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	<title>Psalm 37 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
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		<title>Olaf: Syntax</title>
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		<updated>2025-10-30T19:52:50Z</updated>

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Aber das einzige, was das eventuell nahelegen könnte, ist die Bezeichnung „Bedürftige“ in 14c, denn was tatsächlich konkret von Personengruppe B berichtet wird, ist gerade nicht Ausbeutung, sondern ist ein Mordversuch. Und das passt zur Bezeichnung „Bedürftige“: Als solche werden im AT nämlich &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; nur sozial Schwache bezeichnet, sondern häufig „[gelten] als Symptome des ‚Armseins vor Gott‘ [...]: böse Widerfahrnisse ([[Psalm 40#s13 |Ps 40,13]]), Verachtung ([[Psalm 69#s9 |Ps 69,9]]), Verfolgung ([[Psalm 35#s1 |Ps 35,1ff.]]; [[Psalm 109#s2 |109,2ff.]]), Krankheit ([[Psalm 109#s22 |Ps 109,22ff.]]), Todesverfallenheit ([[Psalm 88#s4 |88,4ff.]]) u.a.“ (THAT I 24). Von anderen Personen bedroht zu werden, liegt genau auf dieser Linie, und dagegen, dass Personengruppe A ausgesprochen arm ist, sprechen ja explizit Vv. 21.26. Personengruppe B ist zwar offensichtlich wirklich reicher als Personengruppe A (V. 16), aber was sich aus Vv. 12-15 herauslesen lässt, ist erst mal nur: Anscheinend wird Personengruppe A von Personengruppe B bedroht, was denn auch deren Zürnen gegen diese (Vv. 1.7) und das Hoffen und Vertrauen auf JHWH (Vv. 3.5) erklärt. Und dieser, so heißt es direkt im Anschluss wird auch wirklich handeln: Nach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 16-20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hat Personengruppe B gar nichts von ihrem Überfluss, denn, wieder: Frevler wird Gott wie Rauch vergehen lassen, Gottgefällige und sogar auch ihre Nachkommen dagegen auf ewig bewahren.&amp;lt;br /&amp;gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 21-26&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein weiteres Symptom des Frevler-Seins vs. Gerecht-Seins genannt: Zum Frevler-Sein gehört auch, geliehenes Geld nicht zurückzuzahlen, zum Gerecht-sein auch, sogar mildtätig zu sein, also offenbar: Geld zu verschenken. Das ist sicher nicht das Entscheidende, das einen Frevler zum Frevler und einen Gerechten zum Gerechten macht; offenbar sollen also mit Vv. 12-14 und Vv. 21.26 je ein &amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039; für Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit genannt werden: Mildtätig zu sein einerseits und gewaltbereit zu sein andererseits. Man wähle das eine und meide das andere, denn, wieder: Die einen werden dereinst „das Land besitzen“, die anderen „abgeschnitten werden“. So war es immer und so wird es immer sein, kann der Dichter aus Erfahrung berichten (V. 25).  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 12-15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird entweder ein Beispiel für die Übeltäterei der Frevler herausgegriffen oder aber es wird nun endlich dasjenige genannt, was die Übeltäter eigentlich zu Übeltätern macht. Ersteres ist wahrscheinlicher, s. zu V. 21. Man hat aus diesen Versen ableiten wollen, die konkret gemeinte Übeltat sei Ausbeutung: offenbar würde Personengruppe A von Personengruppe B ausgebeutet – v.a., indem sie ihnen das Land rauben – und der Psalm sei also auch sozialkritisch. 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Personengruppe B ist zwar offensichtlich wirklich reicher als Personengruppe A (V. 16), aber was sich aus Vv. 12-15 herauslesen lässt, ist erst mal nur: Anscheinend wird Personengruppe A von Personengruppe B bedroht, was denn auch deren Zürnen gegen diese (Vv. 1.7) und das Hoffen und Vertrauen auf JHWH (Vv. 3.5) erklärt. Und dieser, so heißt es direkt im Anschluss wird auch wirklich handeln: Nach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 16-20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hat Personengruppe B gar nichts von ihrem Überfluss, denn, wieder: Frevler wird Gott wie Rauch vergehen lassen, Gottgefällige und sogar auch ihre Nachkommen dagegen auf ewig bewahren.&amp;lt;br /&amp;gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 21-26&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein weiteres Symptom des Frevler-Seins vs. Gerecht-Seins genannt: Zum Frevler-Sein gehört auch, geliehenes Geld nicht zurückzuzahlen, zum Gerecht-sein auch, sogar mildtätig zu sein, also offenbar: Geld zu verschenken. 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Und man irrt damit darüber hinaus in mehrerlei Hinsicht: Die Perspektive des Psalms wird durch die Geschichte von Ijob zu Beginn und am Ende ja &#039;&#039;bestätigt&#039;&#039;, nicht negiert, und Jesus stützt sie ebenfalls, wenn er die Menschen ermutigt: &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„Strebt &lt;/del&gt;zuvorderst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, und all dies – Essen, Trinken, Kleidung, ... – wird euch dann ebenfalls geschenkt &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;werden“ &lt;/del&gt;([[Matthäus 6#s33 |Mt 6,33]]). Jesus übernimmt sogar einen der Segenssprüche in V. 11 (s. [[Matthäus 5#s5|Mt 5,5]]...). Psalm 37 anerkennt explizit, dass es nicht immer so geschieht – es ist ja sogar so, dass der Psalm gar nicht geschrieben werden müssen hätte, wenn dem nicht so wäre. Aber er besteht darauf, dass negative Erfahrungen den Glaubenden nicht um die Überzeugung bringen dürfen, dass Gott sich dennoch wirklich dafür engagiert, dass die moralische Ordnung der Welt ‚funktioniert‘.