Diskussion:Markus 9: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Die Offene Bibel

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"(miteinander)" braucht eine Entsprechung vor der Klammer. Zudem wäre danach typographisch ein "echter" Gedankenstrich angebracht (der jetzige ist ein Bindestrich oder Minus). --[[Benutzer:Ben|Ben]] ([[Benutzer Diskussion:Ben|Diskussion]]) 01:55, 20. Okt. 2015 (CEST)
 
"(miteinander)" braucht eine Entsprechung vor der Klammer. Zudem wäre danach typographisch ein "echter" Gedankenstrich angebracht (der jetzige ist ein Bindestrich oder Minus). --[[Benutzer:Ben|Ben]] ([[Benutzer Diskussion:Ben|Diskussion]]) 01:55, 20. Okt. 2015 (CEST)
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[[Benutzer:JS|JS]] 5. Januar 2017
  
 
===Anführungsstriche in S50===
 
===Anführungsstriche in S50===

Version vom 5. Januar 2017, 18:27 Uhr

Checkliste für die Studienfassung Erläuterung (Welche Verse durch wen?)
A. Wer hat welche Verse aus dem Urtext übersetzt? Auf welche Quelle zur Einteilung in Sinnabschnitte wurde zurückgegriffen?
Beispiel: Vers 1–12: Anton
Einteilung nach Wolter 2007, S. 145 (Anton)

Thommy B.

B. Wer hat welche Verse noch mal am Urtext überprüft?
Beispiel: Vv. 1-3: Philipp

1 (Ben); 1-50 (Sebastian Walter)

C. Alternativen: Häufig können Wörter in einem bestimmten Kontext mehrere denkbare Bedeutungen haben. Sind diese Übersetzungsalternativen möglichst vollständig berücksichtigt?
Beispiel: Vv. 1-17: Daniel

1: ja (Ben); 1-50: ja (Sebastian Walter)

D. Manchmal erlauben Textüberlieferung und Satzbau mehrere Übersetzungen,a oder sie sind nicht direkt übersetzbar.b Sind solche Zweifelsfälle mit einer Fußnote dokumentiert, und steht die wahrscheinlichste Deutung im Haupttext?
Beispiel: Vv. 1-12: teilweise (Emil)

1: ja (Ben); 1-50: ja (Sebastian Walter)

E. Ist der Studienfassungstext mit Anmerkungen und Fußnoten für die Zielgruppen verstehbar? Braucht es noch erläuternde Fußnoten/Anmerkungen?
Beispiel: V. 6: „nach dem Fleisch“ ist noch unklar (Friedrich)

1: ja (Ben); 1-50: ja (Sebastian Walter)

F. Für jeden Sinnabschnitt: Wurden zentralen Anliegen (bzw. Gattungen) unterhalb der Studienfassung dokumentiert? (Beispiel für Länge und Stil: Markus 1#Anliegen) Falls hilfreich, können sie hier kurz zusammengefasst eintragen werden.
Beispiel: Vv. 1-13: Ja; Vv. 14-20: Vollmacht wird betont (Vera)

2-8: Christophanie mit Synkrisis. Bei der Übersetzung zu beachten sind die vielen emphatischen Redundanzen (s. FNn)
9-13: Jüngerunterweisung
14-29: Exorzismuserzählung
30-32: Jüngerunterweisung
33-50: Anekdoten- und Spruchsammlung:

33-37: Korrekturanekdote
38-40: Korrekturanekdote
41-42: antithetischer Tobspruch
43-48: Tobspruch-Reihe
49-50: Spruch

G. Welche wissenschaftlichen Kommentare wurden zur Kontrolle der Punkte A bis F eingesehen?
Beispiel: Vv. 13-17: Bovon 1990 (Heinrich)

