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Johannes 8

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Status: Ungeprüfte Studienfassung – Eine erste Übersetzung aus dem Urtext ist komplett, aber noch nicht mit den Übersetzungskriterien abgeglichen und nach den Standards der Qualitätssicherung abgesichert worden und sollte weiter verbessert und geprüft werden. Auf der Diskussionsseite ist Platz für Verbesserungsvorschläge, konstruktive Anmerkungen und zum Dokumentieren der Arbeit am Urtext.
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Lesefassung (Johannes 8)

(kommt später)

Studienfassung (Johannes 8)

12aWiederum also sprach Jesus zu ihnen sagend: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt (nachfolgt), wandelt nicht in der Finsternis (Dunkelheit), sondern wird das Licht des Lebens haben.

13 [Es] sagten ihm also die PharisäerDiese Menschen wollen sehr gut sein. Pharisäer kennen die darum Bibel genau.: Du legst Zeugnis ab (bezeugst) über (für) Dich selbst. Dein Zeugnis ist nicht wahr (wahrhaftig).

14 Jesus antwortete und sagte ihnen: Auch wenn ich Zeugnis ablege (bezeuge) über (für) mich selbst, ist mein Zeugnis wahr (wahrhaftig), weil ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe (weggehe). Ihr aber wißt nicht, woher ich komme und wohin ich gehe (weggehe).

15 Ihr richtet (urteilt, verurteilt) nach dem Fleisch, ich richte (beurteile, verurteile) niemanden.

16 Und wenn ich aber [doch] richte (urteile, verurteile), ist mein Urteil wahr (wahrhaftig), weil ich nicht allein bin, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat[, zusammen sind].

17 Und im Gesetz aber, dem Euren, steht (ist) geschrieben, dass das Zeugnis von zwei Menschen wahr (wahrhaftig) ist.

18 Ich bin der, der über (für) mich selbst Zeugnis ablegt (bezeugt) und es legt Zeugnis (bezeugt) über (für) mich ab der Vater, der mich gesandt hat.

19 Sie sagten ihm also: Wo ist Dein Vater? Jesus antwortete: Weder mich kennt Ihr, noch meinen Vater. Wenn Ihr mich kennen würdet, würdet Ihr auch meinen Vater kennen.

20 Diese Worte aber sagte er in (bei) der Schatzkammerb, als er im Tempel lehrte. Und keiner ergriff ihn (nahm ihn fest), weil seine Stunde noch nicht gekommen war.

21 Erc sprach wiederum zu ihnen: „ich gehe (fort) und ihr werdet mich suchen und an (in)d eurer Sünde werdet ihr sterben. Wohin ich (fort)gehe, könnt ihr nicht kommen.“

22 Da sprachen die Juden: „Er wird sich doch nicht selbst töten, weil er sagt: Wohin ich (fort)gehe, könnt ihr nicht kommen?“

23 Und er sprach zu ihnen: „Ihr seid von unten, ich aber bin von oben. Ihr seid von (aus) dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.“

24 Er sprach also (daher) zu ihnen: e „An (in) euren Sünden werdet ihr sterben. Denn wenn ihr (mir)f nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr an (in) euren Sünden sterben.“

25 Da sprachen sie zu ihm: „Wer bist du?“ Jesus sprach zu ihnen: g „Zunächst das, wash ich euch auch sage.i26 Viel habe ich über euch zu reden und zu (be)urteilen, aber der mich geschickt hatj, ist wahrhaftig, und ich, was ich von ihm gehört habe, das sage ich der Welt.“

27 Sie wussten nicht, dass er zu ihnen vom Vaterk sprach.

28 Sprach daher Jesus zu ihnenl: „Wenn ihr den Menschensohn erhöhenm werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin, und von mir aus tue ich nichts, sondern wie mich der Vater gelehrt hat, das rede ich.

29 Und der mich geschickt (gesandt) hatn ist bei (mit) mir; er lässt mich nicht allein, weil ich immer das ihm Liebe tue.“

30 Als (nachdem) er dies gesagt hatteo, glaubten viele an ihn.

31 [Es] sagte also {der} Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn Ihr in meinem Wort bleibt, seid Ihr wirklich (wahrhaftig) meine Jünger

32 und Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird Euch befreien (frei machen).

