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	<title>Markus 14 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
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		<title>Sebastian Walter am 21. Mai 2022 um 20:19 Uhr</title>
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		<updated>2022-05-21T20:19:28Z</updated>

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Entsandt sind diese u.a. vom Hohepriester, und sollte es nicht schon sein bisheriges (und mehr noch sein direkt bevorstehendes) Handeln deutlich gezeigt haben, macht es der symbolische Angriff auf ihn in V. 47 deutlich: Ebenso, wie Judas nicht wert ist, einer der Zwölf zu sein und die Häscher Jesu durchaus nicht rechtmäßig handeln, sondern gar den Tod verdienen, ist auch der Hohepriester durchaus seines Amtes nicht würdig.&amp;lt;br /&amp;gt;Diese sind es also, die Jesus hier gefangennehmen, und Jesus weist auf diese Unrechtmäßigkeit in &#039;&#039;&#039;Vv. 48f.&#039;&#039;&#039; auch deutlich hin, fügt sich aber, gestärkt durch das in der vorhergehenden Perikope Geschilderte, in sein Schicksal: Gottes Wille muss erfüllt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;In &#039;&#039;&#039;Vv. 50-53&#039;&#039;&#039; wird berichtet, wie die Personenkonstellation um Jesus sich ändert: Als Reaktion auf dieses sein sich-Fügen fliehen seine Anhänger allesamt. Jesus ist endgültig allein. Dafür aber versammeln sich alle obersten Priester im Haus des Hohepriesters um Jesus: Statt von Freunden und Anhängern ist Jesus nun nur noch von Feinden umgeben. Vv. 51f., über die viel gerätselt wurde, schildern dabei wohl nur einen Spezialfall der fliehenden Anhänger Jesu, um die Schmach dieser allgemeinen Flucht zu veranschaulichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Datei:Himation.jpg|miniatur|Himation. Foto von Giovanni Dall&#039;Orto [CC BY-SA 3.0], aus Wikimedia Commons]]&amp;lt;div class=&quot;tright&quot; style=&quot;clear:none;&quot;&amp;gt;[[Datei:Sindon.png|miniatur|Verrutschte Leinentücher. Rekonstruktion aus Brian B. Shefton: Herakles and Theseus on a Red-Figured Louterion, in: Hesperia 31/4, 1962. S. 330-368, hier: Fig. 2.]]&amp;lt;/div&amp;gt;Weil diese beiden Verse vielen rätselhaft schienen, sind sie häufig symbolisch ausgelegt worden. Sehr rätselhaft sind die Verse aber nicht (vgl. zum Folgenden bes. Jackson 1997): Ein „Leinentuch“ (gr. &#039;&#039;sindon&#039;&#039;) war im Alten Israel ein gewöhnliches, wenn auch nicht billiges Kleidungsstück, sehr ähnlich dem ganz rechts abgebildten &#039;&#039;himation&#039;&#039;: Ein rechteckiges Tuch, das um den Körper gewunden und nur manchmal mit einem Gürtel o.Ä. befestigt wurde. Ebenso gewöhnlich war es, dieses Kleidungsstück über dem nackten Körper (statt über einem zusätzlichen Untergewandt) zu tragen. Ein solches Leinentuch konnte sich sehr leicht vom Körper lösen, wie z.B. auf der rechts abgebildeten Kampfszene gut zu sehen ist. Vergleichbare Szenen finden sich daher häufiger. Schon in [[Genesis 39#s12 |Gen 39,12]] flieht Joseph vor Potifars Frau, indem er seine Kleidung „in ihrer Hand lässt“; nach TestJos 8,3 berichtet er darüber: „Sie griff mein Gewand, ich ließ es und rannte nackt davon“. In Lysias, Or 3.12.35 wird ein Junge beim Gewand gepackt, doch dieser „warf seinen Mantel ab und rannte davon“, und selbst der große Redner Demosthenes berichtet in Or 21.215-17, dass er, als er einmal am Gewand gepackt wurde und entkommen wollte, „seinen Mantel herabgleiten ließ und so fast nackt dastand.“ Dass der junge Mann hier beim Versuch, Jesu Häschern zu entkommen, sein Leinentuch verliert und nackt davonläuft, ist also durchaus realistisch (so auch Casey 2010, S. 440), ist aber (natürlich, und gerade im Alten Israel) sehr schmachvoll und färbt so die plötzliche Flucht aller Anhänger Jesu, von der V. 50 spricht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vv. 43-53&#039;&#039;&#039; berichten dann von Jesu Gefangennahme und Abführung. &#039;&#039;&#039;Vv. 43-47&#039;&#039;&#039; zeigen dabei wohl v.a., welch „feine Gesellschaft“ es ist, die Jesus da gefangennimmt: Zunächst ist da Judas, der Verräter aus dem Zwölferkreis, der Jesu zu allem Überfluss auch noch mit einem Kuss verrät. Sodann die zur Gefangennahme entsandten Truppen, die – das Festtagsverbot von Waffen missachtend – mit Schwertern und Keulen gegen Jesus ausziehen, als handle es sich bei ihm um einen gefährlichen Räuber. Entsandt sind diese u.a. vom Hohepriester, und sollte es nicht schon sein bisheriges (und mehr noch sein direkt bevorstehendes) Handeln deutlich gezeigt haben, macht es der symbolische Angriff auf ihn in V. 47 deutlich: Ebenso, wie Judas nicht wert ist, einer der Zwölf zu sein und die Häscher Jesu durchaus nicht rechtmäßig handeln, sondern gar den Tod verdienen, ist auch der Hohepriester durchaus seines Amtes nicht würdig.&amp;lt;br /&amp;gt;Diese sind es also, die Jesus hier gefangennehmen, und Jesus weist auf diese Unrechtmäßigkeit in &#039;&#039;&#039;Vv. 48f.&#039;&#039;&#039; auch deutlich hin, fügt sich aber, gestärkt durch das in der vorhergehenden Perikope Geschilderte, in sein Schicksal: Gottes Wille muss erfüllt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;In &#039;&#039;&#039;Vv. 50-53&#039;&#039;&#039; wird berichtet, wie die Personenkonstellation um Jesus sich ändert: Als Reaktion auf dieses sein sich-Fügen fliehen seine Anhänger allesamt. Jesus ist endgültig allein. Dafür aber versammeln sich alle obersten Priester im Haus des Hohepriesters um Jesus: Statt von Freunden und Anhängern ist Jesus nun nur noch von Feinden umgeben. Vv. 51f., über die viel gerätselt wurde, schildern dabei wohl nur einen Spezialfall der fliehenden Anhänger Jesu, um die Schmach dieser allgemeinen Flucht zu veranschaulichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Datei:Himation.jpg|miniatur|Himation. Foto von Giovanni Dall&#039;Orto [CC BY-SA 3.0], aus Wikimedia Commons]]&amp;lt;div class=&quot;tright&quot; style=&quot;clear:none;&quot;&amp;gt;[[Datei:Sindon.png|miniatur|Verrutschte Leinentücher. Rekonstruktion aus Brian B. Shefton: Herakles and Theseus on a Red-Figured Louterion, in: Hesperia 31/4, 1962. S. 330-368, hier: Fig. 2.]]&amp;lt;/div&amp;gt;Weil diese beiden Verse vielen rätselhaft schienen, sind sie häufig symbolisch ausgelegt worden. Sehr rätselhaft sind die Verse aber nicht (vgl. zum Folgenden bes. Jackson 1997): Ein „Leinentuch“ (gr. &#039;&#039;sindon&#039;&#039;) war im Alten Israel ein gewöhnliches, wenn auch nicht billiges Kleidungsstück, sehr ähnlich dem ganz rechts abgebildten &#039;&#039;himation&#039;&#039;: Ein rechteckiges Tuch, das um den Körper gewunden und nur manchmal mit einem Gürtel o.