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	<title>Psalm 56 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-23T09:35:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
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		<title>Mihi: Anführungszeichen</title>
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		<updated>2022-04-14T20:55:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anführungszeichen&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 14. April 2022, 22:55 Uhr&lt;/td&gt;
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Da die Psalmen vermutlich (auch) im Gottesdienst gesungen/gespielt wurden, schlage ich eine &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„moderne” &lt;/del&gt;gottesdienstliche Funktion, die des Kantors/ der Kantorin vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Nach „Die Taube auf entlegenen Eichen (die stumme Taube in der Ferne, die Taube der fernen Götter)&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;”&lt;/del&gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Taube auf entlegenen Eichen&#039;&#039; - Es handelt sich hier wohl um den Titel eines zur Abfassung des Psalms sehr bekannten Stückes, dessen Melodie/Spielweise zur Grundlage der Aufführung/Singweise dieses Psalms dienen soll. Im MT steht {{hebr}}אֵ֣לֶם{{hebr ende}} &#039;&#039;`elem&#039;&#039; („stumm“, von {{hebr}}אלם{{hebr ende}} „stumm sein“); daher Tg und Hier: „stumme Taube“. So auch viele dt. Üss. An der einzigen anderen Stelle, wo dieses Wort belegt ist ([[Psalm 58#s2 |Ps 58,2]]), vokalisieren die meisten stattdessen {{hebr}}אֵלִם{{hebr ende}} &#039;&#039;elim&#039;&#039; („Götter“), daher auch hier z.B. Süssenbach 2005, S. 130: „Nach ‚Taube der fernen Götter‘“. So lesen auch schon LXX und VUL, die die „Taube“ außerdem als Metapher für das Volk Israel verstehen (so schon Tg: „Über die das Volk Israel, das man mit einer Taube vergleichen kann“). Die meisten neueren Kommentatoren vokalisieren stattdessen als {{hebr}}אֵילִם{{hebr ende}} &#039;&#039;ēlim&#039;&#039;, das eine große Baumart bezeichnet, und zwar, wie die Parallelstellen zeigen, eine Baumart, die geradezu sprichwörtlich für Größe steht. Es ist nicht bekannt, auf welche Baumart des Nahen Ostens sich dieses Wort bezieht – an manchen Stellen wird die Zeder, &#039;&#039;tamar&#039;&#039;, genannt. Im Deutschen ist die Eiche der „große &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Baum” &lt;/del&gt;des Sprichwortes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Von (für, über, nach Art von ) David.&amp;lt;br /&amp;gt;Ein &#039;&#039;Miktam&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Miktam&#039;&#039; - Unbekanntes Wort, das vermutlich als Überschrift die &#039;&#039;Gattung&#039;&#039; von Ps 16 und Ps 56-60 angeben soll; daher meist mit dem Platzhalterbegriff „Lied“ übersetzt oder einfach transkribiert; für die LF ist wohl ersteres zu empfehlen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Genauer&#039;&#039;&#039;: Im Talmudhebräischen bedeutet das Wort „Dokument“, im Neuhebräischen „Epigramm“; LXX hält es für ein ebensolches, in Stein Gehauenes, und übersetzt mit &#039;&#039;steleographia&#039;&#039; („Inschrift“, so auch BB und viele Kommentare). In allen drei Fällen wird das Wort aber wohl eher mit &#039;&#039;miktab&#039;&#039; („Geschriebenes“) verbunden, das sich als Psalmüberschrift in [[Jesaja 38#s9 |Jes 38,9]] findet (Pietersma 2010, S. 524f.), was man schön an Tg sieht: Dieser hält das Wort in Ps 16 wohl für eine Mischbildung aus &#039;&#039;miktab&#039;&#039; und &#039;&#039;tam&#039;&#039; („aufrecht“) und übersetzt „aufrechte Inschrift“. Ähnlich verfahren dort auch Aq, Sym, VUL, Raschi und hier Tg, zerlegen das Wort in die Bestandteile &#039;&#039;mk&#039;&#039; und &#039;&#039;tm&#039;&#039; und übersetzen „vom demütigen und aufrechten David“. Dass das Wort unbekannt war, sieht man noch besser an Quinta und Sexta in Ps 16, die bloß transkribieren: &#039;&#039;machtham&#039;&#039;. Luther leitet das Wort ab von &#039;&#039;ketem&#039;&#039; („Gold“), daher die Üs. „gülden Kleinod“ in den Lutherbibeln. Das „Sühngedicht“ von B-R und StierPs kommt von einer Ableitung von &#039;&#039;katam&#039;&#039; („bedecken“), das auch für das „Sühnen“ von Sünden stehen kann (so z.B. auch Sawyer 2011b, S. 294).&amp;lt;br /&amp;gt;Vermutlich war das Wort selbst den Talmudisten nicht mehr bekannt, wo sich daher drei unterschiedliche etymologische Erklärungen für Ps 56,1 finden: &#039;&#039;David war jedem gegenüber &#039;&#039;mak&#039;&#039; („geduldig“) und &#039;&#039;tam&#039;&#039; („fromm“). Eine andere Auslegung: &#039;&#039;makato&#039;&#039; („seine Wunde“, von &#039;&#039;makah&#039;&#039;) war &#039;&#039;tam&#039;&#039; („heil“), denn er wurde bereits beschnitten geboren. Eine andere Auslegung [mit einer anderen Erklärung der beiden Bestandteile der ersten Erklärung]: Wie er sich mit seiner Kleinheit klein machte vor einem Größerem als ihm, um die Bibel zu studieren, so auch noch, als er bereits groß war.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Als ihn die Philister in Gat festnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Mit dieser Angabe wird der Psalm einer bestimmten Situation zugeordnet, die in [[1 Samuel 21#s11 |1 Sam 21,11-16]] erzählt wird: David, der vor dem Zorn Sauls flieht, gelangt nach Gat, wo er bereits als Feind der Philister bekannt ist. Aus Angst stellt David sich wahnsinnig. Die Verknüpfung des Psalms mit einer Episode aus Davids Leben erfolgte nachträglich; die Psalmenüberschriften wurden erst später zu den Psalmen hinzugeschrieben. Syr etwa hat daher eine ganz andere Überschrift: „Ein Bittgebet der Makkabäer, die zu Gott um Rettung flehten.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|1}} Für den Kantor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{hebr}}מְנַצֵּ֤חַ{{hebr ende}} ist das Partizip Piel des Verbs {{hebr}}נצח{{hebr ende}} („leiten, die Aufsicht haben“). In den Psalmen (4-6.8f.11-14.18-22.31.36.39-42.44-47.49.51-62.64-70.75-77.80f.84f.88.109.139f) steht es immer im ersten Vers und ist wohl ein musikalischer terminus technicus, dessen Bedeutung sich nicht überliefert hat. Da die Psalmen vermutlich (auch) im Gottesdienst gesungen/gespielt wurden, schlage ich eine &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„moderne“ &lt;/ins&gt;gottesdienstliche Funktion, die des Kantors/ der Kantorin vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Nach „Die Taube auf entlegenen Eichen (die stumme Taube in der Ferne, die Taube der fernen Götter)&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;“&lt;/ins&gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Taube auf entlegenen Eichen&#039;&#039; - Es handelt sich hier wohl um den Titel eines zur Abfassung des Psalms sehr bekannten Stückes, dessen Melodie/Spielweise zur Grundlage der Aufführung/Singweise dieses Psalms dienen soll. Im MT steht {{hebr}}אֵ֣לֶם{{hebr ende}} &#039;&#039;`elem&#039;&#039; („stumm“, von {{hebr}}אלם{{hebr ende}} „stumm sein“); daher Tg und Hier: „stumme Taube“. So auch viele dt. Üss. An der einzigen anderen Stelle, wo dieses Wort belegt ist ([[Psalm 58#s2 |Ps 58,2]]), vokalisieren die meisten stattdessen {{hebr}}אֵלִם{{hebr ende}} &#039;&#039;elim&#039;&#039; („Götter“), daher auch hier z.B. Süssenbach 2005, S. 130: „Nach ‚Taube der fernen Götter‘“. So lesen auch schon LXX und VUL, die die „Taube“ außerdem als Metapher für das Volk Israel verstehen (so schon Tg: „Über die das Volk Israel, das man mit einer Taube vergleichen kann“). Die meisten neueren Kommentatoren vokalisieren stattdessen als {{hebr}}אֵילִם{{hebr ende}} &#039;&#039;ēlim&#039;&#039;, das eine große Baumart bezeichnet, und zwar, wie die Parallelstellen zeigen, eine Baumart, die geradezu sprichwörtlich für Größe steht. Es ist nicht bekannt, auf welche Baumart des Nahen Ostens sich dieses Wort bezieht – an manchen Stellen wird die Zeder, &#039;&#039;tamar&#039;&#039;, genannt. Im Deutschen ist die Eiche der „große &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Baum“ &lt;/ins&gt;des Sprichwortes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Von (für, über, nach Art von ) David.&amp;lt;br /&amp;gt;Ein &#039;&#039;Miktam&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Miktam&#039;&#039; - Unbekanntes Wort, das vermutlich als Überschrift die &#039;&#039;Gattung&#039;&#039; von Ps 16 und Ps 56-60 angeben soll; daher meist mit dem Platzhalterbegriff „Lied“ übersetzt oder einfach transkribiert; für die LF ist wohl ersteres zu empfehlen.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Genauer&#039;&#039;&#039;: Im Talmudhebräischen bedeutet das Wort „Dokument“, im Neuhebräischen „Epigramm“; LXX hält es für ein ebensolches, in Stein Gehauenes, und übersetzt mit &#039;&#039;steleographia&#039;&#039; („Inschrift“, so auch BB und viele Kommentare). In allen drei Fällen wird das Wort aber wohl eher mit &#039;&#039;miktab&#039;&#039; („Geschriebenes“) verbunden, das sich als Psalmüberschrift in [[Jesaja 38#s9 |Jes 38,9]] findet (Pietersma 2010, S. 524f.), was man schön an Tg sieht: Dieser hält das Wort in Ps 16 wohl für eine Mischbildung aus &#039;&#039;miktab&#039;&#039; und &#039;&#039;tam&#039;&#039; („aufrecht“) und übersetzt „aufrechte Inschrift“. Ähnlich verfahren dort auch Aq, Sym, VUL, Raschi und hier Tg, zerlegen das Wort in die Bestandteile &#039;&#039;mk&#039;&#039; und &#039;&#039;tm&#039;&#039; und übersetzen „vom demütigen und aufrechten David“. Dass das Wort unbekannt war, sieht man noch besser an Quinta und Sexta in Ps 16, die bloß transkribieren: &#039;&#039;machtham&#039;&#039;. Luther leitet das Wort ab von &#039;&#039;ketem&#039;&#039; („Gold“), daher die Üs. „gülden Kleinod“ in den Lutherbibeln. 