Diskussion:Lukas 1

Aus Die Offene Bibel

Wechseln zu: Navigation, Suche
Checkliste für die Studienfassung Erläuterung (Welche Verse durch wen?)
A. Wer hat welche Verse aus dem Urtext übersetzt? Auf welche Quelle zur Einteilung in Sinnabschnitte wurde zurückgegriffen?
Beispiel: Vers 1–12: Anton
Einteilung nach Wolter 2007, S. 145 (Anton)

1-4:Topseeser
5-25: 5-12: Topseeser, 13-25: S.W.
26-38: 26-31: S.W., 32: Florian K., 33-38: S.W.
Vv. 39-45 --Güntzel Schmidt (Diskussion) 11:06, 19. Mär. 2020 (CET) Vv. 46-55: S.W.

B. Wer hat welche Verse noch mal am Urtext überprüft?
Beispiel: Vv. 1-3: Philipp

1-4: S.W.
5-25: 5-12: S.W.
26-38: 32: S.W.

C. Alternativen: Häufig können Wörter in einem bestimmten Kontext mehrere denkbare Bedeutungen haben. Sind diese Übersetzungsalternativen möglichst vollständig berücksichtigt?
Beispiel: Vv. 1-17: Daniel

Vv. 1-38.46-55: Ja (S.W.) Vv. 39-45 --Güntzel Schmidt (Diskussion) 11:06, 19. Mär. 2020 (CET)

D. Manchmal erlauben Textüberlieferung und Satzbau mehrere Übersetzungen,a oder sie sind nicht direkt übersetzbar.b Sind solche Zweifelsfälle mit einer Fußnote dokumentiert, und steht die wahrscheinlichste Deutung im Haupttext?
Beispiel: Vv. 1-12: teilweise (Emil)

Vv. 1-38.46-55: Ja (S.W.) Vv. 39-45 --Güntzel Schmidt (Diskussion) 11:06, 19. Mär. 2020 (CET)

E. Ist der Studienfassungstext mit Anmerkungen und Fußnoten für die Zielgruppen verstehbar? Braucht es noch erläuternde Fußnoten/Anmerkungen?
Beispiel: V. 6: „nach dem Fleisch“ ist noch unklar (Friedrich)

Vv. 1-38.46-55: Ja (S.W.)

F. Für jeden Sinnabschnitt: Wurden zentralen Anliegen (bzw. Gattungen) unterhalb der Studienfassung dokumentiert? (Beispiel für Länge und Stil: Markus 1#Anliegen) Falls hilfreich, können sie hier kurz zusammengefasst eintragen werden.
Beispiel: Vv. 1-13: Ja; Vv. 14-20: Vollmacht wird betont (Vera)

Vv. 1-4: Proömium (S.W.).
Vv. 46-55: meist: VV. 46-50: individuelles Danklied; V. 51-55: eschatologischer Hymnus (z.B. Schneider 1977, S. 56; Schürmann 1969, S. 79). Ich glaube aber eher, es handelt sich durchweg um ein individuelles Danklied.

G. Welche wissenschaftlichen Kommentare wurden zur Kontrolle der Punkte A bis F eingesehen?
Beispiel: Vv. 13-17: Bovon 1990 (Heinrich)

1-4: Alexander 1993; Bovon 1989; Cadbury 1922; Culy et al. 2010; Fitzmyer 1981; Johnson 1991; Marshall 1978; Wolter 2008 (S.W.)
5-25: Bovon 1989, Brown 1997, Culy et al. 2010, Fitzmyer 1981, Johnson 1991, Klein 2006, Klostermann 1919, Marshall 1978, Sahlin 1945, Wolter 2008 (S.W.)
26-38: Bovon 1989, Brown 1997, Culy et al. 2010, Fitzmyer 1981, Johnson 1991, Klostermann 1919, Marshall 1978, Sahlin 1945, Wolter 2008 (S.W.)
46-55:Abbott 1878; Bossuet/Weiß 1917; Bovon 1989; Clines 2011; Culy et al. 2010; Godet 1896; Gunkel 1921; Harnack 1900; Klein 2006; Loisy 1907; Meyer 1860; Niccacci 1999; Nolland 1989; Plummer 1903; Schmithals 1980; Schnackenburg 1965; Schneider 1977; Schürmann 1969; Schweizer 1982; Weiss 1901; Zahn 1913; Zorell 1928 (S.W.)

H. Mit welchen anderen Übersetzungen wurde verglichen, um alternative Deutungen oder ggfs. Urheberrechtsprobleme zu finden?
Beispiel: Vv. 1-17: , NeÜ (Juliett)

1-4: B/N, BB, , GN, HfA, KAM, NeÜ, NGÜ, NL, Stier, Zink (S.W.)
5-36: B/N, BB, , GN, HfA, KAM, MOF, NeÜ, NGÜ, NL, STIER, TOR, Zink (S.W.)46-55: ALB; BB; ELB; ; GN; GREB; HER; JJ; KAM; KNO; LUT; MEN; NeÜ; NET; NGÜ; NL; REIN; SLT; STIER; R-S; WIL; ZINK; ZÜR (S.W.)