Kommentare: 1: Collins 2007Collins, Adela Yarbro: Mark. A Commentary. =Hermeneia, Minneapolis, 2007.; Evans 2001Evans, Craig: Mark 8:27–16:20. Dallas, 2001.; France 2002France, Richard T.: The Gospel of Mark: A Commentary on the Greek Text. =NIGTC, Grand Rapids, 2002.; (Ben)
1-50: B/SBillerbeck, Paul / Hermann L. Strack: Kommentar zum Neuen Testament aus Talmud und Midrasch. München, 1922-1924.; Camacho/Mateos 1994Camacho, Fernando / Juan Mateos: Marcos. Texto y Comentario. Madrid, 1994.; Cranfield 1959Cranfield, C.E.B.: The Gospel according to Saint Mark. Cambridge, 1959.; Dschulnigg 2007Dschulnigg, Peter: Das Markusevangelium. Stuttgart, 2007.; Ernst 1963Ernst, Josef: Das Evangelium nach Markus. Regensburg, 5 1963.; Gnilka 1979Gnilka, Joachim: Das Evangelium nach Markus. 2. Teilband: Mk 8,27-16,20. Zürich u.a., 1979.; Kleist 1937Kleist, James A. S.J.: The Gospel of Saint Mark. presented in Greek Thought-Units and Sense-Lines. With a Commentary. New York/Milwaukee/Chicago 1937.; Marcus 2009Marcus, J.: Mark 8-16. A New Translation with Introduction and Commentary. New Haven/London, 2009.; Pesch 1977Pesch, Rudolf: Das Markusevangelium. II. Teil: Kommentar zu Kap. 8,27-16,20. Freiburg/Basel/Wien, 1977.; Schenke 2005Schenke, Ludger: Das Markusevangelium. Literarische Eigenart - Text und Kommentierung. Stuttgart, 2005.; Taylor 1979Taylor, Vincent: Evangelio segun San Marcos. Madrid, 1979.; van Iersel 1998van Iersel, Bas M.F.: Mark. A Reader-Response Commentary. Sheffield, 1998. (Sebastian Walter)

H. Mit welchen anderen Übersetzungen wurde verglichen, um alternative Deutungen oder ggfs. Urheberrechtsprobleme zu finden?
Beispiel: Vv. 1-17: Kurz für „Einheitsübersetzung“. 1980 erstmals als Gesamtausgabe erschienen. Heute noch vorgeschriebene Übersetzung für römisch-katholische Liturgie. Vom Stil her eine sog. „liturgische Übersetzung“: eher frei, eher verständlich; dennoch der Alltagssprache eher fern. „EÜ 16“ bezeichnet die 2016 erschienene Aktualisierung dieser Üs., NeÜKurz für „Neue evangelistische Übersetzung“, eine 2010 erstmals als Vollbibel erschienene Übersetzung durch Karl-Heinz Vanheiden. Vanheiden konzipierte sie als Bibel, die „so leicht lesbar sein sollte wie eine Tageszeitung“, dennoch entfernt sie sich sehr selten zu weit vom Urtext. Bezeichnend ist ihr schöner Stil; v.a. in der biblischen Poesie. (Juliett)

