Hier gibt es ein Problem mit in sich verschränkten Bildern, die wiederum nicht die Lebenswelt der Zielgruppe abbilden: Gott -> König -> Hirte und damit verbunden die Schafe -> Gottes Volk... Die Diskussion diskutierte verschiedene Alternativen, wie man dies bezeichnen kann, ohne die Lesenden in den Bildern zu verlieren.
Es muss deutlich werden, dass es hier nicht um irgendwelche Menschen geht, sondern um diejenigen, die mit Gott in einer besonderen Beziehung stehen. "Freude" Gottes ist in der hebräischen Bibel auf Abraham und Mose gemünzt. Ein Vorschlag in der Diskussion war: "meine Leute". Eine Idee kommt mir z.B. bezogen auf Fußball: "Mannschaft" oder gegendert "Team".
--Akelei (Diskussion) 16:07, 26. Apr. 2022 (CEST)
Vielleicht oben abändern: Nicht "Es ist wie mit einem Hirten",
sondern:
Stellt euch vor: Die Israeliten sind eine Schaf·herde. Dann müsst ihr gute Hirten sein! Wollt ihr Fleisch und Wolle...?
Und dann im Folgenden immer von "meinen Schafen" sprechen?
Ist „Jahwe” für die Zielgruppe verständlich genug?
Die Zielgruppe ist divers. Das ist etwas, dass für die Übersetzerinnen der Leichten Sprache aus Erfahrung einleuchtend ist. Das heißt: Wir erstellen einen Text, der von allen Seiten (Exegeten, Zielgruppe, Expertinnen in eigener Sache) gegengelesen und geprüft ist und geben in dann in die Öffentlichkeit mit dem deutlichen Hinweis, dass dieser Text anzupassen ist.
Menschen mit Gemeindeerfahrungen kennen "Jahwe" (vielleicht) schon und wissen um die Bedeutung. Anders würde ich vor der Präsentation des entsprechenden Textes ein bisschen erzählen oder nach einer Entsprechung suchen, die verstanden wird (immer wissend, dass es für "Jahwe" kein Synonym gibt).