I. Wann wurden die folgenden Punkte überprüft? - Rechtschreibung; Namen (Loccumer Richtlinien, Gottesname); übrige Kriterien; Detailregelungen; Anführungszeichen; geschlechtergerechte Sprache
Beispiel: Rechtschreibung: 1.1.2015 (Philipp)

1-25: Ja (S.W.) 46-55: Ja (S.W.) (außer "Sprachbilder und Redewendungen bleiben erhalten" in V. 53, aber das ist besser wohl nicht möglich)

J. Welche Arbeitsschritte, Verbesserungen oder Anmerkungen fehlen noch?
Beispiel: Vv. 1-17: Anmerkung fehlt (Ludwig)

az.B. mehrdeutige Tempora oder Präpositionen, Aspekte, manche Partizipien (Zurück zum Text: a)
bz.B. Textkorruption, figurae etymologicae, Genitiv- und Dativverbindungen, historisches Präsens, Einleitungsformeln von Satzfolge (Zurück zum Text: b)

In dieser Tabelle bitte knapp den aktuellen Stand eintragen. Auf der übrigen Diskussionsseite kann bei Bedarf ausführlicher dokumentiert/diskutiert werden. Siehe auch: Qualität



Zu Lukas 1;3[Bearbeiten]

Sehr unwahrscheinlich erscheint mir die in allen bisherigen Übersetzungen übliche Verwendung von Theophilus als Eigennamen. Ich kenne kein Beispiel, wo ein Autor ein solch langes Buch in 2 Teilen (mit Apostelgeschichte) als Brief an einen Freund schreibt. Es gibt auch keine weitere Erwähnung des sogenannten "Theophilus" im NT. Es wäre daher zu diskutieren, ob es sich hier nicht vielmehr um eine schriftstellerische Formulierung und um keine reale Person handelt. Angesprochen wäre demnach einfach der Leser im Sinne der Vorgehensweise, ein Buch mit dem Vorwort an "Lieber Leser" zu richten. Entsprechend sollte dann in einer Lesefassung statt Theophilus (was ja Nichtgriechen nicht verstehen) Gottesfreund (alternativ Gottsucher oder sogar frei übersetzt Leser) stehen.

Das lukanische Doppelwerk (LkEv und Act) ist keine Briefliteratur. Der Adressierung an eine konkrete Person entspricht durchaus antikem Brauch: es handelt sich einfach um eine Widmung. Es ist davon auszugehen, dass Theophilus eine Art Mäzen ist, der wohl den "Druck" (also die Erstellung und Verbreitung der lukanischen Literatur) finanziert hat. Der Eigenname ist (auch mit Blick auf die Übersetzungstradition) beizubehalten.--Florian K. 05:42, 5. Mai 2010 (UTC)
Michael Wolter fasst in seinem Lukas-Kommentar den aktuellen Forschungsstand (2008) recht ausgewogen zusammen. Die These, dass θεόφιλος ein symbolischer Name ist, wird in der aktuellen Diskussion immer noch gelegentlich vertreten, hat sich aber nicht durchsetzen können. Da Theophilos ein häufiger Name ist, werden mehrere konkrete Personen diskutiert, die hier gemeint sein könnten, auch hier hat sich aber keine konkrete Identifikation als überzeugend erwiesen. Die von Ben erwähnte These, dass Theophilos Patron oder Mäzen war, schließt Wolter nicht aus, sagt aber, dass er hierfür weder positive noch negative Indizien sieht. Insgesamt ergibt sich also folgendes Bild: Theophilos ist wahrscheinlich ein echter Name, aber nichts genaues weiß man nicht.
War haltet Ihr davon, wenn wir nach "Theophilos" noch in Klammern "Gottesfreund" ergänzen und in einer Fußnote schreiben, dass dies die Bedeutung des Namens ist?
Olaf 09:11, 5. Mai 2010 (UTC)


Vv. 46-55[Bearbeiten]

Danke, Sebastian, für die gründliche Erarbeitung. Ich habe mir deine Übersetzung angeschaut und die Fußnoten gelesen. Mir fällt positiv auf, dass du sehr gründlich gearbeitet hast. Außerdem hast du dich kurz gefasst. Meistens konnte ich deiner Argumentation recht gut folgen (und das sage ich, weil es eine komplizierte Argumentation ist und ich aus eigener Erfahrung weiß, dass es schwierig ist, eine exegetische Fußnote für Uneingelesene zu schreiben, wenn man selbst gerade gründlich geforscht hat).

Was mir noch aufgefallen ist, als Anregungen. Auch auf die Gefahr hin, jetzt ein bisschen besserwisserisch zu klingen, was du mir bitte verzeihen möchtest, weil es nicht so gemeint ist. Mein Anliegen ist einfach die Qualität.

