Diskussion:Micha 4

Aus Die Offene Bibel

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Checkliste für die Studienfassung Erläuterung (Welche Verse durch wen?)
A. Wer hat welche Verse aus dem Urtext übersetzt? Auf welche Quelle zur Einteilung in Sinnabschnitte wurde zurückgegriffen?
Beispiel: VersEin Teil in einem Kapitel. 1–12: Anton
Einteilung nach Wolter 2007, S. 145 (Anton)

1-8 (Ben). Gröbste Abgrenzung: -3,12: Unheilsprophetie, 1-8: Heilsprophetie, 9ff.: Unheilsprophetie

B. Wer hat welche Verse noch mal am Urtext überprüft?
Beispiel: Vv. 1-3: Philipp

C. Alternativen: Häufig können Wörter in einem bestimmten Kontext mehrere denkbare Bedeutungen haben. Sind diese Übersetzungsalternativen möglichst vollständig berücksichtigt?
Beispiel: Vv. 1-17: Daniel

1-8: ja (Ben)

D. Manchmal erlauben Textüberlieferung und Satzbau mehrere Übersetzungen,a oder sie sind nicht direkt übersetzbar.b Sind solche Zweifelsfälle mit einer Fußnote dokumentiert, und steht die wahrscheinlichste Deutung im Haupttext?
Beispiel: Vv. 1-12: teilweise (Emil)

1-8: ja (Ben)

E. Ist der Studienfassungstext mit Anmerkungen und Fußnoten für die Zielgruppen verstehbar? Braucht es noch erläuternde Fußnoten/Anmerkungen?
Beispiel: V. 6: „nach dem Fleisch“ ist noch unklar (Friedrich)

1-8: ja. An manchen Stellen vielleicht etwas zu kurz oder lang (Ben)

F. Für jeden Sinnabschnitt: Wurden zentralen Anliegen (bzw. Gattungen) unterhalb der Studienfassung dokumentiert? (Beispiel für Länge und Stil: Markus 1#Anliegen) Falls hilfreich, können sie hier kurz zusammengefasst eintragen werden.
Beispiel: Vv. 1-13: Ja; Vv. 14-20: Vollmacht wird betont (Vera)

1-8: Heilsprophetie (Ben)

G. Welche wissenschaftlichen Kommentare wurden zur Kontrolle der Punkte A bis F eingesehen?
Beispiel: Vv. 13-17: Bovon 1990 (Heinrich)

Kommentare 1-8: Andersen, Francis/Freedman, David Noel: Micah (AB), New York 2000; Kessler, Rainer: Micha (HThKAT), Freiburg 22000; Utzschneider, Helmut: Micha (ZBK), Zürich 2005; Waltke, Bruce: A Commentary on Micah, Grand Rapids 2007; Wolff, Hans Walter: Dodekapropheton 4. Micha (BKAT), Neukirchen-Vluyn 1982. Wo zitiert und anderswo: Barker, Kenneth L.: Micah, Nahum, Habakkuk, Zephaniah (NAC), Nashville 1998; Ben Zvi, Ehud: Micah (FOTL), Grand Rapids 2000 (Ben)
1-4: Beuken, Willem: Jesaja 1-12 (HThKAT), Freiburg 2003; Motyer, J. Alec: The Prophecy of Isaiah. An Introduction and Commentary, Downers Grove 1993; Oswalt, John N.: The Book of Isaiah 1-39 (NICOT), Grand Rapids 1986 (Ben)
Aufsätze & Monographien 1-8: Innes, Keith D.: Some Notes on Micah, Chapters III and IV, in: EQ 41/2, 1969, S. 109–12; Keel, Othmar: Die Welt der altorientalischen Bildsymbolik und das Alte Testament. Am Beispiel der Psalmen, Göttingen 51996; Müller, Reinhard: Doubled Prophecy: The Pilgrimage of the Nations in Mic 4:1-5 and Isa 2:1-5, in: Hanne von Weissenberg/Juha Pakkala/Marko Marttila (Hrsg.): Changes in Scripture: Rewriting and Interpreting Authoritative Traditions in the Second Temple Period, Berlin 2011, S. 177–92; Schwartz, Baruch J.: Torah from Zion: Isaiah’s Temple Vision (Isaiah 2:1-4), in: A. Houtman/M. J. H. M. Poorthuis/Joshua J. Schwartz (Hrsg.): Sanctity Of Time And Space In Tradition And Modernity, Leiden 1998, S. 11–26; Wildberger, Hans: Die Völkerwallfahrt zum Zion Jes. II 1-5, in: VT 7, 1957, S. 62–81; Willis, John T.: Isaiah 2:2-5 And The Psalms Of Zion, in: Craig C. Broyles/Craig A. Evans (Hrsg.): Writing And Reading The Scroll Of Isaiah. Leiden 1997, S. 295–316 (Ben) In Wörterbüchern 1-8: Carr, Lloyd: Art. עָלָה, ʿālâ) go up, climb, ascend, in: TWOT, S. 666-70; Clines, David (Hrsg.): Harris, Laird: Art. נָהַר, nāhar) I, flow, stream, in: TWOT, S. 560; Jenni, Ernst: Art. אחר, in: THATJenni, Ernst/Claus Westermann: Theologisches Handwörterbuch zum Alten Testament. München - Zürich, 1971-9. 1, Sp. 110-18; Kitchen, Kenneth A.: Art. Mattok, in: New Bible Dictionary, Leister 31993, S. 742; Liedke, G.: Art. יכח, in: THATJenni, Ernst/Claus Westermann: Theologisches Handwörterbuch zum Alten Testament. München - Zürich, 1971-9. 1, Sp. 730-32; Stolz, F.: Art. נשׂא, in: THATJenni, Ernst/Claus Westermann: Theologisches Handwörterbuch zum Alten Testament. München - Zürich, 1971-9. 2, Sp. 109-17; Wildberger, Hans: Art. שׁאר, in: THATJenni, Ernst/Claus Westermann: Theologisches Handwörterbuch zum Alten Testament. München - Zürich, 1971-9. 2, Sp. 844-55; Youngblood, Ronald F.: Art. תְּאֵנָה, in: TWOT, S. 963 (Ben)