“&amp;lt;br /&amp;gt;Psalm 37 ist dann keine theoretische Theodizee, er ist &#039;&#039;angewandte&#039;&#039; Theodizee. &#039;&#039;Warum&#039;&#039; die moralische Weltordnung nicht immer funktioniert, sagt der Psalm nicht (und sagt auch kein anderer Vers in der Bibel); aber er ermutigt angesichts dieser Problematik: Nichtsdestotrotz &#039;&#039;gibt&#039;&#039; es diese moralische Weltordnung, und es &#039;&#039;gibt&#039;&#039; das Grundprinzip, dass Gerechte gesegnet und Ungerechte bestraft werden. Sei standhaft und vertraue darauf! (Und man darf mit Kant ergänzen: Was sonst bleibt einem übrig? Ohne die Annahme, gutes Handeln werde einem auch vergolten, fehlt der Moral die entscheidende Triebfeder.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;Spätestens dieser Vers ist schwere Kost in unserer Theodizee-geschulten Zeit: Es lässt sich ja leicht überprüfen, dass dem &#039;&#039;nicht&#039;&#039; so ist – dass Gerechte immer von Gott gesegnet und Ungerechte immer von Gott bestraft würden. Es lohnt sich, hier eine längere Passage von Goldingay 2006, S. 534 zu zitieren:&amp;lt;br /&amp;gt;„Kommentatoren betonen häufig, dass man Ps 37 mit den weniger optimistischen Texten im Buch Ijob oder den Aussprüchen Jesu zusammenlesen müsse. Das ist ein Code für: Ps 37 ist nicht wahr. Ps 37 soll damit ins Abseits gestellt werden. Und man irrt damit darüber hinaus in mehrerlei Hinsicht: Die Perspektive des Psalms wird durch die Geschichte von Ijob zu Beginn und am Ende ja &#039;&#039;bestätigt&#039;&#039;, nicht negiert, und Jesus stützt sie ebenfalls, wenn er die Menschen ermutigt: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;‚Strebt &lt;/ins&gt;zuvorderst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, und all dies – Essen, Trinken, Kleidung, ... – wird euch dann ebenfalls geschenkt &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;werden‘ &lt;/ins&gt;([[Matthäus 6#s33 |Mt 6,33]]). Jesus übernimmt sogar einen der Segenssprüche in V. 11 (s. [[Matthäus 5#s5|Mt 5,5]]...). Psalm 37 anerkennt explizit, dass es nicht immer so geschieht – es ist ja sogar so, dass der Psalm gar nicht geschrieben werden müssen hätte, wenn dem nicht so wäre. 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Aber das einzige, was das eventuell nahelegen könnte, ist die Bezeichnung „Bedürftige“ in 14c, denn was tatsächlich konkret von Personengruppe B berichtet wird, ist gerade nicht Ausbeutung, sondern ist ein Mordversuch. Und das passt zur Bezeichnung „Bedürftige“: Als solche werden im AT nämlich &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; nur sozial Schwache bezeichnet, sondern häufig „[gelten] als Symptome des ‚Armseins vor Gott‘ [...]: böse Widerfahrnisse ([[Psalm 40#s13 |Ps 40,13]]), Verachtung ([[Psalm 69#s9 |Ps 69,9]]), Verfolgung ([[Psalm 35#s1 |Ps 35,1ff.]]; [[Psalm 109#s2 |109,2ff.]]), Krankheit ([[Psalm 109#s22 |Ps 109,22ff.]]), Todesverfallenheit ([[Psalm 88#s4 |88,4ff.]]) u.a.“ (THAT I 24). Von anderen Personen bedroht zu werden, liegt genau auf dieser Linie, und dagegen, dass Personengruppe A ausgesprochen arm ist, sprechen ja explizit Vv. 21.26. Personengruppe B ist zwar offensichtlich wirklich reicher als Personengruppe A (V. 16), aber was sich aus Vv. 12-15 herauslesen lässt, ist erst mal nur: Anscheinend wird Personengruppe A von Personengruppe B bedroht, was denn auch deren Zürnen gegen diese (Vv. 1.7) und das Hoffen und Vertrauen auf JHWH (Vv. 3.5) erklärt. Und dieser, so heißt es direkt im Anschluss wird auch wirklich handeln: Nach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 16-20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hat Personengruppe B gar nichts von ihrem Überfluss, denn, wieder: Frevler wird Gott wie Rauch vergehen lassen, Gottgefällige und sogar auch ihre Nachkommen dagegen auf ewig bewahren.&amp;lt;br /&amp;gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 21-26&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein weiteres Symptom des Frevler-Seins vs. Gerecht-Seins genannt: Zum Frevler-Sein gehört auch, geliehenes Geld nicht zurückzuzahlen, zum Gerecht-sein auch, sogar mildtätig zu sein, also offenbar: Geld zu verschenken. Das ist sicher nicht das Entscheidende, das einen Frevler zum Frevler und einen Gerechten zum Gerechten macht; offenbar sollen also mit Vv. 12-14 und Vv. 21.26 je ein &amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039; für Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit genannt werden: Mildtätig zu sein einerseits und gewaltbereit zu sein andererseits. Man wähle das eine und meide das andere, denn, wieder: Die einen werden dereinst „das Land besitzen“, die anderen „abgeschnitten werden“. So war es immer und so wird es immer sein, kann der Dichter aus Erfahrung berichten (V. 25).  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 12-15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird entweder ein Beispiel für die Übeltäterei der Frevler herausgegriffen oder aber es wird nun endlich dasjenige genannt, was die Übeltäter eigentlich zu Übeltätern macht. Ersteres ist wahrscheinlicher, s. zu V. 21. Man hat aus diesen Versen ableiten wollen, die konkret gemeinte Übeltat sei Ausbeutung: offenbar würde Personengruppe A von Personengruppe B ausgebeutet – v.a., indem sie ihnen das Land rauben – und der Psalm sei also auch sozialkritisch. Aber das einzige, was das eventuell nahelegen könnte, ist die Bezeichnung „Bedürftige“ in 14c, denn was tatsächlich konkret von Personengruppe B berichtet wird, ist gerade nicht Ausbeutung, sondern ist ein Mordversuch. Und das passt zur Bezeichnung „Bedürftige“: Als solche werden im AT nämlich &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; nur sozial Schwache bezeichnet, sondern häufig „[gelten] als Symptome des ‚Armseins vor Gott‘ [...]: böse Widerfahrnisse ([[Psalm 40#s13 |Ps 40,13]]), Verachtung ([[Psalm 69#s9 |Ps 69,9]]), Verfolgung ([[Psalm 35#s1 |Ps 35,1ff.]]; [[Psalm 109#s2 |109,2ff.]]), Krankheit ([[Psalm 109#s22 |Ps 109,22ff.]]), Todesverfallenheit ([[Psalm 88#s4 |88,4ff.]]) u.a.