Matthäus 4: Unterschied zwischen den Versionen

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{{S|17}} Seit dann (Von da an) fing Jesus an zu verkünden (bekanntzumachen) und zu sprechen: Kehrt um (tut Buße), denn nahe herbeigekommen ist die Königsherrschaft (das Reich) der Himmel<ref>Plural, gemeint sind die verschiedenen Sphären des Himmels (Quelle??)</ref>.
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{{S|18}} Als er aber entlang des Galiläischen Meeres ging<ref>Partizip Präsens, Übersetzung hier gleichzeitig</ref> (wanderte), sah er zwei Brüder, Simon, den man Petrus nennt<ref>Partizip. Wörtlich „den genannten“</ref> und Andreas, seinen Bruder, als sie Netze in den See warfen<ref>Partizip. Vielleicht besser: „während“? Wohl aber temporal, eventl. kausal</ref>; denn sie waren Fischer.
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Version vom 2. März 2015, 07:01 Uhr

Syntax ungeprüft

SF in Arbeit.png
Status: Studienfassung in Arbeit – Einige Verse des Kapitels sind bereits übersetzt. Wer die biblischen Ursprachen beherrscht, ist zum Einstellen weiterer Verse eingeladen. Auf der Diskussionsseite kann die Arbeit am Urtext dokumentiert werden. Dort ist auch Platz für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Anmerkungen.
Folgt-später.png
Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Lesefassung (Matthäus 4)

1 Zu dieser Zeit führte der Geist Jesus in die Wüste hinauf, damit der Teufel ihn versuchen könnte. 2 Und er fastete vierzig Tage und vierzig Nächte, danach litt er Hunger. 3 Und der Versucher schritt voran und sagte zu ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, sprich, damit diese Steine zu Broten werden. 4 Dieser aber antwortete: Es steht geschrieben:

Nicht aufgrund von Brot allein wird der Mensch am Leben bleiben, sondern durch jedes Wortes, das herauskommt aus dem Munde Gottes.

5 Dann nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf den Rand des Tempeldaches 6 und sagte z) ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, wirf dich selbst hinunter; denn es steht geschrieben,

dass er seine Engeln befehlen wird für dich und auf Händen werden sie dich tragen damit du deinen Fuß nicht an einem Stein stößt.

7 Jesus sagte ihm: Weiterhin steht geschrieben:

Du darfst den Herrn deinen Gott nicht versuchen.

8 Wiederum nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Erde und ihre Herrlichkeit 9 und sagte ihm: Diese werde ich dir alle geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. 10 Darauf sagte Jesus zu ihm: Gehe weg, Satan! Denn es steht geschrieben:

Du sollst alleine den Herrn deinen Gott anbeten und nur ihm dienen!

11 Da verlies ihn der Teufel und es näherten sich Engel und umsorgten ihn. 12 Aber als er hörte, dass Johannes gefangen genommen war, ging er fort nach Galiläa. 13 Und als er Nazareth verlies ging er und nahm seinen Wohnsitz in Kafarnaum, dass am Meer gelegen war, im Gebiet von Sebulon und Naftali. 14 Damit erfüllt wurde, was durch Jesaja, den Propheten, gesagt wurde:

15 Land Sebulon und Land Naftali, gelegen zum See hin, auf der anderen Seite des Jordans, Galiläa der Heiden -
16 Das Volk wohnt in Finsternis, es hat ein großes Licht erblickt, und den dort Wohnenden im Land und einem Todesschatten, ihnen ist ein Licht aufgegangen.

17 Von da an verkündete und sprach Jesus: Bekehrt euch, denn das Himmelreich ist nahe. 18 Als er aber am Galiläischen Meeres entlang wanderte, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus und Andreas, seinen Bruder. Sie warfen Netze in den See, denn sie waren Fischer. 19 Und er sagte ihnen: Auf, folgt mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen. 20 21 22 23 24 25

Anmerkungen

Studienfassung (Matthäus 4)

1 Zu dieser Zeit (Damals) wurde Jesus hinaufgeführt in die Wüste von dem Geist, damit er versucht würdea vom Teufel. 2 Und er fasteteb vierzig Tage und vierzig Nächte, danach litt er Hunger (hungerte er). 3 Und es ging voranc der Versucher (der Versuchende) und sagte (zu) ihm: Wenn du wirklich (Vorausgesetzt, dass du) Sohn Gottes bist, sprich, dass (damit, so dass) diese Steine Brote werden. 4 Dieser aber antworteted: Es ist geschrieben (Es steht geschrieben): Nicht aufgrund von Brot allein wird der Mensch am Leben bleiben (leben, lebendig sein), sondern aufgrund jedes Wortes, das herauskommte (hinausgeht, sich verbreitet) durch den Mund Gottes. 5 Dann nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf den zum Tempel gehörenden (heiligen, geweihten) Rand (Abschluss, Zinne)f 6 und sagte (zu) ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, wirf dich selbst hinunter; denn es steht geschrieben, dass er seine Engeln befehlen wird für dich und auf Händen werden sie dich tragen (heben) damit du nicht stößt an einem Stein deinen Fuß. 7 Jesus sagte ihm: Wieder (Weiterhin, Ferner) steht (ist) geschrieben: Du wirst (darfst) nicht versucheng den Herrn deinen Gott. 8 Wiederum nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Erde und ihre Herrlichkeit 9 und sagte ihm: Diese werde ich dir alle geben, wenn du niederfallendh mich anbetest (verehrst). 10Darauf sagte Jesus (zu) ihm: Gehe weg (fort), Satan; Denn es steht geschrieben: Den Herrn deinen Gott wirst (sollst)i du anebeten und nur ihm dienen. 11 Dann lies von ihm ab (verlies ihn) der Teufel und siehe, Engel näherten sich (kamen herzu) und dienten ihm (umsorgten ihn, kümmerten sich um ihn). 12 Aber als er hörtej, dass Johannes gefangen genommen war (ausgeliefert/übergeben worden war), zog er sich zurück (ging er weg, entfernte er sich) nach Galiläa.