  • Versuche, noch unkomplizierter zu formulieren. :-) Manchmal geht es auch noch etwas bündiger. Ich sehe aber, dass du dir Mühe gegeben hast.
  • Ich sehe da noch zu viel Wertung, wenn du Meinungen als "unsinnig" o.ä. bezeichnest. Du könntest sie stattdessen z.B. als "klassische" oder "historische" Auslegungen oder als "Annahmen" o.ä. bezeichnen. Ich verstehe unsere Aufgabe in der Studienfassung so, dass wir so neutral wie möglich schreiben und uns transparent und argumentativ für eine Möglichkeit entscheiden. Werten müssen wir dabei nicht. Stell dir nur mal vor, jemand liest das, der bislang fest von der widerlegten Meinung überzeugt war.
  • Allgemein hilft es vielleicht, den Text aus der Perspektive des Laien-Lesers zu formulieren. Das heißt für mich vor allem, dass ich grammatische Phänomene und Stilfiguren genau bestimme und erkläre (und wenn nicht, auf einen Wiki-Eintrag verlinke), gerade in Hinsicht auf ihre konkrete Funktion im vorliegenden Text. Ich finde es sonst auch hilfreich, wenn Ursprachen-Begriffe nur im Zusammenhang mit der gewählten Übersetzung und, wo nötig, mit ihrer gängigen Bedeutung angeführt werden. Das erhöht die Übersicht für alle, die nicht gleich den griechischen Text aufschlagen wollen/können.

Meine Gedanken dazu hatte ich schonmal hier Benutzer:Ben/Studienfassung festgehalten. Für Vielübersetzer wie uns wäre so eine Liste vielleicht eine gute Orientierungshilfe/Checkliste. (Das muss man ja nicht gleich jedem Frischling auf die Nase drücken.) Was meinst du? Gibt es dazu noch weitere Meinungen? --Ben 10:49, 1. Jul. 2013 (CEST)

Danke für die Korrekturen. Ich hätte das ohnehin heute selbst noch mal geglättet und werde noch weiter glätten (es war halt doch schon 2 Uhr nachts - darauf sind dann auch Ausfälle wie dies "unsinnig" zurückzuführen :) ), aber angenehmerweise hast du mir da jetzt ein bisschen Arbeit abgenommen :)
Über deine Gedanken lass uns lieber auf der dazugehörigen Diskussionsseite sprechen, hm? - Ich versprech, ich nehm sie mir vor, wenn ich mit dem Magnifikat fertig bin.
--Sebastian Walter 12:12, 1. Jul. 2013 (CEST)

So. Jetzt bin ich endgültig fertig, wenn ich nicht noch was ganz, ganz Tolles zum Lesen finde (von Zorell gibt es noch einen Aufsatz bei uns im Seminar, den ich noch lesen werde, aber Zorells Position kenne ich ja schon aus seinem Psalmenkommentar). Alle Korrekturleser seien hiermit freundlich eingeladen, ihres Amtes zu walten :) --Sebastian Walter 01:10, 8. Jul. 2013 (CEST)

Lesefassung[Bearbeiten]

V. 48.54: „Magd“/„Sklavin“ / „Knecht“/„Diener“[Bearbeiten]

Die beiden Wörter gehören zu denen, für die wir uns mal eine allgemeine Übersetzungsweise überlegen sollten. Ich würde sie hier gerne einander entsprechend übertragen, aber wirklich treffen tun sich die semantischen Felder der beiden Begriffe nur bei „Magd“ und „Knecht“. Das sind aber zwei Begriffe, die heute nicht mehr wirklich geläufig sind, oder?
Hat jemand einen guten Vorschlag, wie man das hier machen könnte?
--Sebastian Walter 10:13, 6. Jul. 2013 (CEST)

Zumindest hätte ich Vorschläge. Ob die gut sind, bleibt dir überlassen: Diener und Dienerin geht nach heutigem Sprachgebrauch noch in etwa; üblicherweise spricht man aber von Bediensteten. Moderner wäre Angestellter bzw. Angestellte. Ein direkt passendes Wort zu finden dürfte schwierig sein. Ich habe es kommunikativ übersetzt in der Verstehbibel mit Er hat sich Israel ausgesucht. Es gehört ihm (V.54) und Trotzdem gehöre ich ihm (V.48); vorher schon die Antwort Marias auf die Ankündigung durch den Engel Von nun an gehöre ich Gott (V.38). http://www.feiertagsinfo.de/40866/home.html -Aaron- 18:02, 6. Jul. 2013 (CEST)

