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* 7. vergleichend / parallelisierend („Waw adaequationis“): '''ist wie, gleicht'''
 
* 7. vergleichend / parallelisierend („Waw adaequationis“): '''ist wie, gleicht'''
  
* 9. emphatisch („Waw emphaticum“): '''ja!,; oh!, wirklich!''', bei Fragen: '''etwa?, denn?''' (vgl. z.B. JM §177n)
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* 8. emphatisch („Waw emphaticum“): '''ja!,; oh!, wirklich!''', bei Fragen: '''etwa?, denn?''' (vgl. z.B. JM §177n)
  
** 9' pleonastisch <br /><small>Der Begriff „pleonastisches Waw“ bezeichnet {{hebr}}וְ{{hebr ende}}s, die semantisch und syntaktisch scheinbar unpassend gesetzt sind. Standartmäßig zitiert man 2Sam 13,20: {{hebr}}וַתֵּשֶׁב תָּמָר וְשֹׁמֵמָה{{hebr ende}}...: „Tamar wohnte []unglücklich...“ und beschränkt sich darauf, es als „überflüssiges waw“ zu bestimmen (vgl. BHRG §40.8.3; Williams §435), das unübersetzt bleiben muss. Für Pope 1953, den Standartartikel zum pleonastischen Waw, scheint dieses aber durchaus eine Funktion zu haben, die in etwa der des Waw emphaticum (s.u.) entspricht: „The appearance of the waw in an unexpected position has the effect of calling especial attention to the word to which it is attached and this adds emphasis to the whole sentence. [...] Perhaps it were better described as a stylistic device for emphasis and artistic variation.“ (Pope 1953, S. 98)<br />2Sam 13,20 und entsprechend Stellen würden dann vielleicht besser übersetzt auf eine Weise wie „Totunglücklich wohnte Tamar...“</small>
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** 8' pleonastisch <br /><small>Der Begriff „pleonastisches Waw“ bezeichnet {{hebr}}וְ{{hebr ende}}s, die semantisch und syntaktisch scheinbar unpassend gesetzt sind. Standartmäßig zitiert man 2Sam 13,20: {{hebr}}וַתֵּשֶׁב תָּמָר וְשֹׁמֵמָה{{hebr ende}}...: „Tamar wohnte []unglücklich...“ und beschränkt sich darauf, es als „überflüssiges waw“ zu bestimmen (vgl. BHRG §40.8.3; Williams §435), das unübersetzt bleiben muss. Für Pope 1953, den Standartartikel zum pleonastischen Waw, scheint dieses aber durchaus eine Funktion zu haben, die in etwa der des Waw emphaticum (s.u.) entspricht: „The appearance of the waw in an unexpected position has the effect of calling especial attention to the word to which it is attached and this adds emphasis to the whole sentence. [...] Perhaps it were better described as a stylistic device for emphasis and artistic variation.“ (Pope 1953, S. 98)<br />2Sam 13,20 und entsprechend Stellen würden dann vielleicht besser übersetzt auf eine Weise wie „Totunglücklich wohnte Tamar...“</small>
  
** 9<nowiki>''</nowiki> zur Enleitung v. Folgerung od. ergänzendem Gedanken (vgl. z.B. Ges<sup>18</sup>, S. 290): '''so, daher, also'''<br /><small>Die Grenze zw. dieser Funktion und der des Waw emphaticums ist fließend; JM §177m etwa scheint es eher als eine Art Sonderfall desselben zu sehen. Bei den Stellen (z.B. Ez 18,32), die Ges<sup>18</sup>, S. 289 unter diesem Stichpunkt listet, definiert er das Waw als „Waw of emotion“ und führt aus: „Quite often the Waw, like ''and'' in our languages, expresses a nuance of emotion rather than a logical link [...]“, und auch Zorell kommentiert: „saepe ''affectum loquentis innuit''“ (S. 201)</small>
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** 8<nowiki>''</nowiki> zur Enleitung v. Folgerung od. ergänzendem Gedanken (vgl. z.B. Ges<sup>18</sup>, S. 290): '''so, daher, also'''<br /><small>Die Grenze zw. dieser Funktion und der des Waw emphaticums ist fließend; JM §177m etwa scheint es eher als eine Art Sonderfall desselben zu sehen. Bei den Stellen (z.B. Ez 18,32), die Ges<sup>18</sup>, S. 289 unter diesem Stichpunkt listet, definiert er das Waw als „Waw of emotion“ und führt aus: „Quite often the Waw, like ''and'' in our languages, expresses a nuance of emotion rather than a logical link [...]“, und auch Zorell kommentiert: „saepe ''affectum loquentis innuit''“ (S. 201)</small>
  
