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	<title>Richter 13 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-24T13:49:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Die Offene Bibel</subtitle>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Richter_13&amp;diff=36890&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sebastian Walter am 13. Mai 2023 um 10:30 Uhr</title>
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		<updated>2023-05-13T10:30:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 13. Mai 2023, 12:30 Uhr&lt;/td&gt;
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Butler 2009: „It is Miraculous“; Grimm 1981, S. 92: „Er ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;peli`y&amp;#039;&amp;#039;“). So schon NumR 10,5; ähnlich wohl schon LAB 42: „Er lautet Fadahel“, offenbar via &amp;#039;&amp;#039;pal`i`el&amp;#039;&amp;#039; („Wunderbar [ist] Gott“), was wirklich ein typischer Engel-Name wäre. Dem muss kein anderer Text zugrunde liegen: Von einigen Namen gibt es sowohl eine Kurzform ohne Gottestitel als auch eine Langform mit Gottestitel, und Namensträger konnten sowohl mit Kurzform als auch mit Langform bezeichnet werden. Der Prophet Micha ([[Micha 1#s1 |Mi 1,1]]) etwa heißt daher in [[Jesaja 26#s18 |Jes 26,18]] „Michajahu“ („Wer ist wie Jahu“). Ähnlich auch Tg mit einer etwas komplizierteren Deutung: Das &amp;#039;&amp;#039;aramäische&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;pl`&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „absondern, trennen“. Das aramäische &amp;#039;&amp;#039;prš&amp;#039;&amp;#039; heißt neben „trennen“ außerdem „interpretieren, auslegen“; wohl auf diesem Weg daher Tg: „Er lautet: ‚Ausleger‘“ und in V. 19: „Er, der &amp;#039;&amp;#039;auslegt&amp;#039;&amp;#039;, was zu tun ist“ (vgl. auch Radak).&amp;lt;br /&amp;gt;In der jüdischen Tradition wurde dann weiter fabuliert, der Name des Engels sei wohl insofern „zu wundersam“ und daher „verborgen“, als er – entweder der Engel selbst oder nur sein Name – sich beständig ändere und daher von Menschen nicht gefasst werden könne (z.B. Midrasch GenR 78; Midrasch Sifre Num 42; PRE 4; Jalkut Schimoni nach Midrasch Tanchuma; Raschi).&amp;lt;/ref&amp;gt;  {{par|Psalm|139|6}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|18}} Der Bote JHWHs sagte zu ihm: „(Warum dies=) Was soll das, dass du nach meinem Namen fragst? {{par|Genesis|32|30}} Er [ist ja] wunderbar (Er lautet: ‚Wunderbar‘)“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Er ist ja wunderbar (Er lautet: ‚Wunderbar‘)&amp;#039;&amp;#039; - Nach [[Psalm 139#s6 |Ps 139,6]] zu urteilen: „Er ist zu wunderbar, [als dass du ihn begreifen könntest]“ (Houtman 2004, S. 3: „Er übersteigt dein Fassungsvermögen“; Nelson 2017: „It is incomprehensible“; so die meisten Ausleger:innen). Einige dagegen glauben, dies sei tatsächlich der Name des Engels: &amp;#039;&amp;#039;Pal`i&amp;#039;&amp;#039; (z.B. Butler 2009: „It is Miraculous“; Grimm 1981, S. 92: „Er ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;peli`y&amp;#039;&amp;#039;“). So schon NumR 10,5; ähnlich wohl schon LAB 42: „Er lautet Fadahel“, offenbar via &amp;#039;&amp;#039;pal`i`el&amp;#039;&amp;#039; („Wunderbar [ist] Gott“), was wirklich ein typischer Engel-Name wäre. Dem muss kein anderer Text zugrunde liegen: Von einigen Namen gibt es sowohl eine Kurzform ohne Gottestitel als auch eine Langform mit Gottestitel, und Namensträger konnten sowohl mit Kurzform als auch mit Langform bezeichnet werden. Der Prophet Micha ([[Micha 1#s1 |Mi 1,1]]) etwa heißt daher in [[Jesaja 26#s18 |Jes 26,18]] „Michajahu“ („Wer ist wie Jahu“). Ähnlich auch Tg mit einer etwas komplizierteren Deutung: Das &amp;#039;&amp;#039;aramäische&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;pl`&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „absondern, trennen“. Das aramäische &amp;#039;&amp;#039;prš&amp;#039;&amp;#039; heißt neben „trennen“ außerdem „interpretieren, auslegen“; wohl auf diesem Weg daher Tg: „Er lautet: ‚Ausleger‘“ und in V. 19: „Er, der &amp;#039;&amp;#039;auslegt&amp;#039;&amp;#039;, was zu tun ist“ (vgl. auch Radak).&amp;lt;br /&amp;gt;In der jüdischen Tradition wurde dann weiter fabuliert, der Name des Engels sei wohl insofern „zu wundersam“ und daher „verborgen“, als er – entweder der Engel selbst oder nur sein Name – sich beständig ändere und daher von Menschen nicht gefasst werden könne (z.B. Midrasch GenR 78; Midrasch Sifre Num 42; PRE 4; Jalkut Schimoni nach Midrasch Tanchuma; Raschi).&amp;lt;/ref&amp;gt;  {{par|Psalm|139|6}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|19}} Manoach nahm ein Ziegen-Böcklein und das Speiseopfer und stieg empor auf den Felsen,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der Fels&#039;&#039; in V. 19 und &#039;&#039;der Altar&#039;&#039; in V. 20 haben vermutlich deshalb bestimmten Artikel, obwohl sie vorher nicht erwähnt wurden, weil es sich um einen bekannten Kultort der Region handelte, der auch heute noch erhalten ist. Vgl. [https://biblicalstudies.org.uk/pdf/pefqs/1885_03_183.pdf Hanauer 1885]; [https://www.jstor.org/stable/pdf/27928489.pdf Schick 1887, S. 140f.].&amp;lt;/ref&amp;gt; um es dem JHWH und [dem] Wundersamen zu bereiten (brachte [es] darf auf dem Felsen dem JHWH. Und er vollbrachte ein Wunder, um[s] zu tun).&amp;lt;ref&amp;gt;Schwierigste Stelle des Kapitels. Groß 2009, Sicre 2018 u.a. verzichten sogar ganz auf eine Übersetzung, da sich dem Wortlaut nur schwer ein Sinn abgewinnen lässt. Die Übersetzung oben ist ein neuer Vorschlag nach Tg. Was Manoach hier tut, wäre dann also ein Kompromiss: Er will JHWH ein Opfer darbringen, aber dem Engel ein Ziegenböcklein bereiten will er dennoch ebenfalls. Dass er sich auf den Vorschlag des Engels einlässt, wird zusätzlich dadurch unterstrichen, dass er die ungewöhnliche Wortstellung des Engels aus V. 16 übernimmt (also nicht: „um&#039;s zu bereiten dem JHWH“, wie man im Heb. erwarten würde, sondern „um&#039;s dem JHWH zu bereiten“).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;tFN + Textkritik&#039;&#039;&#039;: Man muss für die Übersetzung oben erstens von den hebräischen Akzenten absehen (was aber alle Übersetzungen tun) und zweitens mit Tg davon ausgehen, dass sich &#039;&#039;l-&#039;&#039; („dem“) in &#039;&#039;lJHWH&#039;&#039; („dem JHWH“) brachylogisch (=&amp;gt; Brachylogie) auch auf &#039;&#039;wmpl`&#039;&#039; („und der Wundersame“, fast das selbe Wort wie &#039;&#039;pl`j&#039;&#039; [„wunderbar“] im vorangehenden Vers) bezieht.&amp;lt;br /&amp;gt;Das sind zwei nicht ganz einfache Zusatzannahmen, aber die sonst verbreiteten Übersetzungen sind unmöglich. Sollte der Vorschlag oben nicht annehmbar sein, sollte man besser verfahren wie Groß und Sicre.&amp;lt;br /&amp;gt;Auf den ersten Blick müsste man übersetzen wie in der Alternative. Da das offensichtlich unmöglich ist, sind v.a. drei Übersetzungsvarianten besonders verbreitet:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Scheinbar die beiden Worte des MT (&#039;&#039;w-mpl` l-´ßwt&#039;&#039;, „und-er_vollbrachte_ein_Wunder/war_wundersam um-zu_tun“) übersetzt z.B. LUT („...er brachte es dem Herrn dar. Und Wunderbares geschah.“), EÜ („... er brachte es dem Herrn dar und er vollbrachte etwas Wunderbares“).&amp;lt;br /&amp;gt;Aber erstens erforderte &#039;&#039;mpl`&#039;&#039; („er tut Wunderbares“) kein zusätzliches &#039;&#039;´ßh&#039;&#039; („tun“). Zweitens und vor allem: Selbst, wenn man davon ausgeht, dass &#039;&#039;mpl`&#039;&#039; „Wunderbares“ oder „Wundergewirktes“ bedeute und daher doch mit &#039;&#039;´ßh&#039;&#039; („tun“) konstruiert werden könnte, wäre unerklärlich, warum dies dann mit der Präposition &#039;&#039;l-&#039;&#039; und im Infinitiv („&#039;&#039;um zu&#039;&#039; tu-&#039;&#039;en&#039;&#039;“) konstruiert wäre. Drittens muss man dafür davon ausgehen, dass &#039;&#039;wajja´al&#039;&#039; in V. 19 etwas anderes bedeutet als in V. 20; einmal nämlich „er brachte dar“, das zweite Mal „er stieg empor“. LUT muss schließlich auch noch viertens davon ausgehen, &#039;&#039;mpl`&#039;&#039; sei impersonaler Sg. („&#039;&#039;man&#039;&#039; vollbrachte ein Wunder“, so z.B. auch Spronk 2019), das hier wie ein Passiv-Verb verwendet würde („es wurde vollbracht ein Wunder“ &amp;gt; „ein Wunder geschah“). Diese verbreitete Übersetzung ist also unmöglich. Die ersten drei Punkte sprechen auch gegen die nächsten beiden Übersetzungen, gegen die außerdem noch spricht, dass sie darüber hinaus noch den Text ändern müssen:&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Ebenfalls verbreitet ist in dt. Üss. die Annahme, nach &#039;&#039;JHWH&#039;&#039; sei ein weiteres &#039;&#039;h&#039;&#039; zu &#039;&#039;w&#039;&#039; verdorben, &#039;&#039;w-mpl`&#039;&#039; sei also als &#039;&#039;h-mpl`&#039;&#039; Relativsatz zu JHWH und man könne dann übersetzen: „... er brachte es auf dem Felsen dar dem JHWH, &#039;&#039;der&#039;&#039; Wunder tut“ (z.B. GN: „ein Opfer für den Herrn, der Wunder tut“). Das sollen auch schon LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L, N&amp;lt;/sup&amp;gt;, VL und VUL bezeugen, z.B. VUL: &#039;&#039;offerens Domino, qui facit mirabilia&#039;&#039; („er brachte es da dem JHWH, der Wunder vollbringt“). Könnte &#039;&#039;mpl` l´ßwt&#039;&#039; diese Bedeutung haben, wäre dies textkritisch gesehen die erste Wahl, aber s. zu (1) – fast sicher haben auch diese Textzeugen nur frei etwas aus dem vorliegenden Wortmaterial &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;etwas &lt;/del&gt;herausgesponnen.