An „Diener“ und „Dienerin“ habe ich auch schon gedacht, nur ist sehr wichtig, dass in der Wahl der Übersetzung nicht nur ein „Dienstgrad“ zum Ausdruck kommt, sondern auch der soziale Rang und die Tatsache, dass der Dienstgrad zumindest im ersten Fall stark auch mit „Armut“ konnotiert ist. Daher hatte ich mich gegen Dienerin entschieden. Was da "Dienerin" nicht möglich gemacht hat, gilt aber noch stärker für „Bedienstete“ und erheblich für „Angestellte“. Eigentlich ist „Magd“ ziemlich gut, nur einfach ziemlich alt. Gibt es denn eine moderne Entsprechung zu Mägden? --Sebastian Walter 00:54, 7. Jul. 2013 (CEST)

Das stimmt, Bedienstete und Angestellte ist zwar eine sprachliche Entsprechung bezogen auf unsere heutige Arbeitswelt, gibt aber die damalige Funktion einer zum Haus gehörenden Sklavin als Arbeitskraft nicht wieder. Während meiner Altenpflegeausbildung -als Vorbereitung zur Diakonausbildung- war ich im Praktikum im sozialen Hilfsdienst. Da hat ein Klient seine Wünsche geäußert, wie er gerne im häuslichen Bereich versorgt werden möchte. Darauf hab ich ihm geantwortet: Was Sie suchen ist eine Magd, aber die gibt es heutzutage nicht mehr. Es gibt m.u.M.n. keine moderne Entsprechung für Magd bzw. Sklavin. Als Alternative habe ich deshalb nur gefunden, die Bedeutung des Wortes in unsere Zeit zu transportieren. Bei mir war das dann, jemandem gehören oder zu jemandem gehören. Es gibt sicherlich auch noch die eine oder andere Formulierung, die in heute verständlichen Worten das damalige Dienstverhältnis Magd/Sklavin adäquat beschreibt. -Aaron- 08:56, 7. Jul. 2013 (CEST)

Zunächst mal: Die Wurzel ist im NT häufig, eine perfekte Übersetzung gibt es nicht. Dennoch sollten wir versuchen, eine gute Regelung zu finden, aber nicht nur für diese Stelle, sondern allgemein. Wir könnten dabei entweder eine feste Übersetzung wählen oder mehrere Möglichkeiten, je nach Kontext. Das nur, um den Horizont der Diskussion etwas zu erweitern (ich bin sicher, das war euch schon klar).

Eine Frage: Sprechen wir gerade von der Studien- oder der Lesefassung? Besonders in der Studienfassung (aber auch in der Lesefassung) wäre es m.M.n. wichtig, dass wir keinen anachronistischen Begriff wählen. Maria als "Hausangestellte" - das würde die Leser grausen. Ich persönlich würde mich allgemein dafür aussprechen, den Begriff variabel zu übersetzen. Das bietet sich an, weil eine perfekte Übersetzung nicht möglich ist, und weil wir je nach Kontext mal den einen, mal den anderen Aspekt betonen wollen. Je nach Kontext könnte die wichtigste Aussage der Übersetzung sein:

  • eine unfreie Person
  • eine Person im Dienstverhältnis
  • eine Person mit niedrigem Sozialstatus.

Dabei wäre nach meinem Urteil gerade bei theologischem Gebrauch die Übersetzung Sklave häufig die passendste. Wenn Paulus sich etwas als Sklave Gottes bezeichnet, meint er damit ja kein Anstellungsverhältnis! Ihm sind vor Gott alle drei oben genannten Aspekte wichtig. "Diener" wäre deshalb zu wenig (und für den Begriff gibt es ja ein anderes griechisches Äquivalent).

Maria scheint in ihrem Lied vor allem ihren niedrigen Status vor Gott im Blick zu haben (wie Sebastian schon sagte). Soweit wir wissen, war Maria ja Freie, und sie bezeichnet sich hier ja auch als Sklavin Gottes. Sie gebraucht also eine Untertreibung als Stilmittel, um den Statusunterschied zwischen sich und Gott herauszustellen (ähnlich Paulus). Um das zu übertragen, wäre "Sklavin" relativ gut geeignet. Ich könnte mir in einer ähnlichen Situation so etwas wie "einfaches Dienstmädchen" vorstellen, aber "Gottes einfaches Dienstmädchen"? Oh nein. So banal muss man nicht formulieren. Ich finde auch "Magd" in diesem Fall unpassend, denn bei dem Begriff denken wir viel eher an ein Dienstverhältnis als bei dem geläufigeren männlichen "Knecht" oder "Diener", wie ja sonst gerne übersetzt wird. Maria spricht eben nicht von einem Dienstverhältnis, sondern vom niedrigsten möglichen sozialen Status (einer unfreien Bediensteten) gegenüber Gott mit dem höchsten möglichen Status. --Ben 15:25, 7. Jul. 2013 (CEST)

