Hebräer 13

Aus Die Offene Bibel

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Status: Studienfassung in Arbeit – Einige Verse des Kapitels sind bereits übersetzt. Wer die biblischen Ursprachen beherrscht, ist zum Einstellen weiterer Verse eingeladen. Auf der Diskussionsseite kann die Arbeit am Urtext dokumentiert werden. Dort ist auch Platz für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Anmerkungen.
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Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Anmerkungen

Studienfassung (Hebräer 13)

1 Die Liebe zu den Glaubensgeschwisterna soll nicht aufhören (bestehen bleiben, dauern).

2 Vernachlässigt (überseht) die Gastfreundschaft nicht! Ihretwegen haben nämlich einige, ohne es zu wissenb, Engel beherbergt.

3 Kümmert euch um die Gefangenenc, weil ihr [auch] gefesselt (Mitgefangene) seid, um die Gequälten (Misshandelten), weil auch ihr einen Körper habtd.

4 Ehrbar [sei]e die Ehe in jeder Beziehung (bei allen)f und der Sexg unbefleckth, denn Hureri und Ehebrecher wird Gott verurteilen (richten)j.

5 Nicht geldierig [sei]k das Betragen. Begnügt euch mit dem Vorhandenen. Denn er spricht (Dtn 31,6.8; Gen 28,15) : „Ich werde dich nicht verlassen, noch werde ich dich im Stich lassen.“

6 Darum sind wir zuversichtlich (guten Mutes) und sprechen (Psalm 118,6) :

„Der Herr ist mein Helfer und ich werde mich nicht fürchten.
Was soll ein Mensch mir tun?“

7 8 Jesus Christus [ist] derselbe gestern und heute und in alle Ewigkeit.l 9 10 11 12 Darum hat auch Jesus, um das Volk zu heiligen durch sein eigenes Blut, gelitten außerhalb des Tores. 13 Deshalb lasst uns hinausgehen zu ihm, außerhalb des Lagers, und seine Schmach tragen. 14 Denn wir haben hier keine bleibende (fortbestehende) Stadt, sondern wir suchen nach der zukünftigen (begehren die zukünftige). 15 16 17 18 19 20 Der Gott aber des Friedens, der herausgeführt hat aus den Toten den großen Hirten der Schafe im (durch) Blut des ewigen Bundes, unseren Herrn Jesus, 21 22 23 24 25

Anmerkungen

aWörtlich: Die Bruderliebe, oder: die Geschwisterliebe. Hier und an den anderen Stellen Römer 12,10; 1.Thess 4,9; 1.Petrus 1,22; 2.Petrus 1,7 geht es um die christlichen Glaubensbrüder und -schwestern, BW Sp. 1712. (Zurück zu v.1)
bWörtlich: verborgen, unbemerkt bleiben - hier Partizip: Das, was verborgen bleibt, vgl. BW Sp. 947. (Zurück zu v.2)
cGemeint sind hier und im Folgenden Gemeindeglieder, die im Gefängnis sitzen oder misshandelt wurden, also nicht allgemein Menschen im Gefängnis, vgl. Michel S. 481. (Zurück zu v.3)
dWörtlich: in einem Körper seid, d.h. körperlich preisgegeben seid, vgl. Michel, S. 481. (Zurück zu v.3)
eHier fehlt das Hilfsverb. Man kann die Befehlsform εστω ergänzen, aber auch den Indikativ εστιν - dann wäre es ein einfacher Aussagesatz. (Zurück zu v.4)
fWenn man die Form als masc. auffasst, heißt es: bei allen, fasst man sie als neutr. auf: in jeder Beziehung, vgl. Michel S. 482. (Zurück zu v.4)
gWörtlich: Das Ehebett, der Beischlaf. (Zurück zu v.4)
hDas Adjektiv kommt nur hier und Hebr 7,26 vor; dort steht es in einer Reihe mit „heilig“ und „unschuldig“, vgl. auch 1.Mose 49,4. Gemeint ist offenbar eine außereheliche Beziehung, Michel S. 482. (Zurück zu v.4)
iMasc.! πορνη ist die Hure, πορνος das männliche Äquvalent (also nicht der Freier, sondern ein „Lustknabe“) (Zurück zu v.4)
j„Die Ehre der Ehe wird von Unzucht [gemeint ist wohl: Homosexualität] und Ehebruch angetastet, weil diese sich über Gottes Gebot hinwegsetzen. Allerdings decken sich nicht unsere Begriffe von Unzucht (πορνεια) und Ehebruch (μοιχεια) mit dem antiken Denken. Im AT ist Ehebruch die Verletzung einer _fremden_ Ehe oder geschlechtlicher Verkehr der Ehefrau mit einem Mann (Lev 20,10; Ez 16,32). Unzucht dagegen ist eine durch das Gesetz nicht erlaubte Beziehung zu einer ledigen weiblichen Person … Jüdischer Grundsatz ist: Ehebruch gibt es nur bei einer Ehefrau oder einer Verlobten … Man maß im Judentum mit verschiedenem Maß: nur die Ehefrau, nicht aber der Ehemann brach durch eine solche Tat die _eigene_ Ehe“, Michel S. 482. (Zurück zu v.4)
kAuch hier fehlt wieder das Hilfsverb. (Zurück zu v.5)
lWörtliche Beibehaltung der Wortstellung: „Jesus Christus gestern und heute, derselbe auch in alle Ewigkeit.“ (Zurück zu v.8)