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Schließlich auch noch verbreitet ist in neueren Kommentaren die verwandte Annahme, nach &#039;&#039;JHWH&#039;&#039; sei zwischen (!) &#039;&#039;w-&#039;&#039; und &#039;&#039;-mpl`&#039;&#039; ein weiteres &#039;&#039;JHWH&#039;&#039; oder (noch schwieriger) ein &#039;&#039;hw`&#039;&#039; („dieser“) entfallen, so dass man übersetzen könnte: „... er brachte es auf dem Felsen dar dem JHWH, &#039;&#039;und JHWH&#039;&#039; / &#039;&#039;und dieser&#039;&#039; vollbrachte ein Wunder“ (so z.B. NeÜ: „Dann tat Jahwe etwas Wunderbares“; SLT: „Und Er vollbrachte ein Wunder“). Die erste Variante hat ebenfalls leichte Stütze in LXX&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt; („er brachte des dar dem Herrn, dem Wunder vollbringenden Herrn“).&amp;lt;/ref&amp;gt; {Und Manoach und seine Frau sahen es}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039; - Der selbe Satz wie in V. 20; vermutlich durch einen Schreiberfehler aus diesem Vers schon hier eingedrungen (richtig z.B. BHQ). Gegen die neuere Übersetzung „Als Manoach und seine Frau zusahen, 20 geschah&#039;s, dass...“ vgl. richtig Groß 2009, S. 674: „es geschah“ ist im Heb. klar Signal für einen neuen Satz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|19}} Manoach nahm ein Ziegen-Böcklein und das Speiseopfer und stieg empor auf den Felsen,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;der Fels&#039;&#039; in V. 19 und &#039;&#039;der Altar&#039;&#039; in V. 20 haben vermutlich deshalb bestimmten Artikel, obwohl sie vorher nicht erwähnt wurden, weil es sich um einen bekannten Kultort der Region handelte, der auch heute noch erhalten ist. Vgl. [https://biblicalstudies.org.uk/pdf/pefqs/1885_03_183.pdf Hanauer 1885]; [https://www.jstor.org/stable/pdf/27928489.pdf Schick 1887, S. 140f.].&amp;lt;/ref&amp;gt; um es dem JHWH und [dem] Wundersamen zu bereiten (brachte [es] darf auf dem Felsen dem JHWH. Und er vollbrachte ein Wunder, um[s] zu tun).&amp;lt;ref&amp;gt;Schwierigste Stelle des Kapitels. Groß 2009, Sicre 2018 u.a. verzichten sogar ganz auf eine Übersetzung, da sich dem Wortlaut nur schwer ein Sinn abgewinnen lässt. Die Übersetzung oben ist ein neuer Vorschlag nach Tg. Was Manoach hier tut, wäre dann also ein Kompromiss: Er will JHWH ein Opfer darbringen, aber dem Engel ein Ziegenböcklein bereiten will er dennoch ebenfalls. Dass er sich auf den Vorschlag des Engels einlässt, wird zusätzlich dadurch unterstrichen, dass er die ungewöhnliche Wortstellung des Engels aus V. 16 übernimmt (also nicht: „um&#039;s zu bereiten dem JHWH“, wie man im Heb. erwarten würde, sondern „um&#039;s dem JHWH zu bereiten“).&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;tFN + Textkritik&#039;&#039;&#039;: Man muss für die Übersetzung oben erstens von den hebräischen Akzenten absehen (was aber alle Übersetzungen tun) und zweitens mit Tg davon ausgehen, dass sich &#039;&#039;l-&#039;&#039; („dem“) in &#039;&#039;lJHWH&#039;&#039; („dem JHWH“) brachylogisch (=&amp;gt; Brachylogie) auch auf &#039;&#039;wmpl`&#039;&#039; („und der Wundersame“, fast das selbe Wort wie &#039;&#039;pl`j&#039;&#039; [„wunderbar“] im vorangehenden Vers) bezieht.&amp;lt;br /&amp;gt;Das sind zwei nicht ganz einfache Zusatzannahmen, aber die sonst verbreiteten Übersetzungen sind unmöglich. Sollte der Vorschlag oben nicht annehmbar sein, sollte man besser verfahren wie Groß und Sicre.&amp;lt;br /&amp;gt;Auf den ersten Blick müsste man übersetzen wie in der Alternative. Da das offensichtlich unmöglich ist, sind v.a. drei Übersetzungsvarianten besonders verbreitet:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Scheinbar die beiden Worte des MT (&#039;&#039;w-mpl` l-´ßwt&#039;&#039;, „und-er_vollbrachte_ein_Wunder/war_wundersam um-zu_tun“) übersetzt z.B. LUT („...er brachte es dem Herrn dar. Und Wunderbares geschah.“), EÜ („... er brachte es dem Herrn dar und er vollbrachte etwas Wunderbares“).&amp;lt;br /&amp;gt;Aber erstens erforderte &#039;&#039;mpl`&#039;&#039; („er tut Wunderbares“) kein zusätzliches &#039;&#039;´ßh&#039;&#039; („tun“). Zweitens und vor allem: Selbst, wenn man davon ausgeht, dass &#039;&#039;mpl`&#039;&#039; „Wunderbares“ oder „Wundergewirktes“ bedeute und daher doch mit &#039;&#039;´ßh&#039;&#039; („tun“) konstruiert werden könnte, wäre unerklärlich, warum dies dann mit der Präposition &#039;&#039;l-&#039;&#039; und im Infinitiv („&#039;&#039;um zu&#039;&#039; tu-&#039;&#039;en&#039;&#039;“) konstruiert wäre. Drittens muss man dafür davon ausgehen, dass &#039;&#039;wajja´al&#039;&#039; in V. 19 etwas anderes bedeutet als in V. 20; einmal nämlich „er brachte dar“, das zweite Mal „er stieg empor“. LUT muss schließlich auch noch viertens davon ausgehen, &#039;&#039;mpl`&#039;&#039; sei impersonaler Sg. („&#039;&#039;man&#039;&#039; vollbrachte ein Wunder“, so z.B. auch Spronk 2019), das hier wie ein Passiv-Verb verwendet würde („es wurde vollbracht ein Wunder“ &amp;gt; „ein Wunder geschah“). Diese verbreitete Übersetzung ist also unmöglich. Die ersten drei Punkte sprechen auch gegen die nächsten beiden Übersetzungen, gegen die außerdem noch spricht, dass sie darüber hinaus noch den Text ändern müssen:&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Ebenfalls verbreitet ist in dt. Üss. die Annahme, nach &#039;&#039;JHWH&#039;&#039; sei ein weiteres &#039;&#039;h&#039;&#039; zu &#039;&#039;w&#039;&#039; verdorben, &#039;&#039;w-mpl`&#039;&#039; sei also als &#039;&#039;h-mpl`&#039;&#039; Relativsatz zu JHWH und man könne dann übersetzen: „... er brachte es auf dem Felsen dar dem JHWH, &#039;&#039;der&#039;&#039; Wunder tut“ (z.B. GN: „ein Opfer für den Herrn, der Wunder tut“). Das sollen auch schon LXX&amp;lt;sup&amp;gt;L, N&amp;lt;/sup&amp;gt;, VL und VUL bezeugen, z.B. VUL: &#039;&#039;offerens Domino, qui facit mirabilia&#039;&#039; („er brachte es da dem JHWH, der Wunder vollbringt“). Könnte &#039;&#039;mpl` l´ßwt&#039;&#039; diese Bedeutung haben, wäre dies textkritisch gesehen die erste Wahl, aber s. zu (1) – fast sicher haben auch diese Textzeugen nur frei etwas aus dem vorliegenden Wortmaterial herausgesponnen.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Schließlich auch noch verbreitet ist in neueren Kommentaren die verwandte Annahme, nach &#039;&#039;JHWH&#039;&#039; sei zwischen (!) &#039;&#039;w-&#039;&#039; und &#039;&#039;-mpl`&#039;&#039; ein weiteres &#039;&#039;JHWH&#039;&#039; oder (noch schwieriger) ein &#039;&#039;hw`&#039;&#039; („dieser“) entfallen, so dass man übersetzen könnte: „... er brachte es auf dem Felsen dar dem JHWH, &#039;&#039;und JHWH&#039;&#039; / &#039;&#039;und dieser&#039;&#039; vollbrachte ein Wunder“ (so z.B. NeÜ: „Dann tat Jahwe etwas Wunderbares“; SLT: „Und Er vollbrachte ein Wunder“). Die erste Variante hat ebenfalls leichte Stütze in LXX&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt; („er brachte des dar dem Herrn, dem Wunder vollbringenden Herrn“).&amp;lt;/ref&amp;gt; {Und Manoach und seine Frau sahen es}&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Textkritik&#039;&#039;&#039; - Der selbe Satz wie in V. 20; vermutlich durch einen Schreiberfehler aus diesem Vers schon hier eingedrungen (richtig z.B. BHQ). Gegen die neuere Übersetzung „Als Manoach und seine Frau zusahen, 20 geschah&#039;s, dass...“ vgl. richtig Groß 2009, S. 674: „es geschah“ ist im Heb. klar Signal für einen neuen Satz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 11. April 2023 um 12:57 Uhr</title>
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		<updated>2023-04-11T12:57:16Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 11. April 2023, 14:57 Uhr&lt;/td&gt;
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Als darauf Manoach ihn in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach seinem Namen fragt, wird ihm auch dies (ähnlich wie dem Jakob in [[Genesis 32#s30 |Gen 23]] und dem Mose in [[Exodus 3#s14 |Ex 3]]) verwehrt: Der Name des Engels ist nach V. 18 zu „wunderbar“ für Manoach. Manoach begreift immer noch nicht, und so will er in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; den Engel offenbar durch einen Trick doch dazu verführen, mit ihm zu speisen, indem er neben dem Speiseopfer doch auch ein Ziegenböcklein zum Opferaltar bringt. Doch bevor er seinen Plan in die Tat umsetzen kann, vollbringt der Engel in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wie in [[Richter 6#s19 |Ri 6,19-21]] ein Wunder am Opferfeuer – ähnlich wie dort nämlich gerade, dass er einfach in den Flammen himmelwärts verschwindet. Da endlich begreift Manoach im auffällig formulierten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 21&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Gerade darin, dass der Engel nun verborgen ist und bleibt, entbirgt sich seine göttliche Natur: „Der Bote JHWHs erschien Manoach und seiner Frau nicht mehr. &amp;#039;&amp;#039;Da&amp;#039;&amp;#039; verstand Manoach, dass er ein Bote JHWHs gewesen war.“&amp;lt;br /&amp;gt;Wie Gideon in [[Richter 6#s22 |Ri 6,22f.]] fürchtet er darauf um sein Leben und muss in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 23&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erst wieder von seiner Frau beruhigt werden. Ihr Hinweis auf das Speiseopfer und das Gesehene bezieht sich dabei zurück den Opferabschnitt Vv. 15-20, ihr Verweis auf das Gehörte auf die Prophezeiung des Engels in Vv. 3-14. Die letzten beiden Verse schlagen den Bogen zurück zu V. 2, indem die „Unfruchtbare, die nicht gebar“ aus V. 2b nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einen Sohn „gebiert“ und indem dieser Sohn von Manoach „aus Zora vom Daniten-Clan“ (V. 2a) nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beginnt, von Gottes Geist „im Dan-Lager zwischen Zora“ und Eschtaol umhergetrieben zu werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Danach beginnt in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein neuer Handlungsbogen, der die beiden von Manoachs Frau in V. 6 aufgeworfenen Fragen beantworten wird und der sehr deutlich aus [[Richter 6 |Ri 6]] abgeschrieben worden ist: Manoach will wie dort und wie Abraham in [[Genesis 18 |Gen 18]] seinen göttlichen Besucher bewirten. 