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Die Volltextsuche hat 8 Ergebnisse für „1Korinther 15,27“.

1 Korinther 15

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Status: Studienfassung in Arbeit – Einige Verse des Kapitels sind bereits übersetzt. Wer die biblischen Ursprachen beherrscht, ist zum Einstellen weiterer Verse eingeladen. Auf der Diskussionsseite kann die Arbeit am Urtext dokumentiert werden. Dort ist auch Platz für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Anmerkungen.
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Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Lesefassung (1 Korinther 15)

(kommt später)

Studienfassung (1 Korinther 15)

1 Ich lasse euch aber, [Schwestern und] Brüder, die Frohbotschaft (die gute Nachricht, das Evangelium) wissen (mache kund, offenbare), die ich euch predigte, die ihr auch annahmt, in der ihr auch fest steht,

2 durch die ihr auch gerettet werdet, in welchem Wortlaut ich sie euch predigte, wenn ihr sie festhaltet,a es sei denn, ihr glaubtet ohne Sinn und Verstand (ihr wäret umsonst gläubig geworden).

3 Denn ich habe euch in erster Linie (unter den wichtigsten Stücken) überliefert, was ich ich angenommen habe:

„Dass Christus für unsere Sünden starb gemäß der Schrift,
4 {und} dass er begraben wurde,
{und} dass er am dritten Tag auferweckt wurde gemäß der Schrift,
5 und dass er Kephas erschien (sich zeigte), darauf den Zwölfen“.

6 Darauf erschien er mehr als 500 [Schwestern und] Brüdern auf einmal, von denen die meisten (bis jetzt bleiben =) noch leben, einige aber sind entschlafen.

7 Darauf erschien er Jakobus, dann allen Aposteln.

8 Als letztem von allen aber, quasi wie (gleichsam als) einer Fehlgeburt, erschien er auch mir.

9 Ich bin ja (nämlich) der geringste der Apostel, {der ich} nicht einmal geeignet {bin}, Apostel genannt zu werden, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgte.

10 Gott sei Dank (durch Gottes Gnade) aber bin ich, was ich bin, und seine Gnadengabeb für mich (geschah =) blieb nicht ohne Erfolg, sondern mehr als alle anderen plagte ich mich (arbeitete ich mich ab), aber nicht ich, sondern Gottes Gnabengabe, die mitc mir ist.

11 Ob nun ich oder {ob} jene, so predigen wir, und so habt ihr geglaubt.

12 Wenn aber Christus verkündigt wird, dass er aus den Totend auferstanden (auferweckt) iste, wie sagen einige bei euch:f Es gibt keine Auferstehung der Toten (Totenauferweckung)?

13 Wenn es aber keine Auferstehung der Toten (Totenauferweckung) gibt, ist auch Christus nicht auferstanden (auferweckt).

14 Wenn aber Christus nicht auferstanden (auferweckt) ist, ist folglich auch unsere Verkündigung (leer =) inhaltsleer (hohl), leer auch euer Glaube.

15 (Wir werden aber auch gefunden =) Wir stehen aber auch da als falsche Zeugen Gottes, denn wir haben Zeugnis (gegen =) im Widerspruch zu Gott abgelegt, dass er Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckte, wenn (anders= ), wie sie sagen,g die Toten nicht auferstehen (auferweckt werden).

16 Denn wenn die Toten nicht auferstehen (auferweckt werden), dann ist auch Christus nicht auferstanden (auferweckt worden).

17 Wenn aber Christus nicht auferstand (auferweckt wurde), ist euer Glaube nichtig (eitel)h, dann seid ihr noch in euren Sünden,

18 folglich sind auch die in Christus Entschlafeneni (verloren =) der Macht des Todes verfallen.

19 Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus hoffenj, sind wir bemitleidenswerter als alle anderen Menschen.

20 Nun (jetzt) aber ist Christus auferstanden (auferweckt worden) von den Toten als Erster (Erstling)k der Entschlafenen.