Ich denke, wir reden von der Lesefassung, wo das Problem einer zeitgemäßen Entsprechung des Wortes entsteht. Eine variable Übersetzung je nach Kontext wäre sinnvoll, da wohl niemand einen zeitgemäßen Begriff für Sklavin findet, der allgemein passt. Bei Maria sehe ich die Betonung auf der Niedrigkeit des sozialen Status in Vers 48 gegeben. Vorher allerdings im Vers 38 liegt die Betonung mehr auf dem Gott zur Verfügung stehen wollen. Bei Luther: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Bei der Verstehbibel: Ich verstehe das Zeichen. Von nun an gehöre ich Gott. So soll es mir ergehen auf deine Ankündigung hin. -Aaron- 16:25, 7. Jul. 2013 (CEST)

Ich finde NGÜ schön: "Denn er hat mich, seine Dienerin, gnädig angesehen, eine geringe und unbedeutende Frau." Die Ergänzung (kursiv) macht hier die Wortbedeutung noch expliziter. So entstehen keine Missverständnisse. In die Richtung könnte man sicherlich gehen. "Sklavin" finde ich aber auch nicht grundsätzlich schlecht. Es handelt sich eben um die respektvolle, demütige Selbstbezeichnung einer tief Untergebenen vor einem Mächtigen. --Ben 19:57, 7. Jul. 2013 (CEST)

Die Übersetzungsschwierigkeiten gehn auf einen Fehler meinerseits zurück. Ich dachte, pais hieße primär „Knabe, Jüngling“ und würde erst sekundär für junge oder geliebte Diener verwendet (so ist das z.B. auch in BA 1223 gelistet), daher hatte ich für pais die Bedeutung "Sklave" irgendwie schon ausgeblendet gehabt. Aber z.B. Louw/Nida 87.77 heißt es ganz deutlich: „a slave, possibly serving as a personal servant and thus with the implication of kindly regard - ‘slave.’“ doulä und pais sind dann ganz einfach beides "Sklaven", und Sklavin passt auf Maria ja in Lk 1 ohnehin ganz hervorragend, weil hier ja auf des Engels Mitteilung, was Gott mit ihr zu tun gedenkt, das berühmte "Siehe, ich bin die doulä des Herrn" folgt. Funktional entspricht dieser Selbstherabstufung Mariens auch hier „Sklavin“ sehr viel mehr als "Magd". Also denn. "Sklave" soll es also sein :) - danke für euer Mitdenken. --Sebastian Walter 23:17, 7. Jul. 2013 (CEST)

Zitierte Literatur[Bearbeiten]