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Ihr Hinweis auf das Speiseopfer und das Gesehene bezieht sich dabei zurück den Opferabschnitt Vv. 15-20, ihr Verweis auf das Gehörte auf die Prophezeiung des Engels in Vv. 3-14. Die letzten beiden Verse schlagen den Bogen zurück zu V. 2, indem die „Unfruchtbare, die nicht gebar“ aus V. 2b nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einen Sohn „gebiert“ und indem dieser Sohn von Manoach „aus Zora vom Daniten-Clan“ (V. 2a) nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beginnt, von Gottes Geist „im Dan-Lager zwischen Zora“ und Eschtaol umhergetrieben zu werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Denn davon, „woher er sei“, wird nur klar, dass es „himmelwärts“ gelegen ist, und auch von seinem Namen nur so viel, dass dieser „wunderbar“ ist. Diese Unverfügbarkeit des Gottesboten wird zusätzlich mindestens dadurch unterstrichen, dass Manoach in diesem zentralen Abschnitt gleich doppelt abgewiesen wird (vgl. sehr gut Römheld 1992, S. 37), und außerdem dadurch, dass Manoachs Bitte in V. 9 nur annähernd entsprochen und seine Frage in V. 12 sphinxhaft nur gegen den Strich beantwortet wird.&amp;lt;br /&amp;gt;Manoachs Frau spielt dabei spätestens ab V. 12 und bis V. 22 nur noch eine Nebenrolle. Dass man in der neueren Auslegung &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;daher &lt;/del&gt;zumeist annimmt, die &#039;&#039;Frau&#039;&#039; stehe hier im Zentrum der Geschichte und Manoach sei ganz unbedeutend für dieselbe, ist daher massiv überzogen. Aber es ist wirklich so, dass in dieser Geschichte über Offenbarung und Erkenntnis dem Manoach alles Wissen erst durch seine Frau vermittelt werden muss: Nur ihr erscheint der Engel; sie empfängt die erste Verkündigung, sie überliefert ihm die zweite, sie muss ihm auch erst die dritte ermöglichen, und bis zum Ende hat sie mehr Kenntnisse über ihren Sohn als dieser. Auch die Natur des Verkündigers scheint sie bereits zu Beginn immerhin erahnt zu haben, und selbst dann, als ganz am Ende auch Manoach sie erfasst, muss sie diese seine Erkenntnis erst noch ins rechte Licht rücken. „Informationspolitisch“, so könnte man sagen, steht damit Manoachs Frau zu ihrem Mann im selben Verhältnis wie in Kapitel 16 Delila zu den Gazatitern und im nun folgenden Kapitel 14 Simsons Verlobte zu den Timnäern. Was dies zur Bedeutung des ganzen Simson-Zyklus austrägt, darauf werden wir im letzten Kapitel noch einmal zurückkommen müssen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Damit ist diese erste Geschichte des Simson-Zyklus an ihr Ziel gelangt. Und es ist eine merkwürdige Geschichte. Ihr Hauptaugenmerk liegt überraschenderweise nicht auf der Verkündigung des Gotteskindes Simson durch den Engel an Manoachs Frau, die bereits in V. 5 zu Ende erzählt ist. Stattdessen liegt es ab V. 6 mehr auf dem Geschehen von &#039;&#039;&#039;Verkündigung&#039;&#039;&#039; an sich, insofern auch auf Nachfrage ihrem Mann Manoach das Schicksal seines Sohnes in Vv. 8-14 &#039;&#039;gerade nicht&#039;&#039; klarer wird, und indem ihm in Vv. 15-21 auch die Identität des Verkünders erst schrittweise aufgeht. Oder vielmehr: Ebenfalls &#039;&#039;gerade nicht&#039;&#039; aufgeht. Denn davon, „woher er sei“, wird nur klar, dass es „himmelwärts“ gelegen ist, und auch von seinem Namen nur so viel, dass dieser „wunderbar“ ist. 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Aber es ist wirklich so, dass in dieser Geschichte über Offenbarung und Erkenntnis dem Manoach alles Wissen erst durch seine Frau vermittelt werden muss: Nur ihr erscheint der Engel; sie empfängt die erste Verkündigung, sie überliefert ihm die zweite, sie muss ihm auch erst die dritte ermöglichen, und bis zum Ende hat sie mehr Kenntnisse über ihren Sohn als dieser. Auch die Natur des Verkündigers scheint sie bereits zu Beginn immerhin erahnt zu haben, und selbst dann, als ganz am Ende auch Manoach sie erfasst, muss sie diese seine Erkenntnis erst noch ins rechte Licht rücken. „Informationspolitisch“, so könnte man sagen, steht damit Manoachs Frau zu ihrem Mann im selben Verhältnis wie in Kapitel 16 Delila zu den Gazatitern und im nun folgenden Kapitel 14 Simsons Verlobte zu den Timnäern. Was dies zur Bedeutung des ganzen Simson-Zyklus austrägt, darauf werden wir im letzten Kapitel noch einmal zurückkommen müssen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 5. Januar 2023 um 23:10 Uhr</title>
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Einige Ausleger:innen glauben, dass dies das Leitthema des Simsonzyklus sei: In Ri 13 werde Simson zum Nasiräer bestimmt, in Ri 14,5-9 aber komme er in Kontakt mit Aas, in Ri 14,10-20 veranstalte er ein Trinkgelage, in Ri 15 gerate er durch seine Kriegshandlungen in Kontakt mit vielen Leichen und in Ri 16 schließlich lasse er sich auch noch seine Haare scheren; der rote Faden der Simson-Saga sei also, wie Simson Schritt für Schritt mit allen Nasiräergelübden breche.&amp;lt;br /&amp;gt;Das ist aber zunächst schon literarisch keine sehr stimmige Auslegung: Wie wir gleich sehen werden, erklärt es schon die auffällige Gestaltung von Ri 13 überhaupt nicht. In Ri 14,10-20 ist nur in V. 10 von dem Trinkgelage die Rede und es ist auch gar nicht klar, ob Simson selbst überhaupt zur Flasche greift. In Ri 15 wird nur in zwei Versen von Simsons Kämpfen berichtet. Ri 16 stimmte mit dieser Auslegung gut zusammen, aber von den vorangehenden Kapitel werden für diese Deutung nur sechs Verse berücksichtigt und gerade die so bestimmende Verrats-Thematik &#039;&#039;nicht&#039;&#039;. Zudem ist ungewiss, ob man Ri 13-16 überhaupt mit Num 6 zusammenlesen darf. In mehrerlei Hinsicht unterscheiden sich nämlich schon in unseren zwei Versen die Nasiräerbestimmungen für Simson von denen aus Num 6. Erstens wird Simson nicht durch Gelübde zum Nasiräer auf Zeit, sondern „von Mutterleib an“. Das Selbe wird in [[1 Samuel 1#s22 |1 Sam 1,22]] von Samuel berichtet. Zweitens wird das Alkoholverbot gar nicht über ihn verhängt, sondern über seine Mutter (s. zu V. 4). Von dem Verbot des Kontakts mit Leichen aus Num 6 wird gar nichts verlautet. Auch in [[Richter 16#s17 |Ri 16,17]] erwähnt Simson von den dort erwähnten Nasiräerbestimmungen nur das Scherverbot. Möglicherweise gab es also neben dem Nasiräerstand auf Zeit einen lebenslangen Nasiräerstand, für den andere Regeln galten, oder die Unterschiede zwischen Num 6 einerseits und Ri 13-16 und 1 Sam 1 andererseits sind damit zu erklären, dass die Kapitel aus unterschiedlichen Jahrhunderten stammen und der Nasiräerstand sich in der Zwischenzeit entwickelt hat. So und so fährt man gewiss am besten, wenn man unsere Vv. 4-5 als wichtige Grundlage von Ri 16 liest, die aber in Ri 14-15 zu vernachlässigen sind.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;Was genau dieses &#039;&#039;&#039;Nasiräertum&#039;&#039;&#039; im Simsonzyklus bedeutet, ist nicht ganz klar. 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Einige Ausleger:innen glauben, dass dies das Leitthema des Simsonzyklus sei: In Ri 13 werde Simson zum Nasiräer bestimmt, in Ri 14,5-9 aber komme er in Kontakt mit Aas, in Ri 14,10-20 veranstalte er ein Trinkgelage, in Ri 15 gerate er durch seine Kriegshandlungen in Kontakt mit vielen Leichen und in Ri 16 schließlich lasse er sich auch noch seine Haare scheren; der rote Faden der Simson-Saga sei also, wie Simson Schritt für Schritt mit allen Nasiräergelübden breche.&amp;lt;br /&amp;gt;Das ist aber zunächst schon literarisch keine sehr stimmige Auslegung: Wie wir gleich sehen werden, erklärt es schon die auffällige Gestaltung von Ri 13 überhaupt nicht. In Ri 14,10-20 ist nur in V. 10 von dem Trinkgelage die Rede und es ist auch gar nicht klar, ob Simson selbst überhaupt zur Flasche greift. In Ri 15 wird nur in zwei Versen von Simsons Kämpfen berichtet. Ri 16 stimmte mit dieser Auslegung gut zusammen, aber von den vorangehenden Kapitel werden für diese Deutung nur sechs Verse berücksichtigt und gerade die so bestimmende Verrats-Thematik &#039;&#039;nicht&#039;&#039;. Zudem ist ungewiss, ob man Ri 13-16 überhaupt mit Num 6 zusammenlesen darf. In mehrerlei Hinsicht unterscheiden sich nämlich schon in unseren zwei Versen die Nasiräerbestimmungen für Simson von denen aus Num 6. Erstens wird Simson nicht durch Gelübde zum Nasiräer auf Zeit, sondern „von Mutterleib an“. Das Selbe wird in [[1 Samuel 1#s22 |1 Sam 1,22]] von Samuel berichtet. Zweitens wird das Alkoholverbot gar nicht über ihn verhängt, sondern über seine Mutter (s. zu V. 4). Von dem Verbot des Kontakts mit Leichen aus Num 6 wird gar nichts verlautet. Auch in [[Richter 16#s17 |Ri 16,17]] erwähnt Simson von den dort erwähnten Nasiräerbestimmungen nur das Scherverbot. Möglicherweise gab es also neben dem Nasiräerstand auf Zeit einen lebenslangen Nasiräerstand, für den andere Regeln galten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(so z.B. schon die Mischna in [https://www.sefaria.org/Mishnah_Nazir.1.2?lang=bi&amp;amp;with=all&amp;amp;lang2=en m.Naz 1,2])&lt;/ins&gt;, oder die Unterschiede zwischen Num 6 einerseits und Ri 13-16 und 1 Sam 1 andererseits sind damit zu erklären, dass die Kapitel aus unterschiedlichen Jahrhunderten stammen und der Nasiräerstand sich in der Zwischenzeit entwickelt hat. So und so fährt man gewiss am besten, wenn man unsere Vv. 4-5 als wichtige Grundlage von Ri 16 liest, die aber in Ri 14-15 zu vernachlässigen sind.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 5. Januar 2023 um 23:04 Uhr</title>
