Psalm 3: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Die Offene Bibel

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: erhörte er mich von seinem heiligen Berg;<br />
 
: erhörte er mich von seinem heiligen Berg;<br />
 
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: wachte ich doch stets wieder auf -<br />
 
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Denn (/mein GOTT/unser GOTT/ER/) ist mein Helfer.<br />
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: die mich umzingelt haben.
 
: die mich umzingelt haben.
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: Rette mich, Herr!<br />
 
: Rette mich, Herr!<br />
 
Zerschlag die Kiefer meiner Feinde,<br />
 
Zerschlag die Kiefer meiner Feinde,<br />

Version vom 28. November 2013, 21:48 Uhr

Syntax ungeprüft

SF ungeprüft.png
Status: Studienfassung zu prüfen – Eine erste Übersetzung aus dem Urtext ist komplett, aber noch nicht mit den Übersetzungskriterien abgeglichen und nach den Standards der Qualitätssicherung abgesichert worden und sollte weiter verbessert und geprüft werden. Auf der Diskussionsseite ist Platz für Verbesserungsvorschläge, konstruktive Anmerkungen und zum Dokumentieren der Arbeit am Urtext.
Folgt-später.png
Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Lesefassung (Psalm 3)

1 Ein Davidspsalm.
Als er vor Absalom, seinem Sohn, floh.


2⸂Mein Gott⸃ , ich hab so viele Feinde!

So viele Gegner habe ich!

3 So viele spotten über mich:

„Den rettet Gott sicher nicht!“

4 Aber du schützt mich doch, ⸂mein Gott⸃ ,

bist mein Mächtiger und erhöhst mich.


5 Sooft ich ⸂meinen Gott⸃ anrief

erhörte er mich von seinem heiligen Berg;

6 Und schlief ich auch ein,

wachte ich doch stets wieder auf -

Denn ⸂mein Gott⸃ ist mein Helfer.


7 Die Unzahl an Kriegern fürchte ich nicht,

die mich umzingelt haben.

8 Erheb dich, ⸂mein Gott⸃!

Rette mich, Herr!

Zerschlag die Kiefer meiner Feinde,

Zerschmettre die Zähne der Frevler!

9⸂Unser Gott⸃ ist der Retter;

dein Segen ruht auf deinem Volk.

Studienfassung (Psalm 3)

1 Ein Psalm (begleitetes Lied) von (für, über, nach Art von) David. Während (Als) er floh vor Absalom, seinem Sohna.


2 JHWH! Wie zahlreich (wie sehr vermehrt) [sind] meine Feinde!

[Wie]b zahlreich (wie sehr vermehrt) [sind], die sich gegen mich erheben (meine Gegner)c!

3[Wie]b zahlreich (wie sehr vermehrt) [sind], die über meine Seele (über mich)d sagen:

„Nicht [ist] (Es gibt keine) Rettung (Hilfe, Sieg)ef für ihn durch (trotz)g Gott!“ {Sela}hi

4 Doch du, oh JHWH, [bist] ein Schild um mich (bist Schutz für mich, schützt mich)j,

[du bist] mein Mächtiger (mein Herrlicher, mein Ansehen, meine Herrlichkeit)k und der, der meinen Kopf (mich) erhebt (erhöht)l.


5[Sooft]m ich [mit] meiner Stimmen JHWH anriefm,

antwortetem(erhörte)o er mir von seinem heiligen Berg (vom Berg seiner Heiligkeit). {Selah}h

6 Legte ich mich niederm und schliefm,

erwachtem ich: {Ja!, (denn)}p} JHWH hilft mir (unterstützt mich, stützt mich)m!


7q Ich fürchte mich nicht vor denr Myriaden von Kriegerns,

die sich ringsum niedergelassen haben wider mich.

8 Erhebe dich, JHWH;

rette mich, mein Gott!