33 Sie antworteten ihm: Wir sind Nachfahren (Same) Abrahams und wir haben [noch] nie jemanden (niemandem jemals) (als Sklaven) gedient. Wieso (Wie) sagst Du (kannst Du sagen): {Daß} Ihr werdet frei (Freie) sein (werden)?

34 [Es] antwortete ihnen {der} Jesus: Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch: {Daß} Jeder, der die Sünde tut (sündigt), ist Sklave (Diener, Knecht) der Sünde.

35 Der Sklave (Diener, Knecht) aber bleibt nicht für immer (ewig; in die Ewigkeit) im Haus. Der Sohn bleibt für immer (ewig; in die Ewigkeit).

36 Wenn also der Sohn Euch befreit (frei macht), werdet Ihr wirklich frei (Freie) sein.

37 Ich weiß, dass Ihr Nachkommen (Samen) Abrahams seid. Aber Ihr versucht (sucht) mich zu töten, weil mein Wort in Euch keinen Raum findet (hat).

38 Was ich beim Vater gesehen habe, sage ich. Und Ihr also (tut), was Ihr vom Vater gehört habt, tut!(.)p39 Sie antworteten ihm: unser Vater ist Abraham. {Der} Jesus sagt ihnen: Wenn Ihr Kinder {des} Abrahams seid (wäret), würdet ihr die Werke {des} Abrahams tunq.

40 Jetzt aber versucht (sucht) Ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich Euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe. Das (Dieses) hat Abraham nicht getan.

41 Ihr tut die Werke Eures Vaters. Sie sagten ihm alsor: Wir sind nicht aus Unzucht geboren (gezeugt), einen Vater haben wir, Gott.

 42 Sagte Ihnen {der} Jesus: Wenn Gott Euer Vater wäre, würdet Ihr mich lieben; ich nämlich bin aus Gott hervorgegangen (ausgegangen, herausgegangen) und gekommen. Nicht nämlich von mir (aus) bin ich gekommen, sondern jener hat mich gesandt.

  43 Weshalb erkennt Ihr meine Rede nicht? Weil Ihr mein Wort nicht hören könnt.

44 Ihr seid aus dem (vom) Vater, dem Teufel, (des Teufels) und die Begierden Eures Vaters wollt ihr tun (in die Tat umsetzen). Jener war ein Mörder (Menschenmörder) von Anfang an, und in der Wahrheit stand er nicht, weil Wahrheit in ihm nicht ist. Wenn er die Lüge spricht, spricht er aus dem Eigenen (aus den eigenen Dingen), weil er ein Lügner ist und ihr (sein)s Vater.

45 Ich aber: Weil ich die Wahrheit sage, glaubt Ihr mir nicht.

46 Wer von (aus) Euch überführt mich einer Sünde? Wenn ich Wahrheit spreche ([die] Wahrheit sage), weshalb glaubt Ihr mir nicht?

47 Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes: Deshalb hört Ihr nicht, weil Ihr aus Gott nicht seid.

48 [Es] antworteten die Juden und sagten ihm: Sagen wir nicht schön (zu recht), dass Du ein Samariter bist und einen Dämon hast (besessen bist)?

49 [Es] antwortete Jesus: Ich habe keinen Dämon (bin nicht besessen), aber ich ehre meinen Vater und Ihr ehrt mich nicht (verachtet mich).

50 Ich aber suche nicht meine Ehre (Herrlichkeit, mein Ansehen): Es gibt einen (den), der sucht und richtet (urteilt).

51 Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, wenn einer (jemand) mein Wort bewahrt (hält), wird er [den] Tod in Ewigkeit nicht schauen.

52 Sagten ihm alsot die Juden: Jetzt wissen wir (haben wir erkannt), dass Du einen Dämon hast (besessen bist). Abraham ist gestorben und die Propheten, und Du sagst: Wenn einer mein Wort bewahrt (hält), wird er [den] Tod in Ewigkeit nicht erfahren (kosten).

