Diskussion:Markus 15: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Die Offene Bibel

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{{Checkliste Studienfassung
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|Alle Verse =
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|Alternativen =
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|Zweifelsfälle dokumentiert =
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|Bedeutung erläutert =
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|Textart =
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|Andere Kriterien =
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|Am Urtext überprüft =
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|Kommentare eingesehen =
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|Übersetzungsvergleich =
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Lieber Florian,
 
Lieber Florian,
 
gemäß der Regeln für die Studienfassung sollen Partizipien doch niht aufgelöst werden, oder?
 
gemäß der Regeln für die Studienfassung sollen Partizipien doch niht aufgelöst werden, oder?

Version vom 4. November 2010, 14:05 Uhr

Checkliste für die Studienfassung Erläuterung (Welche Verse durch wen?)
A. Wer hat welche Verse aus dem Urtext übersetzt? Auf welche Quelle zur Einteilung in Sinnabschnitte wurde zurückgegriffen?
Beispiel: Vers 1–12: Anton
Einteilung nach Wolter 2007, S. 145 (Anton)

B. Wer hat welche Verse noch mal am Urtext überprüft?
Beispiel: Vv. 1-3: Philipp

C. Alternativen: Häufig können Wörter in einem bestimmten Kontext mehrere denkbare Bedeutungen haben. Sind diese Übersetzungsalternativen möglichst vollständig berücksichtigt?
Beispiel: Vv. 1-17: Daniel

D. Manchmal erlauben Textüberlieferung und Satzbau mehrere Übersetzungen,a oder sie sind nicht direkt übersetzbar.b Sind solche Zweifelsfälle mit einer Fußnote dokumentiert, und steht die wahrscheinlichste Deutung im Haupttext?
Beispiel: Vv. 1-12: teilweise (Emil)

E. Ist der Studienfassungstext mit Anmerkungen und Fußnoten für die Zielgruppen verstehbar? Braucht es noch erläuternde Fußnoten/Anmerkungen?
Beispiel: V. 6: „nach dem Fleisch“ ist noch unklar (Friedrich)

F. Für jeden Sinnabschnitt: Wurden zentralen Anliegen (bzw. Gattungen) unterhalb der Studienfassung dokumentiert? (Beispiel für Länge und Stil: Markus 1#Anliegen) Falls hilfreich, können sie hier kurz zusammengefasst eintragen werden.
Beispiel: Vv. 1-13: Ja; Vv. 14-20: Vollmacht wird betont (Vera)

G. Welche wissenschaftlichen Kommentare wurden zur Kontrolle der Punkte A bis F eingesehen?
Beispiel: Vv. 13-17: Bovon 1990 (Heinrich)

H. Mit welchen anderen Übersetzungen wurde verglichen, um alternative Deutungen oder ggfs. Urheberrechtsprobleme zu finden?
Beispiel: Vv. 1-17: , NeÜ (Juliett)

I. Wann wurden die folgenden Punkte überprüft? - Rechtschreibung; Namen (Loccumer Richtlinien, Gottesname); übrige Kriterien; Detailregelungen; Anführungszeichen; geschlechtergerechte Sprache
Beispiel: Rechtschreibung: 1.1.2015 (Philipp)

J. Welche Arbeitsschritte, Verbesserungen oder Anmerkungen fehlen noch?
Beispiel: Vv. 1-17: Anmerkung fehlt (Ludwig)

az.B. mehrdeutige Tempora oder Präpositionen, Aspekte, manche Partizipien (Zurück zum Text: a)
bz.B. Textkorruption, figurae etymologicae, Genitiv- und Dativverbindungen, historisches Präsens, Einleitungsformeln von Satzfolge (Zurück zum Text: b)

In dieser Tabelle bitte knapp den aktuellen Stand eintragen. Auf der übrigen Diskussionsseite kann bei Bedarf ausführlicher dokumentiert/diskutiert werden. Siehe auch: Qualität



Lieber Florian, gemäß der Regeln für die Studienfassung sollen Partizipien doch niht aufgelöst werden, oder? Vers 35 müsste demnach z.B. dann heißen: "Und einige der dabeistehenden hörten (dies), sagend:..."

Oder was meint ihr anderen dazu?

Ich bin auch ein Freund der gar nicht aufgelösten Partizipien, aber in den Regeln steht inzwischen: Ein Auflösen von Partizipien in Nebensätze wird vermieden, wo der inhaltliche Bezug zum Hauptsatz verschieden gedeutet werden kann. --Wolfgang Loest 05:33, 10. Jul. 2009 (UTC)

In der Tat tue ich mich oft schwer, Partizipien nicht aufzulösen, weil häufig der Sinn sonst nicht mehr erkannt werden kann (was bezieht sich auf was). Bei "elegon" handelt es sich um ein Ind. Impf. akt. 3. Pers. Pl. und kann deshalb nicht mit "sagend" wiedergegeben werden! Lediglich die zwei Verbformen davor sind Partizipien: "Und einige der Dabeistehenden hörend, sagen sie: ..." Durch diese Übersetzung kommen jedoch nicht die unterschiedlichen Zeitformen der Partizipien (Imperfekt und Aorist) zum Ausdruck. Eine Auflösung ist deshalb m.E. unvermeidbar! --Florian K. 10:58, 10. Jul. 2009 (UTC)