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{{S|19}} Da ging er von dort [fort] und stieß dort ({dort})<ref>'''Textkritik''': ''dort ({<s>dort</s>})'' - So nur LXX<sup>L</sup>. Alle anderen Vrs. incl. LXX<sup>B, A, H</sup> und VL wie MT. Aber wie das zweite „dort“ in die Vorlage von LXX<sup>L</sup> gelangt sein soll, wäre kaum erklärlich: Das erste ist ''miššam'', das zweite nur ''šam'', so dass man von keinem Kopierfehler ausgehen kann. Und eine bewusste Einfügung macht wenig Sinn, da gerade das zweite ''šam'' nicht viel Sinn ergibt: Es fehlt ja eine Ortsangabe, auf die sich dieses zweite ''šam'' beziehen könnte. Trebolle Barrera 1989, S. 145 hält es daher für primär und für eine Parallelisierung des V. mit dem V. 9, der den vorangehenden Abschnitt eröffnete und wo ähnlich und ähnlich redundant doppeltes „dort“ steht. Vgl. auch den doppelten „einsamen Ginsterbusch“ in den Vv. 4f, die das X-Qatal in V. 4 ebenfalls als Beginn eines neuen Abschnittes ausweisen. Das dürfte die sinnvollste Erklärung sein; die anderen Vrs. hätten das Wort dann gestrichen, weil es in diesem V. so sperrig ist.</ref> auf Elischa, den Sohn des Schafat. Der pflügte gerade mit zwölf [Ochsen-]Gespannen vor sich; er selbst [war] beim Zwölften. {{par|Exodus|3|1|2}} {{par|Richter|6|11|12}} {{par|1 Samuel|11|5|6}} {{par|1 Samuel|16|11|13}} {{par|Amos|7|14}} Elija ging zu ihm (zog an ihm vorüber?)<ref>'''Textkritik''': Fast alle Vrs. und Mss wie in der Primärüs.; so z.B. auch LUT: „Er ging zu ihm“. Die Präpp. ''`el'' („[hin] zu“) und ''´al'' („[vorüber] an“) werden aber im MT sehr häufig austauschbar verwendet. BHS glaubt, dies sei auch hier der Fall, ähnlich glauben Stade/Schwally und BHK, ''der Text'' habe ursprünglich anders gelautet und eben ''´al'' statt ''`el'' gehabt, was sich mit Syr stützen ließe. So z.B. auch EÜ: „Im Vorbeigehen“. Von Elija würde dann hier der selbe Ausdruck verwendet wie oben vom „Vorüberziehen“ Gottes. Das machte auch die folgende Aussage besser erklärlich, dass Elischa dem Elija „nachrennen“ muss. Aber es ist ja nicht nötig; dass Elija nach seinem Mantel-Überwurf wieder weggegangen ist, wird ja auch aus einem Text mit ''`el'' ersichtlich. Gegen die Annahme eines Schreibfehlers spricht außerdem, dass die ''´al''-Variante nur durch Syr gestützt wird, was sich leicht als Assimilation an den obigen Ausdruck und/oder die folgende Präp. erklären lässt; gegen die Annahme, ''`el'' würde hier statt ''´al'' verwendet, spricht, dass es doch unwahrscheinlich wäre, dass gerade hier eine andere Präp. als oben verwendet würde, wenn es dem Text wirklich gerade darum ginge, Elija mit Gott zu parallelisieren.</ref> und warf ihm seinen Mantel über (zu).<ref>''warf ihm seinen Mantel über'' - Offenbar ein Symbol dafür, dass Elischa sein Nachfolger werden wird; vgl. [[Numeri 20#s25 |Num 20,25f.]]. CHANCELLOR/LEPLAR daher: „Elija kam und warf seinen Mantel über ihn. Das war das Zeichen, dass er mit ihm ziehen sollte.“ [[2 Könige 1#s8 |2 Kön 1,8]]; [[Sacharja 13#s4 |Sach 13,4]]; [[Matthäus 3#s4 |Mt 3,4]] und [[Markus 1#s6 |Mk 1,6]] legen darüber hinaus nahe, dass das grobe Gewand grundsätzlich Amtstracht eines Propheten und speziell die Elijas gewesen ist (so die meisten Kommentoren). Gut dann GN: „Seinen Prophetenmantel“.