* 10. nach Negationspartikeln ({{hebr}}אַל{{hebr ende}} und {{hebr}}לֹא{{hebr ende}}) zur Fortführung der Negation („Waw negationis“): '''[nicht...] und nicht, [weder...] noch''' (vgl. KBL<sup>3</sup>, S. 249)
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* 9. nach Negationspartikeln ({{hebr}}אַל{{hebr ende}} und {{hebr}}לֹא{{hebr ende}}) zur Fortführung der Negation („Waw negationis“): '''[nicht...] und nicht, [weder...] noch''' (vgl. KBL<sup>3</sup>, S. 249)
  
* 11. bei Wdh. desselben Wortes:  
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* 10. nach [[Casus pendens]], nicht zu übersetzen
** 11.1. '''zweierlei, verschieden''' (vgl. z.B. Ges<sup>18</sup>, S. 289) <br /><small>Bsp.: Spr 20,10 {{hebr}}אֶבֶן וָאָבֶנ{{hebr ende}}: „zweierlei Gewichte“</small>
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** 11.2. '''jede(r/s)''' (vgl. z.B. Zorell, S. 200) <br /><small>Bsp.: Esr 10,14 {{hebr}}זִקְנֵי עִיר וָעִיר{{hebr ende}}: „Älteste aus jeder Stadt“</small>
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* 11. nach Zeitangaben<br /><small>die Mehrheitsmeinung ist wohl, dass {{hebr}}וְ{{hebr ende}} in diesem Fall nicht zu übersetzen ist. Ewald, Siegfried / Stade, Tregelles u. evt. auch Zorell (er expliziert dies nicht, übersetzt aber beispielsweise mit „iam“) gehen davon aus, dass durch diese Konstruktion Emphase darauf gelegt wird, dass das durch {{hebr}}וְ{{hebr ende}} Gekennzeichnete zur angegebenen Zeit stattfindet. z.B.: Ex 16,6 {{hebr}}עֶרֶב  וִידַעְתֶּם{{hebr ende}}: „Am Abend werdet ihr wissen“ vs. „Am abend, (da) werdet ihr (bereits) wissen“ o.Ä.</small>
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* 12. bei Wdh. desselben Wortes:  
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** 12.1. '''zweierlei, verschieden''' (vgl. z.B. Ges<sup>18</sup>, S. 289) <br /><small>Bsp.: Spr 20,10 {{hebr}}אֶבֶן וָאָבֶנ{{hebr ende}}: „zweierlei Gewichte“</small>
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** 12.2. '''jede(r/s)''' (vgl. z.B. Zorell, S. 200) <br /><small>Bsp.: Esr 10,14 {{hebr}}זִקְנֵי עִיר וָעִיר{{hebr ende}}: „Älteste aus jeder Stadt“</small>
 
*** 11.2'. bei Wdh. von Zeitangaben: '''auf'''<br /><small>Bsp.: Est 3,4: {{hebr}}יוֹם וְיוֹם{{hebr ende}}: „Tag auf Tag“</small>
 
*** 11.2'. bei Wdh. von Zeitangaben: '''auf'''<br /><small>Bsp.: Est 3,4: {{hebr}}יוֹם וְיוֹם{{hebr ende}}: „Tag auf Tag“</small>
 
* 12. Zur Einleitung von Fragen; nicht zu übersetzen (vgl. z.B. KBL<sup>3</sup>, S. 248)
 