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Dagegen LXX, Quinta, VUL, Hier, Syr und wohl auch Aq (&#039;&#039;anofeles&#039;&#039;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„Nutzloses”&lt;/del&gt;) setzen statt &#039;&#039;`awen&#039;&#039; („Böses, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Frevel”&lt;/del&gt;) voraus: &#039;&#039;`ajin&#039;&#039; (&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„nichts”&lt;/del&gt;). Dies halten z.B. auch Seybold und Terrien für ursprünglich. Ähnlich BHK und BHS, die ganz merkwürdig &#039;&#039;beides&#039;&#039; für ursprünglich erklären. Daher auch EÜ 80: „Sie haben &#039;&#039;gefrevelt&#039;&#039;, es gibt für sie &#039;&#039;kein&#039;&#039; &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Entrinnen”&lt;/del&gt;. EÜ 16 weit sinnvoller wie die meisten Neueren: „Wegen des Unrechts sollen sie Rettung erfahren!?&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;”&lt;/del&gt;; s. gleich.&amp;lt;/ref&amp;gt; entkommen sie (rette sie)!&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;entkommen sie&#039;&#039; - Die Primärüs. wäre w. „Ob des Bösen [ist] ihnen Rettung = erfahren sie Rettung“. Viele (z.B. BHS, Kissane, Kraus, Dhanaraj 1992, S. 161; auch GRAIL, PAT, TEX) ändern daher den Text von &#039;&#039;paleṭ&#039;&#039; („retten, rette!“) zu &#039;&#039;pales&#039;&#039; („vergelte ihnen!“). Aber das lässt sich weder mit MT noch mit einer anderen alten Üs. stützen. ZÜR interpretiert mit ebenfalls vielen (z.B. Riede 2000, S. 97; Tita 2001, S. 153; de Vos 2005, S. 11; Süssenbach 2005, S. 131; Wälchi 2012, S. 161; die meisten dt. Üss.) als rhetorische Frage: „Sollen sie trotz des Frevels entkommen?&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;”&lt;/del&gt;. Frei z.B. BB: „Was für ein Unrecht! Sollen sie etwa davonkommen? Nein!&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;” &lt;/del&gt;Für mich (Güntzel Schmidt) stellt dieser Satz die Behauptung auf, dass Menschen, die Böses tun, drohen, auch durch dieses Böse (durch „fiese &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Machenschaften”&lt;/del&gt;) davonzukommen. Gegen diese Gefahr will der Psalmist nun Gott in der nächsten Zeile auf den Plan rufen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|8}} Wegen dem (Trotz des) Bösen (nichts = Um keinen Preis)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: MT („Wegen/trotz dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bösen“&lt;/ins&gt;) wird nur gestützt durch Sym und Tg. Dagegen LXX, Quinta, VUL, Hier, Syr und wohl auch Aq (&#039;&#039;anofeles&#039;&#039;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„Nutzloses“&lt;/ins&gt;) setzen statt &#039;&#039;`awen&#039;&#039; („Böses, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Frevel“&lt;/ins&gt;) voraus: &#039;&#039;`ajin&#039;&#039; (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„nichts“&lt;/ins&gt;). Dies halten z.B. auch Seybold und Terrien für ursprünglich. Ähnlich BHK und BHS, die ganz merkwürdig &#039;&#039;beides&#039;&#039; für ursprünglich erklären. Daher auch EÜ 80: „Sie haben &#039;&#039;gefrevelt&#039;&#039;, es gibt für sie &#039;&#039;kein&#039;&#039; &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Entrinnen“&lt;/ins&gt;. EÜ 16 weit sinnvoller wie die meisten Neueren: „Wegen des Unrechts sollen sie Rettung erfahren!?&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;“&lt;/ins&gt;; s. gleich.&amp;lt;/ref&amp;gt; entkommen sie (rette sie)!&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;entkommen sie&#039;&#039; - Die Primärüs. wäre w. „Ob des Bösen [ist] ihnen Rettung = erfahren sie Rettung“. Viele (z.B. BHS, Kissane, Kraus, Dhanaraj 1992, S. 161; auch GRAIL, PAT, TEX) ändern daher den Text von &#039;&#039;paleṭ&#039;&#039; („retten, rette!“) zu &#039;&#039;pales&#039;&#039; („vergelte ihnen!“). Aber das lässt sich weder mit MT noch mit einer anderen alten Üs. stützen. ZÜR interpretiert mit ebenfalls vielen (z.B. Riede 2000, S. 97; Tita 2001, S. 153; de Vos 2005, S. 11; Süssenbach 2005, S. 131; Wälchi 2012, S. 161; die meisten dt. Üss.) als rhetorische Frage: „Sollen sie trotz des Frevels entkommen?&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;“&lt;/ins&gt;. Frei z.B. BB: „Was für ein Unrecht! Sollen sie etwa davonkommen? Nein!&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;“ &lt;/ins&gt;Für mich (Güntzel Schmidt) stellt dieser Satz die Behauptung auf, dass Menschen, die Böses tun, drohen, auch durch dieses Böse (durch „fiese &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Machenschaften“&lt;/ins&gt;) davonzukommen. Gegen diese Gefahr will der Psalmist nun Gott in der nächsten Zeile auf den Plan rufen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Mihi</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 3. April 2022 um 17:30 Uhr</title>
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		<updated>2022-04-03T17:30:59Z</updated>

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Weil die beiden Wörter derart unterschiedliche Zeitstufen markieren („Du hast [früher] festgehalten“ / „du hältst [jetzt] fest“ vs. „Sammle [künftig]!“) ändern viele das zweite Verb zum Partizip Passiv &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; „gesammelt [sind]“; der Unterschied liegt vielleicht nur darin, über welchem Konsonanten das hebräische Lesezeichen steht. So schon Hupfeld; auch Schökel/Carniti; Dhanaraj 1992, S. 159.161; Riede 2000, S. 97. Ob allerdings &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; in der Tat das Part. pass. fem. von &amp;#039;&amp;#039;ßim&amp;#039;&amp;#039; ist, ist ungewiss. Theoretisch könnte es so gebildet werden und das mask. Part. pass. lautet auch in der Tat &amp;#039;&amp;#039;ßim&amp;#039;&amp;#039;, s. [[Numeri 24#s21 |Num 24,21]]; [[Obadja #4 |Ob 4]]. Das feminine &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; in [[2 Samuel 13#s32 |2 Sam 13,32]] aber ist in den meisten Handschriften zu &amp;#039;&amp;#039;ßumah&amp;#039;&amp;#039; geändert worden; es scheint also so, als sei das idiomatische Part. pass. fem. &amp;#039;&amp;#039;ßumah&amp;#039;&amp;#039;, nicht &amp;#039;&amp;#039;ßimah&amp;#039;&amp;#039;. Dyserinck hat daher alternativ emendiert zu &amp;#039;&amp;#039;ßamta&amp;#039;&amp;#039; „du hast gelegt“, was LXX, Sym und VUL in der Tat vorauszusetzen scheinen. Nicht wenige Üss. (wie z.B. LUT, s. vorige FN) ziehen es stattdessen vor, das Qatal in Zeile a als „prekatives Perfekt“ zu deuten, das dann wie ein Imperativ übersetzt werden können soll („halte fest!“). Dieses „prekative Perfekt“ existiert aber wahrscheinlich nicht; die ersten beiden Optionen sind gewiss vorzuziehen.&amp;lt;/ref&amp;gt; meine Tränen in deinem (Wasser)Schlauch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flüchtlingsdasein ... Wasserschlauch&amp;#039;&amp;#039; - vermutlich ein Wortspiel: Irreguläre Assonanz. Etwas erwartbarer als das nur hier belegte &amp;#039;&amp;#039;nod&amp;#039;&amp;#039; („Flüchtlingsdasein“) wäre die Form &amp;#039;&amp;#039;nud&amp;#039;&amp;#039;. Mit der Form &amp;#039;&amp;#039;nod&amp;#039;&amp;#039; klingt das Wort aber sehr ähnlich wie das folgende &amp;#039;&amp;#039;no`d&amp;#039;&amp;#039; („Wasserschlauch“).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;no`d&amp;#039;&amp;#039; allerdings ist textlich unsicher und lässt sich nur mit Tg stützen. LXX, Sym, VUL, Hier und Syr dagegen bezeugen nicht &amp;#039;&amp;#039;bn`dk&amp;#039;&amp;#039; „in deinem Schlauch“, sondern &amp;#039;&amp;#039;lngdk&amp;#039;&amp;#039; „vor dir“ (nicht &amp;#039;&amp;#039;bngdk&amp;#039;&amp;#039;, wie z.B. die Hgg. der Antioch Bible denken; das wäre nicht idiomatisch). Eine Verschreibung von &amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;&amp;#039; oder umgekehrt ist aber kaum zu erwarten; wahrscheinlicher ist dies eine stilistische Änderung, mit der dem ungewöhnlichen Bild die Härte genommen werden sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auslegungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ps 56,9 ist die Wurzel eines Mythos: In einigen älteren Üss. hat man übersetzt mit „sammle meine Tränen in deiner &amp;#039;&amp;#039;Flasche&amp;#039;&amp;#039;“. In Persien haben einige Anthropologen des 19. und 20. Jhd.s den Brauch beobachtet, dass bei Klagefeiern ein Mensch durch die Reihen der Klagenden ging, ihre Tränen mit einem Tuch auffing und diese dann in ein kleines Fläschchen presste; diesen gesammelten Tränen wurden dann wunderbare Heilkräfte zugeschrieben. Der bisher älteste bekannte Beleg für diesen Brauch stammt aus einer Erzählung des 16. Jhd.s über den Tod von al-Husain, dem Enkel des Propheten Mohammed: &amp;#039;&amp;#039;[Seine Mutter] Fatima hob ihren Kopf vom Grab des Imam Husain und hielt zu diesem Zeitpunkt eine Flasche voll Wasser in ihrer Hand. ... Und sie gab die Flasche dem Imam Ḥasan und sagte: „Mein Sohn, bewahre diese Flasche auf. Sie beinhaltet die von mir gesammelten Tränen der um deinen Bruder Trauernden.“&amp;#039;&amp;#039; (nach Yamanaka 2018, S. 168). Im Talmud ist eine Auslegung unseres Verses überliefert, der sehr an diesen Brauch erinnert: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Simon ben Pazi sagte, Rabbi Jehoschua ben Levi habe gesagt, bar Qappara (2./3. Jhd. n. Chr.) habe gesagt: „Wenn jemand über einen rechtschaffenen Menschen Tränen vergießt, zählt sie der Heilige – gepriesen sei er! – und tut sie in seinen Speicher.