Diskussion:Apostelgeschichte 20: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Die Offene Bibel

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(übersetzungsvorschlag 34)
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:: "Ihr selbst wisst: meine eigenen Hände haben für meine Bedürfnisse gesorgt und für die, die bei mir waren."
 
:: "Ihr selbst wisst: meine eigenen Hände haben für meine Bedürfnisse gesorgt und für die, die bei mir waren."
 
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== v. 35 ==
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"Alles habe ich euch gezeigt, dass während man arbeitet, es notwendig ist, den Schwachen (Kranken) zu helfen und das Wort des Herrn Jesu zu erinnern, der selbst sagte: "Geben ist seliger (macht glücklicher) als Nehmen.""
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: 1) "Alles" : "Durch alles" macht inhaltlich mehr Sinn (vgl. Haubeck/Siebenthal: "Akk. der Beziehung: in jeder Hinsicht, immer und überall, überhaupt")
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: 2) "während man arbeitet": Ptz. wurde hier temp. aufgelöst. Ich würde eher modal (indem man arbeitet) oder konzessiv (auch wenn man sich abmüht) vorschlagen.
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: 3) "Es ist notwendig": Die pragmatische Funktion dieses Satzes ist nicht deskriptiv, sondern präskriptiv (Paulus will hier nicht allgemein beschreiben, was man machen müsste, sondern fordert die Epheser damit auf, seinem Vorbild zu folgen.). Das wird deutlicher, wenn man die "wir müssen"-Variante wählen:
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:: In allem habe ich euch [durch mein Vorbild] gezeigt: Wir müssen den Kranken (Schwachen) helfen, indem wir uns abmühen. Wir müssen uns an die Worte unseren Herrn Jesus erinnern, der selbst gesagt hat: "Es macht glücklicher (seliger) zu geben, als zu nehmen."
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: --[[Benutzer:Benjamin|Benjamin]] ([[Benutzer Diskussion:Benjamin|Diskussion]]) 12:14, 10. Feb. 2017 (CET)

Version vom 10. Februar 2017, 12:14 Uhr

Checkliste für die Studienfassung Erläuterung (Welche Verse durch wen?)
A. Wer hat welche Verse aus dem Urtext übersetzt? Auf welche Quelle zur Einteilung in Sinnabschnitte wurde zurückgegriffen?
Beispiel: Vers 1–12: Anton
Einteilung nach Wolter 2007, S. 145 (Anton)

vv 17-31 Benjamin vv 32-35 Xobin

B. Wer hat welche Verse noch mal am Urtext überprüft?
Beispiel: Vv. 1-3: Philipp

C. Alternativen: Häufig können Wörter in einem bestimmten Kontext mehrere denkbare Bedeutungen haben. Sind diese Übersetzungsalternativen möglichst vollständig berücksichtigt?
Beispiel: Vv. 1-17: Daniel

D. Manchmal erlauben Textüberlieferung und Satzbau mehrere Übersetzungen,a oder sie sind nicht direkt übersetzbar.b Sind solche Zweifelsfälle mit einer Fußnote dokumentiert, und steht die wahrscheinlichste Deutung im Haupttext?
Beispiel: Vv. 1-12: teilweise (Emil)

E. Ist der Studienfassungstext mit Anmerkungen und Fußnoten für die Zielgruppen verstehbar? Braucht es noch erläuternde Fußnoten/Anmerkungen?
Beispiel: V. 6: „nach dem Fleisch“ ist noch unklar (Friedrich)

F. Für jeden Sinnabschnitt: Wurden zentralen Anliegen (bzw. Gattungen) unterhalb der Studienfassung dokumentiert? (Beispiel für Länge und Stil: Markus 1#Anliegen) Falls hilfreich, können sie hier kurz zusammengefasst eintragen werden.
Beispiel: Vv. 1-13: Ja; Vv. 14-20: Vollmacht wird betont (Vera)

G. Welche wissenschaftlichen Kommentare wurden zur Kontrolle der Punkte A bis F eingesehen?
Beispiel: Vv. 13-17: Bovon 1990 (Heinrich)