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Einige Ausleger:innen glauben, dass dies das Leitthema des Simsonzyklus sei: In Ri 13 werde Simson zum Nasiräer bestimmt, in Ri 14,5-9 aber komme er in Kontakt mit Aas, in Ri 14,10-20 veranstalte er ein Trinkgelage, in Ri 15 gerate er durch seine Kriegshandlungen in Kontakt mit vielen Leichen und in Ri 16 schließlich lasse er sich auch noch seine Haare scheren; der rote Faden der Simson-Saga sei also, wie Simson Schritt für Schritt mit allen Nasiräergelübden breche.&amp;lt;br /&amp;gt;Das ist aber zunächst schon literarisch keine sehr stimmige Auslegung: Wie wir gleich sehen werden, erklärt es schon die auffällige Gestaltung von Ri 13 überhaupt nicht. In Ri 14,10-20 ist nur in V. 10 von dem Trinkgelage die Rede und es ist auch gar nicht klar, ob Simson selbst überhaupt zur Flasche greift. In Ri 15 wird nur in zwei Versen von Simsons Kämpfen berichtet. Ri 16 stimmte mit dieser Auslegung gut zusammen, aber von den vorangehenden Kapitel werden für diese Deutung nur sechs Verse berücksichtigt und gerade die so bestimmende Verrats-Thematik &#039;&#039;nicht&#039;&#039;. Zudem ist ungewiss, ob man Ri 13-16 überhaupt mit Num 6 zusammenlesen darf. In mehrerlei Hinsicht unterscheiden sich nämlich schon in unseren zwei Versen die Nasiräerbestimmungen für Simson von denen aus Num 6. Erstens wird Simson nicht durch Gelübde zum Nasiräer auf Zeit, sondern „von Mutterleib an“. Das Selbe wird in [[1 Samuel 1#s22 |1 Sam 1,22]] von Samuel berichtet. Zweitens wird das Alkoholverbot gar nicht über ihn verhängt, sondern über seine Mutter (s. zu V. 4). Von dem Verbot des Kontakts mit Leichen aus Num 6 wird gar nichts verlautet. Auch in [[Richter 16#s17 |Ri 16,17]] erwähnt Simson von den dort erwähnten Nasiräerbestimmungen nur das Scherverbot. Möglicherweise gab es also neben dem Nasiräerstand auf Zeit einen lebenslangen Nasiräerstand, für den andere Regeln galten, oder die Unterschiede zwischen Num 6 einerseits und Ri 13-16 und 1 Sam 1 andererseits sind damit zu erklären, dass die Kapitel aus unterschiedlichen Jahrhunderten stammen und der Nasiräerstand sich in der Zwischenzeit entwickelt hat. So und so fährt man gewiss am besten, wenn man unsere Vv. 4-5 als wichtige Grundlage von Ri 16 liest, die aber in Ri 14-15 zu vernachlässigen sind.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;Was genau dieses &#039;&#039;&#039;Nasiräertum&#039;&#039;&#039; im Simsonzyklus bedeutet, ist nicht ganz klar. 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Einige Ausleger:innen glauben, dass dies das Leitthema des Simsonzyklus sei: In Ri 13 werde Simson zum Nasiräer bestimmt, in Ri 14,5-9 aber komme er in Kontakt mit Aas, in Ri 14,10-20 veranstalte er ein Trinkgelage, in Ri 15 gerate er durch seine Kriegshandlungen in Kontakt mit vielen Leichen und in Ri 16 schließlich lasse er sich auch noch seine Haare scheren; der rote Faden der Simson-Saga sei also, wie Simson Schritt für Schritt mit allen Nasiräergelübden breche.&amp;lt;br /&amp;gt;Das ist aber zunächst schon literarisch keine sehr stimmige Auslegung: Wie wir gleich sehen werden, erklärt es schon die auffällige Gestaltung von Ri 13 überhaupt nicht. In Ri 14,10-20 ist nur in V. 10 von dem Trinkgelage die Rede und es ist auch gar nicht klar, ob Simson selbst überhaupt zur Flasche greift. In Ri 15 wird nur in zwei Versen von Simsons Kämpfen berichtet. Ri 16 stimmte mit dieser Auslegung gut zusammen, aber von den vorangehenden Kapitel werden für diese Deutung nur sechs Verse berücksichtigt und gerade die so bestimmende Verrats-Thematik &#039;&#039;nicht&#039;&#039;. Zudem ist ungewiss, ob man Ri 13-16 überhaupt mit Num 6 zusammenlesen darf. In mehrerlei Hinsicht unterscheiden sich nämlich schon in unseren zwei Versen die Nasiräerbestimmungen für Simson von denen aus Num 6. Erstens wird Simson nicht durch Gelübde zum Nasiräer auf Zeit, sondern „von Mutterleib an“. Das Selbe wird in [[1 Samuel 1#s22 |1 Sam 1,22]] von Samuel berichtet. Zweitens wird das Alkoholverbot gar nicht über ihn verhängt, sondern über seine Mutter (s. zu V. 4). Von dem Verbot des Kontakts mit Leichen aus Num 6 wird gar nichts verlautet. Auch in [[Richter 16#s17 |Ri 16,17]] erwähnt Simson von den dort erwähnten Nasiräerbestimmungen nur das Scherverbot. Möglicherweise gab es also neben dem Nasiräerstand auf Zeit einen lebenslangen Nasiräerstand, für den andere Regeln galten, oder die Unterschiede zwischen Num 6 einerseits und Ri 13-16 und 1 Sam 1 andererseits sind damit zu erklären, dass die Kapitel aus unterschiedlichen Jahrhunderten stammen und der Nasiräerstand sich in der Zwischenzeit entwickelt hat. So und so fährt man gewiss am besten, wenn man unsere Vv. 4-5 als wichtige Grundlage von Ri 16 liest, die aber in Ri 14-15 zu vernachlässigen sind.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 5. Januar 2023 um 22:56 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 5. Januar 2023 um 20:59 Uhr</title>
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		<updated>2023-01-05T20:59:10Z</updated>

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Davon, wie sie u.a. aus Zora ans nördliche Ende Israels umsiedeln, berichtet [[Richter 18 |Ri 18]].&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Clan&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Clan&#039;&#039; - Eigentlich sind die Daniten einer der zwölf &#039;&#039;Stämme&#039;&#039; Israels, nicht nur ein Clan (also eine soziale Größe zwischen Großfamilie und Stamm). Warum sie hier als „Clan“ bezeichnet werden, ist unklar. Bar 2018, S. 3 fasst gut die vier Positionen zusammen, die aktuell am häufigsten diskutiert werden:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Der Sprachgebrauch könnte unauffällig sein, denn [[Richter 18#s19 |Ri 18,19]] könnte man so werten, dass man „Clan“ auch i.S.v. „Stamm“ verwenden konnte (so schon Radak; auch LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B, L&amp;lt;/sup&amp;gt; übersetzt mit „Stamm“). Ist das so, kannten aber jedenfalls die Übersetzer von LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt; diesen Sprachgebrauch nicht, die das offenbar schwierige Wort mit zwei unterschiedlichen Begriffen gleichzeitig übersetzten („vom &#039;&#039;Volk&#039;&#039; der &#039;&#039;Familie&#039;&#039; der Daniten“).&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Ist es dennoch wahr, dann vielleicht deshalb: In [[Numeri 26 |Num 26]] werden die einzelnen Clans der zwölf Stämme aufgezählt. Anders als die anderen Stämme bestand der Stamm Dan &#039;&#039;nur&#039;&#039; aus dem Clan der Schuchamiter ([[Numeri 26#s42 |Num 26,42]]), vielleicht konnte deshalb im Falle von Dan „Stamm“ und „Clan“ derart austauschbar verwendet werden können.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Nicht alle Daniten wohnten in Zora; vielleicht werden deshalb diejenigen Daniten, die in Zora wohnten, nur als „Clan“ bezeichnet.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Vielleicht schließlich handelte es sich bei den Danitern, die ja in der direkten Nachbarschaft der Philister lebten, nur noch um einen stark geschrumpften Stamm, und dies soll mit diesem Sprachgebrauch angezeigt werden. Letzteres ist die Mehrheitsmeinung; so z.B. auch Bartusch 2003, S. 168. Sehe ich (S.W.) richtig, gibt es hierfür aber keine Indizien.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Daniten. Sein Name war Manoach (=Ruhe, Ruheort, Heimstatt).&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Manoach&#039;&#039; - Ein äußerst auffälliger Name für einen Daniten – litten nach [[Richter 18#s1 |Ri 18,1]] doch gerade diese darunter, dass einzig sie noch &#039;&#039;keine&#039;&#039; endgültige Heimstatt gefunden hatten (so richtig z.B. Webb 2012). Gewiss verweist dieser Name auch bereits voraus auf dieses Kapitel.&amp;lt;br /&amp;gt;Brettler 2002, S. 48, der zu jenen gehört, die glauben, dass Manoach in diesem Kapitel durchweg negativ dargestellt würde, will auch schon den Namen als Kritik lesen: „Mr. Couch-Potato“. Eine schöne Idee, aber haltlos.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Frau&amp;lt;ref&amp;gt;Die &#039;&#039;Frau&#039;&#039; bleibt das ganze Kapitel hindurch namenlos, daher waren mehrere Traditionen zu ihrem Namen im Umlauf: Laut LAB 224 hieß sie &#039;&#039;Eluma&#039;&#039;, Midrasch NumR 10,5 identifiziert sie mit der &#039;&#039;Hatzlelponi&#039;&#039; aus [[1 Chroniken 4#s3 |1 Chr 4,3]]. Auch der Grund für ihre Namenlosigkeit ist unklar. Am sinnvollsten wohl z.B. ALTER und McCann 2002: „Frau“ ist ein Leitwort in Ri 13-16; dass Manoachs Frau hier stets als „Frau“ bezeichnet wird, führt dazu, dass das Wort, das erst ab Ri 14 wirklich bedeutsam werden wird, schon in diesem Kapitel sehr häufig fallen kann. Erwägenswert ist und häufig wiederholt wurde auch die Mutmaßung von Reinhartz 1992, S. 27: Knackpunkt des Kapitels ist u.a., dass auch der gleich auftauchende Engel seinen Namen nicht verrät. Dass damit sowohl Frau als auch Engel namenlos bleiben, nähert die beiden Figuren einander an und steigert so Würde und Bedeutung von Frau Manoach.