Diskussion:Markusprojekt/Infotexte

Aus Die Offene Bibel

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Verschoben auf die Diskussionsseite: --Ben 17:58, 4. Nov. 2013 (CET)

Für verschiedene Info-Texte sollten wir uns Muster überlegen, die auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten sind und bei Bedarf an eine bestimmte Situation angepasst werden. Der Text sollte 1. Infos über das Markusprojekt und 2. seine persönliche Relevanz für den Leser, Blogger, Theologiestudenten enthalten. Dann folgen 3. Infos über die Offene Bibel und in manchen Fällen 4. eine allgemeine Einladung zum Mitmachen, aber auch zum Weiterleiten. Aus diesem Baukasten müsste dann v.a. nur der 2. Punkt an den Kontext angepasst werden; 1. könnte man bedingt und 3. wohl vollständig einheitlich gestalten, bei 4. je nach Kontext vorgehen.
Ich schlage als Grundlage eine Mischung des Info-Texts In fünf Sätzen (für 3.) und, für ein eventuelles 4., der letzten Sätze drei Sätze des Begrüßungstexts auf der Startseite vor - so ähnlich, wie es schon im Info-Text unseres Profils bei Google+ oder in der Facebook-Beschreibung der Fall ist. Ich werde in den nächsten Tagen etwas formulieren, Diskussionsbedarf können wir gerne auf der Diskussionsseite klären. --Ben 16:23, 9. Okt. 2013 (CEST)


Pressemitteilung (hauptsächlich Infos)

Ich glaube, der Text muss umformuliert werden. Vor allem hat mich gestört, (1) dass aus dem Fließtext auf den Leadtext Bezug genommen wird - das macht man eigentlich nicht - und (2) die Reihenfolge der Informationen: Bevor einem unbeleckten Leser mitgeteilt wird, dass das Mitmachprojekt Offene Bibel für das Markusprojekt nun einen Theologen fest angestellt hat, muss ihm zuerst mitgeteilt werden, was die Offene Bibel und was das Markusprojekt ist.

Ich habe deshalb mal eine Alternativversion versucht; hier ist sie. Vor allem der zweite Abschnitt gehörte aber noch gescheit umformuliert, nur bin ich jetzt auch zu müde, um das noch gescheit hinzubekommen.

Offene Bibel plant Neuübersetzung des Markusevangeliums
Die Offene Bibel ist ein ökumenisches Internetprojekt, das seit 2009 an der ersten copyright-freien deutschen Bibelübersetzung überhaupt arbeitet. Im Stil von Wikipedia entstehen aus dem Urtext nacheinander eine sehr wörtliche „Studienfassung“, eine kommunikativ gehaltene „Lesefassung“ und eine möglichst einfach verständliche „Fassung in leichter Sprache“, indem Freiwillige eigene Übersetzungen beitragen und diese dann von weiteren Freiwilligen nach und nach verbessert werden.
Mit dem „Markusprojekt“ geht das Projekt Offene Bibel in seine nächste Phase über. Im Rahmen des Markusprojekts sollen die gemeinsamen Anstrengungen sich nun unter der Anleitung eines vollzeitlich angestellten Theologen systematisch auf ein einzelnes Buch richten. Auf diese Weise soll vom 08. November 2013 bis zum 31. März 2014 eine neue deutsche, copyright-freie und wissenschaftlich haltbare Übersetzung des Markusevangeliums erarbeitet werden.
[Ergänzen: Website, Kontakt]

Lg, --Sebastian Walter 23:31, 4. Nov. 2013 (CET)

Hi Sebastian,

beider Kritikpunkte habe ich mich in meiner gegenwärtigen Fassung angenommen, dazu zwei Absätze ergänzt, die aus trockener Information eine interessante, relevante machen. Ich glaube auch, dass sie durchaus noch einen Mehrwert an Informationen bieten, gerade zur Beteiligung. Würde mich über deine Rückmeldung freuen! Das gilt natürlich auch für alle anderen Leser. :-) --Ben 17:19, 5. Nov. 2013 (CET)

Na, na... Jetzt ist das eine Mischung aus Pressemitteilung und Werbetext :)
Keine Superlative - nicht "genaueste", nicht "verständlichste", nicht "besonders leicht" etc.
Gut finde ich die Sache mit den Zitaten - die kann ein Redakteur nämlich streichen, wenn er zu wenig Platz hat. Oder auch drinlassen, wenn er genug Platz hat. Sowas mögen Redakteure :)
Trotzdem, auch das muss umformuliert werden, glaube ich. Entweder ist das fettgedruckte die Überschrift und die beiden (!) Absätze danach sind die Leadsätze. Dann sind sowohl die Überschrift als auch die Leadsätze zu lang. Oder aber das fettgedruckte soll der Leadtext sein - dann ist er zu kurz und eine Überschrift fehlt.