<br />'''Textkritik''': ''warf ihm seinen Mantel über (zu)'' - Die selbe Problematik wie eben (s. vorige FN). Hier aber haben auch einige MT-Mss ''´alajw'' und auch LXX<sup>B, A, H</sup>, VUL, Tg, Syr stützen es; in den MT-Mss, in denen stattdessen ''`el'' steht, wurde sicher an die vorangehende Präp. assimiliert.</ref> | {{S|19}} Da ging er von dort [fort] und stieß dort ({dort})<ref>'''Textkritik''': ''dort ({<s>dort</s>})'' - So nur LXX<sup>L</sup>. Alle anderen Vrs. incl. LXX<sup>B, A, H</sup> und VL wie MT. Aber wie das zweite „dort“ in die Vorlage von LXX<sup>L</sup> gelangt sein soll, wäre kaum erklärlich: Das erste ist ''miššam'', das zweite nur ''šam'', so dass man von keinem Kopierfehler ausgehen kann. Und eine bewusste Einfügung macht wenig Sinn, da gerade das zweite ''šam'' nicht viel Sinn ergibt: Es fehlt ja eine Ortsangabe, auf die sich dieses zweite ''šam'' beziehen könnte. Trebolle Barrera 1989, S. 145 hält es daher für primär und für eine Parallelisierung des V. mit dem V. 9, der den vorangehenden Abschnitt eröffnete und wo ähnlich und ähnlich redundant doppeltes „dort“ steht. Vgl. auch den doppelten „einsamen Ginsterbusch“ in den Vv. 4f, die das X-Qatal in V. 4 ebenfalls als Beginn eines neuen Abschnittes ausweisen. Das dürfte die sinnvollste Erklärung sein; die anderen Vrs. hätten das Wort dann gestrichen, weil es in diesem V. so sperrig ist.</ref> auf Elischa, den Sohn des Schafat. Der pflügte gerade mit zwölf [Ochsen-]Gespannen vor sich; er selbst [war] beim Zwölften. {{par|Exodus|3|1|2}} {{par|Richter|6|11|12}} {{par|1 Samuel|11|5|6}} {{par|1 Samuel|16|11|13}} {{par|Amos|7|14}} Elija ging zu ihm (zog an ihm vorüber?)<ref>'''Textkritik''': Fast alle Vrs. und Mss wie in der Primärüs.; so z.B. auch LUT: „Er ging zu ihm“. Die Präpp. ''`el'' („[hin] zu“) und ''´al'' („[vorüber] an“) werden aber im MT sehr häufig austauschbar verwendet. BHS glaubt, dies sei auch hier der Fall, ähnlich glauben Stade/Schwally und BHK, ''der Text'' habe ursprünglich anders gelautet und eben ''´al'' statt ''`el'' gehabt, was sich mit Syr stützen ließe. So z.B. auch EÜ: „Im Vorbeigehen“. Von Elija würde dann hier der selbe Ausdruck verwendet wie oben vom „Vorüberziehen“ Gottes. Das machte auch die folgende Aussage besser erklärlich, dass Elischa dem Elija „nachrennen“ muss. Aber es ist ja nicht nötig; dass Elija nach seinem Mantel-Überwurf wieder weggegangen ist, wird ja auch aus einem Text mit ''`el'' ersichtlich. Gegen die Annahme eines Schreibfehlers spricht außerdem, dass die ''´al''-Variante nur durch Syr gestützt wird, was sich leicht als Assimilation an den obigen Ausdruck und/oder die folgende Präp. erklären lässt; gegen die Annahme, ''`el'' würde hier statt ''´al'' verwendet, spricht, dass es doch unwahrscheinlich wäre, dass gerade hier eine andere Präp. als oben verwendet würde, wenn es dem Text wirklich gerade darum ginge, Elija mit Gott zu parallelisieren.</ref> und warf ihm seinen Mantel über (zu).<ref>''warf ihm seinen Mantel über'' - Offenbar ein Symbol dafür, dass Elischa sein Nachfolger werden wird; vgl. [[Numeri 20#s25 |Num 20,25f.]]. CHANCELLOR/LEPLAR daher: „Elija kam und warf seinen Mantel über ihn. Das war das Zeichen, dass er mit ihm ziehen sollte.“ [[2 Könige 1#s8 |2 Kön 1,8]]; [[Sacharja 13#s4 |Sach 13,4]]; [[Matthäus 3#s4 |Mt 3,4]] und [[Markus 1#s6 |Mk 1,6]] legen darüber hinaus nahe, dass das grobe Gewand grundsätzlich Amtstracht eines Propheten und speziell die Elijas gewesen ist (so die meisten Kommentoren). Gut dann GN: „Seinen Prophetenmantel“.<br />'''Textkritik''': ''warf ihm seinen Mantel über (zu)'' - Die selbe Problematik wie eben (s. vorige FN). Hier aber haben auch einige MT-Mss ''´alajw'' und auch LXX<sup>B, A, H</sup>, VUL, Tg, Syr stützen es; in den MT-Mss, in denen stattdessen ''`el'' steht, wurde sicher an die vorangehende Präp. assimiliert.</ref> | ||
