<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Psalm_17</id>
	<title>Psalm 17 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Psalm_17"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-23T18:14:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=38301&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 20. August 2023 um 09:28 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=38301&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-08-20T09:28:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 20. August 2023, 11:28 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l76&quot;&gt;Zeile 76:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 76:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 13-15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die Bitte aus Vv. 7-9 noch einmal weitergeführt. 13a greift dabei mit „Erheben“ V. 7 auf, 13b („Rette mich vor dem Frever“) Vv. 8f. („Behüte mich ... vor Frevlern“) und in V. 14 folgt ebenso wie in Vv. 10-12 ein kurzer Abschnitt mit Fokus auf die Feinde.&amp;lt;br /&amp;gt;Dieser ist in unserer Zeit etwas schwer verständlich: Nach alttestamentlicher Vorstellung ist Gottes Zorn und Gottes Strafhandeln &amp;#039;&amp;#039;erblich&amp;#039;&amp;#039;. „Ich bin ein eifernder Gott“, heißt es in [[Exodus 20#s5 |Ex 20,5]], „der für die Sünden der Väter büßen lässt die Kinder, die Enkel und die Urenkel!“ (ebenso [[Exodus 34#s7 |Ex 34,7]] und [[Numeri 14#s18 |Num 14,18]]; s. außerdem [[Levitikus 26#s39 |Lev 26,39]]; [[Psalm 79#s8 |Ps 79,8]]; [[Psam 109#s11 |109,11-15]]; [[Jesaja 14#s20 |Jes 14,20f.]]; [[Jeremia 2#s9 |Jer 2,9]]; [[Jeremia 32#s18 |32,18]]). Die Verwünschung über die Frevler ist beinahe exakt dieselbe, die auch in [[Psalm 109#s13 |Ps 109,13f.]] ausgesprochen wird: Der Beter wünscht dieses schon seit der Zeit der Vorfahren der Frevler „aufgesparte“ Strafhandeln nun als „Erbteil“ auf ihre Kinder, Enkel und Urenkel herab und verwendet dafür das Bild der „Sättigung“ mit Unheil (wie z.B. auch in [[Psalm 88#s4 |Ps 88,4]]; [[Psalm 123#s3 |123,3f.]]; [[Klagelieder 3#s30 |Klg 3,30]]). Der Beter dagegen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; will damit „gesättigt“ werden, „Gott zu schauen“. Was damit gemeint ist, ist zunächst etwas unklar, Aufschluss gibt aber die Struktur des Psalms: „Ich will &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;als Gerechter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesicht schauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ in 15a korrespondiert stark mit dem „Höre, JHWH, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;...: Von vor deinem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; möge Recht ausgehen, deine Augen mögen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;schauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aufrichtigkeit“ aus Vv. 1f., „ich will mich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sättigen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an deinem Bild“ steht klar im Gegensatz zur „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sättigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ mit Strafe in 14d-f. Beides meint daher wohl nicht das tatsächliche Anblicken Gottes oder eines Götterbildes, sondern (wie auch der „Durst nach Gott“ in [[Psalm 42#s2 |Ps 42,2f.]] ein „Dürsten nach Heil“ ist, s. V. 4 und vgl. [[Psalm 90#s14 |Ps 90,14]]; [[Psalm 103#s4 |103,4f.]]) ist eine Metapher für die Erfahrung heilvollen Handelns vonseiten Gottes. Vergleichbar sind daher die häufigen Metaphern „Gott lässt sein Gesicht über jemandem leuchten“ und „Gott verbirgt sein Gesicht vor jemandem“, die ebenfalls für Gottes Heilshandeln resp. für seinen Gnadenentzug stehen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 13-15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die Bitte aus Vv. 7-9 noch einmal weitergeführt. 13a greift dabei mit „Erheben“ V. 7 auf, 13b („Rette mich vor dem Frever“) Vv. 8f. („Behüte mich ... vor Frevlern“) und in V. 14 folgt ebenso wie in Vv. 10-12 ein kurzer Abschnitt mit Fokus auf die Feinde.&amp;lt;br /&amp;gt;Dieser ist in unserer Zeit etwas schwer verständlich: Nach alttestamentlicher Vorstellung ist Gottes Zorn und Gottes Strafhandeln &amp;#039;&amp;#039;erblich&amp;#039;&amp;#039;. „Ich bin ein eifernder Gott“, heißt es in [[Exodus 20#s5 |Ex 20,5]], „der für die Sünden der Väter büßen lässt die Kinder, die Enkel und die Urenkel!“ (ebenso [[Exodus 34#s7 |Ex 34,7]] und [[Numeri 14#s18 |Num 14,18]]; s. außerdem [[Levitikus 26#s39 |Lev 26,39]]; [[Psalm 79#s8 |Ps 79,8]]; [[Psam 109#s11 |109,11-15]]; [[Jesaja 14#s20 |Jes 14,20f.]]; [[Jeremia 2#s9 |Jer 2,9]]; [[Jeremia 32#s18 |32,18]]). Die Verwünschung über die Frevler ist beinahe exakt dieselbe, die auch in [[Psalm 109#s13 |Ps 109,13f.]] ausgesprochen wird: Der Beter wünscht dieses schon seit der Zeit der Vorfahren der Frevler „aufgesparte“ Strafhandeln nun als „Erbteil“ auf ihre Kinder, Enkel und Urenkel herab und verwendet dafür das Bild der „Sättigung“ mit Unheil (wie z.B. auch in [[Psalm 88#s4 |Ps 88,4]]; [[Psalm 123#s3 |123,3f.]]; [[Klagelieder 3#s30 |Klg 3,30]]). Der Beter dagegen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; will damit „gesättigt“ werden, „Gott zu schauen“. Was damit gemeint ist, ist zunächst etwas unklar, Aufschluss gibt aber die Struktur des Psalms: „Ich will &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;als Gerechter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesicht schauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ in 15a korrespondiert stark mit dem „Höre, JHWH, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;...: Von vor deinem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; möge Recht ausgehen, deine Augen mögen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;schauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Aufrichtigkeit“ aus Vv. 1f., „ich will mich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sättigen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an deinem Bild“ steht klar im Gegensatz zur „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sättigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ mit Strafe in 14d-f. Beides meint daher wohl nicht das tatsächliche Anblicken Gottes oder eines Götterbildes, sondern (wie auch der „Durst nach Gott“ in [[Psalm 42#s2 |Ps 42,2f.]] ein „Dürsten nach Heil“ ist, s. V. 4 und vgl. [[Psalm 90#s14 |Ps 90,14]]; [[Psalm 103#s4 |103,4f.]]) ist eine Metapher für die Erfahrung heilvollen Handelns vonseiten Gottes. Vergleichbar sind daher die häufigen Metaphern „Gott lässt sein Gesicht über jemandem leuchten“ und „Gott verbirgt sein Gesicht vor jemandem“, die ebenfalls für Gottes Heilshandeln resp. für seinen Gnadenentzug stehen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:IPIAO I 258.jpg|mini|200px|Die geflügelte Göttin Ischtar mit Waffenarsenal und einem gebändigten Löwen, (c) IPIAO I 258]]&amp;lt;div class=&quot;tright&quot; style=&quot;clear:none;&quot;&amp;gt;[[Datei:LeMon 2009 157.png|miniatur|200px|Geflügelte Gottheit kämpft mit Schwert gegen Löwen, (c) LeMon 2009, S. 157]]&amp;lt;/div&amp;gt;Bei dieser Gelegenheit sei abschließend noch auf zwei charakteristische Züge des Psalms hingewiesen. Das erste ist die Betonung des Sehens und sich-Ansehens von Gott, Beter und Frevlern, die sich durch den ganzen Psalm zieht: Gott möge die Aufrichtigkeit des Beters „schauen“, wenn er sein Inneres prüft (Vv. 2f.). In der Folge möge er so sehr behütend auf ihn blicken, dass das Bild des Beters geradezu zum Ehemann von Gottes Pupille wird (V. 8); worin dann natürlich auch liegt, dass der Beter &#039;&#039;Gottes&#039;&#039; Gesicht „schauen“ kann (V. 15). Die Frevler dagegen sehen niemanden an; &#039;&#039;sie&#039;&#039; haben ihre „Augen darauf gesetzt“, den Beter niederzustrecken (V. 11), darum soll von Gottes „Gesicht“ (V. 2) auch nicht ihr Recht ausgehen, sondern er soll „ihrem Gesicht entgegentreten“ (V. 13).&amp;lt;br /&amp;gt;Das zweite: Nicht nur von Augen und Gesicht Gottes spricht der Beter, sondern so sehr auch von seinen anderen Körperteilen, dass man hieraus sehr gut das Gottesbild seiner Zeit rekonstruieren kann. Gott hat ein Gesicht (V. 2), hat Ohren (V. 6), mit denen er hören kann (V. 2) und Augen (V. 2) mit Pupillen (V. 8), mit denen er sehen kann (V. 3). Er hinterlässt Spuren (V. 5), hat also offenbar Beine, außerdem Flügel (V. 8), Hände (V. 14) und darin ein Schwert (V. 13). &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Das (metaphorische?) &lt;/del&gt;Gottesbild entspricht damit &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;einem Gottesbild&lt;/del&gt;, das sich im Alten Orient recht häufig findet; s. rechts.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:IPIAO I 258.jpg|mini|200px|Die geflügelte Göttin Ischtar mit Waffenarsenal und einem gebändigten Löwen, (c) IPIAO I 258]]&amp;lt;div class=&quot;tright&quot; style=&quot;clear:none;&quot;&amp;gt;[[Datei:LeMon 2009 157.png|miniatur|200px|Geflügelte Gottheit kämpft mit Schwert gegen Löwen, (c) LeMon 2009, S. 157]]&amp;lt;/div&amp;gt;Bei dieser Gelegenheit sei abschließend noch auf zwei charakteristische Züge des Psalms hingewiesen. Das erste ist die Betonung des Sehens und sich-Ansehens von Gott, Beter und Frevlern, die sich durch den ganzen Psalm zieht: Gott möge die Aufrichtigkeit des Beters „schauen“, wenn er sein Inneres prüft (Vv. 2f.). In der Folge möge er so sehr behütend auf ihn blicken, dass das Bild des Beters geradezu zum Ehemann von Gottes Pupille wird (V. 8); worin dann natürlich auch liegt, dass der Beter &#039;&#039;Gottes&#039;&#039; Gesicht „schauen“ kann (V. 15). Die Frevler dagegen sehen niemanden an; &#039;&#039;sie&#039;&#039; haben ihre „Augen darauf gesetzt“, den Beter niederzustrecken (V. 11), darum soll von Gottes „Gesicht“ (V. 2) auch nicht ihr Recht ausgehen, sondern er soll „ihrem Gesicht entgegentreten“ (V. 13).&amp;lt;br /&amp;gt;Das zweite: Nicht nur von Augen und Gesicht Gottes spricht der Beter, sondern so sehr auch von seinen anderen Körperteilen, dass man hieraus sehr gut das Gottesbild seiner Zeit rekonstruieren kann. Gott hat ein Gesicht (V. 2), hat Ohren (V. 6), mit denen er hören kann (V. 2) und Augen (V. 2) mit Pupillen (V. 8), mit denen er sehen kann (V. 3). Er hinterlässt Spuren (V. 5), hat also offenbar Beine, außerdem Flügel (V. 8), Hände (V. 14) und darin ein Schwert (V. 13). &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Sein &lt;/ins&gt;Gottesbild entspricht damit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ganz dem&lt;/ins&gt;, das sich im Alten Orient recht häufig findet; s. rechts.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Glaube daran, dass Gott „körperlos“ sei, ist eine sehr neue Entwicklung: Der Glaube daran, dass Gott einen Körper hat, hielt sich auch noch lange, nachdem Gott die &#039;&#039;Fleischlichkeit&#039;&#039; aberkannt wurde. Noch im spätantiken Midrasch Shi´ur Qoma („Maße des Körpers“) etwa wird daher gar Gottes Körper-&#039;&#039;Höhe&#039;&#039; geschätzt – immerhin auf knapp 1,5 Mio. km.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=28101&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 17. August 2019 um 17:54 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=28101&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2019-08-17T17:54:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 17. August 2019, 19:54 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l55&quot;&gt;Zeile 55:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 55:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|13}}  Erhebe dich, JHWH, tritt ihm (seinem Gesicht) entgegen,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|13}}  Erhebe dich, JHWH, tritt ihm (seinem Gesicht) entgegen, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wirf ihn nieder!&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Rette (befreie) meine Seele (mich) vor dem Frevler!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Rette (befreie) meine Seele (mich) vor dem Frevler!