Ä. befestigt wurde. Ebenso gewöhnlich war es, dieses Kleidungsstück über dem nackten Körper (statt über einem zusätzlichen Untergewandt) zu tragen. Ein solches Leinentuch konnte sich sehr leicht vom Körper lösen, wie z.B. auf der rechts abgebildeten Kampfszene gut zu sehen ist. Vergleichbare Szenen finden sich daher häufiger. Schon in [[Genesis 39#s12 |Gen 39,12]] flieht Joseph vor Potifars Frau, indem er seine Kleidung „in ihrer Hand lässt“; nach TestJos 8,3 berichtet er darüber: „Sie griff mein Gewand, ich ließ es und rannte nackt davon“. In Lysias, Or 3.12.35 wird ein Junge beim Gewand gepackt, doch dieser „warf seinen Mantel ab und rannte davon“, und selbst der große Redner Demosthenes berichtet in Or 21.215-17, dass er, als er einmal am Gewand gepackt wurde und entkommen wollte, „seinen Mantel herabgleiten ließ und so fast nackt dastand.“ Dass der junge Mann hier beim Versuch, Jesu Häschern zu entkommen, sein Leinentuch verliert und nackt davonläuft, ist also durchaus realistisch (so auch Casey 2010, S. 440), ist aber (natürlich, und gerade im Alten Israel) sehr schmachvoll und färbt so die plötzliche Flucht aller Anhänger Jesu, von der V. 50 spricht&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Will&#039;&#039; man den Mantel darüber hinaus symbolisch auslegen, bietet sich Folgendes an: Im Alten Israel war es nicht gewöhnlich, gänzlich bekleidet zu sein (s. zu [[Genesis 3#s7 |Gen 3,7]]). Von einigen Personengruppen wird die vollständige Bedeckung daher besonders hervorgehoben: (1) Von Adam und Eva, als Gott ihnen „Mäntel für die Haut macht“ ([[Genesis 3#s21 |Gen 3,21]]), (2) von Propheten (s. [[2 Könige 1#s8 |2 Kön 1,8]] [daher auch [[1 Könige 19#s19 |1 Kön 19,19]]]; [[Markus 1#s6 |Mk 1,6]]; [[Matthäus 3#s4 |Mt 3,4]]; auch falsche Propheten: [[Sacharja 13#s4 |Sach 13,4]]); (3) von Priestern, deren Gewänder an mehreren Stellen lang und breit geschildert werden. (4) Auch bei himmlischen Wesen werden wohl u.a. deshalb regelmäßig ihre strahlenden Gewänder hervorgehoben, z.B. in [[Markus 9#s5 |Mk 9,5]] (vgl. z.B. Gnilka 1979, S. 33; Lo 2012, S. 175). Möglicherweise ist angesichts gerade &#039;&#039;dieser&#039;&#039; Personengruppen die bedeckende Gewandung die &#039;&#039;gottgemäße&#039;&#039; Gewandung; dass der junge Mann sie verliert, könnte dann symbolisieren, dass die fliehenden Jünger mit ihrer Flucht vorübergehend &#039;&#039;von Gott abfallen&#039;&#039;&lt;/ins&gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Mihi: Syntaxfehler</title>
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		<updated>2018-07-21T21:31:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Syntaxfehler&lt;/p&gt;
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		<author><name>Mihi</name></author>
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		<title>Sebastian Walter: FN zum Becher verbessert.</title>
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		<updated>2018-06-27T21:47:26Z</updated>

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Brown 1994, S. 175), die vielleicht darauf zurückzuführen ist, dass Jesus selbst seinen Anhängern empfohlen hat, im Gebet Gott genau so anzusprechen: &#039;&#039;abba&#039;&#039;, „Vater!“ (vgl. das in [https://offene-bibel.de/wiki/Matth%C3%A4us_6#note_q FN q] zu [[Matthäus 6#s9 |Mt 6,9]] zu „Vater“ vs. „Vater unser im Himmel“ Gesagte).&amp;lt;/ref&amp;gt; alles [ist] dir möglich. Trag diesen Becher (Kelch)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Becher (Kelch)&#039;&#039; -  Metapher, die sich auch in [[Markus 10#s38 |Mk 10,38]] findet. Der „Becher“ an sich ist eine unspezifische Metapher für das Schicksal eines Menschen; s. [[Psalm 11#s6 |Ps 11,6]]; [[Psalm 16#s5 |16,5]]; [[Ezechiel 23#s31 |Ez 23,31-33]]; [[Habakuk 2#s16 |Hab 2,16]]; wohl auch [[Psalm 23#s5 |Ps 23,5]]. Ps 16,5 und 23,5 zeigen, dass das durch dieses Bild bestimmte Schicksal auch positiv sein kann, meist wird die Metapher aber negativ gefüllt: Besonders verbreitet ist (1) das speziellere Bild vom „Zornesbecher“ (JHWH gibt jmdm den Becher seines Zorns zu trinken = JHWH verdammt jmdn zu Leid und/oder Tod; s. [[Psalm 75#s9 |Ps 75,9]]; [[Jesaja 51#s17 |Jes 51,17]].[[Jesaja 51#s22 |22]]; [[Jeremia 25#s15 |Jer 25,15-18]]; [[Jeremia 49#s12 |49,12]]; [[Jeremia 51#s7 |51,7]]; [[Klagelieder 4#s21 |Klg 4,21]]; [[Klagelieder 4#s21 |Klg 4,21]]; [[Ezechiel 23#31 |Ez 23,31-34]]; [[Sacharja 12#s2 |Sach 12,2]]; [[Offenbarung 14#s10 |Offb 14,10]]; [[Offenbarung 16#s19 |16,19]]); bes. um die Abfassungszeit des Mk verbreitet ist (2) außerdem das Bild vom Becher als dem „Schicksal des Märtyrertodes“, s. MartPol 14,2 („Ich danke dir, dass ich zu deinen Märtyrern gehören und am Becher Christi teilhaben darf“), MartJes 5,13 (Jesaja bei seinem gewaltsamen Tod: „Nur für mich hat Gott diesen Becher gemischt“) und der Ausdruck „(bitterer) Becher des Todes“ in TestAb 16,12; TgN zu Dtn 32,1 und TgN, TgJ, TgF zu Gen 40,23. Verwandt ist vielleicht auch der Ausdruck „den Tod schmecken“ für „sterben“ in [[Markus 9#s1 |Mk 9,1]]; [[Johannes 8#s52 |Joh 8,52]]; [[Hebräer 2#s9 |Heb 2,9]] und häufiger in der frühjüdischen Literatur. (2) ist sicher auch hier gemeint; so aber einzig GN, die in einer FN auf das  „frühjüdische Bild vom Becher des Märtyrertodes“ verweisen.&amp;lt;br /&amp;gt;Die meisten anderen Üss. - wenn sie nicht bloß wörtlich übersetzen - deuten den Becher als Metapher für &#039;&#039;Leid&#039;&#039;: CEB, GNB, HfA, God&#039;s Word, NCV, NeÜ, NGÜ, NIRV, NL, NLB, Weymouth u.a. ergänzen entweder „&#039;&#039;bitterer&#039;&#039; Kelch“ oder häufiger „Kelch &#039;&#039;des Leidens&#039;&#039;“. Hilfreicher B/S: „Mach, daß ich diesen Leidensbecher nicht austrinken muss.“; KAM: „Erspare mir diese schwere Stunde und bewahre mich vor diesem Leiden!“; T4T: „Rescue me so that I do not have to suffer now!“. Auch BB erläutert in einer FN, der Becher stehe „für das Leiden, das Jesus bevorsteht“ (ebenso die Easy-to-Read Version)&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;; einzig GN verweist richtiger auf das „frühjüdische Bild vom Becher des Märtyrertodes“&lt;/del&gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; an mir vorüber! Doch nicht, wie ich will, sondern wie du [willst]!“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|36}} und er sagte: „Abba, Vater,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Abba, Vater&#039;&#039; - Gr. &#039;&#039;abba ho pater&#039;&#039;; wie in [[Römer 8#s15 |Röm 8,15]] und [[Galater 4#s6 |Gal 4,6]] folgt hier auf den aramäischen Vokativ „Oh Vater“ der griechische gleichbedeutende Vokativ „Oh Vater“; daraus und aus den beiden parallelen Stellen dürfen wir wohl ableiten, dass es sich hier um eine im Urchristentum verbreitete Anrede Gottes zur Einleitung eines Gebets handelt (vgl. z.B. Brown 1994, S. 175), die vielleicht darauf zurückzuführen ist, dass Jesus selbst seinen Anhängern empfohlen hat, im Gebet Gott genau so anzusprechen: &#039;&#039;abba&#039;&#039;, „Vater!