&amp;lt;/ref&amp;gt; war unfruchtbar und gebar nicht (hatte nicht(s) geboren).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|2}} Es war ein Mann aus Zora&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Zora&#039;&#039; - heute = Khirbet &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Sar&#039;ah &lt;/ins&gt;in Palästina&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, für eine Karte s. die Anmerkungen von Ri 14&lt;/ins&gt;. Im AT überwiegend israelitische Stadt im Stammesgebiet von Juda zwischen Jerusalem und dem Gebiet der Schefela am Meer, wo zu Simsons Zeit die Philister siedelten. Hier aber ist Zora noch Wohnort der Daniten. Davon, wie sie u.a. aus Zora ans nördliche Ende Israels umsiedeln, berichtet [[Richter 18 |Ri 18]].&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Clan&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Clan&#039;&#039; - Eigentlich sind die Daniten einer der zwölf &#039;&#039;Stämme&#039;&#039; Israels, nicht nur ein Clan (also eine soziale Größe zwischen Großfamilie und Stamm). Warum sie hier als „Clan“ bezeichnet werden, ist unklar. Bar 2018, S. 3 fasst gut die vier Positionen zusammen, die aktuell am häufigsten diskutiert werden:&amp;lt;br /&amp;gt;(1) Der Sprachgebrauch könnte unauffällig sein, denn [[Richter 18#s19 |Ri 18,19]] könnte man so werten, dass man „Clan“ auch i.S.v. „Stamm“ verwenden konnte (so schon Radak; auch LXX&amp;lt;sup&amp;gt;B, L&amp;lt;/sup&amp;gt; übersetzt mit „Stamm“). 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Anders als die anderen Stämme bestand der Stamm Dan &#039;&#039;nur&#039;&#039; aus dem Clan der Schuchamiter ([[Numeri 26#s42 |Num 26,42]]), vielleicht konnte deshalb im Falle von Dan „Stamm“ und „Clan“ derart austauschbar verwendet werden können.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Nicht alle Daniten wohnten in Zora; vielleicht werden deshalb diejenigen Daniten, die in Zora wohnten, nur als „Clan“ bezeichnet.&amp;lt;br /&amp;gt;(4) Vielleicht schließlich handelte es sich bei den Danitern, die ja in der direkten Nachbarschaft der Philister lebten, nur noch um einen stark geschrumpften Stamm, und dies soll mit diesem Sprachgebrauch angezeigt werden. Letzteres ist die Mehrheitsmeinung; so z.B. auch Bartusch 2003, S. 168. Sehe ich (S.W.) richtig, gibt es hierfür aber keine Indizien.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Daniten. 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Besser deutet man den Namen daher als Kurzform für „[Gott ist] die Sonne“ / „Die Sonne [ist Gott]“ (so [https://www.dahpn.gwi.uni-muenchen.de/wp-content/uploads/MSSAP.pdf#0136 MSSAP §136]; [https://www.dahpn.gwi.uni-muenchen.de/name/?id=1711&amp;amp;type=bib&amp;amp;db=211 DAHPN]; vgl. einerseits auch den amurritischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Śamśi-haddu&amp;#039;&amp;#039; [„[der Gott] Haddu ist meine Sonne“], andererseits z.B. den heb. Namen &amp;#039;&amp;#039;Uri&amp;#039;&amp;#039; [„Licht [ist Gott]“]). Diese Deutung ist auch deshalb naheliegend, weil sich nahe an Simsons Geburtsort die Stadt „Beth-Schemesch“ befand, also „Sonnen-Tempel“: Offenbar wurde im Alten Israel in dieser Gegend (wie auch anderswo) besonders die Sonne als Gott verehrt. Dass gerade das Gotteskind Simson einen solchen Namen trägt, ist dann ganz verblüffend.&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Verkomplizierend kommt hinzu, dass Josephus in JosAnt V 8.4 §285 erklärt, der Name bedeute nicht „Sonne“, sondern „der Starke“; Josephus hat also offenbar nicht abgeleitet von &amp;#039;&amp;#039;šamš&amp;#039;&amp;#039; („Sonne“), sondern von &amp;#039;&amp;#039;šaman&amp;#039;&amp;#039; („stark sein“, s. [[Richter 3#s29 |Ri 3,29]]; [[Ezechiel 34#s16 |Ez 34,16]]). Der Name passte dann offensichtlich sehr gut zu seinem Träger. Diese Deutung lässt sich noch weiter dadurch stützen, dass Simsons weiblicher Widerpart in Kapitel 16 &amp;#039;&amp;#039;Delilah&amp;#039;&amp;#039; heißt. Früher deutete man dies als „Nacht“, was gut zur ersten Deutung passte; richtiger wird man den Namen aber deuten müssen als „die Kleine“ oder „die Dünne“ (s. dort). Dagegen spricht allerdings, dass das Wortbildungsmuster, nach dem aus &amp;#039;&amp;#039;šaman&amp;#039;&amp;#039; der Name &amp;#039;&amp;#039;šamšon&amp;#039;&amp;#039; gebildet werden könnte, im Hebräischen sonst nicht belegt ist.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Eine dritte mögliche Deutung hat Abravanel vorgeschlagen (vgl. auch Segert 1984, S. 459): Abzuleiten sei von &amp;#039;&amp;#039;šamaš&amp;#039;&amp;#039; („Höfling/Page sein“); gerade der wilde Mann „Simson“ wäre dann also ironischerweise wörtlich „der Höfling“, wie der Danit Manoach ironischerweise „Heimat“ heißt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Knabe wuchs auf&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;wuchs heran&amp;#039;&amp;#039; - vielleicht ein Wortspiel: Neben heb. &amp;#039;&amp;#039;gadal&amp;#039;&amp;#039; „aufwachsen“ gab es möglicherweise ein zweites heb. Wort &amp;#039;&amp;#039;gadal&amp;#039;&amp;#039; mit der Bed. „drehen, flechten“, was vielleicht schon auf Simsons sieben Haarsträhnen in den nächsten Kapp. anspielen könnte. Die Existenz des Wortes ist aber unsicher; vgl. z.B. THAT I 401).&amp;lt;/ref&amp;gt; und JHWH segnete ihn.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;(1) Die meisten Ausleger:innen deuten als &amp;#039;&amp;#039;šamš&amp;#039;&amp;#039; („Sonne“) + Diminutivsuffix &amp;#039;&amp;#039;-on&amp;#039;&amp;#039; (daher: „Sönnchen“). &amp;#039;&amp;#039;-on&amp;#039;&amp;#039; ist in heb. Namen aber selten (nie?) Diminutivsuffix. Besser deutet man den Namen daher als Kurzform für „[Gott ist] die Sonne“ / „Die Sonne [ist Gott]“ (so [https://www.dahpn.gwi.uni-muenchen.de/wp-content/uploads/MSSAP.pdf#0136 MSSAP §136]; [https://www.dahpn.gwi.uni-muenchen.de/name/?id=1711&amp;amp;type=bib&amp;amp;db=211 DAHPN]; vgl. einerseits auch den amurritischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Śamśi-haddu&amp;#039;&amp;#039; [„[der Gott] Haddu ist meine Sonne“], andererseits z.B. den heb. Namen &amp;#039;&amp;#039;Uri&amp;#039;&amp;#039; [„Licht [ist Gott]“]). Diese Deutung ist auch deshalb naheliegend, weil sich nahe an Simsons Geburtsort die Stadt „Beth-Schemesch“ befand, also „Sonnen-Tempel“: Offenbar wurde im Alten Israel in dieser Gegend (wie auch anderswo) besonders die Sonne als Gott verehrt. Dass gerade das Gotteskind Simson einen solchen Namen trägt, ist dann ganz verblüffend.&amp;lt;br /&amp;gt;(2) Verkomplizierend kommt hinzu, dass Josephus in JosAnt V 8.4 §285 erklärt, der Name bedeute nicht „Sonne“, sondern „der Starke“; Josephus hat also offenbar nicht abgeleitet von &amp;#039;&amp;#039;šamš&amp;#039;&amp;#039; („Sonne“), sondern von &amp;#039;&amp;#039;šaman&amp;#039;&amp;#039; („stark sein“, s. [[Richter 3#s29 |Ri 3,29]]; [[Ezechiel 34#s16 |Ez 34,16]]). Der Name passte dann offensichtlich sehr gut zu seinem Träger. Diese Deutung lässt sich noch weiter dadurch stützen, dass Simsons weiblicher Widerpart in Kapitel 16 &amp;#039;&amp;#039;Delilah&amp;#039;&amp;#039; heißt. Früher deutete man dies als „Nacht“, was gut zur ersten Deutung passte; richtiger wird man den Namen aber deuten müssen als „die Kleine“ oder „die Dünne“ (s. dort). Dagegen spricht allerdings, dass das Wortbildungsmuster, nach dem aus &amp;#039;&amp;#039;šaman&amp;#039;&amp;#039; der Name &amp;#039;&amp;#039;šamšon&amp;#039;&amp;#039; gebildet werden könnte, im Hebräischen sonst nicht belegt ist.&amp;lt;br /&amp;gt;(3) Eine dritte mögliche Deutung hat Abravanel vorgeschlagen (vgl. auch Segert 1984, S. 459): Abzuleiten sei von &amp;#039;&amp;#039;šamaš&amp;#039;&amp;#039; („Höfling/Page sein“); gerade der wilde Mann „Simson“ wäre dann also ironischerweise wörtlich „der Höfling“, wie der Danit Manoach ironischerweise „Heimat“ heißt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Knabe wuchs auf&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;wuchs heran&amp;#039;&amp;#039; - vielleicht ein Wortspiel: Neben heb. &amp;#039;&amp;#039;gadal&amp;#039;&amp;#039; „aufwachsen“ gab es möglicherweise ein zweites heb. Wort &amp;#039;&amp;#039;gadal&amp;#039;&amp;#039; mit der Bed. „drehen, flechten“, was vielleicht schon auf Simsons sieben Haarsträhnen in den nächsten Kapp. anspielen könnte. 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Am besten wohl Groß 2009: „Er begann, ihn umherzutreiben“ – ein Kompromiss aus beiden Optionen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lager von Dan&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Lager von Dan&#039;&#039; - „Lager“ heißt v.a.: Keine &#039;&#039;befestigte&#039;&#039; Ortschaft. Wahrscheinlich handelt es sich beim &#039;&#039;maḥaneh Dan&#039;&#039; nicht um ein bestimmtes Dorf zwischen den beiden befestigten Städten Zora und Eschtaol, sondern der Ausdruck ist Bezeichnung u.a. des Tals zwischen diesen beiden Städten, mit dem diese danitische Region als ihr nur &#039;&#039;vorläufiger&#039;&#039; Wohnort kenntlich gemacht werden sollte. In [[Richter 18#s12 |Ri 18,12]] kann daher auch eine andernorts gelegene Gegend westlich von Kirjat-Jearim als „Lager von Dan“ bezeichnet und dann auch so benannt werden. Ist das richtig, treibt Gottes Geist Simson also schon hier aus der städtischen Kultur hinaus; das wird in den folgenden Kapp. bedeutsam werden.