  • Abbott, Lyman (1878): The Gospel according to Luke. with Notes, Comments, Maps, and Illustrations. New York u.a.
  • Alexander, Loveday: The preface to Luke's Gospel. Literary convention and social context in Luke 1.1-4 and Acts 1.1. Cambridge, 1993.
  • Aytoun, R. A.: The Ten Lucan Hymns of the Nativity in their Original Context, in: JTS 18, 1917. S. 274-288.
  • Avi-Yonah, Michael: The Caesarea Inscription of the Twenty-Four Priestly Courses, in: E. Jerry Vardaman / James L. Garrett: The Teacher's Yoke. Studies in memory of Henry Trantham. Waco, 1964.
  • Benko, Stephen (1967): The Magnificat: a history of the controversy, in: JBL 86/3. S. 263-275.
  • Billerbeck, Paul: Ein Tempelgottesdienst in Jesu Tagen, in: ZNW 55/1, 1964. S. 1-17.
  • Bossuet, Wilhelm / Weiß, Johannes (31917): Das Lukas-Evangelium, in: Dies. u.a. (Hgg.): Die Schriften des Neuen Testaments neu übersetzt und für die Gegenwart erklärt. Erster Band: Die drei älteren Evangelien. Göttingen.
  • Bostock, Gerald: Divine Birth, Human Conception, in: ET 98/11. S. 331-333.
  • Bovon, Francois (1989): Das Evangelium nach Lukas. 1. Teilband: Lk 1,1-9,50 (=EKK III/4). Zürich.
  • Brown, Raymond E.: The Birth of the Messiah. A Commentary on the Infancy Narratives in the Gospels of Matthew and Luke. New Updated Edition. New York u.a., 1997.
  • Bublitz, Wolfram (2001): Englische Pragmatik. Eine Einführung (=Grundlagen der Anglistik und Amerikanistik 21). Berlin.
  • Buth, Randall (1984): Hebrew Poetic Tenses and the Magnificat, in: JSOT 21. S. 67-83. [Nationallizenz]
  • Buth, Randall (1986): The taxonomy and function of Hebrew tense-shifting in the Psalms: qatal-yiqtol-yiqtol-qatal, antithetical grammatical parallelism, in: START 15. S. 26-32.
  • Buttrey, T. V.: Vespasian's Consecratio and the Numismatic Evidence, in: Historia 25/4, 1976. S. 449-457.
  • Cadbury, Henry J.: Appendix C. Commentary on the Preface of Luke, in: F. J. Foakes Jackson/Kirsopp Lake (Hgg.): The Beginnings of Christianity. Part I: The Acts of the Apostles. Vol. II: Prolegomena II, Criticism. online unter: https://tinyurl.com/ts9uegg
  • Cadbury, Henry J.: The Knowledge Claimed in Luke's Preface, in: The Expositor 24. online unter: https://tinyurl.com/wy23he9
  • Clarke, G. W.: The date of the consecratio of Vespasian, in: Historia 15, 1966. S. 318-327.
  • Clines, David J.A. (2011): The Magnificat: A Disenchantment. [academia.edu]
  • Cremer, Antonius: Die Verwendung des Alten Testaments in den Kindheitsgeschichten des Lukas. Dissertation. online unter: https://tinyurl.com/wwbymrh
  • Cross Jr., Frank Moore / Freedman, David Noel (1975): Studies in Ancient Yahwistic Poetry. Grand Rapids / Cambridge.
  • Culy, Martin M. / Parsons, Mikeal C. / Stigall, Joshua J. (2010): Luke. A Handbook on the Greek Text (= BHGNT). Waco.
  • de Hoop, Raymond (2009): Isaiah 40,13, the Masoretes, Syntax and Literary Structure: A Rejoinder to Reinoud Oosting, in: JSOT 33/4. S. 453-463. [academia.edu]
  • Dunn, James G.: Christology in the Making. An Inquiry into the Origins of the Doctrine of the Incarnation. London, 21989.
  • Fitzmyer, Joseph A.: The Virginal Conception of Jesus in the New Testament, in: ThS 34/4. S. 541-575. online unter: https://tinyurl.com/s68ukf3
  • Fitzmyer, Joseph A.: The Gospel According to Luke (I-IX): Introduction, Translation, and Notes. New York, 1981.
  • Gewieß, Josef: Die Marienfrage Lk 1,34, in: Rene Laurentin: Struktur und Theologie der lukanischen Kindheitsgeschichte. Geleitwort Karl Hermann Schelkle. Nachtrag Josef Gewiess: Die Marienfrage Lk 1,34. Stuttgart, 1967
  • Glanz, Oliver (2013): Understanding Participant-Reference Shifts in the Book of Jeremiah. A Study of Exegetical Method and Its Consequences for the Interpretation of Referential Incoherence (=Studia Semitica Neerlandica 60). Leiden / Boston.
  • Godet, F. (21896): Kommentar zu dem Evangelium des Lukas. Hannover.
  • Golinets, Viktor: Der Name „Elischeba“, die Zahl Sieben und semitische Onomastik, in: Gotthard G. G. Reinhold (Hg.): Die Zahl Sieben im Alten Orient. Studien zur Zahlensymbolik in der Bibel und ihrer altorientalischen Umwelt. Frankfurt a.M. u.a., 2008.
  • Grosvenor, Mary / Zerwick S. J., Max (41993): A Grammatical Analysis of the Greek New Testament. Rom.
  • Gunkel, Hermann (1921): Die Lieder in der Kindheitsgeschichte Jesu bei Lukas, in: Karl Holl (Hg.): Festagabe von Fachgenossen und Freunden A. von Harnack zum siebzigsten Geburtstag dargebracht. S. 43-60. [Hathitrust; nur mit amerikanischem Proxy]
  • Harnack, Adolf (1900): Das Magnificat der Elisabet (Luc. 1,46-55) nebst einigen Bemerkungen zu Luc. 1 und 2, in: Sitzungsberichte der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1900/1. S. 538-556.
  • Haubeck, Wilfrid / von Siebenthal, Heinrich (1997): Neuer sprachlicher Schlüssel zum griechischen Neuen Testament. Matthäus bis Apostelgeschichte. Gießen.
  • Hobart, William K.: The Medical Language of St. Luke: A Proof from Internal Evidence that „The Gospel according to St. Luke“ and „The Acts of the Apostles“ were Written by the Same Person, and that the Writer was a Medical Man. Dublin/London, 1882. online unter: https://tinyurl.com/v6m3wtj
  • Jarrell, Robin: Fallen Angels and Fallen Women. The Mother of the Son of Man. Eugene, 2013.
  • Jellouschek, Carl J. O.S.B.: Mariä Verkündigung in neuer Sicht, in: MTZ 10, 1959. S. 102-113. online unter: https://tinyurl.com/vuadryu
  • Jeremias, Jörg: Jerusalem zur Zeit Jesu. Kulturgeschichtliche Untersuchungen zur neutestamentlichen Zeitgeschichte. II. Teil: Die sozialen Verhältnisse. B. Hoch und niedrig. Leipzig, 1929. online unter: https://tinyurl.com/u9dk76p
  • Jeremias, Joachim: Das Evangelium nach Lukas. Eine urchristliche Erklärung für die Gegenwart. Chemniz, 1930.
  • Johnson, Luke Timothy: The Gospel of Luke. Collegeville, 1991.
  • Kilgallen, John J.: The Conception of Jesus (Luke 1,35), in: Bib 78/2, 1997. S. 225-246.