  
 
* 13. Zur Einleitung von Objektsätze: '''dass''' (vgl. z.B. Meyer §144.2a)<br /><small>'''Bsp'''.: Klg 3,26: {{hebr}}טוֹב וְיָחִיל{{hebr ende}} „Es ist gut, dass er wartet.“</small>
 
* 13. Zur Einleitung von Objektsätze: '''dass''' (vgl. z.B. Meyer §144.2a)<br /><small>'''Bsp'''.: Klg 3,26: {{hebr}}טוֹב וְיָחִיל{{hebr ende}} „Es ist gut, dass er wartet.“</small>
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** 14.5. konsekutiv: '''so dass, und'''
 
** 14.5. konsekutiv: '''so dass, und'''
  
* 14. in [[Hendiadyoin]] (sowohl verb. als auch nom. H.); zur Übers. s. dort
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* 15. Zur Einleitung von Fragen; nicht zu übersetzen (vgl. z.B. KBL<sup>3</sup>, S. 248)
 
 
* 15. zur Einleitung von Relativsätzen: '''welche(r), dessen / deren''' (vgl. z.B. Meyer §112.1)
 
  
* 16. zur Einleitung der Apodosis („Waw apodoseos“): '''[wenn...] dann, so'''<br /><small>auch nach Vordersätzen ohne Bedingungspartikel (vgl. z.B. SS, S. 165)</small>
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* 16. zur Einleitung von Relativsätzen: '''welche(r), dessen / deren''' (vgl. z.B. Meyer §112.1)
** 16' Zur Einleitung untergeordneter Bedingungen: '''[wenn...] und wenn gleichzeitig / darüber hinaus / ..., [dann]''' (vgl. JM §167b)
 
  
* 17. nach [[Casus pendens]], nicht zu übersetzen
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* 17. zur Einleitung der Apodosis („Waw apodoseos“): '''[wenn...] dann, so'''<br /><small>auch nach Vordersätzen ohne Bedingungspartikel (vgl. z.B. SS, S. 165)</small>
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** 17' Zur Einleitung untergeordneter Bedingungen: '''[wenn...] und wenn gleichzeitig / darüber hinaus / ..., [dann]''' (vgl. JM §167b)
  
* 18. nach Zeitangaben<br /><small>die Mehrheitsmeinung ist wohl, dass {{hebr}}וְ{{hebr ende}} in diesem Fall nicht zu übersetzen ist. Ewald, Siegfried / Stade, Tregelles u. evt. auch Zorell (er expliziert dies nicht, übersetzt aber beispielsweise mit „iam“) gehen davon aus, dass durch diese Konstruktion Emphase darauf gelegt wird, dass das durch {{hebr}}וְ{{hebr ende}} Gekennzeichnete zur angegebenen Zeit stattfindet. z.B.: Ex 16,6 {{hebr}}עֶרֶב  וִידַעְתֶּם{{hebr ende}}: „Am Abend werdet ihr wissen“ vs. „Am abend, (da) werdet ihr (bereits) wissen“ o.Ä.</small>
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* 18. in [[Hendiadyoin]] (sowohl verb. als auch nom. H.); zur Übers. s. dort
  
 
* 19. zw. zwei clauses: bloßer Satztrenner, nicht zu übersetzen (vgl. Meyer §112.3a)
 
* 19. zw. zwei clauses: bloßer Satztrenner, nicht zu übersetzen (vgl. Meyer §112.3a)

Version vom 19. August 2013, 21:18 Uhr

Einleitung: Vokalisierung[Bearbeiten]

וְ wird als proklitische Partikel stets an den Beginn des folgenden Wortes angehängt und daher auch unterschiedlich vokalisiert:

  • וְ = reguläre Form
  • וּ vor Wörtern, die beginnen auf ב, auf מ, auf פ oder jeden Konsonanten (außer יְ, s.u.) mit Schwa simplex
  • וִ vor יְ; ְ fällt dafür aus: וִי
  • mit dem korrespondierenden Vollvokal vor Konsonanten mit Chateph-Vokalen (ֲ , ֱ und ֳ)


Ihre Funktion ist äußerst vielfältig. In wörtlichen Übersetzungen wird sie oft automatisch mit „und“ übersetzt. Es ist aber diese kopulative Funktion nur ein kleiner Ausschnitt aus ihrem Bedeutungsspektrum - wenn auch die wohl häufigste.