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dein Schwert [sei] {{S|14}} von den Toten (Männern),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Toten&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Toten (Männern)&amp;#039;&amp;#039; - Zum Sinn d. Verses s. die Anmerkungen. Beide Wörter können hier gelesen werden, da sie ursprünglich gleich geschrieben wurden und nur unterschiedlich zu vokalisieren waren: &amp;#039;&amp;#039;mimetim&amp;#039;&amp;#039; vs. &amp;#039;&amp;#039;mim&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;tim&amp;#039;&amp;#039;. Entgegen der starken Mehrheit wurde hier mit Bonkamp 1949, S. 101 die Deutung „Tote“ gewählt, weil nur so die Rede vom „Teil im &amp;#039;&amp;#039;Leben&amp;#039;&amp;#039;“ in 14c und von der „Dauer“ in 14b (was eigentlich nicht „Welt [im Ggs. zu Gott]“ bedeutet) gut erklärbar ist und der Vers so übersetzt eine sehr nahe Parallele in [[Psalm 109#s13 |Ps 109,13f.]] hat.&amp;lt;br /&amp;gt;Entscheidet man sich für die Bedeutung „Männer“, muss man anders auflösen; am sinnvollsten: „Rette meine Seele vor dem Frevler [durch] dein Schwert, vor Männern [durch] deine Hand, vor Männern, deren Teil im Leben ohne Dauer/aus der Welt (im Gegensatz zu ‚von Gott‘) [ist].“ So fast alle dt. Üss (PAT und StierPs nehmen unnötige Änderungen am Text vor).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dein Schwert [sei] {{S|14}} von den Toten (Männern),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Toten&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Toten (Männern)&amp;#039;&amp;#039; - Zum Sinn d. Verses s. die Anmerkungen. Beide Wörter können hier gelesen werden, da sie ursprünglich gleich geschrieben wurden und nur unterschiedlich zu vokalisieren waren: &amp;#039;&amp;#039;mimetim&amp;#039;&amp;#039; vs. &amp;#039;&amp;#039;mim&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;tim&amp;#039;&amp;#039;. Entgegen der starken Mehrheit wurde hier mit Bonkamp 1949, S. 101 die Deutung „Tote“ gewählt, weil nur so die Rede vom „Teil im &amp;#039;&amp;#039;Leben&amp;#039;&amp;#039;“ in 14c und von der „Dauer“ in 14b (was eigentlich nicht „Welt [im Ggs. zu Gott]“ bedeutet) gut erklärbar ist und der Vers so übersetzt eine sehr nahe Parallele in [[Psalm 109#s13 |Ps 109,13f.]] hat.&amp;lt;br /&amp;gt;Entscheidet man sich für die Bedeutung „Männer“, muss man anders auflösen; am sinnvollsten: „Rette meine Seele vor dem Frevler [durch] dein Schwert, vor Männern [durch] deine Hand, vor Männern, deren Teil im Leben ohne Dauer/aus der Welt (im Gegensatz zu ‚von Gott‘) [ist].“ So fast alle dt. Üss (PAT und StierPs nehmen unnötige Änderungen am Text vor).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=27638&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 8. Februar 2019 um 15:08 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=27638&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2019-02-08T15:08:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 8. Februar 2019, 17:08 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l40&quot;&gt;Zeile 40:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 40:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Vor sich Erhebenden wider deine rechte Hand!&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;wider deine rechte Hand&amp;#039;&amp;#039; - der ungewöhnliche Ausdruck (für gewöhnlich erhebt man sich nicht gegen Hände, sondern gegen Menschen und Götter) soll wohl die Formulierung der ausgleichenden Gerechtigkeit in Vv. 13f. vorbereiten, wo Gott sich &amp;#039;&amp;#039;erheben&amp;#039;&amp;#039; und seine &amp;#039;&amp;#039;Hand&amp;#039;&amp;#039; als Waffe gegen Menschen einsetzen soll: Diese sind „sich Erhebende gegen seine rechte Hand“; sie haben es also geradezu herausgefordert.&amp;lt;br /&amp;gt;Weil der Ausdruck so ungewöhnlich ist, haben andere vorgeschlagen, dass die letzte Phrase nicht auf die „sich Erhebenden“ zu beziehen sei, sondern auf die „sich Flüchtenden“ („die sich zu deiner rechten Hand flüchten“), was noch recht ungezwungen möglich ist (z.B. HER05, EÜ 16, SLT), auf „[oh] Retter“ („oh Retter durch deine rechte Hand“; so z.B. TAF) oder gar auf „Wirke wunderbar deine Huld“ („... mit deiner rechten Hand“; so offenbar B-R). Mosca 2011 hat sogar vorgeschlagen, dass die Phrase bewusst ans Ende des Verses gestellt wurde, um sich &amp;#039;&amp;#039;gleichzeitig&amp;#039;&amp;#039; in der Tat auf &amp;#039;&amp;#039;all&amp;#039;&amp;#039; diese Phrasen beziehen zu können:&amp;lt;br /&amp;gt;„Erweise deine Huld mit,&amp;lt;br /&amp;gt;[oh] Retter durch,&amp;lt;br /&amp;gt;von sich Flüchtenden zu,&amp;lt;br /&amp;gt;vor sich Erhebenden gegen&amp;lt;br /&amp;gt;dein(e) rechte(n) Hand!“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Vor sich Erhebenden wider deine rechte Hand!&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;wider deine rechte Hand&amp;#039;&amp;#039; - der ungewöhnliche Ausdruck (für gewöhnlich erhebt man sich nicht gegen Hände, sondern gegen Menschen und Götter) soll wohl die Formulierung der ausgleichenden Gerechtigkeit in Vv. 13f. vorbereiten, wo Gott sich &amp;#039;&amp;#039;erheben&amp;#039;&amp;#039; und seine &amp;#039;&amp;#039;Hand&amp;#039;&amp;#039; als Waffe gegen Menschen einsetzen soll: Diese sind „sich Erhebende gegen seine rechte Hand“; sie haben es also geradezu herausgefordert.&amp;lt;br /&amp;gt;Weil der Ausdruck so ungewöhnlich ist, haben andere vorgeschlagen, dass die letzte Phrase nicht auf die „sich Erhebenden“ zu beziehen sei, sondern auf die „sich Flüchtenden“ („die sich zu deiner rechten Hand flüchten“), was noch recht ungezwungen möglich ist (z.B. HER05, EÜ 16, SLT), auf „[oh] Retter“ („oh Retter durch deine rechte Hand“; so z.B. TAF) oder gar auf „Wirke wunderbar deine Huld“ („... mit deiner rechten Hand“; so offenbar B-R). Mosca 2011 hat sogar vorgeschlagen, dass die Phrase bewusst ans Ende des Verses gestellt wurde, um sich &amp;#039;&amp;#039;gleichzeitig&amp;#039;&amp;#039; in der Tat auf &amp;#039;&amp;#039;all&amp;#039;&amp;#039; diese Phrasen beziehen zu können:&amp;lt;br /&amp;gt;„Erweise deine Huld mit,&amp;lt;br /&amp;gt;[oh] Retter durch,&amp;lt;br /&amp;gt;von sich Flüchtenden zu,&amp;lt;br /&amp;gt;vor sich Erhebenden gegen&amp;lt;br /&amp;gt;dein(e) rechte(n) Hand!“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|8}} Behüte mich wie ein Augenmännlein (die Pupille) des Augenmädchens (, die Pupille),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;ein Augenmännlein (die Pupille) des Augenmädchens (, die Pupille)&amp;#039;&amp;#039; - Zwei (auch: in vielen Sprachen, z.B. Lat: &amp;#039;&amp;#039;pupus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;pupilla&amp;#039;&amp;#039;) verbreitete Umschreibungen der Pupille folgen hier aufeinander. Die erste ist w. „das Männchen“, die zweite w. „die Tochter des Auges“. Entweder steht die „Tochter des Auges“ in Apposition zum „Männchen“ (also: „das Männchen, [d.h.] die Tochter des Auges“) oder in einem Constructus-verhältnis mit ihm (also der heb. Entsprechung des Genitivs: „das Männchen der Tochter des Auges“). Alle uns zugänglichen Auslegungen deuten als Apposition, aber es ist zu fragen, was der Mehrwert dieser Apposition sein soll, wenn doch beide Glieder sonst stets alleine stehen („Männchen (des Auges)“: [[Deuteronomium 32#s15 |Dnt 32,15]]; [[Sprichwörter 7#s2 |Spr 7,2]]; [[Jesus Sirach 3#s25 |Sir 3,25]]; [[Jesus Sirach 17#s22 |17,22]]; „Tochter des Auges“: [[Klagelieder 2#s18 |Klg 2,18]]; [[Sacharja 2#s12 |Sach 2,12]]). Vielleicht findet sich hier also ein schönes Bild:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|8}} Behüte mich wie ein Augenmännlein (die Pupille) des Augenmädchens (, die Pupille),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;ein Augenmännlein (die Pupille) des Augenmädchens (, die Pupille)&amp;#039;&amp;#039; - Zwei (auch: in vielen Sprachen, z.B. Lat: &amp;#039;&amp;#039;pupus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;pupilla&amp;#039;&amp;#039;) verbreitete Umschreibungen der Pupille folgen hier aufeinander. Die erste ist w. „das Männchen“, die zweite w. „die Tochter des Auges“. Entweder steht die „Tochter des Auges“ in Apposition zum „Männchen“ (also: „das Männchen, [d.h.] die Tochter des Auges“) oder in einem Constructus-verhältnis mit ihm (also der heb. Entsprechung des Genitivs: „das Männchen der Tochter des Auges“). Alle uns zugänglichen Auslegungen deuten als Apposition, aber es ist zu fragen, was der Mehrwert dieser Apposition sein soll, wenn doch beide Glieder sonst stets alleine stehen („Männchen (des Auges)“: [[Deuteronomium 32#s15 |Dnt 32,15]]; [[Sprichwörter 7#s2 |Spr 7,2]]; [[Jesus Sirach 3#s25 |Sir 3,25]]; [[Jesus Sirach 17#s22 |17,22]]; „Tochter des Auges“: [[Klagelieder 2#s18 |Klg 2,18]]; [[Sacharja 2#s12 |Sach 2,12]]). Vielleicht findet sich hier also ein schönes Bild:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die beiden Bezeichnungen rühren wohl daher, dass man sich als kleines „Männchen“ in der Pupille des Anderen spiegelt, wenn man ihm in die Augen sieht (Kimchi: „Es heißt &#039;&#039;´ischon&#039;&#039;, weil man darin das Bild eines Menschen sieht.“). Dies war bereits in der Antike auffällig, vgl. Platon, Alkibiades 132e-133a („Hast du beobachtet, dass von dem, der in ein Auge blickt, das Gesicht im Auge gegenüber erscheint wie in einem Spiegel – wir nennen dies Pupille...?“); Plinius, Naturalis Historia XI 53 („So sehr gleicht das Auge einem Spiegel, dass, so klein die Pupille auch ist, sie das ganze Bild eines Menschen widergibt. Dies ist der Grund, warum die meisten Vögel in den Händen von Menschen am ehesten nach den Augen picken, weil sie ihr Bild in ihnen erkennen.“; Stellen nach Hunziker-Rodewald 2009b, S. 138). Hierauf spielt wohl das „Behüten wie jmds Augenmännlein/-mädchen“ (Dtn 32,15; Spr 7,2; Sir 17,22; ähnlich Sach 2,12) an: Nicht, dass man jmdn/etw. so behüten soll wie etwas sehr Verletzliches (Thomas von Aquin: „Die Pupille des Auges wird mit Sorgfalt bewacht, weil nichts, das sie verletzten könnte, erlaubt ist, sich ihr zu nähern.“), sondern so aufmerksam, dass man ihm mit dem Gesicht so nahe ist, dass der/das Behütete sich im Auge des Hüteres widerspiegelt (Hunziker-Rodewald 2009b, S. 140: „Garde-moi comme [...] une image pupilline!“). Deuten wir, weil wie gesagt der Mehrwert der &#039;&#039;Apposition&#039;&#039; „wie ein Männchen, eine Tochter des Auges“ nicht einzusehen ist, die Fügung als Constructus-verbindung, geht diese Abwandlung des Bildes vielleicht sogar noch einen Schritt weiter: In der antiken Philosophie des Sehens wurde dieses Phänomen des sich in der Pupille widerspiegelnden Männchens bisweilen darauf zurückgeführt, dass das Auge materielle &#039;&#039;eidola&#039;&#039;, also  „Abbildchen“, in die Pupille aufnahm, beim Anblicken also tatsächlich ein kleines Männchen in die Pupille des Blicken wanderte; so bei Leukipp, Demokrit und Epikur (vgl. Stobaeus, Ecl i 52). Gott soll den Beter nicht nur so sehr behüten, dass sich dessen Bild in seinen Augen widerspiegelt, sondern sogar so sehr, dass dieses Spiegelbild sozusagen der „Angetraute“ seiner Pupille ist: „Lass mich das Augenmännlein deines Augenmädchens sein!“, „Erbaue meinem Bild ein Heim in deinem Auge!“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die beiden Bezeichnungen rühren wohl daher, dass man sich als kleines „Männchen“ in der Pupille des Anderen spiegelt, wenn man ihm in die Augen sieht (Kimchi: „Es heißt &#039;&#039;´ischon&#039;&#039;, weil man darin das Bild eines Menschen sieht.“). Dies war bereits in der Antike auffällig, vgl. Platon, Alkibiades 132e-133a („Hast du beobachtet, dass von dem, der in ein Auge blickt, das Gesicht im Auge gegenüber erscheint wie in einem Spiegel – wir nennen dies Pupille...?“); Plinius, Naturalis Historia XI 53 („So sehr gleicht das Auge einem Spiegel, dass, so klein die Pupille auch ist, sie das ganze Bild eines Menschen widergibt. Dies ist der Grund, warum die meisten Vögel in den Händen von Menschen am ehesten nach den Augen picken, weil sie ihr Bild in ihnen erkennen.