1: Kurz für „Einheitsübersetzung“. 1980 erstmals als Gesamtausgabe erschienen. Heute noch vorgeschriebene Übersetzung für römisch-katholische Liturgie. Vom Stil her eine sog. „liturgische Übersetzung“: eher frei, eher verständlich; dennoch der Alltagssprache eher fern. „EÜ 16“ bezeichnet die 2016 erschienene Aktualisierung dieser Üs., Lut, REBKurz für „revidierte Elberfelder Bibel“. Revision der Elberfelder Bibel; als Vollbibel erstmals 1986 erschienen. Sehr genaue und wenig kommunikative Übersetzung., NGÜNT- und Psalmenübersetzung der Genfer Bibelgesellschaft 2000-2011. Eine vorbildliche Verknüpfung von philologischer Genauigkeit und kommunikativer Flüssigkeit., GNBGood News Bible, Zür, Menge (Ben)
1-50: ALBLudwig Albrechts Übersetzung des NTs und der Psalmen von 1920/1927. Eine wörtliche, aber flüssig zu lesende Übertragung., BBDie BasisBibel, eine freie und frische Übersetzung von NT und Psalmen, die gezielt auf die Verbreitung in den Neuen Medien hinkonzipiert wurde. Oft übersetzt sie recht interpretativ, beweist dabei aber auch häufig ein sehr glückliches Händchen. Definitiv einen Blick wert - und das Design ist auch noch toll., BEN, B/NKurz für Berger/Nord, die innovative NT-Übersetzung des exegetischen Riesen Klaus Berger und der Übersetzungswissenschaftlerin Christiane Nord. B/N ist zweifellos die übersetzungswissenschaftlich informierteste Übersetzung auf dem Markt; ähnlich unserer LF orientiert sie sich an der funktionalen Übersetzungstheorie. Als Übersetzungsziel geben B/N das „Prinzip der verstandenen Fremdheit“ an: Sie wollen „Vorschläge machen, wie die Aussagen des fremden, alten Textes wenigstens prinzipiell nachvollziehbar werden könnten“ - und übersetzen daher sehr frei und „bekennen sich in der Übersetzung zu einer bestimmten Deutung.“ Unbedingt einen Blick wert bei Exegese und Übersetzungsvergleich., ELBKurz für „Elberfelder Bibel“. Sehr genaue und wenig kommunikative Übersetzung; als Vollbibel erstmals 1871 erschienen., Kurz für „Einheitsübersetzung“. 1980 erstmals als Gesamtausgabe erschienen. Heute noch vorgeschriebene Übersetzung für römisch-katholische Liturgie. Vom Stil her eine sog. „liturgische Übersetzung“: eher frei, eher verständlich; dennoch der Alltagssprache eher fern. „EÜ 16“ bezeichnet die 2016 erschienene Aktualisierung dieser Üs., FREE, GREBJohannes Grebers Übersetzung des NT, „mit Hilfe der Geisterwelt Gottes um 1930, in modernen Stiel der heutigen Sprache angepaßt“. Die Übersetzung ist aber wesentlich besser als dieser Untertitel befürchten lassen könnte, und durchaus einen Blick wert., GNKurz für „Gute Nachricht Bibel“; als Vollbibel erstmals 1978 erschienen. Erste deutsche kommunikative Vollbibel; außerdem erste einzige durchgehend ökumenische deutsche Bibelübersetzungen. Ihre Rolle für die Geschichte der deutschen Bibelübersetzung ist schwer zu überschätzen., H-RKurz für „Henne-Rösch - Bibel“. Zusammenführung der AT-Übersetzung von Henne und Gräff und der NT-Übersetzung durch Rösch um 1935. Auch bekannt als „Paderborner Bibel“. Recht gutes Gleichgewicht von „wörtlich“ und „verständlich“., HERKurz für „Herder Bibel“; erstmals 1965 als Vollbibel erschienene Bibelübersetzung. Besonderheit: Der Bibeltext wurde der Reihe „Herders Bibelkommentar“ entnommen; dennoch ist sie stilistisch eher den „liturgischen Bibelübersetzungen“ zuzuordnen., HfAKurz für „Hoffnung für Alle“. Erstmals 1996 als Vollbibel erschienen. Das bisherige Höchstmaß an Kommunikativität auf dem Markt der deutschen Bibeln., KAMAlbert Kammermayers NT-Übersetzung von 2005; unterschrieben mit: „Eine Übersetzung, die unsere Sprache spricht“. Kammermayer übersetzt nach einer vierfachen Zielvorgabe: 1. Absolute Treue zum Original, 2. Größtmögliche Verständlichkeit, 3. Einfaches Deutsch, 4. schönes, gepflegtes Deutsch. Eine wunderbare Übertragung und ganz zu Unrecht noch nicht sehr bekannt., KAROtto Karrers NT-Übersetzung von 1959. Früher recht verbreitete katholische Studienbibel. Recht wörtlich; dennoch immer noch gut lesbar.., KNOKonkordante Übersetzung des NT durch Adolph Ernst Knoch von 1926., LUTKurz für „Lutherbibel“. 