Diskussion:Jeremia 31 in Leichter Sprache

Aus Die Offene Bibel

Version vom 23. Mai 2020, 19:44 Uhr von Akelei (Diskussion | Beiträge)

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Auslassungen[Bearbeiten]

Manches habe ich weggelassen. Zum Beispiel "Eltern". Ich denke, dass unsere Zielgruppe das zu persönlich nehmen würde.
Leider nehmen die Auslassungen viel von der Poesie des Textes. Das habe ich versucht durch eigene Formungen wieder hinzubiegen, ich Notstopfen einer Übersetzerin.
Wie immer ist der Vorgang des Übertragens bereichernd. Obwohl ich nicht zufrieden bin.
--Dorothee J (Diskussion) 16:43, 21. Mai 2020 (CEST)

Botschaft für heute[Bearbeiten]

Es gibt einen Neuanfang, weil Gott großzügig ist und selber die Verbindung mit uns wünscht.
Und: Keiner kann den anderen belehren über Gott, weil jeder Mensch selber mit Gott verbunden ist. Das ist doch mal interessant. Eine Anfrage an Verantwortliche in der Kirche, aber ganz gewiss auch an alle Getauften, die sich gerne hinter ihren "Lehrern" verstecken.
--Dorothee J (Diskussion) 16:43, 21. Mai 2020 (CEST) Diese Botschaft findet sich ja auch im NT wieder, wenn die Kinder ins Himmelreich kommen.... --Akelei (Diskussion) 19:43, 23. Mai 2020 (CEST)


Vielleicht sollte mitbedacht werden, dass für die Christ:innen dieser Text als Verheißung gelesen wird, weshalb in der Abendmahlsliturgie vom „Neuen Bund” oder „Neuen Testament” (was dasselbe meint) die Rede ist. --Güntzel Schmidt (Diskussion) 19:50, 21. Mai 2020 (CEST)

Meinst du, es sollte noch was geändert werden? oder meinst du, es sollte beim Vortrag des Textes beachtet werden? --Dorothee J (Diskussion) 17:34, 23. Mai 2020 (CEST)

Gute Frage! ;-) Ich glaube, mir ging es nur darum zu markieren, dass dies für die christliche Theologie ein sehr wichtiger und zentraler Text ist. --Güntzel Schmidt (Diskussion) 17:48, 23. Mai 2020 (CEST)

Bund[Bearbeiten]

Der „Bund” ist für das AT ein theologisch zentraler Begriff. Er sollte auf jeden Fall erklärt werden.
Ich empfinde die Übersetzung „Vertrag” als zu technisch. Früher sprach man vom „Freundschaftsbund” oder vom „Bund der Ehe”; das gibt es m.E. besser wieder, zumal der Prophet Hosea das Verhältnis zwischen Gott und Israel als Ehe beschreibt, was auch von Jeremia aufgegriffen wird.
Ein Vertrag suggeriert auch, dass es beiderseits Rechte gibt, die man ggf. einfordern kann. Das ist beim Bund Gottes so nicht möglich.
Könnte man sagen: Ich gehe eine Partnerschaft ein? --Güntzel Schmidt (Diskussion) 19:55, 21. Mai 2020 (CEST)

Nach deinem Anstoß auf Twitter und den klugen Ideen habe ich aus "Vertrag" "Bund für das Leben" gemacht. Der Text ist noch nicht getestet. --Dorothee J (Diskussion) 17:34, 23. Mai 2020 (CEST)

Ich finde die Übersetzung außerordentlich gelungen! --Güntzel Schmidt (Diskussion) 17:48, 23. Mai 2020 (CEST)

Manchmal gebärdet die Gehörlosenseelsorgerin "Verbindung" für Bund. Das gefällt mir gut. --Akelei (Diskussion) 20:46, 21. Mai 2020 (CEST)

Das sollte für GebärdendolmetscherInnen klar sein, dass solche Änderungen am Text möglich sind. Zur Zeit ist die Präsentation des Textes noch nicht ganz klar. Wir sind es ja gewohnt, einen Text als fertig zu verstehen. Aber wir arbeiten hier in einem Dauerprozess. --Dorothee J (Diskussion) 17:34, 23. Mai 2020 (CEST) Übersetzung ist nie fertig, weil sie immer in einen gewissen Zeitpunkt der Sprachentwicklung und einen gewissen Kontext gesprochen wird. Nur das Original altert nicht. --Akelei (Diskussion) 19:43, 23. Mai 2020 (CEST)

Israel und Juda[Bearbeiten]

Zwischen Israel und Juda wird erst mit der Reichsteilung 926 v. Chr. unterschieden. Beim Auszug zog nur Israel aus Ägypten. --Güntzel Schmidt (Diskussion) 20:00, 21. Mai 2020 (CEST)

Ich habe versucht, zwischen den Begrifflichkeiten nicht zu wechseln und darum ... aber gut, jetzt steht an beiden Stellen Israel. Verwirrenderweise ist ja wirklich Isreal und Juda gemeint mit dem neuen Bund. Und jetzt sind wir gemeint. *hmpf* Hier sind die Grenzen der Leichten Sprache. --Dorothee J (Diskussion) 17:34, 23. Mai 2020 (CEST)

Durch die Auslassung gewinnt die Übersetzung, und das meinte ich auch oben mit dem „wichtigen Text”: Dadurch wird er zu „unserem” Text. Ich finde es zwar problematisch, wenn man Texte des Ersten Testaments als Christ:in für sich vereinnahmt - Adressat ist ja Israel, und wir sind nicht (automatisch mit-) gemeint. Aber für die Übertragung in Leichte Sprache finde ich es legitim, hier sozusagen zu verkürzen. --Güntzel Schmidt (Diskussion) 17:48, 23. Mai 2020 (CEST)

Vers 33[Bearbeiten]

Mir scheint die Formulierung diese Formulierung einfacher als das deutsche zusammengesetzte Futur, zumal es ein inhaltsreicheres Verb nutzt als sein: "Ich will einen neuen Bund machen." Zudem verstehe ich es so, dass das Hebräische diese Bedeutung mit impliziert.--Akelei (Diskussion) 19:43, 23. Mai 2020 (CEST)