“; Stellen nach Hunziker-Rodewald 2009b, S. 138). Hierauf spielt wohl das „Behüten wie jmds Augenmännlein/-mädchen“ (Dtn 32,15; Spr 7,2; Sir 17,22; ähnlich Sach 2,12) an: Nicht, dass man jmdn/etw. so behüten soll wie etwas sehr Verletzliches (Thomas von Aquin: „Die Pupille des Auges wird mit Sorgfalt bewacht, weil nichts, das sie verletzten könnte, erlaubt ist, sich ihr zu nähern.“), sondern so aufmerksam, dass man ihm mit dem Gesicht so nahe ist, dass der/das Behütete sich im Auge des Hüteres widerspiegelt (Hunziker-Rodewald 2009b, S. 140: „Garde-moi comme [...] une image pupilline!“). Deuten wir, weil wie gesagt der Mehrwert der &#039;&#039;Apposition&#039;&#039; „wie ein Männchen, eine Tochter des Auges“ nicht einzusehen ist, die Fügung als Constructus-verbindung, geht diese Abwandlung des Bildes vielleicht sogar noch einen Schritt weiter: In der antiken Philosophie des Sehens wurde dieses Phänomen des sich in der Pupille widerspiegelnden Männchens bisweilen darauf zurückgeführt, dass das Auge materielle &#039;&#039;eidola&#039;&#039;, also  „Abbildchen“, in die Pupille aufnahm, beim Anblicken also tatsächlich ein kleines Männchen in die Pupille des Blicken wanderte; so bei Leukipp, Demokrit und Epikur (vgl. Stobaeus, Ecl i 52&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;). So noch bei Gregor von Nyssa, Hom in Cant 4: „Worauf nämlich jemand unverwandt hinschaut, dessen Abbild nimmt er in sich auf.“ (FC 16/1 255&lt;/ins&gt;). Gott soll den Beter nicht nur so sehr behüten, dass sich dessen Bild in seinen Augen widerspiegelt, sondern sogar so sehr, dass dieses Spiegelbild sozusagen der „Angetraute“ seiner Pupille ist: „Lass mich das Augenmännlein deines Augenmädchens sein!“, „Erbaue meinem Bild ein Heim in deinem Auge!“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Im Schatten deiner Flügel birg mich&amp;lt;ref&amp;gt;[[Datei:IPIAO I 120.jpg|mini|x200px|rechts|Köng Chephren wird schützend von einem Horusfalken beschattet. (c) IPIAO I 120]]Eine weitere schöne Kompositmetapher. Sowohl der „Schatten“ als auch die „Flügel“ allein können als Metaphern für das schützende und heilsame Handeln Gottes stehen (s. [[Psalm 121#s5 |Ps 121,5f]] und [[Psalm 61#s5 |Ps 61,5]]; [[Psam 91#s4 |91,4]]). Im Ausdruck „Schatten der Flügel“ (hier; [[Psalm 36#s8 |Ps 36,8]]; [[Psalm 57#s2 |57,2]]; [[Psalm 63#s8 |63,8]]) werden beide Bilder kombiniert. Übrigens legt Ps 91,4 nahe, dass bei diesem Bild weniger an einen Adler oder Falken zu denken ist, der schützend über jemandem schwebt (wie öfter in Ägypten, s. rechts und vgl. entfernt [[Jesaja 31#s5 |Jes 31,5]], wo jedoch Vögel&amp;#039;&amp;#039;chen&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;fliegen&amp;#039;&amp;#039; und nicht Adlern beschirmen), sondern an eine Henne, die ihre Küken unter ihren Flügeln birgt (s. [[Matthäus 23#s37 |Mt 23,37]]).&amp;lt;br /&amp;gt;Eine schöne geistliche Auslegung stammt von Thomas von Aquin: „Die beiden Flügel sind die beiden Arme, die Christus am Kreuz ausbreitete, s. Dtn 32: ‚Er breitete seine Flügel aus, nahm sie auf und trug sie auf seinen Schultern‘.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Im Schatten deiner Flügel birg mich&amp;lt;ref&amp;gt;[[Datei:IPIAO I 120.jpg|mini|x200px|rechts|Köng Chephren wird schützend von einem Horusfalken beschattet. (c) IPIAO I 120]]Eine weitere schöne Kompositmetapher. Sowohl der „Schatten“ als auch die „Flügel“ allein können als Metaphern für das schützende und heilsame Handeln Gottes stehen (s. [[Psalm 121#s5 |Ps 121,5f]] und [[Psalm 61#s5 |Ps 61,5]]; [[Psam 91#s4 |91,4]]). Im Ausdruck „Schatten der Flügel“ (hier; [[Psalm 36#s8 |Ps 36,8]]; [[Psalm 57#s2 |57,2]]; [[Psalm 63#s8 |63,8]]) werden beide Bilder kombiniert. Übrigens legt Ps 91,4 nahe, dass bei diesem Bild weniger an einen Adler oder Falken zu denken ist, der schützend über jemandem schwebt (wie öfter in Ägypten, s. rechts und vgl. entfernt [[Jesaja 31#s5 |Jes 31,5]], wo jedoch Vögel&amp;#039;&amp;#039;chen&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;fliegen&amp;#039;&amp;#039; und nicht Adlern beschirmen), sondern an eine Henne, die ihre Küken unter ihren Flügeln birgt (s. [[Matthäus 23#s37 |Mt 23,37]]).&amp;lt;br /&amp;gt;Eine schöne geistliche Auslegung stammt von Thomas von Aquin: „Die beiden Flügel sind die beiden Arme, die Christus am Kreuz ausbreitete, s. Dtn 32: ‚Er breitete seine Flügel aus, nahm sie auf und trug sie auf seinen Schultern‘.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|9}} Vor Frevlern, die mir Gewalt antun,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|9}} Vor Frevlern, die mir Gewalt antun,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=27637&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter: einige kleinere Fehler ausgebessert.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=27637&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2019-02-08T14:43:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;einige kleinere Fehler ausgebessert.&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 8. Februar 2019, 16:43 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l74&quot;&gt;Zeile 74:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 74:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 7-12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann daher nun die eigentliche Bitte folgen, die in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zunächst sehr allgemein und mit Fokus auf Gott, in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 8f.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dann konkreter und mit Fokus auf den Beter geäußert wird: Gott möge seine Huld an „sich (zu ihm) Flüchtenden“ erweisen (7a) – d.h. , er möge den Beter behüten (V. 8) – und zwar vor „sich gegen Gott Erhebenden“ (7b) – d.h. vor Frevlern, die den Beter bedrängen (V. 9).&amp;lt;br /&amp;gt;Ebenso, wie in Vv. 2-5 der Beter sich selbst beschrieben hat, folgt in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 10-12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Not&amp;#039;&amp;#039; in Form einer Beschreibung der Frevler. Auch hier werden die drei Ebenen des menschlichen Tuns abgehandelt: Sie sind verderbt im Denken (10a), Sprechen (10b) und Handeln (11f.). V. 10 entfaltet dabei wieder zunächst allgemein das Wort „Frevler“ in 9a, Vv. 11f. mit dem Bild des lauernden Löwen konkret die Rede von den den Beter gierig umzingelnden Feinden in 9b.&amp;lt;br /&amp;gt;Diese übrigens heißen „Frevler“ (&amp;#039;&amp;#039;rescha`im&amp;#039;&amp;#039;), das „wichtigste Oppositum“ (THAT II, Sp. 814) zu den „Gerechten“ (&amp;#039;&amp;#039;tsadiqim&amp;#039;&amp;#039;), als welcher sich der Beter in Vv. 2.15 selbst bezeichnt (&amp;#039;&amp;#039;tsedeq&amp;#039;&amp;#039;). Wie ohnehin im Gegenüber der Selbstbeschreibung des Beters und der Fremdbeschreibung der Feinde wird auch auf Wortebene klar: Diese sind sozusagen das „moralische Negativ“ des Psalmisten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 7-12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann daher nun die eigentliche Bitte folgen, die in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zunächst sehr allgemein und mit Fokus auf Gott, in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 8f.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dann konkreter und mit Fokus auf den Beter geäußert wird: Gott möge seine Huld an „sich (zu ihm) Flüchtenden“ erweisen (7a) – d.h. , er möge den Beter behüten (V. 8) – und zwar vor „sich gegen Gott Erhebenden“ (7b) – d.h. vor Frevlern, die den Beter bedrängen (V. 9).&amp;lt;br /&amp;gt;Ebenso, wie in Vv. 2-5 der Beter sich selbst beschrieben hat, folgt in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 10-12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Not&amp;#039;&amp;#039; in Form einer Beschreibung der Frevler. Auch hier werden die drei Ebenen des menschlichen Tuns abgehandelt: Sie sind verderbt im Denken (10a), Sprechen (10b) und Handeln (11f.). V. 10 entfaltet dabei wieder zunächst allgemein das Wort „Frevler“ in 9a, Vv. 11f. mit dem Bild des lauernden Löwen konkret die Rede von den den Beter gierig umzingelnden Feinden in 9b.&amp;lt;br /&amp;gt;Diese übrigens heißen „Frevler“ (&amp;#039;&amp;#039;rescha`im&amp;#039;&amp;#039;), das „wichtigste Oppositum“ (THAT II, Sp. 814) zu den „Gerechten“ (&amp;#039;&amp;#039;tsadiqim&amp;#039;&amp;#039;), als welcher sich der Beter in Vv. 2.15 selbst bezeichnt (&amp;#039;&amp;#039;tsedeq&amp;#039;&amp;#039;). Wie ohnehin im Gegenüber der Selbstbeschreibung des Beters und der Fremdbeschreibung der Feinde wird auch auf Wortebene klar: Diese sind sozusagen das „moralische Negativ“ des Psalmisten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vv. 13-15&#039;&#039;&#039; wird die Bitte aus Vv. 7-9 noch einmal weitergeführt. 13a greift dabei mit „Erheben“ V. 7 auf, 13b („Rette mich vor dem Frever“) Vv. 8f. („Behüte mich ... vor Frevlern“) und in V. 14 folgt ebenso wie in Vv. 10-12 ein kurzer Abschnitt mit Fokus auf die Feinde.&amp;lt;br /&amp;gt;Dieser ist in unserer Zeit etwas schwer verständlich: Nach alttestamentlicher Vorstellung ist Gottes Zorn und Gottes Strafhandeln &#039;&#039;erblich&#039;&#039;. „Ich bin ein eifernder Gott“, heißt es in [[Exodus 20#s5 |Ex 20,5]], „der für die Sünden der Väter büßen lässt die Kinder, die Enkel und die Urenkel!“ (ebenso [[Exodus 34#s7 |Ex 34,7]] und [[Numeri 14#s18 |Num 14,18]]; s. außerdem [[Levitikus 26#s39 |Lev 26,39]]; [[Psalm 79#s8 |Ps 79,8]]; [[Psam 109#s11 |109,11-15]]; [[Jesaja 14#s20 |Jes 14,20f.]]; [[Jeremia 2#s9 |Jer 2,9]]; [[Jeremia 32#s18 |32,18]]). Die Verwünschung über die Frevler ist beinahe exakt dieselbe, die auch in [[Psalm 109#s13 |Ps 109,13f.]] ausgesprochen wird: Der Beter wünscht dieses schon seit der Zeit der Vorfahren der Frevler „aufgesparte“ Strafhandeln nun als „Erbteil“ auf ihre Kinder, Enkel und Urenkel herab und verwendet dafür das Bild der „Sättigung“ mit Unheil (wie z.B. auch in [[Psalm 88#s4 |Ps 88,4]]; [[Psalm 123#s3 |123,3f.]]; [[Klagelieder 3#s30 |Klg 3,30]]). Der Beter dagegen, &#039;&#039;&#039;V. 15&#039;&#039;&#039; will damit „gesättigt“ werden, „Gott zu schauen“. Was damit gemeint ist, ist zunächst etwas unklar, Aufschluss gibt aber die Struktur des Psalms: „Ich will &#039;&#039;&#039;als Gerechter&#039;&#039;&#039; dein &#039;&#039;&#039;Gesicht schauen&#039;&#039;&#039;“ in 15a korrespondiert stark mit dem „Höre, JHWH, &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;...: Von vor deinem &#039;&#039;&#039;Gesicht&#039;&#039;&#039; möge Recht ausgehen, deine Augen mögen &#039;&#039;&#039;schauen&#039;&#039;&#039; Aufrichtigkeit“ aus Vv. 1f., „ich will mich &#039;&#039;&#039;sättigen&#039;&#039;&#039; an deinem Bild“ &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(vgl. ähnlich ) &lt;/del&gt;steht klar im Gegensatz zur &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„Sättigung“ &lt;/del&gt;mit Strafe in 14d-f. Beides meint daher wohl nicht das tatsächliche Anblicken &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;von Gott &lt;/del&gt;oder eines Götterbildes, sondern (wie auch der „Durst nach Gott“ in [[Psalm 42#s2 |Ps 42,2f.]] ein „Dürsten nach Heil“ ist, s. V. 4 und vgl. [[Psalm 90#s14 |Ps 90,14]]; [[Psalm 103#s4 |103,4f.]]) eine Metapher für die Erfahrung heilvollen Handelns vonseiten Gottes. Vergleichbar sind daher die häufigen Metaphern „Gott lässt sein Gesicht über jemandem leuchten“ und „Gott verbirgt sein Gesicht vor jemandem“, die ebenfalls für Gottes Heilshandeln resp. für seinen Gnadenentzug stehen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vv. 13-15&#039;&#039;&#039; wird die Bitte aus Vv. 7-9 noch einmal weitergeführt. 13a greift dabei mit „Erheben“ V. 7 auf, 13b („Rette mich vor dem Frever“) Vv. 8f. („Behüte mich ... vor Frevlern“) und in V. 14 folgt ebenso wie in Vv. 10-12 ein kurzer Abschnitt mit Fokus auf die Feinde.&amp;lt;br /&amp;gt;Dieser ist in unserer Zeit etwas schwer verständlich: Nach alttestamentlicher Vorstellung ist Gottes Zorn und Gottes Strafhandeln &#039;&#039;erblich&#039;&#039;. „Ich bin ein eifernder Gott“, heißt es in [[Exodus 20#s5 |Ex 20,5]], „der für die Sünden der Väter büßen lässt die Kinder, die Enkel und die Urenkel!