“&amp;#039;&amp;#039; (b.Schab 105b; &amp;#039;&amp;#039;nod&amp;#039;&amp;#039; wird dort also offensichtlich i.S.v. „Klagen“ verstanden, s. vorige FN). Vor allem auf Basis der Bibelstelle haben auch viele Menschen aus neuerer Zeit diverse Fläschchen ebenfalls für solche „Lacrymatorien“ / „Tränen-Fläschchen“ wie die persischen gehalten; v.a. die kleinen Fläschchen, die man in Ägypten, Griechenland und Rom in Gräbern fand und die kleinen Fläschchen, die im viktorianischen England Frauen bei sich trugen: Die ersten sollten die Tränen der Trauergäste als Grabbeigabe beinhalten, in den zweiten sollten angeblich englische Soldaten ihren Frauen ihre Tränen übergeben haben für den Fall, dass sie im Krieg fielen. Beides ist nicht wahr: Zu den viktorianischen Fläschchen vgl. am besten den Blogeintrag „[https://deathscent.com/2021/09/28/victorian-tear-catchers-are-trash/ Victorian Tear Catchers Are Trash]“ von Nuri McBride; zu den antiken „Tränenfläschchen“ z.B. Mortensen 2014: Analysiert man die antiken Fläschchen chemisch auf ihre Inhalte, erweisen sie sich als &amp;#039;&amp;#039;Parfum&amp;#039;&amp;#039;-Behälter, und dass in der Antike Parfums und Duftstoffe als Grabbeigaben dienten, ist in der Tat sehr häufig belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Gesammelt [sind] (du hast gesammelt, Sammle!)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;hältst du fest (hast du festgehalten, halte fest!?); gesammelt sind (Sammle!)&amp;#039;&amp;#039; - Im MT steht im Zeile a ein Qatal-Verb, in Zeile b ein Imperativ (&amp;#039;&amp;#039;ßímah&amp;#039;&amp;#039;). Weil die beiden Wörter derart unterschiedliche Zeitstufen markieren („Du hast [früher] festgehalten“ / „du hältst [jetzt] fest“ vs. „Sammle [künftig]!“) ändern viele das zweite Verb zum Partizip Passiv &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; „gesammelt [sind]“; der Unterschied liegt vielleicht nur darin, über welchem Konsonanten das hebräische Lesezeichen steht. So schon Hupfeld; auch Schökel/Carniti; Dhanaraj 1992, S. 159.161; Riede 2000, S. 97. Ob allerdings &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; in der Tat das Part. pass. fem. von &amp;#039;&amp;#039;ßim&amp;#039;&amp;#039; ist, ist ungewiss. Theoretisch könnte es so gebildet werden und das mask. Part. pass. lautet auch in der Tat &amp;#039;&amp;#039;ßim&amp;#039;&amp;#039;, s. [[Numeri 24#s21 |Num 24,21]]; [[Obadja #4 |Ob 4]]. Das feminine &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; in [[2 Samuel 13#s32 |2 Sam 13,32]] aber ist in den meisten Handschriften zu &amp;#039;&amp;#039;ßumah&amp;#039;&amp;#039; geändert worden; es scheint also so, als sei das idiomatische Part. pass. fem. &amp;#039;&amp;#039;ßumah&amp;#039;&amp;#039;, nicht &amp;#039;&amp;#039;ßimah&amp;#039;&amp;#039;. Dyserinck hat daher alternativ emendiert zu &amp;#039;&amp;#039;ßamta&amp;#039;&amp;#039; „du hast gelegt“, was LXX, Sym und VUL in der Tat vorauszusetzen scheinen. Nicht wenige Üss. (wie z.B. LUT, s. vorige FN) ziehen es stattdessen vor, das Qatal in Zeile a als „prekatives Perfekt“ zu deuten, das dann wie ein Imperativ übersetzt werden können soll („halte fest!“). Dieses „prekative Perfekt“ existiert aber wahrscheinlich nicht; die ersten beiden Optionen sind gewiss vorzuziehen.&amp;lt;/ref&amp;gt; meine Tränen in deinem (Wasser)Schlauch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flüchtlingsdasein ... 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Jhd.s über den Tod von al-Husain, dem Enkel des Propheten Mohammed: &amp;#039;&amp;#039;[Seine Mutter] Fatima hob ihren Kopf vom Grab des Imam Husain und hielt zu diesem Zeitpunkt eine Flasche voll Wasser in ihrer Hand. ... Und sie gab die Flasche dem Imam Ḥasan und sagte: „Mein Sohn, bewahre diese Flasche auf. Sie beinhaltet die von mir gesammelten Tränen der um deinen Bruder Trauernden.“&amp;#039;&amp;#039; (nach Yamanaka 2018, S. 168). Im Talmud ist eine Auslegung unseres Verses überliefert, der sehr an diesen Brauch erinnert: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Simon ben Pazi sagte, Rabbi Jehoschua ben Levi habe gesagt, bar Qappara (2./3. Jhd. n. Chr.) habe gesagt: „Wenn jemand über einen rechtschaffenen Menschen Tränen vergießt, zählt sie der Heilige – gepriesen sei er! – und tut sie in seinen Speicher.“&amp;#039;&amp;#039; (b.Schab 105b; &amp;#039;&amp;#039;nod&amp;#039;&amp;#039; wird dort also offensichtlich i.S.v. „Klagen“ verstanden, s. vorige FN). Vor allem auf Basis der Bibelstelle haben auch viele Menschen aus neuerer Zeit diverse Fläschchen ebenfalls für solche „Lacrymatorien“ / „Tränen-Fläschchen“ wie die persischen gehalten; v.a. die kleinen Fläschchen, die man in Ägypten, Griechenland und Rom in Gräbern fand und die kleinen Fläschchen, die im viktorianischen England Frauen bei sich trugen: Die ersten sollten die Tränen der Trauergäste als Grabbeigabe beinhalten, in den zweiten sollten angeblich englische Soldaten ihren Frauen ihre Tränen übergeben haben für den Fall, dass sie im Krieg fielen. Beides ist nicht wahr: Zu den viktorianischen Fläschchen vgl. am besten den Blogeintrag „[https://deathscent.com/2021/09/28/victorian-tear-catchers-are-trash/ Victorian Tear Catchers Are Trash]“ von Nuri McBride; zu den antiken „Tränenfläschchen“ z.B. Mortensen 2014: Analysiert man die antiken Fläschchen chemisch auf ihre Inhalte, erweisen sie sich als &amp;#039;&amp;#039;Parfum&amp;#039;&amp;#039;-Behälter, und dass in der Antike Parfums und Duftstoffe als Grabbeigaben dienten, ist in der Tat sehr häufig belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Vergleichbare Stellen: [[Exodus 32#s32 |Ex 32,32]]; [[Psalm 69#s29 |Ps 69,29]]; [[Psalm 87#s6 |87,6]]; [[Psalm 139#s16 |139,16]]; [[Jesaja 4#s3 |Jes 4,3]]; [[Jesaja 34#s16 |34,16]]; [[Jeaja 65#s6 |65,6]]; [[Daniel 7#s10 |Dan 7,10]]; [[Daniel 12#s1 |12,1]]; [[Maleachi 3#s16 |Mal 3,16]].&amp;lt;br /&amp;gt;Zum Sinn des Verses vgl. schön Luther: &amp;#039;&amp;#039;[Es ist,] als wollt er sagen: wenn schon kein Mensch mein Elend bedenken will, schaust doch du, Herr, so genau darauf, dass du alle Schritte meienr Flucht zählst, wie weit und wie fern ich verjagt werde und laufen muss, und vergisst keine Träne, die ich weine; ich weiß, dass du sie alle in deinem Register anschreibst und nicht vergessen wirst.&amp;#039;&amp;#039; (Luther 1962, S. 243).&amp;lt;br /&amp;gt;Im masoretischen Text ist der Satz sehr knapp formuliert; es findet sich nur die Negation mit Fragepartikel und das Nomen mit Präp. Es handelt sich um eine rhetorische Frage, erwartete Antwort: „Ja“.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Auch hier aber ist der Text unsicher: Wieder lässt sich MT nur durch Tg stützen; statt &amp;#039;&amp;#039;halo`&amp;#039;&amp;#039; setzen LXX, VUL und Syr &amp;#039;&amp;#039;we&amp;#039;&amp;#039; voraus („du hast meine Tränen vor dir gesammelt &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; in deinem Bericht“), Sym und Hier dagegen &amp;#039;&amp;#039;welo`&amp;#039;&amp;#039; („stelle meine Tränen in deinen Blick, &amp;#039;&amp;#039;aber nicht&amp;#039;&amp;#039; in deinen Bericht!“). Wahrscheinlich unterschiedliche Textüberlieferungen, die aber alle das Selbe besagen: (1) MT + Tg: „Sind sie nicht in deinem Buch?“; (2) Hier + Sym: „und sind sie nicht in deinem Buch[?]“; (3) LXX + VUL + Syr „Meine Tränen sind in deinem Schlauch gesammelt und in deinem Buch [verzeichnet]“.&amp;lt;br /&amp;gt;Schwerer wiegt, dass eine Reihe von Exegeten die letzte Zeile für eine Bemerkung eines Schreibers am Textrand gehalten haben, die in den Text eingedrungen sei und mit der er den „Schlauch“ kommentieren wollte: „Mein Flüchtlingsdasein hältst du fest, / gesammelt sind meine Tränen in deinem Schlauch [&amp;lt;= Ist [‚dein Schlauch‘] nicht ‚dein Buch‘?]“. So z.B. BHK und Wellhausen; auch Michel 1960, S. 251; Dhanaraj 1992, S. 161; Riede 2000, S. 97; es ist dies auch einer der wenigen Fälle, in denen selbst CTAT IV, S. 356 eine solche Glosse für eine wahrscheinliche Erklärung hält. Mir (S.W.) ist noch keine mit &amp;#039;&amp;#039;halo`&amp;#039;&amp;#039; eingeleitete Schreiberbemerkung begegnet; mir scheint: Solange man eine solche nicht nachweisen kann, liegt diese Annahme sehr fern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_[Stehn sie] nicht in deinem Buch [geschrieben]?&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;dein Buch&amp;#039;&amp;#039; - Gemeint ist das „Lebensbuch“: Die Vorstellung ist häufig belegt, dass Gott über das Leben seiner Anhänger ähnlich Buch führt wie in der christlichen Popkultur der Nikolaus in seinem goldenen Buch. Vergleichbare Stellen: [[Exodus 32#s32 |Ex 32,32]]; [[Psalm 69#s29 |Ps 69,29]]; [[Psalm 87#s6 |87,6]]; [[Psalm 139#s16 |139,16]]; [[Jesaja 4#s3 |Jes 4,3]]; [[Jesaja 34#s16 |34,16]]; [[Jeaja 65#s6 |65,6]]; [[Daniel 7#s10 |Dan 7,10]]; [[Daniel 12#s1 |12,1]]; [[Maleachi 3#s16 |Mal 3,16]].&amp;lt;br /&amp;gt;Zum Sinn des Verses vgl. schön Luther: &amp;#039;&amp;#039;[Es ist,] als wollt er sagen: wenn schon kein Mensch mein Elend bedenken will, schaust doch du, Herr, so genau darauf, dass du alle Schritte meienr Flucht zählst, wie weit und wie fern ich verjagt werde und laufen muss, und vergisst keine Träne, die ich weine; ich weiß, dass du sie alle in deinem Register anschreibst und nicht vergessen wirst.&amp;#039;&amp;#039; (Luther 1962, S. 243).&amp;lt;br /&amp;gt;Im masoretischen Text ist der Satz sehr knapp formuliert; es findet sich nur die Negation mit Fragepartikel und das Nomen mit Präp. Es handelt sich um eine rhetorische Frage, erwartete Antwort: „Ja“.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Auch hier aber ist der Text unsicher: Wieder lässt sich MT nur durch Tg stützen; statt &amp;#039;&amp;#039;halo`&amp;#039;&amp;#039; setzen LXX, VUL und Syr &amp;#039;&amp;#039;we&amp;#039;&amp;#039; voraus („du hast meine Tränen vor dir gesammelt &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; in deinem Bericht“), Sym und Hier dagegen &amp;#039;&amp;#039;welo`&amp;#039;&amp;#039; („stelle meine Tränen in deinen Blick, &amp;#039;&amp;#039;aber nicht&amp;#039;&amp;#039; in deinen Bericht!“). Wahrscheinlich unterschiedliche Textüberlieferungen, die aber alle das Selbe besagen: (1) MT + Tg: „Sind sie nicht in deinem Buch?“; (2) Hier + Sym: „und sind sie nicht in deinem Buch[?]“; (3) LXX + VUL + Syr „Meine Tränen sind in deinem Schlauch gesammelt und in deinem Buch [verzeichnet]“.&amp;lt;br /&amp;gt;Schwerer wiegt, dass eine Reihe von Exegeten die letzte Zeile für eine Bemerkung eines Schreibers am Textrand gehalten haben, die in den Text eingedrungen sei und mit der er den „Schlauch“ kommentieren wollte: „Mein Flüchtlingsdasein hältst du fest, / gesammelt sind meine Tränen in deinem Schlauch [&amp;lt;= Ist [‚dein Schlauch‘] nicht ‚dein Buch‘?]“. So z.B. BHK und Wellhausen; auch Michel 1960, S. 251; Dhanaraj 1992, S. 161; Riede 2000, S. 97; es ist dies auch einer der wenigen Fälle, in denen selbst CTAT IV, S. 356 eine solche Glosse für eine wahrscheinliche Erklärung hält. Mir (S.W.) ist noch keine mit &amp;#039;&amp;#039;halo`&amp;#039;&amp;#039; eingeleitete Schreiberbemerkung begegnet; mir scheint: Solange man eine solche nicht nachweisen kann, liegt diese Annahme sehr fern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 3. April 2022 um 17:30 Uhr</title>