Semantik der Partikel וְ[Bearbeiten]

Die Partikel וְ fungiert sowohl auf der Wort- und phrase-Ebene als auch auf der clause- und Satzebene; z.B. kann sie als kopulative Partikel sowohl zwei Worte miteinander verbinden („Wort x וְWort y“) als auch zwei Sätze („Satz x וְSatz y“). In manchen Lexika werden diese beiden Funktionen getrennt behandelt; hier jedoch nicht.
Außerdem nicht behandelt wird hier die Verwendung der Partikel als Waw-consecutive; vgl. hierfür die Grammatik.
Für häufig vorgeschlagene Übersetzungsweisen listen wir hier keine Quellenangaben, für selten vorgeschlagene der Übersichtlichkeit halber nur eine. Auf der Diskussionsseite haben wir gesondert noch einmal zu den einzelnen Übersetzungsweisen die entsprechenden Stellen in Standart-Lexika und -grammatiken gelistet.

  • 1. kopulativ („Waw copulativum“): und; zudem, auch
    Werden mehr als zwei Wörter / phrases... mit Waw copulativum verbunden, kann W. nach Belieben gesetzt oder weggelassen werden (vgl. Zorell, S. 199); so jedenfalls die Mehrheitsmeinung. Einige gehen aber davon aus, dass in solchen Fällen, in denen W. gesetzt ist, obwohl es weggelassen werden hätte können, angezeigt werden soll, „that both the entities preceded by וְ are of particular importance in the context in which they occur.“ (BHRG §40.8.1b)
    • 1' auch: Gegensätze verknüpfend: und dabei, und doch, wo doch... (vgl. z.B. Kön III §363c)
  • 2. konkomitiv („Waw concomitantiae“): mit, zusammen mit, begleitet mit, und auch
  • 3. steigernd: und sogar (vgl. z.B. Ges18, S. 288), und besonders (vgl. z.B. Zorell, S. 199)
  • 4. disjunktiv: oder
  • 5. adversativ: aber, trotzdem
  • 6. explikativ („Waw explicativum“): und zwar, nämlich; das heißt
    Waw explicativum kann sowohl zusätzliche Hintergrundinformationen zum vorangehenden Wort, phrase... liefern als auch einfach das vorangehende Wort, phrase... noch einmal erläuternd paraphrasieren (vgl. z.B. AC §4.3.3d).
  • 7. vergleichend / parallelisierend („Waw adaequationis“): ist wie, gleicht
  • 8. emphatisch („Waw emphaticum“): ja!,; oh!, wirklich!, bei Fragen: etwa?, denn? (vgl. z.B. JM §177n)
    • 8' pleonastisch
      Der Begriff „pleonastisches Waw“ bezeichnet וְs, die semantisch und syntaktisch scheinbar unpassend gesetzt sind. Standartmäßig zitiert man 2Sam 13,20: וַתֵּשֶׁב תָּמָר וְשֹׁמֵמָה...: „Tamar wohnte []unglücklich...“ und beschränkt sich darauf, es als „überflüssiges waw“ zu bestimmen (vgl. BHRG §40.8.3; Williams §435), das unübersetzt bleiben muss. Für Pope 1953, den Standartartikel zum pleonastischen Waw, scheint dieses aber durchaus eine Funktion zu haben, die in etwa der des Waw emphaticum (s.u.) entspricht: „The appearance of the waw in an unexpected position has the effect of calling especial attention to the word to which it is attached and this adds emphasis to the whole sentence. [...] Perhaps it were better described as a stylistic device for emphasis and artistic variation.“ (Pope 1953, S. 98)