Klauck, Hans-Josef: Die religiöse Umwelt des Urchristentums II. Herrscher- und Kaiserkult, Philosophie, Gnosis. Stuttgart/Berlin/Köln, 1996.

  • Klostermann, Erich: Das Lukasevangelium. Tübingen, 1919. online unter: https://tinyurl.com/vybf54b
  • Klein, Hans (2006): Das Lukasevangelium (=KEK I/3). Göttingen
  • Krüger, René (2005): Das Manifest einer Kommune. Eine strukturelle Interpretation des Magnifikats, Lukas 1,46-55, in: Journal of Latin American Hermeneutics 2005/2.
  • Kügler, Joachim: Pharao und Christus? Religionsgeschichtliche Untersuchung zur Frage einer Verbindung zwischen altägyptischer Königstheologie und neutestamentlicher Christologie im Lukasevangelium. Bonn, 1997. online unter: https://tinyurl.com/vk453kr
  • Krinetzki, Leo (1972): Zur Stilistik von Jes. 40,1-8, in: BZ 16. S. 54-69.
  • Lande, Irene (1949): Formelhafte Wendungen der Umgangssprache im Alten Testament. Leiden.
  • Laurentin, Rene: Struktur und Theologie der lukanischen Kindheitsgeschichte. Geleitwort Karl Hermann Schelkle. Nachtrag Josef Gewiess: Die Marienfrage Lk 1,34. Stuttgart, 1967
  • Landry, David T.: Narrative Logic in the Annunciation to Mary (Luke 1:26-38), in: JBL 114/1, 1995. S. 65-79.
  • Litwa, M. David: How the Gospels Became History. esus and Mediterranean Myths. New Haven/London, 2019.
  • Loisy, Alfred (1907): Les Evangiles Synptiques 1. Ceffonds.
  • Marshall, I. Howard: The Gospel of Luke. A Commentary on the Greek Text. Exeter, 1978.
  • Menzies, Robert P.: Empowered for Witness. The Spirit in Luke-Acts. Sheffield, 1991.
  • Merx, Adalbert: Die vier kanonischen Evangelien nach ihrem ältesten bekannten Texte. Übersetzung und Erläuterung der syrischen im Sinaikloster gefundenen Palimpsesthandschrift. II/2: Markus und Lukas. Berlin, 1905. online unter: https://tinyurl.com/swpdsb5
  • Meyer, Heinrich August Wilhelm (41860): Kritisch exegetisches Handbuch über die Evangelien des Markus und Lukas (= KEKNT I/2). Göttingen.
  • Michalak, Aleksander R.: The Angel Gabriel in the Lukan Infancy Narrative, in: Hans-Ulrich Weidemann (Hg.): „Der Name der Jungfrau war Maria“ (Lk 1,27). Neue exegetische Perspektiven auf die Mutter Maria. Stuttgart, 2018.
  • Miller, Frederick L.: LK 1: 34: Mary's Desire for Virginity?, in: Angelicum 75/2, 1998. S. 189-208.
  • Navone, John S.J.: Themes of St. Luke. Rom, 1970.
  • Neumann, Nils: Armut und Reichtum im Lukasevangelium und in der kynischen Philosophie. Stuttgart, 2010.
  • Niccacci, Alviero (1999): MAGNIFICAT. Una ricerca sulle tonalità dominanti, in: LA 49. S. 65-78.
  • Nolland, John (1989): Luke 1-9:20 (=WBC 35A). Dallas.
  • Oliveira, Anacleto de: O „assombramento“ de Maria na Anunciação (Lc 1,26-38), in: Didaskalia 30/2, 2000. S. 33-58. online unter: https://tinyurl.com/ufql8wa
  • Patrick, Dale / Scult, Allen (1990): Rhetoric and Biblical Interpretation (=Bible and Literature Series 26). Sheffield.
  • Penner, Jeremy: Patterns of Daily Prayer in Second Temple Judaism. Leiden, 2012.
  • Peppard, Michael: Adopted and Begotten Sons of God. Paul and John on Divine Sonship, in: CBQ 73/1, 2011. S. 92-110.
  • Plummer, Alfred (61903): A Critical and Exegetical Commentary on the Gospel According to St. Luke. New York.
  • Pope, Michael: Gabriel's Entrance and Biblical Violence in Luke's Annunciation Narrative, in: JBL 137/3, 2018. S. 701-710.
  • Ropes, James H.: St. Luke's Preface: ἀσφάλεια and παρακολουθεἵν, in: JTS 25, 1923. S. 67-71.
  • Sahlin, Harald: Der Messias und das Gottesvolk. Studien zur protolukanischen Theologie. Uppsala, 1945. online unter: https://tinyurl.com/wlztjmy
  • Schattner-Rieser, Ursula: Die Vision Gabriels (Hazon Gabriel – HazGab). Ein Steintext vom Toten Meer?, in: Early Christianity 2/4, 2011. S. 517-536. online unter: https://tinyurl.com/rrorecb