H. Mit welchen anderen Übersetzungen wurde verglichen, um alternative Deutungen oder ggfs. Urheberrechtsprobleme zu finden?
Beispiel: Vv. 1-17: Kurz für „Einheitsübersetzung“. 1980 erstmals als Gesamtausgabe erschienen. Heute noch vorgeschriebene Übersetzung für römisch-katholische Liturgie. Vom Stil her eine sog. „liturgische Übersetzung“: eher frei, eher verständlich; dennoch der Alltagssprache eher fern. „EÜ 16“ bezeichnet die 2016 erschienene Aktualisierung dieser Üs., NeÜKurz für „Neue evangelistische Übersetzung“, eine 2010 erstmals als Vollbibel erschienene Übersetzung durch Karl-Heinz Vanheiden. Vanheiden konzipierte sie als Bibel, die „so leicht lesbar sein sollte wie eine Tageszeitung“, dennoch entfernt sie sich sehr selten zu weit vom Urtext. Bezeichnend ist ihr schöner Stil; v.a. in der biblischen Poesie. (Juliett)

1-8: SLTKurz für „Schlachter“; gemeint ist damit die Revision von 1995-2004 der erstmals 1905 erschienenen Bibelübersetzung von Franz Eugen Schlachter. Die Schlachter-Bibel ist recht urtexttreu; Schlachter verstand es aber, dieses genaue Übersetzen mit einem herrlichen kräftig-würzigen Stil zu verbinden, so dass sich am Ende dennoch eine gut lesbare Bibel ergab., Zür; Andersen, Kessler, Waltke, Wolff (Ben)

I. Wann wurden die folgenden Punkte überprüft? - Rechtschreibung; Namen (Loccumer Richtlinien, Gottesname); übrige Kriterien; Detailregelungen; Anführungszeichen; geschlechtergerechte Sprache
Beispiel: Rechtschreibung: 1.1.2015 (Philipp)

1-8: ja (Ben)

J. Welche Arbeitsschritte, Verbesserungen oder Anmerkungen fehlen noch?
Beispiel: Vv. 1-17: Anmerkung fehlt (Ludwig)

az.B. mehrdeutige Tempora oder Präpositionen, Aspekte, manche Partizipien (Zurück zum Text: a)
bz.B. Textkorruption, figurae etymologicae, Genitiv- und Dativverbindungen, historisches Präsens, Einleitungsformeln von Satzfolge (Zurück zum Text: b)

In dieser Tabelle bitte knapp den aktuellen Stand eintragen. Auf der übrigen Diskussionsseite kann bei Bedarf ausführlicher dokumentiert/diskutiert werden. Siehe auch: Qualität



Hier dürfen Vorschläge, Rückfragen und andere Diskussionsbeiträge folgen:

Status[Bearbeiten]

Schlage vor den Status "fast fertig" für die Verse 1-8 vor. Sie sollten alle Kriterien bis auf den Urtextcheck erfüllen. --Ben 19:00, 26. Mai 2013 (CEST)

Da kein Einspruch erhoben wurde, setze ich den Status jetzt qua Amt. --Ben 09:36, 17. Jun. 2013 (CEST)

Warum wird hier immer noch der Status "in Arbeit" angezeigt? Das führt zur Dopplung der Navigation. --Ben 09:39, 17. Jun. 2013 (CEST)

Aah got it. Damit der Teilstatus richtig funktioniert, war es nötig, die Vorlage {{Studienfassung in Arbeit}} von Hand zusätzlich einzufügen. Wie auch aus der Anleitung der Vorlage hervorgeht. --Ben 09:42, 17. Jun. 2013 (CEST)

Studienfassung[Bearbeiten]

Notizen an mich[Bearbeiten]

1. Ist V. 4 eine Anspielung auf Lev 26,6? Interessant auch 26,36.

2. In Fn m scheint am Abs.-Ende Text zu fehlen. Nachliefern/wiederherstellen. --Ben 00:12, 27. Jan. 2015 (CET)

3. In der Fn in V. 6 ist eine unvollständige Stellenangabe aus Zefanja.

4. "strömen (sehen)" ganz am Ende von V. 1 könnte eine Fußnote vertragen. Ich habe die Forschungsarbeit dazu für die Seminararbeit gemacht, aus der die Übs. stammt, habe aber gerade jetzt keinen Zugriff darauf. --Ben (Diskussion) 23:30, 11. Apr. 2016 (CEST)