{Ja!,}t Zerschlageu(Schlage auf)v all meinen Feinden den Kiefer (Backe);

die Zähne der Frevler zerschmettre!

9 Bei JHWHw[ist] die Rettung (Hilfe, Sieg);

auf deinem Volk [ist (sei)]x dein Segen. {Selah}h

Anmerkungen

avgl. 2Sam 16 (Zurück zu v.1)
bdouble duty-Pronomen aus V. 2a; vgl. Craigie 1983; Dahood 1965, S. 15; Ehrlich 1905, S. 5; The Grail Psalter; Kissane 1953, S. 10; Kselman 1987, S. 574; MÜN (Zurück zu v.2 / zu v.3)
cקוּם עַל „sich erheben gegen X“ hat feindliche Bedeutung; vgl. ad loc. z.B. Gunkel 1968, S. 14. KBL3 listet denn קָמִים direkt als „Gegner“ (S. 1016). „Viele stehen gegen mich auf“ ist eine übertrieben wörtliche und wenig kommunikative Übersetzung, von der wir daher für die Lesefassung abraten. (Zurück zu v.2)
d„Seele“ = im Heb. gebräuchliches Synonym für „Ich“ (vgl. z.B. Wolff 1973, S. 25f.). Im Deutschen nicht, daher sei für die Lesefassung zum Alternativ-vorschlag geraten. (Zurück zu v.3)
ei.d.R. übersetzt mit dem etwas blassen „Hilfe“. Der Psalm stellt aber den Beter ganz deutlich als von Feinden bedrängt dar; kontextuell sehr viel angemessener ist daher „Rettung“. So gut auch z.B. Alter 2007, MÜN. „Heil“ oder gar „Erlösung“ ist kontextuell unpassend. (Zurück zu v.3)
fDas Suffix תְה- ist in der hebräischen Poesie häufig bedeutungslos und dient nur der „poetischen Emphase“; vgl. GKC §90g; ad loc. auch Schmidt 1934, S. 6; Kraus 1961, S. 23. (Zurück zu v.3)
gvgl. Lexikon/Lemma בְּ (Zurück zu v.3)
hDie Bedeutung von סֶלַה „Selah“ ist unklar; vgl. Lexikon/Lemma סֶלַה. In der Lesefassung sollte es daher besser gestrichen werden, da es sonst nur ein unverständlicher Fremdkörper im deutschen Text wäre. (Zurück zu v.3 / zu v.5 / zu v.9)
iKein Strophenbruch; V.3 + V. 4 bilden eine deutliche Antithese; vgl. z.B. Krašovec 1984, S. 60f; Kselman 1987, S. 573f. (Zurück zu v.3)