      2Sam 13,20 und entsprechend Stellen würden dann vielleicht besser übersetzt auf eine Weise wie „Totunglücklich wohnte Tamar...“
    • 8'' zur Enleitung v. Folgerung od. ergänzendem Gedanken (vgl. z.B. Ges18, S. 290): so, daher, also
      Die Grenze zw. dieser Funktion und der des Waw emphaticums ist fließend; JM §177m etwa scheint es eher als eine Art Sonderfall desselben zu sehen. Bei den Stellen (z.B. Ez 18,32), die Ges18, S. 289 unter diesem Stichpunkt listet, definiert er das Waw als „Waw of emotion“ und führt aus: „Quite often the Waw, like and in our languages, expresses a nuance of emotion rather than a logical link [...]“, und auch Zorell kommentiert: „saepe affectum loquentis innuit“ (S. 201)
  • 9. nach Negationspartikeln (אַל und לֹא) zur Fortführung der Negation („Waw negationis“): [nicht...] und nicht, [weder...] noch (vgl. KBL3, S. 249)
  • 11. nach Zeitangaben
    die Mehrheitsmeinung ist wohl, dass וְ in diesem Fall nicht zu übersetzen ist. Ewald, Siegfried / Stade, Tregelles u. evt. auch Zorell (er expliziert dies nicht, übersetzt aber beispielsweise mit „iam“) gehen davon aus, dass durch diese Konstruktion Emphase darauf gelegt wird, dass das durch וְ Gekennzeichnete zur angegebenen Zeit stattfindet. z.B.: Ex 16,6 עֶרֶב וִידַעְתֶּם: „Am Abend werdet ihr wissen“ vs. „Am abend, (da) werdet ihr (bereits) wissen“ o.Ä.
  • 12. bei Wdh. desselben Wortes:
    • 12.1. zweierlei, verschieden (vgl. z.B. Ges18, S. 289)
      Bsp.: Spr 20,10 אֶבֶן וָאָבֶנ: „zweierlei Gewichte“
    • 12.2. jede(r/s) (vgl. z.B. Zorell, S. 200)
      Bsp.: Esr 10,14 זִקְנֵי עִיר וָעִיר: „Älteste aus jeder Stadt“
      • 11.2'. bei Wdh. von Zeitangaben: auf
        Bsp.: Est 3,4: יוֹם וְיוֹם: „Tag auf Tag“
  • 13. Zur Einleitung von Objektsätze: dass (vgl. z.B. Meyer §144.2a)
    Bsp.: Klg 3,26: טוֹב וְיָחִיל „Es ist gut, dass er wartet.“
  • 14. Zur Einleitung von Umstandssätzen („Waw circumstantialis“)
    • 14.1. temporal: während
      • 14.1' auch kontradiktorisch: während gleichzeitig (vgl. GKC §141e)
    • 14.2. kausal: denn
    • 14.3. konzessiv: obwohl
    • 14.4. final: damit, um... zu
    • 14.5. konsekutiv: so dass, und
  • 15. Zur Einleitung von Fragen; nicht zu übersetzen (vgl. z.B. KBL3, S. 248)
  • 16. zur Einleitung von Relativsätzen: welche(r), dessen / deren (vgl. z.B. Meyer §112.1)
  • 17. zur Einleitung der Apodosis („Waw apodoseos“): [wenn...] dann, so
    auch nach Vordersätzen ohne Bedingungspartikel (vgl. z.B. SS, S. 165)
    • 17' Zur Einleitung untergeordneter Bedingungen: [wenn...] und wenn gleichzeitig / darüber hinaus / ..., [dann] (vgl. JM §167b)
  • 18. in Hendiadyoin (sowohl verb. als auch nom. H.); zur Übers. s. dort
  • 19. zw. zwei clauses: bloßer Satztrenner, nicht zu übersetzen (vgl. Meyer §112.3a)
  • 20. וְ ... וְ
    • 20.1. kopulativ: sowohl ... als auch
    • 20.2. disjunktiv: sei es... oder sei es...; entweder ... oder
    • 20.3. wenn ... dann (JM §167b)