1534 erstmals als Vollbibel erschienen. Zwar entgegen verbreitetem Urteil nicht die erste deutsche Bibelübersetzung, zweifellos aber die einflussreichste. Auch heute noch die verbreitetste deutsche Bibel überhaupt. LUT 45 meint die ursprüngliche Übersetzung Luthers, die 1545 das erste Mal als Vollbibel erschienen ist, LUT 12, LUT 84 und LUT 17 die 1912, 1984 und 2017 erschienenen Modernisierungen dieser Üs., MENKurz für „Menge Bibel“; entstanden zwischen 1900 und 1922. Dennoch auch heute noch gut lesbar und recht häufig empfohlen als Muster einer Übersetzung, der es gelingt, philologisch genau und dennoch kommunikativ zu übersetzen. Sprachlich merkt man ihr Alter allerdings deutlich., MNTKurz für „Münchener Neues Testament“, einer Interlinearübersetzung ohne griechischen Text von 1988., NeÜKurz für „Neue evangelistische Übersetzung“, eine 2010 erstmals als Vollbibel erschienene Übersetzung durch Karl-Heinz Vanheiden. Vanheiden konzipierte sie als Bibel, die „so leicht lesbar sein sollte wie eine Tageszeitung“, dennoch entfernt sie sich sehr selten zu weit vom Urtext. Bezeichnend ist ihr schöner Stil; v.a. in der biblischen Poesie., NGÜNT- und Psalmenübersetzung der Genfer Bibelgesellschaft 2000-2011. Eine vorbildliche Verknüpfung von philologischer Genauigkeit und kommunikativer Flüssigkeit., NLKurz für „Neues Leben“, eine sehr kommunikative Übersetzung, die erstmals 2006 als Vollbibel erschien., PATKurz für „Pattloch Bibel“; Bezeichnung für die Übersetzung durch Vinzenz Hamp, Meinrad Stenzel und Josef Kürzinger - drei exegetischen Schwergewichtern - von 1955. Völlig zu Unrecht so unbekannt: Gutes Gleichgewicht von Wörtlichkeit und Lesbarkeit. Hamp schreibt zum Profil: „Unsere Ausgabe bietet eine ungekürzte Übertragung aus den Grundtexten, de einerseits möglichst getreu den Sinn der Verfasser zu treffen sucht, andererseits einen verständlichen und flüssigen deutschen Stil anstrebt. Veraltete und ungebräuchlich gewordene Ausdrücke, die in den Bibelübersetzungen oft lange Zeit mitgeschleppt werden, wurden durch neue ersetzt.“, R-SKurz für „Rießler-Storr“, die Zusammenführung der AT-Übersetzung von Paul Rießler und der NT-Übersetzung von Rupert Storr. Auch bekannt als „Grünewald Bibel“. Häufig ungewöhnliche Übersetzung; z.B. ist biblische Lyrik durchgehend im jambischen Rhythmus übersetzt; z.B. hat Rießler Akrostycha tatsächlich als alphabetische Gedichte auch ins Deutsche übersetzt, usw., SLTKurz für „Schlachter“; gemeint ist damit die Revision von 1995-2004 der erstmals 1905 erschienenen Bibelübersetzung von Franz Eugen Schlachter. Die Schlachter-Bibel ist recht urtexttreu; Schlachter verstand es aber, dieses genaue Übersetzen mit einem herrlichen kräftig-würzigen Stil zu verbinden, so dass sich am Ende dennoch eine gut lesbare Bibel ergab., Stier, TAFKurz für „Tafelbibel“, die Bibelübersetzung von Leonhard und Ludwig Tafel. Sehr wörtliche Übersetzung; laut eigener Auskunft hatte Tafel allein im Alten Testament 40.000 Verbesserungen veranstaltet. Interessant, da hier häufiger auch seltenere Übersetzungsweisen gefunden werden können., TEXT, ZÜRKurz für „Zürcher Bibel“. Zurückgehend auf die Übersetzung Zwinglis, wurde sie erstmals 1907-1931 erneut übersetzt. Seit 2007 liegt sie in neuer Revision vor. Ihr Ziel ist die Verbindung von philologischer Genauigkeit und „geschmeidiger, gehobener Sprache“ - und das macht sie so gut, dass viele Exegeten sie als Referenzübersetzung in Aufsätzen und Kommentaren benutzen., WILUlrich Wilckens' NT-Übersetzung von 1970. Gern gekaufte wörtliche, aber dennoch gut lesbare Studienbibel mit interessantem Anmerkungsprinzip: Anmerkungen erfolgen nicht am Seitenfuß, sondern pro Perikope folgt aufeinander Übersetzung, Kommentierung der gesamten Perikope und Einzelanmerkungen. (Sebastian Walter)

