Diskussion:Sacharja 4: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Die Offene Bibel

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{{Checkliste Studienfassung
 
{{Checkliste Studienfassung
|Alle Verse = 1-14: ja (Florian)
+
|Übersetzte Verse = 1-14: ja (Florian)
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|Überprüfte Verse =
 
|Alternativen = 1-14: ja (Florian)
 
|Alternativen = 1-14: ja (Florian)
 
|Zweifelsfälle dokumentiert =  
 
|Zweifelsfälle dokumentiert =  
|Bedeutung erläutert = 1-14: ja (Florian)
+
|Studienfassung verstehbar = 1-14: ja (Florian)
|Textart =
+
|Anliegen dokumentiert =  
|Andere Kriterien = 1-14: ja (Florian)
 
|Am Urtext überprüft =  
 
 
|Kommentare eingesehen =  
 
|Kommentare eingesehen =  
 
|Übersetzungsvergleich = LUT und ELB
 
|Übersetzungsvergleich = LUT und ELB
|Endkorrektur =  
+
|Übrige Überprüfungen = 1-14: ja (Florian)
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|Was fehlt =
 
}}
 
}}
  

Aktuelle Version vom 8. November 2015, 20:22 Uhr

Checkliste für die Studienfassung Erläuterung (Welche Verse durch wen?)
A. Wer hat welche Verse aus dem Urtext übersetzt? Auf welche Quelle zur Einteilung in Sinnabschnitte wurde zurückgegriffen?
Beispiel: Vers 1–12: Anton
Einteilung nach Wolter 2007, S. 145 (Anton)

1-14: ja (Florian)

B. Wer hat welche Verse noch mal am Urtext überprüft?
Beispiel: Vv. 1-3: Philipp

C. Alternativen: Häufig können Wörter in einem bestimmten Kontext mehrere denkbare Bedeutungen haben. Sind diese Übersetzungsalternativen möglichst vollständig berücksichtigt?
Beispiel: Vv. 1-17: Daniel

1-14: ja (Florian)

D. Manchmal erlauben Textüberlieferung und Satzbau mehrere Übersetzungen,a oder sie sind nicht direkt übersetzbar.b Sind solche Zweifelsfälle mit einer Fußnote dokumentiert, und steht die wahrscheinlichste Deutung im Haupttext?
Beispiel: Vv. 1-12: teilweise (Emil)

E. Ist der Studienfassungstext mit Anmerkungen und Fußnoten für die Zielgruppen verstehbar? Braucht es noch erläuternde Fußnoten/Anmerkungen?
Beispiel: V. 6: „nach dem Fleisch“ ist noch unklar (Friedrich)

1-14: ja (Florian)

F. Für jeden Sinnabschnitt: Wurden zentralen Anliegen (bzw. Gattungen) unterhalb der Studienfassung dokumentiert? (Beispiel für Länge und Stil: Markus 1#Anliegen) Falls hilfreich, können sie hier kurz zusammengefasst eintragen werden.
Beispiel: Vv. 1-13: Ja; Vv. 14-20: Vollmacht wird betont (Vera)

G. Welche wissenschaftlichen Kommentare wurden zur Kontrolle der Punkte A bis F eingesehen?
Beispiel: Vv. 13-17: Bovon 1990 (Heinrich)

H. Mit welchen anderen Übersetzungen wurde verglichen, um alternative Deutungen oder ggfs. Urheberrechtsprobleme zu finden?
Beispiel: Vv. 1-17: , NeÜ (Juliett)

LUT und ELB

I. Wann wurden die folgenden Punkte überprüft? - Rechtschreibung; Namen (Loccumer Richtlinien, Gottesname); übrige Kriterien; Detailregelungen; Anführungszeichen; geschlechtergerechte Sprache
Beispiel: Rechtschreibung: 1.1.2015 (Philipp)

1-14: ja (Florian)