H. Mit welchen anderen Übersetzungen wurde verglichen, um alternative Deutungen oder ggfs. Urheberrechtsprobleme zu finden?
Beispiel: Vv. 1-17: Kurz für „Einheitsübersetzung“. 1980 erstmals als Gesamtausgabe erschienen. Heute noch vorgeschriebene Übersetzung für römisch-katholische Liturgie. Vom Stil her eine sog. „liturgische Übersetzung“: eher frei, eher verständlich; dennoch der Alltagssprache eher fern., NeÜKurz für „Neue evangelistische Übersetzung“, eine 2010 erstmals als Vollbibel erschienene Übersetzung durch Karl-Heinz Vanheiden. Vanheiden konzipierte sie als Bibel, die „so leicht lesbar sein sollte wie eine Tageszeitung“, dennoch entfernt sie sich sehr selten zu weit vom Urtext. Bezeichnend ist ihr schöner Stil; v.a. in der biblischen Poesie. (Juliett)

I. Wann wurden die folgenden Punkte überprüft? - Rechtschreibung; Namen (Loccumer Richtlinien, Gottesname); übrige Kriterien; Detailregelungen; Anführungszeichen; geschlechtergerechte Sprache
Beispiel: Rechtschreibung: 1.1.2015 (Philipp)

J. Welche Arbeitsschritte, Verbesserungen oder Anmerkungen fehlen noch?
Beispiel: Vv. 1-17: Anmerkung fehlt (Ludwig)

az.B. mehrdeutige Tempora oder Präpositionen, Aspekte, manche Partizipien (Zurück zum Text: a)
bz.B. Textkorruption, figurae etymologicae, Genitiv- und Dativverbindungen, historisches Präsens, Einleitungsformeln von Satzfolge (Zurück zum Text: b)

In dieser Tabelle bitte knapp den aktuellen Stand eintragen. Auf der übrigen Diskussionsseite kann bei Bedarf ausführlicher dokumentiert/diskutiert werden. Siehe auch: Qualität



Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:

v. 34

"Ihr selbst wisst, dass meinen Bedürfnissen und denen, die mit mir waren, diese meine Hände gedient haben."

1) "diese meine Hände" klingt auf deutsch umständlich. Was haltet ihr von "meine eigenen Händen" ? Man könnte es auch nach vorne ziehen, um die Betonung zu verstärken.
2) Im Kontext geht es darum, dass Paulus explizit erklärt, dass er für seinen eigenen Lebensunterhalt gesorgt hat und den Ephesern also nicht zur Last gefallen ist. Darum würde ich "dienen" hier mit "sorgen für" übersetzen:
"Ihr selbst wisst: meine eigenen Hände haben für meine Bedürfnisse gesorgt und für die, die bei mir waren."
--Benjamin (Diskussion) 11:35, 10. Feb. 2017 (CET)

v. 35

"Alles habe ich euch gezeigt, dass während man arbeitet, es notwendig ist, den Schwachen (Kranken) zu helfen und das Wort des Herrn Jesu zu erinnern, der selbst sagte: "Geben ist seliger (macht glücklicher) als Nehmen.""

1) "Alles" : "Durch alles" macht inhaltlich mehr Sinn (vgl. Haubeck/Siebenthal: "Akk. der Beziehung: in jeder Hinsicht, immer und überall, überhaupt")
2) "während man arbeitet": Ptz. wurde hier temp. aufgelöst. Ich würde eher modal (indem man arbeitet) oder konzessiv (auch wenn man sich abmüht) vorschlagen.
3) "Es ist notwendig": Die pragmatische Funktion dieses Satzes ist nicht deskriptiv, sondern präskriptiv (Paulus will hier nicht allgemein beschreiben, was man machen müsste, sondern fordert die Epheser damit auf, seinem Vorbild zu folgen.). Das wird deutlicher, wenn man die "wir müssen"-Variante wählen:
In allem habe ich euch [durch mein Vorbild] gezeigt: Wir müssen den Kranken (Schwachen) helfen, indem wir uns abmühen. Wir müssen uns an die Worte unseren Herrn Jesus erinnern, der selbst gesagt hat: "Es macht glücklicher (seliger) zu geben, als zu nehmen."
--Benjamin (Diskussion) 12:14, 10. Feb. 2017 (CET)
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