“ (THAT I 24). Von anderen Personen bedroht zu werden, liegt genau auf dieser Linie, und dagegen, dass Personengruppe A ausgesprochen arm ist, sprechen ja explizit Vv. 21.26. Personengruppe B ist zwar offensichtlich wirklich reicher als Personengruppe A (V. 16), aber was sich aus Vv. 12-15 herauslesen lässt, ist erst mal nur: Anscheinend wird Personengruppe A von Personengruppe B bedroht, was denn auch deren Zürnen gegen diese (Vv. 1.7) und das Hoffen und Vertrauen auf JHWH (Vv. 3.5) erklärt. Und dieser, so heißt es direkt im Anschluss wird auch wirklich handeln: Nach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 16-20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hat Personengruppe B gar nichts von ihrem Überfluss, denn, wieder: Frevler wird Gott wie Rauch vergehen lassen, Gottgefällige und sogar auch ihre Nachkommen dagegen auf ewig bewahren.&amp;lt;br /&amp;gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 21-26&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein weiteres Symptom des Frevler-Seins vs. Gerecht-Seins genannt: Zum Frevler-Sein gehört auch, geliehenes Geld nicht zurückzuzahlen, zum Gerecht-sein auch, sogar mildtätig zu sein, also offenbar: Geld zu verschenken. 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Und man irrt damit darüber hinaus in mehrerlei Hinsicht: Die Perspektive des Psalms wird durch die Geschichte von Ijob zu Beginn und am Ende ja &#039;&#039;bestätigt&#039;&#039;, nicht negiert, und Jesus stützt sie ebenfalls, wenn er die Menschen ermutigt: „Strebt zuvorderst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, und all dies – Essen, Trinken, Kleidung, ... – wird euch dann ebenfalls geschenkt werden“ ([[Matthäus 6#s33 |Mt 6,33]]). Jesus übernimmt sogar einen der Segenssprüche in V. 11 &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[&lt;/del&gt;s. [[Matthäus 5#s5 |Mt 5,5]]...&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]&lt;/del&gt;. Psalm 37 anerkennt explizit, dass es nicht immer so geschieht – es ist ja sogar so, dass der Psalm gar nicht geschrieben werden müssen hätte, wenn dem nicht so wäre. Aber er besteht darauf, dass negative Erfahrungen den Glaubenden nicht um die Überzeugung bringen dürfen, dass Gott sich dennoch wirklich dafür engagiert, dass die moralische Ordnung der Welt ‚funktioniert‘.“&amp;lt;br /&amp;gt;Psalm 37 ist dann keine theoretische Theodizee, er ist &#039;&#039;angewandte&#039;&#039; Theodizee. &#039;&#039;Warum&#039;&#039; die moralische Weltordnung nicht immer funktioniert, sagt der Psalm nicht (und sagt auch kein anderer Vers in der Bibel); aber er ermutigt angesichts dieser Problematik: Nichtsdestotrotz &#039;&#039;gibt&#039;&#039; es diese moralische Weltordnung, und es &#039;&#039;gibt&#039;&#039; das Grundprinzip, dass Gerechte gesegnet und Ungerechte bestraft werden. Sei standhaft und vertraue darauf! (Und man darf mit Kant ergänzen: Was sonst bleibt einem übrig? Ohne die Annahme, gutes Handeln werde einem auch vergolten, fehlt der Moral die entscheidende Triebfeder.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;Spätestens dieser Vers ist schwere Kost in unserer Theodizee-geschulten Zeit: Es lässt sich ja leicht überprüfen, dass dem &#039;&#039;nicht&#039;&#039; so ist – dass Gerechte immer von Gott gesegnet und Ungerechte immer von Gott bestraft würden. Es lohnt sich, hier eine längere Passage von Goldingay 2006, S. 534 zu zitieren:&amp;lt;br /&amp;gt;„Kommentatoren betonen häufig, dass man Ps 37 mit den weniger optimistischen Texten im Buch Ijob oder den Aussprüchen Jesu zusammenlesen müsse. Das ist ein Code für: Ps 37 ist nicht wahr. Ps 37 soll damit ins Abseits gestellt werden. Und man irrt damit darüber hinaus in mehrerlei Hinsicht: Die Perspektive des Psalms wird durch die Geschichte von Ijob zu Beginn und am Ende ja &#039;&#039;bestätigt&#039;&#039;, nicht negiert, und Jesus stützt sie ebenfalls, wenn er die Menschen ermutigt: „Strebt zuvorderst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, und all dies – Essen, Trinken, Kleidung, ... – wird euch dann ebenfalls geschenkt werden“ ([[Matthäus 6#s33 |Mt 6,33]]). Jesus übernimmt sogar einen der Segenssprüche in V. 11 &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(&lt;/ins&gt;s. [[Matthäus 5#s5|Mt 5,5]]...&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;)&lt;/ins&gt;. Psalm 37 anerkennt explizit, dass es nicht immer so geschieht – es ist ja sogar so, dass der Psalm gar nicht geschrieben werden müssen hätte, wenn dem nicht so wäre. 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		<author><name>Olaf</name></author>
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		<title>Olaf: Syntax</title>
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		<updated>2025-10-30T19:46:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Syntax&lt;/p&gt;