“ (ebenso [[Exodus 34#s7 |Ex 34,7]] und [[Numeri 14#s18 |Num 14,18]]; s. außerdem [[Levitikus 26#s39 |Lev 26,39]]; [[Psalm 79#s8 |Ps 79,8]]; [[Psam 109#s11 |109,11-15]]; [[Jesaja 14#s20 |Jes 14,20f.]]; [[Jeremia 2#s9 |Jer 2,9]]; [[Jeremia 32#s18 |32,18]]). Die Verwünschung über die Frevler ist beinahe exakt dieselbe, die auch in [[Psalm 109#s13 |Ps 109,13f.]] ausgesprochen wird: Der Beter wünscht dieses schon seit der Zeit der Vorfahren der Frevler „aufgesparte“ Strafhandeln nun als „Erbteil“ auf ihre Kinder, Enkel und Urenkel herab und verwendet dafür das Bild der „Sättigung“ mit Unheil (wie z.B. auch in [[Psalm 88#s4 |Ps 88,4]]; [[Psalm 123#s3 |123,3f.]]; [[Klagelieder 3#s30 |Klg 3,30]]). Der Beter dagegen, &#039;&#039;&#039;V. 15&#039;&#039;&#039; will damit „gesättigt“ werden, „Gott zu schauen“. Was damit gemeint ist, ist zunächst etwas unklar, Aufschluss gibt aber die Struktur des Psalms: „Ich will &#039;&#039;&#039;als Gerechter&#039;&#039;&#039; dein &#039;&#039;&#039;Gesicht schauen&#039;&#039;&#039;“ in 15a korrespondiert stark mit dem „Höre, JHWH, &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;...: Von vor deinem &#039;&#039;&#039;Gesicht&#039;&#039;&#039; möge Recht ausgehen, deine Augen mögen &#039;&#039;&#039;schauen&#039;&#039;&#039; Aufrichtigkeit“ aus Vv. 1f., „ich will mich &#039;&#039;&#039;sättigen&#039;&#039;&#039; an deinem Bild“ steht klar im Gegensatz zur &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„&#039;&#039;&#039;Sättigung&#039;&#039;&#039;“ &lt;/ins&gt;mit Strafe in 14d-f. Beides meint daher wohl nicht das tatsächliche Anblicken &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gottes &lt;/ins&gt;oder eines Götterbildes, sondern (wie auch der „Durst nach Gott“ in [[Psalm 42#s2 |Ps 42,2f.]] ein „Dürsten nach Heil“ ist, s. V. 4 und vgl. [[Psalm 90#s14 |Ps 90,14]]; [[Psalm 103#s4 |103,4f.]]) &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ist &lt;/ins&gt;eine Metapher für die Erfahrung heilvollen Handelns vonseiten Gottes. Vergleichbar sind daher die häufigen Metaphern „Gott lässt sein Gesicht über jemandem leuchten“ und „Gott verbirgt sein Gesicht vor jemandem“, die ebenfalls für Gottes Heilshandeln resp. für seinen Gnadenentzug stehen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:IPIAO I 258.jpg|mini|200px|Die geflügelte Göttin Ischtar mit Waffenarsenal und einem gebändigten Löwen, (c) IPIAO I 258]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:LeMon 2009 157.png|miniatur|200px|Geflügelte Gottheit kämpft mit Schwert gegen Löwen, (c) LeMon 2009, S. 157]]&amp;lt;/div&amp;gt;Bei dieser Gelegenheit sei abschließend noch auf zwei charakteristische Züge des Psalms hingewiesen. Das erste ist die Betonung des Sehens und sich-Ansehens von Gott, Beter und Frevlern, die sich durch den ganzen Psalm zieht: Gott möge die Aufrichtigkeit des Beters „schauen“, wenn er sein Inneres prüft (Vv. 2f.). In der Folge möge er so sehr behütend auf ihn blicken, dass das Bild des Beters geradezu zum Ehemann von Gottes Pupille wird (V. 8); worin dann natürlich auch liegt, dass der Beter &amp;#039;&amp;#039;Gottes&amp;#039;&amp;#039; Gesicht „schauen“ kann (V. 15). Die Frevler dagegen sehen niemanden an; &amp;#039;&amp;#039;sie&amp;#039;&amp;#039; haben ihre „Augen darauf gesetzt“, den Beter niederzustrecken (V. 11), darum soll von Gottes „Gesicht“ (V. 2) auch nicht ihr Recht ausgehen, sondern er soll „ihrem Gesicht entgegentreten“ (V. 13).&amp;lt;br /&amp;gt;Das zweite: Nicht nur von Augen und Gesicht Gottes spricht der Beter, sondern so sehr auch von seinen anderen Körperteilen, dass man hieraus sehr gut das Gottesbild seiner Zeit rekonstruieren kann. Gott hat ein Gesicht (V. 2), hat Ohren (V. 6), mit denen er hören kann (V. 2) und Augen (V. 2) mit Pupillen (V. 8), mit denen er sehen kann (V. 3). Er hinterlässt Spuren (V. 5), hat also offenbar Beine, außerdem Flügel (V. 8), Hände (V. 14) und darin ein Schwert (V. 13). Das (metaphorische?) Gottesbild entspricht damit einem Gottesbild, das sich im Alten Orient recht häufig findet; s. rechts.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:IPIAO I 258.jpg|mini|200px|Die geflügelte Göttin Ischtar mit Waffenarsenal und einem gebändigten Löwen, (c) IPIAO I 258]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:LeMon 2009 157.png|miniatur|200px|Geflügelte Gottheit kämpft mit Schwert gegen Löwen, (c) LeMon 2009, S. 157]]&amp;lt;/div&amp;gt;Bei dieser Gelegenheit sei abschließend noch auf zwei charakteristische Züge des Psalms hingewiesen. Das erste ist die Betonung des Sehens und sich-Ansehens von Gott, Beter und Frevlern, die sich durch den ganzen Psalm zieht: Gott möge die Aufrichtigkeit des Beters „schauen“, wenn er sein Inneres prüft (Vv. 2f.). In der Folge möge er so sehr behütend auf ihn blicken, dass das Bild des Beters geradezu zum Ehemann von Gottes Pupille wird (V. 8); worin dann natürlich auch liegt, dass der Beter &amp;#039;&amp;#039;Gottes&amp;#039;&amp;#039; Gesicht „schauen“ kann (V. 15). Die Frevler dagegen sehen niemanden an; &amp;#039;&amp;#039;sie&amp;#039;&amp;#039; haben ihre „Augen darauf gesetzt“, den Beter niederzustrecken (V. 11), darum soll von Gottes „Gesicht“ (V. 2) auch nicht ihr Recht ausgehen, sondern er soll „ihrem Gesicht entgegentreten“ (V. 13).&amp;lt;br /&amp;gt;Das zweite: Nicht nur von Augen und Gesicht Gottes spricht der Beter, sondern so sehr auch von seinen anderen Körperteilen, dass man hieraus sehr gut das Gottesbild seiner Zeit rekonstruieren kann. Gott hat ein Gesicht (V. 2), hat Ohren (V. 6), mit denen er hören kann (V. 2) und Augen (V. 2) mit Pupillen (V. 8), mit denen er sehen kann (V. 3). Er hinterlässt Spuren (V. 5), hat also offenbar Beine, außerdem Flügel (V. 8), Hände (V. 14) und darin ein Schwert (V. 13). Das (metaphorische?) Gottesbild entspricht damit einem Gottesbild, das sich im Alten Orient recht häufig findet; s. rechts.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=27636&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 8. Februar 2019 um 14:30 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=27636&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2019-02-08T14:30:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 8. Februar 2019, 16:30 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l9&quot;&gt;Zeile 9:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 9:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;poem&amp;gt;Höre, JHWH, Gerechtigkeit:&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: LXX hat „&#039;&#039;meine&#039;&#039; Gerechtigkeit“; so daher auch viele Exegeten. Doch ist dies sicher nur eine auslegende Übersetzung. Gemeint ist natürlich „meine“ Gerechtigkeit, doch hier wird JHWH allgemein aufgefordert, auf „Gerechtes“ zu lauschen. V. 1 bildet so eine kleine Inclusio mit V. 2: JHWH soll „Gerechtigkeit hören“ – und Gerechtigkeit spricht aus dem Mund des Beters, weil sein Beten geäußert wird von „Nicht-Trug-Lippen“ – und er soll „Aufrichtigkeit sehen“, nämlich wieder die des Beters, die JHWH erkennen würde, wenn er ihn denn prüfte (V. 3). „Gesehen werden“ soll gerade jene Aufrichtigkeit, die „nicht über meine Lippen kommen dürfte“ (V. 3); das „Hören“ in V. 1 bezieht sich also auf die Aufrichtigkeit des Beters im Beten, das „Schauen“ auf die unhörbare Aufrichtigkeit des Beters im Denken.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;poem&amp;gt;Höre, JHWH, Gerechtigkeit:&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: LXX hat „&#039;&#039;meine&#039;&#039; Gerechtigkeit“; so daher auch viele Exegeten. Doch ist dies sicher nur eine auslegende Übersetzung. Gemeint ist natürlich „meine“ Gerechtigkeit, doch hier wird JHWH allgemein aufgefordert, auf „Gerechtes“ zu lauschen. V. 1 bildet so eine kleine Inclusio mit V. 2: JHWH soll „Gerechtigkeit hören“ – und Gerechtigkeit spricht aus dem Mund des Beters, weil sein Beten geäußert wird von „Nicht-Trug-Lippen“ – und er soll „Aufrichtigkeit sehen“, nämlich wieder die des Beters, die JHWH erkennen würde, wenn er ihn denn prüfte (V. 3). „Gesehen werden“ soll gerade jene Aufrichtigkeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, die dem Psalmisten eignet, weil er keine Ränke in sich trägt&lt;/ins&gt;, die „nicht über meine Lippen kommen dürfte“ (V. 3); das „Hören“ in V. 1 bezieht sich also auf die Aufrichtigkeit des Beters im Beten, das „Schauen“ auf die unhörbare Aufrichtigkeit des Beters im Denken.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Horch mein Schreien,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Horch mein Schreien,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lausche meinem Bittgebet&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Lausche meinem Bittgebet&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=27635&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 8. Februar 2019 um 13:54 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=27635&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2019-02-08T13:54:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 8. Februar 2019, 15:54 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l39&quot;&gt;Zeile 39:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 39:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|7}} Wirke wunderbar (erweise)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: MT hat &amp;#039;&amp;#039;hapleh&amp;#039;&amp;#039; („scheide/erweise“), so auch Tg. Einige MT-Handschriften aber haben &amp;#039;&amp;#039;haple´&amp;#039;&amp;#039; („Wirke wunderbar“), was durch LXX, Syr, VUL und Hier gestützt wird. Die Fügung &amp;#039;&amp;#039;palah chesed&amp;#039;&amp;#039; findet sich sonst nicht mehr in der Bibel (allerdings das ähnliche &amp;#039;&amp;#039;palah chasid&amp;#039;&amp;#039;, „er hat geschieden seinen Frommen“ in [[Psalm 4#s4 |Ps 4,4]], wo aber ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;pala´&amp;#039;&amp;#039; zu lesen ist), &amp;#039;&amp;#039;pala´ chesed&amp;#039;&amp;#039; aber in [[Psalm 31#s22 |Ps 31,22]] und beide Wörter in engem Zhg. auch in [[Psalm 106#s7 |Ps 106,7]] und [[Psalm 107#s8 |107,8]].15.21.31. Syr hat darüber hinaus offenbar sogar an Ps 4,4 gedacht und statt &amp;#039;&amp;#039;chesed&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;chasid&amp;#039;&amp;#039; übersetzt, &amp;#039;&amp;#039;dennoch&amp;#039;&amp;#039; aber nicht &amp;#039;&amp;#039;palah&amp;#039;&amp;#039;, sondern &amp;#039;&amp;#039;pala´&amp;#039;&amp;#039;. Etwas wahrscheinlicher ist daher „wirke wunderbar“; letztlich trägt es sich aber nicht wesentlich auf die Bedeutung des Textes aus.&amp;lt;/ref&amp;gt; deine Huld, [oh] Retter (Heiland) der sich ([zu dir])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;[zu dir]&amp;#039;&amp;#039; steht nicht in MT, Tg, Hier, aber in LXX, Syr, VUL, Saadja. Houbigant 1777 und BHS erachten es daher als ursprünglich, doch ist es wohl eher Angleichung an „&amp;#039;&amp;#039;deine&amp;#039;&amp;#039; Huld“ und „&amp;#039;&amp;#039;deine&amp;#039;&amp;#039; Hand“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Flüchtenden (der ([auf dich]) Hoffenden)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|7}} Wirke wunderbar (erweise)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: MT hat &amp;#039;&amp;#039;hapleh&amp;#039;&amp;#039; („scheide/erweise“), so auch Tg. Einige MT-Handschriften aber haben &amp;#039;&amp;#039;haple´&amp;#039;&amp;#039; („Wirke wunderbar“), was durch LXX, Syr, VUL und Hier gestützt wird. Die Fügung &amp;#039;&amp;#039;palah chesed&amp;#039;&amp;#039; findet sich sonst nicht mehr in der Bibel (allerdings das ähnliche &amp;#039;&amp;#039;palah chasid&amp;#039;&amp;#039;, „er hat geschieden seinen Frommen“ in [[Psalm 4#s4 |Ps 4,4]], wo aber ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;pala´&amp;#039;&amp;#039; zu lesen ist), &amp;#039;&amp;#039;pala´ chesed&amp;#039;&amp;#039; aber in [[Psalm 31#s22 |Ps 31,22]] und beide Wörter in engem Zhg. auch in [[Psalm 106#s7 |Ps 106,7]] und [[Psalm 107#s8 |107,8]].15.21.31. Syr hat darüber hinaus offenbar sogar an Ps 4,4 gedacht und statt &amp;#039;&amp;#039;chesed&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;chasid&amp;#039;&amp;#039; übersetzt, &amp;#039;&amp;#039;dennoch&amp;#039;&amp;#039; aber nicht &amp;#039;&amp;#039;palah&amp;#039;&amp;#039;, sondern &amp;#039;&amp;#039;pala´&amp;#039;&amp;#039;. Etwas wahrscheinlicher ist daher „wirke wunderbar“; letztlich trägt es sich aber nicht wesentlich auf die Bedeutung des Textes aus.