jZu dieser Stelle wird gern erwogen, warum denn ein Schild ringsum Schutz sein könne (vgl. z.B. Gunkel 1964, S. 14: „Ein gewöhnlicher Schild deckt nur von einer, Jahve aber von allen Seiten.“) Das ist unnötig; מָגֵן „Schild“ wird des öfteren auch rein metaphorisch für „Schutz“ verwendet (vgl. z.B. KBL3, S. 517) und בַּעַד „um...herum“ gibt auch einfach die Relation des Schutz-für-jmdn-Seins an (vgl. z.B. KBL3, S. 135). Der Sinn der beiden Teilverse ist: Viele sagen, es gäbe keine Rettung für den Beter von Gott - aber Gott schützt ihn eben doch. (Zurück zu v.4)
kDie letzte Alternative ist die Standartübersetzung. Sie macht aber nicht sehr viel Sinn (=> *Max ist Moritz' Herrlichkeit). Gelegentlich wird es daher gedeutet als z.B. „Gegenstand meines Rühmens“=„der von mir Gerühmte“ (z.B. Baethgen 1892, S. 8) oder „Quelle meines Rühmens“ (z.B. Houston/Waltke 2010, S. 202; Kissane 1953, S. 11), was zwar beides möglich ist, aber nicht gut in den Kontext des Psalms passt. Entschieden vorzuziehen ist daher - da ja auch der vorangehende Teilvers und der folgende Teilvers-teil Gottes-prädikationen enthält - die Deutung, die כָּבוּד als JHWH-Appellativ liest, wie das Wort häufiger in der Bibel verwendet wird. So z.B. ad loc. Christensen 2005, S. 1; Dahood 1965, S. 15; Krašovec 1984, S. 60.
Brettler nun weist darauf hin, dass כָּבוּד im Hebräischen auch häufiger eine Qualität eines Kriegers sei - „Thus, כבוד should probably be translated with a word from the semantic field of strength, possible as „power“.“ (Brettler 1993, S. 140). Beide Aspekte kombiniert ergibt „mein Mächtiger“. (Zurück zu v.4)
lÜber den Ausdruck „meinen Kopf erheben“ wurde schon viel spekuliert. Die sinnvollste Deutung fanden wir in KBL3: „cf. akk. [...] das Haupt erhöhen=sich bemühen, jmdn umsorgen: sein Haupt erhöhen=auszeichnen Ps 3,4“ (S. 1124). Man muss dafür nicht mal auf das Akkadische rekurrieren; das „Haupt“ steht im Hebräischen häufiger (ebenso wie „Seele“ in V. 3) für die ganze Person (vgl. z.B. Ryken 1998, S. 185.359f.; Schroer u.a. 2001, S. 83 (Zurück zu v.4)
mDie folgenden Verbtempora sind schwierig zu deuten. Sicher wird man sie nicht unabhängig von ihrer eigentlichen Temporalsemantik deuten dürfen, da sonst ganz unverständlich bliebe, warum der Autor zu drei (- vielleicht sogar vier) verschiedenen Tempora gegriffen hat.