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Aber das einzige, was das eventuell nahelegen könnte, ist die Bezeichnung „Bedürftige“ in 14c, denn was tatsächlich konkret von Personengruppe B berichtet wird, ist gerade nicht Ausbeutung, sondern ist ein Mordversuch. Und das passt zur Bezeichnung „Bedürftige“: Als solche werden im AT nämlich &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; nur sozial Schwache bezeichnet, sondern häufig „[gelten] als Symptome des ‚Armseins vor Gott‘ [...]: böse Widerfahrnisse ([[Psalm 40#s13 |Ps 40,13]]), Verachtung ([[Psalm 69#s9 |Ps 69,9]]), Verfolgung ([[Psalm 35#s1 |Ps 35,1ff.]]; [[Psalm 109#s2 |109,2ff.]]), Krankheit ([[Psalm 109#s22 |Ps 109,22ff.]]), Todesverfallenheit ([[Psalm 88#s4 |88,4ff.]]) u.a.“ (THAT I 24). Von anderen Personen bedroht zu werden, liegt genau auf dieser Linie, und dagegen, dass Personengruppe A ausgesprochen arm ist, sprechen ja explizit Vv. 21.26. Personengruppe B ist zwar offensichtlich wirklich reicher als Personengruppe A (V. 16), aber was sich aus Vv. 12-15 herauslesen lässt, ist erst mal nur: Anscheinend wird Personengruppe A von Personengruppe B bedroht, was denn auch deren Zürnen gegen diese (Vv. 1.7) und das Hoffen und Vertrauen auf JHWH (Vv. 3.5) erklärt. Und dieser, so heißt es direkt im Anschluss wird auch wirklich handeln: Nach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 16-20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hat Personengruppe B gar nichts von ihrem Überfluss, denn, wieder: Frevler wird Gott wie Rauch vergehen lassen, Gottgefällige und sogar auch ihre Nachkommen dagegen auf ewig bewahren.&amp;lt;br /&amp;gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 21-26&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein weiteres Symptom des Frevler-Seins vs. Gerecht-Seins genannt: Zum Frevler-Sein gehört auch, geliehenes Geld nicht zurückzuzahlen, zum Gerecht-sein auch, sogar mildtätig zu sein, also offenbar: Geld zu verschenken. Das ist sicher nicht das Entscheidende, das einen Frevler zum Frevler und einen Gerechten zum Gerechten macht; offenbar sollen also mit Vv. 12-14 und Vv. 21.26 je ein &amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039; für Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit genannt werden: Mildtätig zu sein einerseits und gewaltbereit zu sein andererseits. Man wähle das eine und meide das andere, denn, wieder: Die einen werden dereinst „das Land besitzen“, die anderen „abgeschnitten werden“. So war es immer und so wird es immer sein, kann der Dichter aus Erfahrung berichten (V. 25).  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 12-15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird entweder ein Beispiel für die Übeltäterei der Frevler herausgegriffen oder aber es wird nun endlich dasjenige genannt, was die Übeltäter eigentlich zu Übeltätern macht. Ersteres ist wahrscheinlicher, s. zu V. 21. Man hat aus diesen Versen ableiten wollen, die konkret gemeinte Übeltat sei Ausbeutung: offenbar würde Personengruppe A von Personengruppe B ausgebeutet – v.a., indem sie ihnen das Land rauben – und der Psalm sei also auch sozialkritisch. Aber das einzige, was das eventuell nahelegen könnte, ist die Bezeichnung „Bedürftige“ in 14c, denn was tatsächlich konkret von Personengruppe B berichtet wird, ist gerade nicht Ausbeutung, sondern ist ein Mordversuch. Und das passt zur Bezeichnung „Bedürftige“: Als solche werden im AT nämlich &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; nur sozial Schwache bezeichnet, sondern häufig „[gelten] als Symptome des ‚Armseins vor Gott‘ [...]: böse Widerfahrnisse ([[Psalm 40#s13 |Ps 40,13]]), Verachtung ([[Psalm 69#s9 |Ps 69,9]]), Verfolgung ([[Psalm 35#s1 |Ps 35,1ff.]]; [[Psalm 109#s2 |109,2ff.]]), Krankheit ([[Psalm 109#s22 |Ps 109,22ff.]]), Todesverfallenheit ([[Psalm 88#s4 |88,4ff.]]) u.a.“ (THAT I 24). Von anderen Personen bedroht zu werden, liegt genau auf dieser Linie, und dagegen, dass Personengruppe A ausgesprochen arm ist, sprechen ja explizit Vv. 21.26. Personengruppe B ist zwar offensichtlich wirklich reicher als Personengruppe A (V. 16), aber was sich aus Vv. 12-15 herauslesen lässt, ist erst mal nur: Anscheinend wird Personengruppe A von Personengruppe B bedroht, was denn auch deren Zürnen gegen diese (Vv. 1.7) und das Hoffen und Vertrauen auf JHWH (Vv. 3.5) erklärt. Und dieser, so heißt es direkt im Anschluss wird auch wirklich handeln: Nach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 16-20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hat Personengruppe B gar nichts von ihrem Überfluss, denn, wieder: Frevler wird Gott wie Rauch vergehen lassen, Gottgefällige und sogar auch ihre Nachkommen dagegen auf ewig bewahren.&amp;lt;br /&amp;gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vv. 21-26&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein weiteres Symptom des Frevler-Seins vs. Gerecht-Seins genannt: Zum Frevler-Sein gehört auch, geliehenes Geld nicht zurückzuzahlen, zum Gerecht-sein auch, sogar mildtätig zu sein, also offenbar: Geld zu verschenken. Das ist sicher nicht das Entscheidende, das einen Frevler zum Frevler und einen Gerechten zum Gerechten macht; offenbar sollen also mit Vv. 12-14 und Vv. 21.26 je ein &amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039; für Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit genannt werden: Mildtätig zu sein einerseits und gewaltbereit zu sein andererseits. Man wähle das eine und meide das andere, denn, wieder: Die einen werden dereinst „das Land besitzen“, die anderen „abgeschnitten werden“. So war es immer und so wird es immer sein, kann der Dichter aus Erfahrung berichten (V. 25).  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Und man irrt damit darüber hinaus in mehrerlei Hinsicht: Die Perspektive des Psalms wird durch die Geschichte von Ijob zu Beginn und am Ende ja &#039;&#039;bestätigt&#039;&#039;, nicht negiert, und Jesus stützt sie ebenfalls, wenn er die Menschen ermutigt: &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;‚Strebt &lt;/del&gt;zuvorderst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, und all dies – Essen, Trinken, Kleidung, ... – wird euch dann ebenfalls geschenkt &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;werden‘ &lt;/del&gt;([[Matthäus 6#s33 |Mt 6,33]]). Jesus übernimmt sogar einen der Segenssprüche in V. 11 [s. [[Matthäus 5#s5 |Mt 5,5]]...]