Ich synthetisiere mal ein bisschen deine Neufassung und meinen obigen Vorschlag, aber ich glaube, das geht noch besser:

[Überschrift:] Offene Bibel plant Neuübersetzung des Markusevangeliums
[Leadsatz:] Vom 08.November 2011 bis zum 31.März 2014 soll auf der website www.offene-bibel.de im Rahmen des "Markusprojekts" eine Neuübersetzung des Markusevangeliums entstehen.
[Einführender 1. Absatz:] Die Offene Bibel ist ein ökumenisches Internetprojekt, das seit 2009 an der ersten copyright-freien deutschen Bibelübersetzung überhaupt arbeitet. Im Stil von Wikipedia entstehen aus dem Urtext nacheinander eine sehr wörtliche „Studienfassung“, eine kommunikativ gehaltene „Lesefassung“ und eine möglichst einfach verständliche „Fassung in leichter Sprache“, indem Freiwillige eigene Übersetzungen beitragen und diese dann von weiteren Freiwilligen nach und nach verbessert werden. Projektleiter Wolfgang Loest erklärt: „Auf lange Sicht soll so eine gleichzeitig möglichst genaue und möglichst verständliche deutsche Übersetzung entstehen.“
[Zentraler 2. Absatz:] Ziel des Markusprojektes sei es, „Interessierten den Einstieg besonders leicht machen“ - so der Projektkoordinator Benjamin Misja. „[Beschreibung der Intentionen und Besonderheiten des Projekts in Zitatform. Ich geb mal ein Beispiel, aber so ein Zitat müsste natürlich von dir kommen :) - „Luther hat übersetzt, indem er dem Volk aufs Maul geschaut hat. Wir haben uns gedacht, dass es ja eigentlich noch besser wäre, wenn das Volk einfach selbst das Maul aufmacht - deshalb haben wir die Offene Bibel gegründet. Aber das braucht natürlich ein bisschen Einarbeitung. Und die wollten wir mit dem Markusprojekt gewährleisten: Ich bin extra dafür eingestellt worden, um neue Interessierte zu betreuen und am Beispiel des Markusevangeliums in das Übersetzen bei Offene Bibel einzuführen. Jetzt hoffen wir, das möglichst viele aus dem Volk kommen und das Maul aufmachen. Zum Beispiel, indem sie die griechischen Texte übersetzen. Oder indem sie die Lesefassung stilistisch verbessern, oder PR machen, oder sich vielleicht mit Programmierkenntnissen einbringen - die Möglichkeiten, wie man sich einbringen kann, sind eigentlich unbegrenzt.“]“ --Sebastian Walter


Also jetzt wird die Gattungskritik mir zu künstlich! :-) Zwei Gegenargumente:

  1. Es ist ganz normal, dass eine Pressemitteilung das Pferd etwas von hinten aufzäumt, um die wirklich interessanten Fakten prominent zu platzieren. Daher hast du ja den letzten Absatz, der alle wichtigen Infos auf einen Blick bietet. Du versuchst aber, das Pferd ganz brav von vorne mit Zaumzeug zu versehen. Das ist mir zu brav, und der Leser wird sich fragen, was daran genau die relevante Meldung ist. Soso, eine neue Bibelübersetzung? Ich meine, dass ich in meinem Text genug Informationen geboten habe, um das Ganze auch für Leute nachvollziehbar zu machen, die noch nichts von uns gehört haben. Aber ich bitte zu bedenken: ca. 50% der Empfänger haben schon über uns berichtet!

Zweitens: Ich habe für das Studium mal einen Kurs Medienarbeit belegt, der von einem Journalisten unterrichtet wurde. Der hat genau erklärt, wie eine Pressemitteilung aussehen sollte. Er hat explizit geraten, darin eine Geschichte, Emotionales oder Zitate einzubauen, damit es interessanter klingt. Das habe ich jetzt hier umgesetzt, nachdem ich mein Skript nochmal durchgelesen hatte. Einen richtigen Werbetext schreibe ich übrigens noch. :-)

Aber versuch nur weiter, die Kritik hilft, und deine eigenen Versuche finde ich auch interessant. Wenn ich in den nächsten Stunden nichts mehr von dir höre, werde ich die Pressemitteilung aber - vielleicht mit kleinen Änderungen - als final betrachten. Ich habe keine Zeit, mich damit noch viel länger aufzuhalten. Würde mich aber freuen, wenn noch was von dir kommt!

EDIT: Habe gerade deine letzte Bearbeitung gesehen. Schönes Zitat, aber sprengt das nicht den Rahmen? Das kann man vielleicht eher in einem Interview bringen, oder? LG, Ben 15:18, 6. Nov. 2013 (CET)