Genesis 3/Persönliche Fassung (Sebastian Walter)

Aus Die Offene Bibel

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Dies ist eine individuell verantwortete Textfassung. Sie ist Teil der Offenen Bibel, stammt aber in dieser Version nicht vom Gesamt-Team.

Persönliche Fassung

Gruppe 3

Maleachi 2

10 Haben wir nicht alle denselben Vater?
Hat uns nicht derselbe Gott erschaffen?
Warum betrügen wir uns dann gegenseitig
Und missachten so den Bund unserer Vorfahren?
10 Die Männer aus Juda haben Gott betrogen
Und in Israel und Jerusalem Schandtaten begangen:
Sie haben Frauen geheiratet, die fremde Götter verehren.
So hat Juda das verdorben,
Was Jahwe heilig ist und was er liebt.
10 Der HERR soll die Nachkommen jedes Mannes ausrotten,
Der so etwas tut.
Er soll sie aus den Nachkommen Jakobs entfernen,
Und wenn der Mann auch JHWH Zebaot verehrt!


Esra 9-10

1 Esra erzählte:
„Die Obersten des Volkes traten an mich heran und sagten:
‚Das Volk von Israel, selbst die Priester und die Leviten,
haben sich schuldig gemacht.
Denn sie haben sich nicht ferngehalten
von den Völkern im Land, die fremde Götter verehren:
den Kanaanitern, den Hethitern, Perisitern,
Jebusitern, Ammonitern, Moabitern,
Ägyptern und Amoritern.‘“
2 Sie und ihre Söhne gingen sogar so weit,
sich Frauen aus den Nachbarvölkern zu nehmen.
So vermischte sich das Volk Gottes mit anderen Völkern.
Dabei sind die Obersten des Volkes und die führenden Männer
mit schlechtem Beispiel vorangegangen.
Sie waren die Ersten, die Gott untreu geworden sind.‘
3 Als ich diese Worte hörte,
zerriss ich mein Gewand und meinen Mantel.
Ich raufte mir die Haare und den Bart.
Dann setzte ich mich in stummer Trauer auf den Boden.
4 Wie betäubt blieb ich sitzen,
bis am Abend im Tempel das Opfer dargebracht wurde.
[Dann sprach ich:]
11 ‚Oh Gott, wir haben gegen deine Gebote verstoßen.
Du hast gesagt: Das Land, in das ihr kommt, um es in Besitz zu nehmen,
ist ein unreines Land.
Die Nachbarvölker haben es unrein gemacht:
Durch ihren Götzendienst
ist das ganze Land unrein geworden.
12 Darum sollt ihr eure Töchter
nicht ihren Söhnen zur Frau geben -
und ihre Töchter nicht euren Söhnen.
Sucht niemals ihre Freundschaft noch ihr Wohlwollen!
Dann werdet ihr stark sein
und die Früchte des Landes genießen.
Ihr werdet es euren Nachkommen vererben für alle Zeit.‘“


2 Schechanja, der Sohn des Jehiel und Nachkomme von Elam,
antwortete Esra:
„Wir sind unserem Gott untreu geworden.
Wir haben fremde Frauen geheiratet,
die aus den Nachbarvölkern stammen.
Doch es gibt noch eine Hoffnung für Israel!
3 Wir wollen uns nun unserem Gott gegenüber
feierlich dazu verpflichten,
alle unsere fremden Frauen wegzuschicken.
Ihre Kinder sollen sie mitnehmen.
Diese Weisung muss nun umgesetzt werden.
4 Steh auf! Es ist deine Sache,
das in Ordnung zu bringen.
Wir stehen hinter dir!
Sei entschlossen und handle!“
[Und so geschah es.]

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