. Psalm 37 anerkennt explizit, dass es nicht immer so geschieht – es ist ja sogar so, dass der Psalm gar nicht geschrieben werden müssen hätte, wenn dem nicht so wäre. Aber er besteht darauf, dass negative Erfahrungen den Glaubenden nicht um die Überzeugung bringen dürfen, dass Gott sich dennoch wirklich dafür engagiert, dass die moralische Ordnung der Welt ‚funktioniert‘.“&amp;lt;br /&amp;gt;Psalm 37 ist dann keine theoretische Theodizee, er ist &#039;&#039;angewandte&#039;&#039; Theodizee. &#039;&#039;Warum&#039;&#039; die moralische Weltordnung nicht immer funktioniert, sagt der Psalm nicht (und sagt auch kein anderer Vers in der Bibel); aber er ermutigt angesichts dieser Problematik: Nichtsdestotrotz &#039;&#039;gibt&#039;&#039; es diese moralische Weltordnung, und es &#039;&#039;gibt&#039;&#039; das Grundprinzip, dass Gerechte gesegnet und Ungerechte bestraft werden. Sei standhaft und vertraue darauf! (Und man darf mit Kant ergänzen: Was sonst bleibt einem übrig? Ohne die Annahme, gutes Handeln werde einem auch vergolten, fehlt der Moral die entscheidende Triebfeder.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;Spätestens dieser Vers ist schwere Kost in unserer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Theodizee&lt;/ins&gt;-geschulten Zeit: Es lässt sich ja leicht überprüfen, dass dem &#039;&#039;nicht&#039;&#039; so ist – dass Gerechte immer von Gott gesegnet und Ungerechte immer von Gott bestraft würden. Es lohnt sich, hier eine längere Passage von Goldingay 2006, S. 534 zu zitieren:&amp;lt;br /&amp;gt;„Kommentatoren betonen häufig, dass man Ps 37 mit den weniger optimistischen Texten im Buch Ijob oder den Aussprüchen Jesu zusammenlesen müsse. Das ist ein Code für: Ps 37 ist nicht wahr. Ps 37 soll damit ins Abseits gestellt werden. Und man irrt damit darüber hinaus in mehrerlei Hinsicht: Die Perspektive des Psalms wird durch die Geschichte von Ijob zu Beginn und am Ende ja &#039;&#039;bestätigt&#039;&#039;, nicht negiert, und Jesus stützt sie ebenfalls, wenn er die Menschen ermutigt: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„Strebt &lt;/ins&gt;zuvorderst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, und all dies – Essen, Trinken, Kleidung, ... – wird euch dann ebenfalls geschenkt &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;werden“ &lt;/ins&gt;([[Matthäus 6#s33 |Mt 6,33]]). Jesus übernimmt sogar einen der Segenssprüche in V. 11 [s. [[Matthäus 5#s5 |Mt 5,5]]...]. Psalm 37 anerkennt explizit, dass es nicht immer so geschieht – es ist ja sogar so, dass der Psalm gar nicht geschrieben werden müssen hätte, wenn dem nicht so wäre. Aber er besteht darauf, dass negative Erfahrungen den Glaubenden nicht um die Überzeugung bringen dürfen, dass Gott sich dennoch wirklich dafür engagiert, dass die moralische Ordnung der Welt ‚funktioniert‘.“&amp;lt;br /&amp;gt;Psalm 37 ist dann keine theoretische Theodizee, er ist &#039;&#039;angewandte&#039;&#039; Theodizee. &#039;&#039;Warum&#039;&#039; die moralische Weltordnung nicht immer funktioniert, sagt der Psalm nicht (und sagt auch kein anderer Vers in der Bibel); aber er ermutigt angesichts dieser Problematik: Nichtsdestotrotz &#039;&#039;gibt&#039;&#039; es diese moralische Weltordnung, und es &#039;&#039;gibt&#039;&#039; das Grundprinzip, dass Gerechte gesegnet und Ungerechte bestraft werden. Sei standhaft und vertraue darauf! (Und man darf mit Kant ergänzen: Was sonst bleibt einem übrig? Ohne die Annahme, gutes Handeln werde einem auch vergolten, fehlt der Moral die entscheidende Triebfeder.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Olaf</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_37&amp;diff=40211&amp;oldid=prev</id>
		<title>Olaf: Syntax</title>
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		<updated>2025-10-30T19:41:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Syntax&lt;/p&gt;
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		<author><name>Olaf</name></author>
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		<title>Olaf: Syntax</title>
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		<updated>2025-10-30T19:39:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Syntax&lt;/p&gt;
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V. 34: „Du wirst’s sehen“).&amp;lt;br /&amp;gt;Was näherhin die Bed. angeht, bieten sich vier Deutungen an:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Der Angesprochene erscheint wie in [[Psalm 23 |Ps 23]] als Schaf, daher: „Friss Treue“ = Gott wird dich in seiner Treue sättigen / mit seiner Treue regelrecht abfüllen. So schon VUL: „Weide dich an der Treue [Gottes]“; Cheung 2015, S. 54: „Graze on faithfulness“; ELB.&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Ebenso, daher aber: „Friss in Sicherheit“, weil du dabei nicht mehr von den eingegangenen Übeltätern gestört und bedroht werden wirst. So z.B. Tiquillahuanca 2008, S. 11: „Bewohne das Land und beweide (es) in Sicherheit!“; Ruiz 2015, S. 17: „Weide in Sicherheit!“; z.B. auch HER05, TUR.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Der Angesprochene erscheint als Hirte, die „Treue“ als die Herde, die er „weiden“ = „pflegen“ soll: „Kultiviere deine Treue zu Gott“ = „Werde immer treuer“. So Tg: „Befleißige dich der Treue“; Syr: „Strebe nach Treue“; z.B. auch Witte 2013, S. 415: „Hege Treue!“. So die meisten Üss., z.B. BB, EÜ, HfA, LUT, MÜN, NeÜ, NGÜ, SLT, ZÜR.