J. Welche Arbeitsschritte, Verbesserungen oder Anmerkungen fehlen noch?
Beispiel: Vv. 1-17: Anmerkung fehlt (Ludwig)

az.B. mehrdeutige Tempora oder Präpositionen, Aspekte, manche Partizipien (Zurück zum Text: a)
bz.B. Textkorruption, figurae etymologicae, Genitiv- und Dativverbindungen, historisches Präsens, Einleitungsformeln von Satzfolge (Zurück zum Text: b)

In dieser Tabelle bitte knapp den aktuellen Stand eintragen. Auf der übrigen Diskussionsseite kann bei Bedarf ausführlicher dokumentiert/diskutiert werden. Siehe auch: Qualität



Studienfassung[Bearbeiten]

ידע[Bearbeiten]

Gerade habe ich in der Frage in V. 4 den Singular zum Plural gemacht. Ich bin nicht sicher, ob das vorher ein Versehen war?

Zweitens würde ich in V. 5 meine Klammer (Weißt du nicht) zum Standard machen. Dass das Perfekt von ydh (Sorry meine Umschriftkenntnisse sind mies) sehr häufig "wissen" bedeutet, ist ja allgemein bekannt. Von den gängigen Übersetzungen scheint nur Luther "hast du nicht erkannt" zu verwenden.

Im Kontrast dazu übersetzt du (Florian) in V. 13 dieselbe Wendung mit "Erkennst du". Meines (Kopf-)Wissens müsste es aber entweder "hast du erkannt" oder "weißt du" heißen - das "weißt du" wäre ja ein resultatives Perfekt der Grundbedeutung des "Erkennens", "erkennen" selbst ist aber nicht Resultat, folglich wäre die präsentische Übersetzung nicht legitim. (Verzeiht mir den Kauderwelsch. Wer Hebräischkenntnisse hat, wird hoffentlich wissen, was ich meine...) Ich würde beides vereinheitlichen und mit "wissen (erkannt haben)" wiedergeben.

Drittens ist mir etwas Interessantes an Florians Übersetzungstechnik aufgefallen. In V. 1 ("kehrte zurück und er weckte mich") und 5 ("antwortete und er sprach zu mir") werden im Deutschen redundante Personalpronomina verwendet. Nach meinem Empfinden wären diese nicht nötig. Was meinen andere Übersetzer dazu?

Ben 21:24, 7. Dez. 2010 (CET)

Moin Ben, habe "erkennen" v.a. vor dem Hintergrund der sog. Erkenntnisformeln verwendet, die z.B.auch sehr häufig in Ez vorkommen. Habe aber auch nichts gegen "wissen". Was meine Übersetzungstechnik betrifft: Die Grundidee dahinter ist, dass die Verwendung des Personalspronoms dort steht, wo entweder explizit auch im MT eines steht oder in dem von dir genannten Beispiel, wo ein Imperfekt consecutivum steht. Warum mache ich das? So wurde mir das im Hebräischunterricht eingetrichtert. --Florian K.


Hey Florian, sowas dachte ich mir schon (wg. Personalpronomen). Natürlich würde man dort eines übersetzen, wo im Urtext eines steht. Aber erklär mal: Nur bei Imp. cons., oder bei allen Satzfolgen? (Mir ist das aber auch schon bei anderen Übersetzern, und auch im NT aufgefallen.)

Wenn du fundierte exegetische Gründe für das "erkennen" hast, dann ist mir das auch recht. Dann wäre es aber sicherlich interessant, darüber eine Fußnote zu lesen. :-) Liebe Grüße, Ben 16:48, 8. Dez. 2010 (CET)

Fußnote V. 10[Bearbeiten]

Bei der neuen Fußnote in V. 10 wäre es (auch für Korrektoren) vielleicht interessant zu wissen, warum anders übersetzt wurde. Ich kann erkennen, dass es wohl am Kontext liegt. Trotzdem wäre es sicher gut, die Entscheidung zu begründen. :-) Gruß, Ben 18:03, 13. Jan. 2011 (CET)