{{S|20}} Da verließ er das Vieh, rannte hinter Elija her und sagte: „Lass mich doch bitte meinen Vater ([und meine Mutter]<ref>'''Textkritik''': ''und meine Mutter'' fehlt in LXX<sup>B, H</sup>. LXX<sup>A, L</sup>, VL und die anderen Vrs. wie im MT mit der längeren Variante. Sicher eine Expansion des Texts; so richtig Stade/Schwally; Hugo 2010, S. 19. Die umgekehrte Erklärung, „und meine Mutter“ sei als Haplographie entfallen (z.B. DeVries 2004), ignoriert die Konjunktion ''w-'', wegen der das Wort „meine Mutter“ gar nicht ebenso beginnt wie „mein Vater“.</ref>) küssen, dann werde ich hinter dir hergehen!“ Und er sagte zu ihm: „Geh, kehr um! Ach, was (Denn was) habe ich dir getan?“<ref>''Ach, was (denn was) habe ich an dir getan?'' - Schwer verständlich. (1) Ich (S.W.) schlage vor: „Was habe ich dir nur angetan!? Geh nur, kehr um. [Wenigstens das will ich dir erlauben.]“. So vielleicht MEN: „Gehe immerhin noch einmal zurück; denn was habe ich dir getan?“. Sonst wahlweise gedeutet wie folgt:<br />(2) Elija stelle Elischa mit der Behauptung, seine Handlung habe ja gar keine tiefergehende Bed. gehabt, auf die Probe („was habe ich schon gemacht? Nichts!“; z.B. Cogan 2001);<br />(3) Elija weist Elischa schroff zurecht: „Mach dich fort! Du taugst nicht zum Propheten; wie gut, dass es in Wirklichkeit gar nicht bedeutsam war, was ich an dir tat!“ (z.B. Fohrer 1968, S. 24; ähnlich wieder Knauf 2019; z.B. auch PAT: „Kehre um, denn was soll ich mit dir?“);<br />(4) Elija gewähre ihm seine Bitte gern („Geh nur. Ist schließlich nichts Krasses, was ich gerade mit dir gemacht habe“; z.B. ALTER; ähnlich NeÜ: „Geh nur, ich habe dich ja nicht gezwungen.“);<br />(5) „aber [denk daran], was ich an dir getan habe“, d.h. „aber komm wieder zurück; is' wichtig!“ (z.B. Sweeney 2007; z.B. auch EÜ, GN, LUT, ZÜR: „Geh nur, aber komm dann zurück! Aber vergiss nicht, was ich an dir getan habe“).<br />Letzteres ist schwer glaublich, da dann gerade das, wozu aufgefordert würde, ausgespart wäre; (4) beißt sich entscheidend mit der Darstellung prophetischen Leidens in 1 Kön 18,1-19,18, das das ganze Kapitel hindurch Thema war. (2) und (3) sind am rundesten, kommen aber sehr unmotiviert und werden auch später nicht mehr aufgegriffen.</ref> | {{S|20}} Da verließ er das Vieh, rannte hinter Elija her und sagte: „Lass mich doch bitte meinen Vater ([und meine Mutter]<ref>'''Textkritik''': ''und meine Mutter'' fehlt in LXX<sup>B, H</sup>. LXX<sup>A, L</sup>, VL und die anderen Vrs. wie im MT mit der längeren Variante. Sicher eine Expansion des Texts; so richtig Stade/Schwally; Hugo 2010, S. 19. Die umgekehrte Erklärung, „und meine Mutter“ sei als Haplographie entfallen (z.B. DeVries 2004), ignoriert die Konjunktion ''w-'', wegen der das Wort „meine Mutter“ gar nicht ebenso beginnt wie „mein Vater“.</ref>) küssen, dann werde ich hinter dir hergehen!