I. Wann wurden die folgenden Punkte überprüft? - Rechtschreibung; Namen (Loccumer Richtlinien, Gottesname); übrige Kriterien; Detailregelungen; Anführungszeichen; geschlechtergerechte Sprache
Beispiel: Rechtschreibung: 1.1.2015 (Philipp)

1: ja (Ben); 1-50: ja (Sebastian Walter)

J. Welche Arbeitsschritte, Verbesserungen oder Anmerkungen fehlen noch?
Beispiel: Vv. 1-17: Anmerkung fehlt (Ludwig)

az.B. mehrdeutige Tempora oder Präpositionen, Aspekte, manche Partizipien (Zurück zum Text: a)
bz.B. Textkorruption, figurae etymologicae, Genitiv- und Dativverbindungen, historisches Präsens, Einleitungsformeln von Satzfolge (Zurück zum Text: b)

In dieser Tabelle bitte knapp den aktuellen Stand eintragen. Auf der übrigen Diskussionsseite kann bei Bedarf ausführlicher dokumentiert/diskutiert werden. Siehe auch: Qualität



Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:

Überarbeitung der Studienfassung

In Vers S7 steht

„Und eine Wolke {entstand und} hüllte (verbarg, überschattete) sie ein“

http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Markus_9#s7

Ich gehe davon aus, dass „überschattet“ gemeint sein soll. Die Jünger zu umhüllen und ihnen die Sicht zu nehmen, fände ich seltsam.

Elberfelder und Gute Nachricht schreiben ebenfalls sinngemäß „überschattet“:

http://www.bibleserver.com/text/ELB/Mark9

http://www.bibleserver.com/text/GNB/Mark9

In der Lesefassung hatte ich deshalb „überschattet“ verwende.

Mongoose 13:43, 12. Sep. 2014 (CEST)

Hi Mongoose,

willkommen auch von mir bei OfBiOffene Bibel :)
Cool, dass du dich an Mk 9 gewagt hast, aber zu dieser Frage s. FN v: Ich bin dort davon ausgegangen, dass das "überschattete" sich gerade nicht auf die Jünger, sondern auf Jesus, Mose und Elija bezog, daher habe ich auch bei "überschatten" den entsprechenden Primärvorschlag gemacht. Kann gerade leider nicht mehr antworten, weil ich im Krankenhaus bin; demnächst mehr, ok? --Sebastian Walter 22:13, 14. Sep. 2014 (CEST)


@Ben:
Ich würde gerne nach Beendigung von Mk 13 Mk 9 machen. (Habe sehr gute Literatur dazu gefunden.)
--Sebastian Walter 08:13, 23. Feb. 2014 (CET)

Gerne, sofern du mir auch noch für Mk 14 garantieren kannst (zumindest den Teil, der von mir kommt). Das wäre mir nur wichtig. :-) --Ben 00:07, 24. Feb. 2014 (CET)

Deal :)
--Sebastian Walter 08:10, 24. Feb. 2014 (CET)

Habe jetzt (wie abgesprochen) noch Vers 9,1 gemacht, der allgemein zur vorigen Perikope dazugerechnet wird. --Ben 23:24, 8. Mär. 2014 (CET)

Zu epitimao in Mk 9,25 sollte eine einheitliche Lösung mit vorhergehenden Austreibungen gefunden werden. Wir können die entsprechende Übersetzung und Fußnote gerne verbessern, aber einheitlich sollte es sein (spätestens mit der Endkorrektur).