53 Bist Du etwa größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Auch die Propheten starben: Wen (Zu wem, Zu was) machst Du Dich selbst?

54 Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst preise (ehre, verherrliche), ist mein Preis (meine Ehre, Herrlichkeit) nichts. Es ist mein Vater, der mich preist (ehrt, verherrlicht), von dem Ihr sagt, daß er Euer Gott ist,

55 – und Ihr kennt (habt) ihn nicht (erkannt), ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagen würde, daß ich ihn nicht kenne, wäre (werde) ich gleich Euch (ähnlich wie Ihr) ein Lügner (sein). Aber ich kenne ihn und sein Wort bewahre (halte) ich.

56 Abraham, Euer Vater, jubelte, weil (dass) er meinen Tag sehen sollte, und er sah [ihn] und freute sich.

57 [Es] sagten also die Juden zu ihm: Fünfzig Jahre hast Du noch nicht (Du bist noch keine fünfzig alt) und Abraham hast Du gesehen?

58 Sagte ihnen Jesus: Amen, Amen (Wahrlich, wahrlich), ich sage Euch, bevor Abraham geworden ist (wurde), bin ich.

59 Sie hoben also Steine auf, um [sie] auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Tempel (Heiligtum) heraus.

Anmerkungen

aDie Verse Joh 8,1-11 sind auf der Seite Johannes 7,53-8,11 zu finden. Zu Details siehe die Einleitung dort. (Zurück zu v.12)
bGemeint ist wohl „die Halle im Frauenhof, in der dreizehn Geldbehälter waren“ und die für Frauen und Männer zugänglich war. Cf. Benedikt Schwank, Evangelium nach Johannes, St. Ottilien 1998, S. 254. (Zurück zu v.20)
cEine große Zahl von Handschriften ergänzt hier „Jesus“; die ältesten haben den Namen nicht, er wurde also später zugefügt (Zurück zu v.21)
dDie Präposition εν kann hier sowohl mit „in“ übersetzt werden als auch instrumental (wodurch) „an“, Blass-Debrunner-Rehkopf § 219.2 (Zurück zu v.21)
eHier steht sog. „ὅτι zitativum“, das eine wörtliche Rede einführt; dafür steht in der Übersetzung der Doppelpunkt (Zurück zu v.24)
fEinige alte Handschriften ergänzen μοι, mir (Zurück zu v.24)
gDie folgenden Verse sind ein „Trümmerfeld“ (Rudolf Bultmann, KEK, S. 266); die Verse 26 und 27 scheinen nicht hierher zu passen. Besondere Schwierigkeit bereitet VersEin Teil in einem Kapitel. 25b: „(Τὴν) άρχήν, mit oder ohne Artikel, heißt »zuerst« und kann im Sinn von έν άχρῇ das zeitliche Zuerst meinen; es steht dann in einem ausgesprochenen oder unausgesprochenen Gegensatz zu einem Später, heißt aber nie »von Anfang an« (= έξ άρχῆς). Sehr häufig aber steht (τ.) άρχήν nicht im zeitlichen, sondern im logischen Sinne: »zuerst« = »erstlich«, »von vornherein«, und zwar ist das besonders in negierten Sätzen bzw. in Sätzen mit negativem Sinn der Fall.

Versucht man das τ. αρχ. V. 25b im zeitlichen Sinne zu verstehen, so fragt sich, welcher Gegensatz vorschwebt. Sieht man diesen Gegensatz in dem Jetzt der gegenwärtigen Situation, so versucht man zu übersetzen (...): »Ich bin, was ich schon am Anfang zu euch sagte.« Aber das ist schon durch das Präs. λαλώ ausgeschlossen; auch müsste dann das έγώ είμι nicht nur aus-| gesprochen, sondern auch durch ein (τὰ) νῦν bestimmt sein. (...)