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Duhm 1899 vergleicht gut das häufige Nomen &amp;#039;&amp;#039;re´ut&amp;#039;&amp;#039; in Kohelet, das „Streben, Haschen“ zu bedeuten scheint. &amp;#039;&amp;#039;ra´ah&amp;#039;&amp;#039; müsste dann entsprechend ebenfalls „streben“ bedeuten können (Duhm: „erstrebe treue“ → „übe Treue“).&amp;lt;br /&amp;gt;Liest man V. 3 mit V. 4 zusammen, ist (1) am wahrscheinlichsten; „friss Gottes Treue“ ≙ „Gott wird dir die Bitten deines Herzens gewähren“. 3b nimmt man dann am besten als Folge-Imperative, also nicht „Bewohne...!“, sondern „dann wirst du bewohnen können“ (richtig von Lengerke 1847, Graetz 1882, Kissane 1953).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Fast alle Vrs. wie in der Primär-Üs., nur LXX + VUL: „Weide dich an seinen Reichtümern“, was statt &amp;#039;&amp;#039;`emunah&amp;#039;&amp;#039; („Treue, Sicherheit“) &amp;#039;&amp;#039;ḥamoneh&amp;#039;&amp;#039; („seine Menge/Schätze“) voraussetzt. So z.B. H-R: „Dann bleibst du im Land und genießt seine Güter“. Fast sicher soll dies aber nur das etwas schwierige Bild vereinfachen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Bewohne das Land (die Erde) und weide (so wirst du weiden können) Treue (in Sicherheit, weide treu/sicher, weide dich an seinen Schätzen, strebe nach Treue);&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Treue weiden&amp;#039;&amp;#039; - Etwas unklare Metapher. Klar ist immerhin, dass V. 3 mit V. 2 spielt: Wie die Übeltäter „wie Gras“ verschwinden werden, wird der Angesprochene dagegen „weiden“ können. Wahrscheinlich ist dies außerdem ein Wortspiel: &amp;#039;&amp;#039;re´eh&amp;#039;&amp;#039; („weide“) klingt im jüngeren Bibelhebräisch fast identisch mit &amp;#039;&amp;#039;re`eh&amp;#039;&amp;#039; („sieh“), also „und sieh Treue“ = „und du wirst [Gottes] Treue sehen=erfahren können!“ (vgl. V. 34: „Du wirst’s sehen“).&amp;lt;br /&amp;gt;Was näherhin die Bed. angeht, bieten sich vier Deutungen an:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Der Angesprochene erscheint wie in [[Psalm 23 |Ps 23]] als Schaf, daher: „Friss Treue“ = Gott wird dich in seiner Treue sättigen / mit seiner Treue regelrecht abfüllen. So schon VUL: „Weide dich an der Treue [Gottes]“; Cheung 2015, S. 54: „Graze on faithfulness“; ELB.&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Ebenso, daher aber: „Friss in Sicherheit“, weil du dabei nicht mehr von den eingegangenen Übeltätern gestört und bedroht werden wirst. So z.B. Tiquillahuanca 2008, S. 11: „Bewohne das Land und beweide (es) in Sicherheit!“; Ruiz 2015, S. 17: „Weide in Sicherheit!“; z.B. auch HER05, TUR.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Der Angesprochene erscheint als Hirte, die „Treue“ als die Herde, die er „weiden“ = „pflegen“ soll: „Kultiviere deine Treue zu Gott“ = „Werde immer treuer“. So Tg: „Befleißige dich der Treue“; Syr: „Strebe nach Treue“; z.B. auch Witte 2013, S. 415: „Hege Treue!“. So die meisten Üss., z.B. BB, EÜ, HfA, LUT, MÜN, NeÜ, NGÜ, SLT, ZÜR.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Duhm 1899 vergleicht gut das häufige Nomen &amp;#039;&amp;#039;re´ut&amp;#039;&amp;#039; in Kohelet, das „Streben, Haschen“ zu bedeuten scheint. &amp;#039;&amp;#039;ra´ah&amp;#039;&amp;#039; müsste dann entsprechend ebenfalls „streben“ bedeuten können (Duhm: „erstrebe treue“ → „übe Treue“).&amp;lt;br /&amp;gt;Liest man V. 3 mit V. 4 zusammen, ist (1) am wahrscheinlichsten; „friss Gottes Treue“ ≙ „Gott wird dir die Bitten deines Herzens gewähren“. 3b nimmt man dann am besten als Folge-Imperative, also nicht „Bewohne...!“, sondern „dann wirst du bewohnen können“ (richtig von Lengerke 1847, Graetz 1882, Kissane 1953).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Fast alle Vrs. wie in der Primär-Üs., nur LXX + VUL: „Weide dich an seinen Reichtümern“, was statt &amp;#039;&amp;#039;`emunah&amp;#039;&amp;#039; („Treue, Sicherheit“) &amp;#039;&amp;#039;ḥamoneh&amp;#039;&amp;#039; („seine Menge/Schätze“) voraussetzt. 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		<author><name>Olaf</name></author>
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		<title>Olaf: Syntax</title>
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V. 34: „Du wirst’s sehen“).&amp;lt;br /&amp;gt;Was näherhin die Bed. angeht, bieten sich vier Deutungen an:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Der Angesprochene erscheint wie in [[Psalm 23 |Ps 23]] als Schaf, daher: „Friss Treue“ = Gott wird dich in seiner Treue sättigen / mit seiner Treue regelrecht abfüllen. So schon VUL: „Weide dich an der Treue [Gottes]“; Cheung 2015, S. 54: „Graze on faithfulness“; ELB.&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Ebenso, daher aber: „Friss in Sicherheit“, weil du dabei nicht mehr von den eingegangenen Übeltätern gestört und bedroht werden wirst. So z.B. Tiquillahuanca 2008, S. 11: „Bewohne das Land und beweide (es) in Sicherheit!“; Ruiz 2015, S. 17: „Weide in Sicherheit!“; z.B. auch HER05, TUR.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Der Angesprochene erscheint als Hirte, die „Treue“ als die Herde, die er „weiden“ = „pflegen“ soll: „Kultiviere deine Treue zu Gott“ = „Werde immer treuer“. So Tg: „Befleißige dich der Treue“; Syr: „Strebe nach Treue“; z.B. auch Witte 2013, S. 415: „Hege Treue!“. So die meisten Üss., z.B. BB, EÜ, HfA, LUT, MÜN, NeÜ, NGÜ, SLT, ZÜR.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Duhm 1899 vergleicht gut das häufige Nomen &#039;&#039;re´ut&#039;&#039; in Kohelet, das „Streben, Haschen“ zu bedeuten scheint. &#039;&#039;ra´ah&#039;&#039; müsste dann entsprechend ebenfalls „streben“ bedeuten können (Duhm: „erstrebe treue“ &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;gt; &lt;/del&gt;„übe Treue“).