&amp;lt;br /&amp;gt;Strukturspiel: Der Ausdruck schlägt einen Bogen zurück zu V. 2: Simsons Vater kommt „aus Zora, aus dem &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;išpaḥah&#039;&#039;=Clan (!) der Daniten“, Simson wird umhergetrieben im „&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;aḥaneh&#039;&#039;=Lager (!) von Dan, zwischen Zora [und Eschtaol]“. Überdies ist „Mano(a)ch und seine Frau“ (&#039;&#039;mnwḥ w`štw&#039;&#039;) in V. 2 beinahe ein Anagramm von „Lager“ und „Eschtaol“ (&#039;&#039;mḥnh&#039;&#039; ...&#039;&#039;w&#039;&#039; ... &#039;&#039;`št`wl&#039;&#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen Zora und Eschtaol.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Eschtaol&#039;&#039; - Stadt nahe Zora&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;; genaue Lage &lt;/del&gt;ungewiss &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(zu unterschiedlichen Vorschlägen vgl&lt;/del&gt;. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Chesnut 2021&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;S&lt;/del&gt;. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;13-15&lt;/del&gt;, der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;S&lt;/del&gt;. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;21 wie die meisten das heutige &lt;/del&gt;Khirbet Deir Shubeib &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;präferiert)&lt;/del&gt;. Die Stadt hatte das selbe Schicksal wie diese Stadt: In [[Josua 19#s41 |Jos 19,41]] war sie noch danitisch, nach [[Josua 15#s33 |Jos 15,33]] dagegen später eine judäische Stadt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{S|25}} Der Geist JHWHs begann, ihn aufzurühren im (ihn zu leiten ins)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;aufrühren (leiten)&#039;&#039; - unsicheres Wort. Prima vista von &#039;&#039;pa´am&#039;&#039; („aufrühren“) wie in [[Genesis 41#s8 |Gen 41,8]]; [[Daniel 2#s1 |Dan 2,1.3]] („jmds Geist ist aufgerührt=in Aufruhr“); auch [[Psalm 77#s5 |Ps 77,5]]. Von &#039;&#039;Gottes&#039;&#039; Geist wird dies sonst aber nie gesagt. Vielleicht deshalb leiten LXX, VUL und Syr stattdessen vom Nomen &#039;&#039;pa´am&#039;&#039; („Schritt“) ab: „er begann, ihn zu begleiten“ (LXX) / „ließ ihn reisen“ (Syr). Am besten wohl Groß 2009: „Er begann, ihn umherzutreiben“ – ein Kompromiss aus beiden Optionen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lager von Dan&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Lager von Dan&#039;&#039; - „Lager“ heißt v.a.: Keine &#039;&#039;befestigte&#039;&#039; Ortschaft. Wahrscheinlich handelt es sich beim &#039;&#039;maḥaneh Dan&#039;&#039; nicht um ein bestimmtes Dorf zwischen den beiden befestigten Städten Zora und Eschtaol, sondern der Ausdruck ist Bezeichnung u.a. des Tals zwischen diesen beiden Städten, mit dem diese danitische Region als ihr nur &#039;&#039;vorläufiger&#039;&#039; Wohnort kenntlich gemacht werden sollte &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(aber s. noch nächste FN)&lt;/ins&gt;. In [[Richter 18#s12 |Ri 18,12]] kann daher auch eine andernorts gelegene Gegend westlich von Kirjat-Jearim als „Lager von Dan“ bezeichnet und dann auch so benannt werden. Ist das richtig, treibt Gottes Geist Simson also schon hier aus der städtischen Kultur hinaus; das wird in den folgenden Kapp. bedeutsam werden.&amp;lt;br /&amp;gt;Strukturspiel: Der Ausdruck schlägt einen Bogen zurück zu V. 2: Simsons Vater kommt „aus Zora, aus dem &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;išpaḥah&#039;&#039;=Clan (!) der Daniten“, Simson wird umhergetrieben im „&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;aḥaneh&#039;&#039;=Lager (!) von Dan, zwischen Zora [und Eschtaol]“. Überdies ist „Mano(a)ch und seine Frau“ (&#039;&#039;mnwḥ w`štw&#039;&#039;) in V. 2 beinahe ein Anagramm von „Lager“ und „Eschtaol“ (&#039;&#039;mḥnh&#039;&#039; ...&#039;&#039;w&#039;&#039; ... &#039;&#039;`št`wl&#039;&#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen Zora und Eschtaol.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Eschtaol&#039;&#039; - Stadt nahe Zora&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. Identität etwas &lt;/ins&gt;ungewiss. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Diskutiert werden v.a. das heutige Khirbet Deir Shubeib und Ishwa, letzteres aber hauptsächlich wegen der Namensähnlichkeit&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die wahrlich nicht groß ist. Für eine Karte s&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die Anmerkungen zu Ri 14. Ausgrabungen zeigen&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dass beide Orte in &lt;/ins&gt;der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Eisenzeit besiedelt waren&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ishwa liegt grob zwischen Zora und &lt;/ins&gt;Khirbet Deir Shubeib&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;; man könnte also davon ausgehen, dass das &#039;&#039;maḥaneh Dan&#039;&#039; doch befestigt war und also mit dem heutigen Ishwa identisch ist&lt;/ins&gt;. Die Stadt hatte das selbe Schicksal wie diese Stadt: In [[Josua 19#s41 |Jos 19,41]] war sie noch danitisch, nach [[Josua 15#s33 |Jos 15,33]] dagegen später eine judäische Stadt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 5. Januar 2023 um 14:30 Uhr</title>
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		<updated>2023-01-05T14:30:24Z</updated>

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Als darauf Manoach ihn in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach seinem Namen fragt, wird ihm auch dies (ähnlich wie dem Jakob in [[Genesis 32#s30 |Gen 23]] und dem Mose in [[Exodus 3#s14 |Ex 3]]) verwehrt: Der Name des Engels ist nach V. 18 zu „wunderbar“ für Manoach. Manoach begreift immer noch nicht, und so will er in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; den Engel offenbar durch einen Trick doch dazu verführen, mit ihm zu speisen, indem er neben dem Speiseopfer doch auch ein Ziegenböcklein zum Opferaltar bringt. Doch bevor er seinen Plan in die Tat umsetzen kann, vollbringt der Engel in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wie in [[Richter 6#s19 |Ri 6,19-21]] ein Wunder am Opferfeuer – ähnlich wie dort nämlich gerade, dass er einfach in den Flammen himmelwärts verschwindet. Da endlich begreift Manoach im auffällig formulierten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 21&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Gerade darin, dass der Engel nun verborgen ist und bleibt, entbirgt sich seine göttliche Natur: „Der Bote JHWHs erschien Manoach und seiner Frau nicht mehr. &amp;#039;&amp;#039;Da&amp;#039;&amp;#039; verstand Manoach, dass er ein Bote JHWHs gewesen war.“&amp;lt;br /&amp;gt;Wie Gideon in [[Richter 6#s22 |Ri 6,22f.]] fürchtet er darauf um sein Leben und muss in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 23&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erst wieder von seiner Frau beruhigt werden. Ihr Hinweis auf das Speiseopfer und das Gesehene bezieht sich dabei zurück den Opferabschnitt Vv. 15-20, ihr Verweis auf das Gehörte auf die Prophezeiung des Engels in Vv. 3-14. Die letzten beiden Verse schlagen den Bogen zurück zu V. 2, indem die „Unfruchtbare, die nicht gebar“ aus V. 2b nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einen Sohn „gebiert“ und indem dieser Sohn von Manoach „aus Zora vom Daniten-Clan“ (V. 2a) nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beginnt, von Gottes Geist „im Dan-Lager zwischen Zora“ und Eschtaol umhergetrieben zu werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Danach beginnt in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein neuer Handlungsbogen, der die beiden von Manoachs Frau in V. 6 aufgeworfenen Fragen beantworten wird und der sehr deutlich aus [[Richter 6 |Ri 6]] abgeschrieben worden ist: Manoach will wie dort und wie Abraham in [[Genesis 18 |Gen 18]] seinen göttlichen Besucher bewirten. Anders als dort schlägt Manoachs Besucher dieses Angebot aber aus und in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dagegen vor, stattdessen JHWH ein Opfer zu bereiten. Als darauf Manoach ihn in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach seinem Namen fragt, wird ihm auch dies (ähnlich wie dem Jakob in [[Genesis 32#s30 |Gen 23]] und dem Mose in [[Exodus 3#s14 |Ex 3]]) verwehrt: Der Name des Engels ist nach V. 18 zu „wunderbar“ für Manoach. Manoach begreift immer noch nicht, und so will er in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; den Engel offenbar durch einen Trick doch dazu verführen, mit ihm zu speisen, indem er neben dem Speiseopfer doch auch ein Ziegenböcklein zum Opferaltar bringt. Doch bevor er seinen Plan in die Tat umsetzen kann, vollbringt der Engel in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wie in [[Richter 6#s19 |Ri 6,19-21]] ein Wunder am Opferfeuer – ähnlich wie dort nämlich gerade, dass er einfach in den Flammen himmelwärts verschwindet. Da endlich begreift Manoach im auffällig formulierten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 21&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Gerade darin, dass der Engel nun verborgen ist und bleibt, entbirgt sich seine göttliche Natur: „Der Bote JHWHs erschien Manoach und seiner Frau nicht mehr. &amp;#039;&amp;#039;Da&amp;#039;&amp;#039; verstand Manoach, dass er ein Bote JHWHs gewesen war.