Die meisten neueren Erklärer verstehen deshalb wie die Alten das τ. αρχ. im logischen Sinne als »überhaupt« (...): Der Satz wird dann als Frage mit negativem Sinn aufgefasst: »Ihr fragt, weshalb ich überhaupt mit euch rede?« Aber das haben sie ja gar nicht gefragt! Man könnte höchstens übersetzen: »Wozu rede ich überhaupt noch mit euch!«, und könnte diesen Satz in der Tat als Einleitung zu V. 28 auffassen, so dass der Gedankengang zu verstehen wäre: »Wer bist du?« »Es hat keinen Sinn, mit euch darüber zu reden. Aber wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen ...« So verstanden, würde V.25b die Ausscheidung von V. 26f bestätigen. Aber: non liquet [das ist nicht erlaubt].“ (Rudolf Bultmann, KEK, S. 267f) (Zurück zu v.25)
hman könnte ὅ τι auch zusammenziehen zu ὅτι, weil, wie es einige wenige Handschriften tun. (Zurück zu v.25)
iNestle-Aland hat im Text ein Fragezeichen; es könnte aber auch ein Kolon stehen (Zurück zu v.25)
jPartizip Aorist (Zurück zu v.26)
keinige Handschriften ergänzen „Gott“ (Zurück zu v.27)
leinige Handschriften lassen „zu ihnen“ weg; einige Handschriften fügen ein „ὅτι zitativum“ ein (Zurück zu v.28)
mDer Begriff ist hier zweideutig verwendet. Überwiegend bedeutet es im JohEv. die Rückkehr Jesu aus der Welt in die himmlische Heimat (Rudolf Bultmann, KEK, S. 110, Anm. 2); hier aber ist auch das „Erhöhtwerden“ = Aufgehängtwerden am Kreuz gemeint, vgl. a.a.O., S. 266, Anm. 2 (Zurück zu v.28)
nPartizip Aorist (Zurück zu v.29)
oPartizip Präs. (Zurück zu v.30)
pNA28Aland, Barbara & Kurt/Johannes Karavidopoulos, u.a.: Nestle-Aland. Novum Testamentum Graece. Münster, 28. revidierte Auflage 2012. und SBL gehen davon aus, dass die Lesart τοῦ πατρὸς ὑμῶν im zweiten Teil des Verses sekundär ist. Der erste und zweite Versteil sprechen dann wohl vom selben Vater (Gott) und ποιεῖτε ist dann wohl als Imperativ zu verstehen, vgl. Metzger, Bruce M., United Bible Societies (1994). A Textual Commentary on the Greek New Testament. Wenn man ποιεῖτε als Indikativ versteht, legt sich die Interpretation nahe, dass in den beiden Versteilen von unterschiedlichen Vätern die Rede ist (Gott und Teufel, cf. V. 41, 44). (Zurück zu v.38)
qDie wahrscheinlichste Lesart ist ἐστε (ihr seid) im Nebensatz und ἐποιεῖτε (ihr würdet tun) im Hauptsatz. Grammatikalisch korrekt wäre entweder ἐστε – ποιεῖτε (ihr tut) oder ἦτε (ihr wäret) – ἐποιεῖτε, d.h. entweder ein Realis oder ein Irrealis der Gegenwart. Geht man von einem grammatikalischen Fehler aus, legt sich im Kontext eine Übersetzung als Irrealis der Gegenwart nahe (wäret – würdet). Geht man davon aus, daß der Autor die ungewöhnliche Konstruktion bewußt verwendet, sollte eine Studienübersetzung die ungewöhnliche Mischung von Realis und Irrealis der Gegenwart nachvollziehen (seid – würdet). Vgl. C.K. Barrett, Das Evangelium des Johannes (KEK), 1990, S. 351; Thomas L. Brodie, The Gospel According to John: A Literary and Theological Commentary, Oxford University Press, 1997, S. 330. (Zurück zu v.39)
rSBL streicht οὖν (also). (Zurück zu v.41)
sαὐτοῦ im griechischen Text kann sowohl Neutrum sein (dann bezieht es sich auf die Lüge) oder Maskulinum (dann müßte es sich auf den Sohn des Teufels beziehen und eine entsprechenden Übersetzung am Anfang des Verses verlangen: „aus dem Vater des Teufels“ statt „aus dem Vater, dem Teufel“. (Zurück zu v.44)
tSBL streicht οὖν (also). (Zurück zu v.52)