&amp;lt;br /&amp;gt;Liest man V. 3 mit V. 4 zusammen, ist (1) am wahrscheinlichsten; „friss Gottes Treue“ ≙ „Gott wird dir die Bitten deines Herzens gewähren“. 3b nimmt man dann am besten als Folge-Imperative, also nicht „Bewohne...!“, sondern „dann wirst du bewohnen können“ (richtig von Lengerke 1847, Graetz 1882, Kissane 1953).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Fast alle Vrs. wie in der Primär-Üs., nur LXX + VUL: „Weide dich an seinen Reichtümern“, was statt &#039;&#039;`emunah&#039;&#039; („Treue, Sicherheit“) &#039;&#039;ḥamoneh&#039;&#039; („seine Menge/Schätze“) voraussetzt. So z.B. H-R: „Dann bleibst du im Land und genießt seine Güter“. Fast sicher soll dies aber nur das etwas schwierige Bild vereinfachen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Bewohne das Land (die Erde) und weide (so wirst du weiden können) Treue (in Sicherheit, weide treu/sicher, weide dich an seinen Schätzen, strebe nach Treue);&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Treue weiden&#039;&#039; - Etwas unklare Metapher. Klar ist immerhin, dass V. 3 mit V. 2 spielt: Wie die Übeltäter „wie Gras“ verschwinden werden, wird der Angesprochene dagegen „weiden“ können. Wahrscheinlich ist dies außerdem ein Wortspiel: &#039;&#039;re´eh&#039;&#039; („weide“) klingt im jüngeren Bibelhebräisch fast identisch mit &#039;&#039;re`eh&#039;&#039; („sieh“), also „und sieh Treue“ = „und du wirst [Gottes] Treue sehen=erfahren können!“ (vgl. V. 34: „Du wirst’s sehen“).&amp;lt;br /&amp;gt;Was näherhin die Bed. angeht, bieten sich vier Deutungen an:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Der Angesprochene erscheint wie in [[Psalm 23 |Ps 23]] als Schaf, daher: „Friss Treue“ = Gott wird dich in seiner Treue sättigen / mit seiner Treue regelrecht abfüllen. So schon VUL: „Weide dich an der Treue [Gottes]“; Cheung 2015, S. 54: „Graze on faithfulness“; ELB.&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Ebenso, daher aber: „Friss in Sicherheit“, weil du dabei nicht mehr von den eingegangenen Übeltätern gestört und bedroht werden wirst. So z.B. Tiquillahuanca 2008, S. 11: „Bewohne das Land und beweide (es) in Sicherheit!“; Ruiz 2015, S. 17: „Weide in Sicherheit!“; z.B. auch HER05, TUR.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Der Angesprochene erscheint als Hirte, die „Treue“ als die Herde, die er „weiden“ = „pflegen“ soll: „Kultiviere deine Treue zu Gott“ = „Werde immer treuer“. So Tg: „Befleißige dich der Treue“; Syr: „Strebe nach Treue“; z.B. auch Witte 2013, S. 415: „Hege Treue!“. So die meisten Üss., z.B. BB, EÜ, HfA, LUT, MÜN, NeÜ, NGÜ, SLT, ZÜR.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Duhm 1899 vergleicht gut das häufige Nomen &#039;&#039;re´ut&#039;&#039; in Kohelet, das „Streben, Haschen“ zu bedeuten scheint. &#039;&#039;ra´ah&#039;&#039; müsste dann entsprechend ebenfalls „streben“ bedeuten können (Duhm: „erstrebe treue“ &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;→ &lt;/ins&gt;„übe Treue“).&amp;lt;br /&amp;gt;Liest man V. 3 mit V. 4 zusammen, ist (1) am wahrscheinlichsten; „friss Gottes Treue“ ≙ „Gott wird dir die Bitten deines Herzens gewähren“. 3b nimmt man dann am besten als Folge-Imperative, also nicht „Bewohne...!“, sondern „dann wirst du bewohnen können“ (richtig von Lengerke 1847, Graetz 1882, Kissane 1953).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Fast alle Vrs. wie in der Primär-Üs., nur LXX + VUL: „Weide dich an seinen Reichtümern“, was statt &#039;&#039;`emunah&#039;&#039; („Treue, Sicherheit“) &#039;&#039;ḥamoneh&#039;&#039; („seine Menge/Schätze“) voraussetzt. 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Wahrscheinlich ist dies außerdem ein Wortspiel: &#039;&#039;re´eh&#039;&#039; („weide“) klingt im jüngeren Bibelhebräisch fast identisch mit &#039;&#039;re`eh&#039;&#039; („sieh“), also „und sieh Treue“ = „und du wirst [Gottes] Treue sehen=erfahren können!“ (vgl. V. 34: „Du wirst’s sehen“).&amp;lt;br /&amp;gt;Was näherhin die Bed. angeht, bieten sich vier Deutungen an:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Der Angesprochene erscheint wie in [[Psalm 23 |Ps 23]] als Schaf, daher: „Friss Treue“ = Gott wird dich in seiner Treue sättigen / mit seiner Treue regelrecht abfüllen. So schon VUL: „Weide dich an der Treue [Gottes]“; Cheung 2015, S. 54: „Graze on faithfulness“; ELB.&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Ebenso, daher aber: „Friss in Sicherheit“, weil du dabei nicht mehr von den eingegangenen Übeltätern gestört und bedroht werden wirst. So z.B. Tiquillahuanca 2008, S. 11: „Bewohne das Land und beweide (es) in Sicherheit!“; Ruiz 2015, S. 17: „Weide in Sicherheit!“; z.B. auch HER05, TUR.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Der Angesprochene erscheint als Hirte, die „Treue“ als die Herde, die er „weiden“ = „pflegen“ soll: „Kultiviere deine Treue zu Gott“ = „Werde immer treuer“. So Tg: „Befleißige dich der Treue“; Syr: „Strebe nach Treue“; z.B. auch Witte 2013, S. 415: „Hege Treue!“. So die meisten Üss., z.B. BB, EÜ, HfA, LUT, MÜN, NeÜ, NGÜ, SLT, ZÜR.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Duhm 1899 vergleicht gut das häufige Nomen &#039;&#039;re´ut&#039;&#039; in Kohelet, das „Streben, Haschen“ zu bedeuten scheint. &#039;&#039;ra´ah&#039;&#039; müsste dann entsprechend ebenfalls „streben“ bedeuten können (Duhm: „erstrebe treue“ &amp;gt; „übe Treue“).&amp;lt;br /&amp;gt;Liest man V. 3 mit V. 4 zusammen, ist (1) am wahrscheinlichsten; „friss Gottes Treue“ ≙ „Gott wird dir die Bitten deines Herzens gewähren“. 