Akelei (Diskussion | Beiträge) Kleine sprachliche Anpassungen |
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Darum rufe ich zu meinem Gott: | Darum rufe ich zu meinem Gott: | ||
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Und die Leute lachen mich aus: | Und die Leute lachen mich auch noch aus: | ||
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Wo bleibt jetzt dein Gott?</poem> | Wo bleibt jetzt dein Gott?</poem> | ||
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<poem>Wann sehe ich dich? | <poem>Wann sehe ich dich? | ||
Wann darf ich bei dir sein? | Wann darf ich bei dir sein? | ||
Denn ich will auch jubeln. | |||
Denn ich will auch feiern.</poem> | |||
Gott allein macht mein Leben schön. | |||
Version vom 16. Juni 2024, 12:29 Uhr
1 Ein Lied für den Gottesdienst:
2 Die Hirsche hungern im Schnee.
Denn die Schneedecke versteckt das Futter.
Genauso geht es mir:
Ich suche dich, Gott.
Darum fühle ich mich leer wie von Hunger.
Denn der Himmel versteckt meinen Gott.
Ich fühle mich leer wie von Hunger.
Und ich suche dich, Gott.
3 Ich habe Schmerzen im Bauch.
Ich habe Schmerzen im Kopf.
Mein Hunger nach Nähe ist ein großer Schmerz.
Mein Hunger nach Nähe fühlt sich so an:
Ich bin voll von Schmerz.
Ich suche meinen Gott.
Wann sehe ich dich?
Wann darf ich bei dir sein?
4 Ich weine am Tag.
Und ich weine in der Nacht.
Und ich frage:
Wo ist mein Gott?
Denn ich habe Hunger nach deiner Nähe.
Und meine Tränen machen mich nicht satt.
5 Ich lasse meine Tränen laufen.
Denn ich fühle einfach nur Schmerz.
Mein Leben ist zu schwer.
Dabei feiern die Menschen ein Fest.
Alle gehen zum Gottesdienst.
Und ich gehe mit.
Alle jubeln.
Alle feiern.
Und ich stehe dabei.
Ich lasse meine Tränen laufen.
Denn ich fühle einfach nur Schmerz.
Mein Leben ist zu schwer.
6 Warum bin ich so kaputt?
Warum muss ich immer grübeln?
Ich suche meinen Gott.
Wann sehe ich dich?
Wann darf ich bei dir sein?
Denn ich will auch jubeln.
Denn ich will auch feiern.
Gott allein macht mein Leben schön.
Ich bin kaputt, mein Gott.
Ich muss immer grübeln.
Darum suche ich dich.
Ich warte.
Komm Gott.
Egal, wo.
Egal, wann.
Ich suche dich überall.
8 Das Wasser steht mir bis zum Hals.
Ich gehe unter in meinem Schmerz.
9 Wie kann das sein?
Mein Gott ist doch mein Leben.
Am Tag gibt Gott Gutes.
Und habe ich Angst in der schwarzen Nacht?
Dann rufe ich zu meinem Gott.
10 Mit Gott kann ich fest stehen.
Darum rufe ich zu meinem Gott:
Warum hast du mich verlassen?
Mein Leben ist voller Schmerz.
Ich sehe nur noch schwarz.
11 Und ich weine.
Meine Muskeln haben keine Kraft.
Und die Leute lachen mich auch noch aus:
Was schreist du?
Wo bleibt jetzt dein Gott?
12 Warum bin ich so kaputt?
Warum muss ich immer grübeln?
Ich suche meinen Gott.
Wann sehe ich dich?
Wann darf ich bei dir sein?
Denn ich will auch jubeln.
Denn ich will auch feiern.
Gott allein macht mein Leben schön.