“&amp;lt;br /&amp;gt;Wie Gideon in [[Richter 6#s22 |Ri 6,22f.]] fürchtet er darauf um sein Leben und muss in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 23&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erst wieder von seiner Frau beruhigt werden. Ihr Hinweis auf das Speiseopfer und das Gesehene bezieht sich dabei zurück den Opferabschnitt Vv. 15-20, ihr Verweis auf das Gehörte auf die Prophezeiung des Engels in Vv. 3-14. Die letzten beiden Verse schlagen den Bogen zurück zu V. 2, indem die „Unfruchtbare, die nicht gebar“ aus V. 2b nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einen Sohn „gebiert“ und indem dieser Sohn von Manoach „aus Zora vom Daniten-Clan“ (V. 2a) nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beginnt, von Gottes Geist „im Dan-Lager zwischen Zora“ und Eschtaol umhergetrieben zu werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Stattdessen liegt es &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;auf der Verwechslungsgeschichte in Vv&lt;/del&gt;. 6&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;-23&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;in der &lt;/del&gt;ihrem Mann Manoach das Schicksal seines Sohnes in Vv. 8-14 &#039;&#039;gerade nicht&#039;&#039; klarer wird, und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;in der &lt;/del&gt;ihm in Vv. 15-21 auch die Identität des Verkünders erst schrittweise aufgeht. Oder vielmehr: Ebenfalls &#039;&#039;gerade nicht&#039;&#039; aufgeht. Denn davon, „woher er sei“, wird nur klar, dass es „himmelwärts“ gelegen ist, und auch von seinem Namen nur so viel, dass dieser „wunderbar“ ist. Diese Unverfügbarkeit des Gottesboten wird zusätzlich mindestens dadurch unterstrichen, dass Manoach in diesem zentralen Abschnitt gleich doppelt abgewiesen wird (vgl. sehr gut Römheld 1992, S. 37), und außerdem dadurch, dass Manoachs Bitte in V. 9 nur annähernd entsprochen und seine Frage in V. 12 sphinxhaft nur gegen den Strich beantwortet wird. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Auf diese Weise bereitet schon &lt;/del&gt;die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Geburtserzählung Simsons auf das Thema „Geheimnis“ vor&lt;/del&gt;, die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;in Kapitel 14 &lt;/del&gt;und dann &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;besonders &lt;/del&gt;in Kapitel 16 &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für die eigentliche &lt;/del&gt;Simson-&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erzählung zentral sein &lt;/del&gt;werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Damit ist diese erste Geschichte des Simson-Zyklus an ihr Ziel gelangt. Und es ist eine merkwürdige Geschichte. Ihr Hauptaugenmerk liegt überraschenderweise nicht auf der Verkündigung des Gotteskindes Simson durch den Engel an Manoachs Frau, die bereits in V. 5 zu Ende erzählt ist. Stattdessen liegt es &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ab V&lt;/ins&gt;. 6 &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;mehr auf dem Geschehen von &#039;&#039;&#039;Verkündigung&#039;&#039;&#039; an sich&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;insofern auch auf Nachfrage &lt;/ins&gt;ihrem Mann Manoach das Schicksal seines Sohnes in Vv. 8-14 &#039;&#039;gerade nicht&#039;&#039; klarer wird, und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;indem &lt;/ins&gt;ihm in Vv. 15-21 auch die Identität des Verkünders erst schrittweise aufgeht. Oder vielmehr: Ebenfalls &#039;&#039;gerade nicht&#039;&#039; aufgeht. Denn davon, „woher er sei“, wird nur klar, dass es „himmelwärts“ gelegen ist, und auch von seinem Namen nur so viel, dass dieser „wunderbar“ ist. Diese Unverfügbarkeit des Gottesboten wird zusätzlich mindestens dadurch unterstrichen, dass Manoach in diesem zentralen Abschnitt gleich doppelt abgewiesen wird (vgl. sehr gut Römheld 1992, S. 37), und außerdem dadurch, dass Manoachs Bitte in V. 9 nur annähernd entsprochen und seine Frage in V. 12 sphinxhaft nur gegen den Strich beantwortet wird.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Manoachs Frau spielt dabei spätestens ab V. 12 und bis V. 22 nur noch eine Nebenrolle. Dass man in der neueren Auslegung daher zumeist annimmt, die &#039;&#039;Frau&#039;&#039; stehe hier im Zentrum der Geschichte und Manoach sei ganz unbedeutend für dieselbe, ist daher massiv überzogen. Aber es ist wirklich so, dass in dieser Geschichte über Offenbarung und Erkenntnis dem Manoach alles Wissen erst durch seine Frau vermittelt werden muss: Nur ihr erscheint der Engel; sie empfängt die erste Verkündigung, sie überliefert ihm die zweite, sie muss ihm auch erst &lt;/ins&gt;die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dritte ermöglichen&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;und bis zum Ende hat sie mehr Kenntnisse über ihren Sohn als dieser. Auch &lt;/ins&gt;die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Natur des Verkündigers scheint sie bereits zu Beginn immerhin erahnt zu haben, &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;selbst &lt;/ins&gt;dann&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, als ganz am Ende auch Manoach sie erfasst, muss sie diese seine Erkenntnis erst noch ins rechte Licht rücken. „Informationspolitisch“, so könnte man sagen, steht damit Manoachs Frau zu ihrem Mann im selben Verhältnis wie &lt;/ins&gt;in Kapitel 16 &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Delila zu den Gazatitern und im nun folgenden Kapitel 14 Simsons Verlobte zu den Timnäern. Was dies zur Bedeutung des ganzen &lt;/ins&gt;Simson-&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zyklus austrägt, darauf &lt;/ins&gt;werden &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wir im letzten Kapitel noch einmal zurückkommen müssen&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 5. Januar 2023 um 13:44 Uhr</title>
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 4. Januar 2023 um 14:25 Uhr</title>
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		<updated>2023-01-04T14:25:10Z</updated>

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Als darauf Manoach ihn in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach seinem Namen fragt, wird ihm auch dies (ähnlich wie dem Jakob in [[Genesis 32#s30 |Gen 23]] und dem Mose in [[Exodus 3#s14 |Ex 3]]) verwehrt: Der Name des Engels ist nach V. 18 zu „wunderbar“ für Manoach. Manoach begreift immer noch nicht, und so will er in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; den Engel offenbar durch einen Trick doch dazu verführen, mit ihm zu speisen, indem er neben dem Speiseopfer doch auch ein Ziegenböcklein zum Opferaltar bringt. Doch bevor er seinen Plan in die Tat umsetzen kann, vollbringt der Engel in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wie in [[Richter 6#s19 |Ri 6,19-21]] ein Wunder am Opferfeuer – ähnlich wie dort nämlich gerade, dass er einfach in den Flammen himmelwärts verschwindet. Da endlich begreift Manoach im auffällig formulierten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 21&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Gerade darin, dass der Engel nun verborgen ist und bleibt, entbirgt sich seine göttliche Natur: „Der Bote JHWHs erschien Manoach und seiner Frau nicht mehr. &amp;#039;&amp;#039;Da&amp;#039;&amp;#039; verstand Manoach, dass er ein Bote JHWHs gewesen war.“&amp;lt;br /&amp;gt;Wie Gideon in [[Richter 6#s22 |Ri 6,22f.]] fürchtet er darauf um sein Leben und muss in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 23&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erst wieder von seiner Frau beruhigt werden. Ihr Hinweis auf das Speiseopfer und das Gesehene bezieht sich dabei zurück den Opferabschnitt Vv. 15-20, ihr Verweis auf das Gehörte auf die Prophezeiung des Engels in Vv. 3-14. Die letzten beiden Verse schlagen den Bogen zurück zu V. 2, indem die „Unfruchtbare, die nicht gebar“ aus V. 2b nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einen Sohn „gebiert“ und indem dieser Sohn von Manoach „aus Zora vom Daniten-Clan“ (V. 2a) nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beginnt, von Gottes Geist „im Dan-Lager zwischen Zora“ und Eschtaol umhergetrieben zu werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Danach beginnt in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein neuer Handlungsbogen, der die beiden von Manoachs Frau in V. 6 aufgeworfenen Fragen beantworten wird und der sehr deutlich aus [[Richter 6 |Ri 6]] abgeschrieben worden ist: Manoach will wie dort und wie Abraham in [[Genesis 18 |Gen 18]] seinen göttlichen Besucher bewirten. Anders als dort schlägt Manoachs Besucher dieses Angebot aber aus und in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dagegen vor, stattdessen JHWH ein Opfer zu bereiten. Als darauf Manoach ihn in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach seinem Namen fragt, wird ihm auch dies (ähnlich wie dem Jakob in [[Genesis 32#s30 |Gen 23]] und dem Mose in [[Exodus 3#s14 |Ex 3]]) verwehrt: Der Name des Engels ist nach V. 18 zu „wunderbar“ für Manoach. Manoach begreift immer noch nicht, und so will er in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; den Engel offenbar durch einen Trick doch dazu verführen, mit ihm zu speisen, indem er neben dem Speiseopfer doch auch ein Ziegenböcklein zum Opferaltar bringt. 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Ihr Hinweis auf das Speiseopfer und das Gesehene bezieht sich dabei zurück den Opferabschnitt Vv. 15-20, ihr Verweis auf das Gehörte auf die Prophezeiung des Engels in Vv. 3-14. Die letzten beiden Verse schlagen den Bogen zurück zu V. 2, indem die „Unfruchtbare, die nicht gebar“ aus V. 2b nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einen Sohn „gebiert“ und indem dieser Sohn von Manoach „aus Zora vom Daniten-Clan“ (V. 2a) nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beginnt, von Gottes Geist „im Dan-Lager zwischen Zora“ und Eschtaol umhergetrieben zu werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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		<title>Sebastian Walter am 4. Januar 2023 um 14:23 Uhr</title>