3b nimmt man dann am besten als Folge-Imperative, also nicht „Bewohne...!“, sondern „dann wirst du bewohnen können“ (richtig von Lengerke 1847, Graetz 1882, Kissane 1953).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Fast alle Vrs. wie in der Primär-Üs., nur LXX + VUL: „Weide dich an seinen Reichtümern“, was statt &#039;&#039;`emunah&#039;&#039; („Treue, Sicherheit“) &#039;&#039;ḥamoneh&#039;&#039; („seine Menge/Schätze“) voraussetzt. So z.B. H-R: „Dann bleibst du im Land und genießt seine Güter“. Fast sicher soll dies aber nur das etwas schwierige Bild vereinfachen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Bewohne das Land (die Erde) und weide (so wirst du weiden können) Treue (in Sicherheit, weide treu/sicher, weide dich an seinen Schätzen, strebe nach Treue);&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Treue weiden&#039;&#039; - Etwas unklare Metapher. Klar ist immerhin, dass V. 3 mit V. 2 spielt: Wie die Übeltäter „wie Gras“ verschwinden werden, wird der Angesprochene dagegen „weiden“ können. Wahrscheinlich ist dies außerdem ein Wortspiel: &#039;&#039;re´eh&#039;&#039; („weide“) klingt im jüngeren Bibelhebräisch fast identisch mit &#039;&#039;re`eh&#039;&#039; („sieh“), also „und sieh Treue“ = „und du wirst [Gottes] Treue sehen=erfahren können!“ (vgl. V. 34: „Du wirst’s sehen“).&amp;lt;br /&amp;gt;Was näherhin die Bed. angeht, bieten sich vier Deutungen an:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Der Angesprochene erscheint wie in [[Psalm 23 |Ps 23]] als Schaf, daher: „Friss Treue“ = Gott wird dich in seiner Treue sättigen / mit seiner Treue regelrecht abfüllen. So schon VUL: „Weide dich an der Treue [Gottes]“; Cheung 2015, S. 54: „Graze on faithfulness“; ELB.&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Ebenso, daher aber: „Friss in Sicherheit“, weil du dabei nicht mehr von den eingegangenen Übeltätern gestört und bedroht werden wirst. So z.B. Tiquillahuanca 2008, S. 11: „Bewohne das Land und beweide (es) in Sicherheit!“; Ruiz 2015, S. 17: „Weide in Sicherheit!“; z.B. auch HER05, TUR.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Der Angesprochene erscheint als Hirte, die „Treue“ als die Herde, die er „weiden“ = „pflegen“ soll: „Kultiviere deine Treue zu Gott“ = „Werde immer treuer“. So Tg: „Befleißige dich der Treue“; Syr: „Strebe nach Treue“; z.B. auch Witte 2013, S. 415: „Hege Treue!“. So die meisten Üss., z.B. 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		<author><name>Olaf</name></author>
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		<title>Olaf: Anführungszeichen</title>
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		<updated>2025-10-30T19:28:59Z</updated>

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BB, EÜ, HfA, LUT, MÜN, NeÜ, NGÜ, SLT, ZÜR.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Duhm 1899 vergleicht gut das häufige Nomen &#039;&#039;re´ut&#039;&#039; in Kohelet, das „Streben, Haschen“ zu bedeuten scheint. &#039;&#039;ra´ah&#039;&#039; müsste dann entsprechend ebenfalls „streben“ bedeuten können (Duhm: „erstrebe treue“ &amp;gt; „übe Treue“).&amp;lt;br /&amp;gt;Liest man V. 3 mit V. 4 zusammen, ist (1) am wahrscheinlichsten; „friss Gottes Treue“ ≙ „Gott wird dir die Bitten deines Herzens gewähren“. 3b nimmt man dann am besten als Folge-Imperative, also nicht „Bewohne...!“, sondern „dann wirst du bewohnen können“ (richtig von Lengerke 1847, Graetz 1882, Kissane 1953).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Fast alle Vrs. wie in der Primär-Üs., nur LXX + VUL: „Weide dich an seinen Reichtümern“, was statt &#039;&#039;`emunah&#039;&#039; („Treue, Sicherheit“) &#039;&#039;ḥamoneh&#039;&#039; („seine Menge/Schätze“) voraussetzt. So z.B. 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Tiquillahuanca 2008, S. 11: „Bewohne das Land und beweide (es) in Sicherheit!“; Ruiz 2015, S. 17: „Weide in Sicherheit!“; z.B. auch HER05, TUR.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Der Angesprochene erscheint als Hirte, die „Treue“ als die Herde, die er „weiden“ = „pflegen“ soll: „Kultiviere deine Treue zu Gott“ = „Werde immer treuer“. So Tg: „Befleißige dich der Treue“; Syr: „Strebe nach Treue“; z.B. auch Witte 2013, S. 415: „Hege Treue!“. So die meisten Üss., z.B. BB, EÜ, HfA, LUT, MÜN, NeÜ, NGÜ, SLT, ZÜR.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Duhm 1899 vergleicht gut das häufige Nomen &#039;&#039;re´ut&#039;&#039; in Kohelet, das „Streben, Haschen“ zu bedeuten scheint. &#039;&#039;ra´ah&#039;&#039; müsste dann entsprechend ebenfalls „streben“ bedeuten können (Duhm: „erstrebe treue“ &amp;gt; „übe Treue“).&amp;lt;br /&amp;gt;Liest man V. 3 mit V. 4 zusammen, ist (1) am wahrscheinlichsten; „friss Gottes Treue“ ≙ „Gott wird dir die Bitten deines Herzens gewähren“. 3b nimmt man dann am besten als Folge-Imperative, also nicht „Bewohne...!“, sondern „dann wirst du bewohnen können“ (richtig von Lengerke 1847, Graetz 1882, Kissane 1953).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Fast alle Vrs. wie in der Primär-Üs., nur LXX + VUL: „Weide dich an seinen Reichtümern“, was statt &#039;&#039;`emunah&#039;&#039; („Treue, Sicherheit“) &#039;&#039;ḥamoneh&#039;&#039; („seine Menge/Schätze“) voraussetzt. So z.B. H-R: „Dann bleibst du im Land und genießt seine Güter“. Fast sicher soll dies aber nur das etwas schwierige Bild vereinfachen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Olaf</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 20. Mai 2022 um 21:37 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 17. Mai 2022 um 21:49 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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