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Anmerkungen

aEntweder handelt es sich hier um eine Voranstellung des Nebensatzes vor den Hauptsatz: κατέχετε, τίνι λόγῳ …: „Haltet fest, in welchem Wortlaut ich euch das Evangelium gepredigt habe“, dann wäre εἰ zu streichen, wofür es aber keinen Anhalt in der TextkritikDer Versuch, aus den überlieferten Bibelhandschriften die ursprünglichste Textversion zu ermitteln. Im AT gilt der sogenannte „Masoretische Text“ als Richtschnur, er ist allerdings teilweise über 2000 Jahre jünger als der zu ermittelnde „Urtext“ und kann daher Überlieferungsfehler enthalten. Atl. Textkritik versucht, durch den Vergleich mit anderen erhaltenen Textversionen solche womöglich fehlerhaften Stellen zu berichtigen. Bisweilen sind dabei Textänderungen nötig, die überhaupt kein Fundament in den alten Textzeugen haben, sondern nur auf Vermutungen basieren. Das NT ist wesentlich besser überliefert: Eine Vielzahl älterer Manuskripte sind erhalten. Allerdings gibt es keinen Ausgangstext mit einem dem Masoretischen Text vergleichbaren Stellenwert. Die ntl. Textkritik wägt daher Textvarianten aus unterschiedlichen Texttraditionen gegeneinander ab, um zu beurteilen, welche Variante die ursprünglichere ist. gibt. Oder es handelt sich um eine Parenthese, und der eigentliche Satz lautete: δι᾽ οὗ καὶ σῴζεσθε, εἰ κατέχετε: „Durch welches ihr auch gerettet werdet (wie ich euch verkündigt habe), wenn ihr festhaltet“, BDRBlass, Friedrich/Albert, Debrunner/Friedrich, Rehkopf: Grammatik des neutestamentlichen Griechisch, Göttingen <sup>18</sup>2001. § 478.1 (Zurück zu v.2)
b Im Griech. steht hier zweimal χάρις, das sowohl „Dank“ als auch „Gnadengabe“, „Gnade“ sein kann. (Zurück zu v.10)
cMit, griech. σύν, bezieht sich nicht auf „plagen“, so als hätte die Gnadengabe bei der Arbeit geholfen, sondern auf Paulus: er wird von dieser Gnadengabe angetrieben; sie ist das Subjekt seiner Leistung (Conzelmann, S. 292 und 308) (Zurück zu v.10)
dHier und 1.Korinther 15,16.29.32 fehlt im Griech. der Artikel, weil es auf den Begriff, nicht die Vollzahl ankommt; im Dt. steht der Artikel, BDRBlass, Friedrich/Albert, Debrunner/Friedrich, Rehkopf: Grammatik des neutestamentlichen Griechisch, Göttingen <sup>18</sup>2001. § 254.7 (Zurück zu v.12)
ePaulus verwendet „Auferweckung“ und „Auferstehung“ synonym, Conzelmann, S. 313. (Zurück zu v.12)
fὅτι citativum (Zurück zu v.12)
gHypothetische Konstruktion, BDRBlass, Friedrich/Albert, Debrunner/Friedrich, Rehkopf: Grammatik des neutestamentlichen Griechisch, Göttingen <sup>18</sup>2001. § 454.2 und § 451,2 (Zurück zu v.15)
hnichtig = ohne Inhalt, oder eitel = ohne Wahrheit (Zurück zu v.17)
iPtz., substantiviert (Zurück zu v.18)
jPtz., wörtlich: Hoffende sind. (Zurück zu v.19)
kIm AT meint άπαρχἠ den (Gott geweihten) Erstgeborenen; hier ist nicht darauf abgezielt, sondern dass Christus der Erste einer Anzahl ist. Dass Paulus ihn den Ersten der Entschlafenen nennt, betont, dass er bisher auch der Einzige ist, Conzelmann, S. 317. (Zurück zu v.20)