“ (vgl. das in [https://offene-bibel.de/wiki/Matth%C3%A4us_6#note_q FN q] zu [[Matthäus 6#s9 |Mt 6,9]] zu „Vater“ vs. „Vater unser im Himmel“ Gesagte).&amp;lt;/ref&amp;gt; alles [ist] dir möglich. Trag diesen Becher (Kelch)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Becher (Kelch)&#039;&#039; -  Metapher, die sich auch in [[Markus 10#s38 |Mk 10,38]] findet. Der „Becher“ an sich ist eine unspezifische Metapher für das Schicksal eines Menschen; s. [[Psalm 11#s6 |Ps 11,6]]; [[Psalm 16#s5 |16,5]]; [[Ezechiel 23#s31 |Ez 23,31-33]]; [[Habakuk 2#s16 |Hab 2,16]]; wohl auch [[Psalm 23#s5 |Ps 23,5]]. Ps 16,5 und 23,5 zeigen, dass das durch dieses Bild bestimmte Schicksal auch positiv sein kann, meist wird die Metapher aber negativ gefüllt: Besonders verbreitet ist (1) das speziellere Bild vom „Zornesbecher“ (JHWH gibt jmdm den Becher seines Zorns zu trinken = JHWH verdammt jmdn zu Leid und/oder Tod; s. [[Psalm 75#s9 |Ps 75,9]]; [[Jesaja 51#s17 |Jes 51,17]].[[Jesaja 51#s22 |22]]; [[Jeremia 25#s15 |Jer 25,15-18]]; [[Jeremia 49#s12 |49,12]]; [[Jeremia 51#s7 |51,7]]; [[Klagelieder 4#s21 |Klg 4,21]]; [[Klagelieder 4#s21 |Klg 4,21]]; [[Ezechiel 23#31 |Ez 23,31-34]]; [[Sacharja 12#s2 |Sach 12,2]]; [[Offenbarung 14#s10 |Offb 14,10]]; [[Offenbarung 16#s19 |16,19]]); bes. um die Abfassungszeit des Mk verbreitet ist (2) außerdem das Bild vom Becher als dem „Schicksal des Märtyrertodes“, s. MartPol 14,2 („Ich danke dir, dass ich zu deinen Märtyrern gehören und am Becher Christi teilhaben darf“), MartJes 5,13 (Jesaja bei seinem gewaltsamen Tod: „Nur für mich hat Gott diesen Becher gemischt“) und der Ausdruck „(bitterer) Becher des Todes“ in TestAb 16,12; TgN zu Dtn 32,1 und TgN, TgJ, TgF zu Gen 40,23. Verwandt ist vielleicht auch der Ausdruck „den Tod schmecken“ für „sterben“ in [[Markus 9#s1 |Mk 9,1]]; [[Johannes 8#s52 |Joh 8,52]]; [[Hebräer 2#s9 |Heb 2,9]] und häufiger in der frühjüdischen Literatur. (2) ist sicher auch hier gemeint; so aber einzig GN, die in einer FN auf das  „frühjüdische Bild vom Becher des Märtyrertodes“ verweisen.&amp;lt;br /&amp;gt;Die meisten anderen Üss. - wenn sie nicht bloß wörtlich übersetzen - deuten den Becher als Metapher für &#039;&#039;Leid&#039;&#039;: CEB, GNB, HfA, God&#039;s Word, NCV, NeÜ, NGÜ, NIRV, NL, NLB, Weymouth u.a. ergänzen entweder „&#039;&#039;bitterer&#039;&#039; Kelch“ oder häufiger „Kelch &#039;&#039;des Leidens&#039;&#039;“. Hilfreicher B/S: „Mach, daß ich diesen Leidensbecher nicht austrinken muss.“; KAM: „Erspare mir diese schwere Stunde und bewahre mich vor diesem Leiden!“; T4T: „Rescue me so that I do not have to suffer now!“. Auch BB erläutert in einer FN, der Becher stehe „für das Leiden, das Jesus bevorsteht“ (ebenso die Easy-to-Read Version).&amp;lt;/ref&amp;gt; an mir vorüber! Doch nicht, wie ich will, sondern wie du [willst]!“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 27. Juni 2018 um 21:45 Uhr</title>
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Brown 1994, S. 175), die vielleicht darauf zurückzuführen ist, dass Jesus selbst seinen Anhängern empfohlen hat, im Gebet Gott genau so anzusprechen: &#039;&#039;abba&#039;&#039;, „Vater!“ (vgl. das in [https://offene-bibel.de/wiki/Matth%C3%A4us_6#note_q FN q] zu [[Matthäus 6#s9 |Mt 6,9]] zu „Vater“ vs. „Vater unser im Himmel“ Gesagte).&amp;lt;/ref&amp;gt; alles [ist] dir möglich. Trag diesen Becher (Kelch)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Becher (Kelch)&#039;&#039; -  Metapher, die sich auch in [[Markus 10#s38 |Mk 10,38]] findet. MartPol 14,2 („Ich danke dir, dass ich zu deinen Märtyrern gehören und am &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kelch &lt;/del&gt;Christi teilhaben darf“), MartJes 5,13 (Jesaja bei seinem gewaltsamen Tod: „Nur für mich hat Gott diesen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kelch &lt;/del&gt;gemischt“) und der Ausdruck „(bitterer) &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kelch &lt;/del&gt;des Todes“ &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für den Tod &lt;/del&gt;in TestAb 16,12; TgN zu Dtn 32,1 und TgN, TgJ, TgF zu Gen 40,23 &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;legen nahe, dass die Rede vom „Kelch“, den jemand trinken muss, metaphorisch für den (gewaltsamen?) Tod (eines Gerechten?) steht&lt;/del&gt;. Verwandt ist vielleicht der Ausdruck „den Tod schmecken“ für „sterben“ in [[Markus 9#s1 |Mk 9,1]]; [[Johannes 8#s52 |Joh 8,52]]; [[Hebräer 2#s9 |Heb 2,9]] und häufiger in der frühjüdischen Literatur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wenn Bibelübersetzungen &lt;/del&gt;nicht bloß wörtlich übersetzen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, übertragen sie das Bild des Kelches auf Jesu &lt;/del&gt;&#039;&#039;Leid&#039;&#039; &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(statt Tod)&lt;/del&gt;: CEB, GNB, HfA, God&#039;s Word, NCV, NeÜ, NGÜ, NIRV, NL, NLB, Weymouth u.a. ergänzen entweder „&#039;&#039;bitterer&#039;&#039; Kelch“ oder häufiger „Kelch &#039;&#039;des Leidens&#039;&#039;“. Hilfreicher B/S: „Mach, daß ich diesen Leidensbecher nicht austrinken muss.“; KAM: „Erspare mir diese schwere Stunde und bewahre mich vor diesem Leiden!“; T4T: „Rescue me so that I do not have to suffer now!“. Auch BB erläutert in einer FN, der Becher stehe „für das Leiden, das Jesus bevorsteht“ (ebenso die Easy-to-Read Version); einzig GN verweist richtiger auf das „frühjüdische Bild vom Becher des Märtyrertodes“&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;Alternativ könnte man davon ausgehen, dass die Metapher in Mk wie in [[Habakuk 2#s16 |Hab 2,16]] eine Verkürzung der verbreiteten Metapher vom „Zornkelch“ JHWHs ist (s. z.B. [[Psalm 75#s9 |Ps 75,9]]; [[Jesaja 51#s17 |Jes 51,17]].[[Jesaja 51#s22 |22]]; [[Jeremia 25#s15 |Jer 25,15-18]]; [[Jeremia 49#s12 |49,12]]; [[Jeremia 51#s7 |51,7]]; [[Klagelieder 4#s21 |Klg 4,21]]; [[Klagelieder 4#s21 |Klg 4,21]]; [[Ezechiel 23#31 |Ez 23,31-34]]; [[Sacharja 12#s2 |Sach 12,2]]; [[Offenbarung 14#s10 |Offb 14,10]]; [[Offenbarung 16#s19 |16,19]]): JHWH gibt jemandem den Kelch seines Zornes zu trinken = JHWH verdammt jemanden zu Leid und/oder Tod&lt;/del&gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; an mir vorüber! Doch nicht, wie ich will, sondern wie du [willst]!