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		<updated>2023-01-04T14:23:48Z</updated>

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Das aber tut er nicht: Erst jetzt beginnt der längste Abschnitt &#039;&#039;&#039;Vv. 6-23&#039;&#039;&#039; von Ri 13, der überwiegend nicht von Simsons Mutter, sondern von seinem Vater Manoach handelt – genauer nämlich davon, wie ihm, der noch nichts von seinem Sohn und dessen Geschick weiß, erstens seine Frau die Ankündigung des Engels nur teilweise weitererzählt, wie ihm auf seine Rückfrage der Engel sogar noch mehr verschweigt, und wie er drittens erst schritt- und teilweise hinter die Identität des Engels kommt.&amp;lt;br /&amp;gt;Angestoßen wird diese Verwechslungsgeschichte dadurch, dass Manoachs Frau den Boten in &#039;&#039;&#039;V. 6&#039;&#039;&#039; beschreibt als „&#039;&#039;Mann&#039;&#039; Gottes, dessen Aussehen dem Aussehen eines Boten Gottes glich, gar fürchterlich“, und dessen Herkunft und Identität ihr leider unbekannt seien. Um die Wiederkunft dieses „Mannes“ betet dann Manoach in &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&#039;&lt;/del&gt;V. 8&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&#039;&lt;/del&gt;, und seine Frage danach, ob er besagter „Mann“ sei, bejaht der Engel in V. 11 sogar. Dass er tatsächlich ein Engel sei, deutet sich zwar ironischerweise im Bericht seiner Frau bereits an; recht eigentlich muss es Manoach aber wegen ihrer und des Engels Formulierungen verborgen bleiben. Ähnlich muss Manoach überhaupt erst um seine Wiederkunft beten, weil seine Frau die Botschaft des Engels in &#039;&#039;&#039;V. 7&#039;&#039;&#039; so sehr verkürzt hat: Ausgespart hat sie in ihrem Bericht, welche Gebote ihr Sohn zu befolgen haben wird – er darf seine Haare nicht schneiden – und welches Schicksal ihm bestimmt ist – er wird Israel retten –, und genau dies sind daher die beiden Aspekte, nach denen Manoach in &#039;&#039;&#039;V. 12&#039;&#039;&#039; (anders als in V. 8) fragen wird.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/del&gt;In &#039;&#039;&#039;V. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;9&lt;/del&gt;&#039;&#039;&#039; &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erhört Gott in der Tat Manoachs Gebet&lt;/del&gt;, sendet seinen Engel aber auch diesmal nicht „zu uns“ &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(&lt;/del&gt;also Manoachs Frau &#039;&#039;und ihm selbst&#039;&#039;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;)&lt;/del&gt;, sondern nur zu dieser, als diese sich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sogar &lt;/del&gt;gerade &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;außerhalb der Stadt aufhält&lt;/del&gt;. Nachdem sie ihn in &#039;&#039;&#039;Vv. 10f.&#039;&#039;&#039; hinzugeholt hat, beantwortet ihm der Engel in &#039;&#039;&#039;V. 13f.&#039;&#039;&#039; seine Fragen, scheint diese dabei aber gezielt misszuverstehen nicht als Fragen nach Bestimmungen für und Bestimmung von seinem Sohn, sondern nur danach, was Manoach ohnehin bereits von seiner Frau berichtet wurde (s. zu V. 12). Und selbst hiervon spart er auffällig alles aus, was mit Simson selbst zu tun hat; einzig die Speisevorschriften für Manoachs Frau werden noch einmal breiter ausgefaltet.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wäre es nur das Anliegen von Ri 13, die Bedeutung Simsons schon durch den Bericht seiner Vorgeschichte zu unterstreichen und Simsons Nasiräertum einzuführen, hätte der Verfasser bereits hier aufhören und direkt zu diesen Vv. 24f. überleiten können. Das aber tut er nicht: Erst jetzt beginnt der längste Abschnitt &#039;&#039;&#039;Vv. 6-23&#039;&#039;&#039; von Ri 13, der überwiegend nicht von Simsons Mutter, sondern von seinem Vater Manoach handelt – genauer nämlich davon, wie ihm, der noch nichts von seinem Sohn und dessen Geschick weiß, erstens seine Frau die Ankündigung des Engels nur teilweise weitererzählt, wie ihm auf seine Rückfrage der Engel sogar noch mehr verschweigt, und wie er drittens erst schritt- und teilweise hinter die Identität des Engels kommt.&amp;lt;br /&amp;gt;Angestoßen wird diese Verwechslungsgeschichte dadurch, dass Manoachs Frau den Boten in &#039;&#039;&#039;V. 6&#039;&#039;&#039; beschreibt als „&#039;&#039;Mann&#039;&#039; Gottes, dessen Aussehen dem Aussehen eines Boten Gottes glich, gar fürchterlich“, und dessen Herkunft und Identität ihr leider unbekannt seien. Um die Wiederkunft dieses „Mannes“ betet dann Manoach in V. 8, und seine Frage danach, ob er besagter „Mann“ sei, bejaht der Engel in V. 11 sogar. Dass er tatsächlich ein Engel sei, deutet sich zwar ironischerweise im Bericht seiner Frau bereits an; recht eigentlich muss es Manoach aber wegen ihrer und des Engels Formulierungen verborgen bleiben. Ähnlich muss Manoach überhaupt erst um seine Wiederkunft beten, weil seine Frau die Botschaft des Engels in &#039;&#039;&#039;V. 7&#039;&#039;&#039; so sehr verkürzt hat: Ausgespart hat sie in ihrem Bericht, welche Gebote ihr Sohn zu befolgen haben wird – er darf seine Haare nicht schneiden – und welches Schicksal ihm bestimmt ist – er wird Israel retten –, und genau dies sind daher die beiden Aspekte, nach denen Manoach in &#039;&#039;&#039;V. 12&#039;&#039;&#039; (anders als in V. 8) fragen wird.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Gerade darin, dass der Engel nun verborgen ist und bleibt, entbirgt sich seine göttliche Natur: „Der Bote JHWHs erschien Manoach und seiner Frau nicht mehr. &amp;#039;&amp;#039;Da&amp;#039;&amp;#039; verstand Manoach, dass er ein Bote JHWHs gewesen war.“&amp;lt;br /&amp;gt;Wie Gideon in [[Richter 6#s22 |Ri 6,22f.]] fürchtet er darauf um sein Leben und muss in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 23&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erst wieder von seiner Frau beruhigt werden. Ihr Hinweis auf das Speiseopfer und das Gesehene bezieht sich dabei zurück den Opferabschnitt Vv. 15-20, ihr Verweis auf das Gehörte auf die Prophezeiung des Engels in Vv. 3-14. Die letzten beiden Verse schlagen den Bogen zurück zu V. 2, indem die „Unfruchtbare, die nicht gebar“ aus V. 2b nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einen Sohn „gebiert“ und indem dieser Sohn von Manoach „aus Zora vom Daniten-Clan“ (V. 2a) nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beginnt, von Gottes Geist „im Dan-Lager zwischen Zora“ und Eschtaol umhergetrieben zu werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Danach beginnt in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein neuer Handlungsbogen, der die beiden von Manoachs Frau in V. 6 aufgeworfenen Fragen beantworten wird und der sehr deutlich aus [[Richter 6 |Ri 6]] abgeschrieben worden ist: Manoach will wie dort und wie Abraham in [[Genesis 18 |Gen 18]] seinen göttlichen Besucher bewirten. Anders als dort schlägt Manoachs Besucher dieses Angebot aber aus und in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dagegen vor, stattdessen JHWH ein Opfer zu bereiten. Als darauf Manoach ihn in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach seinem Namen fragt, wird ihm auch dies (ähnlich wie dem Jakob in [[Genesis 32#s30 |Gen 23]] und dem Mose in [[Exodus 3#s14 |Ex 3]]) verwehrt: Der Name des Engels ist nach V. 18 zu „wunderbar“ für Manoach. Manoach begreift immer noch nicht, und so will er in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; den Engel offenbar durch einen Trick doch dazu verführen, mit ihm zu speisen, indem er neben dem Speiseopfer doch auch ein Ziegenböcklein zum Opferaltar bringt. Doch bevor er seinen Plan in die Tat umsetzen kann, vollbringt der Engel in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wie in [[Richter 6#s19 |Ri 6,19-21]] ein Wunder am Opferfeuer – ähnlich wie dort nämlich gerade, dass er einfach in den Flammen himmelwärts verschwindet. Da endlich begreift Manoach im auffällig formulierten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 21&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Gerade darin, dass der Engel nun verborgen ist und bleibt, entbirgt sich seine göttliche Natur: „Der Bote JHWHs erschien Manoach und seiner Frau nicht mehr. &amp;#039;&amp;#039;Da&amp;#039;&amp;#039; verstand Manoach, dass er ein Bote JHWHs gewesen war.“&amp;lt;br /&amp;gt;Wie Gideon in [[Richter 6#s22 |Ri 6,22f.]] fürchtet er darauf um sein Leben und muss in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 23&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erst wieder von seiner Frau beruhigt werden. Ihr Hinweis auf das Speiseopfer und das Gesehene bezieht sich dabei zurück den Opferabschnitt Vv. 15-20, ihr Verweis auf das Gehörte auf die Prophezeiung des Engels in Vv. 3-14. Die letzten beiden Verse schlagen den Bogen zurück zu V. 2, indem die „Unfruchtbare, die nicht gebar“ aus V. 2b nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einen Sohn „gebiert“ und indem dieser Sohn von Manoach „aus Zora vom Daniten-Clan“ (V. 2a) nun in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V. 25&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beginnt, von Gottes Geist „im Dan-Lager zwischen Zora“ und Eschtaol umhergetrieben zu werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Sebastian Walter</name></author>
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