  • Schmithals, Walter (1980): Das Evangelium nach Lukas (=Zürcher Bibelkommentar NT 3.1). Zürich.
  • Schnackenburg, Rudolf (1965): Das Magnificat, seine Spiritualität und Theologie, in: GuL 38/5.
  • Schneider, Gerhard (1977): Das Evangelium nach Lukas. Kapitel 1-10 (=ÖTKNT 3/1). Würzburg.
  • Schreiber, Stefan: Die Anfänge der Christologie. Deutungen Jesu im Neuen Testament. Neukirchen-Vluyn, 2015.
  • Schürmann, Heinz (1969): Das Lukasevangelium. Erster Teil: Kommentar zu Kap. 1,1-9,50 (=HThKNT III/1). Freiburg u.a.
  • Schweizer, Eduard (1982): Das Evangelium nach Lukas (=NTD 3). Göttingen.
  • Seim, Turid K.: The Double Message. Patterns of Gender in Luke-Acts. London/New York, 2004.
  • Stock, Klemens: Die Berufung Marias (Lk 1,26-38), in: Bib 61/4, 1980. S. 457-491. online unter: https://tinyurl.com/t9aq7o5
  • Strange, James R.: Nazareth, in: Ders. / David A. Fiensy: Galilee in the Late Second Temple and Mishnaic Period. Volume 2: The Archaeological Records from Cities, Towns, and Villages. Minneapolis, 2015.
  • Strobel, August: Der Gruss an Maria (Lc 1 28). Eine philologische Betrachtung zu seinem Sinngehalt, in: ZAW 52/1-2, 1962. S. 86-110.
  • Theißen, Gerd / Annette Merz: Der historische Jesus. Ein Lehrbuch. Göttingen, 42011.
  • Theobald, Michael: „Siehe, die Jungfrau wird empfangen“ (Jes 7,14LXX). Die „Geburtsankündigungen“ Mt 1,18-25 und Lk 1,26-38 im Licht ihrer schrifthermeneutischen, religionsgeschichtlichen und anthropologischen Voraussetzungen, in: Hans-Ulrich Weidemann (Hg.): „Der Name der Jungfrau war Maria“ (Lk 1,27). Neue exegetische Perspektiven auf die Mutter Maria. Stuttgart, 2018.
  • Turner, Max: Power from on High. The Spirit in Israel's Restoration and Witness in Luke-Acts. Eugene, 2000.
  • van Dam, Cornelis: The Incense Offering in its Biblical Context, in: MJT 7/2, 1991. S. 179-194. online unter: https://tinyurl.com/r6edeaq
  • van der Lugt, Pieter (2006): Cantos and Strophes in Biblical Hebrew Poetry. with Special Reference to the First Book of the Psalter (=Oudtestamentische studien 53). Leiden.
  • van Unnik, W. C.: Dominus vobiscum: The Background of a Liturgical Formula, in: A. J. B. Higgins (Hg.): New Testament Essays. Studies in Memory of Thomas Walter Manson, 1893-1959. Manchester, 1959.
  • von Baer, Heinrich: Der Heilige Geist in den Lukasschriften. Stuttgart, 1926. online unter: https://tinyurl.com/u2u7j6g
  • Wagner, Volker: Mit der Herkunft Jesu ausNazaret gegen die Geltung des Gesetzes?, in: ZNW 92/3-4, 2001. S. 273-282. online unter: http://goo.gl/DtKuVz
  • Waltke, Bruce K. / Houston, James M. (2010): The Psalms as Christian Worhsip. A Historical Commentary. Grand Rapids.
  • Warren-Rothlin, Andy (2007): Politeness Strategies in Biblical Hebrew and West African Languages, in: JOT 3/1. S. 55-71.
  • Weiss, Bernhard (91901): Die Evangelien des Markus und Lukas. Von der 6. Auflage neu Bearbeitet (=KEKNT I/2). Göttingen.
  • Winter, Paul: The Cultural Background of the Narrative in Luke I and II (Continued), in: JQR 45/3, 1955. S. 230-242.
  • Wolff, Hans Walter (1973): Anthropologie des Alten Testaments. München.
  • Wolter, Michael: Wann wurde Maria schwanger? Eien vernachlässigte Frage und ihre Bedeutung für das Verständnis der lukanischen Vorgeschichte (Lk 1-2), in: Rudolf Hoppe / Ulrich Busse (Hgg.): Von Jesus zum Christus. Christologische Studien. Festgabe für Paul Hoffmann zum 65. Geburtstag. Berlin/New York, 1998.
  • Wolter, Michael: Das Lukasevangelium. Tübingen, 2008.
  • Zahn, Theodor (1&21913): Das Evangelium des Lucas ausgelegt (=Kommentar zum Neuen Testament III). Leipzig.
  • Zorell S.J., Francisco (1928): Psalterium ex Hebraeo Latinum. Rom.