“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|36}} und er sagte: „Abba, Vater,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Abba, Vater&#039;&#039; - Gr. &#039;&#039;abba ho pater&#039;&#039;; wie in [[Römer 8#s15 |Röm 8,15]] und [[Galater 4#s6 |Gal 4,6]] folgt hier auf den aramäischen Vokativ „Oh Vater“ der griechische gleichbedeutende Vokativ „Oh Vater“; daraus und aus den beiden parallelen Stellen dürfen wir wohl ableiten, dass es sich hier um eine im Urchristentum verbreitete Anrede Gottes zur Einleitung eines Gebets handelt (vgl. z.B. Brown 1994, S. 175), die vielleicht darauf zurückzuführen ist, dass Jesus selbst seinen Anhängern empfohlen hat, im Gebet Gott genau so anzusprechen: &#039;&#039;abba&#039;&#039;, „Vater!“ (vgl. das in [https://offene-bibel.de/wiki/Matth%C3%A4us_6#note_q FN q] zu [[Matthäus 6#s9 |Mt 6,9]] zu „Vater“ vs. „Vater unser im Himmel“ Gesagte).&amp;lt;/ref&amp;gt; alles [ist] dir möglich. Trag diesen Becher (Kelch)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Becher (Kelch)&#039;&#039; -  Metapher, die sich auch in [[Markus 10#s38 |Mk 10,38]] findet&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. Der „Becher“ an sich ist eine unspezifische Metapher für das Schicksal eines Menschen; s. [[Psalm 11#s6 |Ps 11,6]]; [[Psalm 16#s5 |16,5]]; [[Ezechiel 23#s31 |Ez 23,31-33]]; [[Habakuk 2#s16 |Hab 2,16]]; wohl auch [[Psalm 23#s5 |Ps 23,5]]. Ps 16,5 und 23,5 zeigen, dass das durch dieses Bild bestimmte Schicksal auch positiv sein kann, meist wird die Metapher aber negativ gefüllt: Besonders verbreitet ist (1) das speziellere Bild vom „Zornesbecher“ (JHWH gibt jmdm den Becher seines Zorns zu trinken = JHWH verdammt jmdn zu Leid und/oder Tod; s. [[Psalm 75#s9 |Ps 75,9]]; [[Jesaja 51#s17 |Jes 51,17]].[[Jesaja 51#s22 |22]]; [[Jeremia 25#s15 |Jer 25,15-18]]; [[Jeremia 49#s12 |49,12]]; [[Jeremia 51#s7 |51,7]]; [[Klagelieder 4#s21 |Klg 4,21]]; [[Klagelieder 4#s21 |Klg 4,21]]; [[Ezechiel 23#31 |Ez 23,31-34]]; [[Sacharja 12#s2 |Sach 12,2]]; [[Offenbarung 14#s10 |Offb 14,10]]; [[Offenbarung 16#s19 |16,19]]); bes. um die Abfassungszeit des Mk verbreitet ist (2) außerdem das Bild vom Becher als dem „Schicksal des Märtyrertodes“, s&lt;/ins&gt;. MartPol 14,2 („Ich danke dir, dass ich zu deinen Märtyrern gehören und am &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Becher &lt;/ins&gt;Christi teilhaben darf“), MartJes 5,13 (Jesaja bei seinem gewaltsamen Tod: „Nur für mich hat Gott diesen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Becher &lt;/ins&gt;gemischt“) und der Ausdruck „(bitterer) &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Becher &lt;/ins&gt;des Todes“ in TestAb 16,12; TgN zu Dtn 32,1 und TgN, TgJ, TgF zu Gen 40,23. Verwandt ist vielleicht &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;auch &lt;/ins&gt;der Ausdruck „den Tod schmecken“ für „sterben“ in [[Markus 9#s1 |Mk 9,1]]; [[Johannes 8#s52 |Joh 8,52]]; [[Hebräer 2#s9 |Heb 2,9]] und häufiger in der frühjüdischen Literatur&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. (2) ist sicher auch hier gemeint; so aber einzig GN, die in einer FN auf das  „frühjüdische Bild vom Becher des Märtyrertodes“ verweisen&lt;/ins&gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Die meisten anderen Üss. - wenn sie &lt;/ins&gt;nicht bloß wörtlich übersetzen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;- deuten den Becher als Metapher für &lt;/ins&gt;&#039;&#039;Leid&#039;&#039;: CEB, GNB, HfA, God&#039;s Word, NCV, NeÜ, NGÜ, NIRV, NL, NLB, Weymouth u.a. ergänzen entweder „&#039;&#039;bitterer&#039;&#039; Kelch“ oder häufiger „Kelch &#039;&#039;des Leidens&#039;&#039;“. Hilfreicher B/S: „Mach, daß ich diesen Leidensbecher nicht austrinken muss.“; KAM: „Erspare mir diese schwere Stunde und bewahre mich vor diesem Leiden!“; T4T: „Rescue me so that I do not have to suffer now!“. Auch BB erläutert in einer FN, der Becher stehe „für das Leiden, das Jesus bevorsteht“ (ebenso die Easy-to-Read Version); einzig GN verweist richtiger auf das „frühjüdische Bild vom Becher des Märtyrertodes“.&amp;lt;/ref&amp;gt; an mir vorüber! Doch nicht, wie ich will, sondern wie du [willst]!“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|37}} Und er kommt (kam)&amp;lt;ref name=&amp;quot;hist_pr&amp;quot; /&amp;gt; und findet (fand)&amp;lt;ref name=&amp;quot;hist_pr&amp;quot; /&amp;gt; sie schlafend [vor] und er sagt[e]&amp;lt;ref name=&amp;quot;hist_pr&amp;quot; /&amp;gt; zu Petrus: „Simon, du schläfst!? (Schläfst du?) Vermochtest du nicht eine einzige Stunde zu wachen!?  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|37}} Und er kommt (kam)&amp;lt;ref name=&amp;quot;hist_pr&amp;quot; /&amp;gt; und findet (fand)&amp;lt;ref name=&amp;quot;hist_pr&amp;quot; /&amp;gt; sie schlafend [vor] und er sagt[e]&amp;lt;ref name=&amp;quot;hist_pr&amp;quot; /&amp;gt; zu Petrus: „Simon, du schläfst!? (Schläfst du?) Vermochtest du nicht eine einzige Stunde zu wachen!?  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter: Finally ready! Los gehts, LF-Menschen!</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Finally ready! Los gehts, LF-Menschen!&lt;/p&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 14. Juni 2018 um 14:17 Uhr</title>
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Wie häufig werden auch hier auf diese Weise die beiden Erzählungen miteinander kontrastiert: Während bei Jesus aufgrund nicht übereinstimmender Falschaussagen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Jesus &lt;/del&gt;nicht beizukommen ist und er sich dann geradezu selbst verurteilen muss, indem er in aller Freimut bekennt, Messias, Sohn Gottes, „Menschensohn“ und endzeitlicher Heilsbringer zu sein, scheitert Petrus kläglich. Verknüpft werden die beiden Erzählungen auch durch die traurige Ironie, dass die Erzählung um Jesu endet mit der sarkastischen Aufforderung „Prophezeie!“ (V. 65), worauf direkt sich anschließt, wie eine eben erst (V. 30) ausgesprochene Prophezeiung Jesu sich tatsächlich bewahrheitet: Petrus verleugnet Jesus gleich drei Mal.&amp;lt;br /&amp;gt;Das Mk wurde kurze Zeit nach der grausamen Christenverfolgung durch Nero verfasst. Zu dieser Christenverfolgung gehörte auch das Verhör von Christen, in dem sie sich entweder als Märtyrer zu ihrem Christsein bekennen oder Christus „verleugnen“ und so zu Apostaten werden konnten. Plinius berichtet darüber in einem Brief an Kaiser Trajan, er habe Christen stets drei Mal gefragt, ob sie Christen seien, und erst nach ihrem dritten Bejahen habe er sie abführen lassen (Plinius, Epp. X 96,3). Von einige Methoden dieser Befragung lesen wir z.B. in den Märtyrerakten des Polykarp. Dieser soll zum &#039;&#039;arneisthai&#039;&#039; gebracht werden, zum „Leugnen“ (das selbe Wort wie in Vv. 70.72), und Ausdruck dieser Verleugnung war z.B., dass mutmaßliche Christen Christus „schmähten“ (MartPol 9.3; auch Epp. X 96.6) und z.B. bei einer Statue des als göttlich angesehenen Kaisers „schworen“, keine Christen zu sein. All diese Züge finden sich in der Szene vom Verhör des Petrus wieder: Gerade der Apostelfürst Petrus wird hier zum Exemplum eines verhörten Christen – und versagt auf ganzer Linie.