Römer 1: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 2. Juni 2012, 19:08 Uhr

Syntax ungeprüft

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Lesefassung (Römer 1)

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Anmerkungen

Studienfassung (Römer 1)

1 [Absender:] Paulus, im Dienst Christi Jesu (Knecht des Gesalbten Jesus, ein Sklave von Christus Jesus)a, berufen als Apostel (Abgesandter, Bote), eingesetzt (bestimmt, auserwählt), {für} Gottes Evangelium (Froh-Botschaft) [zu verkünden]2 [das Evangelium], das zuvor verheißen (im Voraus angekündigt) wurde durch seine Propheten in den heiligen Schriften 3 [und] von seinem Sohn [handelt], der dem Fleisch nach aus der Nachkommenschaft Davids stammt, 4 der eingesetzt ist als Sohn Gottes durch Kraft dem Geist der Heiligkeit nach aus der Auferstehung der Toten heraus – Jesus Christus, unserem Herrn, 5 durch den wir Gnade und Apostelamt empfangen haben, für seinen Namen zum Gehorsam des Glaubens in allen [nichtjüdischen] Völkern, 6 zu denen auch ihr gehört, Berufene Jesu Christi. 7 An alle in Rom seienden geliebten Gottes, berufenen Heiligen. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn, Jesus Christus. 8 Zuerst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, dass euer Glaube verkündet wird in der ganzen Welt. 9 Denn Gott ist mein Zeuge, welchem ich in meinem Geist durch das Evangelium seines Sohnes diene, wie beständig ich an euch denke 10 immer in meinen Gebeten, weil ich darum bitte, ob ich irgendwie nunmehr schließlich durch den Wunsch Gottes glücklich gemacht werde, zu euch zu kommen. 11 Denn ich sehne mich danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas an geistlicher Gabe mitgebe, damit ihr gestärkt werdet, 12 das bedeutet, bei euch mitgetröstet zu werden, durch den Glauben, den wir einander haben, euren und meinen. 13 Ich will euch aber nicht darüber in Unkenntnis lassen, Brüder, dass ich oft beabsichtigte, zu euch zu kommen - und bis jetzt [daran] gehindert worden bin -, damit ich auch unter euch, wie auch unter den übrigen [nichtjüdischen] Völkern eine Frucht haben werde. 14 Den Griechen und den Nicht-Griechen, den Weisen und den Nicht-Weisen bin ich ein Schuldner. 15 [Nämlich] auf die Weise, dass ich, soweit es an mir liegt, auch euch, die ihr in Rom seid, das Evangelium predigen möchte. 16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn ist eine Kraft Gottes zum Heil für alle, die glauben, dem Juden zuerst, ebenso dem Griechen. 17 Denn die Gerechtigkeit Gottes wird in ihm offenbart vom Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: Der Gerechte aber wird aus Glauben leben. 18 Denn der Zorn Gottes wird offenbart vom Himmel auf alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, 19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. 20 Denn seine Unsichtbarkeiten, sowohl seine ewige Kraft, als auch [seine] Göttlichkeit, werden von der Schöpfung der Welt an durch die Werke erkannt, wenn wir sie wahrnehmen, damit sie (die Menschen) ohne Entschuldigung sind, 21 weil sie Gott erkannten, Gott aber nicht als Gott rühmten, oder dankbar waren, sondern in ihren Überlegungen in Nichtigkeiten verfielen und ihr uneinsichtiges Herz verfinstert wurde. 22 Sie sind zu Narren geworden, indem sie behaupteten, weise zu sein 23 und sie vertauschten den Ruhm des unvergänglichen Gottes mit der Darstellung eines Bildes des vergänglichen Menschen und [mit der Darstellung] der Vögel und der Vierfüßer und der Schlangen. 24 Deshalb übergab Gott sie durch die Begierden ihrer Herzen der Unreinheit, damit ihre Körper durch sie selbst entehrt würden, 25 welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und verehrten und dienten dem Geschöpf statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. 26 Deshalb hat Gott sie in schändliche Leidenschaften übergeben, denn sowohl deren Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen 27 , als auch gleichermaßen die Männer in ihren Begierden zueinander entbrannt wurden, weil sie den natürlichen Geschlechtsverkehr mit der Frau gehen ließen, indem Männer mit Männern die Schamlosigkeit schafften und sie erhielten den Lohn, der aufgrund ihres Betruges mit ihnen selbst notwendig war. 28 Da sie es ja nicht bewährt fanden {den} Gott in [der] Erkenntnis zu haben (besser: an zu erkennen), übergab {der} Gott sie zu einer unbrauchbaren Gesinnung, zu tun [Dinge],die es nicht ziemt, 29 und sie werden erfüllt mit jeder Ungerechtigkeit, Boshaftigkeit, Geiz, Schlechtigkeit, erfüllt von Missgunst, Mord, Streit, Verschlagenheit, Betrug [und] Verleumdung 30 [sie] reden Böse nach, hassen Gott, [sind] Gewalttätig [und] hochmütig, [sie sind] Prahler, Untaten Ersinnende, den Eltern ungehorsam, 31 unbeständig, Pflicht vergessen, lieblos [und] Erbarmungslos. 32 Alle die, die das Gesetz Gottes kennen, sind, weil sie derartige [Dinge] verüben, verdient {des} Todes, nicht allein sie, sondern auch die, die diesem Handeln zustimmen.

Anmerkungen

aDas Wort δοῦλος bedeutet wörtlich „Sklave“, kann aber gerade im biblischen Kontext auch als Ehrentitel verwendet werden. Klaus Haaker nennt Bibelstellen, wo hochgestellte Gefolgsleute von Königen so bezeichnet werden: 1 Samuel 18,5.30 und 19,4 (Haaker 32006, 22–23). (Zurück zu v.1)