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		<updated>2022-04-03T17:30:07Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 3. April 2022, 19:30 Uhr&lt;/td&gt;
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Weil die beiden Wörter derart unterschiedliche Zeitstufen markieren („Du hast [früher] festgehalten“ / „du hältst [jetzt] fest“ vs. „Sammle [künftig]!“) ändern viele das zweite Verb zum Partizip Passiv &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; „gesammelt [sind]“; der Unterschied liegt vielleicht nur darin, über welchem Konsonanten das hebräische Lesezeichen steht. So schon Hupfeld; auch Schökel/Carniti; Dhanaraj 1992, S. 159.161; Riede 2000, S. 97. Ob allerdings &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; in der Tat das Part. pass. fem. von &amp;#039;&amp;#039;ßim&amp;#039;&amp;#039; ist, ist ungewiss. Theoretisch könnte es so gebildet werden und das mask. Part. pass. lautet auch in der Tat &amp;#039;&amp;#039;ßim&amp;#039;&amp;#039;, s. [[Numeri 24#s21 |Num 24,21]]; [[Obadja #4 |Ob 4]]. Das feminine &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; in [[2 Samuel 13#s32 |2 Sam 13,32]] aber ist in den meisten Handschriften zu &amp;#039;&amp;#039;ßumah&amp;#039;&amp;#039; geändert worden; es scheint also so, als sei das idiomatische Part. pass. fem. &amp;#039;&amp;#039;ßumah&amp;#039;&amp;#039;, nicht &amp;#039;&amp;#039;ßimah&amp;#039;&amp;#039;. Dyserinck hat daher alternativ emendiert zu &amp;#039;&amp;#039;ßamta&amp;#039;&amp;#039; „du hast gelegt“, was LXX, Sym und VUL in der Tat vorauszusetzen scheinen. Nicht wenige Üss. (wie z.B. LUT, s. vorige FN) ziehen es stattdessen vor, das Qatal in Zeile a als „prekatives Perfekt“ zu deuten, das dann wie ein Imperativ übersetzt werden können soll („halte fest!“). Dieses „prekative Perfekt“ existiert aber wahrscheinlich nicht; die ersten beiden Optionen sind gewiss vorzuziehen.&amp;lt;/ref&amp;gt; meine Tränen in deinem (Wasser)Schlauch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flüchtlingsdasein ... Wasserschlauch&amp;#039;&amp;#039; - vermutlich ein Wortspiel: Irreguläre Assonanz. Etwas erwartbarer als das nur hier belegte &amp;#039;&amp;#039;nod&amp;#039;&amp;#039; („Flüchtlingsdasein“) wäre die Form &amp;#039;&amp;#039;nud&amp;#039;&amp;#039;. Mit der Form &amp;#039;&amp;#039;nod&amp;#039;&amp;#039; klingt das Wort aber sehr ähnlich wie das folgende &amp;#039;&amp;#039;no`d&amp;#039;&amp;#039; („Wasserschlauch“).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;no`d&amp;#039;&amp;#039; allerdings ist textlich unsicher und lässt sich nur mit Tg stützen. LXX, Sym, VUL, Hier und Syr dagegen bezeugen nicht &amp;#039;&amp;#039;bn`dk&amp;#039;&amp;#039; „in deinem Schlauch“, sondern &amp;#039;&amp;#039;lngdk&amp;#039;&amp;#039; „vor dir“ (nicht &amp;#039;&amp;#039;bngdk&amp;#039;&amp;#039;, wie z.B. die Hgg. der Antioch Bible denken; das wäre nicht idiomatisch). Eine Verschreibung von &amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;&amp;#039; oder umgekehrt ist aber kaum zu erwarten; wahrscheinlicher ist dies eine stilistische Änderung, mit der dem ungewöhnlichen Bild die Härte genommen werden sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auslegungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ps 56,9 ist die Wurzel eines Mythos: In einigen älteren Üss. hat man übersetzt mit „sammle meine Tränen in deiner &amp;#039;&amp;#039;Flasche&amp;#039;&amp;#039;“. In Persien haben einige Anthropologen des 19. und 20. Jhd.s den Brauch beobachtet, dass bei Klagefeiern ein Mensch durch die Reihen der Klagenden ging, ihre Tränen mit einem Tuch auffing und diese dann in ein kleines Fläschchen presste; diesen gesammelten Tränen wurden dann wunderbare Heilkräfte zugeschrieben. Der bisher älteste bekannte Beleg für diesen Brauch stammt aus einer Erzählung des 16. Jhd.s über den Tod von al-Husain, dem Enkel des Propheten Mohammed: &amp;#039;&amp;#039;[Seine Mutter] Fatima hob ihren Kopf vom Grab des Imam Husain und hielt zu diesem Zeitpunkt eine Flasche voll Wasser in ihrer Hand. ... Und sie gab die Flasche dem Imam Ḥasan und sagte: „Mein Sohn, bewahre diese Flasche auf. Sie beinhaltet die von mir gesammelten Tränen der um deinen Bruder Trauernden.“&amp;#039;&amp;#039; (nach Yamanaka 2018, S. 168). Im Talmud ist eine Auslegung unseres Verses überliefert, der sehr an diesen Brauch erinnert: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Simon ben Pazi sagte, Rabbi Jehoschua ben Levi habe gesagt, bar Qappara (2./3. Jhd. n. Chr.) habe gesagt: „Wenn jemand über einen rechtschaffenen Menschen Tränen vergießt, zählt sie der Heilige – gepriesen sei er! – und tut sie in seinen Speicher.“&amp;#039;&amp;#039; (b.Schab 105b; &amp;#039;&amp;#039;nod&amp;#039;&amp;#039; wird dort also offensichtlich i.S.v. „Klagen“ verstanden, s. vorige FN). Vor allem auf Basis der Bibelstelle haben auch viele Menschen aus neuerer Zeit diverse Fläschchen ebenfalls für solche „Lacrymatorien“ / „Tränen-Fläschchen“ wie die persischen gehalten; v.a. die kleinen Fläschchen, die man in Ägypten, Griechenland und Rom in Gräbern fand und die kleinen Fläschchen, die im viktorianischen England Frauen bei sich trugen: Die ersten sollten die Tränen der Trauergäste als Grabbeigabe beinhalten, in den zweiten sollten angeblich englische Soldaten ihren Frauen ihre Tränen übergeben haben für den Fall, dass sie im Krieg fielen. Beides ist nicht wahr: Zu den viktorianischen Fläschchen vgl. am besten den Blogeintrag „[https://deathscent.com/2021/09/28/victorian-tear-catchers-are-trash/ Victorian Tear Catchers Are Trash]“ von Nuri McBride; zu den antiken „Tränenfläschchen“ z.B. Mortensen 2014: Analysiert man die antiken Fläschchen chemisch auf ihre Inhalte, erweisen sie sich als &amp;#039;&amp;#039;Parfum&amp;#039;&amp;#039;-Behälter, und dass in der Antike Parfums und Duftstoffe als Grabbeigaben dienten, ist in der Tat sehr häufig belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Gesammelt [sind] (du hast gesammelt, Sammle!)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;hältst du fest (hast du festgehalten, halte fest!?); gesammelt sind (Sammle!)&amp;#039;&amp;#039; - Im MT steht im Zeile a ein Qatal-Verb, in Zeile b ein Imperativ (&amp;#039;&amp;#039;ßímah&amp;#039;&amp;#039;). Weil die beiden Wörter derart unterschiedliche Zeitstufen markieren („Du hast [früher] festgehalten“ / „du hältst [jetzt] fest“ vs. „Sammle [künftig]!“) ändern viele das zweite Verb zum Partizip Passiv &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; „gesammelt [sind]“; der Unterschied liegt vielleicht nur darin, über welchem Konsonanten das hebräische Lesezeichen steht. So schon Hupfeld; auch Schökel/Carniti; Dhanaraj 1992, S. 159.161; Riede 2000, S. 97. Ob allerdings &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; in der Tat das Part. pass. fem. von &amp;#039;&amp;#039;ßim&amp;#039;&amp;#039; ist, ist ungewiss. Theoretisch könnte es so gebildet werden und das mask. Part. pass. lautet auch in der Tat &amp;#039;&amp;#039;ßim&amp;#039;&amp;#039;, s. [[Numeri 24#s21 |Num 24,21]]; [[Obadja #4 |Ob 4]]. Das feminine &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; in [[2 Samuel 13#s32 |2 Sam 13,32]] aber ist in den meisten Handschriften zu &amp;#039;&amp;#039;ßumah&amp;#039;&amp;#039; geändert worden; es scheint also so, als sei das idiomatische Part. pass. fem. &amp;#039;&amp;#039;ßumah&amp;#039;&amp;#039;, nicht &amp;#039;&amp;#039;ßimah&amp;#039;&amp;#039;. Dyserinck hat daher alternativ emendiert zu &amp;#039;&amp;#039;ßamta&amp;#039;&amp;#039; „du hast gelegt“, was LXX, Sym und VUL in der Tat vorauszusetzen scheinen. Nicht wenige Üss. (wie z.B. LUT, s. vorige FN) ziehen es stattdessen vor, das Qatal in Zeile a als „prekatives Perfekt“ zu deuten, das dann wie ein Imperativ übersetzt werden können soll („halte fest!“). Dieses „prekative Perfekt“ existiert aber wahrscheinlich nicht; die ersten beiden Optionen sind gewiss vorzuziehen.&amp;lt;/ref&amp;gt; meine Tränen in deinem (Wasser)Schlauch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flüchtlingsdasein ... Wasserschlauch&amp;#039;&amp;#039; - vermutlich ein Wortspiel: Irreguläre Assonanz. Etwas erwartbarer als das nur hier belegte &amp;#039;&amp;#039;nod&amp;#039;&amp;#039; („Flüchtlingsdasein“) wäre die Form &amp;#039;&amp;#039;nud&amp;#039;&amp;#039;. Mit der Form &amp;#039;&amp;#039;nod&amp;#039;&amp;#039; klingt das Wort aber sehr ähnlich wie das folgende &amp;#039;&amp;#039;no`d&amp;#039;&amp;#039; („Wasserschlauch“).