&amp;lt;br /&amp;gt;Ein zeitgenössischer christlicher Leser wusste natürlich um die Vorbildlichkeit des Petrus; war er doch nach Christi Tod einer der drei Leiter der Jerusalemer Urgemeinde. Gerade deshalb eignete er sich besonders gut als Paradigma eines beim Verhör Gescheiterten: Von ihm wusste man, dass ihm sein Scheitern verziehen worden war, dass er danach sogar an die Spitze der Hierarchie der Christen gelangt war. Gerade vor dem Hintergrund von Vv. 55-65 werden so Vv. 66-72 zur Mahnung, wie mit beim Verhör gescheiterten Christen zu verfahren sei (so gut Lampe 1973) – in den Worten von Theophylakt: „Schande über die (...), die jenen die Rückkehr (in die christliche Gemeinde) veweigern wollen, die (...) gesündigt haben! Schaut auf Petrus, der am makellosen Leib und Blut teilhatte, dann den Herrn verleugnete, und dann für seine Reue zurückkehren durfte!“ (Üs. nach Stade 2008, S. 130)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In &#039;&#039;&#039;Vv. 54-72&#039;&#039;&#039; sind, wie dies für das Mk typisch ist, zwei Erzählungen ineinander verschachtelt: Vv. 55-65 handeln vom Verhör Jesu durch die obersten Priester Israels, Vv. 54.66-72 vom „Verhör“ Petri durch Bedienstete des Hohepriesters. Wie häufig werden auch hier auf diese Weise die beiden Erzählungen miteinander kontrastiert: Während bei Jesus aufgrund nicht übereinstimmender Falschaussagen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;seiner Ankläger &lt;/ins&gt;nicht beizukommen ist und er sich dann geradezu selbst verurteilen muss, indem er in aller Freimut bekennt, Messias, Sohn Gottes, „Menschensohn“ und endzeitlicher Heilsbringer zu sein, scheitert Petrus kläglich. Verknüpft werden die beiden Erzählungen auch durch die traurige Ironie, dass die Erzählung um Jesu endet mit der sarkastischen Aufforderung „Prophezeie!“ (V. 65), worauf direkt sich anschließt, wie eine eben erst (V. 30) ausgesprochene Prophezeiung Jesu sich tatsächlich bewahrheitet: Petrus verleugnet Jesus gleich drei Mal.&amp;lt;br /&amp;gt;Das Mk wurde kurze Zeit nach der grausamen Christenverfolgung durch Nero verfasst. Zu dieser Christenverfolgung gehörte auch das Verhör von Christen, in dem sie sich entweder als Märtyrer zu ihrem Christsein bekennen oder Christus „verleugnen“ und so zu Apostaten werden konnten. Plinius berichtet darüber in einem Brief an Kaiser Trajan, er habe Christen stets drei Mal gefragt, ob sie Christen seien, und erst nach ihrem dritten Bejahen habe er sie abführen lassen (Plinius, Epp. X 96,3). Von einige Methoden dieser Befragung lesen wir z.B. in den Märtyrerakten des Polykarp. Dieser soll zum &#039;&#039;arneisthai&#039;&#039; gebracht werden, zum „Leugnen“ (das selbe Wort wie in Vv. 70.72), und Ausdruck dieser Verleugnung war z.B., dass mutmaßliche Christen Christus „schmähten“ (MartPol 9.3; auch Epp. X 96.6) und z.B. bei einer Statue des als göttlich angesehenen Kaisers „schworen“, keine Christen zu sein. All diese Züge finden sich in der Szene vom Verhör des Petrus wieder: Gerade der Apostelfürst Petrus wird hier zum Exemplum eines verhörten Christen – und versagt auf ganzer Linie.&amp;lt;br /&amp;gt;Ein zeitgenössischer christlicher Leser wusste natürlich um die Vorbildlichkeit des Petrus; war er doch nach Christi Tod einer der drei Leiter der Jerusalemer Urgemeinde. Gerade deshalb eignete er sich besonders gut als Paradigma eines beim Verhör Gescheiterten: Von ihm wusste man, dass ihm sein Scheitern verziehen worden war, dass er danach sogar an die Spitze der Hierarchie der Christen gelangt war. Gerade vor dem Hintergrund von Vv. 55-65 werden so Vv. 66-72 zur Mahnung, wie mit beim Verhör gescheiterten Christen zu verfahren sei (so gut Lampe 1973) – in den Worten von Theophylakt: „Schande über die (...), die jenen die Rückkehr (in die christliche Gemeinde) veweigern wollen, die (...) gesündigt haben! Schaut auf Petrus, der am makellosen Leib und Blut teilhatte, dann den Herrn verleugnete, und dann für seine Reue zurückkehren durfte!“ (Üs. nach Stade 2008, S. 130)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 14. Juni 2018 um 14:07 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 14. Juni 2018 um 12:55 Uhr</title>
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Entsandt sind diese u.a. vom Hohepriester, und sollte es nicht schon sein bisheriges (und mehr noch sein direkt bevorstehendes) Handeln deutlich gezeigt haben, macht es der symbolische Angriff auf ihn in V. 47 deutlich: Ebenso, wie Judas nicht wert ist, einer der Zwölf zu sein und die Häscher Jesu durchaus nicht rechtmäßig handeln, sondern gar den Tod verdienen, ist auch der Hohepriester durchaus seines Amtes nicht würdig.&amp;lt;br /&amp;gt;Diese sind es also, die Jesus hier gefangennehmen, und Jesus weist auf diese Unrechtmäßigkeit in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 48f.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch deutlich hin, fügt sich aber, gestärkt durch das in der vorhergehenden Perikope Geschilderte, in sein Schicksal: Gottes Wille muss erfüllt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 50-53&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird berichtet, wie die Personenkonstellation um Jesus sich ändert: Als Reaktion auf dieses sein sich-Fügen fliehen seine Anhänger allesamt. Jesus ist endgültig allein. Dafür aber versammeln sich alle obersten Priester im Haus des Hohepriesters um Jesus: Statt von Freunden und Anhängern ist Jesus nun nur noch von Feinden umgeben. Vv. 51f., über die viel gerätselt wurde, schildern dabei wohl nur einen Spezialfall der fliehenden Anhänger Jesu, um die Schmach dieser allgemeinen Flucht zu veranschaulichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Datei:Himation.jpg|miniatur|Himation. Foto von Giovanni Dall&amp;#039;Orto [CC BY-SA 3.0], aus Wikimedia Commons]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Sindon.png|miniatur|Verrutschte Leinentücher. Rekonstruktion aus Brian B. Shefton: Herakles and Theseus on a Red-Figured Louterion, in: Hesperia 31/4, 1962. S. 330-368, hier: Fig. 2.]]