&amp;lt;/ref&amp;gt; deine Huld, [oh] Retter (Heiland) der sich ([zu dir])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;[zu dir]&amp;#039;&amp;#039; steht nicht in MT, Tg, Hier, aber in LXX, Syr, VUL, Saadja. Houbigant 1777 und BHS erachten es daher als ursprünglich, doch ist es wohl eher Angleichung an „&amp;#039;&amp;#039;deine&amp;#039;&amp;#039; Huld“ und „&amp;#039;&amp;#039;deine&amp;#039;&amp;#039; Hand“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Flüchtenden (der ([auf dich]) Hoffenden)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Vor sich Erhebenden wider deine rechte Hand!&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;wider deine rechte Hand&amp;#039;&amp;#039; - der ungewöhnliche Ausdruck (für gewöhnlich erhebt man sich nicht gegen Hände, sondern gegen Menschen und Götter) soll wohl die Formulierung der ausgleichenden Gerechtigkeit in Vv. 13f. vorbereiten, wo Gott sich &amp;#039;&amp;#039;erheben&amp;#039;&amp;#039; und seine &amp;#039;&amp;#039;Hand&amp;#039;&amp;#039; als Waffe gegen Menschen einsetzen soll: Diese sind „sich Erhebende gegen seine rechte Hand“; sie haben es also geradezu herausgefordert.&amp;lt;br /&amp;gt;Weil der Ausdruck so ungewöhnlich ist, haben andere vorgeschlagen, dass die letzte Phrase nicht auf die „sich Erhebenden“ zu beziehen sei, sondern auf die „sich Flüchtenden“ („die sich zu deiner rechten Hand flüchten“), was noch recht ungezwungen möglich ist (z.B. HER05, EÜ 16, SLT), auf „[oh] Retter“ („oh Retter durch deine rechte Hand“; so z.B. TAF) oder gar auf „Wirke wunderbar deine Huld“ („... mit deiner rechten Hand“; so offenbar B-R). Mosca 2011 hat sogar vorgeschlagen, dass die Phrase bewusst ans Ende des Verses gestellt wurde, um sich &amp;#039;&amp;#039;gleichzeitig&amp;#039;&amp;#039; in der Tat auf &amp;#039;&amp;#039;all&amp;#039;&amp;#039; diese Phrasen beziehen zu können:&amp;lt;br /&amp;gt;„Erweise deine Huld mit,&amp;lt;br /&amp;gt;[oh] Retter durch,&amp;lt;br /&amp;gt;von sich Flüchtenden zu,&amp;lt;br /&amp;gt;vor sich Erhebenden gegen&amp;lt;br /&amp;gt;dein(e) rechte(n) Hand!“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Vor sich Erhebenden wider deine rechte Hand!&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;wider deine rechte Hand&amp;#039;&amp;#039; - der ungewöhnliche Ausdruck (für gewöhnlich erhebt man sich nicht gegen Hände, sondern gegen Menschen und Götter) soll wohl die Formulierung der ausgleichenden Gerechtigkeit in Vv. 13f. vorbereiten, wo Gott sich &amp;#039;&amp;#039;erheben&amp;#039;&amp;#039; und seine &amp;#039;&amp;#039;Hand&amp;#039;&amp;#039; als Waffe gegen Menschen einsetzen soll: Diese sind „sich Erhebende gegen seine rechte Hand“; sie haben es also geradezu herausgefordert.&amp;lt;br /&amp;gt;Weil der Ausdruck so ungewöhnlich ist, haben andere vorgeschlagen, dass die letzte Phrase nicht auf die „sich Erhebenden“ zu beziehen sei, sondern auf die „sich Flüchtenden“ („die sich zu deiner rechten Hand flüchten“), was noch recht ungezwungen möglich ist (z.B. HER05, EÜ 16, SLT), auf „[oh] Retter“ („oh Retter durch deine rechte Hand“; so z.B. TAF) oder gar auf „Wirke wunderbar deine Huld“ („... mit deiner rechten Hand“; so offenbar B-R). Mosca 2011 hat sogar vorgeschlagen, dass die Phrase bewusst ans Ende des Verses gestellt wurde, um sich &amp;#039;&amp;#039;gleichzeitig&amp;#039;&amp;#039; in der Tat auf &amp;#039;&amp;#039;all&amp;#039;&amp;#039; diese Phrasen beziehen zu können:&amp;lt;br /&amp;gt;„Erweise deine Huld mit,&amp;lt;br /&amp;gt;[oh] Retter durch,&amp;lt;br /&amp;gt;von sich Flüchtenden zu,&amp;lt;br /&amp;gt;vor sich Erhebenden gegen&amp;lt;br /&amp;gt;dein(e) rechte(n) Hand!“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|8}} Behüte mich wie ein Augenmännlein (die Pupille) des Augenmädchens (, die Pupille),&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;ein Augenmännlein (die Pupille) des Augenmädchens (, die Pupille)&#039;&#039; - Zwei (auch: in vielen Sprachen, z.B. Lat: &#039;&#039;pupus&#039;&#039; und &#039;&#039;pupilla&#039;&#039;) verbreitete Umschreibungen der Pupille folgen hier aufeinander. Die erste ist w. „das Männchen“, die zweite w. „die Tochter des Auges“. Entweder steht die „Tochter des Auges“ in Apposition zum „Männchen“ (also: „das Männchen, [d.h.] die Tochter des Auges“) oder in einem Constructus-verhältnis mit ihm (also der heb. Entsprechung des Genitivs: „das Männchen der Tochter des Auges“). Alle uns zugänglichen Auslegungen deuten als Apposition, aber es ist &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;doch &lt;/del&gt;zu fragen, was der Mehrwert dieser Apposition sein soll, wenn doch beide Glieder sonst stets alleine stehen („Männchen (des Auges)“: [[Deuteronomium 32#s15 |Dnt 32,15]]; [[Sprichwörter 7#s2 |Spr 7,2]]; [[Jesus Sirach 3#s25 |Sir 3,25]]; [[Jesus Sirach 17#s22 |17,22]]; „Tochter des Auges“: [[Klagelieder 2#s18 |Klg 2,18]]; [[Sacharja 2#s12 |Sach 2,12]]). Vielleicht findet sich hier also ein schönes Bild:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|8}} Behüte mich wie ein Augenmännlein (die Pupille) des Augenmädchens (, die Pupille),&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;ein Augenmännlein (die Pupille) des Augenmädchens (, die Pupille)&#039;&#039; - Zwei (auch: in vielen Sprachen, z.B. Lat: &#039;&#039;pupus&#039;&#039; und &#039;&#039;pupilla&#039;&#039;) verbreitete Umschreibungen der Pupille folgen hier aufeinander. Die erste ist w. „das Männchen“, die zweite w. „die Tochter des Auges“. Entweder steht die „Tochter des Auges“ in Apposition zum „Männchen“ (also: „das Männchen, [d.h.] die Tochter des Auges“) oder in einem Constructus-verhältnis mit ihm (also der heb. Entsprechung des Genitivs: „das Männchen der Tochter des Auges“). Alle uns zugänglichen Auslegungen deuten als Apposition, aber es ist zu fragen, was der Mehrwert dieser Apposition sein soll, wenn doch beide Glieder sonst stets alleine stehen („Männchen (des Auges)“: [[Deuteronomium 32#s15 |Dnt 32,15]]; [[Sprichwörter 7#s2 |Spr 7,2]]; [[Jesus Sirach 3#s25 |Sir 3,25]]; [[Jesus Sirach 17#s22 |17,22]]; „Tochter des Auges“: [[Klagelieder 2#s18 |Klg 2,18]]; [[Sacharja 2#s12 |Sach 2,12]]). Vielleicht findet sich hier also ein schönes Bild:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die beiden Bezeichnungen rühren wohl daher, dass man sich als kleines „Männchen“ in der Pupille des Anderen spiegelt, wenn man ihm in die Augen sieht (Kimchi: „Es heißt &#039;&#039;´ischon&#039;&#039;, weil man darin das Bild eines Menschen sieht.“). Dies war bereits in der Antike auffällig, vgl. Platon, Alkibiades 132e-133a („Hast du beobachtet, dass von dem, der in ein Auge blickt, das Gesicht im Auge gegenüber erscheint wie in einem Spiegel – wir nennen dies Pupille...?“); Plinius, Naturalis Historia XI 53 („So sehr gleicht das Auge einem Spiegel, dass, so klein die Pupille auch ist, sie das ganze Bild eines Menschen widergibt. Dies ist der Grund, warum die meisten Vögel in den Händen von Menschen am ehesten nach den Augen picken, weil sie ihr Bild in ihnen erkennen.“; Stellen nach Hunziker-Rodewald 2009b, S. 138). Hierauf spielt wohl das „Behüten wie jmds Augenmännlein/-mädchen“ (Dtn 32,15; Spr 7,2; Sir 17,22; ähnlich Sach 2,12) an: Nicht, dass man jmdn/etw. so behüten soll wie etwas sehr Verletzliches (Thomas von Aquin: „Die Pupille des Auges wird mit Sorgfalt bewacht, weil nichts, das sie verletzten könnte, erlaubt ist, sich ihr zu nähern.“), sondern so aufmerksam, dass man ihm mit dem Gesicht so nahe ist, dass der/das Behütete sich im Auge des Hüteres widerspiegelt (&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ebd.&lt;/del&gt;, S. 140: „Garde-moi comme [...] une image pupilline!“). Deuten wir, weil wie gesagt der Mehrwert der &#039;&#039;Apposition&#039;&#039; „wie ein Männchen, eine Tochter des Auges“ nicht einzusehen ist, die Fügung als Constructus-verbindung, geht diese Abwandlung des Bildes vielleicht sogar noch einen Schritt weiter: Gott soll den Beter nicht nur so sehr behüten, dass sich dessen Bild in seinen Augen widerspiegelt, sondern sogar so sehr, dass dieses Spiegelbild sozusagen der „Angetraute“ seiner Pupille ist: „Lass mich das Augenmännlein deines Augenmädchens sein!“, „Erbaue meinem Bild ein Heim in deinem Auge!“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die beiden Bezeichnungen rühren wohl daher, dass man sich als kleines „Männchen“ in der Pupille des Anderen spiegelt, wenn man ihm in die Augen sieht (Kimchi: „Es heißt &#039;&#039;´ischon&#039;&#039;, weil man darin das Bild eines Menschen sieht.“). Dies war bereits in der Antike auffällig, vgl. Platon, Alkibiades 132e-133a („Hast du beobachtet, dass von dem, der in ein Auge blickt, das Gesicht im Auge gegenüber erscheint wie in einem Spiegel – wir nennen dies Pupille...?“); Plinius, Naturalis Historia XI 53 („So sehr gleicht das Auge einem Spiegel, dass, so klein die Pupille auch ist, sie das ganze Bild eines Menschen widergibt. Dies ist der Grund, warum die meisten Vögel in den Händen von Menschen am ehesten nach den Augen picken, weil sie ihr Bild in ihnen erkennen.“; Stellen nach Hunziker-Rodewald 2009b, S. 138). Hierauf spielt wohl das „Behüten wie jmds Augenmännlein/-mädchen“ (Dtn 32,15; Spr 7,2; Sir 17,22; ähnlich Sach 2,12) an: Nicht, dass man jmdn/etw. so behüten soll wie etwas sehr Verletzliches (Thomas von Aquin: „Die Pupille des Auges wird mit Sorgfalt bewacht, weil nichts, das sie verletzten könnte, erlaubt ist, sich ihr zu nähern.“), sondern so aufmerksam, dass man ihm mit dem Gesicht so nahe ist, dass der/das Behütete sich im Auge des Hüteres widerspiegelt (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Hunziker-Rodewald 2009b&lt;/ins&gt;, S. 140: „Garde-moi comme [...] une image pupilline!“). Deuten wir, weil wie gesagt der Mehrwert der &#039;&#039;Apposition&#039;&#039; „wie ein Männchen, eine Tochter des Auges“ nicht einzusehen ist, die Fügung als Constructus-verbindung, geht diese Abwandlung des Bildes vielleicht sogar noch einen Schritt weiter: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;In der antiken Philosophie des Sehens wurde dieses Phänomen des sich in der Pupille widerspiegelnden Männchens bisweilen darauf zurückgeführt, dass das Auge materielle &#039;&#039;eidola&#039;&#039;, also  „Abbildchen“, in die Pupille aufnahm, beim Anblicken also tatsächlich ein kleines Männchen in die Pupille des Blicken wanderte; so bei Leukipp, Demokrit und Epikur (vgl. Stobaeus, Ecl i 52). &lt;/ins&gt;Gott soll den Beter nicht nur so sehr behüten, dass sich dessen Bild in seinen Augen widerspiegelt, sondern sogar so sehr, dass dieses Spiegelbild sozusagen der „Angetraute“ seiner Pupille ist: „Lass mich das Augenmännlein deines Augenmädchens sein!“, „Erbaue meinem Bild ein Heim in deinem Auge!“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Im Schatten deiner Flügel birg mich&amp;lt;ref&amp;gt;[[Datei:IPIAO I 120.jpg|mini|x200px|rechts|Köng Chephren wird schützend von einem Horusfalken beschattet. (c) IPIAO I 120]]Eine weitere schöne Kompositmetapher. Sowohl der „Schatten“ als auch die „Flügel“ allein können als Metaphern für das schützende und heilsame Handeln Gottes stehen (s. [[Psalm 121#s5 |Ps 121,5f]] und [[Psalm 61#s5 |Ps 61,5]]; [[Psam 91#s4 |91,4]]). Im Ausdruck „Schatten der Flügel“ (hier; [[Psalm 36#s8 |Ps 36,8]]; [[Psalm 57#s2 |57,2]]; [[Psalm 63#s8 |63,8]]) werden beide Bilder kombiniert. Übrigens legt Ps 91,4 nahe, dass bei diesem Bild weniger an einen Adler oder Falken zu denken ist, der schützend über jemandem schwebt (wie öfter in Ägypten, s. rechts und vgl. entfernt [[Jesaja 31#s5 |Jes 31,5]], wo jedoch Vögel&amp;#039;&amp;#039;chen&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;fliegen&amp;#039;&amp;#039; und nicht Adlern beschirmen), sondern an eine Henne, die ihre Küken unter ihren Flügeln birgt (s. [[Matthäus 23#s37 |Mt 23,37]]).&amp;lt;br /&amp;gt;Eine schöne geistliche Auslegung stammt von Thomas von Aquin: „Die beiden Flügel sind die beiden Arme, die Christus am Kreuz ausbreitete, s. Dtn 32: ‚Er breitete seine Flügel aus, nahm sie auf und trug sie auf seinen Schultern‘.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Im Schatten deiner Flügel birg mich&amp;lt;ref&amp;gt;[[Datei:IPIAO I 120.jpg|mini|x200px|rechts|Köng Chephren wird schützend von einem Horusfalken beschattet. (c) IPIAO I 120]]Eine weitere schöne Kompositmetapher. Sowohl der „Schatten“ als auch die „Flügel“ allein können als Metaphern für das schützende und heilsame Handeln Gottes stehen (s. [[Psalm 121#s5 |Ps 121,5f]] und [[Psalm 61#s5 |Ps 61,5]]; [[Psam 91#s4 |91,4]]). Im Ausdruck „Schatten der Flügel“ (hier; [[Psalm 36#s8 |Ps 36,8]]; [[Psalm 57#s2 |57,2]]; [[Psalm 63#s8 |63,8]]) werden beide Bilder kombiniert. Übrigens legt Ps 91,4 nahe, dass bei diesem Bild weniger an einen Adler oder Falken zu denken ist, der schützend über jemandem schwebt (wie öfter in Ägypten, s. rechts und vgl. entfernt [[Jesaja 31#s5 |Jes 31,5]], wo jedoch Vögel&amp;#039;&amp;#039;chen&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;fliegen&amp;#039;&amp;#039; und nicht Adlern beschirmen), sondern an eine Henne, die ihre Küken unter ihren Flügeln birgt (s. [[Matthäus 23#s37 |Mt 23,37]]).&amp;lt;br /&amp;gt;Eine schöne geistliche Auslegung stammt von Thomas von Aquin: „Die beiden Flügel sind die beiden Arme, die Christus am Kreuz ausbreitete, s. Dtn 32: ‚Er breitete seine Flügel aus, nahm sie auf und trug sie auf seinen Schultern‘.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|9}} Vor Frevlern, die mir Gewalt antun,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|9}} Vor Frevlern, die mir Gewalt antun,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=26786&amp;oldid=prev</id>
