früher recht oft (z.B. Osterzee, Reland, Zahn), dass (2c) „Juda“ ein Hörfehler für die in [[Josua 15#155 |Jos 15,55]] belegte Stadt Jutta ist. Alle drei Vorschläge sind gleichermaßen schwierig. In dt. Üss. übersetzt man üblicherweise „in eine Stadt im Bergland von Judäa“ (also 1a + 2a; „Judäa“ ist die lat. / gr. Variante von „Juda“). Dieser Verlegenheitsübersetzung wird man sich anschließen müssen. Die Angabe ist dann sehr unpräzise; gemeint ist irgendeine Stadt im Süden Israels. Vielleicht soll „ins Gebirgige, in die Stadt“ unterstreichen, wie lang die Reise dauert? Auch Doppelverbformeln wie die obige werden bei der Beschreibung von Reisen im Heb. vor allem verwendet, wenn es sich um längere Reisen handelt, und das Selbe legt ja die Angabe „eilig“ nahe). Warum &#039;&#039;iouda&#039;&#039; („Juda“) statt &#039;&#039;täs Ioudaias&#039;&#039; („in Judäa“) verwendet, erklärte sich daraus aber immer noch nicht. Dass die Reise eine lange ist, muss Lukas jedenfalls unbedingt einer Erwähung wert sein, s. die Anmerkungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Lukas_1&amp;diff=33236&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 11. Januar 2022 um 17:56 Uhr</title>
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		<updated>2022-01-11T17:56:42Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 11. Januar 2022 um 17:55 Uhr</title>
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		<updated>2022-01-11T17:55:54Z</updated>

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Auch das &amp;#039;&amp;#039;aber&amp;#039;&amp;#039; signalisiert im Bibelgriechischen nur, dass nun ein neuer Abschnitt beginnt; beides muss im Dt. ausgespart werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Maria ging (mit Eile=) eilig ins Gebirgige in (eine Stadt Juda[s]=) eine judäische Stadt (?),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;ins Gebirgige in (eine Stadt Juda[s]) eine judäische Stadt&amp;#039;&amp;#039; - Unerklärter Ausdruck. Das &amp;#039;&amp;#039;Gebirgige&amp;#039;&amp;#039;, gr. &amp;#039;&amp;#039;orīne&amp;#039;&amp;#039;, könnte (1a) ganz Judäa im Gegensatz zur Niederung der Schefela und zur Negev-Wüste meinen wie bei Josephus (JosBel §451; vgl. V. 65! So z.B. Ernst, Marshall, Fitzmyer) oder (1b) wie bei Plinius (Nat.Hist. v 15) nur den judäischen Verwaltungsdistrikt Orine um Jerusalem, der nach der Zerstörung dieser Stadt nicht mehr „Jerusalem“ wie bei Josephus, sondern eben „Orine“ genannt wurde (so z.B. Green). Noch schwieriger ist &amp;#039;&amp;#039;Stadt Juda&amp;#039;&amp;#039;. Juda ist keine Stadt, sondern ein großes Gebiet. Vorgeschlagen wurde, (2a) dass dies eine Fehlübersetzung einer hebräischen / aramäischen Genitivverbindung &amp;#039;&amp;#039;´ir jehudah&amp;#039;&amp;#039; „eine Stadt Juda&amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;“ wie ähnlich in [[2 Samuel 2#s1 |2 Sam 2,1]] ist (z.B. Marshall, Fitzmyer), (2b) dass „Stadt“ eine Fehlübersetzung des aramäischen &amp;#039;&amp;#039;medinah&amp;#039;&amp;#039; „Bezirk“ ist (Torrey 1924; Sahlin; Black 1967, S. 12; Lachs 1987, S. 24; TOR: „into the hill country, to the province of Judea“) oder früher recht oft (z.B. Osterzee, Reland, Zahn), dass (2c) „Juda“ ein Hörfehler für die in [[Josua 15#155 |Jos 15,55]] belegte Stadt Jutta ist. Alle drei Vorschläge sind gleichermaßen schwierig. In dt. Üss. übersetzt man üblicherweise „in eine Stadt im Bergland von Judäa“ (also 1a + 2a; „Judäa“ ist die lat. / gr. Variante von „Juda“). Dieser Verlegenheitsübersetzung wird man sich anschließen müssen. Die Angabe ist dann sehr unpräzise; gemeint ist irgendeine Stadt im Süden Israels. Vielleicht soll „ins Gebirgige, in die Stadt“ unterstreichen, wie lang die Reise dauert? Auch Doppelverbformeln wie die obige werden bei der Beschreibung von Reisen im Heb. vor allem verwendet, wenn es sich um längere Reisen handelt, und das Selbe legt ja die Angabe „eilig“ nahe). Warum &amp;#039;&amp;#039;iouda&amp;#039;&amp;#039; („Juda“) statt &amp;#039;&amp;#039;täs Ioudaias&amp;#039;&amp;#039; („in Judäa“) verwendet, erklärte sich daraus aber immer noch nicht. 