&amp;lt;/div&amp;gt;Weil diese beiden Verse vielen rätselhaft schienen, sind sie häufig symbolisch ausgelegt worden. Sehr rätselhaft sind die Verse aber nicht (vgl. zum Folgenden bes. Jackson 1997): Ein „Leinentuch“ (gr. &amp;#039;&amp;#039;sindon&amp;#039;&amp;#039;) war im Alten Israel ein gewöhnliches, wenn auch nicht billiges Kleidungsstück, sehr ähnlich dem ganz rechts abgebildten &amp;#039;&amp;#039;himation&amp;#039;&amp;#039;: Ein rechteckiges Tuch, das um den Körper gewunden und nur manchmal mit einem Gürtel o.Ä. befestigt wurde. Ebenso gewöhnlich war es, dieses Kleidungsstück über dem nackten Körper (statt über einem zusätzlichen Untergewandt) zu tragen. Ein solches Leinentuch konnte sich sehr leicht vom Körper lösen, wie z.B. auf der rechts abgebildeten Kampfszene gut zu sehen ist. Vergleichbare Szenen finden sich daher häufiger. Schon in [[Genesis 39#s12 |Gen 39,12]] flieht Joseph vor Potifars Frau, indem er seine Kleidung „in ihrer Hand lässt“; nach TestJos 8,3 berichtet er darüber: „Sie griff mein Gewand, ich ließ es und rannte nackt davon“. In Lysias, Or 3.12.35 wird ein Junge beim Gewand gepackt, doch dieser „warf seinen Mantel ab und rannte davon“, und selbst der große Redner Demosthenes berichtet in Or 21.215-17, dass er, als er einmal am Gewand gepackt wurde und entkommen wollte, „seinen Mantel herabgleiten ließ und so fast nackt dastand.“ Dass der junge Mann hier beim Versuch, Jesu Häschern zu entkommen, sein Leinentuch verliert und nackt davonläuft, ist also durchaus realistisch (so auch Casey 2010, S. 440), ist aber (natürlich, und gerade im Alten Israel) sehr schmachvoll und färbt so die plötzliche Flucht aller Anhänger Jesu, von der V. 50 spricht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 43-53&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; berichten dann von Jesu Gefangennahme und Abführung. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 43-47&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zeigen dabei wohl v.a., welch „feine Gesellschaft“ es ist, die Jesus da gefangennimmt: Zunächst ist da Judas, der Verräter aus dem Zwölferkreis, der Jesu zu allem Überfluss auch noch mit einem Kuss verrät. 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Jackson 1997): Ein „Leinentuch“ (gr. &amp;#039;&amp;#039;sindon&amp;#039;&amp;#039;) war im Alten Israel ein gewöhnliches, wenn auch nicht billiges Kleidungsstück, sehr ähnlich dem ganz rechts abgebildten &amp;#039;&amp;#039;himation&amp;#039;&amp;#039;: Ein rechteckiges Tuch, das um den Körper gewunden und nur manchmal mit einem Gürtel o.Ä. befestigt wurde. Ebenso gewöhnlich war es, dieses Kleidungsstück über dem nackten Körper (statt über einem zusätzlichen Untergewandt) zu tragen. Ein solches Leinentuch konnte sich sehr leicht vom Körper lösen, wie z.B. auf der rechts abgebildeten Kampfszene gut zu sehen ist. Vergleichbare Szenen finden sich daher häufiger. Schon in [[Genesis 39#s12 |Gen 39,12]] flieht Joseph vor Potifars Frau, indem er seine Kleidung „in ihrer Hand lässt“; nach TestJos 8,3 berichtet er darüber: „Sie griff mein Gewand, ich ließ es und rannte nackt davon“. 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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 14. Juni 2018 um 11:59 Uhr</title>
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		<updated>2018-06-14T11:59:00Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 14. Juni 2018 um 11:57 Uhr</title>
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		<updated>2018-06-14T11:57:11Z</updated>

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S. die Anmerkungen.&amp;lt;br /&amp;gt;In V. 70 steht „leugnen“ anders als in V. 68 nicht im Aorist, sondern im Imperfekt; ebenso wie das &#039;&#039;palin&#039;&#039; („erneut“) unterstreicht hier also die Wortform, dass Petrus hier schon zum zweiten Mal leugnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagte: „Weder weiß ich noch verstehe ich, was du sagst.“&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „Weder weiß ich noch verstehe ich. Was sagst du?“, aber vgl. m.Sheb viii 3.6, wo ein Befragter sich „dumm stellt“: „Ich weiß nicht, was du sagst“. So deutet Mk klar auch [[Matthäus 26#s70 |Mt 26,70]]. Vielleicht auch: „Weder kenne ich [ihn] noch verstehe ich, was du sagst“; so könnte [[Lukas 22#s57 |Lk 22,57]] Mk verstanden haben: „Ich kenne ihn nicht, Weib!“&amp;lt;br /&amp;gt;Das „weder ... noch“ ist beim Hendyadioin „wissen und verstehen“ eigentlich ungrammatisch und unterstreicht so die Entschiedenheit, mit der Petrus die Unterstellung der Magd von sich weist (vgl. Brown 1994, S. 600; Gundry 2000, S. 888).&amp;lt;/ref&amp;gt; Und er ging hinaus nach draußen in den Vorhof,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;er ging hinaus nach draußen in den Vorhof&#039;&#039; - im Gr. drei Ausdrücke, deren jedes bedeutet, dass Petrus sich vom Hof und damit auch von Jesus entfernt: &#039;&#039;exälthen&#039;&#039; („erging hinaus“) &#039;&#039;exo&#039;&#039; („nach draußen“) &#039;&#039;eis to proaulion&#039;&#039; („in den Vorhof“); im Gr. &#039;&#039;&#039;proaulion&#039;&#039; („Vorhof“) kommt ebenso wie im Dt. schon sprachlich zum Ausdruck, dass es nicht mehr der „Hof“ (&#039;&#039;aulä&#039;&#039;) ist. Petrus distanziert sich.&amp;lt;/ref&amp;gt; {und ein Hahn krähte}.&amp;lt;ref name=&quot;krähen&quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;{&amp;lt;s&amp;gt;und ein Hahn krähte&amp;lt;/s&amp;gt;}&#039;&#039; (V. 68), &#039;&#039;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ein zweites &lt;/del&gt;Mal ({&amp;lt;s&amp;gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ein zweites &lt;/del&gt;Mal&amp;lt;/s&amp;gt;})&#039;&#039; (V. 72)  - Schwierige textkritische Frage; in vielen wichtigen Handschriften finden sich diese Worte, in vielen wichtigen Handschriften fehlen sie. Entweder wurden die in V. 68 gestrichen, um Mk an Mt und Lk anzugleichen, oder sie wurden hinzugefügt, um Jesu Prophezeiung in V. 30 sich deutlicher erfüllen zu lassen (vgl. TCGNT, S. 115f.), und entweder wurden die in V. 72 gestrichen, weil nur von einem Hahnenschrei die Rede ist, oder auch sie wurden aus dem selben Grund hinzugefügt. In einigen Handschriften finden sich die Worte aus V. 72, nicht aber die aus V. 68. Wären beide ursprünglich, gäbe es keinen guten Grund, die in V. 68 zu streichen, wenn doch in V. 72 von einem zweiten Hahnenschrei die Rede wäre; dass V. 68 sekundär und V. 72 ursprünglich ist, ist daher etwas wahrscheinlicher. Das würde dann auch erklären, warum in Mt und Lk nur von einem Hahnenschrei die Rede ist: Auch bei Mk würde dann nur von einem Hahnenschrei berichtet, obwohl dieser als der „zweite Hahnenschrei“ bezeichnet wird (so richtig Willker). So z.B. auch EÜ; anders z.B LUT.