Johannes 15

Aus Die Offene Bibel

Version vom 3. Juni 2016, 15:18 Uhr von Barnabot (Diskussion | Beiträge) (Alte Status durch die neuen Pendants ersetzen.)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Syntax OK
SF ungeprüft.png
Status: Studienfassung zu prüfen – Eine erste Übersetzung aus dem Urtext ist komplett, aber noch nicht mit den Übersetzungskriterien abgeglichen und nach den Standards der Qualitätssicherung abgesichert worden und sollte weiter verbessert und geprüft werden. Auf der Diskussionsseite ist Platz für Verbesserungsvorschläge, konstruktive Anmerkungen und zum Dokumentieren der Arbeit am Urtext.
Folgt-später.png
Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Lesefassung (Johannes 15)

(kommt später)

Studienfassung (Johannes 15)

1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weinbauer (Bauer, Winzer). 2 Jede Rebe, die an (in) mir keine Frucht bringt, {die} entfernt er (nimmt er ab), und (aber) jede, die Frucht bringt,a {die} säubert (beschneidet, reinigt)b er, damit sie noch mehr Frucht bringt (bringen kann). 3 Ihr seid schon sauber durch die Dinge, diec ich zu euch gesprochen habe. 4 Bleibt an (in) mir, dann [bleibe] auch ich an (in) euch. Genau wie die Rebe von sich aus keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am (im) Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an (in) mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer an (in) mir bleibtd und dann ich an (in) ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr gar nichts tun. 6 Wenn jemand (Wer) nicht an (in) mir bleibt, wird (wurde) er hinausgeworfen wie die Rebe und vertrocknet, und [die Leute] sammeln [sie] und werfen [sie] ins Feuer, und sie verbrennen. 7 Wenn ihr an (in) mir bleibt und meine Worte in (an) euch bleiben, [dann] bittet um alles, was ihr wollt, und es wird [für] euche Wirklichkeit werden (geschehen). 8 Darin wird mein Vater verherrlicht, damit ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet. 9 Genau wie mich der Vater geliebt hat, [so] habe ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! 10 Wenn ihr meine Gebote haltet (bewahrt), bleibt ihr in meiner Liebe, genau wie ich die Gebote meines Vaters gehalten (bewahrt) habe und in seiner Liebe bleibe. 11 Das habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch bleibt und eure Freude vollständig (vollkommen, voll) wird. 12 Das ist mein Gebot: Dass ihr einander lieben sollt, genau wie ich euch geliebt habe. 13 Niemand hat eine größere (bessere) Liebe {als diese}, [als] dass jemand sein Leben für seine Freunde gibt. 14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr macht (tut), was ich euch aufgetragen (geboten) habe. 15 Ich nenne euch nicht mehr Sklaven (Diener), denn der Diener weiß (versteht) nicht, was sein Herr tut (macht). Vielmehr nenne ich euch Freunde, denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich an euch weitergegeben (mitgeteilt). 16 Nicht ihr habt mich ausgesucht (auserwählt), sondern ich habe euch ausgesucht (auserwählt) und dazu bestimmt (ernannt, ausgesucht, gemacht), dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht Bestand hat (bleibt), damit (sodass) alles, worum (was immer) ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch geben wird. 17 Dies trage ich euch auf: dass (damit) ihr einander liebt.

18 Wenn die Welt Euch haßt, wißt, daß sie mich vor Euch gehaßt hat.

19 Wenn Ihr aus der Welt wäret, dann würde die Welt das eigene lieben. Weil Ihr aber nicht aus der Welt seid, sondern ich Euch aus der Welt auserwählt (ausgewählt, herausgenommen) habe, deswegen haßt Euch die Welt.

20 Erinnert Euch an das Wort, das ich Euch gesagt habe: Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr.f Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch Euch verfolgen. Wenn sie mein Wort gehalten (bewahrt) haben, werden sie auch Eures halten (bewahren).

21 Aber all dies (alle diese Dinge) werde sie Euch wegen meines Namens antun, weil sie nicht den kennen, der mich gesandt hat.

22 Wenn ich nicht gekommen wäre und nicht [zu] ihnen gesprochen hätte, dann hätten sie keine Sünde. Nun aber habe sie keinen Vorwand (keine Entschuldigung, keinen Grund) für ihre Sünde.

23 Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater.

24 Wenn ich nicht {die} Werke bei (unter) ihnen getan (gewirkt, vollbracht) hätte, die kein anderer getan (gewirkt, vollbracht) hat, hätten sie keine Sünde. Nun aber haben sie [die Werke] gesehen und hassen (haben) sowohl mich als auch meinen Vater (gehaßt).

25 Aber [das geschieht], damit das Wort, das in ihrem Gesetz geschrieben steht, erfüllt werde {, daß}: Sie hassten mich ohne Grund.g26 Wenn der Helfer (Fürsprecher)h kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheiti, der vom Vater ausgeht, wird jener Zeugnis ablegen von mir (über mich).

27 Und auchj ihr werdet Zeugen sein, weil ihr von Anfang an bei mir seid.

Anmerkungen

a (Zurück zu v.2)
b (Zurück zu v.2)
c (Zurück zu v.3)
d (Zurück zu v.5)
e (Zurück zu v.7)
f 13,16. (Zurück zu v.20)
gCf. Ps 35,19, Ps 69,5. Das Zitat ist nicht wörtlich. (Zurück zu v.25)
hIm klass. Griech. ursprünglich passive Bedeutung: "Der zur Unterstützung Herbeigerufene", lat. als "advocatus" übersetzt; gemeint ist aber nicht der Anwalt, sondern allgemein der Mittler, Fürsprecher, Helfer, BW Sp. 1226. (Zurück zu v.26)
igemeint ist die sich offenbarende göttliche Wirklichkeit, Bultmann, KEK, S. 426 (Zurück zu v.26)
jκαί … δέ "und auch", BDRBlass, Friedrich/Albert, Debrunner/Friedrich, Rehkopf: Grammatik des neutestamentlichen Griechisch, Göttingen <sup>18</sup>2001. § 447d. (Zurück zu v.27)
Ansichten