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Auch das &amp;#039;&amp;#039;aber&amp;#039;&amp;#039; signalisiert im Bibelgriechischen nur, dass nun ein neuer Abschnitt beginnt; beides muss im Dt. ausgespart werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Maria ging (mit Eile=) eilig ins Gebirgige in (eine Stadt Juda[s]=) eine judäische Stadt (?),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;ins Gebirgige in (eine Stadt Juda[s]) eine judäische Stadt&amp;#039;&amp;#039; - Unerklärter Ausdruck. Das &amp;#039;&amp;#039;Gebirgige&amp;#039;&amp;#039;, gr. &amp;#039;&amp;#039;orīne&amp;#039;&amp;#039;, könnte (1a) ganz Judäa im Gegensatz zur Niederung der Schefela und zur Negev-Wüste meinen wie bei Josephus (JosBel §451; vgl. V. 65! So z.B. Ernst, Marshall, Fitzmyer) oder (1b) wie bei Plinius (Nat.Hist. v 15) nur den judäischen Verwaltungsdistrikt Orine um Jerusalem, der nach der Zerstörung dieser Stadt nicht mehr „Jerusalem“ wie bei Josephus, sondern eben „Orine“ genannt wurde (so z.B. Green). Noch schwieriger ist &amp;#039;&amp;#039;Stadt Juda&amp;#039;&amp;#039;. Juda ist keine Stadt, sondern ein großes Gebiet. Vorgeschlagen wurde, (2a) dass dies eine Fehlübersetzung einer hebräischen / aramäischen Genitivverbindung &amp;#039;&amp;#039;´ir jehudah&amp;#039;&amp;#039; „eine Stadt Juda&amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;“ wie ähnlich in [[2 Samuel 2#s1 |2 Sam 2,1]] ist (z.B. Marshall, Fitzmyer), (2b) dass „Stadt“ eine Fehlübersetzung des aramäischen &amp;#039;&amp;#039;medinah&amp;#039;&amp;#039; „Bezirk“ ist (Torrey 1924; Sahlin; Black 1967, S. 12; Lachs 1987, S. 24; TOR: „into the hill country, to the province of Judea“) oder früher recht oft (z.B. Osterzee, Reland, Zahn), dass (2c) „Juda“ ein Hörfehler für die in [[Josua 15#155 |Jos 15,55]] belegte Stadt Jutta ist. Alle drei Vorschläge sind gleichermaßen schwierig. In dt. Üss. übersetzt man üblicherweise „in eine Stadt im Bergland von Judäa“ (also 1a + 2a; „Judäa“ ist die lat. / gr. Variante von „Juda“). Dieser Verlegenheitsübersetzung wird man sich anschließen müssen. Die Angabe ist dann sehr unpräzise; gemeint ist irgendeine Stadt im Süden Israels. Vielleicht soll „ins Gebirgige, in die Stadt“ unterstreichen, wie lang die Reise dauert? Auch Doppelverbformeln wie die obige werden bei der Beschreibung von Reisen im Heb. vor allem verwendet, wenn es sich um längere Reisen handelt, und das Selbe legt ja die Angabe „eilig“ nahe). Warum &amp;#039;&amp;#039;iouda&amp;#039;&amp;#039; („Juda“) statt &amp;#039;&amp;#039;täs Ioudaias&amp;#039;&amp;#039; („in Judäa“) verwendet, erklärte sich daraus aber immer noch nicht. Dass die Reise eine lange ist, muss Lukas jedenfalls unbedingt einer Erwähung wert sein, s. die Anmerkungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 11. Januar 2022 um 17:49 Uhr</title>