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;no`d&amp;#039;&amp;#039; allerdings ist textlich unsicher und lässt sich nur mit Tg stützen. LXX, Sym, VUL, Hier und Syr dagegen bezeugen nicht &amp;#039;&amp;#039;bn`dk&amp;#039;&amp;#039; „in deinem Schlauch“, sondern &amp;#039;&amp;#039;lngdk&amp;#039;&amp;#039; „vor dir“ (nicht &amp;#039;&amp;#039;bngdk&amp;#039;&amp;#039;, wie z.B. die Hgg. der Antioch Bible denken; das wäre nicht idiomatisch). Eine Verschreibung von &amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;&amp;#039; oder umgekehrt ist aber kaum zu erwarten; wahrscheinlicher ist dies eine stilistische Änderung, mit der dem ungewöhnlichen Bild die Härte genommen werden sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auslegungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ps 56,9 ist die Wurzel eines Mythos: In einigen älteren Üss. hat man übersetzt mit „sammle meine Tränen in deiner &amp;#039;&amp;#039;Flasche&amp;#039;&amp;#039;“. In Persien haben einige Anthropologen des 19. und 20. Jhd.s den Brauch beobachtet, dass bei Klagefeiern ein Mensch durch die Reihen der Klagenden ging, ihre Tränen mit einem Tuch auffing und diese dann in ein kleines Fläschchen presste; diesen gesammelten Tränen wurden dann wunderbare Heilkräfte zugeschrieben. Der bisher älteste bekannte Beleg für diesen Brauch stammt aus einer Erzählung des 16. Jhd.s über den Tod von al-Husain, dem Enkel des Propheten Mohammed: &amp;#039;&amp;#039;[Seine Mutter] Fatima hob ihren Kopf vom Grab des Imam Husain und hielt zu diesem Zeitpunkt eine Flasche voll Wasser in ihrer Hand. ... Und sie gab die Flasche dem Imam Ḥasan und sagte: „Mein Sohn, bewahre diese Flasche auf. Sie beinhaltet die von mir gesammelten Tränen der um deinen Bruder Trauernden.“&amp;#039;&amp;#039; (nach Yamanaka 2018, S. 168). Im Talmud ist eine Auslegung unseres Verses überliefert, der sehr an diesen Brauch erinnert: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Simon ben Pazi sagte, Rabbi Jehoschua ben Levi habe gesagt, bar Qappara (2./3. Jhd. n. Chr.) habe gesagt: „Wenn jemand über einen rechtschaffenen Menschen Tränen vergießt, zählt sie der Heilige – gepriesen sei er! – und tut sie in seinen Speicher.“&amp;#039;&amp;#039; (b.Schab 105b; &amp;#039;&amp;#039;nod&amp;#039;&amp;#039; wird dort also offensichtlich i.S.v. „Klagen“ verstanden, s. vorige FN). Vor allem auf Basis der Bibelstelle haben auch viele Menschen aus neuerer Zeit diverse Fläschchen ebenfalls für solche „Lacrymatorien“ / „Tränen-Fläschchen“ wie die persischen gehalten; v.a. die kleinen Fläschchen, die man in Ägypten, Griechenland und Rom in Gräbern fand und die kleinen Fläschchen, die im viktorianischen England Frauen bei sich trugen: Die ersten sollten die Tränen der Trauergäste als Grabbeigabe beinhalten, in den zweiten sollten angeblich englische Soldaten ihren Frauen ihre Tränen übergeben haben für den Fall, dass sie im Krieg fielen. Beides ist nicht wahr: Zu den viktorianischen Fläschchen vgl. am besten den Blogeintrag „[https://deathscent.com/2021/09/28/victorian-tear-catchers-are-trash/ Victorian Tear Catchers Are Trash]“ von Nuri McBride; zu den antiken „Tränenfläschchen“ z.B. Mortensen 2014: Analysiert man die antiken Fläschchen chemisch auf ihre Inhalte, erweisen sie sich als &amp;#039;&amp;#039;Parfum&amp;#039;&amp;#039;-Behälter, und dass in der Antike Parfums und Duftstoffe als Grabbeigaben dienten, ist in der Tat sehr häufig belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_[Stehn sie] nicht in deinem Buch [geschrieben]?&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;dein Buch&amp;#039;&amp;#039; - Gemeint ist das „Lebensbuch“: Die Vorstellung ist häufig belegt, dass Gott über das Leben seiner Anhänger ähnlich Buch führt wie in der christlichen Popkultur der Nikolaus in seinem goldenen Buch. Vergleichbare Stellen: [[Exodus 32#s32 |Ex 32,32]]; [[Psalm 69#s29 |Ps 69,29]]; [[Psalm 87#s6 |87,6]]; [[Psalm 139#s16 |139,16]]; [[Jesaja 4#s3 |Jes 4,3]]; [[Jesaja 34#s16 |34,16]]; [[Jeaja 65#s6 |65,6]]; [[Daniel 7#s10 |Dan 7,10]]; [[Daniel 12#s1 |12,1]]; [[Maleachi 3#s16 |Mal 3,16]].&amp;lt;br /&amp;gt;Zum Sinn des Verses vgl. schön Luther: &amp;#039;&amp;#039;[Es ist,] als wollt er sagen: wenn schon kein Mensch mein Elend bedenken will, schaust doch du, Herr, so genau darauf, dass du alle Schritte meienr Flucht zählst, wie weit und wie fern ich verjagt werde und laufen muss, und vergisst keine Träne, die ich weine; ich weiß, dass du sie alle in deinem Register anschreibst und nicht vergessen wirst.&amp;#039;&amp;#039; (Luther 1962, S. 243).&amp;lt;br /&amp;gt;Im masoretischen Text ist der Satz sehr knapp formuliert; es findet sich nur die Negation mit Fragepartikel und das Nomen mit Präp. Es handelt sich um eine rhetorische Frage, erwartete Antwort: „Ja“.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Auch hier aber ist der Text unsicher: Wieder lässt sich MT nur durch Tg stützen; statt &amp;#039;&amp;#039;halo`&amp;#039;&amp;#039; setzen LXX, VUL und Syr &amp;#039;&amp;#039;we&amp;#039;&amp;#039; voraus („du hast meine Tränen vor dir gesammelt &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; in deinem Bericht“), Sym und Hier dagegen &amp;#039;&amp;#039;welo`&amp;#039;&amp;#039; („stelle meine Tränen in deinen Blick, &amp;#039;&amp;#039;aber nicht&amp;#039;&amp;#039; in deinen Bericht!“). Wahrscheinlich unterschiedliche Textüberlieferungen, die aber alle das Selbe besagen: (1) MT + Tg: „Sind sie nicht in deinem Buch?“; (2) Hier + Sym: „und sind sie nicht in deinem Buch[?]“; (3) LXX + VUL + Syr „Meine Tränen sind in deinem Schlauch gesammelt und in deinem Buch [verzeichnet]“.&amp;lt;br /&amp;gt;Schwerer wiegt, dass eine Reihe von Exegeten die letzte Zeile für eine Bemerkung eines Schreibers am Textrand gehalten haben, die in den Text eingedrungen sei und mit der er den „Schlauch“ kommentieren wollte: „Mein Flüchtlingsdasein hältst du fest, / gesammelt sind meine Tränen in deinem Schlauch [&amp;lt;= Ist [‚dein Schlauch‘] nicht ‚dein Buch‘?]“. So z.B. BHK und Wellhausen; auch Michel 1960, S. 251; Dhanaraj 1992, S. 161; Riede 2000, S. 97; es ist dies auch einer der wenigen Fälle, in denen selbst CTAT IV, S. 356 eine solche Glosse für eine wahrscheinliche Erklärung hält. Mir (S.W.) ist noch keine mit &amp;#039;&amp;#039;halo`&amp;#039;&amp;#039; eingeleitete Schreiberbemerkung begegnet; mir scheint: Solange man eine solche nicht nachweisen kann, liegt diese Annahme sehr fern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_[Stehn sie] nicht in deinem Buch [geschrieben]?&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;dein Buch&amp;#039;&amp;#039; - Gemeint ist das „Lebensbuch“: Die Vorstellung ist häufig belegt, dass Gott über das Leben seiner Anhänger ähnlich Buch führt wie in der christlichen Popkultur der Nikolaus in seinem goldenen Buch. 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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_56&amp;diff=33786&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 3. April 2022 um 17:22 Uhr</title>
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		<updated>2022-04-03T17:22:07Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 3. April 2022, 19:22 Uhr&lt;/td&gt;
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Da die Psalmen vermutlich (auch) im Gottesdienst gesungen/gespielt wurden, schlage ich eine „moderne” gottesdienstliche Funktion, die des Kantors/ der Kantorin vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Nach „Die Taube auf entlegenen Eichen (die stumme Taube in der Ferne, die Taube der fernen Götter)”.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Taube auf entlegenen Eichen&#039;&#039; - Es handelt sich hier wohl um den Titel eines zur Abfassung des Psalms sehr bekannten Stückes, dessen Melodie/Spielweise zur Grundlage der Aufführung/Singweise dieses Psalms dienen soll. Im MT steht {{hebr}}אֵ֣לֶם{{hebr ende}} &#039;&#039;`elem&#039;&#039; („stumm“, von {{hebr}}אלם{{hebr ende}} „stumm sein“); daher Tg und Hier: „stumme Taube“. So auch viele dt. Üss. An der einzigen anderen Stelle, wo dieses Wort belegt ist ([[Psalm 58#s2 |Ps 58,2]]), vokalisieren die meisten stattdessen {{hebr}}אֵלִם{{hebr ende}} &#039;&#039;elim&#039;&#039; („Götter“), daher auch hier z.B. Süssenbach 2005, S. 130: „Nach ‚Taube der fernen Götter‘“. So lesen auch schon LXX und VUL, die die „Taube“ außerdem als Metapher für das Volk Israel verstehen (so schon Tg: „Über die das Volk Israel, das man mit einer Taube vergleichen kann“). Die meisten neueren Kommentatoren vokalisieren stattdessen als {{hebr}}אֵילִם{{hebr ende}} &#039;&#039;ēlim&#039;&#039;, das eine große Baumart bezeichnet, und zwar, wie die Parallelstellen zeigen, eine Baumart, die geradezu sprichwörtlich für Größe steht. Es ist nicht bekannt, auf welche Baumart des Nahen Ostens sich dieses Wort bezieht – an manchen Stellen wird die Zeder, &#039;&#039;tamar&#039;&#039;, genannt. Im Deutschen ist die Eiche der „große Baum” des Sprichwortes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Von (für, über, nach Art von ) David.&amp;lt;br /&amp;gt;Ein &#039;&#039;Miktam&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Miktam&#039;&#039; - Unbekanntes Wort, das vermutlich als Überschrift die &#039;&#039;Gattung&#039;&#039; von Ps 16 und Ps 56-60 angeben soll; daher meist mit dem Platzhalterbegriff „Lied“ übersetzt oder einfach transkribiert; für die LF ist wohl ersteres zu empfehlen.