Es handelt sich um die Tempora V. 5: Ich rufe (Yiqtol) - er antwortet (Wayyiqtol) - V. 6: Ich lege mich nieder (Qatal) - ich schlafe (ein) (Wayyiqtol) - Ich erwache (Qatal) - er hilft mir (Yiqtol).
In V. 5 haben wir zunächst die Wahl, ob wir וַיַּנֵנִי (Wayyiqtol) nach einem Vorschlag von BHS und mit Budde, Craigie, Graetz, Gunkel, Kraus, Kselman, Schmidt und Zuber umpunktieren zu וְיַּנֵנִי (Waw-Yiqtol), so dass beide Verben in V. 5 als zur selben Zeitstufe gehörig gelesen werden könnten. Von einer solchen Umpunktierung sollte man aber besser Abstand nehmen, wo sie nicht Not tut - und das ist hier nicht der Fall: Die Verbfolge Yiqtol - Wayyiqtol drückt des öfteren auch die Folge [regelmäßiges Geschehnis] - [regelmäßige Folge d. Geschehnisses] aus; vgl. z.B. GKC §111.4; ad loc. auch Baethgen 1902, S. 8; Beyerlin 1970, S. 79; Kirkpatrick 1895, S. 15; Kissane 1953, S. 11; Kittel 1914, S. 13.
In V. 6 haben wir es mit einer anderen Konstruktion zu tun: Dass die beiden Qatals von einem Wayyiqtol durchbrochen sind, liegt daran, dass im Hebräischen recht häufig eine einzige Handlung durch zwei Verben (die recht häufig wie hier auch zwei verschiedene Zeitstufen des selben Aktes bezeichnen können) ausgedrückt werden kann. Zum Beispiel kann ein ein Mensch im Hebräischen „aufstehen und gehen“=losgehen; „anheben und sprechen“=das Wort ergreifen etc. Entsprechend könnte man hier für die Lesefassung auch überlegen, ob man „sich niederlegen und schlafen“ nicht schlicht mit „einschlafen“ übersetzen und „sich niederlegen“ aussparen will.
Wie der Vers insgesamt zu deuten ist, hängt davon ab, welche Position man im Streit um die hebräische Temporalsemantik innehat; genauer: davon, ob man dem Qatal eine frequentative Bedeutung eher zu- oder absprechen würde.
Wenn man glaubt, dass das Qatal auch frequentative Bedeutung haben könne, wäre die naheliegendste Interpretation wohl die, dass auch hier eine Regelmäßigkeit durch eine unmarkierte Protasis-Apodosis-Struktur ausgedrückt wird; der Sinn wäre dann etwa „Wenn ich auch einschlief, so bin ich doch stets auch wieder aufgewacht.“ (vgl. ähnlich Buttenwieser 1938, S. 396; Dahood 1965, S. 15; Gunkel 1968, S. 12; explizit frequentativ deutet aber, soweit ich sehe, nur Paulus 1815, S. 18: „[... David] konnte buchstäblich sagen: Ich habe (mehrmals) ruhig geschlafen. Ich bin (mehrmals) wieder erwacht, weil Jehovah mir empor helfen will.“). Das passt gut in den Kontext: Schlaf wurde im Alten Israel häufig als etwas Bedrohliches wahrgenommen - bis dahin, dass „Schlaf“ sogar metaphorisch für den Tod verwendet werden konnte (vgl. z.B. Lanckau 2010).
Viele (- auch ich -) neigen aber eher dahin, dem Qatal diese Bedeutung abzusprechen. Dann wäre der Vers wohl auf eine einzelne vergangene Handlung zu beziehen: „Ich schlief ein und wachte wieder auf.“ Das passt aber so schlecht in den Kontext des Psalms, dass ich diese Stelle durchaus als Argument für ein frequentatives Qatal gelten lassen würde. Vor allem alte Exegeten beholfen sich häufig damit, aufgrund dieses Verses den ganzen Psalm als „Morgenlied“ zu deuten (z.B. Duhm 1899, S. 12: „[...Die] Perfekte erzählen [und drücken] nicht eine allgemeine Erfahrung aus[... Dies] beweist, dass das Lied am Morgen gedichtet ist.“), was aber sehr unbefriedigend ist - V. 5 viele so ganz aus dem Rahmen des restlichen Psalms; dennoch würde aber der ganze restliche Psalm semantisch diesem Vers „unterworfen“.