		<title>Mihi: Syntaxfehler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=26786&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2018-07-21T21:18:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Syntaxfehler&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 21. Juli 2018, 23:18 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l51&quot;&gt;Zeile 51:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 51:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Ihre Augen setzen sie [darauf], [mich] zur Erde niederzustrecken;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Ihre Augen setzen sie [darauf], [mich] zur Erde niederzustrecken;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|12}} Sie sinnen gegen mich (sein Aussehen ist wie das eines)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Sie sinnen gegen mich (sein Aussehen ist wie das eines)&amp;#039;&amp;#039; - Heb. &amp;#039;&amp;#039;dimjono&amp;#039;&amp;#039; („Sein Aussehen“). Lies wohl mit BHS; Graetz 1893, S. 28; Nötscher 1959, S. 40 und ähnlich Driver 1942, S. 152 &amp;#039;&amp;#039;dimmuni&amp;#039;&amp;#039;, „sie sinnen gegen mich“ (vgl. [[2Samuel 21#s5 |2 Sam 21,5]]).&amp;lt;br /&amp;gt; Das Wort im MT findet sich nur noch in [[Jesus Sirach 3#s24 |Sir 3,24]] („Einbildung“) und 1QM 6,13 („Aussehen“); wird hier aber i.d.R. für ein Synonym von &amp;#039;&amp;#039;demut&amp;#039;&amp;#039; („Ähnlichkeit“) gehalten. Dass ein Wort bei drei Belegen drei verschiedene Bedeutungen haben soll, muss ohnehin misstrauisch machen; misstrauisch macht außerdem, dass LXX, Syr und VUL ein Verb lasen (LXX und VUL: auf &amp;#039;&amp;#039;-uni&amp;#039;&amp;#039;) und Tg nicht &amp;#039;&amp;#039;dimjon&amp;#039;&amp;#039; widergibt, sd. gerade dessen hypothetisches Synonym &amp;#039;&amp;#039;demut&amp;#039;&amp;#039;. Misstrauisch macht auch der Numeruswechsel vom Plural „sie“ und „ihre“ in V. 11 zum Sg. „sein“ in V. 12, obwohl sich dies als N-Shift erklären ließe. Misstrauisch macht schließlich, dass bei vergleichbaren „pleonastischen Ausdrücken der Vergleichbarkeit“ (Jenni 1997d) die Vergleichspartikel nicht wie hier vor dem Vergeichswort steht, sondern vor dem „Synonym“ &amp;#039;&amp;#039;demut&amp;#039;&amp;#039; (s. [[Genesis 1#s26 |Gen 1,26]]; [[Psalm 58#s5 |Ps 58,58]]; [[Daniel 10#s6 |Dan 10,6]]). &amp;lt;/ref&amp;gt; wie ein Löwe, [der] zu reißen giert,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|12}} Sie sinnen gegen mich (sein Aussehen ist wie das eines)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Sie sinnen gegen mich (sein Aussehen ist wie das eines)&amp;#039;&amp;#039; - Heb. &amp;#039;&amp;#039;dimjono&amp;#039;&amp;#039; („Sein Aussehen“). Lies wohl mit BHS; Graetz 1893, S. 28; Nötscher 1959, S. 40 und ähnlich Driver 1942, S. 152 &amp;#039;&amp;#039;dimmuni&amp;#039;&amp;#039;, „sie sinnen gegen mich“ (vgl. [[2Samuel 21#s5 |2 Sam 21,5]]).&amp;lt;br /&amp;gt; Das Wort im MT findet sich nur noch in [[Jesus Sirach 3#s24 |Sir 3,24]] („Einbildung“) und 1QM 6,13 („Aussehen“); wird hier aber i.d.R. für ein Synonym von &amp;#039;&amp;#039;demut&amp;#039;&amp;#039; („Ähnlichkeit“) gehalten. Dass ein Wort bei drei Belegen drei verschiedene Bedeutungen haben soll, muss ohnehin misstrauisch machen; misstrauisch macht außerdem, dass LXX, Syr und VUL ein Verb lasen (LXX und VUL: auf &amp;#039;&amp;#039;-uni&amp;#039;&amp;#039;) und Tg nicht &amp;#039;&amp;#039;dimjon&amp;#039;&amp;#039; widergibt, sd. gerade dessen hypothetisches Synonym &amp;#039;&amp;#039;demut&amp;#039;&amp;#039;. Misstrauisch macht auch der Numeruswechsel vom Plural „sie“ und „ihre“ in V. 11 zum Sg. „sein“ in V. 12, obwohl sich dies als N-Shift erklären ließe. Misstrauisch macht schließlich, dass bei vergleichbaren „pleonastischen Ausdrücken der Vergleichbarkeit“ (Jenni 1997d) die Vergleichspartikel nicht wie hier vor dem Vergeichswort steht, sondern vor dem „Synonym“ &amp;#039;&amp;#039;demut&amp;#039;&amp;#039; (s. [[Genesis 1#s26 |Gen 1,26]]; [[Psalm 58#s5 |Ps 58,58]]; [[Daniel 10#s6 |Dan 10,6]]). &amp;lt;/ref&amp;gt; wie ein Löwe, [der] zu reißen giert,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Ein Junglöwe, [der] im Versteck sitzt (auf der Lauer liegt)! {{par|&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Psalmen&lt;/del&gt;|10|8|9}}&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Ein Junglöwe, [der] im Versteck sitzt (auf der Lauer liegt)! {{par|&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Psalm&lt;/ins&gt;|10|8|9}}&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Mihi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=26746&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 11. Juli 2018 um 11:38 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=26746&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2018-07-11T11:38:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 11. Juli 2018, 13:38 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;{{Zuverlässige Studienfassung}}&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;{{Lesefassung kann erstellt werden}}&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &amp;#039;&amp;#039;(kommt später)&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Lesefassung}} &amp;#039;&amp;#039;(kommt später)&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=26743&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 11. Juli 2018 um 11:20 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=26743&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2018-07-11T11:20:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 11. Juli 2018, 13:20 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l18&quot;&gt;Zeile 18:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 18:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_[die] nicht meinen Mund überschreiten dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[die] nicht meinen Mund überschreiten dürfte&amp;#039;&amp;#039; - so gut als Relativsatz aufgelöst von Ehrlich 1905; Zorell 1928; R-S. Im Heb. sind die beiden Zeilen ganz parallel gebaut, was sich schwer ins Dt. übertragen lässt: „Nicht findest du Schandtat von mir, / nicht durfte [sie] überschreiten den Mund von mir.“&amp;lt;br /&amp;gt;Die meisten dt. Üss. lösen auf verschiedenste Weisen anders auf. W. übersetzt lautet MT: „nicht(s) wirst/sollst du finden ich habe geplant/mein Planen nicht(s)  wird/soll überschreiten mein(en) Mund &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Taten von Menschen“, was sich dann konstruieren lässt als:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_[die] nicht meinen Mund überschreiten dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[die] nicht meinen Mund überschreiten dürfte&amp;#039;&amp;#039; - so gut als Relativsatz aufgelöst von Ehrlich 1905; Zorell 1928; R-S. Im Heb. sind die beiden Zeilen ganz parallel gebaut, was sich schwer ins Dt. übertragen lässt: „Nicht findest du Schandtat von mir, / nicht durfte [sie] überschreiten den Mund von mir.“&amp;lt;br /&amp;gt;Die meisten dt. Üss. lösen auf verschiedenste Weisen anders auf. W. übersetzt lautet MT: „nicht(s) wirst/sollst du finden ich habe geplant/mein Planen nicht(s)  wird/soll überschreiten mein(en) Mund &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Taten von Menschen“, was sich dann konstruieren lässt als:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Du wirst nichts finden; mein Planen wird nicht meinen Mund überschreiten, d.h. selbst, wenn ich Böses denke, kommt es mir nicht über die Lippen. (Delitzsch 1894; ALB)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Du wirst nichts finden; mein Planen wird nicht meinen Mund überschreiten, d.h. selbst, wenn ich Böses denke, kommt es mir nicht über die Lippen. (Delitzsch 1894; ALB)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Du wirst nichts finden; mein Planen wird nicht mein Mund überschreiten, d.h. ich denke nicht dies, spreche aber dann das. (Vaihinger &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1858&lt;/del&gt;; ELB, GN, NeÜ)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Du wirst nichts finden; mein Planen wird nicht mein Mund überschreiten, d.h. ich denke nicht dies, spreche aber dann das. (Vaihinger &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1856&lt;/ins&gt;; ELB, GN, NeÜ)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Du wirst nichts finden; mein Planen soll nicht mein Mund überschreiten, d.h. ich will nicht unbedacht reden (BigS)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Du wirst nichts finden; mein Planen soll nicht mein Mund überschreiten, d.h. ich will nicht unbedacht reden (BigS)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Du wirst nichts finden. Ich habe geplant: „Nichts [Böses] soll mir über die Lippen kommen.“ (deClaissé-Walford/Jacobson/Tanner 2014; EÜ16, LUT17 u.a.)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Du wirst nichts finden. Ich habe geplant: „Nichts [Böses] soll mir über die Lippen kommen.“ (deClaissé-Walford/Jacobson/Tanner 2014; EÜ16, LUT17 u.a.)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l47&quot;&gt;Zeile 47:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 47:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|11}} Sie verfolgen mich (unsere Schritte, sie warfen mich hinaus, sie tadelten mich),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Sie verfolgen mich (unsere Schritte, sie warfen mich hinaus, sie tadelten mich)&amp;#039;&amp;#039; - MT hat &amp;#039;&amp;#039;´aschurenu&amp;#039;&amp;#039; („unsere Schritte“); ähnlich Tg. Eine MT-Handschrift hat aber &amp;#039;&amp;#039;´aschruni&amp;#039;&amp;#039;; Syr, Sym („sie priesen mich“) und Hier („sie marschierten wider mich“) lasen &amp;#039;&amp;#039;´ischruni&amp;#039;&amp;#039;, 11QPs&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt;, LXX und VUL („sie warfen mich hinaus“) &amp;#039;&amp;#039;´aschduni&amp;#039;&amp;#039;; dass das ursprüngliche Wort auf &amp;#039;&amp;#039;-uni&amp;#039;&amp;#039; endete, ist also recht sicher. &amp;#039;&amp;#039;´aschduni&amp;#039;&amp;#039; wäre aramäisch; vorzuziehen ist daher klar &amp;#039;&amp;#039;´ischruni&amp;#039;&amp;#039; (vgl. ähnlich [[Jesaja 1#s17 |Jes 1,17]]). So auch BB, GN, NL, ZÜR; die meisten Üss. folgen aber MT („Auf Schritt und Tritt haben sie mich umzingelt“).