&amp;lt;br /&amp;gt;Im Talmudhebräischen bedeutet das Wort „Dokument“, im Neuhebräischen „Epigramm“; LXX hält es für ein ebensolches, in Stein Gehauenes, und übersetzt mit &#039;&#039;steleographia&#039;&#039; („Inschrift“, so auch BB und viele Kommentare). In allen drei Fällen wird das Wort aber wohl eher mit &#039;&#039;miktab&#039;&#039; („Geschriebenes“) verbunden, das sich als Psalmüberschrift in [[Jesaja 38#s9 |Jes 38,9]] findet (Pietersma 2010, S. 524f.), was man schön an Tg sieht: Dieser hält das Wort in Ps 16 wohl für eine Mischbildung aus &#039;&#039;miktab&#039;&#039; und &#039;&#039;tam&#039;&#039; („aufrecht“) und übersetzt „aufrechte Inschrift“. Ähnlich verfahren dort auch Aq, Sym, VUL, Raschi und hier Tg, zerlegen das Wort in die Bestandteile &#039;&#039;mk&#039;&#039; und &#039;&#039;tm&#039;&#039; und übersetzen „vom demütigen und aufrechten David“. Dass das Wort unbekannt war, sieht man noch besser an Quinta und Sexta in Ps 16, die bloß transkribieren: &#039;&#039;machtham&#039;&#039;. Luther leitet das Wort ab von &#039;&#039;ketem&#039;&#039; („Gold“), daher die Üs. „gülden Kleinod“ in den Lutherbibeln. Das „Sühngedicht“ von B-R und StierPs kommt von einer Ableitung von &#039;&#039;katam&#039;&#039; („bedecken“), das auch für das „Sühnen“ von Sünden stehen kann (so z.B. auch Sawyer 2011b, S. 294).&amp;lt;br /&amp;gt;Vermutlich war das Wort selbst den Talmudisten nicht mehr bekannt, wo sich daher drei unterschiedliche etymologische Erklärungen für Ps 56,1 finden: &#039;&#039;David war jedem gegenüber &#039;&#039;mak&#039;&#039; („geduldig“) und &#039;&#039;tam&#039;&#039; („fromm“). Eine andere Auslegung: &#039;&#039;makato&#039;&#039; („seine Wunde“, von &#039;&#039;makah&#039;&#039;) war &#039;&#039;tam&#039;&#039; („heil“), denn er wurde bereits beschnitten geboren. Eine andere Auslegung [mit einer anderen Erklärung der beiden Bestandteile der ersten Erklärung]: Wie er sich mit seiner Kleinheit klein machte vor einem Größerem als ihm, um die Bibel zu studieren, so auch noch, als er bereits groß war.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Als ihn die Philister in Gat festnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Mit dieser Angabe wird der Psalm einer bestimmten Situation zugeordnet, die in [[1 Samuel 21#s11 |1 Sam 21,11-16]] erzählt wird: David, der vor dem Zorn Sauls flieht, gelangt nach Gat, wo er bereits als Feind der Philister bekannt ist. Aus Angst stellt David sich wahnsinnig. Die Verknüpfung des Psalms mit einer Episode aus Davids Leben erfolgte nachträglich; die Psalmenüberschriften wurden erst später zu den Psalmen hinzugeschrieben. Syr etwa hat daher eine ganz andere Überschrift: „Ein Bittgebet der Makkabäer, die zu Gott um Rettung flehten.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|1}} Für den Kantor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{hebr}}מְנַצֵּ֤חַ{{hebr ende}} ist das Partizip Piel des Verbs {{hebr}}נצח{{hebr ende}} („leiten, die Aufsicht haben“). In den Psalmen (4-6.8f.11-14.18-22.31.36.39-42.44-47.49.51-62.64-70.75-77.80f.84f.88.109.139f) steht es immer im ersten Vers und ist wohl ein musikalischer terminus technicus, dessen Bedeutung sich nicht überliefert hat. 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Süssenbach 2005, S. 130: „Nach ‚Taube der fernen Götter‘“. So lesen auch schon LXX und VUL, die die „Taube“ außerdem als Metapher für das Volk Israel verstehen (so schon Tg: „Über die das Volk Israel, das man mit einer Taube vergleichen kann“). Die meisten neueren Kommentatoren vokalisieren stattdessen als {{hebr}}אֵילִם{{hebr ende}} &#039;&#039;ēlim&#039;&#039;, das eine große Baumart bezeichnet, und zwar, wie die Parallelstellen zeigen, eine Baumart, die geradezu sprichwörtlich für Größe steht. Es ist nicht bekannt, auf welche Baumart des Nahen Ostens sich dieses Wort bezieht – an manchen Stellen wird die Zeder, &#039;&#039;tamar&#039;&#039;, genannt. Im Deutschen ist die Eiche der „große Baum” des Sprichwortes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Von (für, über, nach Art von ) David.&amp;lt;br /&amp;gt;Ein &#039;&#039;Miktam&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Miktam&#039;&#039; - Unbekanntes Wort, das vermutlich als Überschrift die &#039;&#039;Gattung&#039;&#039; von Ps 16 und Ps 56-60 angeben soll; daher meist mit dem Platzhalterbegriff „Lied“ übersetzt oder einfach transkribiert; für die LF ist wohl ersteres zu empfehlen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&#039;Genauer&#039;&#039;&#039;: &lt;/ins&gt;Im Talmudhebräischen bedeutet das Wort „Dokument“, im Neuhebräischen „Epigramm“; LXX hält es für ein ebensolches, in Stein Gehauenes, und übersetzt mit &#039;&#039;steleographia&#039;&#039; („Inschrift“, so auch BB und viele Kommentare). In allen drei Fällen wird das Wort aber wohl eher mit &#039;&#039;miktab&#039;&#039; („Geschriebenes“) verbunden, das sich als Psalmüberschrift in [[Jesaja 38#s9 |Jes 38,9]] findet (Pietersma 2010, S. 524f.), was man schön an Tg sieht: Dieser hält das Wort in Ps 16 wohl für eine Mischbildung aus &#039;&#039;miktab&#039;&#039; und &#039;&#039;tam&#039;&#039; („aufrecht“) und übersetzt „aufrechte Inschrift“. Ähnlich verfahren dort auch Aq, Sym, VUL, Raschi und hier Tg, zerlegen das Wort in die Bestandteile &#039;&#039;mk&#039;&#039; und &#039;&#039;tm&#039;&#039; und übersetzen „vom demütigen und aufrechten David“. Dass das Wort unbekannt war, sieht man noch besser an Quinta und Sexta in Ps 16, die bloß transkribieren: &#039;&#039;machtham&#039;&#039;. Luther leitet das Wort ab von &#039;&#039;ketem&#039;&#039; („Gold“), daher die Üs. „gülden Kleinod“ in den Lutherbibeln. Das „Sühngedicht“ von B-R und StierPs kommt von einer Ableitung von &#039;&#039;katam&#039;&#039; („bedecken“), das auch für das „Sühnen“ von Sünden stehen kann (so z.B. auch Sawyer 2011b, S. 294).&amp;lt;br /&amp;gt;Vermutlich war das Wort selbst den Talmudisten nicht mehr bekannt, wo sich daher drei unterschiedliche etymologische Erklärungen für Ps 56,1 finden: &#039;&#039;David war jedem gegenüber &#039;&#039;mak&#039;&#039; („geduldig“) und &#039;&#039;tam&#039;&#039; („fromm“). Eine andere Auslegung: &#039;&#039;makato&#039;&#039; („seine Wunde“, von &#039;&#039;makah&#039;&#039;) war &#039;&#039;tam&#039;&#039; („heil“), denn er wurde bereits beschnitten geboren. Eine andere Auslegung [mit einer anderen Erklärung der beiden Bestandteile der ersten Erklärung]: Wie er sich mit seiner Kleinheit klein machte vor einem Größerem als ihm, um die Bibel zu studieren, so auch noch, als er bereits groß war.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Als ihn die Philister in Gat festnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Mit dieser Angabe wird der Psalm einer bestimmten Situation zugeordnet, die in [[1 Samuel 21#s11 |1 Sam 21,11-16]] erzählt wird: David, der vor dem Zorn Sauls flieht, gelangt nach Gat, wo er bereits als Feind der Philister bekannt ist. Aus Angst stellt David sich wahnsinnig. Die Verknüpfung des Psalms mit einer Episode aus Davids Leben erfolgte nachträglich; die Psalmenüberschriften wurden erst später zu den Psalmen hinzugeschrieben. Syr etwa hat daher eine ganz andere Überschrift: „Ein Bittgebet der Makkabäer, die zu Gott um Rettung flehten.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 3. April 2022 um 17:20 Uhr</title>
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Weil die beiden Wörter derart unterschiedliche Zeitstufen markieren („Du hast [früher] festgehalten“ / „du hältst [jetzt] fest“ vs. „Sammle [künftig]!“) ändern viele das zweite Verb zum Partizip Passiv &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; „gesammelt [sind]“; der Unterschied liegt vielleicht nur darin, über welchem Konsonanten das hebräische Lesezeichen steht. So schon Hupfeld; auch Schökel/Carniti; Dhanaraj 1992, S. 159.161; Riede 2000, S. 97. Ob allerdings &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; in der Tat das Part. pass. fem. von &amp;#039;&amp;#039;ßim&amp;#039;&amp;#039; ist, ist ungewiss. Theoretisch könnte es so gebildet werden und das mask. Part. pass. lautet auch in der Tat &amp;#039;&amp;#039;ßim&amp;#039;&amp;#039;, s. [[Numeri 24#s21 |Num 24,21]]; [[Obadja #4 |Ob 4]]. Das feminine &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; in [[2 Samuel 13#s32 |2 Sam 13,32]] aber ist in den meisten Handschriften zu &amp;#039;&amp;#039;ßumah&amp;#039;&amp;#039; geändert worden; es scheint also so, als sei das idiomatische Part. pass. fem. &amp;#039;&amp;#039;ßumah&amp;#039;&amp;#039;, nicht &amp;#039;&amp;#039;ßimah&amp;#039;&amp;#039;. Dyserinck hat daher alternativ emendiert zu &amp;#039;&amp;#039;ßamta&amp;#039;&amp;#039; „du hast gelegt“, was LXX, Sym und VUL in der Tat vorauszusetzen scheinen. Nicht wenige Üss. (wie z.B. LUT, s. vorige FN) ziehen es stattdessen vor, das Qatal in Zeile a als „prekatives Perfekt“ zu deuten, das dann wie ein Imperativ übersetzt werden können soll („halte fest!“). Dieses „prekative Perfekt“ existiert aber wahrscheinlich nicht; die ersten beiden Optionen sind gewiss vorzuziehen.&amp;lt;/ref&amp;gt; meine Tränen in deinem (Wasser)Schlauch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flüchtlingsdasein ... 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Eine Verschreibung von &amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;&amp;#039; oder umgekehrt ist aber kaum zu erwarten; wahrscheinlicher ist dies eine stilistische Änderung, mit der dem ungewöhnlichen Bild die Härte genommen werden sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auslegungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ps 56,9 ist die Wurzel eines Mythos: In einigen älteren Üss. hat man übersetzt mit „sammle meine Tränen in deiner &amp;#039;&amp;#039;Flasche&amp;#039;&amp;#039;“. In Persien haben einige Anthropologen des 19. und 20. Jhd.s den Brauch beobachtet, dass bei Klagefeiern ein Mensch durch die Reihen der Klagenden ging, ihre Tränen mit einem Tuch auffing und diese dann in ein kleines Fläschchen presste; diesen gesammelten Tränen wurden dann wunderbare Heilkräfte zugeschrieben. Der bisher älteste bekannte Beleg für diesen Brauch stammt aus einer Erzählung des 16. Jhd.s über den Tod von al-Husain, dem Enkel des Propheten Mohammed: &amp;#039;&amp;#039;[Seine Mutter] Fatima hob ihren Kopf vom Grab des Imam Husain und hielt zu diesem Zeitpunkt eine Flasche voll Wasser in ihrer Hand. ... Und sie gab die Flasche dem Imam Ḥasan und sagte: „Mein Sohn, bewahre diese Flasche auf. Sie beinhaltet die von mir gesammelten Tränen der um deinen Bruder Trauernden.