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|68}} Aber er leugnete&amp;lt;ref name=&quot;leugnen&quot;&amp;gt;&#039;&#039;leugnete&#039;&#039; - Nicht: „leugnete &#039;&#039;es&#039;&#039;“. Zur Abfassungszeit des Mk war &#039;&#039;arneomai&#039;&#039; („leugnen“) ein beladener Begriff, mit dem Christen, mit dem man auch bezeichnete, wenn Christen, die ob ihres Christseins verfolgt und verhört wurden, sich von Jesus lossagten. Petrus wird hier schon anfanghaft zum Apostat (vgl. Lampe 1973, S. 353; Marcus 2009, S. 1023). S. die Anmerkungen.&amp;lt;br /&amp;gt;In V. 70 steht „leugnen“ anders als in V. 68 nicht im Aorist, sondern im Imperfekt; ebenso wie das &#039;&#039;palin&#039;&#039; („erneut“) unterstreicht hier also die Wortform, dass Petrus hier schon zum zweiten Mal leugnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagte: „Weder weiß ich noch verstehe ich, was du sagst.“&amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „Weder weiß ich noch verstehe ich. Was sagst du?“, aber vgl. m.Sheb viii 3.6, wo ein Befragter sich „dumm stellt“: „Ich weiß nicht, was du sagst“. So deutet Mk klar auch [[Matthäus 26#s70 |Mt 26,70]]. Vielleicht auch: „Weder kenne ich [ihn] noch verstehe ich, was du sagst“; so könnte [[Lukas 22#s57 |Lk 22,57]] Mk verstanden haben: „Ich kenne ihn nicht, Weib!“&amp;lt;br /&amp;gt;Das „weder ... noch“ ist beim Hendyadioin „wissen und verstehen“ eigentlich ungrammatisch und unterstreicht so die Entschiedenheit, mit der Petrus die Unterstellung der Magd von sich weist (vgl. 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Petrus distanziert sich.&amp;lt;/ref&amp;gt; {und ein Hahn krähte}.&amp;lt;ref name=&quot;krähen&quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;{&amp;lt;s&amp;gt;und ein Hahn krähte&amp;lt;/s&amp;gt;}&#039;&#039; (V. 68), &#039;&#039;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zum zweiten &lt;/ins&gt;Mal ({&amp;lt;s&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zum zweiten &lt;/ins&gt;Mal&amp;lt;/s&amp;gt;})&#039;&#039; (V. 72)  - Schwierige textkritische Frage; in vielen wichtigen Handschriften finden sich diese Worte, in vielen wichtigen Handschriften fehlen sie. Entweder wurden die in V. 68 gestrichen, um Mk an Mt und Lk anzugleichen, oder sie wurden hinzugefügt, um Jesu Prophezeiung in V. 30 sich deutlicher erfüllen zu lassen (vgl. TCGNT, S. 115f.), und entweder wurden die in V. 72 gestrichen, weil nur von einem Hahnenschrei die Rede ist, oder auch sie wurden aus dem selben Grund hinzugefügt. In einigen Handschriften finden sich die Worte aus V. 72, nicht aber die aus V. 68. Wären beide ursprünglich, gäbe es keinen guten Grund, die in V. 68 zu streichen, wenn doch in V. 72 von einem zweiten Hahnenschrei die Rede wäre; dass V. 68 sekundär und V. 72 ursprünglich ist, ist daher etwas wahrscheinlicher. Das würde dann auch erklären, warum in Mt und Lk nur von einem Hahnenschrei die Rede ist: Auch bei Mk würde dann nur von einem Hahnenschrei berichtet, obwohl dieser als der „zweite Hahnenschrei“ bezeichnet wird (so richtig Willker). So z.B. auch EÜ; anders z.B LUT.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|69}} Und als die Sklavin ihn sah, sagte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;sagte&amp;#039;&amp;#039; - W. „begann sie zu sagen“; ein sog. „markinisches &amp;#039;&amp;#039;archomai&amp;#039;&amp;#039;“ („beginnen“, vgl. dazu Kleist 1937, S. 154f.), das nicht ins Dt. zu übersetzen ist (so auch Kleist 1937, S. 229). Einige Üss. übersetzen es aber doch (z.B. LUT17).&amp;lt;/ref&amp;gt; sie erneut zu den Dabeistehenden: „Dieser gehört zu&amp;lt;ref name=&amp;quot;gehören&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;gehör(s)t zu&amp;#039;&amp;#039; - W. „ist von“.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihnen!“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|69}} Und als die Sklavin ihn sah, sagte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;sagte&amp;#039;&amp;#039; - W. „begann sie zu sagen“; ein sog. „markinisches &amp;#039;&amp;#039;archomai&amp;#039;&amp;#039;“ („beginnen“, vgl. dazu Kleist 1937, S. 154f.), das nicht ins Dt. zu übersetzen ist (so auch Kleist 1937, S. 229). Einige Üss. übersetzen es aber doch (z.B. LUT17).&amp;lt;/ref&amp;gt; sie erneut zu den Dabeistehenden: „Dieser gehört zu&amp;lt;ref name=&amp;quot;gehören&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;gehör(s)t zu&amp;#039;&amp;#039; - W. „ist von“.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihnen!“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|70}}  Aber er leugnete&amp;lt;ref name=&amp;quot;leugnen&amp;quot; /&amp;gt; wieder.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|70}}  Aber er leugnete&amp;lt;ref name=&amp;quot;leugnen&amp;quot; /&amp;gt; wieder.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Und kurz danach sagten diejenigen, die dabeistanden, erneut zu Petrus: „Wahrhaftig, du gehörst zu&amp;lt;ref name=&quot;gehören&quot; /&amp;gt; ihnen, denn du bist auch ein Galiläer!“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Einige Handschriften fügen hinzu: „... und deine Sprache ist ähnlich“ (nämlich der von Jesus); so auch JJ, SLT, TAF. Dies könnte gut auch ursprünglich sein (so z.B. Cranfield 1959, S. 447; die Version von Mt („deine Sprache verrät dich“) wäre dann eine kontextgemäßere Paraphrase), wird aber von fast allen Üss. als sekundär angesehen. Einzig deshalb auch hier; letztlich ist diese Frage aber nicht entscheidbar.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.“&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Und kurz danach sagten diejenigen, die dabeistanden, erneut zu Petrus: „Wahrhaftig, du gehörst zu&amp;lt;ref name=&quot;gehören&quot; /&amp;gt; ihnen, denn du bist auch ein Galiläer!“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Einige Handschriften fügen hinzu: „... und deine Sprache ist ähnlich“ (nämlich der von Jesus); so auch JJ, SLT, TAF. Dies könnte gut auch ursprünglich sein (so z.B. Cranfield 1959, S. 447; die Version von Mt („deine Sprache verrät dich“) wäre dann eine kontextgemäßere Paraphrase), wird aber von fast allen Üss. als sekundär angesehen. Einzig deshalb auch hier; letztlich ist diese Frage aber nicht entscheidbar&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.