13 Und als er Nazareth verliesk ging erl (und) nahm seinen Wohnsitz in Kafarnaum, dass am Meer gelegen war (wohnte er in dem am See gelegenen Kafarnaum), im Gebietm von Sebulon und Naftali.

14 Damit erfüllt wurde das Gesagte durch Jesaja, den Propheten, der spricht:

15 Land Sebulon und Land Naftali, zum See hinn, gegenüber dem (auf der anderen Seite des) Jordan [gelegen], Galiläa der Völker (Nicht-Juden, Heiden) -

16 Das Volk, das sitzt (wohnt) in Finsternis, hat ein großes Licht gesehen (erblickt), und denen, die sitzen (wohnen)o in einem Gebiet (Land) und einem Schatten des Todes, ihnen ist ein Licht aufgegangen.

17 Seit dann (Von da an) fing Jesus an zu verkünden (bekanntzumachen) und zu sprechen: Kehrt um (tut Buße), denn nahe herbeigekommen ist die Königsherrschaft (das Reich) der Himmelp. 18 Als er aber entlang des Galiläischen Meeres gingq (wanderte), sah er zwei Brüder, Simon, den man Petrus nenntr und Andreas, seinen Bruder, als sie Netze in den See warfens; denn sie waren Fischer. 19 und er sagte ihnen: Kommt her (auf!), hinter micht und ich werde euch machen zu Fischern der Menschen. 20 21 22 23 Und er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in ihren Synagogen, verkündigte das Evangelium vom Reich und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk. 24 Und die Kunde von ihm verbreitete sich in ganz Syrien. Und es wurden alle Kranken zu ihm gebracht, von den verschiedensten Gebrechen und Beschwerden Gezeichnete: Besessene, Mondsüchtige (Epileptiker) und Gelähmte. Und er heilte sie. 25 Und es folgten ihm viele Leute aus Galiläa, der Dekapolisu, aus Jerusalem, Judäa und jenseits vom Jordan.

Anmerkungen

aHier steht ein Infinitiv, vermutlich Final am besten zu übersetzen. Alternativ: „um vom.... versucht zu werden....“ (Zurück zu v.1)
beigentlich Partizip. Hier final, man könnte auch temporal übersetzen: „Nachdem er...“ wobei das nachzeitig wäre, das weitere Verb aber auch Aorist. (Zurück zu v.2)
cEig. Partizip (Zurück zu v.3)
dwörtl.: sagte antwortend (Zurück zu v.4)
ePartizip. Wörtlich: herauskommend (Zurück zu v.4)
fGemeint ist wohl: Die Zinne auf dem Tempel, bzw. den Rand des Daches des Tempels (Zurück zu v.5)
gEig. Futur, aber mit Verneinung oft Gebot (Zurück zu v.7)
hDieses Partizip sollte man auflösen. Da beide Worte die Bedeutung "niederknien" haben vlt. einfach final: „wenn du niederfällst und mich anbetest“ oder „wenn du, in dem du niederfällst, mich anbetest“ (Zurück zu v.9)
iFut. mit Befehlsbedeutung (Zurück zu v.10)
jPart., wörtlich: „gehört habend“ (Zurück zu v.12)
k Eig. Partizip: „Nazareth verlassend“ (Zurück zu v.13)
lEig. Partizip: „gehend“ (Zurück zu v.13)
mwörtlich „in den Grenzen“ (Zurück zu v.13)
n„zum…hin“ Hebraismus, wörtlich „einen Weg“ (Zurück zu v.15)
oPartizip. Alternative Übersetzung: „den dort Wohnenden“ (Zurück zu v.16)
pPlural, gemeint sind die verschiedenen Sphären des Himmels (Quelle??) (Zurück zu v.17)
qPartizip Präsens, Übersetzung hier gleichzeitig (Zurück zu v.18)
rPartizip. Wörtlich „den genannten“ (Zurück zu v.18)
sPartizip. Vielleicht besser: „während“? Wohl aber temporal, eventl. kausal (Zurück zu v.18)
t Gemeint ist wohl etwas wie: „Auf, folgt mir nach!“ (Zurück zu v.19)
uGriech. für „[Gebiet der] zehn Städte“, ein heidnisch bewohntes Gebiet östlich des Toten Meeres. (Zurück zu v.25)