“ Und er sagte zu ihm: „Geh, kehr um! Ach, was (Denn was) habe ich dir getan?“<ref>''Ach, was (denn was) habe ich an dir getan?'' - Schwer verständlich. (1) Ich (S.W.) schlage vor: „Was habe ich dir nur angetan!? Geh nur, kehr um. [Wenigstens das will ich dir erlauben.]“. So vielleicht MEN: „Gehe immerhin noch einmal zurück; denn was habe ich dir getan?“. Sonst wahlweise gedeutet wie folgt:<br />(2) Elija stelle Elischa mit der Behauptung, seine Handlung habe ja gar keine tiefergehende Bed. gehabt, auf die Probe („was habe ich schon gemacht? Nichts!“; z.B. Cogan 2001);<br />(3) Elija weist Elischa schroff zurecht: „Mach dich fort! Du taugst nicht zum Propheten; wie gut, dass es in Wirklichkeit gar nicht bedeutsam war, was ich an dir tat!“ (z.B. Fohrer 1968, S. 24; ähnlich wieder Knauf 2019; z.B. auch PAT: „Kehre um, denn was soll ich mit dir?“);<br />(4) Elija gewähre ihm seine Bitte gern („Geh nur. Ist schließlich nichts Krasses, was ich gerade mit dir gemacht habe“; z.B. ALTER; ähnlich NeÜ: „Geh nur, ich habe dich ja nicht gezwungen.“);<br />(5) „aber [denk daran], was ich an dir getan habe“, d.h. „aber komm wieder zurück; is' wichtig!“ (z.B. Sweeney 2007; z.B. auch EÜ, GN, LUT, ZÜR: „Geh nur, aber komm dann zurück! Aber vergiss nicht, was ich an dir getan habe“).<br />Letzteres ist schwer glaublich, da dann gerade das, wozu aufgefordert würde, ausgespart wäre; (4) beißt sich entscheidend mit der Darstellung prophetischen Leidens in 1 Kön 18,1-19,18, das das ganze Kapitel hindurch Thema war. (2) und (3) sind am rundesten, kommen aber sehr unmotiviert und werden auch später nicht mehr aufgegriffen.</ref> | ||
{{S|21}} Da kehrte er (Aber er kehrte) sich (um von hinter ihm=) weg ihm (–), nahm das Ochsengespann und schlachtete es. Dann kochte er ihnen das Fleisch mit dem Geschirr der Rinder,<ref>''er schlachtete es. Dann kochte er ihnen das Fleisch mit dem Geschirr der Rinder'' - ''b''-Assonanz: ''wajjiz'''b'''aḥehu u'''b'''ikli ha'''b'''aqar '''b'''išelam ha'''b'''aßar''. Dies soll vermutlich die Dramatik des Akts unterstreichen: Elischa bricht alle Brücken hinter sich ab.<br />Ob in diesem Akt wirklich nur Elischas künftige Fürsorglichkeit angedeutet wird, scheint mir (S.W.) mindestens unsicher: Sehr deutlich sind die Parallelen zu Saul in [[1 Samuel 11#s7 |1 Sam 11,7]]. Dort ist Sauls Vernichtung seines Ochsengespanns eine Drohung. Hier sind die ''zwölf'' Gespanne, mit denen Elischa pflügt, natürlich nicht nur Zeichen dafür, wie wohlhabend er ist, sondern Symbol für die zwölf Stämme Israels. Schon „pflügen“ selbst ist gelegentlich ein Bild für die Vernichtung (s. [[Psalm 129#s3 |Ps 129,3]]; [[Jeremia 26#s18 |Jer 26,18]]; [[Micha 3#s12 |Mi 3,12]]), endgültig dann aber die Tatsache, dass Elischa sich an den zwölf Gespannen vergreift, spielt auf das künftige Geschick Israels an.</ref> gab's dem Volk, und es aß. Dann stand er auf, ging hinter Elija [her] und diente ihm. {{par|1 Samuel|11|7}} | {{S|21}} Da kehrte er (Aber er kehrte) sich (um von hinter ihm=) weg von ihm (–), nahm das Ochsengespann und schlachtete es. Dann kochte er ihnen das Fleisch mit dem Geschirr der Rinder,<ref>''er schlachtete es. Dann kochte er ihnen das Fleisch mit dem Geschirr der Rinder'' - ''b''-Assonanz: ''wajjiz'''b'''aḥehu u'''b'''ikli ha'''b'''aqar '''b'''išelam ha'''b'''aßar''. Dies soll vermutlich die Dramatik des Akts unterstreichen: Elischa bricht alle Brücken hinter sich ab.