&amp;lt;br /&amp;gt;Dass Galiläer eine leicht andere Aussprache hatten als der Rest Israels, ist recht gut bezeugt; s. b.Ber 32a; b.Meg 24b; b.Erub 53b&lt;/ins&gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|71}} &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Aber &lt;/del&gt;er begann &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sich &lt;/del&gt;zu verfluchen und zu schwören: „Ich kenne diesen Menschen nicht, den ihr &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;meint (sagt).&lt;/del&gt;“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|71}} &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Er aber verfluchte&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;verfluchte&#039;&#039; - W. „begann zu verfluchen“; ein sog. „markinisches &#039;&#039;archomai&#039;&#039;“ („beginnen“, vgl. dazu Kleist 1937, S. 154f.), das nicht ins Dt. zu übersetzen ist (so auch Kleist 1937, S. 229). Viele Üss. übersetzen es aber doch.&amp;lt;br /&amp;gt;Die Üs. „verfluchen“ ist treffender als das intransitive „fluchen“, das sich in den meisten Üss. findet, da auch das Gr. &#039;&#039;anathematizo&#039;&#039; stets ein Objekt hat (s. z.B. [[Numeri 21#s2 |Num 21,2f.]] LXX; [[Deuteronomium 13#s5|Dtn 13,5]]; [[Deuteronomium 20#s17 |20,17]] LXX; [[Richter 1#s17 |Ri 1,17]]; [[Richter 21#s11 |21,11]] LXX u.ö.). Petrus „stößt“ also keine „Flüche aus“, sondern &lt;/ins&gt;er &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„verflucht &#039;&#039;jemanden&#039;&#039;“. Dieser „Jemand“ könnte Petrus selbst sein - im Alten Israel konnte man etwas durch eine Selbstverfluchung schwören, nach dem Muster „Ich schwöre X, und wenn es unwahr ist, soll mir Y wiederfahren“; s. z.B. [[1Samuel 20#s12 |1 Sam 20,12f.]]; [[2Samuel 3#s9 |2 Sam 3,9]]; [[Ijob 31]]; [[Psalm 7#s4 |Ps 7,4-6]]; so z.B. schön B/N („Petrus aber schwor heilige Eide und sagte: ‚Ich will verflucht sein, wenn ich den Mann kenne...‘“), JJ, MEN („Er aber fing an, sich zu verfluchen...“), SLT, Stier, TAF -, viele Exegeten denken aber, dass Petrus wahrscheinlicher hier &#039;&#039;Jesus&#039;&#039; verflucht (z.B. Brown 1994, S. 605; Gundry 2000, S. 890; Lampe 1973, S. 354; Marcus 2009, S. 1019f.), was Leser zur Zeit der Christenverfolgung sicher mindestens mitgelesen hätten (s. die Anmerkungen). So übersetzt leider nur WIL: „Er aber &lt;/ins&gt;begann &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nun, ihn &lt;/ins&gt;zu verfluchen und zu schwören&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;: ‚Ich kenne diesen Menschen nicht...!‘“&amp;lt;/ref&amp;gt; und zu schwor&lt;/ins&gt;: „Ich kenne diesen Menschen nicht, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[von] &lt;/ins&gt;den ihr &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sprecht!&lt;/ins&gt;“&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|72}} Und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;prompt &lt;/del&gt;krähte zum zweiten Mal ein Hahn. Da erinnerte sich Petrus an das Wort, als Jesus zu ihm gesagt hatte: „Bevor &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;der Hahn zweimal kräht, &lt;/del&gt;wirst du mich dreimal verleugnen.“ Und er brach &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zusammen &lt;/del&gt;(&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;fiel nieder&lt;/del&gt;) und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begann &lt;/del&gt;zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;weinen&lt;/del&gt;.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|72}} Und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sogleich &lt;/ins&gt;krähte zum zweiten Mal &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;({zum zweiten Mal})&amp;lt;ref name=&quot;krähen&quot; /&amp;gt; &lt;/ins&gt;ein Hahn. Da erinnerte sich Petrus an das Wort, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wie&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;das Wort, wie&#039;&#039; - redundanter Ausdruck (gewöhnlicher: „erinnerte sich an das Wort, &#039;&#039;das&#039;&#039; Jesus gesagt hatte“ oder „erinnerte sich &amp;lt;s&amp;gt;an das Wort&amp;lt;/s&amp;gt;, wie Jesus gesagt hatte“); sowohl „das Wort“ &lt;/ins&gt;als &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;auch „wie“ verweist den Leser zurück auf den Ausspruch Jesu in V. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;Jesus zu ihm gesagt hatte: „Bevor &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dem zweimaligen Krähen des Hahns &lt;/ins&gt;wirst du mich dreimal verleugnen.“ Und er brach &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;in Tränen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;brach in Tränen aus&#039;&#039; - sehr schwieriger Ausdruck im Gr.; Bed. unsicher. W. „Und überworfen/draufgeworfen habend, weinte er“. Vorgeschlagen wurde:&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;# „[Sich] hineingeworfen habend [nämlich ins Weinen], weinte er“, also „Er fing an zu weinen/brach in Tränen aus“ (so wird das Wort mit Infinitiv &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nicht aber als Partizip mit finitem Verb!&lt;/ins&gt;) &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;auch verwendet von Diogenes Laertius, Vit 6.27 &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Plutarch, De Phyt Orac 402B (wohl nicht PTebt 50,12); so auch VUL, Syr, Theophylakt; einige Handschriften haben stattdessen auch „fing an &lt;/ins&gt;zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;weinen“; so daher z.B. auch BDR §308, EWNT, LN; Cranfield 1959, Ernst 1981; auch die meisten dt. Üss. &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;# „[Seinen Geist darauf] geworfen habend, weinte er“, also „Als er daran dachte, ...“. So z.B. LSJ; auch Dschulnigg 2007; auch viele engl. Üss. Dann wäre der Satz aber merkwürdig redundant mit dem „Da erinnerte sich Petrus...“ (so richtig Gundry 2000, S. 891).&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;# „[Sich hinaus]geworfen habend, weinte er“, also „Hinausgestürmt seiend, ...“; so z.B. Brown 1994; Marcus 2009. Doch für diese Verwendung fehlen die Parallelen.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;# „[Sich etwas] übergeworfen habend, weinte er“, nämlich ein Kleidungsstück über den Kopf, wie häufiger ein Ausdrck der Trauer. So schon Theophylakt, Field 1899, S. 41-43; auch ZÜR1931. Doch hier fehlte ein Objekt des Verbs.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;# „[Sich] auf [den Boden] geworfen habend, weinte er“; so z.B. B/N, MNT, viele engl. Üss. Aber auch hier fehlen die Parallelen.&amp;lt;/ref&amp;gt; weinte er&lt;/ins&gt;.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Bemerkungen}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Bemerkungen}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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