Das letzte Verb dagegen ist recht sicher am sinnvollsten als gnomische Aussage zu interpretieren. (zu v.5 / zu v.6)
nOft analysiert als adverbialer Akkusativ der Art und Weise (vgl. z.B. Ex 24,3); was dann aber zwingen würde, entweder „laut“ zu ergänzen oder gar „Mit meiner Stimme“ als Ausdruck für „laut“ zu lesen; beides ist recht gezwungen. Andere Analysen: Akkusativ der Zeit (Buttenwieser 1938, S. 400f: „Wenn ich mit meiner Stimme zu Jahwe rufe“ - dies scheint aber eher ein Krypto-accusativus instrumenti in einer nicht-markierten Protasis zu sein), innerer Akkusativ (Houston/Waltke 2010, S. 192: „Ich rufe meine Stimme“) oder doppeltes Subjekt (Baethgen 1902, S. 8; Duhm 1899, S. 12; Gunkel 1968, S. 14: „Meine Stimme [und] ich rufe[n]); was aber ebenso gezwungen ist. Guten Sinn macht die Analyse als Accusativus instumenti (Ehrlich 1905, S. 5; Kraus 1961, S. 27: „Mit meiner Stimme rufe ich“); dies allerdings ergäbe eine merkwürdig redundante Konstruktion. Man wird sich wohl für die letzte Möglichkeit entscheiden müssen; letztendlich bleibt die Stelle aber etwas rätselhaft. (Zurück zu v.5)
oDas auf einen Flehruf folgende „Antworten“ Gottes steht in der Bibel fast ausnahmslos für eine Gebetserhörung; so auch hier. (Zurück zu v.5)
pAnalysiert man das „helfen“ als gnomisch und den vorangehenden Versteil als nicht-frequentativ, klingt es etwas gezwungen, wenn man den Satz als Grund für das Wiedererwachen des Beters interpretiert: „Ich erwachte wieder, weil Jahwe einer ist, der mir hilft.“ Besser sollte man daher dann lesen als emphatisches כִּי, das im Hebräischen häufig gesetzt wird, im Deutschen aber unnatürlich klingt und daher in der Lesefassung ausgespart werden sollte. Analysiert man den Versteil dagegen als frequentativ, macht die Übersetzung mit „denn“ Sinn.
So und so ist der Sinn des Versschlusses: Dass „Jahwe einer ist, der hilft“ ist die Schlussfolgerung, die der Beter triumphierend aus der Schilderung von Jahwes helfendem Handeln zieht. Wieder ist der Sinn: Jahwe ist in der Tat einer, der hilft, schützt und rettet. (Zurück zu v.6)
qDie hier vorgeschlagene Strophen-Aufteilung ist, soweit ich sehe, bisher noch nicht vorgeschlagen worden. Str. 1 und Str. 3 sind aber recht deutlich miteinander verknüpft:
Strophe 1 Strophe 2
V. 2 Viele Feinde und Gegner V. 7 Myriaden von Kriegern
V. 2 Sie erheben sich gegen mich V. 8 Erhebe dich!
V. 3 Viele sagen über mich V. 8 Zerschlage ihnen Kinn und Zähne!
V. 3 Es gibt keine Rettung V. 9 Rettung ist von JHWH
(Zurück zu v.7)
rAuch ohne Artikel determiniert durch Relativsatz. (Zurück zu v.7)
s„Volk“, die übliche Übersetzung von עָם, lässt sich nicht mit einer Zahl näher bestimmen (z.B. Delitzsch 1894, S. 77: *Myriaden Volkes). Da hier aber ohnehin die kontextuell angemessenere Übertragung von עָם „Kriegsvolk, Truppen“ ist, lässt sich diese Schwierigkeit leicht umgehen. (Zurück zu v.7)
tEmphatisches כִּי; in der LF besser auszusparen; vgl. Fußnote p. (Zurück zu v.8)
uprekatives Qatal; vgl. z.B. Briggs 1906, S. 28; Buttenwieser 1938, S. 397; Dahood 1965, S. 20; Houston/Waltke 2010, S. 193; Kselman 1987, S. 578. Andere Analysen: prophetisches Perfekt (Deissler 1989, S. 37; Gunkel 1968, S. 14: „Du wirst zerschlagen“; beide übersetzen aber dennoch präsentisch). Beyerlin 1970; Kirkpatrick 1895 und Kraus 1961 denken, dass in V. 8c eingetreten ist, was der Beter in V. 8ab erfleht hat und nehmen dafür in Kauf, dass sie inmitten des Verses die Zeit einer ganzen Kriegshandlung Jahwes vergehen lassen müssen: „Erhebe dich und rette mich! ... Du hast zerschlagen“ (Zurück zu v.8)
vDie Parallelität von 8c zu 8d zeigt, dass wir hier durchaus nicht an Backpfeifen und Ohrfeigen zu denken haben, wie das die Mehrzahl der Exegeten will. (Zurück zu v.8)
wLamed der Zuständigkeit; vgl. z.B. KBL3, S. 484. Wieder heißt dies nur: JHWH ist es, der rettet. (Zurück zu v.9)
xVollzieht man die Sinnlinien des Psalms nach, wird klar, dass diese letzte Äußerung aus der Gewissheit von JHWHs Heilshandeln gesprochen sind; die indikativische Bedeutung scheint mir daher wahrscheinlicher als die konjunktivische. (Zurück zu v.9)