Zu Mk 9,30-32 wäre es cool, wenn wir auf mögliche wörtliche Parallelen zu Mk 8,31 achten könnten. Zur Auslieferung (paradidomi?) haben wir in Mk ebenfalls schon wenigstens zwei Vorläufer, wo man Einheitlichkeit anstreben könnte. --Ben 01:23, 9. Mär. 2014 (CET)

Dürfte hochgesetzt werden können. --Sebastian Walter 20:58, 29. Mär. 2014 (CET)

Erledigt. --Ben 18:49, 17. Mai 2014 (CEST)

SF

Vers 2

"nahm" und "führte" Historisches Präsenz JS 5. Januar 2017

V. 10

"(miteinander)" braucht eine Entsprechung vor der Klammer. Zudem wäre danach typographisch ein "echter" Gedankenstrich angebracht (der jetzige ist ein Bindestrich oder Minus). --Ben (Diskussion) 01:55, 20. Okt. 2015 (CEST)

Vers 35

"sagte" Historisches Präsenz JS 5. Januar 2017

Anführungsstriche in S50

Am Ende von S50 sind endende Anführungsstriche, aber es fehlen vorher die beginnenden Anführungsstriche unten. Vermutlich fehlen die am Anfang von Vers 49; habe sie in der Lesefassung dort gesetzt.

Mongoose 11:25, 12. Sep. 2014 (CEST)

Anführungsstriche in S48

48 'wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt'.“

Weshalb steht das in Anführungsstrichen? Soll das in der Lesefassung auch so sein?

Mongoose 11:02, 12. Sep. 2014 (CEST)


Fußnote x in V. 7

Die Fußnote lautet "[darum] - „[darum]“ gut nach Reiser 1983Reiser, Marius: Syntax und Stil des Markusevangeliums. Im Licht der hellenistischen Volksliteratur. Tübingen, 1983., S. 145.". Das hilft mir als Leser nicht sonderlich. :-) --Ben 16:18, 10. Sep. 2014 (CEST)

LF

Vv. 33-50

Bei den Versen habe ich ein interessantes Problem. In den deutschen Bibelübersetzungen werden die immer so übersetzt, als wären die eine einheitliche Rede. Dabei hat Mk diese Verse offenbar nur zusammengestückelt und sich dabei nicht mal richtig Mühe gegeben, daraus ein kohärentes Ganzes zu machen. Die beiden Aufteilungen, die mir am wahrscheinlichsten scheinen, sind:

  1. 33-37.41f gehören zusammen; dort hinein ist nachträglich 38-40 eingefügt worden; daran angefügt wurden außerdem 43-48 und 49f; also (A1) 33-37, (B) 38-40, (A2) 41-42, (C) 43-48, (D) 49-50. So z.B. Bultmann, (Cranfield,) Ernst, Gnilka, Kleist, Klostermann, Lagrange, Schweizer.
  2. Vv. 33-50 sind eine Art "Aphorismensammlung", in der einzelne Sprüche unverbunden nebeneinandergesetzt wurden. Die kleinstmögliche Aufteilung (die Aufteilungen unterscheiden sich) sind (A) 35, (B) 36-37, (C) 38-40, (D) 41, (E) 42, (F) 43-48, (G) 49, (H) 50a, (I) 50b. So z.B. (Cranfield,) France, Pryke, Sundwall, Taylor, Trocmé; Dennis 2007 gibt das sogar als den "exegetischen Konsens" aus.