“&amp;#039;&amp;#039; (nach Yamanaka 2018, S. 168). Im Talmud ist eine Auslegung unseres Verses überliefert, der sehr an diesen Brauch erinnert: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Simon ben Pazi sagte, Rabbi Jehoschua ben Levi habe gesagt, bar Qappara (2./3. Jhd. n. Chr.) habe gesagt: „Wenn jemand über einen rechtschaffenen Menschen Tränen vergießt, zählt sie der Heilige – gepriesen sei er! – und tut sie in seinen Speicher.“&amp;#039;&amp;#039; (b.Schab 105b; &amp;#039;&amp;#039;nod&amp;#039;&amp;#039; wird dort also offensichtlich i.S.v. „Klagen“ verstanden, s. vorige FN). Vor allem auf Basis der Bibelstelle haben auch viele Menschen aus neuerer Zeit diverse Fläschchen ebenfalls für solche „Lacrymatorien“ / „Tränen-Fläschchen“ wie die persischen gehalten; v.a. die kleinen Fläschchen, die man in Ägypten, Griechenland und Rom in Gräbern fand und die kleinen Fläschchen, die im viktorianischen England Frauen bei sich trugen: Die ersten sollten die Tränen der Trauergäste als Grabbeigabe beinhalten, in den zweiten sollten angeblich englische Soldaten ihren Frauen ihre Tränen übergeben haben für den Fall, dass sie im Krieg fielen. Beides ist nicht wahr: Zu den viktorianischen Fläschchen vgl. am besten den Blogeintrag „[https://deathscent.com/2021/09/28/victorian-tear-catchers-are-trash/ Victorian Tear Catchers Are Trash]“ von Nuri McBride; zu den antiken „Tränenfläschchen“ z.B. Mortensen 2014: Analysiert man die antiken Fläschchen chemisch auf ihre Inhalte, erweisen sie sich als &amp;#039;&amp;#039;Parfum&amp;#039;&amp;#039;-Behälter, und dass in der Antike Parfums und Duftstoffe als Grabbeigaben dienten, ist in der Tat sehr häufig belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Gesammelt [sind] (du hast gesammelt, Sammle!)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;hältst du fest (hast du festgehalten, halte fest!?); gesammelt sind (Sammle!)&amp;#039;&amp;#039; - Im MT steht im Zeile a ein Qatal-Verb, in Zeile b ein Imperativ (&amp;#039;&amp;#039;ßímah&amp;#039;&amp;#039;). Weil die beiden Wörter derart unterschiedliche Zeitstufen markieren („Du hast [früher] festgehalten“ / „du hältst [jetzt] fest“ vs. „Sammle [künftig]!“) ändern viele das zweite Verb zum Partizip Passiv &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; „gesammelt [sind]“; der Unterschied liegt vielleicht nur darin, über welchem Konsonanten das hebräische Lesezeichen steht. So schon Hupfeld; auch Schökel/Carniti; Dhanaraj 1992, S. 159.161; Riede 2000, S. 97. Ob allerdings &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; in der Tat das Part. pass. fem. von &amp;#039;&amp;#039;ßim&amp;#039;&amp;#039; ist, ist ungewiss. Theoretisch könnte es so gebildet werden und das mask. Part. pass. lautet auch in der Tat &amp;#039;&amp;#039;ßim&amp;#039;&amp;#039;, s. [[Numeri 24#s21 |Num 24,21]]; [[Obadja #4 |Ob 4]]. Das feminine &amp;#039;&amp;#039;ßimáh&amp;#039;&amp;#039; in [[2 Samuel 13#s32 |2 Sam 13,32]] aber ist in den meisten Handschriften zu &amp;#039;&amp;#039;ßumah&amp;#039;&amp;#039; geändert worden; es scheint also so, als sei das idiomatische Part. pass. fem. &amp;#039;&amp;#039;ßumah&amp;#039;&amp;#039;, nicht &amp;#039;&amp;#039;ßimah&amp;#039;&amp;#039;. Dyserinck hat daher alternativ emendiert zu &amp;#039;&amp;#039;ßamta&amp;#039;&amp;#039; „du hast gelegt“, was LXX, Sym und VUL in der Tat vorauszusetzen scheinen. Nicht wenige Üss. (wie z.B. LUT, s. vorige FN) ziehen es stattdessen vor, das Qatal in Zeile a als „prekatives Perfekt“ zu deuten, das dann wie ein Imperativ übersetzt werden können soll („halte fest!“). Dieses „prekative Perfekt“ existiert aber wahrscheinlich nicht; die ersten beiden Optionen sind gewiss vorzuziehen.&amp;lt;/ref&amp;gt; meine Tränen in deinem (Wasser)Schlauch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flüchtlingsdasein ... 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Eine Verschreibung von &amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;&amp;#039; oder umgekehrt ist aber kaum zu erwarten; wahrscheinlicher ist dies eine stilistische Änderung, mit der dem ungewöhnlichen Bild die Härte genommen werden sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auslegungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ps 56,9 ist die Wurzel eines Mythos: In einigen älteren Üss. hat man übersetzt mit „sammle meine Tränen in deiner &amp;#039;&amp;#039;Flasche&amp;#039;&amp;#039;“. In Persien haben einige Anthropologen des 19. und 20. Jhd.s den Brauch beobachtet, dass bei Klagefeiern ein Mensch durch die Reihen der Klagenden ging, ihre Tränen mit einem Tuch auffing und diese dann in ein kleines Fläschchen presste; diesen gesammelten Tränen wurden dann wunderbare Heilkräfte zugeschrieben. Der bisher älteste bekannte Beleg für diesen Brauch stammt aus einer Erzählung des 16. Jhd.s über den Tod von al-Husain, dem Enkel des Propheten Mohammed: &amp;#039;&amp;#039;[Seine Mutter] Fatima hob ihren Kopf vom Grab des Imam Husain und hielt zu diesem Zeitpunkt eine Flasche voll Wasser in ihrer Hand. ... Und sie gab die Flasche dem Imam Ḥasan und sagte: „Mein Sohn, bewahre diese Flasche auf. Sie beinhaltet die von mir gesammelten Tränen der um deinen Bruder Trauernden.“&amp;#039;&amp;#039; (nach Yamanaka 2018, S. 168). Im Talmud ist eine Auslegung unseres Verses überliefert, der sehr an diesen Brauch erinnert: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Simon ben Pazi sagte, Rabbi Jehoschua ben Levi habe gesagt, bar Qappara (2./3. Jhd. n. Chr.) habe gesagt: „Wenn jemand über einen rechtschaffenen Menschen Tränen vergießt, zählt sie der Heilige – gepriesen sei er! – und tut sie in seinen Speicher.“&amp;#039;&amp;#039; (b.Schab 105b; &amp;#039;&amp;#039;nod&amp;#039;&amp;#039; wird dort also offensichtlich i.S.v. „Klagen“ verstanden, s. vorige FN). Vor allem auf Basis der Bibelstelle haben auch viele Menschen aus neuerer Zeit diverse Fläschchen ebenfalls für solche „Lacrymatorien“ / „Tränen-Fläschchen“ wie die persischen gehalten; v.a. die kleinen Fläschchen, die man in Ägypten, Griechenland und Rom in Gräbern fand und die kleinen Fläschchen, die im viktorianischen England Frauen bei sich trugen: Die ersten sollten die Tränen der Trauergäste als Grabbeigabe beinhalten, in den zweiten sollten angeblich englische Soldaten ihren Frauen ihre Tränen übergeben haben für den Fall, dass sie im Krieg fielen. Beides ist nicht wahr: Zu den viktorianischen Fläschchen vgl. am besten den Blogeintrag „[https://deathscent.com/2021/09/28/victorian-tear-catchers-are-trash/ Victorian Tear Catchers Are Trash]“ von Nuri McBride; zu den antiken „Tränenfläschchen“ z.B. Mortensen 2014: Analysiert man die antiken Fläschchen chemisch auf ihre Inhalte, erweisen sie sich als &amp;#039;&amp;#039;Parfum&amp;#039;&amp;#039;-Behälter, und dass in der Antike Parfums und Duftstoffe als Grabbeigaben dienten, ist in der Tat sehr häufig belegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_[Stehn sie] nicht in deinem Buch [geschrieben]?&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;dein Buch&#039;&#039; - Gemeint ist das „Lebensbuch“: Die Vorstellung ist häufig belegt, dass Gott über das Leben seiner Anhänger ähnlich Buch führt wie in der christlichen Popkultur der Nikolaus in seinem goldenen Buch. Vergleichbare Stellen: [[Exodus 32#s32 |Ex 32,32]]; [[Psalm 69#s29 |Ps 69,29]]; [[Psalm 87#s6 |87,6]]; [[Psalm 139#s16 |139,16]]; [[Jesaja 4#s3 |Jes 4,3]]; [[Jesaja 34#s16 |34,16]]; [[Jeaja 65#s6 |65,6]]; [[Daniel 7#s10 |Dan 7,10]]; [[Daniel 12#s1 |12,1]]; [[Maleachi 3#s16 |Mal 3,16]].&amp;lt;br /&amp;gt;Zum Sinn des Verses vgl. schön Luther: &#039;&#039;[Es ist,] als wollt er sagen: wenn schon kein Mensch mein Elend bedenken will, schaust doch du, Herr, so genau darauf, dass du alle Schritte meienr Flucht zählst, wie weit und wie fern ich verjagt werde und laufen muss, und vergisst keine Träne, die ich weine; ich weiß, dass du sie alle in deinem Register anschreibst und nicht vergessen wirst.&#039;&#039; (Luther 1962, S. 243).&amp;lt;br /&amp;gt;Im masoretischen Text ist der Satz sehr knapp formuliert; es findet sich nur die Negation mit Fragepartikel und das Nomen mit Präp. Es handelt sich um eine rhetorische Frage, erwartete Antwort: „Ja“.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Auch hier aber ist der Text unsicher: Wieder lässt sich MT nur durch Tg stützen; statt &#039;&#039;halo`&#039;&#039; setzen LXX, VUL und Syr &#039;&#039;we&#039;&#039; voraus („du hast meine Tränen vor dir gesammelt &#039;&#039;und&#039;&#039; in deinem Bericht“), Sym und Hier dagegen &#039;&#039;welo`&#039;&#039; („stelle meine Tränen in deinen Blick, &#039;&#039;aber nicht&#039;&#039; in deinen Bericht!“). Wahrscheinlich unterschiedliche Textüberlieferungen, die aber alle das Selbe besagen: (1) MT + Tg: „Sind sie nicht in deinem Buch?“; (2) Hier + Sym: „und sind sie nicht in deinem Buch[?]“; (3) LXX + VUL + Syr „Meine Tränen sind in deinem Schlauch gesammelt und in deinem Buch [verzeichnet]“.&amp;lt;br /&amp;gt;Schwerer wiegt, dass eine Reihe von Exegeten die letzte Zeile für eine Bemerkung eines Schreibers am Textrand gehalten haben, die in den Text eingedrungen sei und mit der er &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die „Flasche“ &lt;/del&gt;kommentieren wollte: „Mein Flüchtlingsdasein hältst du fest, / gesammelt sind meine Tränen in deinem Schlauch [&amp;lt;= Ist [‚dein Schlauch‘] nicht ‚dein Buch‘?]