Lukas 2 in Leichter Sprache

Aus Die Offene Bibel

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Wir arbeiten an diesem Text.

Damals war es so:

In Judäa sind die Menschen traurig.
Die Menschen haben einen bösen König.
Der König tötet Menschen.
Der König tut schlechte Sachen.
Und manche Menschen machen es wie der König.

Andere Menschen lesen die Bibel.
Die Menschen lesen.
Und dann denken die Menschen:
Das Leben ist schlimm.
Warum?
Diese Menschen vermissen Gott.

Aber die Menschen träumen:
Gott ist bald wieder bei uns.
Gott gibt uns einen neuen König.
Gott gibt uns unseren König.
Gott gibt uns einen guten König.
Dann ist alles gut.


Wie Gott in die Welt kommt[Bearbeiten]

1 In Rom ist ein Kaiser.

Der Kaiser ist weit weg.

Der Kaiser hilft den Menschen nicht.

Der Kaiser kümmert sich nicht um den König.

Und der Kaiser kümmert sich nicht um die Menschen.

2 Aber der Kaiser braucht Geld.
Und der Kaiser hat eine Idee:
Der Kaiser will die Menschen zählen.
Dann weiß der Kaiser:
Geben alle Menschen ihre Steuern ab?

3 Der Kaiser will die Menschen zählen.
Aber die Menschen sind immer unterwegs.
Die Menschen suchen Arbeit.
Die Männer suchen eine Frau.
Und die Frauen suchen einen Mann.
Darum ist alles durcheinander.

Da sagt der Kaiser:

Denkt nach!

Von wo kommt eure Familie?

Aus welcher Stadt kommt eure Familie?

Dann geht los:

Geht zurück in die Stadt von eurer Familie.

Das soll eure Heimat sein.

Da will ich euch zählen.


4 Und Josef weiß:
Seine Familie gehört zu König David.
König David kommt aus Bethlehem.

Josef muss also nach Bethlehem gehen.
Bethlehem ist ein Dorf.
David war Hirte in Bethlehem.
Bethlehem ist klein.
Ist Bethlehem eine Stadt für einen König?
Nein.
Aber Gott hat David zum König gemacht.
Denn David war gut.
David auf Gott gehört.
Darum hat Gott David lieb gehabt.
König David war gut.
Die Menschen träumen:
Gott schickt einen neuen König.
Dieser König ist gut.

5 Und Josef holt seine Frau Maria.
Josef und Maria gehen nach Bethlehem.
So kann der Kaiser sie zählen.
Und Maria ist schwanger.

6 Maria und Josef sind in Bethlehem.
Und Maria soll ihr Kind bekommen.

7 Aber in Bethlehem ist kein Platz.
So ist Maria in einem Stall.
Dann wird ihr erstes Kind geboren.
Das Kind liegt in dem Stall.
Und Maria macht ein Bett für ihr Kind:
Das Kind hat Windeln.
Und Maria legt ihr Kind in eine Krippe.
In einer Krippe ist sonst Futter für Tiere.
Aber jetzt ist die Krippe ein Bett.

Die Engel rufen die Menschen[Bearbeiten]

8 Auf einem Feld sind Hirten.
Das Feld ist bei Bethlehem.
Die Hirten passen auf ihre Schafe auf.

9 Und dann passiert es:
Ein Engel kommt.
Und den Hirten geht ein Licht auf.
Die Hirten merken:
Gott ist groß.
Und die Menschen sind klein.
Die Hirten haben darum große Angst.

10 Aber der Engel sagt:

Ihr habt Angst?

Habt keine Angst.

Freut euch!

Alle Menschen hier sollen sich freuen.

11 Gott macht alles gut.

Gott hilft euch.

Gott ist zu uns gekommen.

12 Gott ist in Bethlehem geboren.


Ihr wisst:
König David ist auch aus Bethlehem.
Der Engel sagt:

Gott ist da!

Wie erkennt ihr Gott?

Gott ist ein kleines Kind.

Gott ist bei uns.

Gott ist für uns da.

Das Kind hat Windeln.

Und das Kind liegt in einer Krippe.

Geht!

Seht nach!

Es stimmt.

Gott ist da!


13 Und viele Engel kommen.
Die Engel loben Gott.
Die Engel singen:

14

Alle Engel sollen Gott loben.

Alle Menschen sollen Gott loben.

Gott macht Frieden.

Gott will:

Die Menschen haben Frieden.

Auf der Erde ist wieder alles gut.

Gott macht alles neu.

Darum ist Gott jetzt da.

Gott ist bei den Menschen auf der Erde.


15 Die Engel gehen zurück in den Himmel.
Die Hirten gehen los.
Die Hirten sagen:

Wir gehen nach Bethlehem.

Wir wollen das sehen!

Gott hat uns das erklärt.


16 Die Hirten rennen los.
Und die Hirten finden Maria und Josef.
Die Hirten finden das Kind.
Das Kind liegt in der °Krippe°.

17 Und die Hirten staunen.
Aber die Hirten glauben daran.
Die Hirten sind sehr froh.
Und die Hirten erzählen allen Menschen:

Gott ist bei uns.

Ihr könnt es selbst sehen.


18 Und die Menschen hören zu.
Und alle Menschen staunen.

19 Und Maria hört alles.
Auch Maria staunt.
Und Maria denkt viel nach.

Maria denkt viel nach.

20 Die Hirten gehen zurück zu ihrer Arbeit.

Die Hirten freuen sich über Gott.
Die Hirten freuen sich:
Gott hat mit ihnen gesprochen.
Gott hat gezeigt:
Gott ist da.
Und der Engel hat alles richtig erzählt.

So ist Gott in die Welt gekommen.

Jesus in Jerusalem[Bearbeiten]

41Und seine Eltern gehen jedes Jahr nach Jerusalem zum Passafest.

42 Jesus ist 12 Jahre alt.
Jesus geht mit seinen Eltern zum Fest wie üblich.

43 Dann sind die Festtage vorbei.
Alle wollen heimkehren.
AberJesus bleibt in Jerusalem zurück.
Die Eltern von Jesus wissen es aber nicht.

44 Die Eltern denken;

Jesus ist irgendwo bei den Reisenden.

Die Eltern gehen eine Tagesreise weit.
Dann suchen die Eltern nach Jesus.
Die Eltern fragen alle Verwandten und Bekannten.

45 Aber die Eltern finden Jesus nicht.
Darum gehen die Eltern zurück nach Jerusalem.
Und die Eltern suchen nach Jesus.

46 Und nach drei Tagen finden die Eltern Jesus im Tempel
Jesus sitzt mitten zwischen den Lehrern.
Und Jesus hört den Lehrern zu.
Und Jesus diskutiert mit den Lehrern.

47 Aber alle staunen.
Denndie Menschen hören Jesus.
Jesus ist noch ein Junge.
Aber Jesus gibt so schlaue Antworten.

48 Aber die Eltern sind empört,
Und die Mutter schimpft:
Kind, warum tust du uns das an?
Dein Vater und ich haben gelitten.
Und wir haben dich gesucht!

49 Doch Jesus fragt zrück:
Warum sucht ihr mich?
Es war doch klar.
Ich muss hier sein.
Denn es geht meinen Vater.

50 Aber die Eltern verstehen Jesus nicht.

51 Und Jesus steigt mit seinen Eltern hinab.
Und Jesus kommt mit seinen Eltern nach Nazaret.
Jesus ist brav.
Und die Mutter von Jesus denkt über alles nach.

52 Und Jesus lernt dazu.
Jesus wird älter.
So gefällt Jesus Gott und den Menschen.