&amp;lt;/ref&amp;gt; jetzt umgeben sie mich,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|11}} Sie verfolgen mich (unsere Schritte, sie warfen mich hinaus, sie tadelten mich),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Sie verfolgen mich (unsere Schritte, sie warfen mich hinaus, sie tadelten mich)&amp;#039;&amp;#039; - MT hat &amp;#039;&amp;#039;´aschurenu&amp;#039;&amp;#039; („unsere Schritte“); ähnlich Tg. Eine MT-Handschrift hat aber &amp;#039;&amp;#039;´aschruni&amp;#039;&amp;#039;; Syr, Sym („sie priesen mich“) und Hier („sie marschierten wider mich“) lasen &amp;#039;&amp;#039;´ischruni&amp;#039;&amp;#039;, 11QPs&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt;, LXX und VUL („sie warfen mich hinaus“) &amp;#039;&amp;#039;´aschduni&amp;#039;&amp;#039;; dass das ursprüngliche Wort auf &amp;#039;&amp;#039;-uni&amp;#039;&amp;#039; endete, ist also recht sicher. &amp;#039;&amp;#039;´aschduni&amp;#039;&amp;#039; wäre aramäisch; vorzuziehen ist daher klar &amp;#039;&amp;#039;´ischruni&amp;#039;&amp;#039; (vgl. ähnlich [[Jesaja 1#s17 |Jes 1,17]]). So auch BB, GN, NL, ZÜR; die meisten Üss. folgen aber MT („Auf Schritt und Tritt haben sie mich umzingelt“).&amp;lt;/ref&amp;gt; jetzt umgeben sie mich,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Ihre Augen setzen sie [darauf], [mich] zur Erde niederzustrecken;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Ihre Augen setzen sie [darauf], [mich] zur Erde niederzustrecken;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|12}} Sie sinnen gegen mich (sein Aussehen ist wie das eines)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;Sie sinnen gegen mich (sein Aussehen ist wie das eines)&#039;&#039; - Heb. &#039;&#039;dimjono&#039;&#039; („Sein Aussehen“). Lies wohl mit BHS; Graetz 1893, S. 28; Nötscher &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1953&lt;/del&gt;, S. 40 und ähnlich Driver 1942, S. 152 &#039;&#039;dimmuni&#039;&#039;, „sie sinnen gegen mich“ (vgl. [[2Samuel 21#s5 |2 Sam 21,5]]).&amp;lt;br /&amp;gt; Das Wort im MT findet sich nur noch in [[Jesus Sirach 3#s24 |Sir 3,24]] („Einbildung“) und 1QM 6,13 („Aussehen“); wird hier aber i.d.R. für ein Synonym von &#039;&#039;demut&#039;&#039; („Ähnlichkeit“) gehalten. Dass ein Wort bei drei Belegen drei verschiedene Bedeutungen haben soll, muss ohnehin misstrauisch machen; misstrauisch macht außerdem, dass LXX, Syr und VUL ein Verb lasen (LXX und VUL: auf &#039;&#039;-uni&#039;&#039;) und Tg nicht &#039;&#039;dimjon&#039;&#039; widergibt, sd. gerade dessen hypothetisches Synonym &#039;&#039;demut&#039;&#039;. Misstrauisch macht auch der Numeruswechsel vom Plural „sie“ und „ihre“ in V. 11 zum Sg. „sein“ in V. 12, obwohl sich dies als N-Shift erklären ließe. Misstrauisch macht schließlich, dass bei vergleichbaren „pleonastischen Ausdrücken der Vergleichbarkeit“ (Jenni 1997d) die Vergleichspartikel nicht wie hier vor dem Vergeichswort steht, sondern vor dem „Synonym“ &#039;&#039;demut&#039;&#039; (s. [[Genesis 1#s26 |Gen 1,26]]; [[Psalm 58#s5 |Ps 58,58]]; [[Daniel 10#s6 |Dan 10,6]]). &amp;lt;/ref&amp;gt; wie ein Löwe, [der] zu reißen giert,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|12}} Sie sinnen gegen mich (sein Aussehen ist wie das eines)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;Sie sinnen gegen mich (sein Aussehen ist wie das eines)&#039;&#039; - Heb. &#039;&#039;dimjono&#039;&#039; („Sein Aussehen“). Lies wohl mit BHS; Graetz 1893, S. 28; Nötscher &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1959&lt;/ins&gt;, S. 40 und ähnlich Driver 1942, S. 152 &#039;&#039;dimmuni&#039;&#039;, „sie sinnen gegen mich“ (vgl. [[2Samuel 21#s5 |2 Sam 21,5]]).&amp;lt;br /&amp;gt; Das Wort im MT findet sich nur noch in [[Jesus Sirach 3#s24 |Sir 3,24]] („Einbildung“) und 1QM 6,13 („Aussehen“); wird hier aber i.d.R. für ein Synonym von &#039;&#039;demut&#039;&#039; („Ähnlichkeit“) gehalten. Dass ein Wort bei drei Belegen drei verschiedene Bedeutungen haben soll, muss ohnehin misstrauisch machen; misstrauisch macht außerdem, dass LXX, Syr und VUL ein Verb lasen (LXX und VUL: auf &#039;&#039;-uni&#039;&#039;) und Tg nicht &#039;&#039;dimjon&#039;&#039; widergibt, sd. gerade dessen hypothetisches Synonym &#039;&#039;demut&#039;&#039;. Misstrauisch macht auch der Numeruswechsel vom Plural „sie“ und „ihre“ in V. 11 zum Sg. „sein“ in V. 12, obwohl sich dies als N-Shift erklären ließe. Misstrauisch macht schließlich, dass bei vergleichbaren „pleonastischen Ausdrücken der Vergleichbarkeit“ (Jenni 1997d) die Vergleichspartikel nicht wie hier vor dem Vergeichswort steht, sondern vor dem „Synonym“ &#039;&#039;demut&#039;&#039; (s. [[Genesis 1#s26 |Gen 1,26]]; [[Psalm 58#s5 |Ps 58,58]]; [[Daniel 10#s6 |Dan 10,6]]). &amp;lt;/ref&amp;gt; wie ein Löwe, [der] zu reißen giert,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Ein Junglöwe, [der] im Versteck sitzt (auf der Lauer liegt)! {{par|Psalmen|10|8|9}}&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Ein Junglöwe, [der] im Versteck sitzt (auf der Lauer liegt)! {{par|Psalmen|10|8|9}}&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l55&quot;&gt;Zeile 55:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 55:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Rette (befreie) meine Seele (mich) vor dem Frevler!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Rette (befreie) meine Seele (mich) vor dem Frevler!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dein Schwert [sei] {{S|14}} von den Toten (Männern),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Toten&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Toten (Männern)&amp;#039;&amp;#039; - Zum Sinn d. Verses s. die Anmerkungen. Beide Wörter können hier gelesen werden, da sie ursprünglich gleich geschrieben wurden und nur unterschiedlich zu vokalisieren waren: &amp;#039;&amp;#039;mimetim&amp;#039;&amp;#039; vs. &amp;#039;&amp;#039;mim&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;tim&amp;#039;&amp;#039;. Entgegen der starken Mehrheit wurde hier mit Bonkamp 1949, S. 101 die Deutung „Tote“ gewählt, weil nur so die Rede vom „Teil im &amp;#039;&amp;#039;Leben&amp;#039;&amp;#039;“ in 14c und von der „Dauer“ in 14b (was eigentlich nicht „Welt [im Ggs. zu Gott]“ bedeutet) gut erklärbar ist und der Vers so übersetzt eine sehr nahe Parallele in [[Psalm 109#s13 |Ps 109,13f.]] hat.&amp;lt;br /&amp;gt;Entscheidet man sich für die Bedeutung „Männer“, muss man anders auflösen; am sinnvollsten: „Rette meine Seele vor dem Frevler [durch] dein Schwert, vor Männern [durch] deine Hand, vor Männern, deren Teil im Leben ohne Dauer/aus der Welt (im Gegensatz zu ‚von Gott‘) [ist].“ So fast alle dt. Üss (PAT und StierPs nehmen unnötige Änderungen am Text vor).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dein Schwert [sei] {{S|14}} von den Toten (Männern),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Toten&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Toten (Männern)&amp;#039;&amp;#039; - Zum Sinn d. Verses s. die Anmerkungen. Beide Wörter können hier gelesen werden, da sie ursprünglich gleich geschrieben wurden und nur unterschiedlich zu vokalisieren waren: &amp;#039;&amp;#039;mimetim&amp;#039;&amp;#039; vs. &amp;#039;&amp;#039;mim&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;tim&amp;#039;&amp;#039;. Entgegen der starken Mehrheit wurde hier mit Bonkamp 1949, S. 101 die Deutung „Tote“ gewählt, weil nur so die Rede vom „Teil im &amp;#039;&amp;#039;Leben&amp;#039;&amp;#039;“ in 14c und von der „Dauer“ in 14b (was eigentlich nicht „Welt [im Ggs. zu Gott]“ bedeutet) gut erklärbar ist und der Vers so übersetzt eine sehr nahe Parallele in [[Psalm 109#s13 |Ps 109,13f.]] hat.&amp;lt;br /&amp;gt;Entscheidet man sich für die Bedeutung „Männer“, muss man anders auflösen; am sinnvollsten: „Rette meine Seele vor dem Frevler [durch] dein Schwert, vor Männern [durch] deine Hand, vor Männern, deren Teil im Leben ohne Dauer/aus der Welt (im Gegensatz zu ‚von Gott‘) [ist].“ So fast alle dt. Üss (PAT und StierPs nehmen unnötige Änderungen am Text vor).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Deutung als „Tote“ findet sich heute nur noch sehr selten, war früher aber sogar wesentlich geläufiger als die Deutung „Männer“. Die (mittelalterliche!) Vokalisierung des MT deutet zwar als Männer und es findet sich diese Deutung schon in einigen LXX-Handschriften und dem folgend in VUL, der wesentlich ältere heb. Text in 11QPs&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; „vokalisiert“ dagegen als „Tote“ und diese Deutung findet sich auch in Tg, Syr, Sym, Aq und einigen VL-Versionen. Auch Hieronymus wählt für das erste Wort die Deutung „Männer“, für das zweite aber wieder „Tote“, und für beide Wörter ist diese Deutung auch belegt in b.Ber 61b, bei Chanina ben Pappa (vgl. Bacher &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1892b&lt;/del&gt;, S. 524) und bei Raschi.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Deutung als „Tote“ findet sich heute nur noch sehr selten, war früher aber sogar wesentlich geläufiger als die Deutung „Männer“. Die (mittelalterliche!) Vokalisierung des MT deutet zwar als Männer und es findet sich diese Deutung schon in einigen LXX-Handschriften und dem folgend in VUL, der wesentlich ältere heb. Text in 11QPs&amp;lt;sup&amp;gt;c&amp;lt;/sup&amp;gt; „vokalisiert“ dagegen als „Tote“ und diese Deutung findet sich auch in Tg, Syr, Sym, Aq und einigen VL-Versionen. Auch Hieronymus wählt für das erste Wort die Deutung „Männer“, für das zweite aber wieder „Tote“, und für beide Wörter ist diese Deutung auch belegt in b.Ber 61b, bei Chanina ben Pappa (vgl. Bacher &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1896&lt;/ins&gt;, S. 524) und bei Raschi.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Deine Hand, JHWH, [sei] von den Toten(Männern),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Toten&amp;quot; /&amp;gt; [die] ohne Dauer (Welt) [waren],&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Deine Hand, JHWH, [sei] von den Toten(Männern),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Toten&amp;quot; /&amp;gt; [die] ohne Dauer (Welt) [waren],&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Ihr Teil&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Teil&amp;#039;&amp;#039; ist urspr. das ererbte &amp;#039;&amp;#039;Land&amp;#039;&amp;#039;, das einer Familie nach bibl. Vorstellung durch das Schicksal zugefallen ist (vgl. [[Josua 13|Jos 13]] und [[Josua 14#s2 |Jos 14,2]]; z.B. auch [[Richter 18#s1 |Ri 18,1]]); übertragen dann auch vom Schicksal eines Menschen, das bes. hier als (auch) &amp;#039;&amp;#039;ererbtes&amp;#039;&amp;#039; Schicksal vorgestellt ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Leben!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Ihr Teil&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Teil&amp;#039;&amp;#039; ist urspr. das ererbte &amp;#039;&amp;#039;Land&amp;#039;&amp;#039;, das einer Familie nach bibl. Vorstellung durch das Schicksal zugefallen ist (vgl. [[Josua 13|Jos 13]] und [[Josua 14#s2 |Jos 14,2]]; z.B. auch [[Richter 18#s1 |Ri 18,1]]); übertragen dann auch vom Schicksal eines Menschen, das bes. hier als (auch) &amp;#039;&amp;#039;ererbtes&amp;#039;&amp;#039; Schicksal vorgestellt ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Leben!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=26740&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 11. Juli 2018 um 10:29 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_17&amp;diff=26740&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2018-07-11T10:29:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 11. Juli 2018, 12:29 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l71&quot;&gt;Zeile 71:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 71:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 7-12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann daher nun die eigentliche Bitte folgen, die in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zunächst sehr allgemein und mit Fokus auf Gott, in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 8f.