Was machen wir denn in so einem Fall? Trotzdem Vv. 33-50 als zusammenhängende Rede präsentieren (imho keine gute Lösung)? Oder einfach alle Abschnitte mit eigener Überschrift versehen? Aber falls (1) zutrifft, würde man so die eigentlich zusammenhängenden Vv. 33-37.41-42 auseinanderreisen. Allerdings sind sie ja schon in der aktuellen Textform ja auseinandergerissen... - (B) und (A2) umstellen ist auch keine Alternative, oder?
Und im Falle (2)? Lassen wir das so, wie der Text sich präsentiert - als einen Text, in dem Jesus in V. 35 noch etwas auf die Vorkommnisse Vv. 33f sagt, ab V. 36 aber davon unabhängige Aphorismen nachliefert, die damit gar nicht zusammenhängen? Oder ergänzen wir für jeden Abschnitt eine eigene Redeeinleitung (à la "[Ein anderes Mal sagte Jesus:]...")? Oder wie oder was?

Ich bin völlig ratlos, was ich zu den Versen für die LF empfehlen soll. Hat jemand eine Idee? --Sebastian Walter 01:14, 19. Mär. 2014 (CET)

Du hast ja zuverlässig erarbeitet, dass die Satzverknüpfungen zwischen den Einheiten keine logische Verknüpfung im eigentlichen Sinn darstellen, wo der interne Zusammenhang das nicht ergibt, oder? Mit anderen Worten: Welche Aussagen zusammenhängen und welche unabhängig nebeneinanderstehen, erkennen wir nur logisch. Die wichtigste Frage ist für mich, ob der Leser trotz gegenläufiger Konjunktionen erkennt, dass die Aussagen nicht zusammenhängen. (Damit meine ich: Ist der Leser an logisch schwache Satzverknüpfungen gewöhnt (ja), oder müsste er wie wir nur anhand der Logik arbeiten (nein)?) Wenn ja, wäre es doch irreführend, in der Übersetzung die gleichen Satzverknüpfungen wie im Griechischen zu verwenden, weil die deutschen Konjunktionen das nicht hergeben. Oder? Wenn nein, heißt das, Markus hat die Aussagen entweder als Einheit (innerhalb derselben zitierten Rede) darstellen wollen oder zumindest in Kauf genommen, dass der Leser das so wahrnimmt. In diesem Fall sollten wir, finde ich, dasselbe tun. Was meinst du? --Ben 15:15, 19. Mär. 2014 (CET)

V. 49

In FN dt habe ich fünf verschiedene Vorschläge gesammelt, wie der Vers zu deuten sein könnte. Der erste lässt ihn stehen, wie er steht: „Jeder wird mit Feuer gesalzen werden“; die anderen vier versuchen, ihn ins Hebräische/Aramäische zurückzuübersetzen und den Fehler in einer Verlesung oder Fehlübersetzung des hebräischen/aramäischen Textes zu entdecken. Der plausibelste davon ist der von Torrey 1933Torrey, Charles Cutler: The Four Gospels. A New Translation. New York/London, 1933. online unter: http://goo.gl/F5fkFB: "Alles Verderbliche wird gesalzen werden".

Ich bin mir jetzt nicht sicher, was ich für die LF empfehlen sollte. Nach unseren neuen LF-Kriterien verwenden wir in Fällen, in denen das Anliegen des Urtextes unklar ist, eine „unauffällige und gut etablierte Übersetzung“. Die Standardübersetzung ist „Alles wird mit Feuer gesalzen werden“ - aber die ist nicht unauffällig, weil sinnlos. Die vier gelisteten Alternativen dagegen sind ausnahmslos Sondermeinungen. Selbst Torrey, der zwar in einigen Aufsätzen für diesen Vorschlag gelobt worden ist, hat keine Anhänger finden können (zumindest, so weit ich sehe). Denen wird man sich in der LF also genau so wenig anschließen können. Aber was machen wir denn dann? Was empfehlen wir für die LF? Hat jemand einen Vorschlag? --Sebastian Walter 18:13, 29. Mär. 2014 (CET)