Diskussion:Völker: Unterschied zwischen den Versionen

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Wolfgang Loest (Diskussion | Beiträge)
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==Völker in der Poesie==
==Völker in der atl. Poesie==


"Ein sehr schönes Beispiel dafür, dass die [hebräischen] Wörter im poetischen Vergleich eines synonymen Parallelismus im Grunde dasselbe bedeuten, liefert [[Psalm 67]] (das weiß ich übrigens nur, weil ich ihn zufällig auch selbst übersetzt habe). Dort wird neben Gojjim und Ammim auch Leummim (offenbar eine Variante von Ammim) gebraucht, die in ihrer Bedeutung manchmal einen etwas ethnischen Einschlag hat. In Psalm 67 werden die drei Begriffe symmetrisch in die gesamte Struktur eingebaut und wurden vom Autor wahrscheinlich als Stilmittel dafür verwendet, dass der Psalm auch wirklich alle Völker der ganzen Welt umfassen will - ohne dabei semantisch von einander abgegrenzt zu sein ([[Psalm_67#note_f|Erklärung hier]]). Auch in Psalm 67 kann man in den verschiedenen Übersetzungen beobachten, welche Möglichkeiten die Übersetzer zur Darstellung des Stilmittels einerseits und zur Unterscheidung zweier (dreier) Lexeme verwendet haben, die im Grunde dasselbe bedeuten." von Ben in: [[Diskussion:Psalm 2#Gojim und Amim]]
"Ein sehr schönes Beispiel dafür, dass die [hebräischen] Wörter im poetischen Vergleich eines synonymen Parallelismus im Grunde dasselbe bedeuten, liefert [[Psalm 67]] (das weiß ich übrigens nur, weil ich ihn zufällig auch selbst übersetzt habe). Dort wird neben Gojjim und Ammim auch Leummim (offenbar eine Variante von Ammim) gebraucht, die in ihrer Bedeutung manchmal einen etwas ethnischen Einschlag hat. In Psalm 67 werden die drei Begriffe symmetrisch in die gesamte Struktur eingebaut und wurden vom Autor wahrscheinlich als Stilmittel dafür verwendet, dass der Psalm auch wirklich alle Völker der ganzen Welt umfassen will - ohne dabei semantisch von einander abgegrenzt zu sein ([[Psalm_67#note_f|Erklärung hier]]). Auch in Psalm 67 kann man in den verschiedenen Übersetzungen beobachten, welche Möglichkeiten die Übersetzer zur Darstellung des Stilmittels einerseits und zur Unterscheidung zweier (dreier) Lexeme verwendet haben, die im Grunde dasselbe bedeuten." von Ben in: [[Diskussion:Psalm 2#Gojim und Amim]] --Wolfgang




==ἔθνος==
==ἔθνος==


Lange Diskussion um ἔθνος: [[Diskussion:Galater 2#ἔθνος]]
Lange Diskussion um ἔθνος: [[Diskussion:Galater 2#ἔθνος]] --Wolfgang
 
Wie ich dort geschrieben hatte, würde ich daraus als Fazit ziehen, dass der Plural (und nur um den ging es) immer als "(nichtjüdische) Völker" übersetzt wird, wenn kein direkter Personenbezug vorhanden ist. Wenn einer Vorhanden ist, dann ist "Nicht-Juden" sehr gut. Grundsätzlich muss eine angemessene Bedeutung (etwa ob bei der Übersetzung "Völker" der Zusatz "(nichtjüdische)" nötig ist) immer aus dem Kontext erschlossen werden. --[[Benutzer:Ben|Ben]] 18:55, 30. Aug. 2011 (CEST)
 
==Sonstiges==
Hi Wolfgang, ich finde es eine gute Idee, dass du diesen Artikel angefangen hast. Was noch kommen sollte, ist neben den inhaltlichen Ergänzungen auch der bibliographische Nachweis. Aber daran arbeitest du sicher schon. --[[Benutzer:Ben|Ben]] 18:55, 30. Aug. 2011 (CEST)

Version vom 30. August 2011, 18:55 Uhr

Völker in der atl. Poesie

"Ein sehr schönes Beispiel dafür, dass die [hebräischen] Wörter im poetischen Vergleich eines synonymen Parallelismus im Grunde dasselbe bedeuten, liefert Psalm 67 (das weiß ich übrigens nur, weil ich ihn zufällig auch selbst übersetzt habe). Dort wird neben Gojjim und Ammim auch Leummim (offenbar eine Variante von Ammim) gebraucht, die in ihrer Bedeutung manchmal einen etwas ethnischen Einschlag hat. In Psalm 67 werden die drei Begriffe symmetrisch in die gesamte Struktur eingebaut und wurden vom Autor wahrscheinlich als Stilmittel dafür verwendet, dass der Psalm auch wirklich alle Völker der ganzen Welt umfassen will - ohne dabei semantisch von einander abgegrenzt zu sein (Erklärung hier). Auch in Psalm 67 kann man in den verschiedenen Übersetzungen beobachten, welche Möglichkeiten die Übersetzer zur Darstellung des Stilmittels einerseits und zur Unterscheidung zweier (dreier) Lexeme verwendet haben, die im Grunde dasselbe bedeuten." von Ben in: Diskussion:Psalm 2#Gojim und Amim --Wolfgang


ἔθνος

Lange Diskussion um ἔθνος: Diskussion:Galater 2#ἔθνος --Wolfgang

Wie ich dort geschrieben hatte, würde ich daraus als Fazit ziehen, dass der Plural (und nur um den ging es) immer als "(nichtjüdische) Völker" übersetzt wird, wenn kein direkter Personenbezug vorhanden ist. Wenn einer Vorhanden ist, dann ist "Nicht-Juden" sehr gut. Grundsätzlich muss eine angemessene Bedeutung (etwa ob bei der Übersetzung "Völker" der Zusatz "(nichtjüdische)" nötig ist) immer aus dem Kontext erschlossen werden. --Ben 18:55, 30. Aug. 2011 (CEST)

Sonstiges

Hi Wolfgang, ich finde es eine gute Idee, dass du diesen Artikel angefangen hast. Was noch kommen sollte, ist neben den inhaltlichen Ergänzungen auch der bibliographische Nachweis. Aber daran arbeitest du sicher schon. --Ben 18:55, 30. Aug. 2011 (CEST)