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Nach unserem Urteil kann es bei den meisten dieser Passagen kaum Zweifel geben, dass sie in der Tat Poesie sind; und schon allein deshalb, weil es hilfreich für den Überblick über die Struktur der Reden ist, haben wir daher viele Stellen, für die dies diskutiert wird, als Poesie formatiert.&amp;lt;br /&amp;gt;Zu 1,13-17 als Poesie s. NA28, Jeremias &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1930&lt;/del&gt;, Marshall &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1978&lt;/del&gt;, Klein &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;2006&lt;/del&gt;, Sahlin &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1945, S. 86f.&lt;/del&gt;, STIER und TOR. Nur Vv. 14-17 halten Aytoun 1917, Brown &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1997&lt;/del&gt;, Grundmann &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1978 &lt;/del&gt;und MOF für Poesie.&amp;lt;br /&amp;gt;Zu 1,19f. als Poesie s. Jeremias 1930; Sahlin 1945, S. 89; TOR.&amp;lt;br /&amp;gt;Zu 1,30-33 vgl. NA28, Aytoun 1917, Jeremias &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1930&lt;/del&gt;, STIER und TOR; nur Vv. 31-33 dagegen sehen als Poesie an Brown 1997, Sahlin 1945; nur Vv. 32-33 MOF.&amp;lt;br /&amp;gt;Zu 1,35 also Poesie s. NA28, Brown 1997, S. 286; STIER. Den ganzen Abschnitt 1,35-37 halten für Poesie Jeremias 1930, Sahlin 1945, S. 68, TOR; Aytoun 1917, S. 279-281 nur 35.37. Vv. 36f. lassen sich in der Tat leicht in poetische Zeilen aufteilen, haben aber überhaupt keine Merkmale von Poesie.&amp;lt;br /&amp;gt;Jeremias 1930 formatiert auch Vv. 28.38 als Poesie, TOR nur 38. 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Nach unserem Urteil kann es bei den meisten dieser Passagen kaum Zweifel geben, dass sie in der Tat Poesie sind; und schon allein deshalb, weil es hilfreich für den Überblick über die Struktur der Reden ist, haben wir daher viele Stellen, für die dies diskutiert wird, als Poesie formatiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(1) &lt;/ins&gt;Zu 1,13-17 als Poesie s. NA28, Jeremias, Marshall, Klein, Sahlin, STIER und TOR. Nur Vv. 14-17 halten Aytoun 1917, Brown, Grundmann und MOF für Poesie.&amp;lt;br /&amp;gt;Zu 1,19f. als Poesie s. Jeremias 1930; Sahlin 1945, S. 89; TOR.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(2) &lt;/ins&gt;Zu 1,30-33 vgl. NA28, Aytoun 1917, Jeremias, STIER und TOR; nur Vv. 31-33 dagegen sehen als Poesie an Brown 1997, Sahlin 1945; nur Vv. 32-33 MOF.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(3) &lt;/ins&gt;Zu 1,35 also Poesie s. NA28, Brown 1997, S. 286; STIER. Den ganzen Abschnitt 1,35-37 halten für Poesie Jeremias 1930, Sahlin 1945, S. 68, TOR; Aytoun 1917, S. 279-281 nur 35.37. Vv. 36f. lassen sich in der Tat leicht in poetische Zeilen aufteilen, haben aber überhaupt keine Merkmale von Poesie.&amp;lt;br /&amp;gt;Jeremias 1930 formatiert auch Vv. 28.38 als Poesie, TOR nur 38. Bei beiden Versen wären die sich ergebenden Halbzeilen aber so kurz, dass dies unwahrscheinlich ist&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(4) Zu 1,42-45 als Poesie vgl. Aytoun 1917, S. 281; Brown; Jeremias; Plummer; Sahlin; TOR. NA28, Bovon, Fitzmyer, MOF und STIER halten nur V. 42 für Poesie. In der Tat sind Vv. 43-45 weniger kohäsiv als V. 42, die Poetik ist aber dennoch deutlich: „woher“ (43a) + „kommt“ (43b) und „ich“ (43a) + „mir“ (43b); „meine Ohren“ (44a) + „mein Leib“ (44b) und „kam“ (44a) + „hüpfte“ (44b). 45a-c werden zusammengehalten vom selben Thema („das, was sie geglaubt hat“; „das, was in Erfüllung gehen wird“; „das, was ihr gesagt worden ist“) und 45c könnte sogar Apokoinu zu 45a und 45b sein („Selig, die geglaubt hat, was ihr vom Herrn gesagt worden ist“ + „nun wird sich erfüllen, was ihr vom Herrn gesagt worden ist“)&lt;/ins&gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 11. Januar 2022 um 17:14 Uhr</title>
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		<updated>2022-01-11T17:14:47Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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