<br />Ob in diesem Akt wirklich nur Elischas künftige Fürsorglichkeit angedeutet wird, scheint mir (S.W.) mindestens unsicher: Sehr deutlich sind die Parallelen zu Saul in [[1 Samuel 11#s7 |1 Sam 11,7]]. Dort ist Sauls Vernichtung seines Ochsengespanns eine Drohung. Hier sind die ''zwölf'' Gespanne, mit denen Elischa pflügt, natürlich nicht nur Zeichen dafür, wie wohlhabend er ist, sondern Symbol für die zwölf Stämme Israels. Schon „pflügen“ selbst ist gelegentlich ein Bild für die Vernichtung (s. [[Psalm 129#s3 |Ps 129,3]]; [[Jeremia 26#s18 |Jer 26,18]]; [[Micha 3#s12 |Mi 3,12]]), endgültig dann aber die Tatsache, dass Elischa sich an den zwölf Gespannen vergreift, spielt auf das künftige Geschick Israels an.</ref> gab's dem Volk, und es aß. Dann stand er auf, ging hinter Elija [her] und diente ihm. {{par|1 Samuel|11|7}} | ||
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Version vom 29. Mai 2022, 11:27 Uhr
Syntax ungeprüft


Lesefassung (1 Könige 19)
(kommt später)Studienfassung (1 Könige 19)
1 Dann erzählte Ahab der Isebel([, seiner Frau],)〈a〉 alles, was Elija getan hatte, und wie (alles darüber, wie)〈b〉 er getötet hatte alle ({alle})〈c〉 die Propheten mit dem Schwert. 2 Da sandte Isebel einen Boten ([eine Botschaft])〈d〉 zu Elija wie folgt: „Bist du Elija, bin ich Isebel! Woraus folgt:〈e〉 Dies möge Gott (mögen die Götter?)〈f〉 mir ([mir])〈g〉 antun und darüber hinaus jenes,〈h〉 wenn nicht morgen um diese Zeit dein Leben gleich dem Leben eines der ihren ist!“ 3 Da fürchtete sich (Da sah)〈i〉 Elija und erhob sich und lief um sein Leben und kam〈j〉 nach Beerscheba, das zu[m Königreich]〈k〉 Juda [gehörte]. ℘ ℘ ℘ Dort ließ er seinen [Dienst-]Knaben zurück. ℘
4 Nachdem er einen [ganzen] Tag lang〈l〉 in die Wüste gelaufen war, {kam er und}〈j〉 setzte er sich unter einen einsamen〈m〉 Ginsterbusch. Er wünschte seinem Leben, zu sterben, ℘ ℘ [indem] er sprach: „Genug jetzt, JHWH! (Ich habe genug, JHWH)!〈n〉 Nimm mein Leben ([von mir]),〈o〉 ℘ ℘ denn ich bin nicht besser (dran) als meine Vorfahren (Vorgänger?)!“〈p〉
5 Dann legte er sich hin und schlief unter einem einsamen Ginsterbusch (dort?).〈q〉 Doch da (siehe)!, einer (ein Bote)〈r〉 stößt (fasst) ihn an und spricht zu ihm: „Steh auf, iss!“
6 Und er schaute [sich um], und da (siehe)!, zu seinem Haupt (auf seinem Kissen-Stein?)〈s〉 [standen] ein auf Kohle (Glühsteinen) [gebackener]〈t〉 Fladen und ein Krug mit Wasser. Da ([stand er auf und])〈u〉 aß er und trank er und (kehrte um und legte sich=) legte sich wieder hin.〈v〉
7 Und es kam zurück der Bote (Engel)〈w〉 JHWHs ein zweites Mal (da kehrte ein zweiter Bote JHWHs zurück) und stieß (fasste) ihn an und sagte: „Steh auf, iss! Denn [sonst ist] (genug=) zu weit〈x〉 für dich der Weg!“
8 Da stand er auf ({stand er auf}〈y〉) und aß und trank und ging mit der Kraft dieses Essens 40 Tage und 40 Nächte [durch] bis zum ([Gottes-])Berg Horeb.〈z〉
9 Und er kam dort zur Höhle (zu einer Höhle)〈aa〉 und übernachtete dort. Und da (siehe)!, das Wort JHWHs [ergeht (erging)] an ihn! Es fragte ihn ({ihn}〈ab〉): „(Was [ist] mit dir, [dass du] hier [bist]=) Was willst du hier, Elija?“〈ac〉
10 Da sprach er:
„(Eifernd habe ich geeifert=) Ich habe ja (so) geeifert〈ad〉 ℘
Für JHWH Zebaot (für JHWH, den Gott Zebaot),〈ae〉
Aber (denn) verlassen haben dich