“. So z.B. BHK und Wellhausen; auch Michel 1960, S. 251; Dhanaraj 1992, S. 161; Riede 2000, S. 97; es ist dies auch einer der wenigen Fälle, in denen selbst CTAT IV, S. 356 eine solche Glosse für eine wahrscheinliche Erklärung hält. Mir (S.W.) ist noch keine mit &#039;&#039;halo`&#039;&#039; eingeleitete Schreiberbemerkung begegnet; mir scheint: Solange man eine solche nicht nachweisen kann, liegt diese Annahme sehr fern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_[Stehn sie] nicht in deinem Buch [geschrieben]?&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;dein Buch&#039;&#039; - Gemeint ist das „Lebensbuch“: Die Vorstellung ist häufig belegt, dass Gott über das Leben seiner Anhänger ähnlich Buch führt wie in der christlichen Popkultur der Nikolaus in seinem goldenen Buch. Vergleichbare Stellen: [[Exodus 32#s32 |Ex 32,32]]; [[Psalm 69#s29 |Ps 69,29]]; [[Psalm 87#s6 |87,6]]; [[Psalm 139#s16 |139,16]]; [[Jesaja 4#s3 |Jes 4,3]]; [[Jesaja 34#s16 |34,16]]; [[Jeaja 65#s6 |65,6]]; [[Daniel 7#s10 |Dan 7,10]]; [[Daniel 12#s1 |12,1]]; [[Maleachi 3#s16 |Mal 3,16]].&amp;lt;br /&amp;gt;Zum Sinn des Verses vgl. schön Luther: &#039;&#039;[Es ist,] als wollt er sagen: wenn schon kein Mensch mein Elend bedenken will, schaust doch du, Herr, so genau darauf, dass du alle Schritte meienr Flucht zählst, wie weit und wie fern ich verjagt werde und laufen muss, und vergisst keine Träne, die ich weine; ich weiß, dass du sie alle in deinem Register anschreibst und nicht vergessen wirst.&#039;&#039; (Luther 1962, S. 243).&amp;lt;br /&amp;gt;Im masoretischen Text ist der Satz sehr knapp formuliert; es findet sich nur die Negation mit Fragepartikel und das Nomen mit Präp. Es handelt sich um eine rhetorische Frage, erwartete Antwort: „Ja“.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039;: Auch hier aber ist der Text unsicher: Wieder lässt sich MT nur durch Tg stützen; statt &#039;&#039;halo`&#039;&#039; setzen LXX, VUL und Syr &#039;&#039;we&#039;&#039; voraus („du hast meine Tränen vor dir gesammelt &#039;&#039;und&#039;&#039; in deinem Bericht“), Sym und Hier dagegen &#039;&#039;welo`&#039;&#039; („stelle meine Tränen in deinen Blick, &#039;&#039;aber nicht&#039;&#039; in deinen Bericht!“). Wahrscheinlich unterschiedliche Textüberlieferungen, die aber alle das Selbe besagen: (1) MT + Tg: „Sind sie nicht in deinem Buch?“; (2) Hier + Sym: „und sind sie nicht in deinem Buch[?]“; (3) LXX + VUL + Syr „Meine Tränen sind in deinem Schlauch gesammelt und in deinem Buch [verzeichnet]“.&amp;lt;br /&amp;gt;Schwerer wiegt, dass eine Reihe von Exegeten die letzte Zeile für eine Bemerkung eines Schreibers am Textrand gehalten haben, die in den Text eingedrungen sei und mit der er &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;den „Schlauch“ &lt;/ins&gt;kommentieren wollte: „Mein Flüchtlingsdasein hältst du fest, / gesammelt sind meine Tränen in deinem Schlauch [&amp;lt;= Ist [‚dein Schlauch‘] nicht ‚dein Buch‘?]“. So z.B. BHK und Wellhausen; auch Michel 1960, S. 251; Dhanaraj 1992, S. 161; Riede 2000, S. 97; es ist dies auch einer der wenigen Fälle, in denen selbst CTAT IV, S. 356 eine solche Glosse für eine wahrscheinliche Erklärung hält. Mir (S.W.) ist noch keine mit &#039;&#039;halo`&#039;&#039; eingeleitete Schreiberbemerkung begegnet; mir scheint: Solange man eine solche nicht nachweisen kann, liegt diese Annahme sehr fern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 3. April 2022 um 14:47 Uhr</title>
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		<updated>2022-04-03T14:47:14Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 3. April 2022 um 14:17 Uhr</title>
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Auch Houbigant, Michel 1960, S. 82 und BHS halten dies für ursprünglich; aber sicher ist dies Assimilation.&amp;lt;br /&amp;gt;Schwieriger: In V. 4 ist vom „Tag, an dem ich mich &amp;#039;&amp;#039;fürchte&amp;#039;&amp;#039;“ (&amp;#039;&amp;#039;`ira`&amp;#039;&amp;#039;) die Rede, in V. 10 dagegen vom „Tag, an dem ich rufe“ (&amp;#039;&amp;#039;`eqra`&amp;#039;&amp;#039;). Hupfeld und Graetz halten daher auch hier „ich rufe“ für ursprünglich. Das wäre textkritisch klar nicht zulässig. Die Sache wird aber dadurch verkompliziert, dass Aq und Sym statt „ich fühle mich sicher bei dir“ haben: &amp;#039;&amp;#039;pepoitha&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;pepoithäso&amp;#039;&amp;#039;. Gr. &amp;#039;&amp;#039;peitho&amp;#039;&amp;#039; kann auch „etw. glauben, jmdm. vertrauen“ bedeuten; das Wort könnte also auch nur eine ungewöhnliche Üs. von &amp;#039;&amp;#039;`ebṭaḥ&amp;#039;&amp;#039; sein. Zunächst heißt &amp;#039;&amp;#039;peitho&amp;#039;&amp;#039; aber „jmdn &amp;#039;&amp;#039;beschwören&amp;#039;&amp;#039;“; &amp;#039;&amp;#039;pepoitha&amp;#039;&amp;#039; könnte also &amp;#039;&amp;#039;hier&amp;#039;&amp;#039; das Wort &amp;#039;&amp;#039;`eqra`&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;`ebṭaḥ&amp;#039;&amp;#039; voraussetzen. Das wäre eine andere Art von Wortspiel: „Am Tag, an dem ich mich fürchte, rufe ich zu dir“ (V. 4) =&amp;gt; „Am Tag, an dem ich rufe, weiß ich: Gott ist bei mir“ (V. 10); die beiden Verse drückten dann eine „Progression des Vertrauens“ aus. Eine Verschreibung von &amp;#039;&amp;#039;`ebṭaḥ&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;`eqra`&amp;#039;&amp;#039; ließe sich auch nicht gut erklären; umgekehrt kann &amp;#039;&amp;#039;`eqra`&amp;#039;&amp;#039; aber leicht an das &amp;#039;&amp;#039;baṭaḥ&amp;#039;&amp;#039; in V. 5 assimiliert worden sein. Ginge man davon aus, dass Aq und Sym ein ursprüngliches &amp;#039;&amp;#039;`eqra`&amp;#039;&amp;#039; bezeugen, spräche also sogar ziemlich viel für die Ursprünglichkeit dieser Variante. Weil es möglicherweise aber auch nur Wiedergabe von &amp;#039;&amp;#039;`ebṭaḥ&amp;#039;&amp;#039; ist, hat mit Recht bisher niemand diese Variante für ursprünglich gehalten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Kann ich mich sicher fühlen bei dir (auf dich vertrauen).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Textkritik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Vv. 4f. und 10f. sind ein Refrain, die sehr ähnlich formuliert sind. 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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Bei Gott fühle ich mich sicher (auf Gott vertraue ich),&amp;lt;ref name=&amp;quot;vertrauen&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bei Gott fühle ich mich sicher&amp;#039;&amp;#039; - ungewöhnliche Konstruktion. Sonst steht „sich sicher fühlen bei“ im Heb. mit Akkusativ, nicht wie hier mit der Präp. &amp;#039;&amp;#039;be-&amp;#039;&amp;#039;, die sonst stets Ort, Zeit, Grund oder Mittel einleitet, wo, wann, warum oder womit gepriesen wird. Die einzigen vergleichbaren Stellen sind [[Psalm 44#s9 |Ps 44,9]] und 4QShirShab&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; 2,1 = 4QShirShab&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; 14,1.7. Die Konstruktion dient hier dazu, in 5b eine weitere Alliteration zu bilden: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e`lohim &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;aṭaḥti&amp;#039;&amp;#039;, „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ei Gott &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ühle ich mich sicher“, das so dann auch in Kontrast steht zum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;aßar&amp;#039;&amp;#039; („Fleisch“) in 5c. Will man das nachahmen, vielleicht: „Bei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ott bin ich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eborgen.“&amp;lt;/ref&amp;gt; ich muss mich nicht fürchten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;_Bei Gott fühle ich mich sicher (auf Gott vertraue ich),&amp;lt;ref name=&amp;quot;vertrauen&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bei Gott fühle ich mich sicher&amp;#039;&amp;#039; - ungewöhnliche Konstruktion. Sonst steht „sich sicher fühlen bei“ im Heb. mit Akkusativ, nicht wie hier mit der Präp. &amp;#039;&amp;#039;be-&amp;#039;&amp;#039;, die sonst stets Ort, Zeit, Grund oder Mittel einleitet, wo, wann, warum oder womit gepriesen wird. Die einzigen vergleichbaren Stellen sind [[Psalm 44#s9 |Ps 44,9]] und 4QShirShab&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt; 2,1 = 4QShirShab&amp;lt;sup&amp;gt;b&amp;lt;/sup&amp;gt; 14,1.7. Die Konstruktion dient hier dazu, in 5b eine weitere Alliteration zu bilden: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e`lohim &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;aṭaḥti&amp;#039;&amp;#039;, „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ei Gott &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ühle ich mich sicher“, das so dann auch in Kontrast steht zum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;aßar&amp;#039;&amp;#039; („Fleisch“) in 5c. Will man das nachahmen, vielleicht: „Bei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ott bin ich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eborgen.“&amp;lt;/ref&amp;gt; ich muss mich nicht fürchten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 3. April 2022 um 13:56 Uhr</title>
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		<updated>2022-04-03T13:56:39Z</updated>

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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 3. April 2022 um 12:17 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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