Sekundärliteratur:Markus 1

Aus Die Offene Bibel

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Ungeordnet[Bearbeiten]

  • Evans, Craig A. (2000): Mark's Incipit and the Priene Calendar Inscription: From Jewish Gospel to Greco-Roman Gospel, in: Journal of Greco-Roman Christianity and Judaism 1, S. 67-81.
    Vergleicht Mk 1,1 mit einer Inschrift, geht anfangs auch auf die TextkritikDer Versuch, aus den überlieferten Bibelhandschriften die ursprünglichste Textversion zu ermitteln. Im AT gilt der sogenannte „Masoretische Text“ als Richtschnur, er ist allerdings teilweise über 2000 Jahre jünger als der zu ermittelnde „Urtext“ und kann daher Überlieferungsfehler enthalten. Atl. Textkritik versucht, durch den Vergleich mit anderen erhaltenen Textversionen solche womöglich fehlerhaften Stellen zu berichtigen. Bisweilen sind dabei Textänderungen nötig, die überhaupt kein Fundament in den alten Textzeugen haben, sondern nur auf Vermutungen basieren. Das NT ist wesentlich besser überliefert: Eine Vielzahl älterer Manuskripte sind erhalten. Allerdings gibt es keinen Ausgangstext mit einem dem Masoretischen Text vergleichbaren Stellenwert. Die ntl. Textkritik wägt daher Textvarianten aus unterschiedlichen Texttraditionen gegeneinander ab, um zu beurteilen, welche Variante die ursprünglichere ist. ein.


Kommentar[Bearbeiten]


TextkritikDer Versuch, aus den überlieferten Bibelhandschriften die ursprünglichste Textversion zu ermitteln. Im AT gilt der sogenannte „Masoretische Text“ als Richtschnur, er ist allerdings teilweise über 2000 Jahre jünger als der zu ermittelnde „Urtext“ und kann daher Überlieferungsfehler enthalten. Atl. Textkritik versucht, durch den Vergleich mit anderen erhaltenen Textversionen solche womöglich fehlerhaften Stellen zu berichtigen. Bisweilen sind dabei Textänderungen nötig, die überhaupt kein Fundament in den alten Textzeugen haben, sondern nur auf Vermutungen basieren. Das NT ist wesentlich besser überliefert: Eine Vielzahl älterer Manuskripte sind erhalten. Allerdings gibt es keinen Ausgangstext mit einem dem Masoretischen Text vergleichbaren Stellenwert. Die ntl. Textkritik wägt daher Textvarianten aus unterschiedlichen Texttraditionen gegeneinander ab, um zu beurteilen, welche Variante die ursprünglichere ist. zu Mk 1,1[Bearbeiten]

  • Head, Peter (1991): A Text-Critical Study of Mark 1.1: 'The Beginning of the Gospel of Jesus Christ', in: NTS 37.4 (1991), S. 621-629.
  • Wasserman, Tommy (2010): Mark 1:1 Handout. Zu dem Vortrag The "Son of God" Was in the Beginning (Mark 1:1) , den Wasserman auf der internationalen SBL-Konferenz 2010 hielt. Zusammenfassung von der SBL-Webseite:
    The text-critical problem in the very beginning of the Gospel of Mark is much debated. The main question is whether the phrase “Son of God” was accidently omitted from an original or added by some scribes in order to expand the divine name or the title of the book? The disputed words are enclosed in square brackets in UBS4 and NA27. Most modern translations and commentators include the words. Several scholars, however, have argued for the shorter version of Mark 1:1. In consideration of external evidence, including items that are not acknowledged as New Testament manuscripts, as well as internal evidence, this paper will defend the longer version including the words "Son of God."
    Etwas später hat Wasserman einen Artikel (Abstract hier) dazu veröffentlicht: Tommy Wasserman (2011): The ‘Son of God’ was in the Beginning (Mark 1:1), in: JTS 62/1, S. 20-50.


Jesu Taufe (Mk 1,9-11)[Bearbeiten]