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dann konkreter und mit Fokus auf den Beter geäußert wird: Gott möge seine Huld an „sich (zu ihm) Flüchtenden“ erweisen (7a) – d.h. , er möge den Beter behüten (V. 8) – und zwar vor „sich gegen Gott Erhebenden“ (7b) – d.h. vor Frevlern, die den Beter bedrängen (V. 9).&amp;lt;br /&amp;gt;Ebenso, wie in Vv. 2-5 der Beter sich selbst beschrieben hat, folgt in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 10-12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Not&amp;#039;&amp;#039; in Form einer Beschreibung der Frevler. Auch hier werden die drei Ebenen des menschlichen Tuns abgehandelt: Sie sind verderbt im Denken (10a), Sprechen (10b) und Handeln (11f.). V. 10 entfaltet dabei wieder zunächst allgemein das Wort „Frevler“ in 9a, Vv. 11f. mit dem Bild des lauernden Löwen konkret die Rede von den den Beter gierig umzingelnden Feinden in 9b.&amp;lt;br /&amp;gt;Diese übrigens heißen „Frevler“ (&amp;#039;&amp;#039;rescha`im&amp;#039;&amp;#039;), das „wichtigste Oppositum“ (THAT II, Sp. 814) zu den „Gerechten“ (&amp;#039;&amp;#039;tsadiqim&amp;#039;&amp;#039;), als welcher sich der Beter in Vv. 2.15 selbst bezeichnt (&amp;#039;&amp;#039;tsedeq&amp;#039;&amp;#039;). Wie ohnehin im Gegenüber der Selbstbeschreibung des Beters und der Fremdbeschreibung der Feinde wird auch auf Wortebene klar: Diese sind sozusagen das „moralische Negativ“ des Psalmisten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 7-12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann daher nun die eigentliche Bitte folgen, die in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zunächst sehr allgemein und mit Fokus auf Gott, in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 8f.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dann konkreter und mit Fokus auf den Beter geäußert wird: Gott möge seine Huld an „sich (zu ihm) Flüchtenden“ erweisen (7a) – d.h. , er möge den Beter behüten (V. 8) – und zwar vor „sich gegen Gott Erhebenden“ (7b) – d.h. vor Frevlern, die den Beter bedrängen (V. 9).&amp;lt;br /&amp;gt;Ebenso, wie in Vv. 2-5 der Beter sich selbst beschrieben hat, folgt in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 10-12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Not&amp;#039;&amp;#039; in Form einer Beschreibung der Frevler. Auch hier werden die drei Ebenen des menschlichen Tuns abgehandelt: Sie sind verderbt im Denken (10a), Sprechen (10b) und Handeln (11f.). V. 10 entfaltet dabei wieder zunächst allgemein das Wort „Frevler“ in 9a, Vv. 11f. mit dem Bild des lauernden Löwen konkret die Rede von den den Beter gierig umzingelnden Feinden in 9b.&amp;lt;br /&amp;gt;Diese übrigens heißen „Frevler“ (&amp;#039;&amp;#039;rescha`im&amp;#039;&amp;#039;), das „wichtigste Oppositum“ (THAT II, Sp. 814) zu den „Gerechten“ (&amp;#039;&amp;#039;tsadiqim&amp;#039;&amp;#039;), als welcher sich der Beter in Vv. 2.15 selbst bezeichnt (&amp;#039;&amp;#039;tsedeq&amp;#039;&amp;#039;). Wie ohnehin im Gegenüber der Selbstbeschreibung des Beters und der Fremdbeschreibung der Feinde wird auch auf Wortebene klar: Diese sind sozusagen das „moralische Negativ“ des Psalmisten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vv. 13-15&#039;&#039;&#039; wird die Bitte aus Vv. 7-9 noch einmal weitergeführt. 13a greift dabei mit „Erheben“ V. 7 auf, 13b („Rette mich vor dem Frever“) Vv. 8f. („Behüte mich ... vor Frevlern“) und in V. 14 folgt ebenso wie in Vv. 10-12 ein kurzer Abschnitt mit Fokus auf die Feinde.&amp;lt;br /&amp;gt;Dieser ist in unserer Zeit etwas schwer verständlich: Nach alttestamentlicher Vorstellung ist Gottes Zorn und Gottes Strafhandeln &#039;&#039;erblich&#039;&#039;. „Ich bin ein eifernder Gott“, heißt es in [[Exodus 20#s5 |Ex 20,5]], „der für die Sünden der Väter büßen lässt die Kinder, die Enkel und die Urenkel!“ (ebenso [[Exodus 34#s7 |Ex 34,7]] und [[Numeri 14#s18 |Num 14,18]]; s. außerdem [[Levitikus 26#s39 |Lev 26,39]]; [[Psalm 79#s8 |Ps 79,8]]; [[Psam 109#s11 |109,11-15]]; [[Jesaja 14#s20 |Jes 14,20f.]]; [[Jeremia 2#s9 |Jer 2,9]]; [[Jeremia 32#s18 |32,18]]). Die Verwünschung über die Frevler ist beinahe exakt dieselbe, die auch in [[Psalm 109#s13 |Ps 109,13f.]] ausgesprochen wird: Der Beter wünscht dieses schon seit der Zeit der Vorfahren der Frevler „aufgesparte“ Strafhandeln nun auf ihre Kinder, Enkel und Urenkel herab und verwendet dafür das Bild der „Sättigung“ mit Unheil (wie z.B. auch in [[Psalm 88#s4 |Ps 88,4]]; [[Psalm 123#s3 |123,3f.]]; [[Klagelieder 3#s30 |Klg 3,30]]). Der Beter dagegen, &#039;&#039;&#039;V. 15&#039;&#039;&#039; will damit „gesättigt“ werden, „Gott zu schauen“. Was damit gemeint ist, ist zunächst etwas unklar, Aufschluss gibt aber die Struktur des Psalms: „Ich will &#039;&#039;&#039;als Gerechter&#039;&#039;&#039; dein &#039;&#039;&#039;Gesicht schauen&#039;&#039;&#039;“ in 15a korrespondiert stark mit dem „Höre, JHWH, &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;...: Von vor deinem &#039;&#039;&#039;Gesicht&#039;&#039;&#039; möge Recht ausgehen, deine Augen mögen &#039;&#039;&#039;schauen&#039;&#039;&#039; Aufrichtigkeit“ aus Vv. 1f., „ich will mich &#039;&#039;&#039;sättigen&#039;&#039;&#039; an deinem Bild“ (vgl. ähnlich ) steht klar im Gegensatz zur „Sättigung“ mit Strafe in 14d-f. Beides meint daher wohl nicht das tatsächliche Anblicken von Gott oder eines Götterbildes, sondern (wie auch der „Durst nach Gott“ in [[Psalm 42#s2 |Ps 42,2f.]] ein „Dürsten nach Heil“ ist, s. V. 4 und vgl. [[Psalm 90#s14 |Ps 90,14]]; [[Psalm 103#s4 |103,4f.]]) eine Metapher für die Erfahrung heilvollen Handelns vonseiten Gottes. Vergleichbar sind daher die häufigen Metaphern „Gott lässt sein Gesicht über jemandem leuchten“ und „Gott verbirgt sein Gesicht vor jemandem“, die ebenfalls für Gottes Heilshandeln resp. für seinen Gnadenentzug stehen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vv. 13-15&#039;&#039;&#039; wird die Bitte aus Vv. 7-9 noch einmal weitergeführt. 13a greift dabei mit „Erheben“ V. 7 auf, 13b („Rette mich vor dem Frever“) Vv. 8f. („Behüte mich ... vor Frevlern“) und in V. 14 folgt ebenso wie in Vv. 10-12 ein kurzer Abschnitt mit Fokus auf die Feinde.&amp;lt;br /&amp;gt;Dieser ist in unserer Zeit etwas schwer verständlich: Nach alttestamentlicher Vorstellung ist Gottes Zorn und Gottes Strafhandeln &#039;&#039;erblich&#039;&#039;. „Ich bin ein eifernder Gott“, heißt es in [[Exodus 20#s5 |Ex 20,5]], „der für die Sünden der Väter büßen lässt die Kinder, die Enkel und die Urenkel!“ (ebenso [[Exodus 34#s7 |Ex 34,7]] und [[Numeri 14#s18 |Num 14,18]]; s. außerdem [[Levitikus 26#s39 |Lev 26,39]]; [[Psalm 79#s8 |Ps 79,8]]; [[Psam 109#s11 |109,11-15]]; [[Jesaja 14#s20 |Jes 14,20f.]]; [[Jeremia 2#s9 |Jer 2,9]]; [[Jeremia 32#s18 |32,18]]). Die Verwünschung über die Frevler ist beinahe exakt dieselbe, die auch in [[Psalm 109#s13 |Ps 109,13f.]] ausgesprochen wird: Der Beter wünscht dieses schon seit der Zeit der Vorfahren der Frevler „aufgesparte“ Strafhandeln nun &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;als „Erbteil“ &lt;/ins&gt;auf ihre Kinder, Enkel und Urenkel herab und verwendet dafür das Bild der „Sättigung“ mit Unheil (wie z.B. auch in [[Psalm 88#s4 |Ps 88,4]]; [[Psalm 123#s3 |123,3f.]]; [[Klagelieder 3#s30 |Klg 3,30]]). Der Beter dagegen, &#039;&#039;&#039;V. 15&#039;&#039;&#039; will damit „gesättigt“ werden, „Gott zu schauen“. Was damit gemeint ist, ist zunächst etwas unklar, Aufschluss gibt aber die Struktur des Psalms: „Ich will &#039;&#039;&#039;als Gerechter&#039;&#039;&#039; dein &#039;&#039;&#039;Gesicht schauen&#039;&#039;&#039;“ in 15a korrespondiert stark mit dem „Höre, JHWH, &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;...: Von vor deinem &#039;&#039;&#039;Gesicht&#039;&#039;&#039; möge Recht ausgehen, deine Augen mögen &#039;&#039;&#039;schauen&#039;&#039;&#039; Aufrichtigkeit“ aus Vv. 1f., „ich will mich &#039;&#039;&#039;sättigen&#039;&#039;&#039; an deinem Bild“ (vgl. ähnlich ) steht klar im Gegensatz zur „Sättigung“ mit Strafe in 14d-f. Beides meint daher wohl nicht das tatsächliche Anblicken von Gott oder eines Götterbildes, sondern (wie auch der „Durst nach Gott“ in [[Psalm 42#s2 |Ps 42,2f.]] ein „Dürsten nach Heil“ ist, s. V. 4 und vgl. [[Psalm 90#s14 |Ps 90,14]]; [[Psalm 103#s4 |103,4f.]]) eine Metapher für die Erfahrung heilvollen Handelns vonseiten Gottes. Vergleichbar sind daher die häufigen Metaphern „Gott lässt sein Gesicht über jemandem leuchten“ und „Gott verbirgt sein Gesicht vor jemandem“, die ebenfalls für Gottes Heilshandeln resp. für seinen Gnadenentzug stehen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:IPIAO I 258.jpg|mini|200px|Die geflügelte Göttin Ischtar mit Waffenarsenal und einem gebändigten Löwen, (c) IPIAO I 258]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:LeMon 2009 157.png|miniatur|200px|Geflügelte Gottheit kämpft mit Schwert gegen Löwen, (c) LeMon 2009, S. 157]]&amp;lt;/div&amp;gt;Bei dieser Gelegenheit sei abschließend noch auf zwei charakteristische Züge des Psalms hingewiesen. Das erste ist die Betonung des Sehens und sich-Ansehens von Gott, Beter und Frevlern, die sich durch den ganzen Psalm zieht: Gott möge die Aufrichtigkeit des Beters „schauen“, wenn er sein Inneres prüft (Vv. 2f.). In der Folge möge er so sehr behütend auf ihn blicken, dass das Bild des Beters geradezu zum Ehemann von Gottes Pupille wird (V. 8); worin dann natürlich auch liegt, dass der Beter &amp;#039;&amp;#039;Gottes&amp;#039;&amp;#039; Gesicht „schauen“ kann (V. 15). Die Frevler dagegen sehen niemanden an; &amp;#039;&amp;#039;sie&amp;#039;&amp;#039; haben ihre „Augen darauf gesetzt“, den Beter niederzustrecken (V. 11), darum soll von Gottes „Gesicht“ (V. 2) auch nicht ihr Recht ausgehen, sondern er soll „ihrem Gesicht entgegentreten“ (V. 13).&amp;lt;br /&amp;gt;Das zweite: Nicht nur von Augen und Gesicht Gottes spricht der Beter, sondern so sehr auch von seinen anderen Körperteilen, dass man hieraus sehr gut das Gottesbild seiner Zeit rekonstruieren kann. Gott hat ein Gesicht (V. 2), hat Ohren (V. 6), mit denen er hören kann (V. 2) und Augen (V. 2) mit Pupillen (V. 8), mit denen er sehen kann (V. 3). Er hinterlässt Spuren (V. 5), hat also offenbar Beine, außerdem Flügel (V. 8), Hände (V. 14) und darin ein Schwert (V. 13). Das (metaphorische?) Gottesbild entspricht damit einem Gottesbild, das sich im Alten Orient recht häufig findet; s. rechts.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:IPIAO I 258.jpg|mini|200px|Die geflügelte Göttin Ischtar mit Waffenarsenal und einem gebändigten Löwen, (c) IPIAO I 258]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:LeMon 2009 157.png|miniatur|200px|Geflügelte Gottheit kämpft mit Schwert gegen Löwen, (c) LeMon 2009, S. 157]]&amp;lt;/div&amp;gt;Bei dieser Gelegenheit sei abschließend noch auf zwei charakteristische Züge des Psalms hingewiesen. Das erste ist die Betonung des Sehens und sich-Ansehens von Gott, Beter und Frevlern, die sich durch den ganzen Psalm zieht: Gott möge die Aufrichtigkeit des Beters „schauen“, wenn er sein Inneres prüft (Vv. 2f.). In der Folge möge er so sehr behütend auf ihn blicken, dass das Bild des Beters geradezu zum Ehemann von Gottes Pupille wird (V. 8); worin dann natürlich auch liegt, dass der Beter &amp;#039;&amp;#039;Gottes&amp;#039;&amp;#039; Gesicht „schauen“ kann (V. 15). Die Frevler dagegen sehen niemanden an; &amp;#039;&amp;#039;sie&amp;#039;&amp;#039; haben ihre „Augen darauf gesetzt“, den Beter niederzustrecken (V. 11), darum soll von Gottes „Gesicht“ (V. 2) auch nicht ihr Recht ausgehen, sondern er soll „ihrem Gesicht entgegentreten“ (V. 13).&amp;lt;br /&amp;gt;Das zweite: Nicht nur von Augen und Gesicht Gottes spricht der Beter, sondern so sehr auch von seinen anderen Körperteilen, dass man hieraus sehr gut das Gottesbild seiner Zeit rekonstruieren kann. Gott hat ein Gesicht (V. 2), hat Ohren (V. 6), mit denen er hören kann (V. 2) und Augen (V. 2) mit Pupillen (V. 8), mit denen er sehen kann (V. 3). Er hinterlässt Spuren (V. 5), hat also offenbar Beine, außerdem Flügel (V. 8), Hände (V. 14) und darin ein Schwert (V. 13). Das (metaphorische?) Gottesbild entspricht damit einem Gottesbild, das sich im Alten Orient recht häufig findet; s. rechts.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
	</entry>
</feed>